BMW

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BMW im dritten Quartal

BMW im dritten Quartal spürbar gebremst - Hebt Ergebnisziel

Der Autobauer BMW ist im dritten Quartal von seinem deutlich abgeschwächten Verkauf gebremst worden. Weil die weltweiten Auslieferungen von BMW-, Mini- und Rolls-Royce-Autos im Jahresvergleich nur um gut ein Prozent kletterten und Wechselkurse belasteten, wuchs der Umsatz mit 0,3 Prozent schwächer als im bisherigen Jahresverlauf auf 23,4 Milliarden Euro, wie der Dax -Konzern am Dienstag in München mitteilte. Auch auf Jahressicht ist das Unternehmen in der Autosparte nun etwas pessimistischer und geht nur noch von einem "leichten" Erlösanstieg aus - bisher sollten die Umsätze "solide" und damit um 5 bis 10 Prozent klettern.

07.11.2017 08:01

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern fiel mit 2,3 Milliarden Euro 3,2 Prozent niedriger aus als vor einem Jahr. Im Kerngeschäft, der Autosparte, ging die operative Marge (Ebit) um 0,2 Prozentpunkte auf 8,3 Prozent zurück. Unter dem Strich fiel der Gewinn um 1,8 Prozent auf 1,79 Milliarden Euro. Weil die Finanzsparte aber im bisherigen Jahr gut abgeschnitten hat, erwartet das Management beim Vorsteuerergebnis 2017 nun einen "soliden" Anstieg statt zuvor nur einen "leichten"./men/jha/

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BMW beziffert erstmals

BMW beziffert erstmals Mehraufwand für Forschung und Entwicklung genauer

BMW-Finanzchef Nicolas Peter hat erstmals genauere Angaben für den bereits bekannten zusätzlichen Forschungs- und Entwicklungsaufwand in den kommenden Jahren gemacht. Nachdem bereits in diesem Jahr mehr Geld als ursprünglich dafür vorgesehen ausgegeben wird, soll die Forschungs- und Entwicklungsquote im kommenden Jahr weiter steigen. "Wir werden bei den Entwicklungskosten auf 6,5 bis 7,0 Prozent vom Umsatz gehen", sagte er dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). "Das ist eine Menge Geld - in absoluten Zahlen rund sieben Milliarden Euro."

27.11.2017 07:52

Eigentlich hat BMW bei den Ausgaben für Forschung- und Entwicklung einen Zielkorridor von 5 bis 5,5 Prozent. Peter hatte aber bereits im Frühjahr gesagt, dass es dieses Jahr 6,0 Prozent werden. Zuletzt hatte er zudem immer wieder betont, dass es wegen der Investitionen in neue Modelle und den Ausbau der Elektroauto-Flotte auf absehbare Zeit zu hohen F&E-Kosten kommen wird. Dem "Handelsblatt" sagte er jetzt, dass der Aufwand auch 2019 hoch bleiben werde.

Die hohen Forschungs- und Entwicklungskosten haben zuletzt bereits auf die Marge des Autogeschäfts gedrückt und sind ein Grund für derzeit schlecht gelaunte BMW-Investoren. So gehört die Aktie mit einem Abschlag von knapp drei Prozent bisher zu den wenigen Dax-Verlierern in diesem Jahr. Auch der Konkurrent Daimler kämpft derzeit mit der Skepsis von Investoren. Das Daimler-Papier gab im bisherigen Jahresverlauf etwas nach, obwohl die Stuttgarter den Münchenern derzeit beim Absatz immer weiter enteilen./zb/das

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BMW weist

BMW weist Manipulationsvorwürfe zu Abgaswerten zurück

BMW hat Vorwürfe der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zurückgewiesen, der Autobauer habe in einem Diesel-Modell eine Abschalteinrichtung eingesetzt. "Es gibt bei der BMW Group keinerlei Aktivitäten und technische Vorkehrungen, den Prüfmodus zur Erhebung von Emissionen zu beeinflussen", teilte der Münchner Konzern am Montagabend auf Anfrage mit. "Grundsätzlich gilt, dass BMW-Fahrzeuge den jeweils gültigen gesetzlichen Vorschriften entsprechen und nicht manipuliert sind." Eine Abschalteinrichtung ist eine spezielle Software, mit deren Hilfe die volle Reinigung der Abgase gezielt ausgesetzt wird.

05.12.2017 06:31

Die DUH hatte nach Tests mit einem 2016 gebauten BMW 320d mitgeteilt, die Abgaswerte legten den Verdacht nahe, dass der Autobauer eine sogenannte Abschalteinrichtung genutzt habe. Tests im Strassenbetrieb hätte deutlich höhere Abgaswerte ergeben als im Labor. Darüber hatten zuvor die ZDF-Sendung "Wiso" sowie die Tageszeitung "Der Tagesspiegel" (Dienstag) berichtet. Die DUH will die Ergebnisse an diesem Dienstag in Berlin vorstellen.

BMW betonte, der TÜV Süd habe bereits 2015 ein technisch identisches Modell getestet und dabei keine Eingriffe festgestellt. Abschalteinrichtungen sind bekannt, seitdem Volkswagen mittels einer solchen Software die Abgaswerte von Millionen Dieselautos manipuliert hatte. Der Skandal war im September 2015 aufgeflogen./bvi/DP/zb

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BMW will Absatz von Hybrid-

BMW will Absatz von Hybrid- und E-Autos kräftig steigern

BMW will 2018 den Absatz von Hybrid- und Elektroautos kräftig nach oben schrauben.

05.12.2017 00:01

Im Vergleich zu den 100.000 für 2017 angekündigten Fahrzeugen werde die Zahl "im mittleren zweistelligen Prozentbereich" steigen, kündigte Entwicklungschef Klaus Fröhlich an, ohne konkreter zu werden. Von Januar bis Ende Oktober verkauften die Münchner knapp 78.100 E-Autos und Plug-in-Hybrid-Wagen. "An der E-Mobilität lassen wir uns messen", betonte BMW-Vorstandschef Harald Krüger, der den Oberklasse-Hersteller auf das batteriebetriebene und autonome Fahren ausrichtet. Mit Blick auf die operative Rendite im Autogeschäft fügte er hinzu: "Wir wollen die acht bis zehn Prozent Ebit-Marge auch im Zeitalter der Elektromobilität halten." Deshalb müssten durch geeignete Fahrzeugarchitekturen und oder Baukästen die Kosten sinken.

Bis 2025 wollen die Bayern 25 elektrifizierte Modelle anbieten, zwölf davon rein batteriebetrieben. Kostenvorteile durch größere Stückzahlen würden durch die von Generation zu Generation aufwendiger werdende Technik aufgezehrt, sagte Entwicklungschef Fröhlich. Größter Kostenblock ist nach wie vor die Batterie, die grob die Hälfte ausmacht. BMW setzt darauf, dass sich der Anteil bis 2021 auf rund ein Drittel reduziert. Dazu sollen neben der erwarteten Preissenkung für Batteriezellen auch mehr Gleichteile bei Batteriemodulen und -rahmen beitragen. Auch beim autonomen Fahren wird es laut Fröhlich einen Baukasten geben.

Weil der Wandel hin zur elektrischen und autonomen Mobilität viel Geld kostet, stockt BMW in diesem Jahr seine Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf. Statt wie sonst üblich zwischen 5,0 und 5,5 Prozent vom Umsatz sind für dieses Jahr 6,5 bis 7,0 Prozent vorgesehen. Danach werde sich die Quote "wieder auf dem heutigen Niveau einpendeln", sagte Krüger. Das viele Geld will BMW vor allem mit großen Fahrzeugen einspielen, die dank hoher Preise und teurer Sonderausstattung viel Rendite abwerfen. Der Konzern wolle seinen Anteil im Luxussegment steigern, sagte Krüger. Absatz und Umsatz sollen hier deutlich zulegen - bei BMW ist damit ein Plus von mehr als zehn Prozent gemeint. Für 2018 ist zum Beispiel der zwischen dem 7er und dem Rolls-Royce angesiedelte 8er angekündigt und der siebensitzige Riesen-SUV X7. Die Münchner setzen auf weiteres Wachstum im Geschäft mit Geländewagen der X-Reihe, die bereits für rund ein Drittel aller verkauften BMWs steht. Krüger führte aus, sein Haus habe sich für E-Autos nicht nur die Namensrechte von i1 bis i9 gesichert, sondern auch von iX1 bis iX9.

Zum Bündnis für das autonome Fahren, das BMW mit dem US-Chipriesen Intel und dem israelischen Kameraspezialisten Mobileye geschmiedet hat, soll bis Jahresende noch ein weiterer Autohersteller als Partner dazustoßen, wie Entwicklungsvorstand Fröhlich sagte. Details nannte er nicht, verwies aber darauf, dass alle großen Regionen - Europa, USA und Asien - vertreten sein sollten. Im August hatte sich der italienisch-amerikanische Hersteller Fiat Chrysler angeschlossen. Von den Zulieferern sind Continental, Delphi und Magna an Bord. Wer sich später noch anschließen wolle, kann dies nach Fröhlichs Angaben als Kunde tun, nicht mehr als Entwicklungspartner.

BMW, Intel und das zwischenzeitlich von dem US-Chipkonzern aufgekaufte Unternehmen Mobileye hatten die offene Plattform für das autonome Fahren im Sommer 2016 ins Leben gerufen. 2021 wollen sie selbstfahrende E-Autos auf die Straße bringen. Die Testflotte von derzeit 40 Fahrzeugen wird 2018 verdoppelt, danach in zwei Schritten aufgestockt auf 185 Wagen.

(Reuters)

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BMW-Chef: Planen weiter

BMW-Chef: Planen weiter Partnerschaft mit Great Wall für E-Mini

BMW feilt trotz des wegfallenden Joint-Venture-Zwangs in China weiter an der geplanten Partnerschaft mit dem Autobauer Great Wall für den neuen Elektro-Mini. "Wir werden da ein Joint-Venture machen", sagte BMW-Chef Harald Krüger am Mittwoch auf der Automesse in Peking. "Wie die Rahmenbedingungen sind, das ist noch komplett offen", sagte er zu möglichen Auswirkungen der angekündigten Regeländerungen. "Die Gespräche mit Great Wall laufen gut, aber sie werden sich noch die nächsten Wochen und Monate hinziehen", sagte Krüger.

25.04.2018 08:31

Die chinesische Regierung hatte kürzlich angekündigt, dass eine jahrzehntelange Regelung fallen soll, wonach Autobauer im Land nur mit einem örtlichen Partner Fahrzeuge herstellen und an den Gemeinschaftsunternehmen nur die Hälfte besitzen dürfen. Bei Elektroautos könnte der Joint-Venture-Zwang bereits in diesem Jahr gekippt werden. "Die Ankündigung macht nicht ruckartig die ganze Welt sofort anders", sagte Krüger. Die angedachte Partnerschaft mit Great Wall erfülle auch einen technologischen Zweck, der chinesische Autobauer bringe dafür die Kompetenzen mit. Auch die bisherige Allianz mit dem Joint-Venture-Partner Brilliance werde fortgesetzt.

Krüger rechnet in diesem Jahr in China mit einem Absatzplus im höheren einstelligen Prozentbereich. "Ich glaube, dass wir dieses Jahr so 7 bis 8 Prozent wachsen - so in der Grössenordnung." Ein zweistelliges prozentuales Wachstum wie zuletzt werde es auch wegen Modellwechseln dieses Jahr voraussichtlich nicht geben.

Auch um Produktionsengpässe beim bisher nur in den USA hergestellten SUV-Modell X3 zu beenden, fährt BMW derzeit auch in China und Südafrika die Produktion des wichtigen Modells an. Das werde auch in den USA helfen, den Absatz zu fördern. "Ich freue ich auf jeden Tag, wenn die drei Produktionsstandorte laufen", sagte Krüger. Die Bestellungen für den X3 in den USA reichten für bis zu drei bis vier Monate. Ende Juni sollen auch in China die ersten lokal gefertigten Autos bei den Händlern stehen./men/jha/

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BMW verkauft im Mai weniger

BMW verkauft im Mai weniger Autos - Rückstand zu Mercedes-Benz wächst

BMW fällt beim Absatz immer weiter hinter den Erzrivalen Mercedes-Benz zurück. Wegen deutlicher Rückgänge in China und Deutschland sank der Absatz von Autos der Marke BMW im Mai um 1,8 Prozent auf 173.940 Stück, wie der Konzern am Dienstag in München mitteilte. In China bereiteten den Angaben zufolge die Änderungen von Einfuhrzöllen Probleme. So sank im grössten Einzelmarkt des Unternehmens der Absatz deutlich. Auch in Deutschland ging die Zahl der verkauften Autos zurück. Hierzulande hatte es aber aufgrund von Feiertagen zwei Arbeits- und Verkaufstage weniger gegeben als im Vorjahr.

12.06.2018 09:01

Anders als BMW konnte die Daimler-Marke Mercedes-Benz den weltweiten Absatz im Mai um 2,3 Prozent auf 198 000 Autos steigern. In den ersten fünf Monaten wurden damit rund 985 000 Mercedes-Benz verkauft - das waren 5,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Bei BMW steht bis Ende Mai ein Absatzplus von 1,6 Prozent auf knapp 859 000 Fahrzeuge der Kernmarke in den Büchern. Damit ist der Vorsprung von Mercedes-Benz weiter angewachsen. Der drittgrösste Hersteller von sogenannten Premiumautos, die Volkswagen-Tochter Audi , steigerte den Absatz in den ersten fünf Monaten um 6,4 Prozent auf rund 785 000.

Die Absatzzahlen im Mai sind ein Dämpfer für BMW-Chef Harald Krüger, der bis 2020 eigentlich an Daimler vorbeiziehen will. Aber auch sein Pendant Dieter Zetsche kann sich derzeit nicht über die guten Verkaufszahlen freuen - schliesslich ist Daimler in den vergangenen Tagen noch stärker in den Strudel des Dieselskandals gerutscht. Am Montag war bekannt geworden, dass Daimler wegen des Vorwurfs einer unzulässigen Abgastechnik europaweit 774 000 Fahrzeuge - darunter 238 000 in Deutschland - zurückrufen muss./zb/fba

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BMW bekommt höhere

BMW bekommt höhere Vorleistungen im Kerngeschäft zu spüren

Der Autobauer BMW ist im zweiten Quartal von höheren Kosten für neue Technik und Rohstoffe belastet worden. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern sank um 6,3 Prozent auf 2,75 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern am Donnerstag in München mitteilte. BMW verwies auf höhere Vorleistungen für Forschung und Entwicklung als im Vorjahr, aber auch auf höhere Rohstoffpreise.

02.08.2018 07:51

Auch das Vorsteuerergebnis, in das die Gewinne der chinesischen Produktions-Joint-Ventures einfliessen, ging in etwa gleichem Masse zurück. Der Umsatz sank wegen der Umrechnung des starken Euro um 2,9 Prozent auf 25 Milliarden Euro. Unter dem Strich fiel der Gewinn um 6,1 Prozent schwächer aus mit 2,08 Milliarden Euro. Die Jahresprognosen behielt das Management um Harald Krüger bei.

men/jha/

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BMW kann Absatzdämpfer bei

BMW kann Absatzdämpfer bei Mercedes-Benz nicht nutzen

Der Autobauer BMW hat im Juli den Absatzdämpfer beim Konkurrenten Mercedes-Benz nicht zum Aufholen nutzen können. Die Münchener setzten von ihrer Stammmarke BMW 154 531 Fahrzeuge ab, das waren 0,7 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie der Dax -Konzern am Montag in München mitteilte. Auch im Juli verkaufte Mercedes trotz eines herben Absatzrückgangs von fast 8 Prozent aber noch mehr Premiumautos als BMW. Auf Jahressicht haben die Bayern 1,21 Millionen Premiumautos mit dem weissblauen Logo verkauft. Daimler kommt bei seiner Hausmarke auf 1,36 Millionen Autos. Audi hat in den ersten sieben Monaten 1,11 Millionen Wagen verkauft.

13.08.2018 09:03

BMW-Chef Harald Krüger will die eigene Marke 2020 wieder vor dem Rivalen aus Stuttgart sehen und dazu bereits in diesem Jahr den Trend umkehren. Inklusive der Kleinwagenmarke Mini verkaufte BMW im Juli mit 181 051 Wagen 0,2 Prozent mehr Fahrzeuge./men/jha/

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BMW wird für das Gesamtjahr

BMW wird für das Gesamtjahr vorsichtiger - Aktie gibt stark nach

Der Autobauer BMW wird aufgrund der Umstellung auf das neue Prüfverfahren für Abgas- und Verbrauchswerte (WLTP) und anhaltender Handelskonflikte für das laufende Jahr vorsichtiger. Nun erwartet BMW für das Segment Automobile 2018 einen Umsatz leicht unter dem Vorjahreswert, teilte die im Dax notierte Gesellschaft am Dienstag in München mit. Zuvor hatte BMW einen leichten Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr angepeilt.

25.09.2018 13:40

Zudem geht das Unternehmen nun von einer operativen Marge (Ebit-Marge) für das Segment Automobile von mindestens sieben Prozent aus. Zuvor wurde mit acht bis zehn Prozent gerechnet. Auch beim Konzernergebnis vor Steuern wird das Unternehmen vorsichtiger. Es soll nun leicht unter dem Vorjahreswert liegen. Zuvor hatte BMW hier ein Ergebnis auf Vorjahresniveau angestrebt. Die Aktie kam nach der Warnung stark unter Druck wie auch die Aktien von Daimler und VW./mne/stk

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BMW-Konzernabsatz in den USA

BMW-Konzernabsatz in den USA nur dank Marke BMW stabil

Der Autobauer BMW hat seinen US-Absatz im September nahezu stabil gehalten. Konzernweit sei der Absatz um 0,2 Prozent auf 29 369 Stück gestiegen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Dabei fing ein Plus bei der Marke BMW (+1,3%) einen deutlichen Rückgang beim Mini (-7,4%) auf./he

02.10.2018 19:46

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BMW stagniert beim Auto

BMW stagniert beim Auto-Absatz im September

Der Autobauer BMW hat im vergangenen Monat kaum mehr Autos der Stammmarke verkauft als vor einem Jahr. Im September wurden die Münchener 200 710 BMW-Autos los und damit 0,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie der Dax -Konzern am Freitag in München mitteilte.

12.10.2018 09:11

Damit konnte BMW den Rückstand auf den Daimler -Rivalen Mercedes-Benz beim Verkauf von Premiumautos nicht verkürzen - die Stuttgarter haben trotz eines Absatzeinbruchs noch etwas mehr Wagen verkauft als BMW. In den ersten neun Monaten hat BMW 1,57 Millionen Autos mit dem weissblauen Logo abgesetzt, Mercedes hat mit 1,72 Millionen Pkw einen Vorsprung von knapp 149 000 Autos. Immerhin: Vor einem Jahr lag BMW zu diesem Zeitpunkt deutlicher hinter Mercedes.

Inklusive der Kleinwagenmarke Mini liegt BMW nach neun Monaten bei 1,83 Millionen verkauften Autos, ein Plus von 1,3 Prozent. BMW-Vertriebsvorstand Pieter Nota sieht in den September-Absatzzahlen ein "stabiles" Ergebnis. "Das dritte Quartal war in Europa deutlich von Marktverwerfungen geprägt, die durch die Einführung des neuen WLTP-Testverfahrens Anfang September verursacht wurden", sagte Nota.

BMW hatte vor gut zwei Wochen unter anderem mit Verweis auf die Rabatte am Markt für Fahrzeuge mit alter Abgas- und Verbrauchsnorm die eigene Gewinnprognose gekappt. In Europa ging der Absatz des Konzerns inklusive Mini im September um knapp 5 Prozent zurück, in China dagegen liefen die Geschäfte weiter rund mit plus gut 13 Prozent./men/fba

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BMW mit stagnierendem US

BMW mit stagnierendem US-Markenabsatz im Oktober

Der BMW -Absatz hat im Oktober in den USA praktisch stagniert. Es seien 23 262 Fahrzeuge der Marke BMW verkauft worden, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Das war ein Plus von 0,2 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Es sei kein Frage, dass der US-Markt schwieriger werde, sagte BMW-of-North-America-Chef Bernhard Kuhnt. Daten zum Mini-Absatz lagen wegen technischer Probleme zunächst nicht vor./he/nas

01.11.2018 18:41

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BMW kann in USA erstmals seit

BMW kann in USA erstmals seit drei Jahren wieder mehr Autos verkaufen

Der Autobauer BMW hat im vergangenen Jahr in den USA erstmals seit 2015 wieder mehr Autos verkauft. Wegen des Erfolgs bei SUV-Modellen kletterte der Absatz bei der Stammmarke BMW um 1,7 Prozent auf 311 014 Autos, wie das Unternehmen am Donnerstag am US-Sitz in Woodcliff Lake (New Jersey) mitteilte. Vor allem das neue Modell des Stadtgeländewagens X3 trieb die Verkäufe an. BMW baut das Modell nicht mehr nur in den USA, sondern auch in China und kann daher auch mehr davon in Amerika verkaufen. Zuvor hatte BMW in den Staaten zwei magere Jahre mit Rückgängen verzeichnet. Die Kleinwagenmarke Mini allerdings wurde auch dieses Jahr weniger Fahrzeuge los: 43 684 Fahrzeuge bedeuteten ein Minus von 7,3 Prozent./men/he

03.01.2019 22:13

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BMW rechnet 2018 mit leichtem

BMW rechnet 2018 mit leichtem Absatzplus - China soll stärker bleiben (AF)

(Ausführliche Fassung) - Der Autobauer BMW bleibt trotz der aktuell trüben Branchenaussichten für das neue Jahr beim Auto-Absatz zuversichtlich. Für 2019 rechnet der Konzern über alle Marken weltweit mit einem "leichten" Anstieg von bis zu 5 Prozent, wie der Dax-Konzern am Freitag in München mitteilte. Auf dem derzeit schwächelnden chinesischen Automarkt will BMW weiter "solide" zulegen - was bei den Bayern ein Plus von 5 bis 10 Prozent bedeutet.

11.01.2019 12:21

In China und in den USA dürfte die Nachfrage nach Oberklasseautos steigen, und BMW biete neue Modelle wie den grossen SUV X7 und die neue 3er Generation an, hiess es. In China zeige "das Premiumsegment gutes Wachstumspotenzial". Der Einbruch des auch für BMW wichtigsten Einzelmarktes infolge des Zollstreits mit den USA hatte auch zuletzt vor allem die Massenhersteller getroffen. So glänzte der Konzern über alle Marken im Dezember mit einem Absatzplus von mehr als einem Fünftel in China, im Gesamtjahr betrug das Plus 7,7 Prozent. China steht bei BMW für mehr als ein Viertel aller verkauften Autos.

Die Stammmarke BMW konnte ihren Rückstand auf den Erzrivalen Mercedes-Benz aus dem Daimler -Konzern im vergangenen Jahr nur knapp verkürzen. BMW verkaufte im Gesamtjahr knapp 2,13 Millionen Autos mit dem weissblauen Logo und damit 1,8 Prozent mehr ein Jahr zuvor. Damit liegen die Münchener beim Verkauf von Premiumautos gut 185 000 Autos hinter den Stuttgartern, die vergangenes Jahr 2,31 Millionen Mercedes verkauften.

Ein Jahr zuvor hatte der Vorsprung von Mercedes noch gut 201 000 Autos betragen. Bis 2020 will BMW-Chef Harald Krüger die eigene Hausmarke wieder vor Mercedes sehen. 2016 hatte die Marke mit dem Stern die Bayern nach langen Jahren vom Thron gestossen. Dritter im Bunde ist die VW-Premiumtochter Audi, die vergangenes Jahr mit 1,81 Millionen Autos 3,5 Prozent weniger auslieferte.

In Europa, wo der Konzernabsatz im vergangenen Jahr um 0,3 Prozent sank, erwartet BMW 2019 höchstens ein leichtes Absatzwachstum. In den USA sehen die Münchner positive Aussichten für Oberklassefahrzeuge und "ein leichtes Absatzwachstum". Im vergangenen Jahr waren die Auslieferungen dort um 0,5 Prozent gestiegen.

Die BMW-Aktie zeigte sich wie auch andere Auto-Titel vor dem Wochenende schwach und lag zuletzt 1,4 Prozent im Minus. Wie bereits bekannt hatte BMW über alle Marken im vergangenen Jahr mit 2,49 Millionen Autos 1,1 Prozent mehr Fahrzeuge verkauft./men/nas/mis

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BMW verkauft mehr Motorräder

BMW verkauft mehr Motorräder

Die stark wachsende Nachfrage nach BMW -Motorrädern in Indien, China und Brasilien hat dem Münchner Unternehmen im vergangenen Jahr den achten Absatzrekord in Folge beschert. Die Verkäufe stiegen insgesamt um 0,9 Prozent auf 165 566 Motorräder, wie BMW am Mittwoch in München mitteilte.

16.01.2019 12:41

Während die Nachfrage in dem für BMW-Motorräder grössten Markt Deutschland deutlich auf 23 824 Maschinen sank, blieben die Auslieferungen in Frankreich, Spanien, Italien und den USA in etwa stabil. In Indien wuchs BMW mit seiner kleinen 310-Baureihe stark. Auch China, Brasilien und viele kleine Märkte legten zu.

BMW sieht sich auf Kurs zu seinem Ziel von 200 000 verkauften Motorrädern im Jahr 2020. "Wir erwarten auch in 2019 einen weiter wachsenden Absatz unserer Fahrzeuge", sagte Vertriebschef Timo Resch. Impulse erwarte er von der R-1250-Boxer-Modellfamilie, der neuen S 1000 RR und dem breiteren Modellangebot in der Mittelklasse.

BMW baut drei Viertel seiner Motorräder mit 2000 Mitarbeitern im Stammwerk Berlin, den Rest in Brasilien, Thailand, Indien und einem Scooter-Werk in China. Die BMW-Motorradsparte hatte 2017 gut 2,3 Milliarden Euro Umsatz und 205 Millionen Euro Gewinn vor Steuern erwirtschaftet./rol/DP/mis

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BMW kann Anteil an Werk in

BMW kann Anteil an Werk in China für 3,6 Milliarden Euro aufstocken

Der Autobauer BMW hat einen weiteren Schritt zur geplanten Übernahme der Mehrheit an seinem weltweit grössten Werk in China erreicht. Sein chinesischer Partner Brilliance China Automotive habe am Freitag beschlossen, ihm für 3,6 Milliarden Euro 25 Prozent der Anteile am Gemeinschaftsunternehmen BMW Brilliance zu verkaufen, teilte BMW in München mit. "Das Closing wird spätestens im Jahr 2022 erfolgen, wenn die Joint-Venture-Pflicht für Automobilproduktion in China ausläuft."

18.01.2019 15:41

Bislang zwingt die Volksrepublik alle Autobauer, sich Werke in China zur Hälfte mit örtlichen Partnern zu teilen. Der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang hatte BMW aber bei einem Besuch in Berlin erlaubt, seinen Anteil an dem Gemeinschaftsunternehmen in Shenyang aufzustocken. Daraufhin unterschrieben BMW und Brilliance eine Absichtserklärung, wonach BMW statt 50 künftig 75 Prozent halten soll.

BMW hat in Shenyang zusammen mit Brilliance im vergangenen Jahr 490 000 Autos gebaut. Die Kapazität soll schrittweise auf 650 000 BMW-Autos jährlich erhöht werden. Shenyang ist der grösste BMW-Standort vor Spartanburg in den USA und Dingolfing in Niederbayern. Der BMW-Konzern will bald auch einen Elektro-Mini in China bauen - mit Great Wall Motor als chinesischem Partner./rol/DP/he

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BMW auf Sparkurs -

BMW auf Sparkurs - Konzernchef Krüger erläutert Kurs

BMW hat im vergangenen Jahr zwar mehr Autos verkauft, aber deutlich weniger Gewinn gemacht als im Vorjahr. Wie es jetzt weitergeht, will Vorstandschef Harald Krüger am Mittwoch (10.00) bei Vorlage der Bilanz in München erklären. Eine Frage wird sein, ob BMW wie VW und Audi auch mit einem Stellenabbau sparen will oder ob das für die Bayern derzeit weiterhin kein Thema ist.

20.03.2019 06:31

Im vergangenen Jahr hatte BMW sogar 5000 zusätzliche Mitarbeiter eingestellt. Jetzt muss BMW allerdings viel mehr sparen, das hat der Vorstand vergangene Woche schon angekündigt und auf weiteren Gegenwind verwiesen.

Denn neue Modelle und hohe Investitionen in Elektroautos, den Umbau der Werke und in Digitalisierung kosten Milliarden. Die beiden grössten Automärkte China und USA schwächeln. Die amerikanisch-chinesischen Zollstreitigkeiten hängen wie ein Damoklesschwert über den Münchnern, die ihre grossen SUV-Autos in den USA bauen und auch nach China exportieren. Und in Europa trifft der Brexit BMW mit seinen Auto- und Motorenwerken von Mini und Rolls-Royce hart. Grossbritannien ist für den Konzern der viertgrösste Absatzmarkt.

Für das laufende Jahr hat BMW ein leichtes Absatzplus in Aussicht gestellt - was das für Umsatz und Ergebnis heisst, könnte der Vorstand am Mittwoch sagen. Spannend ist auch, ob BMW Teile seiner Produktion aus England abzieht. Möglicherweise könnten Teile der Produktion verlagert werden, etwa nach Österreich.

Um zu sparen und finanzstarken neuen Konkurrenten Paroli bieten zu können, schliesst BMW auch Partnerschaften. In den vergangenen Wochen taten sich BMW und Daimler beim Carsharing, Mobilitätsdiensten und beim Autonomen Fahren zusammen. Ob BMW und Daimler darüber hinaus auch gemeinsam Plattformen entwickeln wollen, ist offen.

Sparen will BMW unter anderem bei der Vielfalt von Ausstattungen, Motor- und Modellvarianten. Offen ist, welche Werke wie davon betroffen sind.

BMW-Chef Krüger könnte sich auch zu der Forderung von VW-Chef Herbert Diess äussern, der Subventionen für Elektroautos von grossen zu kleinen Modellen umschichten lassen will. Den Zuschuss für Hybridmodelle würde VW zugunsten von vollelektrischen Autos halbieren. BMW hat im Laufe dieses Jahres zehn Hybride und zwei vollelektrische Modelle im Angebot.

Im vergangenen Jahr hatte der BMW-Konzern 2,5 Millionen Autos verkauft. Der Umsatz war aber leicht gesunken auf 97,5 Milliarden Euro, das Ergebnis vor Steuern ging um 8 Prozent zurück auf 9,8 Milliarden Euro, und wegen höherer Steuern brach der Gewinn sogar um 17 Prozent ein auf 7,2 Milliarden Euro. Das bekommen die Geschwister Susanne Klatten und Stefan Quandt und die anderen Aktionäre zu spüren: Die Dividende soll entsprechend gekürzt werden./rol/DP/zb

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bonobolio
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Korea setzt voll auf Wasserstoff + Brennstoffzellen

Korea geht mit gutem Beispiel voran und setzt voll auf Wasserstoff + Brennstoffzellen (ebenfalls Japan im Rahmen der Olympiade 2020):

http://m.koreaherald.com/view.php?ud=20190320000572#cb

Da dürften Brennstoffzellen-Firmen wie Plug Power stark profitieren...

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BMW zahlt Mitarbeitern gut

BMW zahlt Mitarbeitern gut 9000 Euro Prämie

BMW , Daimler und Audi machen weniger Gewinn und senken deshalb auch ihre Mitarbeiterbeteiligung. Am meisten bekommen die 81 000 BMW-Beschäftigten in Deutschland: Ein Facharbeiter des Münchner Autokonzerns erhält 9175 Euro Erfolgsprämie für das vergangene Jahr, wie ein Sprecher am Donnerstag sagte. Vergangenes Jahr hatte die Sonderzahlung nach einem Rekordgewinn sogar 9455 Euro betragen. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet.

21.03.2019 15:17

Die rund 130 000 Tarifbeschäftigten bei Daimler erhalten 4965 Euro Ergebnisbeteiligung, nach 5700 Euro im Vorjahr. Für die 61 000 Audi-Beschäftigten im Stammwerk Ingolstadt und im württembergischen Neckarsulm sinkt die Gewinnbeteiligung für einen Facharbeiter um 1100 auf 3630 Euro./rol/DP/men

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Microsoft und BMW kündigen

Microsoft und BMW kündigen offene Fertigungs-Plattform an

Microsoft und BMW wollen gemeinsam die Produktionsprozesse beschleunigen und haben am Dienstag auf der Hannover Messe dafür eine gemeinsame Initiative angekündigt. Die Rentabilität der Fertigung werde bislang oft durch komplexe Softwaresysteme behindert, in denen die Daten in einzelnen Silos lagern und damit die Produktion ausbremsen, teilten die Unternehmen mit. BMW und Microsoft erhoffen sich von der Initiative, dass die Entwicklung intelligenter Fabriklösungen besser unterstützt wird. Ausserdem sollen verschiedene Hersteller in der Automobilindustrie gemeinsam effektiver zusammenarbeiten können. Ziel sei es, die industrielle Entwicklung des Internet der Dinge deutlich zu beschleunigen.

02.04.2019 11:09

Microsoft wolle gemeinsam mit der BMW Group die Effizienz digitaler Produkte in der gesamten Branche verändern, sagte Microsoft-Manager Scott Guthrie. Auf der Microsoft-Plattform Azure sollen künftig mehr als 3000 Maschinen, Roboter und autonome Transportsysteme im Internet der Dinge verbunden werden. Bis Ende des Jahres sollen auf der Plattform vier bis sechs Partnerunternehmen gemeinsam arbeiten können. Microsoft hat in den vergangenen Jahren massiv seine Software geöffnet und setzt inzwischen stark auf allgemein zugängliche Open-Source-Software. So sollen Daten auch von mehreren Industriepartner gemeinsam genutzt werden, was in der Industrie 4.0, in dem alle möglichen Dinge und Maschinen vernetzt arbeiten, zunehmend wichtiger wird./gri/DP/stk

(AWP)

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BMW-Absatz wächst gegen den

BMW-Absatz wächst gegen den Trend

(Ausführliche Fassung) - Im Gegensatz zu den Konkurrenten Mercedes-Benz und Audi hat BMW im März mehr Autos verkauft als vor einem Jahr. Trotz des Modellwechsels beim 3er BMW und weiterhin schwierigen Marktbedingungen stieg der Absatz der Stammmarke um 3,7 Prozent auf 221 600 Fahrzeuge, wie das Unternehmen am Donnerstag in München mitteilte. Auch in China und den USA lieferte BMW gegen den Markttrend mehr Autos aus. Vertriebsvorstand Pieter Nota sagte: "Der März war mit Blick auf den Absatz unser bester Einzelmonat aller Zeiten."

11.04.2019 10:04

Nur der Mini verkaufte sich schlechter. BMW, Mini und Rolls-Royce zusammen legten im März um 2,8 Prozent zu. Im ersten Quartal verkaufte der Konzern insgesamt gut 605 000 Autos und damit 0,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Für das Gesamtjahr hat der Vorstand ein leichtes Absatzwachstum in Aussicht gestellt.

Den Rückstand auf den Oberklasse-Konkurrenten Mercedes-Benz halbierte BMW fast im Vergleich zum Vorjahr. Die Stuttgarter verkauften im ersten Quartal 561 000 Autos mit dem Stern und damit 5,6 Prozent weniger. Die Münchner kamen auf 519 000 Autos der Stammmarke und ein Plus von 0,4 Prozent. Audi folgte mit 447 000 Autos und einem Minus von 3,6 Prozent.

BMW hatte ein stärkeres zweites Halbjahr in Aussicht gestellt. Nota sagte, das Jahr entwickle sich hinsichtlich des Absatzes bisher wie erwartet. In China, wo der BMW-Konzern ein Viertel seiner Autos verkauft, stieg die Nachfrage im März um 12,5 Prozent, in Europa um 3,1 Prozent und in den USA um 0,4 Prozent. Trotz der Brexit-Turbulenzen verkaufte der BMW-Konzern in Grossbritannien im März wie auch im ersten Quartal insgesamt mehr Autos. Der Mini allerdings lag im März und im Quartal insgesamt unter Vorjahreswerten./rol/DP/men

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Milliarden

Milliarden-Kartellrückstellung reisst BMW-Kerngeschäft in die roten Zahlen

Der Autobauer BMW ist in seinem Kerngeschäft wegen der Milliardenrückstellung für eine drohende EU-Kartellstrafe in die roten Zahlen gerutscht. Im Kerngeschäft lag der Verlust vor Zinsen und Steuern bei 310 Millionen Euro, wie der Dax-Konzern am Dienstag in München mitteilte. Vor einem Jahr hatte BMW hier noch 1,88 Milliarden Euro Gewinn gemacht.

07.05.2019 07:48

Die Münchener stellen für das EU-Kartellverfahren rund um angeblich verbotene Absprachen deutscher Autobauer in Sachen Abgasnachbereitung 1,4 Milliarden Euro zurück. Anfang April hatte BMW bereits angedeutet, wohl mehr als eine Milliarde Euro dafür aufwenden zu müssen. In diesem Jahr rechnet BMW nun nur noch mit einer Marge vor Zinsen und Steuern von 4,5 bis 6,5 Prozent im Automobilgeschäft, wie das Unternehmen konkretisierte. 2018 hatte sie noch 7,2 Prozent betragen.

Neben der Vorsorge für eine mögliche Kartellstrafe belastet BMW weiter das schwierige Umfeld in der Autobranche sowie höhere Ausgaben für Forschung und Entwicklung. Auch ohne Rückstellung wäre die Marge im Kerngeschäft von 9,7 Prozent vor einem Jahr auf 5,6 Prozent gefallen. Das war ein deutlicherer Rückgang als Analysten im Schnitt erwartet hatten. Konzernweit ging der Umsatz um 0,9 Prozent auf 22,5 Milliarden Euro zurück, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern lag bei 589 Millionen Euro knapp 80 Prozent niedriger. Unter dem Strich verdiente BMW mit 588 Millionen Euro nur noch rund ein Viertel von dem Überschuss aus dem Vorjahreszeitraum./men/fba

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BMW-Aktionäre watschen

BMW-Aktionäre watschen Konzernführung ab

(Ausführliche Fassung) - BMW -Chef Harald Krüger hat vor der Entscheidung über eine Verlängerung seines Vertrages ein schlechtes Zeugnis von den Aktionären bekommen. Auf der Hauptversammlung am Donnerstag in München hagelte es Kritik. Kartellstrafe, Gewinneinbruch, Kursverlust und Dividendenkürzung: "Von BMW kommen derzeit nur Hiobsbotschaften", sagte Janne Werning von Union Investment, der Fondsgesellschaft der Volks- und Raiffeisenbanken.

16.05.2019 14:48

Die Vizepräsidentin der Deutschen Schutzgemeinschaft für Wertpapierbesitz (DSW), Daniela Bergdolt, sagte: "Ich bin nicht zufrieden mit BMW!" Viele Probleme seien hausgemacht, BMW habe die Zeichen der Zeit zu spät erkannt. "Sie haben sich viel zu lange auf Ihrer Position der Stärke ausgeruht", warf Bergdolt der Konzernspitze vor. Sie erwarte von BMW eine Strategie, "die Tesla vom Tisch bläst". Der US-Rivale gilt als Elektroautopionier und wächst mit seinem ersten Massenmarktmodell Model 3 derzeit stark.

Die BMW-Aktie hat innerhalb eines Jahres 25 Prozent ihres Wertes verloren. Der Münchner Autobauer hatte im vergangenen Jahr zwar mehr Autos verkauft als im Vorjahr, aber der Gewinn vor Steuern sank von den 10,7 Milliarden Euro des Rekordjahrs 2017 auf 9,8 Milliarden Euro und soll im laufenden Jahr sogar unter 8,9 Milliarden Euro fallen. Die drohende Milliardenstrafe der EU-Kartellwächter wegen Technikgesprächen mit VW und Daimler ist nur ein Grund.

Im Gegensatz zum Volkswagen -Konzern setzen BMW und Daimler nicht voll auf das Batterieauto, sondern auch auf Benzin-, Diesel- und Hybridautos mit Verbrenner- und Elektroantrieb kombiniert. Das erfordert zwar noch höhere Investitionen. Doch technologische Offenheit sei entscheidend, um die verschiedenen Kundenwünsche flexibel bedienen zu können, sagte Krüger. "Alles auf eine Karte zu setzen", "ist der falsche Weg und für den Wohlstand in Deutschland gefährlich". Mit zehn elektrifizierten Autos habe BMW heute das breiteste Angebot und sei beim Verkauf Marktführer in Europa.

Daniel Bauer, Chef der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK), lobte diese Strategie. Dagegen kritisierte Werning: "BMW wirkt zaghaft, kraft- und mutlos." Die Konkurrenz in Wolfsburg, Ingolstadt und Stuttgart drücke bei der Elektromobilität mehr aufs Tempo, BMW fahre mit angezogener Handbremse.

Mit einem deutlichen Seitenhieb auf Vorstandschef Krüger sagte der Fonds-Analyst: "Daimler wandelt sich zur Holding und sorgt mit dem anstehenden Wechsel an der Konzernspitze für neue Impulse."

Der 66-jährige Daimler-Chef Dieter Zetsche übergibt sein Amt kommende Woche an Ola Källenius. Der 53-jährige Krüger steht seit vier Jahren an der Spitze von BMW, sein jetziger Vertrag läuft in genau einem Jahr aus. Über eine Verlängerung entscheidet der neue Aufsichtsrat.

Die Geschwister Susanne Klatten und Stefan Quandt, die knapp die Hälfte der Aktien und Stimmrechte halten, bewarben sich am Donnerstag erneut für den Aufsichtsrat. Neu kandidierte der frühere SAP -Manager Vishal Sikka. Ausserdem zieht die IG-Metall-Funktionärin Verena Dohna-Jäger neu in das Kontrollgremium ein.

Wie die anderen Autobauer kämpft auch BMW mit der weltweit schwächeren Nachfrage und neuen Zollhürden. Zugleich müssen sie enorme Summen in Elektroautos und die Umrüstung der Fabriken investieren, um die Vorgaben in China und der EU einzuhalten und Strafabgaben zu vermeiden. Dazu kommen Investitionen in selbstfahrende Autos und Mobilitätsdienste, um nicht in naher Zukunft als blosser Zulieferer der finanzstarken IT-Konzerne dazustehen.

Bauer sagte, langfristig betrachtet schneide die BMW-Aktie deutlich besser als Daimler. Analyst Daniel Schwarz von der Schweizer Grossbank Credit Suisse erwartet in einer aktuellen Studie, dass BMW den Tiefpunkt der Profitabilität jetzt erreicht habe. Nächstes Jahr habe BMW die jüngste Modellpalette im Wettbewerb.

Max Burton vom US-Analysehaus Bernstein kommt in einer Branchenstudie vom Montag zu dem Schluss, BMW sollte die weniger profitable Kleinwagenmarke Mini aufgeben und noch viel stärker auf grosse, margenstarke Plug-in-Hybride setzen. Das bringe Pluspunkte bei den EU-Klimavorschriften und mehr Gewinn./rol/men/DP/jha

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BMW dank China und neuen SUV

BMW dank China und neuen SUV-Modellen mit Absatzschub

Der Autobauer BMW profitiert zunehmend von seinen neuen SUV-Modellen. Im Mai verkaufte der Konzern von der Stammmarke BMW mit 181 888 Autos 4,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie der Dax-Konzern am Donnerstag in München mitteilte. Besonders die neuen Stadtgeländewagen aus der X-Modellreihe konnten den Münchenern einen kräftigen Schub geben - vor allem auch in China, wo BMW den neuen X3 seit einigen Monaten auch vor Ort produziert und nicht mehr importieren muss. In dem wichtigsten Einzelmarkt konnte BMW mit seinen Marken BMW und Mini im Mai insgesamt knapp ein Drittel mehr Autos verkaufen und stemmt sich damit erfolgreich gegen die Flaute am chinesischen Markt. "Dieses positive Absatzergebnis zeigt klar die Wirksamkeit unserer Modelloffensive", sagte BMW-Vertriebschef Pieter Nota.

13.06.2019 09:00

Auf Jahressicht liegt die Marke BMW beim Absatz nach fünf Monaten nun 1,6 Prozent im Plus bei 872 000 Autos. Zwar verkaufte Rivale Daimler mit seiner Marke Mercedes-Benz noch etwas mehr Autos als die Münchener und liegt nun bei mehr als 938 000 Wagen. Der Rückstand von BMW auf die Stuttgarter beträgt damit gut 66 000 Fahrzeuge. Vor einem Jahr lag BMW aber mit gut 126 000 weniger verkauften Autos noch deutlich stärker hinter dem Konkurrenten. 2020 will BMW-Chef Harald Krüger die Marke BMW beim Verkauf von Premiumautos wieder an der Spitze sehen. Abgeschlagen auf Rang drei ist die VW -Premiumtochter Audi mit bisher gut 739 000 ausgelieferten Autos./men/stk

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Sprecher: Kein

Sprecher: Kein Einstellungsstopp bei BMW

(Ausführliche Fassung) - Beim Münchner Autohersteller BMW gibt es derzeit keinen Einstellungsstopp. Das sagte ein Konzernsprecher am Donnerstagabend in München. Ein entsprechender Bericht des "Handelsblatt" (Freitag) treffe nicht zu. Die Zeitung hatte zuvor über den Einstellungsstopp berichtet. Das Management von BMW habe erstmals seit zehn Jahren zu dieser Massnahme gegriffen, hiess es in dem Bericht unter Berufung auf Angaben aus Konzernkreisen. Um einen direkten Stellenabbau zu vermeiden, wolle BMW frei werdende Arbeitsplätze nach Möglichkeit nicht neu besetzen.

27.06.2019 22:05

BMW will in den nächsten vier Jahren zwölf Milliarden Euro einsparen. So sollen die hohen Kosten für neue Modelle, Technik und Elektroautos gedeckt werden. Die Elektroautos des Konzerns sollen bis zum Jahr 2025 so profitabel werden wie die Fahrzeuge mit klassischen Verbrennungsmotoren. Das hatte Finanzvorstand Nicolas Peter der "Financial Times" (Donnerstag) gesagt. BMW hat sich zum Ziel gesetzt, 25 neue Elektro- oder Hybridfahrzeugmodelle von 2023 bis 2025 auf den Markt zu bringen, von denen mehr als die Hälfte batteriebetrieben sein sollen./brd/DP/he

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BMW-Chef Krüger hört auf -

BMW-Chef Krüger hört auf - Produktionschef Zipse Nachfolger?

(neu: Berichte zu möglicher Krüger-Nachfolge im vierten Absatz) - Der Autobauer BMW muss sich einen neuen Chef suchen. BMW-Vorstandschef Harald Krüger stehe für eine Verlängerung seines Ende April 2020 auslaufenden Vertrages nicht zur Verfügung, teilte der Dax-Konzern überraschend am Freitag in München mit. Der Aufsichtsrat will sich in seiner Sitzung am 18. Juli mit der Nachfolge Krügers befassen. Die BMW-Stammaktie reagierte kaum auf die Nachricht und lag am Nachmittag gut 0,4 Prozent im Minus.

05.07.2019 14:08

"Nach über zehn Jahren im Vorstand, davon mehr als vier Jahre als Vorstandschef der BMW Group, will ich mich nun beruflich neu orientieren", sagte Krüger laut Mitteilung. Schon seit einigen Wochen steht Krügers Zukunft bei den Münchenern in Frage, Kritiker warfen ihm Zaghaftigkeit bei der Ausrichtung des Konzerns auf künftige Aufgaben vor.

Seit 1992 ist der 53-jährige Maschinenbauingenieur im Konzern. Krüger hatte im Mai 2015 das Rennen um den Chefposten bei den Münchnern gegen den damaligen BMW-Einkaufsvorstand und heutigen VW-Konzernchef Herbert Diess für sich entschieden, vor allem, weil er als Teamplayer galt und den Rückhalt bei den Grossaktionären der Erbenfamilie Quandt hatte.

Auf Krüger dürfte nun Produktionsvorstand Oliver Zipse an der Spitze des Führungsgremiums folgen, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" ("FAZ") und die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Konzernkreise schrieben. Zipse ist 55 Jahre alt und könnte schon auf der Aufsichtsratssitzung Mitte Juli am US-Standort in Spartanburg (South Carolina) zum neuen Chef gekürt werden, hiess es in der "FAZ". Ein BMW-Sprecher wollte die Informationen nicht kommentieren. Als ein weiterer interner Kandidat aus dem Vorstand gilt Entwicklungschef Klaus Fröhlich, der allerdings mit 59 Jahren bald die bei BMW geltende Altersgrenze von 60 Jahren für Vorstände erreicht.

Krüger hat in seiner Amtszeit 2016 die Führung im weltweiten Verkauf von Premiumautos an den Erzrivalen Mercedes-Benz aus dem Daimler -Konzern abgeben müssen, die sein Vorgänger Norbert Reithofer Jahre zuvor erobert hatte. Derzeit befindet sich BMW vor allem dank neuer SUV-Modelle und insbesondere in China und den USA mit den Verkaufszahlen wieder im Aufwind - für 2020 hatte Krüger das Ziel ausgegeben, wieder vor Mercedes-Benz liegen zu wollen.

"Harald Krüger hat über ein Vierteljahrhundert für die BMW Group in den verschiedensten Funktionen mit grosser Leidenschaft wichtige Akzente gesetzt", sagte Reithofer, heute Aufsichtsratschef. Krüger habe die Bedeutung strategischer Kooperationen im Konzern gestärkt, hiess es vom Unternehmen. Dazu gehört das Zusammengehen mit Daimler bei Mobilitätsdiensten wie Carsharing und Fahrtenvermittlung, aber auch die gemeinsame Forschung an Technologien für das autonome Fahren mit den Stuttgartern. Auf diesem Gebiet hat BMW auch eine Allianz mit dem US-Technologiekonzern Intel und der Softwarefirma Mobileye.

Zuletzt bekam Krüger von den eigenen Aktionären auf der Hauptversammlung im Mai allerdings ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Vergangenes Jahr verfehlte der Autobauer in seinem Kerngeschäft erstmals seit der Finanzkrise die Renditeziele, auch weil BMW viel Geld in Elektroantriebe und neue Modelle gesteckt hat. Der Gewinn brach ein, die Dividende wurde gekürzt.

Auch in diesem Jahr wird das mittelfristige Ziel aller Voraussicht nach nicht erreicht. Zusätzlich musste der Konzern zuletzt eine Rückstellung in Höhe von 1,4 Milliarden Euro bilden, um für eine mögliche Kartellstrafe durch die Europäische Kommission gewappnet zu sein./men/nas/jha/

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Verwaltungsrat von BMW beruft

Verwaltungsrat von BMW beruft Oliver Zipse zum Konzernchef

Oliver Zipse ist zum neuen Konzernchef von BMW ernannt worden.

19.07.2019 01:33

Der Verwaltungsrat des deutschen Autoherstellers beförderte den 55-Jährigen am Donnerstag bei einer Sitzung am US-Standort Spartanburg in South Carolina an die Spitze des Münchner Konzerns. Er löst Mitte August Harald Krüger ab, der Anfang Juli nach wochenlangen Spekulationen über seine Zukunft erklärt hatte, dass er für eine zweite Amtszeit nicht zur Verfügung steht.

Zipse, der bisher die Produktion verantwortete, hat seine gesamte Laufbahn bei BMW verbracht. Er war zeitweise auch Strategiechef. Vertraute beschreiben ihn als besonders durchsetzungsfähig. Er soll den Konzern, der seinen Vorsprung in der Elektromobilität zu verspielen droht, zurück auf die Erfolgsspur bringen.

Als Produktionschef hat Zipse den BMW-Konzern durch ein weltweit ausgeklügeltes Netz von Produktionsstandorten weniger abhängig von Handelskonflikten und Konjunktur-Schwankungen gemacht.

(SDA)

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BMW schafft im August

BMW schafft im August deutliches Verkaufsplus in USA

Der Autobauer BMW hat dank starker SUV-Nachfrage ein weiteres deutliches Absatzplus auf dem US-Markt erzielt. Im August nahmen die Verkäufe der Stammmarke verglichen mit dem Vorjahreswert um 7,2 Prozent auf 25 505 Neuwagen zu, wie das Unternehmen am Mittwoch am US-Sitz in Woodcliff Lake mitteilte. Im bisherigen Jahresverlauf steigerte BMW den Absatz um 2,9 Prozent./hbr/fba

04.09.2019 21:32

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