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Deutsche Bank umwirbt Investoren
12.03.2017 14:27

FRANKFURT/BERLIN (awp international) - Die Deutsche Bank wirbt für ihre geplante Kapitalerhöhung. Sie erfolge aus einer Position neuer Stärke heraus, sagte Aufsichtsratschef Paul Achleitner der "Welt am Sonntag". "Sie soll die Diskussion um die vermeintliche Kapitalschwäche und über das langfristige Wachstumspotenzial unseres Hauses ein für alle Mal beenden." Die Deutsche Bank hatte in der vergangenen Woche beschlossen, bis zu acht Milliarden Euro frisches Kapital bei ihren Aktionären einzusammeln.

Weitere Milliardenbelastungen aufgrund von Rechtsstreitigkeiten schloss Achleitner weitestgehend aus. "Versprechen kann man das nie, aber das Management ist davon überzeugt, dass wir das Schlimmste hinter uns haben", sagte der Aufsichtsratschef. Über Achleitners Wiederwahl wird am 18. Mai auf der Hauptversammlung entschieden. Er sei gebeten worden und stelle sich gern der Verantwortung, sagte Achleitner, der seit 2012 an der Spitze des Kontrollgremiums steht.

Deutschlands grösstes Geldhaus hatte vergangene Woche neben der Kapitalherhöhung weitere Massnahmen verkündet. Die Bonner Tochter Postbank wird entgegen früherer Pläne nicht verkauft, sondern in das Privat- und Firmenkundengeschäft eingegliedert. Teile der Vermögensverwaltung sollen an die Börse gebracht werden, um frisches Geld in die Kasse zu spülen./mar/DP/he

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Deutsche Bank startet Kapitalerhöhung um 8 Mrd Euro - Neue Aktie für 11,65 Euro
19.03.2017 15:16

FRANKFURT (awp international) - Die Deutsche Bank hat ihre angekündigte milliardenschwere Kapitalerhöhung auf den Weg gebracht. Altaktionäre können für zwei gehaltene Aktien eine neue zum Stückpreis von 11,65 Euro erwerben, wie die Deutsche Bank am Sonntag in Frankfurt mitteilte. Insgesamt würden 687,5 Millionen neue Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) ausgegeben, woraus sich ein Emissionsvolumen von 8,0 Milliarden Euro ergebe. Den Angaben zufolge können die Anleger die Papiere voraussichtlich vom 21. März bis zum 6. April erwerben. Den Anzeichen nach dürften die Grossaktionäre, der chinesische Mischkonzern HNA sowie Katar, mitziehen.

Die Deutsche Bank hatte Anfang des Monats angekündigt, ihre Aktionäre um insgesamt 8 Milliarden Euro bitten zu wollen. Mit dem Geld soll die Neuaufstellung des Konzerns abgesichert werden: Die Tochter Postbank wird in das Privat- und Firmenkundengeschäft eingegliedert statt sie zu verkaufen. Darüber hinaus wird das gesamte Investmentbanking und Kapitalmarktgeschäft wieder unter einem Dach vereint, um verlorenes Terrain gutzumachen. Gleichzeitig soll der Vermögensverwalter Deutsche Asset Management zu einem kleinen Teil an die Börse gebracht werden.

Schon seit Monaten wurde über eine Kapitalerhöhung spekuliert, nachdem teure Rechtsstreitigkeiten an der Kapitalbasis genagt und der Bank zwei Jahre hintereinander Milliardenverluste beschert hatten. Die Deutsche Bank hatte ihre harte Kernkapitalquote - eine entscheidende Kennziffer für die Krisenfestigkeit einer Bank - zum Jahresende zwar auf 11,9 Prozent steigern können. Im internationalen Vergleich steht sie damit aber eher durchwachsen da. Die Bank strebt nun eine harte Kernkapitalquote von deutlich über 13 Prozent an./das/edh

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Deutsche Bank zahlt in Vergleich um Kaupthing-Pleite 450 Millionen
22.03.2017 06:44

FRANKFURT (awp international) - Die Deutsche Bank hat einen Rechtsstreit rund um den Zusammenbruch der isländischen Kaupthing-Bank während der Finanzkrise aus der Welt geschaffen. Die Deutsche Bank habe sich dabei auf die Zahlung von 450 Millionen Euro geeinigt, berichtete das "Handelsblatt" in seiner Mittwochausgabe ohne Nennung von Quellen. Ein Banksprecher lehnte am Dienstagabend einen Kommentar dazu ab.

Die Deutsche Bank hatte die entsprechenden Vergleiche in ihrem am Montag vorgelegten Geschäftsbericht aufgeführt, ohne indes eine Summe zu nennen. Das Geldhaus hatte lediglich betont, dass die gebildeten Rückstellungen ausreichten.

Der Streit drehte sich im Kern um Kreditausfallversicherungen auf Kaupthing, die mit dem Kollaps der isländischen Bank 2008 schlagartig an Wert verloren hatten. Die Abwickler von Kaupthing warfen der Deutschen Bank später vor, gewusst zu haben, dass es bei bestimmten Geschäften nicht mit rechten Dingen zugegangen sei. Im Raum standen Forderungen von insgesamt über einer Milliarde Euro./das

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Deutsche Bank fordert Geld von Ex-Vorständen
18.05.2017 20:47

FRANKFURT (awp international) - Die Deutsche Bank bittet Ex-Vorstände für die Milliardenkosten ihrer skandalträchtigen Vergangenheit zur Kasse. "Der Aufsichtsrat unter meiner Führung ist intensiv dabei, die Vergangenheit und auch die Verantwortung der zu dieser Zeit Amtierenden aufzuarbeiten", sagte Aufsichtsratschef Paul Achleitner bei der Hauptversammlung des Dax-Konzerns am Donnerstag in Frankfurt. "Nach Erwartung des Aufsichtsrats wird es in den nächsten Monaten hierzu eine Regelung geben, die einen wesentlichen finanziellen Beitrag der Betroffenen sicherstellt."

Die Deutsche Bank steht seit Jahren wegen Verfehlungen am Pranger: windige Hypothekendeals, Zinsmanipulationen, Geldwäsche-Vorwürfe. Das beschädigte nicht nur das Ansehen des Geldhauses, sondern kostete auch Milliarden - die Suche nach Verantwortlichen läuft.

BONI LIEGEN AUF EIS

Boni in Millionenhöhe liegen auf Eis. Betroffen sind nach früheren Angaben elf inzwischen ausgeschiedene Vorstände, darunter die Ex-Vorstandschefs Josef Ackermann, Jürgen Fitschen und Anshu Jain. Allein in Jains Fall soll es um 5,3 Millionen Euro gehen. Jain leitete viele Jahre das Investmentbanking des Konzerns, in dem etliche der teuren Rechtsstreitigkeiten ihren Ursprung haben. Von Juni 2012 bis Mitte 2015 führte Jain gemeinsam mit Fitschen die Bank. Inzwischen ist die Führungsriege bis auf eine Ausnahme ausgetauscht.

Bei der Aufarbeitung der Altlasten sieht sich der amtierende Vorstand auf der Zielgeraden und blickt nach verlustreichen Umbaujahren mit Zuversicht nach vorne. "Auch wenn es weitere offene Fälle gibt: Wir gehen davon aus, dass wir das Schlimmste hinter uns haben", sagte Konzernchef John Cryan. Aktuell ist die Rede von 8000 offenen Rechtsstreitigkeiten, etwa ein Dutzend schätzt das Institut als Hochrisiko-Fälle ein.

CRYAN: HABEN 'ENORM VIEL GEPRÜFT'

Achleitner bleibt für weitere fünf Jahre Aufsichtsratschef. Die Aktionäre wählten ihn mit 93,51 Prozent der anwesenden Stimmen erneut in den Aufsichtsrat - diesem soll der Österreicher für eine zweite Amtszeit vorstehen. Achleitner hatte den Posten im Juni 2012 übernommen. Dem Chefkontrolleur war wiederholt vorgeworfen worden, zu lange an der glücklosen Doppelspitze Anshu Jain und Jürgen Fitschen festgehalten zu haben.

Gescheitert ist bei der Hauptversammlung der Antrag, Achleitners Rolle bei der Aufklärung des Libor-Skandals um manipulierte Zinssätze per externer Sonderprüfung untersuchen zu lassen. Rechtsvorstand Karl von Rohr hatte zuvor bekräftigt, umfangreiche interne wie externe Untersuchungen hätten ergeben, dass er seine Pflichten als Chefkontrolleur nicht verletzt habe.

VIZE-CHEF SCHENCK: TRENDWENDE BEI REPUTATION

Cryan, der die Bank seit Juli 2015 führt, wies darauf hin, dass sowohl die Bank selbst als auch etliche Aufsichtsbehörden "enorm viel geprüft" haben: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass weitere Prüfungen derselben Vorgänge wesentliche neue Erkenntnisse bringen."

Vize-Chef Marcus Schenck bekräftigte: "Wir sehen nach schwierigen Jahren auch bei der Reputation der Bank eine Trendwende." Rechtsfälle seien abgearbeitet, das Kapital sei gestärkt, die Kommunikation verbessert worden: "Wir erklären, was wir tun."

Geschäftlich läuft es nach Cryans Angaben zunehmend besser. Er sehe nach dem Jahresstart "den Aufwärtstrend bestätigt", sagte der Vorstandschef. "Auf zahlreichen Feldern läuft das Geschäft vielversprechend." Als Beispiel führte er Börsengänge in den USA an, wo die Bank im ersten Quartal die Nummer eins gewesen sei.

MINI-DIVIDENDE FÜR 2015 UND 2016

2017 sei dennoch ein "weiteres Jahr des Umbaus, aber unter besseren Vorzeichen", sagte Cryan. "Wir sehen bessere Ertragschancen, auch dank einer leichten konjunkturellen Erholung in Europa und einer robusten US-Wirtschaft." Ein Problem blieben die niedrigen Zinsen.

Für die Jahre 2015 und 2016 sollen die Aktionäre eine Mini-Dividende von insgesamt 19 Cent je Aktie erhalten. Eigentlich wollte die Bank wegen der Milliardenverluste ganz auf eine Ausschüttung verzichten, doch Anteilseigner hatten die Entscheidung von der letztjährigen Hauptversammlung rechtlich angegriffen. Mit der Zahlung der Mindestdividende solle ein jahrelanger Rechtsstreit verhindert werden, sagte Cryan. Für das Geschäftsjahr 2018 wolle die Deutsche Bank zu einer "wettbewerbsfähigen Ausschüttungsquote" zurückkehren./ben/das/DP/men

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Deutsche Bank will nur noch

Deutsche Bank will nur noch besonders reiche Kunden gesondert beraten

Bei der Deutschen Bank müssen Kunden für eine private Vermögensverwaltung demnächst tiefere Taschen vorzeigen. Diese solle sich künftig stärker auf die besonders wohlhabende Klientel konzentrieren und mit ihr mehr Geschäft machen, sagte der Ko-Geschäftsführer der Sparte in Deutschland, Daniel Kalczynski, der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Dienstagausgabe). Weniger reiche Kunden werden dem Private Banking zugeschlagen, das in den herkömmlichen Filialen angeboten wird. Dort wird stärker mit standardisierten Angeboten gearbeitet und jeder Berater kümmert sich um mehr Kunden.

17.07.2017 18:37

Als Schwelle gilt der Zeitung zufolge ein investierbares Vermögen von zwei Millionen Euro. Etwa 10 bis 15 Prozent der Kunden sollen an das Private Banking übergehen. Etwa 140 der 800 Stellen in der Vermögensverwaltung sollen wegfallen. Gleichzeitig investiert die Bank stärker in die digitalen Angebote. Schon im Jahr 2016 wurde mit 45 Millionen Euro nach Angaben der Bank drei Mal so viel in die Vermögensverwaltung investiert wie im Jahr davor. Bis Ende 2018 sollen es noch einmal 65 Millionen Euro zusätzlich werden, wie Fabrizio Campelli, Globaler Leiter Vermögensverwaltung, der Zeitung sagte./he/jha/

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Deutsche Bank und JP Morgan

Deutsche Bank und JP Morgan wollen Libor-Klagen gegen Millionenzahlung beilegen

Die Deutsche Bank und die US-Bank JP Morgan wollen gegen Zahlungen in Millionenhöhe Klagen wegen der Manipulation der Libor-Zinssätze beilegen. Wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht, will die Deutsche Bank 77 Millionen US-Dollar und JP Morgan 71 Millionen Dollar zahlen. Ein Fehlverhalten räumen beide Institute allerdings nicht ein. Die Einigung muss noch von einem Richter genehmigt werden.

24.07.2017 06:29

Geklagt hatten unter anderem Hedgefonds und Pensionsfonds. Beklagt wurden mehr als 20 Banken und drei Brokerfirmen. Ihnen wurde vorgeworfen, zwischen 2006 und 2011 den Zinssatz, zu dem sich Banken gegenseitig Geld leihen können, manipuliert zu haben, um so hohe Gewinne einstreichen zu können./she

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das hat den Markt erschreckt (seh nicht so warum ?)

Deutsche Bank erwägt Null-Dividende für 2017

Die Deutsche Bank überlegt, die ohnehin mickrige Dividende in diesem Jahr ganz ausfallen zu lassen. "Wir haben noch keine Entscheidung getroffen, was wir tun", sagte Vorstandschef John Cryan am Donnerstag in einer Telefonkonferenz zur Halbjahresbilanz. "Wir schauen, wie das Jahr läuft. Unsere Kapitalquote ist offensichtlich recht stark."

27.07.2017 15:30

Eigentlich hatte die Deutsche Bank versprochen, für 2017 eine Dividende von 11 Cent pro Aktie zu zahlen. Das geschah auf Druck von Aktionären, die sich nicht mit einer Nullrunde zufrieden geben wollten. Sie zwangen die Deutsche Bank auch schon für die beiden Vorjahre dazu, die gesetzliche Mindestdividende zu zahlen. Für 2015 und 2016 flossen damit insgesamt 19 Cent je Aktie.

Es gebe seit kurzem eine neue gesetzliche Regelung, sagte Cryan. Banken seien demnach nicht mehr zur Zahlung einer Mindestdividende verpflichtet. Eine Null-Dividende für 2017 sei insofern "nun wieder eine Option für uns", sagte Cryan. Für das Jahr 2018 solle dagegen weiterhin eine "wettbewerbsfähige Dividende" gezahlt werden.

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Deutsche Bank verdient mehr

Deutsche Bank verdient mehr als erwartet - Ruhige Finanzmärkte belasten aber

Die Deutsche Bank arbeitet sich nach zwei Jahren mit Milliardenverlusten weiter in die Gewinnzone vor. Im zweiten Quartal blieben unterm Strich 466 Millionen Euro übrig nach lediglich 20 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie der heimische Branchenprimus am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Das war etwas mehr als Analysten erwartet hatten. Dabei waren die Erträge - die gesamten Einnahmen der Bank - um ein Zehntel auf 6,6 Milliarden Euro gefallen.

27.07.2017 07:35

"Wir kommen gut dabei voran, die Kosten zu senken, und gewinnen weiterhin neue Kundengelder hinzu", erklärte Bankchef John Cryan. "Trotz der deutlichen Verbesserung bleibt dieser Gewinn hinter unserem langfristigen Anspruch zurück. Bei den Erträgen sind wir noch nicht überall dort, wo wir sein wollen." Das habe vor allem daran gelegen, dass sich die Kunden an den Finanzmärkten zurückgehalten hätten. So gingen die Erträge im Handel mit festverzinslichen Wertpapieren und Währungen um 12 Prozent zurück; im Aktienhandel sanken sie um 28 Prozent. Schon die grossen US-Banken hatten von einem mauen Handel insbesondere mit Anleihen, Rohstoffen und Währungen berichtet.

Teure Rechtsstreitigkeiten hatten der Deutschen Bank zwei Jahre in Folge Milliardenverluste eingebrockt. Nachdem im Herbst vergangenen Jahres Sorgen um die Kapitalausstattung des Geldhauses aufgekommen waren, waren kurzzeitig auch Kunden abgewandert. Spätestens nach einer erfolgreichen Kapitalerhöhung über 8 Milliarden Euro entspannte sich die Lage aber deutlich. Bankchef Cryan rechnet nach jüngsten Aussagen für das laufende Jahr mit einem Gewinn./das /fbr

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alpenland
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endlich Erholung bei der Deutschen Bank, 31% Potenzial

Independent Research belässt Deutsche Bank auf 'Kaufen' - 19 Euro Aktuell: DEUTSCHE BANK N ORD 10:57:02 14.54 EUR 0.305 (2.14 Wacko

http://www.aktiencheck.de/news/...che_Bank_auf_Kaufen_19_Euro-8183195

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mit Geduld liegt was drin !

Deutsche Bank: Eine Aktie mit langfristigem Verdopplungspotenzial!

 

UnternehmensprofilDie Deutsche Bank ist die größte Bank Deutschlands und zählt auch weltweit zu den führenden Banken. Nachdem die Commerzbank inzwischen, auf Wunsch der Politik, deutlich geschrumpft wurde

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2017-09/41816375-deutsche-bank-eine-aktie-mit-langfristigem-verdopplungspotenzial-620.htm

 

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Deutsche Bank verdient im

Deutsche Bank verdient im dritten Quartal überraschend gut

Die Deutsche Bank hat im Sommer trotz erwartungsgemäss rückläufiger Erträge vor allem im Investmentbanking und eines lauen Handelsgeschäfts deutlich mehr verdient.

26.10.2017 08:02

Grund dafür waren deutlich gesunkene Kosten für Abfindungen und Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten, wie das größte deutsche Institut am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Auch der Personalabbau und die Sparmaßnahmen führte zu einem Rückgang der Kosten. Im Vergleich zum Vorjahr hat die Bank heute rund 4000 Mitarbeiter weniger.

Das Vorsteuerergebnis stieg im dritten Quartal im Jahresvergleich um 51 Prozent auf 933 Millionen Euro. Damit übertraf die Bank die Erwartungen des Kapitalmarktes deutlich. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit 586 Millionen Euro gerechnet. Unter dem Strich stand ein Ergebnis von 649 Millionen Euro - mehr als doppelt so viel wie im dritten Quartal des Vorjahres. Die Prognosen hatten hier im Schnitt bei 281 Millionen Euro gelegen.

CEO John Cryan zeigte sich zufrieden: Die Bank sei bei wichtigen strategischen Projekten gut vorangekommen, etwa bei der Re-Integration der Postbank in den Konzern oder bei der Vorbereitung des Börsengangs der Vermögensverwaltung. "Wir sind überzeugt, dass die Früchte unserer Arbeit in den kommenden Quartalen und Jahren Schritt für Schritt sichtbarer werden", sagte der Brite.

Die Erträge sanken im Sommer um zehn Prozent auf 6,8 Milliarden Euro. Schuld daran war vor allem ein Rückgang im Investmentbanking um 23 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro. Im traditionell für die Deutsche Bank wichtigen Handel mit Anleihen und Währungen brachen die Erträge in einem schwachen Marktumfeld sogar um 36 Prozent ein. Viele US-Konkurrenten wie Goldman Sachs oder Morgan Stanley hatten hier allerdings ebenfalls Federn lassen müssen.

Beim Börsenkandidaten, der Vermögensverwaltung, blieben die Erträge mit 628 Millionen im Jahresvergleich stabil. Im dritten Quartal verzeichnete die "Deutsche Asset Management" Netto-Neugeldzuflüsse von vier Milliarden Euro, für den bisherigen Jahresverlauf summiert sich das Neugeschäft damit auf 14 Milliarden Euro. Das verwaltete Vermögen stieg seit Jahresanfang um fünf Milliarden Euro auf 711 Milliarden Euro. In der Privat- und Firmenkundenbank legte der Ertrag um drei Prozent auf 2,6 Milliarden Euro zu - ohne Sondereffekte wie beispielsweise den Verkauf von Geschäftsanteilen am Zahlungsdienstleister Concardis lag der Ertrag aber lediglich auf dem Niveau des Vorjahres. 

(Reuters)

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Postbank gute Zahlen, Verkauf von Liegenschaften und weiterer Sp

http://www.ariva.de/news/deutsche-bank-tochter-steigert-gewinn-vor-integration-6592248

www.express.de/koeln/...bank-zentrale-wurde-verkauft-28780270

Riesen-Immobiliendeal im Kölner Bankenviertel. Das bundesweit bekannte „Deutsche Bank Campus“ am Dom wechselt für angeblich etwa b130 Millionen Euro den Besitzer.

Damit wird  die Bilanz verschlankt und es kommt Geld rein.
Gut so, DB muss sich verschlanken und ertragsreicher werden, Auswirkungen werden sich hoffentlich bald zeigen,

 

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Deutsche Bank: Postbank

Deutsche Bank: Postbank-Integration voll im Plan

Das gemeinsame Privat- und Firmenkundengeschäft von Deutscher Bank und Postbank nimmt Gestalt an. Vom zweiten Quartal 2018 an sollen 13 000 Beschäftigte der Deutschen Bank und 17 000 Beschäftigte der Postbank unter einem rechtlichen Dach arbeiten. Die Zusammenführung liege damit im Plan, erklärte der Mutterkonzern Deutsche Bank am Donnerstag in Frankfurt.

26.10.2017 07:59

Für die Kunden ändert sich zunächst nichts: Die beiden Markennamen sollen erhalten bleiben, gesteuert werden wird die neue "Deutsche Privat- und Firmenkundenbank" von einem gemeinsamen Führungsteam von den Standorten Frankfurt und Bonn aus.

Die Zusammenlegung des Geschäfts ist Teil eines grösseren Umbaus der Deutschen Bank, mit dem Deutschlands grösstes Geldhaus den Anschluss an die internationale Konkurrenz wiederfinden will. Eine gemeinsame IT und Verwaltung sollen helfen, Kosten zu senken und die Schlagkraft auf dem umkämpften Heimatmarkt zu erhöhen.

Ab dem Jahr 2022 soll der Zusammenschluss rund 900 Millionen Euro pro Jahr an Synergien bringen. Im Gegenzug fallen für Umbau und IT-Investitionen insgesamt 1,9 Milliarden Euro Kosten an.

Mitarbeiter und Kunden müssen sich allerdings darauf einstellen, dass mittel- bis langfristig Filialen abgebaut werden. Mit den Gewerkschaften wurde bereits ein Eckpunktepapier vereinbart: Ein notwendiger Stellenabbau soll "sozialverträglich" vonstatten gehen, auf betriebsbedingte Kündigungen soll bis Mitte 2021 verzichtet werden. Ohnehin müssen zunächst die Regulierungsbehörden der Zusammenlegung der beiden bislang eigenständigen Banken zustimmen./das/ben/DP/das

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Cerberus ist massiv eingestiegen

http://www.trading-treff.de/trading-an-der-boerse/aktien/deutsche-bank-aktie-cerberus-steigt-ein

 

Der US-Finanzinvestor Cerberus steigt bei der Deutschen Bank ein. Cerberus hält drei Prozent an Deutschlands größtem Geldhaus, wie aus einer Stimmrechtsmitteilung vom Mittwoch hervorgeht. Cerberus ist seit dem Sommer mit einem Anteil von fünf Prozent bereits zweitgrößter Aktionär der Commerzbank.

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Deutsche Bank braucht beim

Deutsche Bank braucht beim Umbau der Investmentbanking-Sparte Zeit

Die Deutsche Bank kommt beim Umbau ihrer Investmentbanking-Sparte nur langsam voran. "Bis wir dahin kommen, wo wir sein wollen, wird es wohl noch zwei bis drei Jahre dauern", sagte der Vorstand für das Firmenkundengeschäft und das Investmentbanking, Garth Ritchie, dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe). Auch der Vizechef der Bank, Marcus Schenck, der mit Ritchie die Sparte leitet, bat um Geduld. "Wir müssen das tun, was langfristig richtig für die Bank ist. Unsere Aufgabe ist es nicht, auf Sicht von ein oder zwei Quartalen die Ergebnisse zu maximieren."

28.11.2017 22:50

Auf kurze Sicht ist dem Manager zufolge mit keiner Besserung zu rechnen. Die Märkte seien noch immer ziemlich ruhig, sagte Schenck auf die Frage, ob das vierte Quartal ähnlich verlaufen sei wie das dritte. Neben der Marktlage kämpfe die Bank zudem mit noch immer zu hohen Kosten, wie Schenk einräumte. Für die Zeit nach dem Umbau hält Ritchie dann im Investmentbanking wieder Renditen zwischen acht und zwölf Prozent realistisch.

Vor kurzem wurde bekannt, dass der Finanzinvestor Cerberus bei der Deutschen Bank eingestiegen ist. Dies hatte den Spekulationen über ein Zusammengehen mit der Commerzbank wieder neue Nahrung gegeben, da Cerberus auch an diesem Institut Anteile hält. Grundsätzlich spreche viel für eine weitere Konsolidierung des europäischen Bankenmarktes, der noch immer sehr zersplittert sei, gerade in Deutschland, sagte Schenck. "Derzeit haben wir aber selbst wichtige Aufgaben abzuarbeiten - die Unternehmens- und Investmentbank auf Wachstum auszurichten, unser Asset-Management an die Börse zu bringen und Postbank und Deutsche Bank im Privat- und Firmenkundengeschäft zusammenzuführen."/she

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HNA Investment sollte unbedenklich sein

Habe paar KO C gekauft, auch hier Erholung angesagt.

 

HNA, der Großaktionär der Deutschen Bank, hatte zuletzt oft für negative Schlagzeilen gesorgt. Jetzt ist es anders: Internationale Großbanken wie JP Morgan und Nomura stellen eine "Unbedenklichkeitsbescheinigung" aus.

Gute Nachrichten für den zuletzt unter Druck geratenen Deutsche-Bank-Großaktionär HNA: Mehrere internationale Banken haben dem hoch verschuldeten chinesischen Mischkonzern "Unbedenklichkeitsbescheinigungen" ausgestellt, wie HNA in einer E-Mail an Reuters erklärte. Die US-Großbank JP Morgan Chase, die beiden größten Schweizer Institute Credit Suisse und UBS sowie der japanische Finanzkonzerns Nomura und weitere Institute haben demzufolge nach umfangreichen Prüfungen keine Bedenken, mit HNA Geschäfte zu machen.

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keine Dividende 2017 aber besser als CBK

Deutsche-Bank-Chef John Cryan kann den Anlegern wieder keinen Jahresgewinn präsentieren. Dieses Mal macht ihm die US-Steuerreform von Donald Trump einen Strich durch die Rechnung.

Die Schätzung der Rendite für das Jahr 2020 (auf Kursbasis heute)

DBK 4,87 %  Dirol
CBK 3,04 %

Die HNA scheint nun kein Problem mehr zu sein.
Die Analysten Ziele sind m.E. zu tief, Revisionen nach oben werden folgen.

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Kritik an hohen Bonus

Kritik an hohen Bonus-Zahlungen der Deutschen Bank

Deutsche Politiker reagieren mit Unverständnis und Empörung auf Medienberichte, wonach die Deutsche Bank trotz erneuter Jahresverluste Boni von etwa einer Milliarde Euro an ihre Mitarbeiter und Manager ausschütten will.

29.01.2018 06:47

SPD-Chef Martin Schulz sagte der "Bild"-Zeitung (Montag): "Überall schliessen Bankfilialen, Kunden verlieren ihre Berater, Berater ihre Jobs. Wenn in dieser Situation Boni in Höhe von einer Milliarde Euro ausgeschüttet werden, dann verliert ein Unternehmen nicht nur an Ansehen. Das schadet insgesamt unserer Solidargemeinschaft." Diese lebe von Glaubwürdigkeit und Gerechtigkeit.

Der stellvertretende SPD-Vorsitzende, Thorsten Schäfer-Gümbel, sagte dem Blatt: "Millionen-Boni trotz Verlusten widersprechen jeglichem Gerechtigkeitsempfinden. Einerseits Arbeitsplatzabbau, andererseits goldene Nasen in der Führungsetage - das kann man niemandem erklären." Die SPD wolle deshalb in den Koalitionsverhandlungen mit der Union die steuerliche Absetzbarkeit von Bonuszahlungen begrenzen.

Ähnlich äusserte sich der CDU-Sozialexperte Matthias Zimmer in der "Bild"-Zeitung: Die Boni seien "eine eigenwillige Interpretation des Grundsatzes, dass sich Leistung lohnen soll". Weiter sagte er: "Man kann die Legitimität einer Wirtschaftsordnung durch solche Praktiken gefährden."

Nach zwei Milliardenverlusten in Folge hatte bei der Deutschen Bank laut vorläufigen Zahlen auch das dritte Geschäftsjahr unter Sanierer John Cryan mit einem Minus geendet.

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Deutsche Bank schreibt 2017

Deutsche Bank schreibt 2017 eine halbe Milliarde Verlust

Die US-Steuerreform hat der Deutschen Bank das dritte Verlustjahr in Folge eingebrockt.

Aktualisiert um 08:16

Wie Deutschlands größtes Geldhaus am Freitag in Frankfurt mitteilte, stand im vergangenen Jahr ein Verlust von einer halben Milliarde Euro zu Buche. Ohne die Steuerbelastung in Höhe von 1,4 Milliarden Euro, die im vierten Quartal verbucht wurde, hätte das Institut einen Gewinn von rund 900 Millionen Euro eingefahren. 2016 hatte unter anderem eine Milliardenstrafe in den USA für einen Jahresverlust von 1,4 Milliarden Euro gesorgt, 2015 musste Vorstandschef John Cryan ein Minus von 6,7 Milliarden Euro melden - den höchsten Verlust in der bald 150-jährigen Geschichte der Bank.

Cryan, der die Leitung des Instituts vor drei Jahren übernahm und die Bank seitdem saniert, gab sich nun verhalten optimistisch, auch weil vor Steuern ein Gewinn von 1,3 Milliarden Euro zu Buche stand: "2017 haben wir den ersten Vorsteuergewinn seit drei Jahren verzeichnet - und das trotz eines schwierigen Marktumfeldes, niedriger Zinsen sowie weiterer Investitionen in Technologie und Kontrollsysteme", sagte der Brite. "Wir haben also Fortschritte gemacht, sind aber mit unseren Ergebnissen noch nicht zufrieden." Cryan hatte bereits Anfang des Jahres eine Gewinnwarnung veröffentlicht, insofern trifft der jetzt bezifferte Verlust die Finanzmärkte nicht unvorbereitet. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Minus von 290 Millionen Euro gerechnet.

Unter der größten Steuerreform in den USA seit drei Jahrzehnten leiden alle dort aktiven Banken gleichermaßen - auch die heimischen Häuser - weil einmalig hohe Abschreibungen fällig werden. Langfristig werden die Institute aber profitieren. In den vergangenen Wochen hatten unter anderem JP Morgan, Morgan Stanley, die Citigroup und Goldman Sachs teils Milliarden wegen dieses Effekts verloren, allerdings blieb ihnen unter dem Strich immer noch ein satter Gewinn. Bei der größten US-Bank JP Morgan beispielsweise kratzte der Steuereffekt in Höhe von fast zweieinhalb Milliarden Dollar kaum am Gesamtergebnis von 24,4 Milliarden Dollar.

Wie die US-Banken bekam auch die Deutsche Bank den zuletzt mauen Handel an den Weltbörsen und die Zurückhaltung vor allem großer Investoren zu spüren. Von Oktober bis Dezember seien die Erträge der Investmentbank deshalb um 16 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro zurückgegangen, teilte die Bank mit. Im Handel mit Anleihen und Währungen habe der Rückgang 29 Prozent betragen, im Aktienhandel 25 Prozent. 

(Reuters)

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Deutsche Bank zahlt

Deutsche Bank zahlt Millionensumme im Libor-Streit in USA

Die Deutsche Bank hat einen Rechtstreit in den USA wegen angeblicher Manipulationen des Interbanken-Zinssatzes Libor mit einer Millionenzahlung beigelegt.

28.02.2018 06:48

Das grösste deutsche Finanzinstitut stimmte zu, 240 Millionen Dollar an Investoren zu zahlen, wie aus am Dienstag veröffentlichten Unterlagen eines Bezirksgerichts in Manhattan hervorgeht. Das Gericht muss die vorläufige Einigung noch billigen. Laut den Unterlagen wies die Deutsche Bank jegliches Fehlverhalten zurück. Sie liess sich demnach auf die Vereinbarung ein, um Risiken und Kosten zu vermeiden. Ein Sprecher der Bank sagte, dass man mit dem Vergleich zufrieden sei. Zu den Investoren in dem Streit, der 2011 begann, gehören die Stadt Baltimore und die Eliteuniversität Yale.

Hedgefonds und andere Investoren beschuldigen eine Reihe von Grossbanken, von 2006 bis mindestens 2010 den Libor-Zins künstlich niedrig gehalten zu haben, um ihre eigenen Gewinne nach oben zu treiben. Vom Libor hängen weltweit direkt oder indirekt Transaktionen an den Finanzmärkten im Wert von 450 Billionen Dollar ab. Wegen Manipulationen wurden weltweit bereits Strafen in Milliarden-Höhe verhängt.

(Reuters)

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Gut gefüllter Bonustopf trotz

Gut gefüllter Bonustopf trotz roter Zahlen bei Deutscher Bank

(Ausführliche Fassung) - Der Jahresverlust der Deutschen Bank für 2017 ist noch grösser als zunächst angenommen - dennoch stockt Deutschlands grösstes Geldhaus die Boni für seine Mitarbeiter kräftig auf. Der Bonustopf ist mit rund 2,3 Milliarden Euro gefüllt, wie der Frankfurter Dax -Konzern am Freitag mitteilte. Der Vorstand hingegen hatte bereits am Wochenende öffentlich gemacht, dass er für das vergangene Jahr erneut auf variable Vergütungsbestandteile verzichtet.

16.03.2018 12:09

Nach den nun vorliegenden testierten Zahlen rutschte die Deutsche Bank im vergangenen Jahr tiefer in die roten Zahlen als zunächst angenommen. 735 Millionen Euro Verlust stehen nun für 2017 in der Bilanz. Anfang Februar hatte die Deutsche Bank anhand vorläufiger Zahlen von 497 Millionen Verlust für das vergangene Jahr berichtet. Hauptgrund für die Abweichung sei ein einmaliger Buchungseffekt bei Steueransprüchen in Grossbritannien, erklärte das Geldhaus.

Vor Steuern erzielte das Institut 2017 erstmals seit drei Jahren ein positives Ergebnis - doch schon eine einmalige Milliardenbelastung infolge der kurz vor Weihnachten verkündeten US-Steuerreform brockte der Deutschen Bank das dritte Verlustjahr in Folge ein. 2015 hatte die Bank ein Rekordminus von rund 6,8 Milliarden Euro verbucht, 2016 lag das Minus bei knapp 1,4 Milliarden Euro.

Konzernchef John Cryan will die Bank im laufenden Jahr zurück in die Gewinnzone führen: "Wir bekräftigen unser Ziel, für das Jahr 2018 wieder einen Nettogewinn und eine wettbewerbsfähige Ausschüttung zu erreichen. Wir haben inzwischen die Grundlage dafür geschaffen, das Potenzial unserer Bank wieder auszuschöpfen." Für 2017 sollen die Aktionäre eine Dividende von elf Cent je Aktie erhalten.

Der Vorstand - der aktuell mit zehn Männern und zwei Frauen besetzt ist - erhält für 2017 insgesamt 29,2 Millionen Euro Vergütung. Ein Jahr zuvor wurde der Vorstand mit rund 25,9 Millionen Euro entlohnt. Cryan erhielt für das vergangene Jahr 3,4 Millionen Euro Gehalt und damit weniger als im Vorjahr (3,8 Mio Euro).

Dass die Bonussumme für die Mitarbeiter nach 546 Millionen Euro 2016 nun mehr als vervierfacht wird, hatte Personalvorstand Karl von Rohr am Sonntag im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Frankfurt verteidigt: "Wir hatten unseren Mitarbeitern versichert, dass wir zum regulären Vergütungssystem zurückkehren wollen. Es wäre nicht angemessen, den Mitarbeitern jetzt zu sagen, das wird nun nichts, weil kurz vor Weihnachten in den Vereinigten Staaten eine Steuerreform verkündet wurde", sagte von Rohr. "Was immer ein bisschen in Vergessenheit gerät ist, dass wir unsere Bank seit drei Jahren aufräumen und grundsätzlich neu ausrichten. Wir sind mitten in einem Mehrjahresprogramm und haben schon eine Menge erreicht."

Vor allem die gut 17 200 Investmentbanker unter den 97 535 Vollzeitkräften sollen sich für wieder steigende Boni eingesetzt haben. Sie kassieren den Grossteil davon - auch wenn 43 Prozent der Boni erst in den kommenden Jahren abhängig vom Geschäftserfolg der Bank ausgezahlt werden. 705 Mitarbeiter der Bank erhielten für das Jahr 2017 eine Gesamtvergütung von mehr als einer Million Euro, 50 davon erhielten inklusive Boni sogar mehr als Konzernchef Cryan.

Der im Sommer 2015 als Sanierer angetretene Brite hatte jedoch schon zur Bilanzvorlage klargestellt, üppige Boni seien beim deutschen Branchenprimus kein Automatismus. "Die diesjährige variable Vergütung ist eine einmalige Investition, um der neuen Führung unserer Unternehmens- und Investmentbank die Chance zu geben, unsere Marktposition zu sichern und auf ausgewählten Geschäftsfeldern auszubauen", sagte Cryan Anfang Februar./ben/DP/jha

(AWP)

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Deutsche Bank laut 'The Times

Deutsche Bank laut 'The Times' auf der Suche nach einem neuen Chef

Die Deutsche Bank ist laut eines Presseberichts auf der Suche nach einem Ersatz für den unter Druck stehenden Konzernchef John Cryan. Das Frankfurter Geldhaus habe den Europachef der Wall-Street-Bank Goldman Sachs angesprochen, Richard Gnodde, berichtete die britische Zeitung "The Times" am Dienstag ohne Quellenangabe. Dieser habe das Angebot aber wohl abgelehnt. Eine Sprecherin der Deutschen Bank kommentierte den Bericht auf Nachfrage nicht.

27.03.2018 08:24

Cryan hatte Mitte 2015 das Ruder bei der Deutschen Bank übernommen. Er baut das von teuren Rechtsstreitigkeiten schwer in Mitleidenschaft genommene Institut seitdem um. Unter Investoren war zuletzt aber der Frust über die langsamen Fortschritte bei der Neuaufstellung gewachsen. So hatte der Vorstand erst vor einer Woche vor Gegenwind im Kapitalmarktgeschäft gewarnt - seitdem rutschte die Aktie in einem ohnehin schwachen Markt um 12 Prozent ab. Seit Jahresbeginn verlor die Aktie fast 30 Prozent an Wert und ist damit der mit Abstand schwächste Wert im Leitindex Dax .

Die Beziehung zwischen Cryan und Aufsichtsratschef Paul Achleitner sei zerrüttet, schrieb die "Times". Cryan wolle die Bank radikaler umbauen, vor allem das Kapitalmarktgeschäft. Schon zuvor waren Spannungen zwischen den beiden Topbankern kolportiert worden; damals ging es um den Hauptaktionär HNA aus China.

Neben dem Goldman-Topmanager Gnodde seien der Chef der italienischen Grossbank Unicredit , Jean Pierre Mustier, und der Chef der britischen Grossbank Standard Chartered , Bill Winters, als mögliche Nachfolger für Cryan erwogen worden, schrieb die "Times". Intern gelte der fürs Kapitalmarktgeschäft zuständige Co-Vize Marcus Schenck als starker Kandidat./das/stk/jha/

(AWP)

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Kursanstieg bei vorausstl. Chefwechsel
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neuer Chef ist ernennt, Aktie ist positiv
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Situation ist wackelig, aber nicht aussichtslos

auch Trumpsches getwitter hat ihr nicht viel anhaben können Smile

Vermute mal die grossen Halter die knapp bei Kasse sind, sind nun raus.

 

https://de.investing.com/analysis/deutsche-bank-aktie-die-situation-ist-wackelig-aber-nicht-aussichtslos-200222674

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Deutsche Bank diskutiert

Deutsche Bank diskutiert Einschnitte im Investmentbanking

Der neue Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing prüft der Zeitung «Handelsblatt» zufolge eine Änderung der Strategie.

24.04.2018 07:07

Erste Ergebnisse könnten bereits bei der Vorstellung der Quartalszahlen am Donnerstag verkündet werden, berichtete die Zeitung am Montag vorab unter Berufung auf Finanzkreise. Die Deutsche Bank lehnte am Abend eine Stellungnahme ab.

Dem Bericht nach drehen sich die Diskussionen im Vorstand auch um Einschnitte im Investmentbanking, unter anderem in den USA. Die Bank überprüfe ferner den Handel mit US-Kommunalanleihen und einzelne Teile des Asiengeschäfts. Endgültige Entscheidungen seien aber noch nicht gefallen.

Die Analysten von JP Morgan hatten die Deutsche Bank zuletzt aufgefordert, das US-Geschäft zu verkleinern. Ihrer Ansicht nach verschlingt dieses zu viele Ressourcen und wirft zu wenig ab. Nach einem Umbau solle sich das Geldhaus darauf konzentrieren, europäische Unternehmen zu bedienen, betonten die JP-Morgan-Experten.

Bei den Schweizer Grossbanken wurde das Investmentbanking schon vor Jahren verkleinert. Vor allem die UBS hat das Geschäft deutlich eingedampft. Die Credit Suisse hat sich aus Teilbereichen zurückgezogen.

(Reuters/cash)

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Deutsche Bank integriert

Deutsche Bank integriert Postbank Ende Mai

Die Deutsche Bank wird die Postbank einem Pressebericht zufolge im kommenden Monat integrieren. Bereits Ende Mai wolle die Deutsche Bank ihre Privatkundensparte und die Postbank in einer gemeinsamen Rechtseinheit zusammenführen, berichtete das "Handelsblatt" (Montag) unter Berufung auf Finanzkreise. Es sei geplant, dabei die Postbank auf die Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG zu verschmelzen. Der formale Beschluss stehe aber noch aus. Für die fusionierte Sparte, intern "Bank für Deutschland" genannt, solle es dann auch einen Teilkonzern-Betriebsrat geben.

30.04.2018 06:33

Die Deutsche Bank habe die Informationen nicht kommentiert. Bislang war bekannt, dass die beiden Einheiten Ende des zweiten Quartals unter dem offiziellen Namen Deutsche Privat- und Firmenkundenbank zusammengeführt werden sollen.

Vor kurzem hatte die Zusammenlegung eine wichtige Hürde genommen, als die Europäische Zentralbank (EZB) der Deutschen Bank mehr Spielraum beim Umgang mit Spareinlagen der Postbank genehmigt hatte. Lange Zeit hatten die Bankenaufseher diese Möglichkeiten für die Deutsche Bank eingeschränkt./he

(AWP)

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04.05.2018 08:53:26

04.05.2018 08:53:26

Deutsche Bank Sell

LONDON (dpa-AFX Analyser) - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Deutsche Bank von 8,60 auf 8,30 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Sell" belassen. Analyst Andrew Coombs senkte seine Gewinnschätzung für 2018 nach schwachen Ergebnissen des ersten Quartals um 53 Prozent. Die Prognosen für 2019 und 2020 kürzte der Experte in einer am Freitag vorliegenden Studie um bis zu 27 Prozent. Er verwies insbesondere auf schwache Erträge im Investmentbanking.

https://www.finanzen.ch/analyse/Deutsche-Bank-Sell-643062

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Deutsche Bank verschärft

Deutsche Bank verschärft Sparkurs - Tausende Jobs sollen wegfallen

Die Deutsche Bank verschärft mit dem Abbau von Tausenden weiteren Jobs ihren Sparkurs. Nach drei Verlustjahren in Folge will das Institut unter seinem neuen Vorstandschef Christian Sewing die Zahl der Vollzeitstellen von derzeit mehr als 97 000 auf deutlich unter 90 000 verringern, wie der Konzern am Donnerstag kurz vor der Hauptversammlung in Frankfurt mitteilte. Der Stellenabbau sei bereits im Gang. Der inzwischen abgelöste Vorstandschef John Cryan hatte 2015 schon die Streichung von etwa 9000 Jobs eingeleitet.

24.05.2018 07:48

Die Bank will vor allem ihr Aktiengeschäft umbauen. Insgesamt sollen in dem Bereich etwa 25 Prozent der Stellen wegfallen. Im Aktienhandel will sich das Institut künftig auf elektronische Lösungen und die weltweit wichtigsten Kunden konzentrieren. Im Finanzierungsgeschäft mit Hedgefonds (Prime Finance) soll das Bilanzvolumen um ein Viertel oder um etwa 50 Milliarden Euro sinken.

Durch diese und andere Massnahmen solle das Bilanzvolumen der Unternehmens- und Investmentbank um mehr als 100 Milliarden Euro sinken. Das sei rund ein Zehntel des Bilanzvolumenntspricht rund einem Zehntel des Bilanzvolumens von etwas mehr als einer Billion Euro in diesem Berich. "Der Grossteil des Abbaus soll bereits im Jahr 2018 erfolgen."

"Wir stehen zu unserer Unternehmens- und Investmentbank und bleiben international - daran werden wir nicht rütteln", sagte Sewing. "Aber wir müssen uns auf das konzentrieren, was wir wirklich gut können." Die Deutsche Bank wolle nicht nur in der Unternehmens- und Investmentbank Einsparungen vornehmen, sondern auch konzernweit die Ausgaben schneller und entschiedener senken. Zunächst werde sich der Umbau allerdings mit Kosten von bis zu 800 Millionen Euro im Jahresergebnis 2018 niederschlagen.

Sewing, der seit Anfang April an der Spitze der Bank steht, hatte nach einem mageren ersten Quartal das Tempo beim Konzernumbau erhöht. "Wir werden den Kurs unserer Bank jetzt ändern. Es gibt keine Zeit zu verlieren", hatte er bei der Präsentation der Zwischenbilanz gesagt. Der Kern der Bank müsse "neu definiert" werden.

Im ersten Quartal verdiente Deutschlands grösstes Geldhaus unter dem Strich 120 Millionen Euro, nach 575 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Die Erträge sanken im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fünf Prozent auf knapp 7,0 Milliarden Euro. Vor allem der einstige Gewinnbringer - das Investmentbanking - schwächelt. Die Deutsche Bank verlor Marktanteile insbesondere an die US-Konkurrenz. Zudem sind die Kosten im Branchenvergleich sehr hoch.

Sewing, der fast sein ganzes Berufsleben bei der Deutschen Bank verbracht hat, war in einer Krisensitzung des Aufsichtsrates am 8. April mit sofortiger Wirkung zum Nachfolger des seit Sommer 2015 amtierenden Cryan ernannt worden. Die Bank schrieb zuletzt drei Jahre in Folge rote Zahlen - allerdings auch deshalb, weil Cryan teure juristische Altlasten bereinigte. Kritiker hielten dem Briten aber vor, beim Konzernumbau zuletzt zu zögerlich agiert zu haben./mar/DP/zb

(AWP)

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nach dem manipulierten Downer wieder Up ? (hoffentlich)

(aus Yahoo in $, ist das nur der US Anteil ?)
Shares Short     43.21M
Short Ratio     9.28 (Tage zum eindecken, bei hohem Vol der letzten Tage kürzer)
Revenue (ttm)    31.88B
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Total Cash Per Share (mrq)    507.75
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nur der Ertrag müsste besser werden.

SeekingAlpha wechselt nun offenbar die Seite auf Long (heute geschrieben !!! :
https://seekingalpha.com/article/4179023-though-currently-historic-lows-...

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