Bitcoins

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04.04.2013 13:26
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Bitcoins

Krisenangst: Anleger flüchten in Phantomwährung

 

Währungskriege und die Angst vor Enteignungen verhelfen der virtuellen Währung Bitcoin zu einem raketenartigen Aufstieg. Doch das virtuelle Geld birgt Gefahren für Anleger.


 


Von Frédéric Papp

 

Der Bitcoin eilt von Rekord zu Rekord. Die Internetwährung notiert am Donnerstag in Dollar gerechnet bei  138,60 Dollar. Dies ist der höchste Stand, seit die Währung 2009 von unbekannten Hackern im Netz erschaffen wurde. Seither besteht sie als Parallelwährung zu den Hauptwährungen wie Dollar, Euro, Franken oder Yen. Im Unterschied zu den klassischen Währungen bürgt aber weder ein Land noch eine Bank für diese virtuelle Währung.


Dies sind denn auch die Gründe, weshalb Anleger sich in den letzten Wochen auf die Bitcoins stürzen. Denn mit der Teilenteignung der zypriotischen Sparer zur Rettung des Inselstaats vor der Pleite haben die Euro-Verantwortlichen einen Tabubruch begonnen - mit weiteichenden Folgen: So fragen sich seither Anleger in Krisenstaaten wie Griechenland, Spanien oder Italien: Droht uns dasselbe Schicksal?


Laut Oliver Flaskämpfer, Geschäftsführer von Bitcom Deutschland, sind seit Anfang Woche starke Kapitalzuflüsse aus Zypern aber auch aus den Wackelkandidaten Spanien, Griechenland oder Portugal zu verzeichnen. Dies sagte er in einem Interview mit Deutsche Wirtschafts Nachrichten. Ein ernstzunehmendes Zeichen, dass Anleger je länger je mehr den Regierungen und Banken misstrauen.


Neben Privatanlegern entdecken auch Investoren den Bitcom-Markt als Spielfeld. So ist jüngst der erste Hedgefonds in das Geschäft mit den Bitcoins eingestiegen. Der Anbieter Exante bietet Spekulanten mit seinem auf Malta registrierten "Bitcoin Fund" die Möglichkeit, vom Auftrieb der Währung zu profitieren.


Vertrauen auf dem Prüfstand


Die massive Ausweitung der Geldmengen durch die Notenbanken facht das Misstrauen gegenüber klassischen Währungen zusätzlich an. Neben den USA und Grossbritannien laufen vor allem in Japan die Geldruckmaschinen auf Hochtouren. Am Donnerstag gab die japanische Notenbank bekannt, umgerechnet über 700 Milliarden Franken pro Jahr in den Kauf von Staatsanleihen zu stecken. Der Yen verlor daraufhin deutlich an Kaufkraft gegenüber den Hauptwährungen.


Wie bei Gold ist auch bei den Bitcoins eine derartige unbegrenzte Aufblähung der Geldmenge nicht möglich. Die Entwickler haben festgelegt, dass es nur rund 21 Millionen Bitcoins geben wird. Derzeit ist in etwa Hälfte davon im Umlauf. Begrenzte Güter werden als wertvoller betrachtet als unbegrenzt vorhandene. Der Anstieg des Wertes hat also mit dieser künstlichen Verknappung zu tun.


Bitcoins können auf zwei Wegen beschafft werden: Der einfachere Weg ist, sie zu kaufen. An speziellen Börsen wie zum Beispiel Mt. Gox können Bitcoins zu aktuellen Kursen gegen 20 Währungen – den Franken inklusive – gehandelt werden. Bei den Transaktionen fallen Gebühren an. Komplizierter ist es, Bitcoins selber zu erzeugen. Die Komplexität der Rechenaufgaben erfordert spezialisierte Computer. Für Privatanleger ist dieser Weg kaum eine Option.


Hohe Risiken


So verlockend die Bitcoins in Krisenzeiten sind: Ohne Risiken ist der Handel nicht. Die virtuelle Währung verhält sich sehr volatil. Vor zwei Jahren schoss der Kurs innert kurzer Zeit von zwei auf 30 Dollar und fiel danach wieder stark zurück. Auch der jüngste Anstieg auf ein Allzeithoch könnte sich als eine Blase entpuppen, die bald platzen dürfte, sagen Marktbeobachter.


Weiter sind die Bitcoins vor Hackerangriffen nicht sicher. Mehrmals manipulierten Hacker in den vergangenen Jahren Bitcoin-Börsen und "stahlen" dabei Tausende der virtuellen Münzen. Einklagen können die Bestohlenen die Hacker nicht. Denn die Identifizierung der Täter ist nahezu unmöglich, und rechtlich betrachtet gelten Bitcoins nicht als Eigentum.


Auch die Verwendung der virtuellen Münzen als Zahlungsmittel ist begrenzt. Online akzeptieren bisher nur wenige Händler die virtuellen Münzen als Zahlungsmittel.


 

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04.08.2016 13:00
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Bitcoin-Kurs erholt sich nach Hack gegen Tauschbörse Bitfinex leicht
04.08.2016 11:00

(Ausführliche Fassung)

HONGKONG (awp international) - Der freie Fall der Digitalwährung Bitcoin nach dem Einbruch in die Tauschbörse Bitfinex ist vorerst gestoppt. Am Donnerstagvormittag pendelte sich der Umtauschkurs bei rund 520 Euro ein. Vor dem Angriff auf die Tauschplattform Bitfinex in Hongkong hatte man für einen Bitcoin noch 590 Euro erhalten. Zwischenzeitlich war der Kurs kurz unter die 500-Euro-Schwelle abgesackt.

Bei dem Einbruch waren im grossen Stil Bitcoin-Beträge von Nutzerkonten gestohlen worden. Nach Recherchen des Fachportals Coindesk fielen dabei fast 120 000 Bitcoin in die Hände der Einbrecher. Beim bislang grössten Bitcoin-Diebstahl 2014 an der japanischen Bitcoin-Börse "Mt Gox" wurden 744 000 Bitcoin erbeutet. "Mt Gox" musste damals Konkurs anmelden musste.

Bitfinex teilte am Mittwochabend mit, man versuche nun einen beschränkten abgesicherten Betrieb wieder herzustellen. Nach Angaben von Coindesk waren von der Attacke die Konten betroffen, die mit mehreren Signaturen abgesichert waren. Beim "2-of-3-Key"-Verfahren werden drei Schlüssel generiert. Zum Aufschliessen der Konten reichen dann zwei der drei Schlüssel.

Der Bitcoin ist eine digitale Währung, die im Internet entstand. Sie ist seit 2009 im Umlauf. Bitcoins werden in komplizierten Rechen-Prozessen auf den Computern der Nutzer erzeugt, können aber auch im Internet bei Börsen wie Bitfinex mit etablierten Währungen wie Dollar oder Euro gekauft werden.

Das Bitcoin-System funktioniert auf Basis der Blockchain-Technologie. Dabei handelt es sich um eine verschlüsselte Datenbank, in der alle Transaktionen gespeichert werden. Dabei werden neue Informationen wie weitere Blöcke in chronologischer Reihenfolge an die Kette vorheriger Daten angehängt - daher auch der Name (etwa: Kette von Blöcken).

Während das Blockchain-System als sicher gilt, sind die virtuellen Geldbörsen ("Wallets") und Tauschbörsen wie Bitfinex immer wieder Ziel von kriminellen Hacker-Attacken./chd/DP/stb

(AWP)

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03.08.2016 13:37
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Hack gegen Tauschbörse Bitfinex: Bitcoin-Kurs bricht ein
03.08.2016 13:11

(Ausführliche Fassung)

HONGKONG (awp international) - Der Kurs der Digitalwährung Bitcoin ist massiv gesunken, nachdem Hacker in die Tauschplattform Bitfinex aus Hongkong eingebrochen waren. Bei dem Einbruch seien auch Bitcoin-Beträge von Nutzerkonten gestohlen worden, erklärte Bitfinex am Dienstag auf der Firmenwebsite. Nach einem Bericht der BBC sind vermutlich Bitcoins im Gegenwert von 58 Millionen Euro entwendet worden. Der Bitcoin-Kurs stürzte im Vergleich zum Vorwochenwert von rund 590 Euro auf 482 Euro.

Nach dem Vorfall wurden sämtliche Transaktionen bei Bitfinex gestoppt. Wenn die gestohlenen Bitcoins nicht wieder zurückgeführt werden können, handelt es sich um einen der grössten Diebstähle in der Geschichte der Digitalwährung.

Der Bitcoin ist eine digitale Währung, die im Internet entstand. Sie ist seit 2009 im Umlauf. Bitcoins werden in komplizierten Rechen-Prozessen auf den Computern der Nutzer erzeugt, können aber auch im Internet bei Börsen wie Bitfinex mit etablierten Währungen wie Dollar oder Euro gekauft werden.

Das Bitcoin-System funktioniert auf Basis der Blockchain-Technologie. Dabei handelt es sich um eine verschlüsselte Datenbank, in der alle Transaktionen gespeichert werden. Dabei werden neue Informationen wie weitere Blöcke in chronologischer Reihenfolge an die Kette vorheriger Daten angehängt - daher auch der Name (etwa: Kette von Blöcken).

Während das Blockchain-System als sicher gilt, sind die virtuellen Geldbörsen ("Wallets") und Tauschbörsen wie Bitfinex immer wieder Ziel von kriminellen Hacker-Attacken. Der bislang grösste Vorfall betraf die japanische Bitcoin-Börse "Mt Gox", die nach einem Diebstahl im Gegenwert von mehreren Millionen Euro Konkurs anmelden musste./chd/DP/jha

(AWP)

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06.01.2015 12:27
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Auf den Kursabsturz folgt erneut ein Sicherheitsproblem

Bitcoin-Börse gehackt: Fünf Millionen Dollar weg

http://www.handelszeitung.ch/invest/bitcoin-boerse-gehackt-fuenf-million...

 

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Benjamin Franklin

12.12.2014 09:49
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Microsoft erlaubt Zahlung mit Bitcoin in den USA

12.12.2014 09:32



San Francisco (awp/sda/afp) - Kunden von Microsoft in den USA können ihre Käufe im Windows Store und auf der Spielekonsole Xbox künftig auch in Bitcoin bezahlen. Virtuelle Währungen seien zwar noch kein genereller Trend, doch der Gebrauch nehme zu, erklärte Microsoft-Manager Eric Lockard am Donnerstag.

Nicht mehr nur "Enthusiasten" nutzten das virtuelle Geld. Microsoft wolle sich mit der Akzeptanz von Bitcoin an die Spitze dieses Trends setzen.

Die virtuelle Währung Bitcoin war im Jahr 2009 als Antwort auf die Finanzkrise erfunden worden. Geschaffen hat sie ein unbekannter Programmierer, der eine von Staaten, Zentralbanken und anderen Finanzinstituten unabhängige Währung wollte. Das virtuelle Geld wird durch komplexe Verfahren berechnet; der Wechselkurs zu echten Währungen schwankt stark.

Bei Microsoft können die Kunden mit Bitcoin nur digitale Güter kaufen wie Spiele, Musik, Videos oder Apps für die Xbox. Die Bitcoin-Summe wird vor dem Kauf in Dollar umgerechnet. Pro Tag kann ein Käufer nicht mehr als einen Wert von 1000 Dollar in Bitcoin ausgeben.

Praktisch nicht reguliert

Virtuelle Währungen erfreuen sich weltweit wachsender Beliebtheit und unterliegen praktisch keiner behördlichen Regulierung. Mehrere Länder haben vor den Risiken der neuen Währungen gewarnt, da Nutzer im Falle von Problemen oder Betrugs nicht vor Verlusten geschützt sind.

Die Pleite einer der ältesten und wichtigsten Bitcoin-Handelsplätze, MtGox, zu Jahresanfang erschütterte das Vertrauen in die virtuelle Währung. Dem Unternehmen kamen nach eigenen Angaben bei einem Hackerangriff "Münzen" im Gesamtwert von mehreren hundert Millionen Euro abhanden.

(AWP)

 

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18.11.2014 08:26
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US-Regierung kündigt weitere Bitcoin-Auktion an

18.11.2014 06:34



NEW YORK (awp international) - Die US-Regierung greift erneut zu einer kreativen Methode der Staatsfinanzierung: Am 4. Dezember wird die zum Justizministerium gehörende Behörde US Marshals Service 50 000 Bitcoins im aktuellen Wert von ungefähr 19 Millionen Dollar versteigern, wie sie am Montag mitteilte. Das Digitalgeld war im vergangenen Jahr bei Silk Road beschlagnahmt worden, einer als "Ebay für Drogen" bekanntgewordenen Online-Handelsplattform.

Bereits im Juni war es zu einer solchen Versteigerung gekommen. Damals wurden zwar nur 30 000 Bitcoins angeboten, allerdings war die virtuelle Währung noch deutlich mehr wert. Der Wagniskapitalist Tim Draper hatte für etwa 19 Millionen Dollar den Zuschlag erhalten - der Preis könnte diesmal also gut in einer ähnlichen Grössenordnung liegen. Zuletzt stand der Bitcoin-Kurs bei knapp 400 Dollar - etwa 200 Dollar niedriger als im Sommer.

Die US-Regierung hat noch jede Menge Bitcoins, die sie verkaufen könnte - insgesamt wurden bei Silk Road 144 342 Einheiten der digitalen Währung sichergestellt. Den Bitcoin gibt es seit 2009, er wird vor allem bei Geschäften im Internet als Zahlungsmittel eingesetzt und kann auf Tauschplattformen mit etablierten Devisen wie Euro oder Dollar gekauft werden. Das "Hackergeld" soll seine Nutzer unabhängig machen von Zentral- und Geschäftsbanken./hbr/DP/zb

(AWP)

 

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13.11.2014 09:43
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Bitcoin zieht aktuell wieder stark an. Aktuell gibt es auch interessante Alt-Coins, welche angeschaut werden sollten. Ich denke da nach der Schliessung von Silk Road an DarkCoin.

14.10.2014 16:43
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Internet-Währung Bitcoin stürzt ab

Bitcoin hat in den vergangenen zwei Monaten fast die Hälfte an Wert verloren. Die digitale Währung, die wegen heftiger Kursschwankungen umstritten ist, schwächelt.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Internet-Waehrung-Bitcoin-stuerzt...

 

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Benjamin Franklin

14.10.2014 16:43
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Internet-Währung Bitcoin stürzt ab

Bitcoin hat in den vergangenen zwei Monaten fast die Hälfte an Wert verloren. Die digitale Währung, die wegen heftiger Kursschwankungen umstritten ist, schwächelt.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Internet-Waehrung-Bitcoin-stuerzt...

 

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30.09.2014 11:40
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zscsupporter hat am 30.09.2014 - 09:52 folgendes geschrieben:

demnächst im Kino, spannendes Thema www.youtube.com/watch?v=-H6QuIv8OSI

 

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21.07.2014 08:43
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Dänische Börse setzt Bitcoin unter Druck
 

Die dänische Börse für virtuelle Währungen bietet seit diesem Wochenende den Tausch in Euro und Dollar an und fordert Marktführer Bitocoin heraus.

Die dänische Börse für virtuelle Währungen, CCEDK Crypto Coins Exchange Denmark, bietet nach eigenen Angaben seit dem Wochenende als erster Handelsplatz den Tausch von NXT in Euro und Dollar an.

NXT ist die viertgrösste virtuelle Währung. Sie wurde im November vergangenen Jahres geschaffen. Bislang liess sie sich nur indirekt mittels Bitcoin handeln.

"NXT ist eine starke Währung und ein potenzieller Herausforderer für Bitcoin als führende virtuelle Währung", sagte Ronny Boesing, Vorstandschef von CCEDK, im Interview mit Bloomberg. Die Handelsplattform wurde im Mai eröffnet. "Mit Blick auf die Sicherheit wird sie als genauso sicher wahrgenommen, wenn nicht gar als sicherer."

Der Absturz von Bitcoin

Ein Bitcoin hat nach dem Hoch von mehr als 1100 Dollar im vergangenen Jahr inzwischen 45 Prozent seines Wertes eingebüsst. Die virtuelle Währung wird einer globalen Umfrage von Bloomberg unter Investoren zufolge künftig wohl noch weiter an Wert verlieren. Ein Bitcoin, der Anfang 2013 noch für 13 Dollar gekauft werden konnte, war in der vergangenen Woche für rund 625 Dollar zu haben.

Laut der Internetseite coinmarketcap.com kam NXT zuletzt auf eine Marktkapitalisierung von rund 43 Mio. Dollar - verglichen mit 50 Mio. Dollar für die Währung Ripple, 266 Mio. Dollar für Litecoin und 8,1 Mrd. Dollar für Bitcoin.

AWP

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04.07.2014 14:13
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EU-Bankenaufsicht rät von Bitcoin ab

04.07.2014 13:50



LONDON (awp international) - Die Banken in der EU sollen vorerst die Finger von Digitalwährungen wie dem Bitcoin lassen. Dazu ruft die Aufsichtsbehörde Eba (European Banking Authority) in einer am Freitag veröffentlichten Stellungnahme auf. Zuerst müsse der Handel mit virtuellen Währungen geregelt werden. Die Bankenaufseher fordern die EU auf, entsprechende Massnahmen einzuleiten./hbr/jsl

AWP

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05.06.2014 10:35
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Finma schliesst Zürcher Bitcoin-Bancomaten

Vor Kurzem nahmen in Zürich die ersten Bitcoin-Bancomaten den Betrieb auf. Nun hat die Finma das Testprojekt gestoppt. Die Pause dürfte aber nicht lange dauern, meint der Betreiber.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Finma-schliesst-Zuercher-Bitcoin-...

 

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Benjamin Franklin

17.04.2014 10:48
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Bitcoin-Börse Mt. Gox ist am Ende

Erst wurde sie bestohlen, dann brachte sich ihre Chefin um und nun berichten Medien, dass die wichtigste Bitcoin-Börse der Welt ihre Zelte definitiv abbricht.

Mt. Gox verschwindet. Der bislang wichtigste Handelsplatz für die virtuelle Währung Bitcoin hat am Dienstag bei einem Gericht in Tokio die Geschäftsauflösung beantragt. Das berichtet das «Wall Street Journal» mit Bezug auf «Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind».

Die Insolvenz ist den Betreibern offenbar zu komplex. Es sei schwierig, sich mit den Gläubigern zu treffen, die weltweit verstreut sind. Ausserdem fehle ein realistischer Sanierungsplan.

Die Insolvenz von Mt. Gox schlug international hohe Wellen. Der Bitcoin-Handelsplatz musste seine Tätigkeit aufgeben, weil über 800’000 Bitcoins gestohlen wurden.

Der Schaden belief sich auf mehrere hundert Millionen Franken. Hunderte Geschädigte haben die Handelsplattform verklagt.

Kurz darauf nahm sich die 28-jährige Geschäftsführerin Autumn Radtke in ihrer Wohnung in Singapur das Leben.

Ende März musste die Bitcoin-Börse schliesslich ein peinliches Eingeständnis machen: Sie hat 200'000 verlorengeglaubte Einheiten der digitalen Währung durch Zufall wiedergefunden. Entdeckt wurden sie in einem vor Juni 2011 genutzten elektronischen Portemonnaie, das ein älteres Format habe.

http://www.blick.ch/news/wirtschaft/bitcoin-boerse-mt-gox-ist-am-ende-id...

 

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12.03.2014 10:37
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New Yorker Finanzaufsicht will Bitcoin-Handel regulieren (AF)
(12.03.2014 / 10:27:04)
 

NEW YORK/FRANKFURT (awp international) - Die Pleite der grössten Onlinebörse Mt.Gox lässt die Rufe nach einer strengeren Regulierung der kriselnden Digitalwährung Bitcoin lauter werden. Die New Yorker Finanzaufsicht NYDFS setzt sich für kontrollierte Handelsplätze ein, wie aus einer am Dienstag (Ortszeit) veröffentlichten Mitteilung hervorgeht. Bis Ende des zweiten Quartals 2014 soll der Entwurf für ein Regelwerk vorgelegt werden.

"Die jüngsten Probleme bei Mt.Gox und anderen Firmen zeigen den dringenden Bedarf einer stärkeren Aufsicht über virtuelle Währungen", liess New Yorks oberster Finanzaufseher Benjamin Lawsky wissen. Um Nutzer künftig besser zu schützen und Geldwäsche zu verhindern, fordert das NYDFS Unternehmen auf, Vorschläge für einen besser regulierten Handel mit Bitcoins einzubringen.

Bereits Ende Januar hatte Lawsky der "Financial Times" gesagt, er hoffe, dass bis Ende des Jahres klare Regeln geschaffen werden. New York ist damit der erste US-Bundesstaat auf dem Weg zur Regulierung von digitalen Währungen. Erst vor knapp zwei Wochen war mit Mt.Gox die einst grösste Handelsplattform für Bitcoins kollabiert und in die Insolvenz geraten. Die Kritik an mangelnder Kontrolle hat dadurch zugenommen.

Bei der in Tokio ansässigen Bitcoin-Börse Mt.Gox wurden enorme Summen umgeschlagen, obwohl die Sicherheitslücken offenbar gross waren. Die Betreiber haben den Verlust von hunderttausenden Bitcoins inzwischen eingeräumt. Insgesamt seien rund 850 000 Einheiten der Digitalwährung verschwunden oder gestohlen wurden.

Bitcoins gibt es seit 2009. Sie werden in komplizierten Rechen-Prozessen auf den Computern der Nutzer erzeugt, können aber auch im Internet mit etablierten Währungen wie Dollar oder Euro gekauft werden. Sie kommen vor allem bei Zahlungen im Internet zum Einsatz. Bitcoins sollen einen Zahlungsverkehr ermöglichen, der unabhängig von Regierungen und Banken funktioniert und die Transaktionskosten niedrig hält.

Am Mittwochvormittag notierte der Kurs für einen Bitcoin bei 636 US-Dollar. Im vergangenen Jahr hatte die virtuelle Währung hohe Popularität erreicht. Ende 2013 war der Kurs auf über 1150 Dollar gestiegen. Zum Vergleich: Im Dezember 2012 war ein Bitcoin lediglich 13 Dollar wert./hbr/jkr

06.03.2014 20:42
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Fine-Tuner hat am 06.03.2014 - 00:54 folgendes geschrieben:


Alle Währungen sind  leistungsbasiert bewertet.

In den letzten 10 Jahren hat sich die Geldmenge der Schweiz verdoppelt, jene der USA fast verdreifacht.
Willst Du allen ernstes behaupten, das hätte irgend etwas mit Wirtschaftsleistung zu tun?

 

Fine-Tuner hat am 06.03.2014 - 00:54 folgendes geschrieben:

Kredite sind nicht per se schlecht. Nur wenn sie keinen Ertrag abwerfen, heisst die Kapitalkosten nicht gedeckt sind....

 

Einverstanden. Und jetzt gehen wir doch einfach mal davon aus, dass die rund 1 Billion Dollar, die die USA (der Staat) pro Jahr an Neuverschuldung generiert durch nichts gedeckt ist. Oder?

 

06.03.2014 00:54
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MarcusFabian hat am 05.03.2014 - 14:01 folgendes geschrieben:

Fine-Tuner hat am 05.03.2014 - 12:21 folgendes geschrieben:

 

Der Wert einer Währung hat m.E. - zumindest ökonomisch - nichts mit Vertrauen zu tun. Der Wert einer  Währung hängt einzig und allein von der Wirtschaftskraft der entsprechenden Währungszone ab. Wirtschaftskraft als Quantität vor allem aber als Qualität (Produktivität). 

Das sehe ich nicht so. Das wäre der Fall, wenn der Franken durch die Schweizer Wirtschaft gedeckt würde. Wenn wir also ein Leistungsbasiertes Geldsystem hätten, bei dem Geld durch Leistung geschaffen und durch Güter gedeckt wird. Dann könntest Du zu Recht argumentieren, dass der Wert des Franken mit der Produktivität der Schweiz steigt und fällt.

Alle Währungen sind - seit der Aufgabe des Breton Woods-Systems in den 1970'iger Jahren- leistungsbasiert bewertet. Seit damals floaten Währungen frei am Markt.

Seit damals hat der USD übrigens gegenüber dem CHF rund 80% an Wert verloren. Einerseits weil die Produktivität im Vergleich zur CH in den USA gesunken ist und anderseits weil das Leistungsbilanzdefizit in den USA -im Gegensatz zur CH - stetig gestiegen ist....heisst, die Wettbewerbsfähigkeit der USA im Vergelich zur CH ist stetig gesunken. Gleichzeitig waren in den USA auch die Zinsen der vergebenen Kredite höher als deren Produktivität, was letztlich in die Krise von 2008 mündete......hätte die USA nicht immer wieder so Würfe wie Apple, Google, Microsoft etc. wäre die Wirtschaftskraft dieses Währungsraumes noch viel tiefer und der Dölli keine 20 Rp mehr Wert. Alleine diese Entwicklung zeigt, dass das aktuelle Geld- und Währungssystem - nicht fehlerfrei ist - doch den Wert einer Währung aufgrund der Wirtschaftskraft des entsprechenden Währungsraumes recht gut zu beschreiben vermag....und ich würde wohl eher in einen Dollar investieren als in einen Bitcoin. Oder anders gesagt, ich weiss warum ich für einen Dollar 88 Rp. und nicht 88 Fr. bezahlen muss. Bei einem Bitcoin weiss ich nicht warum ich 88 Fr. und nicht 88 Rp bezahlen muss. Der Wert eines Bitcoin ist nicht nachgewiesen, völlig diffus.

Wir haben aber - wie Du weisst - ein Kreditgeldsystem, bei dem Geld ausschliesslich durch Schulden entsteht.

Phantasiebeispiel: Die Wirtschaftsleistung bleibt konstant, die Geldmenge wird aber verdoppelt. Es käme zu einem Wertverlust der Währung, ohne dass sich an der Wirtschaft irgend etwas geändert hätte.

Du darfst Währung im Sinne von Devisen (Anrecht) nicht mit Liquidität verwechseln. Tatsächlich wird Liquidität durch den Kreditmultiplikator geschaffen. Sofern die Kosten (Zinsen) tiefer sind als die Produktivität der zusätzlichen Liquidität wird damit ein Mehrwert geschaffen und die Währung sollte - trotz Vermehrung der Liquidität oder auch Geldmenge - im Vergleich zu den anderen Währungen, welche es nicht schaffen eine ähnlich hohe Marge aus ihrer zusätzlichen Liquidität zu schöpfen, steigen. Kredite sind nicht per se schlecht. Nur wenn sie keinen Ertrag abwerfen, heisst die Kapitalkosten nicht gedeckt sind.....hat die USA schmerzlich mit der Hypothekenkrise erfahren müssen....seit damals hat sich der Dölli gegenüber dem CHF nochmals um mehr als 20% abgewertet...ohne Mindestgrenze wär's noch viel mehr....was zeigt, dass das System - an sich - gut funktioniert.....zu gut, wie die fragwürdige Mindestgrenze belegt.

Von wegen Mindestgrenze: In einem Bitcoin-System wäre zB eine solche Untergrenze völlig undenkbar. Es gäbe gar keine Autorität die so etwas bestimmen könnte. 

Fine-Tuner

 

05.03.2014 14:01
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Fine-Tuner hat am 05.03.2014 - 12:21 folgendes geschrieben:


Der Wert einer Währung hat m.E. - zumindest ökonomisch - nichts mit Vertrauen zu tun. Der Wert einer  Währung hängt einzig und allein von der Wirtschaftskraft der entsprechenden Währungszone ab. Wirtschaftskraft als Quantität vor allem aber als Qualität (Produktivität). 

Das sehe ich nicht so. Das wäre der Fall, wenn der Franken durch die Schweizer Wirtschaft gedeckt würde. Wenn wir also ein Leistungsbasiertes Geldsystem hätten, bei dem Geld durch Leistung geschaffen und durch Güter gedeckt wird. Dann könntest Du zu Recht argumentieren, dass der Wert des Franken mit der Produktivität der Schweiz steigt und fällt.

Wir haben aber - wie Du weisst - ein Kreditgeldsystem, bei dem Geld ausschliesslich durch Schulden entsteht.

Phantasiebeispiel: Die Wirtschaftsleistung bleibt konstant, die Geldmenge wird aber verdoppelt. Es käme zu einem Wertverlust der Währung, ohne dass sich an der Wirtschaft irgend etwas geändert hätte.

 

Dass die Notenbank-Geldmenge nicht gedeckt ist bestätigt auch SNB-Chef Thomas Jordan:


Es gibt also keine mit dem obengenannten Kreditvertrag für private Unternehmen vergleichbare Verpflichtung. Da es sich zudem bei den Noten und den Giroguthaben um gesetzliche Zahlungsmittel handelt, sind diese Verbindlichkeiten auch nicht im eigentlichen Sinne einforderbar, sondern können einzig  als gleichwertige gesetzliche Zahlungsmittel gegeneinander getauscht werden.

Ein Beispiel: Will jemand von Ihnen der SNB eine Banknote (sozusagen Ihr Kredit an die Nationalbank) zurückgeben und den entsprechenden Gegenwert einfordern, händigen wir Ihnen einzig eine neue Banknote mit gleichem Nennwert aus. Sie haben also keinen Anspruch darauf, eine Banknote im Austausch gegen einen anderen Vermögenswert zurückzugeben. Oder ein anderes Beispiel: Will eine Bank ihre Banknoten "einlösen", so bekommt sie ausschliesslich eine Gutschrift auf ihrem Girokonto. Die Notenbankgeldmenge bleibt unverändert.

Quelle: http://www.snb.ch/de/mmr/speeches/id/ref_20110928_tjn/source/ref_2011092... (Seite 6)

 


Völlig unreguliert?

Bitcoins sind eigentlich nur insofern reguliert als ihre Menge nach oben begrenzt ist.

Ansonsten ist es eigentlich egal, was die Menschen als Tauschmittel verwenden, sofern es genügend Menschen akzeptieren. Dir ist durchaus bekannt, dass in Kriegs- und Krisenzeiten Zigaretten, Schnaps, Waschpulver die Rolle des Geldes einnehmen, wenn das staatlich regulierte Geld das Vertrauen verliert.

Wenn es also genügend Menschen gibt, die Bitcoins als Tauschmittel akzeptieren, werden sich Bitcoins durchsetzen. Andernfalls eben nicht.

05.03.2014 12:21
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MarcusFabian hat am 04.03.2014 - 13:54 folgendes geschrieben

Was mir am Bitcoin gefällt ist nicht die Währung selbst sondern die Diskussion, die darum entbrannt ist:

Durch die Bitcioin-Diskussionen ist vielen Menschen klar geworden, dass jede Währung ihren Wert rein aus dem Vertrauen gewinnt, das die Menschen ihr entgegen bringen. Verschwindet das Vertrauen, wird die Währung wertlos.

Der Wert einer Währung hat m.E. - zumindest ökonomisch - nichts mit Vertrauen zu tun. Der Wert einer  Währung hängt einzig und allein von der Wirtschaftskraft der entsprechenden Währungszone ab. Wirtschaftskraft als Quantität vor allem aber als Qualität (Produktivität). 

 

Währungen wie der Dollar oder der Franken geniessen deshalb mehr Vertrauen als Bitcoins, weil sie älter sind. Weil die Menschen seit Generationen die Erfahrung gemacht haben, dass sie auch morgen noch akzeptiert werden. 

Nö, weil dahinter eine produktive Volkswirtschaft steht. Hinter Bitcoin steht immer nur das Geld des Nächsten......alles was nicht auf Produktivität zurückgeführt werden kann, ist - zumindest ökonomisch - wertlos, so auch ein Bitcoin.

 

Abgesehen davon sehe ich einen Vorteil darin, eine internationale Währung zu haben, die von keinem einzelnen Land, von keiner Zentralbank geschöpft oder beeinflusst werden kann.

 

Völlig unreguliert?....nein also wirklich, welche Phantasterei......ein Paradies für die Kriminellen dieser Welt....bei wem willst Du deine Forderungen geltend machen.....gibt es dann eine Bitcoin-Gerichtsbarkeit?.....eine neue schöne neue Bitcoin-Welt?...Mein Lohn in Bitcoins?.......Bitte!

Wollt ihr eine bessere Welt?---> Dann beschäftigt Euch mal mit wirklich progressiven Ideen wie zB dem bedingungslosen Grundeinkommen.......das sind Ansätze, die die Welt verändern (könnten).....aber doch nicht ein solcher SXXXcoin Unsinn.

 

Fine-Tuner

05.03.2014 12:21
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MarcusFabian hat am 04.03.2014 - 13:54 folgendes geschrieben

Was mir am Bitcoin gefällt ist nicht die Währung selbst sondern die Diskussion, die darum entbrannt ist:

Durch die Bitcioin-Diskussionen ist vielen Menschen klar geworden, dass jede Währung ihren Wert rein aus dem Vertrauen gewinnt, das die Menschen ihr entgegen bringen. Verschwindet das Vertrauen, wird die Währung wertlos.

Der Wert einer Währung hat m.E. - zumindest ökonomisch - nichts mit Vertrauen zu tun. Der Wert einer  Währung hängt einzig und allein von der Wirtschaftskraft der entsprechenden Währungszone ab. Wirtschaftskraft als Quantität vor allem aber als Qualität (Produktivität). 

 

Währungen wie der Dollar oder der Franken geniessen deshalb mehr Vertrauen als Bitcoins, weil sie älter sind. Weil die Menschen seit Generationen die Erfahrung gemacht haben, dass sie auch morgen noch akzeptiert werden. 

Nö, weil dahinter eine produktive Volkswirtschaft steht. Hinter Bitcoin steht immer nur das Geld des Nächsten......alles was nicht auf Produktivität zurückgeführt werden kann, ist - zumindest ökonomisch - wertlos, so auch ein Bitcoin.

 

Abgesehen davon sehe ich einen Vorteil darin, eine internationale Währung zu haben, die von keinem einzelnen Land, von keiner Zentralbank geschöpft oder beeinflusst werden kann.

 

Völlig unreguliert?....nein also wirklich, welche Phantasterei......ein Paradies für die Kriminellen dieser Welt....bei wem willst Du deine Forderungen geltend machen.....gibt es dann eine Bitcoin-Gerichtsbarkeit?.....eine neue schöne neue Bitcoin-Welt?...Mein Lohn in Bitcoins?.......Bitte!

Wollt ihr eine bessere Welt?---> Dann beschäftigt Euch mal mit wirklich progressiven Ideen wie zB dem bedingungslosen Grundeinkommen.......das sind Ansätze, die die Welt verändern (könnten).....aber doch nicht ein solcher SXXXcoin Unsinn.

 

Fine-Tuner

05.03.2014 07:33
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Weitere Bitcoin-Website macht dicht

Kurz nach der Insolvenz der Bitcoin-Börse Mt.Gox muss eine weitere Website für die digitale Währung schliessen.

http://www.cash.ch/news/top_news/weitere_bitcoinwebsite_macht_dicht-3179...

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

04.03.2014 13:54
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sime hat am 03.03.2014 - 23:20 folgendes geschrieben:

Doch am Ende wird das Vertrauen in diese Scheinwährung zerstört sein. Bitcoin ist sicher keine Alternative für die Zukunft, um das private Geldmonopol der Zentralbanken zu brechen.

 

Was mir am Bitcoin gefällt ist nicht die Währung selbst sondern die Diskussion, die darum entbrannt ist:

Durch die Bitcioin-Diskussionen ist vielen Menschen klar geworden, dass jede Währung ihren Wert rein aus dem Vertrauen gewinnt, das die Menschen ihr entgegen bringen. Verschwindet das Vertrauen, wird die Währung wertlos.

Währungen wie der Dollar oder der Franken geniessen deshalb mehr Vertrauen als Bitcoins, weil sie älter sind. Weil die Menschen seit Generationen die Erfahrung gemacht haben, dass sie auch morgen noch akzeptiert werden. Oder nächsten Monat oder nächstes Jahr. Hier hat es eine junge digitale Währung natürlich schwer, denn Vertrauen muss erst über Jahre aufgebaut werden. Und Ereignisse wie der Konkurs von Mt.Gox tragen nicht gerade dazu bei, dieses Vertrauen zu steigern.

Sollten Bitcoins die nächsten Jahre überleben, sehe ich eigentlich erst Schwierigkeiten, wenn die Obergrenze von 21 Mio. erreicht ist, denn dann muss eigentlich sichergestellt sein, dass es keine Kredite mit Zinsen in BTC gibt, denn die Geldmenge für die Zinsen kann ja niemals geschaffen werden.

Abgesehen davon sehe ich einen Vorteil darin, eine internationale Währung zu haben, die von keinem einzelnen Land, von keiner Zentralbank geschöpft oder beeinflusst werden kann.

 

04.03.2014 00:54
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Consider rents. Increases may seem unfair to tenants, yet they may be needed to offset inflation. In Chile, a landlord can easily set the monthly rent for the tenant in U.F.s and then never have to change it, reducing the potential for errors, delays and misunderstandings. The name “U.F.” reframes people’s thinking so that keeping real economic values stable is natural and easy.

With electronic software in the background, we can improve on the Chilean idea and make it more useful. First, we should use more evocative words and avoid jargon. I’d suggest calling the unit of account a “basket.” A basket is a simple description for something rather complicated. In its basic form, it is the equivalent of one day’s common consumption items, like the local marketbasket of typical purchases that already underlies the Consumer Price Index. The value from one base year would be chosen so that, with inflation, the price of a basket in local currency terms would rise.

http://www.nytimes.com/2014/03/02/business/in-search-of-a-stable-electro...

03.03.2014 23:20
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Ich glaube, ich habe mal im "Der Bund" gelesen, dass es um Bitcoin zu generieren, Supercomputer braucht, um algorithmisch die nächsten Primzahlen zu ermitteln. Was ich nicht genau weiss, aber stark vermute, dass man dann diese Bitcoin auf dem Markt verkaufen kann. Somit ist ein regelrechter Kampf entbrannt, wo auch Banken beteiligt sind, um mit solchen Computer die Bitcoins zu generieren. Ich erinnere mich gelesen zu haben, dass all diese Computer zusammen mittlerweile den Stromverbrauch von 25 000 Haushalten abdecken. Ganz schön viel für eine Währung, die eigentlich nur ein Hedge gegen andere Währungen darstellt.

MF hat ja schon recht mit der Begründung der endlichen Menge. Überlegt doch mal folgendes Szenario. Ein Multimilliardär wie Soros würde alle Bitcoins kaufen, nachdem alle 21 Mio BTC generiert worden sind. Der BTC-Handel wäre ausgetrocknet und somit die Idee, dass die Attraktivität und das Vertrauen von Bitcoin derart steigt, dass Anbieter von Güter und Dienstleistungen bereit sind, ihre Waren gegen Bitcoin zu tauschen, was ja noch kaum der Fall ist, sofort aufhören damit, weil der Markt illiquide ist, sprich Soros hätte alleine den BTC-Markt zerstört. Davon kann er sich zwar nichts kaufen, aber eine Währung, die der FED gefährlich werden könnte, wäre zerstört. Die FED könnte das übrigens nur mit einem Tastendruck bewerkstelligen. Bei einem Schneeballsystem hat am Ende doch auch einer alles und alle anderen haben nichts.  Bitcoin ist absoluter Quatsch und dazu noch ein Energieverschwender. Bitcoin ist doch nur ein weiteres Instrument für Spekulanten und Trader, doch solange die BTC-(Geld)menge noch nicht ausgeschöpft ist, was ja eigentlich erst in 2025 oder so gemäss Erfinder der Fall gewesen sein sollte, jedoch wohl schon in ein oder zwei Jahren der Fall ist, dann kommen dann erst die Heuschrecken und treiben die Preise in die Höhe, um sie dann ihrem wahren Wert zuzufügen, nämlich Null. Die Banken reiben sich doch schon jetzt die Hände und nur darum, bekommt Bitcoin soviel Aufmerksamkeit in den Medien, weil es so gewollt ist, dass selbst Hausfrauen davon Kenntnis haben und wenn es dann soweit ist, wird abgesahnt. Doch am Ende wird das Vertrauen in diese Scheinwährung zerstört sein. Bitcoin ist sicher keine Alternative für die Zukunft, um das private Geldmonopol der Zentralbanken zu brechen.

 

03.03.2014 18:30
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Fine-Tuner hat am 03.03.2014 - 15:21 folgendes geschrieben:

Na ja, dann diskutieren wir mal.

Wenn Bitcoin kein Schneeballsystem ist - was es ist - dann wäre es wohl so etwas wie "WIR"....eine dumpfe Ersatzwährung mit Nischencharakter.....

Also ich will hier nicht zwingend eine Lanze für Bitcoins brechen. Wenn Du sie als "Ersatzwährung mit Nischencharakter" bezeichnen würdest, könnte ich damit leben.

Ich störe mich am Ausdruck "Schneeballsystem", den genau das ist Bitcoin eben nicht:

Wiki definiert Schneeballsystem als:


Als Schneeballsystem oder Pyramidensystem werden Geschäftsmodelle bezeichnet, die zum Funktionieren eine ständig wachsende Anzahl an Teilnehmern benötigen ... welche auf unendliches Wachstum unter endlichen Rahmenbedingungen angewiesen sind.

Genau diese "Unendlichkeit" ist bei Bitcoins eben nicht gegeben. Im Gegenteil: Die Geldmenge ist auf 21 Mio BTC limitiert (wobei derzeit 12 Mio bereits generiert sind).

Wenn schon, dann darfst Du Dollar, Euro, Franken und all die anderen Papierwährungen als Schneeballsystem bezeichnen, denn die sind in der Menge nach oben unbegrenzt und erfüllen somit die Anforderung an das unendliche Wachstum, die ein Ponzi-Schema oder ein Schneeballsystem charakterisieren.

Ansonsten einverstanden: Hinter Bitcoins steht keine einheitliche Organisation, keine Regierung, keine Zentralbank.
Ob das allerdings positiv oder negativ für Bitcoins ist, darüber liesse sich streiten Wink

 

 

03.03.2014 15:21
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Na ja, dann diskutieren wir mal.

Wenn Bitcoin kein Schneeballsystem ist - was es ist - dann wäre es wohl so etwas wie "WIR"....eine dumpfe Ersatzwährung mit Nischencharakter.....doch selbst das ist Bitcoin nicht. Hinter WIR stet eine riesige Organisation mit Mitgliedern, Verträgen, Sicherheiten etc. etc. Alles ist transparent und wird kontrolliert. Die Organisation legt regelmässig Rechenschaft ab.....und hat es trotz Sonderrabaten und Vergünstigungen für die Mitglieder nie über ein Mauerblümchendasein gebracht.

Hinter Bitcoin steht nur Luft, "0" und "1". Wenn ich meinen Bitcoin einlösen möchte, wessen Geld erhalte ich dann - sofern ich noch etwas erhalte?.......mehr Schneeball geht nicht.

.....und was an Bitcoin "dezentralisiert" sein soll ist mir so oder so schleierhaft.....mehr Zentralisation als ein Server geht nun wirklich nicht.

Fine-Tuner

03.03.2014 11:35
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Keine Ahnung

Ich bin immer wieder Erstaunt über Leute die ernsthaft denken Bitcoin sei ein Schneeballsystem. Es ist die erste dezentralisierte Währung der Welt. Punkt!! Wer etwas anderes behauptet hat schlicht und einfach keine Ahnung. 

01.03.2014 12:59
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Was denn sonst?...bitte, Marcus Fabian......hinter jedem SXXXcoin steckt einzig und allein das Geld des Nächsten.....also das müssen wir nun wirklich nicht diskutieren, das ist so offensichtlich.

Ich bewerte dein Post als Zynismus, dann ist es ein gutes, zynisches, hämisches Post...mit sehr viel Schadenfreude...darf ja auch sein bei so viel Schildbürgertum...oder besser Bitcointum....he, he,......

Fine-Tuner

01.03.2014 12:24
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Bitcoin ist doch kein Schneeballsystem ?!

 

01.03.2014 12:14
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Krass, dass es immer wieder Menschen gibt, die auf solch völlig idiotische Ideen reinfallen.

Von Ponzi über Kings Club zu Madoff und zurück zu Bitcoins.....so alle 10-20 Jahre schafft es ein Schneeballsystem immer wieder Menschen zu "begeistern"......... Ich kann mich nur zurücklehnen, den Kopf schütteln......und an der Intelligenz der Menschheit zweifeln.......  .

Happy Trading

Fine-Tuner

28.02.2014 12:09
Bild des Benutzers Elias
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Bitcoin-Börse Mt.Gox ist pleite

Eine der grössten Handelsplattformen für die Digital-Währung Bitcoin hat einen Insolvenzantrag gestellt. Sie hat Schulden in Millionenhöhe.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/BitcoinBoerse-MtGox-ist-pleite/st...

 

 

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