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Bitcoin Kurs - BTC/USD 

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Zyndicate
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Bitcoin in «echtes» Geld

Bitcoin in «echtes» Geld umtauschen: Erlebnisse eines Hobby-Investors

Mit der Digitalwährung Bitcoin verdienten sich viele Leute eine goldene Nase. Doch die Gewinne in «echtes» Geld zurückzutauschen ist komplizierter und teurer als gedacht. Der Erfahrungsbericht eines Suchenden.

https://www.cash.ch/news/top-news/kryptowaehrung-bitcoin-echtes-geld-umtauschen-erlebnisse-eines-hobby-investors-1112998

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Elias
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Auf sinkende Bitcoin-Kurse setzen

Wer von einen baldigen Bitcoin-Absturz überzeugt ist, kann nun darauf Geld wetten: Seit Freitag gibt es an der Schweizer Börse entsprechende Derivate.

Gleich drei Finanzprodukte, mit denen Anleger auf fallende Bitcoin-Kurse setzen können, wurden heute an der SIX kotiert. So hat der Derivateanbieter Leonteq ein entsprechendes Tracker Zertifikat auf Bitcoin lanciert, welches am 12. Januar 2018 verfällt.

Anleger partizipieren bei diesem Produkt mit einem Ausübungsverhältnis von 0,1 an einem fallenden Bitcoin-Preis. Das heisst: Sinkt der Bitcoin-Kurs um 100 Dollar, dann steigt das Zertifikat entsprechend um 10 Dollar an. Der Anleger verdient also nicht 1 zu 1 an fallenden Kursen mit. Entsprechend ist auch das Verlustrisiko geringer, sollte Bitcoin bis zum Verfalldatum des Produkts ansteigen.

Wer es etwas riskanter mag: Seit heute Freitag sind auch zwei sogenannte Short Mini Futures der Bank Vontobel im Handel. Ein Derivat ist gemäss Vontobel-Mitteilung so ausgestaltet, dass es bei einem zehnprozentigen Kursverlust von Bitcoin knapp sechs Prozent zulegen wird (hier zum Produkt). Das zweite, noch etwas risikoreichere Produkt würde bei einem zehnprozentigen Kursverlust von Bitcoin gleich zehn Prozent an Wert gewinnen (hier zum Produkt). Das  entscheidende Schlussdatum dieser zwei Produkte ist am 16. Juli 2018. 

Bei allen drei Produkten können Anleger jedoch, wie bei regulären börsengehandelten Instrumenten, frühzeitig aussteigen.

Bitcoin-Rally hält weiter an

Profitabel sind diese Produkte nur, wenn die Bitcoin-Kurse fallen, was sie derzeit allerdings nicht tun. Im Gegenteil: Heute Morgen kratzte Bitcoin erstmals an der 8000-Dollar-Marke. Der schon seit Monaten andauerende steile Anstieg der Kryptowährung dauert damit weiter an. In nur einem Jahr ist Bitcoin um 940 Prozent teuer geworden, in diesem Monat sind es Plus 45 Prozent.

Bitcoin-Kursentwicklung in den letzten 12 Monaten, Quelle: coindesk.com

Bitcoin ist das grösste und bekannteste Cybergeld. Für diese Währungen steht keine Regierung oder Zentralbank ein. Ihr Kurs wird allein durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Geschaffen wird das Geld von Nutzern, deren Computer dafür komplexe Algorithmen berechnen.

Da Beträge schnell und anonym transferiert werden können, ist das Geld auch für Nutzer interessant, die illegale Geschäfte betreiben oder Kapitalkontrollen umgehen wollen. Gleichwohl beschäftigt sich inzwischen nahezu jede grössere Bank weltweit mit dem Computergeld und der dahinter stehenden Technologie Blockchain. 

Im Sommer 2016 lancierte die Bank Vontobel bereits ein erstes Derivat, in welchem Anleger von steigenden Bitcoin-Kursen profitieren können. Es habe bereits eine hohe Nachfrage nach dem Long-Tracker-Zertifikat gegeben, mit dem auf das Aufwärtspotenzial von Bitcoins gesetzt werden kann, sagte Eric Blattmann, Leiter Public Distribution of Financial Products bei Vontobel, zu Bloomberg. Nun gebe es auch die Möglichkeit für Investoren, ihre Position abzusichern und short zu gehen, fügte Blattmann an.

(Mit Material von Reuters)

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iruch
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Dank «Blockchain»-Namenszusatz: Aktie steigt plötzlich 400%

Dank «Blockchain»-Namenszusatz: Aktie steigt plötzlich 400 Prozent

Anleger stürzen sich derzeit auf alles, was den Namen Blockchain oder Bitcoin trägt. Das jüngste Beispiel einer britischen Aktie verdeutlicht den Krypto-Wahnsinn.

https://www.cash.ch/news/top-news/kryptowaehrungen-dank-blockchain-namenszusatz-aktie-steigt-ploetzlich-400-prozent-1119202

Zyndicate
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Werden Quantencomputer den

Werden Quantencomputer den Bitcoin zerstören?

Der Schweizer Forscher Marco Tomamichel von der University of Technology Sydney warnt: Quantencomputer können in zehn Jahren beliebig Bitcoins stehlen. Die Grossrechner dürften aber noch viel grössere Probleme bereiten.

08.11.2017 23:23

Von Pascal Züger

Der weltweite Trend zu digitalen Währungen bricht nicht ab: Mittlerweile existieren gemäss coinmarketcap.com weltweit 1273 Kryptowährungen mit einer Gesamtmarktkapitalisierung von über 200 Milliarden Dollar. Deutlich am beliebtesten ist mit einem Marktanteil von über 60 Prozent weiterhin Bitcoin. Solche rein digitalen Währungen können deshalb existieren, weil sie als sicher gelten und ihnen dadurch Vertrauen geschenkt wird.

Doch die Sicherheit könnte bald gefährdet sein, wie ein Forschungspapier des "Centre for Quantum Software and Information" der University of Technology Sydney in Zusammenarbeit mit weiteren Hochschulen beweist. Leistungsfähige Quantencomputer sollen sogenannte digitale Signaturen von Bitcoin-Transaktionen knacken können.

Der Leiter der Studie ist der Schweizer Dr. Marco Tomamichel. Er forscht seit drei Jahren an der University of Technology Sydney. Gegenüber cash.ch hält er fest: "Nach unserem Modell kann man frühestens in 10 Jahren mit einem Quantencomputer beliebig und unentdeckt Bitcoins stehlen, sofern keine Gegenmassnahmen getroffen werden."

Und so funktioniert der Hack: Wer Bitcoin senden will, muss dem Netzwerk einen Auftrag übermitteln, der elektronisch signiert wird. Damit wird klar, dass der Absender die Bitcoin-Adresse auch tatsächlich besitzt. Ein extrem schneller Rechner kann den ursprünglichen Auftrag aber manipulieren und so das ganze Geld von der Adresse stehlen. Alle Bitcoin im Wallet können so entwendet werden. 

Ohne Update das Ende von Bitcoin

Dieser Hack benötigt eine Rechenleistung, zu der herkömmliche Computer nicht fähig sind. Quantencomputer - die bislang noch nicht kommerziell existieren - dürften solche komplexen mathematischen Probleme jedoch in absehbarer Zeit lösen können. Google und IBM arbeiten derzeit mit Hochdruck an der Entwicklung von Quantencomputern und haben erste Prototypen entwickelt.

Bedeuten diese "Super-Rechner" das baldige Ende von Bitcoin? "Wenn Bitcoin bis dann kein Update erhält, auf jeden Fall", meint dazu Tomamichel, der in theoretischer Physik an der ETH Zürich doktoriert hat. Jedoch sei es prinzipiell möglich, die elektronische Signatur zu ersetzen, was vor Attacken durch Quantencomputer schütze. "Die Entwicklung solcher Signaturen ist momentan ein aktives Forschungsproblem, es gibt jedoch bereits einige gute Vorschläge."

Schlussendlich ist es ein Wettlauf mit der Zeit: Die Programmierer von Bitcoin und anderen Kryptowährungen müssen ihre Verschlüsselungen sicherer machen, bevor erste massentaugliche und genügend schnelle Quantencomputer auf den Markt kommen. Gemäss der vorliegenden Studie bleibt ihnen dazu noch 10 Jahre Zeit. Für Krypto-Experte Daniel Diemers, Partner bei PwC Strategy&, ist das ausreichend: "Es ist davon auszugehen, dass in diesem Zeitraum die Kryptographie und generell Cybersecurity nicht an Ort und Stelle verharren wird, sondern mit diesen Entwicklungen mitgehen wird." 

Auch der Bitcoin- und Blockchain-Community ist das Sicherheitsproblem durch die Quanten-Technologie bestens bekannt. Einige Firmen tüfteln bereits an Lösungen, um sich gegen diese anbahnende Gefahr zu schützen. Vereinzelte Kryptowährungen sind sogar jetzt schon "quantensicher", etwa Hcash und QRL ("quantum resistance ledger").

Ganze IT-Sicherheit in Frage gestellt

Doch die Einführung von Quantencomputern nur als Herausforderung für Kryptowährungen zu bezeichnen, wird dem Ausmass des Problems nicht gerecht: Praktisch jede heute gebräuchliche IT-Verschlüsselung  wird dadurch unbrauchbar werden. Etwa solche, die für Online-Banking oder Online-Shopping verwendet werden.

Dazu Niklas Nikolajsen, CEO von Bitcoin Suisse - dem grössten Schweizer Broker für Kryptowährungen: "Theoretisch könnte jemand in alleinigem Besitze eines leistungsfähigen Quantencomputers auf alle Bankkonten zugreifen, geheime Staatsdokumente einsehen und den Zutritt zu militärischen Einrichtungen rund um die Welt kontrollieren. In diesem Worst-Case-Szenario wäre das Wohlergehen von Bitcoin wohl eher zweitrangig."

Immerhin sieht Nikolajsen neben dieser düsteren Vision auch die Möglichkeit, dass der Wechsel zu den leistungsfähigeren Rechnern gelingt. Und dass sich die IT-Infrastruktur inklusive Bitcoin rechtzeitig an die neuen Gegebenheiten anpassen kann. Mit diesem positiveren Szenario der "Evolution anstatt einer Disruption", in dem auch die Kryptowährungen überleben können, rechnet Diemers von PwC.

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oblomov
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Zyndicate hat am 09.11.2017

Zyndicate hat am 09.11.2017 08:27 geschrieben:

Werden Quantencomputer den Bitcoin zerstören?

Der Schweizer Forscher Marco Tomamichel von der University of Technology Sydney warnt: Quantencomputer können in zehn Jahren beliebig Bitcoins stehlen. Die Grossrechner dürften aber noch viel grössere Probleme bereiten.

08.11.2017 23:23

Von Pascal Züger

Der weltweite Trend zu digitalen Währungen bricht nicht ab: Mittlerweile existieren gemäss coinmarketcap.com weltweit 1273 Kryptowährungen mit einer Gesamtmarktkapitalisierung von über 200 Milliarden Dollar. Deutlich am beliebtesten ist mit einem Marktanteil von über 60 Prozent weiterhin Bitcoin. Solche rein digitalen Währungen können deshalb existieren, weil sie als sicher gelten und ihnen dadurch Vertrauen geschenkt wird.

Doch die Sicherheit könnte bald gefährdet sein, wie ein Forschungspapier des "Centre for Quantum Software and Information" der University of Technology Sydney in Zusammenarbeit mit weiteren Hochschulen beweist. Leistungsfähige Quantencomputer sollen sogenannte digitale Signaturen von Bitcoin-Transaktionen knacken können.

Der Leiter der Studie ist der Schweizer Dr. Marco Tomamichel. Er forscht seit drei Jahren an der University of Technology Sydney. Gegenüber cash.ch hält er fest: "Nach unserem Modell kann man frühestens in 10 Jahren mit einem Quantencomputer beliebig und unentdeckt Bitcoins stehlen, sofern keine Gegenmassnahmen getroffen werden."

Und so funktioniert der Hack: Wer Bitcoin senden will, muss dem Netzwerk einen Auftrag übermitteln, der elektronisch signiert wird. Damit wird klar, dass der Absender die Bitcoin-Adresse auch tatsächlich besitzt. Ein extrem schneller Rechner kann den ursprünglichen Auftrag aber manipulieren und so das ganze Geld von der Adresse stehlen. Alle Bitcoin im Wallet können so entwendet werden. 

Ohne Update das Ende von Bitcoin

Dieser Hack benötigt eine Rechenleistung, zu der herkömmliche Computer nicht fähig sind. Quantencomputer - die bislang noch nicht kommerziell existieren - dürften solche komplexen mathematischen Probleme jedoch in absehbarer Zeit lösen können. Google und IBM arbeiten derzeit mit Hochdruck an der Entwicklung von Quantencomputern und haben erste Prototypen entwickelt.

Bedeuten diese "Super-Rechner" das baldige Ende von Bitcoin? "Wenn Bitcoin bis dann kein Update erhält, auf jeden Fall", meint dazu Tomamichel, der in theoretischer Physik an der ETH Zürich doktoriert hat. Jedoch sei es prinzipiell möglich, die elektronische Signatur zu ersetzen, was vor Attacken durch Quantencomputer schütze. "Die Entwicklung solcher Signaturen ist momentan ein aktives Forschungsproblem, es gibt jedoch bereits einige gute Vorschläge."

Schlussendlich ist es ein Wettlauf mit der Zeit: Die Programmierer von Bitcoin und anderen Kryptowährungen müssen ihre Verschlüsselungen sicherer machen, bevor erste massentaugliche und genügend schnelle Quantencomputer auf den Markt kommen. Gemäss der vorliegenden Studie bleibt ihnen dazu noch 10 Jahre Zeit. Für Krypto-Experte Daniel Diemers, Partner bei PwC Strategy&, ist das ausreichend: "Es ist davon auszugehen, dass in diesem Zeitraum die Kryptographie und generell Cybersecurity nicht an Ort und Stelle verharren wird, sondern mit diesen Entwicklungen mitgehen wird." 

Auch der Bitcoin- und Blockchain-Community ist das Sicherheitsproblem durch die Quanten-Technologie bestens bekannt. Einige Firmen tüfteln bereits an Lösungen, um sich gegen diese anbahnende Gefahr zu schützen. Vereinzelte Kryptowährungen sind sogar jetzt schon "quantensicher", etwa Hcash und QRL ("quantum resistance ledger").

Ganze IT-Sicherheit in Frage gestellt

Doch die Einführung von Quantencomputern nur als Herausforderung für Kryptowährungen zu bezeichnen, wird dem Ausmass des Problems nicht gerecht: Praktisch jede heute gebräuchliche IT-Verschlüsselung  wird dadurch unbrauchbar werden. Etwa solche, die für Online-Banking oder Online-Shopping verwendet werden.

Dazu Niklas Nikolajsen, CEO von Bitcoin Suisse - dem grössten Schweizer Broker für Kryptowährungen: "Theoretisch könnte jemand in alleinigem Besitze eines leistungsfähigen Quantencomputers auf alle Bankkonten zugreifen, geheime Staatsdokumente einsehen und den Zutritt zu militärischen Einrichtungen rund um die Welt kontrollieren. In diesem Worst-Case-Szenario wäre das Wohlergehen von Bitcoin wohl eher zweitrangig."

Immerhin sieht Nikolajsen neben dieser düsteren Vision auch die Möglichkeit, dass der Wechsel zu den leistungsfähigeren Rechnern gelingt. Und dass sich die IT-Infrastruktur inklusive Bitcoin rechtzeitig an die neuen Gegebenheiten anpassen kann. Mit diesem positiveren Szenario der "Evolution anstatt einer Disruption", in dem auch die Kryptowährungen überleben können, rechnet Diemers von PwC.

im 2008 habe ich meine Math-Diplomarbeit über Quantumcomputer geschrieben. Ich denke es dreht sich immer noch um die Implementierung des Shor-Algorithmus. Ich hatte damals am Feynmann-Quantencomputer gebastelt (mathematisch) und bin (leider nur heuristisch) zum Schluss gekommen, dass dieser nur für kleine Registerlängen funktioniert, d.h. die Ausgabewahrscheinlichkeit des richtigen Resultats nimmt mit zunehmender Registerlänge rapide ab. Ob es noch andere vielversprechende Techniken gibt, weis ich nicht, war ja nur eine Diplomarbeit...Schon damals dachte man, jaja, in 10 Jahren Smile 

Zyndicate
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Bitcoin-Rekordjagd geht

Bitcoin-Rekordjagd geht weiter - Kurs nähert sich 10 000 Dollar

Die Rekordjagd beim Bitcoin geht bei weiter hohen Schwankungen ungebremst weiter. Am Montagmorgen stieg der Kurs der umstrittenen Digitalwährung um bis zu 18 Prozent auf Kurse über der Marke von 9700 Dollar. Zuletzt kostete ein Bitcoin an wichtigen Handelsbörsen wie zum Beispiel Bitstamp oder Coinbase rund 9500 Dollar. Damit summieren sich die Gewinne seit Ende 2016 auf knapp 900 Prozent. Während der Bitcoin von einem Rekordhoch zum nächsten springt, sehen Experten eine gefährliche Marktübertreibung und warnen vor den Folgen einer platzenden Preisblase.

27.11.2017 06:33

Der Bitcoin ist der bekannteste Vertreter von Digitalwährungen, oder auch Kryptowährungen genannt. Anders als herkömmliche Währungen werden sie nicht von Zentralbanken und Regierungen kontrolliert. Befürworter schätzen die Freiheit und Anonymität, Kritiker warnen vor Missbrauch etwa zur Finanzierung krimineller Handlungen. Wegen extrem starken Kursschwankungen sehen Skeptiker Bitcoins nicht als Währung an, sondern sprechen von einem reinen Spekulationsobjekt./zb/oca

(AWP)

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Pleite von Bitcoin-Börse

Pleite von Bitcoin-Börse trifft Opfer mehrfach

Geprellte der Bitcoin-Börse Mt.Gox warten seit Jahr auf ihr Geld. Besonders schmerzhaft: Weil sie ihre digitalen Münzen nicht zurückbekommen, hat ihr Schadenersatz viel weniger Wert als ihr ursprüngliches Bitcoin-Konto.

26.11.2017 13:24

Es ist bislang der mit Abstand grösste Bitcoin-Diebstahl der Geschichte: Mt.Gox, der einst weltgrössten Börse für die Internet-Währung, kamen 650'000 Bitcoin abhanden. Sie schlitterte daraufhin Anfang 2014 in die Pleite.

Die geschädigten Kunden der japanischen Handelsplattform schauen in die Röhre: Ihre entwendeten Bitcoin-Guthaben werden sie nicht zurückbekommen. Ihnen steht lediglich Schadenersatz zu, dessen Summe dramatisch geringer ist, als ihr Bitcoin-Konto inzwischen wert wäre. Denn die Ansprüche orientieren einem Gerichtsurteil zufolge sich am Bitcoin-Kurs zum Zeitpunkt der Mt.Gox-Pleite. Seitdem hat er sich fast verzwanzigfacht.

Zudem müssten die Opfer auf das ihnen zustehende Geld wohl noch mehrere Jahre warten, sagt Kim Nilsson, ein schwedischer Software-Entwickler. "Es handelt sich um eine juristische Grauzone." Nilsson verlor zwölf Bitcoin bei Mt.Gox. 2014 war das Guthaben knapp 6000 Dollar wert. Heute sind es 98'172 Dollar.

Es wäre genügend Geld vorhanden

Ein japanisches Gericht setzte den Gesamtwert der Schadenersatzansprüche auf umgerechnet etwa 400 Millionen Dollar fest. Zahlreiche juristische Streitigkeiten zwischen Mt.Gox und früheren Geschäftspartnern sowie Investoren verhindern eine rasche Auszahlung. Dabei wäre mehr als genügend Geld vorhanden. Von den anfänglich verschwundenen 850'000 Bitcoin sind gut 200'000 wieder aufgetaucht. Der Wert allein dieses Guthabens beläuft sich auf 1,7 Milliarden Dollar. Hinzu kommen noch einmal jeweils die gleiche Anzahl von Bitcoin Cash und Bitcoin Gold im Gesamtvolumen von derzeit rund 250 Millionen Dollar.

Japanischen Anwälten zufolge werden Überschüsse aus der Insolvenzmasse an die Eigner des Unternehmens ausgeschüttet - den französischen Software-Entwickler Mark Karpeles sowie den US-Programmierer Jed McCaleb, der einen Minderheitsanteil von zwölf Prozent hält.

Die Mt.Gox-Geschädigten bringt das auf die Palme: "Wenn die Regierung das Geld einziehen würde, wäre das weniger abstossend, als es Mark zu geben", sagt Aaron Gutman, ein Software-Entwickler, der 464 Bitcoin mit einem aktuellen Wert von 3,8 Millionen Dollar verlor. Karpeles und McCaleb betonen allerdings, dass sie Überschüsse aus der Mt.Gox-Insolvenz nicht wollen.

Bitcoin als beliebtes Ziel von Hackern

Unterdessen bemühen sich einige der Geschädigten, einen Gläubigerausschuss auf die Beine zu stellen. Dies ist in Japan allerdings selten und dem Gesetz zufolge müssen mehr als die Hälfte der Geprellten - also gut 12'000 Personen - hierfür ins Boot geholt werden. Nach Worten von Daniel Kelman, einem US-Anwalt aus Taiwan, dem 44,5 Bitcoin abhanden kamen, wird der Streit um Mt.Gox noch eine ganze Weile anhalten. "Die Leute werden für höhere Schadenersatzansprüche kämpfen. Ganz sicher." Nobuaki Kobayashi, Insolvenz-Verwalter der Bitcoin-Börse, wollte sich zum Stand des Verfahrens nicht äussern.

Mt.Gox startete 2010 als Tauschbörse für Sammelkarten. Im Jahr darauf übernahm Karpeles die Plattform und baute sie zum führenden Handelsplatz für die damals neue Krypto-Währung Bitcoin aus. Seinen Angaben zufolge hatte Mt.Gox auf dem Höhepunkt 1,1 Millionen aktive Kundendepots und wickelte 90 Prozent des weltweiten Bitcoin-Handels ab. Dies lockte immer wieder Hacker an, die dort zwischen 2011 und 2014 insgesamt mindestens 650'000 Bitcoin erbeuteten - aktueller Wert: 5,3 Milliarden Dollar. Insgesamt gingen bisher weltweit rund eine Million Bitcoin verloren.

(Reuters)

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Die Hackerangriffe auf

Die Hackerangriffe auf Bitcoin & Co.

Der Hype um Cyber-Währungen macht die Börsen, an denen Bitcoin & Co. gehandelt werden, zu einem beliebten Ziel von Hackern. Eine Übersicht vergangener Attacken.

26.11.2017 13:28

Bitcoin ist in aller Munde. Seit Anfang 2017 hat sich der Kurs der Cyber-Währung vervielfacht. Fast täglich kommen neue Varianten dieser digitalen Zahlungsmittel, die aus Nullen und Einsen bestehen, hinzu. Deren Börsenwert beläuft sich der Webseite CoinMarketCap.com zufolge zusammengerechnet auf rund 250 Milliarden Dollar. Selbst Notenbanken tüfteln inzwischen an eigenen Versionen eines virtuellen Bargeld-Ersatzes.

Doch nicht erst der Hype der vergangenen Monate macht die Börsen, an denen Bitcoin & Co. gehandelt werden, zu einem beliebten Ziel von Hackern. Bei ihren Überfällen erbeuten sie manchmal Millionen und stürzen die Betreiber der Handelsplattformen oft in die Insolvenz. Bislang wurden insgesamt knapp eine Million Bitcoin gestohlen - zum aktuellen Kurs ist das eine Beute von 8,2 Milliarden Dollar.

Einer Studie von Tyler Moore zufolge, einem Professor für Cyber-Sicherheit an der Universität von Tulsa, wurden seit der Erfindung von Bitcoin 2009 ein Drittel aller Handelsplattformen für Krypto-Währungen gehackt. Nach Angaben der Datenschutz-Organisation Privacy Rights Clearinghouse lag die Quote bei US-Banken im gleichen Zeitraum bei einem Prozent. Nachfolgend eine Übersicht ausgewählter Angriffe:

MT.GOX

Am bekanntesten ist die Attacke auf die damals weltgrößte Bitcoin-Börse Mt.Gox aus Japan. Etwa 25.000 Kunden verloren rund 650.000 Bitcoin - aktueller Wert: 5,3 Milliarden Dollar. Die Bitcoin-Börse über die seinerzeit 90 Prozent des weltweiten Handels abgewickelt wurde, schlitterte daraufhin Anfang 2014 in die Pleite. Der Insolvenz-Verwalter der Börse hat Ansprüche von Geschädigten im Volumen von 400 Millionen Dollar anerkannt.

TETHER

Das jüngste Hacking-Opfer ist Tether. Das Startup teilte am 21. November 2017 mit, "externe Angreifer" hätten die gleichnamige Kryptowährung im Volumen von 31 Millionen Dollar gestohlen. Dem Branchendienst CoinMarketCap.com zufolge ist Tether mit einem Börsenwert von insgesamt 674 Millionen Dollar die Nummer 19 der insgesamt etwa 1300 Internet-Währungen.

BITFINEX

Im August 2016 erbeuteten Hacker bei einem Angriff auf die Hongkonger Handelsplattform Bitfinex 120.000 Bitcoins im damaligen Wert von etwa 70 Millionen Dollar. Gemessen am aktuellen Kurs beläuft sich der Schaden auf 982 Millionen Dollar.

CRYPTSY

Im Juli 2017 wurde der Betreiber der kollabierten Börse Cryptsy dazu verurteilt, 8,2 Millionen Dollar an seine Kunden zu zahlen. Der Richter sah es als erwiesen an, dass 11.325 Bitcoin gestohlen wurden. Allerdings blieb unklar, von wem.

KRAKEN

Am 7. Mai 2017 verloren Kunden der Handelsplattform Kraken einer Klageschrift zufolge fünf Millionen Dollar, weil sie während eines Hacker-Angriffs nicht auf ihre Konten zugreifen konnten. In dieser Zeit stürzte der Kurs der Internet-Währung Ether auf der Handelsplattform um 70 Prozent ab. Die Ether-Bestände derjenigen Anleger, die auf Pump spekuliert hatten, wurden daher zwangsverkauft.

(Reuters)

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Bitcoin knackt 10'000-Dollar

Bitcoin knackt 10'000-Dollar-Marke auch auf Krypto-Börse Bitstamp

Die Internetwährung Bitcoin hat am Mittwoch an der führenden Krypto-Börse Bitstamp zum ersten Mal die Marke von 10'000 Dollar geknackt. Der Kurs kletterte auf 10'069,12 Dollar.

29.11.2017 06:37

An mehreren kleineren Handelsplätzen wie Coingecko und Gatecoin hatte die Digitalwährung zuvor die Marke von 10'000 Dollar bereits übersprungen. Der Preis für das von Computern geschaffene Geld hat sich seit Jahresbeginn verzehnfacht.

Hintergrund für den enormen Kursanstieg sind Spekulationen, dass die renommierte US-Börse CME noch dieses Jahr einen Future auf Bitcoin auflegt. Mit einem solchen Finanzprodukt würden Investoren leichteren Zugang zu der virtuellen Währung haben und sie könnten auf steigende oder fallende Kurse wetten.

Zahlreiche Banker warnen allerdings vor Geldanlagen in die virtuelle Währung, für die keine Zentralbank einsteht und die nicht reguliert ist. Kursschwankungen im zweistelligen Prozentbereich sind keine Seltenheit.

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Deutsche Bundesbank warnt

Deutsche Bundesbank warnt erneut vor Bitcoin - Gefahr eines Totalverlusts

Die Bundesbank hat ihre Warnungen vor der Digitalwährung Bitcoin erneuert. "Der Bitcoin ist eine spekulative Anlage", sagte Vorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagausgabe). Von einer echten Währung könne man nicht sprechen. Bitcoins würden nämlich nur selten dazu genutzt, Waren und Dienstleistungen zu bezahlen. "Die Besitzer horten ihre Bitcoins und hoffen auf Wertsteigerungen - das ist eine riskante Spekulation." In einem am gleichen Tag veröffentlichten Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" warnte er ausserdem, dass ein Totalverlust drohe.

01.12.2017 08:30

Er warne fortlaufend vor Investitionen in virtuelle Währungen, sagte Thiele. "Geld definiert sich aus der Erfüllung dreier Funktionen", erläuterte er. "Es dient als Zahlungsmittel, als Wertaufbewahrungsmittel und als Recheneinheit. Die Eigenschaften sind nicht unabhängig voneinander." Bitcoin erfülle bislang "keine der drei Geldfunktionen im ökonomisch relevanten Masse, weil es nicht über eine Nische hinausreicht und extrem wertinstabil ist."

Finanzaufseher und Währungshüter weltweit hatten zuletzt immer wieder vor Investitionen in Digitalwährungen gewarnt. Ungeachtet dessen hatte sich in dieser Woche der Höhenflug des Bitcoins bei extrem hohen Schwankungen fortgesetzt. Am Mittwoch war der Kurs zeitweise über die Marke von 11 000 Dollar gesprungen.

Danach ging es aber wieder bergab. Zuletzt kostet er rund 9500 Dollar - das ist im Vergleich zum Freitag vergangener Woche immer noch ein Plus von rund 15 Prozent. Das Jahresplus summiert sich auf rund 900 Prozent. Als jüngste Kurstreiber gelten unter anderem die Erwägungen, renommierter Börsenbetreiber wie der CME oder Nasdaq Finanzprodukte zum Handel von Bitcoins aufzulegen. Auf diese Weise wäre es für viele Anleger und Investoren einfacher, mit Bitcoins zu handeln.

Der Bitcoin ist die älteste und bekannteste unter den mittlerweile rund 1000 Digitalwährungen. Hinter ihm stehen nicht Zentralbanken, sondern Computer, an denen die Währung hergestellt oder "geschürft" wird. Die Meinungen zu Kryptogeld gehen stark auseinander. Während die einen Freiheit und Anonymität schätzen, verweisen die anderen auf Gefahren wie Kursschwankungen oder kriminellen Missbrauch. Ob der aktuell massive Kurszuwachs gerechtfertigt ist, ist ebenfalls umstritten./zb/jkr/oca

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Simi
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Vertreute Gedanken über

Verstreute Gedanken über Bitcoins:

1) "Bitcoin" ist im Moment der meistgesuchte Begriff in der ganzen Welt.

2) Schaut euch das Order Book an. Die überwältigende Mehrheit der Transaktionen umfassen nur wenige hunderte Dollar, bzw. kleine Bruchteile eines Bitcoins. Die meisten "Bitcoins Investoren" kaufen 0.01 - 0.1 Bitcoins. Es sind keine Investoren, es sind arme Verzweifelte die anstatt Lotto oder Roulette zu spielen, kaufen sich Bitcoins und hoffen einen Coup zu landen.

3) Diejenige die vor ein paar Monaten Bitcoins zufällig gekauft haben und ganz schnell +300% oder +400% Gewinn gemacht haben, sind jetzt überzeugt Finanz-Experten zu sein. 

4) Die meisten Bitcoins Käufer haben keine Ahnung über die Technologie die auf der Grundlage von "Kryptowährungen" ist.

5) Bitcoins "Fans" nehmen überhaupt keine Kritik an. Nicht mal berechtigte Zweifel hören sie zu. Wer auf einem "Social" einen Zweifel äussert, wird angegriffen, beledigt und beschimpft. Bitcoins wurden zum Dogma erhoben.

6) Wer 1000 Dollar im Jahr 2009 in Bitcoins "investiert" hat, hat heute hunderte von Millionen Dollar in Bitcoins. Würdet ihr nicht eure Bitcoins jetzt sofort verkaufen? Der Bitcoins Markt hät keine "tiefe" um eine solche Transkation zu absorbieren und würde innerhalb von Minuten crashen. Das ist noch nicht passiert, das heisst die Bitcoins-Investoren "der ersten Stunde" sind schon seit langem ausgestiegen. 

7) Banken werden jetzt "Bitcoins Futures" auf dem Markt bringen. Sie werden also die Fernbedienung für die Bitcoin-Crash-Bombe in der Hand haben...

Elias
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Bitcoin und die Theorie des grösseren Trottels

 

Das wohl typischste Merkmal für eine Spekulationsblase ist das «This Time is Different»-Argument: Die Enthusiasten führen alle möglichen Gründe ins Feld, weshalb die Entwicklung dieses Mal einzigartig sei und sich überhaupt nicht mit früheren Spekulationsblasen vergleichen lasse. (Wenn Sie die Zeit haben: Lesen Sie die Kommentare zu dem erwähnten Blogbeitrag durch. Sie sind voll mit «This Time is Different»-Argumenten.)

 

 

Bitcoin hat keinen fairen Wert

Für so ziemlich jede Anlage, die ein Investor an den Finanzmärkten kaufen kann, lässt sich ein fairer oder innerer Wert ermitteln.

Zum Beispiel Aktien: Der innere Wert einer Aktie entspricht dem aktuellen Buchwert sowie dem Gegenwartswert aller Dividenden, die in Zukunft ausgeschüttet werden. Diese Berechnungsmethode ist zwar nicht punktgenau, und der Preis einer Aktie kann an der Börse stark schwanken, aber der innere Wert stellt doch so etwas wie einen Anker dar, an dem sich Investoren orientieren können und um den sich der Marktpreis der Aktie langfristig bewegt.

Zum Beispiel Anleihen (Bonds): Anleihen sind Schuldpapiere, die über eine bestimmte Laufzeit einen jährlichen Zins (Coupon) abwerfen und nach Ablauf der Laufzeit zu 100 Prozent zurückbezahlt werden. Auch dieses Zahlungsprofil lässt sich modellieren und mit Risikoprämien versehen – woraus ein fairer Wert abgeleitet werden kann.

Zum Beispiel Währungen: Der langfristig faire Wechselkurs von Währungen kann mit Methoden wie der Kaufkraftparität ermittelt werden.

Zum Beispiel Rohstoffe: Industrierohstoffe wie Erdöl oder Kupfer haben einen wirtschaftlichen Nutzen, aus dem sich aus dem Angebots-/Nachfrage- und Substitutionsprofil ein einigermassen fairer Marktwert ergibt.

 

https://www.fuw.ch/article/nmtm-bitcoin-und-die-theorie-des-groesseren-trottels/

 

 

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Bitcoin wieder auf Rekordjagd

Bitcoin wieder auf Rekordjagd - 12'000 USD in Sicht

Die Digitalwährung Bitcoin hat nach einem zwischenzeitlichen Dämpfer wieder an ihre Rekordjagd angeknüpft. Am Sonntag kostete ein Bitcoin auf mehreren namhaften Handelsplattformen rund 11'800 USD - und damit so viel wie noch nie. Am Montagmorgen fiel er gemessen an den beim Bitcoin üblichen Schwankungen nur geringfügig hinter das Rekordniveau zurück.

04.12.2017 08:05

Die Kurse der Digitalwährung schwanken extrem: Noch am Donnerstag war der Bitcoin nach einem Sprung über die Marke von 11'000 USD wieder auf rund 9'000 USD zurückgefallen. Notenbanker warnten vor diesem Hintergrund erneut vor der Unberechenbarkeit der Digitalwährung. Zu Jahresbeginn stand der Bitcoin erst bei 1'000 USD.

Am Freitag hatte der Bitcoin allerdings eine wichtige Hürde auf dem Weg zu einem etablierten Finanzprodukt genommen: Bereits in zwei Wochen wird es erstmals sogenannte Terminkontrakte auf Bitcoins geben, wie der weltgrössten Börsenbetreiber CME ankündigte. Diese Meldung hatte dem Bitcoin neuen Schwung verliehen.

tos/das

(AWP)

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sarastro
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Wer?

Wer von den Usern hat schon die ersten hunderttausend oder Millionen Dollar mit Bitcoin oder einer anderen Kryptowährung „verdient“ und versucht, dieses Guthaben nachher in echtes Geld (USD, EUR, CHF etc.) zu wechseln? Ich vermute, das Wechseln wird nicht gelingen, lasse mich aber gerne belehren.

Elias
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sarastro hat am 14.12.2017 15

sarastro hat am 14.12.2017 15:10 geschrieben:

Wer von den Usern hat schon die ersten hunderttausend oder Millionen Dollar mit Bitcoin oder einer anderen Kryptowährung „verdient“ und versucht, dieses Guthaben nachher in echtes Geld (USD, EUR, CHF etc.) zu wechseln? Ich vermute, das Wechseln wird nicht gelingen, lasse mich aber gerne belehren.

 

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Es ist ja ein Angebot nach

Es ist ja ein Angebot nach Nachfrage. Somit, wenn du Geld verdienst, jemand automatisch Geld verliert. Ein einfaches Spiel das aufgehen kann/muss. Ich habe über E Toro Ripple gekauft für 0.21$ und bei 0.55$ verkauft am Mittwoch. Das Geld war am Freitag auf meiner Bank!

Simi
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sarastro hat am 14.12.2017 15

sarastro hat am 14.12.2017 15:10 geschrieben:

 Ich vermute, das Wechseln wird nicht gelingen, lasse mich aber gerne belehren.

Ich habe es nun aus Neugier probiert, mit 100 Dollar. Habe Ethereum zufällig gekauft, nach 2 Stunden schon 15% "Gewinn" erzielt. Ethereum verkauft, 115 "Dollar" auf dem "elektronischen Konto", keine Gebühren für die Transaktionen. So, jetzt mal schauen was passiert wenn ich das in echtem Geld wechsle... Nun, ich warte seit einer Woche dass das Geld meinem richtigen Bank-Konto gutgeschriben wird... habe das Gefühl dass diese die tatsächliche "Gebühr" ist, man kann das KryptoGeld nicht mehr in echtem Geld wechseln. 

Mit solchen extremen Volatilitäten kann das Spiel sehr schnell süchtig machen, und das macht Spass, kaufen-verkaufen-kaufen-verkaufen, darum dreht das Krypto-Rad immer noch. Aber das ist nichts mehr als ein Spiel. Mal schauen was passiert wenn mal Leuten realisieren dass man damit keine Güter und keine Dienstleistungen bezahlen kann... Unverantwortlich ist aber das Verhalten der grossen Medien in dieser ganzen Geschichte.

Hans
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Simi hat am 16.12.2017 09:19

https://www.google.ch/amp/s/amp.aargauerzeitung.ch/wirtschaft/bezahlung-mit-bitcoins-wo-liegt-die-digitale-hauptstadt-131545595Simi hat am 16.12.2017 09:19 geschrieben:

sarastro hat am 14.12.2017 15:10 geschrieben:

 Ich vermute, das Wechseln wird nicht gelingen, lasse mich aber gerne belehren.

Ich habe es nun aus Neugier probiert, mit 100 Dollar. Habe Ethereum zufällig gekauft, nach 2 Stunden schon 15% "Gewinn" erzielt. Ethereum verkauft, 115 "Dollar" auf dem "elektronischen Konto", keine Gebühren für die Transaktionen. So, jetzt mal schauen was passiert wenn ich das in echtem Geld wechsle... Nun, ich warte seit einer Woche dass das Geld meinem richtigen Bank-Konto gutgeschriben wird... habe das Gefühl dass diese die tatsächliche "Gebühr" ist, man kann das KryptoGeld nicht mehr in echtem Geld wechseln. 

Mit solchen extremen Volatilitäten kann das Spiel sehr schnell süchtig machen, und das macht Spass, kaufen-verkaufen-kaufen-verkaufen, darum dreht das Krypto-Rad immer noch. Aber das ist nichts mehr als ein Spiel. Mal schauen was passiert wenn mal Leuten realisieren dass man damit keine Güter und keine Dienstleistungen bezahlen kann... Unverantwortlich ist aber das Verhalten der grossen Medien in dieser ganzen Geschichte.

In Zug kann man mit Bitcoin bezahlen...

 

Gruss Hans

iruch
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Bitcoin nimmt Kurs auf 20'000 Dollar

Bitcoin nimmt Kurs auf 20'000 Dollar

Bitcoin hat sich auf vielen wichtigen Handelsplätzen der Marke von 20'000 US-Dollar genähert. Seit Sonntag gibt es auch einen zweiten Terminkontrakt auf die bislang kaum regulierte Internet-Währung.

https://www.cash.ch/news/top-news/digitalwaehrung-bitcoin-nimmt-kurs-auf-20000-dollar-1129258

Simi
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"Alle der 1’334 verschiedenen

"Alle der 1’334 verschiedenen Coins, die es zum 7. Dezember gibt, versprechen einfach, eine knappe, revolutionäre, neue Währung zu sein. So einfach war’s noch nie, gierigen Menschen, Geld abzunehmen." (Inside Paradeplatz)

https://insideparadeplatz.ch/2017/12/07/krypto-gaga-bitcoin-ueber-15000-...

Simi
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Gestern Bitcoin auf 20'000

Gestern Bitcoin auf 20'000 dollar, heute schon unter 18'000. Ethereum gestern unter 700 dollar, heute 840 dollar. Und was machen gerade einigen Exchange-Plattformen? Sie haben seit gestern den Handel gesperrt. Unmöglich zu kaufen, und wenn man auf einem Gewinn sitzt unmöglich zu verkaufen. Diese extreme Willkürlichkeit der Handelsplattformen sollte Krypto-Investoren beunruhigen... 

Zyndicate
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Bitcoins geben in Asien mehr

Bitcoins geben in Asien mehr als zehn Prozent nach

Die Kryptowährung Bitcoin hat am Mittwoch zeitweise mehr als zehn Prozent verloren. Damit ist das Cybergeld auf den tiefsten Stand seit einer Woche gefallen.

20.12.2017 06:34

Der Kurs liegt zudem um fast ein Fünftel unter dem Rekordwert von 19'666 Dollar, der erst vor drei Tagen markiert wurde. Die Ausgabe von zwei Futures mache es für institutionelle Investoren leichter, in die Währung zu investieren, sagte Makoto Sakuma vom Forschungsinstitut NLI in Tokio. Zudem ermöglichten sie es, auf fallende Kurse zu wetten.

Dazu kommt ein bekannter japanischer Händler, der in den vergangenen 24 Stunden über Twitter mitteilte, er habe Bitcoin verkauft. Schätzungsweise 30 bis 50 Prozent aller Bitcoin-Investoren sind japanische Privatleute. "Weil dieser Händler viele Anhänger hat, könnten seine Tweets einen Einfluss auf japanische Händler haben, was wiederum den Markt bewegt haben könnte", sagte Sakuma.

Seit Jahresbeginn haben sich Bitcoin um das 19-fache verteuert. Das weckt Sorgen vor einer Blase. Dänemarks Notenbankchef Lars Rohde verglich Bitcoin sogar mit der Tulpenmanie im 17. Jahrhundert. Damals waren die Preise für Tulpenzwiebeln in den Niederlanden in astronomische Höhen geschossen. Als die Blase platzte, verloren viele Menschen ihr Vermögen.

(AWP)

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Domtom01
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Endlich entweicht aus dieser

Endlich entweicht aus dieser überflüssigen Blase die Luft! Und das kann schneller gehen als erhofft oder befürchtet, je nachdem, wie man dazu steht!

So ein Schwachsinn muss in sich kollabieren! Mich würde es freuen. Niemand braucht so eine energiefressende Sch..., die nur für illegale Geschäfte taugt. Von wegen "technische Revolution", nichts als heisse Luft, die jetzt entweicht... hoffe ich doch zumindest. 

Man mag den Banken vorwerfen, sie erzeugen Geld aus dem Nichts - stimmt! Doch hier können irgendwelche Nerds, die im real life nichts können, "Kryptowährung" schaffen.... der reinste Wahnsinn. Pfffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffff und weg damit!

Wenn es nur so leicht wäre!

Domtom01
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und die Abwärtsdynamik

und die Abwärtsdynamik beschleunigt sich sogar noch - so geil!

bonobolio
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Raus aus Bitcoin und rein ins Gold

Ein grosser Profiteur vom Bitcoin-Crash dürfte Gold sein.

Also raus aus dem Bitcoin und rein in den sicheren Hafen Gold (die Monate Januar und Februar sind traditionell starke Monate für Gold und Minenaktien):

http://finance.google.com/finance?q=NYSE%3AGG&ei=3ho9WpDWJ8WDsgGdh73IAg

Elias
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Bitcoin fällt unter 10’000 $

Die Kryptowährung notiert nur noch halb so hoch als Allzeithoch von 20'000 $ erreicht war.

(Bloomberg/CP/AT) Der Kurs der Bitcoinwährung schwankt weiterhin stark. Am Mittwoch ist der Preis unter 9’900 $ gefallen. Noch am Vortag hatte die Währung über 12’000 $ gekostet.

Seit dem Allzeithoch von 20’000 $ am 17. Dezember hat die Währung mehr als die Hälfte ihres Werts eingebüsst. Damit ist die Marktkapitalisierung von Bitcoin seit dem Höchst um 160 Mrd. $ gefallen.

Die Preise werden stark von der Unsicherheit über eine schärfere Regulierung getrieben. In Südkorea wird erwogen, die Börsen, an denen Kryptowährungen gehandelt werden, vollständig zu schliessen.

Eine weitere schlechte Nachricht für Bitcoin-Anleger war die Schliessung der Krypto-Investmentplattform Bitconnect durch die texanische Wertpapieraufsicht. Die Webseite hat eine hohe Rendite von bis zu 40% monatlich für die Einlage von Kryptowährungen angeboten.

Bitconnect soll laut Wertpapieraufsicht mit der Ausgabe einer eigenen Digitalwährung unerlaubterweise eigene Wertpapiere in Umlauf gebracht haben. Die Webseite wurde von Kryptowährungsexperten öffentlich verdächtigt, ein Schneeballsystem betrieben zu haben.

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Elias
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Bitcoin stabilisiert sich nach 25-prozentigem Einbruch

Mittwoch, 17. Januar, 09.17 Uhr: Die umstrittene Digitalwährung Bitcoin hat sich am Mittwoch nach ihrem heftigen Absturz am Dienstag stabilisiert.

Am Mittwochmorgen kostete ein Bitcoin auf der großen Handelsplattform Bitstamp etwa 11.300 US-Dollar. Am Dienstag war der Kurs um etwa 25 Prozent von rund 14.000 Dollar auf weniger als 11.000 Dollar eingebrochen. Auch viele andere Kryptowährungen verloren deutlich an Wert, darunter die zunehmend beliebten Bitcoin-Alternativen Ether und Ripple.

https://www.focus.de/finanzen/boerse/kryptowaehrungen/bitcoin-im-news-ti...

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Elias
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Erneut heftiger Kurseinbruch bei Bitcoin, Ripple und Ether

Die umstrittene Digitalwährung Bitcoin hat am Dienstag erneut einen schweren Kurseinbruch verzeichnet.

Marktbeobachter sprachen von einer starken Verunsicherung der Anleger. Zeitweise rutschte der Kurs des Bitcoin auf wichtigen Handelsplattformen deutlich unter die Marke von 12'000 USD. Im Vormittagshandel erholten sich die Kurse wieder ein Stück weit und standen wieder über dieser Marke. In der vergangenen Nacht wurde der Bitcoin noch bei etwa 14 000 Dollar gehandelt. Starke Verluste gab es auch bei anderen Kryptowährungen wie Ether oder Ripple: Während Ripple am Dienstag laut Daten von "CoinMarketCap" um rund 25 Prozent einbricht, verliert das Token von Ethereum rund 20 Prozent an Wert

Seit dem Rekordhoch von Mitte Dezember, als der Bitcoin nach einem rasanten Höhenflug zeitweise bis an die Marke von 20'000 USD gestiegen war, hat die Digitalwährung mittlerweile etwa 40% an Wert verloren. "Der gesamte Cyberwährungsmarkt einschliesslich Bitcoin befindet sich derzeit gehörig unter Druck", kommentierte Marktanalyst Timo Emden vom Analysehaus DailyFX Deutschland.

Nach Einschätzung von Emden sind die Bitcoin-Investoren "spürbar verunsichert". Zu sehr hätten eine Reihe von Negativschlagzeilen auf den Kryptowährungen gelastet.

So sorgten zuletzt Berichte über eine stärkere Regulierung für immer mehr Gegenwind. Beispielsweise will Südkorea stärker gegen Kryptowährungen vorgehen. Das Land bereitet laut Justizministerium einen Gesetzesentwurf vor, der den Börsenhandel mit Bitcoin und Co. untersagt.

Ausserdem gab es zuletzt Pressemeldungen, wonach die chinesische Regierung offenbar den hohen Stromverbrauch durch das Schürfen von Kryptowährungen wie Bitcoin drosseln will. Der Bitcoin hat in Asien eine grosse Fangemeinde, weshalb die Kurse auf Nachrichten aus den Krypto-Hochburgen China und Südkorea besonders stark regieren.

Der Bitcoin ist die bekannteste der Digitalwährungen. Anfang 2017 kostete ein Bitcoin noch weniger als 1'000 USD. Vertreter der klassischen Finanzwelt sehen den Bitcoin skeptisch. Angesichts des rasanten Kursanstiegs wurden Vergleiche mit der niederländischen Tulpenmanie im 17. Jahrhundert gezogen. Damals waren die Preise für Tulpenzwiebeln rasant gestiegen, bevor die Blase schliesslich platzte.

jkr/bgf/jha/

FRANKFURT (awp international)

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mueret00
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IOTA

Es gibt intelligentere Währungen wie z.B. IOTA, die keinen Balast mit sich führen wie BTC. Gerade IOTA ist für Bezahlungen von sehr kleinen Beträgen im Internet der Dinge gedacht...

Aber das soll keine Empfehlung sein. Ich bin persönlich in nichts drin und frage mich z.B. warum der GURU BTC überhaupt auflistet. Zum Vergnügen? Oder weil das Kurspaar BTC/USD hier auf cash.ch Werbung eines Derivatepartners aufweist?

Tja. Wer jetzt Derivate hat, kann ja "problemlos" verkaufen. Es sei denn, die "Banken" (VT und Leonteq?) stellen unbefriedigende Kurse. Aber wie wollen die einen Kursverlust um mehr als 15% überhaupt absichern, wenn die eigene BTC-Bestände nicht einfach so auf den Markt werfen können? Schliesslich werden die sich ja auch in der Schlange anstellen müssen. Wobei die sicher "prioritär" behandelt werden, weil das Handelsvolumen grösser ist. LOL

Der "Hype" ist mir schon suspekt. Ich gewinne nichts und fliege nicht auf die Fresse. Ob VT auf die Fresse fliegt, ist mir egal. Mich stört lediglich deren Retargetingwerbung. Ich habe meine Entscheidung getroffen und werde BTC vollständig ignorieren.

Elias
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Bitcoin kauft keinen Kaffee

Die Transaktionsgebühren für die Kryptowährung sind explodiert. Das macht kleine Guthaben wertlos.

Ist Bitcoin Geld? Wie sich der Autor an das erste Semester seines Wirtschaftsstudiums erinnert, muss Geld drei Kriterien erfüllen: Geld ist eine Recheneinheit, ein Wertaufbewahrungsmittel und erfüllt eine Zahlungsfunktion.

Zumindest für Letztere taugt Bitcoin momentan wenig. Der Grund: Die durchschnittliche Gebühr für eine Bitcoin-Transaktion beträgt zurzeit rund 30 $ (vgl. hier). Nachdem die Gebühr jahrelang weit unter 10 Cent lag, ist sie zusammen mit dem Bitcoin-Kurs 2017 explodiert.

 

Quelle: bitcoininfocharts.com

 

Wie kam es dazu? Bitcoin-Transaktionen werden in Datenpaketen (sog. Blocks) gespeichert, die an die Kette (engl.: Chain) bestehender Pakete angereiht werden – daher der Name Blockchain. Die Blockchain ist ein digitales Register, das ohne zentrale Instanz und für alle einsehbar funktioniert.

Zur Berechnung der einzelnen Blocks stellen Personen oder Organisationen (sog. Miner) Rechenkapazität zur Verfügung, dafür erhalten sie eine Gebühr (daneben werden sie mit der Schürfung von neuen Bitcoin belohnt). Diese bewegte sich jahrelang im Bereich unter 10 Cent.

Obergrenze wird ausgereizt

2017 schossen die Bitcoin-Transaktionen allerdings in die Höhe. Damit explodierten der Kurs und die Gebühr für die einzelnen Transaktionen.

Denn die Anzahl Transaktionen pro Zeiteinheit ist beschränkt. Ein Block hat eine fixe Obergrenze von einem Megabyte. Früher war das bei einer relativ kleinen Anzahl Transaktionen kein Problem. Heute wird diese Obergrenze ausgereizt.

Aktuell sind ständig rund 180’000 Transaktionen ausstehend (vgl. hier). Diese Überweisungen warten darauf, durch die Miner in die Blockchain eingetragen zu werden. Prioritär behandeln die Miner in dieser Warteschlange diejenige Transaktion, die am meisten Gebühr verspricht. Zeitweise lag der Durchschnittspreis so bei fast 55 $.

Abspaltung mit grösseren Blocks

Kleinere Bitcoin-Guthaben sind damit quasi wertlos. Darum kann man zum Beispiel auch keinen Kaffee (Kaffee 131.705 0.04%) mit Bitcoin kaufen, es sei denn, man ist gewillt, dafür rund 60 $ zu bezahlen. Selbst in der Stadt mit dem teuersten Kaffee der Welt (Zürich) ist dazu wohl kaum jemand bereit.

«Das Problem war absehbar», sagt Luzius Meisser, Gründer und Vorstandsmitglied der Bitcoin Association Switzerland und Gastautor dieses Blogs.

Die Gemeinde der Bitcoin-Blockchain-Entwickler ist sehenden Auges in dieses Problem gelaufen. Sie konnte sich in der Vergangenheit nicht auf grössere Blöcke einigen.

So kam es im vergangenen Jahr zur Spaltung (sog. Hard Fork). Ein Teil der Community hat Bitcoin Cash entwickelt, die erste erfolgreiche Abspaltung von der Bitcoin-Blockchain, die eine grössere Block-Limite hat. Bitcoin XT, Bitcoin Unlimited und Bitcoin Classic hatten es in der Vergangenheit versucht, erreichten aber nie die kritische Grösse.

Solange sich die Bitcoin-Entwickler nicht auf grössere Blöcke einigen können, wird Bitcoin als Transaktionsmittel in Konkurrenz zu traditionellem Geld das Nachsehen haben.

Wenn sich die Bitcoin-Abwicklung selbst nicht verändert, könnte sich auch ein Parallelsystem für die Transaktionen mit der Kryptowährung etablieren. Das Lightning Network erlaubt Bitcoin-Überweisungen zwischen zwei Parteien, die ausserhalb der Blockchain ohne Verzögerung abgewickelt werden. Das Netzwerk will so «Milliarden an Transaktionen in einer Sekunde» ermöglichen.

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