BYD Co Ltd -H-

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12.09.2009 20:56
#1
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BYD Co Ltd -H-

wow das chartbild geht ja anderst in die höhe,lohnt es sich hier noch zu investieren? :roll:

Autoaktien unter Hochspannung

Die Autoindustrie hat eine neue Story gefunden: Es sind Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Sie sollen die Branche flott machen für die Zukunft. Börsenexperte Bernhard Klinzing ist sich sicher: Asiatische Autobauer haben hier die Nase vorn. Nach dem Auslaufen der Abwrackprämie in Deutschland und ähnlichen Programmen rund um den Globus ergeben sich einige Fragezeichen für die Zukunft. In den USA jubelte die Autoindustrie über die Verkäufe. Im August wurden 750.000 Alt- gegen Neuwagen getauscht. Normalerweise sind es nur 70.000. Dennoch macht das Programm an den rund 10 Mio verkauften Autos für das Gesamtjahr prozentual nicht so viel aus, erläutert Bernhard Klinzing. Die Industrie sieht derzeit noch keine Vorzieheffekte.

Das Verkaufsvolumen ist in den ersten Wochen des September so hoch wie vor dem „Cash for Clunkers“-Projekt. Allerdings zeigt sich auch der Trend zu Qualität. Hersteller wie GM und Chrysler hatten trotz des Programms Einbrüche zu verzeichnen. Ford konnte sich mit einem zweistelligen Plus gut schlagen. Hauptgewinner waren allerdings wieder einmal japanische Hersteller, deren sparsame Modelle den Zeitgeist und den Geschmack des Publikums treffen.

Zukunft Elektroantrieb Die USA wollen bis 2015 eine Million Plug-In-Hybridfahrzeuge (Subvention: 2,4 Mrd Dollar - 1,5 Mrd für Batteriehersteller, 500 Mio für Elektroautohersteller) auf der Straße haben, Deutschland bis zum Jahr 2020 ebenfalls eine Million Fahrzeuge. Das wären 20% aller Neuzulassungen. In Japan hat man sich ehrgeizigere Ziele gesetzt. Hier sollen bis 2020 die Hälfte aller Fahrzeuge mit Elektromotoren bestückt sein. Das wäre das ehrgeizigste Ziel, aber auch das realistischste. Denn Japan hat bei der Entwicklung die Nase vorn.

Während deutsche Hersteller auf jeder Automesse neue beeindruckende Studien und Prototypen ins Scheinwerferlicht stellen, sind die japanischen Produkte längst serienreif. Mitsubishis i-MiEV und Subarus Plug-In Stella sind bereits am Markt. Tokio fördert den Verkauf mit 8000 Dollar pro Stück (die USA 5800 Dollar, für Deutschland sind für die ersten 100.000 Einheiten 5000 Euro im Gespräch).

Asiaten in der Pole-Position Die japanische Post hat ihre Fahrzeug Flotte in diesem Jahr auf Elektrofahrzeuge umgestellt. Tokio baut derzeit in Windeseile für die Hauptstadt ein flächendeckendes Netz von Elektro-Tankstellen auf. Der Frankfurter Börsenbrief hat diese Entwicklung mit Empfehlungen für GS Yuasa begleitet. Die Japaner sind führend in Entwicklung und Bau von Lithium-Ionen-Batterien. Stark im Kommen für das Massengeschäft sei auch LG Chem aus Südkorea. Sie wollen eine Mrd. Euro in neue Produktionsanlagen investieren.

Wenn man die Probleme mit Reichweite und Ladezeit ausblendet, die von der Technik noch(!) nicht befriedigend gelöst sind, so Klinzing, seien die Leistungsmerkmale mindestens mit denen von Benzin-Autos vergleichbar - nur billiger. Diese Technologie werde sich nach Einschätzung des Frankfurter Börsenbriefs durchsetzen. Probleme tun sich neben Infrastruktur auch noch bei den Kosten auf. Batterien für 500 km Reichweite kosten in Deutschland derzeit noch bis zu 30.000 Euro.

Byd Co Ltd Byd ist der neue Stern an Chinas Autohimmel. Seit Investmentlegende Warren Buffett vor einem Jahr eingestiegen ist, hat sich der Kurs fast verzehnfacht. Byd baut nicht nur Autos, sondern ist Chinas führender Batterieproduzent. Bernhard Klinzing sagt, ob sich der Einstieg noch lohnt.

Kia Motors Corp Klinzing tut sich schwer unter den europäischen Autokonzernen echte Schmuckstücke zu entdecken. Besonders beim Thema Hybridfahrzeuge. Hier haben die Asiaten einfach die Nase vorn. Zum Beispiel Kia, die Tochter des koreanischen Autoriesen Hyundai.

Isuzu Motors Ltd Die „bessere VW“ entdeckt Klinzing in Japan. Isuzu baut, wie auch Toyota, zu niedrigen Kosten in Thailand. Von seinem Tief bei unter 100 Yen ist die Aktie schon wieder auf über 200 Yen vorgefahren.

http://classic.cash.ch/boerse/kursinfo/fullquote/1459145/13/814

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10.11.2009 16:13
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Freude herrscht...

...wenns knallt und raucht. Oder mindestens zuckt.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Nokia-tauscht-Ladegeraete-aus-853...

Der finnische Handyhersteller Nokia tauscht weltweit Ladegeräte aus, die aus bestimmten Chargen des chinesischen Herstellers BYD Electronic stammen. Betroffen sind Ladegeräte des Typs AC-4U, die zwischen dem 13. April und dem 25. Oktober gefertigt wurden, sowie der Typen AC-3U und AC-3E mit Herstellungsdatum zwischen 15. Juni und 9. August 2009. In Deutschland geht es dabei nur um Geräte des Typs AC-3E, wie das Unternehmen am heutigen Montagvormittag mitteilte.

Bei einer "routinemäßigen Qualitätskontrolle" sei bei den betroffenen Ladegeräten eine mögliche Gefahrenquelle entdeckt worden, erklärte das Unternehmen. Die Kunststoffabdeckungen der Ladegeräte könnten sich lösen und so die Innereien freilegen, bei deren Berührung "eventuell ein elektrischer Schock ausgelöst werden" könne. Eine Unternehmenssprecherin betonte auf Anfrage, dass Nokia weltweit noch kein Vorfall mit den fraglichen Geräten bekannt sei. Das Austauschprogramm sei eine Vorsichtsmaßnahme. Während es um weltweit rund 14 Millionen Stück gehe, seien in Deutschland Ladegeräte im "niedrigen Hunderttausender-Bereich" betroffen.

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Zum Glück bin ich schon wieder raus, SL gerissen bei 7.07.

14.10.2009 22:55
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BYD Co Ltd -H-

hmm gratuliere sicher ein guter enscheid viel glück und liegen lassen. kommt gut ist gut. Wink


 

14.10.2009 16:56
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Mit Akkus und Elektroautos zum reichsten Mann Chinas

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Mit-Akkus-und-Elektroautos-zum-re...

In China gibt es immer mehr Superreiche. Laut dem gerade veröffentlichten Hurun Report 2009 kommen knapp 60 Chinesen derzeit auf ein Vermögen von umgerechnet mehr als 1 Milliarde Euro. Angeführt wird die Liste von Wang Chuanfu, den Hurun auf 3,4 Milliarden Euro schätzt. Wang ist Gründer und Chef des Unternehmens BYD (Build Your Dreams), das mit einem Weltmarktanteil von etwa 30 Prozent unter anderem zu den größten Herstellern von Lithium-Ionen-Akkus gehört.

"Und bis zum Jahr 2025 wollen wir der größte Hersteller von Elektroautos sein", erklärt der 43-jährige Wang. Angeklopft hat bereits der Volkswagen-Konzern, der über eine Kooperation mit BYD eigene Entwicklungsdefizite im Segment der Hybrid- und Elektrofahrzeuge ausgleichen will. Den richtigen Riecher für eine Erfolgsgeschichte hatte im Übrigen erneut Warren Buffett: Er investierte vor einem Jahr 232 Millionen US-Dollar in BYD – inzwischen ist sein Anteil 1,7 Milliarden Dollar wert.

In der Liste der reichsten Chinesen – die nach Angaben des Verfassers Rupert Hoogewerf durchaus Lücken aufweisen kann, da viele ihr Vermögen "abseits des Rampenlichts" machen würden – taucht auf Platz 31 mit geschätzten 1,8 Milliarden Euro auch der Gründer der chinesischen Suchmaschine Baidu, Li Yanhong (Robin Li), auf. Sogar Rang 16 (2,4 Milliarden Euro) belegt Ma Huateng, Chef der Firma Tencent, die mit QQ den meistgenutzten Instant-Messaging-Service Asiens betreibt.

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Hab auch mal kleinen Einstieg gewagt, EP 6.52 (EUR, Frankfurt). Ich denke die Branche hat Zukunft, und da wo Buffet drin ist hab ich bisher meist gute Erfahrungen gemacht...