Zur Rose , grösste Versandapotheke Europas

Zur Rose Group N 

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alpenland
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Zur Rose , grösste Versandapotheke Europas

Zur Rose steigert Umsatz im dritten Quartal und übernimmt Eurapon - Aktien gefragt | 17.10.17 | finanzen.ch

Versandapotheke Zur Rose / DocMorris 23394786

Besonders deutlich legte die deutsche Tochtergesellschaft DocMorris zu, wie das seit Anfang Juli an der Schweizer Börse SIX kotierte Unternehmen am Dienstag...

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4261528 - Zur Rose
alpenland
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Die Krankenkasse KPT mit 422

Die Krankenkasse KPT mit 422'000 Versicherten hat eine Telemed Vereinbarung mit ROSE abgeschlossen.

Auf der standart Prämie wird ein Rabatt von bis zu 20% gewährt, Bedingung; bezug der Medikamente über ROSE.

Ich bin selber bei der KPT versichert und stelle auf dieses Modell um.

Ich erwarte positive Auswirkungen bei ROSE auf den Bestellungseingang
und hab mir paar Stücke zugelegt.

sarastro
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besondere Risiken

Ich hatte Aktien „Zur Rose“ aus der Zeit, als diese Firma nicht an der SIX gelistet war, und habe sie kürzlich über die Börse mit gutem Gewinn verkauft. Diese Aktie hat besondere Risiken, die jeder Kaufinteressent kennen sollte.

Der Medikamentenhandel ist scharf reguliert (Gründe liegen bei den gesetzlichen Vorschriften zur Sicherheit von Heilmitteln). In den letzten Jahrzehnten hatte Galenica viele Grossisten, die Ärzte und Apotheken belieferten, aufgekauft und damit faktisch ein Monopol erhalten. Das hat einigen Ärzten und Apothekern nicht gepasst, da sie nun kaum noch Spielraum für Preisverhandlungen bei den Medikamentenlieferungen hatten. Deshalb wurde von Ärzten und einigen Apothekern ein konkurrierender Grossist aufgebaut. Dazu wurde die Apotheke „Zur Rose“ gekauft. Interessierte Ärzte und Apotheker konnten sich über (nicht kotierte) Aktien daran beteiligen. Dieser Geschäftsidee wurden in der Schweiz juristische Knüppel zwischen die Beine geworfen (zum Beispiel wurde eine direkte Belieferung von Patienten mit nicht rezeptpflichtigen Medikamenten gerichtlich verboten). Die „Zur Rose“ hat deshalb in der Schweiz nur einen engen Handlungsspielraum. Neuerdings wird versucht, in Zusammenarbeit mit Krankenkassen Medikamente zu Kampfpreisen direkt an die Patienten zu liefern. Ich rechne damit, dass auch gegen diese Umgehung der etablierten Medikamentenlieferanten noch gerichtlich vorgegangen wird. In Deutschland konnte hingegen der Direktversand von Medikamenten etabliert werden. Dieser Erfolg hatte vermutlich zum Börsengang an der SIX motiviert. Ich bin aber unsicher, ob nicht auch in Deutschland noch versucht wird, diese unliebsame Konkurrenz über Gerichte oder Bewilligungsbehörden auszuschalten. Eine Ausweitung des Geschäftsmodells auf andere Länder halte ich derzeit für unwahrscheinlich. Falls das trotzdem gelingen sollte, wartet im Hintergrund bereits als Dampfwalze Amazon.

refoh
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Uebernahmekandidat

Zur Rose könnte ja auch ein Uebernehmekandidat für Amazon sein!?

Meldung von heute und von gestern:

Berlin (ots) - Nur ein Jahr nach der Übernahme der Versandapotheke Vitalsana steigt der Werbekonzern Ströer schon wieder aus dem Apothekenmarkt aus. Nach Informationen des Branchendienstes APOTHEKE ADHOC will DocMorris den bisherigen Konkurrenten übernehmen.

APOTHEKE ADHOC bezieht sich auf Personen, die mit dem Vorgang vertraut sind. Demnach sind sich Ströer und DocMorris bereits handelseinig, einen Notartermin hat es aber noch nicht gegeben. Eine offizielle Stellungnahme gab es nicht; man kommentiere keine Gerüchte, sagte ein Ströer-Sprecher. Dieselbe Antwort gab es von DocMorris.

Ströer hatte Vitalsana im vergangenen Jahr übernommen. Der Werbekonzern war überzeugt, mit Vitalsana einen wichtigen Baustein für seine Vermarktungsmaschinerie gefunden zu haben. Kurz nach der Übernahme starteten mehrere Werbeoffensiven auf den Plakatflächen des Konzerns. Auch über die hauseigene Plattform t-online.de sollten Kunden zur Versandapotheke gelotst werden.

Ströer hatte Gespräche mit weiteren potenziellen Übernahmekandidaten geführt. Ein Deal kam aber nie zustande, stattdessen zieht man in Köln jetzt offenbar die Reißleine. "Die haben sich völlig verschätzt", sagt ein Branchenkenner.

Ob Ströer auch mit anderen Interessenten gesprochen hat, ist nicht bekannt. Walter Oberhänsli, Chef des DocMorris-Mutterkonzerns Zur Rose, hatte bereits nach dem Einstieg bei Eurapon erklärt, nach weiteren Übernahmekandidaten Ausschau zu halten. Er steht unter Druck, nach dem Börsengang und den Gerüchten um einen Einstieg von Amazon beim Konkurrenten Shop-Apotheke eine Wachstumsstory erzählen zu können.

Vitalsana war im August 2007 von Schlecker gegründet worden. Nach der Pleite der Drogeriekette hatte das Management im September 2012 die Führung selbst übernommen.

Den vollständigen Beitrag finden Sie unter: http://ots.de/1uRbc

APOTHEKE ADHOC ist der unabhängige Branchendienst für den Apotheken- und Pharmamarkt. Der kostenlose Newsletter kann unter www.apotheke-adhoc.de/newsletter abonniert werden.

OTS: APOTHEKE ADHOC newsroom: http://www.presseportal.de/nr/68717 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_68717.rss2

Pressekontakt: APOTHEKE ADHOC Skalitzer Straße 68 10997 Berlin

 

 

sarastro
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Übernahme unwahrscheinlich

refoh hat am 15.11.2017 17:39 geschrieben:

Zur Rose könnte ja auch ein Uebernehmekandidat für Amazon sein!?

Die Aktienmehrheit an der „Zur Rose“ liegt bei frei praktizierenden Ärzten aus Gründen, die ich in meinem vorherigen Post erläutert habe. Diese Aktionäre haben kein Interesse an einem Verkauf der „Zur Rose“. Vielmehr sind die Ärzte daran interessiert, dass die „Zur Rose“ weiterhin existiert, damit sie dort möglichst günstig Medikamente beziehen können. Die Einsparungen beim Medikamenteneinkauf sind für die Ärzte wichtiger als ein einmaliger Gewinn aus einem Verkauf an Amazon. So gesehen ist eine Übernahme unwahrscheinlich, weil die Mehrheit der Aktionäre der „Zur Rose“ andere Interessen verfolgt.

alpenland
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Rose ist auf Einkaufstour

Zur Rose übernimmt Versandapotheke Vitalsana von Ströer

(Ergänzt um Analystenkommentar, Aktienkurs und Hintergrund) - Die Versandapotheke Zur Rose übernimmt von der Ströer SE & Co. KGaA die Versandapotheke Vitalsana B.V. sowie den dazugehörigen Dienstleister ApDG GmbH. Zur Rose sieht mit dieser Übernahme ihre auf langfristiges Wachstum ausgelegte Strategie untermauert, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilt. Zum Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart, die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die zuständigen Wettbewerbsbehörden.

23.11.2017 09:43

Vitalsana erwirtschaftete mit ihrer primär auf rezeptfreie Medikamente ausgerichteten Versandapotheke im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von rund 30 Mio EUR. Beim Kauf hatte Ströer selbst vor etwas über einem Jahr 4,5 Mio EUR für die frühere Schlecker-Tochter bezahlt.

Die Zur Rose-Tochtergesellschaft DocMorris und das Medienunternehmen Ströer werden zudem eine strategische Partnerschaft eingehen, wie aus der Mitteilung weiter hervorgeht. Die Versandapotheke führt das Marketing-Modell von Vitalsana fort und setzt weiterhin auf die reichweitenstarken Medienangebote, Performance-Marketing-Möglichkeiten und datenfokussierten Produkte von Ströer.

AKTIE UNBEEINDRUCKT

Am Markt wird die Übernahme leicht positiv aufgenommen; die Zur Rose-Aktie steigt im Gegensatz zum Gesamtmarkt leicht an. Gegen 9.25 Uhr notiert sie um 0,5% höher bei 143,10 CHF

Für ZKB-Analystin Sibylle Bischofberger kommt die Übernahme nicht ganz überraschend, da das Gerücht schon ein paar Tage zuvor kursiert habe. Sie beurteilt den Deal "als klein, aber interessant und dementsprechend leicht positiv". Mit Vitalsana, die wie die Zur-Rose-Tochter DocMorris im niederländischen Heerlen lokalisiert ist, könne die Gruppe die letzte niederländische am Markt verfügbare Versandapotheke übernehmen. Dank der Nähe der beiden Unternehmen könne Zur Rose Synergien nutzen, indem die Versandaktivitäten in der Region Aachen/Heerlen gebündelt werden.

SEIT BÖRSENGANG AUF EINKAUFSTOUR

Zur Rose war im Juli an die Schweizer Börse gegangen. Mit dem Erlös von 233 Mio CHF will die Gruppe ihre Expansionsstrategie finanzieren. Vor allem in Deutschland will Zur Rose ihr Geschäft ausbauen. Bis Ende Jahr übernimmt Doc Morris im Zuge dessen bereits den Logistiker Eurapon Pharmahandel.

Die Nummer zwei im deutschen Markt hinter Doc Morris, die Shop Apotheke Europe, setzt ebenfalls auf Wachstum durch Zukäufe. Bislang waren die Niederländer hauptsächlich auf den Handel mit rezeptfreien Medikamenten spezialisiert. Mit der im September angekündigten Übernahme der Versandapotheke Europa Apotheek konkurrenziert die Shop Apotheke Zur Rose neu auch im Handel mit rezeptpflichtigen Medikamenten.

Gemessen am Umsatz bleibt Zur Rose vorerst der grösste Player im europäischen Markt. Die Zur Rose Gruppe erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von 880 Mio CHF, wovon 361 Mio CHF auf das deutsche Tochterunternehmen Doc Morris entfielen. Shop Apotheke und Europa Apotheek wären 2016 gemeinsam auf 318 Mio EUR gekommen.

ab/cf

(AWP)

refoh
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Zu gekauft

Gestern habe ich meinen Anteil zu günstigem Preis verdoppelt. Der Titel immer noch mit einem deutlichen Abschlag gegenüber dem Preis des Börsengangs gehandelt.

Zur Rose ist nun der grösste Medikamentenhändler in Europa.

Alle Wege des Apothekenmassenmarktes führen über Zur Rose.

Amazon wird möglicherweise den Wert der Zur Rose nicht bezahlen wollen.

Alleine schafft Amazon den Zugang nicht.

Sollte ein allfälliger Verkaufspreis hoch genug sein, wird die Aerzteschaft einknicken.

Die Marktsituation für Zur Rose befindet sich in einer wunderbaren Position.

Das sind die Gründe meines Engagements.

alpenland
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was ist denn da los ?

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refoh
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Nicht schlimm, Alpenland.

Diese Aktie hat sich recht gut erholt.

Ich habe nachdem bekannt wurde, dass in Halle das Versandgeschäft aufgegeben werde, meine Aktien sofort verkauft. Mit knapp 10% Gewinn innert kurzer Zeit.

Es ist eben eine grosse Verunsicherung in diesem Titel. Mit dem Erlös habe ich Roche gekauft und hoffe damit, ruhigere Festtage zu verbringen.

Vielleicht später wieder, wenn die Fakten einen gewissen Erfolg versprechen werden.