Was würdet ihr mit CHF 250'000 machen …

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05.05.2015 19:27
#1
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Was würdet ihr mit CHF 250'000 machen …

… wenn ihr diese plötzlich zur Verfügung hättet? Die Hypothek läuft noch ein paar Jahre; auf dem Sparkonto gibt's kaum mehr Zins (bei mehr Geld sogar weniger); vielleicht Aktien? Gold? Kunst? Oder bar ins Schliessfach legen? 

Würde es sich lohnen, mit der Bank bezüglich Hypothek/vorzeitige Amortisation zu reden? Wird so was überhaupt gemacht bzw. lohnt sich so was? Oder vielleicht ist es besser, was in die Pensionskasse einzuzahlen (aber: wie lange hält die noch Stand mit ihrem hohen Zins und das Geld ist ja dann gebunden)? Eine 3. Säule aufzumachen (allerdings ist da der Zins auch nicht mehr das, was er mal war; auch da ist das Geld gebunden). Ev. doch ein gutes Aktienportfolio (Welche?).

Was würdet ihr machen?

Danke für eure Tipps.

I.

 

PS: Man könnte das Geld auch einfach nur verprassen, auch noch eine Option.

 

 

 

 

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31.05.2015 14:37
Bild des Benutzers nix_weiss
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Innuendo hat am 06.05.2015 - 11:43 folgendes geschrieben:

Danke euch allen, danke Elias:

Dann wäre das Einkaufen in die Pensionskasse gleich in dreierlei Hinischt zu empfehlen: 

1. Voll von den Steuern absetzbar

2. Einkaufen erhöht die Rente

3. Der (noch) relativ gute Zins

 

Zu 1.: Der maximale Betrag den man Einkaufen kann, kann so hoch sein wie das steuerbare Einkommen. Dann würde man ja in dem Jahr einmalig praktisch 0 CH Steuern zahlen? Oder gibt es Einschränkungen?

 

Zu 3: Wie lange wird der Zins in der Pensionskasse noch so hoch sein? Ist es anzunehmen, dass er bald gegen 0 sinkt, wie bei allen anderen Vorsorgen?

 

Danke

I.

 

kannst ja auch auf den nächsten crash warten, soll ja angeblich schon im herbst so weit sein.. oder so gegen ende der EZB käufe.. oder gegen .. blablabla..

aber wenn alles im keller ist.. und sich alle wieder gefangen haben.. das leben weiter geht.. (die gier stirbt nie aus) kriegst du die feinsten smi perlen zum schnäppchen preis und machst später (mit geduld) fette gewinne Wink

29.05.2015 23:17
Bild des Benutzers Andynator888
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Konsum

Immobilien-Investments sind mainstream. Ich rate davon ab und stütze mich auf die Fakten, welche alle dagegensprechen und jeweils bei der Argumentation gerne weggelassen werden. (Bspw. zu hohe Verschuldung, übertriebene Preise... = für viel Geld hast du trotzdem nichts richtiges!)

Abwarten und beobachten. Trotz des Zinsumfeldes, läuft einem das Ersparte nicht davon!

Besser warten lässt es sich mit einer Zigarre und einem Glas Wein! www.prime-cigars.ch

 

 

 

 

06.05.2015 12:05
Bild des Benutzers Elias
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Innuendo hat am 06.05.2015 - 11:43 folgendes geschrieben:

Zu 1.: Der maximale Betrag den man Einkaufen kann, kann so hoch sein wie das steuerbare Einkommen. Dann würde man ja in dem Jahr einmalig praktisch 0 CH Steuern zahlen? Oder gibt es Einschränkungen?

 

Zu 3: Wie lange wird der Zins in der Pensionskasse noch so hoch sein? Ist es anzunehmen, dass er bald gegen 0 sinkt, wie bei allen anderen Vorsorgen?

1) Wegen Einschränkungen muss man die Pensionskasse anfragen. Ev. kann man das über mehrere Jahre verteilen.

3) Die Negativzinsen dauerten in der Schweiz in den 70er-Jahren rund 8 Jahre. Und von 1990 bis 1992 bekam man bei der SNB für Geldmarktbuchforderungen bis 10% Zins. Alles hat mal eine Ende.

 

Ich würde auf jeden Fall zusätzlich was mit 3a machen, weil man das im Notfall wieder beziehen kann (alle 5 Jahre) und man dort selber anlegen kann. Als Sicherheit bei einem Hauskauf ist es ebenfalls geeignet. Wenn du einen Lebenspartner hast, kann man das auf 2 Konten verteilen.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

06.05.2015 11:43
Bild des Benutzers Innuendo
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Danke euch allen, danke Elias:

Dann wäre das Einkaufen in die Pensionskasse gleich in dreierlei Hinischt zu empfehlen: 

1. Voll von den Steuern absetzbar

2. Einkaufen erhöht die Rente

3. Der (noch) relativ gute Zins

 

Zu 1.: Der maximale Betrag den man Einkaufen kann, kann so hoch sein wie das steuerbare Einkommen. Dann würde man ja in dem Jahr einmalig praktisch 0 CH Steuern zahlen? Oder gibt es Einschränkungen?

 

Zu 3: Wie lange wird der Zins in der Pensionskasse noch so hoch sein? Ist es anzunehmen, dass er bald gegen 0 sinkt, wie bei allen anderen Vorsorgen?

 

Danke

I.

 

06.05.2015 08:42
Bild des Benutzers Elias
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Innuendo hat am 05.05.2015 - 19:27 folgendes geschrieben:

… wenn ihr diese plötzlich zur Verfügung hättet? Die Hypothek läuft noch ein paar Jahre; auf dem Sparkonto gibt's kaum mehr Zins (bei mehr Geld sogar weniger); vielleicht Aktien? Gold? Kunst? Oder bar ins Schliessfach legen? 

Würde es sich lohnen, mit der Bank bezüglich Hypothek/vorzeitige Amortisation zu reden? Wird so was überhaupt gemacht bzw. lohnt sich so was? Oder vielleicht ist es besser, was in die Pensionskasse einzuzahlen (aber: wie lange hält die noch Stand mit ihrem hohen Zins und das Geld ist ja dann gebunden)? Eine 3. Säule aufzumachen (allerdings ist da der Zins auch nicht mehr das, was er mal war; auch da ist das Geld gebunden). Ev. doch ein gutes Aktienportfolio (Welche?).

Was würdet ihr machen?

Danke für eure Tipps.

I.

 

PS: Man könnte das Geld auch einfach nur verprassen, auch noch eine Option.

Vorzeitige Amortisation lohnt sich nicht. Für die Restlaufzeit verlangen die Banken eine Vorfälligkeitsentschädigung. Amortisieren lohnt sich dann, wenn man mit dem Geld weniger Erträge erzielt, als die Hypothek kostet.

Auf 3a kann man als Angestellter nur rund 7K pro Jahr einzahlen, als Selbständiger 33K. Es spart auf jeden Fall mal Steuern. Auf 3a liegenlassen hat sich noch nie gelohnt. Nach der Einzahlung sollte man Fonds kaufen. Wir haben es in Swisscanto-Fonds angelegt

Bei der Pensionskasse kann es Sinn machen. Bei hohem Einkommen können die Steuern enorm gesenkt werden (Einmaleffekt).

Was in der Vorsorge ist, muss auch in Zukunft nicht versteuert werden. Weder die Erträge noch als Vermögen.

 

Den Rest würde ich AKTUELL hier https://www.glkb-direkt.ch/kontomat/play?1&_ga=1.152712314.253595730.142... zu 0.4% parkieren und auf einen Rücksetzer bei der Börse warten.

 

Nach dem Motto von Wikifolio Regel Nr. 1: Kein Geld verlieren http://www.cash.ch/community/wikifolio/DE000LS9DLQ2

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

06.05.2015 07:24
Bild des Benutzers Goldbuggy
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Jemand, der weiss, dass der Immobilienwert grundsätzlich aus Mietwert und Hypozinssatz gebildet wird, und der zudem noch weiss, dass der Hypozinssatz historisch an einem Tiefpunkt angelangt ist, der weiss, dass die Immobilien zur Zeit grundsätzlich massiv überzahlt werden und dass bei einem Anstieg des Hypozinssatzes sein Eigenkapital schlicht und ergreifend vernichtet wird. 

Zur Zeit sehe ich den Immobilienmarkt als "Verkäufermarkt", das heisst, dass kaum etwas Vernünftiges zu einem vernünftigen Preis auf dem Markt erscheint. Wenn man investieren will, kauft man kaum wenn "Verkäufermarkt" herrscht. Wenn ich investieren will, kaufe ich wenn "Käufermarkt" herrscht, also dann, wenn die Hypozinsen angestiegen sind - was früher oder später passieren wird - und es zahllose Zwangsverkäufe gibt, ähnlich der 90. Jahre Krise oder Subprime in den USA. Am besten kauft man wenn die schwachen Hände vom Markt vertrieben werden, die dann ihrem Eigenkapital nachweinen. 

05.05.2015 22:30
Bild des Benutzers Domtom01
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@ opex77

Hallo opex77,

Immobilien gehören ab einem gewissen Vermögen zu einem diversifiziertem Vermögensaufbau: So weit, so gut.

Allerdings scheiden sich die Geister bei der Frage nach der Rentabilität: Die einen sehen nur den Preis, die anderen nur die Rendite. Beides ist wichtig, aber nicht hinreichend. M.E. unterliegt deiner Argumentation eine grundlegende Schwäche, indem du dich sehr auf den Faktor Preis fokussierst. Bei Immos gibt es bekanntermassen drei wichtige Faktoren: Lage, Lage und Lage!

Ich habe 5 ETW, die den drei Faktoren gerecht werden: Sie liegen im Zentrum, sie befinden sich in der Stadtmitte und sie sind im Mittelpunkt der Stadt. Du hast sicher verstanden, worauf ich hinaus will: die Nachfrage. Wenn ich heute eine Wohnung neu vermieten "muss", weil ein Mieter gekündigt hat, dann stehen die Interessenten Schlange, obschon ich Mietzins angepasst habe. Das flutscht!

Wenn du eine Wohnung auf dem Land oder der Agglo vermieten willst, wird es schwieriger. Was nützt mir eine "billige" Wohnung, wenn ich einen erhöhten Leerstand habe? Die Rendite ist nicht die gleiche, denn die Mieten sind tiefer. 

Richtig ist aber auch: gesunde Objekte zu vernünftigen Preisen GIBT ES PRAKTISCH NICHT MEHR!!! Da hilft nur eins: warten, bis der nächste Immobilien-Crash die Übertreibung bereinigt.

05.05.2015 21:08
Bild des Benutzers opex77
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hallo

Ich würde ganz klar in Immobilien investieren. Eine Eigentumswohnung in einer Aglo oder auf dem Land

wo die Preis/Leistung noch stimmt.

Ich kann dir hierfür ein super Projekt empfehlen: www.minsterblick.ch

3.5 Zimmer ab Fr. 375'000.-

Dann nimmst du z.b 150'000 für die Wohnung und den Rest für Ferien Reisen und Auto Wink

Wenn einem die Bank schon Geld leiht, sollte man es angesichts der tiefen Zinsen auch nehmen..,,

Diese gute Ausgangslage ist nicht vielen Leuten gegeben. Darum pack Sie....

 

Mit freundlichen Grüßen