Bitcoins

Bitcoin Kurs - BTC/USD 

Valor: 39475121 / Symbol: XBT.USD.SPOT.SPR
  • 6'441.3235 USD
  • +1.48% +93.7335
  • 19.09.2018 21:30:41
181 posts / 0 new
Letzter Beitrag
Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 18.09.2018
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 16'886
Bitcoin fällt unter 10’000 $

Die Kryptowährung notiert nur noch halb so hoch als Allzeithoch von 20'000 $ erreicht war.

(Bloomberg/CP/AT) Der Kurs der Bitcoinwährung schwankt weiterhin stark. Am Mittwoch ist der Preis unter 9’900 $ gefallen. Noch am Vortag hatte die Währung über 12’000 $ gekostet.

Seit dem Allzeithoch von 20’000 $ am 17. Dezember hat die Währung mehr als die Hälfte ihres Werts eingebüsst. Damit ist die Marktkapitalisierung von Bitcoin seit dem Höchst um 160 Mrd. $ gefallen.

Die Preise werden stark von der Unsicherheit über eine schärfere Regulierung getrieben. In Südkorea wird erwogen, die Börsen, an denen Kryptowährungen gehandelt werden, vollständig zu schliessen.

Eine weitere schlechte Nachricht für Bitcoin-Anleger war die Schliessung der Krypto-Investmentplattform Bitconnect durch die texanische Wertpapieraufsicht. Die Webseite hat eine hohe Rendite von bis zu 40% monatlich für die Einlage von Kryptowährungen angeboten.

Bitconnect soll laut Wertpapieraufsicht mit der Ausgabe einer eigenen Digitalwährung unerlaubterweise eigene Wertpapiere in Umlauf gebracht haben. Die Webseite wurde von Kryptowährungsexperten öffentlich verdächtigt, ein Schneeballsystem betrieben zu haben.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.09.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'310
Südkorea prüft Schliessung

Südkorea prüft Schliessung aller lokaler Kryptowährungs-Plattformen

Südkorea erwägt die Schliessung sämtlicher lokaler Handelsplattformen für virtuelle Währungen. Dies sagte der Chef der Finanzdienstleistungskommission, Choi Jong Ku, am Donnerstag.

18.01.2018 06:50

Geprüft werde aber auch, ob nur diejenigen Plätze geschlossen werden sollten, die gegen Gesetze verstossen hätten. Er äusserte sich, nachdem die Kryptowährung Bitcoin massiv unter Druck geraten war.

Vorausgegangen waren Berichte, wonach Südkorea den Handel mit Kryptowährungen verbieten könnte. Südkorea ist eine der Hochburgen der Spekulation mit Bitcoin & Co. Am Donnerstagmorgen notierte Bitcoin bei etwa 11'560 Dollar.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 18.09.2018
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 16'886
Bitcoin-Anlegern weht ein kalter Wind entgegen

Die indischen Finanzämter nehmen Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Ripple ins Visier und fordert Steuergelder ein. Derweil wollen die Aufseher in den USA und Europa Bitcoin bremsen.

Die indischen Finanzämter forderten Zehntausende Anleger zur Zahlung von Kapitalertragssteuer auf ihre Geschäfte mit den Cyberdevisen auf. Eine Erhebung habe ergeben, dass in den vergangenen 17 Monaten Deals im Volumen von 3,5 Milliarden Dollar getätigt worden seien, teilten die Steuerbehörden mit. Vor allem junge, technikaffine Anleger sowie Immobilien- und Schmuckunternehmer seien bei Kryptowährungen eingestiegen. Viele Investoren hätten ihre Geschäfte gegenüber den Finanzämtern verschweigen. Zum Teil hätten Steuerfahnder selbst mit Bitcoin & Co gehandelt, um die Geldströme nachzuverfolgen.

Nobelpreisträger Shiller: Bitcoin wird kollabieren

Das indische Finanzministerium erklärte, eine Kommission sondiere derzeit Möglichkeiten für eine Einschränkung der Geschäfte. Letztlich müsse aber das Parlament über eine Regulierung entscheiden. Monatlich steigen schätzungsweise 200'000 Inder neu in das Geschäfte mit dem Internet-Geld ein. Die indische Regierung hat wegen der starken Kursschwankungen wiederholt vor Cyber-Devisen gewarnt und sie in den Zusammenhang mit betrügerischen Schneeballsystemen gestellt. China und Südkorea erwägen, den Handel komplett zu verbieten. Auch Finanzaufseher in Europa und den USA wollen Kryptowährungen stärker unter Kontrolle bringen.

Aufseher in den USA und Europa wollen Bitcoin einbremsen

Auch die Finanzaufseher in den USA und in Europa wollen nach den Kursturbulenzen bei Bitcoin & Co die Kryptowährungen stärker unter Kontrolle bringen. Die US-Börsenaufsicht SEC warnte Fonds-Verbände vor Sicherheitsproblemen bei Anlageprodukten, die auf solchen virtuellen Währungen basieren und für eine breite Öffentlichkeit vorgesehen sind. Deutschland und Frankreich kündigten ein gemeinsames Werben in der Gruppe der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) für ein international koordiniertes Vorgehen an, um die Risiken der Cyberdevisen zu begrenzen. In der EU seien zudem Beratungen über eine Richtlinie bereits fortgeschritten, die dem Bitcoin die Anonymität nehme, sagte ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums am Freitag.

In den USA machte die zuständige SEC-Vertreterin Dalia Blass deutlich, dass es erst dann grünes Licht für Finanzprodukte mit Bezug auf Kryptowährungen geben werde, wenn bestehende Bedenken ausgeräumt seien. "Es gibt eine Reihe substanzieller Probleme mit dem Investorenschutz, die geprüft werden müssen, bevor die Emittenten diese Fonds Investoren anbieten", betonte Blass in dem am Donnerstag bekanntgemachten Brief. Sie forderte Antworten auf detaillierte Fragen. So müsse geklärt werden, wie bei den anvisierten Investmentfonds und börsennotierten Fonds (ETFs) die Anlegergelder geschützt sind und Preise festgelegt werden. Wichtig sei ferner, dass die Investoren die Risiken verstünden und eine Manipulation der Bitcoin-Märkte verhindert werde.

Kursexplosion weckt Begehrlichkeiten

Die Kursexplosion bei Bitcoin und anderen Cyberdevisen im vergangenen Jahr hat grosse Begehrlichkeiten in der Finanzindustrie geweckt. Allerdings äusserte die SEC bereits vor Tagen grundsätzliche Bedenken. Daraufhin zogen mehrere Fondsanbieter ihre Zulassungsanträge für Kryptowährungs-Fonds zurück, die sich auch an Privatanleger richten sollen. Insidern zufolge will sich der US-Senat im kommenden Monat mit den Risiken von Bitcoin & Co befassen.

Bereits im März vergangenen Jahres scheiterten die beiden Investoren Cameron und Tyler Winklevoss, denen die Bitcoin-Börse Gemini gehört, mit dem Versuch, einen ersten ETF auf die Cyberwährung genehmigen zu lassen. Die SEC erteilte ihnen eine Absage. Die Winklevoss-Zwillinge, die mit Plagiatsvorwürfen gegen Facebook-Gründer Mark Zuckerberg bekanntwurden, streben an, dass ihr Fonds direkt in Bitcoin investiert. Dies gilt als besonders riskant. Daher sehen die - nun allerdings ebenfalls ausgebremsten - Vorschläge anderer Fondsfirmen vor, in den USA bereits gelistete Terminkontrakte auf Bitcoin zur Grundlage ihrer ETFs zu machen.

Auch Europa nimmt Bitcoin ins Visier

Auch in Europa rücken Kryptowährungen immer mehr in den Blickpunkt. Das deutsche Bundesfinanzministerium will nach eigenen Angaben die Risiken virtueller Währungen "vertieft" im Blick behalten, auch in Hinblick auf etwaigen Handlungsbedarf. Dies soll zusammen mit Frankreich geschehen. Da es hier um ein globales Phänomen gehe, sei auch ein internationales Vorgehen auf Ebene der G20 sinnvoll. "Bitcoin sind kein gesetzliches Zahlungsmittel, sie unterliegen keiner Einlagensicherung", sagte der Ministeriumssprecher. Die Finanzaufsicht BaFin habe sie allerdings als Finanzinstrument eingestuft. Damit würden Tauschplattformen für virtuelle Währungen der Aufsicht und damit Sorgfaltspflichten unterliegen.

Auf der europäischen Ebene ist man dem Ministerium zufolge noch nicht ganz so weit. Daher sollten in einer Änderung der EU-Geldwäscherichtlinie alle europäischen Tauschplattformen für solche Währungen und deren Anbieter unter anderem zu einer Identifizierungspflicht beim Umtausch in reale Währungen angehalten werden. Das aber würde "Bitcoin auch die Anonymität nehmen", sagte der Ministeriumssprecher.

(Reuters)

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

bonobolio
Bild des Benutzers bonobolio
Offline
Zuletzt online: 18.09.2018
Mitglied seit: 19.03.2009
Kommentare: 396
Bitcoin + Goldcorp
Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 18.09.2018
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 16'886
Amerikaner warnen die Schweiz

Die Schweiz hat sich in letzter Zeit um Mekka für Bitcoin entwickelt. Nun gibt es warnende Stimmen aus den USA.

Der US-Finanzminister Steven Mnuchin und Starökonom Joseph Stiglitz warnen die Schweiz im Gespräch mit dem SonntagsBlick. Viele wollten Bitcoin verbieten, nur die Schweiz mache das Gegenteil. "Wir reden hier über Steuerhinterziehung, Terrorismus, Geldwäsche: Dinge, mit denen man nicht in Verbindung stehen will.»

Diese Befürchtungen haben den Schweizer Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann nicht davon abgehalten, sich Ende dieser Woche mächtig für die Kryptowährungen ins Zeug zu legen.

(rai)

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Tanja_12
Bild des Benutzers Tanja_12
Offline
Zuletzt online: 25.01.2018
Mitglied seit: 25.01.2018
Kommentare: 1
Bitcoin Umfrage

Im Rahmen meiner Masterarbeit untersuche ich die verhaltensökonomischen Merkmale von Bitcoin Investorinnen/Investoren. Es würde mir enorm helfen, wenn Sie sich 5 Minuten Zeit nehmen würden, um an der Umfrage teilzunehmen. Vielen Dank!

https://de.surveymonkey.com/r/7CL6SS6

 

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 18.09.2018
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 16'886
US-Ratingagentur bewertet Kryptowährungen

Note C+ für Bitcoin

Ein "Befriedigend" mit Plus für den Bitcoin – die US-Ratingagentur Weiss hat die Investmenttauglichkeit von Kryptowährungen unter die Lupe genommen. Ethereum schneidet besser ab.

Die US-Ratingagentur Weiss hat ein Rating für Kryptowährungen aufgestellt. Demnach bewertet sie Ethereum mit der Note B, einem „gut“, der Bitcoin muss sich mit einem C+, einem besseren „befriedigend“ zufrieden geben. Die Bestnote A erhielt keine der 74 Kryptowährungen im Rating, das zur Gänze nur für zahlende Kunden verfügbar ist. Faktoren wie Preisentwicklung, technologisches Potenzial, Akzeptanz und Sicherheit seien in die Bewertung eingeflossen. Bewertungen von A oder B seien als Kauf-Tipp zu verstehen, eine C-Note als "Halten“, D und E als „Verkaufen“.

Die eher mittelprächtige Bewertung des Urvaters der aktuellen Kryptowährungen begründet Weiss unter anderem damit, dass der Bitcoin mit langsamer Verarbeitung von Transaktionen und hohen Zahlungsgebühren zu kämpfen habe. Weiterhin habe der Bitcoin Schwächen wie zum Beispiel den hohen Stromverbrauch für Mining. Wäre es nur um Faktoren wie Akzeptanz, Bekanntheit und Sicherheit des Netzwerks gegangen, so hätte es für ein A gereicht. Die Kryptogeldplattform Ethereum weise zwar ähnliche Flaschenhälse auf, verfüge aber über eine höhere Transaktionsgeschwindigkeit und bessere Upgradefähigkeit, daher ein B.

Ripple und Dogecoin mit gleicher Note

Ähnlich überraschend dürfte auch die Bewertung für die vor allem aufs Bankwesen zielende Währung Ripple und den als Satirewährung gedachten Dogecoin sein – in beiden Fällen ein C. Bei Ripple sorgten Weiss zufolge die wiederholten Preisabstürze für Abstriche, ebenso die starke Zentralisierung und Kontrolle durch die Erschaffer des Coins. So sind nur rund 39 Milliarden der gesamten Geldmenge von 100 Milliarden Ripple in Umlauf, der Rest wird vom Unternehmen dahinter kontrolliert.

Der Dogecoin wiederum überzeuge durch seine hohe Nutzung, die zum Beispiel die Bitcoin-Abspaltung Bitcoin Cash übertrumpfe. Ein Blick auf die Transaktionszahlen beider Währungen lässt diese Einschätzung allerdings zweifelhaft erscheinen.

Bitinfocharts.com

Die Zahl der Transaktionen von Dogecoin (rot) und Bitcoin Cash (blau) im Vergleich. Eine höhere Nutzung des Dogecoin ist nicht unbedingt erkennbar. (Bild: Bitinfocharts.com)

DDoS-Grüße aus Südkorea

Besondere Preisbewegungen ließen sich nach Veröffentlichung des Ratings zunächst nicht beobachten. Bislang hatte sich die Agentur Weiss auch nicht mit Expertise in dem Bereich hervorgetan; in der Kryptogeldszene quittierten viele Beobachter die Bewertungen eher mit Spott und Kopfschütteln oder bezweifelten den Leumund der Agentur, weil die US-Finanzaufsicht SEC 2006 wegen Unregelmäßigkeiten eine Strafe gegen Weiss verhängte.

Abgesehen davon scheint die Ankündigung vor allem in Asiens Coinerszene für Aufregung gesorgt zu haben: Laut Weiss soll es vor Veröffentlichung des Ratings zu DDoS-Versuchen aus Südkorea gegen die Website der Rating-Agentur gekommen sein, zuvor habe es Aufrufe dazu in Social-Media-Kanälen gegeben. (axk)

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.09.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'310
Ex-UBS-Banker startet Krypto

Ex-UBS-Banker startet Krypto-Fonds

Das Schweizer Fintech-Startup Crypto Finance hat einen Fonds für Krypto-Währungen aufgelegt und will dafür bis Ende Januar rund 10 Millionen Dollar einsammeln.

28.01.2018 19:32

Das verrät CEO und Mitbegründer Jan Brzezek in einem Interview mit Bloomberg News. "Es handelt sich um einen passiven Fonds, der den ersten Blue-Chip-Index für Krypto-Währungen abbildet", sagt Brzezek, der zuvor in den Diensten der UBS Group stand. Berechnet wird dieser Index vom Börsenbetreiber SIX Swiss Exchange. Er ist nach Marktkapitalisierungen gewichtet und beinhaltet bisher Bitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum und Litecoin. In der Zukunft soll der Index auf 10 Währungen ausgeweitet werden.

Brzezek: "Der Fonds richtet sich an institutionelle Investoren, also nicht an Retail-Kunden". Als Beispiele nennt er Banken, Vermögensverwalter und Family-Offices. Aufgelegt wurde der Fonds offshore, doch an einer Zulassung für ein Schweizer Produkt wird gearbeitet. Von einer Regulierung in der Schweiz verspricht sich Brzezek eine Vergrösserung des potenziellen Kundenkreises.

Anlage-Strategen von Deutsche Bank Wealth Management warnen indes in einer Studie, dass Krypto-Währungen "eine riskante Anlage sind, da die jüngsten Preissteigerungen auf Spekulationen und auf ein Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage zurückzuführen sind". Als problematisch bezeichnen sie Volatilität, mögliche Preismanipulationen sowie Datenverlust oder Datendiebstahl. 

Aussergewöhnlich hohe Volatilität

Brzezek gibt zu, dass die Volatilität bei Krypto-Währungen gegenüber anderen Anlageklassen "aussergewöhnlich hoch" ist. Doch gerade dies sieht er "neben der tiefen oder negativen Korrelation gegenüber traditionellen Anlagen" als Chance. Asset-Manager seien derzeit auf der Suche nach Rendite und bei vielen "anderen Anlageklassen gibt es kaum noch Luft nach oben".

Dass der erste Fonds des Unternehmens passiv ist, begründet Brzezek damit, dass die Anlageklasse der Krypto-Währungen noch relativ jung sei. Ein Fonds, der einen Index abbilde, sei für Investoren in einem neuen Markt transparenter und nachvollziehbarer. Für den Sommer seien aber auch aktiv verwaltete Fonds geplant.

Crypto Finance, das im Juni gegründet worden war und 26 Mitarbeiter beschäftigt, hatte Ende des vergangenen Jahres rund 17,5 Millionen Franken für den Ausbau des Unternehmens eingesammelt. Sitz der Gesellschaft, die neben Fonds auch Brokerage- und Storage-Dienste für Bitcoin und andere Krypto-Währungen anbietet, ist Zug. Der Schweizer Kanton hat sich zu einem weltweiten Zentrum für Krypto-Infrastruktur entwickelt.

Bekannte Namen im Verwaltungsrat

"Zug verbindet eine einzigartige Balance aus politischer Kultur, die zukunftsorientiert ist, und einer Umarmung der Blockchain-Technologien, während gleichzeitig traditionellere Schweizer Werte wie Datenschutz und Vertraulichkeit berücksichtigt werden", sagt Oliver Bussmann, Präsident der Crypto Valley Association, die sich für den Standort einsetzt, im Gespräch mit Bloomberg. Bei ihrer Gründung hatte sie 16 Mitglieder, heute sind es über 550 Firmen und Personen.

Für den Verwaltungsrat seines Unternehmens konnte Brzezek bekannte Namen aus der Schweizer Finanzwelt gewinnen. So sitzen im Verwaltungsrat beispielsweise Raymond J. Bär, Ehrenpräsident der Julius Bär Gruppe, und Tobias Reichmuth, CEO und Gründer des Vermögensverwalters Susi Partners AG aus Zürich.

Bei der UBS hatte sich Brzezek zwischen 2015 und Anfang 2017 erstmals genauer mit Krypto-Währungen und der zu Grunde liegende Blockchain-Technologie beschäftigt. "Ich fühlte mich wie Alice im Wunderland", erinnert er sich. Er glaubt, dass die neue Technologie die Finanzwelt verändert. Weniger sicher ist er sich bei der Frage danach, wie viel ein Bitcoin in einem Jahr wert sein wird: "Vielleicht sind es 50.000 Dollar oder nur 1000 Dollar."

(Bloomberg)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.09.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'310
Krypto-Börse Coincheck will

Krypto-Börse Coincheck will Nutzer nach Hacker-Angriff entschädigen

Coincheck, eine der grössten Handelsplattformen für Kryptowährungen in Japan, will Nutzer entschädigen, denen bei einem Hackerangriff Digitalgeld gestohlen worden ist. Die 260 000 betroffenen Nutzer würden 88,549 japanische Yen (82 US-Cent) für jede Einheit der gestohlenen Digitaldevise NEM erhalten, teilte die Plattform am Wochenende mit. Insgesamt 523 Millionen Einheiten seien gestohlen worden. Bestreiten will Coincheck die Rückzahlung aus eigenen Ressourcen.

28.01.2018 17:52

Nach Bekanntgabe der Entschädigung zog der NEM-Preis an, auch andere Digitalwährungen legten zu. Am Freitag hatte Coincheck den Verlust des Digitalgeldes im Wert von gut 400 Millionen US-Dollar verkündet. Die Probleme bei Coincheck lassen Erinnerungen wach werden an die ehemalige Bitcoin-Börse Mt.Gox, die im Jahr 2014 nach spektakulärem Verschwinden einer hohen Anzahl von Bitcoins letztlich unterging. Auch dürften Vorfälle wie der bei Coincheck Stimmen lauter werden lassen, die eine staatliche Kontrolle des bisher weitgehend unregulierten Handels mit Kryptowährungen fordern./she

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 18.09.2018
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 16'886
Experte sieht den Bitcoin-Kurs 2019 bei nur noch 1'000 Dollar

Der Bitcoin hat seit seinem Hoch bei rund 20'000 US-Dollar deutlich an Wert verloren. Nun warnt ein angesehener Wall-Street-Stratege, dass die weltweit beliebteste Kryptowährung vor einem noch viel stärkeren Crash stehen könnte.

Peter Boockvar, Chief Investment Officer bei der Vermögensverwaltung Bleakley Financial Group, hat in einem Interview mit dem US-Sender "CNBC" eine düstere Zukunft für den Bitcoin gezeichnet: "Ein Wert, der sich parabelförmig entwickelt, endet typischerweise wieder dort, wo er begonnen hat". Deshalb wäre er auch nicht überrascht, wenn der Bitcoin-Kurs im Laufe eines Jahres wieder auf 1'000 bis 3'000 US-Dollar zurückfallen würde.

Sollte Boockvar recht behalten, so würde das gegenüber dem derzeitigen Kursniveau ein Einbruch um mehr als rund 90 Prozent bedeuten.

Bitcoin - Eine Blase?

Peter Boockvar warnte in dem Interview, der Bitcoin zeige Anzeichen einer Blase - und die Luft beginne bereits zu entweichen. Damit bezog er sich wohl darauf, dass sich die Cyberwährung, die in 2017 um mehr als 1'000 Prozent zulegen konnte, inzwischen schon deutlich von ihrem kurz vor Jahresende erreichten Hoch von rund 20'000 US-Dollar entfernt hat.

Der Wall-Street-Stratege ist bei weitem nicht der erste, der glaubt, dass sich beim Bitcoin eine Blase gebildet hat. Zu den prominentesten Personen, die sich entsprechend geäussert haben, zählt wohl Investment-Legende Warren Buffett: Auf einer Veranstaltung mit Wirtschaftsstudenten im vergangenen Oktober, sagte dieser, der Bitcoin sei eine "echte Blase". Der Finanzguru steht der Internetwährung sehr skeptisch gegenüber. Schon im Jahr 2014 hatte er den Bitcoin als "Fata Morgana" bezeichnet.

Ein weiterer Skeptiker ist der Wirtschafts-Nobelpreisträger Paul Krugman. Sein grösster Kritikpunkt besteht darin, dass die meisten Menschen überhaupt nicht verstünden, um was es sich bei Bitcoin eigentlich handelt. Genau wie die Immobilienblase, stufte der Wirtschaftsexperte die Bitcoin-Blase im Dezember 2017 als offensichtlich ein.

Zukunft nach der Blase

Doch selbst wenn sich eine Blase gebildet hat und diese bald platzen sollte, so muss das nicht zwangsläufig das Ende des Bitcoin bedeuten. Der deutsche Investor Klaus Hommels etwa sieht eine Zukunft nach der Blase. Wie er in einem Interview mit dem "Tagesspiegel" erklärte, sei das Muster bei Kryptowährungen vergleichbar mit anderen neuen Trends: Erst gebe es "einen Superhype und dann knallt es." Doch im Anschluss daran, so seine Erwartung, würde es sich in der Masse durchsetzen.

Geld verdienen trotz Bitcoin-Crash

Und auch ein Bitcoin-Crash muss nicht unbedingt schlecht sein. Der auf Bitcoin spezialisierte Hedgefonds BitSpread hat erklärt, dass ihn der Preis nicht interessiert, weil er von jeder Preisentwicklung profitieren kann. Diese Gelassenheit beruht darauf, dass der Hedgefonds zwar fortlaufend Bitcoins kauft und wieder veräussert, dabei jedoch selbst keine Position eingeht. Vielmehr profitiert er von der Preisdifferenz zwischen den Börsen.

Aber auch für Kleinanleger gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Bitcoin zu shorten. Dazu eignen sich Finanzinstrumente wie CFD, Futers oder ETCs. Jedoch sind solche Instrumente nicht risikofrei. Wer damit auf fallende Kurse spekuliert, sollte sich zuvor gut über die Risiken informieren.

Redaktion finanzen.ch

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

iruch
Bild des Benutzers iruch
Offline
Zuletzt online: 30.08.2018
Mitglied seit: 22.04.2013
Kommentare: 197
Wem übergibt Bitcoin die Krypto-Krone?

Digitalwährungen: Wem übergibt Bitcoin die Krypto-Krone?

Die grösste Digitalwährung Bitcoin verliert laufend Marktanteile. Mehrere alternative Coins stehen bereit, um die Krypto-Krone zu übernehmen.

https://www.cash.ch/news/top-news/digitalwaehrungen-wem-uebergibt-bitcoin-die-krypto-krone-1140986

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.09.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'310
Japans Finanzaufsicht stattet

Japans Finanzaufsicht stattet Krypto-Börse Kontrollbesuch ab

Die japanische Finanzaufsicht hat der von Hackern angegriffenen Kryptobörse Coincheck am Freitag einen Kontrollbesuch abgestattet.

02.02.2018 04:39

Die Behörden versuchten herauszufinden, wie Hacker Cyber-Geld im Wert von 530 Millionen Dollar von der in Tokio ansässigen Handelsplattform hatten stehlen können, sagte Finanzminister Taro Aso vor Journalisten. Die Inspektion diene dem Schutz der Nutzer.

Die Aufsichtsbehörde FSA erklärte, sie habe Coincheck bereits vor dem Hackerangriff aufgefordert, Unsicherheiten des Computersystems zu beseitigen.

Der Diebstahl der Cyber-Devisen ist einer der größten dieser Art. Am Freitag vergangener Woche hatte Coincheck den Handel aller Transaktionen mit virtuellen Währungen außer Bitcoin ausgesetzt, nachdem Hacker Coins der Cyber-Devise Nem im Volumen von 534 Millionen Dollar erbeutet hatten. Als Konsequenz verlangte die FSA, dass Coincheck binnen zweier Wochen einen Bericht darüber vorlegt und Maßnahmen ergreift, um einen ähnlichen Raub in Zukunft zu verhindern.

(Reuters)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 18.09.2018
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 16'886
Bitcoin fährt den grössten Wochenverlust seit 2015 ein

Kryptowährungen stehen massiv unter Druck

 

(Reuters) Der Ausverkauf bei Bitcoin geht weiter: Die Cyber-Devise verbilligte sich am Freitag um 8,5% auf 8314 Dollar. Mit einem Minus von insgesamt etwa 25% steuerte sie damit auf den grössten Wochenverlust seit drei Jahren zu. «Strengere Regulierungen und eine Flut an negativen Nachrichten haben viele Spekulanten zu Gewinnmitnahmen veranlasst», sagte Analyst Milan Cutkovic vom Brokerhaus AxiTrader. «Eine Korrektur bis auf 5000 $ ist nicht auszuschliessen.»

Indien forciert Verbot

Weltweit arbeiten Regierungen daran, den relativ neuen Markt für virtuelle Währungen mit seinen drastischen Kursausschlägen zu zügeln. Die Behörden in Indien gehen energisch gegen Kryptowährungen vor. Das südasiatische Land will Bitcoin und Co für Bezahlvorgänge oder andere Transaktionen verbieten, wie Finanzminister Arun Jaitley am Donnerstag ankündigte. Investitionen in Cyber-Devisen seien für Anleger aber nach wie vor möglich. Die Regierung wolle Massnahmen ergreifen, um Betrug und illegale Transaktionen mit den digitalen Währungen einzudämmen, fügte Bitcoin-Experte Kartik Shinde von der Beratungsgesellschaft EY hinzu.

Bereits zuvor stellte die indische Regierung Kryptowährungen in mehreren Fällen in Zusammenhang mit betrügerischen Schneeballsystemen. Die lokalen Finanzämter forderten zudem im Januar Zehntausende Anleger von Cyber-Devisen zur Zahlung von Kapitalertragssteuern auf. Einer Erhebung zufolge sind in den vergangenen 17 Monaten Deals im Volumen von 3,5 Mrd. $ getätigt worden. Viele Investoren hätten dabei ihre Geschäfte gegenüber Behörden verschwiegen.

Japan kontrolliert Kryptobörse 

Derweil stattete die japanische Finanzaufsicht der von Hackern angegriffenen Kryptobörse Coincheck am Freitag einen Kontrollbesuch ab. Die Behörden versuchten herauszufinden, wie Hacker Cyber-Geld im Wert von 530 Mio. $ von der in Tokio ansässigen Handelsplattform hatten stehlen können, sagte Finanzminister Taro Aso vor Journalisten. Die Inspektion diene dem Schutz der Nutzer.

Die Aufsichtsbehörde FSA erklärte, sie habe Coincheck bereits vor dem Hackerangriff aufgefordert, Unsicherheiten des Computersystems zu beseitigen.

Der Diebstahl der Cyber-Devisen ist einer der grössten dieser Art. Am Freitag vergangener Woche hatte Coincheck den Handel aller Transaktionen mit virtuellen Währungen ausser Bitcoin ausgesetzt, nachdem Hacker Coins der Cyber-Devise Nem im Volumen von 534 Mio. $ erbeutet hatten. Als Konsequenz verlangte die FSA, dass Coincheck binnen zweier Wochen einen Bericht darüber vorlegt und Massnahmen ergreift, um einen ähnlichen Raub in Zukunft zu verhindern.

 

Russische Sberbank plant offenbar Kryptohandel über Schweizer Niederlassung

(AWP) Das russische Finanzhaus Sberbank plant laut einem Medienbericht von Reuters die Eröffnung einer Handelsplattform für Kryptowährungen. Dazu soll über die Schweizer Niederlassung in Zürich die dazu notwendige Infrastruktur aufgebaut werden, wie der Head of Global Markets der russischen Bank, Andrey Shemetov, gegenüber Reuters sagte.

In Russland seien Kryptowährungen wie der Bitcoin nicht als Zahlungsmittel akzeptiert und der russische Staat arbeite an einer Regulation, die Transaktionen von digitalen Währungen erlaube, ohne sie komplett zu verbieten, wie es im Beitrag weiter heisst. Die Staatsbank wolle daher ihren Kunden den Handel über die Schweizer Niederlassung ermöglichen. Zum genauen Zeitpunkt machte Shemetov keine Angaben.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

sdo
Bild des Benutzers sdo
Offline
Zuletzt online: 18.07.2018
Mitglied seit: 17.09.2014
Kommentare: 62
Vielen Dank

Vielen Dank für den informativen Beitrag. Ich verfolge diese Kryptogeschichte nur so am Rande mit.

Schade, schon wieder eine Börse gehackt. War da nicht schon etwas mit einem Walletanbieter oder einer anderen Börse im vergangenen Sommer?! Oder irre ich mich da?

Herzliche Grüße,

sdo

iruch
Bild des Benutzers iruch
Offline
Zuletzt online: 30.08.2018
Mitglied seit: 22.04.2013
Kommentare: 197
Kryptowährungen sind ein Albtraum für viele Staaten

Kryptowährungen sind ein Albtraum für viele Staaten

Auf der ganzen Welt befürchten Staatsvertreter und Aufsichtsbehörden, dass Kryptowährungen zu Steueroasen werden könnten. Zu spät - es passiert schon.

https://www.cash.ch/news/politik/neue-steueroasen-kryptowaehrungen-sind-ein-albtraum-fuer-viele-staaten-1140829

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 18.09.2018
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 16'886
Lloyds verbietet Bitcoin-Käufe mit Kreditkarte

Ein britische Bankengruppe will dass Kunden mit Bitcoin keine Schulden anhäufen. Derweil befindet sich der Bitcoin weiter im freien Fall, während eine andere Kryptoanlage nahezu stabil bleibt.

Die britische Bankengruppe Lloyds Banking Group erlaubt ihren Kunden ab sofort keine Kreditkarten-Käufe von Bitcoins und anderen Kryptowährungen mehr. Das teilte der Konzern, zu dem unter anderem die Geldhäuser Lloyds, Halifax und Bank of Scotland gehören, am Montag mit.

Damit sollen Kunden davor bewahrt werden, infolge der starken Kursschwankungen Schulden anzuhäufen, sagte eine Sprecherin. Per EC-Karte könnten die digitalen Währungen aber weiterhin gekauft werden.

„Dies könnte die erste einer Reihe von Maßnahmen von Banken sein, um die wachsende Konkurrenz durch Kryptowährungen zu unterbinden“, sagt Mati Greenspan, leitender Analyst bei der Social-Trading-Plattform E-Toro.

Die Angst vor einer Intervention durch Aufsichtsbehörden sei dagegen überzogen. Diese hätten durch die Blockchain-Innovation weit weniger zu verlieren als etablierte Finanzinstitutionen

Derweil befindet sich der Kurs von Bitcoin im freien Fall. Am Montagvormittag verliert die digitale Währung weitere 7 Prozent und wird mit einem Kurs von unter 8000 Dollar angegeben. Seit Dezember 2017 hat der Bitcoin mehr als 60 Prozent an Wert verloren. Am 17. Dezember hatte der Bitcoin noch auf vielen Krypto-Börsen einen Höchstkurs von knapp 20.000 Dollar verzeichnet.

Im Zuge des Abverkaufs der bekanntesten digitalen Währung haben auch andere Kryptoanlagen wie Litecoin, Dash, Monero, Neo oder Starcoin massiv an Wert verloren. Nur Ethereum, neben Bitcoin noch eine der bekannteren Kryptoanlagen, konnte sich bisher dem allgemeinen Druck entziehen und das Kursniveau von Ende Dezember halten.

Nach einer Umfrage von Goldman Sachs unter 1.300 Ökonomen und institutionellen Kunden rechnen 42 Prozent der Befragten damit, dass der Bitcoin-Preis im Februar um 25 bis 50 Prozent fallen wird. Die Krypto-Community hingegen sei deutlich positiver gestimmt, so Greenspan. Viele rechneten damit, dass der Preis in den kommenden Monaten wieder über 10.000 Dollar steigen werde. Bitcoin teste aktuell seine langfristige Trendlinie. Die kommenden Tage könnten darüber entscheiden, welche dieser beiden Kursprognose sich am Ende bewahrheite.

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/finanzmarkt/bitcoin-kurs-weiter-im-f...

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.09.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'310
Bitcoin beschleunigt Talfahrt

Bitcoin beschleunigt Talfahrt: Kurs fällt unter 7000 US-Dollar

Die umstrittenen Kryptowährung Bitcoin hat am Montag ihre Talfahrt fortgesetzt mit dem Rutsch unter 7000 US-Dollar. In Nachmittagshandel fiel der Kurs der ältesten und bekanntesten Digitaldevise auf der grossen Handelsplattform Bitstamp bis auf 6979 US-Dollar. Das waren etwa 15 Prozent weniger als am Sonntag. Andere virtuelle Währungen, von denen es mittlerweile rund 1500 gibt, gerieten teilweise noch stärker unter Druck.

05.02.2018 19:32

Am Montag hatte Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), eine Warnung ausgesprochen: "Digitalwährungen sollten als sehr riskante Wertanlagen betrachtet werden", sagte er vor dem EU-Parlament in Strassburg. Die Bankenaufsicht der EZB untersuche die Risiken der Digitalwährungen. Die Banken der Eurozone hielten jedoch keine relevaten Bestände an Bitcoins, sagte Draghi.

Erst Mitte Dezember hatte der Bitcoin nach einem rasanten Kursanstieg seit Anfang 2017 einen Rekordstand von fast 20 000 Dollar erreicht. Doch seither ging es mehr oder weniger stetig bergab. Gründe für den Einbruch gibt es viele, allen voran die immer lauter werdenden Forderungen nach einer Regulierung des bislang weitgehend unkontrollierten Handels. Hinzu kommen Hackangriffe wie unlängst auf den grossen japanischen Handelsplatz Coincheck oder technische Probleme wie Dauer und Kosten von Bitcoin-Transaktionen.

Als weiteres Argument für die jüngsten Kursverluste wird zudem die schlechte Stimmung an den internationalen Finanzmärkten genannt. Riskantere Anlagen, zu denen mittlerweile auch Digitalwährungen gezählt werden, seien von der schlechteren Börsenstimmung erfasst und verkauft worden, hiess es. Dieses Argument steht im Gegensatz zu früheren Argumenten, wonach Digitalwährungen - in Anlehnung an das Edelmetall Gold - als neuer sicherer Hafen gelten sollen. Davon ist momentan aber nichts mehr zu sehen.

Generell gehen die Meinungen zu Digitalwährungen stark auseinander: Befürworter preisen den technischen Fortschritt und schätzen die Unabhängigkeit von staatlicher Kontrolle. Kritiker monieren, bei Bitcoin und anderen Kryptowährungen handele es sich nicht um Währungen im klassischen Sinne, weil zentrale Eigenschaften wie Wertstabilität fehlten. Ausserdem wird die hohe Missbrauchsgefahr aufgrund der Anonymität des Zahlungsprozesses moniert./jsl/das

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.09.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'310
Versicherer testen Policen

Versicherer testen Policen gegen Kryptowährungsklau

Seit dem Diebstahl von einer halben Milliarde Dollar bei der Börse Coincheck wächst die Nachfrage nach Versicherungen gegen Kryptowährungsklau. Doch bislang tummeln sich nur wenige Assekuranzen in diesem neuen Segment.

11.02.2018 19:52

Die Kursrally von Bitcoin & Co im vergangenen Jahr zaubert Anlegern nicht nur ein Lächeln ins Gesicht. Angesichts von Hacker-Angriffen und einer schärferen Regulierung haben Investoren immer öfter auch Sorgenfalten: Nicht erst seit dem Diebstahl von einer halben Milliarde Dollar bei der japanischen Börse Coincheck wächst die Nachfrage nach Versicherungen gegen Kryptowährungsklau.

Bislang tummeln sich nur wenige Assekuranzen in diesem neuen Segment. Hierzu gehören die US-Firmen XL Catlin und Chubb sowie der japanische Konzern Mitsui Sumitomo. AIG beschäftige sich seit 2014 mit diesem Thema, sagt Christopher Liu, Chef der Cyber-Versicherungen für Finanzinstitute bei dem US-Unternehmen. Vereinzelt habe sein Haus Versicherungen gegen Kryptowährungsdiebstahl ausgestellt. Man befinde sich aber noch in der "Erforschungsphase". Am weltweit 720 Milliarden Dollar schweren Versicherungsmarkt hat dieses Geschäft mit Cyber-Devisen bislang einen verschwindend geringen Anteil.

Bedarf ist durchaus vorhanden: Seit der Erfindung von Bitcoin vor etwa zehn Jahren wurden digitale Taler im Wert mehrerer Milliarden Dollar gestohlen, meist durch Hacker-Angriffe auf Börsen oder Betreiber von Kryptowährungskonten, sogenannter Wallets. Dem Branchendienst CB Insights zufolge sammelten Firmen 2017 bei fast 800 sogenannten Initial Coin Offerings (ICOs) insgesamt mehr als fünf Milliarden Dollar an Investorengeldern ein. Experten der Unternehmensberatung Ernst & Young gehen aber davon aus, dass etwa zehn Prozent dieser Summe bei Diebstählen abhandenkommt.

Das größte Problem für die Versicherer ist, die Risiken zu kalkulieren, um daraus eine passende Versicherungsprämie zu machen. Die Blockchain-Technologie, auf der Bitcoin & Co basieren, durchschauen nur Eingeweihte. Außerdem fehlen in diesem Feld - anders als beispielsweise bei Verkehrsunfällen - ausreichend statistische Daten. "Die erste Herausforderung für uns war, herauszufinden, ob das Ganze für ein Produkt taugt", so Greg Bangs von XL Catlin. Aus diesem Grund habe seine Firma zunächst ausgiebig mit wichtigen Akteuren des Kryptowährungssektors sowie potenziellen Kunden gesprochen.

Spreu vom Weizen trennen

Mindestens ebenso wichtig sei es aber, die Unternehmen der Kryptowährungsbranche auf Herz und Nieren zu prüfen, sagt Jackie Quintal, Versicherungsberaterin für den Vermittler Aon. Teil ihres Jobs sei es, seriöse von unseriösen Firmen zu trennen. "Wenn sie nur widerwillig Informationen herausgeben oder keine Antworten auf Fragen zu Richtlinien der Unternehmensführung haben, verschwinden sie meist von alleine wieder."

Eine Durchleuchtung durch die Versicherer kann schnell mehrere Monate dauern. Geprüft werden Sicherheitsvorkehrungen gegen Hacker-Angriffe, die Größe des Geschäfts oder die Personalausstattung. Einige Bitcoin-Börsen und Wallet-Anbieter seien überrascht, wie streng und detailliert die Untersuchung sei, so Matt Prevost, Nordamerika-Chef für Cyber-Versicherungen bei Chubb.

Dennoch bleiben Assekuranzen vorsichtig. So versichert Great American Insurance zwar seit 2014 Diebstahl durch Mitarbeiter oder Zahlungen mit Bitcoin. Verluste durch Hacker-Angriffe werden aber nicht abgedeckt. Andere Firmen versichern keine Online-Kryptowährungskonten, im Fachjargon "Hot Storage" genannt.

"Entscheidend ist die regulatorische Aufsicht"

Einer größeren Verbreitung von Krypto-Policen stehen zudem die hohen Kosten im Weg, sagt Ty Sagalow, Chef der Beratungsfirma Innovation Insurance. Um einen Betrag von zehn Millionen Dollar abzusichern, werden meist etwa 200'000 Dollar jährlich fällig. Für vergleichbare Policen anderer Bereiche müssen Kunden üblicherweise weniger als die Hälfte zahlen.

Aber auch die Kursrally des Jahres 2017 kann Versicherungsnehmer in die Zwickmühle bringen: Im Januar deckte eine Police über zehn Millionen Dollar noch den Verlust von knapp 11.000 Bitcoin ab. Aktuell sind es nur noch etwa 1300.

Für Cameron Winklevoss, Mitgründer der Krypto-Börse Gemini, sind Versicherungen nicht das dringendste Thema für die junge Branche. "Entscheidend ist die regulatorische Aufsicht, die sicherstellt, dass eine Börse das macht, was sie machen soll." Dann komme es gar nicht so weit, eine Versicherung in Anspruch nehmen zu müssen. Die Gehversuche mit Krypto-Policen seien dennoch notwendig, erklärt Henry Sanderson, Leiter des Cyber-Geschäfts beim Versicherungsmakler Safeonline. "Wenn wir die Gelegenheit jetzt nicht ergreifen, ist das eine verpasste Chance für die Versicherer."

(Reuters)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.09.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'310
Verbote und Beschränkungen

Verbote und Beschränkungen rund um Bitcoin und Co.

Der kometenhafte Aufstieg von Bitcoin und Co. scheint unaufhaltsam. Jeder will auf den Zug aufspringen. Regierungen und Notenbanken sind die Cyber-Devisen mit ihren drastischen Kursausschlägen dagegen ein Dorn im Auge.

26.02.2018 02:11

Sie versuchen, den bislang unregulierten Markt in den Griff zu bekommen und Unternehmen, die sich mit virtuellen Währungen oder der ihnen zugrundeliegenden Blockchain-Technologie beschäftigen, an die kurze Leine zu nehmen. In Deutschland zum Beispiel beschränkt sich die Regulierung bislang auf Warnungen vor den Risiken. Konkrete Initiativen sind Mangelware.

Nachfolgend eine Auswahl von geplanten oder bereits in Kraft getretenen Verboten und Beschränkungen für Geschäfte mit Kryptowährungen.

SCHWEIZ

ICOs müssen je nach Verwendungszweck verschiedene Anforderungen erfüllen. Werde das Kapital als Zahlungsmittel eingesetzt, müssten die Gesetze zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorfinanzierung erfüllt werden. Entsprächen die Vermögenswerte Anteile an Unternehmen, werde das ICO ähnlich wie etwa ein Börsengang behandelt.

SÜDKOREA

Südkorea will die Kryptobörsen an die kurze Leine nehmen. Ein ursprünglich angedachtes Verbot des Handel mit Kryptowährungen und die Schliessung aller Handelsplattformen des Landes ist dem Finanzminister zufolge aber vom Tisch. Ab Ende Januar dürfen anonym geführte Bankkonten nicht mehr für den Handel mit virtuellen Devisen genutzt werden.

CHINA

China will den Internet-Nutzern des Landes den Zugang zu Kryptobörsen blockieren. Im Herbst 2017 verbot die Regierung Initial Coin Offerings (ICOs), bei denen Firmen im Tausch gegen digitale Münzen ("Coins") oder Anteile ("Token") Geld bei Investoren einsammeln. Vor diesem Hintergrund gaben mehrere chinesische Kryptobörsen auf.

HONGKONG

Die Börsenaufsicht will verstärkt gegen Kryptobörsen vorgehen, die keine Lizenz haben oder Wertpapiergesetze missachten.

JAPAN

Börsen für virtuelle Währungen benötigen seit April 2017 eine staatliche Lizenz. Nach dem Hacker-Angriff auf die Börse Coincheck im Januar 2018 kündigt die Börsenaufsicht eine verstärkte Kontrolle der Handelsplattformen an.

USA

Die US-Börsenaufsicht setzte den Handel mit den Aktien mehrerer Firmen, die von dem Hype und Bitcoin & Co. profitieren wollen, nach teilweise vierstelligen prozentualen Kurssprüngen zeitweise aus. Insidern zufolge besteht sie ausserdem darauf, dass börsennotierte Fonds (ETFs) nur dann "Blockchain" im Namen tragen dürfen, wenn die Unternehmen, an denen die ETFs Anteile halten, einen signifikanten Anteil ihres Geschäfts mit dieser Technologie machen.

RUSSLAND

Russland wollte Kryptowährungen anfänglich komplett verbieten. Ein geplantes Gesetz erlaubt den Handel mit Cyber-Devisen und ICOs unter Auflagen. Eine Anerkennung digitaler Taler als Zahlungsmittel wie in Japan schliessen die Behörden allerdings aus.

(Reuters)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 18.09.2018
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 16'886
Bis zur Hälfte der Gewinne gehen an den Fiskus

Fiskus nimmt Bitcoin-Millionäre ins Visier

Bitcoin-Millionäre müssen bis zur Hälfte ihrer Gewinne an den Fiskus abgeben. Im Interview erklärt Steuerexperte Lukas Wadsack, was es zu beachten gilt, um steuerfrei zu bleiben.

Die Steuersaison startet. Sind Gewinne mit Cryptowährungen ein Thema?
Lukas Wadsack*: Zumindest in Zug sind sie das grosse Thema. Ich bekomme fast täglich Anfragen zu Cryptowährungen. 

Aber Gewinne sind doch steuerfrei.
Grundsätzlich stimmt dies für Privatpersonen. Aber erfolgt der Handel gewerbsmässig, sind Steuern und Sozialabgaben fällig. Bei einer Million Gewinn liegen die Abgaben im Kanton Zug bei rund 33 Prozent. In anderen Kantonen sind es bis zu 50 Prozent. 

Ab wann handelt man gewerbsmässig?
Sobald der Handel Ausmasse annimmt, die ihn als Job qualifizieren. Das wäre etwa bei einer Vielzahl von Transaktionen der Fall, oder wenn man den Job kündigt und sich nur noch auf den Coin-Handel konzentriert.

Von wie vielen Transaktionen sprechen wir?
So genau kann man das nicht sagen. Wird das Depot mehrmals im Jahr umgedreht,geht es in Richtung Gewerbe.

Wo liegt die Beweislast?
In der Praxis liegt diese beim Anleger. Er muss mit den Dokumenten die Wallets offenlegen und beweisen, dass er die Gewinne mit möglichst wenigen Transaktionen gemacht hat. Kann er das nicht, geht es schnell in Richtung Gewerbe. Es wird interessant wie die Behörden mit dem Thema Cryptowährungen umgehen. Wir werden sehen, welche Nachweise sie zulassen und welche sie anfordern. Grundsätzlich ist das Kreisschreiben Nummer 36 der Eidgenössischen Steuerverwaltung massgebend.

Was raten Sie Bitcoin-Millionären?
Zum Jahresende möglichst viele Informationen zu sammeln und das am besten auf Papier. Man weiss nie, wie lange die Wallets oder Tradingplattformen existieren. Viele fragen mich, was sie machen können, um 2017 nicht gewerbsmässig zu sein. Ich kann ihnen keinen Ratschlag geben, denn es ist alles schon passiert. 2017 hätte man weniger Trades machen können, aber dann wären wohl auch die Gewinne nicht so hoch gewesen.

Ab welchen Summen fragen die Behörden nach? 
Bei weniger als 10'000 Franken werden sie sich wohl nicht die Mühe machen. Diese Zahl ist in der Praxis jedoch noch nicht gefestigt.

Wie sieht es mit den Gewinnen aus dem Mining aus? 
Die fallen eindeutig unter selbstständiges Erwerbseinkommen. Nur die Kursgewinne, die die Cryptowährungen im Anschluss machen, könnten in manchen Fällen steuerfrei sein. Sie müssten jedoch so rasch wie möglich ins Privatvermögen, etwa eine eigenen private Wallet, transferiert werden. Das ganze sollte man auch dokumentieren. 

*Lukas Wadsack ist Rechtsanwalt und diplomierter Steuerexperte. Er leitet die Steuer- und Rechtsabteilung der Wadsack Treuhandgesellschaft.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.09.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'310
Wie Aktienanleger vom

Wie Aktienanleger vom Kryptowährungs-Boom profitieren

Eine kleinere deutsche Bank verrät, wie Anleger an der Börse auf Themen wie Kryptowährungen und Blockchain setzen können. Sie nennt dabei zwei Aktien für «Hartgesottene».

28.02.2018 09:23

Von Lorenz Burkhalter

Der Wahn rund um Bitcoin und Co. hat längst auch die Aktienmärkte erreicht. Gerade an der Börse in New York bringen sich immer mehr Unternehmen mit Themen wie den Kryptowährungen oder der Blockchain-Technologie in Verbindung. Wie das Beispiel des einstigen Getränkeherstellers Long Island Iced Tea zeigt, reicht alleine schon ein Namenswechsel aus, um dem Kurs der eigenen Aktie kräftig einzufeuern (cash berichtete). In den allermeisten Fällen gilt: Das Ganze ist mehr Schein als Sein.

In einer Strategiestudie verrät die Berenberg Bank nun, mit welchen Aktien sich vom Kryptowährungs-Boom und der Blockchain-Technologie profitieren lässt.

Beliebte Anlagetaktik führt nirgendwo hin

Bei den Anlegern beliebt seien vor allem der Kauf von Aktien führender Stromhersteller oder der Leerverkauf von solchen von Kreditkartenanbietern wie Visa oder Mastercard, so die Studienautoren. Denn während die Stromhersteller vom deutlich höheren Stromverbrauch profitieren, haben viele Zahlungssystemanbieter den Trend in Richtung Kryptowährungen oder die Blockchain-Technologie schlichtweg verschlafen.

Bei der Berenberg Bank hält man jedoch weder von Stromaktien, noch vom Leerverkauf von Aktien von Kreditkartenanbietern sehr viel. Der Grund: Aufgrund des hohen Energieverbrauchs dürfte dem Kryptowährungs-Abbau vom Gesetzgeber über kurz oder lang der Riegel vorgeschoben werden. Und bis die Kreditkartenanbieter die Konkurrenz seitens der Blockchain-Technologie zu spüren bekommen, kann es dauern.

Zwei Aktien für "Hartgesottene"

Stattdessen rät die Bank zum Kauf von Softwareaktien wie Accenture, Capgemini, Cognizant oder Luxoft. Sie alle dürften vom Kryptowährungs-Boom sowie von der Blockchain-Technologie profitieren. Dasselbe gilt für Hardwarehersteller wie Nvidia, AMD und TSMC. Wobei die Studienautoren darauf hinweisen, dass die Hardwarenachfrage auf längere Sicht wieder eine Abkühlung erfahren könnte.

"Hartgesottenen" Anlegern legen sie die Aktien von Softbank oder Overstock ans Herzen. Beide Unternehmen investieren in aufstrebende kleinere Firmen und Projekte aus den Bereichen Kryptowährungen und Blockchain.

Kursentwicklung der Overstock-Aktie über die letzten drei Jahre (Quelle: www.cash.ch)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.09.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'310
Japans Kryptobörsen wollen

Japans Kryptobörsen wollen sich selber beaufsichtigen

Die 16 in Japan registrierten Kryptobörsen wollen sich Insidern zufolge selbst regulieren.

02.03.2018 03:38

Eine entsprechende Gesellschaft solle im Frühjahr aufgebaut werden, sagten zwei mit den Plänen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Das Vorhaben könnte noch am Freitag bekanntgegeben werden. Die Börsen wollten damit Investoren schützen.

Auslöser sei einer der größten Diebstähle von Cyber-Devisen im Januar, sagten die Insider. Hacker hatten die Handelsplattform Coincheck angegriffen und dabei 534 Millionen Dollar erbeutet. Das hatte Lücken in Japans Regelwerk für Kryptowährungen zutage gebracht.

Im Februar konnten bei einer der Börsen Investoren wegen eines Fehlers Bitcoin kurzzeitig umsonst bekommen. Davon profitierte allerdings niemand. Japan ist neben China und Südkorea eine der Hochburgen des Handels mit digitalen Währungen.

(Reuters)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 18.09.2018
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 16'886
Bitcoin-Absturz geht weiter

Die Talfahrt von Bitcoin, die seit rund einer Woche anhält, setzt sich am Freitag fort.

Die Cyper-Devise verbilligte sich am Freitag um rund zehn Prozent auf 8366,32 Dollar. Damit summiert sich das Minus seit Wochenbeginn auf rund 25 Prozent.

Der wachsende Druck der Börsenaufsicht in Japan und den USA verunsichere Anleger, sagte Analyst Timo Emden von Emden Research. "Bislang ist nicht ersichtlich, inwieweit die Regulierungsbehörden durchgreifen und womöglich noch weitere 'schwarze Schafe' aus dem Verkehr ziehen werden."

Am Donnerstag hatte Japan zwei Kryptobörsen vorübergehend dichtgemacht und bei fünf weiteren eine Aufrüstung der Computersysteme angeordnet, um Kunden besser zu schützen und Geldwäsche zu bekämpfen. Die US-Behörde SEC forderte eine staatliche Registrierung und eine Regulierung von Kryptobörsen. Diese "potenziell unrechtmäßigen" Handelsplattformen suggerierten ihren Kunden ein falsches Gefühl der Sicherheit.

Vor dem Hintergrund des anhaltenden Bitcoin-Kursverfalls brachen die Aktien der Bitcoin Group, des Betreibers der einzigen deutschen Bitcoin-Börse, im Geschäft von Lang & Schwarz um gut zehn Prozent ein. 

(Reuters)

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

sdo
Bild des Benutzers sdo
Offline
Zuletzt online: 18.07.2018
Mitglied seit: 17.09.2014
Kommentare: 62
Im Zuge der Regulierung...

Im Zuge der Regulierung werden wohl die meisten Kryptos das Zeitliche segnen. Bitcoin ist jetzt von fast 20.000 US-Dollar unter die psychologisch wichtige Marke von 10.000 gerutscht. Seine weitere Stellung in der Blockchain-Entwicklung ist relativ überschaubar. Die Situation für Bitcoin demnach als rosig zu bezeichnen wäre geprahlt.

Viele Grüße,

sdo

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.09.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'310
Digitales Zentralbankgeld:

Digitales Zentralbankgeld: BIZ weiter zurückhaltend

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) gibt sich in der Frage, ob Notenbanken das Konzept von Kryptowährungen wie Bitcoin nutzen sollten, weiter zurückhaltend.

13.03.2018 06:33

"Die Zentralbanken müssen die Auswirkungen der Ausgabe von digitalen Währungen auf die Finanzstabilität und die Geldpolitik sorgfältig abwägen", teilte die BIZ am Montag in Basel mit. Die Blockchain-Technik, die vielen Kryptowährungen zugrunde liegt, könne jedoch Vorteile in der Zahlungsabwicklung und im Wertpapiergeschäft mit sich bringen.

Die Fragestellung, ob Notenbanken wie die Europäische Zentralbank (EZB) digitale Währungen ausgeben sollten, ist nicht neu. Sie wird seit einiger Zeit diskutiert und auch von ranghohen Notenbankern angesprochen. Die BIZ - bekannt als "Bank der Zentralbanken" und als eine Art Denkfabrik - hatte sich schon einmal vor einigen Monaten mit der Frage beschäftigt. Sie war damals zu ähnlichen Ergebnissen wie jetzt gekommen. Die aktuellen Resultate entspringen einer Untersuchung zweier BIZ-Komitees.

Die Analyse der BIZ beschäftigt sich einerseits mit der Möglichkeit, Krypto-Zentralbankgeld nur an Profis wie Geschäftsbanken auszugeben. Andererseits wird geprüft, wie sinnvoll eine Ausgabe an die breite Öffentlichkeit wäre. "Digitale Währungen von Zentralbanken könnten dazu beitragen, Wertpapier- und Devisengeschäfte in Zukunft effizienter zu gestalten", sagte EZB-Direktor Benoit Coeure in seiner Eigenschaft als Vorsitzender einer der beiden BIZ-Ausschüsse. Er schränkte jedoch ein, dass die Vorteile einer solchen Nutzung noch intensiver erforscht und getestet werden müssten.

Coeure wies zugleich auf Gefahren hin, die Krypto-Zentralbankgeld mit sich bringen könne. Zwar könnten die Art und Weise, wie Geld zur Verfügung gestellt werde, und die Rolle der Zentralbanken im Finanzsystem revolutioniert werden. "Aber das ist Neuland und mit potenziellen Risiken verbunden." Er wies etwa auf Probleme für die Finanzstabilität hin, falls digitales Zentralbankgeld direkt an die breite Öffentlichkeit ausgegeben werde. In diesem Fall seien beispielsweise "Bank Runs" im Fall krisenhafter Entwicklungen sehr schnell und umfangreich möglich.

Die BIZ wirft in ihrer Untersuchung auch rechtliche Fragen auf und weist nicht zuletzt auf Sicherheitsbedenken hin. So sei "Cybersicherheit" eine der grössten Herausforderungen auch für Notenbanken. Dies gelte erst recht für eine Einführung von Krypto-Zentralbankgeld. In diesem Fall müsse die Notenbank auch sicherstellen, dass Vorschriften gegen Geldwäsche und gegen Terrorismus eingehalten würden.

Jacqueline Loh, die Vorsitzende des BIZ-Marktausschusses, sprach die Bedeutung von Kryptowährungen für die Geldpolitik der Zentralbanken an. So könnten Digitalwährungen den Zentralbanken ein neues geldpolitisches Instrument zur Verfügung stellen, das die Übertragung der Leitzinsen auf die Realwirtschaft verbessern könnte. Allerdings könnten bestehende Instrumente bereits ähnliche Ziele erreichen.

Ein Aspekt dieser Überlegung ist auch: Unter Fachleuten wird recht kontrovers debattiert, dass Negativzinsen zur Konjunkturstimulierung in einer Welt ohne Bargeld besser durchsetzbar wären und wirken würden. Denn dann bestünde nicht mehr die Möglichkeit, sich den Negativzinsen durch die Flucht in Bargeld zu entziehen. Sollte Bargeld durch Krypto-Zentralbankgeld ersetzt werden, bestünde dieser Fluchtweg unter Umständen nicht mehr. Dies wäre aber stark abhängig von der konkreten Ausgestaltung des digitalen Zentralbankgeldes.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.09.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'310
Google verbannt Werbung für

Google verbannt Werbung für Kryptowährungen

Google wird auf seinen Websites keine Werbung mehr für Bitcoin und andere nicht regulierte Digitalwährungen zulassen.

14.03.2018 08:21

Das kündigte der Internet-Riese am Mittwoch bei einer Aktualisierung der Anzeigenregeln an. Auch verwandte Dinge wie Börsen zum Handel von Kryptowährungen oder Wallets, in denen sie gespeichert werden, dürfen demnächst nicht mehr beworben werden.

Facebook hatte bereits im Januar unter Hinweis auf Betrugsrisiken für die Nutzer einen ähnlichen Schritt ergriffen. Damit ist Werbung für Kryptowährungen von den beiden grössten Anzeigenplattformen im Internet ausgeschlossen.

Google betonte zugleich in einem Blogeintrag, dass der Konzern Werbung, die gegen die Regeln verstosse, in grossem Stil herausfiltere. So seien im vergangenen Jahr 3,2 Milliarden davon entfernt worden - mehr als 100 pro Sekunde, wie Google-Manager Scott Spencer in einem Blogeintrag vorrechnete. Darunter seien zum Beispiel 79 Millionen Anzeigen gewesen, die Nutzer auf mit Schadsoftware verseuchte Websites locken wollten.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.09.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'310
Bitcoin steigt nach G20

Bitcoin steigt nach G20-Treffen weiter über 9000 US-Dollar

Die umstrittene Kryptowährung Bitcoin ist am Mittwoch weiter über die Marke von 9000 US-Dollar gestiegen. Am Morgen erreichte der Kurs auf der führenden Handelsplattform Bitsamp bei 9129 Dollar den höchsten Stand seit einer Woche. Damit konnte der Bitcoin an die Erholung seit Montag anknüpfen, nachdem der Kurs am Wochenende noch unter 8000 Dollar gefallen war.

21.03.2018 08:02

Marktbeobachter erklärten die jüngste Kurserholung mit dem Treffen der Finanzminister führender Industrie- und Schwellenländern (G20). Diese hatten in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires zwar erklärt, dass sie Kryptowährungen wie den Bitcoin aufmerksam beobachten werden. Konkrete Massnahmen zur Regulierung wurden auf dem Treffen aber nicht beschlossen.

Seit Beginn des Jahres ist der Kurs des Bitcoin tendenziell stark gesunken. Es ging etwa 35 Prozent nach unten. Als ein Grund für die Talfahrt gilt das harsche Vorgehen amerikanischer und japanischer Behörden gegen Krypto-Börsen. Vor allem jüngste Massnahmen der amerikanischen Börsenaufsicht SEC zum Schutz der Investoren vor Betrug und Manipulationen hatten für Aufsehen gesorgt./jkr/jha/

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

iruch
Bild des Benutzers iruch
Offline
Zuletzt online: 30.08.2018
Mitglied seit: 22.04.2013
Kommentare: 197
Israelische Diamantenbörse bringt Kryptowährung

Israelische Diamantenbörse bringt Kryptowährung

Die israelische Diamantenbörse in Ramat Gan nahe Tel Aviv will mit einem israelischen Startup eine eigene Kryptowährung auf den Markt bringen. «Carat» soll Diamanten-Investments ermöglichen, ohne Diamanten zu kaufen.

https://www.cash.ch/news/top-news/edelsteine-israelische-diamantenboerse-bringt-kryptowaehrung-1158282

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.09.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'310
Twitter knöpft sich die

Twitter knöpft sich die Werbung für Kryptowährungen vor

Nach Google und Facebook schränkt auch der Kurzbotschaftendienst Twitter die Werbung für Kryptowährungen wie den Bitcoin ein. Um die Sicherheit der Twitter-Nutzer zu stärken, solle künftig die Werbung für die Kapitalbeschaffung in Kryptowährung (IPO) und den Verkauf virtueller Wertmarken verboten werden.

27.03.2018 06:38

Dies teilte das Unternehmen am Montag mit. Der Preis der bekanntesten Kryptowährung Bitcoin fiel nach der Twitter-Ankündigung um acht Prozent unter die Marke von 8000 Dollar.

Einige Startups haben sich mit Hilfe von ICOs Milliarden von Dollar beschafft. Doch sind diese Finanzgeschäfte völlig unreguliert und riskant. Verbraucherschützer warnen vor undurchsichtigen Geschäften und vor Betrug rund um Kryptowährungen. Die Sorge, sie könnten von kriminellen Netzwerken zur Geldwäsche genutzt werden, ist gross. Ähnliche Massnahmen wie Twitter hatten Facebook bereits Ende Januar und Google Mitte März verkündet.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Pascal.Zueger
Bild des Benutzers Pascal.Zueger
Offline
Zuletzt online: 19.09.2018
Mitglied seit: 10.11.2015
Kommentare: 45
«Rund um Blockchain haben wir einen Hype, aber keine Hysterie»

Professor Philipp Sandner forscht im Bereich Blockchain-Technologie und Krypto-Anlagen. Im cash-Interview äussert er sich zur Fintech-Regulierung, zum PR-Gag der Stadt Zug und dazu, welche Kryptowährungen Zukunft haben.

Das ganze Interview gibt es auf cash.ch: https://www.cash.ch/news/politik/philipp-sandner-rund-um-blockchain-habe...

Seiten