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New Yorker Finanzaufsicht will Bitcoin-Handel regulieren (AF)
(12.03.2014 / 10:27:04)
 

NEW YORK/FRANKFURT (awp international) - Die Pleite der grössten Onlinebörse Mt.Gox lässt die Rufe nach einer strengeren Regulierung der kriselnden Digitalwährung Bitcoin lauter werden. Die New Yorker Finanzaufsicht NYDFS setzt sich für kontrollierte Handelsplätze ein, wie aus einer am Dienstag (Ortszeit) veröffentlichten Mitteilung hervorgeht. Bis Ende des zweiten Quartals 2014 soll der Entwurf für ein Regelwerk vorgelegt werden.

"Die jüngsten Probleme bei Mt.Gox und anderen Firmen zeigen den dringenden Bedarf einer stärkeren Aufsicht über virtuelle Währungen", liess New Yorks oberster Finanzaufseher Benjamin Lawsky wissen. Um Nutzer künftig besser zu schützen und Geldwäsche zu verhindern, fordert das NYDFS Unternehmen auf, Vorschläge für einen besser regulierten Handel mit Bitcoins einzubringen.

Bereits Ende Januar hatte Lawsky der "Financial Times" gesagt, er hoffe, dass bis Ende des Jahres klare Regeln geschaffen werden. New York ist damit der erste US-Bundesstaat auf dem Weg zur Regulierung von digitalen Währungen. Erst vor knapp zwei Wochen war mit Mt.Gox die einst grösste Handelsplattform für Bitcoins kollabiert und in die Insolvenz geraten. Die Kritik an mangelnder Kontrolle hat dadurch zugenommen.

Bei der in Tokio ansässigen Bitcoin-Börse Mt.Gox wurden enorme Summen umgeschlagen, obwohl die Sicherheitslücken offenbar gross waren. Die Betreiber haben den Verlust von hunderttausenden Bitcoins inzwischen eingeräumt. Insgesamt seien rund 850 000 Einheiten der Digitalwährung verschwunden oder gestohlen wurden.

Bitcoins gibt es seit 2009. Sie werden in komplizierten Rechen-Prozessen auf den Computern der Nutzer erzeugt, können aber auch im Internet mit etablierten Währungen wie Dollar oder Euro gekauft werden. Sie kommen vor allem bei Zahlungen im Internet zum Einsatz. Bitcoins sollen einen Zahlungsverkehr ermöglichen, der unabhängig von Regierungen und Banken funktioniert und die Transaktionskosten niedrig hält.

Am Mittwochvormittag notierte der Kurs für einen Bitcoin bei 636 US-Dollar. Im vergangenen Jahr hatte die virtuelle Währung hohe Popularität erreicht. Ende 2013 war der Kurs auf über 1150 Dollar gestiegen. Zum Vergleich: Im Dezember 2012 war ein Bitcoin lediglich 13 Dollar wert./hbr/jkr

Elias
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Bitcoin-Börse Mt. Gox ist am Ende

Erst wurde sie bestohlen, dann brachte sich ihre Chefin um und nun berichten Medien, dass die wichtigste Bitcoin-Börse der Welt ihre Zelte definitiv abbricht.

Mt. Gox verschwindet. Der bislang wichtigste Handelsplatz für die virtuelle Währung Bitcoin hat am Dienstag bei einem Gericht in Tokio die Geschäftsauflösung beantragt. Das berichtet das «Wall Street Journal» mit Bezug auf «Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind».

Die Insolvenz ist den Betreibern offenbar zu komplex. Es sei schwierig, sich mit den Gläubigern zu treffen, die weltweit verstreut sind. Ausserdem fehle ein realistischer Sanierungsplan.

Die Insolvenz von Mt. Gox schlug international hohe Wellen. Der Bitcoin-Handelsplatz musste seine Tätigkeit aufgeben, weil über 800’000 Bitcoins gestohlen wurden.

Der Schaden belief sich auf mehrere hundert Millionen Franken. Hunderte Geschädigte haben die Handelsplattform verklagt.

Kurz darauf nahm sich die 28-jährige Geschäftsführerin Autumn Radtke in ihrer Wohnung in Singapur das Leben.

Ende März musste die Bitcoin-Börse schliesslich ein peinliches Eingeständnis machen: Sie hat 200'000 verlorengeglaubte Einheiten der digitalen Währung durch Zufall wiedergefunden. Entdeckt wurden sie in einem vor Juni 2011 genutzten elektronischen Portemonnaie, das ein älteres Format habe.

http://www.blick.ch/news/wirtschaft/bitcoin-boerse-mt-gox-ist-am-ende-id...

 

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Finma schliesst Zürcher Bitcoin-Bancomaten

Vor Kurzem nahmen in Zürich die ersten Bitcoin-Bancomaten den Betrieb auf. Nun hat die Finma das Testprojekt gestoppt. Die Pause dürfte aber nicht lange dauern, meint der Betreiber.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Finma-schliesst-Zuercher-Bitcoin-...

 

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EU-Bankenaufsicht rät von Bitcoin ab

04.07.2014 13:50



LONDON (awp international) - Die Banken in der EU sollen vorerst die Finger von Digitalwährungen wie dem Bitcoin lassen. Dazu ruft die Aufsichtsbehörde Eba (European Banking Authority) in einer am Freitag veröffentlichten Stellungnahme auf. Zuerst müsse der Handel mit virtuellen Währungen geregelt werden. Die Bankenaufseher fordern die EU auf, entsprechende Massnahmen einzuleiten./hbr/jsl

AWP

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Dänische Börse setzt Bitcoin unter Druck
 

Die dänische Börse für virtuelle Währungen bietet seit diesem Wochenende den Tausch in Euro und Dollar an und fordert Marktführer Bitocoin heraus.

Die dänische Börse für virtuelle Währungen, CCEDK Crypto Coins Exchange Denmark, bietet nach eigenen Angaben seit dem Wochenende als erster Handelsplatz den Tausch von NXT in Euro und Dollar an.

NXT ist die viertgrösste virtuelle Währung. Sie wurde im November vergangenen Jahres geschaffen. Bislang liess sie sich nur indirekt mittels Bitcoin handeln.

"NXT ist eine starke Währung und ein potenzieller Herausforderer für Bitcoin als führende virtuelle Währung", sagte Ronny Boesing, Vorstandschef von CCEDK, im Interview mit Bloomberg. Die Handelsplattform wurde im Mai eröffnet. "Mit Blick auf die Sicherheit wird sie als genauso sicher wahrgenommen, wenn nicht gar als sicherer."

Der Absturz von Bitcoin

Ein Bitcoin hat nach dem Hoch von mehr als 1100 Dollar im vergangenen Jahr inzwischen 45 Prozent seines Wertes eingebüsst. Die virtuelle Währung wird einer globalen Umfrage von Bloomberg unter Investoren zufolge künftig wohl noch weiter an Wert verlieren. Ein Bitcoin, der Anfang 2013 noch für 13 Dollar gekauft werden konnte, war in der vergangenen Woche für rund 625 Dollar zu haben.

Laut der Internetseite coinmarketcap.com kam NXT zuletzt auf eine Marktkapitalisierung von rund 43 Mio. Dollar - verglichen mit 50 Mio. Dollar für die Währung Ripple, 266 Mio. Dollar für Litecoin und 8,1 Mrd. Dollar für Bitcoin.

AWP

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zscsupporter hat am 30.09.2014 - 09:52 folgendes geschrieben:

demnächst im Kino, spannendes Thema www.youtube.com/watch?v=-H6QuIv8OSI

 

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Internet-Währung Bitcoin stürzt ab

Bitcoin hat in den vergangenen zwei Monaten fast die Hälfte an Wert verloren. Die digitale Währung, die wegen heftiger Kursschwankungen umstritten ist, schwächelt.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Internet-Waehrung-Bitcoin-stuerzt...

 

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Internet-Währung Bitcoin stürzt ab

Bitcoin hat in den vergangenen zwei Monaten fast die Hälfte an Wert verloren. Die digitale Währung, die wegen heftiger Kursschwankungen umstritten ist, schwächelt.

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ProBus
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Bitcoin zieht aktuell wieder stark an. Aktuell gibt es auch interessante Alt-Coins, welche angeschaut werden sollten. Ich denke da nach der Schliessung von Silk Road an DarkCoin.

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US-Regierung kündigt weitere Bitcoin-Auktion an

18.11.2014 06:34



NEW YORK (awp international) - Die US-Regierung greift erneut zu einer kreativen Methode der Staatsfinanzierung: Am 4. Dezember wird die zum Justizministerium gehörende Behörde US Marshals Service 50 000 Bitcoins im aktuellen Wert von ungefähr 19 Millionen Dollar versteigern, wie sie am Montag mitteilte. Das Digitalgeld war im vergangenen Jahr bei Silk Road beschlagnahmt worden, einer als "Ebay für Drogen" bekanntgewordenen Online-Handelsplattform.

Bereits im Juni war es zu einer solchen Versteigerung gekommen. Damals wurden zwar nur 30 000 Bitcoins angeboten, allerdings war die virtuelle Währung noch deutlich mehr wert. Der Wagniskapitalist Tim Draper hatte für etwa 19 Millionen Dollar den Zuschlag erhalten - der Preis könnte diesmal also gut in einer ähnlichen Grössenordnung liegen. Zuletzt stand der Bitcoin-Kurs bei knapp 400 Dollar - etwa 200 Dollar niedriger als im Sommer.

Die US-Regierung hat noch jede Menge Bitcoins, die sie verkaufen könnte - insgesamt wurden bei Silk Road 144 342 Einheiten der digitalen Währung sichergestellt. Den Bitcoin gibt es seit 2009, er wird vor allem bei Geschäften im Internet als Zahlungsmittel eingesetzt und kann auf Tauschplattformen mit etablierten Devisen wie Euro oder Dollar gekauft werden. Das "Hackergeld" soll seine Nutzer unabhängig machen von Zentral- und Geschäftsbanken./hbr/DP/zb

(AWP)

 

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Microsoft erlaubt Zahlung mit Bitcoin in den USA

12.12.2014 09:32



San Francisco (awp/sda/afp) - Kunden von Microsoft in den USA können ihre Käufe im Windows Store und auf der Spielekonsole Xbox künftig auch in Bitcoin bezahlen. Virtuelle Währungen seien zwar noch kein genereller Trend, doch der Gebrauch nehme zu, erklärte Microsoft-Manager Eric Lockard am Donnerstag.

Nicht mehr nur "Enthusiasten" nutzten das virtuelle Geld. Microsoft wolle sich mit der Akzeptanz von Bitcoin an die Spitze dieses Trends setzen.

Die virtuelle Währung Bitcoin war im Jahr 2009 als Antwort auf die Finanzkrise erfunden worden. Geschaffen hat sie ein unbekannter Programmierer, der eine von Staaten, Zentralbanken und anderen Finanzinstituten unabhängige Währung wollte. Das virtuelle Geld wird durch komplexe Verfahren berechnet; der Wechselkurs zu echten Währungen schwankt stark.

Bei Microsoft können die Kunden mit Bitcoin nur digitale Güter kaufen wie Spiele, Musik, Videos oder Apps für die Xbox. Die Bitcoin-Summe wird vor dem Kauf in Dollar umgerechnet. Pro Tag kann ein Käufer nicht mehr als einen Wert von 1000 Dollar in Bitcoin ausgeben.

Praktisch nicht reguliert

Virtuelle Währungen erfreuen sich weltweit wachsender Beliebtheit und unterliegen praktisch keiner behördlichen Regulierung. Mehrere Länder haben vor den Risiken der neuen Währungen gewarnt, da Nutzer im Falle von Problemen oder Betrugs nicht vor Verlusten geschützt sind.

Die Pleite einer der ältesten und wichtigsten Bitcoin-Handelsplätze, MtGox, zu Jahresanfang erschütterte das Vertrauen in die virtuelle Währung. Dem Unternehmen kamen nach eigenen Angaben bei einem Hackerangriff "Münzen" im Gesamtwert von mehreren hundert Millionen Euro abhanden.

(AWP)

 

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Auf den Kursabsturz folgt erneut ein Sicherheitsproblem

Bitcoin-Börse gehackt: Fünf Millionen Dollar weg

http://www.handelszeitung.ch/invest/bitcoin-boerse-gehackt-fuenf-million...

 

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Hack gegen Tauschbörse Bitfinex: Bitcoin-Kurs bricht ein
03.08.2016 13:11

(Ausführliche Fassung)

HONGKONG (awp international) - Der Kurs der Digitalwährung Bitcoin ist massiv gesunken, nachdem Hacker in die Tauschplattform Bitfinex aus Hongkong eingebrochen waren. Bei dem Einbruch seien auch Bitcoin-Beträge von Nutzerkonten gestohlen worden, erklärte Bitfinex am Dienstag auf der Firmenwebsite. Nach einem Bericht der BBC sind vermutlich Bitcoins im Gegenwert von 58 Millionen Euro entwendet worden. Der Bitcoin-Kurs stürzte im Vergleich zum Vorwochenwert von rund 590 Euro auf 482 Euro.

Nach dem Vorfall wurden sämtliche Transaktionen bei Bitfinex gestoppt. Wenn die gestohlenen Bitcoins nicht wieder zurückgeführt werden können, handelt es sich um einen der grössten Diebstähle in der Geschichte der Digitalwährung.

Der Bitcoin ist eine digitale Währung, die im Internet entstand. Sie ist seit 2009 im Umlauf. Bitcoins werden in komplizierten Rechen-Prozessen auf den Computern der Nutzer erzeugt, können aber auch im Internet bei Börsen wie Bitfinex mit etablierten Währungen wie Dollar oder Euro gekauft werden.

Das Bitcoin-System funktioniert auf Basis der Blockchain-Technologie. Dabei handelt es sich um eine verschlüsselte Datenbank, in der alle Transaktionen gespeichert werden. Dabei werden neue Informationen wie weitere Blöcke in chronologischer Reihenfolge an die Kette vorheriger Daten angehängt - daher auch der Name (etwa: Kette von Blöcken).

Während das Blockchain-System als sicher gilt, sind die virtuellen Geldbörsen ("Wallets") und Tauschbörsen wie Bitfinex immer wieder Ziel von kriminellen Hacker-Attacken. Der bislang grösste Vorfall betraf die japanische Bitcoin-Börse "Mt Gox", die nach einem Diebstahl im Gegenwert von mehreren Millionen Euro Konkurs anmelden musste./chd/DP/jha

(AWP)

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Bitcoin-Kurs erholt sich nach Hack gegen Tauschbörse Bitfinex leicht
04.08.2016 11:00

(Ausführliche Fassung)

HONGKONG (awp international) - Der freie Fall der Digitalwährung Bitcoin nach dem Einbruch in die Tauschbörse Bitfinex ist vorerst gestoppt. Am Donnerstagvormittag pendelte sich der Umtauschkurs bei rund 520 Euro ein. Vor dem Angriff auf die Tauschplattform Bitfinex in Hongkong hatte man für einen Bitcoin noch 590 Euro erhalten. Zwischenzeitlich war der Kurs kurz unter die 500-Euro-Schwelle abgesackt.

Bei dem Einbruch waren im grossen Stil Bitcoin-Beträge von Nutzerkonten gestohlen worden. Nach Recherchen des Fachportals Coindesk fielen dabei fast 120 000 Bitcoin in die Hände der Einbrecher. Beim bislang grössten Bitcoin-Diebstahl 2014 an der japanischen Bitcoin-Börse "Mt Gox" wurden 744 000 Bitcoin erbeutet. "Mt Gox" musste damals Konkurs anmelden musste.

Bitfinex teilte am Mittwochabend mit, man versuche nun einen beschränkten abgesicherten Betrieb wieder herzustellen. Nach Angaben von Coindesk waren von der Attacke die Konten betroffen, die mit mehreren Signaturen abgesichert waren. Beim "2-of-3-Key"-Verfahren werden drei Schlüssel generiert. Zum Aufschliessen der Konten reichen dann zwei der drei Schlüssel.

Der Bitcoin ist eine digitale Währung, die im Internet entstand. Sie ist seit 2009 im Umlauf. Bitcoins werden in komplizierten Rechen-Prozessen auf den Computern der Nutzer erzeugt, können aber auch im Internet bei Börsen wie Bitfinex mit etablierten Währungen wie Dollar oder Euro gekauft werden.

Das Bitcoin-System funktioniert auf Basis der Blockchain-Technologie. Dabei handelt es sich um eine verschlüsselte Datenbank, in der alle Transaktionen gespeichert werden. Dabei werden neue Informationen wie weitere Blöcke in chronologischer Reihenfolge an die Kette vorheriger Daten angehängt - daher auch der Name (etwa: Kette von Blöcken).

Während das Blockchain-System als sicher gilt, sind die virtuellen Geldbörsen ("Wallets") und Tauschbörsen wie Bitfinex immer wieder Ziel von kriminellen Hacker-Attacken./chd/DP/stb

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Deutsche Bundesbank nennt Bitcoin 'Spekulationsobjekt'
07.05.2017 16:31

BERLIN (awp international) - Nach dem jüngsten Bitcoin-Höhenflug warnt die Deutsche Bundesbank Sparer vor Geldanlagen in der Digitalwährung. "Aus unserer Sicht ist der Bitcoin kein geeignetes Medium, um Werte aufzubewahren. Das zeigt ein einfacher Blick auf die sehr schwankungsanfällige Kursentwicklung", , sagte Bundesbank-Vorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele der "Welt am Sonntag". Der Bitcoin sei "ein Spekulationsobjekt", dessen Wert sich rapide verändere. "Zuletzt ging es steil nach oben, aber das sah schon anders aus", sagte Thiele.

Die Digitalwährung Bitcoin hatte in der vergangenen Woche massive Kursgewinne verbucht - in der Spitze auf einem Handelsplatz bis in die Gegend von 1650 Dollar. Im März war der Kurs noch unter die Marke von 1000 Dollar gerutscht, nachdem die US-Börsenaufsicht SEC einem ersten Indexfonds eine Absage erteilt hatte, der Investitionen in das Kryptogeld für breitere Anlegermassen zugänglich machen wollte. Wie die SEC aber im April mitteilte, gab sie dem Antrag des Börsenbetreibers Bats auf nochmalige Prüfung statt. Bis zum 15. Mai können nun Stellungnahmen für oder gegen eine Zulassung des Winklevoss Bitcoin Trust als börsengehandelten Fonds eingereicht werden.

Bitcoins sind ein digitales Zahlungsmittel, das es seit 2009 gibt. Ursprünglich sollte damit ein Geldsystem ermöglicht werden, das unabhängig von staatlicher Kontrolle und Banken funktioniert sowie Transaktionen beschleunigt und Kosten minimiert. Mittlerweile gibt es etwa am weltweit wichtigsten Finanzplatz New York strikte Regeln für den Handel mit virtuellen Währungen. Bitcoins haben sich zu beliebten Spekulationsobjekten mit starken Kursschwankungen und einer Art Alternativwährung in Ländern mit Kapitalverkehrskontrollen entwickelt. Ein Grossteil des Handels ballt sich in China.

"Der Bitcoin ist ein Tauschmittel, das nicht von einer Zentralbank herausgegeben wird, sondern von nicht bekannten Akteuren. Ich sehe ihn ich nicht als Währung", betonte Thiele. Jeder Bürger, der sein Erspartes in Bitcoin anlegt, sollte sich die Kursentwicklung anschauen. "Wer dann noch meint, der Bitcoin wäre so sicher wie der Euro oder der Dollar, muss dafür die Verantwortung tragen", sagte der Währungshüter. "Wir können nur die Menschen davor warnen, den Bitcoin als Wertaufbewahrungsmittel zu benutzen. Aber wir treffen keine Anlageentscheidungen für die Bürger."

Anlass, ein Verbot des Bitcoin als Zahlungsmittel anzustreben, sieht Thiele indes keinen. Nutzer dürften jedoch nicht gegen die Geldwäschevorschriften verstossen. Auch für das Finanzsystem stelle der Bitcoin derzeit keine Gefahr dar, zumindest solange er ein Randphänomen bleibe. Pro Tag würden auf der ganzen Welt lediglich 350 000 Transaktionen mit dem digitalen Tauschmittel getätigt, verglichen mit 77 Millionen Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen allein in Deutschland./kf/mis/DP/das

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Tengri Lethos
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Zyndicate hat am 08.05.2017 - 08:25 folgendes geschrieben:

Thiele: "Wer dann noch meint, der Bitcoin wäre so sicher wie der Euro oder der Dollar, muss dafür die Verantwortung tragen", sagte der Währungshüter.

Oha ... man könnte auch argumentieren: "Wer dann noch meint, der Euro oder Dollar wäre so sicher wie ein Bitcoin oder Gold, muss dafür die Verantwortung tragen !"

Bin durch Zufall auf dieses kaum frequentierte Nebenforum gestossen. Just my 5 Cents, falsch ist die Original-Aussage jedenfalls nicht. Verantwortung tragen kann auch seine süsse Seiten haben.

Zyndicate
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Digitalwährung Bitcoin kostet erstmals mehr als 2000 Dollar
21.05.2017 16:48

FRANKFURT (awp international) - Die Digitalwährung Bitcoin bleibt auf Rekordkurs: Am Wochenende stieg der Wert eines Bitcoin auf mehreren Online-Handelsplattformen erstmals über 2000 US-Dollar. Seit März hat sich der Kurs damit mehr als verdoppelt. Ein einzelner Bitcoin ist aktuell deutlich wertvoller als eine Feinunze Gold, die gut 1250 Dollar kostet.

Der Bitcoin ist eine digitale Währung, die vor nicht einmal zehn Jahren entstanden ist. Bitcoins werden in komplizierten Rechenprozessen erzeugt und auf Plattformen im Internet gegen klassische Währungen gehandelt. Das Bitcoin-System nutzt dabei die sogenannte Blockchain-Technologie. Dabei handelt es sich um eine verschlüsselte Datenbank, in der alle Transaktionen gespeichert werden.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Währungen unterliegt der Bitcoin keiner Kontrolle durch Staaten oder Notenbanken. Kritiker monieren, dass die Digitalwährung wegen der schwer nachvollziehbaren Zahlungswege auch für kriminelle Zwecke verwendet werden kann. Andere Kritiker verweisen auf die hohen Schwankungen. Im Januar war der Kurs noch unter die Marke von 800 Dollar gerutscht, auch im März hatte es einen grösseren Rückschlag gegeben.

Zuletzt trieben aber zwei Entwicklungen den Kurs: Zum einen hatte Japan den Bitcoin zu einem offiziellen Zahlungsmittel erklärt. Zum anderen könnte die Börsenaufsicht SEC einen auf Bitcoins basierenden Indexfonds zulassen und damit die Digitalwährung im klassischen Finanzmarkt salonfähig machen. Hinter dem Fonds, für den noch im März eine Absage erteilt worden war, stecken die Winklevoss-Zwillinge, die durch ihren Streit mit Facebook-Chef Mark Zuckerberg über die Idee für das soziale Netzwerk bekannt wurden.

Die Bundesbank warnte unlängst aber Sparer vor Geldanlagen in der Digitalwährung. Der Bitcoin sei "ein Spekulationsobjekt", dessen Wert sich rapide verändere, hatte Bundesbank-Vorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele der "Welt am Sonntag" gesagt. "Aus unserer Sicht ist der Bitcoin kein geeignetes Medium, um Werte aufzubewahren."/das

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iruch
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Bitcoin, Blockchain und Smart Contracts

cash-Kolumne von Helmut Dietl, Professor Universität Zürich

Neue Kommunikationstechnologien - Bitcoin, Blockchain und Smart Contracts

Blockchain heisst die Technologie, die der Kryptowährung Bitcoin zum grossen Erfolg verholfen hat. Mit der zweiten Generation von Blockchains lassen sich auch intelligente Verträge programmieren.

Als ich im Dezember 2012 in dieser Kolumne auf die ökonomischen Vorteile der Kryptowährung Bitcoin hingewiesen hatte, war ein Bitcoin noch rund 12 Franken wert. Mittlerweile liegt der Kurs weit über zweitausend Franken. In der Zwischenzeit hat sich also einiges getan. So wurden beispielsweise wichtige regulatorische Fragen geklärt. Zudem hat sich die weltweite Akzeptanz deutlich verbessert. In der Schweiz kann man sogar seit Ende letzten Jahres an über eintausend Billettautomaten der SBB Bitcoins erwerben.

Am wichtigsten für die rasante Entwicklung dürfte aber die Tatsache gewesen sein, dass sich die zugrundeliegende Plattform, die sogenannte Blockchain-Technologie als relativ sicher und widerstandsfähig erwiesen hat. Zwar droht die Plattform immer wieder an technische Grenzen zu stossen. Bislang konnten aber alle Probleme durch das Bitcoin-Netzwerk konsensorientiert gelöst werden.

Da Kryptowährungen wie Bitcoin nur eine von mehreren Anwendungen der Blockchain-Technologie sind, möchte ich Ihnen heute das Zukunftspotenzial dieser Technologie aufzeigen. Eine Blockchain ist eine verteilte Datenbasis. Jeder Transaktionspartner einer Blockchain hat Zugang zur gesamten Datenbasis und seiner vollständigen Geschichte. Es gibt keine Zentralinstanz, die den Datenzugang kontrolliert oder ein Verifizierungsmonopol besitzt.

Ohne Zentralinstanz

Dies ist ein wesentlicher Unterschied zu den vorherrschenden Systemen, die auf einer Zentralinstanz mit Verifizierungsmonopol aufbauen. Hierzu ein kurzes Beispiel: An Computerbörsen können Aktien heute in Sekundenbruchteilen gehandelt werden. Der tatsächliche Eigentumsübertrag dauert hingegen Tage, weil die betreffenden Transaktionspartner keinen Zugang zum Aktienbuch haben. Vielmehr erfolgt die Verifizierung des Eigentümerwechsels durch eine oder mehrere Zentralinstanzen, die ein Verifizierungsmonopol besitzen.

Bei der Blockchain-Technologie für Bitcoins gibt es keine Zentralinstanz, die das Register aktualisiert und verifiziert. Das Register existiert mehrfach in dezentralen Datenbanken. Sobald eine Änderung in einer Version von den Beteiligten eingegeben und dezentral verifiziert wurde, werden alle anderen dezentralen Kopien des Registers simultan angepasst.

Sobald eine Transaktion eingetragen und dezentral verifiziert wurde, kann sie nicht mehr rückgängig gemacht werden. Sie ist irreversibel. Daher kommt auch der Name Blockchain oder Blockkette. Jede Transaktion wird durch Hinzufügen eines neuen Blocks an alle bisherigen Blöcke bestätigt. Die Blockkette gibt somit die gesamte Reihenfolge aller bisherigen Transaktionen wieder.

Verlässlich und unbestechlich

Bei Bitcoin erfüllt die Blockchain die Funktion eines Registers. In diesem Register ist eindeutig und irreversibel vermerkt, wer bzw. genauer gesagt, welches Pseudonym wann welche Bitcoin-Transaktionen ausgeführt hat und welchem Pseudonym zum aktuellen Zeitpunkt welche Bitcoins unwiderruflich gehören. Da dieses Register nicht von einer Zentralinstanz geführt wird, ist es absolut verlässlich und unbestechlich.

Diese Registerfunktion der Blockchain kann man nun unabhängig von Bitcoin zur Registrierung anderer Vorgänge benutzen. Beispielsweise könnte man anstatt Bitcoin-Transaktionen andere Finanztransaktionen dezentral, kostengünstig, verlässlich und irreversibel registrieren. Die Blockchain könnte aber auch die Funktion eines Grundbuchamtes erfüllen. Prinzipiell lassen sich unter dem Schlagwort "Smart Property" mit der Registerfunktion der Blockchain alle denkbaren Eigentumsrechte übertragen und verifizieren. So könnte die Blockchain etwa als Register für Wertschriften, Schmuck, Kunstwerke oder Ausweisdokumente genutzt werden.

Intelligente Verträge

Die zweite Generation von Blockchains ermöglicht es darüber hinaus, Softwareprogramme in die Blockchain zu integrieren. Hierdurch können sogenannte Smart Contracts programmiert werden. Unter so einem intelligenten Vertrag versteht man ein Computerprotokoll, das rechtlich relevante Aktivitäten in Abhängigkeit von digitalisierten Wenn-Dann-Bedingungen steuert. Ein einfaches Beispiel für einen Smart Contract ist der Geldautomat. Wenn der Kunde seine Bankkarte eingibt und wenn die eingegebene PIN zur Karte passt und wenn sein Konto nicht gesperrt ist, kann der Kunde Geld abheben. Ein etwas komplizierteres Beispiel ist eine Blackbox-Versicherung. Hierbei handelt es sich um eine Fahrzeugversicherung, deren Prämienhöhe vom Fahrstil abhängt. Hierzu wird eine in Analogie zum Flugverkehr als Blackbox bezeichnete Telematikbox in das Auto eingebaut. Diese Telematikbox zeichnet das versicherungsrelevante Fahrverhalten, wie z.B. die Beschleunigung, Geschwindigkeit, Abstand, Brems- und Vollbremsvorgänge usw. auf und ermittelt hieraus nach dem Zahle-wie-Du-fährst-Prinzip die Prämienhöhe.

Mit Hilfe der modernen Informations- und Kommunikationstechnologie eröffnet sich hier ein weites Anwendungsfeld für intelligente Verträge. Beispielsweise könnte man Service-Level-Agreements, Finanzinstrumente, medizinische Therapien, Logistikprozesse oder ganze Supply Chains mit Hilfe von Smart Contracts steuern. Hinter den Schlagwörtern Industrie 4.0 und Internet der Dinge verbirgt sich eine Vielzahl weiterer interessanter Anwendungsmöglichkeiten.

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Swissquote bietet Handel mit

Swissquote bietet Handel mit virtueller Währung Bitcoin an

Swissquote bietet als erste europäische Onlinebank Investitionen in die Kryptowährung Bitcoin an. Das Angebot ist ab heute allen Kunden mit einem Swissquote Trading-Konto zugänglich, teilt die Onlinebank am Freitag mit.

14.07.2017 08:01

Dies sei ein wichtiger Schritt für die Integration der virtuellen Währung ins bestehende Finanzsystem und mache die Investition in Bitcoins einfacher und sicherer, heisst es weiter. Auf der Swissquote-Plattform können Euro oder US-Dollar in Bitcoins umgetauscht werden. Die Lösung biete Kunden die Möglichkeit, mit Bitcoins zu handeln oder damit ihr Portfolio zu diversifizieren.

Der Mindestbetrag für eine Bitcoin-Transaktion ist 5 USD oder EUR, der Höchstbetrag 100'000 USD oder EUR. Die Kosten richten sich nach der Höhe der Transaktion und liegen zwischen 0,5% und 1% des investierten Betrags.

Bei dem Projekt arbeitet Swissquote mit der luxemburgischen Bitstamp zusammen, die den Angaben zufolge seit 2011 auf den Handel mit Bitcoin und anderen virtuellen Währungen spezialisiert ist. Zudem habe Bitstamp als erste und einzige Börsen-Plattform von der EU eine Lizenz für den Bitcoin-Handel erhalten.

Die Kryptowährung Bitcoin ist eine von zentralen Finanzinstitutionen unabhängige Währung. So unterliegt sie weder einer von Zentralbanken verfolgten Währungspolitik, noch deren Leitzinsen. Die Preisbildung erfolgt mittels Angebot und Nachfrage.

yr/hr

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Riesengewinn mit Ether

Unbekannte Person erzielt Riesengewinn mit Ether

Ein unbekannter Krypto-Währungshändler hat 55 Millionen Dollar in etwas mehr als einem Monat zu 283 Millionen Dollar gemacht. Und zwar mithilfe der Digitalwährung Ether.

https://www.cash.ch/news/top-news/kryptowaehrung-unbekannte-person-erzielt-riesengewinn-mit-ether-1084512

mfo
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Bitcoin - Die Währung aus dem

Bitcoin - Die Währung aus dem Internet

Die seit 2009 existierende Währung Bitcoin stand in den vergangenen Jahren oft im Rampenlicht. Was steckt hinter der Computerwährung?

26.08.2017 19:26

Allerdings war Bitcoin vor allem wegen Betrugsvorwürfen, Börsenpleiten und des Verdachts auf Geldwäsche und Terrorfinanzierung im Fokus. Seit einigen Monaten erfreut sich das Cybergeld aber zunehmender Beliebtheit. Der Preis für ein Bitcoin hat sich seit Jahresbeginn verfünffacht und erreichte zuletzt rund 4500 Dollar. Was steckt hinter der Computerwährung?

Wer hat Bitcoin erfunden?

Bitcoin wurden vor knapp zehn Jahren von einer Person oder Personengruppe unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto entwickelt. Der Australier Craig Wright gab sich 2016 als der Erfinder aus, allerdings wurde dies bislang nie zweifelsfrei bestätigt.

Wie entstehen Bitcoin?

Neue Bitcoin werden durch sogenanntes Mining erzeugt. Dabei berechnen Computer komplexe mathematische Algorhithmen und verdienen dadurch Bitcoin. Anfangs reichte ein handelsüblicher PC hierfür aus, mittlerweile ist der Prozess so komplex, dass nur noch spezielle Hochleistungsrechner dazu in der Lage sind. Der Grossteil der Bitcoins wird in China produziert, unter anderem weil das "Schürfen" der digitalen Münzen viel Strom frisst und dieser dort günstig zu haben ist.

Am 1. August wurde Bitcoin in zwei Währungen aufgespalten: Bitcoin und Bitcoin Cash. Parallel dazu wurden von den sogenannten Minern technische Neuerungen geschaffen, wodurch sich die Geschwindigkeit zum Herstellen von Bitcoin erhöht. Diese war zuletzt wegen des hohen technischen Aufwands stark gefallen.

Wer kontrolliert Bitcoin?

Bitcoin werden weder von Regierungen oder Aufsichtsbehörden noch von Zentralbanken reguliert. Sie werden von den Nutzern kontrolliert und von ihnen geschaffen. Den Wechselkurs bestimmen allein Angebot und Nachfrage.

Für Schlagzeilen sorgte vor ein paar Jahren die japanische Bitcoin-Börse Mt.Gox. Weil ihr bei einem Hackerangriff Bitcoins im Wert von mehreren hundert Millionen Dollar gestohlen wurden, schlitterte sie 2014 in die Pleite.

Welche digitalen Währungen gibt es noch?

Der Website www.coinmarketcap.com zufolge gibt es derzeit 850 Kryptowährungen mit einer Marktkapitalisierung von insgesamt 143 Milliarden Dollar. Davon entfallen allein auf Bitcoin rund 70 Milliarden Dollar, sie ist also mit Abstand die bedeutendste. Auf Platz zwei steht Ethereum, danach folgt Bitcoin Cash mit einem Börsenwert von knapp zehn Milliarden Dollar. Bitcoin wird von vielen Anbietern auch als Einstieg in andere Cyberwährungen benutzt. Das bedeutet, wer etwa Ethereum oder Ripple kaufen will, muss zuerst Bitcoin erwerben und diese in die gewünschte Währung tauschen.

Wo werden Bitcoin gehandelt?

Bitcoin werden an speziellen Online-Börsen wie BitStamp, BitPoint oder ItBit gehandelt. Die Kurse auf den verschiedenen Handelsplattformen weichen teilweise stark voneinander ab. Auch gibt es keinen allgemein gültigen Referenzkurs. Die Kryptowährung ist vor allem in China populär. Den dortigen Börsen zufolge laufen mehr als 90 Prozent des Handels über ihre Plattformen.

Wie hat sich der Kurs entwickelt?

An der Börse BitStamp setzte der Bitcoin-Hype Anfang 2013 ein. Damals stieg der Kurs binnen zwölf Monaten von etwa 20 auf zeitweise mehr als 1200 Dollar. Bis Mitte 2015 ging er dann auf etwa 200 Dollar zurück. Seither geht es fast ununterbrochen aufwärts. Fachleute warnen aber vor starken Schwankungen, in der Vergangenheit war ein Auf und Ab im zweistelligen Prozentbereich an nur einem Tag Normalität.

Ist Bitcoin legal?

Ja. Jeder darf Bitcoin kaufen und damit bezahlen. Sie sind im grössten Teil der Welt aber kein gesetzliches Zahlungsmittel. Das bedeutet, dass es Firmen und Organisationen freigestellt ist, ob sie die Währung akzeptieren. Japan hat die Cyberwährung als erstes Land im Frühjahr als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt.

(Reuters)

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Presse: CS und weitere

Presse: CS und weitere schliessen sich UBS-Projekt zur Digitalwährung an

Weitere Grossbanken haben sich einem Projekt zur Entwicklung einer neuen digitalen Währung angeschlossen. Credit Suisse, Barclays, Canadian Imperial Bank of Commerce, HSBC, MUFG und State Street wollen mitarbeiten an der Idee einer neuen Kryptowährung, die auf der Blockchain-Technologie basiert und mit deren Hilfe die Abwicklung von Finanztransaktionen beschleunigt werden soll, wie die "Financial Times" (Donnerstagausgabe) berichtet.

31.08.2017 08:28

Das Team sei ursprünglich von der UBS gegründet worden, und bestehende Mitglieder seien ausserdem Deutsche Bank, Banco Santander, BNY Mellon und NEX.

Das Projekt gehe derzeit in eine neue Phase, wo die Diskussionen mit Zentralbanken vertieft werden sollen. Man sei in Gesprächen mit Zentralbanken und Regulatoren, so Hyder Jaffrey, Head Strategic Investment und Fintech Innovation bei UBS, laut FT. Ziel sei es Ende 2018, teilweise "live" zu gehen.

ys/ra

(AWP)

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Notenbanken tüfteln an

Notenbanken tüfteln an digitalem Bargeld-Ersatz

Die Blockchain zieht zunehmend auch die mächtigsten Institutionen des Finanzsystems in ihren Bann: Notenbanken rund um den Globus spielen derzeit durch, ob sich die Technologie für ihre Zwecke nutzen lässt.

04.09.2017 04:16

Bitcoin war nur der Anfang. Während die Cyber-Währung bislang vor allem mit Betrugsvorwürfen und heftigen Kursausschlägen Schlagzeilen machte, trauen Experten der zugrundeliegenden Technologie Blockchain zu, das Finanzsystem umzukrempeln. War Blockchain ursprünglich eine Spielwiese für Utopisten und Spekulanten, zieht sie zunehmend auch die mächtigsten Institutionen des Finanzsystems in ihren Bann: Mindestens ein Dutzend Notenbanken rund um den Globus spielt derzeit durch, ob sich die Technologie für ihre Zwecke nutzen lässt.

Der Ersatz von Bargeld gehört dabei noch zu den konservativen Szenarien. Am Ende könnten ganz neue geldpolitische Massnahmen zum Einsatz kommen. "Das hat ein enormes disruptives Potenzial für die Art und Weise, wie Zentralbanken arbeiten", erklärt Hans Kuhn von der Universität Luzern. "Wir sind an einem Punkt, wo es zur grössten tektonischen Verschiebung seit der Aufgabe des Goldstandards 1973 kommen könnte."

Mit Bitcoin entstand 2008 erstmals eine elektronische Form von Bargeld, mit der sich zentrale Eigenschaften von Münzen und Banknoten ins digitale Zeitalter retten lassen: Eine direkte und sofortige Zahlung zwischen Nutzern, ohne dass sie ihre Identität offenlegen müssen. Auf breiter Front durchgesetzt hat sie sich bislang aber nicht.

Die Blockchain-Technologie, auf der Bitcoin beruht, bietet aber ihrerseits enorme Möglichkeiten. Denn die Software sammelt Daten von Transaktionen, fasst sie zu Blöcken zusammen und hängt sie aneinander. Das spart Zeit und Geld, etwa bei Überweisungen, weil zentrale Schaltstellen wie Banken nicht mehr gebraucht werden.

Ohne Bargeld unbegrenzte Negativzinsen

Solche vollautomatisierten Prozesse in Verbindung mit digitalen Währungen könnten auch für Notenbanken interessant sein. Immerhin erreichen die Kosten für die Bereitstellung von Bargeld in entwickelten Ländern ein bis zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts.

Würde das Bargeld ganz abgeschafft, eröffneten sich ganz neue Perspektiven für die Geldpolitik: Um die Wirtschaft anzuschieben, könnten die Zinsen etwa unbegrenzt ins Minus gedrückt werden, weil das Geld von den Kunden ja nicht einfach abgezogen werden kann. Auf diese Weise könnten auch Währungen geschwächt werden.

Schweden prescht wieder einmal vor

Eine Pionierrolle nimmt Schweden ein. Das war schon in den 1660er Jahren so, als in dem skandinavischen Land erstmals in Europa Banknoten ausgegeben wurden. Was damals die Druckerpresse war, ist heute die Computertechnologie. Dank ihr könnte die Riksbank als erste bedeutende Zentralbank eine eigene digitale Währung an den Start bringen.

"Das ist so revolutionär wie Papiergeld vor 300 Jahren", sagte Vize-Chefin Cecilia Skingsley der "Financial Times". Dass Schweden erneut vorprescht ist kein Zufall, denn in dem Land ist die Nutzung von Bargeld bereits massiv zurückgegangen. Die älteste Notenbank der Welt will nun verhindern, dass die Bevölkerung bei ihren Zahlungen Privatfirmen ausgeliefert ist, wenn Bargeld ganz verschwindet.

Ende 2018 entscheidet die Riksbank, ob sie eine "E-Krone" etwa in Form einer App oder eine Karte einführt. Bestehende digitale Zahlungsangebote wie Apple Pay ähneln dem nur auf den ersten Blick, denn sie laufen über die herkömmliche Infrastruktur der Kreditkartenunternehmen.

In der Schweiz wird es schwierig

Neben dem Sonderfall Schweden sehen Experten vor allem in jenen Ländern grosses Potenzial, in denen viele ohne Bankkonto auskommen müssen und Geldüberweisungen schwierig sind. "Das trifft etwa auf viele afrikanische Länder zu", erklärt Adrian Weber vom Beratungshaus Roland Berger.

Dagegen lieben die Deutschen und die Schweizer ihr Bargeld - hier dürfte es länger dauern, bis die Blockchain Digitalwährungen zum Durchbruch verhilft. Aber auch die Europäische Zentralbank (EZB) experimentiert nach den Worten von Direktor Yves Mersch mit der neuen Technologie. Unter anderem untersucht und testet sie zusammen mit der Bank von Japan den möglichen Einsatz in der Marktinfrastruktur. Sie ist allerdings skeptisch, ob virtuelle Währungen Bargeld komplett ablösen werden.

Komplette Kontrolle der Notenbank

Auch Singapur tüftelt. Das wohl radikalste Modell könnte so aussehen: Jedermann erhält ein Konto bei einer Notenbank, über das sämtliche Transaktionen laufen würden. "Die Notenbanken würden zu einer Art Volksbank", erklärt Finanz- und Währungsrechtsdozent Kuhn. Verlierer wären dabei die Geschäftsbanken, denen viele Einlagen und ein grosser Teil des Zahlungsverkehrs entgehen würden.

Technisch halten Experten solche Direktkonten bereits heute für machbar. Trotzdem bleiben sie erst einmal Gedankenspiele - und dürften in den westlichen Demokratien wohl auch nur in abgeschwächter Form umgesetzt werden, prognostizieren Branchenkenner.

In China und Russland ist die Ausgangslage jedoch anders. "Da geht es um Kontrolle", erklärt Kuhn, der früher Chefjurist der Schweizerischen Nationalbank war. Ein solches System ermögliche in Echtzeit einen vollständigen Überblick, was jeder Bürger mit seinem Geld mache. "Das ist zu verlockend."

(Reuters)

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iruch
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Coinbase: Starker Anstieg von Kundenbeschwerden

Starker Anstieg von Kundenbeschwerden bei Bitcoin-Börse

Coinbase, die beliebteste Online-Börse für den Handel digitaler Währungen verzeichnet in diesem Jahr einen starken Anstieg der Kundenbeschwerden.

https://www.cash.ch/news/top-news/coinbase-starker-anstieg-von-kundenbeschwerden-bei-bitcoin-boerse-1097663

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Blankfein gibt Bitcoin eine

Blankfein gibt Bitcoin eine Chance

Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein zeigt sich offen für die Kryptowährung Bitcoin. Er unterscheidet sich deutlich von der Position seines Kollegen Jamie Dimon.

04.10.2017 06:44

Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein zeigt sich offen für die Kryptowährung Bitcoin. Er sei noch zu keiner abschliessenden Bewertung gekommen, erklärte Blankfein am Dienstag über den Kurznachrichtendienst Twitter. Er verwies darauf, dass es auch seinerzeit Skepsis gegeben habe, als Papiergeld Gold als Zahlungsmittel verdrängte. Der Zeitung "Wall Street Journal" zufolge prüft die Investmentbank Goldman Sachs derzeit die Schaffung eines neuen Handelsgeschäfts mit Kryptowährungen.

Blankfeins Äusserungen heben sich deutlich ab von der Position seines Kollegen Jamie Dimon, der die US-Grossbank JPMorgan Chase leitet. Dieser hatte Bitcoin zuletzt als Betrug bezeichnet und prognostiziert, die Währung werde in einem Crash enden. Dagegen sagte Morgan-Stanley-Chef James Gorman kürzlich, Bitcoin sei mehr als nur eine Modeerscheinung.

Bitcoin stand in den vergangenen Jahren oft im Rampenlicht - allerdings vor allem wegen Betrugsvorwürfen, Börsenpleiten und des Verdachts auf Geldwäsche und Terrorfinanzierung. Seit einigen Monaten erfreut sich das Cybergeld aber zunehmender Beliebtheit. Der Preis für ein Bitcoin ist seit Jahresbeginn drastisch gestiegen. Bitcoin können an bestimmten Börsen jederzeit in bares Geld umgetauscht werden. Die digitale Währung wurde vor knapp zehn Jahren von einer Person oder Personengruppe unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto entwickelt.

(Reuters)

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Warum Goldman Sachs Bitcoins

Warum Goldman Sachs Bitcoins liebt

Bitcoin-Händler können erleichtert aufatmen. Wenn der CEO von JPMorgan, Jamie Dimon, sie wegen des Handels mit der Kryptowährung rausschmeisst, könnten sie von Goldman Sachs mit offenen Armen empfangen werden.

09.10.2017 02:45

Goldman erwägt offenbar eine neue Geschäftseinheit, die sich dem Kauf und Verkauf der digitalen Währung widmet. Damit wäre Goldman der grösste Wall-Street-Konzern mit einer Abteilung explizit für den Bitcoin-Handel. Diese Nachricht schien die Kryptowährung zu legitimieren, die Dimon einen Monat zuvor als "Betrug" bezeichnet hatte. Der JPMorgan-Chef sagte damals auch, er würde jeden feuern, der dumm genug sei, damit zu handeln.

Tatsächlich stieg der Preis für Bitcoins, bei denen viele bereits eine Blase sehen, nach der Nachricht am letzten Montag um 193 Dollar auf 4365 Dollar je Coin. Das ist deutlich mehr als die 952 Dollar zu Beginn des Jahres und entspricht einer atemberaubenden Rendite von 360 Prozent allein im Jahr 2017. Beim S&P 500 wird die Jahresentwicklung als grossartig erachtet. Er hat 15 Prozent zugelegt, inklusive Dividenden.

Doch die Händler messen dem Vorstoss von Goldman in die Kryptowährung womöglich eine zu hohe Bedeutung bei. Erinnern Sie sich an Mortgage-backed Credit Default Swaps? Goldman hatte auch diesen Produkten eine eigene Handelsabteilung gewidmet. Ausserdem dürfte ein Einstieg in die digitale Währung mehr mit der Lage bei Goldman zu tun haben als mit der Solidität von Bitcoins.

Goldman Sachs mit Problemen

Der Wall-Street-Gigant hat in letzter Zeit zu kämpfen. Die Erträge im Anleihehandel, oft das profitabelste Geschäft, gingen im zweiten Quartal um 40 Prozent zurück. Es war das schlechteste Quartal für den Bereich, der einen langwierigen Einbruch erlebt. Und die Bank sucht auch nach anderen Bereichen, mit denen sie Geld machen kann. 

Einer davon ist das Kreditgeschäft. Doch während die Kreditvergabe zwar die Erträge von Goldman steigern dürfte, wird sie die Gewinne und die Eigenkapitalrendite aber nicht allzu sehr verbessern, nicht mit den Zinsen in der Nähe von Allzeittiefs und einer sich abflachenden Renditekurve. Der Bitcoin-Handel könnte allerdings hohe Erträge abwerfen. Handelsaktivitäten an der Wall Street florieren bei Volatilität.

Und da sich der VIX, der die Volatilität am Aktienmarkt misst, im einstelligen Bereich befindet, gehören Bitcoins zu den wenigen Anlagemöglichkeiten, die noch immer wild schwanken. Dann eben Bitcoin, zumindest für Goldman, auch wenn sich die digitale Währung jedem vernünftigen Massstab zufolge in einer Blase befindet, die dem Platzen näher denn je ist.

Unterschiede zwischen Goldman und JPMorgan

Im grösseren Rahmen betrachtet, dürfte die unterschiedliche Bitcoin-Sichtweise von JPMorgan und Goldman mehr mit der Geschichte zu tun haben, als eine zuverlässige Prognose über die Preisentwicklung - oder die künftige Verwendung - von Bitcoins darzustellen. JPMorgan, die vor zwei Jahrzehnten noch Chase Manhattan genannt wurden, ist eine gigantische Money Center Bank, die noch immer mehr als die Hälfte ihrer Erträge im Kreditgeschäft verdient, vorwiegend in Dollar. Die Kreditvergabe wird durch fast 1,5 Billionen Dollar an Einlagen gesichert, wiederum vorwiegend in Dollar.

Goldman dagegen war historisch betrachtet und bleibt auch weiterhin ein Finanzkonzern, der weitgehend vom Handel getragen wird. Trotz der jüngsten Schwierigkeiten in dieser Sparte erwirtschaftet die Bank noch immer mehr als die Hälfte ihrer Erträge im Handelsgeschäft und weniger als zehn Prozent durch Kreditvergabe.

Goldman legte vor kurzem ein Lippenbekenntnis ab, gerne mehr zu einem Kreditinstitut zu werden, und der jüngste Plan für 5 Mrd. Dollar an Ertragssteigerungen sah vor, davon 40 Prozent durch die Kreditvergabe zu erwirtschaften.

Eine Kreditplattform für Verbraucher wurde geschaffen, die mit dem Millennials ansprechenden Hip-Faktor einfach nur Marcus genannt wird. Doch selbst wenn Goldman mit der Kreditvergabe 2 Mrd. Dollar generieren sollte, würde das Geschäft noch immer weniger als 20 Prozent des Gesamtertrags ausmachen.

Tatsächlich bemüht sich Goldman mit dem öffentlichen Schwenk in Richtung Kreditgeschäft inmitten der Schwankungen im Handelsgeschäft, den Anlegern zu zeigen, dass die Bank sicherer ist als früher, und will sie dazu bewegen, mehr für ihre Aktien zu zahlen. Doch die Hinwendung zu Bitcoins zeigt, dass die Katze das Mausen nicht ganz lassen kann, und das sollte sowohl Goldman als auch Bitcoin-Investoren beunruhigen.

(Bloomberg)

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Cyber-Währung Bitcoin im

Cyber-Währung Bitcoin im Höhenflug - 6000 Dollar im Visier

Bitcoin jagt von einem Rekord zum nächsten und nimmt nun die Marke von 6000 Dollar ins Visier.

13.10.2017 08:02

Die Krypto-Währung verteuerte sich am Freitag auf der Handelsplattform BitStamp um 7,4 Prozent auf 5846 Dollar. Erst am Donnerstag hatte der Kurs die Marke von 5000 Dollar geknackt. Das gesamte Volumen des vom Computer erschaffenen Geldes liegt damit laut der Internetseite Coinmarketcap bei knapp 100 Milliarden Dollar.

Das Geschäft mit Cybergeld boomt, Bitcoin ist das größte und bekannteste davon. Laut Coinmarketcap gibt es inzwischen über 1000 verschiedene Krypto-Währungen. Ethereum liegt mit einem Marktwert von rund 30 Milliarden Dollar auf Platz zwei.

Die Kurse der Cyber-Devisen hatten in den vergangenen Wochen massiv unter Druck gestanden, Bitcoin hatte innerhalb kurzer Zeit mehr als 1000 Dollar verloren. Der weltweit größte Handelsplatz China hatte den Zugang zu den Währungen erheblich eingeschränkt, die speziellen Bitcoin-Handelsplätze machten ihre Pforten dicht. Auch Russland schränkte den Handel ein.

Wegen der Popularität von Bitcoin springen Händlern zufolge immer mehr Anleger auf den Zug auf und treiben so den Preis in die Höhe. Ein weiterer Grund für die aktuelle Kursrally ist nach Einschätzung von Analyst Mati Greenspan von der Handelsplattform eToro eine bevorstehende technische Neuerung bei Bitcoin, um die Ausbreitung der Währung zu beschleunigen. Ihm zufolge soll die Währung geteilt werden und jeder Anleger soll für einen Bitcoin das abgespaltene Äquivalent geschenkt bekommen.

(Reuters)

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Bitcoin-Hedgefonds erzielt 80

Bitcoin-Hedgefonds erzielt 80 Prozent Ertrag - ohne eigene Position

Der auf Bitcoin fokussierte Hedgefonds BitSpread ist nicht am Preis der Kryptowährung interessiert - auch wenn dieser zuletzt die Marke von 6000 Dollar ins Visier genommen hatte.

22.10.2017 19:05

Stattdessen nimmt der Investor etwas anderes ins Visier: die Preisdifferenz zwischen den Börsen, die Bitcoins verkaufen. "Uns interessiert der Preis von Bitcoins nicht - hoch oder niedrig", sagt Cedric Jeanson. Der ehemalige Händler von JPMorgan hat BitSpread 2014 gegründet und verwaltet werden dort jetzt mehr als 25 Millionen Dollar. "Wir werden Bitcoins gegen den Yen kaufen, wenn der Preis hoch ist, und gleichzeitig Bitcoins gegenüber dem US-Dollar verkaufen, wenn der Preis niedrig ist." Jeanson hat Zusagen von Investoren, die das betreute Vermögen bis Jahresende auf 50 Millionen Dollar und bis Ende 2018 auf 200 Miollionen Dollar bringen werden.

BitSpread kam in diesem Jahr bis Ende September auf einen Ertrag von 80 Prozent, angetrieben durch Market-Making an Börsen in Japan and Südkorea - wo das Interesse an digitalen Währungen stark gestiegen ist, weil die Nutzung von Bitcoins dort legalisiert wurde, verrrät Jeanson in einem Interview mit Bloomberg.

Dieser Schub an Interesse hat zu mehr Flüssen für den Hedgefonds geführt, der fortlaufend Bitcoins an den Börsen kauft und verkauft, ohne dabei selbst eine Position in der digitalen Währung einzugehen. "Es geht nicht nur um verschiedene Börsen, sondern auch um Intra-Börsen-Handel", sagt Jeanson. "Wir können von einer kaufen und zurück an dieselbe verkaufen."

Vor- und Nachteile des Fonds

Der Ertrag von BitSpread belief sich im Jahr 2016 auf 33 Prozent, 19 Prozent im Jahr 2015 und 11 Prozent im Zeitraum Juni bis Dezember 2014.

Der Ansatz des Hedgefonds hat jedoch Vor- und Nachteile. Während er auf die Preisunterschiede zwischen den Börsen setzt, ist er auf der einen Seite zwar vielleicht weniger möglichen Blasen ausgesetzt. Das kann aber gleichzeitig auch geringere Gewinne bedeuten, wenn der Wert von Bitcoins nach oben schnellt.

Kryptowährungs-Hedgefonds haben laut Eurekahedge im Durchschnitt 535 Prozent in den ersten neun Monaten dieses Jahres zugelegt und haben damit den Preisanstieg von fast 500 Prozent bei Bitcoins selbst geschlagen. Vergangenes Jahr lag der Ertrag der Fonds bei 106 Prozent, 2015 bei 69 Prozent - nach einem 52-prozentigen Einbruch im Jahr 2014, zeigen die Daten weiter. Hedgefonds als Gesamtbranche kommen in diesem Jahr durchschnittlich auf ein Plus von 5,6 Prozent.

Bitcoin: Chance oder Gefahr?

Der Anstieg der digitalen Währung in diesem Jahr hat unter Finanzprofis zu unterschiedlichen Meinungen geführt, wobei einige die Tragfähigkeit des Marktes in Frage stellten. Der Chef von JPMorgan, Jamie Dimon, bezeichnete die Kryptowährung sogar als "einen Betrug". Jeder, der sie kaufe, sei "dumm".

Auch Hedgefonds-Manager Kyle Bass erklärte vor kurzem, dass ein "ganzer Haufen Leute viel Geld verlieren" wird wegen der Krypto-"Manie". Andere, darunter Goldman Sachs, erkunden indes Möglichkeiten für Kunden, Kryptowährungen wie Bitcoins zu handeln.

Jeanson, der aus der Ecke der Aktien- und Festzins-Derivate kommt, sieht Bitcoins als Chance für Veränderungen, die es schon seit den Anfängen des Internets nicht mehr gegeben hat. "Dies ist ein Netzwerk der Menschen, das von Menschen geführt wird und das für Menschen zugänglich ist", sagte er. "Dies ist eine Internet-Art von Unterbrechung - eine fantastische Unterbrechung."

(Bloomberg)

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Bitcoin in «echtes» Geld

Bitcoin in «echtes» Geld umtauschen: Erlebnisse eines Hobby-Investors

Mit der Digitalwährung Bitcoin verdienten sich viele Leute eine goldene Nase. Doch die Gewinne in «echtes» Geld zurückzutauschen ist komplizierter und teurer als gedacht. Der Erfahrungsbericht eines Suchenden.

https://www.cash.ch/news/top-news/kryptowaehrung-bitcoin-echtes-geld-umtauschen-erlebnisse-eines-hobby-investors-1112998

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