BP

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26.05.2010 20:32
#1
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BP

BP hat grade angefangen das Oel-Leck zu stopfen.

Könnte wetten, dass es nicht funktioniert und

der Kurs weiter sinkt.

Leider kann ich BP bei meinem Broker nicht shorten.

15.07.2016 08:20
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BP: Explosion von 'Deepwater Horizon' kostet insgesamt 62 Milliarden US-Dollar
14.07.2016 20:50

LONDON (awp international) - Die Explosion der Ölplattform "Deepwater Horizon" kostet dem britischen Konzern BP zufolge insgesamt knapp 62 Milliarden US-Dollar. Die vorläufige Endabrechung legte das Unternehmen am Donnerstag nach spürbaren Fortschritten bei den noch offenen Rechtsstreitigkeiten vor. Steuerliche Effekte drücken die Rechnung von ursprünglich 61,6 auf 44,0 Milliarden Dollar.

Bei der Explosion der "Deepwater Horizon" im April 2010 im Golf von Mexiko waren elf Menschen ums Leben gekommen. Über Monate hatte das Leck am Bohrloch nicht geschlossen werden können - 3,19 Millionen Barrel (je 159 Liter) Öl liefen nach Berechnung eines US-Gerichtes ins Meer.

Es war eines der grössten Unglücke in der Geschichte der Erdölförderung auf See. Erst nach vier gescheiterten Anläufen und 87 Tagen konnten Ingenieure eine Stahlglocke über die offene Quelle stülpen und den starken Strom aus dem Ölfeld stoppen. Mehr als 2000 Kilometer Küste wurden verschmutzt./he

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26.04.2016 08:47
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BP in roten Zahlen wegen Ölpreisverfall
26.04.2016 08:21

LONDON (awp international) - Die niedrigen Öl und Gaspreise haben dem britischen Ölkonzern BP zum Jahresauftakt Verluste eingebrockt. Unter dem Strich stand ein Minus von 583 Millionen US-Dollar wie BP am Dienstag mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte der Gewinn noch 2,6 Milliarden Dollar betragen. Beim von Analysten beachteten um Sondereffekte bereinigten Gewinn blieb BP überraschend in den schwarzen Zahlen: Diese Gewinngrösse lag bei 532 Millionen Dollar - ein Rückgang um 80 Prozent zum Vorjahr. Analysten hatten hier aber mit einem Verlust von rund 245 Millionen gerechnet.

Die Aktionäre sollen für das erste Jahresviertel wie erwartet eine Dividende von 10 Cent je Aktie erhalten. Der Ölpreis ist seit Mitte 2014 auf Talfahrt und setzt alle Ölunternehmen weltweit unter Druck. BP hat deshalb bereits Sparmassnehmen eingeleitet, Stellenstreichungen angekündigt und auch die Investitionen zurückgefahren./stk/stb

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05.04.2016 08:32
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Richter billigt Einigung mit BP nach 'Deepwater Horizon'-Katastrophe
05.04.2016 06:58

HOUSTON (awp international) - Ein US-Richter hat endgültig eine Einigung mit dem britischen Energiekonzern BP über die Zahlung von rund 20,8 Milliarden Dollar in Folge der Explosion der Ölplattform "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko gebilligt. Der Deal über 18,5 Mrd Euro war bereits im Oktober abgeschlossen worden. Richter Carl Barbier veröffentlichte die Einigung am Montag (Ortszeit) in New Orleans (Bundesstaat Louisiana).

US-Justizministerin Loretta Lynch sprach in einer Mitteilung von der "grössten Strafe aller Zeiten wegen Umweltvergehen." Gleichzeitig werde nun eines der weitreichendsten Renaturierungsprogramme aller Zeiten folgen. Laut Ministerium sollen Lebensräume wiederhergestellt, die Wasserqualität verbessert und Meeresressourcen geschützt werden.

Bei der Explosion der "Deepwater Horizon" im April 2010 kamen elf Menschen ums Leben, 3,19 Millionen Barrel (je 159 Liter) Öl liefen nach Berechnung eines US-Gerichtes ins Meer. Es war eines der grössten Unglücke in der Geschichte der Erdölförderung auf See. Erst nach vier gescheiterten Anläufen und 87 Tagen konnten Ingenieure eine Stahlglocke über die offene Quelle stülpen und den starken Strom aus dem Ölfeld stoppen. Mehr als 2000 Kilometer Küste wurden verschmutzt./cro/DP/stb

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02.02.2016 08:51
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BP-Gewinn bricht wegen Ölpreisverfall ein
02.02.2016 08:39

LONDON (awp international) - Der Ölpreisverfall und die deutlich niedrigeren Gaspreise haben beim britischen Ölkonzern BP tiefe Spuren in der Bilanz hinterlassen. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn zu Wiederbeschaffungskosten brach im vierten Quartal 2015 auf 196 Millionen US-Dollar ein, wie BP am Dienstag mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte der Gewinn noch 2,2 Milliarden Dollar betragen. Damit verfehlte das Unternehmen deutlich die Erwartungen des Marktes. Die Aktionäre sollen für das vierte Quartal eine Dividende von 10 Cent je Aktie erhalten.

Im Gesamtjahr 2015 halbierte sich der Gewinn praktisch auf 5,9 Milliarden Dollar, nach 12,1 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor. Der Ölpreis ist seit Mitte 2014 auf Talfahrt und hat seitdem 70 Prozent verloren. BP hat deshalb bereits Sparmassnehmen eingeleitet. Neben deutlich weniger Investitionen will der britische Ölkonzern wie bereits bekannt bis Ende 2017 rund 7000 Stellen streichen./mne/stb

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12.01.2016 15:47
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BP baut wegen Ölpreisverfall noch mehr Stellen ab
12.01.2016 14:34

LONDON (awp international) - Der britische Rohstoffriese BP verschärft wegen des Ölpreisverfalls den Personalabbau. In der Förderung sollen zusätzlich 4000 Arbeitsplätze abgebaut werden, sagte ein Sprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur Bloomberg. Davon betroffen seien 600 Mitarbeiter in der Nordsee. Im Vorjahr hatte der Konzern angesichts des Ölpreisrückgangs bereits einen Abbau von 4000 Stellen bekannt gegeben. Ende 2014 hatte der Konzern insgesamt gut 84 000 Mitarbeiter.

In der weltweiten Ölindustrie sorgt der Ölpreisverfall nicht nur für einen Umsatz- und Gewinneinbruch, sondern auch für Projektverschiebungen und den Abbau von tausenden Arbeitsplätzen. Am Dienstag setzten die Ölpreise die Talfahrt fort. Erstmals seit zwölf Jahren fielen die wichtigsten Ölpreise unter 31 US-Dollar je Barrel. Ein Ende der Talfahrt ist angesichts des hohen Angebots, der eher schwachen Nachfrage und des festen Dollar nicht in Sicht./jha/enl/fbr

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28.04.2015 09:08
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BP verkraftet niedrigen Ölpreis besser als erwartet

28.04.2015 08:47

LONDON (awp international) - Der britische Ölkonzern BP hat im Auftaktquartal erneut den Ölpreisverfall zu spüren bekommen. Der bereinigte Gewinn zu Wiederbeschaffungskosten sank im Jahresvergleich von 3,2 Milliarden auf knapp 2,6 Milliarden US-Dollar, wie das Unternehmen am Dienstag in London mitteilte. Trotz des deutlichen Rückgangs übertraf BP aber die Schätzungen der Analysten. Vor allem das Raffineriegeschäft half dabei, den niedrigen Ölpreis zu verdauen. Neben dem starken Preisrückgang machte BP auch die starke Abwertung des Rubel zu schaffen. Dies führte zu einem Gewinneinbruch beim Rosneft-Anteil. BP hält fast ein Fünftel am grössten russischen Ölproduzenten.

Im vergangenen Jahr war der Ölpreis für die Sorte Brent mehr als 40 Prozent zurückgegangen. Deshalb wappnet Unternehmenschef Bob Dudley derzeit sein Unternehmen für eine Zeit anhaltend niedriger Ölpreise. So sollen die Investitionen mit 20 Milliarden US-Dollar im laufenden Jahr geringer ausfallen als geplant. Zudem würden Förderprojekte verschoben und der Verkauf von Unternehmensteilen vorangetrieben. An der Dividende will Dudley hingegen nicht sparen. Für das erste Quartal sollen 10 Cent je Aktie an die Aktionäre gehen./mne/fbr

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10.12.2014 13:06
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Ölkonzern BP rechnet mit milliardenschweren Umbaukosten

10.12.2014 11:38



LONDON (awp international) - BP kommt neben dem sinkenden Ölpreis auch der Konzernumbau teuer zu stehen. Einschliesslich des kommenden Jahres rechnet der britische Ölkonzern mit rund 1 Milliarde US-Dollar (810 Mio Euro) an zusätzlichen Kosten, wie der Konzern am Mittwoch in London bei einer Strategiepräsentation mitteilte. Der Konzern will sich bei der Öl- und Gasförderung sowie dem Vertrieb seiner Produkte weiter verschlanken.

Der jüngste Sinkflug bei den Ölpreisen und die Abwertung des Rubels machen dem Unternehmen zu schaffen. BP ist zu fast einem Fünftel am grössten russischen Ölproduzenten Rosneft beteiligt. Aktuell teste der Konzern seine Projekte auch für den Fall eines Ölpreises von 60 Dollar je Barrel (159 Liter). Ein Fass der Nordseesorte Brent kostet aktuell gut 67 Dollar. Zuletzt hatte der Vorstand bereits angekündigt, seine geplanten Investitionen im kommenden Jahr möglicherweise um bis zu 2 Milliarden Dollar zu kürzen.

BP hat in den vergangenen 18 Monaten bereits Unternehmensteile im Wert von mehr als 43 Milliarden Dollar verkauft, wie BP-Chef Bob Dudley sagte. Der Konzern braucht das Geld, um für die Folgen der Umweltkatastrophe auf der Bohrplattform "Deep Water Horizon" im Golf von Mexiko 2010 gerade zu stehen. Dafür hat das Unternehmen nach jüngsten Angaben bislang insgesamt auch 43 Milliarden Dollar an Entschädigungen und Strafen gezahlt. Auf den Konzern könnten aber weitere Milliardenzahlungen zukommen./men/zb

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09.12.2014 08:49
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Neue Schlappe für BP
 

Der britische Ölriese BP ist mit seiner Berufung gegen einen Milliarden-Vergleich nach der Ölpest im Golf von Mexiko 2010 endgültig gescheitert.

Das höchste US-Gericht wies am Montag den Einspruch des Konzerns gegen die Vereinbarung über Entschädigungsleistungen kommentarlos zurück, wie die "Washington Post" und andere Medien berichteten. In dem Vergleich von 2012 hatte sich BP zur Kompensation von Geschäftseinbussen durch die Ölpest bereiterklärt. Für die Zahlungen gab es keine Obergrenze, aber Berichten zufolge hatte der Konzern seinerzeit umgerechnet etwa 6,3 Milliarden Euro an Ausgaben im Rahmen dieses Vergleichs veranschlagt.

Später beklagte BP, dass diese Summe aufgrund von aufgeblähten oder gar völlig unbegründeten Entschädigungsforderungen weitaus höher liegen dürfte. In seinem Berufungsantrag wandte sich das Unternehmen gegen seiner Ansicht zu lasche Nachweisanforderungen an angeblich geschädigte Geschäftsleute.

Der Vergleich deckt nur einen Teil der von BP zu zahlenden Entschädigungen und Strafen nach der Explosion der Ölplattform "Deepwater Horizon" ab. Dabei starben elf Menschen, und 4,9 Millionen Barrel (je 159 Liter) Öl liefen 87 Tage lang ins Meer.

(AWP)

 

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28.10.2014 08:41
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BP machen Ölpreisrückgang und Rubelverfall zu schaffen

28.10.2014 08:32



LONDON (awp international) - Der britische Ölkonzern BP hat im dritten Quartal unter dem Ölpreisrückgang und dem Rubelverfall gelitten. Der bereinigte Gewinn zu Wiederbeschaffungskosten sank im Jahresvergleich von 3,7 Milliarden auf 3,0 Milliarden US-Dollar, wie das Unternehmen am Dienstag in London mitteilte. Trotz des deutlichen Rückgangs übertraf BP aber die Schätzungen der Analysten. Die Rubelabwertung im Zuge der Ukraine-Krise sorgte beim Rosneft-Anteil für einen scharfen Einbruch beim bereinigten Gewinn. BP hält fast ein Fünftel am grössten russischen Ölproduzenten.

Konzernchef Bob Dudley sieht den Konzern weiter auf Kurs, um die Ziele für das laufende Jahr zu erreichen. Seinen Aktionären will BP eine Quartalsdividende von zehn US-Cent je Aktie zahlen. Das sind 5,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Dudley baute BP nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko in Folge der Explosion der Ölplattform "Deepwater Horizon" im Jahr 2010 um und trennte sich von Unternehmensteilen. Die Kosten für die Nachwirkungen der Explosion der Ölplattform belaufen sich weiter auf insgesamt 43 Milliarden Dollar für den Konzern./jha/stb

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29.07.2014 08:47
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BP steigert operativen Gewinn überraschend deutlich

29.07.2014 08:43



LONDON (awp international) - Der britische Ölkonzern BP hat im zweiten Quartal mehr verdient als ein Jahr zuvor. Der bereinigte Gewinn zu Wiederbeschaffungskosten erhöhte sich von 2,7 Milliarden auf 3,6 Milliarden US-Dollar, wie das Unternehmen am Dienstag in London mitteilte. Damit übertraf BP die Schätzungen der Analysten. Der Umsatz blieb mit 95,8 Milliarden Dollar praktisch stabil. Seinen Aktionären will BP eine Quartalsdividende von 9,75 US-Cent je Aktie zahlen. Im dritten Quartal dürfte die Produktion niedriger als im zweiten Quartal sein. Dahinter stecken unter anderem geplante Wartungsarbeiten in Alaska und im Golf von Mexiko.

Konzernchef Bob Dudley sprach von einem "erneut erfolgreichen" Quartal. Er sieht den Konzern auf Kurs, um die 2011 im 10-Punkteplan für die Neuaufstellung von BP angekündigten Ziele wie erwartet bis Ende des Jahres zu erreichen. Der Manager baute BP nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko in Folge der Explosion der Ölplattform "Deepwater Horizon" im Jahr 2010 um und trennte sich von Unternehmensteilen. Die Kosten für die Nachwirkungen der Explosion der Ölplattform belaufen sich nun auf 43,0 Milliarden Dollar. Das sind 260 Millionen Dollar mehr als bisher angenommen./jha/stb

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26.05.2014 08:23
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BP macht trotz Sanktionen Geschäfte mit russischem Konzern Rosneft

26.05.2014 06:32



LONDON (awp international) - Ungeachtet politischer Bedenken gegen die Führung in Moskau hat der britische Energiekonzern BP einen neuen Milliardendeal mit dem russischen Staatskonzern Rosneft abgeschlossen. Beide Unternehmen wollen gemeinsam Schieferöl-Vorkommen in der Wolga-Ural-Region erschliessen, teilte BP nach der Unterzeichnung einer entsprechenden Absichtserklärung mit. BP werde 300 Millionen für die Anschubfinanzierung beisteuern.

Den Vertrag hatte am Samstag in St. Petersburg Igor Setschin unterzeichnet, ein enger Vertrauter von Russlands Präsident Wladimir Putin. Er steht auf der Liste des "Inneren Zirkels" von Putin-Freunden, die von US-Wirtschaftssanktionen gegen Russland betroffen sind. Geschäfte mit dem Unternehmen Rosneft seien aber von den Sanktionen nicht betroffen, hiess es von BP./dm/DP/zb

AWP

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29.04.2014 08:50
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BP: Geringere Produktion und schwaches Raffineriegeschäft drücken Gewinn

29.04.2014 08:39



LONDON (awp international) - Der britische Ölkonzern BP hat im ersten Quartal angesichts einer ganzen Reihe von Faktoren weniger verdient als im Vorjahr. Belastet haben eine insgesamt geringere Produktion, der Verkauf von Unternehmensteilen, höhere Kosten und ein schwaches Raffineriegeschäft. Der bereinigte Gewinn zu Wiederbeschaffungskosten ging von 4,2 Milliarden auf 3,2 Milliarden US-Dollar (2,3 Mrd Euro) zurück, wie das Unternehmen am Dienstag in London mitteilte. Damit traf BP die Schätzungen der Analysten auf den Punkt. Der Umsatz sank von 107 auf knapp 93 Milliarden Dollar. Seinen Aktionären will BP eine Quartalsdividende von 9,75 US-Cent je Aktie zahlen, ein Plus von 8,3 Prozent.

Konzernchef Bob Dudley baute BP nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko in Folge der Explosion der Ölplattform "Deepwater Horizon" im Jahr 2010 um und trennte sich von Unternehmensteilen. "Wir haben einen soliden Start in das Jahr hingelegt", sagte Dudley. Er sei zuversichtlich, die 2011 im 10-Punkteplan für die Neuaufstellung von BP angekündigten Ziele wie erwartet bis Ende 2014 zu erreichen. Die Kosten für die Nachwirkungen der Explosion der Ölplattform belaufen sich weiterhin bislang auf 42,7 Milliarden Dollar./stk/stb

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14.03.2014 08:23
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BP darf wieder Geschäfte mit US-Regierung machen

14.03.2014 06:37



WASHINGTON (awp international) - Knapp drei Jahre nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko darf der britische Ölriese BP wieder Geschäfte mit der US-Regierung machen. Darauf einigten sich die US-Umweltbehörde EPA und der Energiekonzern am Donnerstag, wie beide Seiten mitteilten. Im Zuge der Explosion der Plattform "Deepwater Horizon" im April 2010 mit elf Toten und der folgenden Ölpest hatten die USA im November 2012 angekündigt, vorläufig keine neuen Verträge mehr mit BP abzuschliessen. BP muss sich nun für fünf Jahre an eine Reihe ethischer Vorgaben, Sicherheitsbestimmungen und andere Auflagen halten. BP lässt zudem eine Klage gegen den Ausschluss vom US-Geschäft fallen./jot/DP/stk

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03.04.2013 13:32
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BP kehrt Windenergie in den USA den Rücken

03.04.2013 13:07



BP setzt seine Schrumpfkur nach der verheerenden Öl-Pest in den USA fort und zieht sich aus dort aus den erneuerbaren Energien zurück. Das Unternehmen bot am Mittwoch seine Windenergie-Sparte in den USA zum Verkauf an.

BP ist in den USA einer der grössten Betreiber von Windrädern und kann Schätzungen zufolge auf einen Erlös von rund 1,5 Mrd. Dollar hoffen.


Die Briten wollen insgesamt Geschäftsteile im Wert von rund 38 Mrd. Dollar verkaufen, um die riesigen Kosten der Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko nach der Explosion der Bohrinsel "Deepwater Horizon" im Jahr 2010 begleichen zu können.


Zu der nun angebotenen Sparte gehören Anteile an 16 bereits angeschlossenen Windparks in neun US-Bundesstaaten mit einer Gesamtkapazität von 2600 Megawatt sowie zahlreiche Projekte, die sich noch in der Entwicklung befinden.


BP hatte seinen Firmennamen vor einigen Jahren noch als Abkürzung für "Beyond Petroleum" vermarktet und damit sein Engagement in erneuerbaren Energien beworben - eigentlich steht BP für "British Petroleum".


Der Konzern konzentriert sich jedoch längst wieder auf sein traditionelles Öl-Geschäft, weil es wegen der hohen Preise am Markt mehr Gewinn abwirft. Auch andere Öl-Konzerne haben ihre Aktivitäten im Bereich erneuerbare Energien zurückgefahren, seit die klimaschonende Branche von Subventionskürzungen und Preisverfall gebeutelt wird.


Seit 2005 hat BP nur etwa 1 Mrd. Dollar pro Jahr für erneuerbare Energien ausgegeben - verglichen mit seinen jährlichen Gesamt-Investitionen von deutlich über 20 Mrd. Dollar.


Quelle: CASH

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29.11.2012 17:43
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Nach US-Ölkatastrophe: Prozess gegen Aufseher im Februar

29.11.2012 17:33



WASHINGTON (awp international) - Nach der US-Ölkatastrophe im Golf von Mexiko müssen sich die beiden damals höchstrangigen BP-Aufseher im kommenden Jahr wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht verantworten. Der Prozess gegen Robert Kaluza und Donald Vidrine solle am 4. Februar in New Orleans (Louisiana) beginnen, berichtete die Fachagentur Bloomberg am Donnerstag. Die beiden Männer sollen unter anderem für den Tod von 11 Menschen verantwortlich gemacht werden, die nach der Explosion auf der "Deepwater Horizon" vor zweieinhalb Jahren gestorben waren. Sie plädierten nach der offiziellen Anklageverlesung am Mittwoch auf "nicht schuldig".

Kaluza und Vidrine sollen laut Staatsanwaltschaft mehrere Hinweise ignoriert haben, dass es technische Probleme auf der Plattform des britischen Ölkonzerns gegeben habe. Der Unfall hatte zur schwersten Umweltkatastrophe in der US-Geschichte geführt: Etwa 4,9 Millionen Barrel (knapp 780 Millionen Liter) Rohöl liefen 87 Tage lang ungebremst ins Meer. Ganze Küstenabschnitte wurden verschmutzt. Am 15. November hatte sich BP zur Zahlung einer Strafe von 4,5 Milliarden Dollar (knapp 3,5 Milliarden Euro) an die US-Regierung bereiterklärt.


Bereits im Januar soll einem weiteren damals ranghohem BP-Manager der Prozess gemacht werden. Ihm wird angelastet, Informationen über den Unfall vor dem US-Kongress verheimlicht und Ermittler angelogen zu haben./


Quelle: www.cash.ch

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16.11.2012 08:22
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BP einigt sich mit US-Regierung - Weitere Klagen offen

16.11.2012 06:40



LONDON/WASHINGTON (awp international) - Für den britischen Ölkonzern BP ist das juristische Nachspiel der Ölpest im Golf von Mexiko auch nach der Zahlung von 4,5 Milliarden Dollar an die US-Regierung noch nicht ausgestanden. Der US-amerikanische Justizminister Eric Holder kündigte an, dass sich zwei hochrangige BP-Aufseher auf der Bohrinsel "Deepwater Horizon" wegen fahrlässiger Tötung von elf Menschen verantworten müssen, die 2010 bei der Explosion ums Leben gekommen waren.

Ein weiterer ranghoher BP-Manager sei angeklagt, weil er Informationen über den Unfall vor dem US-Kongress verheimlicht haben soll. "Unsere Arbeit ist noch lange nicht zu Ende", sagte Holder. "Ich möchte absolut klarmachen, dass die heutige Einigung nicht das Ende unserer Anstrengungen bedeutet", fügte Holder am Donnerstag (Ortszeit) hinzu.


Schwere Vorwürfe machte auch sein Stellvertreter Lanny A. Breuer. Die Tragödie hätte möglicherweise verhindert werden können. Er sprach von einer "BP-Kultur, Profit über Vorsicht zu stellen". Unachtsamkeit der obersten Entscheidungsträger auf der "Deepwater Horizon" habe im April 2010 die Explosion verursacht.


Es handelte sich um die schwerste Ölpest in der US-Geschichte. Nach der Explosion der Förderplattform liefen 4,9 Millionen Barrel (je 159 Liter) Öl 87 Tage lang ins Meer. Ganze Küstenabschnitte wurden zerstört. Holder sprach von einer "beispiellosen Umweltkatastrophe".


Zudem muss sich BP auf weitere zivilrechtliche Forderungen unter anderem von der US-Bundesregierung und mehreren Bundesstaaten einstellen. Dabei geht es etwa um Schadenersatz für Gewässerverunreinigung und Einnahmeausfälle. Aber auch Privatkläger wollen noch Geld.


BP hatte in seiner Bilanz 38 Milliarden Dollar für die Kosten der Katastrophe zurückgestellt. 14 Milliarden mussten die Briten bereits an Reparatur- und Reinigungskosten zahlen, etwa für das Stopfen des Lecks. Neun Milliarden Dollar wurden bereits an private Kläger ausgezahlt./


Quelle: www.cash.ch

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15.11.2012 08:36
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BP zahlt Rekordstrafe im Streit um Ölpest-Folgen

 
Im Streit um die Folgen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko stehen die USA und der britische Ölkonzern BP offenbar unmittelbar vor einer Einigung.

Das Unternehmen werde sich schuldig bekennen und im Gegenzug weiteren Ermittlungen entgehen, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Das US-Justizministerium habe eine entsprechende Vereinbarung mit BP erzielt, die noch am Donnerstag bekanntgegeben werden könne. Der Konzern werde zudem eine Rekordstrafe zahlen, sagte ein weiterer Eingeweihter. Die genaue Höhe wurde zunächst nicht bekannt. Bisher hatte BP den Vorwurf der groben Fahrlässigkeit und des mutwilligen Fehlverhaltens entschieden zurückgewiesen. BP und das Justizministerium lehnten Stellungnahmen ab.


Im Streit um Schadenersatzforderungen hatten die USA zuletzt den Ton gegenüber BP deutlich verschärft. Das Justizministerium zog mit einem vernichtenden Urteil über Sicherheitskontrollen gegen die Briten ins Feld. BP hatte sich in einem anderen Verfahren bereits mit 125.000 von der Ölpest geschädigten Privatpersonen und Unternehmen auf einen Vergleich verständigt, der eine Schadenersatzzahlung von 7,8 Milliarden Dollar vorsieht. Die bisher höchste Strafe in einem US-Prozess hatte der US-Pharmakonzern Pfizer gezahlt: 1,3 Milliarden Dollar.


Im April 2010 war die BP-Bohrplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko explodiert und hatte die schwerste Ölkatastrophe in der Geschichte der USA ausgelöst. Dabei starben elf Arbeiter. Fast 90 Tage floss unkontrolliert Öl ins Meer, weil BP das Leck nicht stopfen konnte. Die Ölpest hinterließ enorme Schäden in der Natur sowie in Fischerei und im Tourismus.


Quelle: www.cash.ch

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01.05.2012 13:21
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LONDON (awp international) - Der britische Ölkonzern BP hat im ersten Quartal wegen einer gesunkenen Produktion weniger verdient als im Vorjahr. Der Gewinn zu Wiederbeschaffungskosten fiel von 5,6 Milliarden auf 4,9 Milliarden US-Dollar (3,7 Mrd Euro) wie das Unternehmen am Dienstag in London mitteilte. Der Konzern baut sich nach der teuren Ölkatastrophe im Golf von Mexiko um und trennt sich von Unternehmensteilen. Das führt zu einer sinkenden Produktion. Im ersten Quartal etwa verkaufte BP sein kanadisches Flüssiggasgeschäft für 1,7 Milliarden Dollar. Die Kosten für die Folgen der Ölkatastrophe indes lasteten allein im vergangenen Quartal mit 1,2 Milliarden Dollar auf der Bilanz. An der Londoner Börse verlor die Aktie 2,82 Prozent auf 432,40 britische Pence.


Konzernchef Bob Dudley sieht sein Unternehmen auf dem Weg zu den Zielen für das laufende Jahr. Zwar schrumpfte der Gewinn unter dem Strich von 7,25 Milliarden auf 5,9 Milliarden Dollar. Damit schlug sich BP aber besser als Analysten erwartet hatten. Die Experten hatten im Schnitt nur mit einem Gewinn von 5,0 Milliarden US-Dollar gerechnet. Seinen Aktionären will der Konzern eine Quartalsdividende von acht Cent je Aktie zahlen.


Auch andere Ölmultis wie ExxonMobil und Shell mussten zu Jahresbeginn trotz hoher Ölpreise einen Dämpfer bei ihren Gewinnen einstecken. Zwar stiegen die Umsätze, wegen einer sinkenden Öl- und Gasförderung, höheren Kosten und einem schwächelndem Chemiegeschäft blieb aber weniger Gewinn übrig. Gerade in Nordamerika ist das Gasgeschäft wegen des Überangebots schwierig, zudem arbeiten die wenigsten Raffinerien momentan profitabel./stb

Quelle: www.nzz.ch


 

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25.04.2012 10:49
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WASHINGTON (awp international) - Zwei Jahre nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko ist ein ehemaliger Ingenieur des britischen BP -Konzerns festgenommen worden. Wie das Justizministerium in Washington am Dienstag mitteilte, wird dem 50-Jährigen vorgeworfen, Beweismaterial vernichtet zu haben. Es ist das erste Mal im Zusammenhang mit der Umweltkatastrophe, dass ein Beteiligter strafrechtlich belangt werden soll.


Dem Ministerium zufolge soll der frühere Mitarbeiter entgegen Anweisungen von Rechtsanwälten und von BP selbst mehrere hundert SMS-Botschaften auf seinem Smartphone gelöscht haben, in denen es zum Teil um die ausgeflossene Ölmenge ging. Auch hätten sie frühzeitige Hinweise auf das Scheitern eines Versuchs enthalten, das Leck am Meeresboden durch ein schweres Schlammgemisch zu stopfen.


In den SMS tauschte sich der Beschuldigte laut Ministerium mit einem Vorgesetzen und einem BP-Vertragspartner aus, mit dem er bei der Einschätzung des Öl-Ausflusses zusammengearbeitet habe. Die Botschaften seien in Abständen von gut zehn Monaten gelöscht worden, zuletzt im August 2011.


Der Ingenieur soll sich nun wegen Behinderung der Justiz in zwei Fällen verantworten. Im Fall eines Schuldspruchs drohen ihm nach Angaben des Ministeriums bis zu 20 Jahre Haft und eine Geldstrafe von bis zu 250 000 Dollar (rund 190 000 Euro) für jeden Anklagepunkt.


BP äusserte sich nicht direkt zu den Vorwürfen gegen den ehemaligen Mitarbeiter. In einer Mitteilung am Dienstag wurde jedoch betont, es sei "klare" Vorschrift des Konzerns gewesen, Beweismaterial zu bewahren. BP arbeite bei den Ermittlungen mit den Behörden zusammen.


Bei der Explosion der Ölplattform "Deepwater Horizon" am 20. April 2010 waren elf Menschen ums Leben gekommen. 87 Tage lang liefen bis zu 4,9 Millionen Barrel (je 159 Liter) Öl ins Meer. Ganze Küstenstreifen wurden verschmutzt, die Fischerei- und Tourismusindustrie empfindlich getroffen.


Eine Arbeitsgruppe mit Vertretern verschiedener US-Behörden untersucht, ob kriminelles Verhalten zur Katastrophe beitrug. Die Ermittlungen würden fortgesetzt, erklärte Justizminister Eric Holder. Das Gremium werde "jene zur Verantwortung ziehen, die das Gesetz im Zusammenhang mit dem grössten Umweltdesaster der US-Geschichte verletzt haben". Neben den Ermittlungen der Arbeitsgruppe laufen zivilrechtliche Verfahren zur Festsetzung etwaiger Entschädigungsleistungen./ch/DP/nmu


Quelle: www.nzz.ch

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07.02.2012 08:35
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LONDON (awp international) -

LONDON (awp international) - Der britische Ölkonzern BP hat das Jahr 2011 wieder mit einem Milliardengewinn abgeschlossen. Am Jahresende habe ein Gewinn zu Wiederbeschaffungskosten von 23,9 Milliarden US-Dollar gestanden, teilte BP am Dienstag in London mit. Im Jahr zuvor hatte der Konzern noch einen Verlust von 4,9 Milliarden Dollar wegen der von ihm verursachten Ölpest im Golf von Mexiko gemacht. Ende 2011 sass der Ölkonzern auf einem Schuldenberg von 29 Milliarden Dollar.


Im Schlussquartal des abgelaufenen Geschäftsjahres betrug der Gewinn zu Wiederbeschaffungskosten 7,6 Milliarden Dollar, nach 4,6 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Die Anteilseigner sollen für das vierte Quartal eine Ausschüttung von 8 US-Cent je Aktie erhalten. Ein Jahr zuvor waren es 7 US-Cent je Anteilsschein gewesen./mne/wiz


Quelle: www.nzz.ch

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27.04.2011 13:25
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BP wegen Ölkatastrophe auch zu Jahresbeginn mit Gewinnrückgang (AF)

LONDON (awp international) - Der britische Ölkonzern BP leidet weiter unter den Folgen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko und hat deshalb zu Jahresbeginn weniger verdient als vor einem Jahr. Der Gewinn zu vergleichbaren Preisen lag im ersten Quartal bei 5,481 Milliarden US-Dollar, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte BP 5,6 Milliarden Dollar erzielt. Damit konnte der Konzern die Markterwartungen nicht erfüllen. Die Aktie des Ölkonzerns stieg am Vormittag dennoch mit einem Plus von etwa 0,8 Prozent etwas stärker als der europäische Index Stoxx Europe 50 . Analysten äusserten die Hoffnung, dass BP die Kosten des Öldesasters langsam in den Griff bekommt.

Während bei anderen Ölkonzernen wie Shell und ExxonMobil angesichts der steigenden Ölpreise hohe Gewinne erwartet werden, schnitt BP schwächer ab. Wegen der Ölkatastrophe vor einem Jahr muss der Konzern eine Reihe von Unternehmensteilen verkaufen. Auch deshalb ging die Produktion im ersten Quartal um 11 Prozent auf 3,578 Millionen Barrel zurück. Auch im laufenden Quartal erwartet der Konzern für die Produktion noch negative Sondereinflüsse. Dem stünden aber positive Fördererwartungen etwa im Irak gegenüber.

Auf Vorsteuerbasis beliefen sich die Aufwendungen im Zusammenhang mit der Katastrophe im ersten Quartal auf zusätzliche 400 Millionen Dollar. Zum Ende vergangenen Jahres hatte der Konzern die Kosten des Öldesasters auf knapp 41 Milliarden Dollar beziffert. Die endgültige Höhe der Kosten sei noch mit vielerlei Unsicherheiten behaftet, hiess es von BP. Im ersten Quartal seien die Unterwasserarbeiten an der Unglücksstelle weitgehend abgeschlossen worden.

Die Quartalsdividende soll 7 US-Cent je Aktie betragen. Vor einem Jahr hatte BP noch 14 Cent ausgeschüttet, die Zahlungen im Sommer aber aufgrund der Ölkatastrophe vorübergehend ausgesetzt. Die Ölplattform war am 20. April vergangenen Jahres explodiert. Elf Arbeiter starben. Hunderte Millionen Liter Rohöl strömten ins Meer, bis die Quelle im August geschlossen werden konnte. Das Öl verschmutzte 1.000 Kilometer Küste. Im vergangenen Jahr brachte dies dem Unternehmen neben einem immensen Imageschaden erstmals seit Jahrzehnten einen Verlust von 5 Milliarden US-Dollar.

Probleme hat BP auch in Russland, wohin sich der Konzern nun stärker orientieren will. Ein Milliarden-Deal mit dem russischen Konzern Rosneft zur Ausbeutung von Vorkommen im Nordpolarmeer droht zu scheitern. Vorgesehen ist ein Aktientausch mit dem Staatskonzern Rosneft im Wert von zehn Milliarden Pfund (rund 11,3 Milliarden Euro). Allerdings hat das russische Oligarchen-Konsortium AAR - bisheriger BP-Partner in Russland - gegen die geplante Zusammenarbeit ein Veto eingelegt. Mehrere Schlichtungsversuche sind bereits gescheitert. Die neue Frist für den Aktientausch ist der 16. Mai./nmu/enl/tw

Quelle. www.nzz.ch

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05.04.2011 08:38
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BP darf nicht bohren

Fast pünktlich zum Jahrestag der Ölpest im Golf von Mexiko soll BP Medienberichten zufolge wieder Öl im Golf von Mexiko suchen dürfen. Allein wissen die US-Aufsichtsbehörden von solchen Vereinbarungen nichts.

Die US-Aufsichtsbehörden haben einen Bericht zurückgewiesen, wonach dem Ölkonzern BP die Fortsetzung von Tiefseebohrungen im Golf von Mexiko gestattet worden sei. "Es gibt keine solche Vereinbarung", sagte eine Sprecherin. Die "Sunday Times" und die "Financial Times" hatten berichtet, dass sich der britische Konzern für die Zulassung auf schärfere Sicherheitsvorgaben eingelassen habe. Nach dem Untergang der BP-Plattform "Deepwater Horizon" waren die Auflagen bereits verschärft worden. BP hatte sich zu dem Bericht nicht äußern wollen.

Das für die schlimmste Ölpest der US-Geschichte mitverantwortliche Unternehmen habe von den amerikanischen Behörden die Erlaubnis erhalten, seine existierenden Plattformen ab Juli wieder in Betrieb zu nehmen, schrieben die Zeitungen zuvor übereinstimmend.

Im Gegenzug habe sich BP verpflichtet, den Behörden jederzeit Zugang zu den Bohrinseln zu gewähren. Außerdem habe das Unternehmen in einer Vereinbarung zugesichert, seine Notfallpläne nach der Katastrophe verbessert zu haben, bei der 780 Millionen Liter Rohöl ins Meer strömten.

Neue Bohrungen nicht ausgeschlossen

In der Vergangenheit hatte US-Präsident Barack Obama mehrfach klar gemacht, dass es wieder Genehmigungen für Tiefseebohrungen im Golf von Mexiko geben werde. Die Auflagen würden aber wesentlich strenger werden als früher. Die heimische Ölförderung ist für den Präsidenten auch nach der Ölpest eine wichtige Säule der Energiesicherheit in den USA.

BP ist den Berichten zufolge mit 20 Ölfeldern der größte Lizenznehmer für Tiefseeölfelder im Golf von Mexiko. Die Katastrophe im Golf von Mexiko hatte BP in eine schwere Krise gestürzt. Die Kosten für das Öl-Desaster im Golf von Mexiko bezifferten die Briten insgesamt auf knapp 41 Mrd. Dollar (28,8 Mrd. Euro). Das Geschäftsjahr 2010 endete für das Unternehmen unterm Strich mit einem Minus von 4,9 Mrd. Dollar.

Es dauerte damals rund vier Monate, bis die defekte Quelle in 1500 Metern Tiefe im August geschlossen werden konnte. Eine US-Regierungskommission warf den beteiligten Unternehmen "massive Managementfehler" vor.

Quelle: www.n-tv.de

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31.03.2011 09:28
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Ein Mitarbeiter des Mineralölkonzerns BP hat offenbar einen Laptop mit persönlichen Daten Tausender von Klägern verloren. Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko könnte für BP noch teurer werden, als bisher gedacht: Managern des Unternehmens droht in den USA eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung.

(ddp) Ein Mitarbeiter des Mineralölkonzerns BP hat nach Angaben des Unternehmens einen Laptop mit persönlichen Daten Tausender von Klägern verloren, die nach der verheerenden Ölpest im Golf von Mexiko Entschädigungszahlungen von der Firma gefordert haben. Der Ölkonzern legte den Sachverhalt am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur AP offen, verwies aber darauf, dass es keine Hinweise auf einen Missbrauch der Daten gebe.

Am Montag habe BP Briefe an rund 13'000 Personen versandt, denen mitgeteilt worden sei, dass ihre Daten auf dem Rechner gespeichert seien, sagte Unternehmenssprecher Curtis Thomas.

Bei den Daten soll es sich um die Namen, Sozialversicherungsnummern, Telefonnummern und Adressen der Kläger handeln. Der Laptop sei zwar mit einem Passwort geschützt, die Informationen selbst jedoch nicht verschlüsselt, erklärte Thomas. «Wir sind den von der Ölpest an der Golfküste betroffenen Menschen verpflichtet und bedauern den Vorfall sehr», sagte der Unternehmenssprecher.

BP-Managern droht Anklage wegen fahrlässiger Tötung

Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko könnte für BP noch teurer werden, als bisher gedacht: Managern des Unternehmens droht in den USA eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtete. Damit wäre eine Verurteilung von BP wegen grober Fahrlässigkeit wahrscheinlicher, womit die Höchststrafe für das Unternehmen auf mehr als 21 Milliarden Dollar von bisher etwa fünf Milliarden Dollar steigen könnte. BP könnte dann auch nicht mehr einen Teil der Kosten für Säuberungsarbeiten auf Partnerfirmen abwälzen. Die Rechnung summiert sich Schätzungen zufolge auf 42 Milliarden Dollar. Weitere Folgen wären mögliche Schadenersatzklagen in Milliardenhöhe.

19 Milliarden Dollar

(sda/Reuters) Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hat den britischen Ölkonzern BP bisher 19 Milliarden Dollar gekostet. Zudem gebe es inzwischen nicht mehr ganz so viel Unsicherheit über die letztlich anfallenden Gesamtkosten für das Unglück. Dies sagte der Präsident von BP America, Lamar McKay, am Dienstag auf einer Energie-Konferenz in New Orleans. BP hat Rückstellungen im Volumen von 41 Milliarden Dollar zur Begleichung der Schäden aus der Ölkatastrophe gebildet.

BP hat zugegeben, vor der Explosion auf der Plattform Deepwater Horizon im April 2010 Fehler gemacht zu haben, den Vorwurf grober Fahrlässigkeit aber zurückgewiesen. Bei dem Unfall kamen elf Arbeiter ums Leben. Der Golf von Mexiko wurde mit Erdöl verseucht. BP-Aktien gaben in London am Dienstag um mehr als zwei Prozent nach.

Quelle: www.nzz.ch

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02.02.2011 13:41
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Gericht stoppt BP bei Rosneft

Der russische BP-Partner AAR wehrt sich mit Händen und Füßen gegen die Zusammenarbeit der Briten mit Rosneft. Vor Gericht setzen Oligarchen um das Gemeinschaftsunternehmen TNK-BP eine einstweilige Verfügung gegen BP durch, weil sie sich als alleiniger Partner in Russland sehen. BP hofft nun auf eine gütliche Einigung.

Vergiftete Stimmung? Noch hoffen BP und Rosneft, ihre Zusammenarbeit unter Dach und Fach zu bringen.

(Foto: REUTERS)

Ein Londoner Gericht hat die milliardenschwere Überkreuzbeteiligung zwischen dem Ölkonzern BP und Rosneft vorerst gestoppt. Eine Gruppe russischer Oligarchen aus dem BP-Gemeinschaftsunternehmen TNK-BP erwirkte nach Angaben eines Anwalts eine einstweilige Verfügung.

Analysten rechnen trotz des vorläufigen Stopps nicht mit dem Aus des Geschäfts, über das sich die Briten Zugriff auf lukrative Fördermöglichkeiten in der Arktis sichern wollen. "Wir haben diese Entscheidung erwartet und glauben, dass eine endgültige Lösung zwischen den russischen Partnern und der Regierung in Moskau - und nicht im Gericht - zustande kommt", sagte Chris Weafer, Chefstratege von Uralsib in Moskau. BP sehe in der Auseinandersetzung einen Streit zwischen den Oligarchen und dem russischen Staat, der Rosneft kontrolliert.

BP hofft auf Schlichtung

Rosneft zeigte sich zuversichtlich, die Überkreuzbeteiligung doch noch unter Dach und Fach zu bekommen. "Die Risiken waren erwartet worden und die Londoner Gerichtsentscheidung sollte das Wesen der Vereinbarung nicht berühren", sagte ein Sprecher. BP-Chef Bob Dudley sagte, er hoffe, der Konflikt lasse sich schlichten. Vor der Gerichtscheidung hatte Dudley eine Lösung per Geldzahlung in Aussicht gestellt. Möglicherweise könnten die russischen Partner sogar an dem Arktis-Projekt mit Rosneft beteiligt werden, so Dudley. Die russischen Oligarchen begrüßten die Entscheidung. An der Börse legten sowohl Rosneft- wie BP-Aktien um mehr als ein Prozent zu.

Über das Konsortium AAR kontrollieren die Oligarchen die Hälfte von TNK-BP. AAR argumentiert, die Überkreuzbeteiligung verletzte eine Eignervereinbarung, wonach TNK-BP das "bevorzugte Instrument" für alle Tätigkeiten von BP in Russland sei. BP hat versichert, die Vereinbarung nicht verletzt zu haben.

Experten zufolge befinden sich in der Arktis rund ein Fünftel der weltweiten bislang unentdeckten Ölvorkommen.

Quelle: www.n-tv.de

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01.02.2011 10:39
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Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko kommt den britischen Energiekonzern BP teuer zu stehen. Der erste Verlust seit Jahrzehnten ist höher als erwartet. Die Kosten des Öl-Desasters vom letzten April werden auf rund 40 Milliarden Dollar geschätzt.

(tsf./sda/dpa/Reuters) Der britische Energiekonzern BP hat wegen Ölkatastrophe im Golf von Mexiko erstmals in seiner jüngeren Firmengeschichte in einem vollen Geschäftsjahr Verlust gemacht. Unter dem Strich stand für 2010 ein Minus von 4,9 Mrd. Dollar, wie BP am Dienstag mitteilte. 2009 hatte BP noch 13,96 Mrd. Dollar Gewinn gemacht. Zuletzt hatte BP 1992 rote Zahlen geschrieben. Der Verlust für 2010 ist damit noch höher als erwartet. Analytiker hatten mit einem Fehlbetrag von rund 4,5 Milliarden Dollar gerechnet.

«2010 wird zurecht als Jahr des tragischen Unfalls und des ausgelaufenen Öls in Erinnerung bleiben», sagte Konzernchef Bob Dudley. BP sei deshalb ein Unternehmen im Wandel. Er kündigte für 2011 «ein Jahr der Erholung und der Konsolidierung» an.

Es gibt wieder Dividenden

Erstmals seit der Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko will BP für das abgelaufene Vierteljahr wieder eine Dividende an die Aktionäre ausschütten – in Höhe von sieben Cent je Papier. Wegen der zunächst unabsehbaren Kosten nach dem Untergang der Ölplattform «Deepwater Horizon» hatte BP die Zahlung vergangenen Sommer ausgesetzt.

BP kündigte an, die Kosten für das Öldesaster im Golf von Mexiko werden sich insgesamt auf 41 Mrd. Dollar belaufen. Im April vergangenen Jahres waren bei der Explosion der Plattform Deepwater Horizon elf Menschen ums Leben gekommen.

Der Energiekonzern hat die Kosten für die Ölkatastrophe in den vergangenen Monaten laufend nach oben korrigiert. Bisher hat das Unternehmen für rund 20 Mrd. Dollar Firmenteile verkauft, um sich gegen die Milliardenforderungen zu wappnen.

Vom hohen Ölpreis profitiert

Wird das vierte Quartal isoliert betrachtet, hat der Konzern - wie die Konkurrenten - vom hohen Ölpreis profitiert. Der sogenannte Nettogewinn vor Bestandswertveränderungen stieg von 3,44 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal auf 4,61 Milliarden Dollar. Berücksichtigt wurden dabei noch einmal Kosten für die Ölkatastrophe in Höhe von 1 Mrd. Dollar. Ohne diese Summe und Einmalposten in Höhe von 250 Millionen Dollar hätte sich ein Gewinn vor Bestandswertveränderungen von 5,36 Milliarden Dollar ergeben. Analytiker hatten hier im Schnitt 5,09 Milliarden Dollar erwartet. Die Öl- und Gasproduktion ist im vierten Quartal allerdings um 9 Prozent gefallen.

Quelle: www.nzz.ch

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29.09.2010 21:03
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schon wieder an der 40-er Marke am kleben...

Wer nach vorne schauen will, muss erst mal zurück schauen:



http://www.youtube.com/watch?v=wdzzYkAfpDU

29.09.2010 19:12
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equity holder wrote:

Habe BP im Auge. Erstens kamen gestern News über das Management raus und zweitens könnte sie bald das Top der Welle vom August (41.33) toppen.

http://www.dofonline.co.uk/content/view/4893/152/

interessant hab mir mal die 40 calls auf watch gelegt. könnte nen guten scalp geben. :):)

Freitag kommt der neue CEO.

http://www.forbes.com/2010/09/29/management-shakeups-bp-campbell-soup-ma...

bubble gum?

29.09.2010 18:43
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Habe BP im Auge. Erstens kamen gestern News über das Management raus und zweitens könnte sie bald das Top der Welle vom August (41.33) toppen.

http://www.dofonline.co.uk/content/view/4893/152/

Wer nach vorne schauen will, muss erst mal zurück schauen:



http://www.youtube.com/watch?v=wdzzYkAfpDU

03.08.2010 23:16
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scheint sich wieder stabilisiert zu haben, bin fast bei meinen EP Smile

25.07.2010 22:05
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BP CEO Tony Hayward nears exit as spill work resumes

http://www.reuters.com/article/idUSTRE65O5TA20100725

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