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Bitcoin Kurs - BTC/USD 

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Elias
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Bitcoin-Kurs auf Talfahrt

Die chinesische Regierung geht weiter gegen den Bitcoin vor - und schickt den Kurs des Digitalgelds damit auf Talfahrt.

Am Dienstag fiel der Preis pro Bitcoin deutlich unter 700 Dollar. Erst vor wenigen Tagen hatte er ein Rekordhoch von 1203 Dollar markiert. Auch in Norwegen gibt es Gegenwind für die virtuelle Währung, sie wird künftig mit Steuern belegt.

In China haben Bitcoin-Nutzer einen weiteren Rückschlag hinnehmen müssen. Erst vor etwa zwei Wochen hatte die Regierung in Peking bereits Finanzinstituten den Handel mit Bitcoins untersagt. Nun sollen auch Serviceanbieter, die Zahlungen abwickeln angewiesen worden sein, die Finger davon zu lassen. Das berichtete die Zeitung "China Business News" am Montagabend.

Der Bitcoin-Kurs hatte ohnehin schon unter Druck gestanden. Denn bereits am Wochenende hatte die norwegische Regierung entschieden, die Coins nicht als echtes Geld anzuerkennen. Stattdessen wird die digitale Währung als Vermögen eingestuft und fällt damit unter die Kapitalertragssteuer. Vergangene Woche hatte die Europäische Bankenaufsicht EBA unter anderem vor dieser Möglichkeit gewarnt.

http://www.cash.ch/news/top_news/bitcoinkurs_auf_talfahrt-3154429-771

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Warum Bitcoin (noch) nicht als Geld funktioniert

Der Wert von Bitcoin hat im laufenden Jahr dramatisch zugelegt. Das sieht vielleicht wie ein grosser Erfolg aus, ist in Wahrheit aber das grösste Problem für die virtuelle Währung im Sinne ihres Anspruchs.

Bitcoin-Freunde versprechen sich von dieser Währung in der Regel zwei wesentliche Vorteile: Sie sehen sie als angemessenes Tauschmittel für die digitale Welt und/oder sie betonen ihre Unabhängigkeit von Notenbanken, denen viele nicht mehr trauen. Tatsächlich macht die Entwicklung des Bitcoin-Werts die Währung allerdings zu einem schlechten Tauschmittel und eine fehlende Notenbank in ihrem Hintergrund verschärft das Problem.

Der Index von CoinDesk zeigt die Wertentwicklung von Bitcoin im laufenden Jahr:

Preisentwicklung

Für eine solche schnelle und starke Wertzunahme einer Währung gibt es einen Namen: Deflation. Die Definition von Deflation geht meist von den Preisen aus und bezeichnet eine Situation, wenn die Preise der Güter insgesamt sinken. Das ist aber dasselbe wie ein höherer Wert der Währung, der sich daran misst, wie viel man damit kaufen kann.

Die folgende Grafik aus einem Beitrag von «The Atlantic» mit dem gleichen Thema zeigt einen Konsumpreisindex gemessen an Bitcoin-Werten mit der Basis 100 im Januar 2013:

Bitcoin-PreisindexWenn der Wert der Währung stark steigt, bzw. wenn die Preise sinken, gibt man das Geld nach Möglichkeit nicht aus, denn das hat hohe Opportunitätskosten zur Folge: Hätte jemand mit Bitcoin zu Jahrebeginn zum Beispiel einen Laptop gekauft, dürfte er oder sie sich jetzt ärgern, denn Anfang Dezember hätte er mit den gleichen Bitcoin mehr als 80 davon kaufen können. Um diesen Faktor hat die Währung in den genannten 11 Monaten an Wert zugelegt. Das mag schön sein für jene, die an Bitcoin Geld (zum Beispiel in Dollar) verdient haben, aber als Mittel zum Tausch eignet sich das virtuelle Geld so nicht – und das ist die Kernfunktion von Geld.

Die geringe Bedeutung von Bitcoin als Geld – also zur Vermittlung des Güteraustausches – zeigt auch die folgende, dem Artikel «These Three Graphs Prove That Bitcoin Is a Speculative Bubble» entnommene Grafik:

Bitcoin-Transaktionen

Der Chart zeigt an, wie viele Transaktionen in Bitcoin täglich von Dezember 2012 bis Dezember 2013 pro Dollar Bitcoin-Marktkapitalisierung getätigt wurden. Neutralisiert man den verzerrenden Effekt der massiv gewachsenen Marktkapitalisierung von Bitcoin zeigt sich ein Rückgang der Transaktionen. Jason Kuznicki, der Autor des Beitrags, kommt zum Schluss, dass die neue Währung vor allem aus spekulativen Gründen gehortet wird. Ein – wenn auch nur ansatzweiser – Ersatz des Dollars (als Vertreter herkömmlicher Währungen) zeichnet sich nicht ab:

«The total value of bitcoin is going up, but it’s mostly getting parked rather than being put to work. Apparently there just aren’t a lot of appealing ways to spend bitcoin, anecdotal news stories to the contrary notwithstanding. Instead, an increasing amount of bitcoin’s putative value (as measured in USD) is being squirreled away by larger and larger miner-investors. It’s not fueling a diversifying, all-bitcoin economy: if it were, transactions would be keeping up with or even outpacing market cap, particularly if bitcoiners came to rely increasingly on bitcoins and decreasingly on dollars for day-to-day purchases. That’s very clearly not happening.»

Dass Geld gehortet und dem Kreislauf entzogen wird, liegt in der Logik einer Deflation. Deshalb ist eine hohe und rasche Deflation in der Regel eine Katastrophe: Die Wirtschaft bricht dramatisch ein und die Arbeitslosigkeit explodiert. Nicht nur der Konsum wird in der Hoffnung auf noch tiefere Preise verschoben, auch Investitionen fallen als Folge des steigenden Geldwerts aus - und damit der steigenden Realzinsen. Denn die Investitionen müssen Renditen generieren, die die Geldwertsteigerung übertreffen, sonst lohnt es sich eher, auf dem Geld sitzen zu bleiben. Und eine bestehende Schuldenlast wird in Kaufkraft gemessen drastisch zunehmen. Letzteres zeigt nochmals unser Beispiel von oben: Eine Schuld im Gegenwert von 1 Laptop zu Jahresbeginn 2013 ist bis Anfangs Dezember auf einen Gegenwert von 80 Laptops angestiegen. Zum Vergleich: Die grosse Depression war eine Deflationskrise. Doch selbst damals brachen die Preise nicht annähernd so stark ein wie im Fall des Bitcoin-Preisindexes in diesem Jahr.

Stellt sich sogleich die Frage, was die Wirtschaftspolitik denn tut, wenn bei gewöhnlichen Währungen eine Deflation droht: Hier kommen die Notenbanken ins Spiel. Ihr Auftrag besteht darin, die Inflation auf tiefem Niveau zu stabilisieren. Sie sollen also durch ihre Geldmengensteuerung sowohl eine galoppierende Delflation wie eine entsprechende Inflation verhindern. Das ist gleichbedeutend mit der Aussage, dass sie den Wert des Geldes stabilisieren und bei einem drohenden gefährlichen Wertverlust (Inflation) oder einem entsprechenden Wertzuwachs (Deflation) Gegensteuer geben sollen.

Notenbanken waren keine Erfindung, die auf düstere Absichten zurückgeht, um redliche Bürger um ihre Ersparnisse zu bringen. Sie wurden geschaffen, um Krisen zu verhindern, die als Folge der heftigen Schwankungen beim Wert des Geldes zuvor immer wieder aufgetreten sind. Meist waren es Finanzkrisen, die Deflationskrisen vorangegangen sind. Und solche waren es vor allem, die für die Gründung der Notenbanken den Ausschlag gegeben haben. Das gilt ganz besonders für die US-Variante Fed, die aktuell ihren 100-jährigen Geburtstag feiert. Kollege Tobias Straumann liefert hier die Geschichte.

Dass Bitcoin unabhängig von Notenbanken oder anderen Institution ist, die ihren Wert stabilisieren könnten, ist daher kein Vorteil für diese Währung. Im Gegenteil: Um die Funktion als Geld ausüben zu können, ist auch sie auf Stabilität angewiesen.

Daran sind natürlich all jene nicht interessiert, die in der Währung vor allem ein Spekulationsobjekt sehen und auf einen höheren Wert setzen. Aber als Vermögensanlage eignet sich Bitcoin gerade auch deshalb besonders schlecht. Wenn die Wertsteigerung einzig auf der Hoffnung ihrer Fortsetzung basiert – Käufe erfolgen wegen der Annahme, zu einem höheren Preis dereinst wieder verkaufen zu können – ist das zentrale Kriterium einer Kursblase erfüllt. Ein fundamentaler oder innerer  Wert als Massstab wie bei anderen Anlagen ist überhaupt keiner auszumachen, denn Bitcoins generieren anders als zum Beispiel Aktien, Anleihen oder Immobilien keinen (erwartbaren und auf einen Gegewartswert diskontierbaren) Einkommensstrom.

Das trifft auch für Papiergeld zu, doch gesetzliche Regelungen und Notenbanken sichern ihre Verwendbarkeit ab.

Das heisst nicht, dass die virtuelle Währung dem Untergang geweiht ist. Ihr Nutzen liegt aber nur in der Chance, nachhaltig als Tauschmittel funktionieren zu können. Und gerade dem stehen die ausgeprägten Wertschwankungen bisher im Weg.

http://blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets/index.php/33890/warum-b...

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«Bitcoin-Fans leben in der Vergangenheit»

Wer wirklich glaubt, dass Bitcoins sich langfristig durchsetzen können, ist nicht fortschrittlich - sondern genau das Gegenteil. Das findet der renommierte Forscher Stephen Mihm.

013 war das Jahr der Bitcoins, keine Frage. Nachdem der Kurs der Internetwährung immer neue Höhenflüge vollzogen hat, sind die virtuellen Münzen inzwischen weltbekannt, immer mehr Orte akzeptieren sie als Zahlungsmittel. Anhänger feiern die Entwicklung als ersten Schritt in eine moderne Zukunft. Doch weit gefehlt, so der berühmte Historiker Stephen Mihm, der unter anderem mit dem Star-Ökonomen Nouriel Roubini zusammengearbeitet hat.

Im Gegenteil: «Wer Bitcoin für ein gutes Investment hält, lebt in der Vergangenheit», so Mihm in in einem Gastbeitrag für das Nachrichtenportal Bloomberg. Die Währung sei «nichts weiter als ein alter Dinosaurier, der auch bald ausstirbt». Jahrelang, so der Historiker, hätten die Regierungen der Welt unerbittlich gekämpft, um alternative Währungen auszurotten. Und das bereits im 19. Jahrhundert. «Das ist nichts, was sie nun so einfach wieder aufgeben.»

Alternative Währungen ausgerottet

Immer wieder gab es in der Wirtschaftsgeschichte alternative Währungen wie Zinn- oder Kupfermünzen. Ende des 18. Jahrhunderts war es sogar so weit, dass nur rund 8 Prozent aller Kupfermünzen in den USA von der Regierung kamen. Doch die Regierungen weltweit bemerkten irgendwann, dass sie mehr Kontrolle über das Finanzsystem haben müssen, wenn sie immer stärker auf Steuer- und Abgabeneinnahmen setzen. Nicht nur wirtschaftliche Gründe steckten laut Mihm dahinter.

Für die Regierungen war das eine einzigartige Chance. «Dadurch, dass sie das Geld beherrschten, waren die Bürger darauf angewiesen, dass die Regierung stabil war und gut funktionierte.» Somit gewann die Politik mehr Kontrolle. Jeder, der glaubt, dass sie diese einfach so wieder aufgeben wird, irrt gewaltig, so Mihm. Und genau das würde geschehen, wenn Bitcoins immer populärer würden. Daher, so die Folgerung, sei die Internetwährung zum Scheitern verurteilt.

http://www.20min.ch/finance/news/story/-Bitcoin-Fans-leben-in-der-Vergan...

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Bitcoin löst Computer-Wettrüsten aus

Mit dem Schürfen von Bitcoins lässt sich viel Geld verdienen - zumindest wenn man das richtige Startkapital hat. Die Nachfrage nach Super-Computern hat sprunghaft zugenommen.

http://www.cash.ch/news/top_news/bitcoin_loest_computerwettruesten_aus-3...

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Zürich hat den ersten Bitcoin-Bankomaten

Bitcoin wird handfest: In Zürich nahm der erste Bitcoin-Bankomat der Schweiz den Betrieb auf. Kunden können dort Bargeld gegen die Internet-Währung einlösen.

Das hellgraue Gerät hat ungefähr die Grösse einer Bananenschachtel und steht etwas verloren am Rande der Markthalle im Viadukt in Zürich. Dass der Bankomat noch nicht fix montiert ist, sondern nur auf einem Tisch abgestellt wird, hat einen guten Grund: Das Ganze ist ein einwöchiges Pilotprojekt des Vereins «World Bitcoin Association».

«Wir wollen testen, ob auch in der Schweiz ein Bedarf für einen Bitcoin-Bankomaten besteht», sagt Vereinspräsident Dorian Credé. Den Automaten hat der Verein deshalb auch vorerst ausgeliehen - von einer Privatperson aus der Slowakei. Diese hatte letztes Jahr in einer Einkaufspassage in Bratislava den ersten Bitcoin-Bankomaten Europas lanciert. Der erste Bitcoin-Bankomat der Welt nahm letzten Oktober in Vancouver den Betrieb auf.

Fixer Standort noch offen

Die Schweizer Bitcoin-Fans haben aber bereits ein solches Gerät bestellt. Dieses kann jedoch frühestens im März geliefert werden. Der Hersteller wurde mit Bestellungen völlig überrannt, begründet Credé die Verzögerung. Sobald der Bitcoin-Automat geliefert wird, soll dieser in der Schweiz fix installiert werden. Wo ist noch offen. Der Besitzer der Zürcher Markthalle sei von der Idee sehr angetan, aber auch die Swisscom hätte Interesse bekundet.

Allerdings müssten speziell im Falle des Telekom-Anbieters noch verschiedene finanzregulatorische Fragen geklärt werden. Im Rahmen des Pilotprojektes sei jedoch mit den derzeit gültigen Gesetzen alles geklärt, versichert Credé: «Da wir ein ehrenamtlicher Verein sind, fallen wir bis zu einer Obergrenze von 150'000 Franken Jahresumsatz nicht unter die Mehrwertsteuerpflicht, sollte der Bitcoin seitens des Gesetzgebers als Ware deklariert werden.» Es gehe dem Verein aber nicht ums Geld verdienen, betont Credé. Er und sein Mit-Initiator, der Bitcoin-Szene-Blogger Christian Mäder, wollen den Bankomaten vorerst kostendeckend betreiben. Dafür wird bei jeder Transaktion eine Marge von drei bis fünf Prozent abgezogen.

Vorerst nur Euro akzeptiert

Und so funktioniert der Bitcoin-Bankomat: Vorgängig muss jeder Benutzer im Internet ein Bitcoin-Konto einrichten. Anschliessend kann er sich mit ein QR-Code, der auf seinem Smartphone erscheint, im Automaten auf sein Konto einloggen. Mit einem beliebigen Betrag können dann Bitcoins gekauft werden. Während dem Pilotprojekt ist eine Einzahlung nur mit Euro-Noten möglich, nachher sollen auch Schweizer Franken akzeptiert werden. Nach ein paar Minuten werden dem Benutzer die gekauften Bitcoins abschliessend auf das Konto überwiesen.

Die gekauften Bitcoins sind nun auf einer dezentralen Datenbank gespeichert. Der Wechselkurs zu echtem Geld wird täglich errechnet - und kann teils extrem schwanken. Die Internet-Währung rufte darum in letzter Zeit auch viele Spekulanten auf den Plan. Doch Bitcoin ist mittlerweile auch ein reales Zahlungsmittel. Nach Onlineshops und Internetdienstleistern lässt sich mit der Währung auch in immer mehr Läden bezahlen.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Zuerich-hat-den-ersten-Bitcoin-Ba...

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Investoren wenden sich von Bitcoins ab

Fast die Hälfte aller Investoren sieht die Zukunft der virtuellen Währung Bitcoin eher negativ, wie aus einer weltweiten Umfrage von Bloomberg hervorgeht.

http://www.cash.ch/news/top_news/investoren_wenden_sich_von_bitcoins_ab-...

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Zyndicate
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Sind Bitcoins ein Schneeballsystem?
 

Die Zentralbank von Estland, wo schwedische Banken den Kreditmarkt dominieren, hat die Verbraucher gemahnt, die Finger von Bitcoins und ähnlichen virtuellen Währungen zu lassen.

Diese auf Software-Protokollen basierenden Währungen könnten sich als nichts anderes als “Schneeballsysteme” herausstellen, warnte Mihkel Nommela, Leiter für Zahlungs- und Abwicklungssysteme in der estnischen Zentralbank. Bitcoins seien ein “problematisches Schema”, schrieb er in einer E-Mail auf eine entsprechende Anfrage von Bloomberg News. “Alle Risiken werden von dem Nutzer übernommen, der niemanden um Hilfe bitten kann.”

Aufseher und Banken warnen zunehmend vor Bitcoins und anderen digitalen Währungen - aus der Sorge heraus, dass damit Finanzkriminalität erleichtert wird. Die schwedische SEB AB, der größte nordische Währungshändler, hat Anfragen von Kunden eine Absage erteilt, Konten zur Bitcoin-Verwaltung einzurichten. Und Nordea Bank AB, die größte Bank Skandinaviens, rät ihren Kunden dazu, es sich genau zu überlegen, bevor sie Bitcoins anfassen.

“Alles in allem sind virtuelle Währungssysteme eine Erfindung, die Vorsicht erfordert, angesichts des Mangels an jeglichen Garantien und verantwortlichen Parteien, die sie langfristig stützen oder Belegen, dass es sich nicht nur um ein Schneeballsystem handelt”, sagte Nommela.

Die litauische Zentralbank hielt die Verbraucher am Freitag in einer Erklärung an, bei virtuellen Währungen “extrem vorsichtig” zu sein.

Entwickelt wurden Bitcoins 2008 von einem Programmierer oder einer Gruppe von Programmierern unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto. Ihre maximale Anzahl ist auf 21 Millionen begrenzt, die Geldschöpfung läuft über Rechnernetze, die komplexe mathematischer Aufgaben lösen und alle Transaktionen in einer öffentlichen Datenbank festhalten. Bitcoincharts.com zufolge befinden sich derzeit etwa 12,2 Millionen Bitcoins im Umlauf.

AWP

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Elias
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Grösster Händler verschwunden: Bitcoin-Kurs bricht ein

Die Seite des grössten Händlers der digitalen Währung ist im Netz nicht mehr auffindbar. Anleger fürchten um ihr Geld.

Zwei Wochen, nachdem der Handel mit der Internetwährung Bitcoin auf der Plattform Mt. Gox ausgesetzt wurde, ist die Seite im Netz nun verschwunden. Heute erschien unter der Adresse www.mtgox.com nur noch eine weisse Seite - und die Besitzer sind ihr virtuelles Geld offenbar los. «Wir konnten nichts tun», versicherte die japanische Finanzaufsicht, zuständig für Banken, Versicherungen und Häuser, die mit realen Werten an Börsen handeln.

Die virtuelle Währung Bitcoin war im Jahr 2009 als Antwort auf die internationale Finanzkrise erfunden worden. Geschaffen hatte sie ein unbekannter Programmierer, der eine von Staaten, Zentralbanken und anderen Finanzinstituten unabhängige Währung wollte. Das virtuelle Geld wird durch komplexe Verfahren berechnet. Der Wechselkurs zu echten Währungen schwankt aber stark. Zentralbanken warnen vor den Risiken der Währung für die Nutzer.

Sitz aus Sicherheitsgründen verlegt

Mt. Gox, eine der ältesten und wichtigsten Plattformen für den Handel mit Bitcoins, hatte am 7. Februar alle Aktivitäten gestoppt. Die Anleger kamen an ihre virtuellen Guthaben nicht mehr heran. Mt. Gox erklärte, ein Softwarefehler sei der Grund, und versprach in der vergangenen Woche, alles komme wieder in Ordnung. Gleichzeitig teilte der Betreiber der Plattform mit, seinen Sitz «aus Sicherheitsgründen» in die japanische Hauptstadt Tokio verlegt zu haben. Dieser Umzug habe zu Verzögerungen bei der Lösung der technischen Probleme geführt. Am Montag teilte die Bitcoin-Stiftung in den USA mit, Mt. Gox-Chef Mark Karpeles habe seinen Verwaltungsratssitz in der Stiftung aufgegeben.

Der Kurs des Bitcoin auf MtGox.com fiel seitdem. Heute erreichte er 135 Dollar, nach mehr als 900 Dollar im Januar. Auf anderen Plattformen wie CoinDesk war ein Bitcoin allerdings noch 522 Dollar wert.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/Groesster-Haendler-verschwunden-B...

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Bitcoin-Investoren mit Totalverlust

Zwei Wochen, nachdem der Handel mit der Internetwährung Bitcoin auf der Plattform MtGox ausgesetzt wurde, ist die Seite im Netz nun verschwunden. Die Besitzer sind ihr virtuelles Geld offenbar los.

http://www.cash.ch/news/front/bitcoininvestoren_mit_totalverlust-3176509...

 

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MarcusFabian
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MT.GOX hat jetzt ein neues Logo

 

 

Biggrin

Was ich aber nicht verstehe: Besitz von Bitcoins ist doch nicht von einem "Provider" abhängig, oder?

 

 

weico
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MarcusFabian hat am 25.02.2014 - 20:43 folgendes geschrieben:


Was ich aber nicht verstehe: Besitz von Bitcoins ist doch nicht von einem "Provider" abhängig, oder?

 

 

Mt.Gox ist schlicht ein Handelsplatz für Bitcoins.

 

Bei Bitcoin.de heisst es wohl nicht umsonst,zum Thema Risiko....:

Warnung vor Risiken:

"Der Handel mit Bitcoins birgt ein hohes Verlustrisiko für Ihr eingesetztes Kapital bis zum Totalverlust. Setzen Sie daher nur solche finanzielle Mittel ein, deren teilweisen oder vollständigen Verlust Sie sich leisten können. Die auf bitcoin.de zum Handel angebotenen Bitcoins sind nicht für alle Investoren geeignet. Stellen Sie daher unbedingt sicher, dass Sie die mit dem Handel von Bitcoins verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich gegebenenfalls von einer unabhängigen und sachkundigen Person oder Institution beraten, bevor Sie den Handel aufnehmen. Ihre etwaigen persönlichen Anlageerfolge beim Handel mit Bitcoins in der Vergangenheit indizieren in keinem Fall Ihren Erfolg in der Zukunft. Weitere Infos zu Bitcoins finden Sie in unserer Produktinformation."

"Die nachstehenden Informationen sind zusammen mit der Warnung über Verlustrisiken bei Finanzinstrumenten zu lesen, in der insbesondere auch die generell für Bitcoins typischen Risiken dargestellt sind. Wenn der Kunde die Marktentwicklung falsch eingeschätzt hat, kann diese zu hohen Verlusten bis hin zu Totalverlust eingesetzten Kapital führen. Investments in Bitcoins sind hochspekulativ und nur für Kunden geeignet, die einen Verlust des eingesetzten Kapitals verkraften können. Das Bitcoin-Projekt gibt es seit Anfang 2009. Auch wenn es mit jedem weiteren Tag unwahrscheinlicher wird, kann es nicht ausgeschlossen werden, dass gefundene Fehler im Bitcoin-System dazu führen können, dass Bitcoins wertlos werden, weil Niemand mehr Bitcoins kaufen möchte. Darüber hinaus würde ein mögliches Verbot von Bitcoins von staatlicher Seite dazu führen, dass Markplätze wie bitcoin.de ihren Betrieb einstellen müssten und Besitzer von Bitcoins diese nicht mehr verkaufen dürften.

Auch wenn Bitcoins in der Vergangenheit hohe Wertzuwächse zu verzeichnen hatten ist dies keine Garantie für die zukünftige Wertentwicklung.

Sofern Bitcoins auf dem eigenen PC gespeichert werden, muss der Kunde selbst dafür Sorge tragen, dass sein PC nicht durch Schadsoftware (Malware, Viren, Trojaner ect.) kompromittiert wurde und fremde Dritte sich rechtswidrig Besitz an den Bitcoins des Kunden verschaffen können. Wird vom Kunden der „private Key“ eines Bitcoins ausgedruckt, so ist dieser sicher durch Zugriff unberechtigter Personen zu schützen und z.B. in einem Bankschließfach aufzubewahren."

 

https://www.bitcoin.de/

https://www.bitcoin.de/de/produktinformation

 

P.S...soll also keiner diese Leute jammern und nach dem Staat schreien,wenn das "Geschäft" dann  in die "Hosen" geht.. :mamba:

weico

Gluxi
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MarcusFabian hat am 25.02.2014 - 20:43 folgendes geschrieben:

Was ich aber nicht verstehe: Besitz von Bitcoins ist doch nicht von einem "Provider" abhängig, oder?

 

Viele haben Mt.Gox als Online Wallet benutzt. Gerüchtehalber wurde Mt.Gox gehackt und Bitcoins im Wert von 350Mio$ gestohlen, worauf sie nun Pleite sind.

Das Ganze ist eigentlich eher ein Problem der IT Sicherheit von Mt.Gox als ein Problem von Bitcoin an und für sich.

Dazu passend die Antwort von Forumteilnehmern auf die Frage, ob Mt.Gox als Online Wallet sicher ist (aus dem Jahr 2012):

User1: "I`m using it (mtgox) as a walet. Last month i stored there 100 btc. Than selled. So, i think its trusted and verrifed."

User2: "Last day, I stored 1 million dollar below my pillow. At next day the money was still there. So I think it it secure to store money this way."

Lol

 

MarcusFabian
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Gluxi hat am 26.02.2014 - 00:40 folgendes geschrieben:


 

Viele haben Mt.Gox als Online Wallet benutzt.

 

Ok, das erklärt alles. Ist also wie bei einem Bankraub im Wilden Westen, wenn die Bank danach pleite geht Wink

Zyndicate
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FBI ermittelt gegen Bitcoin-Plattform
 

Der US-Staatsanwalt von Manhattan, Preet Bharara, und das FBI haben Untersuchungen über etwaige kriminelle Handlungen im Zusammenhang mit der Schliessung der Bitcoin-Tauschbörse Mt. Gox aufgenommen.

Das erfuhr Bloomberg News am Mittwoch von zwei mit dem Vorgang vertrauten Personen. Zuvor hatten die japanischen Behörden mitgeteilt, dass sie die Einstellung des Betriebs bei Mt. Gox unter die Lupe nehmen. Die Bitcoin-Börse in Tokio - einst weltgrösste Handelsplattform für die virtuelle Währung - war am Dienstag vom Netz gegangen, nachdem schon Anfang des Monats alle Abhebungen aufgrund eines technischen Problems gesperrt worden waren.

Das Büro von Bharara habe Geschäftsunterlagen von Unternehmen angefordert, die Bitcoin-Dienste anbieten, sagte eine der Personen, die namentlich nicht genannt werden wollte. Eine andere Person erklärte, dass sich die Ermittlungen noch in einem frühen Stadium befänden.

Berichten zufolge sollen Hacker mehr als 390 Mio. Dollar in Bitcoins von Mt. Gox gestohlen haben. Ein unlängst ins Netz gestelltes Dokument, bei dem es sich um ein internes Strategiepapier handeln soll, behauptet, dass 744.408 Bitcoins von dem Handelsplatz in Tokio entwendet wurden - und der Diebstahl über “mehrere Jahre nicht bemerkt” worden sei. Es ist unklar, ob das Dokument echt ist.

Angesichts der Unsicherheit wegen der Mt.-Gox-Schliessung versicherten Unternehmen von San Francisco bis London sowie die Interessengruppe Bitcoin Foundation den Nutzern, dass ihre Gelder nicht einfach aufgrund von Misswirtschaft und Diebstahl verschwinden würden. “Das ist mit Sicherheit nicht das Ende von Bitcoins”, erklärte die Bitcoin-Stiftung.

Jennifer Queliz, eine Sprecherin von Bharara, wollte die bundesstaatlichen Ermittlungen weder bestätigen noch dementieren. Das Büro des Staatsanwalts hatte frühere Anklagen gegen die Betreiber von Silk Road und BitInstant erhoben.

In Japan sammelten Finanzaufsicht, Finanzministerium und Polizei Informationen über den Fall und würden gegebenenfalls Schritte einleiten, nachdem die Lage beurteilt wurde, sagte Kabinettssekretär Yoshihide Suga am Mittwoch in Tokio.

Bloomberg

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Bitcoin-Börse Mt.Gox ist pleite

Eine der grössten Handelsplattformen für die Digital-Währung Bitcoin hat einen Insolvenzantrag gestellt. Sie hat Schulden in Millionenhöhe.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/BitcoinBoerse-MtGox-ist-pleite/st...

 

 

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Fine-Tuner
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Krass, dass es immer wieder Menschen gibt, die auf solch völlig idiotische Ideen reinfallen.

Von Ponzi über Kings Club zu Madoff und zurück zu Bitcoins.....so alle 10-20 Jahre schafft es ein Schneeballsystem immer wieder Menschen zu "begeistern"......... Ich kann mich nur zurücklehnen, den Kopf schütteln......und an der Intelligenz der Menschheit zweifeln.......  .

Happy Trading

Fine-Tuner

MarcusFabian
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Bitcoin ist doch kein Schneeballsystem ?!

 

Fine-Tuner
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Was denn sonst?...bitte, Marcus Fabian......hinter jedem SXXXcoin steckt einzig und allein das Geld des Nächsten.....also das müssen wir nun wirklich nicht diskutieren, das ist so offensichtlich.

Ich bewerte dein Post als Zynismus, dann ist es ein gutes, zynisches, hämisches Post...mit sehr viel Schadenfreude...darf ja auch sein bei so viel Schildbürgertum...oder besser Bitcointum....he, he,......

Fine-Tuner

InDaMic
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Keine Ahnung

Ich bin immer wieder Erstaunt über Leute die ernsthaft denken Bitcoin sei ein Schneeballsystem. Es ist die erste dezentralisierte Währung der Welt. Punkt!! Wer etwas anderes behauptet hat schlicht und einfach keine Ahnung. 

Fine-Tuner
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Na ja, dann diskutieren wir mal.

Wenn Bitcoin kein Schneeballsystem ist - was es ist - dann wäre es wohl so etwas wie "WIR"....eine dumpfe Ersatzwährung mit Nischencharakter.....doch selbst das ist Bitcoin nicht. Hinter WIR stet eine riesige Organisation mit Mitgliedern, Verträgen, Sicherheiten etc. etc. Alles ist transparent und wird kontrolliert. Die Organisation legt regelmässig Rechenschaft ab.....und hat es trotz Sonderrabaten und Vergünstigungen für die Mitglieder nie über ein Mauerblümchendasein gebracht.

Hinter Bitcoin steht nur Luft, "0" und "1". Wenn ich meinen Bitcoin einlösen möchte, wessen Geld erhalte ich dann - sofern ich noch etwas erhalte?.......mehr Schneeball geht nicht.

.....und was an Bitcoin "dezentralisiert" sein soll ist mir so oder so schleierhaft.....mehr Zentralisation als ein Server geht nun wirklich nicht.

Fine-Tuner

MarcusFabian
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Fine-Tuner hat am 03.03.2014 - 15:21 folgendes geschrieben:

Na ja, dann diskutieren wir mal.

Wenn Bitcoin kein Schneeballsystem ist - was es ist - dann wäre es wohl so etwas wie "WIR"....eine dumpfe Ersatzwährung mit Nischencharakter.....

Also ich will hier nicht zwingend eine Lanze für Bitcoins brechen. Wenn Du sie als "Ersatzwährung mit Nischencharakter" bezeichnen würdest, könnte ich damit leben.

Ich störe mich am Ausdruck "Schneeballsystem", den genau das ist Bitcoin eben nicht:

Wiki definiert Schneeballsystem als:


Als Schneeballsystem oder Pyramidensystem werden Geschäftsmodelle bezeichnet, die zum Funktionieren eine ständig wachsende Anzahl an Teilnehmern benötigen ... welche auf unendliches Wachstum unter endlichen Rahmenbedingungen angewiesen sind.

Genau diese "Unendlichkeit" ist bei Bitcoins eben nicht gegeben. Im Gegenteil: Die Geldmenge ist auf 21 Mio BTC limitiert (wobei derzeit 12 Mio bereits generiert sind).

Wenn schon, dann darfst Du Dollar, Euro, Franken und all die anderen Papierwährungen als Schneeballsystem bezeichnen, denn die sind in der Menge nach oben unbegrenzt und erfüllen somit die Anforderung an das unendliche Wachstum, die ein Ponzi-Schema oder ein Schneeballsystem charakterisieren.

Ansonsten einverstanden: Hinter Bitcoins steht keine einheitliche Organisation, keine Regierung, keine Zentralbank.
Ob das allerdings positiv oder negativ für Bitcoins ist, darüber liesse sich streiten Wink

 

 

sime
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Ich glaube, ich habe mal im "Der Bund" gelesen, dass es um Bitcoin zu generieren, Supercomputer braucht, um algorithmisch die nächsten Primzahlen zu ermitteln. Was ich nicht genau weiss, aber stark vermute, dass man dann diese Bitcoin auf dem Markt verkaufen kann. Somit ist ein regelrechter Kampf entbrannt, wo auch Banken beteiligt sind, um mit solchen Computer die Bitcoins zu generieren. Ich erinnere mich gelesen zu haben, dass all diese Computer zusammen mittlerweile den Stromverbrauch von 25 000 Haushalten abdecken. Ganz schön viel für eine Währung, die eigentlich nur ein Hedge gegen andere Währungen darstellt.

MF hat ja schon recht mit der Begründung der endlichen Menge. Überlegt doch mal folgendes Szenario. Ein Multimilliardär wie Soros würde alle Bitcoins kaufen, nachdem alle 21 Mio BTC generiert worden sind. Der BTC-Handel wäre ausgetrocknet und somit die Idee, dass die Attraktivität und das Vertrauen von Bitcoin derart steigt, dass Anbieter von Güter und Dienstleistungen bereit sind, ihre Waren gegen Bitcoin zu tauschen, was ja noch kaum der Fall ist, sofort aufhören damit, weil der Markt illiquide ist, sprich Soros hätte alleine den BTC-Markt zerstört. Davon kann er sich zwar nichts kaufen, aber eine Währung, die der FED gefährlich werden könnte, wäre zerstört. Die FED könnte das übrigens nur mit einem Tastendruck bewerkstelligen. Bei einem Schneeballsystem hat am Ende doch auch einer alles und alle anderen haben nichts.  Bitcoin ist absoluter Quatsch und dazu noch ein Energieverschwender. Bitcoin ist doch nur ein weiteres Instrument für Spekulanten und Trader, doch solange die BTC-(Geld)menge noch nicht ausgeschöpft ist, was ja eigentlich erst in 2025 oder so gemäss Erfinder der Fall gewesen sein sollte, jedoch wohl schon in ein oder zwei Jahren der Fall ist, dann kommen dann erst die Heuschrecken und treiben die Preise in die Höhe, um sie dann ihrem wahren Wert zuzufügen, nämlich Null. Die Banken reiben sich doch schon jetzt die Hände und nur darum, bekommt Bitcoin soviel Aufmerksamkeit in den Medien, weil es so gewollt ist, dass selbst Hausfrauen davon Kenntnis haben und wenn es dann soweit ist, wird abgesahnt. Doch am Ende wird das Vertrauen in diese Scheinwährung zerstört sein. Bitcoin ist sicher keine Alternative für die Zukunft, um das private Geldmonopol der Zentralbanken zu brechen.

 

aprecio
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Consider rents. Increases may seem unfair to tenants, yet they may be needed to offset inflation. In Chile, a landlord can easily set the monthly rent for the tenant in U.F.s and then never have to change it, reducing the potential for errors, delays and misunderstandings. The name “U.F.” reframes people’s thinking so that keeping real economic values stable is natural and easy.

With electronic software in the background, we can improve on the Chilean idea and make it more useful. First, we should use more evocative words and avoid jargon. I’d suggest calling the unit of account a “basket.” A basket is a simple description for something rather complicated. In its basic form, it is the equivalent of one day’s common consumption items, like the local marketbasket of typical purchases that already underlies the Consumer Price Index. The value from one base year would be chosen so that, with inflation, the price of a basket in local currency terms would rise.

http://www.nytimes.com/2014/03/02/business/in-search-of-a-stable-electro...

MarcusFabian
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sime hat am 03.03.2014 - 23:20 folgendes geschrieben:

Doch am Ende wird das Vertrauen in diese Scheinwährung zerstört sein. Bitcoin ist sicher keine Alternative für die Zukunft, um das private Geldmonopol der Zentralbanken zu brechen.

 

Was mir am Bitcoin gefällt ist nicht die Währung selbst sondern die Diskussion, die darum entbrannt ist:

Durch die Bitcioin-Diskussionen ist vielen Menschen klar geworden, dass jede Währung ihren Wert rein aus dem Vertrauen gewinnt, das die Menschen ihr entgegen bringen. Verschwindet das Vertrauen, wird die Währung wertlos.

Währungen wie der Dollar oder der Franken geniessen deshalb mehr Vertrauen als Bitcoins, weil sie älter sind. Weil die Menschen seit Generationen die Erfahrung gemacht haben, dass sie auch morgen noch akzeptiert werden. Oder nächsten Monat oder nächstes Jahr. Hier hat es eine junge digitale Währung natürlich schwer, denn Vertrauen muss erst über Jahre aufgebaut werden. Und Ereignisse wie der Konkurs von Mt.Gox tragen nicht gerade dazu bei, dieses Vertrauen zu steigern.

Sollten Bitcoins die nächsten Jahre überleben, sehe ich eigentlich erst Schwierigkeiten, wenn die Obergrenze von 21 Mio. erreicht ist, denn dann muss eigentlich sichergestellt sein, dass es keine Kredite mit Zinsen in BTC gibt, denn die Geldmenge für die Zinsen kann ja niemals geschaffen werden.

Abgesehen davon sehe ich einen Vorteil darin, eine internationale Währung zu haben, die von keinem einzelnen Land, von keiner Zentralbank geschöpft oder beeinflusst werden kann.

 

Elias
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Weitere Bitcoin-Website macht dicht

Kurz nach der Insolvenz der Bitcoin-Börse Mt.Gox muss eine weitere Website für die digitale Währung schliessen.

http://www.cash.ch/news/top_news/weitere_bitcoinwebsite_macht_dicht-3179...

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
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Fine-Tuner
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MarcusFabian hat am 04.03.2014 - 13:54 folgendes geschrieben

Was mir am Bitcoin gefällt ist nicht die Währung selbst sondern die Diskussion, die darum entbrannt ist:

Durch die Bitcioin-Diskussionen ist vielen Menschen klar geworden, dass jede Währung ihren Wert rein aus dem Vertrauen gewinnt, das die Menschen ihr entgegen bringen. Verschwindet das Vertrauen, wird die Währung wertlos.

Der Wert einer Währung hat m.E. - zumindest ökonomisch - nichts mit Vertrauen zu tun. Der Wert einer  Währung hängt einzig und allein von der Wirtschaftskraft der entsprechenden Währungszone ab. Wirtschaftskraft als Quantität vor allem aber als Qualität (Produktivität). 

 

Währungen wie der Dollar oder der Franken geniessen deshalb mehr Vertrauen als Bitcoins, weil sie älter sind. Weil die Menschen seit Generationen die Erfahrung gemacht haben, dass sie auch morgen noch akzeptiert werden. 

Nö, weil dahinter eine produktive Volkswirtschaft steht. Hinter Bitcoin steht immer nur das Geld des Nächsten......alles was nicht auf Produktivität zurückgeführt werden kann, ist - zumindest ökonomisch - wertlos, so auch ein Bitcoin.

 

Abgesehen davon sehe ich einen Vorteil darin, eine internationale Währung zu haben, die von keinem einzelnen Land, von keiner Zentralbank geschöpft oder beeinflusst werden kann.

 

Völlig unreguliert?....nein also wirklich, welche Phantasterei......ein Paradies für die Kriminellen dieser Welt....bei wem willst Du deine Forderungen geltend machen.....gibt es dann eine Bitcoin-Gerichtsbarkeit?.....eine neue schöne neue Bitcoin-Welt?...Mein Lohn in Bitcoins?.......Bitte!

Wollt ihr eine bessere Welt?---> Dann beschäftigt Euch mal mit wirklich progressiven Ideen wie zB dem bedingungslosen Grundeinkommen.......das sind Ansätze, die die Welt verändern (könnten).....aber doch nicht ein solcher SXXXcoin Unsinn.

 

Fine-Tuner

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MarcusFabian hat am 04.03.2014 - 13:54 folgendes geschrieben

Was mir am Bitcoin gefällt ist nicht die Währung selbst sondern die Diskussion, die darum entbrannt ist:

Durch die Bitcioin-Diskussionen ist vielen Menschen klar geworden, dass jede Währung ihren Wert rein aus dem Vertrauen gewinnt, das die Menschen ihr entgegen bringen. Verschwindet das Vertrauen, wird die Währung wertlos.

Der Wert einer Währung hat m.E. - zumindest ökonomisch - nichts mit Vertrauen zu tun. Der Wert einer  Währung hängt einzig und allein von der Wirtschaftskraft der entsprechenden Währungszone ab. Wirtschaftskraft als Quantität vor allem aber als Qualität (Produktivität). 

 

Währungen wie der Dollar oder der Franken geniessen deshalb mehr Vertrauen als Bitcoins, weil sie älter sind. Weil die Menschen seit Generationen die Erfahrung gemacht haben, dass sie auch morgen noch akzeptiert werden. 

Nö, weil dahinter eine produktive Volkswirtschaft steht. Hinter Bitcoin steht immer nur das Geld des Nächsten......alles was nicht auf Produktivität zurückgeführt werden kann, ist - zumindest ökonomisch - wertlos, so auch ein Bitcoin.

 

Abgesehen davon sehe ich einen Vorteil darin, eine internationale Währung zu haben, die von keinem einzelnen Land, von keiner Zentralbank geschöpft oder beeinflusst werden kann.

 

Völlig unreguliert?....nein also wirklich, welche Phantasterei......ein Paradies für die Kriminellen dieser Welt....bei wem willst Du deine Forderungen geltend machen.....gibt es dann eine Bitcoin-Gerichtsbarkeit?.....eine neue schöne neue Bitcoin-Welt?...Mein Lohn in Bitcoins?.......Bitte!

Wollt ihr eine bessere Welt?---> Dann beschäftigt Euch mal mit wirklich progressiven Ideen wie zB dem bedingungslosen Grundeinkommen.......das sind Ansätze, die die Welt verändern (könnten).....aber doch nicht ein solcher SXXXcoin Unsinn.

 

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MarcusFabian
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Fine-Tuner hat am 05.03.2014 - 12:21 folgendes geschrieben:


Der Wert einer Währung hat m.E. - zumindest ökonomisch - nichts mit Vertrauen zu tun. Der Wert einer  Währung hängt einzig und allein von der Wirtschaftskraft der entsprechenden Währungszone ab. Wirtschaftskraft als Quantität vor allem aber als Qualität (Produktivität). 

Das sehe ich nicht so. Das wäre der Fall, wenn der Franken durch die Schweizer Wirtschaft gedeckt würde. Wenn wir also ein Leistungsbasiertes Geldsystem hätten, bei dem Geld durch Leistung geschaffen und durch Güter gedeckt wird. Dann könntest Du zu Recht argumentieren, dass der Wert des Franken mit der Produktivität der Schweiz steigt und fällt.

Wir haben aber - wie Du weisst - ein Kreditgeldsystem, bei dem Geld ausschliesslich durch Schulden entsteht.

Phantasiebeispiel: Die Wirtschaftsleistung bleibt konstant, die Geldmenge wird aber verdoppelt. Es käme zu einem Wertverlust der Währung, ohne dass sich an der Wirtschaft irgend etwas geändert hätte.

 

Dass die Notenbank-Geldmenge nicht gedeckt ist bestätigt auch SNB-Chef Thomas Jordan:


Es gibt also keine mit dem obengenannten Kreditvertrag für private Unternehmen vergleichbare Verpflichtung. Da es sich zudem bei den Noten und den Giroguthaben um gesetzliche Zahlungsmittel handelt, sind diese Verbindlichkeiten auch nicht im eigentlichen Sinne einforderbar, sondern können einzig  als gleichwertige gesetzliche Zahlungsmittel gegeneinander getauscht werden.

Ein Beispiel: Will jemand von Ihnen der SNB eine Banknote (sozusagen Ihr Kredit an die Nationalbank) zurückgeben und den entsprechenden Gegenwert einfordern, händigen wir Ihnen einzig eine neue Banknote mit gleichem Nennwert aus. Sie haben also keinen Anspruch darauf, eine Banknote im Austausch gegen einen anderen Vermögenswert zurückzugeben. Oder ein anderes Beispiel: Will eine Bank ihre Banknoten "einlösen", so bekommt sie ausschliesslich eine Gutschrift auf ihrem Girokonto. Die Notenbankgeldmenge bleibt unverändert.

Quelle: http://www.snb.ch/de/mmr/speeches/id/ref_20110928_tjn/source/ref_2011092... (Seite 6)

 


Völlig unreguliert?

Bitcoins sind eigentlich nur insofern reguliert als ihre Menge nach oben begrenzt ist.

Ansonsten ist es eigentlich egal, was die Menschen als Tauschmittel verwenden, sofern es genügend Menschen akzeptieren. Dir ist durchaus bekannt, dass in Kriegs- und Krisenzeiten Zigaretten, Schnaps, Waschpulver die Rolle des Geldes einnehmen, wenn das staatlich regulierte Geld das Vertrauen verliert.

Wenn es also genügend Menschen gibt, die Bitcoins als Tauschmittel akzeptieren, werden sich Bitcoins durchsetzen. Andernfalls eben nicht.

Fine-Tuner
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MarcusFabian hat am 05.03.2014 - 14:01 folgendes geschrieben:

Fine-Tuner hat am 05.03.2014 - 12:21 folgendes geschrieben:

 

Der Wert einer Währung hat m.E. - zumindest ökonomisch - nichts mit Vertrauen zu tun. Der Wert einer  Währung hängt einzig und allein von der Wirtschaftskraft der entsprechenden Währungszone ab. Wirtschaftskraft als Quantität vor allem aber als Qualität (Produktivität). 

Das sehe ich nicht so. Das wäre der Fall, wenn der Franken durch die Schweizer Wirtschaft gedeckt würde. Wenn wir also ein Leistungsbasiertes Geldsystem hätten, bei dem Geld durch Leistung geschaffen und durch Güter gedeckt wird. Dann könntest Du zu Recht argumentieren, dass der Wert des Franken mit der Produktivität der Schweiz steigt und fällt.

Alle Währungen sind - seit der Aufgabe des Breton Woods-Systems in den 1970'iger Jahren- leistungsbasiert bewertet. Seit damals floaten Währungen frei am Markt.

Seit damals hat der USD übrigens gegenüber dem CHF rund 80% an Wert verloren. Einerseits weil die Produktivität im Vergleich zur CH in den USA gesunken ist und anderseits weil das Leistungsbilanzdefizit in den USA -im Gegensatz zur CH - stetig gestiegen ist....heisst, die Wettbewerbsfähigkeit der USA im Vergelich zur CH ist stetig gesunken. Gleichzeitig waren in den USA auch die Zinsen der vergebenen Kredite höher als deren Produktivität, was letztlich in die Krise von 2008 mündete......hätte die USA nicht immer wieder so Würfe wie Apple, Google, Microsoft etc. wäre die Wirtschaftskraft dieses Währungsraumes noch viel tiefer und der Dölli keine 20 Rp mehr Wert. Alleine diese Entwicklung zeigt, dass das aktuelle Geld- und Währungssystem - nicht fehlerfrei ist - doch den Wert einer Währung aufgrund der Wirtschaftskraft des entsprechenden Währungsraumes recht gut zu beschreiben vermag....und ich würde wohl eher in einen Dollar investieren als in einen Bitcoin. Oder anders gesagt, ich weiss warum ich für einen Dollar 88 Rp. und nicht 88 Fr. bezahlen muss. Bei einem Bitcoin weiss ich nicht warum ich 88 Fr. und nicht 88 Rp bezahlen muss. Der Wert eines Bitcoin ist nicht nachgewiesen, völlig diffus.

Wir haben aber - wie Du weisst - ein Kreditgeldsystem, bei dem Geld ausschliesslich durch Schulden entsteht.

Phantasiebeispiel: Die Wirtschaftsleistung bleibt konstant, die Geldmenge wird aber verdoppelt. Es käme zu einem Wertverlust der Währung, ohne dass sich an der Wirtschaft irgend etwas geändert hätte.

Du darfst Währung im Sinne von Devisen (Anrecht) nicht mit Liquidität verwechseln. Tatsächlich wird Liquidität durch den Kreditmultiplikator geschaffen. Sofern die Kosten (Zinsen) tiefer sind als die Produktivität der zusätzlichen Liquidität wird damit ein Mehrwert geschaffen und die Währung sollte - trotz Vermehrung der Liquidität oder auch Geldmenge - im Vergleich zu den anderen Währungen, welche es nicht schaffen eine ähnlich hohe Marge aus ihrer zusätzlichen Liquidität zu schöpfen, steigen. Kredite sind nicht per se schlecht. Nur wenn sie keinen Ertrag abwerfen, heisst die Kapitalkosten nicht gedeckt sind.....hat die USA schmerzlich mit der Hypothekenkrise erfahren müssen....seit damals hat sich der Dölli gegenüber dem CHF nochmals um mehr als 20% abgewertet...ohne Mindestgrenze wär's noch viel mehr....was zeigt, dass das System - an sich - gut funktioniert.....zu gut, wie die fragwürdige Mindestgrenze belegt.

Von wegen Mindestgrenze: In einem Bitcoin-System wäre zB eine solche Untergrenze völlig undenkbar. Es gäbe gar keine Autorität die so etwas bestimmen könnte. 

Fine-Tuner

 

MarcusFabian
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Fine-Tuner hat am 06.03.2014 - 00:54 folgendes geschrieben:


Alle Währungen sind  leistungsbasiert bewertet.

In den letzten 10 Jahren hat sich die Geldmenge der Schweiz verdoppelt, jene der USA fast verdreifacht.
Willst Du allen ernstes behaupten, das hätte irgend etwas mit Wirtschaftsleistung zu tun?

 

Fine-Tuner hat am 06.03.2014 - 00:54 folgendes geschrieben:

Kredite sind nicht per se schlecht. Nur wenn sie keinen Ertrag abwerfen, heisst die Kapitalkosten nicht gedeckt sind....

 

Einverstanden. Und jetzt gehen wir doch einfach mal davon aus, dass die rund 1 Billion Dollar, die die USA (der Staat) pro Jahr an Neuverschuldung generiert durch nichts gedeckt ist. Oder?

 

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