€-Konto - günstigs Konto, bzw. günstige Überweisung

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03.05.2013 13:00
#1
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€-Konto - günstigs Konto, bzw. günstige Überweisung

Salü,
ich bin gerade auf der Suche, wo ich ein günstige Konditionen für ein  €-Konto bekomme, da ich öfters Zahlungen im €-Raum machen muss, bzw. habe auch noch ein kostenloses Konto bei DKB-direktBank
Wie ich sehe sind dass wohl die Migro Bank und Postfinance, da beide beim €-Set-Konto zum Devisenkurs wechseln.
Dazu die erste Frage, welche bietet den besseren Kurs?
Zudem bietet Postfinacne kostenlose Überweisungen in den €-Raum via Sepa-Standard.
Bei beiden ist die Kontoführung ab einem guthaben von 7500CHF kostenlos.

So nun die Frage, was ist sinnvoller.


Meine Quellen:
http://www.ktipp.ch/themen/beitrag/1040573/Euro-Privatkonten_Tiefe_Zinse...
http://classic.cash.ch/news/alle-news/wo_man_am_guenstigsten_euro_wechse...
 

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04.08.2013 19:48
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Zahlungsverkehr wird bis 2018 vereinheitlicht

In knapp sechs Monaten wird Europa zum einheitlichen Zahlungsraum Sepa. Die Schweiz nimmt dies zum Anlass, um ebenfalls ihr Zahlungsverkehrsystem zu vereinheitlichen.

Am 1. Februar 2014 wird die Abwicklung von Zahlungen über Sepa (Single Euro Payments Area) in Europa zur Pflicht. Bankkunden europaweit müssen ab diesem Datum einheitliche internationale Kontonummern mit 22 Stellen (IBAN) verwenden.

Direkt davon betroffen ist die Schweiz vorerst nicht. Das System für den Zahlungsverkehr im Euro-Raum gilt nämlich, wie es der Name schon sagt, nur für Transaktionen in der europäischen Gemeinschaftswährung. Die Schweiz aber ist wie Norwegen, Island, Liechtenstein, Monaco und sämtliche 28 Staaten der Europäischen Union Mitglied des Anfang 2008 eingeführten Projekts.

Euro-Transaktionen von der Schweiz ins Ausland und umgekehrt sind seither für die teilnehmenden Schweizer Finanzinstitute mit weniger Aufwand und Kosten verbunden, was sich auch auf die Endkundenpreise positiv auswirkt.

Bis anhin zwei parallele Systeme

Zahlungen in Schweizer Franken - ausländisch und inländisch - orientieren sich in der Schweiz heute aber nach wie vor am dualen Zahlungssystem bestehend aus dem Swiss Interbank Clearing (SIC) und dem Giro-System der Postfinance. Die Postfinance hat heute einen Marktanteil von rund 50 Prozent am gesamten Zahlungsverkehr in der Schweiz.

Die Zahlungsverkehrplattform SIC ihrerseits wird im Auftrag der Schweizerischen Nationalbank (SNB) von der SIX Interbank Clearing betrieben, einer Tochterfirma der SIX Group. Des weiteren bestehen in der Schweiz aktuell über zehn Standards und Formate, rund zehn Verfahren und sieben verschiedene Belegarten zur Abwicklung von Transaktionen.

Eine derartige Vielzahl von Möglichkeiten verursacht beträchtliche Kosten. Wie die Grossbank Credit Suisse errechnet hat, erwachsen dem Finanzplatz Schweiz für die Durchführung des gesamten Zahlungsverkehrs jährliche Ausgaben von 1,9 Mrd. Franken.

Da im Rahmen der europaweiten Umstellung auf Sepa für die teilnehmenden Institute zudem Anpassungen an der Bankensoftware nötig werden, ergibt es für die Schweiz Sinn, ihren Zahlungsverkehr ebenfalls dem Sepa-System anzugleichen. Orchestriert von der SIX Interbank Clearing ist deshalb Mitte 2012 das Programm "Migration Zahlungsverkehr Schweiz" angelaufen.

Neuer Standard wird eingeführt

Das Programm hat zum Ziel, die heutigen Überweisungs- und Lastschriftverfahren sowie die Art der Zahlungsbelege schrittweise zu harmonisieren. Dieser Prozess soll bei den Überweisungen bis Mitte 2018, bei den Lastschriftverfahren bis Ende 2018 und bei den Belegen bis Mitte 2020 abgeschlossen sein.

Zentrales Element des künftigen Schweizer Zahlungsverkehrsystems ist wie bei Sepa die IBAN-Kontonummer. Diese wird bei allen Überweisungen - auch bei jenen über die Postfinance - unabdingbar sein. Sämtliche Finanzinstitute in der Schweiz müssen zudem auf den Standard ISO 20022 umsteigen.

Diese Norm definiert ein neues, einheitliches Datenformat und damit eine Einheitssprache, die von allen Marktteilnehmern in der Sepa-Welt verstanden wird.

Welche konkreten Änderungen damit einhergehen, wird am Beispiel der Einzahlungsscheine deutlich. So werden die heutigen Modelle in rot und orange von einem Einheitsbeleg mit Quick-Response-Code abgelöst. Dabei wird ein Punktemuster - ähnlich wie beim Strichcode auf Konsumgütern - in eine Buchstabenfolge übersetzt.

Ob es damit in Zukunft möglich sein wird, Rechnungen direkt über das Smartphone zu begleichen, bleibt abzuwarten.

http://www.cash.ch/news/top_news/zahlungsverkehr_wird_bis_2018_vereinhei...

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

30.07.2013 21:10
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so bin ein bissle spät dran mit meiner Antwort.

Also mit Postfinance und M-Bank fährt man am günstigsten., deren Kurse unterscheiden sich kaum. Wobei man bei der Postfinance wohl insgesamt günstiger auch wenn der Wechselkurs um 0.000x unterscheidet, was nur schlussendlich nur ein paar Stutz ausmacht.

Bei der Postfinance ein zusätzliches €-Konto eröffnen fertig. Man kann dann einfach vom CH-Konto auf das €-Konto ratz fatz ein Übertrag machen. Die Überweisung in den €-Raum ist dann, wie schon erwähnt, via Sepa-Standard kostenlos.

 

gruss

 

stefan

07.05.2013 15:32
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Dann versehe ich deine Antwort betreffend SEPA & Postfinance nicht

PackElend hat am 06.05.2013 - 14:35 folgendes geschrieben:

sollte hat es aber nicht, bzw. hatte nicht die Auswahlmöglichkeit. Das ist jetzt auch zu lange her, um es sicher zu sagen. Aber es bringt mich wieder zur ursprünglichen Frage, wo ist wohl der besser Devisenkurs zu erwarten?

SEPA geht auf Postfinance

 

Bei der Migrosbank koste es Fr. 2.00

http://www.migrosbank.ch/preisliste

 

Wenn ich die Wahl zwischen Migrosbank und Postfinance hätte, würde ich bei Devisen die Postfinance wählen. Die Migrosbank ist nur eine B-Bank.

 

Devisen Postfinance https://www.postfinance.ch/de/biz/prod/pay/extrade/spot/offer.html

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Benjamin Franklin

07.05.2013 14:56
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postfinance aber meiner Freundin überlegt sich, ein Konto bei Migros Bank zu eröffnen

07.05.2013 08:21
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Bei welcher Bank hast du jetzt dein Franken-Konto?

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Benjamin Franklin

07.05.2013 06:39
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damit sind wir wieder am Anfang, einen Linke hatte ich schon am Anfang erwähnt.

100'000 € sind wohl a bissle zu viel Smile

06.05.2013 17:16
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Wo man am günstigsten Euro wechselt

http://www.cash.ch/news/alle-news/wo_man_am_guenstigsten_euro_wechselt-1...

 

Etwas aktueller

http://www.blick.ch/news/wirtschaft/das-sind-die-guenstigsten-notenkurse...

 

Es variiert von Zeitz zu Zeit und von Bank zu Bank.

 

 

Es gäbe noch die Variante Short-Put auf einen bestimmten Strike. Dann bezahlt man genau den Strike und nicht den Ankaufs-Kurs der Bank.  Zusätzlich bekommt man noch eine Prämie. Aber Dazu muss man mindestens 100 000 Euro kaufen

 

 

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Benjamin Franklin

06.05.2013 14:35
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sollte hat es aber nicht, bzw. hatte nicht die Auswahlmöglichkeit. Das ist jetzt auch zu lange her, um es sicher zu sagen. Aber es bringt mich wieder zur ursprünglichen Frage, wo ist wohl der besser Devisenkurs zu erwarten?

06.05.2013 08:22
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Postfinance

Single Euro Payments Area (SEPA) https://www.postfinance.ch/de/priv/prod/pay/abroad/sepa.html?WT.mc_id=_s...

 

Angebot

PostFinance wählt automatisch den für Sie optimalen und günstigsten Weg. Wenn möglich leiten wir Ihre Zahlungen als SEPA-konforme Überweisung weiter - ohne zusätzliche Kosten.

 

Franken nach Euro mit SEPA müsste eigentlich gehen

 

 

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Benjamin Franklin

06.05.2013 06:26
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das ist mir klar, habe ja dort auch ein konto aber ich muss ja erstmal meine Franken dahin schaffen und bisher habe ich das mit Postfinance gemacht aber ich hatte dabei nicht die Möglichkeit von Sepa und der Wechselkursverlust hat mich schon nen paar hundert € gekostet.

05.05.2013 15:16
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Bei der DKB ist die Kontoführung gratis.

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Benjamin Franklin

05.05.2013 14:49
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Ich dachte eher daran jetzt mal wieder ein größeren Betrag zu überweisen und dann über eine längeren Zeitraum Ausgaben in € zu tätigen. Vor allem mit dem momentan günstigen Wechselkurs ist das sicher nicht verkehrt.

Ich habe zwar ein e-Konto bei der Postfinance aber wenn ich da mal beispielsweise 10'000 CHF überweise machen da ein paar Rappen Wechselkursunterschied schon einiges mehr aus als die 5 CHF Monatsgebühr.

Zudem würde ich das Konto zum Wechseln nicht ganz alleine Nutzen und eine andere günstige Möglichkeit zu wechseln sehe ich momentan nicht

05.05.2013 13:48
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Das ist es, was ich meine: Wenn du immer wieder wechseln musst, nützt dir ein Währungskonto nichts. Ausser du willst bei einem tiefen Kurs einen grösseren Betrag wechseln. Dann macht es eher Sinn.

In deinem Fall wechselst du von Franken in Euro, schiebst es auf das Eurokonto. Von dort aus bezahlst du die Eurorechnung und das Eurokonto ist wieder auf Null. Dafür ist das Konto nicht gedacht.

 

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Benjamin Franklin

05.05.2013 09:52
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salü,

danke für die schnelle Antwort aber ich muss ja erstmal die Franken in Euro wechseln und das nicht nur einmal sondern immer mal wieder.

Ode reden wir gerade aneinander vorbei???

03.05.2013 13:22
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Der Umrechnungskurs interessiert nicht, wenn man in Euro  handelt.

Wenn man kein Geld in Euro bekommt, lohnt sich ein Konto vermutlich nicht. Der Sinn ist es, dass Geld in beide Richtungen fliesst und so der Umtausch in Landeswährung entfällt.

SEPA geht auch ohne Euro-Konto http://www.zkb.ch/de/startseite/privatkunden/konten_und_zahlungen/wissen...

 

Ansonsten scheint die DKB die beste Lösung zu sein http://www.optimal-banking.ch/euro-konto.php?gclid=CIKY15Hn-bYCFcdX3godq...

 

 

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Benjamin Franklin