Stadler Rail

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Stadler Rail

«Es gibt einen Run auf die Aktie von Stadler Rail»

Der Termin für das IPO sowie die Preisspanne für die Aktie von Stadler Rail werden wohl in den nächsten Tagen bekanntgegeben. Die Aktie wird teuer, aber eine attraktive Dividende bieten, wie Recherchen von cash zeigen.

28.03.2019 08:08

Von Ivo Ruch

Dass Stadler Rail an die Schweizer Börse kommt, ist bekannt. Noch unklar war bislang jedoch, zu welchen Konditionen und wann genau. Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler, dem derzeit 80 Prozent der Firma gehören, sagte unlängst: "Stadler soll eine Volksaktie werden". Wer aber eine solche Aktie haben will, dürfte kein Schnäppchen machen.

Denn nun sickern Details zum zukünftigen Börsenwert des Zugherstellers durch: Laut involvierten Investoren soll er zwischen 3,7 und 4,3 Milliarden Franken liegen. Zuletzt wurden interessierte professionelle Investoren von den federführenden Banken – es handelt sich dabei um eine Reihe von Instituten, unter anderem Credit Suisse, UBS und Zürcher Kantonalbank – über Stadler Rail ins Bild gesetzt. Bei dieser sogenannten "Investor Education" stellen die Analysten der IPO-Banken die Firma detailliert vor und geben auch ihre Vorstellung vom Börsenwert ab. Wohlgemerkt: Sie sind in diesem Prozess die Verkäufer und sind an einem hohen Wert interessiert.

Das Interesse an Stadler Rail ist jedoch gross und somit auch die Chance, dass die Marktkapitalisierung schlussendlich deutlich über 4 Milliarden liegen wird. "Über 4 Milliarden wäre teuer, aber es gibt ohnehin einen Run auf die Aktie. Die Firma steht gut da, hat mit Spuhler einen bekannten Patron und entspricht dem Zeitgeist. Stichwort: Klimastreik", sagt ein Insider zu cash.ch, der anonym bleiben möchte. Von der Kapitalisierung her würde Stadler also von Beginn weg in einer ähnlichen Liga wie Panalpina, OC Oerlikon oder Emmi spielen.

Ankündigung Anfang April

Als nächstes wird Stadler die Mitteilung "Intention to Float" herausgeben, also die offizielle Einleitung des Börsengangs. Es würde nicht überraschen, wenn dies am 1. April geschieht. Dann stellt Stadler sein Management einer breiten Investorenschaft vor. Wie schnell es gehen kann, zeigt das Beispiel des Tessiner Orthopädieunternehmens Medacta. Am 22. März gaben sie bekannt, am 4. April den Sprung auf das Börsenparkett wagen zu wollen. Ein Stadler-IPO noch vor Ostern ist also durchaus realistisch.

Wie funktioniert ein Börsengang? Mehr dazu erfahren Sie hier

Die "Intention to Float" enthält nebst den Details zum beabsichtigten IPO-Termin auch die Bandbreite des Emissionspreises, wobei die Interessen des Unternehmens und der Investoren abgewogen werden. Während die ursprünglichen Besitzer, in diesem Fall Peter Spuhler, an einem möglichst hohen Emissionspreis interessiert sind, wollen Neuinvestoren tendenziell einen günstigen Preis.

Aber auch Überlegungen zum langfristigen Erfolg des Börsengangs spielen bei der Preissetzung eine Rolle. Soll eine "Volksaktie" Tatsache werden, darf die Preisspanne nicht zu stark nach oben ausgereizt werden. Wichtig: Die Absage des Börsengangs ist jederzeit möglich, sollte sich das Börsenumfeld plötzlich markant eintrüben.

Keine günstige Bewertung

Entscheidend für Investoren ist vor allem die Frage nach der Bewertung. Und diesbezüglich wird die Schweizer "Zug-Aktie" wohl nicht günstig. Analysten und Investoren schätzen dazu die zukünftigen Unternehmenszahlen von Stadler. So kursieren Schätzungen einer EBITDA-Marge zwischen 8 und 9 Prozent für das Jahr 2020 und eines Gewinns von etwa 200 Millionen Franken. Stadler selbst rechnet bis 2020 mit einem Nettoumsatz von 4 Milliarden Franken.

Beim Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) sind die Analysten der IPO-Banken, also die Verkäufer, etwas optimistischer und rechnen mit Werten zwischen 14 und 15. Vorsichtigere Prognosen gehen hingegen von KGV 16 bis 17 aus. Zum Vergleich: Andere Industrietitel wie Schindler (21), Interroll (30) sind deutlich höher bewertet, Georg Fischer (13) gilt in diesem Sektor als günstig. Auch verglichen mit der direkten Zugbauer-Konkurrenz sind KGV-Werte um 17 nicht besonders preiswert (siehe Tabelle weiter unten).

Wenn schon kein Schnäppchen, dann könnte Stadler zum Dividendentitel werden. Hier ist eine Ausschüttungsquote des Gewinns von 60 Prozent im Gespräch. Es wird langfristig mit einer Dividendenrendite von 3,5 Prozent gerechnet. Das läge über dem Marktdurchschnitt der Schweizer Börse, der für den Swiss Performance Index bei 3 Prozent liegt.

Die direkte Konkurrenz von Stadler Rail ist an der Börse derweil unterschiedlich erfolgreich unterwegs. Umsatzstärkster Zugbauer der Welt ist mit rund 18 Milliarden Euro die chinesische CRRC. Dahinter folgen Bombardier mit knapp 8 Milliarden, ebenfalls in dieser Region bewegen sich Alstom und Siemens. Auch die spanischen Hersteller Talgo und CAF sind börsenkotiert, sie sind allerdings kleiner als Stadler Rail. Wie die folgende Darstellung zeigt, haben in den letzten 52 Wochen bloss Alstom, Talgo und CRRC beim Börsenwert klar zugelegt. Ganz besonders heftige Verluste mussten die Aktionäre von Bombardier hinnehmen. Hier war aber auch der Rebound seit Anfang Jahr am grössten.

Quelle: Bank CIC

Dass es Stadler dereinst besser macht, damit rechnen die meisten Beobachter. Die Bilanz ist gesund und die Bestellungseingänge stimmen zuversichtlich. Zudem ist das Zuggeschäft ein Zukunftsmarkt: Der weltweite Trend zur Reduktion von CO2 sowie das rasche Wachstum von Metropolen spielen den Firmen in die Karten. Wachstumspotenzial hat Stadler zudem in der Signaltechnik. Gut vorstellbar, dass die Börsenkotierung für einen Zukauf in diesem Bereich genutzt wird. Dies wäre über eine Kapitalerhöhung oder die Ausgabe einer Anleihe möglich.

Der grösste Erfolgsfaktor von Stadler birgt gleichzeitig auch Gefahr. Patron Peter Spuhler stellt ein Klumpenrisiko dar. Denn nicht zufällig gab Spuhler 2012 sein Nationalratsmandat auf, um sich ganz auf Stadler zu konzentrieren. Er gibt die Marschrichtung der Firma vor und ist für viele Kunden die wichtigste Ansprechperson. Mit dem Börsengang wird die Eigentümerschaft von Stadler zwar breiter aufgestellt. Auf Spuhler verzichten, das kann sich das Unternehmen aber noch lange nicht leisten.

Aktienperformance der Stadler-Konkurrenz

Titel Performance 2019* Perf. 52 Wochen* Dividendenrendite* KGV (12Mt.)
Bombardier +43 -25 - 27
CAF +17 +2 1,6 16
CRRC +12 +28 2,3 16
Alstom +9 +6 1 16
Talgo +8 +10 - 17
Siemens -2 -7 4 14

Quellen: cash.ch, Bloomberg (Stand 27.03.19) *Angaben in Prozent

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Elias
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Kommt Stadler Rail überteuert an die Börse?

Während sich viele Analysten beim Börsengang von Stadler Rail noch bedeckt halten, haben die der VP Bank bereits eine klare Meinung. Sie befürchten, dass der Zughersteller zu teuer an die Börse kommt.

Stadler Rail will an die Börse. Noch ist allerdings unklar, wann und zu welchen Konditionen. Wie cash.ch am Donnerstag berichtete, wird der Zughersteller diesbezüglich wohl schon am Montag mit entsprechenden Informationen aufwarten. Das Interesse der Anleger scheint jedenfalls riesig.

Wie seit dem frühen Freitagmorgen bekannt ist, kann Stadler Rail für mehr als 600 Millionen Dollar Metro-Züge in die USA liefern (zum Artikel). Die neuen Züge sind für den Einsatz am weltgrössten Flughafen, dem Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport, vorgesehen. Es ist dies die bisher grösste Bestellung von Fahrzeugeinheiten in der Geschichte des Unternehmens überhaupt. Im Hinblick auf den geplanten Börsengang kommt sie genau richtig.

Preisvorstellungen gehen weit auseinander

Obwohl das Interesse der Anleger riesig und Stadler Rail in den hiesigen Finanzmedien seit Tagen das zentrale Thema ist, geben sich die Analysten der VP Bank überraschend zurückhaltend. Ihren Berechnungen zufolge wäre eine Börsenkapitalisierung zwischen 2 und 2,5 Milliarden Franken Franken für den Zughersteller angemessen. Das liegt weit unter den zuletzt herumgereichten 3,7 bis 4,3 Milliarden Franken.

Während das Unternehmen selber mittelfristig von einem Jahresumsatz von rund 4 Milliarden Franken und einer operativen Marge (EBIT) von 8 bis 9 Prozent ausgeht, sind die VP-Bank-Analysten etwas vorsichtiger. Sie gehen bei ihren Berechnungen vielmehr von einer operativen Marge zwischen 7,5 und 8,5 Prozent aus.

Abschliessende Beurteilung noch gar nicht möglich

Stadler Rail sei zwar solide aufgestellt. Ausserdem sei der Auftragseingang weitestgehend staatlich getrieben und dadurch nur wenig konjunkturabhängig, so schreiben sie. Allerdings befürchten die Analysten, dass sich der jetzige Eigentümer dies anlässlich des Börsengangs bezahlen lassen wird. Komme hinzu, dass es sich beim Zughersteller um einen Nischenanbieter ohne wirkliche globale Ausrichtung in einem sehr wettbewerbsintensiven Markt handle.

Die Vorsicht der Analysten der VP Bank bei Stadler hat nicht unbedingt firmenspezifische Gründe. Vielmehr üben sie sich bei Börsengängen im ohnehin hoch bewerteten Schweizer Industriesegment generell eher in Zurückhaltung.

Die Analysten räumen jedoch ein, dass eine abschliessende Beurteilung der Attraktivität erst möglich ist, wenn die Preisspanne des Börsengangs bekanntgegeben wird. Spätestens dann dürften sich auch andere Berufskollegen zu Wort melden.

https://www.cash.ch/news/top-news/publikumsoeffnung-kommt-stadler-rail-u...

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gibt wohl einige die diese

gibt wohl einige die diese Aktie unbedingt wollen, mich eingeschlossen Yes 3

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Stadler-Rail ist dem

Stadler-Rail ist dem Schweizer sympatisch und Hr. Stadler ist auch ein sympatischer Mensch.

Aus diesem Grund werden sich die Leute um die Aktien reissen. Werde aber den ersten Hype abwarten.

 

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Herr Stadler oder Herr

Herr Stadler oder Herr Spuhler??

Pesche
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Krokodil hat am 29.03.2019 10

Krokodil hat am 29.03.2019 10:25 geschrieben:

Herr Stadler oder Herr Spuhler??

Scheissssse Dash 1 aber als Ostschweizer weisst Du das besser Good und nun gehe wieder in die Thur salange diese noch Wasser hat  Bye

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Kein zusätzliches Kapital

Es werden nur die bestehenden Aktien bei der IPO an die Börse gelangen und keine neue ausgegeben. Somit werden einfach die Altaktionäre ausbezahlt. Die Firma selbst kommt so nicht zu frischem Kapital.

 

Ist das in diesem Fall sinnvoll? Ich dachte, der Gang an die Börse war auch dazu gedacht frisches Geld einzusammeln für allfällige spätere Akquisitionen stemmen zu können?

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Händler sehen Riesennachfrage

Händler sehen Riesennachfrage nach Stadler-Rail-Aktien

Beim Börsengang von Stadler Rail zeichnet sich ein Grosserfolg ab. Die Nachfrage sei immens, heisst es am Markt. "Es gibt viel zu wenige Aktien, damit alle, die mitmachen wollen, auch etwas erhalten", sagt ein Händler.

02.04.2019 11:14

"So wie man hört, waren die Bücher am ersten Tag schon nach zwei Stunden gedeckt", sagt ein anderer Händler. Es müsse daher mit grösseren Kürzungen bei der Zuteilung gerechnet werden. "Falls man überhaupt eine Zuteilung bekommt. Kleinaktionäre dürften wohl leer ausgehen", sagt ein Händler.

Privatanleger sollten abwarten, wie sich die Aktie nach dem Börsenstart entwickle. Der Erfolg hänge schliesslich auch davon ab, wo der Ausgabepreis festgelegt werde. Es sei damit zu rechnen, dass die Preisspanne eher am oberen Ende eingeengt werde. Sollte die Spanne, die derzeit bei 34 bis 41 Franken festgelegt wurde, am oberen Ende eingeengt oder gar voll ausgereizt werden, geschehe dies möglicherweise zulasten der zukünftigen Performance.

"Stadler Rail hat eindeutig das Zeug zu einer Volksaktie und längerfristig dürfte ihr wohl auch Erfolg beschieden sein", sagt der Händler. "Stadler Rail kommt gerade rechtzeitig, um auf der grünen Welle mitzureiten", sagt ein anderer Börsianer.

pre/ra

(AWP)

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das schreibt Lukas Hässig:

https://insideparadeplatz.ch/2019/04/01/mr-proper-peter-spuhler-auf-abwegen-wie-die-cs/

SVP-Mann mit Milliarden-Börsengang hat seine Stadler Züge mit Tricks hochgebracht – nutzte sogar staatliche Exportrisikogarantie.

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Exportgarantie ist keine Subvention!

DIesen Kommentar kann man ruhigen Gewissens löschen. Die Exportgarantie wurde als Versicherung konzipiert, falls ein Kunde im Ausland nicht zahlen kann und das Geld nicht eintreibbar sein sollte, dann deckt der Bund den Verlust. Zudem verdient der Staat auch an den Gewinnen und an der Lohnsumme  der KMUs, da darf er auch Risiken versichern. Es ist eine Versicherung und keine Subvention!

Und ob SP, SVP, FDP, CVP oder Grüne, alle die Arbbeitsplätze ausserhalb  der Staatsstellen schaffen gehören unterstützt und sollten gelobt werden. Wenn nur unse,re Lehrer das einsehen würden, genau so wie Gewinn nicht unmoralisch ist sondern für Investitionen in die Zukunft gebraucht wird.

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der Praktikus von fuw, 3.April 2019

 

Apropos Börsengang

Privatanleger dürften auch bei Stadler Rail wieder einmal kaum zum Zug kommen. Und dann am ersten Tag einsteigen, davon rate ich Ihnen angesichts der Euphorie ab. Das hatte sich schon bei den Neulingen Sensirion und Medartis gezeigt, sie liegen nun zum Emissionspreis zwar im Plus, entwickelten sich aber gemessen am ersten Handelstag schwächer als der Gesamtmarkt. Medartis hat am Dienstag enttäuscht, im Kurs sind weiter zu hohe Erwartungen enthalten.

Euphorie um Stadler

Das muss nicht viel heissen. Doch die Investoren sind begeistert, auch international. Probleme, wie sie die Konkurrenten Siemens, Alstom oder Bombardier haben, scheinen unternehmens- und weniger branchenspezifisch zu sein. Die Visibilität Stadlers sei gut, Chancen in der Signaltechnik und im Service täten sich auf, heisst es, und schliesslich habe das Unternehmen im Gegensatz zu den Branchenriesen dank Peter Spuhler auch künftig den Charakter einer unternehmergeführten Gesellschaft.

Das alles kann ich unterschreiben, doch ich fürchte, die Begeisterung überbordet und fusst auch auf dem weiterhin herrschenden Anlagenotstand im Markt. Risiken werden unterschätzt. Dass eine private Gesellschaft von Spuhler den Kunden von Stadler Aufträge mitfinanziert, das schmeckt mir überhaupt nicht. Kampfpreise der Konkurrenz wird auch Stadler Rail mehr und mehr zu spüren bekommen, und das Geschäft in den Schwellenländern ist mit überdurchschnittlich hohen Korruptionsrisiken verbunden.

Zyndicate
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Stadler Rail platziert Aktien

Stadler Rail platziert Aktien zu 38 Franken

Der Zugbauer Stadler Rail kann seine Aktien beim Sprung auf Börsenparkett am Freitag in der oberen Hälfte der angepeilten Preisspanne platzieren.

Aktualisiert um 07:22

Die Aktien des Börsenneulings Stadler Rail gehen am Freitag mit einem Ausgabepreis von 38 Franken an den Start. Dies entspricht einem Platzierungsvolumen von 1,33 Milliarden Franken. Die Börsenkapitalisierung des Unternehmens liegt zum Ausgabepreis bei 3,8 Milliarden Franken, wie Stadler am Freitag mitteilte. Die Aktien werden ab heute unter dem Ticker-Symbol SRAIL gehandelt.

Das Thurgauer Unternehmen hat im Basisangebot 35 Millionen Aktien platziert, hinzu kommen weitere 5,25 Millionen Aktien für eine Mehrzuteilungsoption zu Gunsten der beteiligten Banken. Der Free Float der Aktien beträgt nach der Emission 38,16 Prozent und nach Ausübung der Mehrzuteilungsoption 43,41 Prozent.

Mehr zum Thema: 

Stadler-Rail-Aktien: Die cash-Leser sind eher zurückhaltend

Hauptaktionär und Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler, der das Unternehmen 1989 gekauft hatte, hielt bisher 80 Prozent an der Firma. Mit dem Börsengang ist sein Anteil nun auf knapp 40 Prozent gesunken. Der Alt-SVP-Nationalrat will auch nach dem Börsengang Ankeraktionär und Verwaltungspräsident bleiben. Sämtliche der platzierten Aktien stammen aus seinem direkten und indirekten Besitz.

Das Zeug zu einer Volksaktie?

Bereits im Vorfeld des Börsengangs hatte sich ein grosses Interesse abgezeichnet. Die Nachfrage sei immens, hatte es am Markt geheissen. "Es gibt viel zu wenige Aktien, damit alle, die mitmachen wollen, auch etwas erhalten", hatte ein Händler bereits vor einer Woche gegenüber AWP gesagt.

Privatanlegern hatte er jedoch geraten, abzuwarten, wie sich die Aktie nach dem Börsenstart entwickelt. Letztlich gelte aber, dass "Stadler Rail eindeutig das Zeug zu einer Volksaktie hat", so der Börsianer.

Schweizer Aktien kaufen und verkaufen?

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Stadler stellt unter anderem Regionalzüge, Hochgeschwindigkeitszüge, U-Bahnen und Trams her. Eine starke Position hat das Unternehmen in Europa, wo es gemäss eigenen Angaben drittgrösster Hersteller von Schienenfahrzeugen ist. Derzeit arbeiten 8'500 Mitarbeiter für Stadler.

Das Unternehmen aus Bussnang im Kanton Thurgau ist der dritte Neuzugang an der Schweizer Börse SIX im laufenden Jahr. Bislang wagten sich die Medizintechnikfirma Medacta und das vom Pharmakonzern Novartis abgespaltene Augenheilunternehmen Alcon aufs Parkett. 

(AWP/Reuters)

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Zyndicate
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Aktie von Stadler Rail zündet

Aktie von Stadler Rail zündet bereits ein Kursfeuerwerk

Einige Anleger erhalten aus dem Börsengang von Stadler Rail nur einen Bruchteil der gezeichneten Aktien zugeteilt. Viele müssen über den offenen Markt Aktien zukaufen. Das verleiht der Aktie vorbörslich Schub.

Aktualisiert um 08:24

Von Lorenz Burkhalter

Zuletzt ging alles ziemlich schnell: Keinen Monat ist es her, dass der Zughersteller Stadler Rail die Öffentlichkeit über die Börsenpläne informierte. Heute Freitag ab 9 Uhr wird die Aktie erstmals gehandelt. Geht es nach Patron Peter Spuhler, soll sie zur "Volksaktie" werden. 

Wie aus Bankenkreisen zu vernehmen ist, haben viele Anleger allerdings nur einen eher überblickbaren Teil der gezeichneten Aktien zugeteilt erhalten. Einige Quellen bezeichnen die sogenannte Zuteilungsquote sogar als enttäuschend. Von Zuteilungen von gerademal 8 Prozent der gezeichneten Stückzahl ist vereinzelt die Rede.

Ausgabepreis am oberen Ende der eingeengten Preisspanne

Mit anderen Worten: Die Anleger sind gezwungen, über den offenen Markt Aktien zuzukaufen. Das machen sie im vorbörslichen Handel von Julius Bär denn auch. Auf den Ausgabepreis von 38 Franken bezogen gewinnt die Aktie von Stadler Rail zur Stunde kräftige 17,4 Prozent auf einen Mittelkurs von 44,65 Franken. Der Briefkurs liegt gar bei 47 Franken.

Und das, obwohl der Ausgabepreis mit 38 Franken im oberen Bereich der Preisspanne liegt. Diese war zunächst mit 33 bis 41 Franken angegeben und später wegen der grossen Nachfrage auf 36 bis 39 Franken eingeengt worden.

Auf Basis des Ausgabepreises errechnet sich eine Börsenkapitalisierung von 3,8 Milliarden Franken für den Zughersteller. Das liegt zwar im Rahmen der im Vorfeld in Bankenkreisen herumgereichten 3,7 bis 4,3 Milliarden Franken, gleichzeitig aber weit über den 2 bis 2,5 Milliarden Franken, welche die VP Bank für angemessen hält.

Analysten werden wohl erst in wenigen Wochen konkret

Während das Unternehmen selber mittelfristig von einem Jahresumsatz von rund 4 Milliarden Franken und einer operativen Marge (EBIT) von 8 bis 9 Prozent ausgeht, sind die Analysten der VP Bank etwas vorsichtiger. Sie gehen bei ihrer Unternehmensbewertung vielmehr von einer operativen Marge zwischen 7,5 und 8,5 Prozent aus.

Wie es im hiesigen Berufshandel weiter heisst, dürfte es dauern, bis sich weitere Bankenanalysten zur Stadler-Rail-Aktie äussern. Mit ersten konkreten Empfehlungen sei wohl erst nach Ablauf der sogenannten Blackout-Period in wenigen Wochen zu rechnen.

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Habe für 200'000 Fr

Habe für 200'000 Fr gezeichnet  (über Migros Bank)  habe kein Stück erhalten.

Aktie für mich vorerst gestorben. Jetzt soll Stadler zuerst mal liefern  und zwar beim EBIT  und nicht beim Umsatz. Kommt Zeit kommt Rat.

Elias
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santarosa hat am 12.04.2019

santarosa hat am 12.04.2019 10:48 geschrieben:

Habe für 200'000 Fr gezeichnet  (über Migros Bank)  habe kein Stück erhalten.

Aktie für mich vorerst gestorben. Jetzt soll Stadler zuerst mal liefern  und zwar beim EBIT  und nicht beim Umsatz. Kommt Zeit kommt Rat.

 

«Es gibt viel zu wenige Aktien»

Bereits im Vorfeld des Börsengangs hatte sich ein grosses Interesse abgezeichnet. Die Nachfrage sei immens, hatte es am Markt geheissen. «Es gibt viel zu wenige Aktien, damit alle, die mitmachen wollen, auch etwas erhalten», hatte ein Händler bereits vor einer Woche gegenüber AWP gesagt.

https://www.fuw.ch/article/stadler-aktien-fuer-38-franken-zugeteilt/

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santarosa
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Schon klar, dass es zuwenig

Schon klar, dass es zuwenig Aktien für die Zuteilung hatte.

Was ich aber vielmehr sagen wollte ist:  Jetzt am Markt für 13% teurer diese Aktie zu kaufen, erachte ich als erhebliches Risiko.

Darum in meinen Augen erstmals abwarten  ob der entsprechende EBIT geliefert wird. Umsatz ja, aber ob der Gewinn erreicht wird welcher  vorher gesagt wurde / wird, ist für mich fraglich. Die Risiken, dass Gewährleistungen und andere Verpflichtungen den Gewinn wegfressen, ist erheblich.

Eine Firma welche sich neu an der Börse presentiert, muss sich auch qualitativ (bezüglich transparente Finanzzahlen und Informationen) den neuen Begebenheiten (sprich Börsengesetzen) anpassen. Da kam bis jetzt immer nur Positives im Vorfeld des IPO.  Meine Erfahrung  =>  wo nur Licht ist, ist auch Schatten.

Siehe Aktien-Kursverlauf  Idorsia.

mueret00
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Ich finde +13% kein

Ich finde +13% kein "erhebliches Risiko", da Stadler bis 2020 gefüllte Bücher hat und klar umschrieben ist, wieviel Dividende ausbezahlt wird. Und der Vergleich mit Idorsia ist meines Errachtens unpraktikabel, weil Stadler Gewinne macht, und man bei Idorisa eine Pipeline bewertet und mögliche Milestone-Zahlungen (durch Johnson und Johnson) und eben Forschungsausgaben abziehen muss. Viele Leute sahen in Idorsia den möglichen Actelion-Nachfolger, was es aber nicht sein kann, weil das kein Pharmaunternehmen mehr ist, sondern eher ein Auftragsforschungsunternehmen mit immensen Kosten.

Idorsia hat ein grösseres Totalausfall-Risiko als Stadler. Das ist meine Meinung.

Aber klar hast Du recht wegen der Risiken wie Gewährleistung (Rost-Problem bei den SBB z.B.). Aber Züge von Stadler funktionieren besser als diejenigen von Bombardier. Wink

mueret00
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Ich möchte noch

Ich möchte noch längerfristige Komponenten hervorstreichen:

wir müssen für das Erreichen der Klimaziele vermehrt auf Bahnverkehr setzen.

Dass Stadler Multi-Mio-Aufträge auch aus den USA erhält, ist für mich persönlich sehr ermutigend. Ich sehe Chancen, dass die Zahl und die Grösse der Aufträge zunehmen, allerdings sehe ich auch die Gefahr, dass die Chinesische Konkurrenz nicht schläft.

Stadler ist sehr agil und mittlerweile auch innovativ (Doppelstockzüge, Geschwindigkeiten bis 250 km/h). Daneben haben Sie recht viele Einnahmen durch Baukastenzüge (-> Einfacher Austausch der Motor-Einheit). Es gibt insofern recht ähnliche Züge, die in der Schweiz, Ungarn oder Russland fahren. Die meisten Einnahmen stammen aus solchen Zügen und nicht aus experimentellen Zügen, was eher das Metier von Alstom oder Bombardier ist.

Übrigens: falls es zu einer Konjunktureintrübung kommt, dann ist Stadler abgefedert, weil bis 2020 die Bücher voll sind und Helikoptergelder wohl in Infrastrukturausgaben fliessen. Aber klar. Man kann immer daneben liegen. Das ist oft so.

Ich habe Stadler gekauft, um mein Depot zu diversifizieren. Und romantisch gesehen: um mein Depot grüner zu machen. Als vielleicht letzter Grund, in Stadler zu investieren: es könnte durchaus eine Liebhaber-Aktie werden.  Mit dann kleiner Dividendenrendite, aber trotzdem zufriedenen Aktionären. Wir fahren alle mit Stadler-Zügen und wir lieben alle unsere Bahn.

BlackJack
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So viel ist Stadler Rail wert

So viel ist Stadler Rail wert (gemäss Handeszeitung)

  • Bewertung: Basis für die Unternehmensbewertung ist die Multiplikatormethode, die den potenziellen Firmenwert durch den Umsatz oder den operativen Gewinn (Ebit) bemisst. Diese Multiples basieren auf für die jeweilige Branche typischen Erfahrungswerten.
     
  • Im Awendungsfall: Experten schätzen je nach Berechnung den Wert von Stadler Rail auf rund 3 Milliarden Franken. Stadler bewegt sich in den Branchen Transport beziehungsweise Anlagenbau. Für die Transportindustrie gilt ein Wert von 7,7-mal den Ebit oder 1,15- mal den Umsatz. Die Ebit-Marge für Stadler Rail liegt geschätzt bei rund 10 Prozent. Es waren auch schon mehr, vermuten Insider, höhere Projektkosten sollen die Marge gedrückt haben. Gemessen an den Umsätzen der letzten beiden Jahre ergibt das einen Firmenwert von rund 2 Milliarden Franken. Im Anlagenbau gilt ein Multiplikator von 10,2-mal den Ebit beziehungsweise 0,92-mal den Umsatz: Das entspricht dem Börsenwert von fast 3 Milliarden Franken.
     
  • Prognose: Der Börsenwert dürfte einiges höher liegen, denn obige Bewertungen basieren auf Angaben aus den Jahren 2017 und 2018. Stadler Rail geht für 2020 aber von einem Umsatz von bis zu 4 Milliarden Franken aus. Das heisst: Die Aktie bietet Luft nach oben. Insbesondere wenn man bedenkt, dass der weltweite Bedarf für Rollmaterial bis 2021 bei fast 60 Milliarden Dollar sein wird. Das entspricht 10 Milliarden mehr an potenziellen Aufträgen als noch vor zwei Jahren. Der Grund: Verstädterung, CO2-Reduktion und ein hoher Erneuerungsbedarf.
     
  • Markstellung: Bei voll umgesetzten Aufträgen von 3,5 Milliarden Franken wird die Firma Branchengrössen wie General Electric beim Rollmaterialumsatz überholen. Die Börsenkotierung auf dem Schweizer Kapitalmarkt schafft die nötige Visibilität, um Investoren anzulocken und in den Investment Case «Stadler Rail» zu investieren. Stadler wird das Kapitalmarktgeld benötigen, um die nächste Wachstumsphase zu finanzieren. Und wird darauf achten müssen, den dramatisch höheren Auftragsbestand effizient abzuwickeln: das Volumen mit den vorhandenen Kapazitäten stemmen, termingerecht liefern – und dies möglichst ohne teure Nacharbeiten. Verlässlichkeit ist zentral im Zuggeschäft.
BlackJack
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viel Potential

Stadler Rail hat enormes Potential, ÖV ist halt einfach mal die Zukunft und ein Vergleich mit Idorsia, sorry, dass ist wohl ein Witz... Branchen übergreiffende Vergleiche taugen nichts...

Zyndicate
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Stadler Rail erhält Auftrag

Stadler Rail erhält Auftrag aus Finnland

Stadler Rail hat von der finnischen VR Group einen Auftrag zur Lieferung von 60 neuen dieselelektrischen Lokomotiven erhalten.

18.04.2019 08:08

Der Vertragswert beläuft sich nach Stadler-Angaben vom Donnerstag auf insgesamt 200 Millionen Euro. Zudem besteht eine Option zur Lieferung von bis zu 100 weiteren Lokomotiven.

Der Vertrag enthalte ausserdem eine Option für die Instandhaltung, hiess es weiter. Die ersten fünf Lokomotiven sollen im Jahr 2022 in Betrieb genommen werden. Die übrigen Lokomotiven würden schrittweise bis Ende 2025 ausgeliefert.

VR will damit die Betriebseffizienz auf Rangierbahnhöfen, in Frachtterminals und auf nicht elektrifizierten Strecken optimieren. Diese machen 45 Prozent des finnischen Bahnnetzes aus. Die Lokomotiven würden so ausgelegt und gebaut, dass sie fit für den Betrieb in Schnee und Eis bei Temperaturen von bis zu -40 °C seien.

(SDA)

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Ein Monat Stadler Rail an der

Ein Monat Stadler Rail an der Börse - Fazit und Ausblick

Seit rund einem Monat ist die Aktie von Stadler Rail an der Schweizer Börse kotiert. Nach einem anfänglichen Kursfeuerwerk ist es ruhig geworden um den Titel. Ist die Aktie bereits ausgereizt?

08.05.2019 23:10

Von Pascal Züger

Am 12. April nahm Stadler Rail den ersten Handelstag an der Schweizer Börse mit einem Kurs von 42 Franken in Angriff. Das war bereits ein grosser Erfolg, weil der Zuteilungspreis bei deutlich tieferen 38 Franken lag. Banken berichteten, dass es viel zu wenige Aktien gebe und nicht alle, die Interesse angemeldet hatten, auch die erwünschte Zuteilung bekamen (cash berichtete).

Doch die erste Anfangseuphorie - die häufig bei Börsengängen zu beobachten ist - ist knapp ein Monat später etwas verflogen. Inzwischen notiert die Aktie wieder bei 42 Franken, wie schon am ersten Handelstag. Mehr seitwärts geht nicht. Und nimmt man den Schlusskurs des ersten Handelstages als Massstab, als die Aktie 13 Prozent zulegte, dann hat Stadler bis heute gar 2,5 Prozent an Wert eingebüsst:

Kursentwicklung Stadler-Aktie seit dem Börsengang am 12. April 2019, Quelle: cash.ch

Ein Käufer der ersten Stunde ist Tim Schläpfer, Fondsmanager bei 3V Asset Management: "Wir haben am Stadler-IPO teilgenommen und sind weiterhin investiert", sagt er auf cash-Anfrage. Die Position mache derzeit rund drei Prozent des "3V Invest Swiss Small & Cap Fonds" aus. Dieser Fonds spezialisiert sich auf eher kleinere SPI-Aktien, die grössten Positionen sind derzeit Logitech und VAT. "Stadler ist eine Langfriststory für uns, es handelt sich um eine qualitativ gute Anlage", fügt Schläpfer an.

In der Tat liefert Stadler einige Kaufargumente: Die Wachstumsaussichten sind hervorragend, Trends wie zunehmende Urbanisierung, Bevölkerungswachstum und Umweltschutz kommen dem Zughersteller zu Gute. Das Unternehmen will den derzeitigen Umsatz von 2 Milliarden Franken (Gesamtjahr 2018) bis 2020 verdoppeln. Bis dann soll auch die Gewinnmarge (Stufe EBIT) innerhalb der mittelfristig angestrebten Zielspanne von 8 bis 9 Prozent liegen, vergangenes Jahr waren es noch 7,5 Prozent. Hinzu kommt eine grosszügige Dividendenpolitik: Anleger dürfen zum aktuellen Kurs eine Rendite von über 3 Prozent erwarten.

Aktie ist teuer - oder doch nicht?

Doch das alles ist bereits im Kurs eingepreist, findet die Bank Julius Bär, die vergangene Woche mit einem "Hold" und einem Kursziel bei 44 Franken als erste Bank überhaupt ein Analystenurteil zum Zughersteller lieferte. Die Analystin ortet auch Schwächen: Im wichtigen Bereich der Signaltechnologie sei Stadler erst spät eingestiegen - mit entsprechender Gefahr eines Scheiterns. Ausserdem stelle die grosse Abhängigkeit von Peter Spuhler ein Klumpenrisiko dar. Spuhler ist Firmenpatron, VR-Präsident und besitzt rund 40 Prozent der Aktien.

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Anders schätzt Schläpfer von 3V Asset Management die Situation bei Stadler ein, der das aktuelle Kurs-Gewinn-Verhältnis von geschätzten 20 als "angemessen" bezeichnet. "Aufgrund der steigenden Profitabilität, der gesunden Bilanz und der hohen Visibilität des Umsatzwachstums ist eine gewisse Prämie zu anderen Firmen gerechtfertigt", so der Fondsmanager.

Dennoch sieht auch Schläpfer Handlungsbedarf bei Stadler. So sei das Aftermarket-Geschäft, dabei handelt es sich um Leistungen wie Reparatur, Wartung oder Nachrüstungen, noch anteilsmässig tief. Zudem seien bei der Aktie starke Kursschwankungen möglich, da Stadler stark von einzelnen Grossaufträgen abhänge. Ende März hat der Zughersteller etwa einen Auftrag in den USA von 600 Millionen Dollar an Land gezogen. Fallen umgekehrt solche Aufträge weg, kann der Kurs auch einmal tauchen.

Kurstreiber gesucht

Anleger müssen auf positive Impulse hoffen. Solche könnte es durchaus geben: Etwa wenn weitere Analysten die Abdeckung der Aktie aufnehmen (und diese positiv bewerten), wenn Stadler einen neuen Grossauftrag vermeldet oder wenn eine wertsteigernde Akquisition getätigt wird. Bleiben diese Impulse aus, so verbleiben die Zahlen zum ersten Halbjahr als nächster potenzieller Kurszünder.

Alles in allem übersteigen bei Stadler die Chancen die Risiken, die Firma ist ausgezeichnet positioniert. Nichtsdestotrotz eilt ein Einstieg nicht, zumal der noch ungelöste Handelskrieg und die generelle Konjunktureintrübung die Aktienmärkte weiter verunsichern könnte. Spätestens aber, wenn die Stadler-Aktie in eine Schwächephase geraten sollte, ist ein Zukauf durchaus empfehlenswert.

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Stadler Rail ernennt Ansgar

Stadler Rail ernennt Ansgar Brockmeyer zum neuen Vertriebschef

Der Zughersteller Stadler Rail hat Ansgar Brockmeyer zum neuen Vertriebs- und Marketingchef ernannt. In dieser Funktion wird er Mitglied der Konzernleitung. Brockmeyer folgt auf Peter Jenelten, der in die private Holding von Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler wechselt, wie das Thurgauer Unternehmen am Dienstag mitteilte.

14.05.2019 08:00

Brockmeyer trat am 1. März 2019 als Group Sales Verantwortlicher für Züge und Stellvertreter von Peter Jenelten bei Stadler ein. Zuletzt von 2013 bis 2017 war als er Vorsitzender der Geschäftsführung bei Knorr-Bremse Asia Pacific in Hong Kong tätig.

Peter Jenelten hat sich gemäss Mitteilung nach 19 Jahren im Einsatz von Stadler entschieden, neue Aufgaben in der privaten PCS Holding von Peter Spuhler zu übernehmen. Peter Jenelten war im Juni 2000 von Adtranz zu Stadler gestossen. Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler dankt Jenelten in der Mitteilung für sein Engagement.

Der Wechsel in der Konzernleitung sei "von langer Hand" geplant gewesen, hiess es weiter. Eingeläutet wurde die Erneuerung an der Konzernspitze durch die Ernennung des neuen Group CFO Raphael Widmer im Jahr 2016. Per 1. Januar 2018 folgte dann die Übergabe der Funktion des Group CEO von Peter Spuhler an Thomas Ahlburg.

sig/cf

(AWP)

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Stadler Rail eröffnet Fabrik

Stadler Rail eröffnet Fabrik in den USA

Der Zugbauer Stadler Rail hat die Eröffnung eines Eisenbahnwerks in den USA gefeiert.

14.05.2019 07:15

Am Anlass in Salt Lake City im Bundesstaat Utah hätten unter anderem der Gouverneur Gary Herbert, dessen Stellvertreter Spencer Cox, die Senator Orrin Hatch sowie der US-Botschafter Botschafter in der Schweiz Ed McMullen teilgenommen, teilte Stadler am Montagabend mit.

Nach rund 18 Monaten Bauzeit habe man die neue Produktionsstätte in Flughafennähe in diesem Jahr fertig gestellt, hiess es in dem Communiqué. Alle Aktivitäten seien letzten Monat vom gemieteten Standort Warm Springs an den neuen Standort verlagert worden.

Wie bereits früher kommuniziert wurde, wird das Werk mit einer Produktionsfläche von 7000 Quadratmetern rund 350 Arbeitsplätze schaffen. Nötig gemacht hatte den Ausbau der Grossauftrag für 16 Doppelstockzüge für das kalifornische Bahnunternehmen Caltrain, den Stadler im August 2016 erhalten hatte.

(AWP)

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Stadler wird unterschätzt

Ich denke SRAIL wird ein Erfolg und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Aktie in Indices aufgenommen wird, auch könnten steigende Kurse bei Optionsschreibern zu neuer Nachfrage führen, all das könnte den Kurs beflügel. Auch bei ausländischen Investoren dürfte Stadler unbekannt sein. Ich hatte gehofft bei 40 nachkaufen zu können, aber der Zug scheint abgefahren zu sein, leise schnell, zuverlässig, so wie die Stadler Flirts. 

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Stadler erhält

Stadler erhält Wartungsauftrag für über 100 Züge in Norwegen

Der Thurgauer Zugbauer Stadler Rail hat erneut einen Auftrag erhalten. Diesmal geht es um die Wartung einer nach Norwegen gelieferten Flotte.

27.05.2019 08:50

Stadler sei beauftragt worden, mehr als 100 Züge des Typs FLIRT in Norwegen von Bahnbetreiber Vy, vormals NSB, instand zu halten, teilte Stadler am Montag mit. Der Vertrag habe eine Laufzeit bis Ende 2024 und mit Optionen einen Auftragswert von annähernd 100 Millionen Franken.

Die Züge hatte die NSB im Jahr 2008 bei Stadler bestellt und in den folgenden Jahren geliefert bekommen. Mit der Instandhaltung der fünfteiligen elektrischen Triebzüge, die hauptsächlich im Grossraum Oslo verkehren, werde ab dem ersten Quartal 2020 begonnen, hiess es. Stadler werde für die Instandhaltungsarbeiten gemietete Depots nutzen.

Bei dem Auftrag handle es sich zudem um die grösste Einzelflotte, die man im wachsenden Bereich Service und Komponenten je unter Vertrag genommen habe, so der Zughersteller weiter. Damit wartet Stadler mittlerweile 620 FLIRT-Züge, was 40 Prozent der verkauften Einheiten ausmacht.

ys/kw

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Stadler erhält

Stadler erhält Wartungsauftrag für über 100 Züge in Norwegen

Der Thurgauer Zugbauer Stadler Rail hat erneut einen Auftrag erhalten. Diesmal geht es um die Wartung einer nach Norwegen gelieferten Flotte.

27.05.2019 08:50

Stadler sei beauftragt worden, mehr als 100 Züge des Typs FLIRT in Norwegen von Bahnbetreiber Vy, vormals NSB, instand zu halten, teilte Stadler am Montag mit. Der Vertrag habe eine Laufzeit bis Ende 2024 und mit Optionen einen Auftragswert von annähernd 100 Millionen Franken.

Die Züge hatte die NSB im Jahr 2008 bei Stadler bestellt und in den folgenden Jahren geliefert bekommen. Mit der Instandhaltung der fünfteiligen elektrischen Triebzüge, die hauptsächlich im Grossraum Oslo verkehren, werde ab dem ersten Quartal 2020 begonnen, hiess es. Stadler werde für die Instandhaltungsarbeiten gemietete Depots nutzen.

Bei dem Auftrag handle es sich zudem um die grösste Einzelflotte, die man im wachsenden Bereich Service und Komponenten je unter Vertrag genommen habe, so der Zughersteller weiter. Damit wartet Stadler mittlerweile 620 FLIRT-Züge, was 40 Prozent der verkauften Einheiten ausmacht.

ys/kw

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Stadler wird immer noch unterschätzt

Der Auftrag aus Norwegen ist doch erst  der Anfang, auch in der Schweiz sind die Flirts jetzt schon bald 15 Jahre unterwegs. Mir ist aufgefallen, dass bei den Regionalzügen vereinzelt eine Tür nicht öffnet, also wird es auch hier in der Schweiz zunehmend Renovationsarbeiten geben. Nach 20 Jahren täglichem Dauerbetrieb müssen Verschleissteile ersetzt werden. Stadler wird immer mehr neben der Herstellung auch Servicearbeiten bekommen, genau wie Schindler.

Für Wachstum ist gesorgt und das ist in den Kursen überhaupt nicht enthalten!

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Stadler liefert acht Flirt

Stadler liefert acht Flirt-Züge nach Texas

Stadler Rail hat einen weiteren Auftrag erhalten. Demnach liefert der Ostschweizer Zughersteller acht dieselelektrische Triebzüge des Typs "Flirt" an das US-amerikanische Nahverkehrsunternehmen Dallas Rapid Transit (Dart).

03.06.2019 09:04

Gleichzeitig entwickelt Stadler gemeinsam mit der amerikanischen Ingenieurfirma Urban Engineers das Service-Depot für die neuen Züge, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst. Der Auftrag hat insgesamt einen Wert von 119 Millionen US-Dollar.

Dart will gemäss Vertrag die Züge gegen Ende des Jahres 2022 in den regulären Betrieb nehmen.

kw/uh

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Stadler erhält Auftrag für 16

Stadler erhält Auftrag für 16 Flirt-Züge aus Deutschland

Stadler Rail hat erneut einen Auftrag erhalten.

13.06.2019 07:51

Der Thurgauer Zughersteller hat von der NordWestBahn GmbH, der deutschen Tochter der französischen Transdev-Gruppe, eine Bestellung für 16 elektrische Triebzüge des Typs "Flirt" bekommen.

Der Auftragswert beläuft sich auf rund 100 Millionen Euro, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag hiess. Die Züge sind für den Einsatz im Netz Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen vorgesehen. Ab Dezember 2022 werde Transdev damit eine Flotte von insgesamt 118 Flirt-Zügen in unterschiedlichen Konfigurationen und Ausstattungen in Deutschland betreiben.

(SDA)

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Stadler-Züge erhalten in

Stadler-Züge erhalten in Grossbritannien die Zulassung

Der Zughersteller Stadler Rail hat in Grossbritannien von den zuständigen Behörden für die ersten Züge des Typs "Flirt" die Zulassung erhalten. Die Zulassung steht im Zusammenhang mit einem Grossauftrag aus dem Jahr 2016. Seither sind eine Reihe weiterer Aufträge auf der Insel dazugekommen.

14.06.2019 09:50

Das britische Office of Rail and Road (ORR) habe "in Rekordzeit" insgesamt 24 vierteilige "Flirt"-Triebzüge für das Streckennetz von Greater Anglia zugelassen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Dies sei für Stadler ein Meilenstein. Nach Abschluss weiterer Tests würden die ersten "Flirt"-Züge den Betrieb in Grossbritannien im Spätsommer aufnehmen.

Stadler liefert dem britischen Bahnunternehmen Greater Anglia insgesamt 58 Züge des Typs "Flirt". Die neuen Züge sollen früheren Angaben zufolge auf den Intercity-Linien zwischen London und Norwich, auf den Flughafenlinien des Stansted Express vom Bahnhof Liverpool nach Stansted sowie auf Regionalstrecken verkehren.

In den vergangenen gut zweieinhalb Jahren hatte Stadler mehrere Aufträge in Grossbritannien dazugewonnen. Zuletzt bestellte die Wales & Borders Rail Services 36 Trams und 35 Züge.

mk/ra

(AWP)

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