Dow Jones & several US-Indexes

5 Kommentare / 0 neu
24.05.2010 15:59
#1
Bild des Benutzers equity holder
Offline
Kommentare: 2
Dow Jones & several US-Indexes

Da ich nach mehrseitigen Durchstöbern keinen Dow Jones-Thread ausser den 2009 gefunden habe, hielt ich es nun für nötig einen neuen Thread für den allerwichtigsten Index Dow Jones und zugleich für weitere US-Indexes zu eröffnen.

Die letzten Woche an den US-Märkten waren sehr turbulent. Der Dow Jones verlor diesen Monat rund 1000 Punkte (ca. 10%). Die Frage stellt sich, ob die Talfahrt weiter nach Süden geht. Ich habe nun mal eine weile nach Meinungen und Schätzungen zum Dow gesucht. Viele Analysten besagen, dass es diesen Sommer schlecht für die global Markets aussieht. Meiner Schätzung nach sind das ca. 30% die das so besagen. Der Rest tendiert auf "neutral". Auf lange Sicht sagen wiederum alle, dass es schön rauf geht.

Was mich vorerst interessiert ist die kurze Sicht. Da werden Widerstände bei ca. 9910 und 10400 gesehen.

Was denkt Ihr, zum zukünftigen Verlauf an den Us-Märkten?

Aufklappen

Wer nach vorne schauen will, muss erst mal zurück schauen:



http://www.youtube.com/watch?v=wdzzYkAfpDU

16.03.2016 08:38
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 9569

Dow Jones auf Jahreshoch

Vor der Zinsentscheidung in den USA hat am Dienstag Vorsicht an der Wall Street geherrscht: Die New Yorker Börsen traten bei dünnen Handelsumsätzen auf der Stelle.

Trotz einiger neuer Konjunkturdaten, die aus Händlersicht "gemischt" ausgefallen waren, fehlten entscheidende Kursimpulse. Die erwartungsgemäss rückläufigen Einzelhandelsumsätze wurden teils als Belastung genannt. Auch der neuerliche Schwächeanfall beim Rohöl brachte Unsicherheit.

Zum Handelsende legte der US-Leitindex Dow Jones Industrial aber um 0,13 Prozent auf 17 251,53 Punkte zu. Das ist der höchste Schlusskurs des weltweit bekanntesten Aktienbarometers in diesem Jahr. Der marktbreite S&P-500-Index bröckelte am Dienstag um 0,18 Prozent auf 2015,93 Punkte ab. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 schüttelte seine Anfangsverluste fast ab. Er schloss mit minus 0,01 Prozent bei 4367,08 Punkten.

Valeant rauscht in die Tiefe

Tagesthema waren die Aktien von Valeant Pharmaceuticals . Dramatisch enttäuschende Geschäftszahlen und der schwache Ausblick des Biotechunternehmens brachten Sorgen um die Zukunft - die Aktien brachen um 51,46 Prozent ein. Rund 12 Milliarden US-Dollar an Unternehmenswert gingen verloren. Der Pharmakonzern hatte seine Umsatz- und Gewinnprognosen für dieses Jahr gesenkt. Zudem hatte der bereinigte Gewinn je Aktie im vierten Quartal die Markterwartungen verfehlt. Seitdem im August des Vorjahres Bilanzierungsvorwürfe gegen die Kanadier laut geworden waren, verlor Valeant 87 Prozent an Wert.

Bei dünner Nachrichtenlage bewegten zudem Analystenkommentare einige Einzeltitel. Apple-Aktien legten an der Dow-Spitze um 2 Prozent zu. Eine besser als erwartete iPhone-Nachfrage stimmt die US-Investmentbank Morgan Stanley anhaltend positiv für die Aktien des Technologiekonzerns. Analystin Kathryn Huberty bekräftigte ihre Kaufempfehlung "Overweight" und sieht 29 Prozent Kurspotenzial.

Pharmawerte wurden hingegen angesichts der schlechten Stimmung in dem Sektor, der unter Valeant litt, links liegen gelassen. Am Indexende gingen Pfizer-Aktien mit minus 1,86 Prozent aus dem Handel. Die Papiere von Merck & Co. fielen um 1,24 Prozent.

Monsanto unter Druck

Die Citigroup strich unterdessen ihre Kaufempfehlungen für die Aktien des Agrarkonzerns Monsanto und auch für den Luxusjuwelier Tiffany. Tiffany-Papiere fielen um 2,59 Prozent, Monsanto verloren 0,81 Prozent. Avon Products rutschten um 8,22 Prozent ab. Der Kosmetik-Hersteller streicht weltweit rund 2500 Stellen und verlegt aus Kostengründen seinen Sitz nach Grossbritannien.

Der Eurokurs bewegte sich im New Yorker Handel kaum und verharrte zuletzt bei 1,1110 US-Dollar. Den Referenzkurs hatte die Europäische Zentralbank (EZB) zuvor auf 1,1109 (Montag: 1,1119) Dollar festgesetzt. Richtungweisende zehnjährige US-Staatsanleihen traten mit minus 1/32 Punkte auf 96 30/32 Punkte ebenfalls auf der Stelle. Auch hier warten Anleger auf die Fed-Entscheidung. Die Rendite lag bei 1,97 Prozent.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

05.01.2016 08:30
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 9569

Dow mit schwächstem Jahresstart seit 2008

Hiobsbotschaften aus China haben der Wall Street am Montag einen enttäuschenden Jahresauftakt eingebrockt.

Der Dow Jones Industrial schloss nach zwischenzeitlich deutlicheren Abschlägen mit einem Minus von 1,58 Prozent bei 17'148,94 Punkten. Schwächer war der US-Leitindex zuletzt ins Börsenjahr 2008 gestartet, als er letztlich ein Drittel an Wert verloren und die Finanz- und Wirtschaftskrise mit der Insolvenz der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers einen traurigen Höhepunkt erreicht hatte. Nach Daten der Nachrichtenagentur Bloomberg hat der erste Handelstag allerdings wenig Aussagekraft für das restliche Jahr - eine klarere Indikation könne die Bilanz zum Ende des Börsenmonats Januar liefern.

Schwache Industriedaten aus China

Der marktbreite S&P-500-Index sank am Montag letztlich um 1,53 Prozent auf 2012,66 Punkte. Für den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 ging es um 2,08 Prozent auf 4497,86 Punkte nach unten.

Überraschend schwache Stimmungsdaten aus der Industrie liessen die chinesischen Festlandsbörsen um über 7 Prozent einbrechen, was zu einer vorzeitigen Beendigung des dortigen Handels führte. Nach den anderen asiatischen und den europäischen Aktienmärkten erreichte die Schockwelle aus China dann auch den amerikanischen Aktienmarkt.

Weitere Eingriffe in China erwartet

Die kriselnde Wirtschaft Chinas startete mit weiteren Signalen der Schwäche ins neue Jahr und trübte die Laune der Anleger weltweit: Der vom chinesischen Wirtschaftsmagazin "Caixin" ermittelte Einkaufsmanagerindex sank im Dezember überraschend auf den tiefsten Stand seit September - Ökonomen hatten hingegen mit einem Anstieg gerechnet. Der Indikator lag zudem zum zehnten Mal in Folge unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten, was auf ein Schrumpfen der industriellen Fertigung hindeutet.

Mit der vorzeitigen Einstellung des chinesischen Börsenhandels kam gleich am Tag seiner Einführung ein neuer Sicherungsmechanismus zum Zuge, der zu grosse Kursschwankungen verhindern soll. Experten rechnen nun mit weiteren Eingriffen seitens der chinesischen Führung.

Auch die jüngsten Konjunkturdaten aus den USA gaben den Investoren wenig Grund zur Freude: Der ISM-Einkaufsmanagerindex für die Industrie fiel im Dezember ebenso schlechter als erwartet aus wie die Bauausgaben im November. Lediglich der endgültige Industrie-Einkaufsmanagerindex des Markit-Insituts lag knapp über dem zuvor ermittelten Wert.

Tesla enttäuscht

Vor allem in der Autoindustrie überwogen zum Jahresauftakt die Moll-Töne. Beim Elektroauto-Hersteller Tesla sorgten mässige Absatzzahlen für Kursverluste von 6,92 Prozent. Besser hielten sich die Titel der klassischen Autobauer General Motors (GM) und Ford , die um 2,06 beziehungsweise 0,85 Prozent nachgaben.

Die Aktien von Fiat Chrysler standen auch bereinigt um die endgültige Abspaltung von Ferrari im Minus. Nach dem New Yorker Börsengang im Oktober wurden die Papiere des italienischen Sportwagen-Bauers nun erstmals an der Mailänder Börse gehandelt. Ohne die Gewinne der Ertragsperle Ferrari wirkten die Umstrukturierungsziele von Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne noch ehrgeiziger, sagte ein Börsianer.

Deutliche Kursverluste verzeichneten Aktien aus der Bergbaubranche, die unter rückläufigen Preisen für Industriemetalle litten: Die Papiere des Aluminiumkonzerns Alcoa sanken um 1,62 Prozent, während die Titel des Bergbauunternehmens Freeport McMoran 3,25 Prozent einbüssten.

Die Aktionäre des erfolgsverwöhnten Streaming-Dienstes Netflix mussten einen Kursrutsch von 3,86 Prozent verkraften. Das Analysehaus Robert W. Baird hatte die Papiere abgestuft und bewertet sie nun nur noch neutral. Im vergangenen Jahr hatte die Aktie allerdings mit plus 134 Prozent den stärksten Wertzuwachs im Nasdaq 100 geschafft.

Ein Lichtblick Anfang 2016 waren Papiere des Arzneimittelherstellers Baxalta , denen Übernahmefantasien Schwung gaben: Sie legten gegen den Markt um 5,48 Prozent zu. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg, die sich auf Unternehmenskreise beruft, befindet sich das Pharmaunternehmen in fortgeschrittenen Verhandlungen über eine Übernahme durch den britischen Konkurrenten Shire Pharmaceuticals .

Der Euro berappelte sich im New Yorker Handel etwas und kostete zuletzt 1,0833 US-Dollar. US-Staatsanleihen mit einer zehnjährigen Laufzeit profitierten von der weltweiten Börsenschwäche: Sie kletterten um 7/32 Punkte auf 100 2/32 Punkte und rentierten mit 2,24 Prozent.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

14.10.2015 08:26
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 9569

Dow Jones geht die Puste aus
 

Die Anleger am US-Aktienmarkt sind nach dem zuletzt guten Lauf etwas vorsichtiger geworden.

Dem Leitindex Dow Jones Industrial ging am Dienstag nach sieben Gewinntagen in Folge die Puste aus. Er schloss 0,29 Prozent tiefer mit 17 081,89 Punkten.

Der breit gefasste S&P 500 gab um 0,68 Prozent auf 2003,69 Punkte nach und für den technologielastigen Index Nasdaq 100 ging es ebenfalls um 0,68 Prozent auf 4352,94 Punkte nach unten. Auf beiden Indizes lasteten insbesondere wieder schwächelnde Biotech-Werte.

China bleibt ein Thema

Gründe für Gewinnmitnahmen an der Wall Street lieferten maue Konjunkturdaten aus Übersee. So bleibt der Aussenhandel Chinas trotz der Yuan-Abwertung schwach. Zudem hatten sich die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten im Oktober auch wegen des Volkswagen-Skandals weiter eingetrübt.

Insgesamt richten sich die Blicke der Investoren aber zunehmend auf die laufende Quartalsberichtssaison der Unternehmen. Sie warten auf Hinweise, inwieweit der starke US-Dollar und die Wachstumsschwäche der Schwellenländer Spuren in den Bilanzen und den Geschäftsausblicken hinterlassen.

Johnson&Johnson geben nach

Unter den Dow-Konzernen öffnete am Dienstag zunächst Johnson & Johnson seine Bücher. Das Pharma- und Konsumgüterunternehmen, das annähernd die Hälfte seines Umsatzes ausserhalb der USA macht, hatte im dritten Quartal zwar von der Einführung neuer Medikamente profitiert. Allerdings war wegen der Dollar-Stärke von Auslandserlösen davon nicht mehr viel angekommen, so dass der Umsatz sank. Auch die Ankündigung eines Aktienrückkaufprogramms über bis zu 10 Milliarden Dollar hob die Laune der Anleger nicht. Die Papiere büssten rund ein halbes Prozent ein.

Nach Börsenschluss legten die Bank JPMorgan und der Chip-Produzent Intel ihre jüngsten Geschäftszahlen vor.

Die Aktien der Düngerproduzenten Mosaic und Potash profitierten mit Gewinnen von 1,09 Prozent beziehungsweise 0,33 Prozent von einem Analystenkommentar. Jonas Oxgaard von Bernstein Research hatte beide Papiere nach den jüngsten Kursverlusten auf "Outperform" hochgestuft.

Der Eurokurs kam unter dem Strich kaum vom Fleck. Im US-Handel kostete die Gemeinschaftswährung zuletzt 1,1383 Dollar. Richtungweisende zehnjährige US-Staatsanleihen stiegen um 13/32 Punkte auf 99 19/32 Punkte. Ihre Rendite betrug 2,04 Prozent.

(AWP)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

14.10.2014 08:28
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 9569

Dow Jones fällt auf Sechsmonatstie
  

Die US-Aktienbörsen haben am Montag die Talfahrt fortgesetzt. Als Belastung sahen Experten die anhaltende Furcht vor einer Abkühlung der Weltwirtschaft, welche die Kurse bereits in der Vorwoche nach unten gezogen hatte.

Der Dow Jones Industrial konnte seine zwischenzeitlichen Gewinne nicht halten und schloss 1,35 Prozent schwächer bei 16'321,07 Punkten - das war der tiefste Stand seit fast einem halben Jahr.

Bereits vergangene Woche hatte der Leitindex mit einem Minus von per saldo knapp drei Prozent seinen bisherigen Jahresgewinn eingebüsst. Der marktbreite S&P-500-Index sank am Montag um 1,65 Prozent auf 1'874,74 Punkte und rutschte damit unter die charttechnisch viel beachtete 200-Tage-Linie, während der Technologiewerte-Index Nasdaq 100 1,62 Prozent auf 3'808,00 Punkte abgab.

Zweifel an Notenbanken

Beherrschendes Thema an den Märkten bleibt die Frage, inwieweit die Notenbanken noch die Wirtschaft ankurbeln können. In der vergangenen Woche hatte eine Reihe enttäuschender Konjunkturdaten Zweifel an der Wirksamkeit einer lockeren Geldpolitik gesät und stattdessen die Furcht genährt, dass der Wirtschaftsabschwung in Europa auch die Konjunktur in den Vereinigten Staaten empfindlich treffen könnte.

Marktanalyst Jasper Lawler von CMC Markets warnte, es gebe Sorgen über eine mögliche weitere Korrektur an der Wall Street. Ansonsten sprachen Börsianer angesichts des Feiertages "Columbus Day" von einem ruhigen Handel, zumal der US-Anleihemarkt geschlossen blieb.

Übernahmeaktivitäten in der Erdgasbranche

Kursbewegende Unternehmensnachrichten waren dünn gesät. In den kommenden Tagen nimmt die Berichtssaison Fahrt auf - dann legen etliche Firmen insbesondere aus dem Finanz- und Technologiesektor Zahlen vor. Die Fusionswelle dürfte den US-Investmentbanken im eigentlich schwächeren Sommerquartal Geld in die Kassen gespült haben, glaubt LBBW-Analyst Berndt Fernow. Er hält positive Überraschungen für möglich. Die Geschäftszahlen von General Electric (GE) dürften ebenfalls für Aufmerksamkeit sorgen, gilt der Mischkonzern wegen seiner breiten Aufstellung doch als Gradmesser für den Zustand der US-Wirtschaft.

In der Erdgas-Branche zogen Übernahmeaktivitäten die Blicke der Anleger bereits zum Wochenstart auf sich. Für die Aktien von Targa Resources Partners und Targa Resources Corp. ging es nach dem angekündigten Kauf von Atlas Energy und Atlas Pipeline Partners um 7,42 beziehungsweise 10,39 Prozent bergab. Dagegen zogen die Kurse der beiden Übernahmeziele um 14,93 und 1,28 Prozent an.

Fiat Chrysler mit verhaltenem Start

Der neu geformte transatlantische Autoriese Fiat Chrysler Automobiles startete verhalten in seinen ersten Börsentag. Die Aktien schlossen in New York nach Anfangsgewinnen bei 8,92 Dollar, was einen Abschlag von 0,89 Prozent zum Ausgabekurs von 9,00 Dollar bedeutete.

Im Technologiesektor verloren die Papiere von Apple trotz guter Nachrichten 0,91 Prozent. Der Audio-Spezialist Bose und der inzwischen von dem Computerkonzern übernommene Kopfhörer-Anbieter Beats legten ihren Patentstreit bei. Sie beantragten vor Gericht die Einstellung des Verfahrens, wie aus am Wochenende veröffentlichten Unterlagen hervorgeht. Technologiewerte waren in der vergangenen Woche besonders stark unter Druck geraten, nachdem der Chipkonzern Microchip Technology vor einer Korrektur in der Halbleiterbranche gewarnt hatte.

(AWP)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!