GAZPROM

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henryman.
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Wo bekomme ich Hintergrund - Infos über diesen Titel?

ISIN: US3682872078

Vielen Dank für Eure Antworten

Perry2000
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Google :?:

Bei SQ der letzte Eintrag:

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23-01-2009 08:18 PRESSE/Gaz de France und Total wollen bei Ostseepipeline einsteigen

FRANKFURT (AWP International) - Die französischen Konzerne Gaz de France und TOTAL wollen sich einem Pressebericht zufolge an der geplanten Ostseepipeline beteiligen. Das berichtete die "Financial Times Deutschland" am Freitag unter Berufung auf Kreise der Pipeline-Betreibergesellschaft Nord Stream. Eine Entscheidung über neue Gesellschafter sei aber noch nicht gefallen. Derzeit hält der russische Gaskonzern Gazprom 51 Prozent der Anteile am Bau- und Betreiberkonsortium, E.ON Ruhrgas und BASF/Wintershall haben jeweils 20 Prozent. Die übrigen neun Prozent entfallen auf die niederländische Gasunie.

Unklar ist laut Zeitung, wer bei einem Einstieg der Franzosen Teile abgegeben muss. "Sollte das spruchreif werden, müssen wir darüber diskutieren", sagte Ruhrgas-Chef Bernhard Reutersberg der Zeitung. Gazprom pocht bislang auf eine Mehrheitsbeteiligung. Der Bau der 1.200 Kilometer langen Pipeline vom russischen Wyborg ins vorpommersche Greifswald soll im kommenden Jahr beginnen. Vorgesehen ist, dass bereits 2011 russisches Gas durch die erste Leitung fliesst./nl/wiz

Bullish
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Bei Investments in Russland ist die Frage jeweils nur, wann man enteignet wird.

bscyb
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bengoesgreen
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:!: :!:

Unheimliche Firma

Finger weg

3) Φιλαργυρία

Zyndicate
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Gazprom steigert Halbjahresgewinn um 50 Prozent

01.09.2015 13:57

MOSKAU (awp international) - Wegen wachsender Nachfrage und der Rubelschwäche hat der russische Gasmonopolist Gazprom im ersten Halbjahr 2015 einen Überschuss von 675,9 Milliarden Rubel (9,15 Mrd Euro) erzielt. Das seien nach internationaler Rechnungslegung (IFRS) etwa 50 Prozent mehr als im selben Zeitraum 2014, wie der Konzern am Dienstag in Moskau mitteilte. Am stärksten stieg der Erlös aus dem Gasgeschäft demnach in Europa, und zwar um sieben Prozent. Da Lieferverträge in US-Dollar abgeschlossen werden, profitiert Gazprom vom seit Monaten anhaltenden schwachen Wechselkurs der Landeswährung Rubel zum Dollar.

Analysten hatten mit einem leicht höheren Gewinn von 682,4 Milliarden Rubel gerechnet. Der durch die Mehrwertsteuer, Zollgebühren und sonstige Pflichtzahlungen bereinigte Umsatz wuchs den Angaben zufolge um 1 Prozent auf 2,9 Billionen Rubel. Der Vorsteuergewinn legte von Januar bis Juni um 35 Prozent auf 857 Milliarden Rubel zu./am/tjk/DP/jha

(AWP)

 

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Zyndicate
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Russland: Gazprom kann Nord

Russland: Gazprom kann Nord Stream 2 notfalls alleine bauen

Die russische Regierung hat versichert, dass der russische Gazprom -Konzern die umstrittene Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 notfalls im Alleingang zu Ende bauen kann. Der stellvertretende Energieminister Anatoli Janowski und der Vorsitzende des Energieausschusses des russischen Parlaments, Pawel Sawalny, machten am Donnerstag bei einer Gas-Konferenz in Berlin klar, dass ein Ausstieg deutscher Unternehmen bei US-Sanktionen das Projekt nicht gefährden würde.

16.05.2019 14:47

Janowski sagte, dass "letztlich Gazprom dieses Projekt auch eigenständig abschliessen könnte, und zwar inklusive allem, was gefordert ist". Sawalny fügte hinzu, dass er nicht glaube, dass sich alle deutschen Unternehmen durch Sanktionen aus dem deutsch-russischen Projekt drängen lassen würden. "Ich weiss von vielen Gesellschaften, die im Projekt bleiben werden." Den USA warf Sawalny vor, sich wie das Römische Reich zu verhalten, nach dem Motto: Wer nicht für uns ist, ist gegen uns.

Die USA und viele EU-Staaten kritisieren den Pipeline-Bau, weil sie eine zu grosse Abhängigkeit von russischem Gas befürchten. Die Vereinigten Staaten haben auch den beteiligten deutschen Unternehmen mit Sanktionen gedroht.

Die Bundesregierung stemmt sich trotz aller Kritik innerhalb der EU gegen einen Stopp der schon zu einem grossen Teil fertiggestellten Gasleitung. Befürworter argumentieren, die Pipeline sei wirtschaftlich notwendig, da die Eigenproduktion an Erdgas in Europa bis 2035 deutlich sinke, der Bedarf aber annähernd gleich bleibe./mfi/DP/jha

(AWP)

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marabu
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Stand 21. April - Fertigstellung North Stream II

Kurze Info: Russland hat die feste Absicht, die verbleibenden 300 km fertig zu stellen. Allerdings betreibt die Akademik Tscherskji ein Verwirrspiel. Verschiedende Zielhäfen wurden nicht angelaufen. So zuletzt auch nicht Las Palmas (Gran Canaria) am 18. April und jetzt scheinbar auch nicht Port Said in Ägypten. Das Schiff scheint nun direkt Kurs auf die Ostsee (?) zu nehmen.

https://www.vesselfinder.com/de/?imo=8770261

Der tiefe Kurs bietet auf mittlere Sicht gute Einstiegschancen. Sobald die Updates über die offiziellen Pressekanäle laufen, dürften der Kurs positiv reagieren.

 

marabu
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Akademik Cherskiy

Bereits gestern ist das Röhren-Verlegungsschiff in Kaliningrad nach einer etwas "verwirrenden" Fahrt mit oft wechselnden Zielangaben angekommen. Wahrscheinlich befürchtete man eine Situation ähnlich der des iranischen Tankers vor Gibraltar, während welcher die Briten wegen den US-Sanktionen das Schiff für einige Zeit "beschlagnahmten". Allerdings wurde jetzt bekannt, dass die Akademik unter verdeckter russischer "Absicherung" stand. 

Zwischen der amerikanischen und der russischen Kommunikation gibt es einen signifikanten Unterschied. Amerikaner "brüllen" und drohen laut, zielgerichtet natürlich auch an die eigene Öffentlichkeit (Wahl-PR ist permanent). Russen andererseits nutzen dazu diplomatische Kanäle, vermeiden also jeglichen theatralischen Klimbim. Dafür wissen die Amis, dass diese ernsthaft gemeint sind. Das wirkt nachhaltiger.

Es ist anzunehmen, dass in allernächster Zeit die Arbeiten zur Vervollständigung von North Stream II wieder aufgenommen werden. Damit befinden sich die USA in einer Sackgasse. Wollen sie die Sanktionen durchsetzen, müssten sie jetzt offen gegen Gazprom vorgehen und ihre Sanktionen ausweiten. Das wird aber sehr schwierig. Europa müsste dann das teuere Fracking Gas aus Nordamerika kaufen und die USA dabei eine direkte Konfrontation mit Russland riskieren. Und das vor dem Hintergrund der bereits existierenden Wirtschaftskrise infolge Corona.

Für Anleger: Geld verdient man dann, wenn die Kanonen in Stellung gebracht werden. Man sei sich aber bewusst, dass seit Jahrzehnten kein Krieg zwischen entwickelten Staaten geführt worden ist. Russland wäre dann kein "Vietnam" (gegen das die USA bekanntlich nicht siegen konnten. Und dies trotz dem Fakt, dass mehr Bomben über Vietnam abgeworfen wurden als während des gesamten 2. Weltkriegs über Europa). 

Zyndicate
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Polen verhängt wegen Nord

Polen verhängt wegen Nord Stream 2 hohes Bussgeld gegen Gazprom

Die polnischen Wettbewerbshüter haben gegen den russischen Gazprom-Konzern im Zusammenhang mit der umstrittenen Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 ein Bussgeld in Milliardenhöhe verhängt. Der Konzern solle 29 Milliarden Zloty (rund 6,5 Milliarden Euro) zahlen, da er die Pipeline ohne Genehmigung der Behörde gebaut habe, teilte die Aufsicht UOKiK am Mittwoch mit.

07.10.2020 13:56

Die übrigen fünf Finanzpartner, darunter der Düsseldorfer Versorger Uniper und der österreichische OMV-Konzern, sollen 234 Millionen Zloty (52 Millionen Euro) zahlen. Gazprom und Uniper wiesen die Vorwürfe zurück.

Eine Fertigstellung der Pipeline verstärke die Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen, erklärte UOKiK-Präsident Tomasz Chrostny. Es drohten Preiserhöhungen. Polen gehört schon lange zu den Gegnern der rund 1200 Kilometer langen Röhre, durch die Gas von Sibirien nach Deutschland und Europa transportiert werden soll. Die USA versuchen, das Projekt mit Sanktionen zu stoppen.

Der grösste Teil der Leitung ist bereits verlegt worden. Im Dezember hatte die schweizerisch-niederländische Verlegefirma Allseas ihre Arbeiten wegen drohender US-Sanktionen ausgesetzt.

Ein Gazprom-Vertreter erklärte, sein Konzern habe nicht gegen polnisches Wettbewerbsrecht verstossen. Gazprom werde die Entscheidung anfechten. Auch Uniper wies die Vorwürfe zurück. "Bei den zwischen den Finanzinvestoren des Projektes Nord Stream 2 und Gazprom geschlossenen Vereinbarungen handelt es sich um Finanzierungsvereinbarungen - nicht um ein Joint Venture", betonte das Unternehmen.

Finanzierungsvereinbarungen stellten keinen anmeldepflichtigen Zusammenschluss nach polnischem Fusionskontrollrecht dar. Es gebe keinen solchen Präzedenzfall in der bisherigen Praxis der Wettbewerbsbehörden, einschliesslich UOKiK. Uniper prüfe einen Einspruch gegen die Entscheidung.

(AWP)

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