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Bitcoin Kurs - BTC/USD 

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bonobolio
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Digitales Gold / Blockchain

Schlaue Unternehmen erschliessen sich zukünftige Märkte / Geschäftsfelder wie hier "Digitales Gold / Blockchain":

http://www.kitco.com/news/2018-03-29/Goldcorp-Embracing-Digital-Gold-Placing-3K-Ounces-On-New-Exchange.html

https://finance.yahoo.com/quote/GG?p=GG

Elias
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Bitcoin soll um 35 Prozent an Wert verlieren

 

Ende 2017 platzte die Bitcoin-Blase. Laut einer ETH-Studie soll der Wert um weitere 35 Prozent schrumpfen.

Der Bitcoin ist massiv überbewertet. Eine Studie der ETH Zürich zeigt nun, dass die Marktkapitalisierung eigentlich 35 Prozent tiefer sein sollte. Derzeit liegt sie bei 120 Milliarden Dollar. Ende des Jahres sollte der Marktwert laut Studie bei 77 Milliarden Dollar liegen. Stimmt das, dürfte der Bitcoin-Kurs in den nächsten Monaten stark nachgeben.

Dass der wirkliche Wert des Bitcoins derart tiefer ist als zurzeit, haben die beiden Forscher Didier Sornette und Spencer Wheatley anhand des Metcalfschen Gesetzes berechnet. Dieses besagt: Der Wert eines Netzwerks ist proportional zu den möglichen Verbindungen unter den Teilnehmern. Wer mehr zu den Berechnungen wissen möchte, kann hier die 20-seitige Studie lesen. Oder hier den kürzlich veröffentlichte Bericht des «MIT Technical Reviews».

Deshalb platzte die Bitcoin-Blase

Die Studie zeigt auch, weshalb es überhaupt zum Bitcoin-Crash kommen musste. Zwar stieg erst der Wert aufgrund des Herdenverhaltens. Weil aber nicht immer mehr Menschen nachkamen und ebenfalls in Bitcoins investierten, war der Hype nicht nachhaltig und der Absturz unvermeidlich.

So vervielfachte sich vergangenes Jahr erst der Bitcoin-Wert um mehr als 13 mal – und fiel dann 2018 in den ersten Monaten um 50 Prozent. Der Kurs jagte vor Weihnachten hoch auf 20’000 Dollar, brach dann ein und pendelt derzeit bei 7000 Dollar.

Die Korrektur dürfte sich laut den Forschern fortsetzen. In ihrer Untersuchung haben sie insgesamt vier Bitcoin-Blasen ausgemacht, die geplatzt sind und einem mathematischen Modell zur Analyse spekulativer Blasen entsprechen.

Absturz sei vorhersehbar gewesen

Der erste grosse Absturz ereignete sich 2011. Damals wurde die bekannte Bitcoin-Börse Mt. Gox gehackt. Darauf sackte der Kurs innert drei Monaten um 88 Prozent zusammen. 2012 kam es zu einem Absturz, weil eine Betrugsmasche bekannt wurde, 2013 weil das Handelsvolumen die Börse Mt. Gox zum Einsturz brachte und der Wert innert zwei Tagen um 50 Prozent schrumpfte. Jüngst Platzte Ende 2017 die Blase, nachdem die südkoreanische Regulierungsbehörden damit gedroht hatten, die Krypto-Börsen zu schliessen.

Laut Sornette sei der Zeitpunkt dieses Absturzes vorhersehbar gewesen. Denn die unhaltbaren Wachstumsraten führten zu einer enormen Volatilität. Dadurch wurde der Markt immer instabiler, so dass fast jede kleine Störung einen Crash auslösen konnte.

Die Situation lässt sich mit einem Waldbrand vergleichen: Ist der Wald trocken genug, um zu brennen, kann fast jeder Funke einen Brand auslösen.

https://www.handelszeitung.ch/digital-switzerland/eth-studie-bitcoin-sol...

 

 

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alvaro74
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Steigerung von Bitcoins

Heute scheinen sich endlich die Kryptowaehrungen nach oben zu bewegen. Sogar Bitcoin hat in sehr kurzer Zeit einen fast 14%igen hoeheren Wert im Vergleich zu den letzten 24 Stunden erreicht. Bei https://www.cryptoder.com/en/buy-and-sell-cryptocurrency.html kann man die 20 wichtigsten Kryptowaehrungen zu realen nicht aufgeblasene Werte kaufen.

iruch
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Der Bitcoin-Boom geht in die nächste Runde

Der Bitcoin-Boom geht in die nächste Runde

Nach dem jähen Kurseinbruch hat sich der Bitcoin-Preis etwas stabilisiert. Das starke Auf und Ab dürfte in diesem Jahr aber weitergehen.

https://www.cash.ch/news/top-news/kryptowaehrung-der-bitcoin-boom-geht-die-naechste-runde-1163997

Zyndicate
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Barclays tastet sich an

Barclays tastet sich an Kryptowährungen heran

Barclays hat das Interesse von Kunden ausgelotet bezüglich der Einrichtung eines Kryptowährungs-Handelsbereichs.

23.04.2018 02:58

Dies berichten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Damit würde die britische Bank sich möglicherweise Goldman Sachs anschliessen als Pionier einer neuen Geschäftsaktivität an der Wall Street.

Barclays hat bisher nur eine vorläufige Einschätzung der Nachfrage und Machbarkeit durchgeführt, sagten die Personen, die um Anonymität baten, weil die Informationen vertraulich seien. Die Bank sagte verangene Woche, es gebe derzeit keine konkreten Pläne, eine solche Aktivität zu starten.

"Wir beobachten ständig die Entwicklungen im digitalen Währungsraum und werden weiterhin mit unseren Kunden über ihre Bedürfnisse und Absichten in diesem Markt sprechen", sagte Sprecher Andrew Smith in einer E-Mail-Erklärung.

Angesichts der neuen Aktiva-Kategorie, Risiko- und Compliance-Anforderungen müsste ein Krypto-Handels-Desk von Tim Throsby, dem Chef der Investmentbank, genehmigt werden, und möglicherweise auch von Chief Executive Officer Jes Staley, sagte eine der Personen. Es sind von keiner anderen grossen europäische Investmentbank Pläne bekannt, einen derartigen Bereich zu starten.

Boom bei Krypto-Hedgefonds

Nachfrage nach solchen Dienstleistungen ist reichlich vorhanden. Hedgefonds, die sich mit Bitcoin und anderen virtuellen Währungen beschäftigen, waren bestrebt, Banken zu finden, die - ähnlich wie Prime-Broker bei Wertpapieren - Transaktionen durchführen und möglicherweise als Verwahrer digitaler Vermögenswerte fungieren. Einige Vermögensverwalter hatten Schwierigkeiten, in Krypto-Währungen zu expandieren, teilweise aufgrund von Regeln, die ihnen die Nutzung von ungeregelten Börsen für den Handel und das Halten von Anlagen untersagen.

Die Anzahl der auf Krypto konzentrierte Hedgefonds erreichte laut Autonomous Research Mitte Februar 226, von 37 zu Beginn des Jahres 2017. Viele wurden gegründet oder kamen an den Markt, als der Preis von Bitcoin im letzten Jahr sprunghaft angestiegen ist.

Bisher lassen einige grosse Wall Street-Firmen ihre Kunden über Futures-Kontrakte, die von CME Group  und Cboe Global Markets angeboten werden, auf Bitcoin wetten. Jedoch können solche Investments teuer sein und die Renditen schmälern. Ausserdem haben einige Banken verlangt, dass Kunden Sicherheiten in Höhe von 100 Prozent des Wertes ihrer Geschäfte hinterlegen.

Um Märkte in digitalen Währungen wie Bitcoin zu machen, richtet Goldman Sachs eine Handelsabteilung ein, die bis spätestens Ende Juni in Betrieb gehen sollen, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen im Dezember berichteten. Aber zuvor müssen noch Sicherheitsfragen geklärt werden, wie zum Beispiel die Verwahrung von Vermögenswerten.

(Bloomberg)

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Zyndicate
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Viele Finanzfirmen wollen

Viele Finanzfirmen wollen bald mit Cyber-Devisen handeln

Ein Fünftel der Fondsanbieter und Broker will in den kommenden zwölf Monaten in den Handel mit Bitcoin & Co einsteigen.

24.04.2018 12:30

Dies ergab eine am Dienstag veröffentlichte Umfrage des Daten- und Informationskonzerns Thomson Reuters unter mehr als 400 Vermögensverwaltern, Brokerhäusern und Hegdefonds.

Bei denjenigen mit entsprechenden Plänen falle der Startschuss innerhalb der kommenden sechs Monate.

Die Bitcoin-Kursrally von zeitweise 2000 Prozent im vergangenen Jahr hat das Interesse zahlreicher Anleger auf Kryptowährungen gelenkt.

Viele Experten bezeichnen den Boom allerdings als Spekulationsblase und warnen angesichts fehlender Gesetze vor Betrügereien. Einige Notenbanken verbieten Geschäftsbanken den Handel mit virtuellen Währungen.

(AWP)

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Avaloq erwirbt 10 Prozent am

Avaloq erwirbt 10 Prozent am Blockchain- und Kryptowährungsexperten Metaco

Der Bankensoftware- und Fintech-Anbieter Avaloq hat eine Beteiligung von 10 Prozent am Lausanner Blockchain- und Kryptowährungsunternehmen Metaco übernommen. Mit der Übernahme, die Teil von Metacos zweiter Finanzierungsrunde sei, werde Avaloq-Präsident und Gründer Francisco Fernandez Mitglied des Metaco-Verwaltungsrates, teilte Avaloq am Donnerstag mit. Organisatorische Veränderungen bei Metaco oder Avaloq werde es keine geben, man werde aber künftig "eng zusammenarbeiten".

26.04.2018 11:05

Nach seiner Gründung 2014 hat sich Metaco den Angaben zufolge darauf spezialisiert, Banken und Finanzinstitute (einschliesslich Notenbanken) bei der Nutzung der neuesten Blockchain-Technologien und -Systeme zu unterstützen. Das Unternehmen habe spezialisierte kryptografische Lösungen entwickelt, die vollumfänglich in die Kernprozesse von Banken integriert werden könnten und sei auch ein Anbieter von sicheren Verwahrlösungen für Kryptovermögen.

Avaloq wolle mit der Beteiligung sein eigenes Know-how und seine eigenen Lösungen in Bezug auf die Blockchain-Technologie erweitern, wie es weiter heisst. Die finanziellen Bedingungen der Transaktion werden nicht offengelegt. Neben Avaloq habe Metaco aber weitere strategische Anteilseigner gewonnen, z.B. Swisscom, die Post oder SICPA, heisst es. Avaloq sei aber grösster Aktionär.

uh/rw

(AWP)

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So können Sie in Blockchain

So können Sie in Blockchain-Aktien investieren

Blockchain, die Technologie hinter Bitcoin und anderen Kryptowährungen, wird eine grosse Zukunft attestiert. cash zeigt, welche Blockchain-Aktien Potenzial haben und welche Fonds in diesem Bereich existieren.

03.05.2018 00:04

Von Pascal Züger

"Ein Investment in Blockchain ist vergleichbar mit einem Investment in das Internet Mitte der neunziger Jahre. Blockchain wird wahrscheinlich signifikant die Finanzbranche, das verarbeitende Gewerbe, das Gesundheitswesen sowie den Versorgungssektor beeinflussen", schrieb die UBS in einer Studie vergangenen Herbst.

Die Blockchain ist nicht nur die Technologie hinter den bekannten Kryptowährungen Bitcoin, Ether oder Litecoin, sondern - vereinfacht gesagt - ein digitales Buchführungssystem, welches keine zentrale Kontrollinstanz benötigt und als sehr sicher gilt. Das Gute an dieser Technologie: Sollte der Hype um die Kryptowährungen tatsächlich ein jähes Ende finden, dann kann die Blockchain trotzdem noch weiter existieren, da sie in vielen anderen Bereichen der Wirtschaft eingesetzt werden kann.

Genau wie das Internet unser Leben durch E-Mails, E-Commerce und Smartphone Apps veränderte, wird Blockchain nach Meinung der UBS als Infrastrukturtechnologie künftig einschneidende Veränderungen bringen. Für viele ist Blockchain noch nicht wirklich greifbar. Das ist aber nichts Ungewöhnliches: "Vor 20 Jahren konnte auch niemand das Internet wirklich definieren", sagte Matt Markiewicz, Geschäftsführer des Vermögensverwalters Innovation Shares, gegenüber der englischsprachigen Zeitschrift Forbes.

Risikoreiche Blockchain-Aktien

An den internationalen Aktienmärkten mehren sich seit Kurzem die Börsengänge von Blockchain-Firmen. Herauszufinden, welche davon nur heisse Luft sind und welche grösseres Potenzial besitzen, gleicht fast schon einer Lotterie. Fakt ist, dass vor allem 2017 der Hype um das Wort "Blockchain" übertrieben war (cash berichtete).

Wer ein hohes Risiko eingehen will, kann direkt in (derzeit noch) kleinere börsenkotierte Blockchain-Firmen investieren. Viele dieser Titel sind jedoch im Rahmen des Hypes kursmässig bereits stark in die Höhe gestiegen und daher korrekturgefährdet. Hier eine Auswahl:

Perfomance risikoreicher, kleinkapitalisierter Blockchain-Aktien

Aktie Land Performance, 52 Wochen Marktkapitalisierung (in Mio. USD)
BTL Group Kanada +50% 116
Coinsilium Group Grossbritannien +210% 11
Digitalx Australien +566% 78
Global Arena Holding USA +44% 11
Hive Blockchain Technologies* Kanada -26% 380
NetCents Technology Kanada +16% 103
Riot Blockchain USA +105% 100

*Performance seit Börsengang September 2017 / Quellen: cash.ch und Yahoo Finance

Die australische Digitalx etwa hat in 52 Wochen 566 Prozent zugelegt. Seit 2017 fokusiert sich die Firma auf die Blockchain-Beratung und die Entwicklung von Software für die Blockchain. Durch Partnerschaften mit Banken will man gemeinsam Bitcoin-Bankautomaten entwickeln. Deren App "Airpocket" erlaubt Geldtransfers mit üblichen Währungen und Kryptowährungen in Latinamerika.

Als erstes reines Blockchain-Unternehmen überhaupt ging die britische Coinsilium Group Ende 2015 an die Börse. Mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von rund 11 Millionen Dollar konnte die Firma aber bisher nur unwesentlich wachsen. Sie fokussiert sich auf Fintech-Innovationen. Ähnlich klein ist das US-Unternehmen Global Arena Holding, die neben der Anwendung von Blockchain-Technologien an Geldautomaten auch an blockchainbasierten Verträgen bei Testamenten tüftelt.

Im Vergleich dazu fast schon ein Tech-Riese ist Hive Blockchain Technologies (Marktkapitalisierung 380 Millionen Dollar). Die Firma betreibt in Schweden und Island "Mining"-Serverfarmen. Dort werden Kryptowährungen wie Bitcoin, Litecoin oder Ether geschürft. Damit Hive jedoch für mittel- bis langfristig orientierte Investoren interessant wird, müsste die Firma ihren Fokus hin zu andersweitigen Blockchain-Anwendungen verlegen.

Es gibt erste Blockchain-Fonds

Anstatt mit einzelnen Blockchain-Aktien ein grosses Risiko auf sich zu nehmen, lohnt sich für Privatanleger ein breiter abgestützes Investment. Dazu eigenen sich spezielle Themenfonds. Zum einen existieren Fintech-Fonds wie etwa von Robeco (cash berichtete).

Zum anderen gibt es seit diesem Jahr auch drei ETF aus den USA, die spezifischer auf das Thema Blockchain setzen (Übersicht siehe Tabelle unten). Deren grösste Positionen sind überwiegend etablierte Firmen, die sich zwar mit Blockchain auseinandersetzen, aber nicht ausschliesslich. Zu nennen sind hier die Computerfirmen SAP und Microsoft, oder die grossen Halbleiterhersteller Intel und Taiwan Semiconductor.

Reine Blockchain-Firmen hingegen sind kaum zu finden. Das hat vor allem damit zu tun, dass in den Fonds nur Titel ab einer gewissen Grösse berücksichtigt werden - die untere Limite liegt teils bei einer Marktkapitalisierung von 100 bzw. 300 Millionen Dollar. Von den weiter oben erwähnten reinen Blockchain-Titeln taucht daher in den ETF einzig Hive Blockchain Technologies auf, allerdings nicht unter den Top 5-Positionen.

Keine Schweizer Titel mit dabei

Trotzdem finden Schweizer Anleger unter den Top-Positionen einige unbekanntere Werte: Etwa die japanischen IT-Firmen Digital Garage, SBI Holdings und GMO Internet. Oder die US-Zahlungsfirma Square. Sie alle sind nicht ausschliesslich im Blockchain-Geschäft zu Hause, haben jedoch künftig die Chance aufgrund ihrer Ausrichtung von diesem Trend überdurchschnittlich stark zu profitieren.

Welche dieser ETF sich nun für ein Investment am ehesten eignet, lässt sich nur schwer eruieren. Einerseits sind die Fonds noch zu jung, um einen aussagekräftigen Performance-Vergleich zu tätigen, andererseits ähneln sie sich bezüglich ihrer Zusammensetzung ziemlich stark. Unterschiedlich ist jedoch das Auswahlsystem: Während Amplify die Aktien von Hand herauspickt (was den ETF auch etwas teurer macht), haben die beiden anderen Anbieter First Trust und Reality Shares ein eigenes Blockchain-Gewichtungssystem entwickelt, nach welchem Titel ausgesucht werden.

Vergeblich sucht man in diesen Fonds übrigens nach Schweizer Aktien. Hierzulande exsitieren keine kotierten Firmen, die einen signifikanten Umsatz in diesem Bereich ausweisen. Trotzdem sind einige am Thema Blockchain dran: Etwa der Bankensoftwarespezialist Temenos, Swisscom mit vereinzelten Projekten oder auch die Genfer IT-Sicherheitsfirma Wisekey.

Auf Blockchain spezialisierte Fonds

Name Start-Datum Perfor-mance* Kosten Top Positionen Bemerkungen
Amplify Transformational Data Sharing ETF 17.1.18 -4,3% 0,9% Digital Garage, SBI, Taiwan Semiconductor, GMO Internet, Square Aktiv gemanagter ETF mit Fokus auf Blockchain-Aktien.
First Trust Indxx Innovation Transaction & Process ETF 24.1.18 -3,7% 0,65% SAP, Intel, Nordic Semiconductor, Asustek Computer, Microsoft Firmen, die entweder als "Active Enabler" oder Active User" der Blockchain-Technologie eingestuft werden. 
Reality Shares Nasdaq NexGen Economy ETF 17.1.18 -5,8% 0,68% Intel, SBI, Microsoft, Hitachi, SAP Passiver ETF, die Firmen nach einem internen Blockchain-Score gewichtet.
Robeco Global FinTech Equities 17.11.17 +9,8% 0,94% SS&C Technologies, Worldpay, ADS, Ping An, Paypal Kein reiner Blockchain-Fonds. Fokus auf Unternehmen mit wesentlichem Fintech-Anteil. Relativ teuer.

*Performance seit Lancierung / Quelle: cash.ch

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Zyndicate
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Vanguard-Chefökonom: «Bitcoin

Vanguard-Chefökonom: «Bitcoin könnte auf null gehen»

Bitcoin ist kein vollwertiges Investment, nicht mal eine Währung. Das sagt Joe Davis, Chefökonom bei Vanguard, dem zweitgrössten Vermögensverwalter der Welt. Er sieht Kryptowährungen als mögliches Total-Verlustgeschäft.

22.05.2018 11:39

Von Marc Forster

"Anders als Aktien und Anleihen generieren Währungen keinen Cash Flow wie Zinszahlungen oder Dividenden, die den Preis erklären können", schreibt Davis in einem Blog-Eintrag, den er am Montag veröffentlicht hat. Genau genommen sind laut Davis‘ Urteil Zahlungsmittel wie Bitcoin, Ethereum oder Ripple, um die grössten zu nennen, nicht einmal richtige Währungen.

Mit "Kryptos" liessen sich zwar sowohl der Wert von Gütern und Dienstleistungen messen – auch seien sie grundsätzlich als Zahlungsmittel einsetzbar. Von traditionellen Währungen unterschieden sich die Kryptowährungen aber dadurch, dass sie nicht verlässlich als Wertanlage dienen könnten, schreibt Davis. Grund dafür: Die extreme Volatilität und der spekulative Hype bei diesen Konstrukten. Genauso besteht laut Davis bei Kryptos - im Gegensatz zu nationalen Währungen oder Währungsräumen - keine zugrundeliegende volkswirtschaftliche Leistung.

Kryptos vs Zentralbanken

Das ungnädige Urteil des Vanguard-Ökonomen, der im Finanzimperium auch als hochrangigerer Anlagestratege fungiert, geht aber noch weiter: Bei der mit Abstand am grössten kapitalisierten Kryptowährung der Welt Bitcoin bestehe eine "ansehnliche Wahrscheinlichkeit", dass der Wert gegen null sinke. Im Vergleich zum absolten "Peak" des Bitcoin-Hypes am 18. Dezember vergangenen Jahres steht Bitcoin heute um 57 Prozent tiefer. Während ein Bitcoin damals über 19'000 Dollar wert war, beträgt der Kurs akutell 8250 Dollar. Auf diesem Niveau hat er sich in den letzten Monaten immerhin etwas stabilisiert.

 

 

Die grösste Gefahr für Kryptowährungen kommt laut Davis ausgerechnet von den Zentralbanken - also jenen Institutionen, welche Bitcoin & Co. umgehen oder gar ersetzen wollen. Zentralbanken selbst würden mit der Zeit Kryptowährungen herausgeben und als legale Zahlungsmittel etablieren wollen. "Wenn die Wahl besteht zwischen Bitcoin und einem Blockchain-basierten Dollar, was würden Sie wohl eher in ihr digitales Portemonnaie legen?", fragt Davis seine Leser rhetorisch.

Debatte geht weiter

Wer heute in Kryptowährungen investiere, zweige nur Mittel ab, die man in bewährte und "echte" Anlageklassen wie Aktien, Anleihen oder Cash stecken könnte, so Davis. Vanguard vertreibt Anleihenfonds und Exchange Traded Funds (ETF) und ist nach Blackrock der zweitgrösste Vermögensverwalter der Welt. Das amerikanische Unternehmen, dem Investoren über 5 Billionen Dollar anvertraut haben, hat sich schon mehrfach kritisch über Kryptwährungen geäussert. Anfang Jahr sagte CEO Tim Buckley zum Sender CNBC, Vanguard werde "niemals" einen Bitcoin-ETF auflegen.

Aufgeschlossener zeigt sich Vanguard gegenüber der Blockchain-Technologie, auf welcher der Finanzkonzern auch schon einige Projekte laufen lässt. In seiner Analyse warnt Chefökonom Davis aber davor, Bitcoin & Co. als Investment in die Blockchain zu betrachen. Das sei es so wenig, wie seinerzeit eine Dotcom-Firma ein Investment in das Internet dargestellt habe.

Die Kryptowährungs-Debatte befeuert hat kürzlich auch Warren Buffett. Der Anleger-Guru sagte, Bitcoin sei "Rattengift hoch zwei". Solche Äusserungen schrecken die wahren "Techies" aber nicht ab. Der Schweizer Startup-Unternehmer Gian-Carlo Collenberg, der mit dem Blockchain-Unternehmen Swiss Alps Energy & Mining in Kürze ein auf Bitcoin basierendes ICO (Initial Coin Offering) wagt, sagte vor ein paar Tagen zu Medienvertretern über das Verdikt des berühmten Grossinvestoren: "Warren Buffett hat Grossartiges geleistet. Dass er in seinem Alter den Schwenk zu den Kryptowährungen nicht mehr mitmacht, ist verständlich."

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Bitcoin rutscht unter 7000

Bitcoin rutscht unter 7000 Dollar - Hackerangriff in Südkorea belastet

Die Kurse von Kryptowährungen weltweit sind zum Wochenstart nach einem Hackerangriff auf einen Handelsplatz in Seoul stark unter Druck geraten. Der Kurs des Bitcoin - der weltweit bekannteste Vertreter der Digitalwährungen - verlor mehr als zehn Prozent und rutschte deutlich unter die Marke von 7000 Dollar. Damit weiteten sich die Verluste der vergangenen Wochen deutlich aus. Seit Jahresbeginn sackte der Bitcoin-Kurs um mehr als 50 Prozent ab.

11.06.2018 06:34

Wie schon oft zuletzt waren Sicherheitsprobleme bei einem Handelsplatz für Kryptowährungen der Auslöser für die Kursverluste. Dieses Mal war mit dem südkoreanischen Anbieter Conrail ein vergleichsweise kleiner Handelsplatz betroffen. Die Probleme dort zeigen aber nach Einschätzung von Experten einmal mehr die grundsätzlichen Sicherheitsrisiken beim Handel mit Kryptowährungen.

Ein Bitcoin kostete zuletzt noch rund 6800 Dollar und damit rund elf Prozent weniger als noch am Freitagabend. Von Höchstkursen um die 20 000 Dollar aus dem Dezember 2017 ist der Bitcoin jetzt rund 200 Prozent entfernt. Ende des vergangenen Jahres waren viele Milliarden in den Markt für Kryptowährungen geflossen.

Zudem hatten einige etablierte und traditionelle Börsenbetreiber Produkte auf den Bitcoin eingeführt, die es auch erlauben, mit fallenden Kursen Geld zu verdienen. Der Bitcoin wurde damit leichter handelbar und ist ein Stück weit stärker an den Finanzmärkten angekommen. Am Anfang hatte dies die Rally noch befeuert - doch seit Mitte Dezember geht es bergab.

Am Montag kämpften nicht nur der Bitcoin, sondern auch zahlreiche andere virtuelle Währungen wie Ether, Ripple oder Bitcoin Cash mit Problemen. Der Gesamtwert der Kryptowährungen rutschte nach Berechnungen von Coinmarketcap.com auf ein Zwei-Monats-Tief von 294 Milliarden Dollar - zum Höhepunkt der Kryptowährung-Manie hatte der Markt ein Volumen von mehr als 800 Milliarden Dollar./zb/tav

(AWP)

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BIZ warnt vor Totalverlust

BIZ warnt vor Totalverlust bei Kryptowährungen

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) lässt kein gutes Haar an Kryptowährungen. Die Organisation prangert beim Digitalgeld unter anderem die begrenzte Zahl der Transaktionen pro Sekunde an, wie aus dem am Sonntag veröffentlichten Jahresbericht der BIZ hervorgeht.

18.06.2018 10:51

Ausserdem kritisierte die BIZ die hohen Abwicklungskosten. Anfällig seien Bitcoin & Co auch für einen Vertrauensverlust. Ein Kryptowährung könnte einfach aufhören zu funktionieren, was dann zu einem Totalverlust führe.

Die BIZ-Experten hatten in früheren Berichten Kryptowährungen bereits als eine "Bedrohung für die Finanzstabilität" bezeichnet. BIZ-Generaldirektor Agustin Carstens sagte vor kurzem, Bitcoin sei zu "einer Kombination aus Spekulationsblase, Schneeballsystem und Umweltkatastrophe" geworden.

Die BIZ forderte zudem ein strengeres Vorgehen gegen Fonds, die Kredite vergeben (Schattenbanken), und Fintech-Firmen.

(AWP)

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Studie: Zahl der Millionäre

Studie: Zahl der Millionäre nimmt weltweit zu - Kryptowährungen werden zum Thema

Weltweit wächst die Zahl der Millionäre, und sie besitzen zusammen erstmals mehr als 70 Billionen US-Dollar. Von der gut laufenden Weltkonjunktur und den zulegenden Finanzmärkten haben im vergangenen Jahr allen voran Reiche in Asien und in Nordamerika profitiert. Aber auch in der Schweiz gibt es deutlich mehr Privatpersonen, die neu ein Vermögen von einer Million Dollar oder mehr besitzen.

19.06.2018 06:32

Im Jahr 2017 ist weltweit das Gesamtvermögen der Dollar-Millionäre um knapp 11 Prozent angewachsen. Das sei der sechste Zuwachs in Folge und nach 2011 das zweithöchste Wachstum, schreibt die Beratungsgesellschaft Capgemini in dem am Dienstag veröffentlichten "World Wealth Report".

Zum Zuwachs beigetragen hat auch die Arbeit der Vermögensverwalter. Die von ihnen verwalteten Vermögen der Millionäre nahm 2017 um 27 Prozent zu. Dabei seien die Aktien mit knapp 31 Prozent die grösste Anlageklasse, gefolgt von Bargeld und ähnlichen Anlagen (27%) und Immobilien (17%), so die Mitteilung.

Wachsendes Interesse an Kryptowährungen

Zunehmend in den Fokus rücken Kryptowährungen, nachdem diese Anlageform in den Portfolios reicher Personen bislang noch kaum eine Rolle gespielt hatte. Doch eine gewisse Vorsicht bleibe: Laut Umfrage hätten 29 Prozent der Millionäre ein grosses Interesse an Kryptowährungen gezeigt. 27 Prozent gaben an, an dieser Anlage "leicht interessiert" zu sein.

Global zählt Capgemini 18,1 Millionen Privatanleger mit einem frei verfügbaren Vermögen von mehr als einer Million US-Dollar. Das sind 1,6 Millionen mehr als im Jahr 2016. Knapp drei Viertel der Zunahme steuern Asien-Pazifik und Nordamerika bei, wo es 6,2 beziehungsweise 5,7 Millionen Millionäre gibt.

Schweiz mit 7 Prozent mehr Millionären

Aber auch in Europa habe sich die gute Entwicklung der vergangenen Jahr fortgesetzt, heisst es weiter. Auf dem "alten Kontinent" nahm die Zahl der Millionäre um rund 300'000 auf 4,8 Millionen zu. Dabei dürfen sich in der Schweiz 389'200 Personen Dollar-Millionär nennen. Das entspricht gegenüber dem Vorjahr einem Plus von 7 Prozent.

Die Zahl der reichen Personen und deren Vermögen dürfte weiter stark zulegen. Die Experten von Capgemini gehen davon aus, dass die Vermögen der heutigen und der neuen Dollar-Millionäre bis 2025 auf über 100 Billionen anwachsen dürften.

mk/rw

(AWP)

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Facebook lockert Verbot der

Facebook lockert Verbot der Werbung für Kryptowährungen

Facebook will Werbung für Kryptowährungen grundsätzlich wieder zulassen.

27.06.2018 06:46

Allerdings blieben unter anderem Anzeigen für Initial Coin Offerings (ICOs) weiter verboten, erklärte der für Produktmanagement zuständige Manager Rob Leathern am Dienstag in einem Blog-Posting. Bei einer ICO sammeln Firmen durch die Ausgabe neuer virtueller Währungen Geld bei Investoren ein. Facebook hatte das Werbeverbot Anfang des Jahres eingeführt. Google und Twitter folgten im März. Hintergrund sind Sorgen über Betrug.

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Bitcoin erholt sich und

Bitcoin erholt sich und steigt über 7000 US-Dollar

Für die Digitalwährung Bitcoin ist es am Dienstag kräftig nach oben gegangen. Der Kurs der am Computer erzeugten Währung stieg auf der Handelsplattform Bitstamp um fast 10 Prozent auf zuletzt 7340 US-Dollar.

17.07.2018 22:32

Die Aufwärtsbewegung beschleunigte sich, als der Kurs am Abend erstmals seit dem 10. Juni wieder die Marke von 7000 Dollar hinter sich liess.

Seit Anfang Mai hatte die Kryptowährung kontinuierlich an Wert verloren. Von Kursen knapp unter 10 000 Dollar war der Bitcoin im Juni auf unter 6000 Dollar abgerutscht. Von dem im Dezember 2017 erreichten Rekordhoch von etwa 20 000 Dollar ist der Kurs auch nach der aktuellen Erholung noch immer weit entfernt.

Digitale Währungen, zu denen neben der ältesten und bekanntesten Cyperdevise Bitcoin auch neuere Formen wie Ether oder Ripple zählen, leiden seit längerem unter mehreren Problemen. Zum einen haben zahlreiche Einbrüche von Hackern in kleinere und grössere Handelsbörsen Sicherheitsfragen aufgeworfen und dem Ruf der Computerdevisen geschadet.

Zum anderen werden Zentralbanken und internationale Organisationen wie die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) nicht müde, vor den Gefahren digitaler Währungen wie Totalverlust oder spekulativen Übertreibungen zu warnen. Hinzu kommen Regulierungsbemühungen insbesondere in asiatischen Ländern, die als Hochburgen von Bitcoin und Co. gelten.

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sdo
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Blackrock & Bitcoin

Laut einer großen deutschen Wirtschaftszeitung liebäugelt ja Blackrock mit Einstieg in das Geschäft mit dem Bitcoin. Wir werden sehen! Interessant wird die künftige Blockchain-Entwicklung sowieso.

LG,

sdo

Elias
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Echte Währunge vs. Kryptowährungen

Auf der Welt gibt es rund 140 echte Währungen

 

Stand 2018 sind über 4.500 Kryptowährungen in Verwendung (siehe auch Liste von Kryptowährungen)

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Kryptow%C3%A4hrungen

 

Die Quantencomputer kommen schneller als man glaubt

 

Kryptowährungen kauft man mit echtem Geld. Wer bekommt das?

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Elias hat am 18.07.2018 14:53

Elias hat am 18.07.2018 14:53 geschrieben:

Auf der Welt gibt es rund 140 echte Währungen

 

Stand 2018 sind über 4.500 Kryptowährungen in Verwendung (siehe auch Liste von Kryptowährungen)

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Kryptow%C3%A4hrungen

 

Die Quantencomputer kommen schneller als man glaubt

 

Kryptowährungen kauft man mit echtem Geld. Wer bekommt das?

Und wieviele "echte" Währungen gibt es, wenn du die gescheiterten dazunimmst?

Bei den Kryptowährungen hat es viele dabei, die nur zum Spass erstellt wurden. Die werden nie etwas Wert haben und werden praktisch nicht gehandelt. Gleich wie die Reichsmark auch nicht mehr verwendet wird. Nur weil es viele Schrott-Kryptos gibt, heisst nicht, dass alle unbrauchbar sind.

Falls die Quantencomputer tatsächlich in den nächsten Jahrzehnten brauchbar werden, sollten die Kryptowährungen dein kleinstes Problem sein. Dann wird zuerst deine Kreditkarte und dein Bankkonto gehackt.

Zudem gibt es auch dafür Lösungsansätze, siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Post-Quanten-Kryptographie

Bei deiner letzten Frage kommt es auf die Kryptowährung an. Generell bekommt das "echte" Geld der Verkäufer der Kryptowährung. Genauso wie es bei Fremdwährungen oder Waren auch der Fall ist.

 

Elias
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Gluxi hat am 19.07.2018 18:28

Gluxi hat am 19.07.2018 18:28 geschrieben:

Und wieviele "echte" Währungen gibt es, wenn du die gescheiterten dazunimmst?

Bei den Kryptowährungen hat es viele dabei, die nur zum Spass erstellt wurden. Die werden nie etwas Wert haben und werden praktisch nicht gehandelt. Gleich wie die Reichsmark auch nicht mehr verwendet wird. Nur weil es viele Schrott-Kryptos gibt, heisst nicht, dass alle unbrauchbar sind.

Falls die Quantencomputer tatsächlich in den nächsten Jahrzehnten brauchbar werden, sollten die Kryptowährungen dein kleinstes Problem sein. Dann wird zuerst deine Kreditkarte und dein Bankkonto gehackt.

Zudem gibt es auch dafür Lösungsansätze, siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Post-Quanten-Kryptographie

Bei deiner letzten Frage kommt es auf die Kryptowährung an. Generell bekommt das "echte" Geld der Verkäufer der Kryptowährung. Genauso wie es bei Fremdwährungen oder Waren auch der Fall ist.

Wie viele gescheiterte es gibt, müsste ich nachgugeln

Es werden viele sein, seit der Erfindung des Geldes vor mehr als 2'000 Jahren. Vielleicht gleich viele wie die Kryptowährungen seit 10 Jahren

Diese Anzahl in so kurzer Zeit müsste nachdenklich stimmen.

 

Der Vergleich mit der Ware stimmt, hingegen das mit der Kryptowährung..... warum nimmt jemand dieses verpönte Fiat-Geld, wenn die Kryptowährung so viel besser ist. Krypto gegen Krypto wäre analog zur Währung gegen Währung

 

Der Quantencomputer kommt schneller, als man denkt. Das Wettrennen läuft

 

Lange Zeit waren sogenannte Quantencomputer nur eine fixe Idee von Grundlagenforschern oder Science Fiction. Seit einiger Zeit investieren jedoch mit Google, IBM und Microsoft einige der größten Unternehmen der Welt viel Geld in diese Technologie. Für mich Grund genug, Ihnen diese Technologie heute einmal kurz vorzustellen.

https://www.gevestor.de/news/quantencomputer-diese-technologie-wird-die-...

 

Das Bessere ist der Feind des  Guten

 

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Quantencomputer

19.07.2018 Google stellt Framework zur Entwicklung von Algorithmen für Quantencomputer vor

Mit Googles Framework Cirq sollen Forscher Algorithmen für Quantencomputer entwickeln können, um den praktischen Nutzen der Computer abzuschätzen.

..

..

Sowohl IBM als auch Google haben Quantenprozessoren mit über 50 Qubits in diesem Jahr vorgestellt.

https://www.heise.de/developer/meldung/Google-stellt-Framework-zur-Entwi...

 

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Qubit (Quantenbit)

Als Zweizustands-Quantensystem ist das Qubit das einfachste nichttriviale Quantensystem überhaupt. Der Begriff „Zweizustandssystem“ bezieht sich hierbei nicht etwa auf die Zahl der Zustände, die das System annehmen kann. In der Tat kann jedes nichttriviale quantenmechanische System prinzipiell unendlich viele verschiedene Zustände annehmen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Qubit

 

 

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Elias hat am 20.07.2018 10:01

Elias hat am 20.07.2018 10:01 geschrieben:

Der Vergleich mit der Ware stimmt, hingegen das mit der Kryptowährung..... warum nimmt jemand dieses verpönte Fiat-Geld, wenn die Kryptowährung so viel besser ist. Krypto gegen Krypto wäre analog zur Währung gegen Währung

Krypto gegen Krypto wird auch meistens in der Praxis getauscht. Meistens wird Fiat Geld in "etablierte" Kryptos wie Bitcoin getauscht. Diese Bitcoins können dann in den Kryptobörsen auch in exotische Kryptowährungen getauscht werden.

Ich finde Kryptos nicht in allem besser als z.B. Bargeld. Aber als Alternative eine ganz gute Sache.

Die Entwicklung der Quantencomputer ist sicher spannend. Aber kein Argument gegen Bitcoin. Vielleicht überzeugt dieser Artikel:

Das Märchen, dass Quantencomputer BitCoin entschlüsseln

https://joerg-molt.de/news/das-maerchen-dass-quantencomputer-bitcoin-ent...

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Gluxi hat am 20.07.2018 13:29

Gluxi hat am 20.07.2018 13:29 geschrieben:

Die Entwicklung der Quantencomputer ist sicher spannend. Aber kein Argument gegen Bitcoin. Vielleicht überzeugt dieser Artikel:

Das Märchen, dass Quantencomputer BitCoin entschlüsseln

https://joerg-molt.de/news/das-maerchen-dass-quantencomputer-bitcoin-ent...

 

Würde mich nicht wundern, wenn das in der langen Liste der Irrtümer auftaucht. Ich weiss nur eines: Das was da kommt, übersteigt alles, was wir in Sachen Computer kennen

 

Eine von vielen Listen zu Irrtümer

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Abbe-Limit

Wär hätte gedacht, dass es gelingt, ein phyikalisches Limit auszuhebeln?

Es ist wie mit dem schwarzen Schwan

 

Es wird noch Generationen dauern, bis der Mensch auf dem Mond landet.

Harold Spencer,
Astronom, 1957

 

 

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Das mag sein Elias, auf einen

Das mag sein Elias, auf einen raschen Durchbruch bei den Quantencomputern würde ich nicht setzen.

Es wurde auch bei vielen Erfindungen die Probleme total unterschätzt. In den 60er Jahren dachte man zum Beispiel, dass in den 80ern alle Energieprobleme dank den Fusionsreaktoren gelöst sein werden. Heute wird noch immer daran geforscht und der kommerzielle Einsatz ist noch in weiter Ferne.

 

Was die Zukunft genau bringt, weiss keiner. Bitcoin wird auch irgendwann verschwinden. Quantencomputer sehe ich nun nicht als Hauptproblem von Bitcoin.

Elias
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Gluxi hat am 20.07.2018 15:59

Gluxi hat am 20.07.2018 15:59 geschrieben:

Das mag sein Elias, auf einen raschen Durchbruch bei den Quantencomputern würde ich nicht setzen.

 

Was ist rasch?

 

 

10.01.2018 Quantencomputer: Intel erreicht Durchbruch bei Qubit-Chips

Intel hat auf der CES 2018 einen 49-Qubit-Test-Chip angekündigt und dies als neuen Meilenstein für Quantencomputer gefeiert. Auch im Bereich Neuromorphic Computing gibt es Fortschritte.

Allerdings werde es noch fünf bis sieben Jahre dauern, bis die Branche die aktuellen Probleme bei der Quantentechnologie in den Griff bekomme, sagte etwa Intel-Labs-Direktor Mike Mayberry.

https://www.elektronikpraxis.vogel.de/intel-vermeldet-durchbruch-in-sach...

 

 

 

22.03.2018 Google schafft bei Quantencomputern einen Durchbruch

Google hat einen Quantenprozessor entwickelt, mit dem sich die Machbarkeit leistungsstarker Quantencomputer prinzipiell beweisen lassen soll.

https://www.cebit.de/de/news-trends/news/google-schafft-bei-quantencompu...

 

 

10.07.2018  Ein Quantum Tech-Revolution

Experten versprechen sich viel von Quantencomputern. Der Durchbruch könnte früher kommen als gedacht. Good

https://www.fuw.ch/article/ein-quantum-tech-revolution/

 

Schau ma mal

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"Rasch" ist natürlich keine

"Rasch" ist natürlich keine genaue Zeitangabe. Ich habe mich aus Interesse etwas schlau gemacht und diese Forschungsarbeit gefunden:

https://www.google.ch/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://www.bsi.bund...

Da wird der heutige Forschungsstand gut beschrieben und in Relation gesetzt. Das fand ich z.B interessant:

1.4 Aktuelle Entwicklungen
Quantencomputer und ihre Anwendungen sind augenblicklich fast wöchentlich in den Schlagzeilen der 
Technikpresse. Insbesondere wird dort ein „Rennen“ zur Realisierung von Quantencomputern mit den 
Hauptakteuren Google, IBM und—in etwas anderen Rollen—D-Wave Systems aus Kanada sowie Microsoft 
beschrieben. Dies spiegelt die reale rasante Entwicklung des Gebietes—auch während dieser Studie—wider. 
Die dort beschriebenen Systeme beschreiben 20–50 physikalische Qubits, deren Qualität bei weitem nicht 
ausreicht, Kryptoanalyse ohne Fehlerkorrektur zu erreichen. Ihr Interesse liegt in einem eingeschränkten 
Bereich von nicht-kryptographischen Anwendungen von Quantencomputern z.B. in der Quantensimula-
tion. 
Unsere Studie schätzt, dass bei robustem technologischem Fortschritt (entsprechend einer Fehlerrate von 
1:10000) zum Brechen von 2048-bit RSA in 100 Tagen etwa eine Million physikalische Qubits, in 1 Stunde 
etwa eine Milliarde physikalische Qubits benötigt werden, siehe Abbildung 4c. Die unterschiedlichen Zahlen 
erklären sich aus einem Platz-Zeit-Kompromiss in der Quantenfehlerkorrektur. Dies liegt noch 
Größenordnungen über den aktuell realisierten Zahlen. Bei heutigen Fehlerraten wäre die Zahl der 
benötigten physikalischen Qubits hundert mal so groß, siehe Abbildung 4a und 4b. Auch mit dem Overhead 
der Fehlerkorrektur stellt dies eine Schwelle dar: Wenn Quantencomputer einmal asymmetrische 
Kryptographie erfolgreich angreifen können, dann ist eine weitere Vergrößerung der Schlüssel in der 
gleichen kryptographischen Technik nicht erfolgversprechend—der zum erfolgreichen Angriff benötigte 
Quantencomputer ist nur wenig größer. Dieser Zusammenhang wird verdeutlicht in Abbildung 4c. Dort ist 
der Zusammenhang zwischen der Größe kryptoanalytischer Aufgaben, der Fehlerrate, und der Zahl der 
physikalischen Qubits dargestellt. Es zeigt einerseits die Größe des zu überwindenden Weges, andererseits 
aber auch durch die enge Lage der Kurven dass nach dem Erreichen der untersten Kurven sehr schnell die 
ganze Kurvenschar erreichbar sein kann.
Es ist allerdings zu beachten, dass die aktuelle Entwicklung sich vermutlich noch beschleunigt: Nachdem im 
ersten Jahrzehnt der ernsthaften Hardwareforschung an Quantencomputern vor allen Dingen akademische 
Akteure in traditionellen Programmen aktiv waren, treten jetzt einerseits starke Industrieakteure auf den 
Plan, andererseits werden große Forschungsprogramme wie das EU-Quantentechnologiefaggschiff 
aufgelegt. Eine Sonderrolle nehmen hier die USA ein, wo Forschungsförderung von Militär und 
Heimatschutzministerium schon sehr lange die Erforschung und Entwicklung von Quantencomputern 
fördern. Da die technologischen Schritte, die für einen fehlertoleranten, kryptoanalytisch relevanten 
Quantencomputer relevant sind (große Zahl Qubits, geringe Fehlerrate) auch die aktuellen 
Herausforderungen prägen, ist jeder Fortschritt hier auch ein Schritt näher an einen kryptographisch 
relevanten Quantenrechner. 

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Bitcoin steigt über 8000 US

Bitcoin steigt über 8000 US-Dollar

Die Digitalwährung Bitcoin ist wieder im Aufwind. Am Dienstag kletterte der Kurs der bekanntesten Kryptowährung auf wichtigen Handelsplattformen wie Bitstamp erstmals seit Mai wieder über 8000 US-Dollar. Bereits seit gut einer Woche legt der Kurs kräftig zu. Experten führen dies auf steigendes Interesse etablierter Unternehmen an Digitalwährungen zurück. Martin King vom Finanzberater Tyton Capital Advisors verwies zudem darauf, dass in Japan eine Lockerung der Besteuerungsregeln auf Bitcoin in Aussicht stehe. Das Land gilt als Bitcoin-Hochburg.

24.07.2018 08:17

Seit Anfang Mai hatte der Bitcoin kontinuierlich an Wert verloren. Von Kursen knapp unter 10 000 Dollar war der Wert im Juni auf unter 6000 Dollar abgerutscht. Von dem im Dezember 2017 erreichten Rekordhoch von etwa 20 000 Dollar bleibt der Kurs aber auch nach der aktuellen Erholung weit entfernt.

Für Auftrieb sorgte zuletzt, dass Blackrock, der grösste Vermögensverwalter der Welt, eine Arbeitsgruppe zum Thema Digitalwährungen und der damit verbundenen Blockchain-Technologie einrichten will. Zudem kommt die Handelsplattform Coinbase mit Bemühungen voran, künftig in den USA den Handel mit Krypto-Produkten (ICOs) anbieten zu können, die Wertpapieren ähneln. Ausserdem sorgt der baldige Führungswechsel bei der US-Investmentbank Goldman Sachs für Optimismus, weil der künftige Chef David Solomon sich offen gegenüber dem Thema Kryptowährungen gezeigt hatte.

Im Fokus bleiben Bemühungen der US-Börse CBOE, sogenannte "Exchange Traded Funds" (ETFs) auf Bitcoins anzubieten. Nach der Einführung sogenannter Terminkontrakte (Futures) auf Bitcoins wäre dies ein weiterer Schritt in Richtung des etablierten Finanzmarkts. Viele Experten gehen allerdings von einer kritischen Haltung der Aufseher aus./tos/jha/

(AWP)

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Können Kryptowährungen wieder

Können Kryptowährungen wieder ganz verschwinden?

Kryptowährungen haben viele Gegner, und nicht wenige prominente Stimmen sagen Bitcoin, Ethereum und Co. das Ende voraus. Es gibt aber auch Gründe, warum der «Tod» dieser Zahlungsmittel nicht so schnell eintreten wird.

25.07.2018 07:36

Von Marc Forster

Bitcoin hat wieder die Marke von 8000 Dollar überschritten. Nach dem Hype im vergangenen Jahr, wo der Wert der Kryptowährung bei fast 20‘000 Dollar angekommen war, sind das Good News für Krypto-Fans. Denn in der ersten Hälfte dieses Jahres haben bis auf Tether alle der zehn grössten Kryptowährungen stark gelitten. In den vergangenen Tagen sind aber auch bei fast allen die Kurse wieder gestiegen (siehe Tabelle am Ende des Beitrags).

Die Diskussion um Sinn oder Unsinn beziehungsweise den Wert von Kryptowährungen lässt erwartungsgemäss nicht nach, auch wenn die Kurse derzeit wieder etwas steigen. Dass beispielsweise die weltbekannten Ökonomen Joseph Stiglitz, Nouriel Roubini und Kenneth Rogoff sehr kritisch zu Kryptowährungen stehen, ist nichts Neues. Vor einigen Tagen haben sie ihre Kritik erneuert und Bitcoin und Co. mehr oder weniger den langsamen Tod vorausgesagt.

An der Technik liegt's nicht

Nur: Ist dies überhaupt möglich? Rein technisch gesehen gibt es für diese Voraussage keinen Grund. "Bitcoin existiert seit knapp zehn Jahren praktisch ausfallfrei, was zeigt, dass die Blockchain-Technologie funktioniert und das Vertrauen in Kryptowährungen gerechtfertigt ist", sagt Nils Reimelt von der Beratungsfirma Capco.

Bitcoin kämpft allerdings damit, dass die hohe Nachfrage das Transaktionsnetzwerk überlastet und Käufe und Verkäufe an Kryptobörsen sehr teuer geworden sind. Abspaltungen von Bitcoin – die so genannten "Forks" – wie Bitcoin Cash wirken dem entgegen. Allerdings sind diese Kryptowährungen weniger populär als Bitcoin, das fast die Hälfte der Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen ausmacht.

Ethereum bzw. Ether wiederum wird von von der Technologie her als zukunftsfähiger betrachtet. Das Ethereum-Protokoll ist anpassungsfähiger und Transaktionsengpässe sind sehr selten. Nils Reimelt geht aber davon aus, dass strukturierte Produkte oder ETF am ehesten auf Bitcoin emittiert werden. Derzeit wird heftig darüber spekuliert, ob bald der erste Bitcoin-ETF an den Markt kommen wird.

Bewertungsmodelle in den Kinderschuhen

Stiglitz, Roubini, Rogoff und andere prominente Kryptowährungs-Kritiker – Warren Buffett gehört bekanntlich zu ihnen – argumentieren bei ihrer Kritik indessen vor allem makroökonomisch. Roubini etwa wiederholte eine relativ verbreitete Ansicht, wonach Kryptowährungen wegen eines fehlenden "intrinsischen" Werts verschwinden würden. Also die Tatsache, dass anders als bei etablierten Zahlungsmitteln bei den Kryptowährungen nicht die Leistung einer Volkswirtschaft und andere konkret als Gegenwert einschätzbare Parameter vorhanden sind.

Ob dies so ist, ist eine Glaubensfrage zwischen Krytpo-Fans und Krypto-Kritikern. Es ist tatsächlich so, dass eine Bewertung im klassischen Sinne nicht möglich ist, um den Preis beispielsweise von Bitcoin allgemeingültig zu begründen. Somit kann auch nicht so leicht ein Preisziel aufgestellt werden.

Der Schweizer Vermögensverwalter für Blockchain-Investments Vision& hat in einer vor zwei Monaten erschienenen Studie Modelle ergründet, mit denen liquide Kryptowährungen bewertet werden könnten. Zentral bei der Betrachtung ist, dass der Wert und damit der Preis von Bitcoin & Co nicht durch einen materiellen Gegenwert, sondern durch Angebot und Nachfrage definiert wird. Letztlich ist dies auch bei traditionellen Währungen und zumindest teilweise auch beim Gold der Fall. Zentralbanken etwa schaffen mit Fiat-Geld Zahlungsmittel ohne inneren Wert.

Ob sich ökonomische Modelle von Angebot und Nachfrage bei traditionellen Wertanlagen und Kryptowährungen vergleichen lassen, ist wie gesagt Gegenstand von Kontroversen. Mit diesen Fragen beschäftigt sich heute auch die Forschung, auch wenn sich diese noch in den Kinderschuhen befindet. Es ist aber denkbar, dass sich mit der Zeit ein anerkanntes System für die Bewertung von Kryptowährungen etabliert; ein System, wie es auch für Aktien, Währungen und andere Wertanlagen existiert.

Regulierung schreitet voran

Im Detail argumentieren die drei berühmten, kryptokritischen Ökonomen auch in die Richtung, dass Kryptowährungen von den etablierten Institutionen der Geldpolitik zu Fall gebracht würden. Regierungen und Zentralbanken würden Kryptowährungen in die "Bedeutungslosigkeit regulieren", so die Meinung der Ökonomen. Stiglitz sagte zudem: "Man kann kein Zahlungsmittel benutzen, das im Verborgenen existiert, wenn man ein transparentes Bankensystem aufbauen will." Der Wirtschaftsnobelpreisträger von 2001 spielt darauf an, dass Kryptowährungen unter anderem in der Kritik stehen, Geldwäscherei zu begünstigen.

Dass die Regulierung die Welt der Kryptowährungen verändern wird, ist in der Tat zu einer verbreiteten Meinung geworden. Krypto-Trader haben bereits festgestellt, dass der Kontoeröffnungsprozess auf Handelsplattformen umfangreicher geworden ist und zum Teil sogar mehr Stufen umfasst als das Einrichten eines herkömmlichen Kontos bei einer traditionellen Bank. Anbieter sind vorsichtiger geworden: "Dies bremst den Handel und das Wachstum der Krypto-Community in gewisser Weise", sagt Berater Nils Reimelt.

Dass Regierungen oder Notenbanken auch in den Handel von Kryptowährungen vordringen, ist nach Reimelts Einschätzung klar. Es sei eine Frage der Zeit, bis ein Staat eine "Crypto Exchange" aufziehen werde. "Viele Anleger werden das auch begrüssen, denn dort wäre der Handel mit Kryptowährungen sauber und reguliert. Das wird kommen", so Reimelt. Bei stärker regulierten Kryptobörsen kann zumindest die Prognose getroffen werden, dass diese Zahlungsmittel dadurch eher stabiler werden und damit die Chance deren Fortbestand sich erhöht.

Performancedaten der 10 grössten Kryptowährungen

  Markt-
kapitalisierung
(Mrd. Dollar)
Kurs (Dollar) Performance
seit 1.1. 2018
(in Prozent)
Performance
7 Tage
(in Prozent)
Bitcoin 140,34 8174,55 -39,1 +7,4
Ethereum 47,93 475,04 -37,8 +2,3
Ripple (XRP) 17,96 0,456701 -77,7 +0,7
Bitcoin Cash 15,01 870,03 -63,3 +5,8
EOS 7,34 8,19 -27,4 +0,6
Stellar 5,58 0,297224 -61,2 +4,4
Litecoin 5,07 88,03 -61,4 +3,8
Cardano 4,40 0,169745 -86,1 -0,7
IOTA 2,71 0,974183 -75,7 unv.
Tether 2,22 0,995190 -0,6 +0,1

Daten: coinmarketcap.com, Markets Insider (24. Juli 2018, 14.30 Uhr)

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Die Kryptowährungsbranche

Die Kryptowährungsbranche schreitet zur Selbstregulierung

Mehrere der weltgrössten Digitalbörsen haben sich zusammengetan, um schlechtes Verhalten in der Kryptowährungsbranche auszumerzen.

27.08.2018 03:26

Die von den Gemini-Trust-Mitgründern Cameron und Tyler Winklevoss ins Leben gerufene Virtual Commodity Association ist um die Börsenteilnehmer Bitstamp, BitFlyer USA und Bittrex erweitert worden. Vertreter der vier Marktplätze werden sich im September zum ersten Mal treffen, um über die Einrichtung der Selbstregulierungsorganisation zu diskutieren.

Die Virtual Commodity Association soll Industriestandards entwickeln, Transparenz fördern und mit Aufsichtsbehörden zusammenarbeiten, einschliesslich der US Commodity Futures Trading Commission, um Betrug und Manipulation auf Märkten für digitale Vermögenswerte wie Bitcoin und Ether zu verhindern. Am Montag benannte die Gruppe Maria Filipakis zu ihrer vorläufigen Exekutivdirektorin. Zuvor arbeitete sie für das New Yorker Department of Financial Services, wo sie an der Erstellung der Kryptowährungslizenz des Staates mit dem Namen BitLicense mitwirkte.

Die CFTC, die US-Börsenaufsicht SEC und andere Aufsichtsbehörden sind in hohem Masse auf Selbstregulierungsorganisationen angewiesen, um den Handel in allem Möglichen, von obskuren Swaps bis hin zu Aktien der grössten US-Unternehmen zu überwachen. Gegenwärtig hat keine Bundesaufsichtsbehörde direkte Autorität über den Kader von Börsen, die Kryptowährungen auf dem Spotmarkt handeln. Stattdessen gibt es ein Sammelsurium an Staatsgesetzen, das als rechtlicher Rahmen dient, was Kritikern zufolge zu Missbrauch und möglicher Manipulation einlädt.

Die Winklevoss-Zwillinge wollen einen Bitcoin-ETF einführen, aber als die SEC vor kurzem ihren Antrag zum zweiten Mal abgelehnt hat, verwies sie auf Bedenken, dass Bitcoin-Märkte nicht ausreichend auf Manipulation überwacht werden.

(Bloomberg)

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Liechtensteiner Regierung

Liechtensteiner Regierung setzt auf Blockchain-Handel

Die Liechtensteiner Regierung setzt auf die digitale Wirtschaft, die sogenannte "Token-Ökonomie". Der digitale Handel auf der Basis von Blockchains soll mit einem universellen Gesetz eine regulatorische Grundlage erhalten. Blockchain-Unternehmen will das Fürstentum gute Rahmenbedingungen bieten.

29.08.2018 14:15

Blockchains sind Datenbanken, die fälschungssichere digitale Abbildungen von Vermögenswerten und Gütern ermöglichen. Auch Transaktionen oder Verträge können so gespeichert werden.

Die Blockchain-Technologie bildet nicht nur die Basis für Kryptowährungen wie Bitcoin, sondern ebenfalls für den digitalen Handel mit Wertschriften und mit realen Werten wie Autos oder Immobilien.

Aufgrund der Fälschungssicherheit ist der Handel ohne den Einbezug von Intermediären, etwa Banken und Treuhändern, möglich. Alle existierenden und künftigen Blockchain-Anwendungen werden unter dem Begriff der "Token-Ökonomie" zusammengefasst.

Sehr hohes Potential

Die Liechtensteiner Regierung schätze das wirtschaftliche Potential der Blockchain-Technologie als sehr hoch ein, sagte Regierungschef Adrian Hasler am Mittwoch vor den Medien bei der Präsentation des Entwurfes des Blockchain-Gesetzes. "Die Anwendungsmöglichkeiten sind unüberschaubar. Die Auswirkungen werden so gross sein, wie die des Internets", meinte er.

Blockchains könnten der Treiber für die wirtschaftliche Entwicklung in Europa werden, erklärte Hasler. In Liechtenstein habe sich bereits ein Blockchain-Ökosystem gebildet. Allein letztes Jahr habe das Land Anfragen von über 100 Unternehmen erhalten, welche die Technologie nutzen.

In Diskussion sei sogar eine Kryptobörse. "Liechtenstein ist offenbar ein interessanter Standort für diese Unternehmen", meinte der Regierungschef.

Rechtssicherheit bieten, Reputation schützen

Um die Chancen der digitalen Ökonomie zu nutzen und die Risiken zu minimieren, soll das Fürstentum nach dem Willen der Regierung als eines der ersten Länder überhaupt eine umfassende Regulierung einführen. Das Blockchain-Gesetz soll den Teilnehmern der Token-Ökonomie Rechtssicherheit und gute Rahmenbedingungen bieten.

Gleichzeitig will die Regierung die "gute Reputation" Liechtensteins schützen. "Ohne Regeln wird Missbrauch Tür und Tor geöffnet", betonte Hasler.

Bei der Arbeit am neuen Gesetz betrat das Fürstentum juristisches Neuland. Eine Herausforderung war es, brauchbare Regeln selbst für Anwendungen zu schaffen, die noch gar nicht existieren.

Begriffsdefinitionen und neue Rechtsfiguren

Schwerpunkte des Gesetzes sind daher erst mal Begriffsdefinitionen der Blockchain. Sodann geht es um die "rechtssichere Transformation der realen Welt auf Blockchain". Dazu wurde die neue Rechtsfigur des "Tokens" geschaffen. Das Konstrukt stellt so etwas wie einen digitalen Container dar, der mit den gehandelten Werten und Dienstleistungen befüllt werden kann.

Es sei noch kein Land in seiner Blockchain-Gesetzgebung so weit wie Liechtenstein, sagte der Regierungschef. Andere Länder würden bis dato nur einzelne Anwendungen regeln und nicht universal das ganze Feld der Token-Ökonomie. "Andere Länder sind neidisch auf uns", erzählte Hasler. Mit dem neuen Gesetz habe die Exekutive versucht, Entwicklungen zu antizipieren und die Weichen richtig zu stellen.

Das Regelwerk geht bis Mitte Oktober in die Vernehmlassung. Mit der revidierten Fassung wird sich dann das Parlament befassen. Sollte diese verabschiedet werden, könnte das Blockchain-Gesetz schon im Sommer 2019 in Kraft treten.

(AWP)

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