Commerzbank

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Presse: Commerzbank will

Presse: Commerzbank will Kosten um weitere 500 Millionen Euro senken

Die Commerzbank kommt bei der Suche nach weiteren Sparmöglichkeiten einem Bericht zufolge gut voran. Die Beratungsgesellschaft Bain & Company hat ein zusätzliches Einsparpotenzial von 350 Millionen Euro ausfindig gemacht, wie die "Wirtschaftswoche" am Donnerstag unter Berufung auf Insider berichtet. Demnach kann die Bank ihre Ausgaben gerade im Immobilienbereich reduzieren, etwa bei Mieten. Insgesamt sollen die Kosten zusätzlich um weitere 500 Millionen Euro gesenkt werden.

02.04.2020 08:02

Die seit der Finanzkrise teilverstaatlichte Bank hatte bereits im Februar angekündigt, den Sparkurs verschärfen zu wollen. Allerdings hatte das Institut damals noch keinen konkreten Betrag genannt. Das neue Sparziel soll spätestens bei der Präsentation der Halbjahreszahlen im August vorgestellt werden. Die Bank hatte erst im September vergangenen Jahres ihre Strategie vorgestellt, wie sie dauerhaft profitabel werden will.

Dabei bezifferte sie das Sparvolumen unter anderem durch den Abbau von 2300 Stellen auf eine Milliarde Euro brutto. Die Rendite soll so bis 2023 auf mehr als vier Prozent gesteigert werden. Das Ziel galt bei Investoren und Experten als zu wenig ambitioniert und auch die EZB-Aufsicht hatte angemahnt, die Ausgaben stärker zu reduzieren.

Ein Sprecher der Bank sagte der "Wirtschaftswoche": "Unser angekündigtes Kostenmanagement-Projekt läuft." Das Projektteam mache dabei Vorschläge für weitere Einsparpotenziale, die über die bereits kommunizierten hinausgingen. "Die ersten Ergebnisse sind vielversprechend, sagte er weiter und bekräftigte damit frühere Aussagen der Bank./zb/jha/

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Corona-Krise beschert

Corona-Krise beschert Commerzbank-Tochter Comdirect kräftigen Gewinnsprung

Die Commerzbank-Tochter Comdirect hat wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten im ersten Quartal voraussichtlich einen kräftigen Gewinnsprung erzielt.

09.04.2020 13:44

Der Vorsteuergewinn dürfte mehr als 75 Millionen Euro erreichen, teilte die Bank überraschend am Donnerstag in Quickborn bei Hamburg mit. Das wäre etwa sechsmal so viel wie ein Jahr zuvor und etwa so viel wie - abseits eines positiven Sondereffekts - im gesamten Jahr 2019. Wegen der unklaren Auswirkungen der Corona-Krise auf das Geschäft der Comdirect behält das Management seine Prognose für das laufende Jahr allerdings bei.

Den ungewöhnlichen Gewinnanstieg im ersten Jahresviertel erklärte die Bank mit den Schwankungen an den Finanzmärkten. Dadurch sei der Provisionsüberschuss, den die Bank etwa durch den Handel der Kunden mit Aktien, Fondsanteilen und anderen Papieren erzielt, deutlich gestiegen. Der Verwaltungsaufwand sei nahezu stabil geblieben.

Für 2020 peilt das Management weiterhin einen Gewinn vor Steuern von 100 bis 120 Millionen Euro an. Im Vorjahr hatte die Bank hier dank des Verkaufs der Tochter Ebase fast 191 Millionen Euro erreicht. Ohne den Ebase-Verkauf lag der Vorsteuergewinn bei 75,5 Millionen Euro.

Die Comdirect, die selbst börsennotiert ist, steht kurz vor der Komplettübernahme durch die Commerzbank und soll absehbar in den Frankfurter Mutterkonzern integriert werden.

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Handelsboom wegen Corona:

Handelsboom wegen Corona: Deutsche Online-Bank Comdirect hebt Gewinnziel 2020 an

Die Börsenturbulenzen infolge der Corona-Krise beflügeln die Gewinnpläne der Commerzbank-Tochter Comdirect . "Unsere Kunden haben im ersten Quartal 2020 so viel gehandelt wie nie zuvor", sagte Comdirect-Chefin Frauke Hegemann bei der Vorlage der Quartalszahlen am Dienstag in Quickborn bei Hamburg. Nachdem sich der Gewinn vor Steuern im fortgeführten Geschäft dadurch auf 77,9 Millionen Euro mehr als versechsfachte, rechnet der Vorstand für das Gesamtjahr 2020 jetzt mit einem Vorsteuerergebnis von 130 bis 150 Millionen Euro. Bisher hatte er 100 bis 120 Millionen Euro angepeilt.

28.04.2020 08:33

Im ersten Quartal erteilten die Kunden der Bank rund zwölf Millionen Handelsaufträge - mehr als doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum. Der Provisionsüberschuss legte dadurch um knapp 120 Prozent zu. Die Furcht vor ausfallenden Krediten hält sich bei der Comdirect bisher in Grenzen. "Im Kreditgeschäft mit Privatkunden waren bislang keine wesentlichen Auffälligkeiten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zu verzeichnen", heisst es im Quartalsbericht. Die Bank legte rund 200 000 Euro für mögliche Kreditausfälle zurück.

Unter dem Strich verdiente die Comdirect im ersten Quartal knapp 55,9 Millionen Euro, knapp viermal so viel wie ein Jahr zuvor. Einen Sondergewinn aus dem Vorjahresquartal herausgerechnet, fiel der Zuwachs noch deutlicher aus. Die Comdirect, die selbst börsennotiert ist, steht kurz vor der Komplettübernahme durch die Commerzbank und soll absehbar in den Frankfurter Mutterkonzern integriert werden./stw/men/stk

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Corona-Krise brockt

Corona-Krise brockt Commerzbank fast 300 Millionen Euro Verlust ein

Die Commerzbank ist wegen der Furcht vor vielen Kreditausfällen infolge der Corona-Krise im ersten Quartal in die roten Zahlen gerutscht.

13.05.2020 07:13

In den ersten drei Monaten stand ein Minus von 295 Millionen Euro in den Büchern, wie die seit der Finanzkrise teilverstaatlichte Bank am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Verlust von 240 Millionen Euro gerechnet. Die Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle musste auf 326 (Vorjahreszeitraum: 78) Millionen Euro vervierfacht werden.

Der Vorstand um Konzernchef Martin Zielke hatte bereits bei der Bilanzvorlage Mitte Februar angekündigt, dass das Management "weitere Einsparpotenziale" auslotet. Spekuliert wurde zuletzt in Presseberichten über eine deutliche Ausdünnung des Filialnetzes von 1000 Standorten auf 400 bis 500 Geschäftsstellen.

Ab Mittwochmittag wird der Commerzbank-Vorstand den Aktionären des seit der Finanzkrise teilverstaatlichten Instituts unter anderem erklären, warum selbst die zunächst angekündigte magere Dividende für das vergangene Geschäftsjahr nicht gezahlt wird. Die Hauptversammlung wird wegen der Coronavirus-Pandemie komplett als Online-Veranstaltung ausgerichtet.

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Commerzbank legt erste

Commerzbank legt erste Nachranganleihe aus neuem Programm auf

Die Commerzbank legt mit der angekündigten Ausgabe von Nachranganleihen los. Die erste sogenannte AT-1-Anleihe solle ein Volumen von 1,25 Milliarden Euro haben und mit 6,125 Prozent pro Jahr verzinst werden, teilte das Geldhaus am Montag in Frankfurt mit. Die Anleihe, die dem Kernkapital der Bank zugerechnet werden kann, soll eine unbefristete Laufzeit haben und erstmals zwischen Oktober 2025 und April 2026 kündbar sein. Dabei soll die Bank die Anleihen zeitweise herabschreiben dürfen, falls die harte Kernkapitalquote (CET-1-Quote) des Instituts unter die Marke von 5,125 Prozent fällt.

08.06.2020 15:29

Die Commerzbank hatte Ende Mai mitgeteilt, sich mit solchen Anleihen bis zu drei Milliarden Euro beschaffen zu wollen. "Mit dem Emissionsprogramm schaffen wir einen flexibel nutzbaren Rahmen, um unsere Kapitalstruktur weiter zu optimieren, auch mit Blick auf die sich für uns ergebenden zusätzlichen Geschäftschancen angesichts der Corona-Krise und der veränderten regulatorischen Vorgaben", hatte Finanzchefin Bettina Orlopp gesagt.

In der Corona-Krise ergibt sich vor allem im Kreditgeschäft zusätzliches Geschäftspotenzial, da viele Unternehmen Kapitalbedarf haben. Die Bank darf dabei aber nicht zu leichtsinnig sein, da wackelnde Kredite mittelfristig auf das Ergebnis drücken könnten./stw/mis

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EZB erwägt Verlängerung von

EZB erwägt Verlängerung von Dividenden-Moratorium für Banken

Angesichts der Folgen der Virus-Pandemie erwägt die EZB-Bankenaufsicht, Geldhäuser im Euro-Raum noch für längere Zeit zum Verzicht auf Gewinnausschüttungen aufzufordern. Bislang hatte sie an Banken appelliert, mindestens bis zum 1. Oktober keine Dividenden auszuschütten.

09.06.2020 12:53

Der oberste EZB-Bankenaufseher, Andrea Enria, sagte nun am Dienstag, man denke über eine Verlängerung nach. Mitte Juli solle es darüber mehr Klarheit geben. Am Montagabend hatte der von EZB-Chefin Christine Lagarde geführte Europäische Ausschuss für Systemrisiken (ESRB) angeregt, dass die Banken bis mindestens zum Jahresende auf die Ausschüttung von Dividenden, Auszahlungen von Boni sowie Aktienrückkäufe verzichten sollten.

Dahinter steht die Überlegung, dass die Institute so in der Krise grössere Kapitalpuffer aufbauen können und ihre Rolle als Kreditgeber nicht leidet. Die EZB ist seit Herbst 2014 für die Kontrolle der grossen Geldhäuser im Euro-Raum zuständig - darunter auch Deutsche Bank und Commerzbank. Der ebenfalls in Frankfurt ansässige ESRB wurde bereits 2010 als Reaktion auf die Finanzkrise gegründet. Als Frühwarnsystem soll er auf Gefahren für die Stabilität des Finanzsystems in der EU hinweisen. Der ESRB ist ein unabhängiges Gremium der Europäischen Union, das Sekretariat wird von der EZB gestellt. Der Verwaltungsrat ist das Beschlussorgan des ESRB und steht unter dem Vorsitz von EZB-Chefin Lagarde.

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Commerzbank laut Kreisen vor

Commerzbank laut Kreisen vor weiteren Einsparungen

Der Aufsichtsrat der Commerzbank wird sich an diesem Mittwoch (1. Juli) nach dpa-Informationen in einer ausserordentlichen Sitzung mit neuen Sparplänen des Managements befassen. Die Sitzung sei auf den Vormittag terminiert, hiess es am Montag. Die Gewerkschaft Verdi fürchtet einen weiteren massiven Personal- und Filialabbau bei dem seit der Finanzkrise 2008/2009 teilverstaatlichten Frankfurter Institut.

29.06.2020 11:39

Unbestätigten Berichten vom Wochenende zufolge könnte der Vorstand um Konzernchef Martin Zielke den im September angekündigten Sparkurs deutlich verschärfen. Damals hatte die Commerzbank angekündigt, konzernweit 4300 Vollzeitstellen zu streichen, zugleich aber in strategischen Bereichen wie Vertrieb, IT und Regulatorik 2000 Jobs zu schaffen. Somit ergab sich unter dem Strich ein Abbau von etwa 2300 Stellen. Zudem beschloss das Management im September, etwa 200 Filialen und damit jeden fünften Standort in Deutschland zu schliessen.

Nun ist in Medienberichten die Rede davon, dass die Bank bis zu 7000 Stellen abbauen könnte und etwa 400 Filialen schliessen will - wobei bislang unklar ist, ob die im September verkündeten Zahlen darin eingerechnet sind. Ende des ersten Quartals 2020 hatte die Bank auf Vollzeitbasis etwa 39 800 Mitarbeiter, im laufenden Jahr soll die Zahl nach letzten Angaben auf knapp 39 000 sinken.

Zielke und Finanzchefin Bettina Orlopp hatten nach einem Gewinneinbruch 2019 in diesem Februar angekündigt, dass der Sparkurs noch einmal forciert werden soll. Der Vorstand hatte wiederholt bekräftigt, zur Vorlage der Zahlen für die ersten sechs Monate am 5. August Details zur überarbeiteten Strategie für die nächsten Jahre vorstellen zu wollen. Die aktuellen Spekulationen wollte die Commerzbank nicht kommentieren./ben/zb/DP/stw

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Commerzbank will Machtvakuum

Commerzbank will Machtvakuum womöglich schon diese Woche füllen

Angesichts des Restrukturierungsdrucks bei der Commerzbank hat der angekündigte Doppelrücktritt an der Bankspitze für ein Machtvakuum gesorgt, das schnellstens gefüllt werden muss.

06.07.2020 06:43

Der Aufsichtsrat dürfte so bald wie möglich Klarheit in Bezug auf die Nachfolge bei den Positionen des CEOs und des Aufsichtsratsvorsitzenden schaffen wollen. Informierten Kreisen zufolge könnte es bereits am Mittwoch zu Entscheidungen kommen.

Als interner Favorit für die Nachfolge des scheidenden Vorstandschefs Martin Zielke scheint sich Firmenkunden-Vorstand Roland Boekhout herauszukristallisieren, wie zu hören ist. Ebenfalls im Rennen ist Finanzchefin Bettina Orlopp. Sollten externe Kandidaten herangezogen werden, könnte sich der Nachfolgeprozess verzögern.

Bei Großaktionären wie Cerberus Capital Management gilt Boekhout im Prinzip als guter Kandidat. Der US-Finanzinvestor, der Zielke und Aufsichtsratschef Stefan Schmittmann zum Aufgeben bewogen haben dürfte, sprach sich am Sonntag allerdings für einen geordneten Nachfolgeprozess aus.

Der plötzliche Abgang sowohl des Aufsichtsratsvorsitzenden als auch des Vorstandschefs der Commerzbank erfordere ein geordnetes Verfahren zur Besetzung der vakanten Positionen, erklärte ein Cerberus-Sprecher gegenüber Bloomberg per Email. Zunächst müsse ein neuer Aufsichtsratschef gefunden werden, dann müsse der Aufsichtsrat ein formelles Verfahren zur Suche nach einem Nachfolger für den Vorstandsvorsitzenden einleiten.

Die Nachfolge von Aufsichtsratschef Schmittmann könnte, wie zu hören war, zumindest temporär Nicholas Teller übernehmen. Sollte bis zum angekündigten Zeitpunkt des Ausscheidens Schmittmanns kein neuer Aufsichtsratsvorsitzender gewählt worden sein, würde automatisch sein Stellvertreter Uwe Tschäge aus dem Arbeitnehmerlager die Position übernehmen.

Wie zu hören war, arbeitet die Bank derzeit an einem Restrukturierungsprogramm, das zusätzlich zu den vergangenes Jahr angekündigten rund 4'000 Stellenstreichungen den Verlust weiterer mehr als 7'000 Arbeitsplätze bedeuten könnte.

(Bloomberg)

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Commerzbank-Aufsichtsrat

Commerzbank-Aufsichtsrat nimmt Zielkes Rücktrittsangebot an

Der Aufsichtsrat der Commerzbank nimmt das Rücktrittsangebot von Vorstandschef Martin Zielke an. Zielke werde spätestens zum 31. Dezember 2020 aus dem Amt scheiden, teilte die Bank am Mittwochabend in Frankfurt mit.

08.07.2020 18:52

Zielke habe sich bereit erklärt, "bis zur Berufung eines Nachfolgers die Geschäfte der Bank in vollem Umfang weiterzuführen". Der seit Mai 2016 amtierende Manager hatte nach Kritik von Investoren am Freitag die einvernehmliche Aufhebung seines bis November 2023 laufenden Vertrages angeboten./ben/DP/men

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Commerzbank schreibt rote

Commerzbank schreibt rote Zahlen

Die Corona-Krise und die Kosten des Konzernumbaus haben Commerzbank im dritten Quartal in die roten Zahlen gedrückt.

05.11.2020 07:27

Unter dem Strich stand ein Verlust von 69 Millionen Euro, nach einem Gewinn von 297 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie die Commerzbank am Donnerstag mitteilte. Für faule Kredite bildete sie mit 272 (Vorjahr: 114) Millionen Euro mehr als doppelt so viel Risikovorsorge wie im Vorjahreszeitraum. Für die Schliessung von 200 ihrer 1000 Filialen und den Stellenabbau verbuchte sie Restrukturierungskosten von 201 Millionen Euro. Für 2020 erwartet die Commerzbank erstmals seit der Finanzkrise einen Verlust, wie sie bekräftigte.

Die Erträge im Konzern sanken im dritten Quartal auf zwei (2,18) Milliarden Euro. Zum Rückgang gegenüber dem Vorjahresquartal hätten neben Sonder- und Bewertungseffekten eine Erhöhung der Rückstellung für Rechtsrisiken bei Fremdwährungskrediten der polnischen Tochter mBank um 71 Millionen Euro beigetragen. Während die Erträge unter den Analystenerwartungen von 2,06 Milliarden lagen, war der Verlust geringer als die von den den Analysten prognostizierten 62 Millionen Euro.

(Reuters)

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'WiWo': Commerzbank und

'WiWo': Commerzbank und Firmenkundenchef Boekhout gehen getrennte Wege

Die Commerzbank muss sich laut einem Pressebericht einen neuen Firmenkundenchef suchen. Firmenkundenvorstand Roland Boekhout stehe unmittelbar vor dem Abschied, schrieb die "Wirtschaftswoche" (WiWo) am Dienstag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Der Aufsichtsrat solle sich zeitnah mit der Personalie befassen. Die Commerzbank wollte sich auf Nachfrage nicht dazu äussern.

24.11.2020 14:52

Über einen Weggang des Managers wird schon seit einigen Wochen spekuliert. So hatte sich der Commerzbank-Aufsichtsrat Ende September für den Deutsche-Bank-Manager Manfred Knof als neuen Konzernchef entschieden, statt auf eine interne Lösung für die Nachfolge des zum Jahresende ausscheidenden Firmenchefs Martin Zielke zu setzen. Auch Boekhout war als Kandidat für den Posten gehandelt worden.

Der Manager war erst Anfang 2020 von der niederländischen Grossbank ING zur Commerzbank gewechselt und sollte das Firmenkundengeschäft vorantreiben. Dabei hatte der Aufsichtsrat auf die Erfahrung Boekhouts gesetzt. Er hatte in den Jahren 2010 bis 2017 die damals noch unter ING-Diba aufgetretene Direktbank mit Sitz in Frankfurt geleitet und hierzulande das Geschäft mit Firmenkunden vorangetrieben./mis/stw/eas

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Neuer Commerzbank-Chef Knof

Neuer Commerzbank-Chef Knof stimmt auf tiefgreifenden Umbau ein

Der neue Commerzbank -Chef Manfred Knof will beim Umbau des Instituts keine Zeit verlieren. "Im ersten Quartal werden Ihnen mein Vorstandsteam und ich die strategischen Leitplanken für die kommenden Jahre vorstellen", schreibt Knof in einem Brief an die Mitarbeiter, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt und aus dem zuvor das "Handelsblatt" (Dienstag) zitierte. Die Erarbeitung einer "zukunftsfähigen Strategie" stehe ganz oben auf seiner Agenda, betont der seit dem 1. Januar amtierende Manager. "Kern der Strategie wird sein, die Bank nachhaltig profitabler zu machen. Nur wenn uns das gelingt, können wir unsere Zukunft selbst gestalten."

05.01.2021 11:33

Seit Monaten wird bei der seit der Finanzkrise 2008/2009 teilverstaatlichten Commerzbank intern um eine Verschärfung des im Herbst 2019 verkündeten Sparkurses gerungen. Erwartet werden angesichts fortschreitender Digitalisierung weitere drastische Einschnitte im Filialnetz sowie erneute Stellenstreichungen.

Doch der Konzernumbau geriet ins Stocken, weil nach einem überraschenden Doppelrücktritt erst die Spitzen von Vorstand und Aufsichtsrat neu besetzt werden mussten. Konzernchef Martin Zielke schmiss nach harscher Kritik von Investoren hin und verliess die Bank zum Jahresende 2020, Aufsichtsratschef Stefan Schmittmann wurde schon Anfang August durch Ex-Landesbanker Hans-Jörg Vetter ersetzt.

Knof soll nun den Konzernumbau vorantreiben. Der Jurist leitete vor seinem Wechsel zur Commerzbank das Privatkundengeschäft der Deutschen Bank, zuvor war er Deutschlandchef beim Versicherungskonzern Allianz.

"Die Commerzbank braucht eine tiefgreifende Transformation, um all das Gute und Positive herauszuholen, das in ihr steckt", schreibt Knof an die Belegschaft des Frankfurter MDax -Konzerns. "Das wird kein bequemer Weg sein, und ohne Zweifel wird die Transformation, die wir brauchen, auch mit noch mehr harten Entscheidungen und weiteren Restrukturierungsmassnahmen verbunden sein. Aber sie sind nötig, und je schneller wir damit beginnen, desto besser!"

Mit einer im Intranet der Bank veröffentlichten veränderten Aufgabenverteilung im Vorstand unterstreicht Knof seine Entschlossenheit: Der neue Vorstandschef übernimmt von Jörg Hessenmüller die Zuständigkeiten für Strategie und Nachhaltigkeit und bündelt diese zusammen mit einem "Transformation Office" in einem neuen Bereich "Group Strategy, Transformation & Sustainability" im Ressort des Vorstandschefs. Personalchefin Sabine Schmittroth, die das Privatkundengeschäft seit Oktober interimistisch führte, bleibt auf Dauer Privatkundenvorständin./ben/DP/mis

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Commerzbank stellt noch mehr

Commerzbank stellt noch mehr Geld für mögliche Kreditausfälle zurück

Die Commerzbank stellt noch mehr Geld für mögliche Rückschläge in der Corona-Krise zurück. Im Gesamtjahr 2020 rechnet die Bank nun mit einer Risikovorsorge von mindestens 1,7 Milliarden Euro.

08.01.2021 12:32

In der nun höheren Summe seien bereits rund 500 Millionen Euro zusätzliche Vorsorge für mögliche Kreditausfälle infolge der Corona-Krise im Jahr 2021 enthalten, erklärte die Bank. Ausserdem würden "mit dem höheren Risikoergebnis auch die derzeit erwarteten Auswirkungen des zweiten Lockdowns" antizipiert.

Der seit 1. Januar amtierende Vorstandsvorsitzende Manfred Knof hat den Umbau des Instituts zur Chefsache erklärt. Noch im Laufe des ersten Quartals will der von der Deutschen Bank gekommene Manager eine neue Strategie vorstellen. Insider halten es für wahrscheinlich, dass dies bei der Aufsichtsratssitzung am 10. Februar der Fall sein wird - am Tag vor der Bilanzvorlage für das noch von Knofs Vorgänger Martin Zielke verantwortete Geschäftsjahr 2020. Analysten gehen davon aus, dass die Commerzbank erst 2022 wieder die Gewinnzone erreichen wird.

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Nach Milliardenverlust 2020:

Nach Milliardenverlust 2020: Commerzbank beschliesst radikalen Umbau

Nach einem Milliardenverlust im Corona-Jahr 2020 will sich die Commerzbank mit weiteren harten Einschnitten fit machen für eine erfolgreichere Zukunft. Weltweit werden 10 000 Vollzeitstellen gestrichen, in Deutschland halbiert das Institut die Zahl seiner Filialen von 790 auf 450. Der Aufsichtsrat des Frankfurter MDax -Konzerns billigte am Mittwoch in einer Sondersitzung mehrheitlich die Sparpläne des Vorstands bis 2024.

04.02.2021 06:31

"Die vom Vorstand vorgeschlagene Strategie wird vom Aufsichtsrat inhaltlich und fachlich mitgetragen und die Umsetzung konstruktiv begleitet", teilte die Bank am Abend mit. Die Eckpunkte der Pläne hatte die Commerzbank schon am vergangenen Donnerstag veröffentlicht.

Der seit Jahresbeginn amtierende Vorstandschef Manfred Knof will die Bank wieder profitabler machen. Das Geschäftsjahr 2020 endete wie erwartet mit tiefroten Zahlen: Nach vorläufigen Zahlen liege der Konzernverlust bei knapp 2,9 Milliarden Euro, teilte die Bank mit.

Darin enthalten seien 800 Millionen der insgesamt 1,8 Milliarden Euro Aufwendungen für den Konzernumbau. Belastet wird das Jahresergebnis 2020 zudem dadurch, dass das Institut 1,5 Milliarden Euro abschreibt, weil sich übernommene Geschäfte der Dresdner Bank und der polnischen MBank nicht so gut entwickelten wie seinerzeit erhofft. Die Details zur Bilanz veröffentlicht die Bank am 11. Februar.

In Deutschland ist nach bisherigen Angaben der Bank jeder dritte Arbeitsplatz von den Kürzungen betroffen. Knof hat versichert, das Management werde alles dafür tun, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden. Die Gewerkschaft Verdi mahnte jedoch nach Bekanntwerden der Pläne mehr Zeit zur Umsetzung des Stellenabbaus an. In der Aufsichtsratssitzung am Mittwoch äusserten sich die anwesenden Gewerkschaftsvertreter dem Vernehmen nach entsprechend kritisch.

Um die Verhandlungen zum Personalabbau "zügig und mit der gebotenen Fairness und Transparenz voranzutreiben", schloss der Vorstand am Mittwoch eine Regelungsabrede mit dem Gesamtbetriebsrat der Commerzbank AG. "Ziel ist es, für frühestmögliche Klarheit und Transparenz über Betroffenheiten, Zeitabläufe und Perspektiven zu sorgen." Es werde angestrebt, "bis zur Hauptversammlung am 5. Mai 2021 die notwendigen Rahmenregelungen - Rahmen-Interessenausgleich und Rahmen-Sozialplan - mit dem Gesamtbetriebsrat abzuschliessen."

Ende September vergangenen Jahres zählt der Konzern noch gut 39 600 Vollzeitstellen. In Mitarbeitern gerechnet waren es 47 912, davon 33 739 in Deutschland. Kurz nach Weihnachten hatten sich Management und Betriebsräte bereits auf den Abbau von 2300 Vollzeitstellen geeinigt.

Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern hielt die Commerzbank lange an einem dichten Filialnetz in Deutschland fest. Nun gibt die Bank weitere 340 Standorte auf. 200 Filialen, die während der Pandemie geschlossen waren, hatte die Bank erst gar nicht wieder geöffnet.

Zugleich kündigte der Vorstand an, Geschäftsprozesse "konsequent und durchgängig" zu digitalisieren und zu automatisieren. Gemeinsam mit der Online-Tochter Comdirect, die gerade integriert wird, soll die Digitalisierung der Angebote vorangetrieben werden. 1,7 Milliarden Euro werden in die IT investiert. Die Kosten im Konzern sollen bis 2024 um 1,4 Milliarden Euro verglichen mit dem Jahr 2020 sinken.

Der zuvor im Privatkundengeschäft der Deutschen Bank tätige langjährige Allianz-Manager Knof hatte zum 1. Januar die Führung der Commerzbank übernommen. Sein Vorgänger Martin Zielke war nach Kritik von Investoren zurückgetreten, auch die Spitze des Aufsichtsrates wurde mit dem Ex-Landesbanker Hans-Jörg Vetter neu besetzt. Zielke hatte eingeräumt, dass die im Herbst 2019 unter der Überschrift "Commerzbank 5.0" beschlossenen Massnahmen nicht durchschlagend genug waren, um die Bank im Zinstief profitabler zu machen.

Nach Personalrochaden und unklarem Kurs ist die Stimmung in der Belegschaft der Bank am Boden, wie die jüngste Mitarbeiter-Umfrage "Pulse Check 2020" belegt. Nur ein Fünftel der Befragten schaut optimistisch auf die Zukunft der Bank. Die Erhebung fand im Zeitraum 27. November bis 11. Dezember statt, also vor dem Chefwechsel. Zuvor hatte das "Handelsblatt" über die Umfrage berichtet, an der sich 57 Prozent der AG-Mitarbeiter beteiligten. "Die Befragung macht deutlich, dass die Mitarbeiter sich schnell Klarheit wünschen, wie es weitergeht", stellte Personalchefin Sabine Schmittroth fest.

Zielkes Nachfolger Knof hat den Umbau zur Chefsache erklärt. Knof sieht den Umbau als "Chance, die Zukunft der Commerzbank selbst zu gestalten und eigenständig zu bleiben". Am Mittwoch bekräftigte der neue Konzernchef: "Die geplanten Einschnitte sind sehr schmerzhaft. Wir werden diesen Weg mit aller Konsequenz gehen, aber fair und in gegenseitigem Respekt."/ben/DP/he

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Commerzbank strebt 2021

Commerzbank strebt 2021 positives operatives Ergebnis an

Nach einem Milliardenverlust 2020 strebt die Commerzbank bereits im laufenden Jahr wieder deutlich bessere Geschäfte an.

11.02.2021 07:33

Der Vorstand plant für 2021 mit einem positiven operativen Ergebnis, 2024 will die Bank im Tagesgeschäft dann 2,7 Milliarden Euro verdienen. Das teilte der Frankfurter MDax-Konzern am Donnerstag mit. Für das Geschäftsjahr 2023 sollen die Aktionäre nach mehreren Nullrunden wieder eine Dividende erhalten.

Im vergangenen Jahr summierte sich Minus unter dem Strich auf rund 2,9 Milliarden Euro, wie das Institut bereits in der vergangenen Woche mitgeteilt hatte. Das ist der höchste Verlust für die Commerzbank seit der Rettung durch den Staat in der Finanzkrise 2009.

Der seit Januar amtierende Konzernchef Manfred Knof fährt nun einen harten Sparkurs, um die Commerzbank profitabler zu machen. "Wir wollen nachhaltig profitabel werden und unsere Zukunft als eigenständige Kraft im deutschen Bankenmarkt selbst gestalten", bekräftigte Knof am Donnerstag.

Bis 2024 sollen weltweit 10 000 Vollzeitstellen gestrichen werden. Zugleich will die Bank an anderer Stelle etwa 2500 Vollzeitstellen aufbauen, um unter anderem die Kosten für externe Dienstleister zu verringern. Unter Strich werden somit 7500 Stellen abgebaut. Mehr als 80 Prozent des Stellenabbaus soll bis Ende 2023 umgesetzt sein. Auch beim Filialabbau drückt der Vorstand aufs Tempo: Noch im laufenden Jahr sollen 190 der zuletzt 790 Filialen geschlossen werden, letztlich soll das Netz noch 450 Standorte umfassen.

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Commerzbank rechnet mit 1,7

Commerzbank rechnet mit 1,7 Millionen weniger Kunden bis 2024

Die deutsche Commerzbank rechnet laut einem Zeitungsbericht im Zuge ihres geplanten Konzernumbaus mit massiven Einbussen bei den Kundenzahlen. Das Management der Bank erwarte den Verlust von 1,7 Millionen Kunden bis zum Jahr 2024.

21.02.2021 08:29

Dies berichtete die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf das Umfeld der Bank. Das Geldhaus selbst kommentierte die Informationen zunächst nicht.

Rund 300 Millionen Euro an Erträgen gehen der Bank laut den Erwartungen durch den Kundenabgang bis 2024 verloren, wie die Zeitung weiter berichtete. Dies solle durch Kreditwachstum und mehr Geschäft mit Unternehmens- und Geschäftskunden sowie sehr wohlhabenden Privatkunden ausgeglichen werden. Auch Geschäft mit Neukunden solle helfen, hiess es.

Die finanziell angeschlagene Commerzbank will im Zuge ihrer verschärften Restrukturierung fast jede zweite Filiale schliessen und rund 10'000 Vollzeitstellen abbauen. Zudem sollen neue Preismodelle eingeführt werden. In diesem Zusammenhang wurde ein erhöhter Abgang von Kunden erwartet. Aktuell zählt das Institut rund elf Millionen Privat- und Firmenkunden.

(AWP)

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Commerzbank-Chefaufseher

Commerzbank-Chefaufseher Vetter tritt aus gesundheitlichen Gründen zurück

Die Commerzbank muss sich nach wenigen Monaten schon wieder einen neuen Aufsichtsratschef suchen. Hans-Jörg Vetter lege sein Mandat im Kontrollgremium aus gesundheitlichen Gründen nieder, teilte das im MDax gelistete Bankhaus überraschend am Dienstag in Frankfurt mit. Bis zur Wahl eines Nachfolgers werde Vetters Stellvertreter Uwe Tschäge den Aufsichtsrat führen.

16.03.2021 12:16

Der frühere LBBW-Chef Vetter war erst im vergangenen Sommer an die Spitze des Gremiums gerückt. Zuvor hatten sein Vorgänger Stefan Schmittmann und der damalige Vorstandschef Martin Zielke überraschend ihre Rücktritte bekanntgegeben. Der neue Vorstandschef Manfred Knof führt die Commerzbank seit 1. Januar./stw/jha/

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Commerzbank findet neuen

Commerzbank findet neuen Aufsichtsratsvorsitzenden

Die Commerzbank hat nach schwieriger Suche einen neuen Aufsichtsratschef gefunden. Der ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende der genossenschaftlichen DZ Bank, Helmut Gottschalk, soll das Gremium künftig führen, wie der MDax-Konzern am Sonntagabend in Frankfurt mitteilte. Zunächst solle Gottschalk auf der Hauptversammlung von den Aktionären als neues Aufsichtsratsmitglied gewählt und anschliessend vom Kontrollgremium zum Chef gewählt werden. Mit Blick auf die noch offene, weitere Aufsichtsratsposition werde mit einem zeitnahen Vorschlag gerechnet. Die Hauptversammlung dürfte daher kurzfristig anberaumt werden.

29.03.2021 06:37

Gottschalk soll die Nachfolge von Hans-Jörg Vetter antreten, der sein Amt am 16. März nach nur wenigen Monaten aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt hatte. Gottschalk gehörte den Angaben zufolge insgesamt 15 Jahre dem Aufsichtsrat der DZ Bank an, den er von 2010 bis 2018 geführt hatte.

Offen bleibt vorerst ein weiterer Posten in dem Gremium. So hatte sich vergangenen Mittwoch (24. März) Andreas Schmitz mit sofortiger Wirkung zurückgezogen. Der einstige Vorstandssprecher und Aufsichtsratschef der Bank HSBC Trinkaus & Burkhardt sass erst seit Anfang des Jahres im Aufsichtsrat der Commerzbank. Schmitz war als möglicher Nachfolger von Vetter gehandelt worden. Wegen der offenen Personalien hatte die Bank die eigentlich für den 5. Mai geplante Hauptversammlung verschoben./mis

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Commerzbank: Abbau von 1700

Commerzbank: Abbau von 1700 Stellen - Neue Aufsichtsräte

Die Commerzbank treibt den angekündigten Abbau Tausender Stellen voran. Die Zahl der Vollzeitstellen im Konzern soll bis Ende 2024 von zuletzt knapp 40'000 auf 32'000 verringert werden.

06.04.2021 06:37

Der "sozialverträgliche Abbau" von 1700 Vollzeitstellen bis Ende 2021 sei über ein Freiwilligenprogramm mit dem Gesamtbetriebsrat vereinbart worden, teilte der Frankfurter MDax -Konzern am Donnerstag mit. Die Commerzbank hat sich zum Ziel gesetzt, die Zahl der Vollzeitstellen im Konzern bis Ende 2024 von zuletzt knapp 40'000 auf 32'000 zu verringern.

"Das Freiwilligenprogramm ist ein wichtiger Schritt in Richtung des erforderlichen Stellenabbaus", kommentierte Personalvorstand Sabine Schmittroth. "Wir stellen damit schnell Instrumente zur Verfügung, die bereits im kommenden Jahr die Kostenbasis senken."

Für Abfindungen und weitere Kosten für den Konzernumbau, der Einschnitte im deutschen Filialnetz sowie bei den Auslandsstandorten vorsieht, wird die Bank den Angaben zufolge im ersten Quartal des laufenden Jahres Aufwendungen in Höhe von rund 470 Millionen Euro buchen. Die Gesamtkosten für den bis 2024 laufenden Konzernumbau hatte die Bank mit 1,8 Milliarden Euro veranschlagt.

Den Termin für die Hauptversammlung legte die Bank auf den 18. Mai fest. Dort sollen die Aktionäre nach Personalquerelen neue Aufsichtsräte wählen.

Auf den künftigen Vorsitzenden des Aufsichtsrates hatte sich das Kontrollgremium bereits am Wochenende verständigt: Helmut Gottschalk (69), ehemals Aufsichtsratschef der genossenschaftlichen DZ Bank, soll den Posten nach dem krankheitsbedingten Rückzug von Hans-Jörg Vetter übernehmen.

Hoffnungen auf die Vetter-Nachfolge hatte sich auch der ehemalige Vorstandssprecher und Aufsichtsratschef der Bank HSBC Trinkaus & Burkhardt, Andreas Schmitz, gemacht. Doch Schmitz, der erst Anfang des Jahres in den Commerzbank-Aufsichtsrat eingezogen war, kam nicht zum Zug und legte sein Mandat in der vergangenen Woche mit sofortiger Wirkung nieder. Wegen der vakanten Aufsichtsratsposten hatte die Bank die für den 5. Mai geplante Hauptversammlung verschoben.

Neu in den Aufsichtsrat der Bank, deren grösster Anteilseigner seit der Finanzkrise 2008/2009 der deutsche Staat ist, sollen ausser Gottschalk die Unternehmensberaterin Daniela Mattheus, die frühere Telekom-Managerin Caroline Seifert und das frühere DZ-Bank-Vorstandsmitglied Frank Westhoff gewählt werden.

(AWP)

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