DJ-USA-2009

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08.05.2009 18:03
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07.12.2009 05:06
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Deutsche Banken fürchten verschärftes US-Steuerrecht

Deutsche Banken fürchten verschärftes US-Steuerrecht

Erhebliche administrative Zusatzbelastungen revidierter «Qualified Intermediary»-Abkommen sind absehbar

Obwohl Deutschland weder das Bankkundengeheimnis noch das Stiftungsrecht im schweizerischen Sinne kennt, fürchten die deutschen Banken eine Verschärfung des US-Steuerrechts genauso wie ihre Schweizer Konkurrenten.

Die Absicht der amerikanischen Regierung, das US-Steuerrecht zu verschärfen, hat in der Schweiz hohe Wellen geschlagen. Verschiedene Schweizer Banken haben angekündigt, das Geschäft mit amerikanischen Bürgern stark einzuschränken, vereinzelt wurde sogar ein genereller «Abschied von Amerika» propagiert. Verglichen mit der aufgeheizten Debatte in der Schweiz ist die beabsichtigte Intensivierung des amerikanischen Kampfs gegen Steuerschlupflöcher in Deutschland vorderhand kein grosses Thema.

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Steuerschlupflöcher stopfen

Doch hinter den Kulissen brodelt es bei den deutschen Banken genauso, denn die geplante Verschärfung ist keineswegs eine Regelung, die nur die Schweiz betrifft. Sie trifft Deutschland gleichermassen, und obwohl es hierzulande weder ein Bankkundengeheimnis gibt, das mit dem schweizerischen vergleichbar wäre, noch Stiftungen in der Art, wie sie in der Schweiz verbreitet sind, fürchten auch deutsche Institute die möglichen Änderungen.

Mit dem Grünbuch «General Explanations of the Administration's Fiscal Year 2010 Revenue Proposals» hat die amerikanische Regierung die Richtung, in die sie künftig in Steuerfragen gehen will, vorgegeben. Steuerschlupflöcher sollen in Zukunft mit grosser Entschlossenheit geschlossen werden. Zwar sind die Details der geplanten Verschärfungen zum heutigen Zeitpunkt keineswegs klar, und noch ist nicht einmal sicher, ob die stipulierten Änderungen tatsächlich in neue Gesetze einfliessen werden. Es wird aber allgemein damit gerechnet, dass die sogenannten «Qualified Intermediary»-Abkommen, QI, (vgl. dazu untenstehenden Beitrag) überarbeitet und drastisch verschärft werden sollen.

Als Vereinfachung gedacht

Ursprünglich waren die Abkommen bei den deutschen Banken – wie auch mit anderen Banken – als Weg zur Vereinfachung bei der Rückerstattung von US-Quellensteuern hochwillkommen. Im Gegenzug mussten die Finanzinstitute gewisse Offenlegungspflichten gegenüber der amerikanischen Steuerbehörden einhalten, konkret: entweder belegen, dass die von ihnen betreuten Kunden mit amerikanischem Pass, die ihre Identität nicht publik machen wollten, keine US-Wertschriften besassen, oder aber, falls sie welche besassen, deren Identität offenlegen.

Doch während die Rückerstattung der Quellensteuern für Nicht-Amerikaner tatsächlich unkomplizierter wurde und die Kunden deutscher Banken dank QI einfacher in den Genuss des deutsch-amerikanischen Doppelbesteuerungsabkommens kamen, erwies sich der administrative Aufwand für QI als sehr hoch, besonders bei der Betreuung von US-Bürgern. Die Compliance-Abteilungen der Banken waren gefordert und kleinere Institute ohne den Beizug von externen Compliance-Spezialisten gar überfordert.

Befürchtete Änderungen

Nun könnte sich der Aufwand für QI nochmals deutlich erhöhen, denn die möglichen Verschärfungen des US-Steuerrechts stellten eine massiv grössere administrative Belastung für die Banken dar. Das Grünbuch sieht beispielsweise vor, dass unabhängig von der Struktur der juristischen Person, die Wertpapiere besitzt, künftig für die QI-Abklärungen die Endbegünstigten relevant sein sollen. Was das konkret heisst, weiss zum heutigen Zeitpunkt noch niemand, aber im Extremfall könnte es bedeuten, dass selbst von Aktiengesellschaften, Kapitalanlagegesellschaften oder Körperschaften die wirtschaftlich Begünstigten ermittelt werden müssen.

Wie aber soll eine Bank die Endbegünstigten einer Publikumsgesellschaft oder eines Anlagefonds ausfindig machen? Die deutschen Banken verfügen im Rahmen des Geldwäschereigesetzes schon über ein Instrumentarium zur Ermittlung der wirtschaftlich Berechtigten, doch niemand weiss, ob diese Abklärungen den Amerikanern dereinst reichen werden. Für US-Bürger könnte sich zudem künftig die Meldepflicht nicht nur auf amerikanische Wertpapiere beschränken, sondern sich auf sämtliche Wertschriften ausdehnen – mit dem entsprechenden Reporting-Aufwand für die QI-Banken.

Das verschärfte Regime könnte für die Banken bedeuten, dass nebst der externen Prüfung, die sie ohnehin alle drei Jahre durchführen müssen, eine zusätzliche dazukommt, und zwar eine durch eine amerikanische Prüfstelle. Da diese externe Überprüfung bereits jetzt eine kostspielige Angelegenheit ist (für grössere Institute mehrere hunderttausend Euro pro Prüfung), wäre diese zusätzliche US-Korrespondenzprüfung eine grosse finanzielle Mehrbelastung. Das überarbeitete QI könnte weiter auch eine Verschärfung bei der Erbschaftssteuer mit sich bringen. Künftig müssten die Banken im Fall des Ablebens eines Kunden der amerikanischen Steuerbehörde nicht nur die vererbten US-Wertpapiere melden, sondern sämtliche Aktiva, eventuell selbst wenn die Nachkommen gar keine Amerikaner sind.

Unterschiede zur Schweiz

Im Extremfall könnte das verschärfte Steuerrecht sogar so weit gehen, dass die Banken den US-Behörden Kapitaltransfers ihrer US-Kunden von einem Land ins andere melden müssten. Diese Meldepflicht für allerlei Zahlungen wäre nicht nur für die Banken eine sehr aufwendige Angelegenheit, sondern stellte auch eine Einschränkung der Kapitalverkehrsfreiheit dar. Sie bedeutete somit einen Fremdkörper in der Europäischen Union. All diese Änderungen werden, wenn sie denn Gesetzeskraft erhalten, vermutlich dazu führen, dass sich ein «neues» QI nicht mehr für alle deutschen Banken lohnen würde. Kleinere Institute dürften an praktische Grenzen stossen, und der Mehraufwand (Compliance, IT, externe Prüfung) würde sich für sie nicht mehr auszahlen. Der «Abschied von Amerika» könnte da auch für deutsche Banken zum einzig noch begehbaren Weg werden. Doch auch grössere Finanzhäuser wären zu einem Umdenken gezwungen: Banken, die unter dem alten QI amerikanische Bürger an 20 Standorten betreut haben, könnten sich gezwungen sehen, eine einzige rechtliche Einheit mit der Betreuung von US-Bürgern zu betrauen, um das Know-how dort zu bündeln und den Aufwand möglichst gering zu halten.

Obwohl deutsche Banken der geplanten Verschärfung des QI mit mulmigem Gefühl entgegensehen, gibt es doch ein paar Umstände, die die Situation für deutsche Institute noch eine Spur entspannter erscheinen lässt als für die Schweizer Konkurrenten. Erstens ist Deutschland nicht eine Offshore-Banking-Hochburg wie die Schweiz. Das bedeutet, dass ausländische Kunden primär in ihrem Heimland betreut werden und nicht in Deutschland. Amerikaner, die sich auf deutschem Boden betreuen lassen, tun dies, weil sie etwa in Deutschland arbeiten oder studieren. Dass Amerikaner ihr ganzes Vermögen nach Deutschland transferieren, wenn sie hier nicht leben, hat keine Tradition. Dies ist in der Schweiz aus historischen Gründen und wegen ihres Rufs, ein sicherer Hafen zu sein, vielfach anders. Zweitens: Deutschland kennt die Rechtsform des komplexen Trusts nicht, der zufolge unter dem alten QI die wirtschaftlich Berechtigten der US-Steuerbehörde nicht gemeldet werden mussten. Diese in der Schweiz, in Österreich, in Liechtenstein oder auch in Grossbritannien verbreiteten Strukturen sind den amerikanischen Behörden der grösste Dorn im Auge und werden bei einer Revision des QI in dieser Form sicher nicht überleben. Drittens kennt Deutschland kein Bankkundengeheimnis und keine Nummernkonti wie die Schweiz. Bei Letzteren könnte nach der Verschärfung des QI aber eventuell von der US-Steuerbehörde am meisten zusätzlicher Aufwand zur Identifikation und Dokumentation von wirtschaftlich Berechtigten gefordert werden. Viertens schliesslich haben deutsche Banken bei der Bestätigung, wonach amerikanische Kunden keine US-Wertschriften besitzen (das sogenannte W9-Formular), die US-Behörden bisher umfassender informiert als Schweizer Banken, die danach unterschieden haben, ob ein Einkommen oder Ertrag eines Kunden aus «US-Quelle» stammte oder nicht; nur im erstgenannten Fall haben sie das Formular ausgefüllt. Sämtliche deutsche Banken haben das W9-Formular in jedem Fall angewandt, weshalb sie eine künftig restriktivere Handhabung des Formulars, weitere Änderungen vorbehalten, nicht fürchten müssen.

Ein Restrisiko bleibt

Trotz diesen Erleichterungen gegenüber den Schweizer Wettbewerbern bestehen die beiden grössten Probleme in Zusammenhang mit einer Revision des QI-Abkommens für deutsche Institute genauso wie für Schweizer: Erstens wird der administrative Aufwand für die QI-Banken in der Schweiz wie in Deutschland erheblich steigen; zweitens wird der QI-Status, noch mehr, als er es bereits heute ist, zum operationellen Risiko.

Experten befürchten, dass das überarbeitete QI für viele Banken zum Buch mit sieben Siegeln wird und dass sie deshalb, selbst wenn sie die besten Absichten haben, Fehler bei dessen praktischer Umsetzung machen könnten. Gerade für kleinere Institute, die nicht auf das Know-how grosser Compliance-Abteilungen zurückgreifen können, bedeute die falsche Handhabung des QI-Regelwerks eine reelle Gefahr. Dies gelte vor allem für die Betreuung von US-Personen. So gesehen dürfte für eine Vielzahl von kleineren deutschen Instituten dasselbe gelten wie für die Pendants in der Schweiz: Künftig fahren die Banken am sichersten, die Amerikaner gar nicht erst zu ihren Kunden zählen.

cae. Frankfurt ⋅ Im Jahr 2001 traten in den USA neue Vorschriften für die Quellensteuer auf Vermögenserträgen in Kraft. Sie sahen eine erhöhte Melde- und Dokumentationspflicht für Bankkunden vor, die in amerikanische Wertpapiere investierten. Auf der Grundlage dieser neuen Regelungen durften Banken in ausgewählten Ländern mit den amerikanischen Steuerbehörden Verträge abschliessen, mit Hilfe deren sie die US-Quellensteuer nach den neuen Vorschriften abwickeln konnten. Diese Verträge fallen unter den Begriff «Qualified Intermediary Agreement» (QI).

Eine grosse Zahl ausländischer Banken bemühte sich nach Einführung der neuen Regeln, den QI-Status zu erlangen, darunter auch viele deutsche. Für eine nichtamerikanische Bank ist QI vorab aus zwei verschiedenen Gründen begehrenswert: Erstens, weil nur mittels QI amerikanische Kunden ausserhalb der USA sauber betreut werden können. Zweitens, weil nur durch das QI nichtamerikanische Kunden, die US-Wertpapiere besitzen, von Doppelbesteuerungsabkommen, beispielsweise jenem zwischen den USA und Deutschland, profitieren können.

Die USA erheben auf Zinserträgen und Dividenden von US-Wertpapieren eine Quellensteuer von 30% für Nicht-US-Bürger. Für Amerikaner wird eine Sicherungssteuer von 31% auf allen Vermögenserträgen und auf den Verkaufserlös von amerikanischen Wertpapieren fällig, wenn diese ihre Steuernummer nicht direkt der US-Steuerbehörde melden. Eine international tätige Bank muss die Betreuung ihrer amerikanischen Kunden gewährleisten, wozu das QI nötig ist, denn sie muss dem amerikanischen Fiskus die Sicherungssteuer abliefern; doch selbst ein Institut, das keinen einzigen amerikanischen Kunden hat, braucht den QI-Status, will es vermeiden, dass die eigenen Kunden, die amerikanische Wertpapiere besitzen, den maximalen Quellensteuersatz bezahlen müssen.

Wegen der sehr grossen Bedeutung amerikanischer Wertpapiere im Anlagegeschäft sind Bankkunden selten bereit, gänzlich auf das amerikanische Anlage-Universum zu verzichten. Deshalb erwarten sie von ihrer Hausbank auch, dass diese fähig ist, sie in den Genuss der Doppelbesteuerungsabkommen zu bringen, um den Maximalsatz der US-Steuerbehörde zu vermeiden.

Die Dokumentations- und Meldepflicht ist indessen für die QI-Banken äusserst aufwendig. Sie hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, wie beispielsweise der Struktur der juristischen Person, die US-Wertpapiergeschäfte tätigt, oder der Nationalität von natürlichen Personen sowie der wirtschaftlich Berechtigten, die hinter juristischen Personen stecken.

Es wird zwischen transparenten und intransparenten Strukturen unterschieden. Zu den ersteren gehören Stiftungen, Anstalten und ähnliche Strukturen, die in den USA als einfache Trusts gelten. Bei diesen Strukturen ist die QI-Bank verpflichtet, den US-Steuerbehörden die wirtschaftlich Berechtigten dieser Einheiten zu melden. Zu den intransparenten Strukturen zählen Stiftungen, Anstalten und kommerzielle nichtamerikanische Gesellschaften, bei denen die Gesellschafter nicht unbeschränkt haften; sie gelten in den USA als komplexe Trusts . In diesem Fall gilt die Struktur selbst als Besitzer der US-Wertschriften und nicht die wirtschaftlich Berechtigten, die dahinterstehen. In diesem Fall ist die QI-Bank weder zur Offenlegung der Identität der Kunden noch zur Ablieferung der Sicherheitssteuer verpflichtet.

Damit die amerikanische Steuerbehörde überprüfen kann, ob sich die Banken an das QI halten, muss eine externe Revisionsstelle das QI regelmässig einer Kontrolle unterziehen. Die US-Steuerbehörde hat das Recht, Einsicht in diese Überprüfung zu nehmen. Die amerikanische Steuerbehörde hat sich schliesslich noch einseitig das Recht ausbedungen, bereits abgeschlossene QI-Verträge jederzeit zu ändern.

Von unserer Korrespondentin in Frankfurt, Claudia Aebersold Szalay


 

05.12.2009 00:39
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Wann zieht sich die Fed zurück?

Analysten zufolge spekulierten Anleger am Devisenmarkt jedoch darauf, dass sich die Fed angesichts der Daten nun früher als bislang vom Markt erwartet aus ihrer Nullzinspolitik zurückzieht und die Zinsen wieder anhebt. Nach Einschätzung vieler Experten ist dieser Schritt notwendig, sobald sich die positiven Signale aus der Konjunktur häufen.

Bank of America weiter im Aufwind

Papiere der Bank of America verteuerten sich um 2,7 Prozent. Das Institut hatte am Vortag im Bemühen um die Rückzahlung von 45 Milliarden Dollar Staatshilfen Aktien für mehr als 19 Milliarden Dollar verkauft. Mit dem Schritt könnte sich der Finanzkonzern von Beschränkungen für seine Managergehälter befreien, was ihm auch die Suche nach einem neuen Chef erleichtern dürfte.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,47 Milliarden Aktien den Besitzer. 2168 Werte legten zu, 864 gaben nach und 105 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,3 Milliarden Aktien 2001 im Plus, 694 im Minus und 132 unverändert.

An den US-Kreditmärkten fielen die zehnjährigen Staatsanleihen um 24/32 auf 99-04/32. Sie rentierten mit 3,476 Prozent. Die 30-jährigen Bonds sanken 34/32 auf 99-18/32 und hatten eine Rendite von 4,400 Prozent.

Hmm das könnte wider eine gute grüne Woche geben. Biggrin DJ auch wider im plus geschlossen.


 

07.10.2009 16:10
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DJ-USA-2009

schmago wrote:

9711 -0.21%

danke!

Erst bei Ebbe sieht man, wer ohne Badehose ins Wasser steigt.

(W. B )

07.10.2009 16:10
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DJ-USA-2009

9711 -0.21%

07.10.2009 16:00
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DJ-USA-2009

da soeben mein Börsenprogramm abgeka... hat und ich den DJ nur noch mit grossväterlichen 30 Minuten verspätung sehe.

kann mir mal jemand sagen wies steht?

danke Lol

Erst bei Ebbe sieht man, wer ohne Badehose ins Wasser steigt.

(W. B )

29.09.2009 05:28
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US-Banken stehen vor schwierigen Quartalen

Sarasin-Analyst «US-Banken werden unter hohen Wertberichtigungen leiden.»

http://www.nzz.ch/finanzen/webtv/impulse_september_09_1.3473442.html?vid...


 

29.09.2009 01:29
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Dj

der dj hat gestern gut angezogen,hoffe das es heute wider so weiter geht Biggrin hoffe auch das die konsolidierung durch ist. aber iregnd ein komisches gefühl sagt mir das noch eine 2 welle folgen wirt. :roll:der dollar hat auch auf 1.03 geschlossen,also wars das schon mit dem asacker? :roll:


 

28.09.2009 19:07
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DJ-USA-2009

Huch da geht jetzt auch die Post ab...

Für der, der warten kann, kommt alles mit der Zeit

27.09.2009 16:03
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dollar

die dame sagt aber deutlich es gäbe eine erholung im dollar. und auf das neue jahr werde ein kurs von 1.14 erwartet. bin ja mal gespannt darauf. :roll:


 

27.09.2009 11:35
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Re: Dollar wird sich deutlich erholen»

freebase wrote:

«Doch dann kommt eine kräftige Erholung», sagt Ursina Kubli, Ökonomin bei der Bank Sarasin, im cash-Börsentalk.

Der Dollar erholt sich überhaupt nicht, sondern die Märkte werden korrigieren und treiben die Anleger in den $. Kennen wir ja von den letzten 18 Monaten.

26.09.2009 02:44
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Dollar wird sich deutlich erholen»

Ursina Kubli, Ökonomin bei der Bank Sarasin, Börsentalk.

25.09.2009

Der Franken wird wohl kurzfristig die Parität zum Dollar erreichen und mehr wert sein als die US-Währung. «Doch dann kommt eine kräftige Erholung», sagt Ursina Kubli, Ökonomin bei der Bank Sarasin, im cash-Börsentalk.

Der Schweizer Franken konnte in den letzten Wochen gegenüber dem Dollar immer mehr zulegen und erreichte am Mittwoch mit einem Wert von 1.0187 einen Stand von Juli 2008. Der Franken und der Dollar hatten im April 2008 letztmals die Parität erreicht. In der Nacht zum Freitag konnte sich der Dollar bis 1.0321 erholen.

Man könne nicht mehr ausschliesen, dass die Parität des Frankens zum Dollar erreicht werde, sagt Ursina Kubli, Bank-Sarasin-Ökonomin, im cash-Börsentalk. Dennoch würde der Dollar nicht für lange Zeit weniger Wert sein als der Franken.

Devisenspezialistin Kubli erwartet, dass beim Dollar bereits im 4. Quartal eine Trendwende einsetzt. Im 2. Quartal 2010 erwartet sie einen Kurs von 1.14 Franken pro Dollar.

Auch gegen den Euro wurde der Franken in den letzten Tagen stärker. In der Nacht zum Freitag wurde im Devisenhandel ein Kurs von 1.5077 Franken pro Euro erreicht.

Dennoch werde die Marke von 1.50 Franken pro Euro kaum fallen, sagt Kubli. Die Schweizerische Nationalbank werde eine weitere Erstarkung des Frankens durch Interventionen im Devisenmarkt zu verhindern wissen.


 

03.09.2009 16:00
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NEW YORK

NEW YORK (TheStreet) -- Stocks opened to the upside, brushing off a ho-hum jobless claims report ahead of data on the service sector.

More on SEPR Same-Store Sales By the NumbersCostco Same-Store Sales Dip But Top ViewsSepracor, BofA, Take-Two: Options RecapDainippon to Buy Sepracor for $2.6BRetail Bombshell: Store Brand vs. Name BrandWal-Mart, Target Offer Deals: Industry InsightBargain Shoppers Are BackCramer's 'Mad Money' Follow-Up: Aug. 263 Stocks I Saw on TVToday's Lists on Stockpickr: Aug. 25 Market Activity Sepracor Incorporated| SEPR UPDow Jones Industrial Average| ^DJI UPThe Dow Jones Industrial Average was up 26 points, at 9306, while the S&P 500 tacked on 3 points to 998. The Nasdaq Composite edged up 7 points to 1974. A rebound in the Chinese market helped stocks, while the latest data on jobless claims left something to be desired.

There were 570,000 new jobless claims last week, roughly 6,000 more than expected. That's less than the week prior, but only because that figure was revised upward to 574,000 from 570,000. The number of people receiving benefits increased unexpectedly 92,000 to 6.23 million, vs. expectations for a decline to 6.13 million.

Wall Street looked past those data, however, ahead of the Institute for Supply Management's report on the services sector index, which is expected to increase to 48 from 46.4.

The most anticipated economic data of the week will come on Friday in the government's unemployment report for the month of August.

Earlier in the morning, futures were again taking a cue from China. This time it was after a 4.8% increase in the Shanghai Composite that occurred amid a report that banks lent more than expected in August and optimism that the Chinese government would take steps to promote the health of the market.

That news also helped a rebound in crude oil futures, which were adding 63 cents to $68.68 a barrel.

In the meantime, investors had August retail figures to digest. Among them, Costco(COST Quote) said same-store sales fell 2% in August, vs. an expected decline of 5.7%. Net sales for the month were $5.4 billion, flat with a year earlier.


 

28.08.2009 14:07
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Re: Bank Wegelin verabschiedet sich aus den USA

Denne wrote:

Die USA sind längst ein Mythos.

Gibt es die noch (ich meine physisch, nicht als Zertifikat oder anderen Lügenpapieren...:lol: )? Ich war schon länger nicht mehr dort.

Gruss

fritz

28.08.2009 09:00
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Ausstieg aus US-Aktien

In einem Artikel von gestern hier auf "Cash" empfiehlt die Privatbank Wegelin: " Man ist wohl gut beraten, ganz generell den Abschied von Amerika zu vollziehen". Die Privatbank hat am Dienstag bekannt gegeben sich aus dem US-Kapitalmarkt zurückzuziehen! Sie empfiehlt ihren Kunden den Ausstieg aus sämtlichen US-Titel. Bis Ende 2009 soll der Rückzug vollzogen sein.

Gründe:

Verschärfung des "Qualified Intermediary"-Abkommens QI-Abkommen)

Ausdehnung der Erbschaftssteuerpflicht und

Eine erhebliche Rechtsunsicherheit

weiter

Düstere Aussichten der US-Wirtschaft und den Dollar

Zukünftige Finanzierungsprobleme des gigantischen Kapitalbedarfs.

Das Wachstum lasse sich nur fortsetzen, so lange im Publikum keine Zweifel an der fortgesetzten Leistungsfähigkeit der Amerikaner aufkomme.

----------------------------------

Meiner Meinung nach sind das mutige Worte eines Privatbankiers, aber wohl nicht ohne Berechtigung!

Die Bank Sarasin hingegen meint: "Wer in den USA nicht dabei ist, geht eine grosse Wette ein!"

Würden sich jetzt alle Anleger, was ja nie der Fall sein wird, aus dem US-Kapitalmarkt zurückziehen, wäre das 50% der Weltaktien Börsenkapitalisierung!

Frage: Wohin würde dieses Kapital wohl fliessen?

Karat

28.08.2009 00:26
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DJ-USA-2009

LolLolLol


 

27.08.2009 23:38
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Re: Bank Wegelin verabschiedet sich aus den USA

Quote:

...dass die USA die Attraktivität ihres Finanzplatzes masslos überschätze..

Die USA werden grundätzlich masslos überschätzt: von sich selbst und vom Ausland sowieso. Wegelin scheint die Kluft zwischen Wahn und Wirklichkeit zu erkennen und mutig genug, um es auch auszusprechen.

Die USA sind längst ein Mythos.

27.08.2009 23:29
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usa

US-Börsen schliessen mit Boeing und Öl im Plus

27.08.09, 22:47

Der Höhenflug der Boeing-Aktie und ein Preisaufschwung am Ölmarkt haben der Wall Street Gewinne beschert. Die Papiere des Airbus-Konkurrenten profitierten von der Bekanntgabe eines Zeitplans für die 787.


 

26.08.2009 15:05
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usa-algemeine märkte

US-Häuserpreise steigen wieder

25.08.2009 13:41

21.08.200 Die Wirtschaft in den 16 Euro-Ländern hat das Ende der Rezession vor Augen. Sowohl Dienstleister als auch Industrie erholten sich im August spürbar, wie eine Umfrage unter 5000 Unternehmen ergab.

18.08.2009 Die Stimmung deutscher Finanzexperten ist im August so gut wie seit über drei Jahren nicht mehr. Die ZEW-Konjunkturerwartungen sind um 16,6 Punkte auf 56,1 Punkte gestiegen.

17.08.2009 Der Index zur Situation des verarbeitenden Gewerbes in New York ist im August auf 12,1 Punkte geklettert. Das entspricht dem höchsten Stand seit November 2007.

13.08.2009 Die schwerste Rezession in der Geschichte Deutschlands ist zu Ende. Die Wirtschaft wuchs im zweiten Quartal 2009 um 0,3 Prozent im Vergleich zum ersten Vierteljahr. Auch Frankreichs Wirtschaft legte zu.

13.08.2009 Der Stellenabbau in den USA hat sich im Juli überraschend stark verlangsamt.

05.08.2009 In den USA hat sich der Beschäftigungsabbau im Privatsektor im Juli spürbar abgeschwächt. Dies ist der geringste Stellenabbau seit Oktober 2008.

31.07.2009 In Japan ist der Einkaufsmanagerindex im Juli erstmals seit Februar 2008 über die Expansionsschwelle von 50 Punkte gestiegen.

23.07.2009 In den USA sind im Juni mehr Eigenheime verkauft worden. Aufs Jahr hochgerechnet stieg ihre Zahl um 3,6 Prozent auf 4,89 Millionen.

22.07.2009 Die Konsumausgaben sind im Frankreich im Juni im Vergleich zum Vormonat um 1,4 Prozent gestiegen.

21.07.2009 Der Index der amerikanischen Frühindikatoren ist im Juni den dritten Monat in Folge gestiegen. Der Index der Leading Indicators ist im Juni 0,7 Prozent gestiegen.

15.07.2009 In den USA ist die Industrieproduktion im Juni nicht so stark wie befürchtet gefallen. Die Produktion ist zum Vormonat um 0,4 Prozent zurückgegangen.

09.07.2009 BMW sieht nach der schweren Autokrise einen Silberstreif am Horizont und will die Produktion in seinen deutschen Werken wieder hochfahren.

09.07.2009 Die Industrieproduktion legte im Mai im Monatsvergleich um hohe 3.7 Prozent zu, dies entspricht dem stärksten Anstieg innert Monatsfrist seit fast 16 Jahren.

26.06.2009 Die Analysten von JP Morgan heben ihre Prognose für das US-Bruttoinlandprodukt im dritten Quartal 2009 auf plus 2,5 Prozent von plus 1 Prozent gegenüber dem Vorquartal an.

23.06.2009 Die Konsumentenstimmung in Deutschland zeigt sich nach Monaten der Stagnation wieder etwas im Aufwind. Der von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) für Juli berechnete Konsumklimaindex stieg auf 2,9 Punkte.

22.06.2009 Der ifo-Geschäftsklimaindex ist von 84,3 Punkten im Mai auf 85,9 Punkte im Juni gestiegen.

18.06.2009 Der Index der Frühindikatoren für die Entwicklung der US-Wirtschaft deutet weiterhin auf eine Aufhellung der Konjunktur. Wie das Institut Conference Board am Donnerstag mitteilte, stieg der Indikator im Mai um 1,2 Prozent auf einen Stand von 100,2.

18.06.2009 Die Weltbank hat ihre Prognose für die Wachstumsrate der chinesischen Wirtschaft im laufenden Jahr von 6,5 auf 7,2 Prozent nach oben korrigiert.

08.06.2009 Der Sentix-Index, der die Erwartungen europäischer Investoren und Analysten abbildet, ist im Juni auf positives Terrain hochgeklettert.

05.06.2009 In den USA sind die Stellen ausserhalb der Landwirtschaft im Mai deutlich weniger stark gefallen als befürchtet.

04.06.2009 Der Einkaufsmanager-Index von Grossbritannien ist wieder auf Wachstumsniveau vorgestossen.

28.05.2009 In Amerika sind die Erstanträge auf Arbeitslosengeld in der vergangenen Woche um 13'000 auf 623'000 gesunken.

26.05.2009 Der private Konsum in Frankreich ist im April auf Monatssicht weiter gestiegen.

25.05.2009 Das Geschäftsklima in Deutschlands Gewerbewirtschaft hat sich im Mai weiter verbessert.

22.05.2009 Der Detailhandel in Italien hat im März überraschend ein kleines Umsatzplus verzeichnet. Im Vergleich zum Vormonat stieg der Einzelhandelsumsatz um 0,1 Prozent.

19.05.2009 Das ifo-Weltwirtschaftsklima ist im zweiten Quartal 2009 erstmals seit Herbst 2007 gestiegen. Der Indikator erhöhte sich von 50,1 auf 64,4 Punkte.

18.05.2009 Das Erholungs-Rally seit 9. März wird wahrscheinlich weiter gehen, sagen die Anlagestrategen von Goldman Sachs.

15.05.2009 Die Wirtschaftsentwicklung in Deutschland wird in den kommenden Quartalen nach Überzeugung der Bundesregierung besser verlaufen als im ersten Quartal.

14.05.2009 Morgan Stanley hebt die Wachstumsprognose für Chinas Wirtschaft 2009 von 5 Prozent auf 7 bis 8 Prozent.

12.05.2009 Standard-&-Poor's-Studie: Das Schweizer Bankensystem wird die wirtschaftlichen Turbulenzen überstehen.

07.05.2009 Die Beschäftigung im privaten Wirtschaftssektor der USA ist im April deutlich schwächer geschrumpft als erwartet.

06.05.2009 Der Index des Institute for Supply Management für den US-Dienstleistungssektor ist besser als erwartet ausgefallen.

04.05.2009 Die chinesische Industrie verzeichnet einer Umfrage zufolge nach acht Monaten wieder ein Wachstum und profitiert damit offenbar vom Konjunkturprogramm der Regierung.

30.04.2009 Die japanische Industrieproduktion hat im März nach vorläufigen Angaben stärker zulegen können als erwartet.

29.04.2009 Das Geschäftsklima in der Eurozone hat sich im April erstmals seit Mai 2008 im Vergleich zum Vormonat wieder aufgehellt.

28.04.2009 In den USA hat sich die Stimmung der Konsumenten im April deutlich stärker als erwartet aufgehellt.

22.04.2009 Der Einkaufsmanager-Index fürs verarbeitende Gewerbe in Europa ist im April von 33,9 auf 36,7 Punkte gestiegen, der Index fürs Dienstleistungs-Gewerbe von 40,9 auf 43,1.

16.04.2009 Beim US-Kreditkarten-Anbieter American Express ist im März die Rate für Kredite, die seit 30 Tagen oder länger nicht mehr bedient wurden, auf 5,1 von zuvor 5,3 Prozent gesunken.

15.04.2009 Das globale Stimmungsbarometer von Bloomberg ist im April 2009 auf den höchsten Stand seit elf Monaten gestiegen. Es war die stärkste Avance seit der Lancierung des Index' im November 2007.

9.4.2009 Die Bestellungseingänge bei der japanischen Maschinenindustrie haben im Februar um 1,4 Prozent zugenommen. Erwartet wurde ein weiterer Rückgang von 6,9 Prozent.

4.4.2009 Die Hauspreise in Grossbritannien sind im März gegenüber dem Vormonat überraschend gestiegen. Gemäss der Nationwide Building Society stiegen die Preise um 0,9 Prozent nach einem revidierten Minus von 1,9 Prozent im Februar.

2.4.2009 Der wichtige Frühindikator für das verarbeitende Gewerbe in den USA ist im März auf 36,3 von 35,8 Punkten im Vormonat gestiegen. Volkswirte hatten einen Rückgang auf 35,0 Zähler prognostiziert.

30.3.2009 Der Einzelhandel in Italien hat zum Jahresauftakt 2009 überraschend Umsatzzuwächse verzeichnet. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Umsätze 0,3 Prozent, sodie Statistikbehörde Istat.

27.3.2009 Im Februar sind in den USA die Bestellungen für dauerhafte Güter um 3,4 Prozent gestiegen. Erwartet wurde ein weiterer Rückgang von 2,5 Prozent.

26.3.2009 Der Verkauf neuer Eigenheime ist in den USA im Februar auf 337'000 Häuser (auf Jahresbasis) gesteigen. Erwartet wurde ein Rückgang auf 300'000 Eigenheime.

24.3.2009 Dank tiefen Preisen nahmen die Verkäufe existierender Häuser in Amerika im Februar um 5 Prozent zu. Ein Zeichen, dass der Hauspreiszerfall bald stoppen könnte.

20.3.2009: Nach diversen US-Banken bestätigt heute auch die britische Barclays-Bank in einer Medienmitteilung, dass der Start ins Jahr 2009 geglückt sei und sich die Geschäfte gut entwickeln.

12.3.2009: Die US-Detailhandelsumsätze sind im Februar 0,7 Prozent gestiegen, wenn man die Autoverkäufe ausklammert. Die Lage scheint sich allmählich zu stabilisieren.

9.3.2009: Je tiefer die Kurse, umso billiger Übernahme-Kandidaten: Merck übernimmt Schering-Plough, Pfizer Wyeth und Roche will Genentech. Und die bezahlten Prämien verleihen den Börsen einen gewissen Puffer.

6.3.2009: Die Kölner Ford-Werke werden wegen der grossen Nachfrage nach Kleinwagen Sonderschichten fahren. Insgesamt würden so 3360 Fahrzeuge zusätzlich gebaut. Der Absatzboom ist unter anderem der Abwrackprämie zu verdanken.

5.3.2009: In Asien ist der Erdölpreis auf bis 46 Dollar pro Fass angestiegen, weil die Massnahmen der chinesischen Regierung zur Konjunkturbelebung Zuversicht wecken.

4.3.2009: In China sind die Bestellungseingänge zum ersten Mal seit fünf Monaten wieder angestiegen. Auch die Produktion nimmt wieder zu. Die chinesische Zentralbank sagt, eine Konjunkturerholung sei im 1. Halbjahr «very likely».


 

25.08.2009 22:05
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DJ-USA-2009

^^^das hört sich ja gar nicht gut an. Wegelin ist eine gute Bank soviel ich weiss. hmmm

bubble gum?

25.08.2009 16:49
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Bank Wegelin verabschiedet sich aus den USA

Bank Wegelin verabschiedet sich aus den USA

«Dieser Zustand ist unhaltbar»: Konrad Hummler, Teilhaber von Wegelin.

Bild: cash25.08.2009 16:35

In seinem jüngsten Kommentar kündigt Konrad Hummler einen «weitgehenden Rückzug» von Wegelin aus Amerika an. Konkret empfielt die Privatbank ihren Anlegern den Ausstieg aus allen US-Titeln.

Michael Kuhn

Die Privatbank Wegelin plant einen «weitgehenden Rückzug aus dem amerikanischen Kapitalmarkt», das sagt der geschäftsführende Teilhaber Konrad Hummler im aktuellen Anlagekommentar. Grund seien die beabsichtigte Verschärfung des «Qualified Intermediary»-Abkommens, die Ausdehnung der Erbschaftssteuerpflicht und dass die USA die Attraktivität ihres Finanzplatzes masslos überschätze.

«Dieser Zustand ist unhaltbar», wird Konrad Hummler in einer Mitteilung der Bank zitiert. Die Regierung der einstmals vitalsten Marktwirtschaft kenne offensichtlich die eigene Achillesferse nicht und begehe besorgniserregende Fehler.

«Unattraktive Grossmacht»

Das Geschäftsmodell der grenzüberscheitenden Vermögensverwaltung, zumindest was die US-Personen betrifft, müsse revidiert werden. Barack Obamas Regierung plane nicht nur sämtliche Steuerschlupflöcher gegenüber Amerikaner zu stopfen. Vielmehr sei eine deutliche Ausdehnung der Steuerpflicht auch auf Nicht-Amerikaner in Vorbereitung, schreibt die Privatbank weiter.

Konkret empfiehlt Wegelin ihren Kunden den Ausstieg aus allen US-Titeln. In einer Mitteilung von Wegelin wird von einer «unattraktiven Grossmacht mit enormen Schulden- und Problembergen» gesprochen.


 

25.08.2009 10:53
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DJ-USA-2009

Vielen dank

25.08.2009 10:49
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Schau mal hier: http://www.forexfactory.com/calendar.php

Gruss

fritz

25.08.2009 09:46
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DJ-USA-2009

weiss jemand genau wann (uhrzeit) die daten( makrodataen) bekannt gegeben werden, die für neu impulsen soregen?

22.08.2009 01:45
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Usa Konjunkturdaten

USA: Konjunkturdaten beflügeln die Aktienmärkte

Eigenheime lassen sich in den USA wieder besser verkaufen.

Bild: Bloomberg21.08.2009 22:53

Die New Yorker Börsen haben dank positiver Nachrichten vom US-Immobilienmarkt zum Wochenschluss kräftig zugelegt. In den USA sind im Juli so viel bestehende Eigenheime verkauft worden wie seit Beginn der Finanzkrise nicht mehr.

Das stärkte die Hoffnung der Anleger auf eine Konjunkturerholung. In Kauflaune versetzten die Börsianer auch Äusserungen von US-Notenbankchef Ben Bernanke, wonach mit einer baldigen Rückkehr der Weltwirtschaft zum Wachstum zu rechnen ist.

«Wir haben die Woche mit vielen Zweifeln begonnen und wir beenden sie mit Zuversicht», sagte ein Analyst. US-Leichtöl verteuerte sich wegen des gestiegenen Konjunkturoptimismus um etwa 1 Dollar auf knapp 74 Dollar je Barrel und erreichte damit den höchsten Stand seit zehn Monaten.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging 1,7 Prozent höher bei 9505 Punkten aus dem Handel, nachdem er im Verlauf zwischen 9347 und 9519 Zählern gependelt war. Der breiter gefasste S&P-500 gewann 1,9 Prozent auf 1026 Zähler. Auch der Index der Technologiebörse Nasdaq legte 1,6 Prozent auf 2020 Punkte zu. Für die gesamte Handelswoche ergibt sich damit bei allen drei Indizes ein Plus von rund zwei Prozent.

Zu den Gewinnern in New York zählten angesichts der überraschend guten Daten vom Immobilienmarkt die Aktien der Baukonzerne: Die Papiere von D.R. Horton und Toll Brothers legten jeweils um rund 3,5 Prozent zu. Auch Bankenwerte profitierten.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,48 Milliarden Aktien den Besitzer. 2459 Werte legten zu, 577 gaben nach und 98 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,28 Milliarden Aktien 1972 im Plus, 709 im Minus und 127 unverändert.


 

04.08.2009 05:06
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Abwrackprämie sorgt für kräftigen Schub

USA: Abwrackprämie sorgt für kräftigen Schub

Wieder mehr Autos verkauft: Ford.

Bild: Bloomberg03.08.2009 22:43

Erste Trendwende auf dem US-Automarkt dank der Abwrackprämie: Erstmals seit fast zwei Jahren hat Ford im Juli wieder mehr Autos verkauft als ein Jahr zuvor. Auch bei General Motors, Chrysler und beim globalen Branchenprimus Toyota verlangsamte sich die US-Talfahrt zumindest deutlich.


 

30.06.2009 17:43
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US-Immobilienmarkt

Preisverfall am US-Immobilienmarkt schwächt sich ab

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US-Verbrauchervertrauen trübt sich ein

Chicago-Einkaufsmanagerindex steigt überraschend deutlich30.06.2009 16:17

Der Preisverfall am US-Wohnimmobilienmarkt hat im April überraschend an Schärfe verloren. Binnen Jahresfrist verbilligten sich Einfamilienhäuser in 20 Ballungsräumen nur noch um 18,1 Prozent, wie aus dem Index von Standard & Poor's hervorgeht.

Im März gaben die Preise um 18,7 Prozent nach. Verglichen mit dem Vormonat kosteten die Häuser 0,6 Prozent weniger, auch hier fiel das Minus deutlich geringer aus als im Vormonat. Analysten hatten jeweils mit einem stärkeren Rückgang gerechnet.

In einigen Grossräumen seien Anzeichen für eine Stabilisierung zu erkennen, sagte David Blitzer von Standard & Poor's am Dienstag. Allerdings könne man aus dem Daten noch keine Trendwende herauslesen. Zudem beginne nun die stärkste Jahreszeit für den Immobilienmarkt. «Es wird noch einige Zeit dauern, um zu sehen, ob die Erholung wirklich da ist.»

Das Platzen der Blase am US-Wohnimmobilienmarkt gilt als wichtigster Auslöser der weltweiten Finanzkrise, die sich inzwischen zur tiefsten Rezession seit den 1930er Jahren ausgeweitet hat.


 

19.06.2009 01:10
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Madoff

Der Skandal um den US-Betrüger Bernard Madoff beschäftigt weiterhin die Genfer Justiz. Die Vermögensverwalterin Geneva Partners hat eine Strafanzeige gegen die Bank Santander- Filiale Optimal Investment Services eingereicht.


 

16.06.2009 01:36
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usa

ECONOMICS/IWF: US-Wirtschaft erholt sich erst Mitte 2010

15.06.2009 15:04

WASHINGTON (awp international) - Die US-Wirtschaft wird sich nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) erst Mitte 2010 erholen. Für dieses Jahr sagt der IWF ein Schrumpfen der US-Wirtschaft um 2,5 Prozent voraus. Nächstes Jahr werde ein Wachstum von lediglich 0,75 Prozent im Jahresdurchschnitt erwartet.

Die Arbeitslosigkeit in den USA werde nächstes Jahr auf zehn Prozent steigen. Die Inflationsrate bleibe weiterhin sehr gering, heisst es in einer am Montag veröffentlichten Konjunktureinschätzung des IWF. Zugleich verwies der IWF auf die Risiken des steigenden Haushaltsdefizits in den USA. :roll:


 

10.06.2009 11:09
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usa-öel neues hoch

Der Höhenflug der Ölpreise hat sich am Mittwoch fortgesetzt. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli kletterte am Morgen auf 70,86 US-Dollar und damit auf ein neues Sieben-Monats-Hoch.

Im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag ergibt sich damit ein Sprung um 85 Cent. Seit dem Tief Ende Dezember 2008 bei 35 Dollar hat sich der Ölpreis damit gut verdoppelt. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Juli legte am Morgen um 70 Cent auf 70,32 Dollar zu.

Händler machten Lagerdaten aus den USA für den Sprung verantwortlich. Zudem bestehe die Hoffnung, dass der Rückgang der Ölnachfrage die Talsohle erreicht habe. Am Nachmittag werden neue Öllagerdaten vom US-Energieministerium veröffentlicht. Sollten diese ebenfalls auf eine Bodenbildung hindeuten, könnten die Ölpreise weiter steigen, hiess es.


 

09.06.2009 15:25
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usa

am 16 uhr kommen lager zahlen,bestände aus den usa. mal sehen wie das aussieht? :roll:


 

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