Langfristanlage Strategie 2.0 (in memoriam John Doe)

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Karat1
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sarastro hat am 15.09.2015 - 14:36 folgendes geschrieben:

Ich wollte also nur wissen, ob man bei einer allfällig bevorstehenden mehrjährigen Baisse den Mut zu weiteren Käufen von Qualitätsaktien aufbringt. (Ich will damit nicht behaupten, dass eine solche Baisse tatsächlich bevorsteht. Auch ich bin kein Prophet.) Nun denke ich, eine Diskussion über diese Frage führt zu keinen Ergebnissen. Deshalb ziehe ich meine Frage zurück.

 

NB. In meinem eigenen Fall habe ich entschieden, aus Zinsüberlegungen bis Dezember 2015 meine Hypotheken zu reduzieren. Vor dem Jahresende 2015/16 und im nächsten Jahr werde ich wieder voll in zusätzliche Aktien zu investieren, egal was an den Börsen passiert.

Hallo Sastro

Ich wollte Dich keinenfalls kritisieren. Aber nun zu dem was Du wissen wolltest. Ich schreibe jetzt mal meine Meinung, die aber überhaupt nicht Deine Meinung werden muss! Um Deine Frage genauer zu beurteilen müsste man ja Deine genauen finanziellen Verhältnisse kennen und auch Deine persönlichen (Familie, Kinder, etc.) kennen.

Wenn Du "langfristig" Geld übrig hast um in Aktien zu investieren sollte man das ja schon am besten gegen Ende einer Baisse tun. Aber wann ist das Ende da? Ganz ohne Risiko geht es halt nicht. Ich beobachte im Moment die Aktienmärkte und werde je nach Entwicklung noch 1 - 2 Top-Aktien kaufen oder bereits bestehende Positionen ausbauen. Für mich ist wichtig: Dividende, Top-Business. So habe ich z.B. vor ca. 1 Woche Aktien von Bayer gekauft. Gestern habe ich noch eine Festhyp. für 5 Jahre verlängert zu einem Zins von 1,116%! Das Geld das ich jetzt nicht für die Rückzahlung der Hypothek brauche, versuche ich noch in interessante Top-Aktien zu investieren oder bestehende Positionen aufzustocken.

Du musst das tun, was für Deine Situation stimmt, aber das konsequent.

Karat1

 

 

 

Domtom01
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Das Ende einer Baisse ist leichter zu identifizieren als deren Anfang!

1. Sind gegen Ende einer Baisse die Börsen mindestens während 12 bis 18 Monate gefallen.

2. Ist das Sentiment grottenschlecht. Presse und andere Medien verfolgen.

3. Sind die Rohstoffe auch am Boden.

4. Haben die Zentralbanken Massnahmen ergriffen, um die Wirtschaft anzukurbeln.

5. Sind die Arbeitslosenzahlen nahe den Höchstständen.

6. bis 10. Ich habe keine Lust, diese jetzt anzuführen, denn eigentlich müssten die ersten 5 Punkte ausreichen, um die Endphase einer Baisse zu identifizieren.

 

Was den Anfang betrifft, habe ich in meinen Beiträgen zuvor etwas zusammengefasst. Aber dass mir jetzt niemand mit einem Kalender kommt und fragt, an welchem Tag denn nun die Baisse beginne.

Ghost
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Korrekturen gibt es immer!

Ich bin auch ein langfristiger Anleger, aber nicht bis zum bitteren Ende. Das fallende Messer lässt mich aktiv werden. Es interessiert mich nicht wann der Bärenmarkt oder Bullenmarkt beginnt, sondern wann es Zeit wird zu reagieren. 

Es wird immer vergessen, dass eine Korrektur schnell mal 20-50% betragen kann, und ich danach das doppelte an Gewinne benötige, um wieder diese Altkurse zu erreichen. Zum Beispiel: jetziger Kurs Fr.100.--, Korrektur 50%, neuer Kurs Fr. 50.--, ich benötige somit 100%, damit ich wieder beim Altkurs von Fr.100.-- bin! 

Es geht nicht darum, dass man alle Aktien verkauft, aber man muss seine Bestände reduzieren. Denn mit diesem freiwerdenden Finanzmitteln kann man aktiv an dieser Rabattschlacht teilnehmen. Es gibt einem die Freiheit, diese Liquidität besser anzulegen und am Schluss hat man diese Aktien, die in Zukunft wieder am meisten anziehen werden. 

Es ist brandgefährlich, sämtliche Aktien zu besitzen, welche am Schluss niemand will. Gut bei Qualitätsaktien fällt dieses weniger ins Gewicht, aber sage niemals nie!

Die Kunst wird sein, wie verhalte ich mich, wenn die Stimmung kippt. 

Der Zinsanstieg der Amerikaner könnte die Aktienmärkte kippen, ein Blick der letzten Asienkrise lässt erahnen, welche Kraft dahinter steckt! Dabei wird immer wieder auf das Wachstum von China hingewiesen. Es ist aber erwiesen, dass dieses Wachstum ein Ende haben wird! 

Auch hier ein Beispiel: es werden Fabriken, Strassen, Wohnungen, Einkaufsmärkte ect. gebaut, dies alles wird den Wachstum steigern lassen. Diese Investitionen haben direkten Einfluss auf das BIP. Jetzt nach 10 Jahren Wachstum kommt das ganze ins stottern, weshalb? Weil jetzt die Ersatzinvestitionen anfallen und das Kapital bindet, ohne die Produktivität zu steigern! Will heissen, wenn ich Strassen, Wohnungen und Einkaufsmärkte saniere, habe ich unter Umständen immer noch die gleichen Einnahmen! Diese Ersatzinvestitionen werden somit die Wirtschaft bremsen! Wenn die Amerikaner jetzt noch die Zinsen erhöhen, ist der Effekt noch dramatischer! Denn die Immobilien bzw Wertanlagen verlieren noch zusätzlich ihren Wert, denn wenn jetzt noch das Geld fehlt und teurer wird, werden die Banken wieder ins rutschen kommen. Diese wiederum werden sich von diesen Risikopositionen trennen wollen. Das wiederum wird die chinesische Regierung veranlassen...

Es braucht jetzt nur ein kleiner falschverstandener Zinsanstieg und die Hyperinflation wird diverse Länder in die Knie zwingen. 

Domtom01
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Viele Konjunktive, Bedingungen, Voraussetzungen ... Es wird immer schwer sein, den Markt gut zu timen. Eins ist aber gewiss: Es gibt in jedem Zyklus die Möglichkeit, Geld zu verdienen und zu verlieren.

China hat gigantische Schulden aufgetürmt, besonders im Immobiliensektor. Und wenn jemand sagt, es stehen den Schulden Gegenwerte gegenüber, so ist das genauso richtig wie falsch. Es kommt auf den Moment an.

In Phasen steigender Immobilienpreise schaffen die Banken über die Vergabe von Immobilienkrediten Geld (Schulden der Immobilieneigentümer), das zuvor nicht vorhanden war. Die Banken besitzen nur einen Bruchteil des Geldes, das sie vergeben: So entsteht die wundersame Geldvermehrung. Doch dies ist solange gerechtfertigt, wie die Preise steigen.

Doch dies ist nur solange gerechtfertigt, wie die Preise steigen! Wenn aus welchen Gründen auch immer, die Bewertung der Immos in einem gewissen Grad sinkt, z.B. dann, wenn die Hypothekar-Zinsen steigen, kippt der Markt. Dann fallen die Immobilienpreise, und die Nachfrage, wobei zugleich die Kreditausfälle zunehmen. Im Extremfall so, wie wir es in den USA gesehen haben. Und die Zinsen sind in China nicht nahe Null!

Aber auch wenn uns irgendwann in naher oder ferner Zukunft wieder einmal alles um die Ohren fliegen wird, wird es gute Gelegenheiten geben, Geld zu verdienen.

Jede Blase platzt dann, wenn festgestellt wird, dass die finanzierten Werte nicht mehr den tatsächlichen entsprechen. So endet jeder Traum vom unendlichen Wachstum in einer Krise, in der tatsächlich Geldwert vernichtet wird.

Supermari
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Nicht mal eine Woche warten und man hat wieder ein netten Discount obendrauf... ich warte mal weiter.

Bin schon seit Wochen recht neg. eingestellt ganz im Sinne... was nicht steigen will muss sinken... und die Amis scheinen nicht nach oben gehen zu wollen ... Monate Distributionsphasen... Monate Seitwärtsphasen... Aktuell seidender Faden auf welchem die Ami Indizes tanzen.

Fallende Messer... Hände weg! Dividendentitel sind schön... nur muss mann sie nicht mit Aufpreis 30 und mehr Prozent kaufen... z.B eine Zürich. Man sollt auf den Preis schauen. Charts geben einem dabei gute Anhaltspunkte, was an "Discount" möglich ist. sollte man nutzen, statt blindlinks Dividendentitel zu kaufen.

Domtom01
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diesmal ohne Worte

Nasdaq, Dow, S&P 500 and Russell 2000 all under ‘death cross’ spell for 13th time since 1979

 

             

http://www.marketwatch.com/story/nasdaq-composite-completes-the-death-cr...

braeboe
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Domtom01 hat am 29.09.2015 - 06:10 folgendes geschrieben:

Nasdaq, Dow, S&P 500 and Russell 2000 all under ‘death cross’ spell for 13th time since 1979

 

             

http://www.marketwatch.com/story/nasdaq-composite-completes-the-death-cr...

Für einen ungeübten Chart Leser, das bedeuted dass es wohl weiterhin bergab gehen wird an der Börse?

Domtom01
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Nach der gängigen Chart-Theorie: ja! Aber es ist in der Praxis nie so einfach wie in der Theorie.

Google einfach mal ein paar Stichwörter wie: Chartanalyse, Tendenz, Unterstützung, Widerstand, Todeskreuz, Hindenburg Omen und schaue dir langfristige Charts an. Ich habe weiter zurück ein paar Posts zu diesen Themen eingefügt.

Aber Achtung: Börse ist keine Wissenschaft wie Mathematik, auch wenn verschiedene Wissenschaften herangezogen werden, um an der Börse Gewinne zu erzielen.

Domtom01
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@TeeTasse83

Da war aber die gängige Chartanalyse schneller mit dem Liefern von Ergebnissen.

Schon Anfang September erschien (hier im Dax) das Todeskreuz. Die grüne Linie (38-Tage-Durchschnitt) durchkreuzt die rote Linie (200-Tage-Durchschnitt) von oben nach unten.

 

 

Domtom01
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Hallo TeeTasse83

Danke für dein Feedback. Ich arbeite nicht mit Todeskreuz und Charts alleine. Sie sind Indikatoren, die auch falsche Signale senden. Ergänzt durch das Hindenburg Omen erreicht man eine höhere Trefferquote, und das schon im Juni bis August.

Kommt hinzu, dass alle vier grossen US-Indizes das Todeskreuz ausgebildet haben: Dow, S&P500, Nasdaq und Russel2000. Eher selten. Kommt auch noch hinzu, dass ich mal gerechnet habe, mit welchem Einfallswinkel (salopp geagt, wie steil) die 38-Tages-Linie die 200er Linie durchkreuzt, ja dann komme ich zum Schluss: What a Fuck!

Dennoch halte ich mich für eher besonnen, handle nicht impulsiv oder panikartig. Ich weiss, dass wir uns finanztechnisch und finanzpolitisch in einer aussergewöhnlichen Lage befinden, die es so nie zuvor gegeben hat (das kann man immer sagen, ich weiss).

Ich glaube nicht an das definitive Ende der Hausse. Gerade weil es so beschissen aussieht, sehe ich Hoffnung, dass es bei einer recht heftigen Korrektur bleibt. Die Nationalbanker können noch Karten ausspielen, die Politik auch, und zwar nicht nur negativ, wie diese Clinton-bitch, die sich - nebenbei bemerkt - durch ihre Äusserungen aller Hoffnungen beraubt hat, Präsidentin der USA zu werden. Sie hat Landesverrat betrieben, indem sie eine der wichtigsten Wirtschaftszweige in Pauschalverdacht genommen hat, unverzeihlch in den Staaten.

Doch wer will, kann sich durch entsprechende Produkte absichern.

Wohin die Reise geht, weiss niemand. Dass es eine aufregende sein wird, ist indes schon gewiss!

Gute Nacht!

Supermari
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dax... bereits Signale. Neg. Erst über 10600 wieder solala.

dow... letzte Woche Signale. Neg. Unter 15550 > Achtung.

s&p500... letzte diese Woche Signale. Neg. Unter 1790 hoffen wir auf Boden spätestens.

SPI kurz vor Signale. Besser als die anderen.

Bin noch nicht im Bärenlager. Viel fehlt nicht. Kommt nächstens keine Reaktion der Bullen... nicht nur techn. Reaktion Wechsele ich fürs erste die Seiten.

Wohl bestes Verhalten zur Zeit wie bereits in den letzten Wochen... long cash Crazy Ich für meinen Teil sehe die Gefar nun stark gestiegen, dass wir den Beginn des Bärenmarktes gesehen haben könnten.... heisst... kann 10% auch mal rauf gehen als Erholung... Tendenz bleibt über Monate aber nach Süden.

Wie schon geschrieben gefählt mir die Lage seit Ende August nicht wirklich bei den Indizes. Schlechtes Bild hat sich mittlerweilen auch noch akzentuiert. Sieht also wirklich nicht so rosig aus in meinen Augen.

Supermari
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SPI sehe ich neutraler nicht long. Bearishe Tendenz da, aber noch keine Signale... aber wir waren sehr nah. Heute war positiv dass wir nicht weiter fielen. Ende Monat halt. Situation aber heikel. Denke Oktober gibt etwas mehr Klarheit..

 

Kaufe seit einiger Zeit regelmäsig SPI Anteile und bin dort leicht im Minus. Leider könnt es sein dass ich bald verkaufe werde da Signale da. Handle da nach System.

Schnitthelm Wac...
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Heute hat mir meine Bank (UBS) gesagt, dass Ende Jahr der SMI bei 97xx Punkten liegen werde ("Heftige Jahresend-Rally"). Wer jetzt nicht einsteigt, ist selber Schuld, wurde mir auf den Weg mitgegeben! Ich bin allerdings nach wie vor sehr skeptisch und rechne eher, dass wir noch einiges bluten müssen (SMI weit unter 7500!). Wie die Jahresgewinne in der Exportwirtschaft sein werden, kann ich mir nach dem 15.1. auch denken. Die Ziele werden massiv unterschritten. Zudem müssen die Absatzziele nach unten korrigiert werden. Alles schlecht für den SMI.

MfG
Schnitthelm Wachtvogel

Supermari
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Auch der DAX hat noch viel Platz nach oben - ohne dass die bald schon als mittelfristiger Downtrend / Korrekturtrend nach oben verlassen wäre.

Bei anderen Indizes siehts ähnlich aus. Bei einigen haben die Bullen (fast) im letzten Moment die Kräfte vereint und die Bären mal in die Flucht gezwungen. Der Kampf ist aber noch nicht zu Ende. Die Bären haben noch einige Bastione welche die Bullen mal im Wege stehen.

10% und etwas kleines mehr nach oben (Auf Sicht Schlusskurs letzte Woche)... ist möglich. Im Grunde kann man schon damit spekulieren. Ich habe vor 2-3 Tagen auch darauf gewetet. Mit Call auf DAX weil dieser wenn es nach oben geht, besonders profitieren können. Dort mal Ziel 10600 herum und 11xxx im Auge. Eigestiegen bei 10140 herum (EP).

Auf Sicht 2016 bleibe ich aber weiterhin vorsichtig eingestellt... für die Börsen ganz allgemein. Dies solange wie es die Charts suggerieren. Aktienkäufe kommen für mich nur im kleinen Rahmen und nur bei ausgewählten Titel allenfalls in Frage. Ansonsten versuche ich eben mit Calls dabeizusein. Bindet viel weniger Kapital.

Supermari
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Wie geschrieben sprach einiges dafür dass wir mal eine kurze Rally haben werden. Mein Call bin ich dann bei 10400 raus weil ich einfach genervt war... aber auch nur weil Vontobel Derivate einfach z.T. und wenn es Ihnen "passt" recht sch**** gepreist sind. Werde wieder sehr lange keine Vontobel Warrants mehr kaufen. Schon wieder schlechte Erfahrung. Hätte ich doch auf SwissDots gewettet (leider keine Matrix gehabt und konnte somit nicht mit SQ wie üblich handeln)...

10600 haben wir gehabt. Auch die 10800 waren noch eines meiner Ziele im DAX. Gross über 11000 wirds nun schwierig. Und solange wir nicht darüber kommen und wir uns nicht darüber halten können gilt... eine Schwalbe macht noch keinen Sommer!

Bei den anderen wichtigen Indizes gilt das selbe. Die Indikatoren sind zwar nicht mehr so neg. wie kürzlich eben. Aber auf der sicheren Seite sind wir noch nicht in meinen Augen. Um das ganze als abgeschlossen anzusehen ist nach meinen Kriterien noch etwas zu früh. Aber meine Indikatoren sind auch wirklich eher auf langfristige Bewegung gerichtet, so dass Signale verspätet eintreffen... aber das hat eher Vorteile als Nachteile.

Mal November abwarten. Denke jetzt kommt es drauf an wie sich noch die grossen Adressen positionieren (wollen).

Im Grunde bin ich aus mittelfristiger Sicht immernoch voll überzeugt vom Aktienmarkt und denke, dass der Ausbruch denn wir vor ein paar Monaten wesentlich war... Aber bevor wir next Level erreichen können wird es rumpelhaft werden (müssen).

Für Gold hat sich die Sachlage gebessert. Aber ich bin nachwievor überzeugt... dort braucht es noch ein letztes Sell-off. Unter 1000$. Gut wäre auch unter 900$. Vermutlich unter 800$. Ich bin mir nicht sicher... aber ich erwartet es nach wie vor... braucht nur etwas lange. Warte schon seit Monaten daruaf. Wink

Supermari
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Es ist ein Kampf Bullen vs. Bären zur Zeit. Spannender kann es fast nicht werden...

Ich lockere etwas meine Zurückhaltung. Habe gestern noch Investments ins Depot geholt und heute wieder.

Nun wieder abwarten angesagt... kann noch nicht abschätzen was jene mit grossen Portokassen machen.

Yellen konnte nichts grosses anrichten gestern... Gold geht wie erwartet Richtung 1100 und hoffentlich 1000 und 900... währenddessen steigen die Indizes Richtung Himmel?

SMI 10000 scheint mir keine Utopie wenn nun Schwung kommt. SPI dann sicher auch. Denke 2-3% über 10'000 bei beiden möglich. Vor wenigen Wochen war mir klar dass wir die 10000 schaffen... dann verlor ich das vertrauen an die Marke... nun kehrt diese zurück. der November schenit auch positiv ausfallen zu können.

Schwierige Zeit für Anläger finde ich... wenn man auf Einzeltitel setzen möchte. Denke ich werde vermehrt auf ETF setzen in den kommenden Monate.

Supermari
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So... bis jetzt steckt der Markt Yellen's Worte gut weg. Weg frei nach oben.

Aber wehe die macht wieder ein Rückzieher! Wehe. Dann mache ich auch einen recht radikalen.

b00n
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sarastro hat am 06.11.2015 - 11:02 folgendes geschrieben:

Eine defensive Strategie ist das Vermeiden von Blasen im eigenen Depot. Nur: Woran erkennt man Blasen? Eine schwierige Frage.

Eine Möglichkeit ist das Auszählen der Anzahl Posts im Cash-Forum. Da fällt auf, dass besonders oft über darbende Pharma- und Biotech-Aktien geschrieben wird, die häufig auf der ersten Seite der Rubrik „Aktien Schweiz“ erscheinen. Beispiele: Newron >40'000 Posts, Evolva >10'000 Posts, Cytos >5500 Posts etc. In der Rubrik „Aktien Ausland“ existiert ein Thread „Hot Pharma Stocks/Ideen/Blockbuster“ mit rund 11'000 Posts. Zum Vergleich können die Threads über etablierte Firmen der Branche herangezogen werden: Roche knapp 2700 Posts, Novartis 1800 Posts, Actelion ca. 1500 Posts.

Versucht man etwas über die Foristen hinter diesen Biotech-Posts herauszufinden, fällt auf, dass immer ungefähr die gleichen User schreiben. Es sind typische Zocker, die eifrig das Orderbuch studieren oder über irgendwelche bevorstehende „News“ spekulieren, aber nie über den inneren Zustand dieser Biotech-Firmen nachdenken. Diese User scheinen zur Gruppe zu gehören, die finanziell eher knapp bei Kasse sind, obwohl sie teilweise schon seit Jahrzehnten an der Börse versuchen, Millionär zu werden. Kenntnisse in Biotechnik oder Wahrscheinlichkeitsrechnung sind dort nicht vorhanden.

Das erinnert mich an den Witz, wonach ein Frisör mit Herrn Rockefeller über die neuesten Aktientrends diskutieren wollte, wonach Rockefeller sofort sein Depot reduziert haben soll. Nach dieser Strategie müssten also verschiedene Biotech-Titel aus dem Depot entfernt werden, sofern man auf derartige „Investments“ überhaupt einmal hereingefallen ist.

 

„Aktien Ausland“ existiert ein Thread „Hot Pharma Stocks/Ideen/Blockbuster“ mit rund 11'000 Posts. 

Versucht man etwas über die Foristen hinter diesen Biotech-Posts herauszufinden, fällt auf, dass immer ungefähr die gleichen User schreiben. Es sind typische Zocker, die eifrig das Orderbuch studieren oder über irgendwelche bevorstehende „News“ spekulieren, aber nie über den inneren Zustand dieser Biotech-Firmen nachdenken. Diese User scheinen zur Gruppe zu gehören, die finanziell eher knapp bei Kasse sind, obwohl sie teilweise schon seit Jahrzehnten an der Börse versuchen, Millionär zu werden. Kenntnisse in Biotechnik oder Wahrscheinlichkeitsrechnung sind dort nicht vorhanden.

 

 

sorry aber schlicht weg ne frechheit diese behauptung.

 

b00n
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sarastro hat am 23.11.2015 - 03:17 folgendes geschrieben:

b00n hat am 19.11.2015 - 16:25 folgendes geschrieben:

 

sorry aber schlicht weg ne frechheit diese behauptung.

Dieser b00n ist der Themenstarter des ominösen Threads „Hot Pharma Stocks/Ideen/Blockbuster“. Er hat in seinem Thread sogar einen Link auf seine Unflätigkeit hier gesetzt. Eine passende Antwort hat er in seinem eigenen Thread von einem anderen User bekommen. Zitat: „War auch ein turbulentes Jahr und spex/aezs ... oje oje ... wenn er natürlich das so mitgekriegt hat, kann man schon so eine Meinung bilden ...“

Eine weitere Antwort könnte b00n aus seinen eigenen Depotauszügen ableiten. Sein Blockbuster-Thread ist jetzt 6 Jahre und 9 Monate alt. Also könnte er einmal die Performance seiner eigenen „Hot Pharma Stocks“ über diesen Zeitraum ausrechnen. Das effektive Ergebnis würde er garantiert nicht posten; es wäre zu blamabel. Übrigens: In den beinahe 11’000 Posts seines Threads konnte ich keinen einzigen „Blockbuster“ ausfindig machen.

 

PS. Vielleicht ist nicht nur Rockefellers Gespräch mit dem Frisör über Aktienbörsen ein untrügliches Indiz für eine Blasenbildung. Für mich sind auch Ausfälligkeiten von Foristen im Cash-Forum ein deutliches Indiz, dass bei Biotech-Pennystocks eine Blase entstanden ist.

wieso zitierst du mich und redest gleichzeitig in der dritten person??

im übrigen hab ich nichts mit spex und aezs zu tun, hab davor zur rechten zeit gewarnt. mit den von dir genannten ch biotechs hab ich auch nichts am hut. es ist ja auch der ausland thread.......

ich bin vor 7jahren an die börse mit 25k. mein erster boni aus der selbst gegründeten gmbh... heute kämpf ich mit der 500k marke... (nicht weil ich immer boni ohne ende hatte, sondern viel riskiert, viel verloren aber mehr gewonnen)

ich hab x blockbuster begleitet... bsp hgsi ( das kennst du ja vermutlich nicht mal), akrx damals 1,40 heute 30,0 +, abgesehen von den diversen +100%ern... zulassung hin oder her. im übrigen kann dir das jeder langzeit user im thread bestätigen.

es müssen auch nicht immer blockbuster im spiel sein. es reichen gute trades, vgl. erste posts von mir, bsp. IDRA CPRX, alle CVM trades...,STXS damals bei der zulassung und vieeele mehr.

also schon wieder leere behauptungen von dir........

wie schauts aus mit BLU? alert/kauf bei 0,4 hoch bei 1,8?

SBM? alert 0.09 jetzt knapp 0.20.. hey da hats unzählige solche einträge, die weiss ich schon selbst nicht mehr alle zum kopf raus.

ferner schliess ich aus deinen posts, dass du das wesen von biotechs sowieso nicht verstehst. (mit biotechs, meine ich nicht roche, novartis, pfizer, merck und co..) biotechs sind nicht geeignet zum investieren, nur wenn du cash ohne ende hast, wir sind trader auf momentums ausgerichtet... nichts ist dafür besser geeignet als biotechs und microcaps, bis vor kurzem auch die explorer.

bei den nano caps, mehre x 1000%er... alles nachvollziehbar. bsp avew,eltp,kblb,cwrn (die meisten waren trips (,000) welche ins pennyland flogen), oder latf kommt mir grad in den sinn, 0.0004 - 0.014 rechne mal nach..

klaro in den segmenten gehts auch rasch mal auf die andere seite los, aber das hat das hohe risiko an sich..

du gehörst wohl zu den mc donalds aktionären..

wenn du fragen hast frag mich doch einfach als einfach pauschal rum zu stänkern über mich und unseren thread sowie in der dritten person zu sprechen. das hat dann mit anstand und charakter zu tun.

 

und btw, wieso bildest du dir überhaupt ein über mich urteilen zu können?

trotzdem schönen gruss an dich

der mysteriöse pöse p00n *grins

kleinerengel
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sarastro hat am 27.11.2015 - 08:51 folgendes geschrieben:

b00n hat am 26.11.2015 - 20:01 folgendes geschrieben:

ich bin vor 7jahren an die börse mit 25k. mein erster boni aus der selbst gegründeten gmbh... heute kämpf ich mit der 500k marke... (nicht weil ich immer boni ohne ende hatte, sondern viel riskiert, viel verloren aber mehr gewonnen)

Ich vermute, dass b00n unter der Bezeichnung 25k einen Betrag von Fr. 25'000 meint, den er innerhalb 7 Jahren auf 500k, also auf Fr. 500'000 gesteigert hat.

Damit kann man berechnen, welche jährliche Rendite b00n mir seinen „Hot Pharma Stocks“ erzielt. Es sind jedes Jahr 53,4 Prozent.

Damit hat b00n Warren Buffett - angeblich der genialste Investor und der zweitreichste Mensch dieser Erde - um Längen geschlagen. Gemäß Wikipedia soll Buffett in seinen besten Jahren (von 1956 bis 1969) eine jährliche Rendite von 29,5% erzielt haben. Über die ganze Zeit seiner Investitionstätigkeit soll Buffett eine Jahresrendite von 20,2% erreicht haben. Trotzdem wird das Vermögen von Buffett heute auf 72 Milliarden Dollar geschätzt.

Treiben wir diese Berechnungen etwas weiter: In weniger als 30 Jahren wird b00n Warren Buffett mit seinen 72 Milliarden Dollar überholen, und falls b00n wie Buffet über 60 Jahre mit 53,4% Jahresrendite in „Hot Pharma Stocks“ und „Blockbuster“ investiert, wird sein Vermögen 48'992 mal größer sein, als das gesamte Vermögen von Warren Buffett.

Dass b00n keinen Anstand besitzt, kann aus dessen Posts in diesem Thread entnommen werden. Nun kommt hinzu, dass b00n mit seiner behaupteten Rendite möglicherweise auch der größte Bluffer des ganzen Cash-Forums ist.

Diese Feststellung erlaube ich mir, ohne b00n zu kennen. Aus seinem geposteten Unsinn können sehr wohl Schlüsse über diese Person gezogen werden.

 

PS. Die Berechnungen könnten mit den Mathematikkenntnissen eines durchschnittlichen Gymnasiasten (oder mit Excel) nachgeprüft werden. Ich erspare mir die Details, weil sie b00n intellektuell überfordern würden. Sonst würde er hier nicht solches Fischer- oder Jäger-Latein absondern.

 

Hast du nichts besseres zu tun? Als User zu beurteilen, die du nicht kennst? .. scheint dir ja richtig langweilig zu sein. Solche eingebildeten Wesen, wie du dich hier gibst, braucht das Forum nicht wirklich.

Monetas
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Liebe TeeTasse,

Vielen Dank für dein Feedback. Ich werde später noch ein wenig ausführlicher darauf eingehen, aber die 50K beziehen sich auf einen Doppelhaushalt ohne Kinder. Ohne Kinder wird es evtl. sogar über 50K mit Kinder unter 50K. Man müsste das dann noch für jedes Jahr separat berechnen oder dann halt einen Schnitt von 50K annehmen. 

Dass die Ehe im Portofolio das grösste Risiko ist lass ich jetz mal weg Smile

@ Sarastro: Bist du Prof. Heri von Fintool oder orientierst du dich an seinem Anlagestiel?

Elias
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sarastro hat am 09.12.2015 - 22:58 folgendes geschrieben:

Die Praxisschulden sind nach weiteren fünf Jahren abbezahlt. Nun kann man im Alter von 35 Jahren mit dem Aufbau eines Aktiendepots beginnen.

Haus, Familie und Ferien kommen wohl erst danach.
Pro Kind rechnet man mit 500K

 

 

Einkommen http://www.fmh.ch/files/pdf11/Erhebung_der_Einkommensverhaeltnisse.pdf

 Freipraktizierende Ärzte
Grosse Einkommensunterschiede bei Medizinern
Im Durchschnitt 190 500

http://www.nzz.ch/schweiz/noch-immer-grosse-einkommensunterschiede-bei-d...

 

 

Wenn ich ins Ärztezentrum gehe, sehe ich nur Ärzte, die herumweibeln. Ich mag es, wenn mein Arzt sich auf mich konzentriert anstatt auf Aktien.

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Monetas
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Anderst gefragt, ist es für die Meisten hier drin so unvorstellbar, das ein Ehepaar zusammen 200-250K Brutto pro Jahr verdient? Ich gebe zu, dass ich auch eher einen überdurchschnittlichen Lohn habe, jedoch aber wie Sarastro schon erwähnt hat bis 30 Jahre kein Geld sparen konnte aufgrund der akademischen Ausbildung. (Das ich per Börse mir ein Anfangskapital erspielt habe ist eine andere Geschichte). Und obwohl ein akademischer Grad meiner Meinung nicht automatisch zu einem höheren Lohn qualifizieren soll, ist es tatsächlich so, dass Ärzte, Doktoranden etc. erst mit 30 richtig anfangen zu sparen. Der überdurchschnittliche Lohn hilft dabei die 10 "verlorenen" Jahre zu kompensieren. 

Bei dieser Diskussion geht es mir primär gar nicht darum, in was man diese 50k investiert, aber ich behaupte unter idealen Voraussetzungen ist dies machbar. 

Elias
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Sarastro hat am 10.12.2015 - 11:23 folgendes geschrieben:

Wieder mal ein paar Links, garniert mit undurchdachten Sprüchen.

Es geht hier nur um die Frage, ob jemand Fr. 50'000 pro Jahr an der Börse investieren kann. Meine Antwort lautet: ja.

Ein praktizierender Arzt wird wohl kaum im Cash-Forum surfen, Optionen schreiben oder mit Penny-Stocks spekulieren. Das delegiert er an einen Vermögensberater, der für ihn mit Vorteil indexnah investiert. Familie und Kinder müssen zeitlich berücksichtigt werden, wofür ein Ehepartner oder schlimmstenfalls auch Hauspersonal vorhanden ist. Ferien sind eher knapp, weil die Patienten erwarten, dass der „Doktor“ für sie immer bereit steht.

Es sind exakt 2 Links mit konkreten Zahlen. Deine 300K sind sehr optimistisch angesetzt.

Warum postest man zu Arzteinkommen, wenn es nur um die Investition von 50K geht?
Logisch kann man 50K pro Jahr an der Börse investieren. Ob es klug ist, es immer zu tun? Oder zwischendurch eine Immobilie vielleicht nicht doch besser ist?

Ich treffe immer wieder mal Ärzte beim Tauchen. Von Vermögensberatern ist nie die Rede. Dafür von Fortbildungskursen, Forschungsergebnissen oder anderen Entwicklungen. Mein alter Hausarzt hat die Malediven zweimal gesehen. Hat uns beim Tauchcheck immer beneidet und immer von seinen alten Erinnerungen erzählt. Sein Sohn war noch nie dort, will es aber mal machen, wenn es drin liegt.

Und meine 500K pro Kind sind übrigens auch sehr optimistisch.

 

 

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Supermari
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Monetas hat am 10.12.2015 - 11:39 folgendes geschrieben:

Anderst gefragt, ist es für die Meisten hier drin so unvorstellbar, das ein Ehepaar zusammen 200-250K Brutto pro Jahr verdient? Ich gebe zu, dass ich auch eher einen überdurchschnittlichen Lohn habe, jedoch aber wie Sarastro schon erwähnt hat bis 30 Jahre kein Geld sparen konnte aufgrund der akademischen Ausbildung. (Das ich per Börse mir ein Anfangskapital erspielt habe ist eine andere Geschichte). Und obwohl ein akademischer Grad meiner Meinung nicht automatisch zu einem höheren Lohn qualifizieren soll, ist es tatsächlich so, dass Ärzte, Doktoranden etc. erst mit 30 richtig anfangen zu sparen. Der überdurchschnittliche Lohn hilft dabei die 10 "verlorenen" Jahre zu kompensieren. 

Bei dieser Diskussion geht es mir primär gar nicht darum, in was man diese 50k investiert, aber ich behaupte unter idealen Voraussetzungen ist dies machbar. 

 

Einfach Lohnverteilung anschauen in der Schweiz. Wer 10'000 verdient ist schon gut bedient...

Somit dürfte ein Teil der Bevölkerung eher bei 150'000 - 200'000 landen schätze ich mal. Und dass, falls beide 100% arbeiten.

Bei diesem Lohnniveau ca. 1/3 des Lohnes (Bei Lohn gingen wir ja von brutto! aus) zu investieren, ist dann nicht wirklich ganz einfach aber machbar. Kommt auf den Lebensstandart daraufan und ob Kinder vorhanden sind. Schon alleine auf das Auto verzichten bedeutet ein paar Tausender mehr im Jahr.

Elias
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sarastro hat am 11.12.2015 - 11:10 folgendes geschrieben:

Folgerung: Ein Median reagiert nur schwach auf weit auseinander liegende Verteilungen. Wenn also ein Forist Medianstatistiken verlinkt und damit begründen will, dass Ärzte nicht soviel verdienen können, beweist das nur, dass dieser Forist von der Sache nichts verstanden hat.

Sorry für diese weitschweifenden Ausführungen. Aber irgend einmal sollte solcher Unsinn aufgedeckt werden.

Jaaaaa, wer zu einem simplen Sacheverhalt viel schreibt, will sein Defizit kaschieren. Für diese Antwort hat du aber eine lange Bedenkzeit gebraucht.

Ich habe nie behauptet, dass Ärzte nicht so viel verdienen können. Sie können auch viel mehr als die 300K verdienen. Aber eben auch viel weniger.

Umgekehrte Folgerung: Wer weniger als der Median verdient, hat es noch schwerer, das Ziel zu erreichen. Sofern diese Ziel überhaupt erstrebenswert ist.

 

 

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Supermari
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TeeTasse83 hat am 11.12.2015 - 14:42 folgendes geschrieben:

Zurück zum Thema... seid Ihr euch bewusst dass wir in der Schweiz im Dezember einen signifikanten Anstieg der Zinsen haben? Mein Bauchgefühl ist es, dass sich das System langsam aber sicher wieder normalisiert - sprich die Zinsen wieder ansteigen werden und den Druck von der SNB nehmen könnten.

Gruss

 

Ja ist mir auch aufgefallen. Nur hatten wir das auch shcon öfters.

Nun kommts noch auf die FED drauf an denke ich.

2016 dürfte also spannend werden.

Aber von Normalisierung würde ich nicht sprechen... da gäbe es sehr viel zu tun. Selber würde ich höchstens von "Richtung Normalisierung" sprechen.

Supermari
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sarastro hat am 23.12.2015 - 13:53 folgendes geschrieben:

Wer sich ernsthaft für die langfristige Entwicklung der Wirtschaft und Börsen interessiert, sollte die Seiten 1 bis 50 der aktuellen "Finanz und Wirtschaft" vom 23.12.2015 lesen.

Es ist mir klar, dass diese Zeitung zu Tamedia gehört und damit in Konkurrenz zu den Ringier-Publikationen wie "Cash" steht. Aber man sollte möglichst viele Informationen in die Investitionsentscheide einfließen lassen, wenn man an der Börse erfolgreich sein will. Deshalb erlaube ich mir hier ausnahmsweise diesen Hinweis.

Wobei die Cash kaum in Konkurrenz zur FuW stehen dürfte. Ist kaum zu Vergleiche was Inhalte und Qualität anbelangt. Damit sage ich nicht das FuW weiss ich was ist. Aber schon besser. Wäre schlimm wenn es andersrum wäre... immerhin kostet das Ganze ja auch.

Die erwähnte Ausgabe lese ich gerade und fand es soweit noch interessant. Bin nicht weit gekommen mit lesen... aber bis Börsen wieder richtig offen haben habe ich ja Zeit Wink

slesar
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@ all

ich habe längere zeit nichts mehr geschrieben und nun mit blick auf das jahresende erlaube ich mir ein paar zeilen Smile

in früheren berichten - unter anderem im vom john doe gelöschten thread - habe ich einblick in mein depot gewährt.

in der zwischenzeit habe ich dieses bzgl. anzahl titel nochmals deutlich reduziert, denn meiner meinung nach besteht der erfolg in einer langfristigen strategie, dass man sich auf wenige - dafür "erstklassige" - aktien, etf oder fonds beschränkt.

FRAGE 1 an euch:klar, je mehr titel desto mehr diversifikation, doch gleichzeitig die gefahr, sich zu "verzetteln" oder wie ist eure meinung dazu?

insgesamt habe ich 14 titel im depot, die folgende themen abdecken:

- etf auf wasser
- pharma-werte (novartis, roche)
- gesundheit (genfer privatklinik)
- goldminenaktienfond
- lebensmittel (nestle)
- immobilien
- versicherungen
- classic global equity (von john doe "empfohlen")
- russische obligationen in chf-währung
- etf emerging markets, dividendenstrategie

bis vor kurzem hatte ich noch zwei etf's auf indien und asien ex-japan, die ich aber verkauft habe.
grund: die letzten fünf jahren haben sie sich seitwärts verhalten resp. sich nie positiv entwickelt

FRAGE 2 an euch: meiner meinung nach eignen sich die emerging markets NICHT für eine langfristige strategie oder wie ist eure meinung dazu?

@ sarastro: du hast geschrieben, dass du den ganzen smi abgedeckt hast und dich am index orientierst; lässt du alle titel vom smi laufen oder realisierst du ab und zu kursgewinne, im smi hat es ja auch titel drin, die bei korrekturen heftig "runterrasseln"

im 2016 wird es sicher zu einer stärkeren korrektur kommen - schätze 20-30% minus - doch werde ich diese phase aussitzen

solltet ihr allenfalls noch unverbindliche verbesserungsvorschläge mein depot betreffend haben, dann lasst es mich bitte wissen.

vielen dank und frohe festtage
slesar

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Supermari
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Frage 1:

Zu viel Diversifikation bringt nicht so viel. Heute weniger als zuvor. Erstens leben wir in einer hoch globalisierten Welt. Vereinfacht gesagt: Geht es Amerika schlecht geht es Europa schlecht. Geht es China schlecht geht es Europa schlecht. usw. Desweiteren frisst zu viel Diversifikation den ganzen "Vorteil" der "Risikoverteilung" irgendwann mal weg. Ersten kostet Diversifikation (mehr Titel kann mehr Depotkosten bedeuten, mehr Titel bedeutet in der Regel mehr Courtagekosten bei gleichem Tot. Einsatz, usw.) desweiteren hat man dann vielleicht die Hälfte der Titel die rauf gehen und die andere Hälfte die runter geht. Übrig dürfte dann eher eine mikrige Rendite bleiben. Achtet man sich auf die eher erfolgreichen Fonds... die haben i.d.R. eher weniger Titel im Depot. Ein weiterer Nachteil bei zu viel Diversifikation: Alle Titel zu verfolgen... unmöglich. Ich bin ein Gegner von zu viel Diversifikation.

Etwas abstrakter: Diversifikation = Sicherheit "erkaufen"  > Sicherheit "erkaufen" = kostet Gelt > Je höher (gefühlte) die Sicherheit sein soll (sprich Minusrendite eher nicht zu erwarten und sehr grosse Ausschläge eher nicht zu erwarten) = höhere Kosten. Und schlussendlich muss die Balance Kosten < Sicherheit > Rendite stimmen. Und dass dürfte bei zu viel Diversifikation kaum möglich sein.

Meine Diversifikation mache ich mit ETF / Fonds.

1x investiert in Aktien aus der ganzen Welt (Basis Gesantes Depot). 1x investiert in Aktien von Firmen mit hohen Dividenden (Basis Dividenden Depot) und gesunden Dividendenhistorie. 1x investiert in allen typischen Assets je nach dem wo Trends sich ergeben (Basis "Chancen / Trends" Depot). Also ingesamt 3 ETF / Fonds. In diesen investiere ich regelmässig (monatlich) ein kleineren Betrag. ca. 100 Franken je Fonds und ca. 200 Franken bei den ersten beiden Fonds lege ich auf die Seite und bei grösseren Absacker erfolgt damit oder mit einem Teil dann ein Extrakauf. EP senken. EP senken bei Fonds / ETF macht Sinn... bei einzelnen Aktien nur bedingt.

Evtl. kommt noch ein Emerging Markets Fonds hinzu, welches monatlich gekauft wird. Mal abwarten.

Daneben werde ich auch auf 1-2 Branchen ETF / Fonds zugreifen sporadisch. Hier schon etwas "Stockpicking" drin aber sehr rudimentär.

Meine ETF / Fonds sehe ich als meine Diversifikation im Depot. Und mehr will ich gar nicht. Ist schon so genug.

Daneben werden vorerst ca. 3-4 Titel ins Depot finden welche ich als interessant erachte. Mittelfristige Wetten.

Mit der Zeit möchte ich mir dann auch Dividendendepot aufbauen mit dem Ziel, die Dividendenrendite auf deutlich zweistellige % zu bringen... durch gute Zukäufe bei tieferen Notierungen. Dies hat aber eher noch Zeit. Zur Zeit sind die Kurse praktisch überall zu hoch (diese Titel die ich im Auge habe) damit so eine Vorhaben gelingen kann wenn jetzt gekauft wird.

Hätte ich nur Einzelaktien im Depot würde ich wohl nicht gross über 15 Titel gehen. Würde mich eher auf 12 beschränken. Davon 8-9 solide Substanzwerte und der Rest eher Wetten (Growth).

 

Frage 2:

Emerging Markets... würde ich so nicht unterschreiben. Macht schon Sinn in meinen Augen. Solche Märkte erleben halt auch mal schlechte Zeiten auf ihrem Weg. Solche Zeiten sollten eher als Chancen betrachtet werden! Man denke nur an die ganze Infrastruktur die grunderneuert werden muss. Persönlich sehe ich grosse Chancen in diesen Märkten. Werde aber mittels Fonds in diese investieren resp. in Aktien aus der Schweiz / Europa die dort stärker präsent sind.

Seitwärtsphasen sind grundsätzlich interessant Phasen. Nervenzeraubend zum Teil. Aber interessante Zeiten. Markt wartet auf Impuls. Kommt der dann tatsächlich mal kann man sich vorstellen was passiert. Für mich als kommendere langfristanläger (das ist mein Ziel) würde nicht verkaufen weil ich eine Seitwärtsphase haben. Höchstens indirekt weil der Chart Verkaufsignale sendet. Aber es wäre kein direkter Grund für ein Verkauf.

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