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Vontobel
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Ja das sieht doch super aus! Im Gegensatz zum Schweizer Markt, haben die Deutschen heute geöffnet. Und die Performance lässt sich durchaus sehen.

Aktuell steht der Dax mit +1.15% im Plus! Damit markiert er ein neues High.

Wenn das keine guten Vorzeichen für den morgigen Börsentag sind. Biggrin

Jodellady
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jo auf den meisten internationalen börsenplätzen gibt es heute jubelstimmung :D:D:D

sind wir gespannt auf morgen, wird sicher geil :D!!

Vontobel
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Jodellady wrote:

jo auf den meisten internationalen börsenplätzen gibt es heute jubelstimmung :D:D:D

sind wir gespannt auf morgen, wird sicher geil :D!!

Da hast du voll recht:

ATX (Österreich) +2.14%

DAX (Deutschland) +1.28%

CAC 40 (Frankreich) +1.37%

FTSE (England) +1.45%

Hop Swisslog Hop! Biggrin

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learner
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Ein sehr positives Zeichen für die nächste Woche! Wer jetzt nicht long geht, wenigstens bis übermorgen, muss nie long gehen.

Es gibt noch Schlimmeres.

Vontobel
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learner wrote:

Ein sehr positives Zeichen für die nächste Woche! Wer jetzt nicht long geht, wenigstens bis übermorgen, muss nie long gehen.

Eine sehr kurzfristige Aussage Lol

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Slin
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learner wrote:

Ein sehr positives Zeichen für die nächste Woche! Wer jetzt nicht long geht, wenigstens bis übermorgen, muss nie long gehen.

Werde Morgen ein Zockerwarräntchen short reinziehen.

Gruss Slin.

learner
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Sorry Vontobel. In solchen Zeiten darf man wohl noch den letzten Zucker weglecken, aber die Furcht vor Prügeln wird grösser. Der eifersüchtige Bär lauert im Unterholz, scheint mir, und ich will auf der Acht vor ihm sein, damit er mir nicht den Pelz verbrennt.

Es gibt noch Schlimmeres.

Vontobel
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learner wrote:

Sorry Vontobel. In solchen Zeiten darf man wohl noch den letzten Zucker weglecken, aber die Furcht vor Prügeln wird grösser. Der eifersüchtige Bär lauert im Unterholz, scheint mir, und ich will auf der Acht vor ihm sein, damit er mir nicht den Pelz verbrennt.

Sehr schön formuliert :!: Lol

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Slin
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aaräwassär
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Haltedauer

Guten Tag Zusammen


Ich habe eine Frage zum Thema Deutscher Börsenplatz.


In Deutschland muss man die Aktien über ein Jahr halten. Wer unter einem Jahr Haltedauer verkauft, bezahlt eine Sondersteuer. Wie sieht das aus, wenn ich als Schweizer mit Schweizer Wohnsitz an der Deutschen Börse Aktien kaufe/verkaufe. Fällt für mich auch eine spezielle Steuer an, wenn ich diese unter einem Jahr Haltedauer abstosse?


Besten Dank für eine Antwort.


 


Gruss


aaräwassär

Zyndicate
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INDEX-MONITOR Deutschland:

INDEX-MONITOR Deutschland: Scout24, Delivery Hero und Puma steigen in MDax auf

(Ausführliche Fassung) - Bei den wichtigen deutschen Aktienindizes kommt es im Juni nur in der zweiten und dritten Reihe zum Stühlerücken. Stadas Abschied aus der Dax-Familie macht die Tür zum MDax für den Essenslieferaten Delivery Hero frei. Auch der Online-Marktplatzbetreiber Scout24 und der Sportartikelhersteller Puma rücken in den Index der mittelgrossen Werte vor, wie die Deutsche Börse am Dienstagabend in Frankfurt mitteilte. Weichen müssen dort Krones und alstria office.

05.06.2018 22:50

Der Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers steigt zudem in den Index der Technologiewerte TecDax auf. Die Aktien der Aumann AG wechseln die Branchenklassifizierung und werden künftig nicht mehr dem Technologie-Segment zugeordnet, hiess es zur Begründung. Änderungen gibt es auch im SDax , während im deutschen Leitindex Dax alles beim Alten bleibt.

Krones und alstria steigen in den SDax ab. Neu hinzu kommen dort die Aktien der Deutsche Bank-Tochter DWS, sowie die Titel von HelloFresh und Aumann. Die Aktien der Diebold Nixdorf AG und der bet-at-home.com scheiden aus dem SDax aus. Die Änderungen erfolgen zum Montag, 18. Juni.

Wichtig sind Veränderungen in den Indizes vor allem für Fonds, die die Indizes exakt nachbilden. Ausserdem bedeutet die Aufnahme in einen namhaften Index in der Regel mehr Aufmerksamkeit für diese Unternehmen, insbesondere von Seiten internationaler Investoren.

Der nächste Termin für eine planmässige Überprüfung der Indizes ist der 5. September 2018. Im September soll wie bereits bekannt auch die Trennung nach den Segmenten Tech und Classic aufgehoben werden. Die Indizes MDax und SDax werden vergrössert: Die Zahl der Werte im MDax steigt von 50 auf 60 und im SDax von 50 auf 70./jha/

(AWP)

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Zyndicate
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Die Deutschen und ihr

Die Deutschen und ihr Sparbuch - Von Aktienkultur keine Spur

Aktien stehen bei den Deutschen auf der Beliebtheitsskala noch immer weit unten. Doch mit traditionellen Geldanlagen wie dem Sparbuch verlieren die Leute heutzutage bares Geld.

01.07.2018 18:20

Seit 30 Jahren gibt es den Dax und mindestens genauso lange beschweren sich Banken, Fondsanbieter und Lobbyverbände über die aktienmüden Privatanleger. Aktien stehen bei den Deutschen auf der Beliebtheitsskala noch immer ziemlich weit unten - trotz ultraniedriger Zinsen und einer wieder anziehenden Inflation, die das angesparte Kapital über die Jahre auffrisst. "Die Deutschen mögen feste Zinsen und sind dafür bereit, auf eine höhere Rendite zu verzichten", sagt Kay Bommer, Geschäftsführer beim Deutschen Investor Relations Verband.

Die Aktien-Befürworter verweisen gerne auf Statistiken, die zeigen, dass es an den Börsen langfristig gesehen nur nach oben geht. So gewann der deutsche Aktienindex in den vergangenen zehn Jahren - trotz zeitweiser starker Kursschwankungen - rund 50 Prozent. Mit den Leitzinsen in der Euro-Zone ging es dagegen seit 2008 nur bergab, von über vier Prozent auf derzeit null Prozent.

Daran ändern dürfte sich in absehbarer Zeit nichts. Frühestens im Herbst 2019 will die Europäische Zentralbank (EZB) wieder an der Zinsschraube drehen. Langfristig gesehen lohnten sich Investition in Aktien, betont auch Ulrich Stephan, Leiter der Anlageberatung für Privat- und Firmenkunden bei der Deutschen Bank. "Wenn man annimmt, dass der Dax in den nächsten 30 Jahren so stark zulegt wie in den vergangenen 30 Jahren, also so acht bis neun Prozent pro Jahr, dann würde er auf 170'000 Punkte steigen."

Trotzdem stecken laut Daten der Bundesbank derzeit nur knapp neun Prozent des Geldvermögens der Deutschen in Aktien und Aktienfonds. In Ländern wie den USA und Großbritannien sei die Quote deutlich höher, sagt die Geschäftsführerin des Deutschen Aktieninstituts (DAI), Christine Bortenlänger. "Im Vergleich zu anderen Industrienationen ist die Aktienkultur hierzulande stark unterentwickelt." Die Zahl der Aktionäre und der Besitzer von Aktienfonds in Deutschland war jahrelang sogar rückläufig. 2017 stieg sie laut DAI zwar wieder auf 10,1 Millionen und erreichte fast den Stand von vor der Finanzkrise. Doch 2001 gab es noch drei Millionen mehr Menschen, die ihr Geld in Aktien anlegten.

Nach der Gier kam die Panik

Einer der Gründe für die schwach ausgeprägte Aktienkultur in der Bundesrepublik ist nach Ansicht der Experten der Crash des Neuen Marktes um die Jahrtausendwende, bei dem sich viele Profi- und Kleinanleger die Finger verbrannt hatten. "Damals herrschte ein Hype und eine Gier und als die Börsen jäh abgestürzt sind, war die Panik groß", resümiert Bommer. Aktionäre rannten in Scharen davon: Von März 2000 bis März 2003 verlor der Dax rund 6000 Punkte. Es dauerte bis Mitte 2007 bis er seinen Rekord aus dem Jahr 2000 wieder einstellte.

Die Verunsicherung von damals hält bis heute an - Sicherheit bei der Geldanlage steht bei den Deutschen an oberster Stelle. Laut einer Studie der "Aktion pro Aktie" von den Direktbanken ING-Diba, Comdirect und Consorsbank wollen 84 Prozent der Befragten derzeit wissen, welchen Betrag sie beim Auflösen ihrer Geldanlage zur Verfügung hätten. Bei Aktien ist das oft nur schwer zu realisieren, weil sie schwanken können.

Doch mit Kapitalanlagen auf dem guten alten Sparbuch oder dem Tagesgeldkonto verlieren Investoren bares Geld, wie die Comdirect vorrechnet. So habe jeder Bundesbürger seit 2010 knapp 1000 Euro eingebüßt, weil die Sparzinsen niedriger sind als die Inflationsrate. Dieses Verhalten sei paradox, sagt Comdirect-Chef Arno Walter. "Wenn ein mit Wasser gefülltes Fass ein Leck hat, würde man versuchen, das Loch zu stopfen aber deutsche Sparer verhalten sich anders: Sie schütten immer mehr Wasser in das Fass in der Hoffnung, so den Pegel halten zu können."

(Reuters)

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Zyndicate
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Dividendenboom - Dax-Konzerne

Dividendenboom - Dax-Konzerne schütten Rekordsumme aus

Trotz sinkender Gewinne schütten Deutschlands Börsenschwergewichte in der Summe so viel Geld an ihre Aktionäre aus wie nie zuvor. Nach Berechnungen des Beratungs- und Prüfungsunternehmens EY steigt die Dividendensumme der Dax -Konzerne für das vergangene Jahr um 2,9 Prozent auf den Rekordwert von 36,5 Milliarden Euro. Der Gewinn nach Steuern sank hingegen um 10 Prozent auf zusammengerechnet 84,5 Milliarden Euro.

10.04.2019 06:31

Der Anteil der Dividendenzahlungen am gesamten Gewinn liege mit 43,2 Prozent aber auf einem soliden Niveau, erläuterte Mathieu Meyer, Mitglied der EY-Geschäftsführung. Gezahlt wird die Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr nach den jeweiligen Hauptversammlungen.

Insgesamt zahlen 21 Dax-Konzerne ihren Anteilseignern mehr Geld. Daimler , BMW und RWE kürzen die Ausschüttung. Vier Unternehmen halten sie konstant. Ausgewertet wurden die Daten von 28 der 30 Dax-Konzerne. Der Industriekonzern Linde und der Zahlungsdienstleister Wirecard haben noch keine Angaben gemacht.

Grösster Dividendenzahler im Dax ist den Angaben zufolge in diesem Jahr der Versicherungsriese Allianz, der die Ausschüttung um 9 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro erhöht. Der Autokonzern Daimler zahlt seinen Aktionären demnach insgesamt knapp 3,5 Milliarden, das sind 11 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Deutsche Telekom liegt mit 3,3 Milliarden Euro (plus 8 Prozent) auf dem dritten Platz.

Meyer ist allerdings skeptisch, ob sich der Dividendenboom 2019 fortsetzen wird: "Die Konjunktur läuft nicht mehr rund, und die Unternehmen sehen sich zunehmenden wirtschaftlichen und politischen Risiken ausgesetzt, die auch die Geschäftsentwicklung belasten." Sollte der Druck auf die Gewinne anhalten, würden früher oder später auch die Dividendenausschüttungen auf den Prüfstand gestellt./mar/DP/zb

(AWP)

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Mehrere Dax-Konzerne von

Mehrere Dax-Konzerne von Hackerangriff betroffen

Mehrere deutsche Konzerne sind in der Vergangenheit von Hackern ausgespäht worden. Nach Recherchen von Bayerischem Rundfunk (BR) und Norddeutschem Rundfunk (NDR) waren mindestens acht deutsche Unternehmen von dem Cyber-Angriff betroffen, darunter sechs Dax -Konzerne. Zudem sei rund ein Dutzend weiterer Unternehmen aus dem Ausland attackiert worden.

24.07.2019 08:29

Der Industrie-Konzern Siemens bestätigte am Mittwoch auf Anfrage, Anfang Juni 2016 Ziel eines Hacker-Angriffs gewesen zu sein. "Wir haben nach ausführlichen Analysen bis heute keine Hinweise darauf, dass bei diesem Angriff Daten abgeflossen sind", sagte ein Konzernsprecher. Beim Kunststoffhersteller Covestro hiess es, man sei ebenfalls betroffen gewesen: "Es gab den Versuch, uns auszuspähen." Es sei aber zu keinem Datenabfluss gekommen.

Anfang April hatte der Chemie-Riese Bayer bestätigt, Opfer eines Cyber-Angriffs gewesen zu sein. Bereits seit Anfang 2018 habe es Anzeichen dafür gegeben, dass das Firmennetzwerk mit Schadsoftware der "Winnti" genannten Hackergruppe angegriffen wurde.

IT-Sicherheitsexperten und deutsche Sicherheitsbehörden vermuten, dass die Gruppe aus China stammt. Gesicherte Erkenntnisse darüber, wer sich dahinter verbirgt, gibt es allerdings nicht. Die Hackergruppe soll 2016 auch hinter einer Attacke gegen Thyssenkrupp gesteckt haben.

Erstmals war die Hackergruppe im Oktober 2011 von IT-Sicherheitsexperten von Kaspersky Lab enttarnt worden. Sie gilt als hochprofessionell, Angriffe werden in der Regel überhaupt erst spät bemerkt. Zunächst hatten sich die Angreifer nach Einschätzung von Experten auf Netzwerke für Online-Spiele spezialisiert und griffen dort Spielgeld, digitale Zertifikate und Nutzerdaten ab. Inzwischen sind vermehrt grosse Industrie-Unternehmen, aber auch der Mittelstand in Deutschland zur Zielscheibe geworden./sl/gri/DP/zb

(AWP)

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Aktien Frankfurt Eröffnung:

Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax nähert sich seinem Rekordhoch

Gemässigte Worte von US-Präsident Donald Trump im Konflikt mit dem Iran haben dem Dax am Donnerstag weiteren Rückenwind gegeben. Der deutsche Leitindex stieg in den Anfangsminuten erstmals seit Januar 2018, als er sein bisheriges Rekordhoch von 13 596 Zählern erreicht hatte, wieder über die Marke von 13 500 Punkten. Am Ende der ersten Handelsstunde gewann er 1,33 Prozent auf 13 497,29 Punkte. Damit fehlen ihm aktuell nur noch etwa 100 Punkte zu einer neuen Bestmarke.

09.01.2020 10:06

Die unmittelbare Gefahr eines neuen Krieges im Nahen Osten scheint zunächst gebannt. Trump kündigte am Mittwoch bei einer Ansprache an die Nation zwar neue Wirtschaftssanktionen gegen den Iran an, aber keine weiteren Militärschläge. "Es scheint fraglich, ob Trump im Wahljahr einen Krieg vom Zaun brechen will", schrieb Analyst Martin Utschneider vom Bankhaus Donner & Reuschel. Das amerikanische Volk sei "erwiesenermassen kriegsmüde".

Schon am Vortag hatte ein iranischer Vergeltungsangriff die Anleger in Frankfurt nicht nachhaltig erschreckt. "Der Dax bleibt ein Stehaufmännchen", kommentierten die Chartexperten der UBS den Fakt, dass sich der Leitindex vom jüngsten Rutsch unter die 13 000 Punkte wieder rasch erholen konnte. Damit sei der übergeordnete Aufwärtstrend ist weiter intakt. Über 13 425 Punkten - eine Marke, die ihm zuletzt Widerstand leistete - sehen sie den Weg nach oben zum Allzeithoch frei.

Andere Indizes folgten dem Dax am Donnerstag nach oben. Der MDax der mittelgrossen deutschen Werte stieg um 0,6 Prozent auf 28 550,90 Punkte, der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx legte um 0,8 Prozent auf 3803,47 Zähler zu. Zuvor hatten auch an der Wall Street die Anleger zugegriffen. Der Dow Jones Industrial verpasste ein neues Rekordhoch am Vorabend nur knapp.

Mit Blick auf die Einzelwerte spielt die Musik am Donnerstag eher in der zweiten deutschen Börsenliga - bei Cancom negativ. Die Aktien des IT-Dienstleisters sackten als MDax-Schlusslicht um mehr als 8 Prozent ab wegen eines überraschenden Chefwechsels. Der Vorstandsvorsitzende Thomas Volk, der Händlern zufolge wieder mehr Vertrauen in das Unternehmen gebracht hatte, geht wegen unterschiedlicher strategischer Auffassungen.

Ansonsten überwogen in dem starken Marktumfeld eindeutig die positiven Kursreaktionen. Im MDax stiegen die Aktien von Evotec um fast 3 Prozent, weil der Wirkstoffforscher seine strategische Allianz mit dem Pharmariesen Bayer im Bereich der Frauengesundheit erweitert. Ein Händler sprach von einem "anhaltend guten Nachrichtenfluss" bei dem Unternehmen.

Ausserdem setzte es sich am Donnerstag fort, dass viele Experten ihre Aktienempfehlungen im neuen Jahr überarbeiten. Die Commerzbank empfiehlt nun die Biotech-Aktie von Morphosys zum Kauf, sie stieg um 2,8 Prozent auf ein Hoch seit der Jahrtausendwende. Analyst Daniel Wendorff äusserte sich positiv zu Wirkstoffen des MDax-Konzerns.

Bei Aixtron war es das Bankhaus Lampe, das in Erwartung von neuen Wachstumstreibern zum Kauf rät. Hier kletterten die Aktien um 7 Prozent. In der Spitze näherten sie sich erstmals seit September wieder bis auf wenige Cent der Marke von 10 Euro.

Im Dax waren die Aktien von Infineon mit einem Anstieg um 2,7 Prozent auf der Favoritenliste ganz oben dabei. Chipwerte setzten ihre Rally am Donnerstag europaweit fort. "Der Halbleitermarkt wird angetrieben vom neuen Mobilfunkstandard 5G in der Frühphase und von einer längerfristigen Erholung der Automobilindustrie", sagte Analyst Sandeep Deshpande von JPMorgan ./tih/mis

(AWP)

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Dax-Rekorde bieten Anlass zum

Dax-Rekorde bieten Anlass zum Verkauf deutscher Aktien

Investoren feiern den Anstieg des Deutschen Aktienindex auf ein Allzeithoch. Sie sollten jedoch einen Blick in die Geschichtsbücher werfen.

27.01.2020 06:40

In den letzten 20 Jahren ging es beim Dax nach Erreichen eines Rekordstands in den folgenden Monaten und Jahren abwärts. Von seinen Hochs in den Jahren 2000, 2007, 2015 und 2018 fiel der deutsche Leitindex bis zum nächsten Tiefpunkt um durchschnittlich 45 Prozent. Den stärksten Einbruch mit 73 Prozent verzeichnete der Dax zu Beginn des Jahrhunderts nach dem Platzen der Dotcom-Blase.

"Ja, der Markt ist reif für eine Korrektur", sagte Daniel Kerbach, Chief Investment Officer bei Merck Finck Privatbankiers. "Wir sind sehr weit und steil gelaufen, die Volatilität ist extrem tief und die Bewertungen sind angespannt", erklärte er.

Kerbach zufolge ist es immer schwierig, einen starken Rückgang vorherzusagen - insbesondere, wenn die Kursbewegung durch eine Krise oder ein Black-Swan-Ereignis ausgelöst wird.

Aktien werden durch tiefe Zinsen gestützt

Dennoch könne eine Korrektur in der Größenordnung zwischen 5 Prozent und 15 Prozent als normal eingestuft werden und sei durchaus möglich, meint Christoph Ohme, der als Portfoliomanager der DWS Investment den 5,6 Milliarden Euro schweren Deutschland-Fonds mitverwaltet.

"Es mangelt derzeit an einer breiten zyklischen Erholung, das macht eine Korrektur durchaus möglich", erklärte Ohme.

Zugegeben: Es ist das erste Mal, dass der Dax einen Rekord erreicht, während die Renditen von 10-jährigen Bundesanleihen negativ sind. Dies bedeutet, dass deutsche Aktien im Vergleich zum Rentenmarkt nach wie vor sehr attraktiv sind. Die Suche nach Rendite bei der Portfolio-Strukturierung könnte das Abwärtspotenzial der deutschen Benchmark somit vorerst begrenzen.

"Auf lange Sicht bleibt das Umfeld für Aktien unterstützend, da die Zinsen niedrig sind und die harten politischen Risiken sich abgemildert haben", sagte Ohme.

(Bloomberg)

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