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equity holder
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Ja, sehr gut möglich, dass in den nächsten Monaten ein Short-Sale Verbot aktiv sein wird.

Wer nach vorne schauen will, muss erst mal zurück schauen:



http://www.youtube.com/watch?v=wdzzYkAfpDU

equity holder
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BP und RIG sehen wieder übel aus. Die Trader werden da lange trades daraus machen. Also evtl. stürzt die Aktie heute nahezu OHNE Zwischenhalt ab. Es ist also immer noch zu frh, um zu kaufen, wie bereits erwähnt. Wartet ab undRIG wird evtl. in cam 2-5 Wochen attraktiv sein.

Wer nach vorne schauen will, muss erst mal zurück schauen:



http://www.youtube.com/watch?v=wdzzYkAfpDU

Perry2000
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25-06-2010 12:32 ÖLPEST/BP-Kosten steigen auf 2,35 Milliarden Dollar

LONDON (awp international) - Die Ausgaben des BP-Konzerns für die Beseitigung der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko steigen weiter - und die Investoren nehmen trotz aller Beteuerungen Reissaus. Der Ölkonzern hat den offiziellen Stand der bisherigen Kosten am Freitag auf 2,35 Milliarden Dollar (1,91 Mrd Euro) erhöht. Die Aktie fiel an der Londoner Börse um mehr als sechs Prozent auf ein neues 13-Jahres-Tief von knapp über 300 Pence.

Man mache weiterhin Fortschritte beim Stopfen der Quelle und der Beseitigung des Öls, beteuerte BP in einer Mitteilung. Die Arbeit an den Entlastungsquellen, die den Ölfluss umleiten sollen, laufe nach Plan. Die Plattform "Deepwater Horizon" war im April im Meer versunken und hatte elf Menschen in den Tod gerissen. Seitdem sprudeln Millionen Liter Öl ins Meer./gür/DP/tw

Quelle SQ

kleinerengel
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kleinerengel
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BP: Sollte der Öl-Multi zusammenbrechen, würde dies keine größeren Auswirkungen auf die Wall Street haben. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der New Yorker Fed. Die hatte Verbindungen zwischen FInanzinstituten und BP untersucht.

Dr.Zock
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Hallo grosser Engel... LolLolLol

Das mag schon sein. Aber dann dürfte einmal mehr die Allgemeinheit für die Schäden aufkommen müssen. Denn wenn BP das zeitliche segnet, dann wird wohl kaum mehr was zu holen sein um damit die Umweltschäden zu berappen......

So läufts in unserer heutigen Megazockerwelt.

Gruss

Dr.Zock

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

jon
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@kleinerengel Quelle?

Mit einer solchen Aussage könnte der Preiszerfall der Aktie noch beschleunigt werden...

Denne
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kleinerengel wrote:

BP: Sollte der Öl-Multi zusammenbrechen, würde dies keine größeren Auswirkungen auf die Wall Street haben. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der New Yorker Fed. Die hatte Verbindungen zwischen FInanzinstituten und BP untersucht.

Aha. Wenn der weltweit grösste Energiekonzern pleite geht, hat das keine grösseren Auswirkungen auf Wallstreet?

dream on ...

Und danach reiben alle verwundert die Augen, wenn's über die Bande eben doch auch Amibanken trifft, weil die Welt doch soooo kompliziert und vernetzt geworden ist.

Die Frage ist, wie die USA und GB die Kosten für den Schaden im Golf und für die lebenserhaltenden Massnahmen für BP teilen und inwiefern sie den Rest der Welt auch dafür zur Kasse beten.

Ich hör Oilbama jetz schon, wie er im Herbst, wenn das Öl immmernoch munter sprudelt und langsam die US-Ostküste Richtungs Wall-St. hochkriecht, sagt, dass das eben eine "global crisis" sei, die auch global gesolved werden müsse. Und überhaupt müsse die ganze Welt dafür Verantwortung übernehmen, weil wir ja alle ohne Sinn und Verstnad viel zu viel Öl bräuchten.

Ausser die USA, die wurden von China, dem Iran und Nordkorea dazu gezwungen.

Stillhalter
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Denne wrote:

Ich hör Oilbama jetz schon, wie er im Herbst, wenn das Öl immmernoch munter sprudelt und langsam die US-Ostküste Richtungs Wall-St. hochkriecht, sagt, dass das eben eine "global crisis" sei, die auch global gesolved werden müsse. Und überhaupt müsse die ganze Welt dafür Verantwortung übernehmen, weil wir ja alle ohne Sinn und Verstnad viel zu viel Öl bräuchten.

Jetzt wo du es sagst kann ich es mir richtig gut vorstellen, wie unser geehrte Herr 'Yes, We Can' diese schönen Zeilen vom Teleprompter abliest. :?

PowerDau
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Der wegen der Ölpest im Golf von Mexiko angeschlagene BP-Konzern sucht Pressemeldungen zufolge nach Partnern, um eine drohende feindliche Übernahme abzuwenden. Möglicherweise soll das Geld dazu aus den Ölförderländern im Nahen Osten kommen, wie die Zeitung «National» in den Vereinigten Arabischen Emiraten am Sonntag meldete. Investoren aus der Region seien bereits an BP (BPAM 323 -2.00%) herangetreten und warteten nun auf eine Antwort, hiess es unter Berufung auf informierte Kreise.

Die BP-Aktie hat seit der Explosion der Ölbohrplattform «Deepwater Horizon» am 20. April über die Hälfte ihres Wertes verloren. Für die Briten besteht jetzt die Gefahr, dass Konkurrenten wie Exxon Mobil oder Royal Dutch Shell die Chance nutzen und ihre Finger nach BP ausstrecken.

Quelle:

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Retten...

Pesche
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Ich fahre nun auf dem alten Thread weiter.

Ich könnte mir die Haare ausreisen dass ich nicht bei 27$, wie vorgesehen, eingestiegen bin. Hatte aber mein Geld zu diesem Zeitpunkt schon in was dümmers angelegt.

Bei BP ist natürlich jetzt die Gefahr, dass ein paar Perlen vor die Säue geworfen werden. Zum andern wird BP natürlich schauen wo sie sich schadlos halten können. Ich nehme an in den nächsten 10 Jahren werden da einige vor dem Richter stehen. Dann wird da auch noch der Nachfolger von Obama event. die Oelmultis in den Schutz nehmen.

Natürlich muss eines gesehen werden, eine Dividende wird BP nicht mehr so rasch bezahlen, wäre nicht gut für die kochende Volksseele.

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

Perry2000
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15-07-2010 10:15 ÖLPEST/Leck stoppt BP-Test für neues Öl-Ventil

WASHINGTON (awp international) - Öl-Thriller am Golf von Mexiko: Ein Leck hat den Test einer neuen Öl-Auffangkappe gestoppt. Die in der Nacht zum Donnerstag begonnene Belastungsprobe für die Abdichtung über dem ramponierten Bohrloch wurde zunächst abgebrochen, berichtete der US- Sender CNN. Bevor der Test fortgesetzt werden kann, müsse die undichte Stelle geschlossen werden, sagte ein Sprecher von BP . Es sei derzeit nicht abzusehen, wann dies der Fall sein werde. Knapp drei Monate nach Beginn der verheerenden Umweltkatastrophe ist damit erneut ein Versuch des Unternehmens, das unablässig ausströmende Öl endlich einzudämmen, fürs erste gescheitert./bj/DP/nl

jmmv2005
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BP CEO Tony Hayward nears exit as spill work resumes

http://www.reuters.com/article/idUSTRE65O5TA20100725

jmmv2005
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scheint sich wieder stabilisiert zu haben, bin fast bei meinen EP Smile

equity holder
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Habe BP im Auge. Erstens kamen gestern News über das Management raus und zweitens könnte sie bald das Top der Welle vom August (41.33) toppen.

http://www.dofonline.co.uk/content/view/4893/152/

Wer nach vorne schauen will, muss erst mal zurück schauen:



http://www.youtube.com/watch?v=wdzzYkAfpDU

vagnum
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equity holder wrote:

Habe BP im Auge. Erstens kamen gestern News über das Management raus und zweitens könnte sie bald das Top der Welle vom August (41.33) toppen.

http://www.dofonline.co.uk/content/view/4893/152/

interessant hab mir mal die 40 calls auf watch gelegt. könnte nen guten scalp geben. :):)

Freitag kommt der neue CEO.

http://www.forbes.com/2010/09/29/management-shakeups-bp-campbell-soup-ma...

bubble gum?

equity holder
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schon wieder an der 40-er Marke am kleben...

Wer nach vorne schauen will, muss erst mal zurück schauen:



http://www.youtube.com/watch?v=wdzzYkAfpDU

Zyndicate
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Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko kommt den britischen Energiekonzern BP teuer zu stehen. Der erste Verlust seit Jahrzehnten ist höher als erwartet. Die Kosten des Öl-Desasters vom letzten April werden auf rund 40 Milliarden Dollar geschätzt.

(tsf./sda/dpa/Reuters) Der britische Energiekonzern BP hat wegen Ölkatastrophe im Golf von Mexiko erstmals in seiner jüngeren Firmengeschichte in einem vollen Geschäftsjahr Verlust gemacht. Unter dem Strich stand für 2010 ein Minus von 4,9 Mrd. Dollar, wie BP am Dienstag mitteilte. 2009 hatte BP noch 13,96 Mrd. Dollar Gewinn gemacht. Zuletzt hatte BP 1992 rote Zahlen geschrieben. Der Verlust für 2010 ist damit noch höher als erwartet. Analytiker hatten mit einem Fehlbetrag von rund 4,5 Milliarden Dollar gerechnet.

«2010 wird zurecht als Jahr des tragischen Unfalls und des ausgelaufenen Öls in Erinnerung bleiben», sagte Konzernchef Bob Dudley. BP sei deshalb ein Unternehmen im Wandel. Er kündigte für 2011 «ein Jahr der Erholung und der Konsolidierung» an.

Es gibt wieder Dividenden

Erstmals seit der Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko will BP für das abgelaufene Vierteljahr wieder eine Dividende an die Aktionäre ausschütten – in Höhe von sieben Cent je Papier. Wegen der zunächst unabsehbaren Kosten nach dem Untergang der Ölplattform «Deepwater Horizon» hatte BP die Zahlung vergangenen Sommer ausgesetzt.

BP kündigte an, die Kosten für das Öldesaster im Golf von Mexiko werden sich insgesamt auf 41 Mrd. Dollar belaufen. Im April vergangenen Jahres waren bei der Explosion der Plattform Deepwater Horizon elf Menschen ums Leben gekommen.

Der Energiekonzern hat die Kosten für die Ölkatastrophe in den vergangenen Monaten laufend nach oben korrigiert. Bisher hat das Unternehmen für rund 20 Mrd. Dollar Firmenteile verkauft, um sich gegen die Milliardenforderungen zu wappnen.

Vom hohen Ölpreis profitiert

Wird das vierte Quartal isoliert betrachtet, hat der Konzern - wie die Konkurrenten - vom hohen Ölpreis profitiert. Der sogenannte Nettogewinn vor Bestandswertveränderungen stieg von 3,44 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal auf 4,61 Milliarden Dollar. Berücksichtigt wurden dabei noch einmal Kosten für die Ölkatastrophe in Höhe von 1 Mrd. Dollar. Ohne diese Summe und Einmalposten in Höhe von 250 Millionen Dollar hätte sich ein Gewinn vor Bestandswertveränderungen von 5,36 Milliarden Dollar ergeben. Analytiker hatten hier im Schnitt 5,09 Milliarden Dollar erwartet. Die Öl- und Gasproduktion ist im vierten Quartal allerdings um 9 Prozent gefallen.

Quelle: www.nzz.ch

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Gericht stoppt BP bei Rosneft

Der russische BP-Partner AAR wehrt sich mit Händen und Füßen gegen die Zusammenarbeit der Briten mit Rosneft. Vor Gericht setzen Oligarchen um das Gemeinschaftsunternehmen TNK-BP eine einstweilige Verfügung gegen BP durch, weil sie sich als alleiniger Partner in Russland sehen. BP hofft nun auf eine gütliche Einigung.

Vergiftete Stimmung? Noch hoffen BP und Rosneft, ihre Zusammenarbeit unter Dach und Fach zu bringen.

(Foto: REUTERS)

Ein Londoner Gericht hat die milliardenschwere Überkreuzbeteiligung zwischen dem Ölkonzern BP und Rosneft vorerst gestoppt. Eine Gruppe russischer Oligarchen aus dem BP-Gemeinschaftsunternehmen TNK-BP erwirkte nach Angaben eines Anwalts eine einstweilige Verfügung.

Analysten rechnen trotz des vorläufigen Stopps nicht mit dem Aus des Geschäfts, über das sich die Briten Zugriff auf lukrative Fördermöglichkeiten in der Arktis sichern wollen. "Wir haben diese Entscheidung erwartet und glauben, dass eine endgültige Lösung zwischen den russischen Partnern und der Regierung in Moskau - und nicht im Gericht - zustande kommt", sagte Chris Weafer, Chefstratege von Uralsib in Moskau. BP sehe in der Auseinandersetzung einen Streit zwischen den Oligarchen und dem russischen Staat, der Rosneft kontrolliert.

BP hofft auf Schlichtung

Rosneft zeigte sich zuversichtlich, die Überkreuzbeteiligung doch noch unter Dach und Fach zu bekommen. "Die Risiken waren erwartet worden und die Londoner Gerichtsentscheidung sollte das Wesen der Vereinbarung nicht berühren", sagte ein Sprecher. BP-Chef Bob Dudley sagte, er hoffe, der Konflikt lasse sich schlichten. Vor der Gerichtscheidung hatte Dudley eine Lösung per Geldzahlung in Aussicht gestellt. Möglicherweise könnten die russischen Partner sogar an dem Arktis-Projekt mit Rosneft beteiligt werden, so Dudley. Die russischen Oligarchen begrüßten die Entscheidung. An der Börse legten sowohl Rosneft- wie BP-Aktien um mehr als ein Prozent zu.

Über das Konsortium AAR kontrollieren die Oligarchen die Hälfte von TNK-BP. AAR argumentiert, die Überkreuzbeteiligung verletzte eine Eignervereinbarung, wonach TNK-BP das "bevorzugte Instrument" für alle Tätigkeiten von BP in Russland sei. BP hat versichert, die Vereinbarung nicht verletzt zu haben.

Experten zufolge befinden sich in der Arktis rund ein Fünftel der weltweiten bislang unentdeckten Ölvorkommen.

Quelle: www.n-tv.de

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Ein Mitarbeiter des Mineralölkonzerns BP hat offenbar einen Laptop mit persönlichen Daten Tausender von Klägern verloren. Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko könnte für BP noch teurer werden, als bisher gedacht: Managern des Unternehmens droht in den USA eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung.

(ddp) Ein Mitarbeiter des Mineralölkonzerns BP hat nach Angaben des Unternehmens einen Laptop mit persönlichen Daten Tausender von Klägern verloren, die nach der verheerenden Ölpest im Golf von Mexiko Entschädigungszahlungen von der Firma gefordert haben. Der Ölkonzern legte den Sachverhalt am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur AP offen, verwies aber darauf, dass es keine Hinweise auf einen Missbrauch der Daten gebe.

Am Montag habe BP Briefe an rund 13'000 Personen versandt, denen mitgeteilt worden sei, dass ihre Daten auf dem Rechner gespeichert seien, sagte Unternehmenssprecher Curtis Thomas.

Bei den Daten soll es sich um die Namen, Sozialversicherungsnummern, Telefonnummern und Adressen der Kläger handeln. Der Laptop sei zwar mit einem Passwort geschützt, die Informationen selbst jedoch nicht verschlüsselt, erklärte Thomas. «Wir sind den von der Ölpest an der Golfküste betroffenen Menschen verpflichtet und bedauern den Vorfall sehr», sagte der Unternehmenssprecher.

BP-Managern droht Anklage wegen fahrlässiger Tötung

Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko könnte für BP noch teurer werden, als bisher gedacht: Managern des Unternehmens droht in den USA eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtete. Damit wäre eine Verurteilung von BP wegen grober Fahrlässigkeit wahrscheinlicher, womit die Höchststrafe für das Unternehmen auf mehr als 21 Milliarden Dollar von bisher etwa fünf Milliarden Dollar steigen könnte. BP könnte dann auch nicht mehr einen Teil der Kosten für Säuberungsarbeiten auf Partnerfirmen abwälzen. Die Rechnung summiert sich Schätzungen zufolge auf 42 Milliarden Dollar. Weitere Folgen wären mögliche Schadenersatzklagen in Milliardenhöhe.

19 Milliarden Dollar

(sda/Reuters) Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hat den britischen Ölkonzern BP bisher 19 Milliarden Dollar gekostet. Zudem gebe es inzwischen nicht mehr ganz so viel Unsicherheit über die letztlich anfallenden Gesamtkosten für das Unglück. Dies sagte der Präsident von BP America, Lamar McKay, am Dienstag auf einer Energie-Konferenz in New Orleans. BP hat Rückstellungen im Volumen von 41 Milliarden Dollar zur Begleichung der Schäden aus der Ölkatastrophe gebildet.

BP hat zugegeben, vor der Explosion auf der Plattform Deepwater Horizon im April 2010 Fehler gemacht zu haben, den Vorwurf grober Fahrlässigkeit aber zurückgewiesen. Bei dem Unfall kamen elf Arbeiter ums Leben. Der Golf von Mexiko wurde mit Erdöl verseucht. BP-Aktien gaben in London am Dienstag um mehr als zwei Prozent nach.

Quelle: www.nzz.ch

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BP darf nicht bohren

Fast pünktlich zum Jahrestag der Ölpest im Golf von Mexiko soll BP Medienberichten zufolge wieder Öl im Golf von Mexiko suchen dürfen. Allein wissen die US-Aufsichtsbehörden von solchen Vereinbarungen nichts.

Die US-Aufsichtsbehörden haben einen Bericht zurückgewiesen, wonach dem Ölkonzern BP die Fortsetzung von Tiefseebohrungen im Golf von Mexiko gestattet worden sei. "Es gibt keine solche Vereinbarung", sagte eine Sprecherin. Die "Sunday Times" und die "Financial Times" hatten berichtet, dass sich der britische Konzern für die Zulassung auf schärfere Sicherheitsvorgaben eingelassen habe. Nach dem Untergang der BP-Plattform "Deepwater Horizon" waren die Auflagen bereits verschärft worden. BP hatte sich zu dem Bericht nicht äußern wollen.

Das für die schlimmste Ölpest der US-Geschichte mitverantwortliche Unternehmen habe von den amerikanischen Behörden die Erlaubnis erhalten, seine existierenden Plattformen ab Juli wieder in Betrieb zu nehmen, schrieben die Zeitungen zuvor übereinstimmend.

Im Gegenzug habe sich BP verpflichtet, den Behörden jederzeit Zugang zu den Bohrinseln zu gewähren. Außerdem habe das Unternehmen in einer Vereinbarung zugesichert, seine Notfallpläne nach der Katastrophe verbessert zu haben, bei der 780 Millionen Liter Rohöl ins Meer strömten.

Neue Bohrungen nicht ausgeschlossen

In der Vergangenheit hatte US-Präsident Barack Obama mehrfach klar gemacht, dass es wieder Genehmigungen für Tiefseebohrungen im Golf von Mexiko geben werde. Die Auflagen würden aber wesentlich strenger werden als früher. Die heimische Ölförderung ist für den Präsidenten auch nach der Ölpest eine wichtige Säule der Energiesicherheit in den USA.

BP ist den Berichten zufolge mit 20 Ölfeldern der größte Lizenznehmer für Tiefseeölfelder im Golf von Mexiko. Die Katastrophe im Golf von Mexiko hatte BP in eine schwere Krise gestürzt. Die Kosten für das Öl-Desaster im Golf von Mexiko bezifferten die Briten insgesamt auf knapp 41 Mrd. Dollar (28,8 Mrd. Euro). Das Geschäftsjahr 2010 endete für das Unternehmen unterm Strich mit einem Minus von 4,9 Mrd. Dollar.

Es dauerte damals rund vier Monate, bis die defekte Quelle in 1500 Metern Tiefe im August geschlossen werden konnte. Eine US-Regierungskommission warf den beteiligten Unternehmen "massive Managementfehler" vor.

Quelle: www.n-tv.de

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BP wegen Ölkatastrophe auch zu Jahresbeginn mit Gewinnrückgang (AF)

LONDON (awp international) - Der britische Ölkonzern BP leidet weiter unter den Folgen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko und hat deshalb zu Jahresbeginn weniger verdient als vor einem Jahr. Der Gewinn zu vergleichbaren Preisen lag im ersten Quartal bei 5,481 Milliarden US-Dollar, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte BP 5,6 Milliarden Dollar erzielt. Damit konnte der Konzern die Markterwartungen nicht erfüllen. Die Aktie des Ölkonzerns stieg am Vormittag dennoch mit einem Plus von etwa 0,8 Prozent etwas stärker als der europäische Index Stoxx Europe 50 . Analysten äusserten die Hoffnung, dass BP die Kosten des Öldesasters langsam in den Griff bekommt.

Während bei anderen Ölkonzernen wie Shell und ExxonMobil angesichts der steigenden Ölpreise hohe Gewinne erwartet werden, schnitt BP schwächer ab. Wegen der Ölkatastrophe vor einem Jahr muss der Konzern eine Reihe von Unternehmensteilen verkaufen. Auch deshalb ging die Produktion im ersten Quartal um 11 Prozent auf 3,578 Millionen Barrel zurück. Auch im laufenden Quartal erwartet der Konzern für die Produktion noch negative Sondereinflüsse. Dem stünden aber positive Fördererwartungen etwa im Irak gegenüber.

Auf Vorsteuerbasis beliefen sich die Aufwendungen im Zusammenhang mit der Katastrophe im ersten Quartal auf zusätzliche 400 Millionen Dollar. Zum Ende vergangenen Jahres hatte der Konzern die Kosten des Öldesasters auf knapp 41 Milliarden Dollar beziffert. Die endgültige Höhe der Kosten sei noch mit vielerlei Unsicherheiten behaftet, hiess es von BP. Im ersten Quartal seien die Unterwasserarbeiten an der Unglücksstelle weitgehend abgeschlossen worden.

Die Quartalsdividende soll 7 US-Cent je Aktie betragen. Vor einem Jahr hatte BP noch 14 Cent ausgeschüttet, die Zahlungen im Sommer aber aufgrund der Ölkatastrophe vorübergehend ausgesetzt. Die Ölplattform war am 20. April vergangenen Jahres explodiert. Elf Arbeiter starben. Hunderte Millionen Liter Rohöl strömten ins Meer, bis die Quelle im August geschlossen werden konnte. Das Öl verschmutzte 1.000 Kilometer Küste. Im vergangenen Jahr brachte dies dem Unternehmen neben einem immensen Imageschaden erstmals seit Jahrzehnten einen Verlust von 5 Milliarden US-Dollar.

Probleme hat BP auch in Russland, wohin sich der Konzern nun stärker orientieren will. Ein Milliarden-Deal mit dem russischen Konzern Rosneft zur Ausbeutung von Vorkommen im Nordpolarmeer droht zu scheitern. Vorgesehen ist ein Aktientausch mit dem Staatskonzern Rosneft im Wert von zehn Milliarden Pfund (rund 11,3 Milliarden Euro). Allerdings hat das russische Oligarchen-Konsortium AAR - bisheriger BP-Partner in Russland - gegen die geplante Zusammenarbeit ein Veto eingelegt. Mehrere Schlichtungsversuche sind bereits gescheitert. Die neue Frist für den Aktientausch ist der 16. Mai./nmu/enl/tw

Quelle. www.nzz.ch

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LONDON (awp international) - Der britische Ölkonzern BP hat das Jahr 2011 wieder mit einem Milliardengewinn abgeschlossen. Am Jahresende habe ein Gewinn zu Wiederbeschaffungskosten von 23,9 Milliarden US-Dollar gestanden, teilte BP am Dienstag in London mit. Im Jahr zuvor hatte der Konzern noch einen Verlust von 4,9 Milliarden Dollar wegen der von ihm verursachten Ölpest im Golf von Mexiko gemacht. Ende 2011 sass der Ölkonzern auf einem Schuldenberg von 29 Milliarden Dollar.


Im Schlussquartal des abgelaufenen Geschäftsjahres betrug der Gewinn zu Wiederbeschaffungskosten 7,6 Milliarden Dollar, nach 4,6 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Die Anteilseigner sollen für das vierte Quartal eine Ausschüttung von 8 US-Cent je Aktie erhalten. Ein Jahr zuvor waren es 7 US-Cent je Anteilsschein gewesen./mne/wiz


Quelle: www.nzz.ch

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WASHINGTON (awp international) - Zwei Jahre nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko ist ein ehemaliger Ingenieur des britischen BP -Konzerns festgenommen worden. Wie das Justizministerium in Washington am Dienstag mitteilte, wird dem 50-Jährigen vorgeworfen, Beweismaterial vernichtet zu haben. Es ist das erste Mal im Zusammenhang mit der Umweltkatastrophe, dass ein Beteiligter strafrechtlich belangt werden soll.


Dem Ministerium zufolge soll der frühere Mitarbeiter entgegen Anweisungen von Rechtsanwälten und von BP selbst mehrere hundert SMS-Botschaften auf seinem Smartphone gelöscht haben, in denen es zum Teil um die ausgeflossene Ölmenge ging. Auch hätten sie frühzeitige Hinweise auf das Scheitern eines Versuchs enthalten, das Leck am Meeresboden durch ein schweres Schlammgemisch zu stopfen.


In den SMS tauschte sich der Beschuldigte laut Ministerium mit einem Vorgesetzen und einem BP-Vertragspartner aus, mit dem er bei der Einschätzung des Öl-Ausflusses zusammengearbeitet habe. Die Botschaften seien in Abständen von gut zehn Monaten gelöscht worden, zuletzt im August 2011.


Der Ingenieur soll sich nun wegen Behinderung der Justiz in zwei Fällen verantworten. Im Fall eines Schuldspruchs drohen ihm nach Angaben des Ministeriums bis zu 20 Jahre Haft und eine Geldstrafe von bis zu 250 000 Dollar (rund 190 000 Euro) für jeden Anklagepunkt.


BP äusserte sich nicht direkt zu den Vorwürfen gegen den ehemaligen Mitarbeiter. In einer Mitteilung am Dienstag wurde jedoch betont, es sei "klare" Vorschrift des Konzerns gewesen, Beweismaterial zu bewahren. BP arbeite bei den Ermittlungen mit den Behörden zusammen.


Bei der Explosion der Ölplattform "Deepwater Horizon" am 20. April 2010 waren elf Menschen ums Leben gekommen. 87 Tage lang liefen bis zu 4,9 Millionen Barrel (je 159 Liter) Öl ins Meer. Ganze Küstenstreifen wurden verschmutzt, die Fischerei- und Tourismusindustrie empfindlich getroffen.


Eine Arbeitsgruppe mit Vertretern verschiedener US-Behörden untersucht, ob kriminelles Verhalten zur Katastrophe beitrug. Die Ermittlungen würden fortgesetzt, erklärte Justizminister Eric Holder. Das Gremium werde "jene zur Verantwortung ziehen, die das Gesetz im Zusammenhang mit dem grössten Umweltdesaster der US-Geschichte verletzt haben". Neben den Ermittlungen der Arbeitsgruppe laufen zivilrechtliche Verfahren zur Festsetzung etwaiger Entschädigungsleistungen./ch/DP/nmu


Quelle: www.nzz.ch

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LONDON (awp international) - Der britische Ölkonzern BP hat im ersten Quartal wegen einer gesunkenen Produktion weniger verdient als im Vorjahr. Der Gewinn zu Wiederbeschaffungskosten fiel von 5,6 Milliarden auf 4,9 Milliarden US-Dollar (3,7 Mrd Euro) wie das Unternehmen am Dienstag in London mitteilte. Der Konzern baut sich nach der teuren Ölkatastrophe im Golf von Mexiko um und trennt sich von Unternehmensteilen. Das führt zu einer sinkenden Produktion. Im ersten Quartal etwa verkaufte BP sein kanadisches Flüssiggasgeschäft für 1,7 Milliarden Dollar. Die Kosten für die Folgen der Ölkatastrophe indes lasteten allein im vergangenen Quartal mit 1,2 Milliarden Dollar auf der Bilanz. An der Londoner Börse verlor die Aktie 2,82 Prozent auf 432,40 britische Pence.


Konzernchef Bob Dudley sieht sein Unternehmen auf dem Weg zu den Zielen für das laufende Jahr. Zwar schrumpfte der Gewinn unter dem Strich von 7,25 Milliarden auf 5,9 Milliarden Dollar. Damit schlug sich BP aber besser als Analysten erwartet hatten. Die Experten hatten im Schnitt nur mit einem Gewinn von 5,0 Milliarden US-Dollar gerechnet. Seinen Aktionären will der Konzern eine Quartalsdividende von acht Cent je Aktie zahlen.


Auch andere Ölmultis wie ExxonMobil und Shell mussten zu Jahresbeginn trotz hoher Ölpreise einen Dämpfer bei ihren Gewinnen einstecken. Zwar stiegen die Umsätze, wegen einer sinkenden Öl- und Gasförderung, höheren Kosten und einem schwächelndem Chemiegeschäft blieb aber weniger Gewinn übrig. Gerade in Nordamerika ist das Gasgeschäft wegen des Überangebots schwierig, zudem arbeiten die wenigsten Raffinerien momentan profitabel./stb


Quelle: www.nzz.ch


 

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BP zahlt Rekordstrafe im Streit um Ölpest-Folgen

 
Im Streit um die Folgen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko stehen die USA und der britische Ölkonzern BP offenbar unmittelbar vor einer Einigung.

Das Unternehmen werde sich schuldig bekennen und im Gegenzug weiteren Ermittlungen entgehen, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Das US-Justizministerium habe eine entsprechende Vereinbarung mit BP erzielt, die noch am Donnerstag bekanntgegeben werden könne. Der Konzern werde zudem eine Rekordstrafe zahlen, sagte ein weiterer Eingeweihter. Die genaue Höhe wurde zunächst nicht bekannt. Bisher hatte BP den Vorwurf der groben Fahrlässigkeit und des mutwilligen Fehlverhaltens entschieden zurückgewiesen. BP und das Justizministerium lehnten Stellungnahmen ab.


Im Streit um Schadenersatzforderungen hatten die USA zuletzt den Ton gegenüber BP deutlich verschärft. Das Justizministerium zog mit einem vernichtenden Urteil über Sicherheitskontrollen gegen die Briten ins Feld. BP hatte sich in einem anderen Verfahren bereits mit 125.000 von der Ölpest geschädigten Privatpersonen und Unternehmen auf einen Vergleich verständigt, der eine Schadenersatzzahlung von 7,8 Milliarden Dollar vorsieht. Die bisher höchste Strafe in einem US-Prozess hatte der US-Pharmakonzern Pfizer gezahlt: 1,3 Milliarden Dollar.


Im April 2010 war die BP-Bohrplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko explodiert und hatte die schwerste Ölkatastrophe in der Geschichte der USA ausgelöst. Dabei starben elf Arbeiter. Fast 90 Tage floss unkontrolliert Öl ins Meer, weil BP das Leck nicht stopfen konnte. Die Ölpest hinterließ enorme Schäden in der Natur sowie in Fischerei und im Tourismus.


Quelle: www.cash.ch

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BP einigt sich mit US-Regierung - Weitere Klagen offen

16.11.2012 06:40



LONDON/WASHINGTON (awp international) - Für den britischen Ölkonzern BP ist das juristische Nachspiel der Ölpest im Golf von Mexiko auch nach der Zahlung von 4,5 Milliarden Dollar an die US-Regierung noch nicht ausgestanden. Der US-amerikanische Justizminister Eric Holder kündigte an, dass sich zwei hochrangige BP-Aufseher auf der Bohrinsel "Deepwater Horizon" wegen fahrlässiger Tötung von elf Menschen verantworten müssen, die 2010 bei der Explosion ums Leben gekommen waren.

Ein weiterer ranghoher BP-Manager sei angeklagt, weil er Informationen über den Unfall vor dem US-Kongress verheimlicht haben soll. "Unsere Arbeit ist noch lange nicht zu Ende", sagte Holder. "Ich möchte absolut klarmachen, dass die heutige Einigung nicht das Ende unserer Anstrengungen bedeutet", fügte Holder am Donnerstag (Ortszeit) hinzu.


Schwere Vorwürfe machte auch sein Stellvertreter Lanny A. Breuer. Die Tragödie hätte möglicherweise verhindert werden können. Er sprach von einer "BP-Kultur, Profit über Vorsicht zu stellen". Unachtsamkeit der obersten Entscheidungsträger auf der "Deepwater Horizon" habe im April 2010 die Explosion verursacht.


Es handelte sich um die schwerste Ölpest in der US-Geschichte. Nach der Explosion der Förderplattform liefen 4,9 Millionen Barrel (je 159 Liter) Öl 87 Tage lang ins Meer. Ganze Küstenabschnitte wurden zerstört. Holder sprach von einer "beispiellosen Umweltkatastrophe".


Zudem muss sich BP auf weitere zivilrechtliche Forderungen unter anderem von der US-Bundesregierung und mehreren Bundesstaaten einstellen. Dabei geht es etwa um Schadenersatz für Gewässerverunreinigung und Einnahmeausfälle. Aber auch Privatkläger wollen noch Geld.


BP hatte in seiner Bilanz 38 Milliarden Dollar für die Kosten der Katastrophe zurückgestellt. 14 Milliarden mussten die Briten bereits an Reparatur- und Reinigungskosten zahlen, etwa für das Stopfen des Lecks. Neun Milliarden Dollar wurden bereits an private Kläger ausgezahlt./


Quelle: www.cash.ch

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Nach US-Ölkatastrophe: Prozess gegen Aufseher im Februar

29.11.2012 17:33



WASHINGTON (awp international) - Nach der US-Ölkatastrophe im Golf von Mexiko müssen sich die beiden damals höchstrangigen BP-Aufseher im kommenden Jahr wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht verantworten. Der Prozess gegen Robert Kaluza und Donald Vidrine solle am 4. Februar in New Orleans (Louisiana) beginnen, berichtete die Fachagentur Bloomberg am Donnerstag. Die beiden Männer sollen unter anderem für den Tod von 11 Menschen verantwortlich gemacht werden, die nach der Explosion auf der "Deepwater Horizon" vor zweieinhalb Jahren gestorben waren. Sie plädierten nach der offiziellen Anklageverlesung am Mittwoch auf "nicht schuldig".

Kaluza und Vidrine sollen laut Staatsanwaltschaft mehrere Hinweise ignoriert haben, dass es technische Probleme auf der Plattform des britischen Ölkonzerns gegeben habe. Der Unfall hatte zur schwersten Umweltkatastrophe in der US-Geschichte geführt: Etwa 4,9 Millionen Barrel (knapp 780 Millionen Liter) Rohöl liefen 87 Tage lang ungebremst ins Meer. Ganze Küstenabschnitte wurden verschmutzt. Am 15. November hatte sich BP zur Zahlung einer Strafe von 4,5 Milliarden Dollar (knapp 3,5 Milliarden Euro) an die US-Regierung bereiterklärt.


Bereits im Januar soll einem weiteren damals ranghohem BP-Manager der Prozess gemacht werden. Ihm wird angelastet, Informationen über den Unfall vor dem US-Kongress verheimlicht und Ermittler angelogen zu haben./


Quelle: www.cash.ch

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BP kehrt Windenergie in den USA den Rücken

03.04.2013 13:07



BP setzt seine Schrumpfkur nach der verheerenden Öl-Pest in den USA fort und zieht sich aus dort aus den erneuerbaren Energien zurück. Das Unternehmen bot am Mittwoch seine Windenergie-Sparte in den USA zum Verkauf an.

BP ist in den USA einer der grössten Betreiber von Windrädern und kann Schätzungen zufolge auf einen Erlös von rund 1,5 Mrd. Dollar hoffen.


Die Briten wollen insgesamt Geschäftsteile im Wert von rund 38 Mrd. Dollar verkaufen, um die riesigen Kosten der Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko nach der Explosion der Bohrinsel "Deepwater Horizon" im Jahr 2010 begleichen zu können.


Zu der nun angebotenen Sparte gehören Anteile an 16 bereits angeschlossenen Windparks in neun US-Bundesstaaten mit einer Gesamtkapazität von 2600 Megawatt sowie zahlreiche Projekte, die sich noch in der Entwicklung befinden.


BP hatte seinen Firmennamen vor einigen Jahren noch als Abkürzung für "Beyond Petroleum" vermarktet und damit sein Engagement in erneuerbaren Energien beworben - eigentlich steht BP für "British Petroleum".


Der Konzern konzentriert sich jedoch längst wieder auf sein traditionelles Öl-Geschäft, weil es wegen der hohen Preise am Markt mehr Gewinn abwirft. Auch andere Öl-Konzerne haben ihre Aktivitäten im Bereich erneuerbare Energien zurückgefahren, seit die klimaschonende Branche von Subventionskürzungen und Preisverfall gebeutelt wird.


Seit 2005 hat BP nur etwa 1 Mrd. Dollar pro Jahr für erneuerbare Energien ausgegeben - verglichen mit seinen jährlichen Gesamt-Investitionen von deutlich über 20 Mrd. Dollar.


Quelle: CASH

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BP darf wieder Geschäfte mit US-Regierung machen

14.03.2014 06:37



WASHINGTON (awp international) - Knapp drei Jahre nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko darf der britische Ölriese BP wieder Geschäfte mit der US-Regierung machen. Darauf einigten sich die US-Umweltbehörde EPA und der Energiekonzern am Donnerstag, wie beide Seiten mitteilten. Im Zuge der Explosion der Plattform "Deepwater Horizon" im April 2010 mit elf Toten und der folgenden Ölpest hatten die USA im November 2012 angekündigt, vorläufig keine neuen Verträge mehr mit BP abzuschliessen. BP muss sich nun für fünf Jahre an eine Reihe ethischer Vorgaben, Sicherheitsbestimmungen und andere Auflagen halten. BP lässt zudem eine Klage gegen den Ausschluss vom US-Geschäft fallen./jot/DP/stk

AWP

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