Apple

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Apple liegt mit

Apple liegt mit Quartalszahlen über den Erwartungen - Aktie steigt

Apple hat erstmals seit einem Jahr wieder mehr iPhones verkauft und damit einen Umsatz und Gewinn über den Expertenerwartungen eingefahren.

28.01.2020 23:26

Auch ein starkes Geschäft mit Zusatzgeräten wie AirPod-Kopfhörern trug dazu bei, wie Apple-Chef Tim Cook der Nachrichtenagentur Reuters zur Veröffentlichung der Quartalsbilanz am Dienstag sagte. Man habe im ersten Geschäftsquartal weder genug AirPods noch Smart-Uhren der Serie 3 fertigen können, um die Nachfrage zu befriedigen. Wann man aufgeholt habe, sei noch unklar, sagte Cook. "Wir arbeiten bei beiden sehr hart." Die Apple-Aktie stieg nachbörslich zunächst um knapp drei Prozent.

Der US-Konzern legte für das Feiertagsquartal nach US-Börsenschluss einen Umsatz von 91,8 Milliarden Dollar vor und übertraf damit die von Refinitiv veröffentlichten Experten-Vorhersagen von 88,5 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie lag mit 4,99 Dollar ebenfalls über den Erwartungen von 4,55 Dollar. Das wichtigste Produkt der Kalifornier, das iPhone, erreichte einen Umsatz von knapp 56 Milliarden Dollar nach 51,6 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Hier hatten Experten eigentlich einen leichten weiteren Rückgang erwartet.

Allerdings konnte Apple die Expertenerwartungen in der Services-Sparte nicht erfüllen, zu der das neue Streaming-Angebot Apple TV+ gehört. Hier betrug der Umsatz 12,7 Milliarden Dollar nach 10,9 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Die Analysten hatten jedoch 13 Milliarden Dollar erwartet. Cook verwies darauf, dass man früher als erwartet das Ziel von 500 Millionen Nutzern erreichen werde. Man sei sehr stolz darauf, 100 Millionen Nutzer hinzugewonnen zu haben, sagte Cook Reuters. "Das ist riesig." Als neues Ziel habe man nun die Zahl von 600 Millionen Nutzern bis Jahresende ausgegeben. Apple TV+ selbst bezeichnete er als "großartigen Erfolg".

Für das laufende Quartal bis Ende März geht Apple von einem Umsatz von 63 Milliarden bis 67 Milliarden Dollar aus, mehr als die vorhergesagten 62,4 Milliarden Dollar. Cook warnte allerdings, dass die Spanne wegen des Coronavirus-Ausbruchs weiter gefasst worden sei als üblich. Viele Apple-Zulieferer haben ihren Sitz in China. 

(Reuters)

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Apple und Broadcom sollen US

Apple und Broadcom sollen US-Uni wegen Patenverletzung Hunderte Millionen zahlen

Niederlage im Patentstreit: Der iPhone-Konzern Apple und sein Chiplieferant Broadcom sollen der Technischen Universität von Kalifornien (Caltech) eine Milliardensumme zahlen. Laut Angaben eines Anwalts der Hochschule verurteilte ein Gericht Apple zur Zahlung von 837,8 Millionen US-Dollar, während Broadcom der Caltech 270,2 Millionen Dollar überweisen soll. Umgerechnet sind das insgesamt etwas mehr als eine Milliarde Euro. Beide Unternehmen wollen gegen die Entscheidung in Berufung gehen. Bei der bereits 2016 eingereichten Klage geht es um Patente auf WLAN-Technologien bei einer breiten Palette von Geräten vom iPhone bis zur Computer-Uhr Apple Watch./mis/zb

30.01.2020 06:41

(AWP)

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Apple kippt wegen Coronavirus

Apple kippt wegen Coronavirus Umsatzprognose

(Ausführliche Fassung) - Apple wird wegen des Coronavirus-Ausbruchs in China die erst wenige Wochen alte Umsatzprognose für das laufende Quartal verfehlen. Bei iPhones gebe es Lieferengpässe, weil die Produktion in China langsamer hochgefahren werde als geplant, teilte der Konzern am Montag mit. Zudem sei der Absatz von Apple-Geräten in China zuletzt gedämpft gewesen, da viele Geschäfte - und auch die Stores der Firma - zeitweise geschlossen blieben und schlecht besucht worden seien.

18.02.2020 06:33

Aus diesen Gründen werde Apple die erst Ende Januar gemachte Umsatzprognose für dieses Vierteljahr verfehlen, hiess es. Apple hatte damals unter Verweis auf die Coronavirus-Risiken bereits eine ungewöhnlich breite Spanne von 63 bis 67 Milliarden Dollar (58,1 bis 62,8 Mrd Euro) angegeben. Eine neue Prognose gab es jetzt nicht. Die Einschränkungen für das Geschäft seien nur vorübergehend, betonte der Konzern. Im Vorjahresquartal hatte Apple 58 Milliarden Dollar Umsatz erwirtschaftet.

Die Werke der Apple-Fertiger wie Foxconn und Pegatron sowie der wichtigsten Zulieferer befinden sich zwar ausserhalb der besonders von der neuen Lungenkrankheit Covid-19 betroffenen Provinz Hubei. Doch in China wurden auch anderswo die traditionellen Werksferien zum chinesischen Neujahrsfest verlängert, um eine Ausbreitung zu vermeiden. Alle Produktionswerke liefen zwar wieder. Aber: "Die iPhone-Lieferengpässe werden vorübergehend den Umsatz weltweit beeinträchtigen."

Die Situation sei im Fluss - und mehr Informationen zu den Auswirkungen auf das Apple-Geschäft solle es erst mit den Zahlen zum laufenden Quartal im April geben. Die Gesundheit der Mitarbeiter habe Priorität, schrieb Apple-Chef Tim Cook in einer Mail an die Belegschaft, die vom Finanzdienst Bloomberg veröffentlicht wurde.

Es ist das zweite Mal binnen gut eines Jahres, dass Apple eine Umsatzprognose zurücknehmen muss - zuletzt war es für das Weihnachtsquartal 2018. Damals hatte Apple die Abschwächung der chinesischen Wirtschaft für schwächer als erwartet ausgefallene iPhone-Verkäufe verantwortlich gemacht.

Apple ist nicht der einzige Elektronik-Anbieter, der von Coronavirus-Folgen erfasst wird. So warnte Nintendo bereits Anfang Februar vor Engpässen bei seiner Spielekonsole Switch, weil einige Bauteile aus China knapp seien.

Apple hatte im Januar von Beeinträchtigungen für die Produktion gesprochen. Einige Betriebe von Zulieferern befinden sich in der besonders betroffenen Region rund um die Stadt Wuhan. Es gebe aber alternative Quellen für ihre Produkte, sagte damals Konzernchef Tim Cook. Zugleich räumte er aber auch ein, dass Entwicklung in anderen Teilen der Produktionskette schwer vorherzusagen sei.

Die Anleger nahmen Apples Warnung gelassen auf: Die Aktie notierte im nachbörslichen US-Handel am Montag kaum verändert. Bis Montag waren in China rund 1770 Menschen an Covid-19 gestorben. Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer bei den Fallzahlen aus./so/DP/zb

(AWP)

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Apple will in Akku-Streit

Apple will in Akku-Streit Geld zahlen

Apple will den jahrelangen US-Gerichtsstreit um gedrosselte iPhones mit der Zahlung von bis zu einer halben Milliarde Dollar beenden.

03.03.2020 06:51

Für betroffene Kunden ist in dem Vergleich eine Zahlung von 25 Dollar pro Gerät vorgesehen, wie aus kalifornischen Gerichtsunterlagen hervorgeht. Apple bietet mindestens 310 Millionen Dollar (278 Mio Euro) - betont aber zugleich, die Einigung sei nicht mit einem Schuldeingeständnis verbunden.

Der Streit war Ende 2017 ausgebrochen, nachdem Messwerte belegten, dass bei iPhones mit älteren Batterien die Spitzenleistung des Prozessors gedrosselt war. Die Smartphones konnten dadurch langsamer wirken. Apple erklärte, die Massnahme sei nötig gewesen, damit sich die Telefone nicht plötzlich abschalten, wenn ein angeschlagener Akku nicht genug Strom liefern kann.

Doch schnell wurden mehrere Verbraucherklagen gegen den Konzern eingereicht. Die Kläger argumentierten unter anderem, dass ein Batteriewechsel viel günstiger sei als der Kauf eines neuen Geräts. Apple habe die Kunden jedoch nicht auf diesen Weg hingewiesen, ihr iPhone schneller zu machen.

Apple machte danach den Batteriewechsel günstiger und informiert Nutzer nun ausführlicher über den Zustand der Akkus. Die Kontroverse betraf die Modelle iPhone 6, 6s und 7. Die Vergleichsvereinbarung mit den Klägern muss nun noch vom Gericht abgesegnet werden.

(AWP)

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Milliarden-Wettbewerbsstrafe

Milliarden-Wettbewerbsstrafe für Apple in Frankreich

(Ausführliche Fassung) - Die französische Wettbewerbsbehörde hat gegen Apple eine Strafe von gut 1,1 Milliarden Euro für aus ihrer Sicht illegale Vertriebsvereinbarungen verhängt. Apple habe sich mit zwei Grosshändlern abgesprochen und dadurch den Markt gleichgeschaltet, erklärte Behördenchefin Isabelle de Silva am Montag. Zudem habe der Konzern unter anderem über restriktive Vertragsklauseln dafür gesorgt, dass Geräte von spezialisierten Apple-Händlern nicht günstiger als in seinen eigenen Stores verkauft worden seien. Es gehe um diverse Apple-Produkte wie iPad-Tablets - aber nicht um iPhones. Apple will Widerspruch einlegen.

16.03.2020 13:20

Für die französische Wettbewerbsbehörde Autorité de la Concurrence ist das die bisher höchste Strafe gegen ein einzelnes Unternehmen. Die beiden Grosshändler Tech Data und Ingram Micro kamen mit deutlich niedrigeren Strafen von knapp 63 und gut 76 Millionen Euro davon. Ausgelöst hatte die Untersuchung eine Beschwerde des Apple-Händlers eBizcuss aus dem Jahr 2012. Die Firma hatte sich in dem Jahr aus Frankreich zurückgezogen und ist noch in Belgien aktiv.

Apple widersprach am Montag den Vorwürfen. Die Entscheidung betreffe über ein Jahrzehnt alte Geschäftspraktiken und widerspreche mehr als 30 Jahren rechtlicher Standards, auf die sich alle Unternehmen verliessen, die in Frankreich ihr Geschäft betreiben.

Die Wettbewerbsbehörde prangerte unter anderem an, dass die Rolle der beiden Grosshändler lediglich darauf reduziert gewesen sei, von Apple festgeschriebene Artikelmengen weiterzuleiten. Zwischen ihnen selbst habe es keine Konkurrenz gegeben. Bei Vertragshändlern habe Apple enge Grenzen für Werbeaktionen gesetzt. So wird eBizcuss von der Behörde mit der Aussage zitiert, man sei von Apple aufgefordert worden, die Preise zu erhöhen, wenn Geräte günstiger als vom Konzern selbst verkauft worden seien. Zugleich habe Apple seine spezialisierten Händler vertraglich daran gehindert, europaweit Geschäfte aufzumachen, die exklusiv konkurrierende Marken verkauften.

Milliardenschwere Wettbewerbsstrafen hatte in Europa zuletzt vor allem Google aufgebrummt bekommen. Die EU-Kommission warf dem Internet-Konzern unter anderem unfairen Wettbewerb beim Smartphone-System Android und der Produktsuche auf seiner Plattform vor und verhängte in drei Verfahren Strafen von insgesamt mehr als acht Milliarden Euro./so/DP/stk

(AWP)

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Analyst sieht grosses

Analyst sieht grosses Abwärtsrisiko für Apple-Aktien

Apple ist wegen der Ausbreitung des Coronavirus gezwungen, alle Apple-Stores ausserhalb China für vierzehn Tage zu schliessen. Das bekommt der Aktie nicht gut.

17.03.2020 21:46

Nach dem Ausverkauf am Montag erholen sich die Apple-Aktien am Dienstag leicht. Sie fallen diese Woche trotzdem insgesamt 9 Prozent. Und seit ihrem Rekordhoch im letzten Monat haben die Aktien 20 Prozent verloren hat. Der Wert der Aktien könnte auch noch mehr zurückgehen, nachdem das Unternehmen beschlossen hatte, all seine Filialen ausserhalb von China zu schliessen.

Trotz dieses Ausverkaufs von Apple-Aktien verbleibe die Unsicherheit zu gross, um bei dieser Bewertung einzusteigen, schreibt Credit Suisse Analyst Matthew Cabral. Der Analyst wiederholte seine neutrale Haltung zur Apple-Aktie mit einem Kursziel von 290 Dollar. Seine vorsichtige Haltung liege einerseits darin begründet, dass die Apple-Filialen länger geschlossen bleiben könnten. Andererseits bestände die Möglichkeit eines breiten Rückgangs der Konsumausgaben.

Die Analysten der Wall Street bemühen sich derzeit, den Einfluss der Corona-Krise auf Apple und deren Aktienpreis einzuschätzen. Dies spiegelt sich auch in den Daten von Bloomberg wider. Die Konsensschätzung zum Gewinn von Apple im zweiten Quartal sank um 13 Prozent im Verlauf des letzten Monats.

Kurszielanpassungen folgen den Apple-Store-Schliessungen

Daher ist es nicht erstaunlich, dass gleich drei Firmen ihr Kursziel am Montag heruntersetzten. Die Investmentbank Goldman Sachs reduzierte das Kursziel von 300 auf 265 Dollar. Die Investmentbank schreib, dass in der momentanen Situation erhöhte Vorsicht gegenüber der globalen Nachfrage ausserhalb von China angebracht sei.

Das Investment-Research-Unternehmen CFRA senkt sein Kursziel von 350 auf 320 Dollar. Grund: Die Gefahr bestehe, dass die Filialen länger geschlossen blieben als angekündigt. Die Investmentbank RBC Capital Markets senkt ihr Kursziel von 358 auf 345 Dollar. Die momentane Bewegung böte eine Gelegenheit Anteile zuzukaufen, da der langfristige Ausblick positiv bleibe. Das angekündigte 5G iPhone böte Apple die Möglichkeit, mehr Smartphones zu einem höheren Preis zu verkaufen.

(cash/Bloomberg)

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Apple rationiert iPhones in

Apple rationiert iPhones in der Corona-Krise

Apple lässt nach wochenlangen Produktionsengpässen in China nur noch zwei iPhones eines Modells pro Bestellung in seinem Online-Store kaufen. Das heisst, Kunden bekommen seit Freitag eine Warnmeldung, wenn sie zum Beispiel drei Geräte des iPhone 11 Pro zu ihrem Warenkorb hinzufügen - bei zwei iPhone 11 Pro und einem iPhone 11 gibt es dagegen keine Probleme. Apple hatte bereits im Februar gewarnt, dass es wegen der Coronavirus-Krise zeitweise Engpässe bei den iPhone-Beständen geben könnte. Die Fabriken der Apple-Fertiger wie Foxconn wurden nach den Ferien zum chinesischen Neujahrsfest wegen Reisebeschränkungen deutlich langsamer hochgefahren als geplant.

20.03.2020 12:17

Die Apple-Stores ausserhalb Chinas sind bis auf weiteres geschlossen und Kunden müssen auf den Online-Shop ausweichen. Die gut 40 Läden in China sind inzwischen wieder normal geöffnet./so/DP/jha

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Apple spendet zehn Millionen

Apple spendet zehn Millionen Atemschutzmasken an US-Mediziner

Apple hat zehn Millionen Atemschutzmasken beschafft und spendet sie an amerikanische Mediziner. Weitere Millionen Masken sollen in besonders schwer betroffene Regionen in Europa gehen, wie Konzernchef Tim Cook in der Nacht zum Donnerstag über Twitter ankündigte. Sie würden Apple-Zulieferern abgekauft und die Aktion werde mit lokalen Regierungen koordiniert, erläuterte er.

26.03.2020 09:37

In Kalifornien niedergelassene Unternehmen sind ausserdem seit den verheerenden Waldbränden von 2018 verpflichtet, Atemschutzmasken für ihre Mitarbeiter vorzuhalten. Facebook hatte jüngst 720 000 Masken aus dieser Reserve gespendet./so/DP/mis

(AWP)

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Apple liefert Gesichtsschutz

Apple liefert Gesichtsschutz für medizinisches Personal

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie produziert der US-Computerhersteller Apple jetzt gemeinsam mit Zulieferern Gesichtsschutz für medizinisches Personal. Dies teilte Apple-Chef Tim Cook am Sonntag (Ortszeit) auf Twitter mit. Die erste Lieferung sei vorige Woche an ein Krankenhaus in den USA gegangen, und das Feedback der Ärzte sei sehr positiv gewesen. Künftig sollen davon eine Million pro Woche hergestellt und bald auch über die USA hinaus verteilt werden. Der Schutz ist durchsichtig und bedeckt grosse Teile des Gesichts.

06.04.2020 08:18

Apple habe ausserdem weltweit mehr als 20 Millionen Atemschutzmasken über die eigenen Zulieferer besorgt, hiess es. "Wir arbeiten eng mit Regierungen auf allen Ebenen zusammen um sicherzustellen, dass diese den Orten mit dem grössten Bedarf gespendet werden", sagte Cook und sprach von einer "wahrhaft globalen Anstrengung". Apple sehe sich verpflichtet, den weltweiten Kampf gegen Covid-19 zu unterstützen./blu/DP/fba

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Apple gibt Zugang zu

Apple gibt Zugang zu Mobilitätstrends in Corona-Krise

Apple veröffentlicht Mobilitätstrends aus seinem Kartendienst, um Anhaltspunkte zum Erfolg von Ausgangsbeschränkungen im Kampf gegen die Coronavirus-Ausbreitung zu liefern. Grundlage ist die Anzahl der Anfragen nach Wegbeschreibungen in den Apple-Karten, wie der iPhone-Konzern am Dienstag mitteilte. Angegeben wird die Veränderung seit dem 13. Januar dieses Jahres. Auf dieser Basis errechnete Apple zum Beispiel, dass der Autoverkehr in Berlin um 54 Prozent gesunken ist und in München um 64 Prozent.

14.04.2020 20:44

Die Daten erfassen laut Apple grössere Städte sowie 63 Länder und Regionen. Trends für den öffentlichen Nahverkehr gibt es entsprechend nur in den Städten, in denen die Routen in Apples Kartendienst eingebunden sind.

In den vergangenen Wochen haben bereits Mobilfunk-Anbieter Daten zu Bewegungsmustern Handy-Nutzern an das Robert Koch-Institut übergeben, und auch Google veröffentlichte Mobilitätstrends. Der Internet-Konzern greift für die Auswertung auf anonymisierte Daten von Nutzern zurück, die ihre Aufenthaltsorte in ihren Google-Profilen aufzeichnen lassen.

Bei Apple ist es so, dass die Daten im Kartendienst - wie Suchbegriffe, Navigationsrouten und Verkehrsinformationen - mit zufälligen Kennungen verknüpft werden, damit kein Rückschluss auf einzelne Nutzer möglich ist./so/DP/he

(AWP)

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Frankreich will von Apple

Frankreich will von Apple schnelle Zugeständnisse für Corona-App

Frankreich verlangt von Apple , zügig Einschränkungen für den Einsatz der Bluetooth-Funktechnik auf seinen iPhones aufzuheben, die einer geplanten Corona-Warn-App im Weg stünden. Die Smartphones von Apple lassen aktuell nicht zu, dass Bluetooth dauerhaft im Hintergrund Daten sammelt und überträgt. "Wir bitten Apple, die technische Hürde zu entfernen, damit wir eine souveräne europäische Lösung entwickeln können, die an unser Gesundheitssystem gekoppelt sein wird", sagte Digitalminister Cédric O der Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag. Auch in Dänemark sorgten Einschränkungen beim Bluetooth-Betrieb bereits für Probleme mit der dortigen Corona-Warn-App.

21.04.2020 13:00

Apple und Google haben eine technische Lösung als Basis für Corona-Apps für ihre Betriebssysteme entwickelt, auf die Länder bei ihren Warn-Lösungen aufsetzen können. Erste Schnittstellen dafür sollen im Mai verfügbar sein. Allerdings verfolgt das beim französischen Computerforschungs-Institut Inria mitentwickelte App-Konzept einen etwas anderen Ansatz als die beiden US-Konzerne, die unter Hinweis auf den Datenschutz dezidiert auf eine lokale Datenspeicherung setzen. Bei der französischen Lösung sollen Daten zu infizierten Nutzern zentral gelagert werden - allerdings auch nicht für den Staat einsehbar sein, wie Inria-Chef Bruno Sportisse betonte.

Alle geplanten Corona-Warn-Apps sollen mit Hilfe von Bluetooth-Signalen erfassen, welche Smartphone einander nahegekommen sind - und Nutzer warnen, wenn sich später herausstellt, dass sie sich neben infizierten Personen aufhielten.

Die Frage, ob Daten zentral oder dezentral gespeichert werden sollen, sorgt derzeit aber für einen Richtungsstreit zwischen den beteiligten Forschern in Europa - auch in Deutschland. Kritiker einer zentralisierten Speicherung warnen vor Potenzial für Überwachung und Missbrauch, die Befürworter verweisen auf Sicherheitsrisiken, wenn Daten in grossem Stil zwischen vielen Geräten ausgetauscht würden.

Die Initiative PEPP-PT, die sich ursprünglich als gemeinsamer europäischer Ansatz abzeichnete, will beide Ansätze unterstützen. Das sorgte für einen Spaltung und ein Teil der Experten steht jetzt stattdessen hinter dem rein dezentralen Konzept DP-3T. Das von Inria und dem deutschen Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC entwickelte Kommunikationsprotokoll "Robert" (für ROBust and privacy-presERving proximity Tracing) soll mit PEPP-PT kompatibel sein./so/DP/stw

(AWP)

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Apple: «Sicherheitslücken

Apple: «Sicherheitslücken kein unmittelbares Risiko für die Nutzer»

Apple gibt an, keine Hinweise auf eine Ausnutzung der bekanntgewordenen iPhone-Schwachstellen zu haben. Zuletzt wurden Vorwürfe laut, diese hätten zu mehren Hackerangriffen geführt.

24.04.2020 10:15

Man gehe davon aus, dass die Sicherheitslücken "kein unmittelbares Risiko" für die Nutzer darstellten, teilte der US-Konzern in der Nacht zu Freitag mit.

Damit widerspricht Apple den Aussagen des Chefs der Cybersicherheitsfirma ZecOps, Zuk Avraham, der auf die Schwachstellen aufmerksam gemacht hatte und es als erwiesen ansieht, dass die Lücken bei mindestens sechs Hackerangriffen ausgenutzt wurden.

Apple hatte am Mittwoch bestätigt, dass es in seiner Software für das Mail-Programm für iPhones und iPads Schwachstellen gibt. Eine Lösung für das Problem, das mehr als 500 Millionen Geräte weltweit betrifft, soll es mit dem nächsten Software-Update geben.

Unterdessen riet das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), die App "Mail" unter Apple iOS zu deinstallieren oder alternativ die mit dieser App verknüpften Konten zu deaktivieren. Ansonsten sei es Angreifern dadurch möglich, durch das Senden einer E-Mail das betreffende iPhone oder iPad zu kompromittieren.

(SDA)

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Apple übertrifft mit

Apple übertrifft mit Quartalsresultat die Erwartungen

Das Abklingen der Corona-Epidemie in China hat Apple im abgelaufenen Quartal zu einem Gewinn und Umsatz über Expertenerwartungen verholfen.

30.04.2020 22:45

"China entwickelt sich in die richtige Richtung", sagte Apple-Chef Tim Cook zu den am Donnerstag veröffentlichten Geschäftszahlen. Allerdings könne wegen der Unwägbarkeiten der Pandemie kein Ausblick für das laufende Quartal abgegeben werden. China ist als Markt wie auch als Produktionsstätte für Apple von großer Bedeutung.

Im zweiten Geschäftsquartal bis Ende März erzielte der US-Konzern einen Umsatz von 58,3 Milliarden Dollar und übertraf damit laut Refinitiv die Analysten-Erwartungen von 54,5 Milliarden. Der Gewinn je Aktie lag mit 2,55 Dollar ebenfalls über die vorhergesagten 2,46 Dollar.

Apple hatte im Februar wegen der Epidemie seine Umsatzerwartungen gekippt. Damals lag das Epizentrum der Seuche noch in China. Die Umsatzwarnung verschreckte die Anleger an den Börsen. Ursprünglich hatten die Kalifornier einen Umsatz für das zweite Quartal von 63 Milliarden bis 67 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt.

(Reuters)

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Apple will fast ein Fünftel

Apple will fast ein Fünftel der Filialen weltweit wieder öffnen

Der US-Technologiekonzern Apple will in dieser Woche mehr als 25 seiner Filialen in den USA wieder öffnen.

18.05.2020 07:04

"Unsere Verpflichtung ist es, unsere Läden für unsere Kunden wieder zu öffnen, wenn wir sicher sind, dass es ungefährlich ist." Dies schrieb Deirdre O'Brien, Leiter des Einzelhandels, am Sonntag (Ortszeit) in einer Mitteilung auf der Website des Unternehmens. Mit einer reduzierten Kundenanzahl, Einzelbetreuung im Kundendienst sowie Gesichtsmasken für Angestellte und Kunden soll die Sicherheit in den Apple-Stores gewährleistet werden, hiess es weiter.

Vergangene Woche hatte Apple seine ersten fünf Filialen in den Vereinigten Staaten wiedereröffnet und Kunden und Mitarbeiter aufgefordert, sich Temperaturkontrollen zu unterziehen und Gesichtsmasken zu tragen.

Apple unterhält 510 Stores weltweit, davon 271 in den USA. Nach Angaben der Website 9to5Mac sollen in Italien zehn Filialen ab Dienstag den Betrieb wieder aufnehmen. Der iPhone-Hersteller hatte im März als Reaktion auf die Ausbreitung des Coronavirus alle Filialen ausserhalb Chinas geschlossen. Die Läden in China wurden bereits im Januar geschlossen und sind seit Mitte März wieder geöffnet.

Auch in Australien machte der Apple-Konzern bereits vor einigen Tagen vielerorts seine Geschäfte wieder auf. In Sydney in der Filiale Bondi Junction bildeten sich umgehend lange Schlangen beidseitig vor dem Eingang. Zahlreiche Kunden standen wegen Reparaturaufträgen, aber auch wegen Neuanschaffungen von Apple-Geräten an.

(AWP)

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Apple muss doch keinen Rekord

Apple muss doch keinen Rekord-Steuerbetrag in Irland nachzahlen

Im Streit um eine Rekord-Steuernachzahlung von 13 Milliarden Euro für Apple in Irland hat die EU-Kommission eine Schlappe vor Gericht erlitten.

15.07.2020 11:56

Das EU-Gericht in Luxemburg annullierte die Nachforderung der Kommission aus dem Jahr 2016. Die Kommission habe nicht nachweisen können, dass die Steuervereinbarungen von Apple in Irland aus den Jahren 1991 und 2007 eine ungerechtfertigte staatliche Beihilfe darstellten, wie die Richter am Mittwoch erläuterten.

Die Entscheidung ist allerdings mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht der Schlusspunkt in dem politisch aufgeladenen Konflikt. Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass der Streit in nächster Instanz vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) weitergeht. Die Kommission hat zwei Monate Zeit, Berufung einzulegen.

EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager hatte Apple im August 2016 aufgefordert, die Milliardensumme in Irland nachzuzahlen, weil das Land dem Konzern eine unzulässige Sonderbehandlung bei den Steuerkonditionen gewährt habe. Irland und Apple wehrten sich dagegen.

Die Schlüsselfrage in dem Verfahren war, welcher Anteil des in Irland angesammelten Geldes in dem Land hätte versteuert werden müssen.

Der iPhone-Konzern hatte vor dem EU-Gericht betont, dass die Erträge der zwei irischen Tochterfirmen, um die es geht, vor allem in den USA zu versteuern gewesen seien. Deshalb sah sich Apple doppelt zur Kasse gebeten. Der Kommission gelang es auch nicht, das Gericht davon zu überzeugen, dass Apple in Irland Sonderkonditionen bekam, die für andere Unternehmen nicht verfügbar waren.

Massiver Rückschlag für die Kommission

Bei dem Streit geht es nicht nur um viel Geld. Für die Kommission ist es ein massiver Rückschlag in ihren jahrelangen Streitigkeiten mit einzelnen Mitgliedsländern wie Luxemburg um Steuerkonditionen für Unternehmen. Für die in Europa oft gefeierte Kommissarin Vestager war der aufsehenerregende Fall ein Höhepunkt ihrer bisherigen Laufbahn. Zudem sorgte der Fall für Zündstoff im Streit zwischen den USA und Europa über die Besteuerung amerikanischer Unternehmen. Und für Apple ging geht es auch um den Ruf: Der iPhone-Hersteller will nicht als Steuerflüchtling und Trickser dastehen.

Apple argumentierte vor dem EU-Gericht, die irische Tochter Apple Sales International (ASI) sei lediglich für den Vertrieb von Geräten des Konzerns ausserhalb Nord- und Südamerikas zuständig gewesen - während die eigentlichen Werte vor allem in den USA geschaffen worden seien. "Das iPhone, das iPad, der App Store und alle anderen Produkte und Dienste von Apple wurden anderswo entworfen und entwickelt." Irland habe deshalb zu Recht nur den Teil der bei den Tochterfirmen verbuchten Gewinne besteuert, die auf Aktivitäten in dem Land zurückgingen.

Amerikanische Unternehmen konnten nach früheren US-Regelungen Auslandsgewinne ausserhalb des Heimatlandes lagern. Bei einem Transfer in die USA wurden 35 Prozent Steuern fällig. Viele Firmen behielten deshalb das Geld im Ausland. Mit der seit 2018 greifenden Steuerreform wurde eine Zahlung auf die Auslandsreserven mit deutlich niedrigeren Sätzen fällig - unabhängig davon, ob sie in die USA gebracht werden oder nicht. Apple zahlt an den US-Fiskus nahezu 38 Milliarden Dollar Steuern auf den im Ausland angesammelten Geldberg von 252 Milliarden Dollar. Davon entfielen nach Angaben des Unternehmens 21 Milliarden Dollar Steuern allein auf die Gewinne, um die es der EU-Kommission geht.

Die Kommission bestritt zwar nicht, dass ein Grossteil des intellektuellen Eigentums bei Apple in den USA entstehe. Allerdings habe die irische Steuerbehörde nicht die notwendigen Analysen des gesamten Geschäfts der Apple-Töchter durchgeführt, um begründet entscheiden zu können, welcher Anteil der Gewinne wo versteuert werden sollte. Die Richter bemängelten zwar, dass Apples damalige Steuervereinbarungen nur unzureichend dokumentiert worden seien - befanden die Argumente der Kommission aber nicht für ausreichen.

(AWP)

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Chefs von Tech-Konzernen am

Chefs von Tech-Konzernen am Mittwoch bei Anhörung im US-Kongress

Die Chefs der vier Technologie-Riesen Apple, Amazon , Facebook und Google müssen sich am Mittwoch Fragen von Abgeordneten im US-Kongress stellen.

29.07.2020 06:50

Bei der Anhörung im Justizausschuss des Repräsentantenhauses steht (ab 18.00 MESZ) die Marktmacht der Konzerne im Mittelpunkt. Die vier Top-Manager sollen per Videokonferenz teilnehmen.

Die US-Konzerne sind verschiedenen Vorwürfen unfairen Wettbewerbs ausgesetzt, denen die Abgeordneten seit gut einem Jahr nachgehen. So dürfte Apple-Chef Tim Cook zu den Konditionen für App-Entwickler auf der Download-Plattform für iPhone-Anwendungen befragt werden. Anbieter wie Musikstreaming-Marktführer Spotify kritisieren als unfair, dass sie bei Verkäufen dort 15 bis 30 Prozent der Erlöse an Apple abgeben müssen.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg wurde in der Vergangenheit schon mehrfach im Kongress in die Mangel genommen. Dem Online-Netzwerk wird unter anderem vorgeworfen, durch Übernahmen wie Instagram und WhatsApp zu dominant im Social-Media-Geschäft geworden zu sein. Im Fall von Google dürfte sich Sundar Pichai, der auch an der Spitze des Mutterkonzerns Alphabet steht, Fragen zur Marktmacht im Suchmaschinen-Geschäft und bei Online-Werbung stellen müssen.

Gegen Amazon gibt es unter anderem den Vorwurf, der Konzern nutze Daten anderer Händler, die auf seiner Plattform verkaufen, um diese dann in lukrativen Bereichen aus dem Geschäft zu drängen. Amazon-Chef Jeff Bezos ist den Republikanern im Repräsentantenhaus aber auch zusätzlich ein Dorn im Auge als Besitzer der "Washington Post", in der oft kritisch über US-Präsident Donald Trump berichtet wird.

Der Ausschuss veröffentlichte in der Nacht zum Mittwoch die Stellungnahmen der vier Konzernchefs, die sie vor Beginn der Fragerunde abgeben werden. In den Texten zeichnen sich einige gemeinsame Verteidigungslinien ab. So betonen die Manager, dass es sich bei den Tech-Schwergewichten um durch und durch amerikanische Unternehmen handele. Ausserdem weisen sie darauf hin, dass es in ihren Märkten starke Konkurrenten gebe und ihr künftiger Erfolg alles andere als sicher sei.

"Facebook ist jetzt ein erfolgreiches Unternehmen, aber wir erreichten das auf die amerikanische Art: Wir starteten mit nichts und lieferten bessere Dienste, die Menschen wertvoll fanden", wird etwa Zuckerberg den Abgeordneten sagen. Er riskiert dabei einen etwas trotzigeren Ton als die anderen Tech-Bosse: "Wie ich unsere Gesetze verstehe, sind Unternehmen nicht schlecht, nur weil sie gross sind." Instagram und WhatsApp lieferten den Nutzern einen besseren und sichereren Service dank der Ressourcen von Facebook.

Wie schon bei seinen früheren Auftritten im US-Kongress verweist Zuckerberg auf eine Bedrohung aus China. Facebook glaube an Werte wie Demokratie, Wettbewerb und Meinungsfreiheit. Es sei aber nicht sicher, dass sich diese Werte durchsetzen werden: "Zum Beispiel baut China eine eigene Version des Internets auf, die auf ganz andere Ideen ausgerichtet ist - und sie exportieren ihre Vision in andere Länder", mahnt der Facebook-Chef.

"Apple ist ein einzigartig amerikanisches Unternehmen, dessen Erfolg nur in diesem Land möglich ist", heisst es in der Stellungnahme von Cook. Er erinnert gleich am Anfang an die revolutionäre Rolle des iPhones für den Smartphone-Markt und verweist auf starke Rivalen wie Samsung , LG, Huawei und Google. "In keinem der Märkte, in denen wir aktiv sind, hat Apple einen dominierenden Marktanteil." Das App-Store-Ökosystem unterstütze 1,9 Millionen amerikanische Jobs - und die App-Abgaben an Apple seien vergleichbar mit denen auf anderen Plattformen oder niedriger.

Google-Chef Pichai verweist darauf, dass Internet-Nutzer zum Beispiel bei der Suche nach Produkten auch zu Amazon, Ebay , Walmart und anderen Online-Händlern gingen. "Ähnlich ist Google in Branchen wie Reisen und Immobilien starkem Wettbewerb bei Suchanfragen von vielen Unternehmen ausgesetzt, die Experten in ihrem Bereich sind." Zugleich betont er, dass auch kleine Firmen dank Google als Werbeplattform konkurrenzfähiger werden könnten, insbesondere in der Corona-Krise.

Amazon-Chef Bezos, den sein Aktienanteil am weltgrössten Online-Händler zum reichsten Menschen der Welt gemacht hat, will die längste und persönlichste Stellungnahme abgeben. Er erzählt zunächst von seiner Mutter, die erst 17 Jahre alt war als er geboren wurde - und von seinem Adoptivvater, der mit 16 aus Kuba in die USA gekommen sei. Von seinem Grossvater habe er gelernt, Probleme auf eigene Faust zu lösen und dabei kreativ zu sein. Er selbst habe einen sicheren Job aufgegeben, um ein Start-up in einer Garage zu gründen.

Inzwischen habe Amazon allein im vergangenen Jahrzehnt so viele Jobs in den USA geschaffen wie kein anderes Unternehmen, betont Bezos. "Genauso wie die Welt kleine Unternehmen braucht, benötigt sie auch grosse." Denn es gebe Dinge, die kleine Firmen schlicht nicht stemmen könnten. "Egal, wie gut man als Unternehmer ist - man baut keine Boeing 787 aus Verbundstoffen in einer Garage."

(AWP)

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Neue iPhones kommen dieses

Neue iPhones kommen dieses Jahr später in den Handel

Die neuen Modelle von Apples iPhone werden in diesem Jahr nicht wie gewohnt im September in den Handel kommen.

31.07.2020 06:30

Apple rechne damit, dass die Geräte erst "einige Wochen später" verfügbar sein werden, sagte Finanzchef Luca Maestri am Donnerstag. Angesichts der Arbeitsunterbrechungen in der chinesischen Fertigungsindustrie wegen der Corona-Krise war darüber bereits im Frühjahr spekuliert worden. Von Apple werden in diesem Jahr erneut mehrere iPhone-Modelle mit verschiedenen Bildschirmgrössen erwartet. Medienberichten zufolge werden sie erstmals den superschnellen 5G-Datenfunk unterstützen.

Apple bringt neue iPhones seit Jahren im September heraus. Eine Ausnahme gab es 2017 - damals kam das damalige Top-Modell iPhone X erst im November auf den Markt.

Der Konzern bereitete mit der Ankündigung die Anleger darauf vor, dass im laufenden Quartal der übliche Absatzschub durch die neuen Modelle ausbleiben dürfte. Im vergangenen Vierteljahr verkauften sich aktuelle iPhones unterdessen besser als von Analysten - und dem Unternehmen selbst - erwartet.

Der Umsatz mit Apples wichtigstem Produkt stieg im Jahresvergleich um 1,7 Prozent auf 26,4 Milliarden Dollar (22,2 Mrd Euro). Analysten hatten mit einem iPhone-Umsatz bei nur 21 Milliarden Dollar gerechnet.

Eine wichtige Rolle scheint dabei die Neuauflage des günstigeren Modells iPhone SE gespielt zu haben. Nach Berechnungen der Marktforschungsfirma IDC steigerte Apple im vergangenen Quartal den iPhone-Absatz um gut elf Prozent auf 37,6 Millionen Geräte. Der Unterschied zwischen dem Wachstum bei Stückzahlen und Umsatz weist darauf hin, dass mehr günstige Geräte als ein Jahr zuvor verkauft wurden. Auf jeden Fall ist das deutliche Absatzplus bemerkenswert in einem Markt, der nach IDC-Zahlen insgesamt um 16 Prozent schrumpfte. Es war der bisher stärkste Rückgang in dem lange boomenden Geschäft.

Der Konzern selbst nennt keine Absatzzahlen mehr. Konzernchef Tim Cook sagte dazu lediglich: "Das iPhone SE hat definitiv unseren Ergebnissen geholfen." Unter anderem hätten es viele bisherige Nutzer von Android-Smartphones gekauft. Analysten rechneten bereits damit, dass Verbraucher in der Krise angesichts der konjunkturellen Unsicherheit und Einkommenseinbussen verstärkt zu günstigeren Smartphone-Modellen greifen werden.

Das Geschäft von Apple zeigte sich allerdings auch insgesamt sehr widerstandsfähig in der Corona-Krise. Alle Produktbereiche legten zu. Der Konzernumsatz stieg im vergangenen Quartal um elf Prozent auf 59,7 Milliarden Dollar - es war ein Bestwert für das Juni-Quartal. Der Gewinn wuchs um zwölf Prozent auf 11,25 Milliarden Dollar.

Die Zahlen übertrafen die Erwartungen der Analysten. Die Aktie legte im nachbörslichen Handel am Donnerstag um mehr als sechs Prozent zu und notierte zum ersten Mal über der Marke von 400 Dollar. Apple kündigte zugleich einen Aktiensplit im Verhältnis 4 zu 1 an, um das Papier erschwinglicher zu machen. Bei dem Split werden Anteilseigner für jede ihrer Aktien vier neue Papiere bekommen.

Bei den Mac-Computern sprang der Umsatz um rund 22 Prozent auf den Bestwert von gut sieben Milliarden Dollar hoch. Das Service-Geschäft mit Abos für Musik oder Speicherplatz sowie Apples Erlösen aus dem App Store erwies sich erneut als wichtige Geldquelle mit einem Umsatzplus von rund 15 Prozent auf knapp 13,2 Milliarden Dollar. Apple hat inzwischen insgesamt 550 Millionen Abo-Kunden in seinen verschiedenen Diensten.

(AWP)

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Apple erweitert Programm für

Apple erweitert Programm für freie Werkstätten auf den Mac

Auch unabhängigen Reparatur-Werkstätten bekommen Original-Mac-Ersatzteile.

17.08.2020 15:40

Auch unabhängigen Reparatur-Werkstätten sollen den Zugang zu Original-Apple-Ersatzteilen bekommen. Das kündigte der US-Konzern Apple am Montag in Cupertino an. Ein Jahr zuvor hatte Apple bereits ein Programm für freie Werkstätten für das iPhone aufgelegt. Zuvor hatten nur die über 5000 autorisierten Service-Provider Zugriff auf Original-Teile. Apple reagiert damit nicht nur auf Kundenwünsche, sondern auch auf kartellrechtliche Vorbehalte, die das System mit nur vergleichsweise wenigen Apple-Partner-Werkstätten in der Vergangenheit hervorgerufen hatte. So wurde in manchen US-Bundessstaaten inklusive der Apple-Heimat Kalifornien - aber auch in der Europäischen Union - ein "Recht auf Reparatur" inklusive Zugang zu Original-Ersatzteilen gefordert.

Wie beim iPhone können die teilnehmenden Werkstätten von Apple auch für den Mac Spezialwerkzeug und Reparaturanleitungen bekommen. Voraussetzung ist, dass sie einen von Apple zertifizierten Techniker haben - die Grösse des Reparaturbetriebs spielt dabei keine Rolle.

Reparaturen nach der Garantie

Bei dem neuen Programm geht es nur um Reparaturen nach Ablauf der Garantiezeit. Garantiefälle werden weiterhin von Apple selbst oder dem Netz der autorisierten Service-Anbietern behandelt.

Die unabhängigen Werkstätten können im Rahmen des Programms sowohl Ersatzteile direkt von Apple als auch solche von anderen Herstellern verwenden, die oft günstiger sind. Sie müssen das allerdings ihren Kunden transparent machen. Zudem will Apple die ausgebauten Komponenten zurückhaben, wenn sie durch Original-Teile ersetzt werden. Das solle eine Wiederverwendung oder ein besseres Recycling gewährleisten.

(AWP)

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Streit zwischen 'Fortnite'

Streit zwischen 'Fortnite'-Entwicklern und Apple spitzt sich zu

Die Auseinandersetzung zwischen den "Fortnite"-Machern und Apple geht inzwischen weit über das populäre Online-Spiel hinaus und könnte die Gewichte in der Spielebranche verschieben. In den Konflikt hineingezogen wurde nun auch die Grafik-Technologie der Entwicklerfirma Epic Games, die von diversen anderen Apps genutzt wird.

18.08.2020 06:51

Epic beantragte am Montag (Ortszeit) eine einstweilige Verfügung, um zu verhindern, dass Apple der Firma zum Monatsende den Zugang zu seinem Entwicklerprogramm kündigt. Damit werde Epic die Möglichkeit verlieren, seine Grafik-Technologie Unreal Engine weiter für den Einsatz auf iPhones und iPads anzupassen, argumentierte die Firma. Dauert der Streit länger an, könnten App-Entwickler statt Unreal auf Konkurrenz-Produkte wie die Grafik-Software des Rivalen Unity umsteigen.

Der Streit entbrannte ursprünglich um die Verteilung der Einnahmen bei In-App-Käufen auf iPhones und iPads. Apple nimmt von Anbietern eine Abgabe von 30 Prozent bei Käufen innerhalb von Apps auf seinen iPhones und iPads. Das gilt seit der Einführung des App Stores 2008. Bis auf wenige Ausnahmen müssen Inhalte in Apps über Apples System laufen. Epic bot vergangene Woche die Möglichkeit an, virtuelle Artikel in "Fornite" günstiger bei der Spielefirma selbst zu kaufen - und die App wurde von Apple prompt von der Plattform verbannt. Epic hatte umgehend eine 60-seitige Klage parat.

Apple teilte am Montag mit, der Konzern werde keine Ausnahme für Epic machen. Man würde die Firma zwar gern als Teilnehmer des Entwicklerprogramms behalten. Aber: "Das Problem, das Epic für sich selbst geschaffen hat, kann leicht aus der Welt geräumt werden, wenn sie ein Update ihrer App einreichen, das wieder den Richtlinien entspricht, denen sie zugestimmt haben und die für alle Entwickler gelten."

Epic platzierte den alternativen Kaufweg auch in der Android-App, flog daraufhin aus Googles Download-Plattform Play Store und verklagte den Internet-Konzern ebenfalls. Auf Android-Smartphones können Apps allerdings auch aus anderen Quellen geladen werden./so/DP/stk

(AWP)

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Apple Music baut Live

Apple Music baut Live-Radioangebot aus

Apple setzt verstärkt auf das Streaming-Radio mit zwei neuen Live-Angeboten, die ab sofort in 165 Ländern verfügbar sind. Gleichzeitig nennt der iPhone-Konzern seinen bislang wichtigsten Radiosender, Beats 1, in Apple Music 1 um. Die zwei neuen Radiosender sind Apple Music Hits, der die Lieblingssongs der 80er, 90er und 2000er Jahre präsentiert, und Apple Music Country, der sich auf Country-Musik fokussiert.

19.08.2020 06:50

Apple war 2015 mit Beats 1 in das Onlineradio-Geschäft eingestiegen. Beats war der Name der Kopfhörer- und Musikfirma, die der Rapper Dr. Dre und der Musikproduzent Jimmy Iovine ein Jahr zuvor an Apple verkauft hatten. Auf dem Sender sind neben Musikstücken auch Künstlerinterviews zu hören. Apple-Music-Manager Oliver Schusser betonte, es gebe keine Pläne, den Namen für die Beats-Produkte bei Apple verschwinden zu lassen.

"Apple Music Radio bietet jetzt eine beispiellose weltweite Plattform für Künstler aller Genres, um über Musik zu sprechen, sie zu kreieren und mit ihren Fans zu teilen", sagte Schusser. Dies sei aber erst der Anfang. "Wir werden weiterhin in Live-Radio investieren und Möglichkeiten für Hörer auf der ganzen Welt schaffen, sich mit der Musik zu verbinden, die sie lieben."

Apple reagiert mit den Ankündigungen auch auf Initiativen der Konkurrenz. So versucht der Streaming-Marktführer Spotify mit exklusiven Podcasts zu punkten. Sonos, ein führender Hersteller von vernetzten Lautsprechern, hat mit dem jüngsten grösseren Software-Update "Sonos Radio" eingeführt, eine Anwendung, mit der man Internetsender aus aller Welt auf die Lautsprecher bringen kann./chd/DP/he

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Apple stellt Rekord auf:

Apple stellt Rekord auf: Börsenwert erreicht zwei Billionen Dollar

(Ausführliche Fassung) - Apple schreibt erneut Wall-Street-Geschichte: Der Börsenwert des iPhone-Riesen ist zum ersten Mal über die Schwelle von zwei Billionen US-Dollar gestiegen. So hoch wurde noch nie ein US-Unternehmen gehandelt. Ein etwas mehr als einprozentiges Kursplus auf gut 467 Dollar reichte am Mittwoch aus, um die Marktkapitalisierung des kalifornischen Tech-Konzerns auf den neuen Meilenstein zu hieven.

19.08.2020 19:04

Das Erreichen dieser historischen Marke ist das Ergebnis einer enormen Kursrally - zu Jahresbeginn hatte die Aktie noch knapp 300 Dollar gekostet. Dabei war Apple erst im August 2018 als erster US-Konzern in die Finanzgeschichte eingegangen, der eine dreizehnstellige Bewertung an der Börse schaffte.

Die erste Billionen-Marke knackte Apple 42 Jahre nach der Gründung und knapp 38 Jahre nach dem Börsengang - für die zweite brauchte es gerade einmal zwei Jahre. Dieses Kunststück lässt sich als Beleg für den anhaltend grossen Erfolg interpretieren, den Apple trotz einer globalen Weltkrise in der Corona-Pandemie weiterhin mit seinen Produkten hat.

Es ist allerdings auch ein Indikator für die extrem hohen Bewertungen von Tech-Unternehmen im Allgemeinen und den Anlagedruck an den von billigem Notenbankgeld gefluteten Finanzmärkten. Auch Apples US-Rivalen Microsoft und Amazon steuern beim Börsenwert auf die zwei mit den zwölf Nullen zu, auch wenn am Mittwoch mit 1,6 Billionen beim Windows-Riesen beziehungsweise 1,65 Billionen Dollar beim weltgrössten Online-Händler noch ein gutes Stück fehlte.

Dennoch ist Apple weltweit nicht das erste Unternehmen, dem ein Börsenwert von über zwei Billionen Dollar gelang. Auch der saudische Ölkonzern Saudi Aramco knackte die beachtliche Marke nach seinem Börsengang im Dezember 2019 schon - allerdings nur zeitweise, zuletzt lag die Bewertung wieder deutlich niedriger.

Für Apple-Chef Tim Cook ist der Börsen-Rekord auch ein grosser persönlicher Erfolg. Nach dem Tod seines Vorgängers Steve Jobs hatten viele Beobachter Apple einen schleichenden Niedergang vorhergesagt. Jedes Mal, wenn die iPhone-Verkäufe nicht so rund liefen wie an der Börse erhofft, bemängelten Analysten, dem Konzern fehle "das nächste grosse Ding". Doch Cook gelang es, die Kunden an Apple zu binden - und das Geschäft mit neuen Produkten wie der Computer-Uhr Apple Watch oder den AirPods-Ohrhörern sowie diversen Abo-Diensten zu erweitern.

Dadurch fährt Apple kontinuierlich Milliardengewinne ein. Zuletzt bewies der Konzern im vergangenen Quartal dank eines überraschend starken iPhone-Geschäfts enorme Widerstandskraft inmitten der Corona-Pandemie. Der Umsatz wuchs im Jahresvergleich um 11 Prozent auf 59,7 Milliarden Dollar - das war ein Bestwert für das Ende Juni abgeschlossene Vierteljahr. Der Gewinn legte um 12 Prozent auf 11,25 Milliarden Dollar zu.

Zugleich steht Apple - wie auch andere Tech-Giganten - verstärkt im Visier von Wettbewerbshütern und Politikern, die eine zu hohe Marktdominanz der Konzerne befürchten. Aktuell muss sich Apple auch gegen Vorwürfe wehren, seine Gebühr von 30 Prozent auf In-App-Käufe auf dem iPhone benachteilige den Wettbewerb. Das App-Geschäft ist ein wichtiges Standbein für die Milliardengewinne des Konzerns./hbr/so/DP/nas

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Apple-Chef Tim Cook erhält

Apple-Chef Tim Cook erhält Firmenaktien im Wert von über 38 Millionen Dollar

Apple-Chef Tim Cook wurden erstmalig seit seinem Amtsantritt als CEO Firmenanteile im Rahmen eines Vergütungsprogramms zugeteilt.

Aktualisiert um 06:46

"Zum ersten Mal seit fast einem Jahrzehnt gewähren wir Tim neue zeitlich gestaffelte Aktienoptionen, als Anerkennung seiner herausragenden Führungsqualitäten und mit großem Optimismus für die Zukunft von Apple, wenn er diese Bemühungen vorantreibt", schreibt der Verwaltungsrat von Apple. Cook erhalte demnach als Basispaket 333'987 Aktien, sogenannte Restricted Stock Units (RSU), mit der Möglichkeit, diese durch Erreichen persönlicher und Firmenziele bis 2023 zu verdoppeln.

Ein Drittel der Anteile werde am 1. April 2023 fällig, ein weiteres Drittel im Jahr 2024 und das letzte Drittel im Jahr 2025, wie aus einer Mitteilung des Unternehmens ans die US-Börsenaufsicht hervorgeht. Die Papiere des iPhone-Herstellers schlossen am Dienstag bei 114,09 Dollar, was den Wert des Basis-Bonuspakets auf 38,1 Millionen Dollar beziffert. 

(Reuters)

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US-Abgeordnete wollen

US-Abgeordnete wollen Gesetzesänderungen gegen Tech-Konzerne

Im US-Kongress brauen sich Pläne zusammen, die grossen Tech-Konzerne zu einem faireren Wettbewerb zu zwingen.

07.10.2020 06:39

Im US-Kongress brauen sich Pläne zusammen, die grossen Tech-Konzerne zu einem faireren Wettbewerb zu zwingen. Dabei bringen die Abgeordneten in einem Untersuchungsbericht auch eine Zerschlagung "bestimmter dominierender Plattformen" ins Gespräch.

Der Wettbewerbs-Unterausschuss im Repräsentantenhaus kam in dem am Dienstag veröffentlichten Bericht zu dem Schluss, dass AmazonApple , Facebook und Google ihre Marktmacht missbraucht hätten. Beispiele dafür seien etwa die Benachteiligung von Konkurrenten auf ihren Plattformen sowie Übernahmen potenzieller Rivalen, schrieben die Abgeordneten.

Unter den weiteren Empfehlungen ist ein Verbot für dominierende Plattformen, eigene Dienste und Produkte zu bevorzugen, sowie ein vorsorgliches Einschreiten gegen zukünftige Übernahmen und Fusionen.

Die Vorschläge des Unterausschusses könnten die Grundlage für neue gesetzliche Regelungen bilden. Im Repräsentantenhaus haben die Demokraten die Mehrheit, im Senat die Republikaner. Am 3. November wird aber zusammen mit der Präsidentenwahl auch über die Sitze im Repräsentantenhaus sowie über 35 der 100 Plätze im Senat abgestimmt.

Unternehmen, die einst selbst Start-ups gewesen seien, "haben sich in die Art von Monopolen verwandelt, wie wir sie zuletzt in der Ära der Öl-Barone und Eisenbahn-Magnaten gesehen haben", heisst es in dem Bericht. "Diese Firmen haben zu viel Macht" - und diese Macht müsse eingeschränkt und einer angemessenen Aufsicht unterworfen werden.

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Apple kündigt Neuheiten

Apple kündigt Neuheiten-Vorstellung am 13. Oktober an

Apple wird am 13. Oktober neue Produkte vorstellen - aller Voraussicht nach das neue iPhone 12. Die neue Generation der Apple-Telefone war wegen der Coronakrise nicht wie sonst üblich im September präsentiert worden. Auf dem September-Event stellte Apple dagegen eine neue Version seiner Smartwatch sowie neue iPad-Modelle vor.

06.10.2020 19:46

Die neue iPhone soll in diesem Jahr erstmals für den superschnellen 5G-Datenfunk gerüstet sein, nachdem Apple die Streitigkeiten mit dem Modem-Spezialisten Qualcomm beilegte. Ausserdem wird von Apple noch in diesem Jahr ein erstes Modell der Mac-Computer mit Prozessoren aus eigener Entwicklung statt Intel -Chips erwartet./chd/DP/fba

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Verspätetes iPhone 12 drückt

Verspätetes iPhone 12 drückt Apples Quartalsgewinn

Der verzögerte Marktstart des iPhone 12 hat Apple einen Gewinnrückgang im vergangenen Quartal beschert.

30.10.2020 06:30

Der Konzern verdiente knapp 12,7 Milliarden Dollar - 7,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der Umsatz im Ende September abgeschlossenen vierten Geschäftsquartal stieg unterdessen um ein Prozent auf 64,7 Milliarden Dollar, wie Apple am Donnerstag mitteilte. Dafür sorgte ein gestiegenes Geschäft unter anderem mit iPads und Mac-Computern sowie Dienstleistungen.

Die neuen iPhone-Generationen stellt Apple seit Jahren im September vor - damit tragen sie traditionell noch zum Erlös des Quartals bei. In diesem Jahr verzögerte sich die Entwicklung aber angesichts der Corona-Krise und die vier Modelle des iPhone 12 wurden erst im Oktober präsentiert. Der iPhone-Umsatz sackte nun im Jahresvergleich um ein Fünftel auf rund 26,4 Milliarden Dollar ab. Das lag unter den Erwartungen der Analysten.

Die spannende Frage wird nun sein, ob das Weihnachtsquartal für das iPhone genauso stark läuft wie gewohnt - oder ob sich für Apple ein grösseres Problem in dem Geschäft abzeichnet. Die Apple-Aktie verlor im nachbörslichen Handel zeitweise rund vier Prozent.

Das iPhone ist nach wie vor das wichtigste Apple-Produkt, sein Anteil am Geschäft des Konzerns war nun aber so niedrig wie schon lange nicht mehr. Es brachte rund 41 Prozent vom Gesamtumsatz ein - in früheren Jahren waren es zum Teil zwei Drittel gewesen. Apple war in den vergangenen Jahren erfolgreich damit, Rückgänge beim iPhone unter anderem mit Diensten wie Musik-Abos sowie Einnahmen aus seiner App-Plattform auszugleichen. Ausserdem entwickelten sich die Computer-Uhr Apple Watch und die AirPods-Ohrhörer zu erfolgreichen Zusatzprodukten.

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Apple bringt Computer mit

Apple bringt Computer mit selbst entwickelten Chips auf Markt

Apple bringt seine Mac-Computer in eine neue Ära: Der iPhone-Konzern hat die ersten drei Modelle mit Chips aus eigener Entwicklung statt Intel-Prozessoren vorgestellt.

Aktualisiert um 07:01

Apple verspricht, dass die Computer dadurch deutlich schneller und auch stromsparender arbeiten würden. Mit dem Umstieg kann der Konzern zudem erstmals seine Macs auf derselben Software-Plattform wie seine iPhones und iPads betreiben.

Der hauseigene Chip mit der Bezeichnung M1 verbindet in einem System unter anderem einen Hauptprozessor mit acht Kernen und den Grafikchip. Apps würden viel schneller als bisher starten und auch anspruchsvolle Programme liefen flüssiger, betonte Software-Chef Craig Federighi. Wie beim iPhone soll ein spezieller Bereich zum Beispiel die Bildbearbeitung mit maschinellem Lernen verbessern.

Apple stattete mit dem M1-Chip unter anderen das populärste Mac-Modell aus, das Macbook Air. Es kommt nun ohne einen Lüfter aus. Dank des sparsameren Chips halte die Batterie 15 Stunden Surfen im Web und 18 Stunden Videowiedergabe stand. Das Macbook Air ist der populärste Apple-Computer.

Ausserdem bekommen auch das leistungsstärkere Macbook Pro mit 13-Zoll-Display und der Tischrechner Mac Mini den neuen Apple-Prozessor. Beim Macbook Pro spricht Apple von 17 Stunden Surfzeit und 20 Stunden Videowiedergabe. Beim Mac Mini und dem Macbook Pro behält Apple zunächst auch Modelle mit Intel-Chips im Angebot - das Macbook Air gibt es beim Konzern dagegen nur noch mit dem M1. Äusserlich sehen die Geräte aus wie bisher.

Apple bricht mit dem Umstieg aus der eingefahrenen Spur der PC-Branche aus, die bisher von Intel-Prozessoren dominiert wurde. Die M1-Chips basieren auf der Architektur des Chipdesigners ARM, mit der auch die iPhones und iPads laufen. Damit können die Entwickler auch iPhone-Apps auf die Macs bringen. Ursprünglich auf Intel-Prozessoren zugeschnittene Mac-Programme, die noch nicht für die Apple-Chips angepasst wurden, sollen unterdessen in Echtzeit "übersetzt" werden. Dabei gebe es keine Leistungseinschränkungen, betont Apple.

Umstieg hat sich angebahnt

Der Umstieg kündigte sich bereits seit einiger Zeit an. Auf iPhone und iPad war es Apple gelungen, durch hauseigene Chipentwicklung viel Leistung in kleines Format zu packen. Beim Mac musste der Konzern dagegen wiederholt auf neue Prozessoren von Intel warten. Bei der Ankündigung des Umstiegs im Juni hiess es, er solle binnen zwei Jahren alle Modelle erfassen.

Für die Macs ist das der dritte Wechsel der Chip-Plattform nach dem Übergang von Motorola zu IBMs PowerPC Anfang der 1990er Jahre und zu Intel im Jahr 2005.

Die Frage ist nun, ob Apples Beispiel in der Branche Schule machen könnte, wenn die M1-Macs ihren Nutzern einen spürbaren Vorteil gegenüber Computern anderer Hersteller mit Intel-Chips bieten können. Unter anderem Microsoft und Samsung haben bereits Laptops mit Chips auf Basis der ARM-Architektur im Angebot, sie blieben bisher aber eher Nischenmodelle.

(AWP/Reuters)

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