BARCLAYS CAPITAL

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jfk
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BARCLAYS CAPITAL

Unglaublich hier das nächste Opfer?

Gerüchte das Barclays einen Abschreiber haben wird von 15 Mrd Euro.

:roll:

Valor: 
1399446 - Barclays
<gelöscht>
BARCLAYS CAPITAL

oje, das wäre ein weiterer killer...

warrantman
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BARCLAYS CAPITAL

ja ist verdammt momentan. die ubs hat in 4 wochen über 25% verloren. ich glaube kaum, dass diese krise so schnell ausgestanden ist. vor allem bin ich skeptisch über die weltwirtschaft. was meint ihr? börsen? wird doch noch weitere titel abschmieren, oder?

hab da übrigens noch nen zeitlich passenden event gesehen - www.zinsdialog.ch. mal sehen was die herren ökonomen meinen.

Zyndicate
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Barclays setzt erneut den Rotstift an
 

Die britische Grossbank Barclays will nach dem überraschenden Chefwechsel einem Medienbericht zufolge den Sparkurs forcieren und in den nächsten zwei Jahren mehr als 30'000 Stellen streichen.

Der potenzielle Nachfolger des kürzlich geschassten Vorstandsvorsitzenden Antony Jenkins werde wohl den Personalabbau schneller und umfassender vorantreiben als bislang, berichtete die Zeitung "The Times" am Montag unter Berufung auf Insider. Dies werde als einzige Möglichkeit erachtet, das Geldhaus wieder auf Vordermann zu bringen und den Aktienkurs anzuschieben. Dadurch könne die Zahl der Mitarbeiter von zuletzt weltweit rund 130.000 bis Ende 2017 auf unter 100.000 fallen. Vor allem Arbeitsplätze in der internen Geschäftsabwicklung dürften davon betroffen sein.

Das Institut war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Barclays leidet noch immer unter Altlasten, ist unter anderem in den Skandal um die Manipulation von Devisenkursen verwickelt. Die Geschäftszahlen sind mässig, während vor allem die US-Rivalen davonziehen. Der Umbau ging dem Verwaltungsrat zu langsam. Deswegen musste Jenkins, der als Sanierer angetreten war und 2014 den Abbau von 19.000 Stellen eingeleitet hatte, nach drei Jahren im Chefsessel vor knapp zwei Wochen seinen Hut nehmen. Verwaltungsratschef John McFarlane - bekannt für eine radikale Neuausrichtung des britischen Versicherers Aviva sucht nach einem Nachfolger.

(Reuters)

 

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Barclays streicht in neun Monaten 13'600 Stellen

Die britische Grossbank Barclays hat unter ihrem neuen Chef Jes Staley binnen neun Monaten rund 13'600 Stellen oder jeden zehnten Arbeitsplatz gestrichen.

Staley nannte die Zahl auf einer Investorenkonferenz in New York. Er sitzt seit Ende 2015 im Chefsessel der krisengeplagten Bank und hatte bei Amtsantritt deutliche Kostensenkungen angekündigt, um wieder höhere Gewinne zu erwirtschaften. Barclays leidet - wie andere Banken auch - unter schwächelnden Einnahmen im Handelsgeschäft mit Aktien und Anleihen sowie den Auswirkungen der weltweit sehr niedrigen Zinsen.

Barclays erklärte der Reuters-Tochter IFR zufolge, der jüngste Stellenabbau umfasse neben der Trennung von Angestellten auch Vertragsmitarbeiter und Temporärarbeiter. Den Grossteil der Abgänge habe es durch natürliche Fluktuation gegeben.

Bei Barclays gilt aktuell ein Einstellungsstopp. Im März hatte Staley erklärt, in den ersten 100 Tagen seit seinem Amtsantritt seien 6000 Stellen gestrichen worden.

(AWP/SDA/REU)

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Barclays zieht sich weiter aus Afrika zurück: Verkauf der Ägypten-Tochter
04.10.2016 18:50

LONDON (awp international) - Die britische Grossbank Barclays setzt ihren Rückzug vom afrikanischen Kontinent fort. Die Briten verkaufen ihr ägyptisches Privat- und Firmenkundengeschäft an die marokkanische Attijariwafa Bank, wie Barclays am Dienstag mitteilte. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Die Barclays Bank Egypt hat 56 Filialen mit 1500 Mitarbeitern.

Barclays will sich auf Grossbritannien und die USA konzentrieren. Dazu hat sich der Konzern in diesem Jahr bereits von Anteilen an seiner börsennotierten Tochter Barclays Africa Group getrennt, an der die Briten nun noch etwas mehr als die Hälfte halten. Der Verkauf des Ägypten-Geschäfts soll, wenn alle Aufsichtsbehörden zugestimmt haben, zum Jahresende abgeschlossen werden.

Für Barclays ist der Rückzug aus Afrika eine symbolträchtige Kehrtwende. Das Institut hatte sein Geschäft auf dem Kontinent seit fast einem Jahrhundert aufgebaut und gilt in Afrika als eine der führenden westlichen Banken. Wegen verschärfter staatlicher Vorschriften und dem Druck von Investoren sieht sich der Finanzkonzern allerdings wie mancher Konkurrent gezwungen, sich aus bestimmten Feldern zurückzuziehen. So wird durch den Verkauf der Ägypten-Tochter die Kernkapitalquote leicht aufgebessert, weil nun weniger Risiken in den Büchern stehen. Die Briten dampfen auch in Asien und Europa ihre Geschäfte ein./das/stw

(AWP)

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Katar-Affäre könnte für

Katar-Affäre könnte für Barclays doch noch finanzielles Nachspiel haben

Die britische Grossbank Barclays muss wohl doch noch mit Strafzahlungen im Zusammenhang mit einer milliardenschweren Kapitalspritze aus Katar rechnen. Die britische Strafverfolgungsbehörde Serious Fraud Office (SFO) beantragte beim Obersten Gerichtshof des Landes, die Strafen wieder einzufordern, nachdem diese erst im Mai von einem untergeordneten Londoner Gericht ausgesetzt worden waren. Barclays selbst zeigte sich nicht überrascht, das Vorgehen der Behörde sei wie erwartet, teilte die Bank am Dienstag in London mit.

24.07.2018 14:30

Barclays, seine Dachgesellschaft sowie vier frühere hochrangige Manager - darunter auch Ex-Chef John Varley - waren im Sommer 2017 nach einer fünf Jahre währenden Untersuchung angeklagt worden. Ihnen wird Betrug und unlautere finanzielle Hilfe vorgeworfen, weil sie Zahlungen rund um den Einstieg des Emirats Katar im Jahr 2008 womöglich verschleiert haben.

Die damals auf dem Höhepunkt der Finanzkrise schwer angeschlagene britische Bank brauchte frisches Geld, um einem staatlichen Notverkauf zu entgehen. Mit Hilfe privater Investoren, darunter Katar, sicherte sich Barclays über eine Kapitalerhöhung zwölf Milliarden Pfund (heute rund 13,5 Mrd Euro). Im Gegenzug für das Investment erhielt der Golfstaat einen Kredit von rund drei Milliarden Dollar, Vor Gericht infrage steht auch eine Gebührenzahlung durch Barclays für Beratungsdienstleistungen in Höhe von 322 Millionen Pfund.

Im Frühjahr war Barclays in einem weiteren Fall in den USA glimpflich davon gekommen, bei dem es um den Verkauf von mit faulen Immobilienkrediten hinterlegten Wertpapieren gegangen war. Barclays musste zur Beilegung der Sache nur die Hälfte der Summe zahlen, die ursprünglich im Raum gestanden hatte./tav/mne/jha/

(AWP)

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Barclays verdient wieder Geld

Barclays verdient wieder Geld

Die von teuren Skandalen geplagte britische Grossbank Barclays hat sich im zweiten Quartal merklich berappelt. Nach Verlusten sowohl im Vorjahresquartal, als auch im Vorquartal schrieb der von Jes Staley geführte Finanzkonzern wieder einen Gewinn. Unterm Strich verdiente Barclays 1,2 Milliarden Pfund (1,35 Mrd Euro).

02.08.2018 08:38

"Dies war das erste Quartal seit einiger Zeit, in dem wir keine nennenswerten Belastungen aus Rechtsfällen, Kosten für Konzernumbauten oder sonstige besondere Ausgaben hatten, die unsere Profitabilität beeinträchtigten", erklärte Staley am Donnerstag in London. Die Bank habe nun "ihr wahres Potenzial" gezeigt.

Mit Nettoerträgen von 5,3 Milliarden Pfund übertraf Barclays die Erwartungen der Analysten deutlich. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte Barclays die Nettoerträge in einem weiterhin schwierigen Umfeld niedriger Zinsen um 17 Prozent steigern. Dazu trug nicht zuletzt ein gut laufendes Handelsgeschäft mit Wertpapieren bei.

Barclays hat schwere Zeiten hinter sich: Wegen eines verlustreichen Ausstiegs aus dem Afrika-Geschäft, Rechtsstreitigkeiten um sinnlose Kreditausfall-Versicherungen in Grossbritannien und Belastungen durch die US-Steuerreform stand 2017 unter dem Strich ein Verlust von 1,9 Milliarden Pfund. Im ersten Quartal 2018 war insbesondere wegen eines Vergleichs um windige Deals am US-Hypothekenmarkt ein weiterer Verlust von 764 Millionen Pfund angefallen./das/jha/

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Grossbank Barclays 2018

Grossbank Barclays 2018 zurück in der Gewinnzone

Die britische Grossbank Barclays ist 2018 trotz Finanzmarktturbulenzen und einer Milliardenstrafe in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 1,4 Milliarden britischen Pfund (1,6 Mrd Euro) nach einem Verlust von 1,9 Milliarden Pfund ein Jahr zuvor, wie das Geldhaus am Donnerstag in London mitteilte. Die Aktionäre sollen wie von Analysten erwartet eine auf 6,5 Pence je Aktie mehr als verdoppelte Dividende erhalten.

21.02.2019 08:34

In den kommenden Jahren soll die Ausschüttung mit den Gewinnen steigen. Zudem kündigte die Bankführung an, weiteres Kapital etwa durch Aktienrückkäufe an die Anteilseigner zurückzugeben.

Für Barclays bedeutete das Jahr 2018 die Rückkehr in die Normalität. Ohne Sonderbelastungen wäre der Gewinn vor Steuern um 20 Prozent auf 5,7 Milliarden Pfund gestiegen. Ein Jahr zuvor war das Institut wegen eines verlustreichen Ausstiegs aus dem Afrika-Geschäft, Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit sinnlosen Kreditausfall-Versicherungen und Belastungen durch die US-Steuerreform unter dem Strich tief in die roten Zahlen gerutscht./stw/zb

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Gewinnziele von Barclays

Gewinnziele von Barclays wackeln

Die britische Grossbank Barclays stellt angesichts der schwächelnden Weltwirtschaft und dem bevorstehenden Brexit ihre Gewinnziele infrage.

25.10.2019 09:40

"Wir sind uns bewusst, dass der Ausblick für das nächste Jahr jetzt zweifellos schwieriger ist als vor einem Jahr, insbesondere angesichts der Unsicherheit über die britische Wirtschaft und das Zinsumfeld", sagte Vorstandschef Jes Staley am Freitag bei der Vorlage der Quartalszahlen.

Für 2020 hat sich Barclays eine Eigenkapitalrendite (ROTE) von zehn Prozent vorgenommen. Für das dritte Quartal 2019 wies die Bank einen bereinigten Gewinn vor Steuern von 1,8 Milliarden Pfund (2,1 Milliarden Euro) aus - allerdings sind darin Kosten von 1,4 Milliarden Pfund für die Entschädigung von Kunden wegen des Verkaufs unnötiger Restschuldversicherungen nicht enthalten.

Der Skandal um Restschuldversicherungen beschäftigt Grossbritannien seit Jahren. Viele Kunden wurde vorgegaukelt, sie müssten die teueren Versicherungen kaufen, um überhaupt einen Kredite zu erhalten. Oder ihnen wurde still und heimlich die Versicherung mitverkauft, die im Falle von Tod, Arbeitslosigkeit oder Krankheit für die noch ausstehenden Raten aufkommt. Für die Banken war das Geschäft wegen hoher Prämien und geringer Schadensfälle hochprofitabel.

Gewinn im Investmentbanking gesteigert

Ende August war die Frist abgelaufen für Rückforderungen der Kunden, die sich falsch beraten sahen. Zahlreiche Kreditnehmer hatten kurzfristig noch ihre Beschwerden eingereicht, weshalb Barclays und andere Häuser wie RBS und Lloyds ihre Rückstellungen dafür erhöhen mussten. Insgesamt kostet der Skandal die Branche mehr als 43 Milliarden Pfund. Unter dem Strich stand bei Barclays daher im dritten Quartal ein Verlust von 292 Millionen Pfund, nach einem Gewinn von 1,05 Milliarden im Vorjahresquartal. Dennoch zeigte sich Staley zuversichtlich, das Renditeziel von neun Prozent im laufenden Jahr zu erreichen.

Im Investmentbanking konnte Barclays den berichteten Gewinn im dritten Quartal um 67 Prozent steigern. Die Erträge im Handel mit Anleihen, Rohstoffen und Devisen wuchsen um 19 Prozent, im Aktienhandel legten sie um fünf Prozent zu. Das verschafft Staley Rückenwind, der sich heftiger Kritik seitens des aktivistischen Investors Edward Bramson ausgesetzt sieht. Bramson fordert seit anderthalb Jahren, dass Barclays im Investmentbanking den Rotstift ansetzen solle, da dieser Bereich regelmässig geringere Renditen abwirft als das Privatkunden- und das Kreditkartengeschäft.

Im Privatkundengeschäft beklagte Barclays wie zuvor schon Konkurrenten einen harten Wettbewerb bei Hypotheken. Zudem scheuen Verbraucher davor zurück, Kredite aufzunehmen. Beides drückt auf die Erträge und die Margen der Bank.

(Reuters)

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Presse: Britische Grossbank

Presse: Britische Grossbank Barclays geht auch auf Chefsuche

Bei den britischen Grossbanken zeichnet sich die zweite spektakuläre Suche nach einem neuen Chef ab. Einem Bericht der Financial Times ("FT") zufolge bereitet sich auch die zweitgrösste britische Bank Barclays auf die Suche nach einem neuen Mann oder einer neuen Frau an der Spitze vor - der Branchenprimus HSBC sucht bereits seit vergangenen Sommer. Bei Barclays könnte sich der seit Ende 2015 amtierende Konzernchef Jes Staley, der wegen früherer Verbindungen zum inzwischen verstorbenen US-Banker und Sexualstraftäter Jeffrey Epstein unter Druck steht, zur Hauptversammlung im Mai 2021 zurückziehen, berichtete die FT unter Berufung auf zwei mit den Plänen der Bank vertraute Personen. Staley selbst habe Kollegen gesagt, dass er damit rechne, Barclays Ende 2021 zu verlassen.

24.02.2020 08:16

Verwaltungsratschef Nigel Higgins suche derzeit nach einem Headhunter, um angesichts mangelnder Alternativen im eigenen Haus einen geeigneten externen Kandidaten zu finden. Bei der mit der Suche beauftragen Firma werde es sich wahrscheinlich um Egon Zehnder oder Spencer Stuart handeln. Der gesamte Prozess könnte sich über ein Jahr hinziehen - sechs Monate zur Suche und dann weitere sechs Monate, die der neue Chef braucht, um alle Verpflichtungen gegenüber seinem alten Arbeitgeber erfüllen zu können. Gesucht werde jemand, der viel Erfahrung im Investmentbanking hat, da die Bank rund die Hälfte ihrer Erträge im Geschäft mit grossen Konzernen, dem klassischen Investmentbanking wie Beratung bei Unternehmensübernahmen sowie an den Finanzmärkten macht.

Ein Sprecher der Bank habe die Informationen nicht kommentiert, hiess es in dem Bericht weiter. Bei der Vorlage der Zahlen für 2019 Mitte Februar war bekannt geworden, dass die britische Finanzaufsicht FCA frühere geschäftliche Beziehungen von Staley mit dem inzwischen verstorbenen US-Unternehmer Jeffrey Epstein unter die Lupe nimmt. Epstein war mit schweren Missbrauchsvorwürfen konfrontiert und hatte im Sommer 2019 in Haft mutmasslich Suizid begangen. Barclays stellte in diesem Zusammenhang klar, dass Staley ausreichend transparent über die Zusammenarbeit mit Epstein informiert habe. Zudem habe Staley seit seinem Amtsantritt als Barclays-Chef Ende 2015 keinerlei Kontakt mehr mit Epstein gehabt. Investoren waren dennoch verunsichert.

Bei der HSBC dauert die Chefsuche unterdessen an. Vergangene Woche hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, dass die britische Grossbank möglicherweise Jean Pierre Mustier, der derzeit an der Spitze der italinischen Grossbank Unicredit steht, nach London locken könnte. Die Unicredit teilte aber am Montag mit, dass Mustier an der Spitze des Hauses bleibt. Bei der HSBC hat aber anders als offenbar bei Barclays noch jemand aus dem eigenen Haus Chancen - so könne es auch sein, dass der derzeitige Interimschef Noel Quinn noch länger am Ruder bleibt. Er hatte erst Anfang vergangener Woche den Sparkurs von HSBC forciert - dabei sollen bis zu 35 000 der zuletzt 235 000 Stellen gestrichen werden.

Quinn begründete dies unter anderem mit der schlechten Entwicklung in einigen Bereichen. Beobachter werteten das als Kampfansage im Rennen um den Spitzenposten bei der grössten europäischen Bank. Er hatte die Position des Konzernchefs im vergangenen Jahr nach dem überraschenden Rücktritt von John Flint kommissarisch übernommen. Flint hatte die Bank nicht lange geführt - er war nur von Februar 2018 bis Sommer 2019 am Ruder. Vor allem seine hohen Investitionen in IT und Wachstum sorgten bei den Anlegern immer wieder für Ärger. Nicht zuletzt deshalb musste die Bank im Herbst ihr Renditeziel begraben.

Verwaltungsratschef Mark Tucker hatte bei Flints Rauswurf gesagt, dass die Suche nach einem neuen Chef sechs bis zwölf Monate dauern könne. In der Mitteilung zu den Jahreszahlen vergangene Woche hiess es nur, dass es nichts Neues zur Chefsuche gebe und der Zeitplan weiter stehe.

zb/eas/men

(AWP)

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Barclays bleibt gerade noch

Barclays bleibt gerade noch in der Gewinnzone - Ergebnis schwächer als erwartet

Die britische Grossbank Barclays hat im zweiten Quartal stark unter den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie gelitten. Barclays konnte die deutlich erhöhte Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle zwar durch gute Geschäfte an den Kapitalmärkten etwas abmildern, aber nicht ausgleichen. In den drei Monaten bis Ende Juni fiel deshalb gerade noch ein Gewinn von 90 Millionen britischen Pfund (99 Mio Euro) an, wie die Bank am Mittwoch in London mitteilte.

29.07.2020 08:36

Im ersten Quartal waren es noch etwas mehr als 600 Millionen Pfund und vor einem Jahr sogar mehr als eine Milliarde Pfund gewesen. Die Erträge stagnierten dabei im Jahresvergleich und im Vergleich zum Jahresauftakt gingen sie deutlich zurück. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Steuern fiel um zirka drei Viertel auf 379 Millionen Pfund. Damit schnitt die Bank noch schlechter ab, als Experten ohnehin erwartet hatten./zb/mis

(AWP)

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