SMI im Februar 2012

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MarcusFabian
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SMI im Februar 2012

 

Zunächst der Rückblick auf den Januar: Ich schrieb:Rein auf den Januar 2012 bezogen besteht noch keine Gefahr. Die Stimmung ist gut bis hervorragend und da Ende Dezember jeweils die Pensionskassen-Einzahlungen erfolgen, die in den ersten 2 Wochen des neuen Jahren von den PK dann verlocht - pardon: investiert - werden müssen, dürften die Kurse noch bis Mitte Januar steigen. In bezug auf den SMI stimmte das recht exakt: Das Monatshoch wurde just am 18.1. erreicht (bei Dow Jones am 24.1.).  Zusammenfassung der Januar-Performance:  Bei Dow und SMI also im Wesentlichen ein Nullsummenspiel. Der DAX ist die Ausnahme, weil hier die Geldspritze der EZB im Wert von €500 Mrd. per 22. Dezember noch nachwirkt. Schliesslich muss so viel Geld erst mal angelegt werden, auch wenn nur ein geringer Teil der halben Billion in Aktien fliesst. Nichts desto trotz muss man erstaunt konstatieren, dass die Preisanstiege am Aktienmarkt unter aussergewöhnlich niedrigem Volumen über die Bühne gehen. So richtig scheinen sich die Banken also nicht zu trauen. Abgesehen vom DAX verlief der Januar also börsenmässig wie erwartet. Es gab auch keine besonderen Überraschungen.  Was uns im Februar bewegtSchweiz:Nach den erwähnten 500 Mrd. QE-Massnahmen der EU und einer logischer Weise folgenden Abwertung des Euro gegenüber dem Franken, steht nun eine weitere Franken-Abwertung kurz bevor, denn die von der SNB anvisierte Untergrenze von 1.20 ist beinahe erreicht. Und schliesslich wollen wir doch unseren Franken gemeinsam mit dem Euro in "alternativloser" Solidarität mit unseren europäischen Brüdern und Schwestern in den Abgrund reiten. Oder etwa nicht? :shock: Europa:Focus ist immer noch Griechenland. Da wird sich demnächst wohl entscheiden, ob ein Schuldenschnitt von 70+% den Staatsbankrott noch ein wenig aufschieben kann. Interessant ist, dass die Banken offenbar nun doch dem Schuldenschnitt zustimmen. Überraschen kann das nicht, denn schliesslich hatten die Banken nun 2 Jahre lang Zeit, ihre Griechenlandpapiere der EZB zu verkaufen. Wer aber nichts mehr im Depot hat, kann leicht für einen Schuldenschnitt plädieren.Etwas kritischer sieht es für Hedge-Fonds aus, die einerseits Griechische Staatsanleihen im Depot haben, andererseits aber via CDS auf den Bankrott Griechenlands wetten.Sie sind eigentlich in einer Win-Win-Situation.Beispiel:Ein Hedge-Fonds hat sich griechische Anleihen im Nominalwert von €100 für €30 auf dem Ramschpapier-Markt gekauft. Gleichzeitig hat er sich für weitere €30 CDS-Versicherungen gekauft, die ihm im Falle eines Bankrotts Griechenlands die Anleihen in voller Höhe von €100 ersetzen.Wird Griechenland nun gerettet und zahlt seine Schulden zu 100%, bekommt der HF €100, für die er €60 investiert hat.Geht Griechenland bankrott, bekommt er von seinem CDS-Gegenpart die €100. In beiden Fällen springt also ein Gewinn von 66.6% raus. Nicht schlecht!Das einzige Problem, das HF's haben besteht nun darin, dass es zu einem freiwilligen Schuldenschnitt kommt. Denn nun haben ihre Anleihen nur noch einen Wert von €30 (bei 70% Schuldenschnitt) und die CDS-Versicherung wird nicht bezahlen, weil ja der Schnitt freiwillig war.Das zweite Problem: Wären die CDS-Versicherer im Falle eines Griechenland-Bankrotts auch in der Lage, die Versicherungssumme zu bezahlen oder gehen sie dann auch Konkurs? Eine spannende Frage, die aber im Moment noch keinen Einfluss auf die Bücher der HF's hat. Die Bilanzen sind derzeit noch in Ordnung. Neben Griechenland steht nun auch Portugal vermehrt in den Startlöchern, der nächste Schuldenkandidat zu werden. Vermutlich warten die Portugiesen aber nur darauf, dass Griechenland seinen zweiten Schuldenschnitt bekommt. Dann werden sie wohl auch einen für sich einfordern. Wink Derweil kristallisiert sich heraus, dass Deutschland noch als einziges Euro-Land in der Lage ist, günstige Kredite aufzunehmen, um die angeschlagenen Staaten mit billigem Geld zu versorgen. Frankreich geht derzeit eher den Weg Richtung PIIGS. Wird Deutschland dem Druck nachgeben und sich somit selbst in Solidarität mit den übrigen Euro-Staaten in den Abgrund verschulden?Die Situation kommt mir vor wie: "16 Wölfe und 1 Lamm diskutieren darüber, was es heute zum Abendessen gibt." Der demokratische Entscheid mit 16:1 dürfte wohl "Lammbraten" lauten. Wir wird sich Deutschland dem Druck, es zur Schlachtbank zu führen, widersetzen?  USA:Hier ist die Situation etwas weniger klar: Wir haben einerseits eine offiziell sinkende Arbeitslosigkeit ...(U1 bis U6 von unten nach oben. Offizielle Arbeitslosenzahl ist U3, grün) andererseits einen kleiner werdenden Anteil der Bevölkerung an der Arbeitnehmerschaft ... Aus den USA erwarte ich demnächst ein QE3, wenn auch wahrscheinlich unter anderem Namen.Der Grund: Die USA dürften den Dollar gegen Euro schwächen wollen, um ihrer Exportindustrie einen Vorteil zu verschaffen. Das Spielchen kennen wir ja mittlerweile, denn schliesslich schwächt ja auch die Schweiz den Franken mit derselben Begründung. Abgesehen davon ist Wahljahr und somit wird wohl alles unternommen, um den Schein noch ein bisschen länger zu wahren und die Dose weiter die Strasse runterzukicken. Vermutlich werden zu diesem Zweck auch die hauseigenen Rating-Agenturen zurückgepfiffen und angewiesen, Europa bis auf weiteres in Ruhe zu lassen. Ist dann erst mal QE3 in aller Munde und der Markt so richtig fett short im Dollar, werden wieder neue Nebelkerzen in Richtung Europa abgefeuert und die Rating-Hunde von der Leine gelassen. Aber das alles passiert nicht im Februar alleine. Höchstens das QE3. Aussichten FebruarAn den Märkten rechne ich mit Seitwärtsbewegung bis leichter Abschwächung von vielleicht 3%. Dies allerdings unter der Voraussetzung, dass weder von den USA noch EU eine weitere Billionen-Geldspritze folgt. Entsprechend auch eine Konsolidierung bei den Edelmetallen in den nächsten 2 Wochen, gefolgt von neuen Anläufen auf die magischen $1762 bei Gold.  Happy Trading Marcus

melchior
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Ich erlaube mir hier ein paar

Ich erlaube mir hier ein paar Zeilen zu schreiben zu MFs Monats Thread, für die, die vielleicht neu hier im Forum sind. Ich sehe, es melden sich ja ständig welche an.

Ich schreibe dies aus meiner Sicht. Ich hoffe MF wird mir das verzeihen.

Für mich war das eine Entdeckung, hier jemanden anzutreffen, der sich eine klare Übersicht erarbeitet hat und diese darstellen kann, und dies freiwillig und kostenlos tut. In so einem Forum geht es meiner Meinung nach darum, sich die eigene Meinung, zur allgemeinen Lage und den Märkten, zu bilden und diese zu prüfen. Und da ist es sehr hilfreich, eine klare Meinung präsentiert zu kommen. MFs Ansichten lassen sich in vielen Threads nachverfolgen. Über mehrere Jahre. Ob er mit seinen Thesen recht hat, wird letztendlich erst die Zeit zeigen. Jeder soll sie auch in Frage stellen.

In der Finanzwelt wimmelt es von Klugscheissern, arroganten Besserwissern und unschuldigen Lemmingen. Es gibt Bücher und Zeitungen. Für jede Meinung und jedes Argument, gibt es Gegenargumente. Zudem verhalten sich die Märkte nicht nach einer festgeschriebenen Logik. Doch was nützen mir Argumente und Thesen, wenn ich sie nicht verstehe. (Ich bin Kunstgewerbetreibender und befasse mich nur am Rande mit Finanzen)

Deshalb mag ich MFs Monatsthreads, weil ich verstehen kann um was es geht (hier fliegen mir keine Fachbegriffe um die Ohren), ich kann fragen, wenn ich was nicht verstehe, ich kann widersprechen, wenn ich anderer Meinung bin. (Doch fehlen mir oft die Argumente). Für mich ist das ein wenig wie Schule hier. Nur ohne feste Struktur. Jeder ist hier ein Lehrer für mich, wenn er was überzeugend rüberbringen kann. Ich hoffe es wird hier wieder zu lebendigen Disskusionen kommen.

Übrigens, sind nicht mittlerweile die CDS-Ausfallversicherungen nicht fast das grösste Problem im Falle von Griechenland. Wer sind hier die Gegenparteien?? Wiedermal die Banken? Aber die halten ja selbst Gr-Bonds. Ebenso wie die Versicherungen.

 

MarcusFabian
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Die CDS dürften

Die CDS dürften wahrscheinlich das grösste Problem sein. Man kann sie leider nur nicht so gut einschätzen, denn der CDS-Markt ist nicht reguliert und wir wissen nicht, wer hier CDS von wem oder was in welcher Grössenordnung hält.

Der gesamte CDS-Markt hat die Grenze von $700 Billionen überschritten:

 

Das entspricht dem 50-fachen des US GDP.

Allerdings heben sich die CDS zum grossen Teil gegenseitig auf. Wir haben mal hier im Forum vor einigen Monaten gemeinsam mit K3000 herausgefunden, dass das Netting bei etwa 90% liegt. Somit kann man den Schaden, den CDS anrichten können auf 70 Billionen reduzieren. Somit ist der CDS-Markt grösser als der Weltweite Aktienmarkt (60 Billionen) und etwas kleiner als der Anleihenmarkt (90 Billionen). Aber eben immer noch das 5 fache des US GDP, das bei etwa 13.x Billionen liegen dürfte.

Im Klartext: Wir wollen gar nicht daran denken, was passiert, wenn die CDS-Blase platzt. Da werden die Banken fallen wie Dominosteine und kein Staat wird sie mehr retten können.

 

melchior
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Hier ein Beitrag für die

Hier ein Beitrag für die Statistiken.  :grins:

Was wir am Freitag gesehen haben. Ist das der einsetzende Run in Sachwerte? Wird dies die Tendenz. Raus aus cash und Anleihen, rein in Sachwerte? Ich vermute es.

Dr.B.
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gedankenspiele

guten tag und allen einen schönen wochenstart

als erstes vielen dank an MF für seinen eröffnungskommentar für den februar.

 

ich weiss kein rezept für diese chaotische welt, aber ich würde gerne mal eine utopische vorstellung von euch erfahren, wie die wirtschaftliche globale welt aussehen müsste, damit alle profitieren könnten.

meine gedanken sind:  

  • zurzeit wächst die weltbevölkerung jährlich ca.80-100 mio
  • energieproblem nicht gelöst (für ca. 2 mrd menschen)
  • hungerproblem nicht gelöst (für ca. 1 mrd menschen)
  • sauberes trinkwasser nicht gelöst (für ca. 1-2 mrd menschen)
  • militärische einrichtungen (industriekomplex weltweit) verbrauchen zuviel von allem
  • korruption weltweit ein riesenproblem
  • wirtschaftliche rahmenbedinungen nicht homogen
  • steuerliche komponenten (indirekt und direkt) varieren global zu stark
  • umweltprobleme nicht als dringend empfunden (global)

usw.

wir lesen und hören immer von vielen problemen auf dieser welt, aber

wenn diie welt wie wir sie kennen, nur aus der schweiz bestehen würde. d.h. 

  • die bevölkerung wächst ca. 1 prozent im jahr
  • keine zuwanderung (da globale population 7 mio menschen wären)
  • die meisten probleme hätten wir im griff (angenommen)

 

wie viel wachstum wäre sinnvoll? wieviele schulden zum vermögen wäre sinnvoll?

hätten wir eine währung?

keine exportwirtschaft (da die welt nur aus der schweiz.bevölkerung bestehen würde)

hätten wir überhaupt probleme? wenn ja, was für welche?

 

vielen dank für eure meinungen

Dr.B.

 

 

 

 

Die, die sich dumm stellen, sind gefährlicher als die, die dumm sind.

(Sohn vom Fennek)

melchior
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Dr.B. hat am 06.02.2012 - 09

Dr.B. hat am 06.02.2012 - 09:30 folgendes geschrieben:

 

hätten wir überhaupt probleme? wenn ja, was für welche?

 

 

 

Willkommen Dr.B.

Probleme haben wir wohl keine mehr, wenn wir das Zeitliche gesegnet haben. Aber im ernst. Die Schweiz und unser Lebensstil ist von importierten Gütern und Rohstoffen geprägt. Die Schweiz war ein sehr armes Land vor der industriellen Revolution. Dann war sie ein Billiglohnland. Würde die Schweiz ab sofort nichts mehr importieren, hätten wir nicht mal genug Kartoffeln zum essen. 

Unser Lebensstil in der westlichen Welt, lebt davon, dass wir Rohstoffe verbrauchen, die sich nie mehr ersetzen lassen und auch, dass Natur zerstört wird, die sich nur sehr langsam erholen würde. Ich sehe auch keine Lösung in Sicht, weil der Wille nicht vorhanden ist, uns umzuorientieren. Das höchste Ziel einer "gesunden" Kultur, müsste doch immer das Wohlergehen der kommenden Generationen sein. Und da seh ich dunkelschwarz, denn das oberste Ziel unserer Gegenwart ist unser eigenes Wohlergehen. Z.B. das Problem der Klimaerwärmung ist z.Z. für uns nicht mehr wichtig, weil wir gebannt auf die Wachstumszahlen schielen. Das letzte Jahr hatten wir ein Wachstum von über 5%, Weltweit. Doch scheint das nicht mehr zu reichen. Müssen es jetzt 10% sein?

Meine Utopie für eine Zukunft heisst, dass sich das Wachstum an erneuerbaren Energien orientiert. Aber wie gesagt, utopisch. Zuerst muss wahrscheinlich der Laden zusammenbrechen, bevor man ihn besser macht.

Dr.B.
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raus aus cash und anleihen

 

hallo melchior

deine vermutung könnte richtig sein, ich würde sogar behaupten, dass vermögende, ihr vermögen in sichere gesellschaften investieren werden. (solange es noch länder gibt die vertrauen geniessen und deren werte kompatibel sind. d.h. bin ich bereit eventuell alles zu verkaufen und die vermögenswerte nach singapore, schweiz, australien oder neuseeland zu transferieren)

gibt es andere lösungen?

nehmen wir an wir hätten griechische staatsanleihen in unserem portfolio, die 70 % an wert verlieren.

da stellt sich die frage? bin ich ein grieche und lebe in griechenland, so möchte ich meine steuerschulden mit griechischen staatsanleihen bezahlen (zu einem korrekten preis für die anleihe). dies könnte eine lösung sein.

- daraus könnte folgen: keine flucht in sachwerte

- die dringendste frage ist aber: habe ich noch V E R T R A U E N  in die gesellschaft?

- wenn ich aber eine griechische staatsanleihe besitze und die verliert 70 % und ich muss meine    griechische steuern bezahlen und ich dies als ungerecht empfinde, dann ist kämpfen angesagt.

wenn ich aber kein grieche bin und nicht in griechenland wohne, aber griechische staatsanleihen besitze, werden meine rechte und verpflichtungen die gleichen sein? ich denke nicht. und wenn ich auf die strasse gehen würde um meine rechte einzufordern, wäre ich nur ein dummer spekulant - in den augen einer gesellschaft.

aber als grieche in griechenland?

wem nützen denn diese unruhen? einzelne könnten profitieren, aber die masse leidet. oder haben wir hier ein historisches experiment?

Dr.B.

Die, die sich dumm stellen, sind gefährlicher als die, die dumm sind.

(Sohn vom Fennek)

Elias
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Dr.B. hat am 06.02.2012 - 09

Dr.B. hat am 06.02.2012 - 09:30 folgendes geschrieben:

wenn diie welt wie wir sie kennen, nur aus der schweiz bestehen würde. d.h. 

  • die bevölkerung wächst ca. 1 prozent im jahr
  • keine zuwanderung (da globale population 7 mio menschen wären)
  • die meisten probleme hätten wir im griff (angenommen)

Die Bevölkerung wird schrumpfen.

In den entwickelten Industrienationen, insbesondere in Europa, ist seit der Einführung der Anti-Baby-Pille Ende der 1960er Jahre ein Geburtenrückgang zu verzeichnen (Pillenknick), der jedoch durch die Einwanderung bisher mehr als ausgeglichen werden konnte. Die langfristig abnehmende Fertilitätsrate führt jedoch nicht nur zur Relativierung dieses Wanderungsüberschusses, sondern auch zu sozialpolitischen Problemen, vor denen Demographen schon lange gewarnt hatten. http://de.wikipedia.org/wiki/Bev%C3%B6lkerungsr%C3%BCckgang

Ausgewählte Staaten(Stand 2011)
Staat     Geburten/Frau
Israel                   2,7
USA                     2,06
Irland                  2,02
Frankreich            1,96
Großbritannien     1,91
Australien            1,78
Schweden           1,67
Spanien               1,47
Schweiz               1,46
Estland                1,44
Russland             1,42
Deutschland        1,41
Österreich           1,40
Italien                 1,39
Südkorea            1,23
Japan                  1,21
Taiwan                1,15
Singapur             1,11

 

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Benjamin Franklin

melchior
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Dr.B. hat am 06.02.2012 - 10

Dr.B. hat am 06.02.2012 - 10:07 folgendes geschrieben:

 oder haben wir hier ein historisches experiment?

Dr.B.

In der Geschichte gab es ja viele Katastrophen. Wir meinen unsere Welt sei normal. Aber sie ist auf Krisen aufgebaut. Wir meinen Armut sei mit Unglück identisch, weil wir keine Orientierung ausserhalb des Materiellen suchen. Griechenland ist meiner Meinung nach ein Experiment, welches wir von Aussen sehen. Ich weiss nicht wie sich die Griechen fühlen. Aber scheinbar häufen sich die psychischen Probleme der Menschen.

Meine Frage ist immer wieder: können wir als Gesellschaft lernen, mit weniger zu leben, ohne dass wir in Depression verfallen. Denn über kurz oder lang, wird das unweigerlich auf uns zu kommen. Können wir solidarisch und gemeinsam einer kommenden Krise trotzen? Solange niemand verhungert, wären wir historisch gesehen, immer noch gut dran.

Die Gefahr einer globalen längeren Krise, ist dass es zu Kriegen um Rohstoffe kommt, dass die Freiheit des Individuums eingeschränkt wird, dass es zu massiven sozialen Unruhen kommen wird. Das weltweite Vermögen hat sich sehr ungleich verteilt. Da müsste es zu einer Korrektur kommen, gerade wenn das weltweite Vermögen schrumpft. Aber sind halt nur Gedanken.

Die Statistik hat gerade einen Salto gemacht Sorry 2 kleiner Scherz für Arkan und MF.  

MarcusFabian
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Dr.B. hat am 06.02.2012 - 09

Dr.B. hat am 06.02.2012 - 09:30 folgendes geschrieben:

1. wie viel wachstum wäre sinnvoll?

2. wieviele schulden zum vermögen wäre sinnvoll?

3. hätten wir eine währung?

4. hätten wir überhaupt probleme? wenn ja, was für welche?

 

 

Ich nummeriere mal:

1. Unser Planet kann 12, maximal 15 Mrd. Menschen verkraften. Danach wird's knapp mit Platz und Nahrung. Ich würde überhaupt nicht auf Wachstum setzen sondern auf Steigerung der Lebensqualität. Sprich: Wir könnten besser leben, ohne mehr Energie verbrauchen zu müssen. Wir müssten nur die vorhandene Energie effizienter nutzen.
Beispiel: Wachstum vs. Lebensqualität: Angenommen, Du hast Frau und zwei Kinder und 80'000 Jahreseinkommen. Nun kriegst Du pro Jahr 10'000 mehr Lohn.
Du hast jetzt zwei Möglichkeiten:
a. Ihr leistet euch ein drittes Kind (= Wachstum)
b. Ihr bleibt eine 4-köpfige Familien, dann bleibt mehr Geld für jeden einzelnen (= Lebensqualität)

2. Im Moment sind Schulden=Vermögen. Das liegt an unserem Geldsystem, in dem Geld immer als Kredit auf die Welt kommt. Vermögen und Schulden sind deshalb immer gleich gross und des einen Vermögen ist immer des anderen Schuld.

3. Wenn schon eine Währung, wäre mir ein Warengeld nachhaltiger als ein Schuldgeld. Sprich: Geld entsteht nicht mehr durch Kredit sondern durch Produktion, Arbeit, Leistung. Im Prinzip könnte man auf Geld auch ganz verzichten. Schon heute ist ja Geld ein virtueller Wert, der grössten Teils nur als Bit und Byte auf irgend einem Computer existiert. 

4. Probleme hätten wir sicher: Alles was sich aus unterschiedlichen Religionen, Sprachen, Mentalitäten ergibt und nicht direkt von Geld abhängt, wird durch ein anderes Geldsystem - oder sagen wir besser: System zum Erzeugen und Verteilen von Leistungen - nicht aus der Welt geschafft.

melchior
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MarcusFabian hat am 06.02

MarcusFabian hat am 06.02.2012 - 10:35 folgendes geschrieben:

2. Im Moment sind Schulden=Vermögen. Das liegt an unserem Geldsystem, in dem Geld immer als Kredit auf die Welt kommt. Vermögen und Schulden sind deshalb immer gleich gross und des einen Vermögen ist immer des anderen Schuld.

 

Zuerst mal eine kurze Erklärung meinerseits, weshalb hier in einem SMI Thread, alles andere als der SMI direkt, oder einzelne Titel besprochen werden, und mich das interessiert, gerade auch im Zusammenhang mit meinen SMI Aktien.

Ich halte einige SMI Titel. Ich will es euch gestehen, darunter auch wahre Perlen wie UBS..........ja ich dachte halt auch mal, dies sei ein Kauf.........damals wusste ich noch nichts von MF's Analysen :flop:

Doch alles in allem hat sich das Depot über die Runden geschlagen, da ich Aktien gestaffelt kaufe, habe ich teilweise auch sehr tiefe EPs. Zudem habe ich von Zeit zu Zeit mit Put-Optionen den SMI "abgesichert". Wenn man den Zeitpunkt gut erwischt, können solche Wetten bis 1000% auf dem eingesetzten Betrag bringen. Die Aktien hat man aber immer noch. Z.B. letzten Juli war ein guter Zeitpunkt. Oft sind solche Wetten, die ich immer über mehrere Monate laufen lasse, aber 100% Verluste. In der Regel gehen aber die Hälfte solcher Wetten auf, manchmal halt nur knapp. Ich mach das aber nur noch sehr selten, weil es mir doch auch zu stressig geworden ist. Um den richtigen Zeitpunkt zu erwischen muss man mit Leidenschaft dabei sein.

Auch will ich an der Gewichtung schrauben, wenn ich längerfristig nicht mehr überzeugt von einer Anlage bin. (Od. sie ganz abstossen, was ich meist nicht schaffe)

Um mir ein Bild des SMI zu machen, muss ich eben alles berücksichtigen, was ihn umgibt, und vielleicht gerade am wenigsten auf die einzelnen Titel achten. Denn die richtige Titelauswahl ist schwierig. In der Regel hat es sich bei mir bewahrheitet, das die Tip's der Banken ein zuverlässiger Rat sind, welche Aktien man keinesfalls kaufen sollte.

Aber hier ein Sprung zu einer Frage zu MF's Aussage, Wenn Geld als Schulden zur Welt kommt, wie ist das beim Goldstandard. Da kommt Geld aus dem Gold zur Welt? Und dann? Ist es dann nicht trotzdem eben auch Schulden? Kann Geld ohne Schulden existieren? Bin da etwas verwirrt bei dieser Frage.

MarcusFabian
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melchior hat am 06.02.2012 -

melchior hat am 06.02.2012 - 22:20 folgendes geschrieben:

Wenn Geld als Schulden zur Welt kommt, wie ist das beim Goldstandard. Da kommt Geld aus dem Gold zur Welt? Und dann? Ist es dann nicht trotzdem eben auch Schulden? Kann Geld ohne Schulden existieren? Bin da etwas verwirrt bei dieser Frage.

Geld ist etwas virtuelles und somit liegt es an uns, es zu definieren. Franz Hörmann definiert Geld als ein "User-Interface" zwischen Dir und der Umwelt: Du musst Leistung erbringen, um an Geld zu kommen und Geld ausgeben, um Leistung von der Gesellschaft zu beziehen. Spinnt man den Gedanken weiter, stellt sich die Frage, ob es diese Schnittstelle noch braucht, um den Leistungsaustausch zwischen Dir und der Gesellschaft zu gewährleisten.

Das Geld des Bauern ist z.B. der Weizen, den er produziert. Produziert er mehr Weizen, könnte man entsprechend der Produktionssteigerung die Geldmenge erhöhen. Ist die Ernte halt schlecht, sinkt die Geldmenge. Natürlich ist dabei Weizen nicht das einzige Asset. Auch nicht Gold.

Man könnte statt eines Schuldgeldes ein Warengeld definieren, das mit der Leistung einer Volkswirtschaft sinkt und fällt. Das ist ja auch nichts neues: Wenn es im alten Ägypten schlechte Ernte gab, hat das ganze Volk darunter gelitten. Aus unserer Sicht, der Sicht der kleinen Arbeitnehmer ist Geld ja ohnehin ein Warengeld, denn wir verdienen es ja durch Leistung.

Es würde also genügen, den Banken das Privileg wegzunehmen, leistungsloses Schuldgeld aus dünner Luft zu generieren. (Stichwort Geldschöpfung) und dafür von uns noch Zinsen zu verlangen, die durch Leistung erbracht werden müssen.

MarcusFabian
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melchior hat am 07.02.2012 -

melchior hat am 07.02.2012 - 10:15 folgendes geschrieben:

Ich empfehle jedem, der Geld anlegen will, einmal zu versuchen zu formulieren, was denn Geld eigentlich ist. Also ich komme dabei echt ins schwitzen. Doch ist das nicht der Kern, den jeder für sich zuerst ergründen sollte, bevor man sich an den Finanzmärkten betätigt?

 

Man kann durchaus auch an den Aktienmärkten aktiv sein, ohne eine genaue Vorstellung davon zu haben, was Geld eigentlich ist, woher es kommt und wie es erzeugt wird.
Das Problem ist lediglich, dass wir alles um uns herum in Geld bewerten, dabei übersehen, dass das Geld selbst auch einen Wert hat, (Kaufkraft) und schwanken kann. Und wir wissen auch, dass Geld auch komplett sein Vertrauen verlieren und wertlos werden kann (und dies auch regelmässig tut!).
Wer alles um sich herum in Geld bewertet, verliert dann zwangsläufig den Boden unter den Füssen, weil auf einmal sein Massstab nicht mehr stimmt. Man stelle sich vor, man wolle ein Haus bauen und die Definition des "Urmeter" ändert jeden Tag. Das Chaos wäre wohl vorprogrammiert.

Gold ist lediglich ein Geld, das in seiner Kaufkraft langfristig sehr stabil ist, weil es nicht willkürlich vermehrt werden kann und deshalb besser als Messlatte dienen kann als Dollar, Euro oder Franken. Das bedeutet nicht, dass man zwingend Gold besitzen muss aber ich empfehle jedem, er möge ab und zu mal die Welt durch die Gold-Brille betrachten: Sind die Aktien, Häuser, mein Lohn im Preis gestiegen oder gefallen? Oder ist vielleicht meine Papierwährung im Wert gestiegen oder gefallen?

Man stelle sich mal vor, EZB, Fed, SNB, BoE ... würden in einer konzertierten Aktion die jeweilige Geldmenge ihrer Papierwährungen um einen bestimmten Faktor ausweiten. An den Wechselkursen von Franken, Dollar, Euro etc. untereinander würde man das gar nicht erkennen, denn die blieben ziemlich konstant. Wir würden uns nur wundern, weshalb alles auf einmal teurer wird und den bösen Bauern, Ölscheichs oder Baufirmen die Schuld für die Preiserhöhung geben. Ungerechtfertigt, denn es sind ja nicht die Preise gestiegen sondern die Währung hat an Wert verloren. Rein durch die Brille einer Papierwährung würden wir aber genau das nie erkennen.

Die Generation, die bewusst die 1970er Jahre miterlebt hat, kann sich daran noch erinnern. Aber seit den 1980er Jahren ist die Teuerung sehr stabil und niedrig und wir haben somit nie gelernt, auch den Wert des Geldes zu hinterfragen. Das ist für alle unter 40 kein Thema.

Elias
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melchior hat am 07.02.2012 -

melchior hat am 07.02.2012 - 10:15 folgendes geschrieben:

Ich empfehle jedem, der Geld anlegen will, einmal zu versuchen zu formulieren, was denn Geld eigentlich ist. Also ich komme dabei echt ins schwitzen.

Es ist seh individuell. Es kommt auf das Elternhaus und den Umgang in der Schule. Der Gruppenzwang zu Markenartikel und Sackgeld. Später kommt der gewählte Beruf dazu. Meine Schwester würde nie was mit Aktien machen, weil ihr ein Verlust zu sehr weh tun würde.

Hab kürzlich mal einen Film gesehen, wo Leute in Afrika in die Stadt gezogen sind, um Geld zu verdienen und danach zur Einsicht gekommen sind, dass es ihnen vorher als Selbstveroger auf dem Land besser gegangen ist. Sie sind wieder aufs Land zurückgekehrt. Kein fliessendes Wasser war ihnen weniger wichtig als im Einklang mit sich selbst und der Natur zu leben.

Persönlich war es bei mirmit dem Geld Anfangs ein Krampf. Die Kohle hat nie gereicht, trotz Hotel Mamma. In der aktuellen Situation hat Geld eine beruhigende Wirkung auf mich. Wenn man genug Geld hat, verliert es an Bedeutung. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass es sich schnell ändert, wenn mir die Felle davonschwimmen. Ganz bedeutunglos wird es, wenn einem klar gemacht wird, dass man nicht mehr lange zu leben hat.

melchior hat am 07.02.2012 - 10:15 folgendes geschrieben:

Doch ist das nicht der Kern, den jeder für sich zuerst ergründen sollte, bevor man sich an den Finanzmärkten betätigt?

Wie schon mal geschrieben: An der Börse wird gewettet. Mein Gewinn ist der Verlust eines anderen, wenn ich verliere, gewinnt ein anderer. Es können nicht alle gewinnen.

Der Wert und der Preis für etwas, sind sehr individuell. Nicht alles was einen Wert hat, hat auch einen Preis. http://www.videoportal.sf.tv/video?id=f990d315-d116-46e7-8c9d-58b672ffca97

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

sariv3114
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Hallo MF

Hallo MF

Wenn ich Dich recht verstehe, gehst Du in nächster Zeit von erhöhter Inflation aus.

Wie siehts Du persönlich die Teuerung bzw. die Zinsentwicklung in den nächsten 5 Jahre ?

Danke und Gruss

sariv3114

MarcusFabian
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Nachdem die Zinsen derzeit

Nachdem die Zinsen derzeit auf historisch niedrigem Niveau sind, gibt es in den nächsten Wohl keinen anderen Weg als nach oben. Weiter fallen werden sie wohl kaum:

 

 

Zyndicate
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Die Arbeitslosenquote in der

Die Arbeitslosenquote in der Schweiz ist im Januar gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 3,4 Prozent gestiegen. Insgesamt waren Ende Januar 134'317 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren eingeschrieben, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft mitteilte.

(sda) Saisonbereinigt verharrt die Ziffer bei 3,1 Prozent. Im Vergleich zum Januar 2011 hat sich die Arbeitslosigkeit allerdings verringert: Damals waren 14'467 Personen mehr als arbeitslos gemeldet.


Gestiegen ist im vergangenen Januar die Jugendarbeitslosigkeit. Mit 19'417 Jugendlichen ohne Job stieg diese Zahl im Vergleich zum Dezember um 3 Prozent oder 559 Personen. Im Vergleich zum Januar 2011 waren allerdings über 3000 Jugendliche weniger arbeitslos. Dies entspricht einem Rückgang um 13,5 Prozent.


Insgesamt registrierte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) im Januar rund 187'400 Stellensuchende. Das sind zwar über 1700 mehr als im Dezember, aber rund 23'500 weniger als im Januar 2011.


Quelle: www.nzz.ch

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Karat1
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Uwe Lang meint für diese Woche.....

Uwe Lang, Börsenlage - Aktuell vom 3.2.2012:
"Wer meinte, einen Teil seiner diesjährigen Gewinne erst einmal mitnehmen zu müssen und nach einem Anlass hierfür gesucht hatte, der fand auch in dieser Woche keine rechte Gelegenheit dazu. Die Umsätze an den Börsen steigen und die Indizes setzen ihre Aufwärtstrends fort. Der Nasdaq Composite notiert nun wieder über dem Stand, den er kurz vor dem Einbruch der Aktienmärkte im vergangenen Sommer hatte; einen höheren Wochenschlusskurs als in dieser Woche erreichte er übrigens zuletzt im Dezember 2000!
Angesichts der stetig erfreulicher werdenden Konjunkturdaten und der weiteren Zins- und Liquiditätsgarantien durch die Notenbanken verliert das vermeintliche Schreckgespenst der „europäischen Schuldenkrise“ immer mehr an Bedeutung. Zumal sich die Kreditwürdigkeit der großen europäischen Volkswirtschaften Frankreich, Italien und Spanien am Anleihenmarkt wieder verbessert und die Pessimisten langsam erkennen müssen, dass die Krise vergleichsweise kleiner Länder wie Griechenland und Portugal die Weltwirtschaft nicht ins Verderben stürzen wird." http://www.boersensignale.de/boersenprognoseaktuell.html                                                   Karat



 

melchior
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Karat1 hat am 08.02.2012 - 08

Karat1 hat am 08.02.2012 - 08:26 folgendes geschrieben:

Zumal sich die Kreditwürdigkeit der großen europäischen Volkswirtschaften Frankreich, Italien und Spanien am Anleihenmarkt wieder verbessert und die Pessimisten langsam erkennen müssen, dass die Krise vergleichsweise kleiner Länder wie Griechenland und Portugal die Weltwirtschaft nicht ins Verderben stürzen wird." 


 

Ja man wittert halt lieber Morgenluft, als das man in den Abgrund schaut. Die ganze westliche Welt ist hoch verschuldet. Nicht nur die Staatskassen.

Die Staatsschulden abzubauen wäre ein Generationen übergreifendes Projekt. Ich sehe nicht wie eine Demokratie das ernsthaft angehen will. Sind doch bis jetzt nur Absichtserklärungen, die keine Bedeutungen haben. Es werden immer noch neue Schulden aufgebaut. Das die Märkte dies immer wieder zwischenzeitlich verdrängen, gibt uns Anlegern etwas Zeit, um uns über das Ausmass und die Konsequenzen Gedanken zu machen. Und da kann ich halt wirklich jedem empfehlen, der etwas unter die Oberfläche schauen will, sich mit den Thesen des werten MF etwas vertraut zu machen. Er hat geradezu eine Beweiskette aufgebaut. Keinem user ist wirklich gelungen, mich davon zu überzeugen, dass seine Beweisführung falsch ist.

Die Konsequenzen wären gigantisch und übersteigen meine Vorstellungskraft. Nämlich der radikale Wertverlust der Währungen, bzw. des Geldes, der Oblis, der PK's ect. Auch für die Aktien wäre das nicht ein Segen, obwohl sie zwar ein Sachwert sind. Doch käme es zu einem radikalen Einschnitt, der alle Wirtschaftsteile treffen würde und unsere Gesellschaft heftig durchrütteln wird. 

Karat1
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Optimistisch!

melchior hat geschrieben:                                                                                                               Ja man wittert halt lieber Morgenluft, als das man in den Abgrund schaut. Die ganze westliche Welt ist hoch verschuldet. Nicht nur die Staatskassen.                                    __________________________________________________________________________


Klar macht es keinen Sinn nur in Zweckoptimisums zu machen. Aber eben so sinnlos ist es auf übertriebenen Pesimismus zu machen. Klar haben sie Staaten über beide Ohren Schulden und eigentlich müsste man die Schuldigen dafür hinter Gitter bringen. Was aber nie geschehen wird, das ist ja auch klar und die Schulden würden deswegen auch nicht verschwinden. In meinem Umfeld spüre ich überhaupt noch keinen Weltuntergang. Unsere Kunden (Handwerker) sind ausgelastet wie in den besten Tagen. Wenn ich zum Bürofenster hinaus schaue sehe ich 2 Baustellen. 1 Neubau und eine umfassende Hausrenovation vom Dach her angefangen. Die Leute hier in der Schweiz haben zu recht diese positiv Haltung behalten. Klar, ich will auch nicht in Abrede stellen, dass es auch viele gibt wo es nicht so rund läuft. Aber da springen vorläufig noch unsere Sozialwerke (Arbeitslosenversicherung) ein. 


Wir haben viele Top-Unternehmen welche von der Schweiz aus in der ganzen Welt operieren. Auf die wirklichen Unternehmer in der Schweiz ist verlass. Die brauchen wir und diese Leute werden uns auch wieder aus dem Schlamassel, den wir ja nicht selber verursacht haben, ziehen. Da bin ich ganz sicher. Auch in anderen wirtschaftlich starken Länder haben wir Perönlichkeiten an der Spitze von Unternehmen, welche es fertig bringen, dass wir auch diese Krise überstehen. Klar kann es da oder oder Einbussen geben oder es muss Verzicht ausgeübt werden. Aber insgesamt, werden wir wieder aus dieser Schuldenkrise kommen.


Wichtig wäre dann aber, dass man die Fehlentwicklungen analysiert und Massnahmen trifft, unternehmerisch wie politisch, dass es so etwas nicht mehr geben wird. Was aber ebenso wichtig wäre, wenn man vor allem die politischen Führer, welche massgeblich an der Schuldenkirse, trotz Schuldenbremse, etc., die Schuldigen sind, auch zur Rechenschaft gezogen würden und für einige Jahre im Kerker verschwienden würden. Passiert, wie ich befürchte diesbezüglich nichts, werden die gleichen Leute über kurz oder lang wieder weiter wurstel wie bisher. Der Mann und die Frau auf der Strasse haben dann dieses korrupte und egoistische Treiben wieder auszubaden.


Korruption und Betrug am eigenen Volk müsste mindestens zu hart bestraft werden wie Mord. Den unzählige Menschen verlieren durch das Wirken der korrupten Regierungen ihr Leben. Das ist eine unglaubliche Ungerechtigkeit und eine Tragödie. Wenn sich diese Volksaufstände wie sie jetzt in Syrien und Nordafrika ablaufen auch noch auf die Depotenländer von Osteuropa, Südamerika, Asien ausbreiten, das wäre dann etwas was mir wirklich Angst machen würde. Damit dies nicht unweigerlich passieren wird, sollten die entsprechenden Regierungen eine neue Politik betreiben und ihre Mitbürger als Menschen und nicht als Sklaven zu behandeln. Dann würde auch kein Mensch mehr erfrieren.


Karat

melchior
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Karat1 hat am 08.02.2012 - 15

Karat1 hat am 08.02.2012 - 15:28 folgendes geschrieben:

Klar macht es keinen Sinn nur in Zweckoptimisums zu machen. Aber eben so sinnlos ist es auf übertriebenen Pesimismus zu machen. Klar haben sie Staaten über beide Ohren Schulden und eigentlich müsste man die Schuldigen dafür hinter Gitter bringen. Was aber nie geschehen wird, das ist ja auch klar und die Schulden würden deswegen auch nicht verschwinden. In meinem Umfeld spüre ich überhaupt noch keinen Weltuntergang. Unsere Kunden (Handwerker) sind ausgelastet wie in den besten Tagen. Wenn ich zum Bürofenster hinaus schaue sehe ich 2 Baustellen. 1 Neubau und eine umfassende Hausrenovation vom Dach her angefangen. Die Leute hier in der Schweiz haben zu recht diese positiv Haltung behalten. 

Wenn wir uns mit etwas Abstand betrachten, so sind wir eine sehr privilegierte Gesellschaft...........sehr sehr. Geschichtlich gesehen gab es keine vergleichbare Zeit, kein vergleichbarer Wohlstand, schon gar nicht in der Schweiz. Wenn wir denken, dass dies normal sei, so müsste man zuerst einmal die Norm festlegen.

Was ist das Ziel? Wohin streben wir?

Veränderungen sind nicht etwas Schlechtes. Aber sie sind unbequem. Wenn man zu lange auf Illusion aufbaut, wozu ja auch Schulden gehören, muss sich das irgendwann ausgleichen. Ich bin auch nicht dafür, dass man in Panik gerät. Doch gerät man vor allem in Panik, wenn man von Ereignissen überrascht wird, weil man sie nicht kommen sah.

Was ist Optimismus denn wert, wenn er uns in immer noch grössere Probleme reitet, die folgende Generationen ausbaden müssen. Ich sehe keinen Anlass optimistisch in die nähere Zukunft zu blicken und trotzdem bin ich Optimist. Doch glaube ich, dass das Rätsel Leben, aus mehr besteht, als aus Zuckerschlecken, worauf sich der Zeitgeist des Heute spezialisiert hat. Daher sollte man einen möglichen Kollaps nicht als ein Tabu sehen, sondern als eine realistische Möglichkeit innerhalb der Norm. Wir sind es im Hier und Heute, die uns ausserhalb der Norm bewegen.

Es kommt so wie es kommen muss und soll. Man muss sich keine Sorgen auf Vorrat machen, damit versalzt man sich den Tag. Doch sich Gedankensperren aufrichten, sollte man auch nicht.

Nichts ist für ewig.

MarcusFabian
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Karat1 hat am 08.02.2012 - 15

Karat1 hat am 08.02.2012 - 15:28 folgendes geschrieben:

 

Wichtig wäre dann aber, dass man die Fehlentwicklungen analysiert und Massnahmen trifft, unternehmerisch wie politisch, dass es so etwas nicht mehr geben wird. Was aber ebenso wichtig wäre, wenn man vor allem die politischen Führer, welche massgeblich an der Schuldenkirse, trotz Schuldenbremse, etc., die Schuldigen sind, auch zur Rechenschaft gezogen würden 

Das Problem ist, dass wir politische Führer, die Schulden aufbauen nicht bestrafen sondern belohnen. Und zwar mit Wiederwahl: Für eine Politiker ist es relativ einfach, seine Wiederwahl zu sichern, in dem er dem Volk ein Geschenk macht. Sei es das neue Schwimmbad, ein Tunnel, eine Ortsumfahrung.

Hingegen hätte ein Politiker, der auf die Schuldenbremse tritt ein Problem, sich durchzusetzen. Die Mentalität: Heute konsumieren und um die Schulden soll sich die nächste Generation kümmern, ist leider sehr verbreitet. Wenn wir die Schulden nachhaltig bremsen wollten, müssten wir ein Geldsystem haben, das es gar nicht erst zulässt, dass der Staat mehr ausgibt als er einnimmt.

MarcusFabian
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TeeTasse83 hat am 08.02.2012

TeeTasse83 hat am 08.02.2012 - 16:34 folgendes geschrieben:

Alles in Allem ist es somit auch in Ordnung wenn die Vermögen stark anwachsen. Man muss sich einfach bewusst sein dass diese Vermögen in Zukunft auf einen relativ konstanten Pool an Arbeitern treffen werden.

Ganz so einfach ist es nicht, denn die Vermögen konzentrieren sich nicht bei den Arbeitern sondern bei einer relativ kleinen Zahl von Superreichen. So besitzt das reichste 1% etwa einen Viertel der Vermögen.

Was sich bei den Arbeitern konzentriert ist die Zinslast, die sie erarbeiten müssen. Und da bekanntlich Zinsen durch neues Geld bzw. neue Schulden entstehen, die wiederum verzinst werden müssen, wird irgendwann der Punkt erreicht, wo die Geldmenge dank Zinseszins zwangsläufig schneller wächst als die Wirtschaft. Und von da an geht es an die Substanz. Sprich: Die Realeinkommen der breiten Masse sinken, der Mittelstand dünnt aus.

In der Schweiz sind wir noch nicht so weit. Wohl aber in den USA, GB und den PIIGS.

Bleibt die Frage, ob es auf uns in der vergleichsweise sicheren Schweiz Auswirkungen hätte, wenn in einem oder mehrerer dieser Länder die Schuldenblase platzt.
Ich meine, die Antwort darauf finden wir in den Erfahrungen nach dem Platzen der (vergleichsweise kleinen) Subprime-Blase und dem Konkurs von Lehman Brothers.

Notabene betragen die Gesamtschulden der Schweiz 300% BSP. Also genau so hoch wie in Italien. Nur dass bei uns die Schulden anders verteilt sind als bei unseren südlichen Nachbarn.

 

Elias
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MarcusFabian hat am 09.02

MarcusFabian hat am 09.02.2012 - 00:16 folgendes geschrieben:

Notabene betragen die Gesamtschulden der Schweiz 300% BSP. Also genau so hoch wie in Italien. Nur dass bei uns die Schulden anders verteilt sind als bei unseren südlichen Nachbarn.

Die Verschuldung beträgt weniger als 40% des BIP http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/18/03/blank/key/schul...

BSP wurde durch BNE ersetzt http://www.vimentis.ch/d/lexikon/411/Bruttonationaleinkommen.html

300% BNE ist Nonsens

USA: würden die die Steuern erhöhen, könnten sie die Schulden zurückzahlen. Ein Grund, warum die Ratingagenturen bei der hohen Bewertung geblieben sind.

 

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Elias
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TeeTasse83 hat am 09.02.2012

TeeTasse83 hat am 09.02.2012 - 10:37 folgendes geschrieben:

Elias, die Gesammt- Verschuldung der Schweiz ist eigentlich eine spannende Fragenstellung. Denke, dass wir das Bild noch komplettieren könnten.


Momentan haben wir folgende Fixpunkte (2010) laut BFS:
- Bund: 110 Mia
- Kantone: 56 Mia
- Gemeinden: 44 Mia
- Sozialversicherungen: 7.5 Mia

Zusätzlich kämen dann wohl noch folgende der Öffentlichkeit zuordenbare Punkte hinzu:
- Aktuelle PK Unterdeckungen (schätzung):  ~ 55 Mia (ca. 550 Mia PK Vermögen, annahme 10% unterdeckung)
- Effektive PK Unterdeckung (schätzung; da Umwandlungssatz zu hoch): ~55 Mia (weitere 10%)
> Gäbs da sonst noch etwas?


Dies ergäbe dann ca. 300 Mia. Im Vergleich zur Hypothekarschuld der Schweiz von so ca. 800 Mia ist das ein Pappenstiel.


Was gäbe es sonst noch zu beachten?

Was man sonst noch beachten sollte? Dass z.B. den Hypotherkarschulden die Immobilien plus Vorsorgegelder als Sicherheiten gegenüber stehen.

Die Schweiz ist unter dem Strich fast schuldenfrei: Sie verfügt über ein hohes Finanzvermögen, das in der Staatsrechnung nicht zu Marktwerten auftaucht.

Der Bund stapelt tief. Wie die Eidgenossenschaft wichtige Vermögenswerte bewertet
(in Mrd. Fr.)
Post 3,3
SBB 9,5
Swisscom 3,5
Ruag 0,8
BLS-Netz 0,3
Nationalstrassen 35,3
Bundesliegenschaften 14,0

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melchior
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Elias hat am 09.02.2012 - 11

Elias hat am 09.02.2012 - 11:02 folgendes geschrieben:

 

Nationalstrassen 35,3
 

Wo ich ein bisschen staune, dass die Nationalstrassen als grösster Posten auftauchen. Müsste man die nicht einfach ganz abschreiben? Die bringen ja nichts ein, kosten ja eher.

Bei den Hypothekschulden seh ich das Problem, dass es sich in einer Krise als gravierendes Problem herausstellen könnte.

Was man meiner Meinung nach auch berücksichtigen sollte, wenn wir hier eine Liste aufstellen, sind die zwei Grossbanken, die zwar nichts direkt mit den Schulden der Schweiz zu tun haben, aber eine Hypothek sind, gewissermassen.

Zudem die Pensionskassen, IV und AHV. Da stimmen die Berechnungen ja offensichtlich schon länger nicht mehr und die Politik ist Handlungsunfähig und wird das auch bleiben. Da wird das Loch wohl eher grösser als kleiner. Tauchen die Märkte, dann erst recht.

Das System ist so Krisenanfällig wegen der Schulden. Zwei Jahre Rezession und alles ist futsch. Ohne diese Schuldenberge auf Staats und privater Ebene, sollte eine Wachstumsschwäche ja keine so grosse Sache sein.

MarcusFabian
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TeeTasse83 hat am 09.02.2012

TeeTasse83 hat am 09.02.2012 - 10:43 folgendes geschrieben:

 

Naja, auf die 300% kommst Du aber auch nur, wenn Du die Hypothekarschulden einberechnest.

Ich konnte mir das auch nicht vorstellen, dass wir 300% GDP Schulden haben sollen. Vor allem nicht, wo genau diese Schulden anfallen. Ich bin im November mal zufällig auf diese Zahlen gestossen.

Guckst Du hier: http://www.cash.ch/comment/54886#comment-54886

Elias
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melchior hat am 09.02.2012 -

melchior hat am 09.02.2012 - 11:18 folgendes geschrieben:

Elias hat am 09.02.2012 - 11:02 folgendes geschrieben:

Nationalstrassen 35,3

Wo ich ein bisschen staune, dass die Nationalstrassen als grösster Posten auftauchen. Müsste man die nicht einfach ganz abschreiben? Die bringen ja nichts ein, kosten ja eher.

 

Das System ist so Krisenanfällig wegen der Schulden.

Ein Haus kostet ja auch, es deswegen abzuschreiben macht keinen Sinn. Die Autobahnen sind nicht nur krass unterbewertet, ihr Anteil an der wirtschaftlichen Bedeutung taucht nirgends auf. Siehe auch Staukosten (welche es zu vermindern gilt) und Neuzulassungen von Fahrzeugen.

Krisenanfälligkeit: Seit 2003 werden permanent Schulden abgebaut. Hoffen wir also, dass weiterhin keine Krisen kommen.

 

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Perry2000
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Medienberichten zufolge wurde

Medienberichten zufolge wurde in Griechenland eine Einigung erzielt. In kürze soll es eine Pressekonferenz geben.

Jandaya

KIM
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9. Februar 2012, 14:45, NZZ

9. Februar 2012, 14:45, NZZ Online

Griechische Parteien einigen sich auf SparprogrammZusätzliche Einschnitte als Voraussetzung für weitere internationale Rettungshilfen 

(Reuters) Die griechischen Koalitionsparteien haben sich auf ein Abkommen über neue Spassmassnahmen verständigt. Das teilte das Büro von Ministerpräsident Lukas Papadimos in Athen mit. Die überparteiliche Einigung auf zusätzliche Einschnitte ist eine Voraussetzung für weitere internationale Finanzhilfen für das von einer Staatspleite bedrohte Land. (Mehr folgt.)

 

 

PS... es wird ja angeblich erst am Abend in Brüssel über das 130 Milliarden Euro  Hilfsprogramm für Griechenland entschieden

 

 

"Börsenerfolg ist eine Kunst und keine Wissenschaft."
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Zwingli vo Züri
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Marcus Fabian

Guten Tag, ich war eine Zeit lang abwesend und bisher nur Zuleser. Als ich mal wieder MFs schlaue Posts lesen wollte, war alles ganz anders und der mir sehr wichtige monatliche SMI-Fred wird nicht mehr bespielt. In welchen Freds schreibt MF denn nun am meisten? MF, auch an dich persönlich vielen Dank für zahlreiche spannende Einsichten.

 

Gruss von Zwingli

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