Deutsche Bank

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28.04.2009 18:57
#1
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Deutsche Bank

Hier ein interessanter Bericht aus: "Zeitwende".

( hier der Link: http://blog.zeitenwende.ch/hansruedi-ramsauer/pimp-up-my-profit/ )

Pimp up my profit

DIENSTAG, 28. APRIL 2009

Die Deutsche Bank reiht sich in die Liste der Banken ein, welche ihre Zahlen mit ein paar Zaubertricks aufgehübscht haben. Schön sehen sie tatsächlich aus, zu schön, um wahr zu sein. Aber wer interessiert das schon, solange die Schlagzeilen stimmen.

Die Deutsche Bank hat nach dem Rekordverlust von 3,9 Milliarden Euro im vergangenen Jahr für das erste Quartal einen Gewinn von 1,2 Milliarden Euro gemeldet. Völlig vergessen ging dabei folgendes (Quelle: Focus)

Was den Investoren richtig aufstößt, ist ein Detail, das die Deutsche Bank in ihrer Pressekonferenz nicht erwähnte. Es ist auf Seite zehn des Quartalsberichts versteckt. Dem ist zu entnehmen, dass das Institut seit Juli 2008 Handelsaktiva im aktuellen Wert von 31,4 Milliarden Euro ins Anlagevermögen umklassifizierte, um keine Abschreibungen mehr vornehmen zu müssen. Hätte sie dies nicht getan, wäre der Quartalsgewinn um 1,165 Milliarden Euro niedriger ausgefallen. Die Eigenkapitalrendite hätte sich glatt halbiert. Das sagte Ackermann heute nicht.

Warum auch, solange die Medien aus einer Presseerklärung einen redaktioniellen Beitrag basteln mit Schlagzeilen wie: Ackermann erzielt Traumrendite trotz Krise, Ackermann zeigt's allen oder Die größte Wiederauferstehung seit Lazarus

Doch Achtung: Der Autor der letzten Schlagzeile heisst Paul C. Martin und ist, wie einige Zeitenwende-Leser vermutlich wissen, kein Greenhorn in Sachen Bankbilanzen. Im Text steht deshalb auch:

Allerdings: Was die Zahlen taugen, weiß niemand. (...) Denn niemand vermag zu sagen, was die Bank offen ausweist und was an faulen Papieren oder Krediten noch in ihren Tresoren schlummert.

So isses und die Börsianer ducken sich schon mal: Die Aktien der DB sind aktuell 7 Prozent im Minus.

Zudem fährt die Bank noch höhere Risiken als in der Vergangenheit. Nochmals Focus

Im ersten Quartal 2007 erreichte die Deutsche Bank einen Quartalsgewinn von 2,1 Milliarden Euro und eine Eigenkapitalrendite von 36,9 Prozent. Damals bewegte der Konzern mit 37 Milliarden Euro Eigenkapital 1,7 Billionen Euro Bilanzsumme. Zwei Jahre später ist das Eigenkapital auf 33,6 Milliarden Euro gesunken, die Bilanzsumme aber auf 2,1 Billionen Euro gestiegen. Die Risiken nahmen also zu.

Da waren selbst Subprime-Häuser noch solide finanziert. Doch das ist offenbar einigen egal. Ein Leserkommentar zum Focus-Artikel:

Ich bin regelmäßig empört, wenn ich lesen muss, wie schlecht und mies doch alle Banker sind und allen voran Herr Dr. Ackermann! Immerhin ist die Deutsche Bank die einzige Bank der Bundesrepublik die es in der Krise geschafft hat noch schwarze Zahlen zu schreiben. Und diese „Tricks“ können alle anderen Banken auch machen! Ich bin stolz auf meinen Chef und auf mein Unternehmen!

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Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

vor 7 Stunden 36 Minuten
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Man sollte es meinen, man hätte kommuniziert, ev. aber halt nicht. Ich selber habe das so nicht gesehen, allerdings, abbauen werden die bestimmt auch, wieviel, who knows.

Ein Zock hätte mich hier gereizt, allerdings

was ich aber sehe heute und drum für mich gilt Finger weg:

http://de.reuters.com/article/deutschland-ezb-deutsche-bank-idDEKCN11Z1J6 und

http://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/Deutsche-Bank-Aktie-Sorge-um-Geldhaus-waechst-Kreditausfall-Versicherungen-auf-Rekordniveau-1001426969

 

 

 

vor 8 Stunden 33 Minuten
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@Selector

Das hätten sie Gestern doch kommuniziert, nicht?

Ist das Ding eigentlich ein Kauf wert? Jedenfalls eine hochriskante Wette; die Up's und Down's sind ja ausgeprägter als bei einem Yo-Yo Wink

vor 9 Stunden 23 Minuten
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Stimmt es, dass die Deutsche Bank 12'000 Stellen abbaut?

 

Offenbar sind es bei der Commerz gerade mal 9600 wie hier zu lesen:

http://www.plusvisionen.de/29_09_2016/deutsche-bank-commerzbank-aktie-fuck-up/

 

28.09.2016 08:17
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Deutsche Bank will weder Staatshilfe noch Kapitalerhöhung

Die Deutsche Bank braucht laut Konzernchef John Cryan keine Rückendeckung durch die Politik.

In einem Interview der "Bild"-Zeitung (Mittwochausgabe) sagte Cryan auf die Frage, ob die Bank Staatshilfen benötige: "Das ist für uns kein Thema. Ich habe die Bundeskanzlerin zu keinem Zeitpunkt um Hilfe gebeten. Ich habe auch nichts dergleichen angedeutet." Weil das US-Justizministerium von Deutschlands grösstem Geldhaus 14 Milliarden Dollar als Wiedergutmachung für Tricksereien auf dem amerikanischen Immobilienmarkt fordert, steht das Institut seit Tagen an der Börse unter Druck.

Cryan sagte, die Frage einer Kapitalerhöhung stelle sich derzeit nicht. Die Bank erfülle alle aufsichtsrechtlichen Kapitalanforderungen. Sie habe "weitaus weniger Risiken in den Büchern als früher" und sei "komfortabel mit freier Liquidität ausgestattet".

Den Umbau des Instituts sieht der Top-Manager auf einem guten Weg. "Wir haben in den vergangenen Monaten viele Fortschritte dabei erzielt, eine einfachere und bessere Bank zu schaffen." Beim geplanten Abbau von insgesamt 9000 Stellen sei die Bank im Plan. "Die Verhandlungen mit den Betriebsräten sind weitgehend abgeschlossen." Am Verkauf der Postbank soll festgehalten werden: "Alles ist vorbereitet, wir könnten die Postbank morgen in neue Hände geben - aber dann muss der Preis stimmen. Wir haben Zeit", so Cryan.

Das britische Votum für einen EU-Austritt wird auch bei der Deutschen Bank Veränderungen mit sich bringen. "Wir werden ganz flexibel auf die Wünsche unserer Kunden reagieren. Wenn die zum Beispiel verstärkt Geschäfte auf dem europäischen Festland abwickeln wollen, werden wir entsprechend Kapazitäten verlagern - vor allem nach Frankfurt." Um welches Geschäftsvolumen und um wie viele Stellen es sich konkret handelt, sagte Cryan nicht: "Das steht noch nicht fest."

(Reuters)

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26.09.2016 18:06
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Deutsche Bank ist laut CEO John Cryan nicht im Verteidigungsmodus
02.03.2016 12:25

Tja, ob Herr Cryan seine Aussage heute noch wiederholen würde?

Falls es Frau Merkel wirklich ernst sein sollte (was zu Recht bezweifelt werden darf), dann könnte sich hier ja ein Kollaps à la Lehman Brothers anbahnen. Dann wär's wieder mal vorbei mit der Gemütlichkeit an den Börsen. 

Unabhängige Informationen zum Investieren in Aktien findet Ihr auf 
www.clever-investiert.info

26.09.2016 12:58
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Was die "Wende-Merkel" nicht schon alles gesagt hat! Einfach das Gegenteil verstehen, dann stimmt es schon, wie z.B.:

- kein Atomausstieg (vor Fukushima), dann Standpunkt gewendet

- kein Mindestlohn, na ja, Haltung angepasst

- "wir schaffen das!", Wandlung im Gang

Und jetzt das? Nein, Frau Merkel, das ist nicht glaubhaft, zumal die DB für D und auch Europa systemrelevant ist., wie einst die UBS. Leere Wahlversprechen für den blöden kleinen Mann (Frau darf sich auch angesprochen fühlen!).

Ob das jetzt schon Kaufkurse sind? Muss jeder selbst wissen, aber dass Frau Merkel noch lange systemrelevant ist, ist mehr als fraglich!

26.09.2016 08:11
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Angela Merkel schliesst Hilfe für Deutsche Bank aus

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat jegliche Staatshilfen für die Deutsche Bank AG in dem Jahr vor den Bundestagswahlen im September 2017 ausgeschlossen.

Die berichtet das Nachrichtenmagazin Focus am Samstag unter Berufung auf Regierungskreise. Die deutsche Regierungschefin lehne auch ab, sich in den Rechtsstreit des Frankfurter Finanzhauses mit dem US-Justizministerium einzuschalten, so das Magazin. Das US-Justizministerium fordert von der Deutschen Bank eine Zahlung von bis zu 14 Mrd. Dollar, um einen Streit um Geschäfte mit hypothekenbesicherten Wertpapieren (MBS) beizulegen. Ein Regierungssprecher lehnte am Samstag eine Stellungnahme zu dem Bericht ab und auch eine Sprecherin der Deutschen Bank wollte sich nicht dazu äussern.

Die Finanzausstattung der grössten Bank in Deutschland, die in diesem Jahr fast die Hälfte ihres Marktwerts verloren hat, stimmt deutsche Politiker besorgt. Finanzpolitiker der Sozialdemokraten beschäftigten sich in einer internen Sitzung vergangene Woche mit der Finanzlage der Deutschen Bank, sagten zwei mit dem Vorgang vertraute Personen. Das Thema sei im Rahmen einer Debatte der Basel-Regeln aufgekommen, hiess es.

Die Bundesregierung gehe davon aus, dass in dem US-Verfahren ein "faires Ergebnis" erzielt werden könne, erklärte das Finanzministerium am 16. September.

Die Deutsche Bank beabsichtigt nach eigenen Angaben nicht, den von den US-Behörden geforderten Höchstbetrag zu zahlen, doch Anleger sorgen sich um die Kapitalausstattung. Vorstandschef John Cryan, 55, versucht die Profitabilität der Deutschen Bank zu steigern, indem er risikoreichere Vermögenswerte verkauft und Stellen abbaut. Doch nicht abgeschlossene Rechtsstreitigkeiten und Forderungen schüren die Besorgnis, dass die Bank zu einer Kapitalerhöhung gezwungen sein könnte.

Focus berief sich auf Diskussionen zwischen Merkel und Cryan in diesem Sommer.

(Bloomberg)

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23.09.2016 08:29
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Deutsche Bank fällt aus Top 5 der globalen Investmentbanken heraus
23.09.2016 07:15

London (awp/sda/reu) - Die Deutsche Bank zählt neuesten Erhebungen zufolge nicht mehr zu den Top 5 der weltgrössten Investmentbanken. Die Schweizer Geldhäuser Credit Suisse und UBS landen auf den Plätzen 8 und 9.

Den Daten des Branchendienstes Coalition vom Freitag zufolge rutschte die deutsche Bank im internationalen Ranking zum Ende des ersten Halbjahres 2016 auf Platz 6 ab, nach Platz 3 vor Jahresfrist. Damit kommen nun alle Banken auf den Plätzen 1 bis 5 aus den USA.

Branchenführer gemessen an den Einnahmen ist weiterhin JPMorgan, gefolgt von Goldman Sachs, Citigroup, Bank of America und Morgan Stanley. Hinter der Deutschen Bank folgen Barclays, Credit Suisse, UBS, HSBC, BNP Paribas und Societe Generale.

Die Deutsche Bank hat nach eigenen Angaben wegen ihres Umbaus zuletzt bewusst auf Geschäft verzichtet.

(AWP)

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02.08.2016 08:18
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Nächster Dämpfer für CS und Deutsche Bank

Die kräftigen Kursverluste der Deutschen Bank und ihres schweizerischen Konkurrenten Credit Suisse haben Konsequenzen: Die Aktien der beiden Grossbanken fliegen aus dem wichtigen Index Stoxx Europe 50.

Die Aktien von Deutsche Bank und CS werden zum 8. August aus dem Auswahlindex Stoxx Europe 50 entfernt, wie der Indexanbieter Stoxx am Montagabend mitteilte. Dafür werden die Titel des französischen Baukonzerns Vinci und des niederländischen Zulieferers für die Halbleiterindustrie ASML aufgenommen. Experten hatten mit dieser Entwicklung gerechnet.

Hintergrund des ausserplanmässigen Austausches ist die sogenannte "Fast-Exit-Regel". Diese besagt, dass Index-Titel aus dem insgesamt 50 Unternehmen umfassenden Stoxx-Index entnommen werden, wenn sie zwei Monate in Folge auf der monatlichen Selektionsliste auf Platz 75 oder schlechter landen. Beide Bank-Titel hatten zuletzt nach der Vorlage ihrer Quartalszahlen, aber auch infolge des Brexit-Votums heftige Kursverluste hinnehmen müssen.

Wichtig sind Index-Veränderungen insbesondere für Fonds, die die Indizes nachbilden, da sie ihre Portfolios entsprechend anpassen müssen.

(AWP)

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27.07.2016 08:24
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Deutsche Bank nur noch mit Mini-Gewinn

Die Talfahrt der Deutschen Bank geht weiter. Im zweiten Quartal brach der Überschuss auf nur noch 20 Millionen Euro ein, wie das Institut am Mittwoch in Frankfurt mitteilte.

Vor einem Jahr verdiente es noch 818 Millionen Euro. Darin schlugen sich auch Kosten für den laufenden Umbau nieder. Zudem führte die Bank die grossen Unsicherheiten an den Kapitalmärkten unter anderem wegen des Brexit-Votums als Belastungsfaktor an, auch die niedrigen Zinsen schlagen immer stärker auf die Ergebnisse durch. Die Risikovorsorge musste der Konzern erhöhen.

Die Erträge - die gesamten Einnahmen der Bank - sackten um 20 Prozent auf 7,4 Milliarden Euro ab. Die Zahlen lagen im Rahmen der Erwartungen von Analysten. Vorstandschef John Cryan kündigte an, eine Verschärfung des laufenden Sparprogramms zu prüfen: "Sollte das derzeit schwache wirtschaftliche Umfeld anhalten, müssen wir bei Geschwindigkeit und Intensität unseres Umbaus noch ehrgeiziger werden."

(AWP)

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21.07.2016 13:12
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Deutsche Bank prüft weiteren Umbau
21.07.2016 13:06

FRANKFURT (awp international) - Angesichts anhaltender Probleme prüft die Deutsche Bank einen weiteren Konzernumbau. Ziel sei es, dass Institut in sich und seiner Struktur zu vereinfachen, sagte eine Sprecherin am Donnerstag. Das Projekt mit dem Namen "Jade" laufe schon länger. Es gehe dabei nicht darum, die Bank aufzuspalten. Zuvor hatte das "Manager Magazin" unter Berufung auf ein Geheimprojekt "Jade" berichtet, dass die Bank eine Trennung in einen Teil für das Kapitalmarktgeschäft und einen für das Privat- und Firmenkundengeschäft durchspiele.

Die Bank hatte im vergangenen Jahr noch unter dem alten Management unter Anshu Jain eine solche Aufteilung erwogen. Schliesslich entschied sich das Institut aber lediglich zu harten Einsparungen und der Trennung von der Postbank. Der Verkauf der Tochter gestaltet sich angesichts des Kurseinbruchs für Bankaktien an der Börse aber als schwierig. Die Deutsche Bank müsste derzeit auch bei einem Börsengang hohe Abschläge auf die Postbank hinnehmen und damit neue Abschreibungen vornehmen.

Laut "Manager Magazin" prüft die Deutsche Bank intern nun sogar, die Postbank wieder zu integrieren. Dabei ist die operative Trennung des Tochter vom Gesamtkonzern überhaupt erst vor wenigen Wochen abgeschlossen worden. Seit Anfang des Monats arbeitet die Postbank komplett eigenständig. Dieser Schritt hat bereits viel Geld gekostet.

Die Aktie der Deutschen Bank lag am Mittag mit einem Plus von etwas mehr als zwei Prozent an der Dax-Spitze. Der Bericht des "Manager Magazins" hatte dabei nur geringe Auswirkungen auf den Kursverlauf, der schon zuvor stark war./enl/zb/das

(AWP)

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18.07.2016 08:34
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Deutsche Bank dünnt Filialnetz aus

Bei der Schliessung von Filialen der Deutschen Bank ist das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen am meisten betroffen.

Im Laufe des Jahres 2017 sollen in Nordrhein-Westfalen 51 Filialen wegfallen. In Berlin sind es 43 Filialen - darunter 26 der Konzerntochter Berliner Bank. Die Deutsche Bank veröffentlichte am Sonntag im Internet die Liste der betroffenen Standorte, die geschlossen werden - insgesamt sind es 188. Die Aussenstellen sollen mit der nächstgelegenen Filiale zusammengelegt werden. Die Deutsche Bank will damit auch Kosten senken.

Zuvor hatte die "Bild am Sonntag" über die Liste berichtet. Demnach macht das grösste deutsche Geldhaus zum Beispiel in Niedersachsen 16 Filialen dicht, in Baden-Württemberg 12 und in Bayern 11. In Hamburg sind 9 Aussenstellen betroffen und in Hessen 11, darunter fünf am Sitz der Deutschen Bank in Frankfurt.

Das Institut hatte bereits im Juni auch im Zuge ihres Sparkurses angekündigt, dass gut ein Viertel der Filialen in Deutschland geschlossen werden sollen - die Zahl der Standorte wird von 723 auf 535 verringert. Mit dem neuen Filialnetz reagiert die Deutsche Bank nach eigenen Angaben ausserdem darauf, dass immer mehr Kunden Online-Banking nutzen.

Immer weniger Bankfilialen gefragt

Immer weniger Menschen nutzten das Angebot, in eine Filiale zu kommen, sagte der Privatkundenvorstand der Deutschen Bank, Christian Sewing, am Sonntag auf dpa-Anfrage. Von den 188 Filialen, die geschlossen werden, sollten rund 30 an ländlichen Standorten in "Finanzagenturen" umgewandelt werden. Diese sollen demnach einen Grossteil des heutigen Beratungsangebots weiter fortführen und über SB-Zonen mit Geldautomaten verfügen. "Damit bleiben wir also auch auf dem Land für unsere Kunden gut zu erreichen."

Sewing bekräftigte, die Deutsche Bank wolle bis 2020 rund 750 Millionen Euro in den Ausbau ihres digitalen Angebots investieren. Ausserdem solle es künftig zusätzlich sieben Beratungscenter in Deutschland geben, in denen 360 ausgebildete Bankkaufleute per Video, Chat oder Telefon die Kunden beraten, auch ausserhalb der klassischen Banköffnungszeiten.

Um trotz des anhaltenden Zinstiefs Erträge zu steigern, will die Deutsche Bank ausserdem verstärkt auf vermögende Kunden setzen, wie sie bereits mitgeteilt hatte. In jeder Filiale soll es künftig Beratung zur Vermögensverwaltung geben. Dafür wird die Zahl der Experten in diesem Bereich aufgestockt.

Im Zuge ihres Sparkurses hatte die Deutsche Bank ebenfalls bereits im Juni mitgeteilt, dass knapp 3000 Vollzeitstellen wegfallen. Davon sollen etwa 2500 auf das Privat- und Firmenkundengeschäft entfallen. Betroffen sind unter anderem zudem die Vermögensverwaltung und das Risikomanagement.

Über den Stellenabbau hinaus zieht sich die Deutsche Bank aus zehn Auslandsmärkten zurück und dampft auch das Investmentbanking ein. 2015 hatte die Deutsche Bank auch wegen der Anlaufkosten für den Konzernumbau einen Rekordverlust von 6,8 Milliarden Euro ausgewiesen./hoe/DP/he

(AWP)

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30.06.2016 08:14
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Deutsche Bank und Santander fallen bei US-Stresstest erneut durch

Schlechte Nachrichten für die Deutsche Bank: Zum zweiten Mal in Folge ist ihre US-Tochter beim Stresstest der amerikanischen Notenbank durchgefallen.

Die Federal Reserve begründete dies am Mittwoch nach Börsenschluss mit "qualitativen Bedenken" besonders beim Risikomanagement und bei internen Kontrollen.

Die Fed hatte das Institut schon mehrfach kritisiert und es bereits 2015 wegen seines Risikomanagements durchfallen lassen. Nun erklärte die Fed, es gebe zwar Fortschritte, aber die Probleme blieben bestehen.

Zwei Gründe ausschlaggebend

Die Aufseher beanstanden in ihrem Bericht den Kapitalplan der Deutschen Bank zum einen wegen umfassender und substanzieller Schwächen. Der zweite Grund: Die Bank habe unzureichende Fortschritte darin gemacht, diese Schwächen auszumerzen und den Erwartungen der Aufseher zu genügen. Wegen des Nichtbestehens darf die US-Tochter keine Gewinne an die Mutter abführen.

Auch die US-Gesellschaft der spanischen Banco Santander bestand den Test nicht, auch sie fiel zum zweiten Mal in Folge durch. Morgan Stanley wurde nur unter Vorbehalt durch den Stresstest gewunken. Das Institut hat bis zum 29. Dezember Zeit, die kritisierten Schwächen abzustellen und seinen Kapitalplan zu verbessern. Alle anderen 30 Grossbanken erhielten grünes Licht.

Dividenden und Aktienrückkauf davon abhängig

Für die Finanzinstitute geht es bei den Tests um Milliarden. Vom Urteil der Aufseher hängen unter anderem Dividendenzahlungen und Aktienrückkäufe ab.

Die Stresstests der US-Notenbank sollen sicherstellen, dass sich eine schwere Finanzkrise wie nach dem Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers vor bald acht Jahren nicht wiederholt. Seitdem müssen sich die grossen Banken schärferen Kontrollen und Regeln unterwerfen.

Dazu gehört, dass die Fed die Kapitalausstattung und die internen Abläufe bei den Banken unter die Lupe nimmt. Die Fed prüft die Robustheit der Banken, indem sie ein Krisenszenario durchspielt. Erst bei bestandenem Test darf eine Bank Geld, das überschüssig ist, an die Eigner ausschütten.

Die sogenannten CCAR-Ergebnisse wurden am Mittwoch veröffentlicht, nachdem in der Vorwoche alle 33 getesteten Banken die erste Stufe bestanden hatten. Die Fed hatte erklärt, im Krisenfall hätten die Banken ausreichend Kapitalreserven.

Der CCAR-Test ist detaillierter und befasst sich unter anderem mit internen Prozessen. CCAR steht für "Comprehensive Capital Analysis and Review".

(AWP)

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24.06.2016 08:39
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Deutsche Bank schliesst jede vierte Filiale

Die Deutsche Bank macht Ernst mit ihrem Sparkurs: Gut ein Viertel der Filialen in Deutschland wird geschlossen, knapp 3000 Vollzeitstellen fallen weg.

Die Zahl der Standorte wird von 723 auf 535 verringert, vor allem in Ballungsräumen will Deutschlands grösstes Geldhaus sein Filialnetz ausdünnen. Auf diesen Rahmen verständigte sich das Management nach monatelangen Verhandlungen mit dem Betriebsrat, wie die Bank am Donnerstag mitteilte. Über die Streichung von etwa 1000 weiteren Stellen in anderen Bereichen in Deutschland wird noch verhandelt.

Die ersten der 188 betroffenen Filialen sollen im vierten Quartal dieses Jahres dicht gemacht werden, der Grossteil dann im ersten Halbjahr 2017. Die genaue Streichliste veröffentlichte die Bank nicht, treffen dürfte es vor allem Grossstädte wie Frankfurt und Berlin. In der Hauptstadt beispielsweise leistet sich der Konzern bisher Doppelstrukturen mit der Tochter Berliner Bank.

Die Verhandlungen über weiteren Jobabbau etwa in der IT oder der Kommunikation sollen möglichst bis Ende dieses Jahres abgeschlossen werden. Die Bank hatte im Oktober angekündigt, über den geplanten Postbank-Verkauf hinaus im eigenen Haus bis 2018 unter dem Strich 9000 Arbeitsplätze abbauen zu wollen, davon 4000 in Deutschland. An diesen Plänen hält der Dax-Konzern fest.

Stellenabbau konnte begrenzt werden

Von den knapp 3000 Vollzeitstellen, deren Streichung nun mit den Arbeitnehmervertretern ausgehandelt wurde, entfallen etwa 2500 auf das Privat- und Firmenkundengeschäft. Somit wird in der Sparte etwa jede siebte der rund 17 000 Stellen gestrichen. Betroffen sind unter anderem zudem die Vermögensverwaltung und das Risikomanagement.

Der Betriebsrat betonte, dem Stellen- und Filialabbau stehe man skeptisch gegenüber. "Wir hätten uns gewünscht, dass der Umbau des Privat- und Firmenkundengeschäfts in einem moderateren Prozess über längere Zeit hätte gestreckt werden können", hiess es in einer Mitteilung. Immerhin sei es gelungen, den Stellenabbau zu begrenzen. Im deutschen Privat- und Firmenkundengeschäft fielen etwa 300 Arbeitsplätze weniger weg als von der Bank ursprünglich angekündigt. Zudem würden weniger Filialen geschlossen als zunächst geplant.

"Der Abbau von Arbeitsplätzen ist eine schmerzliche Entscheidung", erklärte Privatkundenvorstand Christian Sewing. "Leider ist dieser Schritt aber unvermeidlich, damit die Deutsche Bank langfristig wettbewerbsfähig bleibt." Betriebsbedingte Kündigungen will die Bank vermeiden. Konzernchef John Cryan bekräftigte, die harten Einschnitte seien "der einzig richtige Weg, um in diesem rauen Umfeld auf Dauer zu bestehen".

Rückzug aus einigen Auslandsmärkten

Über den Stellenabbau hinaus zieht sich die Bank aus zehn Auslandsmärkten zurück und dampft auch das Investmentbanking ein. 2015 hatte die Deutsche Bank auch wegen des Konzernumbaus einen Rekordverlust von 6,8 Milliarden Euro ausgewiesen.

Zusätzlich zu den verbleibenden 535 Filialen, die nach und nach modernisiert werden sollen, will die Bank im Laufe des nächsten Jahres über das Bundesgebiet verteilt sieben Beratungscenter eröffnen. Dort sollen 360 Bankkaufleute für Privat- und Firmenkunden auch ausserhalb der üblichen Öffnungszeiten von klassischen Filialen per Chat, Video und Telefon zur Verfügung stehen.

Um trotz des Zinstiefs Erträge zu steigern, setzt die Bank verstärkt auf vermögende Kunden. In jeder Filiale soll es künftig Beratung zur Vermögensverwaltung geben, dafür wird die Zahl der Experten in diesem Bereich um 100 aufgestockt. Für die Beratung von Mittelständlern will die Bank zudem etwa 140 neue Stellen schaffen.

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06.06.2016 08:27
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Bankgeschäfte bei Deutscher Bank laufen nach Panne wieder normal
05.06.2016 12:47

BERLIN/FRANKFURT (awp international) - Die Kunden der Deutschen Bank können nach der Lösung der massiven technischen Probleme im Online-Banking wieder ganz normal ihre Bankgeschäfte erledigen. Von der Software-Panne bei der grössten deutschen Bank war Angaben eines Sprechers zufolge eine "grössere Zahl" von Kunden betroffen. Genauere Angaben dazu machte er auch am Sonntag zunächst nicht. Die Deutsche Bank hat in Deutschland rund acht Millionen Privatkunden, die Hälfte von Ihnen nutzt nach Angaben des Instituts intensiv das Online-Banking.

Die Deutsche Bank hatte am Samstag mitgeteilt, dass die Probleme behoben seien. Die Kontosalden im Online-Banking und auf Kontoauszügen an Kundenterminals in den Filialen werden den Angaben zufolge wieder korrekt angezeigt. "Die nicht ausgeführten Doppelbuchungen sind weiterhin sichtbar. Allerdings werden inzwischen auch die zugehörigen Stornobuchungen angezeigt."

Auf Kontoauszügen waren zuvor Abbuchungen und Einzahlungen vom 1. Juni doppelt erschienen. Bei manchen Kunden wurde durch die Panne ein höherer Kontostand dargestellt, andere Konten rutschten dagegen ins Minus. Etliche Kunden hatten am Freitag geklagt, sie kämen nicht an ihr Geld. Denn zum Monatswechsel werden bei vielen Menschen höhere Abbuchungen zum Beispiel für Miete fällig. Bei Doppelabbuchung kann in solchen Fällen der Dispo schnell ausgereizt sein.

In sozialen Medien hatten Betroffene berichtet, sie kämen an Automaten nicht an ihr Geld. Kunden beklagten zudem, bargeldlose Zahlungen zum Beispiel an Tankstellen seien in einigen Fällen nicht möglich. Ein Sprecher der Bank bestätigte am Samstag, es habe solche Probleme gegeben. Dies sei aber nur bei einer relativ kleinen Zahl von Kunden der Fall gewesen. Das Geldhaus versicherte, keine der doppelt dargestellten Zahlungen sei auch tatsächlich erfolgt./sba/DP/fbr

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19.05.2016 12:49
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Deutsche Bank ringt um Trendwende: Abbau von Altlasten fast am Ziel
19.05.2016 11:45

(Ausführliche Fassung)

FRANKFURT (awp international) - Die Deutsche Bank treibt den Abbau ihrer zahlreichen juristischen Altlasten mit Hochdruck voran. "Bei aller Vorsicht sehe ich uns - was unsere Rechtsstreitigkeiten angeht - allmählich auf der Zielgeraden", sagte Vorstandschef John Cryan am Donnerstag bei der Hauptversammlung des Dax -Konzerns in Frankfurt. "Wir sind zuversichtlich, in diesem Jahr noch einige wichtige Verfahren abschliessen zu können."

In den vergangenen Jahren kosteten Rechtsstreitigkeiten Deutschlands grösstes Geldhaus gut 12 Milliarden Euro - unter anderem wegen der Beteiligung an Zinsmanipulationen (Libor), umstrittenen Hypothekengeschäften und Verstössen gegen Handelssanktionen. Für noch drohende Strafen hat die Bank nach letzten Angaben weitere 5,4 Milliarden Euro zurückgelegt. "In diesem Jahr rechnen wir noch einmal mit weiteren Belastungen", bekräftigte Cryan.

Aufsichtsratschef Paul Achleitner versicherte, die Bank werde bei der Aufarbeitung von Skandalen auch nach dem Rücktritt von Chefaufklärer Georg Thoma nicht nachlassen: "Wir alle im Aufsichtsrat sind uns einig, dass die Altlasten und andere mögliche Verfehlungen auch künftig konsequent aufgearbeitet und daraus Lehren gezogen werden."

Thoma hatte Ende April nach öffentlicher Kritik seinen Rücktritt erklärt. "Leider gab es am Ende im Aufsichtsrat unterschiedliche Vorstellungen. Dabei ging es weniger um den Inhalt, als vielmehr um die Form der Prüfungshandlungen", erklärte Achleitner. "Das Vertrauensverhältnis war derart belastet, dass der Rücktritt von Herrn Thoma schliesslich im Interesse des Unternehmens war."

Dem Juristen Thoma, den Achleitner erst 2013 für den Aufsichtsrat gewonnen hatte, waren "Übereifer" und "juristische Selbstverwirklichung" vorgeworfen worden. Mit seinen Alleingängen habe er alle übrigen 19 Aufsichtsräte gegen sich aufgebracht.

Die Turbulenzen im Aufsichtsrat kurz vor dem Aktionärstreffen hatten auch die Kritik an Achleitner befeuert. Dem seit Juni 2012 amtierenden Chefkontrolleur wird vorgeworfen, für eine schleppende Aufarbeitung der Altlasten mitverantwortlich zu sein. Zudem habe er zu lange am Investmentbanker Anshu Jain als Co-Chef festgehalten.

Jain war nach einer Schlappe beim Aktionärstreffen vor einem Jahr zum 1. Juli 2015 von Cryan abgelöst worden. Der Brite übernimmt mit Ablauf der diesjährigen Hauptversammlung die alleinige Führung. Co-Chef Jürgen Fitschen verlässt den Vorstand, der 67-Jährige wird die Bank aber weiterhin im Geschäft mit Unternehmen in Deutschland und Asien unterstützen.

Nach dem Rekordverlust von 6,8 Milliarden Euro im vergangenen Jahr und dem radikalen Umbau der Führungsebene arbeitet die Bank hart an einer Trendwende. "Wir sind noch nicht dort, wo wir sein wollen", räumte Achleitner ein. "Unser Image in der Öffentlichkeit muss noch deutlich besser werden."

Der Chefkontrolleur betonte jedoch: "Nach allen Turbulenzen des vergangenen Jahres sind wir hier im Aufsichtsrat nun zuversichtlich, dass die Deutsche Bank in die richtige Spur gekommen ist." Der neue Vorstand komme auf dem Sanierungskurs gut voran. Er persönlich sehe für einen Rückzug keinen Anlass: "Ich stehe zu meiner Pflicht und Verantwortung."

Deutschlands grösstes Geldhaus streicht unter anderem im eigenen Haus unter dem Strich 9000 Arbeitsplätze, 4000 davon in Deutschland. Bis Ende 2017 will die Deutsche Bank ihr Filialnetz im Heimatmarkt um knapp ein Drittel auf 500 Standorte schrumpfen, aus etlichen Auslandsmärkten zieht sich der deutsche Branchenprimus ganz zurück./ben/enl/DP/stb

(AWP)

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06.05.2016 13:53
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Italien ermittelt gegen Deutsche Bank

Gegen die Deutsche Bank sind in Italien strafrechtliche Ermittlungen wegen des Verdachts der Marktmanipulation eröffnet worden.

Die Staatsanwaltschaft im süditalienischen Trani geht nach Informationen der Nachrichtenagentur Ansa dem Verdacht nach, dass das Geldinstitut Öffentlichkeit und Kunden im Jahr 2011 über die Werthaltigkeit italienischer Staatsanleihen falsch informiert haben soll. Gleichzeitig habe sich die Deutsche Bank im fraglichen Zeitraum von Staatspapieren im Wert von mehr als 8 Milliarden Euro getrennt.

Der Ausverkauf habe zu einer Vertrauenskrise am Markt geführt. Der im November 2011 zurückgetretene italienische Regierungschef Silvio Berlusconi witterte eine internationale Verschwörung gegen seine Regierung.

Ermittelt wird laut Ansa gegen die damalige Bankführung mit Josef Ackermann sowie dessen beiden Nachfolgern Anshu Jain und Jürgen Fitschen an der Spitze. Unter den Beschuldigten sind auch der frühere Risiko-Vorstand Hugo Bänziger und Ex-Finanzchef Stefan Krause.

Die Deutsche Bank kooperiert nach eigenen Angaben mit den Behörden in dieser Angelegenheit. "Bereits 2011 hat die Deutsche Bank der Consob (italienische Wertpapieraufsichtsbehörde) auf eine ähnliche Anfrage Auskünfte und entsprechende Unterlagen zur Verfügung gestellt", erklärte ein Sprecher am Freitag in Frankfurt.

(AWP)

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02.05.2016 08:22
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Presse: Britische Finanzaufsicht wirft Deutscher Bank mangelhafte Kontrollen vor
01.05.2016 21:40

LONDON (awp international) - Die britische Finanzaufsicht FCA wirft der Deutschen Bank nach einem Pressebericht grobe Versäumnisse bei den Kontrollen von Geldwäsche, Terrorfinanzierung und Sanktionen vor. Die Tochter der Deutschen Bank in Grossbritannien weise in diesen Bereichen "systematische Mängel" auf, zitierte die "Financial Times" am Sonntag aus einem Brief der Finanzaufsicht an das Geldhaus. Das Schriftstück, das ihr vorliege, datiere auf den 2. März. Die Deutsche Bank war für eine Stellungnahme am Abend nicht zu erreichen.

Nach Angaben der "FT" hat die Finanzaufsicht im vergangenen Jahr eine tiefgreifende Prüfung bei der Deutschen Bank durchgeführt und dabei zahlreiche Missstände aufgedeckt. Diese hätten von fehlenden Unterlagen über eine lückenhafte Überwachung von Transaktionen bis hin zu unangemessenen Druck auf die Mitarbeiter gereicht, mit bestimmten Kunden ins Geschäft zu kommen.

"Das Topmanagement hat sich eine beträchtliche Zeit nicht ausreichend um die Finanzkriminalität gekümmert", zitierte die Zeitung weiter aus dem Brief. Die Aaufsicht habe nun eine gesonderte, unabhängige Überprüfung angeordnet. Welche Folgen diese Überprüfung letztlich haben könnte, war dem Bericht nicht zu entnehmen.

Die grösste deutsche Bank steht seit geraumer Zeit wegen diverser Verfehlungen aus der Vergangenheit unter Beschuss. Allein für ihre Beteiligung an der Manipulation des Referenzzinssatzes Libor musste sie Milliarden-Strafen zahlen. Erst in der vergangenen Woche hatte der umstrittene Chefaufklärer im Aufsichtsrat der Deutschen Bank aufgegeben, Wirtschaftsanwalt Georg Thoma. Zuletzt war ihm öffentlich vorgeworfen worden, er sei bei der Aufarbeitung der Skandale über das Ziel hinausgeschossen und lähme damit die Bank./das/zb

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28.04.2016 08:39
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Deutsche Bank überrascht mit Gewinn

Die Turbulenzen an den Kapitalmärkten haben die Deutsche Bank zu Jahresbeginn nicht so stark belastet wie befürchtet. Tiefere Erträge wurden mit niedrigeren Kosten kompensiert.

Im ersten Quartal brach der Überschuss zwar um 58 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum auf 236 Millionen Euro ein, wie das Institut am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Analysten hatten mit einem Verlust von 300 Millionen Euro gerechnet.

Zwar sackten die Erträge - also die gesamten Einnahmen der Bank - vor allem wegen eines schwachen Investmentbankings um 22 Prozent auf 8,1 Milliarden Euro ab. Das konnte die Bank mit deutlich niedrigeren Kosten zum Teil wettmachen. Vor allem fielen diesmal keine nennenswerten Rückstellungen für Rechtsrisiken oder neuerliche Abschreibungen an.

Das Management um den seit Sommer amtierenden Vorstandschef John Cryan hat 2016 zum Übergangsjahr erklärt. Der Brite will die Deutsche Bank unter anderem mit einem harten Sparprogramm wieder auf Kurs bringen. Für das Gesamtjahr 2015 hatte die Deutsche Bank mit 6,8 Milliarden Euro den höchsten Verlust ihrer Geschichte ausgewiesen.

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21.04.2016 18:12
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Finanztrend zu DB

gute Nachrichten von außerhalb haben der Deutschen Bank jüngst zu einem dicken Kursplus verholfen.

Dem gesamten europäischen Bankensektor kam es zugute, dass eine Einigung über den Rettungsfonds für Italien gefunden wurde. Außerdem sorgten gute Quartalszahlen des US-Geldhauses JP Morgan für einen Kursschub bei den Aktien des deutschen Branchenprimus, da Anleger dies wohlwollend aufnahmen. Nichtsdestotrotz bleibt die Deutsche Bank auf Jahressicht das DAX-Schlusslicht, angesichts eines Kursverfalls von mehr als 30 Prozent seit der Jahreswende.

Auch die Exportzahlen im Reich der Mitte können sich allmählich wieder sehen lassen. Erstmals seit Juni des vergangenen Jahres konnten wieder positive Wachstumsraten erreicht werden. Dies führte in der Konsequenz zum ersten Mal in diesem Monat zu einem Ausbrechen des DAX über die bedeutsame 10.000-Punkte Marke. Angesichts der Turbulenzen an den chinesischen Märkten, die auch hierzulande die Börsianer auf Trab halten, ist dies endlich mal eine positive Meldung die Volksrepublik betreffend.

Mit Blick auf die derzeit vorliegenden Aktienanalysen lässt sich feststellen, dass die Experten den Titel gar nicht so schlecht sehen, wie man annehmen könnte. Von insgesamt 28 Analysten plädieren nur deren 4 zum Verkauf der Aktien. Gleichzeitig empfehlen 10 Experten, sich mit Aktien der Deutschen Bank einzudecken.

19.04.2016 10:14
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Bankhaus Lampe für DB auf Kaufen Ziel 25€

Am Montag der neuen Woche kommt Lampe heraus und stellt die Einstufung für Deutsche Bank auf “Kaufen” mit einem Kursziel von 25 Euro. Die Initiativen zur Kapitalmarktunion seien für die Bankenbranche mittelfristig unterstützend, schrieb Analyst Neil Smith. Zu den Profiteuren sollten insbesondere Institute mit nennenswertem Investmentbanking gehören wie etwa der deutsche Branchenprimus.Bei der Deutschen Bank gefällt ihm zudem das Turnaround-Potenzial – immerhin mehr als 60 Prozent. Kiss 2 

15.04.2016 17:39
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auch Einigung beim Gold (wahrscheinlich)

hab mir paar KO C zugelegt.

Erfolgsmeldungen kann die Deutsche Bank in diesen Tagen gut gebrauchen. Besonders die riesige Liste an Rechtsstreitigkeiten beunruhigt die Investoren. Nun berichten die Nachrichtenagenturen Bloomberg und Reuters übereinstimmend, dass das Geldhaus bei Klagen wegen Manipulationsvorwürfen bei Gold- und Silberpreisen Vergleiche erzielt habe. Das gehe aus Gerichtsunterlagen hervor, die Anwälte von Edelmetallhändlern eingereicht haben. Beide Vergleiche müssen noch von einem US-Richter genehmigt werden.

15.04.2016 08:58
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Deutsche Bank verkauft Frachthafen in New Jersey
15.04.2016 08:38

NEW YORK/FRANKFURT (awp international) - Die Deutsche Bank hat nach jahrelanger Suche auch für den zweiten ihrer verlustreichen nordamerikanischen Frachthäfen einen Käufer gefunden. Ein Infrastrukturfonds der australischen Bank Macquarie werde das knapp 184 Hektar grosse Containerterminal in Port Elizabeth im US-Bundesstaat New Jersey übernehmen, wie die Deutsche Bank in der Nacht zum Freitag in New York mitteilte. Zum Preis äusserte sie sich nicht. Sie betonte, dass das Geschäft keine wesentlichen Auswirkungen auf die Ergebnisse der Bank habe.

Das Institut hatte allerdings schon in den vergangenen Jahren Abschreibungen auf die Häfen vornehmen müssen. Vor einem Jahr hatte das Geldhaus bereits einen Käufer für den Hafen im kanadischen Prince Rupert gefunden. Die Vermögensverwaltungssparte der Deutschen Bank hatte den Hafenbetreiber Maher 2007 für rund 2,3 Milliarden Dollar inklusive Schulden gekauft. Infolge der Finanzkrise sackten bei Maher die Erträge ab, weil die Frachtraten einbrachen. Davon erholten sich die Häfen nur langsam.

Die Maher Terminals gehörten seit Jahren zur konzerneigenen Abbausparte, die nicht mehr zum Kerngeschäft zählende Geschäfte und Investments abwickelt. Dazu zählte auch das Hotel-Kasino Cosmopolitan in Las Vegas, das die Bank 2014 an den Finanzinvestor Blackstone mit grossem Verlust veräussert hatte./enl/jha/fbr

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22.03.2016 08:22
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Deutsche Bank spürt Marktturbulenzen

Die Schwankungen an den Kapitalmärkten in den ersten Wochen des Jahres haben der Deutschen Bank zugesetzt.

"Dies waren im Bankensektor die beiden schlechtesten Anfangsmonate eines Jahres, die ich persönlich erlebt habe. Das hat natürlich auch bei uns seine Spuren hinterlassen", sagte Finanzvorstand Marcus Schenck der "Börsen-Zeitung" (Dienstagausgabe). Alle eng am Kapitalmarkt hängenden Geschäfte seien betroffen, wie das Handelsgeschäft und die Vermögensverwaltung. "Da haben wir einen deutlichen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr."

Schleppend laufe auch der Umbau des Instituts, räumte Schenck ein. "Im Marktumfeld der ersten beiden Monate dieses Jahres haben wir gesehen, dass es schlicht nicht möglich war, bestimmte Transaktionen durchzuführen und die Sache für uns abzuschließen." Man habe kaum Gegenparteien gefunden, die sich mit einem überhaupt unterhalten wollten. "Da passieren dann einige Sachen nicht, die jetzt erst einmal auf der Bilanz stehen bleiben", sagte Schenck. Im März sei es aber schon deutlich besser gelaufen.

Von einer Dekonsolidierung der Postbank im laufenden Jahr geht Schenck nicht mehr aus. Dies sei kein Thema, mit dem er sich aktuell beschäftige. "Der Basisfall ist eher 2017", sagte er. "Ich würde aber nicht ausloben wollen, dass es 2016 auf keinen Fall mehr etwas wird." Weitere Abschreibungen für die Postbank seien in diesem Jahr nicht geplant.

(Reuters)

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14.03.2016 08:10
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Deutsche Bank offen für Kapitalerhöhung

Die Deutsche Bank schliesst eine Kapitalerhöhung in absehbarer Zeit nicht aus.

"Ein Vorstandsvorsitzender sollte eine solche Maßnahme grundsätzlich nie ausschließen. Aber wir sehen derzeit andere Möglichkeiten, den regulatorischen Kapitalanforderungen gerecht zu werden", sagte Co-Chef John Cryan der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagausgabe).

Nach dem Rekord-Verlustjahr 2015 und den gestrichenen Boni hat das Geldhaus nach den Worten von Cryan die Fixgehälter erhöht und damit den Rückgang zum Teil kompensiert. "Wir können nicht die Gesamtheit unserer Kolleginnen und Kollegen kollektiv für die Verfehlungen der Vergangenheit verantwortlich machen."

Zugleich machten der Brite und sein Co-Vorstandsvorsitzender Jürgen Fitschen die Bundesregierung mitverantwortlich für das Misstrauen an den Märkten gegenüber ihrem Institut. Ein im vergangenen Jahr verabschiedetes Gesetz, mit dem die neuen Haftungsregeln für Anleihegläubiger umgesetzt wurden, spiele eine Rolle, sagten die beiden Manager der Zeitung.

(Reuters)

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02.03.2016 13:08
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Deutsche Bank ist laut CEO John Cryan nicht im Verteidigungsmodus
02.03.2016 12:25

(Ausführliche Fassung)

FRANKFURT (awp international) - Die Deutsche Bank beansprucht trotz des Rekordverlusts 2015 und des jüngsten Absturzes ihres Aktienkurses eine führende Rolle. "Ich sehe uns nicht im Verteidigungsmodus", sagte Deutsche-Bank-Chef John Cryan am Mittwoch bei einer Bankentagung in Frankfurt. "Wir werden unsere Position als Firmenkunden- und Kapitalmarktbank in Europa weiter ausbauen."

Niemand habe in den vergangenen Monaten "einen ehrlicheren Blick" auf das Institut geworfen als er, sagte der Brite. "Ich habe einiges entdeckt, was mir nicht gefällt. Wahr ist aber auch: Wir gehen die Veränderungen konsequent an. Wir sind besser als wir momentan von aussen wahrgenommen werden." Beim letzten grossen europaweiten Krisentest der Bankenaufseher 2014 habe die Deutsche Bank als eines der besten Institute abgeschnitten. "Und wir sind seither nicht weniger vorsichtig geworden."

CRYAN BITTET UM GEDULD FÜR UMBAU

Cryan bat um Geduld für den unter seiner Führung angestossenen radikalen Umbau des Dax -Konzerns. "Es geht hier nicht nur um Zahlen, Abläufe und Strukturen, es geht vor allem um Menschen. Um unseren festen Willen, die Deutsche Bank zu alter Stärke zurückzuführen", sagte Cryan. Er bekräftigte seine Entschlossenheit, in diesem Jahr einen Grossteil der juristischen Altlasten auszuräumen.

Nach einem Rekordverlust von 6,8 Milliarden Euro im vergangenen Jahr war die Aktie der Deutschen Bank noch stärker unter Druck geraten. Das Papier verlor - wie andere Banktitel - seit Jahresbeginn massiv an Wert, legte zuletzt aber wieder zu. "Hinter uns - hoffentlich hinter uns - liegen hektische Wochen, die für uns alle in der Branche nicht leicht waren", sagte Cryan.

BANK WILL SICH MIT POSTBANK-VERKAUF ZEIT LASSEN

Mit dem Verkauf der Tochter Postbank will sich die Deutsche Bank angesichts der derzeit schlechten Stimmung an den Börsen Zeit lassen. "Es ist möglich die Postbank zu verkaufen, die Frage ist nur zu welchem Preis", sagte Cryan. Deshalb wolle sich die Deutsche Bank bei ihren Verkaufsplänen nicht unter Druck setzen lassen. Ziel bleibe, die Bonner Tochter bis Ende 2017 aus der eigenen Bilanz zu haben. Die Vorbereitungen für die Trennung seien gut unterwegs. Derzeit favorisiert die Deutsche Bank für die Postbank einen Börsengang.

Bei den Boni für die eigenen Mitarbeiter tritt die Deutsche Bank wie angekündigt auf die Bremse. Nach Informationen des "Handelsblatts" (Mittwoch) wird der Prämientopf für die gesamte Bank voraussichtlich um rund 15 Prozent schrumpfen. Für das Jahr 2014 belief sich der gesamte Bonuspool auf 2,7 Milliarden Euro. Gut die Hälfte (52 Prozent) wurde nicht sofort ausbezahlt, sondern aufgeschoben gewährt.

BERICHT: ABSTRICHE FÜR INVESTMENTBANKER

Der Zeitung zufolge müssen nun vor allem die traditionell gut bezahlten Investmentbanker Abstriche hinnehmen - mit bis zu 30 Prozent weniger Bonus. Zudem sollen die 250 wichtigsten Mitarbeiter im Investmentbanking den Löwenanteil ihrer Boni in Form von Aktien bekommen mit einer Haltefrist von fünf Jahren. Die Deutsche Bank wollte sich zu dem "Handelsblatt"-Bericht nicht äussern und verwies auf die Veröffentlichung ihres Vergütungsberichts am 11. März./ben/enl/DP/men

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11.02.2016 10:44
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Man hört, dass es um die DB äusserst schlecht steht! Etwas Wahres daran?

MfG
Schnitthelm Wachtvogel

26.01.2016 08:24
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Moody's stuft Deutsche Bank herab wegen künftigem Insolvenzrecht
26.01.2016 06:34

Berlin (awp/sda/reu) - Die Ratingagentur Moody's hat die Bonitätsnote der Deutschen Bank heruntergestuft. Die Bewertung der langfristigen Schuldtitel liege nun bei "Baa1" nach zuvor "A3", gab Moody's in der Nacht zum Dienstag bekannt. Der Ausblick sei negativ.

Zur Begründung verwiesen die Experten auf eine geplante Änderung des deutschen Insolvenzrechts von Januar 2017 an. Demnach sollen etwa Einlagen bei Insolvenzen künftig stärker geschützt werden als bestimmte ungesicherte Schuldtitel.

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21.01.2016 08:28
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Deutsche Bank 2015 mit Rekordverlust

Die Deutsche Bank hat ein schwieriges Jahr mit einem höheren Verlust abgeschlossen als ohnehin befürchtet.

Die Deutsche Bank hat ein schwieriges Jahr mit einem höheren Verlust abgeschlossen als ohnehin befürchtet. Der deutsche Branchenprimus rechnet für 2015 mit einem Minus von rund 6,7 Milliarden Euro nach Steuern, wie das Geldinstitut auf Basis vorläufiger Berechnungen am Mittwochabend überraschend mitteilte. Das waren noch rund eineinhalb Milliarden Euro mehr als Experten erwartet hatten, nachdem die Bank bereits im Oktober eine Reihe von Sonderbelastungen angekündigt hatte. Zu diesem kamen jetzt noch weitere im vierten Quartal dazu.

Die Gründe für das Rekordminus sind milliardenschwere Rechtsstreitigkeiten, Abschreibungen im Investmentbanking und im Privatkundengeschäft und Kosten für den laufenden Konzernumbau und Stellenstreichungen. Zudem lief das operative Geschäft in vielen Bereichen wie dem Handel mit Wertpapieren schlecht. Für 2014 hatte der Dax-Konzern noch rund 1,7 Milliarden Euro Gewinn ausgewiesen.

Fünf Milliarden Euro für Rechtsstreitigkeiten

Co-Chef John Cryan will die grösste deutsche Bank mit einer Radikalkur wieder in die Spur bringen und hatte dafür auch erstmals in der Nachkriegsgeschichte die Dividende gestrichen. Dass die Aufräumarbeiten überfällig sind, daran besteht kein Zweifel. Die Konkurrenz läuft der Deutschen Bank davon: Die zehn führenden US-Banken sind allesamt deutlich profitabler.

Allein für juristische Streitereien stellt die Deutsche Bank nun 5,2 Milliarden Euro zurück. Harte Strafen könnten im Fall der Moskauer Handelssparte auf das Geldinstitut zukommen. In der russischen Hauptstadt soll es bis vor kurzem unsaubere Geschäfte gegeben haben. US-Behörden gehen dem Verdacht auf Verstösse gegen die aktuellen politischen Sanktionen nach. Das Gesamtvolumen verdächtiger Geschäfte soll bei sechs Milliarden Dollar liegen.

Turbulentes Jahr geht mit Milliardenminus zu Ende

Eine weitere Milliarde Euro ist für den Abbau Tausender Arbeitsplätze vorgesehen. Unter dem Strich sollen 9000 Arbeitsplätze gestrichen werden - 4000 davon in Deutschland. Zudem drücken die Probleme im Privatkundengeschäft, in dem sich das Institut im laufenden Jahr unter anderem von der Postbank trennen will, auf das Ergebnis.

Im Investmentbanking werden etliche Handelsgeschäfte eingestellt. Der Bank machen die immer strengeren Kapitalanforderungen und vielen neuen Regeln für die Branche zu schaffen, viele Geschäfte gerade im schwankungsanfälligen Kapitalmarktgeschäft lohnen sich nicht mehr. Aus zehn Auslandsmärkten zieht sich der deutsche Branchenprimus ganz zurück.

Schwaches operatives Geschäft am Jahresende

Zudem seien die Marktbedingungen "herausfordernd". Zum Jahresende war vor allem Handel mit Wertpapieren schwach, so dass die Erträge im vierten Quartal auf 6,6 Milliarden Euro zurückgingen - das sind rund 15 Prozent weniger als vor einem Jahr. Zusammen mit den erneut angefallenen Sonderkosten führt dies zum Jahresende wieder zu einem Quartalsverlust. Dieser belaufe sich auf 2,7 Milliarden Euro vor Steuern und rund 2,1 Milliarden Euro unter dem Strich. Im Vorjahresquartal hatte die Bank noch einen Gewinn von 441 Millionen Euro erzielt.

Das Milliardenminus trifft die Deutsche Bank nach einem turbulenten Jahr: Co-Chef Anshu Jain musste gehen, seit Juli ist der Brite Cryan der neue starke Mann an der Konzernspitze. Der Abtritt von Co-Chef Jürgen Fitschen (67) ist beschlossene Sache. Hinzu kamen Milliardenstrafen: So einigte sich die Bank mit Behörden in den USA und Grossbritannien auf die Rekordstrafe von 2,5 Milliarden US-Dollar, weil Mitarbeiter über Jahre den wichtigen Referenzzins Libor, an dem sich viele Geschäfte orientieren, manipuliert hatten.

Aktien unter Druck - nur kurze nachbörsliche Erholung

Für den Konzern ist es der grösste Jahresverlust und der zweite seit 2008. In der Finanzkrise hatte die Deutsche Bank erstmals in einem Gesamtjahr rote Zahlen geschrieben und rund 3,9 Milliarden Euro Verlust gemacht. Details zu den Zahlen des vierten Quartals und des Gesamtjahres will die Deutsche Bank am 28. Januar vorlegen.

Die Aktien der Bank reagierten auf die Zahlen im nachbörslichen Handel anfangs mit leichten Gewinnen, nachdem sie im regulären Xetra-Geschäft um sechs Prozent auf 17,72 Euro gefallen waren und damit auf dem tiefsten Stand seit Anfang 2009 geschlossen hatten. Bis 22 Uhr bröckelten die nachbörslichen Gewinne aber wieder ab. Beim Wertpapierhandelshaus Lang & Schwarz (L&S) notierten sie zuletzt bei 17,675 - bei anderen Plattformen auf einem ähnlichen Niveau.

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29.10.2015 10:06
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Deutsche Bank baut ein Viertel der Stellen ab

Räumt gründlich auf: Der neue Co-CEO der Deutschen Bank John Cryan.

Die Deutsche Bank will die Zahl ihrer Mitarbeiter radikal reduzieren. Bis 2018 sollen noch etwa 77'000 Vollzeitkräfte für den Dax-Konzern tätig sein, aktuell sind es rund 103'000.

Zusätzlich zum bereits beschlossenen Verkauf der Tochter Postbank will Deutschlands grösste Bank netto rund 9000 Arbeitsplätze in den eigenen Reihen streichen. Das teilte die Deutsche Bank am Donnerstag in Frankfurt mit.

Schrumpfen wird die Bank auch ihre internationale Präsenz. Die Deutsche Bank zieht sich aus zehn Ländern vollständig zurück: Argentinien, Chile, Mexiko, Peru, Uruguay, Dänemark, Finnland, Norwegen, Malta und Neuseeland. Der Sparkurs soll die Kosten um brutto rund 3,8 Milliarden Euro drücken. Die Kosten für den Umbau inklusive Abfindungen bezifferte das Geldhaus auf rund 3,0 Milliarden bis 3,5 Milliarden Euro.

Es gehe darum, eine bessere Deutsche Bank zu schaffen, bekräftigte der seit Juli amtierende Co-Chef John Cryan bei seiner ersten Pressekonferenz seit seinem Amtsantritt. Die Bank solle einfacher und effizienter werden. "Das bedeutet leider auch, dass wir einige unserer Filialen schliessen, die Präsenz in einigen Ländern beenden und einige unserer Arbeitsplätze in kundennahen und in Infrastrukturbereichen abbauen müssen", erklärte Cryan. "Ich versichere ihnen, dass wir diesen Stellenabbau auf eine faire Art und Weise in Rücksprache mit unseren Betriebsräten vornehmen werden."

Rekordverlust und gestrichene Dividende

Das neue Management hat bereits in der Bilanz kräftig aufgeräumt. Das führte zu einem Rekordverlust von sechs Milliarden Euro im dritten Quartal. Zudem mussten etliche langjährige Manager gehen. Auch die Aktionäre trifft es: Die Bank streicht die Dividende für 2015 und 2016. Damit gibt es erstmals seit dem 1950er Jahren keine Ausschüttung für die Anteilseigner. An der Börse wurde das negativ aufgenommen. Die Aktie gab zuletzt 1,7 Prozent nach.

Der ehemalige UBS-Finanzvorstand Cryan hatte zum 1. Juli Anshu Jain an der Führungsspitze der Bank abgelöst. Der zweite Co-Chef Jürgen Fitschen bleibt noch bis zur Hauptversammlung im Mai 2016 im Amt, ehe der Brite alleine das Ruder übernimmt.

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08.10.2015 08:13
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Möglicher Dividendenausfall

Deutsche Bank kündigt Rekordverlust anDie Deutsche Bank steht vor einem Milliardenverlust wegen hoher Abschreibungen. Auch die Aktionäre könnte es schmerzlich treffen. Die Dividende wird verringert oder fällt ganz aus.http://www.nzz.ch/wirtschaft/deutsche-bank-kuendigt-rekordverlust-an-1.1... 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

31.07.2015 11:10
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JPM für Overweight Ziel 36 €

JPMorgan belässt Deutsche Bank auf 'Overweight' - Ziel 36 Euro 

Die US-Bank JPMorgan hat Deutsche Bank nach Zahlen auf "Overweight" mit einem Kursziel von 36 Euro belassen. Die Strategie der Bank stehe und der Fokus liege inzwischen auf deren Umsetzung, schrieb Analyst Kian Abouhossein in einer Studie vom Freitag. Die Bewertung der Aktie sei weiterhin anspruchslos./ck/gl

30.07.2015 19:15
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das war heut ein Hammer

auch Sieger im Dax

DEUTSCHE BANK N ORD 17:35:27 31.85 1.59 (5.25 %%%%%%%% )

30.07.2015 15:51
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soso, negativ Darstellung in der Überschrift

die Schreiberlinge können immer alles drehen wie es ihnen gefällt (s. Posting oben).

Die Deutsche Bank präsentierte für das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen deutlichen Anstieg des Gewinns nach Steuern in Höhe von 818 Mio. Euro. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres erzielte der Konzern gerade einmal 238 Mio. Euro. Damit lag die Eigenkapitalrendite nach Steuern bei 5,7% nach 2,1% im Vorjahr.

Analysten wurden mit diesem Ergebnis dennoch enttäuscht. Denn man erwartete im Vorfeld einen Nettogewinn von 842 Mio. Euro. Unter dem Strich hätte der Gewinn wahrscheinlich noch viel höher ausfallen können, wenn man die hohen Kosten für Rechtsstreitigkeiten mit in Betracht zieht. Auch die Aufwendungen für den Umbau von Deutschlands größter Privatbank belasten weiterhin.

 

Der neue Konzernchef sagt:

- es gibt keine Kapitalerhöhung

- es werden grössere Einsparungen notwendig werden.

 DB heute an der Spitze des Stoxx Banks 
nicht mal ein Spanier oder Grieche oder so 

Meine Calls danken den Investmentbankers (diesmal).

 

 

30.07.2015 08:26
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Deutsche Bank verpasst die Erwartungen
 

Die Deutsche Bank hat im zweiten Quartal einen deutlichen Gewinnsprung geschafft, aber die Erwartungen nicht ganz erreicht. Neo-CEO John Cryan sieht weiterhin viele Baustellen.

Das Vorsteuerergebnis kletterte um 34 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro, wie Deutschlands grösstes Geldhaus am Donnerstag mitteilte. Das war etwas weniger, als von Reuters befragte Analysten erwartet hatten. Der Nettogewinn legte dagegen überraschend stark auf 818 (Vorjahr: 238) Millionen Euro zu.

Es ist die erste Quartalsbilanz unter dem neuen Vorstandschef John Cryan, der am 1. Juli überraschend Anshu Jain abgelöst hatte. "Das zweite Quartal verdeutlicht die Stärken der Deutschen Bank, aber auch die Herausforderungen, denen wir gegenüberstehen", erklärte der Brite, der die letzten zwei Jahre im Aufsichtsrat sass. Die Erträge seien zwar solide gewachsen. "Allerdings werden auch unsere Herausforderungen deutlich: Inakzeptabel hohe Kosten, anhaltend hohe Belastungen aus Rechtsstreitigkeiten, zu bilanzintensive Geschäfte und insgesamt eine Rendite für unsere Aktionäre, die zu niedrig ist." Cryan brütet derzeit über den Details der "Strategie 2020", sie sollen im Herbst vorgestellt werden.

(Reuters)

 

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18.07.2015 12:48
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15.07.2015 14:25
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extrem günstig die DB
13.07.2015 14:51
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weiter stark, fast +3%
11.07.2015 14:10
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das waren wohl die Nachkaufkurse

 

...Ende 2013 war die Deutsche Bank nach eigenen Angaben in Griechenland zuletzt noch mit knapp 300 Millionen Euro engagiert.

M.E spielt Grexit mit Schuldenschnitt praktisch keine Rolle mehr.

 

 

DB wird die nächsten 2 Jahre ein DAX-Outperformer

Der Börsenblogger meint:

Von den Bankzahlen dürften besonders die deutschen Branchengrößen Deutsche Bank  und Commerzbank  profitieren. Beide Papiere litten zuletzt sehr stark unter den Grexit-Sorgen, konnten sich jedoch zwischenzeitlich wieder etwas erholen. Die Zahlen der US-Wettbewerber dürften für weitere Erholung sorgen.

09.06.2015 12:59
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Razzia bei Deutscher Bank in Frankfurt
 

Die Deutsche Bank kommt nicht zur Ruhe. Zwei Tage nach dem Chefwechsel bei Deutschlands grösstem Geldhaus gab es am Dienstag eine Razzia in der Zentrale des Instituts in Frankfurt.

Ermittler hätten Büroräume durchsucht, sagte ein Sprecher und bestätige damit einen Bericht der Nachrichtenagentur Reuters. Die Beamten hätten auf Betreiben der Staatsanwaltschaft nach Beweismitteln über Wertpapiertransaktionen von bestimmten Kunden gesucht. "Es sind keine Mitarbeiter der Bank beschuldigt", erklärte der Sprecher.

Einem Insider zufolge rückten am Dienstagmorgen rund 30 Beamte in zehn Autos der Polizei zu den Doppeltürmen in der Frankfurter Innenstadt an. Es gebe bei den Ermittlungen eine Verbindung zur Privatbank Sal. Oppenheim, die das Institut 2010 geschluckt hatte. Die Deutsche Bank äusserte sich dazu nicht.

Ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt äussere sich nicht zum Durchsuchungsobjekt, betonte jedoch: "Wir können aber bestätigen, dass heute im Rahmen von Ermittlungen eine umfangreiche Untersuchungsmassnahme stattfindet." Über Details könne er wegen der laufenden Verfahrens keine Auskunft geben. Die Deutsche Bank steht wegen einer Serie von Skandalen im Visier der Ermittlungsbehörden. Sie haben das Institut bereits mehrfach durchsucht - beispielsweise wegen mutmasslichen Prozessbetrugs im Kirch -Schadenersatzprozess und der Betrugsaffäre beim Handel mit CO2-Emissionsrechten.

Erst am Sonntag hatten die Deutsche-Bank-Chefs Anshu Jain und Jürgen Fitschen überraschend ihren Rücktritt angekündigt. Investoren werfen ihnen vor, die anvisierten Ziele nicht erreicht und Rechtsstreitigkeiten nicht schnell genug aus der Welt geräumt zu haben.

(Reuters)

 

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08.06.2015 08:29
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Deutsche-Bank-Chefs treten zurück
 

Die Co-Chefs der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen und Anshu Jain, haben überraschend ihren Rücktritt angekündigt. Der ehemalige Finanzchef der UBS, John Cryan, soll ihr Nachfolger werden.

Paukenschlag im Doppelturm von Deutschlands grösster Bank: Die Co-Chefs Jürgen Fitschen und Anshu Jain haben am Sonntag überraschend ihren Rücktritt angekündigt. Jain wird bereits zum 30. Juni 2015 zurücktreten, Fitschen zum Abschluss der Hauptversammlung im Mai 2016, teilte das Institut in Frankfurt mit. Aufsichtsratsmitglied John Cryan (54) wurde zum 1. Juli 2015 zum Co-Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank ernannt. Nach dem Ausscheiden von Fitschen soll Cryan alleiniger Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank werden.

Der Brite Cryan ist seit 2013 Mitglied des Aufsichtsrats der Deutschen Bank und hat die Funktion des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses inne. Er ist zudem Mitglied des Risikoausschusses. Mit Amtsantritt als Co-Vorstandsvorsitzender wird er sein Mandat als Mitglied des Aufsichtsrats der Bank niederlegen. Cryan war von 2008 bis 2011 Finanzvorstand der UBS .

Geregelter Übergang

Der Aufsichtsrat habe Jain gebeten, bis Januar 2016 als Berater der Bank zur Verfügung zu stehen. Fitschen soll einen geregelten Übergang sicherstellen und bis zum Abschluss der Hauptversammlung am 19. Mai 2016 im Amt bleiben.

Aufsichtsratschef Paul Achleitner dankte Jain und Fitschen. "Ihre Entscheidung, ihr Amt früher als geplant niederzulegen, zeigt auf eine beeindruckende Weise ihre Einstellung, die Interessen der Bank vor ihre eigenen zu stellen". Jain erklärte, nach der Aufstellung der neuen Strategie, die vor allem eine Schrumpfkur im Privatkundengeschäft und eine Trennung von der Postbank vorsieht, "ist es zu diesem Zeitpunkt die richtige Entscheidung für die Bank und für mich, eine neue Führung zu etablieren".

Cryan will Kunden überzeugen

Cryan sagte: "Unsere Zukunft hängt davon ab, wie gut wir unsere Strategie umsetzen, unsere Kunden überzeugen und die Komplexität reduzieren."

Milliardenschwere Rechtsstreitigkeiten, eine unrühmliche Vergangenheit und eine maue Aktienkursentwicklung: Das Duo Jain/Fitschen steht seit Jahren in der Kritik. Bei der Hauptversammlung im Mai räumten beide auch selbst ein, dass ihre bisherige Amtszeit seit Juni 2012 keine reine Erfolgsgeschichte gewesen sei. Der Abbau von Altlasten sei teurer und dauere länger als gedacht. Zudem habe das Management die neuen Vorgaben der Aufseher weltweit unterschätzt.

Aktionäre waren nicht überzeugt

Die Aktionäre überzeugte das nicht. Sie zeigten dem Führungsduo die gelbe Karte: Jain und Fitschen wurden lediglich mit jeweils 61 Prozent entlastet. Üblich sind mit mindestens 90 Prozent erheblich mehr. Direkte Folgen hatte das nicht, weil nur der Aufsichtsrat über eine Abberufung von Vorständen entscheiden kann.

(AWP)

 

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02.06.2015 22:43
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die Amis als Käufer ?

Das Steigen bescheren uns die Amis. Die DBK notiert bei ca 50% des Eigenkapitals. Bei den letzten beiden Quartalsergebnissen schien durch dass die Erträge wieder in die richtige Richtung gehen. Das Schlimmste in der Litigation könnte vorbei sein(das können die Ami Experten besser beurteilen). Damit ist die DBK ein klarer Valuekauf. Nachlesen kann man solche Empfehlungen schon bei Marketwatch und The Street.

21.05.2015 14:24
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die HV läuft derzeit
19.05.2015 17:57
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JPMorgan belässt Deutsche Bank auf 'Overweight' - Ziel 36 Euro

Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Deutsche Bank auf "Overweight" mit einem Kursziel von 36 Euro belassen. Bei den globalen Investmentbanken zeichne sich im zweiten Quartal eine über die üblichen saisonalen Effekte hinausgehende Abschwächung der Ertragsentwicklung ab, schrieb Analyst Kian Abouhossein in einer Branchenstudie vom Dienstag. Insgesamt prognostiziere er einen Rückgang der Erträge im Investmentbanking um 15 Prozent zum Vorquartal. In seiner Rangfolge der globalen Investmentbanken steht die UBS an erster Stelle. Es folgen Deutsche Bank, Credit Suisse, Societe Generale, Barclays, Morgan Stanley, BNP Paribas und Goldman Sachs./ajx/fat

und noch

Erst Pachmann, jetzt Pfeil: Deutsche Bank schließt weiteren aussergerichtlichen Vergleich

Nun hat auch Pachmanns Ex-Kollege im Vorstand der Deutsche-Bank-Tochter DB Invest, Axel Pfeil (61), einen Vergleich erkämpft. Wie Pachmann hatte Pfeil die Rückabwicklung eines Investments in einen Oppenheim-Esch-Fonds für eine Warenhaus-Immobilie in Potsdam gefordert. Das Landgericht Köln hatte ihm in erster Instanz etwa sechs Millionen Euro zugesprochen.

 

 Volumen 7'980'858 Letzte  29.595 EUR +0.61 (2.10 Wacko 

15.05.2015 16:43
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Postbank Verkauf - Lösung ?

Österreich: BAWAG will bis zu €4,5 Mrd. für Postbank hinblättern, wie das "manager magazin" berichtet.

04.05.2015 17:27
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hoffe, dass nun das meiste eingepreist ist

sie dürfte viel Potenzial haben.

 

(www.4investors.de) - Fast unverändert startet die Aktie der Deutschen Bank in die neue Woche. Der Banktitel kostet 28,76 Euro. 

Für die Analysten von Kepler Cheuvreux liegt das Kursziel für die Aktie der Frankfurter bei 30,00 Euro. Ihr Rating lautet wie zuvor „halten“. 

Die Ziele der Bank für die kommenden Jahre werden realistischer. Das ist ein Resultat, das die Experten aus einem Gespräch mit CFO Krause ziehen. Sie schauen auch auf die Bewertung der Aktie. Diese gilt als niedrig. Sollte es entsprechende Impulse geben, kann hat der Kurs somit Potenzial. 
- See more at: http://www.4investors.de/php_fe/index.php?sektion=stock&ID=91896#ref=rss

03.05.2015 14:05
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Buffet will min 1 deutsches Unternehmen kaufen und

er ernennt einen "lieben" Bekannten Namen !!  ​ :

(siehe Cash News)

Im März hatte er mitgeteilt, zwei Kandidaten auserkoren zu haben. Dabei handelt es sich um den Cousin des Deutsche-Bank -Chefs Anshu Jain, Ajit Jain, der die Versicherungssparte führt, und der Leiter der Energie-Geschäfte, Greg Abel.

 

 

27.04.2015 22:48
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das 1.Q wäre eigentlich sehr gut gelaufen..

Jürgen Fitschen und Anshu Jain zu den Ergebnissen im 1. Quartal 2015 

Im ersten Quartal 2015 erreichten die Erträge annähernd ein Rekordniveau. Dies verdeutlicht unsere Leistungsfähigkeit über alle Kerngeschäftsbereiche hinweg. Der Gewinn war beeinträchtigt von Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten in Höhe von 1,5 Milliarden Euro, was vor allem aus einem endgültigen Vergleich der Bank mit amerikanischen und britischen Behörden zu Interbank-Zinssätzen (IBOR) resultiert, und aus Bankenabgaben in Höhe von 561 Millionen Euro.

Die Kernbank erzielte mit 3,5 Milliarden Euro das beste bereinigte Ergebnis seit dem Start der Strategie 2015+ im Jahr 2012. Dieses Ergebnis beruht sowohl auf Ertragsstärke als auch auf Disziplin hinsichtlich unserer bereinigten Kostenbasis. In CB&S erzielte Debt Sales & Trading die höchsten Erträge seit acht Quartalen und Equity Sales & Trading die höchsten Erträge seit 2008. Triebkräfte für diese Entwicklung waren rege Kundenaktivitäten, robuste Märkte und eine Normalisierung der zuvor sehr niedrigen Marktvolatilität. PBC und GTB gelang es, trotz der Herausforderung anhaltend niedriger Zinssätze in diesem Quartal annähernd Rekordgewinne zu erwirtschaften. Deutsche AWM steigerte die Erträge signifikant, erhöhte das Ergebnis vor Steuern um 75 % gegenüber dem Vorjahresquartal und gewann 17 Milliarden Euro an Mittelzuflüssen.

 

27.04.2015 11:08
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endlich Ende der Lethargie

solche Massnahmen ermöglichen endlich eine künftige Verbesserung der Situation.

Der heutige Rückschlag von 4,5% war schon deftig.

Habe etwas nachgekauft.

27.04.2015 08:22
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Deutsche Bank schliesst 200 Filialen
 

Die Deutsche Bank will im Rahmen ihrer neuen Strategie das Filialnetz ausdünnen und die Investmentbank schrumpfen.

Demnach werden von den derzeit rund 700 "blauen" Niederlassungen bis zum Jahr 2017 bis zu 200 geschlossen, wie das Institut am Montag mitteilte. Die Postbank mit ihren "gelben" Filialen wird ohnehin verkauft, wie seit dem Wochenende klar ist. Die Investmentbank soll sich nach Konzernangaben noch stärker aus margenarmen Geschäftsfeldern zurückziehen, die Bilanz der Sparte soll um etwa 200 Milliarden Euro reduziert werden. Das Renditeziel für den Konzern senkten die beiden Vorstandschefs Anshu Jain und Jürgen Fitschen auf mehr als zehn Prozent nach Steuern, bislang wurden zwölf Prozent angepeilt - aber nie erreicht.

   

(Reuters)

 

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