Dow Jones: Charttechnische Betrachtung

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23.05.2006 20:48
#1
Bild des Benutzers Marktinsider
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Dow Jones: Charttechnische Betrachtung

Wenn das aktuelle Hoch das 2000er Hoch nicht übertreffen kann, ist die Bildung eines Doppeltops möglich und der Weg zu den 3450 Punkten von 1993 (das war erst vor 13 Jahren!) durchaus realistisch.

Das Vertrauen ins Weltfinanzsystem und in den Dollar sinkt stetig. Und die Produktion sowie die Margen werden abnehmen. Der Markt (u.a. für Computer) ist einfach übersättigt. Und die demografische Entwicklung in den Industieländern sieht auch alles andere als positiv aus. Es mehr alte Leute und weniger junge Leute geben. Wenn mindestens zwei Jobs benötigt werden, um zu (über)leben, bleibt keine Zeit für die Familiengründung. Ich spreche besonders von den USA... der Weg zu einem Drittwelt-Land ist durchaus möglich. Viele Amerikaner sind arm.

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27.10.2015 10:34
Bild des Benutzers Elias
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Die aktuelle Chartanalyse: So steht es um den Dow Jones

Förmlich kollabierende Rohölpreise als Korrekturauslöser? Man erinnert sich an Jahre, in denen Korrekturen am Aktienmarkt mit (zu stark) steigenden Ölpreisen begründet wurden! Inmitten eines weltweit eher deflationären Umfeldes sieht diese Sache anders aus, um nicht zu sagen "andersherum". Da nützt es erst einmal nichts, wenn Ökonomen und Chefsvolkswirte dieser Welt bereits die positiven Wachstumseffekte des "Konjunkturprogramms Ölpreisrückgang" ausrechen und zumeist mit ca. 0,3 Prozent p.a. bezogen auf das Weltwirtschaftswachstum beziffern. Kurios vielmehr: Gleichzeitige Rhetorik des einen oder anderen FED-Gouverneurs, "die US-Zinsen könnten früher und stärker steigen, als vom Markt bisweilen antizipiert, gibt dem Dow Jones  IA "den Rest". Wann kehrt die Raison wieder ein?

Holger Struck Wie an der Schnur gezogen strebt der Dow Jones von Allzeithoch zu Allzeithoch

BEIDES geht miteinander schlichtweg nicht - aber der Markt ist nun in einer Korrektur, hat sich einen Grund gesucht. Ansonsten wäre es ein anderer gewesen. Nach dem Dynamikverlust der Vorwochen also nun eine echte Abwärtswoche auch im Dow Jones. Man radiert dynamisch sämtliche Kursgewinne seit November damit aus. Bevor wir auch hier über die 200-Tage-Linie bei derzeit 16.852 Punkten zu reden hätten, erinnern wir uns an die "Idealziele" einer möglichen Marktkorrektur:

17.350 Punkte wären das gewesen - aktuell erreicht und unterschritten. Darunter sodann 17.150 - 17.074, was verhältnismäßig unproblematisch im Vergleich zum Vorwochenrückgang anmutet. Wenn mich nicht alles täuscht, könnte in der 51. Kalenderwoche ein tragfähiges Tief ausgebildet werden.

 

Das Stichwort "Dezemberdelle" lässt grüßen.

 

http://www.focus.de/finanzen/experten/struck/die-aktuelle-chartanalyse-s...

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin