Apple

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12.02.2007 20:10
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Apple

Hab soeben folgendes gefunden, denke es ist ein guter Zeitpunkt, wieder bei Apple einzusteigen?

Apples Aktienkurs stieg wieder leicht an, nachdem Empfehlungen zur Kauf der Aktie ausgegeben wurde. So stuft Citigroup das Wertpapier jetzt auf "Kaufen" hoch. In Hinblick auf kommende Produkte werde der Aktienkurs innerhalb der nächsten 12 Monate auf einen Wert von ca. 105 Dollar steigen. Dafür verantwortlichen seien Apple TV, Adobe Creative Suite 3 und somit erwartete höhere Verkaufszahlen des Mac Pro, Mac OS X 10.5 sowie das iPhone. Zudem führe die höhere Gewinnspanne einiger Produkte durch gesunkene Speicherpreise für höhere Gewinne. Auch wenn es weiterhin geringe Risiken bezüglich Apples Optionsskandals gebe, sei die Aktie sehr attraktiv.

Die Ungereimtheiten in Bezug auf die Rückdatierung von Aktienoptionen sind noch immer nicht völlig ausgeräumt. Wie vermeldet, rückt nun auch Pixar ins Interesse der Ermittler, sodass Steve Jobs weiterer Ärger bevorsteht.

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03.02.2017 13:35
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Minister: Apple vor iPhone-Produktion in Indien
03.02.2017 12:17

NEU DELHI (awp international) - Apple wird sein Flaggschiff-Produkt iPhone nach Angaben einer lokalen Regierung schon bald auch in Indien fertigen lassen. Wie der Technologieminister des Bundesstaats Karnataka mitteilte, soll eine Produktionseinheit in Provinzhauptstadt Bangalore in wenigen Monaten ihren Betrieb aufnehmen. "Apple wird hier seine Telefone zusammensetzen", sagte Priyank Kharge. Noch sei der Vertrag für die Ansiedlung allerdings nicht unterschrieben.

Lokale Medien berichten, dass der Bundesstaat noch mit der Regierung in Neu Delhi darüber verhandle, welche Sondergenehmigungen und Steuererleichterungen Apple bekommen könne. Eine iPhone-Produktion in Indien war zuvor schon länger im Gespräch gewesen und bislang daran gescheitert, dass Indien dem Unternehmen bei seinen Wünschen zur Steuer- und Zollfreiheit nicht weit genug entgegengekommen war. Laut lokalen Medien wird Apple in Indien auf seinen Zulieferer Winstron setzen.

Indien ist für Apple ein wichtiger Zukunftsmarkt - obwohl das Unternehmen dort erst einen sehr kleinen Marktanteil hat. Das liegt vor allem an der hohen Preissensitivität der dortigen Verbraucher. Mit einer lokalen Produktion könnte Apple Importgebühren sparen und konkurrenzfähiger werden./sid/DP/fbr

(AWP)

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01.02.2017 08:14
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Apple-Geschäft wächst dank iPhone 7 wieder
01.02.2017 06:30

(Ausführliche Fassung)

CUPERTINO (awp international) - Apple hat mit dem iPhone 7 die monatelangen Geschäftsrückgänge gestoppt. Im Weihnachtsquartal stieg der Umsatz um 3,3 Prozent auf 78,4 Milliarden Dollar (73,2 Mrd Euro). Apple verkaufte 78,3 Millionen iPhones. Das war ein neuer Bestwert nach rund 74,8 Millionen Geräten im vergangenen Quartal. Nach Berechnungen des Marktforschers Canalys zog Apple damit am Erzrivalen Samsung vorbei an die Spitze des Smartphone-Marktes.

Der Gewinn verfehlte mit 17,9 Milliarden Dollar nur leicht das Rekordergebnis des Vorjahres von knapp 18,4 Milliarden Dollar, wie Apple nach US-Börsenschluss am Dienstag mitteilte. Die Aktie stieg nachbörslich um rund drei Prozent, weil Apple die Erwartungen der Analysten übertraf.

Das iPhone ist das wichtigste Apple-Produkt und machte im vergangenen Quartal fast 70 Prozent des Geschäfts aus. Im vorherigen Jahresverlauf waren die Verkäufe der Geräte in einem insgesamt abgekühlten Smartphone-Markt gesunken. Ein Problem waren vor allem die Rückgänge in China, wo die meisten Computer-Telefone verkauft werden. Dort sah es für Apple auch zuletzt nicht rosig aus mit einem Umsatzrückgang um zwölf Prozent auf 16,2 Milliarden Dollar.

Beim im September gestarteten iPhone 7 zweifelten viele Marktexperten an, ob es diese Rückgänge stoppen kann, da es weitestgehend das Aussehen der noch 2014 eingeführten 6er-Serie beibehielt. Zugleich vermieste sich der wichtigste Rivale Samsung sein Weihnachtsgeschäft selbst mit den Batteriebränden bei seinem "iPhone-Killer" Galaxy Note 7, das nach einer weltweiten Austauschaktion schliesslich ganz aus dem Verkehr gezogen werden musste.

Nach Schätzungen von Canalys setzte Samsung im vergangenen Quartal rund 77 Millionen Smartphones ab und rutschte damit auf den zweiten Platz im Markt ab. Der südkoreanische Konzern veröffentlicht im Gegensatz zu Apple selbst keine Absatzzahlen mehr. Auf Platz drei sieht Canalys mit deutlichem Abstand den chinesischen Anbieter Huawei mit 45 Millionen verkauften Geräten.

Beim iPhone 7 sei die grössere - und teurere - Plus-Version populärer als bei vorherigen Modellen gewesen, erklärte Apple. Dadurch stieg der durchschnittliche Preis eines verkauften Geräts auf den bisherigen Höchstwert von 695 Dollar. Drei Monate zuvor lag er noch bei 619 Dollar und im Weihnachtsquartal 2015 bei 691 Dollar.

Mit dem neuerlichen Quartalsgewinn stieg der Geldberg von Apple auf 246,1 Milliarden Dollar - um 8,5 Milliarden Dollar binnen drei Monaten. Davon befinden sich 94 Prozent ausserhalb der USA. Apple hält die Gelder wie viele andere US-Konzerne im Ausland, weil bei der Überweisung ins Heimatland ein hoher Steuersatz von 35 Prozent fällig würde. Der Konzern hofft auf eine Steuerreform, nach der die Milliarden in die USA verlegt werden könnten. Das Geld steht auch im Mittelpunkt des Verfahrens, in dem die EU-Kommission von Apple eine Steuernachzahlung von 13 Milliarden Dollar an Irland fordert.

Das weltweite Service-Geschäft, auf das der Konzern vor allem setzt, um die Abhängigkeit vom iPhone zu verringern, wuchs um 18 Prozent auf 7,1 Milliarden Dollar. Dazu gehören der Streaming-Dienst Apple Music sowie Einnahmen aus dem Verkauf von Apps und Speicherplatz sowie Filmen, Büchern und Musik zum Herunterladen. In den kommenden vier Jahren wolle Apple die Service-Erlöse verdoppeln, kündigte Konzernchef Tim Cook in einer ungewöhnlich konkreten Zukunftsprognose an.

Die Verkäufe der Mac-Computer legten in dem Ende Dezember abgeschlossenen ersten Geschäftsquartal um ein Prozent auf knapp 5,4 Millionen Geräte zu. Das iPad bleibt ein Sorgenkind: Die Verkäufe der Tablets sanken im Jahresvergleich um 22 Prozent.

Für das laufende Quartal rechnet Apple mit einem Umsatz von bis zu 53,5 Milliarden Dollar. Das Geschäft des Konzerns läuft zu Jahresbeginn traditionell ruhiger. Finanzchef Luca Maestri verwies zudem auf den teureren Dollar, allein die ungünstigeren Wechselkurse würden die Erlöse um 1,2 Milliarden Dollar drücken./so/DP/stk

(AWP)

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31.01.2017 23:00
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Apple Q-Zahlen (Weihnachten)

Apple Q-Zahlen   

121.35 -0.28 (-0.23%)
After Hours: 124.01 +2.66 (2.19%)
Jan 31, 4:27PM EST  
NASDAQ

Gratulation allen Longies  

 So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde,so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

 

26.01.2017 08:30
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Apple verklagt Qualcomm auch in China wegen zu hoher Preise
26.01.2017 07:59

PEKING (awp international) - Apple verklagt den Chipkonzern Qualcomm, der in vielen Smartphones für die Funkverbindung sorgt, jetzt auch in China wegen überhöhter Preise für Patentlizenzen. In zwei Klagen fordert der iPhone-Konzern eine Milliarde Yuan, umgerechnet 135 Millionen Euro, an Schadenersatz, wie das Pekinger Gericht für Urheberrechtsfälle am Donnerstag bestätigte. Nach einer ähnlichen Klage in den USA weitet Apple damit seinen Rechtsstreit mit Qualcomm wegen unfairen Wettbewerbs auf den grössten Smartphone-Markt der Welt im Reich der Mitte aus. In China werden die meisten iPhones zusammengebaut. Qualcomm verteidigte in einer Reaktion hingegen sein Geschäftsmodell./lw/DP/stb

(AWP)

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23.01.2017 08:22
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Apple verklagt Zulieferer Qualcomm auf happigen Schadenersatz
22.01.2017 13:56

San Diego (awp/sda/dpa) - Apple verklagt seinen Chiplieferanten Qualcomm auf eine Milliarde Dollar Schadenersatz. Der iPhone-Hersteller wirft Qualcomm vor, zu viel Geld für Patentlizenzen zu verlangen.

Ausserdem halte die Chipfirma eine Milliarde Dollar als Strafe für die Kooperation Apples mit Behörden in Südkorea zurück, heisst es in der Klage, die am Freitag bekannt wurde. Qualcomm wies die Vorwürfe am Wochenende zurück. Wenige Tage zuvor war die Firma wegen ihrer Geschäftspraktiken auch von der US-Handelskommission FTC verklagt worden.

Bereits im Dezember hatten die Wettbewerbshüter in Südkorea Qualcomm eine Strafe von 854 Millionen Dollar aufgebrummt. Mit der Klage von Apple zieht aber erstmals ein grosser Kunde vor Gericht. Der iPhone-Konzern behauptet, er zahle für Patentlizenzen an Qualcomm fünf Mal mehr als an alle anderen Erfinder von Mobilfunk-Technologien zusammen. Das sei nicht angemessen.

Auch die FTC hatte mit dem Vorwurf geklagt, Qualcomm habe Hersteller dazu genötigt, höhere Lizenzen für seine Patente zu zahlen. In der FTC-Klage wurde auch bekannt, dass Apple in den Jahren 2011 bis 2016 günstigere Konditionen von Qualcomm bekommen habe, für die Zusage, im iPhone keine Funkchips anderer Anbieter zu verwenden.

AUSSAGE GEGEN AUSSAGE

Laut Apple-Klage geht es bei der Milliarde um Zahlungen aus dieser Vereinbarung. Qualcomm habe erklärt, dass Apple erst seine Aussagen bei den südkoreanischen Behörden revidieren müsse, bevor das Geld fliessen könne. Der Chipkonzern konterte, Apple habe bewusst die Vertragsbedingungen und Verhandlungen sowie den technologischen Beitrag falsch dargestellt.

Qualcomm fährt ein zweigleisiges Geschäftsmodell: Die Firma aus San Diego in Kalifornien verdient sowohl am Verkauf von Mobilfunkchips als auch von Patentlizenzen für ihre Erfindungen in dem Bereich.

Für Patente, die zum Grundstock technischer Standards gehören, gelten besondere Regeln. Sie müssen zu fairen Konditionen und ohne Diskriminierung gewährt werden.

Darüber, was fair ist, gibt es aber immer wieder Streit. Apple wirft Qualcomm vor, gegen die Regeln zu Standardpatenten verstossen zu haben, weil der Chip-Anbieter sich geweigert habe, den Konkurrenten Intel Lizenzen zu gewähren. Intel war mit dem Kauf der Mobilfunkchip-Sparte der deutschen Firma Infineon tiefer in das Geschäft vorgestossen.

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06.01.2017 08:41
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Huawei will Apple bei Smartphones schlagen

Der chinesische Technologiekonzern Huawei will den iPhone-Konzern Apple beim Smartphone-Absatz überholen.

Im vergangenen Jahr habe Huawei mit 139 Millionen verkauften Mobiltelefonen Platz drei der Liste der weltgrössten Smartphone-Anbieter erreicht, sagte der Chef des Konsumentengeschäfts, Richard Yu, am Donnerstag auf der Technologiemesse CES in Las Vegas. "Wir werden in absehbarer Zeit auf Platz zwei vorrücken", kündigte Yu an. Die Branche wird derzeit von dem südkoreanischen Elektroriesen Samsung vor Apple angeführt. Huawei lag zuletzt hinter Apple vor den chinesischen Wettbewerbern Oppo, Xiaomi und Lenovo.

Der Erfolg von Huawei sei unter anderen auf die Anstrengungen in der Forschung und Entwicklung zurückzuführen, betonte Yu. In den vergangenen zehn Jahren habe Huawei umgerechnet 38 Milliarden Dollar dafür ausgegeben. Yu trat damit auch Vorbehalten entgegen, Huawei bediene sich beim geistigen Eigentum von Wettbewerbern im Westen.

In seiner Ansprache auf der CES hob der Huawei-Chef den Beitrag von Firmen aus Deutschland für den gemeinsamen geschäftlichen Erfolg hervor. So verwende Huawei bei seinen Top-Smartphones Kameralinsen von Leica. Eine Sonderserie des Huawei Mate 9 sei von Porsche Design entworfen worden. Und in dem neuen vernetzten Auto von Audi würden Funkmodule von Huawei für Konnektivität in den Netzen 4G und 4,5G sorgen.

Auf der Keynote-Ansprache kündigte Yu eine umfassende Kooperation mit dem US-Technologieriesen Amazon an. Das Huawei Mate 9 sei weltweit das erste Smartphone, mit dem man den Amazon-Sprachdienst Alexa nutzen kann. Alexa ist ein digitaler Assistent, mit dem sich Menschen unterhalten können. Der Dienst kann kleine Aufgaben über verbundene Geräte und Dienste erfüllen können. Für Smartphone-Hersteller mit dem Google -Betriebssystem Android positioniert sich Alexa damit als Alternative zu dem Spracherkennungsdienst von Google.

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05.01.2017 08:22
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Apple steckt eine Milliarde Dollar in Softbanks Investitionsfonds
04.01.2017 20:05

CUPERTINO (awp international) - Apple beteiligt sich mit einer Milliarde Dollar an dem Investitionsfonds des japanischen Tech-Konzerns Softbank. Der iPhone-Konzern bestätigte am Mittwoch die Pläne und erklärte, der Fonds wolle in Technologien investieren, die für Apple strategisch wichtig sein könnten.

Softbank-Chef Masayoshi Son will insgesamt 100 Milliarden Dollar einholen, um einen besseren Zugang zu Zukunftstechnologien zu bekommen. Rund 45 Milliarden Dollar sollen von einem Staatsfonds Saudi-Arabiens kommen. Softbank selbst will nur 25 Milliarden Dollar beisteuern - Son hat weniger finanziellen Spielraum nach dem 30 Milliarden Dollar schweren Kauf des Chip-Designers ARM und den hohen Investitionen in den US-Mobilfunker Sprint.

Der Fonds war bereits Ende vergangenen Jahres in den USA in die Schlagzeilen geraten: Der künftige Präsident Donald Trump und Son kündigten gross eine Softbank-Investition von 50 Milliarden Dollar in den USA an. Son bestätigte später dem "Wall Street Journal", dass die genannte Summe Teil des geplanten Fonds sei. Das wäre pikant, denn Trump hatte Saudi-Arabien im Wahlkampf immer wieder attackiert. So warf er Saudi-Arabien wiederholt vor, über Spenden an die Stiftung seiner demokratischen Rivalin Hillary Clinton Einfluss in den USA kaufen zu wollen. Das "Wall Street Journal" hatte auch schon Mitte Dezember über Gespräche mit Apple über eine Teilnahme an dem Fonds berichtet./so/DP/he

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20.12.2016 08:33
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Apple und Irland gehen gegen EU-Milliardenforderung vor

Apple und Irland wehren sich wie angekündigt vor Gericht gegen die aus Brüssel geforderte Steuernachzahlung von mehr als 13 Milliarden Euro.

Die EU-Kommission habe die relevanten Fakten missverstanden und mische sich in die nationale Souveränität in Steuerfragen ein, erklärte das irische Finanzministerium am Montag. Das Land habe dem iPhone-Konzern keinerlei Vorzugsbehandlung gewährt. Die Brüsseler Behörde gibt sich dennoch zuversichtlich.

Die EU-Kommission hatte Ende August nach jahrelanger Prüfung entschieden, dass die Steuer-Vereinbarungen von Apple in Irland aus ihrer Sicht eine illegale staatliche Beihilfe darstellen. Deswegen sollen rund 13 Milliarden Euro plus Zinsen nachgezahlt werden.

Apple-Finanzchef Luca Maestri warf EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager vor, eine politische Agenda zu verfolgen. "Was die Kommission hier macht, ist eine Schande für europäische Bürger, sie sollte sich schämen", sagte er der Tageszeitung "Die Welt". Schon nach der Entscheidung im Spätsommer hatte Apple-Chef Tim Cook die Nachforderung als "politischen Mist" kritisiert. Sowohl Apple als auch Irland hatten Widerstand dagegen angekündigt.

Zahl "aus der Luft gegrifen"

"Die Kommission wird ihre Entscheidung vor Gericht verteidigen", sagte eine Sprecherin der Brüsseler Behörde nun. Nach Einschätzung der Wettbewerbshüter bekam Apple besonders günstige Steuer-Konditionen in Irland, weil das Land den Konzern als Arbeitgeber gewinnen wollte. Apple habe deutlich weniger als den für alle geltende Satz von 12,5 Prozent gezahlt - für die Handelsfirma Apple Sales International sank die Körperschaftssteuer demnach etwa auf bis zu 0,005 Prozent. Apple erklärte, die Zahl sei aus der Luft gegriffen.

In Irland landet das Geld aus dem internationalen Verkauf von Apple-Geräten. Der iPhone-Konzern argumentiert, es müsse in den USA versteuert werden, weil dort unter anderem durch Entwicklungsarbeit der Wert geschaffen werde. Das Geld sei auf dem Weg zum US-Fiskus nur in Irland geparkt.

US-Unternehmen müssen auf Auslandsgewinne bei der Einfuhr ins Heimatland 35 Prozent Steuern zahlen - können das Geld aber auch im Ausland lassen. Apple und andere Konzerne pochen auf eine Steuerreform, die diese Belastung absenkt. "Wir bringen unsere Gewinne zurück in die USA, wenn die Steuerquote vernünftiger ist", sagte Maestri der "Welt".

Irland bestreitet seinerseits, dass Apple mit seinen Steuerdeals eine Sonderbehandlung erhalten habe - das muss die Kommission nachweisen, damit sie von einer Verzerrung des Wettbewerbs sprechen kann. Ausserdem habe die Brüsseler Behörde irisches Recht missverstanden und wende Regeln von 2010 für Entscheidungen aus den Jahren 1991 und 2007 an. Der Standpunkt der EU-Kommission ist, dass die irischen Apple-Töchter komplett in Irland steuerpflichtig sein sollten.

Irland reichte die Klage nach eigenen Angaben bereits am 9. November ein, machte dies aber erst jetzt öffentlich und lieferte die Begründung. Das Verfahren vor dem Gericht der Europäischen Union dürfte mehrere Jahre dauern. Die unterlegene Seite würde dann wahrscheinlich noch vor den obersten Europäischen Gerichtshof (EuGH) ziehen./so/asa/DP/stb

(AWP)

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28.10.2016 08:22
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Apple will mit neuen Notebooks Mac-Flaute beenden

Apple will mit einem hochgerüsteten Notebook-Modell seine Talfahrt im zähen Computer-Markt stoppen.

Dabei will der iPhone-Konzern vor allem mit einer Innovation punkten: Im neuen MacBook Pro wird die Reihe der Funktionstasten durch eine schmale Touchscreen-Leiste ersetzt. Dort werden verschiedene Buttons und Bedienelemente passend zur aktuellen Anwendung eingeblendet, erläuterte Marketing-Chef Phil Schiller am Donnerstag in Cupertino. Ausserdem wird in die "Touch Bar" ein Fingerabdruck-Sensor integriert, damit der iPhone-Bezahldienst Apple Pay auch bei Einkäufen im Web direkt auf dem Computer genutzt werden kann.

Die "Touch Bar" kann damit viel mehr Funktionen abdecken als fest gekennzeichnete Knöpfe. In einem Text-Programm zum Beispiel werden dort Wort-Vorschläge zum Auswählen eingeblendet sowie Bedienelemente etwa zur Auswahl von Schriften oder Farben. Bei Foto-Anwendungen zeigt die Leiste Mini-Abbildungen der Motive, durch die man mit dem Finger scrollen kann, oder winzige Voransichten von Filtern zur Bildbearbeitung. Gerade bei komplexen professionellen Anwendungen wie Photoshop können relevante Funktionen aus den Tiefen der Programm-Menüs schneller erreichbar gemacht werden.

Dünner und leichter

Ausserdem wurde die Modellreihe dünner und leichter, die Fläche des Touchpads wurde deutlich vergrössert. Während im Gegensatz zum neuen iPhone der klassischen Klinkenstecker-Anschluss für Ohrhörer erhalten blieb, setzt das neue MacBook Pro sonst komplett auf vier "Thunderbolt"-Anschlüsse auf Basis des relativ neues Formats USB-C, mit denen das Notebook mit Storm versorgt wird, aber auch Monitore, externe Festplatten und andere Zubehörteile angeschlossen werden können. Für den Anschluss eines iPhones benötigt man ein neuartiges Ladekabel. Das neue MacBook Pro mit der "Touch Bar" kostet in Deutschland mit 13-Zoll-Bildschirm 1999 Euro und 2699 Euro mit 15-Zoll-Display.

Weitere Mac-Modelle wurden am Donnerstag entgegen einigen Erwartungen nicht aktualisiert, obwohl insbesondere beim Mac Pro ein neues Modell überfällig ist. Auch einen neuen Monitor für Notebooks direkt von Apple gibt es weiterhin nicht - Schiller pries stattdessen ein neues Display von südkoreanischen Anbieter LG an. Experten gehen nun davon aus, dass Apple künftig keine eigenen Monitore mehr auf den Markt bringen wird.

Die Verkäufe von Notebooks und Desktops gehen schon seit mehr als zwei Jahren branchenweit zurück. Apple schlug sich mit seinen Macs längere Zeit besser als der Markt. Zuletzt sank der Absatz jedoch vor der erwarteten Auffrischung der Modell-Palette um rund 13 Prozent auf etwa fünf Millionen Geräte.

Apps als Zukunft des Fernsehens

Ausserdem gewährte Apple einen Blick darauf, wie der Konzern eine grössere Rolle bei den Fernsehgewohnheiten seiner Nutzer spielen will. Die Fernsehbox Apple TV bekommt eine neue Anwendung mit dem Namen "TV", in der Inhalte aus verschiedenen Apps gebündelt werden. Dort werden sie in Rubriken wie "Serien" oder "Filme" gestaffelt und können gestartet werden, egal von welchem Kanal oder Online-Dienst sie kommen.

Inzwischen haben neben Streaming-Services wie Netflix auch diverse Sender Apps für das Apple TV veröffentlicht. Eine Rolle bei der Bedienung soll auch Apples Assistentin Siri spielen. So soll es reichen, ins Mikrofon zu sagen, welches Spiel man sehen will - die Software ermittelt im Hintergrund, wo es läuft und zeigt es an. Die neue TV-App soll im Dezember zunächst in den USA verfügbar sein. Und das Konzept hat noch erhebliche Lücken: So sind die Streaming-Schwergewichte Netflix und Amazon nicht dabei.

"Wir wollen, dass Apple TV der eine Ort ist, den Sie zum Fernsehen brauchen, für alle ihre TV-Sendungen und Filme", sagte Apple-Chef Tim Cook. "Wir glauben, dass Apps die Zukunft des Fernsehens sind."

Schwerpunkt US-Markt

Twitter demonstrierte bei dem Event, wie über Apple TV aktuelle Tweets zum Beispiel zu Sport-Übertragungen neben einem verkleinerten Live-Bild direkt auf dem Fernsehbildschirm eingeblendet werden. Auch das populäre Bauklötze-Spiel "Minecraft" - das inzwischen dem einstigen Erzrivalen Microsoft gehört - kommt auf die Fernsehbox.

Schon der 2011 gestorbene Apple-Mitgründer Steve Jobs soll versucht haben, amerikanische TV-Sender und Inhalteanbieter dazu zu überreden, ihr Programm über das Apple TV anbieten. Die jahrelangen Verhandlungen sollen jedoch immer wieder in der Sackgasse gelandet sein. Zum einen sorgten sich die Bosse der TV-Industrie um den Erhalt ihrer Marktposition, zum anderen soll es Differenzen über Preismodelle gegeben haben. Mit der "TV"-App konkretisieren sich nun die neuen Apple-Pläne für das Fernsehgeschäft. Auch Google und andere Konzerne wie Sony wollen Plattformen für traditionelle TV-Inhalte aufbauen, ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem lukrativen US-Markt.

(AWP)

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23.09.2016 08:26
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Aktienverkäufe: Apple-Manager auf dem falschen Fuss erwischt

Fondsmanager waren nicht die einzigen, die die grösste Rally von Apple in fünf Jahren verpasst haben.

Fünf Führungskräfte des iPhone-Herstellers verkauften im August im Vorfeld des rasanten Kursanstiegs Aktien des Unternehmens. Ausgelöst wurde die Rally wohl nicht zuletzt durch die Vorstellung neuer Smartphones.

Top-Manager wie etwa der Finanzchef und der Firmenjustiziar trennten sich von Aktien in einem Monat, der der stärkste für Insider-Verkäufe seit mindestens 2004 war. Das geht aus Pflichtmitteilungen hervor, die von InsiderInsights.com und Bloomberg zusammengetragen wurden. Nicht berücksichtigt sind dabei automatische Transaktionen und Geschäfte im Zusammenhang mit Optionen.

Die zunehmenden Aktien-Verkäufe hochrangiger Apple-Manager ereigneten sich zur selben Zeit, in der eine steigende Anzahl von Fondsmanagern der Aktie den Rücken kehrte, nachdem der Kurs in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres um 9,2 Prozent gesunken war.

Dieser Kurseinbruch löste sich dann allerdings in Luft auf, als die Nachfrage nach dem neuen iPhone 7 grösser als erwartet war und wegen der Probleme bei den Handys von Konkurrent Samsung. Investoren wurden daran erinnert, dass der richtige Zeitpunkt bei Käufen und Verkäufen am Aktienmarkt eine Herausforderung darstellt.

Auf dem falschen Fuss erwischt

"Ich habe keinen Zweifel daran, dass all diese Insider, die im August verkauft haben, sich jetzt wünschen, dass sie noch einen oder zwei Monate gewartet hätten", sagt Jonathan Moreland, Direktor der Analyse bei InsiderInsights.com. Die Gesellschaft mit Sitz in New York wertet Insider-Transaktionen aus. "Ein Teil des Kursanstiegs kommt von den überraschend schlechten Nachrichten eines Wettbewerbers, von denen sie beim Verkauf nichts gewusst haben konnten."

CFO Luca Maestri und Justiziar Bruce Sewell zählen zu den Apple-Insidern, die im vergangenen Monat zusammen Aktien im Wert von 18,3 Mio. Dollar verkauft hatten. Zwar ist das nur ein Tropfen auf dem heissen Stein im Vergleich zu Apples Marktwert von 610 Mrd. Dollar. Allerdings wird dadurch ein vier Jahre währender Trend gebrochen - ein Zeitraum, in dem es nahezu keine beabsichtigten Verkäufe von Insidern gab.

Apple-Sprecherin Kristin Huguet wollte auf Nachfrage von Bloomberg keinen Kommentar abgeben.

Die Häufung an Verkäufen erfolgte, nachdem Anfang 2016 die Serie von 13 Jahren in Folge mit ununterbrochenem Umsatzwachstum bei Apple zu Ende gegangen war und Investoren den Spass an der Aktie verloren.

Die Anzahl der institutionellen Investoren ist seit Juni um 1,8 Prozent auf 3828 gefallen - 292 Anlagefirmen trennten sich vollständig von ihren Positionen. Das geht aus Pflichtmitteilungen hervor, die Bloomberg zusammengetragen hat.

Sowohl die Insider als auch die professionellen Asset-Manager verpassten die grösste Rally in fünf Jahren, als der Apple-Kurs in der vergangenen Woche um elf Prozent nach oben schoss.

Die Sorgen zu möglicherweise schlechtem Geschäft wichen, als die Mobilfunkbetreiber T-Mobile und Sprint erklärten, die Vorbestellungen für die neuen Modelle seien fast viermal so hoch wie bei vorangegangenen Generationen. Zugleich musste Samsung einen Rückruf seines Galaxy Note 7 starten, nachdem von Explosionen berichtet worden war.

Die Apple-Aktie beendete den Handel am Mittwoch fast unverändert bei 113,55 Dollar, nachdem sie am Donnerstag vergangener Woche auf dem höchsten Stand des Jahres geschlossen hatte.

(Bloomberg)

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22.09.2016 10:31
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Sportwagen-Bauer McLaren: Keine Gespräche mit Apple
22.09.2016 09:29

(Ausführliche Fassung)

LONDON (awp international) - Der britische Sportwagen-Anbieter McLaren hat Medienberichte über laufende Verhandlungen über einen Einstieg von Apple oder eine Übernahme zurückgewiesen. "McLaren führt keine Gespräche mit Bezug auf irgendwelche mögliche Investitionen mit Apple", erklärte ein Sprecher am Mittwochabend.

Zuvor hatten vier renommierte Medien - die "Financial Times", die "New York Times", das "Wall Street Journal" und der Finanzdienst Bloomberg - berichtet, Apple habe Interesse an einer Übernahme von McLaren oder zumindest einer strategischen Beteiligung gezeigt. Es war das bisher heisseste Gerücht zu Apples Autoplänen.

Zugleich bezog sich das Dementi von McLaren auf die Gegenwart und liess damit die Möglichkeit offen, dass es zuvor Gespräche gab. Ein Reporter der "Financial Times", die am Mittwoch als erste mit der Information vorpreschte, schrieb bei Twitter: "Selbstverständlich stehen wir zu unserer Geschichte trotz der Erklärung von McLaren." Die Zeitung hatte schon in dem Artikel eingeschränkt, dass ein Deal nicht sicher sei.

Die "New York Times", Bloomberg und das "Wall Street Journal" berichtete auch, Apple sei in Gesprächen über den Kauf des Start-ups Lit Motors aus San Francisco, das selbstbalancierende elektrische Motorräder entwickele. Apple habe bereits mehrere frühere Mitarbeiter von Lit eingestellt.

Die Gespräche zwischen Apple und McLaren hätten bereits vor einigen Monaten begonnen, schrieben die Medien unter Berufung auf informierte Personen. Die Verluste schreibende Autofirma, zu der auch ein Formel-1-Team gehört, könne eine bis eineinhalb Milliarden Pfund (bis zu 1,74 Mrd Euro) wert sein, berichtete die "Financial Times".

McLaren baut strassentaugliche PS-starke Sportwagen, die bis zu einer Million Euro kosten können. Im vergangenen Jahr stellte das Unternehmen etwas mehr als 1600 Fahrzeuge her. Zugleich ist die Firma aber nicht zuletzt durch ihren Formel-1-Rennstall auch stark beim Einsatz innovativer Kunststoff-Materialien und der Autoelektronik. Insofern müssten aus dem Zusammenschluss nicht zwingend nur unbezahlbare Strassenflitzer hervorgehen.

Über Apples Pläne für das Autogeschäft wird schon seit Anfang 2015 spekuliert, während der Konzern selbst sich dazu bedeckt hält. Zuletzt hiess es in Medienberichten, der Fokus verlagere sich eher auf die Entwicklung von Software für Roboterwagen statt der ursprünglichen Pläne für den Bau eines eigenen Elektro-Autos. Das gebe Apple aber mehr Flexibilität, wenn der Konzern sich doch dafür entscheide, sich mit einem etablierten Autobauer zusammenzutun oder einen zu kaufen, schrieb der Finanzdienst Bloomberg im Juli.

Vor zehn Tagen berichtete die "New York Times" dann, Apple habe angefangen, selbstfahrende Autos zu testen. Die Roboterwagen seien auf eingeschränkten Strecken in abgeschirmter Umgebung unterwegs.

In diesem Jahr investierte Apple bereits überraschend eine Milliarde Dollar in den chinesischen Fahrdienst-Vermittler Didi Chuxing. Konzernchef Tim Cook sprach von einer strategischen Investition in den Uber-Konkurrenten. Apple-Top-Manager Eddy Cue ist Mitglied des Aufsichtsrates von Ferrari, einem Wettbewerber von McLaren./so/pm/DP/she

(AWP)

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15.09.2016 14:39
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Apple: Kein Interesse an anderen Musikstreaming-Diensten
15.09.2016 13:30

CUPERTINO (awp international) - Die Spekulationen über ein Interesse von Apple an dem Musikstreaming-Dienst Tidal des Rapstars Jay Z haben sich endgültig zerschlagen. "Wir sind nicht auf den Kauf irgendeines Streaming-Dienstes aus", sagte Apple-Manager Jimmy Iovine der Website "Buzzfeed" in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview. "Wir laufen unser eigenes Rennen."

Im Sommer hatte unter anderem das "Wall Street Journal" unter Berufung auf informierte Personen von Gesprächen zwischen Apple und Tidal berichtet. Jay Z versucht, seinen Streaming-Dienst mit einem Exklusiv-Angebot bekannter Künstler wie seiner Ehefrau Beyoncé attraktiver zu machen und nimmt dafür auch hohe Kosten in Kauf.

Marktführer im Musikstreaming, bei dem die Songs direkt aus dem Netz abgespielt werden, ist Spotify aus Schweden. Der Pionier des Geschäftsmodells erreichte inzwischen die Marke von 40 Millionen zahlenden Abo-Kunden und wuchs zuletzt deutlich schneller als die Nummer zwei Apple Music.

Bei Spotify kamen seit der vergangenen Wasserstandsmeldung Mitte März rund zehn Millionen Abo-Kunden hinzu. Spotify hat auch eine Gratis-Version und nach Stand von Juni insgesamt mehr als 100 Millionen aktive Nutzer. Apple Music, das auf ein werbefinanziertes kostenloses Angebot verzichtet, hat nach Angaben von vergangener Woche 17 Millionen Abo-Kunden - zwei Millionen mehr als Anfang Juni.

Beim Start von Apple Music im Sommer 2015 hatten einige Branchenbeobachter erwartet, dass Apple dank der starken Position im Download-Geschäft und der vorinstallierten Musik-App auf dem iPhone den Streaming-Markt schnell aufrollen könnte. In der gerade eingeführten neuen iPhone-Software iOS 10 gestaltete Apple auch die Musik-App um und will jetzt unter anderem die vorgeschlagenen Playlisten besser personalisieren.

Der Musik-Manager und Produzent Iovine war mit der Übernahme des Kopfhörer-Anbieters Beats zu Apple gekommen, zu dem auch ein Streaming-Musikdienst gehörte. Apple setzte zuvor vor allem auf den Verkauf von Songs zum Herunterladen./so/DP/stb

(AWP)

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15.09.2016 13:06
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Apple: iPhone 7 vor Verkaufsstart ausverkauft - die Aktionäre freuts

Apple hat die Hoffnungen auf einen guten Verkaufsstart seiner neuen Smartphone-Modelle geschürt. Die Aktie ist stark gesucht.

Apple teilte am späten Mittwoch mit, das grössere Modell iPhone 7 Plus und das iPhone 7 im neuen glänzenden Schwarz "Jet Black" seien bereits komplett vergriffen und würden zum Verkaufsstart am Freitag nicht in den Läden verfügbar sein.

Da Apple seit diesem Jahr allerdings keine Zahlen zu Vorbestellungen oder dem Absatz am ersten Wochenende mehr nennt, ist diese Information schwer einzuordnen. Der Konzern hatte die Entscheidung, keine frühen Zahlen zu veröffentlichen, gerade auch damit begründet, dass sie absehbar von den Lagerbeständen und nicht von der Nachfrage bestimmt würden.

Die Hinweise auf ein robustes Kundeninteresse an den neuen iPhones liessen die Anleger dennoch die Zweifel der vergangenen Monate vergessen. Die Apple-Aktie stieg im US-Handel am Mittwoch zeitweise auf den höchsten Stand seit Dezember um schloss mit 111,77 Dollar am zweiten Tag in Folge mit einem Plus von mehr als 3 Prozent.

Neuer Rekord bei Vorbestellungen

Zugleich berichtete in den USA T-Mobile US von den bisher besten Vorbestellungen bei einem iPhone-Modell und auch AT&T und Sprint vermeldeten Zuwächse. Verizon Wireless sprach hingegen von einem Interesse auf üblichem Niveau. Zugleich fahren die amerikanischen Mobilfunkanbieter in diesem Jahr die Subventionen für neue Smartphones zum Teil wieder hoch.

Wie erfolgreich die neuen iPhones sind, wird man allerdings so richtig erst nach dem Weihnachtsgeschäft abschätzen können - im laufenden Vierteljahr werden sich die Verkäufe mit denen der älteren Modelle vermischen. In diesem Jahr war der iPhone-Absatz erstmals seit der Markteinführung im Jahr 2007 zurückgegangen, im vergangenen Vierteljahr gab es ein Minus von 15 Prozent. Branchenexperten gingen bisher nicht davon aus, dass Apple im Weihnachtsquartal den Vorjahres-Rekord von knapp 74,8 Millionen verkauften iPhones erreichen kann.

(AWP)

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14.09.2016 11:16
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Apple entschuldigt sich für Probleme mit iPhone-Update
14.09.2016 10:14

CUPERTINO (awp international) - Apple hat sich bei seinen Kunden für Probleme beim Update auf das neue iPhone-Betriebssystem iOS 10 entschuldigt. Am Dienstag hatten iPhone-Nutzer kurz nach Erscheinen der Software-Version unter anderem in Online-Netzwerken davon berichtet, dass ihre Telefone nach der Installation nicht wieder angesprungen seien. Die Geräte mussten erst an den Computer angeschlossen werden. Apple erklärte dazu, in den ersten Stunden sei eine "kleine Zahl" von Nutzern betroffen gewesen. Das Problem sei aber "schnell" behoben worden.

Der Konzern äusserte sich nicht näher zum Hintergrund der Schwierigkeiten. Unklar blieb auch, wie viele Nutzer davon tatsächlich betroffen waren. Im September 2014 hatte Apple das damalige System iOS 8 wegen eines Fehlers ganz zurückgezogen und stellte einen Tag später eine korrigierte Version online./so/DP/stb

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12.09.2016 08:24
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Apple beginnt Tests mit selbstfahrenden Autos

Apple hat laut einem Zeitungsbericht angefangen, selbstfahrende Autos zu testen.

Die Roboterwagen seien auf eingeschränkten Strecken in abgeschirmter Umgebung unterwegs, schrieb die "New York Times" in der Nacht zum Samstag unter Berufung auf informierte Personen.

Apple selbst hatte die Existenz eines Autoprojektes nie bestätigt, im Gegensatz zu anderen Unternehmen aus der Tech-Branche wie Google und Uber, die in das Geschäft streben. Der Finanzdienst Bloomberg hatte bereits Ende Juli berichtet, Apple fokussiere die Anstrengungen stärker auf die Entwicklung von Software für Roboterwagen statt den Bau eines eigenen Autos.

Trotzdem werde auch noch an einem Elektrofahrzeug gearbeitet. Das gebe Apple aber mehr Flexibilität, wenn der Konzern sich doch dafür entscheide, sich mit einem etablierten Autohersteller zusammenzutun oder einen zu kaufen. Apple sitzt auf Geldreserven von 230 Milliarden Dollar.

Jetzt schrieben die "New York Times" und das "Wall Street Journal", in Zusammenhang mit diesem Strategiewechsel hätten Dutzende Mitarbeiter das Projekt verlassen. Nach bisherigen Informationen soll das Team bereits auf mehr als 1000 Mitglieder angeschwollen sein.

Bob Mansfield als Projektleiter

Das Projekt wird jetzt den Berichten zufolge von Bob Mansfield geführt. Der Hardware-Spezialist und Weggefährte von Apple-Mitgründer Steve Jobs war eigentlich schon im Ruhestand, sei aber für die Auto-Initiative zurückgekehrt.

Den Informationen zufolge wurde die Entwicklung durch technische Schwierigkeiten und Unklarheit über die Strategie gebremst. So sei schwer zu erklären gewesen, wie sich Apple von anderen Entwicklern selbstfahrender Autos abheben könne, schrieb die "New York Times".

Über die Auto-Entwicklung bei Apple wird bereits seit Anfang 2015 spekuliert. Als Codename sickerte "Project Titan" durch. Es gehe auch darum, neue Erlösquellen zu erschliessen, während das iPhone auf einen immer mehr gesättigten Smartphone-Markt stosse.

Google entwickelt bereits seit 2009 Roboterwagen-Software und schickte inzwischen auch elektrische Zweisitzer aus eigener Entwicklung. Der Internet-Konzern bietet die Technologie der Autobranche an - bisher gibt es aber erst ein Pilotprojekt mit Fiat Chrysler, bei dem 100 Minivans umgebaut werden.

Wettlauf beschleunigt sich

Unterdessen beginnt der Fahrdienst-Vermittler Uber mit Tests seiner Software für autonomes Fahren in Volvo-Fahrzeugen mit Fahrgästen in Pittsburgh.

Zuletzt beschleunigte sich der Wettlauf noch einmal: Während die grossen Autokonzerne an eigenen Systemen arbeiten, formierten sich zuletzt zwei Allianzen, die Roboterwagen-Software für die Branche entwickeln wollen.

Erst diese Woche tat sich Volvo mit dem Autozulieferer Autoliv zusammen. Und vor rund zwei Wochen gaben die Zulieferer MobilEye und Delphi eine Zusammenarbeit bekannt, bei der Systeme für "wenige tausend Dollar" herauskommen sollen. Sie könnten vor allem kleinere Hersteller interessieren, die kein Geld für eigene Forschung haben.

MobilEye ist mit dem Chipriesen Intel auch Entwicklungspartner von BMW. Die verschiedenen Systeme sollen zwischen 2019 und 2021 fertig sein. Das Jahr 2020 wurde bisher auch als Zielmarke für Apples Autoprojekt genannt.

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08.09.2016 08:52
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Apple stellt iPhone ohne Kopfhörerbuchse vor

Apple schafft bei seinen neuen iPhones die traditionelle Kopfhörerbuchse ab.

Beim iPhone 7 wird man die Ohrhörer stattdessen über Apples hauseigenen digitalen "Lightning"-Anschluss einstöpseln oder drahtlos per Bluetooth anschliessen können. Ein Grund für den Schritt sei, dass der Platz im Inneren der immer dünneren Telefone kostbar werde, sagte Apple-Manager Phil Schiller bei der Vorstellung des Geräts am Mittwoch in San Francisco.

Für Nutzer von Kopfhörern mit klassischen Klinkensteckern werde es einen Adapter geben. Zudem stellte Apple eigene Bluetooth-Ohrhörer vor, die komplett ohne Kabel auskommen.

Im Sommer hatte bereits der PC-Marktführer Lenovo beim Motorola-Smartphone Moto Z die Kopfhörerbuchse durch einen USB-C-Anschluss ersetzt - so wie auch der kleine chinesische Anbieter Le-Eco. Mit Apple trifft aber erstmals ein grosser Hersteller die Entscheidung für eine ganze Modellreihe. Schiller sprach von "Mut" hinter dieser Entscheidung.

Äusserlich sieht das iPhone 7 weitgehend wie die bisherigen Modelle der 6er-Reihe aus. Aber unter anderem Kamera und Display wurden deutlich verbessert.

(SDA)

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08.09.2016 08:43
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Aus für goldene Uhr von Apple für Superreiche

Mit einer goldenen Apple Watch wollte Apple die Schweizer Uhrenindustrie konkurrenzieren. Nun gibt Apple auf.

Die goldene Apple Watch für mehr als 10 000 Euro, Dollar oder Franken hatte im vergangenen Jahr für hochgezogene Augenbrauen gesorgt. Schliesslich wurde hier ein stolzer Preis für etwas verlangt, das als Technologieprodukt absehbar schnell überholt sein würde.

Die übereinstimmende Meinung war, dass die Apple Watch mit einem Gehäuse aus 18-Karat-Gold etwas für Leute sei, die nicht wissen, wohin mit dem Geld. Mit einem entsprechenden Armband ging der Preis in Richtung 20 000 Euro bzw. Dollar.

Jetzt gesteht Apple ein, dass der Versuch, in diesem Preisbereich mit der schweizerischen Uhrenbranche mitzuspielen, gescheitert ist. Mit dem neuen Modell wurde die goldene Version in der Modell-Linie "Edition" durch eine neue Variante aus Keramik ersetzt. Sie ist bereits ab 1449 Euro zu haben.

Zugleich bedeutet das nicht, dass die Apple Watch den klassischen Uhrmachern keine Probleme macht. Apple sei mit der Uhr inzwischen beim Umsatz zur Nummer zwei in der Branche nach Rolex geworden, sagte Konzernchef Tim Cook am Mittwoch ohne konkrete Zahlen. Damit habe Apple Marken wie Fossil, Omega oder Cartier überholt.

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07.09.2016 08:19
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Neue Apple-iPhones ohne Ohrhörer-Buchse erwartet

Von Apple wird am Mittwoch die Vorstellung neuer iPhone-Modelle erwartet.

Anders als üblich bleibt das Design des Geräts laut Medienberichten für ein drittes Jahr weitgehend unverändert. Gerüchten zufolge will der Konzern aber als erster Smartphone-Anbieter auf die traditionelle Buchse für Ohrhörer mit Klinken-Stecker verzichten. Sie sollen demnach künftig in den digitalen "Lightning"-Anschluss eingestöpselt werden, über den die Telefone auch aufgeladen werden.

Mit dem Wegfall der Buchse könnte künftige Telefone dünner werden. Den Spekulationen zufolge könnte Apple den neuen iPhones auch einen Adapter für Klinken-Stecker beilegen. Ausserdem könnte die angebliche Registrierung der Marke "AirPods" auf drahtlose Ohrhörer mit Bluetooth-Funk hinweisen. Sofern die Gerüchte stimmen, wird interessant sein, mit welcher Begründung Apple den analogen Ohrhörer-Anschluss abschafft.

Bei der Präsentation in San Francisco (ab 19.00 Uhr MESZ) dürfte ausserdem ein neues Modell von Apples Computer-Uhr angekündigt werden. Die erste Version wird seit April 2015 verkauft. Bei der neuen Version werden Veränderungen wie eine grössere Batterie, ein GPS-Chip direkt in der Uhr und eine bessere Widerstandsfähigkeit gegen Wasser erwartet.

iPhone ist das wichtigste Produkt von Apple

Das iPhone ist das wichtigste Produkt von Apple und die neuen Modelle haben eine besondere Bedeutung im anstehenden Weihnachtsgeschäft. In diesem Jahr gehen die Verkäufe des Geräts zum ersten Mal seit dem Start 2007 zurück. Im vergangenen Quartal fielen die Verkäufe im Jahresvergleich um 15 Prozent auf 40,4 Millionen Geräte. Entsprechend sackten auch Umsatz und Gewinn des gesamten Unternehmens ab.

Auch nach dem Rückgang kommen von Apple nach Berechnungen der Marktforscher von Strategy Analytics die beiden meistverkauften Smartphone-Modelle weltweit. Das iPhone 6S vom vergangenen Herbst sei im zweiten Quartal auf dem ersten Platz mit 14,2 Millionen abgesetzten Geräten gewesen, gefolgt von dem ein Jahr älteren iPhone 6 mit 8,5 Millionen.

Samsung sei mit seinem Galaxy S7 Edge auf dem dritten Platz mit 8,3 Millionen Geräten. Er rechne damit, dass die neuen iPhones genug Innovationen liefern, dass Apple an der Spitze im Premium-Segment bleibe, sagte Thomas Husson von der Analysefirma Forrester. Der südkoreanische Apple-Rivale Samsung ist insgesamt der Marktführer im Smartphone-Geschäft mit geschätzten 77 Millionen verkauften Geräten im vergangenen Vierteljahr.

Über eine mögliche kontroverse Ohrhörer-Erneuerung hinaus dürfte Apple den iPhones das übliche Upgrade verpassen: Schnellere Chips, bessere Displays. Zumindest beim grösseren "Plus"-Modell soll die Kamera bisherigen Gerüchten zufolge eine zweite Linse bekommen. Und nach Informationen des bekannten Branchenanalysten Ming-Chi Kuo spendiert Apple den Geräten schliesslich auch mehr Speicher: Statt 16 solle es künftig mindestens 32 Gigabyte geben, dafür falle die Version mit 64 GB weg und die nächsten Schritte seien 128 und 256 GB.

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05.09.2016 15:53
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Hier sehen Sie das neue Apple-Hauptquartier von oben

http://classic.cash.ch/news/front/hier_sehen_sie_das_neue_applehauptquar...

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01.09.2016 14:24
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Apple-Chef: Milliarden-Nachforderung hat politischen Hintergrund
01.09.2016 09:40

DUBLIN (awp international) - Apple -Chef Tim Cook hat der EU-Kommission in scharfen Worten vorgeworfen, hinter der Steuer-Nachforderung von potenziell mehr als 13 Milliarden Dollar steckte eine politische Agenda. Die Brüsseler Behörde wolle zudem Steuern, die eigentlich in den USA bezahlt werden müssen, nach Europa verlagern, sagte Cook in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview der irischen Zeitung "Independent".

Die Kritik von Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager, eine Apple-Tochterfirma habe in Irland im Jahr 2014 eine Körperschaftssteuer von nur 0,005 Prozent bezahlt bezeichnete Cook als "politischen Dreck". "Ich weiss nicht, wo sie diese Zahl herhaben", sagte Cook. Apple habe in dem Jahr 400 Millionen Dollar Steuern in dem Land bezahlt. "Wir glauben, dass wir damit der grösste Steuerzahler in Irland in diesem Jahr waren."

Cook schloss sich der Kritik von US-Finanzminister Jack Lew an, die Europäer hätten es auf Steuerzahlungen abgesehen, die dem US-Fiskus zustünden. "Ich denke, genau das ist es. Ich denke, das ist ein Versuch, Steuern, die in den USA bezahlt werden sollten, in die EU zu verlagern." Er vermute auch, dass Apple angesichts anti-amerikanischer Stimmungen in Europa gezielt ins Visier genommen worden sei, sagte Cook. "Ich bin überzeugt, dass es eine politisch motivierte Entscheidung war. Für sie gibt es keine Grundlage in Fakten oder Recht."

Die EU-Wettbewerbshüter hatten diese Woche die Steuervereinbarungen von Apple in Irland für unzulässige Beihilfen erklärt und eine Nachzahlung angeordnet. Sie warfen dem iPhone-Konzern auch vor, "Verwaltungssitze", denen Gewinne zugeordnet worden seien, hätten nur auf Papier existiert. Apple will sich vor Gericht wehren. In Europa stiess das Vorgehen der Kommission auf breite Zustimmung aus allen politischen Lagern./so/DP/stk

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31.08.2016 13:13
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Apple will nach EU-Steuerentscheidung Geld auf Treuhandkonto parken
31.08.2016 11:15

CUPERTINO (awp international) - Apple will nach der Entscheidung der EU-Kommission, eine Nachzahlung von potenziell mehr als 13 Milliarden Euro in Irland zunächst keine Korrekturen in der Bilanz vornehmen. In einem Brief an Investoren zeigte sich der iPhone-Konzern in der Nacht zum Mittwoch zuversichtlich, dass die Nachforderung vor Gericht gekippt wird. "Wir gehen aktuell nicht davon aus, dass sich diese Entscheidung im weiteren auf unsere Steuerquote auswirken wird." Apple meldete für das vergangenen Quartal eine konzernweite Steuerquote von 25,5 Prozent - in etwa auf seinem üblichen Niveau.

Zugleich kündigte Apple an, dass ein bisher noch nicht feststehender Betrag im Zusammenhang mit der Brüsseler Entscheidung auf einem Treuhandkonto geparkt werden solle. Der Konzern wiederholte die Kritik, dass die von Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager genannte Steuerquote von 0,005 Prozent für eine der irischen Töchter im Jahr 2014 "extrem irreführend" sei. Apple habe auf die Gewinne der Firma Steuern in Höhe von 400 Millionen Dollar in Irland und weitere 400 Millionen Dollar in den USA bezahlt.

Die Kommission hatte am Dienstag die Steuer-Vereinbarungen von Apple in Irland für unerlaubte Beihilfen in Höhe von bis zu 13 Milliarden Euro erklärt und ihre Rückzahlung samt Zinsen angeordnet. Zugleich warf sie Apple vor, die Verwaltungssitze, denen ein Grossteil der Gewinne aus dem Handelsgeschäft in Irland zugewiesen worden sei, hätten nur auf dem Papier existiert. Apple will gegen die Entscheidung vor Gericht ziehen und stellt sich auf eine jahrelange Auseinandersetzung ein./so/DP/stb

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31.08.2016 08:29
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Neues iPhone-Modell für nächste Woche erwartet

Apple wird sein nächstes iPhone-Modell voraussichtlich am 7. September vorstellen.

Der Konzern lud am Montag für diesen Tag zu einer Neuheiten-Vorstellung in San Francisco ein. Traditionell wird im September die nächste iPhone-Generation vorgestellt.

Laut Medienberichten soll das neue iPhone entgegen dem üblichen Apple-Rhythmus für ein drittes Jahr das Aussehen der aktuellen 6er-Reihe behalten. Wie üblich werde aber die Technik im Inneren erneuert. Ausserdem wird spekuliert, dass Apple auf die klassische Ohrhörer-Buchse verzichten könnte und stattdessen auf eine Anbindung per Funk und seinen digitalen Anschluss, über den Geräte auch aufgeladen werden, setzen könnte.

Das iPhone ist das wichtigste Apple-Produkt, das mehr als die Hälfte des Geschäfts einbringt. In diesem Jahr gehen die Verkäufe zurück, was auch Umsatz und Gewinn des gesamten Konzerns deutlich drückt. Ein iPhone im unveränderten Design dürfte den Trend nach Einschätzung von Marktforschern kaum umkehren. Sie rechnen mit einem deutlicheren Absatzschub erst für kommendes Jahr, wenn die runderneuerte nächste Generation auf den Markt kommt.

Apple nannte wie immer keine Details zu den für kommende Woche geplanten Ankündigungen, sondern schrieb in die Einladung nur "Wir sehen uns am 7.". Setzt Apple die übliche Nummerierung fort, müsste als nächster Name iPhone 7 an der Reihe sein. Medienberichten zufolge könnte Apple bei dem Event auch die zweite Generation seiner im April 2015 gestarteten Computer-Uhr präsentieren. Sie könnte nach bisherigen Berichten einen eingebauten GPS-Standortsensor bekommen und wasserdichter gemacht werden.

Nach Informationen des Finanzdienstes Bloomberg will Apple bis Ende des Jahres auch die Modellpalette seiner Mac-Computer erneuern. In Arbeit seien neue Versionen der iMac-Desktoprechner sowie der Laptops Macbook Air und Macbook Pro. Der Konzern hatte die Geräte schon längere Zeit nicht mehr aktualisiert und die Verkäufe schwächelten zuletzt. Für kommendes Jahr seien auch neue Funktionen für die iPad-Tablets geplant, die professionelle Nutzer ansprechen sollen, hiess es. Die iPad-Verkäufe waren lange auf Talfahrt, zuletzt legte zumindest der Umsatz zu, weil teurere Pro-Modelle nachgefragt wurden.

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31.08.2016 08:24
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US-Regierung kritisiert EU wegen Apple-Entscheidung

Das Weisse Haus hat die Entscheidung der EU-Kommission kritisiert, die Besteuerung des Computerriesen Apple in Irland für unzulässig zu erklären.

Die Entscheidung könne zu einem Steuertransfer von den USA nach Europa führen, sagte der Sprecher des Weissen Hauses, Josh Earnest, am Dienstag in Washington. Wenn Apple in Irland 13 Milliarden Euro Steuern nachzahlen müsse, könne das Unternehmen diese Zahlung möglicherweise von der Steuerlast in den USA absetzen.

Es gebe gemeinsame Versuche der USA und der Europäer, die internationale Besteuerung fair zu gestalten. Diese Versuche würden durch "einseitige Ansätze" untergraben. "Wir haben kein Interesse daran, ein unfaires System aufrechtzuerhalten, das negative Effekte auf die europäische Wirtschaft hat", sagte Earnest. "Wir wollen nur etwas, das fair ist." Die Regierung von Präsident Barack Obama werde für die US-Unternehmen und ihre faire Behandlung im Ausland kämpfen.

Die EU-Kommission hatte entschieden, Apple müsse 13 Milliarden Euro Steuern an die irische Regierung nachzahlen. Der milliardenschwere iPhone-Produzent habe in Irland seit 1991 nur einen sehr viel geringeren Steuersatz als andere Unternehmen bezahlt; 2014 waren es nur noch minimale 0,005 Prozent. Sowohl Apple als auch Irland wollen die Entscheidung aus Brüssel anfechten.

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26.08.2016 08:25
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Ausgeklügelte Attacken auf iPhones

Eine neu entdeckte Spionage-Software hat sich einen bisher noch nie gesehenen Zugriff auf iPhones und andere Apple-Geräte verschaffen können.

Der IT-Sicherheitsfirma Lookout zufolge konnte das Programm dank drei bisher unbekannten Software-Schwachstellen unter anderem Nachrichten und E-Mails mitlesen, Anrufe verfolgen, Passwörter abgreifen, Tonaufnahmen machen und den Aufenthaltsort des Nutzers verfolgen.

Nach Erkenntnissen von Experten wurde das Programm auch gegen Menschenrechtler und Journalisten eingesetzt. Apple stopfte die Sicherheitslücken im iPhone-System iOS am Donnerstag - rund zwei Wochen nach dem ersten Verdacht.

Es ist beispiellos, dass eine Software zur Überwachung von iPhones mit derartigen Fähigkeiten, die meist nur Geheimdiensten zugeschrieben werden, entdeckt und analysiert werden konnte. Den Experten zufolge steckt hinter dem Programm ein Unternehmen aus Israel, das von einem Finanzinvestor übernommen wurde und als eine Art Cyberwaffen-Händler gelte.

«Ausgeklügeltste Attacke»

Aufgeflogen sei das Schadprogramm, als ein bekannter Menschenrechtler aus den Vereinigten Arabischn Emiraten Verdacht bei einer Nachricht mit einem Link zu angeblichen Informationen über Folter von Häftlingen in dem Land geschöpft habe, hiess es. Statt den Link anzuklicken, habe Ahmed Mansur die Sicherheitsforscher eingeschaltet. Sie gaben dem entdeckten Überwachungsprogramm den Namen "Pegasus".

"Pegasus ist die ausgeklügeltste Attacke, die wir je auf einem Endgerät gesehen haben", resümierte Lookout. Das Programm profitiere davon, dass mobile Geräte tief in den Alltag integriert seien. Zudem vereinten sie eine Vielzahl an Informationen wie Passwörter, Fotos, E-Mails, Kontaktlisten, GPS-Standortdaten. Die Spionage-Software sei modular aufgebaut und greife zu Verschlüsselung, um nicht entdeckt zu werden. Lookout lässt iPhone-Nutzer inzwischen mit einer App prüfen, ob ihr Gerät befallen wurde.

Das kanadische Citizen Lab fand auch Hinweise darauf, dass ein mexikanischer Journalist und bisher nicht näher bekannte Zielpersonen in Kenia mit Hilfe von "Pegasus" ausgespäht worden seien. Insgesamt blieb jedoch zunächst unklar, wie breit und wie lange sie eingesetzt worden sein könnte.

Schmerzlicher Dämpfer für Apple

Ein Sprecher der aus Urherber vermuteten Firma NSO Group erklärte der "New York Times", man verkaufe nur an Regierungsbehörden und halte sich streng an Ausfuhrbestimmungen. Er wollte keine Angaben dazu machen, ob Software des Unternehmens in den Vereinigten Arabischen Emiraten oder in Mexiko im Einsatz sei.

Die von Apple veröffentlichte iOS-Version 9.3.5. ist für iPhones, iPad-Tablets und den Multimedia-Player iPod touch gedacht. Für den Konzern ist das Spionageprogramm ein schmerzlicher Dämpfer: Die Sicherheit der Geräte ist ein wichtiger Pfeiler des Apple-Marketings und der Konzern investiert viel in Verschlüsselung und andere Sicherheitsmechanismen. Apple betonte, man empfehle den Nutzern immer, die neueste iOS-Version zu nutzen.

Sogenannte "Zero-Day"-Sicherheitslücken, die dem Anbieter einer Software nicht bekannt sind, werden von Geheimdiensten und kriminellen Hackern genutzt. Auch der Computer-Wurm "Stuxnet", der das iranische Atomprogramm sabotierte, griff mehrere solcher Lücken an. "Zero-Day"-Schwachstellen in iPhones werden teuer gehandelt und können auch eine Million Dollar kosten. Dass "Pegasus" gleich drei von ihnen nutzte, ist deshalb relativ ungewöhnlich.

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24.08.2016 08:13
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Apple auf der Suche nach dem nächsten grossen Coup

Seit fünf Jahren steht Tim Cook an der Spitze von Apple. Vor allem das iPhone fuhr in dieser Zeit sagenhafte Milliardengewinne ein. Doch zuletzt liess der Schwung nach.

Cook muss noch weiterhin beweisen, dass er die Schuhe des Produktvisionärs ausfüllen kann. Heute vor fünf Jahren beugte sich Steve Jobs dem Unausweichlichen. Der todkranke Apple-Mitgründer gab nach jahrelangem Kampf gegen den Krebs schliesslich den Posten des Firmenchefs ab. Jobs wechselte noch an die Spitze des Verwaltungsrates und versprach, für das Unternehmen dazusein - doch es dauerte keine eineinhalb Monate mehr, bis er am 5. Oktober starb.

Sein Lebenswerk legte er in die Hand von Tim Cook, der ihn schon zuvor bei Krankheits-Abwesenheiten vertrat und als Zuständiger für das operative Geschäft das Unternehmen in- und auswendig kannte. Die Planke hätte für den damals 50-Jährigen Cook kaum höher liegen können. Jobs hatte mit einer Erfolgsserie aus iMac, iPod, iPhone und iPad ganze Branchen umgepflügt und unter anderem den Smartphone-Boom in Gang gebracht. Viele Marktbeobachter stellten in Frage, dass Cook, der vor allem als Optimierer von Apples Produktionskette bekannt war, diesem Erbe gewachsen ist.

Fünf Jahre später sitzt Apple auf einem Geldberg von gut 230 Milliarden Dollar und hat gerade das milliardste iPhone verkauft. Zwischendurch fuhr der Konzern im vergangenen Weihnachtsgeschäft mit 18,4 Milliarden Dollar den höchsten Quartalsgewinn der Geschichte ein. Zugleich wurde das iPhone zum wichtigsten Apple-Produkt und brachte zeitweise mehr als zwei Drittel des Konzerngeschäfts ein. Und als in diesem Jahr die Anziehungskraft der iPhones nachliess, bedeutete das auch einen spürbaren Rückgang für das gesamte Apple-Geschäft.

Cook gibt sich trotzig

Cook gab sich in einem jüngsten Interview mit der "Washington Post" trotzig: "Ja, für uns geht es dieses Jahr etwas runter. Es geht nicht jedes Jahr nach oben, wissen Sie." Auch wenn das weltweite Smartphone-Geschäft derzeit schwächele, sei es auf lange Sicht "der beste Markt der Welt", weil schliesslich jeder eins haben werde.

In Cooks Amtszeit stiess Apple bisher in eine neue Produktkategorie vor. Die im April 2015 gestartete Apple Watch eroberte zwar aus dem Stand die Marktführung bei Computer-Uhren. Doch Konsumenten zögern noch. Der Konzern veröffentlicht immer noch keine Zahlen, aber nach Einschätzung von Marktforschern verkaufte Apple im Start-Quartal noch 3,6 Millionen seiner Uhren, inzwischen sollen es um die eineinhalb Millionen pro Vierteljahr sein. Auch das wäre noch ein gutes Geschäft - aber nicht unbedingt die steile Erfolgskurve, die viele von Apple bei einem neuen Produkt erwarten.

Cook stellt weiterhin mehr in Aussicht. "Wir haben die Ausgaben für Forschung und Entwicklung hochgefahren, weil wir massiv in die Zukunft investieren - sowohl in heutige Produktlinien als auch in Dinge, die heute noch nicht sichtbar sind, unter anderem im Diensteangebot."

Tech-Welt verändert sich

Die Tech-Welt hat sich in den fünf Jahren massiv verändert. Heute spielen künstliche Intelligenz und selbstlernende Maschinen eine zentrale Rolle. Und nicht nur Google arbeitet daran, sie in den Alltag zu bringen, sondern auch Facebook und Amazon: Eines der erfolgreichsten Produkte des weltgrössten Online-Händlers in den USA ist der vernetzte Lautsprecher Echo, mit dem sich Nutzer unterhalten können. Virtuelle Realität steht vor dem Sprung in den Massenmarkt, und die gesamte Autobranche wird von der Digitalisierung umgekrempelt.

Cooks Job ist es, den Platz von Apple in dieser neuen Welt zu sichern. Er kaufte in der bisher grössten Übernahme des Konzerns für drei Milliarden Dollar den Kopfhörer-Anbieter Beats, um schneller ins Geschäft mit Musik-Streaming aus dem Netz zu kommen. Er betont die Anstrengungen des Konzerns bei künstlicher Intelligenz, angefangen mit der Sprachassistentin Siri. Er investierte eine Milliarde Dollar in den chinesischen Fahrdienst-Vermittler Didi Chuxing - und seit über einem Jahr gibt es Berichte, Apple baue ein Auto.

Erinnerung an Steve Jobs

Das Apple von Tim Cook ist in vielem anders als das von Steve Jobs. Der Gründer beschränkte die Aussendarstellung von Apple gern auf Produktkommunikation. Cook stellt Umweltschutz in den Vordergrund und ging einen öffentlich ausgetragenen Konflikt mit der US-Regierung ein, indem Apple sich weigerte, Software zum Entsperren von iPhones zu schreiben. "Ich bin der Meinung, dass ein Chef von Apple an der nationalen Debatte zu solchen Fragen teilnehmen sollte", sagte er der "Washington Post".

Jobs habe ihm vor dem Tod gesagt, er solle sich nie fragen, "was würde Steve jetzt tun?", sondern eigene Entscheidungen treffen, sagte Cook einmal. "Für mich ist Steve nicht ersetzbar. Durch niemanden", bekräftigt er jetzt.

So wird Apple heute mehr als früher von einem Team geführt. Darunter sind Jobs-Vertraute wie der Designer Jony Ive. Inzwischen kamen etwa mit Software-Chef Craig Federighi auch neue Gesichter zum Führungszirkel dazu. Zugleich ging nach dem Debakel mit dem mies gestarteten Kartendienst 2012 der Veteran Scott Forstall, dem auch Ambitionen auf die Firmenspitze nachgesagt wurden.

(SDA)

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02.08.2016 08:29
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Apples Problem in China

In China hat der Apple-Konzern zusehends Probleme. Denn lokale Rivalen produzieren Handys, die sehr gut und erst noch billig sind.

Für Nie Miao aus Peking sind 5000 Yuan (680 Euro) für ein neues iPhone 6S von Apple "einfach keine Option". Er nutzt das Geld lieber, um seine Eigentumswohnung abzubezahlen. Darüber hinaus ist er sehr zufrieden mit seinem 2000-Yuan-Gerät von Huawei Technologies.

Der 29-Jährige ist ein gutes Beispiel für die Herausforderungen von Apple in China. In dem Land hatte der US-Technologieriese zuletzt Boden an lokale Hersteller verloren. Rivalen wie Huawei und Xiaomi entwickeln billigere Smartphones, die eine ähnliche Ausstattung wie das iPhone bieten.

Dabei steht China hinter rund einem Viertel der Umsätze von Apple. Die langsameren Geschäfte dort dürften ihre Spuren in der Bilanz des Unternehmens hinterlassen.

Kaum Wachstum am oberen Ende des Marktes

Huawei hatte in den drei Monaten bis Mai jedes vierte neue Handy in China verkauft. Das Unternehmen ist nun der grösste Hersteller nach Marktanteil in städtischen Gebieten, wie aus einer in diesem Monat veröffentlichten Studie von Kantar Group hervorgeht. Der Marktanteil von Guangdong Oppo Electronics vervierfachte sich den Daten zufolge auf acht Prozent.

"Das alles ist eine Funktion von billigeren Handys, die jetzt gut genug werden", sagt Abhey Lamba von Mizuho Securities in San Francisco. "Apple hat sich gut am oberen Ende geschlagen. Doch es gibt nicht viel mehr Wachstum am oberen Ende des Marktes."

Das billigere iPhone SE, das Apple seit März verkauft, war teils darauf gerichtet, neue Kunden in Schwellenländern wie China anzulocken. Bislang konnte das Gerät diese Erwartungen nicht erfüllen, berichtet Lamba.

Apple wird es möglicherweise gelingen, die Verkäufe in China anzutreiben, wenn es das neueste iPhone später in diesem Jahr vorstellt - nicht zuletzt dank der Popularität des App Stores und der Tendenz von Kunden, sich alle zwei Jahre ein aktuelles Gerät zuzulegen. Das ist einer der Gründe, warum die heimischen Konkurrenten Huawei and Oppo ihre Flaggschiff-Geräte schon früher in diesem Jahr in die Läden gebracht haben - um Apple gegenüber einen Vorsprung zu haben.

Smartphones sind überall

Der Smartphone-Markt hat sich fundamental geändert, seitdem das iPhone 2007 erstmals vorgestellt wurde. Damals vermarktete Apple das Gerät als ein Lifestyle-Accessoire. Doch inzwischen sind Smartphones allgegenwärtig.

"Wenn man sich die Huawei-Telefone, oder die Xiaomi-Telefone ansieht, sagt man sich ’Wow, die sind wirklich gut’", erklärt John Butler, Analyst bei Bloomberg Intelligence. "Sie haben grossartige Akkus, die Displays sind wirklich scharf, und die Features sind grossartig."

Apple hatte die Umsätze in China zwischen 2013 und 2015 mehr als verdoppelt auf 59 Mrd. Dollar. Ende März betrieb das Unternehmen in der Region insgesamt 35 Läden - ein Jahr zuvor waren es erst 21 Shops gewesen.

"Apple erwartet, dass das Wachstum aus der Ausdehnung der Mittelschicht heraus erfolgt. Doch diese Leute wählen jetzt die heimischen Marken", sagt Nicole Peng, Analystin bei Canalys in Shanghai. "Die lokalen Unternehmen holen sich eine Menge Marktanteile im Mittel-Segment. Auch wenn sie bisher noch keine direkten Wettbewerber sind, haben sie Apple doch mit Sicherheit eine Menge potenzieller Kunden abgenommen."

Apple hat auch juristische Probleme

Apple hat darüber hinaus mit zunehmendem aufsichtsrechtlichen Druck zu kämpfen. Im April musste der US-Konzern seinen iTunes-Dienst für Filme und seinen iBooks-Laden wieder vom Netz nehmen. Zuletzt verlor es auch einen Patent-Streitfall gegenüber einem kaum bekannten chinesischen Wettbewerber im Zusammenhang mit dem iPhone 6 und dem 6 Plus. Dasselbe galt für einen Marken-Streit zur Benutzung des Wortes "IPHONE" auf Lederwaren.

"Es ist schwer für ein amerikanisches Unternehmen, Geschäfte in China zu machen", sagt Julie Ask, Analystin bei Forrester Research. "Es scheint so, als gebe es einen endlosen Strom an Mitteln und Wegen, um ihren eigenen Firmen einen Vorteil zu verschaffen."

(Bloomberg)

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28.07.2016 23:47
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iPhone Verkäufe steigen in Indien um 51 %

China;

1.  Apfel ist z.Z. leider noch mit mehrere Problemen in China konfrontiert, das ist schlecht soweit, aber gut nach Mr. Cook, denn sie arbeiten mit den Behörden daran, diese "Lücken" wieder schnell zu schliessen.

2.  Apple hat hingegen kräftig im Wachstum in Indien um + 51 % zugelegt, mit steigender Tendenz im Bevölkekrungsreichten Land der Erde. So ist - wie mehrmals hier bereits erwähnt -  die Expansion auf weitere Länder weltweit noch lange nicht abgeschlossen.

3.  Denn Mr. Tim Cook hat ebenfalls noch dies gesagt :

 

"Indien ist jetzt einer von unseren am schnellsten wachsenden Märkte... Wir freuen uns darauf, mehr

Einzelhandelsgeschäfte in Indien zu eröffnen, und wir sehen riesiges Potenzial."       

 

4.  Der Aktienkurs der Gesellschaft - Minus  8 %  im 2016 bis heute, während   er sich wieder um 7 % nach Börsenschluss Gestern erholte, auch weil die Einkommen-Prognosen von Apple für den Rest des Jahres die Erwartungen von Analytikern wiederum schlagen werden.Appel wird sehr wahrscheinlich auf jene Vorzüge sich verlassen haben, welche mit der Ausgabe einer neuen Reihe des iPhone-7 gestützt werden, welches noch im September 2016 vorgestellt wird.

 

27.07.2016 08:39
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Apple verkauft weniger iPhones - Gewinn bricht ein

Apple hat erneut deutlich weniger iPhones verkauft. Der Absatz des Smartphones brach im abgelaufenen Quartal um 15 Prozent ein, wie der US-Technologiekonzern am Dienstagabend mitteilte.

In den drei Monaten zuvor hatte es erstmals seit der Markteinführung ein Minus gegeben, damals von gut 16 Prozent. Apple ist seit Jahren stark abhängig vom iPhone. Es steht für etwa zwei Drittel der gesamten Erlöse.

Der Nettogewinn des erfolgsverwöhnten Unternehmens aus dem Silicon Valley stürzte um 27 Prozent auf 7,8 Milliarden Dollar ab. Der Umsatz sank um 14,6 Prozent auf 42,36 Milliarden Dollar, nicht ganz so deutlich wie von Analysten befürchtet. 40,4 Millionen iPhones gingen im Frühjahr über die Ladentische, ebenfalls etwas mehr als gedacht.

Apple-Aktien verteuerten sich daraufhin im nachbörslichen US-Handel um knapp 5 Prozent.

(Reuters)

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26.07.2016 13:28
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Presse: Apple-Veteran Mansfield übernimmt Auto-Projekt
26.07.2016 08:57

CUPERTINO (awp international) - Apple hat laut Medienberichten das Projekt zur Entwicklung eines Autos in die Hände eines seiner erfahrensten Managers gelegt. Der neue Chef sei Firmen-Veteran Bob Mansfield, der die technische Entwicklung diverser Produkte wie das dünne Notebook Macbook Air und der eigenen Prozessoren geleitet hatte, berichteten das "Wall Street Journal" und die "Financial Times" in der Nacht zum Dienstag.

Apple hat die Entwicklung eines eigenen Autos nie offiziell bestätigt, nach diversen Medienberichten und Hinweisen gilt das jedoch als offenes Geheimnis. Zuvor soll das Projekt von Steve Zadesky geleitet worden sein, der einst auch bei Ford gearbeitet hatte. Mansfield hatte sich ursprünglich schon 2013 aus dem operativen Geschäft verabschiedet.

Apple sucht im Automarkt nach Einschätzung von Branchenbeobachtern Raum für neues Wachstum. Zuletzt sanken die iPhone-Verkäufe in einem insgesamt abgekühlten Smartphone-Markt. Auch bei den am späten Dienstag (gegen 22.30 MESZ) anstehenden Zahlen für das vergangene Quartal werden wieder deutliche Rückgänge erwartet./so/DP/stb

(AWP)

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22.07.2016 13:38
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Verkäufe von Apples Smartwatch brechen ein

Der weltweite Verkauf von Smartwatches ist in den vergangenen Monaten deutlich zurückgegangen.

Im zweiten Quartal 2016 seien etwa 3,5 Millionen der internetfähigen Armbanduhren verkauft worden, 32 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, erklärte das Marktforschungsunternehmen IDC am Donnerstag. Es ist der erste Rückgang, seit IDC Anfang 2013 mit der Marktbeobachtung begonnen hat.

Verantwortlich für das deutliche Minus war den Marktforschern zufolge eine drastischer Einbruch von 55 Prozent bei den Verkäufen der Apple Watch. Apple gibt dazu selbst keine Zahlen bekannt, IDC stützt sich auf eigene Umfragen und Daten von Händlern und Zulieferern.

Trotz des Absturzes bleibt Apple den Angaben zufolge aber Marktführer bei Smartwatches. Der Technologieriese habe einen Anteil von 47 Prozent und bleibe damit in weitem Abstand vor dem südkoreanischen Konkurrenten Samsung mit 16 Prozent, erklärte IDC. Alle anderen Smartphone-Anbieter ausser Apple hätten ihre Verkäufe im zweiten Quartal steigern können, Samsung sogar um 51 Prozent.

Apple-Watch-Verkaufsstart vor einem Jahr

Es müsse im Vorjahresvergleich allerdings berücksichtigt werden, dass die Apple Watch im zweiten Quartal 2015 auf den Markt gekommen sei, betonte IDC. Unmittelbar nach dem Verkaufsstart sei die Apple Watch sehr gefragt gewesen und hätte sich auch im Weihnachtsgeschäft gut verkauft.

Derzeit warteten viele Smartwatch-Interessenten auf neue Produkte, so die Marktforscher. Von Apple wird ein neues Gerät und auch eine aktualisierte Software im Laufe des Jahres erwartet.

Allgemein sei der Markt der sogenannten Wearables, zu denen etwa auch internetfähige Fitnessarmbänder gehören, noch jung, erläuterte IDC-Experte Ramon Llamas. Sein Kollege Jitesh Ubrani erklärte, für kommendes Jahr seien wieder steigende Verkaufszahlen zu erwarten.

(AWP/SDA/AFP)

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