News zu Anlagefonds

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07.05.2013 17:09
#1
Bild des Benutzers traders-choice
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News zu Anlagefonds

Beschäftige mich privat & beruflich viel mit Anlagefonds und würde daher einen anregenden, regelmäßigen Informations- und Nachrichtenaustausch (sowohl zur gesamten Anlagefonds-Branche, gerne aber auch zu Einzel-Fonds) begrüßen.

Habe durch Forumssuche noch keinen vergleichbaren Thread gefunden.

Starte gleich mal mit der ersten aktuellen Branchennachricht:

Japan-Aktienfonds (vor allem small- and mid-cap) stellen ja momentan wohl die profitabelste Anlagefondskategorie dar. Seit ihr noch investiert bzw. welche Anlagefonds dieser Kategorie könnte ihr empfehlen, die auch in der Schweiz problemlos (als Privatperson) erwerbbar sind?

 

 

Asset Allocation Rennen - April 2013

Top-5 Anlageklassen: Japan dominiert

Seit Jahresbeginn am profitabelsten waren bislang  Japan small & mid cap Fonds (Platz 1) sowie Aktienfonds mit Fokus auf die Vereinigten Arabischen Emirate und Japan Immobilien bzw. Immobilien Sektor Fonds (Platz 2 & 3).

Platz 1: Equity Japan Sm&Mid Cap (+35.44 Prozent)Platz 2: Equity UAE (+35.05 Prozent)Platz 3: Real Estate Japan (+28.73 Prozent)Platz 4: Equity Sector Real Est Japan (+28.46 Prozent)Platz 5: Equity Argentina (+23.65 Prozent)

Quelle: http://ch.e-fundresearch.com/strategy/artikel/19980-asset-allocation-rennen---april-2013

oder lohnt es sich eurer Meinung nach eher an das Ende dieses Rankings zu schauen? (Quasi unter Antizipation einer "Mean Reversion" ;))

 

Die schlechtesten Assetklassen

Platz 449: Equity Sector Gold&Prec Metals (-29.25 Prozent)Platz 448: Commodity Industrial Metals (-12 Prozent)Platz 447: Commodity Precious Metals (-11.44 Prozent)Platz 446: Money Market JPY (-11.09 Prozent)Platz 445: Bond JPY (-10.49 Prozent)

Bin auf euer Feedback gespannt!

Gruß, traders-choice

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11.08.2013 21:18
Bild des Benutzers Elias
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Das sind die sichersten Bonds der Welt

Welches Land die sichersten Staatsanleihen herausgibt - und weshalb diese Bonds bei Investoren trotzdem unbeliebt sind.

Die risikoärmsten Staatsanleihen der Welt kommen aus Norwegen. Das legen Kreditausfallswaps (CDS) des Landes nahe. Doch der Status hilft offenbar nur wenig gegen Verluste, wenn es zu einer Wende an den Devisenmärkten kommt.

Norwegische Bonds mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr verloren im Juli 0,36 Prozent, wie die Bloomberg/EFFAS-Indizes zeigen. Das war die weltweit zweitschlechteste Entwicklung in dem Monat hinter Südafrika. Zentralbankgouverneur Oeystein Olsen hatte am 20. Juni den grössten Einbruch der norwegischen Krone in viereinhalb Jahren ausgelöst, als er überraschend eine grössere Chance für eine Zinssenkung signalisierte - womöglich schon kommenden Monat. Zum Euro verlor die Krone an dem Tag fast 4 Prozent.

Risiko einer Zinssenkung

Eine Trendumkehr ist Experten zufolge zumindest vorerst nicht abzusehen. Angesichts des Risikos einer Zinssenkung im September und weiterer Kronen-Verluste werden ausländische Investoren wohl ihre Finger von Norwegens Bonds lassen, sagt Strategin Erica Blomgren von der SEB AB in Oslo.

"Diejenigen, die Kronen-Bonds aus einer Fremdwährungs- Perspektive heraus kaufen, könnten vorsichtig sein, bei Kronen-Positionen auf steigende Kurse zu setzen - wegen der lockeren Haltung der Norges Bank", sagt Blomgren. "In fiskalischer und konjunktureller Hinsicht steht Norwegen immer noch hervorragend dar. Es gibt nicht mehr viele 'AAA'-Länder, und Norwegen bietet Rendite."

Olsen hält den Leitzins der Zentralbank bereits seit über einem Jahr bei 1,5 Prozent. Gleichzeitig signalisiert er Bereitschaft zum Handeln, um zu verhindern, dass die Aufwertung der Krone das Inflationsziel gefährdet. Es liegt bei 2,5 Prozent mit Blick auf den Anstieg der Verbraucherpreise. Prognosen der Zentralbank zufolge wird die Inflation, bereinigt um Steuern und Energie, bis Ende 2016 unter 2 Prozent bleiben.

Überbewertete Krone

Norwegen ist reich an Öl. Das hat es dem Land ermöglicht, sich über seinen 740 Milliarden Dollar schweren Staatsfonds vor der wirtschaftlichen Abwärtsbewegung in anderen Region zu schützen. Das Land hat keinerlei Nettoschulden. Im bisherigen Verlauf des Jahres ging es für die Krone rund 7 Prozent zum Euro nach unten. Am Montag lag sie bei 7,8783 Kronen je Euro.

Trotz der jüngsten Abwertung der Krone: Die Währung ist gegenüber dem US-Dollar rund 33 Prozent überbewertet, wie aus einem Index der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD hervorgeht.

Laut DNB ASA lastet auf dem Bondmarkt auch das steigende Angebot in diesem Jahr. Die Regierung entschied sich, im Juli 4 Milliarden Kronen an Bonds mit Fälligkeit 2021 zu versteigern. Bislang hat das Land in diesem Jahr an Anleihen im Volumen von 39 Milliarden Kronen am Markt untergebracht - damit wird das Vorjahresvolumen von 60 Milliarden Kronen voraussichtlich übertroffen.

"Es ist schwierig, eine abschliessende Bewertung der Faktoren zu treffen. Aber dünne Sommermärkte und ein relativ hohes Angebot bei den Auktionen könnten wichtig gewesen sein", sagt Kyrre Aamda, führender Volkswirt bei DNB in Oslo.

Kollegin Blomgren von der SEB weist darauf hin, dass wohl auch externe Faktoren bei dem Kursverlust der Anleihen im vergangenen Monat eine Rolle gespielt haben. Investoren blickten in Richtung Japan und USA für Anzeichen für Wirtschaftswachstum. Sie sagt: "Norwegische Bonds werden sich gut entwickeln, sobald die Liquidität wieder zunimmt".

http://www.cash.ch/news/alle/das_sind_die_sichersten_bonds_der_welt-3109...

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin