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Anonymous
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EADS scheint mir im Moment interessant zu sein: sehr gute Produkte in einem Quasi-Duopol (nur Boeing als Konkurrent bei grossen Maschinen). Kommt dazu, dass zahlreiche B747 heute noch im Einsatz sind, viele davon werden wohl mittelfristig ausgewechselt. Die Nachfrage nach sehr grossen Flugzeugen à la A380 wird sehr wohl vorhanden sein, nicht zuletzt wegen wenigen Landerechten auf vielen Flughäfen (z.B. in Heathrow). Dies führt dazu, dass Fluggesellschaften mit wenigen dieser Rechte gezwungen sind, mit grossen Flugzeugen zu landen.

Die Probleme bei EADS scheinen immens, sind aber lösbar. Obwohl ich an dieser Stelle sagen muss, dass ich nicht zuversichtlich bin weil Frankreich und Deutschland politisch involviert sind, für mich die zwei Stillstandsländer.

Aber ich hoffe und glaube trotzdem, dass aus den Fehlern im Moment gelernt wird. Momentan ist die Aktie relativ günstig zu haben. Mit einem Anlagehorizont bis ca 2012-2014 scheint mir diese Anlage interessant. Zu diesem Zeitpunkt ist (wenn denn nichts mehr schief geht) die A380-Produktion über die Kinderkrankheiten hinweg und der A350 stiehlt dem B787 Marktanteile.

Noch zu bedenken an dieser Stelle:

1. Die B747-Produktion ist seinerzeit auch höchst problematisch angelaufen, Boing ist beinahe Konkurs gegangen. In der Zwischenzeit hat sich die B747 wie wohl jedermann weiss, zu einem erfolgsprodukt entwickelt.

2. Wer sagt, dass die B787-Entwicklung problemlos vor sich gehen wird?

Trade_Around_Th...
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In der nächsten Zeit finde ich die Aktie eher uninteressant.Dieses Jahr wird keine A380 mehr ausgeliefert.Nächste Jahr höchstens 2 der Frachterversion.Für 2008 sind 5 geplant der Passagiermaschine.Richtig interessant wird es erst 2009.Wenn alles gut läuft wollen sie dann jede Woche eine Maschine fertigstellen.Finde es zwar ein bisschen übertrieben.Aber möglich ist es.Und die A350 liegt auch noch in weiter Ferne wie auch die 787 von Boeing.Aber mit dem Anlagehorizont bis 2014 stimme ich dir zu.

So ist das Leben - mal verliert man,

mal gewinnen die Anderen.

Typhoon84
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Hey!

Da scheint jemand fluginteressiert zu sein mit seinem MIG29-Bild. Cool! Mit den verschiedenen Flugzeugtypen- und projekten ect kenne ich mich ziemlich gut aus, da ich mich auch schon seit Jahren lange damit beschäftige. Um das alles auf EADS zu beziehen. Da stimmen die bisherigen Kommentare: Ich sehe demnächst auch kein grünes Lichtlein auf meinem Radar, stattdessen nur rote. Der A380 rendiert meines Wissens erst ab 250 Maschinen. Er ist insgesamt relativ heikel. Man denke an die Sicherheit, an die Anpassungen der Airports, ans Wirbelschleppen. Da habe ich hi und da kritische Stimmen gehört, die noch von mehr Problemen gesprochen haben als jetzt draussen sind. z.B wird das Wirbelschleppen grösser als versprochen, dann wird der Kapazitätsgewinn wieder aufgefressen. Und wie 550-700 Passagiere 10-20 Stunden zusammen in einem Flugzeug harmonieren angesichts der zunehmenden Zahl an ausgeflippten Fluggästen wird sich in der Praxis erst noch zeigen müssen.

Die A350 Entwicklung in Konkurrenz zu 787 ist ein weiterer Dämpfer. Nur mit Müh und Not kann dieses Projekt jetzt doch noch verfolgt werden, obwohl es an Geld, Technikern und Desigern mangelt (alle ausgelastet). 787 wird wesentlich früher am Markt sein und hat auch schon mehr als doppelt soviele Bestellungen. Langfristig gesehen fällt Airbus klar hinter Boeing zurück. Im Militärsektor fehlen Anschlusskäufe für den Eurocopter Tiger, den Eurofighter usw. Die Aktie ist vorerst nicht kaufenswert. Sage eher einen Seitwärtstrend voraus der hi und da mit weiteren Dämpfern (schlechte Nachrichten, oder guten von Boeing) durchsäät ist.

flurin
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das wirbelschleppen ein thema beim a380 ist habe ich auch schon gehört, sogar ein professor an der eth hat gemeint das gehe nicht ohne. diese vergrösserten sich im verhältnis zur grösse, nur bedingt abhängig von der aerodynamik.

aber ich denke die flughäfen müssen sich halt anpassen, wenn die airlines a380 kaufen wollen. höhere landegebühren könnten zwar verlangt werden, aber es geht ja bei manchen fluggesellschaften (z.b. emirates) nicht zuletzt darum, die wenigen landerechte (z.b. in london) besser zu nutzen.

und die wirbelschleppen wurden ja wohl untersucht bevor die zulassung erteilt wird, damit richtlinien erarbeitet werden können. da sollten also resultate bekannt sein, die tests sind ja abgeschlossen.

der eurofighter ist halt ordentlich teuer. ich würde mir wohl auch vorher eine andere maschine kaufen. aber die rüstungsgüter machen ja bei eads auch nur einen kleinen teil aus.

ich hoffe darauf, dass eads den nächsten abschwung dazu nutzt, ihre probleme in den griff zu kriegen, damit sie bei der nächsten hochkonjunktur gestärkt herausgehen. nur: der wirtschaftsnationalismus aus frankreich und die zusammenarbeit der einzelnen teile stimmt mich einigermassen pessimistisch.

für den a380 besteht aber sicher eine anständige nachfrage, man schaue sich die ganzen alternden jumbos an. wenn a380 und a350 erstmals ohni kinderkrankheiten erfolgreich auf dem markt eingeführt sind, sehe ich die zukunft eigentlich positiv. und wer sagt, dass die entwicklung des dreamliners problemlos verläuft? die entwicklung des b747 hat ja boeing damals auch an den rande des konkurses gebracht.

noch vor kurzem meinten viele, dass boeing bald weg vom fenster sei, jetzt hat sich das szenario genau gedreht. dies muss aber nicht so bleiben meine ich.

Typhoon84
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Ja Luftfahrt ist ein verrücktes Geschäft. Sie haben beim Wirbelschleppen versprochen es werde nicht grösser als bei der 747, wird das nicht eingehalten werden eben grössere Abstände nötig= weniger Slots. Das wäre also ärgerlich.

Habe gerade heute wieder einen Atikel, glaube im Cockpit, gelesen. Momentan haben die einfach sehr viele Baustellen: Einerseits der A380. Der Markt für die 787 (schätzungsweise 40% aller Flugzeugberkäufe entfallen in Zukunft auf diesen Markt) wurde völlig unterschätzt. Da die Hubs alle überlastet sind kann es schon sinnvoll sein, ausserhalb der Hubs Direktverbindungen mit kleineren Langstrecken anzubieten. Braucht beides denke ich. Der A350 wird 3-4 Jahre (wenn jetzt gestartet wird) nach der 787 kommen. Wusste nicht, dass es so ein krasser Unterschied ist. Das ist schon ziemlich fatal.

Und der A320 braucht eine Überarbeitung. Boeing hat die 737 ja überarbeitet gehabt und somit muss Airbus langsam nachziehen. Dann kommen noch all die politischen Querelen dazu wo denn jetzt was und wieviel produziert wird. Der Sanierer der zu viel ändern wollte wurde sofort wieder geschasst, also kann das schon noch ne Weile dauern. Bin auch sehr skeptisch. Boeing wurde unterschätzt und man hat den Markt etwas aus den Augen verloren und jetzt liegt die knüppelharte Quittung vor. Ich sehe es aber auch als Chance jetzt mal alles vernünftiger zu organisieren und die Flugzeugfamilie klarer zu machen. Z.B Frage ich mich wer denn nach dem A350 noch eine A330/A340 kaufen soll- ein sehr ähnliches Segment, jedenfalls die 200er und 300er Modelle. Wenn jetzt auch noch die Russen reinreden wollen wirds immer mehr zum Politikum. Sehe das Licht am Ende des Tunnels noch zu undeutlich. Finde es sehr schade, war immer mehr ein Airbus-Fan.

flurin
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ja das mir den Russen stimme ich dir auf jeden fall zu. Habe mit unserem Geschäft (www.migflug.com, wir verkaufen Flüge in Kampfjets) u.a. auch viel mit Russland zu tun. Das ist wirklich nicht der Partner, mit dem man zusammenarbeiten will.

Russland hat ja von Anfang an gesagt, sie würden eine Sperrminorität anstreben bei EADS. Das wäre wahrlich katastrophal, Russland hat ja eine eigene Flugzeugindustrie die theoretisch zumindest in Konkurrrenz zu EADS steht.

Aber ich denke dermassen naiv werden Deutschland und Frankreich nicht sein und es tatsächlich so weit kommen zu lassen.

Ich denke mal abwarten ist angesagt. Falls die EADS-Titel nach einer weiteren Hiobsbotschaft nochmals deutlich nachgeben werde ich mal eine Position aufzubauen beginnen. Denke immer noch dass es mit einem langen Horizont ein interessanter Titel ist. Nachfrage wird zunehmen, wenn Schwellenländer kaufkräftiger werden. Ausser Boeing ist keine Konkurrenz auszumachen, interessante Produkte sind eigentlich vorhanden und ein gewisser Lerneffekt wird hoffentlich auch eintreten.

Typhoon84
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Wow das ist ja ein sehr interessantes Geschäft an dem Du da arbeitest. Kann mir vorstellen, dass die Zusammenarbeit mit den Russen nicht so einfach ist. Smile

Ich habe mal eine Doku (ein Dok im Zweiteiler) gesehen zur Russischen Airlineindustrie. Da ist ziemlich Totengräberstimmung, zumindest auf dem Zivilsektor. Bis auf den neu Entwickelten Tupolew Regional Jet, bei dem man übrigens mit Europa kooperiert hat, ist relativ viel Know-How verstaubt. Deshalb kann ich mir die Gründe für einen Einstieg bei EADS schon zusammenmahlen: Gibt noch mehr Technologietransfer und ein Standbein in Europa, bei dem man die doch relativ günstigen russichen Produkte absetzen kann. Klar, dass die Deutschen, Engländer und Franzosen da kein Interesse daran haben, z.B. würde die Bae 146er Familie Konkurrenz erhalten und auch der A318 (durch den RRJ= russian regional jet). Ganz zu schweigen von den Militärmaschinen. Ich denke man hofft einfach via EADS, die ja auch Dassault Produkte warten und verteiben, eine ähnliche Position zu erlangen und seine Produkte so auch vertreiben zu lassen. Die russischen Kampfjets sind zwar billiger, aber Russland selbst kann sie sich auch kaum leisten (Su37 Super Flanker z.B)-> neue Märkte also dringend nötig.

Die neuen Produkte wie A380 und A350 sind meiner Ansicht nach schon sehr gut. Aber sie müssen sich erst bewähren. Wie Du schon gesagt hast: Boeing hatte auch riesen Probleme mit der 747, die Bestellungsflut kam erst als sie im Dienst war. Das denke ich wird auch hier so sein. Erst wenn sich der A380 bewährt wird die Überzeugung zunehmen. Daher kann der Kurs schon noch zwei Jahre vor sich hin dümpeln. Die Unsicherheit ist noch riesig und gleich zwei Projekte mit Rückschlaggefahr offen. Mit der Einführung der 787 wird Airbus auf diesem Markt während satten 3 Jahre kein konkurrenzfähiges Produkt haben. Die A330 und A340 sind wenn die Versprechungen von Boeing stimmen, 20%-30% teurer im Betrieb. Umgekehrt hat Boeing der A380 lange nichts entgegen zu halten, aber der 787 Markt ist wohl doch grösser... Ganz langfristig seh ichs aber auch positiv. Titel im Auge behalten

flurin
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danke, wirklich ein cooles geschäft (eben, mit ausnahmen halt Lol )

warst du schon mal an der maks-airshow auf der zhukovsky-base? gehen dieses jahr vermutlich wieder. falls du auch gehst mitteilen, können wir mal ein bier drinken während die russian knights am himmel lärmen!

ein faktor eventuell noch, der für eads spielt: wenn die bestellungsliste beim B787 zu gross und die lieferfristen somit zu lange werden, dann steigt für die airlines der anreiz, auf alternativen auszuweichen. sie werden dann also vermehrt A350 ordern.

aber ich spreche bei diesem szenario natürlich von 2012ff, und nicht von heute und morgen.

Typhoon84
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flurin wrote:

warst du schon mal an der maks-airshow auf der zhukovsky-base? gehen dieses jahr vermutlich wieder. falls du auch gehst mitteilen, können wir mal ein bier drinken während die russian knights am himmel lärmen!

ein faktor eventuell noch, der für eads spielt: wenn die bestellungsliste beim B787 zu gross und die lieferfristen somit zu lange werden, dann steigt für die airlines der anreiz, auf alternativen auszuweichen. sie werden dann also vermehrt A350 ordern.

aber ich spreche bei diesem szenario natürlich von 2012ff, und nicht von heute und morgen.

Ne Du da geh ich nicht hin. Bin schon seit Jahren an keiner Show mehr gewesen. Leider hat es sich nicht ergeben und mein Interesse beschränkt sich seit Ausscheiden aus der FVS auf die neuen Modelle und deren Vorstellung in Artikeln. Hast Du eigentlich die PPL?

Ja gut das mit der B787 kann natürlich passieren, ist aber schon sehr spekulativ. Genauso kann die A350 Verzögerungen erfahren und sogar noch völlig gestrichen werden.

Um mal von der Modellendiskussion wegzukommen: Was hälst Du denn von Embraer. Habe gelesen dass die jetzt eine ziemlich marktbestimmende Stellung haben und Bombardier mit Bestellungen hinten abfällt. Die Performance der Aktie (ERJ) scheint das im Jahresverlauf noch nicht so honoriert zu haben.

flurin
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ja habe ich auch mal was darüber gelesen. embraer hat wirklich eine starke stellung, ev spielt der rrj von sukhoi da mal noch eine rolle.

aber ich habe mich da zu wenig damit befasst, als dass ich da kompetent auskunft geben könnte.

spekulativ? ja klar, aber wer sagt dass die 787-einführung problemlos verläuft?

flurin
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CS und andere banken überlegen sich einen einstieg bei eads

learner
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Wer steigt noch ein? Und weswegen/wozu?

Solche News können verschieden interpretiert werden: Niedersachsen steigt bei Eads ein.

http://www.welt.de/appl/newsticker2/index.php?channel=wir&module=dpa&id=...

Ist das so ein ähnlicher Fall, wie als der Bund und manche Kantone bei Swissair und dann bei Swiss einstiegen, um einem sterbenden Giganten noch ein paar Hechelzüge zu erlauben?

Oder markiert die Nachricht einen Turnaround?

Es gibt noch Schlimmeres.

flurin
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ja das die deutschen länder einsteigen kann tatsächlich verschiedene gründe haben. arbeitsplätze im eigenen bundesland sichern o.ä. wenn aber eine cs einsteigt so errechnen sie sich wohl einen ansehnlichen gewinn

learner
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Ja, da hast du allerdings Recht.

Es ging mit dem Kurs intensiv um die Angst vor Boeing, und auch um das Misslingen der A380. Mit den Problemen der A380 dann wurde die Aktie abgestraft.

Die Lektion, wie gefährlich der Griff nach den Sternen ist, sollte das Management nun verstanden haben, und workable Flugzeuge werden wieder ins Auge gefasst, statt ein Turmbau zu Babel. Der Nasenstüber von Boeings Dreamliner, und dass BA nun wieder vorne steht in Sachen Verkäufen, hat nun doch den EADS-Leuten die Kappe gewaschen, zuerst, und die Birne dazu.

Auch chartmässig sieht es gut aus, bei EADS. Das könnte nun übers ganze Jahr gesehen eine durchaus erfreuliche Aktie sein. Nur schade habe ich keinen Cent mehr, um hier einzusteigen. Bin gerade bei Boeing, weil ich dort nach den Charts einen Break-out vermute. Falls die Kerle aber unter 87,43 gehen, bin ich im Nu bei EADS.

Es gibt noch Schlimmeres.

flurin
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würde a380 nicht als griff nach den sternen betrachten. das flugzeug ist gut, nur mit der umsetzung happert es. erwartet ja man auch nicht anders, wenn die wirtschaftsnationalisten frankreich und die deutschen zusammen ein grosses projekt in angriff nehmen.

ich werde beim nächsten rückschlag mit einer kleinen summe einsteigen.

langfristiges investment, das ich bei jedem rückschlag etwas ausbauen werde.

flurin
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BERLIN (AWP International) - Die Verzögerungen bei der Produktion des

Airbus- Grossraumflugzeugs A380 bringen einige deutsche Zulieferer in eine

prekäre Lage. "Das eine oder andere Unternehmen könnte in Existenznöte kommen",

sagte ein Sprecher des Bundesverbands der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie

(BDLI) am Dienstag auf Anfrage in Berlin. Er bestritt jedoch, dass einer Umfrage

zufolge rund ein Viertel der 67 betroffenen Zulieferfirmen in ihrer Existenz

bedroht seien. Dies hatte der Berliner "Tagesspiegel" (Mittwochausgabe) unter

Berufung auf den Berliner SPD-Bundestagsabgeordneten Ditmar Staffelt berichtet,

der unter der rot-grünen Bundesregierung Beauftragter für die Luftfahrt war.

Die Unternehmen wurden nach Angaben des BDLI bereits im Herbst 2006 zu ihrer

Lage befragt. Man sehe es "durchaus als industrieinterne Aufgabe an", den

betroffenen Firmen zu helfen. Verbandsvertreter seien auch mit dem

Bundeswirtschaftsministerium im Gespräch, "ob und wie man politisch helfen

kann". Dabei gebe es "ein Bündel von möglichen Instrumenten" wie Bürgschaften,

Überbrückungskredite oder etwa die Erhöhung oder Streckung von Darlehen für

Entwicklungskosten.

Eine Forderung von 150 Millionen Euro direkter finanzieller Unterstützung gebe

es nicht, sagte der BDLI-Sprecher. Der "Tagesspiegel" hatte berichtet, aus einer

Antwort von Wirtschafts- Staatssekretär Joachim Wuermeling auf eine Anfrage

Staffelts gehe hervor, dass der Verband Hilfen von 150 Millionen Euro verlangt

habe./br/DP/he

learner
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Franzosen und Deutsche zusammen: Klar, die haben zwar reinen Tisch gemacht, aber im Untergrund der Herzen ist bei beiden noch ein Feuer.

Die Mentalitäten sind grundverschieden. An Intelligenz übertrifft keine Nation die andere, aber an Ruhe und Charakter sind die Deutschen weit voraus. (Schon wieder eine Aussage, die ein Hüft-Schnellschuss ist.)

Ich habe in meinem Leben Franzosen zu Freunden gehabt, die ich nach wie vor hoch schätze, aber keine Deutsche. Trotzdem mag ich die schwerfälligen Kerle aus dem Norden.

Noch ein Punkt: Wenn Bundesländer oder CS bei Eads einsteigen, ist das eine germanische Allianz? Ich vermute, dass long-term die Franzosen Zulieferer der Firma werden, aber nicht mehr die Entscheidungsträger. Meine lieben Franzosen sind zu trotzig, um rationale Entscheidungen fällen zu können. Franzosen haben eben die Neigung zum Auftrumpfen, zur Megalomanie, und der unterliegende Zug führt leicht in die Irre, wie die französische Geschichte belegen will.

Die Deutschen irren auch, wie alle. Aber am Schluss obsiegen sie, und haben stets wieder einmal ein Problem gelöst.

Lauter Schnellschüsse an Aussagen, nach einer Buddel.

My humble opinion, unverfärbt.

Es gibt noch Schlimmeres.

flurin
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neee, seh ich total anders! die franzosen wollen UNBEDINGT das sagen haben, genau wie sie auch in der eu die führungsrolle inne haben wollen (obwohl es dafür keinen rationalen grund gibt, weder bip, noch einwohner noch sonst was, ausser vielleicht die force frappe).

die franzosen haben einfach als einzige noch nicht bemerkt dass sie gar nicht mehr so mächtig, so überlegen und so gut sind wie auch schon. leider.

die deutschen hingegen haben immer noch ein schlechtes gewissen wegen begangenen dummheiten und müssen darum bei jeder gelegenheit ihr gutmenschentum demonstrieren, deshalb wird nicht so sehr mit harten bandagen gekämpft. ausserdem lassen sie die franzosen lieber etwas besser wegkommen um streit zu vermeiden.

fazit: eigentlich wäre es für den laden besser, wenn er unter deutscher führung stehen würde, aber die wirtschaftsnationalistischen (und sich selbst überschätzenden) franzosen werden wenn immer möglich ihre machtposition ausbauen.

flurin
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Gallois: EADS auch bei weiteren Aktionären europäisch halten

PARIS (AWP International) - Der französische Airbus-Chef Louis Gallois

erwartet längerfristig eine Abkehr von der deutsch-französischen Parität und der

Doppelführung im Airbus-Mutterkonzern EADS . "Derzeit wird die

deutsch-französische Parität von Franzosen und Deutschen für sehr wichtig

gehalten", sagte der EADS-Co-Chef dem Pariser Nachrichtenmagazin "Le Point"

(Donnerstag). "Doch ich denke, das wird mit der Zeit etwas weicher und

internationaler werden."

Die EADS-Grossaktionäre DaimlerChrysler (22,5 Prozent) und Lagardère (7,5

Prozent) wollen mittelfristig ihre Anteile senken. Bund und Länder wollen den

deutschen Anteil dabei auf Augenhöhe zum französischen halten, der durch die

dortige Staatsbeteiligung ebenfalls 22,5 Prozent beträgt. Gallois nannte die

Notwendigkeit von Referenzaktionären "nicht offensichtlich". Unter Hinweis auf

den US- Rivalen Boeing sagte Gallois aber: "Man muss den europäischen Charakter

von EADS bewahren. Das kann über die Aktionäre oder mit anderen Mittel

geschehen." EADS sei ein für die nationale Souveränität wichtiges Unternehmen.

Zur Doppelspitze der EADS sagte Gallois: "Eines Tages werden wir zu einer

einfacheren Form der Unternehmensführung kommen müssen." Das Nebeneinander von

einem französischen und einem deutschen Chef führe "tendenziell zur Verfestigung

eines französischen und eines deutschen Lagers im Unternehmen". Vorerst müsse

man mit der "etwas barocken" Konstruktion leben.

Zur geplanten Umorganisation von Airbus sagte Gallois, Airbus habe mit "hinter

der offiziellen Hierarchie verborgenen nationalen Hierarchien gelebt". Das

Fehlen einer echten Integration habe nicht nur zum "industriellen Drama beim

A380" geführt, sondern auch zu "Energieverlust, Doppelungen und Ineffizienz,

also Kosten".

Airbus müsse mehr Arbeiten nach aussen vergeben und seine Werke in Spanien,

Grossbritannien, Frankreich und Deutschland besser abstimmen. "Wir können uns

einen redundanten, auf vier Länder zersplitterten Industrieapparat nicht länger

erlauben." Mitte Februar würden die Gewerkschaften über die

Umstrukturierungspläne informiert./hn/DP/sk

dies tönt doch schon mal ganz gut. hoffe nur dass die franzosen nicht eine ausweitung ihrer macht als alternative zur doppelführung anstreben...

flurin
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heute auf cash online gefunden:

Airbus hat Probleme mit Verkabelung des A380 gelöst

20.01 14:03

HAMBURG - Der Flugzeugbauer Airbus hat nach eigenen Angaben seine schweren Probleme bei der Verkabelung des Riesenjets A380 gelöst.

In Sonderschichten hätten die Mitarbeiter des Hamburger Werkes die Kabelsysteme völlig überarbeitet, sagte Airbus-Sprecher Rolf Brandt in Hamburg und bestätigte einen Vorabbericht des deutschen Nachrichtenmagazins "Focus".

In Tests hätten sich alle Komponenten als funktionstüchtig erwiesen. "Das war ein entscheidender Schritt im Aufhol-Programm." Bis Oktober soll der erste A380 an Singapore Airlines übergeben werden.

Der Einbau der umfangreichen Verkabelung des doppelstöckigen Flugzeugs hat zu grossen Lieferverzögerungen geführt, die sich mittlerweile auf zwei Jahre belaufen. Die daraus entstehenden Belastungen - wie Schadensersatzzahlungen an die Fluggesellschaften - führten erst vor wenigen Tagen zur dritten Gewinnwarnung des Airbus-Mutterkonzerns EADS innerhalb eines Jahres.

Airbus für den A380 insgesamt 166 Bestellungen von 15 Kunden vorliegen. Nach mehr als 2600 Flugstunden und 800 Testflügen hatte der A380 am 12. Dezember 2006 seine Zulassung für den Flugverkehr erhalten.

learner
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Flurin, interessante News, danke! Freut mich für Airbus.

Im Chart glaube ich eine Trendumkehr zu sehen. Wer Freude an der Aktie hat, könnte hier zu einem attraktiven Zeitpunkt einsteigen.

Es gibt noch Schlimmeres.

alpenland
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denke die Rückstufung ist übertrieben

 der Taucher erscheint mit der geeignete Einstieg
 

AIRBUS GROUP ORD heute aktuell 43.425 +1.90 %

Die Auslastungen der Airlines nehmen zu, der Oelpreis ist massiv gesunken, dies wird weitere Bestellungen zur Folge haben.

die Ziele der diversen Analysten sind sehr erfreulich: der Durchschnitt alle Empfehlungenbeläuft sich auf 54.30 € cool

(Verkleinert auf 87%) vergrößerneads_empf.jpg

 

alpenland
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Schwächerer Euro als Kurstreiber - Kepler Cheuvreu

rät zum Kauf !

Das Unternehmen profitiere vom schwächeren Euro, so der Analyst. Das und die anstehende Bekanntgabe der Flugzeug-Bestellungen und -Auslieferungen für das Jahr 2014 könnten als Kurstreiber fungieren. Die Bewertung des Wertpapiers sei nach wie vor günstig, berge jedoch strategische Unsicherheiten.

Der Aktienanalyst von Kepler Cheuvreux, Christophe Menard, verleiht der Airbus Group-Aktie nach wie vor das Rating "buy". Das Kursziel werde weiterhin bei 49,00 Euro gesehen. (Analyse vom 07.01.2015)

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gute Auftragslage

 

Im ewigen Wettstreit um neue Aufträge hat Airbus den US-Erzrivalen Boeing im vergangenen Jahr nach Reuters-Informationen wieder überflügelt.

Paris.  Die Bestellzahlen des europäischen Flugzeugbauers Airbus lägen über denen des US-Konkurrenten, sagte eine mit den Daten vertraute Person. Boeing hatte seine neuen Aufträge im vergangenen Jahr mit 1550 beziffert und - nach Abzug der Stornierungen - die Zahl der Nettoaufträge auf 1432. Beide Kennzahlen von Airbus seien höher, sagte der Insider am Dienstagabend. Vor allem neue Modelle wie der überarbeitete A320neo sowie der Langstreckenjet A350XWB dürften den Europäern geholfen haben.

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wie der gelungene Testflug - so der Kurs

Der mit Spannung erwartete Erstflug des Airbus A350 XWB ist erfolgreich durchgeführt worden. Mit an Bord waren verschiedene Hightech-Komponenten der FACC AG (c) Airbus/FACC-Aussendung (17.06.2013)

alpenland
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die Ziele im Chart

sind wohl 50 --> 55 


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Citi will auch noch billig rein

08.01.2015 (www.4investors.de) - Am 13. Januar findet bei Airbus die Jahrespressekonferenz statt. Im Vorfeld der Veranstaltung bestätigen die Analysten der Citigroup die Kaufempfehlung für die Aktien von Airbus, früher unter EADS firmierend. Das Kursziel sinkt jedoch von 60,00 Euro auf 51,00 Euro.

Auch 2015 soll es bei den Auslieferungen wieder neue Rekorde geben. Langfristig hat das Papier unverändert Aufwärtspotenzial, derzeit ist die Aktie vor allem für langfristig denkende Anleger geeignet. Die Analysten weisen jedoch auch darauf hin, dass die Entwicklung beim Gewinn eher schwach verläuft. 

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sie haben nun eine eigene Bank
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Ziel 58 €

Commerzbank belässt Airbus auf 'Buy' - Ziel 58 Euro

Die Commerzbank hat Airbus nach Verkaufs- und Auftragszahlen des Flugzeugbauers auf "Buy" mit einem Kursziel von 58 Euro belassen. Die starken Auslieferungen und Bestellungen im Dezember seien erwartet worden, schrieb Analyst Daniel Gleim in einer Studie vom Mittwoch. Auch die verhaltenen Aufträge für den doppelstöckigen A380 und den Langstreckenflieger A330 stellten keine wesentliche Überraschung dar./fat/gl

alpenland
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Ziel Bernstein 55 €

0921 GMT [Dow Jones]--Bernstein Research raises its target price for Airbus Group to EUR55 from EUR53 on the weakening euro against the dollar. The new target price assumes an exchange rate of $1.20 per euro. The currency benefit is helping offset cash flow issues and risks on the new A350 jetliners, says Bernstein. While the weak single currency is providing a boost, Bernstein Research also warns that discounts being offered to sell current model A330 widebody jets could make "profitability difficult" should the euro trend reverse. (robert.wall@wsj.com)

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und gleich noch eine für 60€

diversen analysten, heute mal wieder eine kaufempfehlung mit anhebung des kursziels.da haut die deutsche bank mit kz 60 :smile::smile::smile: und dem rating "buy" mal auf den tisch. " top- pick " !!

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