Immobilienblase Schweiz, Europa

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19.08.2013 10:50
#1
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Immobilienblase Schweiz, Europa

Meiner Meinung nach hat man in Europa und in der Schweiz aus der Immobilienkrise in den Staaten absolut nichts gelernt.

Die Häuserpreise, vor allem in der Schweiz schnellen in die Höhe.
Durch die Niedrigzinspolitik kann sich jeder Mittelständige zu den heutigen Zinsen ein 1 Mio Haus leisten.

Dazu kommt dass Immobilien einer der wenigen Anlagen sind, welche gute Renditen abwerfen.
Man staune: Die Zinsen sind auf einem Rekordniveau, die Mieten auf einem Rekordhoch !

Eine Blase platzt dann, wenn die Nachfrage zu sinken beginnt und der Markt gesättigt ist.
Oder und eben dann wenn die Ersten nach einer Zinserhöhung verkaufen müssen !

Wenn man heute in eine Immobilie im Internetportal sucht, werden sogar irgendwelche Häuser in einem desolaten Zustand mit Baujahr 1900 für 900'000 angeboten und das in ländlichen Gegenden...

Ich lehne mich nun mal etwas aus dem Fenster und behaupte, der Immobilien-Markt ist für einen Crash bereit !

 

 

Hierzu Copy Paste aus Wiki: http://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienblase

Ursachen für ImmobilienblasenKreditinduzierte Immobilienblasen

Kreditinduzierte Immobilienblasen resultieren aus einer deutlichen Ausweitung oder Verbilligung[6] des Angebots an Immobilienfinanzierungen. Die Ursachen hierfür sind vielfältig. Der Effekt ist häufig auf fehlende Markttransparenz oder fehlende Regulierung zurückzuführen.

Durch eine deutliche Ausweitung des Kreditangebots durch die systematische Ausweitung der Kreditgewährung auch an Darlehensnehmer mit geringer Bonität („Subprime-Kredite“) entsteht eine erhebliche zusätzliche Immobiliennachfrage, die auf ein, aufgrund der Begrenzung der Ressource Boden, beschränktes Angebot trifft. Das geschah z.B. in den USA bis 2007. Dies führt in der Folge der steigenden Nachfrage zu steigenden Immobilienpreisen. Der gleiche Mechanismus wirkt bei einer deutlichen Verbilligung der Kreditkosten z. B. durch ein Sinken des Zinsniveaus. Jeder Kreditnehmer kann sich in der Folge „mehr“ Immobilie bei gleichbleibender laufender Belastung leisten. Auch hier führt die erhöhte Nachfrage zu steigenden Immobilienpreisen. Unterbleibt, wie in den USA geschehen, bei einem Zusammentreffen derartiger Faktoren eine Intervention durch die zuständigen Aufsichtsgremien, z. B. weil die positiven konjunkturellen Folgen der starken Immobilienpreissteigerung gewollt sind,[7] und fehlt auch die Gegenreaktion des Marktes auf die steigende Kreditnachfrage (durch steigende Kreditkosten bzw. Zinsen), so entwickelt sich eine Immobilienblase. Es kommt zu einer sich selbst tragenden Entwicklung, da immer mehr Nachfrage immer höhere Preise rechtfertigt.

Fiskalinduzierte Immobilienblasen

Durch staatliche Eingriffe in den Immobilienmarkt, z. B. durch spezielle steuerliche Anreize, kann es ebenfalls zu erheblichen Fehlentwicklungen am Immobilienmarkt kommen. Träge staatliche Steuerungspolitik und träge Marktentwicklung (der Bau einer Immobilie ist regelmäßig ein Vorhaben mit erheblicher Laufzeit) führen zu einer zu spät erkennbaren Fehlentwicklung.

So wurden in Deutschland nach der Wiedervereinigung erhebliche Investitionen in den neuen Bundesländern, unter anderem in Büroimmobilien, induziert. Grund dafür waren steuerliche Anreize für Investoren auf dem Immobilienmarkt. Diese lösten einen Bauboom aus, der – nach mehrjähriger Dauer bis zur Fertigstellung der Gebäude – auf eine deutlich zu geringe Nachfrage traf, in dessen Folge der Preis dieser Immobilien empfindlich abstürzte.

Im Zusammenhang mit der Einführung des Euros im Jahre 2002 versuchten in Spanien zahlreiche Personen und Firmen, Schwarzgeld in Peseten durch Immobilienkäufe zu „waschen“. Dies löste einen Preisanstieg aus. Zudem sanken die Kreditzinsen (Nominalzinsen und Realzinsen) deutlich. Der Markt entwickelte eine Eigendynamik, die erst im Sommer 2007 stoppte.[8][9]

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Goldman Sucks !

27.11.2013 11:28
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Kann man den Schönwetter-Prognosen noch glauben?

ich fürchte, dass die ganze Branche: Bauwirtschaft, Immobilien-Händler und Hypotheken-Banken immer noch für Preis-Stabilität kommunizieren. Die Tatsachen sprechen eine andere Sprache. Vielerorts kippen die Mietpreise ein, besonders bei teueren Objekten welche oft keinen vernünftigen Mietzins mehr erzielen, bzw. seit Monaten leerstehen! Unvermietbar!

 

Das täglich steigende Angebot von Neubau-Wohnungen kann man auf www.Homegate.ch verfolgen. Ein Immobilien Crash hat mehrere Gründe,  einer davon ist das potentielle Banken-Sterben in der Schweiz :

 

Siehe Beitrag von heute auf www.insideparadeplatz.ch

 

Die fehlende Nachfrage nach Wohnungen und Liegenschaften kann niemals durch die Zuwanderung abgedeckt werden.

Der Markt wird hier - wie immer - regulierend einwirken!

 

Mein Tip: Alle Käufe um Jahre zurückstellen!

 

Beste Grüsse.

 

Franziskus.

 

 

 

20.11.2013 15:36
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Es wird weiter fleissig gebaut

In der Schweizer Bauwirtschaft läuft es rund. Trotzdem besteht das Risiko eines Überangebots.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/Es-wird-weiter-fleissig-gebaut/st...

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

20.11.2013 08:20
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Immobilien: CS ortet Gefahr bei Büroflächen

Der Schweizer Immobilienmarkt kommt nicht zur Ruhe. Nachdem die Blasenbildung im Wohnungsmarkt verhindert werden konnte, baut sich nach Einschätzung der Credit Suisse nun ein Überangebot bei den Büroflächen auf.

http://www.cash.ch/news/alle-news/immobilien_cs_ortet_gefahr_bei_buerofl...

 

Es wird gebaut, was das Zeug hält. Bei uns in RapperswilJona kommen in den nächsten Jahren rund 2'000 neue Wohnungen auf den Markt

 

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Benjamin Franklin

19.11.2013 23:14
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70-Jahre-Baisse im Immo-Bereich?

Manfred Zimmel hat vor 18 Monaten einen Goldpreis f. 2014  von unter USD 1.000.00 je Unze vorausgesagt.

Viel fehlt heute nicht mehr dazu. Deshalb ist seine provokative Einschätzung für Immobilien nicht ganz abwägig. Hier ist ohne Zweifel die grösste Blase (Super-Bubble) vieler Jahrzehnte,  welche eine kolossale Korrektur  erfahren dürfte. Hände weg von Immo-Aktien, welche bereits 2013 unisono einen Immo-Crash der nächsten Jahre  zaghaft kursmässig  diskontieren. More to come!

 

https://host4.ssl-gesichert.at/amanita_at/newsletter-d.pdf

 

 

Das Immo-Massaker wird für viele, viele Banken sehr ungemütlich werden. Nicht umsonst figurieren heute in allen ' Allgemeinen Geschäfts-Bedingungen' der Banken  die Bail-In Klausel  an prominenter Stelle.

 

FINMA sorgt vor?

 

Mit immobilen Grüssen verbleibend.

 

Franziskus.

07.11.2013 11:35
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CH/SIA: Nachfrage nach Architektur- und Ingenieurdienstleistungen nimmt zu

07.11.2013 11:29



Zürich (awp) - Die Nachfrage nach Architektur- und Ingenieurdienstleistungen hat in der Schweiz im letzten Quartal des Jahres zugenommen. Gemäss der von der ETH-Konjunkturforschungsstelle (KOF) im Auftrag des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins (SIA) durchgeführten Herbstumfrage schätzen 65% der Planungsbüros die Geschäftslage als gut ein, mehr als 30% sprechen von einer befriedigenden und nur vereinzelte Stimmen von einer schlechten Geschäftslage.

Passt eigentlich so gar nicht zum oberen Posting!!!

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

07.11.2013 09:53
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UBS-Blasenindex für Immobilien steigt erneut
 

Die Wohnimmobilienpreise und die Hypothekarverschuldung in der Schweiz sind gemäss der UBS im dritten Quartal 2013 erneut stärker gewachsen als die Gesamtwirtschaft und das Einkommen der Haushalte.

Entsprechend verzeichnet der "UBS Swiss Real Estate Bubble Index", mit dem die Wahrscheinlichkeit des Eintritts einer Immobilienblase gemessen wird, wieder eine Steigerung. Der Index befindet damit auf dem höchsten Stand seit Mitte der Neunzigerjahre und notiert nach wie vor im Risikobereich.

Die realen Preise für Wohneigentum seien im dritten Quartal im Jahresvergleich um 4,2% gestiegen, während die Mieten ein Wachstum von 3,3% erlebten. Trotz dieser Diskrepanz bleibe die Nachfrage nach Wohneigentum als Finanzanlage auf einem hohen Niveau. Der Anteil der Anträge auf Hypotheken für Wohneigentum, das nicht direkt vom Eigner genutzt wird, stieg im dritten Quartal auf 22,1%, womit das Allzeithoch vom vierten Quartal 2012 beinahe egalisiert wurde, heisst es in einer Mitteilung der UBS vom Donnerstag.

Die UBS wählt in Bezug auf die Folgen dieser Entwicklung deutliche Worte: Zwar könnte ein stärkeres Wirtschaftswachstum in Kombination mit einer höheren Inflationsraten die Bewertung von Wohnimmobilien normalisieren. Auf dem aktuellen Niveau brauche es aber nicht viel um das Risiko einer Immobilienblase wieder akut werden zu lassen.

Solange die inflationsbereinigten Immobilienpreise um jährlich mehr als 3% zulegen, werden sich die Ungleichgewichte weiter verschärfen, so die Einschätzung der UBS. Während das Wachstum der Hypothekarverschuldung praktisch unverändert bleibe, steige auch das Risiko für die Gesamtwirtschaft. Sofern das Zinsniveau für Hypotheken nicht deutlich zunimmt, sieht die Grossbank keinen Abriss in diesem "risikoreichen Trend".

Auf regionaler Ebene sei keine Veränderung der Risikosituation sichtbar. Die Region um den Genfersee sei die einzige urbanisierte Gegend, wo eine Stagnation oder ein Rückgang der Preise für Wohneigentum feststellbar sei.

AWP

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06.11.2013 12:11
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Beim Immopreistrend habe ich mich brutal geirrt, Trends dauern meist länger als angenommen!

 

Ich habe mir diese Wohnung als Neubau vor ein paar Jahren zeigen lassen:

http://www.homegate.ch/kaufen/104502664?a=default&l=default

Preis damals: 1.25Mio (war mir zu teuer, für was es ist)

Preis heute: 2.25Mio

 

Schon damals war klar, dass die Weststrasse verkehrsberuhigt wird, das ist also nicht die Ursache.

 

 

19.09.2013 16:36
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Amüsant !

 

Vor zwei Wochen dementierten sämtliche Medien inkl. ETH eine drohende Immobilienblase.

Heute im SRF3:
Auf Grund des billigen Geldes steigt die Gefahr einer Immobilienblase.

 

Der Windrichtung scheint sich aber schnell zu drehen...

Goldman Sucks !

01.09.2013 15:22
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m2 Preise in Rapperswil

Rapperswil hat kaum noch Landreserven und in Jona schwinden die Reserven ebenfalls. Über 1'000 Wohnungen sollen in den nächsten 3 Jahren in Jona entstehen

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28.08.2013 13:40
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waspch hat am 28.08.2013 - 13:28 folgendes geschrieben:

Mich würde wirklich interessieren, mit welchen Parametern die gerechnet haben... ?

Im obigen Aritkel wird es erwähnt: Dies liegt daran, dass das «Blasen»-Modell von Sornette nicht auf den absoluten Preisen beruht, sondern auf der Preisdynamik.

 

Aber es ist schon so wie du schreibst.

Je nach Blasen-Berechnung ist man dann, wenn es mal krachen sollte, relativ oder absolut im Elend.

 

 

 

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Benjamin Franklin

28.08.2013 13:28
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Kürzlich wurde eine Studie von der ETH zum Thema Immobilienblase in der Tagesschau ausgestrahlt.
Scheinbar ist kein Immobiliencrash in Sicht.

Mich würde wirklich interessieren, mit welchen Parametern die gerechnet haben... ?

 

Das Problem liegt ja darin, dass wenn die Zinssätze steigen, die Häuserpreise fallen.
Wenn die Häuserpreise fallen, stimmt das Risiko-Verhältnis des Kredites nicht mehr (Sicherheiten).

 

ImmobilienCrash - Beispiel:


--
Kaufpreis: 1'000'000 Fr
Eigenmittel: 250'000 Fr
Hypothek: 750'000 Fr
Eigenmittel: 25 %
--

Nach dem Immobiliencrash ist der Preis um 20% gefallen.
Preis neu: 800'000 Fr
Hypothek: 750'000 Fr
Eigenmittel neu: 6,25 % / 50'000

Eigenmittel 25% von 800'000 Fr wären 200'000 Fr.

 

Um nun wieder auf einen Eigenmittelsatz von 25 % zu kommen, müsste der Hypothekarnehmer 150'000 Fr nachschiessen. Und hier liegt der Teufel im Detail.
Die Bank fordert nun Eigenmittelanteil von 25%, sonst muss sie den Kredit kündigen.
Der Besitzer kann diese nicht aufwerfen und muss darum verkaufen.
Da er nun nicht der Einzige ist der verkaufen muss, entscheidet Angebot und Nachfrage, die Preise fallen weiter !
Un zack zack haben wir einen Immobiliencrash wie in den USA.

Natürlich wird der Hausbesitzer dann sagen, im Fernsehen haben die von der ETH gesagt es gäbe kein Immobiliencrash-Risiko.
...und hat 200'000 Stutz verloren.

Goldman Sucks !

27.08.2013 12:35
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Welche Hypothek bei steigenden Zinsen?

Festhypothek oder Libor-Hypothek - beide haben ihre Stärken bei der Finanzierung des Eigenheims. cash vergleicht die verschiedenen Hypothekarzinsmodelle und zeigt, wie man bei steigenden Zinsen kalkulieren muss.

Simulationsrechnung Festhypothek versus Libor-Hypothek

http://www.cash.ch/ratgeber/dossier/welche_hypothek_bei_steigenden_zinse...

 

 

Ich habe soeben eine 2-jährige Festhypo zu 1.15 abgeschlossen

 

 

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20.08.2013 09:54
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Entspannung am Schweizer Wohnimmobilienmarkt

Die Situation auf dem Schweizer Wohnimmobilienmarkt hat sich nach Einschätzung der ETH Zürich im letzten halben Jahr entschärft. Laut der neuesten Untersuchung des ETH-Lehrstuhls für unternehmerische Risiken, der seit Anfang Jahr die Daten des Internet-Dienstleisters Comparis analysiert, bestehen derzeit nur noch in drei Bezirken der Schweiz – Bülach, Baden und Dielsdorf – starke Anzeichen einer Immobilienblase. Vor einem halben Jahr war die Situation noch in elf Bezirken kritisch gewesen. In zwei Bezirken – Pfäffikon und Uster – machen die ETH-Forscher ebenfalls Zeichen einer Immobilienblase aus, die allerdings nicht so stark seien wie in den obenstehenden drei «kritischen» Bezirken.

Sanfte Landung

Entwarnung geben die Forscher für die vier Bezirke Affoltern, Dietikon, Zug und Bremgarten, die im Immobilien-Report von Anfang Januar noch mit «zu überwachen» eingestuft wurden. Die damalige Prognose habe sich bestätigt, heisst es in der Studie: Statt einer scharfen, verhängnisvollen Korrektur habe sich die Preisentwicklung beruhigt. Aufgrund der Preisdynamik in den vergangenen sechs Monaten sehen die Forscher in diesen Regionen keine Zeichen einer Immobilienblase mehr.

In weiteren elf Bezirken scheint die Entwicklung ebenfalls in die gute Richtung zu gehen: Anzeichen einer Immobilienblase, die vor einem halben Jahr noch bestanden haben, sind dort in der neuesten Auswertung nicht mehr sichtbar. Für eine Entwarnung ist es laut den Autoren jedoch noch zu früh: Erst das zweite Halbjahr 2013 werde zeigen, ob sich die Situation beruhigt habe. Dabei handelt es sich um Gebiete in der Region Zürich und Zürichsee (Hinwil, Horgen, Höfe, March), um Bezirke im weiteren Einzugsgebiet beliebter Wohnlagen (Aarau, Lenzburg, Münchwilen in der Deutschschweiz, Jura-Nord vaudois und Monthey in der Romandie) sowie um Locarno und Lausanne.

Vermeintlicher Hotspot Zürich

Weiterhin keine Anzeichen einer Immobilienblase sehen die Wissenschafter dagegen in den oft als Hotspots bezeichneten Städten Zürich und Genf. Dies, obwohl in diesen Städten die Haus- und Wohnungspreise in den letzten Jahren enorm gestiegen sind, teilweise deutlich stärker als in den jetzt als überhitzt geltenden Gegenden. Dies liegt daran, dass das «Blasen»-Modell von Sornette nicht auf den absoluten Preisen beruht, sondern auf der Preisdynamik. Erst wenn der Preisanstieg schneller als exponentiell verläuft, ist von einer Blase die Rede. Und dies ist in Zürich und in Genf nicht zu beobachten.

 

http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/entspannung-...

 

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20.08.2013 09:08
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Bugatti hat am 19.08.2013 - 16:00 folgendes geschrieben:

Wir können auch speziell einen neuen Thread für dieses Thema erstellen, ...

Muss nicht sein. Es gibt ja schon einen Immobilien Thread.


@Administrator:
Bitte diesen Thread wieder löschen.

Goldman Sucks !

20.08.2013 00:21
Bild des Benutzers Bullish
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Grafiken 5.10 und 5.11 aus dem Quartalsheft der Schweizerischen Nationalbank (SNB), Seite 27:

http://www.youblisher.com/p/657657-SNB-Quartalsheft-2-2013-Juni/page-27

Seit 2009 stiegen die Hypo-Forderungen (Hypo-Kredite vergrössern M3) um ca. 150 Mrd CHF, während die verschiedenen Geldmengen ca. 200 Mrd CHF stiegen.

Mit der Einführung des Mindestkurses für den Euro scheint dies nicht in direktem Zusammenhang zu stehen.

Ich fühle mich nicht kompetent genug, um irgend einen Schluss daraus zu ziehen.