Dow Jones & several US-Indexes

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24.05.2010 15:59
#1
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Dow Jones & several US-Indexes

Da ich nach mehrseitigen Durchstöbern keinen Dow Jones-Thread ausser den 2009 gefunden habe, hielt ich es nun für nötig einen neuen Thread für den allerwichtigsten Index Dow Jones und zugleich für weitere US-Indexes zu eröffnen.

Die letzten Woche an den US-Märkten waren sehr turbulent. Der Dow Jones verlor diesen Monat rund 1000 Punkte (ca. 10%). Die Frage stellt sich, ob die Talfahrt weiter nach Süden geht. Ich habe nun mal eine weile nach Meinungen und Schätzungen zum Dow gesucht. Viele Analysten besagen, dass es diesen Sommer schlecht für die global Markets aussieht. Meiner Schätzung nach sind das ca. 30% die das so besagen. Der Rest tendiert auf "neutral". Auf lange Sicht sagen wiederum alle, dass es schön rauf geht.

Was mich vorerst interessiert ist die kurze Sicht. Da werden Widerstände bei ca. 9910 und 10400 gesehen.

Was denkt Ihr, zum zukünftigen Verlauf an den Us-Märkten?

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Wer nach vorne schauen will, muss erst mal zurück schauen:



http://www.youtube.com/watch?v=wdzzYkAfpDU

16.03.2016 08:38
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Dow Jones auf Jahreshoch

Vor der Zinsentscheidung in den USA hat am Dienstag Vorsicht an der Wall Street geherrscht: Die New Yorker Börsen traten bei dünnen Handelsumsätzen auf der Stelle.

Trotz einiger neuer Konjunkturdaten, die aus Händlersicht "gemischt" ausgefallen waren, fehlten entscheidende Kursimpulse. Die erwartungsgemäss rückläufigen Einzelhandelsumsätze wurden teils als Belastung genannt. Auch der neuerliche Schwächeanfall beim Rohöl brachte Unsicherheit.

Zum Handelsende legte der US-Leitindex Dow Jones Industrial aber um 0,13 Prozent auf 17 251,53 Punkte zu. Das ist der höchste Schlusskurs des weltweit bekanntesten Aktienbarometers in diesem Jahr. Der marktbreite S&P-500-Index bröckelte am Dienstag um 0,18 Prozent auf 2015,93 Punkte ab. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 schüttelte seine Anfangsverluste fast ab. Er schloss mit minus 0,01 Prozent bei 4367,08 Punkten.

Valeant rauscht in die Tiefe

Tagesthema waren die Aktien von Valeant Pharmaceuticals . Dramatisch enttäuschende Geschäftszahlen und der schwache Ausblick des Biotechunternehmens brachten Sorgen um die Zukunft - die Aktien brachen um 51,46 Prozent ein. Rund 12 Milliarden US-Dollar an Unternehmenswert gingen verloren. Der Pharmakonzern hatte seine Umsatz- und Gewinnprognosen für dieses Jahr gesenkt. Zudem hatte der bereinigte Gewinn je Aktie im vierten Quartal die Markterwartungen verfehlt. Seitdem im August des Vorjahres Bilanzierungsvorwürfe gegen die Kanadier laut geworden waren, verlor Valeant 87 Prozent an Wert.

Bei dünner Nachrichtenlage bewegten zudem Analystenkommentare einige Einzeltitel. Apple-Aktien legten an der Dow-Spitze um 2 Prozent zu. Eine besser als erwartete iPhone-Nachfrage stimmt die US-Investmentbank Morgan Stanley anhaltend positiv für die Aktien des Technologiekonzerns. Analystin Kathryn Huberty bekräftigte ihre Kaufempfehlung "Overweight" und sieht 29 Prozent Kurspotenzial.

Pharmawerte wurden hingegen angesichts der schlechten Stimmung in dem Sektor, der unter Valeant litt, links liegen gelassen. Am Indexende gingen Pfizer-Aktien mit minus 1,86 Prozent aus dem Handel. Die Papiere von Merck & Co. fielen um 1,24 Prozent.

Monsanto unter Druck

Die Citigroup strich unterdessen ihre Kaufempfehlungen für die Aktien des Agrarkonzerns Monsanto und auch für den Luxusjuwelier Tiffany. Tiffany-Papiere fielen um 2,59 Prozent, Monsanto verloren 0,81 Prozent. Avon Products rutschten um 8,22 Prozent ab. Der Kosmetik-Hersteller streicht weltweit rund 2500 Stellen und verlegt aus Kostengründen seinen Sitz nach Grossbritannien.

Der Eurokurs bewegte sich im New Yorker Handel kaum und verharrte zuletzt bei 1,1110 US-Dollar. Den Referenzkurs hatte die Europäische Zentralbank (EZB) zuvor auf 1,1109 (Montag: 1,1119) Dollar festgesetzt. Richtungweisende zehnjährige US-Staatsanleihen traten mit minus 1/32 Punkte auf 96 30/32 Punkte ebenfalls auf der Stelle. Auch hier warten Anleger auf die Fed-Entscheidung. Die Rendite lag bei 1,97 Prozent.

(AWP)

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05.01.2016 08:30
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Dow mit schwächstem Jahresstart seit 2008

Hiobsbotschaften aus China haben der Wall Street am Montag einen enttäuschenden Jahresauftakt eingebrockt.

Der Dow Jones Industrial schloss nach zwischenzeitlich deutlicheren Abschlägen mit einem Minus von 1,58 Prozent bei 17'148,94 Punkten. Schwächer war der US-Leitindex zuletzt ins Börsenjahr 2008 gestartet, als er letztlich ein Drittel an Wert verloren und die Finanz- und Wirtschaftskrise mit der Insolvenz der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers einen traurigen Höhepunkt erreicht hatte. Nach Daten der Nachrichtenagentur Bloomberg hat der erste Handelstag allerdings wenig Aussagekraft für das restliche Jahr - eine klarere Indikation könne die Bilanz zum Ende des Börsenmonats Januar liefern.

Schwache Industriedaten aus China

Der marktbreite S&P-500-Index sank am Montag letztlich um 1,53 Prozent auf 2012,66 Punkte. Für den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 ging es um 2,08 Prozent auf 4497,86 Punkte nach unten.

Überraschend schwache Stimmungsdaten aus der Industrie liessen die chinesischen Festlandsbörsen um über 7 Prozent einbrechen, was zu einer vorzeitigen Beendigung des dortigen Handels führte. Nach den anderen asiatischen und den europäischen Aktienmärkten erreichte die Schockwelle aus China dann auch den amerikanischen Aktienmarkt.

Weitere Eingriffe in China erwartet

Die kriselnde Wirtschaft Chinas startete mit weiteren Signalen der Schwäche ins neue Jahr und trübte die Laune der Anleger weltweit: Der vom chinesischen Wirtschaftsmagazin "Caixin" ermittelte Einkaufsmanagerindex sank im Dezember überraschend auf den tiefsten Stand seit September - Ökonomen hatten hingegen mit einem Anstieg gerechnet. Der Indikator lag zudem zum zehnten Mal in Folge unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten, was auf ein Schrumpfen der industriellen Fertigung hindeutet.

Mit der vorzeitigen Einstellung des chinesischen Börsenhandels kam gleich am Tag seiner Einführung ein neuer Sicherungsmechanismus zum Zuge, der zu grosse Kursschwankungen verhindern soll. Experten rechnen nun mit weiteren Eingriffen seitens der chinesischen Führung.

Auch die jüngsten Konjunkturdaten aus den USA gaben den Investoren wenig Grund zur Freude: Der ISM-Einkaufsmanagerindex für die Industrie fiel im Dezember ebenso schlechter als erwartet aus wie die Bauausgaben im November. Lediglich der endgültige Industrie-Einkaufsmanagerindex des Markit-Insituts lag knapp über dem zuvor ermittelten Wert.

Tesla enttäuscht

Vor allem in der Autoindustrie überwogen zum Jahresauftakt die Moll-Töne. Beim Elektroauto-Hersteller Tesla sorgten mässige Absatzzahlen für Kursverluste von 6,92 Prozent. Besser hielten sich die Titel der klassischen Autobauer General Motors (GM) und Ford , die um 2,06 beziehungsweise 0,85 Prozent nachgaben.

Die Aktien von Fiat Chrysler standen auch bereinigt um die endgültige Abspaltung von Ferrari im Minus. Nach dem New Yorker Börsengang im Oktober wurden die Papiere des italienischen Sportwagen-Bauers nun erstmals an der Mailänder Börse gehandelt. Ohne die Gewinne der Ertragsperle Ferrari wirkten die Umstrukturierungsziele von Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne noch ehrgeiziger, sagte ein Börsianer.

Deutliche Kursverluste verzeichneten Aktien aus der Bergbaubranche, die unter rückläufigen Preisen für Industriemetalle litten: Die Papiere des Aluminiumkonzerns Alcoa sanken um 1,62 Prozent, während die Titel des Bergbauunternehmens Freeport McMoran 3,25 Prozent einbüssten.

Die Aktionäre des erfolgsverwöhnten Streaming-Dienstes Netflix mussten einen Kursrutsch von 3,86 Prozent verkraften. Das Analysehaus Robert W. Baird hatte die Papiere abgestuft und bewertet sie nun nur noch neutral. Im vergangenen Jahr hatte die Aktie allerdings mit plus 134 Prozent den stärksten Wertzuwachs im Nasdaq 100 geschafft.

Ein Lichtblick Anfang 2016 waren Papiere des Arzneimittelherstellers Baxalta , denen Übernahmefantasien Schwung gaben: Sie legten gegen den Markt um 5,48 Prozent zu. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg, die sich auf Unternehmenskreise beruft, befindet sich das Pharmaunternehmen in fortgeschrittenen Verhandlungen über eine Übernahme durch den britischen Konkurrenten Shire Pharmaceuticals .

Der Euro berappelte sich im New Yorker Handel etwas und kostete zuletzt 1,0833 US-Dollar. US-Staatsanleihen mit einer zehnjährigen Laufzeit profitierten von der weltweiten Börsenschwäche: Sie kletterten um 7/32 Punkte auf 100 2/32 Punkte und rentierten mit 2,24 Prozent.

(AWP)

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14.10.2015 08:26
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Dow Jones geht die Puste aus
 

Die Anleger am US-Aktienmarkt sind nach dem zuletzt guten Lauf etwas vorsichtiger geworden.

Dem Leitindex Dow Jones Industrial ging am Dienstag nach sieben Gewinntagen in Folge die Puste aus. Er schloss 0,29 Prozent tiefer mit 17 081,89 Punkten.

Der breit gefasste S&P 500 gab um 0,68 Prozent auf 2003,69 Punkte nach und für den technologielastigen Index Nasdaq 100 ging es ebenfalls um 0,68 Prozent auf 4352,94 Punkte nach unten. Auf beiden Indizes lasteten insbesondere wieder schwächelnde Biotech-Werte.

China bleibt ein Thema

Gründe für Gewinnmitnahmen an der Wall Street lieferten maue Konjunkturdaten aus Übersee. So bleibt der Aussenhandel Chinas trotz der Yuan-Abwertung schwach. Zudem hatten sich die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten im Oktober auch wegen des Volkswagen-Skandals weiter eingetrübt.

Insgesamt richten sich die Blicke der Investoren aber zunehmend auf die laufende Quartalsberichtssaison der Unternehmen. Sie warten auf Hinweise, inwieweit der starke US-Dollar und die Wachstumsschwäche der Schwellenländer Spuren in den Bilanzen und den Geschäftsausblicken hinterlassen.

Johnson&Johnson geben nach

Unter den Dow-Konzernen öffnete am Dienstag zunächst Johnson & Johnson seine Bücher. Das Pharma- und Konsumgüterunternehmen, das annähernd die Hälfte seines Umsatzes ausserhalb der USA macht, hatte im dritten Quartal zwar von der Einführung neuer Medikamente profitiert. Allerdings war wegen der Dollar-Stärke von Auslandserlösen davon nicht mehr viel angekommen, so dass der Umsatz sank. Auch die Ankündigung eines Aktienrückkaufprogramms über bis zu 10 Milliarden Dollar hob die Laune der Anleger nicht. Die Papiere büssten rund ein halbes Prozent ein.

Nach Börsenschluss legten die Bank JPMorgan und der Chip-Produzent Intel ihre jüngsten Geschäftszahlen vor.

Die Aktien der Düngerproduzenten Mosaic und Potash profitierten mit Gewinnen von 1,09 Prozent beziehungsweise 0,33 Prozent von einem Analystenkommentar. Jonas Oxgaard von Bernstein Research hatte beide Papiere nach den jüngsten Kursverlusten auf "Outperform" hochgestuft.

Der Eurokurs kam unter dem Strich kaum vom Fleck. Im US-Handel kostete die Gemeinschaftswährung zuletzt 1,1383 Dollar. Richtungweisende zehnjährige US-Staatsanleihen stiegen um 13/32 Punkte auf 99 19/32 Punkte. Ihre Rendite betrug 2,04 Prozent.

(AWP)

 

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14.10.2014 08:28
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Dow Jones fällt auf Sechsmonatstie
  

Die US-Aktienbörsen haben am Montag die Talfahrt fortgesetzt. Als Belastung sahen Experten die anhaltende Furcht vor einer Abkühlung der Weltwirtschaft, welche die Kurse bereits in der Vorwoche nach unten gezogen hatte.

Der Dow Jones Industrial konnte seine zwischenzeitlichen Gewinne nicht halten und schloss 1,35 Prozent schwächer bei 16'321,07 Punkten - das war der tiefste Stand seit fast einem halben Jahr.

Bereits vergangene Woche hatte der Leitindex mit einem Minus von per saldo knapp drei Prozent seinen bisherigen Jahresgewinn eingebüsst. Der marktbreite S&P-500-Index sank am Montag um 1,65 Prozent auf 1'874,74 Punkte und rutschte damit unter die charttechnisch viel beachtete 200-Tage-Linie, während der Technologiewerte-Index Nasdaq 100 1,62 Prozent auf 3'808,00 Punkte abgab.

Zweifel an Notenbanken

Beherrschendes Thema an den Märkten bleibt die Frage, inwieweit die Notenbanken noch die Wirtschaft ankurbeln können. In der vergangenen Woche hatte eine Reihe enttäuschender Konjunkturdaten Zweifel an der Wirksamkeit einer lockeren Geldpolitik gesät und stattdessen die Furcht genährt, dass der Wirtschaftsabschwung in Europa auch die Konjunktur in den Vereinigten Staaten empfindlich treffen könnte.

Marktanalyst Jasper Lawler von CMC Markets warnte, es gebe Sorgen über eine mögliche weitere Korrektur an der Wall Street. Ansonsten sprachen Börsianer angesichts des Feiertages "Columbus Day" von einem ruhigen Handel, zumal der US-Anleihemarkt geschlossen blieb.

Übernahmeaktivitäten in der Erdgasbranche

Kursbewegende Unternehmensnachrichten waren dünn gesät. In den kommenden Tagen nimmt die Berichtssaison Fahrt auf - dann legen etliche Firmen insbesondere aus dem Finanz- und Technologiesektor Zahlen vor. Die Fusionswelle dürfte den US-Investmentbanken im eigentlich schwächeren Sommerquartal Geld in die Kassen gespült haben, glaubt LBBW-Analyst Berndt Fernow. Er hält positive Überraschungen für möglich. Die Geschäftszahlen von General Electric (GE) dürften ebenfalls für Aufmerksamkeit sorgen, gilt der Mischkonzern wegen seiner breiten Aufstellung doch als Gradmesser für den Zustand der US-Wirtschaft.

In der Erdgas-Branche zogen Übernahmeaktivitäten die Blicke der Anleger bereits zum Wochenstart auf sich. Für die Aktien von Targa Resources Partners und Targa Resources Corp. ging es nach dem angekündigten Kauf von Atlas Energy und Atlas Pipeline Partners um 7,42 beziehungsweise 10,39 Prozent bergab. Dagegen zogen die Kurse der beiden Übernahmeziele um 14,93 und 1,28 Prozent an.

Fiat Chrysler mit verhaltenem Start

Der neu geformte transatlantische Autoriese Fiat Chrysler Automobiles startete verhalten in seinen ersten Börsentag. Die Aktien schlossen in New York nach Anfangsgewinnen bei 8,92 Dollar, was einen Abschlag von 0,89 Prozent zum Ausgabekurs von 9,00 Dollar bedeutete.

Im Technologiesektor verloren die Papiere von Apple trotz guter Nachrichten 0,91 Prozent. Der Audio-Spezialist Bose und der inzwischen von dem Computerkonzern übernommene Kopfhörer-Anbieter Beats legten ihren Patentstreit bei. Sie beantragten vor Gericht die Einstellung des Verfahrens, wie aus am Wochenende veröffentlichten Unterlagen hervorgeht. Technologiewerte waren in der vergangenen Woche besonders stark unter Druck geraten, nachdem der Chipkonzern Microchip Technology vor einer Korrektur in der Halbleiterbranche gewarnt hatte.

(AWP)

 

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09.11.2012 08:18
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Dow Jones fällt auf Juli-Niveau

 
Die US-Börsen haben sich am Donnerstag trotz guter Konjunkturdaten nicht von ihrem Pessimismus gelöst. Die Kurse setzten deshalb ihre Talfahrt fort.

Sie hatte allerdings nicht mehr das gleich hohe Tempo wie am Mittwoch im Anschluss an die Präsidentschaftswahl. Die Anleger äusserten erneut Furcht vor einer Blockade im US-Kongress, die einen dringend benötigten Kompromiss in der Haushaltspolitik vereiteln und der Wirtschaft gefährlich werden könnte. "Sobald wir etwas Klarheit darüber bekommen, worüber sich der Kongress Gedanken macht, wird das Vertrauen wieder zurückkehren", erklärte Rick Mickler von LibertyView Capital Management. Auch die Euro-Schuldenkrise bereitete einigen Anlegern weiter Kopfzerbrechen.


Etwas gemildert wurden diese Sorgen von den US-Exporten, die im September so stark zulegten wie seit über einem Jahr nicht mehr. Die Daten legten nahe, dass die US-Wirtschaft im dritten Quartal deutlicher wuchs als bislang angenommen. Zudem beantragten in der vergangenen Woche weniger Amerikaner erstmals Arbeitslosenhilfe als erwartet.


Der Dow-Jones-Index büsste 0,9 Prozent auf 12'811 Punkte ein und schloss damit auf seinem Tagestief. Es ist zugleich das Niveau vom Juli dieses Jahres. Der breiter gefasste S&P 500 fiel 1,2 Prozent auf 1377 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq sank 1,4 Prozent auf 2895 Punkte.


Aktienverkäufe aus Angst vor höherer Dividendensteuer


Viele Anleger hätten aus Furcht vor der Fiskalklippe Aktien verkauft, weil sie sich auf eine höhere Besteuerung von Dividenden gefasst machten, hiess es. "Wie reagiert ein Investor auf eine möglicherweise geringere Rendite nach Steuern? Er verkauft", erklärte Bucky Hellwig von BB&T Wealth Management.


Bei den Einzelwerten lag das Augenmerk der Investoren unter anderem auf Qualcomm. Der Chiphersteller setzte dank der Erfolge von Smartphones wie dem iPhone von Apple oder der Konkurrenzmodelle von Samsung im vierten Geschäftsquartal deutlich mehr um als Analysten erwartet hatten. Die Aktie kletterte gut 4 Prozent in die Höhe. Die Apple-Aktie setzte dagegen ihre Talfahrt fort und büsste knapp 4 Prozent ein. Anleger machen sich Sorgen über die wachsende Konkurrenz für den wertvollsten börsennotierten Konzern der Welt. Die Aktien des LED-Lieferanten Universal Display stürzten sogar um fast 20 Prozent ab, nachdem das Unternehmen einen unerwarteten Verlust eingeräumt und seine Jahresziele kassiert hatte.


McDonald's mit rückläufigem Umsatz


Die Papiere von McDonald's gaben 2 Prozent nach, weil die weltgrösste Schnellrestaurantkette erstmals seit fast zehn Jahren in einem Monat weniger Umsatz verbuchte. Die Bio-Supermarktkette Whole Foods Market erreichte zwar den von Branchenexperten erwarteten Gewinn, aber die Anleger drückten dennoch auf den Verkaufsknopf - die Aktie fiel um fast 6 Prozent.


An der New York Stock Exchange wechselten rund 0,76 Milliarden Aktien den Besitzer. 807 Werte legten zu, 2216 gaben nach und 92 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,87 Milliarden Aktien 641 im Plus, 1810 im Minus und 93 unverändert.


Quelle: www.cash.ch

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24.10.2012 15:24
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Die schwer vorhersehbaren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und das schwierige Finanzierungsumfeld haben die Übernahme- und Fusionstätigkeit in den USA kontinuierlich zurückfallen lassen. Aus heutiger Sicht wird 2012 als das volumenärmste Jahr seit 2002 in die Geschichte eingehen.

Ab dem kommenden Jahr sollten zumindest die Unsicherheiten in Bezug auf die Präsidentschaftswahlen und die fiskalpolitische Klippe wegfallen und jenseits des Atlantiks zu einer Belebung der Übernahme- und Fusionstätigkeit führen.

In einer Strategiestudie bezeichnen die für Merrill Lynch tätigen Verfasser das Umfeld für Firmenübernahmen als grundsätzlich gut. Die Bilanzen vieler amerikanischer Unternehmen seien solide und der Zugang zu den Kapitalmärkten weit geöffnet. Gleichzeitig seien die Verschuldung stabil und die Kapitalkosten tief.

In den vergangenen Jahren hätten sich die Übernahme- und Fusionsaktivitäten auf die Sektoren Informationstechnologie und Gesundheit beschränkt. In beiden Branchen sei der Nährboden für weitere Firmenübernahmen oder Fusionen unverändert gut.

Den Experten zufolge profitieren kleinere und mittelgrosse Unternehmen für gewöhnlich stärker von Übernahmeaktivitäten als dies die grossen tun. Im aktuellen Umfeld würden beide Segmente aber gleichermassen zu den Gewinnern zählen.

Merrill Lynch nennt in der Strategiestudie denn auch 58 potenzielle Übernahmeziele. Bei der Auswahl stützen sich die Experten auf Erfahrungswerte aus der Vergangenheit ab.

Bei den grosskapitalisierten Unternehmen zählen die Experten Appollo Group, Nvidia, Autodesk, AmerisourceBergen, Total System Services, Juniper Networks, Quest Diagnostics, Laboratory Corp of America, Varian Medical Systems, Patterson, F5 Network, Akamai Technologies, PetsMart, Fiserv, Molex, Amphenol, Roper Industries, Equifax, DaVita, Flowserve, PerkinElmer, Electronic Arts, Southwest Airlines, Textron, Fossil, Robertl Half International, BorgWarner, Expeditors International of Washington, Leggett & Platt, Pall, Pentair und Stericycle zu den möglichen Übernahmekandidaten.

Im Segment der kleinen und mittelgrossen Firmen wird die Ehre Aeropostale, Crocs, iRobot, Skechers USA, Systemax, Dawson Geophysical, Acorda Therapeutics, Magellan Health Services, National Helthcare, Orthofix International, SciClone Pharmaceuticals, Spectrum Pharmaceuticals, Argan, National Presto Industries, Sykes Enterprises, Entropic Communications, Globecomm Systems, j2 Global, Nanometrics, NetScout Systems, Polycom, Synaptics, Synopsys, Travelzoo, XO Group und Inteliquent zuteil.

Einige dieser Unternehmen stehen schon seit Jahren immer wieder als Übernahmeziele im Gespräch. Die von Merrill Lynch kommunizierte List ist so umfangreich, dass das Bankinstitut am besten einen strukturierten Aktienkorb für alle diese Aktien auflegen würde. Denn gezielte Wetten auf einzelne der genannten Unternehmen sind mit erheblichen Risiken verbunden.

Quelle: www.cash.ch

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17.10.2011 23:59
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Reversal an den Aktienmärkten!!!

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22.09.2011 08:46
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Dow Jones & several US-Indexes

bald haben wir die dMakeorBreak Marke im RÜCKSPIEGEL verloren:

see you by 9500

Für den weiteren Kursverlauf lassen sich konkrete Marken nennen. Oberhalb von 11179,00 Punkte sind innerhalb der Welle z Kurszuwächse auf 11835,00 Punkte oder sogar 12242,00 Punkte möglich.

Sollte die MoB Marke (Make or Break) bei 11179,00 Punkte brechen, oder sich auch ein oberes Umkehrsignal zeigen, dann sind die Kursziele auf der Oberseite eher zu vernachlässigen.

MrDOW -André-Tiedje's-Jones Worte inkl.Chart:

http://www.godmode-trader.ch/nachricht/EW-Analyse-DOW-JONES-Die-enttarnt...

edit

segeln und bullen jagen

08.09.2011 08:23
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Was meint ihr zum S&P 500?

Max. 1230/60 und dann gehts wieder gen Süden..

http://davidpieper.wordpress.com/2011/09/08/us-markt-gewinnt-fast-3/

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04.09.2011 21:11
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Wochenrück und -ausblick! 35/2011

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31.08.2011 10:28
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US-Präsident Barack Obama peilt die Schaffung von einer Million neuer Stellen in den USA an. «Wir haben keine Wunderwaffen, aber wir haben die Möglichkeit, einiges in die Wege zu leiten, das viel ändern könnte», sagte Obama am Dienstag im Radio.

(sda/Reuters) Präsident Obama wolle in der kommenden Woche entsprechende Vorschläge machen, teilte das amerikanische Präsidialamt mit. Details würden derzeit noch ausgearbeitet. Auch Zeitpunkt und Ort für die Rede des Präsidenten stünden noch nicht fest. «Es gibt keinen Zweifel daran, dass wir Massnahmen einleiten können, die die Wirtschaft um einen oder anderthalb Prozent stärker wachsen lässt», führte Obama aus. «Das bedeutet eine halbe bis eine Million zusätzlicher Arbeitsplätze.»

Das schwache Wirtschaftswachstum in den USA hatte zuletzt wieder Sorgen geschürt, dass das Land zurück in die Rezession rutschen könnten. Der amerikanische Arbeitsmarkt bleibt schwach und gilt als eines der Haupthindernisse für ein stärkeres Wachstum der weltgrössten Volkswirtschaft. Neue Daten werden am Freitag erwartet. Die Arbeitslosenquote betrug zuletzt 9,1 Prozent.

Von neuen Konjunkturdaten könnte abhängen, ob die US-Notenbank Fed neue Hilfen für die Wirtschaft beschliesst, sagte der Präsident der Fed von St. Louis, James Bullard, am Mittwoch im Interview mit der japanischen Zeitung «Asahi». Bullard ist dieses Jahr im Offenmarktausschuss der Fed nicht stimmberechtigt.

Quelle: www.nzz.ch

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30.08.2011 22:54
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DJI 11559

Wohin geht der grosse nun? Das Scenario im unten beschrieben Chartvideo ist gerade am laufen. 11555 ist der Knackpunkt.

http://bit.ly/p9WU1o

bubble gum?

08.08.2011 23:51
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Guten Abend

Ich habe wirklich gehofft ich müsse diesen post nie machen.

Nun wie diverse Charttechniker bereits anhand von Bildern gezeigt haben, waren wir am allerletzten Support. Der Durchbruch bedeuted also Crash. Hier haben wir das neue Spiel. Aus fundamentaler Sicht sollte diese Krise schlimmer werden.

Also wartet nicht auf Korrekturen nach oben. Die kommen erst in einigen Monaten.

Viel Spass und Geduld beim shorten!

Wer nach vorne schauen will, muss erst mal zurück schauen:



http://www.youtube.com/watch?v=wdzzYkAfpDU

08.08.2011 17:26
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AAA-Rating der bestätigt

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

08.08.2011 15:36
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wow! :shock:

was für ein gemetzel heute wieder....

Handelnder Holländer

07.08.2011 22:03
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Mafia, Geheimdienste und Politik der USA

Teil 16 (März 2003 bis heute)

Seit dem März 2006 veröffentlicht die Federal Reservebank keine Zahlen mehr über die Geldmenge, die sie druckt, um ihre Verschuldung zu kompensieren.

Da die USA keine Pläne haben, wie sie ihre Verschuldung, die sich in der Bush-Amtszeit verdoppelte, in den Griff bekommen könnten, beschliesst die chinesische Regierung im Dezember 2006, ihre Dollar-Reserven abzubauen und eine Billion auf den Markt zu werfen. Daraufhin beschuldigt die US-Finanzdelegation die Chinesen, die Währung manipulieren zu wollen und fordert die Rückkehr des seit 2005 eingefrorenen Yuan in das flexible Währungssystem. China besitzt 2009 noch $2,3 Bio., Saudi-Arabien, Abu Dhabi, Kuwait und Katar zusammen $2,1 Bio. an Dollarreserven. Eine Reihe von Ländern wie Brasilien oder Argentinien wollen nicht mehr in Dollar handeln, was den Devisenkurs und die Schulden verringert.

Bush setzt den Vize-Verteidigungsminister Paul Wolfowitz an die Spitze der Weltbank, die dieser schamlos für die amerikanischen Machtinteressen einsetzt.

So werden Indien oder die Ukraine (wegen der verweigerten Landerechte) bestraft und Pakistan oder Afghanistan bevorzugt. In Bagdad richtet Wolfowitz eine Filiale der Weltbank ein und setzt durch, dass die Ölvorkommen privatisiert werden, um die Schulden abzubauen. Wie beim Währungsfond IWF versuchen sich die Länder deshalb aus den Klauen der finanziellen Abhängigkeit und Ausbeutung zu befreien. Wolfowitz bringt mehrere Vertraute aus dem Pentagon mit und versucht, die Weltbank nach neoliberalen Prinzipien zu entschlacken und mithilfe seines autoritären Führungsstils gefügig zu machen. Deshalb bietet die Begünstigung seiner Freundin Shaha Riza den willkommenen Anlass, ihn auf den 30.6.07 zum Rücktritt zu zwingen. Obwohl die Weltbank im Wesentlichen von den Europäern finanziert wird, haben die USA das Privileg, die Direktoren allein zu bestimmen. Wolfowitzs Nachfolger wird der neokonservative Robert Zoellick, der wie viele andere ernannte Exekutivfiguren (Finanzminister Hank Paulson, Börsenchef John Thain, Notenbankdirektor William Dudley oder Stabschef Joshua Bolten) bei Goldman Sachs arbeitete.

Die 1996 aufgehobene Trennung der Bankengeschäfte führt 2008 zur Krise.

Eingeführt nach der Wirtschaftskrise hat der Glass-Steagall-Act 1933 mit der Trennung zwischen Geschäfts- und Investmentbanken bewirkt, dass keine Spargelder in die Spekulation fliessen. 1986 hat Thatcher die Trennung aufgehoben, und Clinton zieht zehn Jahre später nach. Zusammen mit der Privatisierung der Altersvorsorge führen Bushs Steuersenkungen von $2000 Mia. zu grossen Kapitalmengen, die in kaum regulierten und steuerbefreiten Hedgefonds angelegt werden. Bald darauf werden 40% der Profite in den USA im Finanzbereich erzielt, und die sechs grössten Banken kontrollieren 63% des Bruttoinlandprodukts (Suter 2010). 2007 beträgt das Transaktionsvolumen im Derivate- und Devisenhandel das Siebzigfache des Weltsozialprodukts. Würde eine Steuer auf diesen Handel eingeführt (eine Idee, die der US-Ökonom James Tobin 1972 lancierte), so könnten die Spekulation eingeschränkt und die Märkte stabilisiert werden.

Aufgrund von Renditen von über 25% findet innerhalb kurzer Zeit eine Umverteilung der Vermögen von unten nach oben statt. Die Schuldenlast aller Individuen, Haushalte, Wirtschaftsunternehmen und Regierungsstellen der USA zusammengenommen beläuft sich Ende 2007 auf knapp $50 Bio; drei Viertel dieses Betrages sind nach 1990 entstanden. Die Liberalisierung der Finanzgeschäfte erlaubt es, Kredite immer neu zu bündeln, so dass die Risiken ausgeblendet werden. So werden Hunderte von Immobiliendarlehen in Collateralized Debt Obligations (CDO) zusammengenommen, wobei die ungedeckten Hypotheken durch die gedeckten abgesichert seien, was von den Ratingagenturen bestätigt wird. Diese Ramschanlagen werden dann durch Credit Default Swaps (CDS) versichert. Dieses Spiel von Verschleierung und Wetten auf die Zahlungsfähigkeit der Hausbesitzer führt zur subprime-Blase. 1998 interveniert die Kontrollbehörde für Termingeschäfte CFTC, worauf FED-Boss Alan Greenspan, Finanzminister Robert Rubin und Arthur Levitt, Chef der Börsenaufsicht SEC gegen die CFTC Vorsitzende Brooksley Born mobben und erreichen, dass der Kongress 2000 die Regulierungsgewalt der CFTC streicht. Im gleichen Jahr erreicht AIG beim Departement für Versicherungen, dass auch CDS nicht reguliert werden. Chef des Versicherungsdepartements ist der frühere Goldman Sachs-Vize Neil Levin. Damit können unbeschränkt Immobilienpapiere gezeichnet und versichert werden. Mitte der 90er-Jahre gibt es subprime-Hypotheken im Umfang von $30 Mia., zehn Jahre später sind es $600 Mia. 2006 gibt Goldman Sachs für $76,5 Mia. Immobilienpapiere aus, die zu einem Drittel aus Schrotthypotheken bestehen, aber von Moody's und Standard & Poor zu 93% als ‚investment grade' geratet werden, damit Pensionskassen und andere naive Anleger sie kaufen. Dann wettet sie bei AIG gegen die eigenen Immobilienportfolios, indem sie sie im Wissen um den Schrott grosszügig versichert. Dank diesem Aktienbetrug verdienen Banken Merrill-Lynch, Citigroup, die UBS und die Deutsche Bank und Versicherungen wie AIG Unsummen. Die Lohnsumme der Goldman Sachs steigt 2006 auf $16,5 Mia. ($622'000 pro Kopf).

Die Hypothekarblase platzt mit dem Zusammenbruch der Bear Stearns, gefolgt von den quasi privaten Hypothekarbanken Fannie Mae und Freddi Mac.

Finanzminister Henry Paulson fädelt die Rettung der drei Institute ein. Die vierte Bank, die Lehman Brothers, wird nicht gerettet, weil Paulson seine Karriere bei Goldman Sachs machte, der grössten Konkurrentin von Lehman Brothers. Bereits am nächsten Tag beauftragt Paulson den ehemaligen Goldman Sachs-Chef Ed Liddy mit der Rettung der AIG, was $85 Mia. kostet. $13 Mia. der staatlichen Rettungsgelder für AIG fliessen direkt an Goldman Sachs, für die fälligen Versicherungszahlungen. Unmittelbar nach der AIG-Rettung verkündet Paulson die Einrichtung eines $700 Mia. Fonds, zu dessen Verwalter er den 35jährigen Nobody Neel Kashkari beruft. Milliarden fliessen in die Bank of America, damit diese die Merrill-Lynch rettet, deren Chef John Thain sich während der Krise einen Teppich für $87'000 in sein Büro legen lässt. Die Rettung der Citigroup unter Robert Rubin, der 26 Jahre bei Goldman Sachs und danach Finanzminister unter Clinton war, kostet $300 Mia. Der ehemalige Goldman Sachs-Mann Robert Steel bekommt eine Angangsentschädigung von $225 Mio., als er während der Krise von der Spitze der Wachovia zurücktritt. Goldman Sachs ändert ihren Status von einer Investment- zu einer Geschäftsbank, damit sie in den Genuss einer $10. Mia- Finanzspritze kommt. Zudem untersteht die Bank nun der New Yorker Zentralbank, die vom ehemaligen Goldman Sachs-Vize Stephen Friedman geleitet wird. Entgegen den Vorschriften bleibt dieser Verwaltungsrat bei Goldman Sachs und behält nicht nur seine Goldman Sachs Aktien, sondern kauft sogar 52'000 weitere dazu. Im Mai 2009 tritt Friedman zurück, worauf mit William Dudley ein weiterer Goldman Sachs-Mitarbeiter sein Nachfolger wird.

2008 schüttet Goldman Sachs $10 Mia. an Löhnen und Boni aus (CEO Llyod Blankfein erhält $42.9 Mio.) und macht einen Gewinn von $2 Mia., muss aber nur $14 Mio. Steuern bezahlen. Im ersten Quartal 2009, nur Monate nach der Finanzspritze und mitten in der Krise, steigert Goldman Sachs die Löhne und Boni um 18% auf $4,7 Mia. Da Goldman Sachs bestens über die Anforderungen der Bankenstresstests informiert wird, besteht sie alle Anforderungen problemlos.

Wallstreet investiert $475 Mio. in den Wahlkampf von 2008, womit sie erreicht, dass die Hedge-Funds-Gewinne weiterhin nur mit 15% besteuert werden; die Pharmaindustrie an 2. Stelle gibt $167 Mio. aus. 2009 geben die Wall-Street-Lobbyisten $122 Mio. zur Verhinderung von Finanzreformen aus, mit Erfolg: Das im Juli 2010 eingeführte Dodd-Frank-Gesetz umfasst zwar 2300 Seiten und bringt einige Regulationen, korrigiert die Ursachen für die Finanzkrise jedoch nicht. Die Finanzmärkte gehen nach wie vor hohe Risiken ein, weil sie annehmen, dass sie in einer künftigen Krise erneut vom Staat gerettet werden müssten. Seit 2000 hat sich die Zahl der Lobbyisten in Washington auf 35'000 verdoppelt.

Wesentlich mitbeteiligt an der Finanzkrise sind die Rating-Agenturen Moody's, Standard & Poor und Fitch, die den Grossbanken

für ihre faulen und kriminellen ‚Finanzprodukte' Bestnoten erteilten . :shock: .

Damit übernahm das ‚Trio Infernale' die Rolle eines pseudoneutralen Schiedsrichters. Allerdings sind die Ratingagenturen selbst Grossunternehmen mit Milliardenumsätzen, die profitorientiert arbeiten. Sie bewerten die Papiere derjenigen Banken, die sie bezahlen, und zwar auf eine absolut intransparente Weise. Die Agenturen sind nicht nur auf das engste mit dem Bankensystem verbandelt, sondern sie machen in deren Auftrag auch Geopolitik, indem sie ganze Staaten auf ihre Kreditwürdigkeit bewerten. Sie sind wesentlich daran beteiligt, dass Griechenland, Portugal, Irland und Italien 2010-11 die Kreditwürdigkeit abgesprochen wird, worauf diese in die Zange von IWF, EZB und Grossbanken geraten und massive Sparpakete durchboxen müssen. Die dominierenden Staaten der EU (Deutschland, Frankreich und Grossbritannien) unterwerfen sich also dem Diktat der Privatbanken. Da die Ratingagenturen die europäischen Länder viel härter bewertet als die USA, helfen sie, dass der Euro in den Keller fällt und die Hegemonie des Dollar nicht gefährdet.

Weltweit ‚müssen' $11 Bio. Steuermittel zur Rettung der Banken eingesetzt werden :shock: :?: :idea: :arrow: .

Zu den Verlierern der Börsenkrise gehören die Medien, deren Besitzer mit Spekulationen meist viel Geld in den Sand setzten. Die Börsenkurse liegen 2009 um 90% tiefer als ein Jahr zuvor. Die USA subventionieren die öffentliche Presse mit lediglich $450 Mio. pro Jahr (Deutschland gibt pro Kopf 20 Mal und Finnland 75 Mal so viel aus). Während die Korrespondenten-Auslandbeiträge der führenden Fernsehsendern (ABC, CBS, NBC) am Ende des Kalten Kriegs 4000 Minuten im Jahr erreichen, sind es im Jahr 2000 nur noch 1700 Minuten. Spitze sind die USA nur bei der Kriegspropaganda, wofür das Pentagon $4,7 Mia. pro Jahr ausgibt.

Quelle;

http://www.us-politik.ch/teil16.htm

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

06.08.2011 14:08
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Re: Die Herabstufung der USA

Pegasus wrote:

Immerhin haben zwei von drei Agenturen das USA-Rating von "AAA" belassen, also

Jemand muss den ersten Schritt machen. Ich denke, die anderen werden nachziehen.

Jetzt kommt es darauf an, wie ernst man es mit der Herabstufung nimmt. Dass man die Verkündung am Freitag nach Börsenschluss machte, war die beste Variante. So bestehen Chancen dafür, dass die News "abkühlt" und somit verfällt.

http://www.federalreserve.gov/newsevents/press/bcreg/20110805a.htm

Wer nach vorne schauen will, muss erst mal zurück schauen:



http://www.youtube.com/watch?v=wdzzYkAfpDU

06.08.2011 11:02
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Re: Die Herabstufung der USA

Pegasus wrote:

wird den CHF erneut aufwerten.

Immerhin haben zwei von drei Agenturen das USA-Rating von "AAA" belassen, also

wird es Montag schon nicht so "dicke" kommen;

http://www.nytimes.com/

- einfach in Ruhe mal durchlesen.

- für die "Finanzmafia" die "short" ist, ein gefundenes Fressen,

zum Nachteil der Weltwirtschaft, die gehen über "Leichen",

weil die Politik versagt.

. :shock: 8) :idea: :arrow:

.

Eine Intervention der SNB sowie brauchbare News der Politiker übers Wochenende könnten dafür sorgen, dass sich die "Finanzmafia" am Montag ordentlich die Finger verbrennt Wink

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/agenturen-ticker/Hildebrand-Absur...

06.08.2011 10:41
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Die Herabstufung der USA

wird den CHF erneut aufwerten.

Immerhin haben zwei von drei Agenturen das USA-Rating von "AAA" belassen, also

wird es Montag schon nicht so "dicke" kommen;

http://www.nytimes.com/

- einfach in Ruhe mal durchlesen.

- für die "Finanzmafia" die "short" ist, ein gefundenes Fressen,

zum Nachteil der Weltwirtschaft, die gehen über "Leichen",

weil die Politik versagt.

. :shock: 8) :idea: :arrow:

.

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

06.08.2011 08:26
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Was mein Ihr? Erwartet und somit in den Kursen eingepreist oder weitere herbe Kursverluste?

06.08.2011 06:05
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equity holder wrote:

http://intelligent-trading.com/2011/08/05/sp-considering-us-downgrade/

Ist eingetreten

S&P Downgrades US To AA+, Outlook Negative - Full Text

06.08.2011 02:00
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Wer nach vorne schauen will, muss erst mal zurück schauen:



http://www.youtube.com/watch?v=wdzzYkAfpDU

05.08.2011 23:25
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Wenn sich die Lage hier stabilisiert, haben wir einen guten Kaufpunkt an dieser Stelle.

Wie gesagt, wird dieser Support effektiv durchbrochen, sieht es charttechnisch um einiges schlechter aus.

Wer nach vorne schauen will, muss erst mal zurück schauen:



http://www.youtube.com/watch?v=wdzzYkAfpDU

05.08.2011 23:15
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MMoser wrote:

Nun wieder auf dem Weg in den Süden :?

Schon krass, was abgeht.

Mal sehen wohin das führt....

Gruss

MMoser

Am Ende doch im Grünen Bereich gelandet - Hoffen wir am Montag auf grüne Kurse bei uns Smile

05.08.2011 21:08
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Dow Jones & several US-Indexes

Nun wieder auf dem Weg in den Süden :?

Schon krass, was abgeht.

Mal sehen wohin das führt....

Gruss

MMoser

Gruss

MMoser

05.08.2011 18:49
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DJ wieder knapp 1% im Plus

05.08.2011 18:24
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ready to go short (again)

optionen oder andere hebelprodukte brauchts bei einer herabstufung der staaten gar nicht mehr. was dann passiert IST der hebel! :twisted:

Handelnder Holländer

05.08.2011 17:59
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Perry2000 wrote:

http://www.boerse-go.de/jandaya/#Ticker/Feed/?n=1

Marktgerücht: Angeblich wird die Ratingagentur S&P die USA nach Börsenschluss herabstufen.

:!: :!:

Ich habe das Gerücht heute schon einmal gehört. Ich nehme es daher ernst. Ich sage es mal; Falls dies geschieht, haben wir den Anfang einer neuen Krise (Start des Ketteneffekts). Das Ausmass ist unvorstellbar- (schlimmer als die Finanzkrise)

Für die die noch kein Margin Account, oder Account haben mit dem man Optionen handeln kann, empfehle ich, sich ein Account für handeln von Puts und/oder zum shorten von Aktien zu zulegen. (Es werden stark volatile Tage weiter auf uns zukommen).

Wer nach vorne schauen will, muss erst mal zurück schauen:



http://www.youtube.com/watch?v=wdzzYkAfpDU

05.08.2011 16:36
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http://www.boerse-go.de/jandaya/#Ticker/Feed/?n=1

Marktgerücht: Angeblich wird die Ratingagentur S&P die USA nach Börsenschluss herabstufen.

:!: :!:

05.08.2011 15:08
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Markets US

sieht aus als gebe es einen guten start heute. juli zahlen aus dem job market relaxen den krassen sell off der letzten tage:

http://money.cnn.com/

werde also wieder aufhören zu shorten und ein bisschen einkaufen... vorsichtig allerdings.

Handelnder Holländer

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