General Motors / GM

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02.07.2008 22:25
#1
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General Motors / GM

ach du lieber himmel, da wird auf GM seit einem halben Jahr eingeprüglt.

low: 9.98 @2.7.2008 :shock:

high: 43.00 @12.10.2007

bin mir sicher, dass das ende der prüglerei noch nicht erreicht ist.

werde bei 6.00 einsteigen, denn GM hat eine kanllharte strategieänderung einberufen, die bis spätestens 2012 durchgesetzt wird.

P.S.: analog ABB :?:

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26.08.2016 13:22
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GM siegt vor Gericht in Verfahren um fehlerhafte Zündschlösser
26.08.2016 11:33

San Francisco (awp/sda/afp) - Der US-Autokonzern General Motors (GM) hat erneut einen juristischen Sieg in Zusammenhang mit den Folgen defekter Zündschlösser erzielt. Eine Jury in Texas entschied am Donnerstag, dass ein tödlicher Unfall vor fünf Jahren nicht auf den Defekt zurückzuführen sei.

Damit scheiterte der Kläger, der mit seinem Auto einen Zusammenstoss verursacht hatte, bei dem der Fahrer des anderen Wagens starb. Der Kläger Zach Stevens hatte angeführt, dass er wegen des Zündschlossdefekts die Kontrolle über sein Auto verloren habe.

Diese Darstellung wies die Jury jedoch zurück. "Wir haben die Jury gebeten, den Fall von Zach Stevens anhand der Fakten zu prüfen, und genau das hat sie getan", erklärte GM nach der Entscheidung. Der Unfall sei von einem "sehr rücksichtslosen jungen Mann" verursacht worden.

GM hatte im Februar 2014 den Rückruf von insgesamt rund 2,6 Millionen Autos weltweit eingeleitet, weil die Zündschlösser während der Fahrt in die Aus-Position springen und so neben dem Motor auch die Elektronik ausschalten können. Durch den Defekt, der dem Konzern bei Rückrufbeginn bereits zehn Jahre lang bekannt war, sollen 124 Menschen ihr Leben verloren haben und hunderte weitere verletzt worden sein. Im vergangenen Sommer richtete GM einen Entschädigungsfonds ein.

Entscheidungen zugunsten von GM

Die Entscheidung der Jury in Texas ist bereits der dritte Fall in Zusammenhang mit den Zündschlössern in diesem Jahr, der für GM positiv ausging. Bei einem Verfahren im Januar zog der Kläger überraschend seine Klage zurück. Im Mai entschied eine Jury in Louisiana im Sinne des Konzerns.

Einen Grossteil der juristischen Risiken hatte GM bereits im vergangenen Jahr mit einem Vergleich abgewendet. Dabei zahlte der Konzern 900 Millionen Dollar (knapp 800 Millionen); im Gegenzug wurden die Ermittlungen eingestellt. Ausserdem richtete GM einen Entschädigungsfonds für Unfallopfer und Hinterbliebene ein.

VW: Vergleiche statt Prozesse

Auch der Volkswagen-Konzern bemüht sich derzeit in den USA, mithilfe von Vergleichen langwierige und womöglich noch viel teurere juristische Auseinandersetzungen zu verhindern. Wegen des Dieselskandals bei Zwei-Liter-Autos ist Volkswagen zur Zahlung von 14,7 Milliarden Dollar bereit. Die endgültige gerichtliche Absegnung dieses Vergleichs mit US-Behörden steht noch aus. Zugleich verlangte der zuständige Bundesrichter Charles Breyer bei einer Anhörung am Donnerstag bis 24. Oktober Lösungen für Zwei-Liter-Autos.

Während der Anhörung wurde ausserdem bekannt, dass Volkswagen eine "Grundsatzeinigung" mit seinen Händlern in den USA erzielte. Die 652 Händler sollen für Verluste infolge des Dieselskandals entschädigt werden. Eine Summe wurde nicht bekanntgegeben. Details zu dem Vergleich will Volkswagen dem Richter Breyer bis Mitte September vorlegen.

Die von Volkswagen angeheuerte Anwaltskanzlei Hagens Berman teilte mit, es solle ein Fonds eingerichtet werden, der binnen 18 Monaten Entschädigungen an die Händler auszahlt. Gebrauchte und nicht zu reparierende Dieselfahrzeuge, die die Händler nicht mehr verkaufen können, werde Volkswagen zurückkaufen.

VW hatte im September vergangenen Jahres eingeräumt, weltweit in rund elf Millionen Dieselfahrzeugen eine illegale Software eingesetzt zu haben. Diese drückt den Schadstoffausstoss bei Emissionstests.

(AWP)

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06.05.2016 08:25
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Presse: GM und Fahrdienst Lyft wollen Roboter-Taxis testen
05.05.2016 17:53

NEW YORK (awp international) - Die Opel-Mutter General Motors will laut einem Zeitungsbericht binnen eines Jahres gemeinsam mit dem Uber-Rivalen Lyft selbstfahrende Taxis in einer Stadt testen. Fahrer sollen dabei zwar zunächst am Steuer sitzen, aber die Steuerung möglichst dem Computer überlassen, schrieb das "Wall Street Journal" am Donnerstag. Als Auto solle dabei der neue elektrische Chevrolet Bolt eingesetzt werden, hiess es unter Berufung auf informierte Personen. Der Name der Stadt blieb noch unbekannt.

GM investierte 500 Millionen Dollar in Lyft, einen kleineren Konkurrenten des Fahrdienst-Vermittlers Uber. Zudem kauft der Autokonzern für rund eine Milliarde Dollar das Start-up Cruise Automation, das Technologien für autonomes Fahren entwickelt. Auch sie sollen bei dem Test der Roboter-Taxis zum Einsatz kommen, schrieb die Zeitung.

Taxis in Städten gelten als ein wahrscheinlicher früher Einsatzbereich für selbstfahrende Autos. Dafür wären zum Beispiel die bei Google entwickelten kleinen elektrischen Zweisitzer geeignet, die mit der Zeit ohne Lenkrad und Pedale auskommen sollen. Uber arbeitet ebenfalls an Technik für autonomes Fahren./so/DP/he

(AWP)

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21.04.2016 14:27
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General Motors verdoppelt Gewinn - Nur noch Mini-Verlust in Europa
21.04.2016 14:22

DETROIT (awp international) - Der US-Autokonzern General Motors (GM) ist dank glänzender Geschäfte in Nordamerika mit einem kräftigen Gewinnsprung ins Jahr gestartet. Im ersten Quartal verdoppelte die Opel-Mutter ihren Überschuss verglichen mit dem Vorjahreszeitraum auf knapp zwei Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstag in Detroit mitteilte. Damit übertraf es die Erwartungen von Analysten klar. Der Umsatz legte um 4,4 Prozent auf 37,3 Milliarden Dollar zu.

Angetrieben vom Boom bei Geländewagen und Pick-ups verdiente der Konzern auf seinem Heimatmarkt in Nordamerika mit 2,3 Milliarden Dollar vor Steuern so viel wie noch nie in einem ersten Quartal. Auch für das Gesamtjahr erwartet der Konzern ein starkes Wachstum. In Europa kam noch ein leichtes Minus von 6 Millionen Dollar zusammen, vor einem Jahr lag der Vorsteuerverlust noch bei 239 Millionen./enl/men/fbr

(AWP)

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12.02.2016 08:41
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GM-Chefin erwartet von Opel in diesem Jahr schwarze Zahlen
12.02.2016 06:34

ESSEN (awp international) - Der US-Autokonzern General Motors (GM) rechnet in diesem Jahr mit schwarzen Zahlen bei seiner deutschen Tochter Opel. "2016 wird ein entscheidendes Jahr", sagte GM-Chefin Mary Barra der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Freitag). "Wir wollen in diesem Jahr mit Opel die Gewinnschwelle durchbrechen. Das steht im Mittelpunkt."

Opel hatte 2015 im Europageschäft einen operativen Verlust von 813 Millionen Dollar (744 Mio Euro) eingefahren, eine gute halbe Milliarde weniger als im Jahr zuvor. Opel-Chef Karl-Thomas Neumann hatte sich ebenfalls zuversichtlich geäussert, die Verlustzone verlassen zu können. "Wir behalten die Gewinnschwelle fest im Visier", bekräftigte er Anfang des Monats.

Zur Frage, ob bei den Diesel-Fahrzeugen von Opel alles korrekt und sauber sei, sagte Barra: "Unsere Fahrzeuge erfüllen die erforderlichen Abgasgrenzwerte. Sie haben alle erforderlichen abgasbezogenen Typzulassungstests erfolgreich durchlaufen." Es gebe keine GM-Software, die erkenne, ob ein Auto auf einem Prüfstand betrieben werde.

Die Deutsche Umwelthilfe hatte beim Kraftfahrt-Bundesamt beantragt, die Zulassung für Opel Zafira 1.6 cDi zu widerrufen. Die Umwelthilfe behauptet auf Grundlage von Tests, der Wagen stosse deutlich höhere Stickoxid-Werte aus als angegeben. Opel hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen./hff/DP/jha

(AWP)

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10.02.2016 08:29
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GM ruft über 400 000 Wagen zurück

Der grösste US-Autokonzern General Motors beordert in Amerika 426 573 Pickup-Trucks und SUV wegen Bremsproblemen in die Werkstätten.

Der Defekt stelle ein Sicherheitsrisiko in bestimmten Modellen der Marken Silverado, GMC, Sierra sowie Polizeiwagen vom Typ Chevrolet Tahoe dar, teilte der Hersteller am Montag mit. Bei den Fahrzeugen könne sich eine Gewindemutter lösen, so dass das Bremspedal nicht mehr richtig funktioniere. Das Problem solle nun in den Werkstätten der Vertragshändler untersucht werden. Das Unternehmen wisse von keinen Unfällen oder Verletzungen im Zusammenhang mit dem Defekt.

(AWP)

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19.01.2016 08:35
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Kreise: GM kauft Reste des Uber-Rivalen Sidecar auf
19.01.2016 08:27

SAN FRANCISCO (awp international) - Die Opel-Mutter General Motors hat bei ihrem neuen Fokus auf Fahrdienste laut Kreisen günstig Teile des gescheiterten Uber-Konkurrenten Sidecar aufgekauft. GM habe für die Technologie und einen Grossteil des Vermögens von Sidecar weniger als die 39 Millionen Dollar (35,8 Mio Euro) bezahlt, die das Start-up von Investoren bekommen habe, schrieb der Finanzdienst Bloomberg am Dienstag.

Der Autokonzern war vor kurzem bereits mit 500 Millionen Dollar beim Fahrdienst-Vermittler Lyft eingestiegen und will mit ihm zusammen an Roboter-Taxis arbeiten.

Sidecar hatte Ende Dezember den Betrieb als Fahrdienst und Lieferservice eingestellt. Man suche nach "strategischen Alternativen", hiess es damals. Sidecar war vor vier Jahren gestartet und gehörte damit zu den Pionieren des Geschäftsmodells, bei dem Fahrer über eine App an Fahrgäste vermittelt werden./so/DP/stk

(AWP)

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04.01.2016 16:36
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GM entwickelt Roboter-Taxis mit dem Uber-Rivalen Lyft
04.01.2016 16:21

(Ausführliche Fassung)

SAN FRANCISCO/LAS VEGAS (awp international) - Die Opel-Mutter General Motors will zum Vorreiter bei selbstfahrenden Roboter-Taxis werden. Dafür steigt der amerikanische Autogigant beim Start-up Lyft ein, einem Rivalen des umstrittenen Fahrdienst-Vermittlers Uber. GM steckte 500 Millionen Dollar (458,5 Mio Euro) in die bisher nur in den USA aktive Firma, wie die Unternehmen am Montag bekanntgaben. Lyft-Mitgründer John Zimmer gab auch einen Zeitrahmen vor: Die Flotte selbstfahrender Lyft-Autos dürfte innerhalb der nächsten zehn Jahre an den Start gehen, wahrscheinlich früher, sagte er der Website "Buzzfeed".

Die Ankündigung kam unmittelbar vor dem Start der Technik-Messe CES in Las Vegas, von der nach Medienberichten eine Kooperation bei selbstfahrenden Autos zwischen Google und dem wichtigsten GM-Konkurrenten Ford erwartet wird. Es gibt aber widersprüchliche Angaben Darüber, worum genau es dabei gehen soll. Nach einer Darstellung soll Ford die kleinen selbstfahrenden Elektro-Zweisitzer von Google bauen. Nach einer anderen kommt Googles seit Jahren entwickelte Roboterwagen-Technologie in Autos von Ford.

GM sichert mit der neuen Partnerschaft ein Stück weit auch ein klassisches Autogeschäft ab: Der Konzern wird ab sofort zum bevorzugten Lieferanten von Mietwagen für Lyft-Fahrer.

Lyft stand bisher tief im Schatten von Uber und bekommt mit dem GM-Einstieg auf einen Schlag mehr Gewicht. Das Start-up, das die Autos seiner Fahrer mit einem vielbelächelten grossen pinken Plüsch-Schnauzbart markiert, wurde bei der insgesamt gut eine Milliarde Dollar schweren Finanzierungsrunde mit 5,5 Milliarden Dollar bewertet. Das ist ein weiter Abstand zu der Bewertung von über 62 Milliarden Dollar, zu der Uber zuletzt eine weitere Milliarde an Investoren-Geldern angelockt haben soll.

Die Bewertung bei solchen Finanzierungsrunden wird zwischen Geldgebern und Firma ausgehandelt. Sie zeigt eigentlich nur, welchen Anteil an dem Unternehmen ein Investor für sein Geld bekommt, der Wert bei einem späteren Börsengang kann auch darunter liegen.

Uber arbeitet ebenfalls an der Entwicklung selbstfahrender Autos. Dafür warb das Start-up aus San Francisco, das weltweit mit Taxi-Branche und Regulierern aneinandergerät, zahlreiche Forscher von der renommierten US-Universität Carnegie Mellon ab und sicherte sich Teile der Kartensparte von Microsoft ./so/DP/stw

(AWP)

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02.10.2015 13:35
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GM kündigt Tests mit selbstfahrenden Autos an

02.10.2015 13:05

MILFORD (awp international) - Die Opel-Mutter General Motors will ab Ende 2016 eine Flotte selbstfahrender Autos rund um Detroit testen. Die umgebauten Fahrzeuge des Modells Volt mit Elektro-Antrieb sollen Mitarbeitern eines GM-Forschungszentrums für Fahrten zur Verfügung stehen, erklärte der Konzern am späten Donnerstag. Technologie für autonomes Fahren mit dem Namen "Cruise Control", die der Konzern seit 2012 entwickele, solle in der Limousine Cadillac CT6 des Modelljahres 2017 integriert werden, hiess es ohne nähere Details.

Google testet bereits seit 2009 selbstfahrende Fahrzeuge in Kalifornien und entwickelte inzwischen auch selbst den Prototypen eines elektrischen Zweisitzers mit Computer-Steuerung. Etablierte Autobauer wollen ebenfalls zum Jahr 2020 autonom Fahrende Wagen auf die Strasse bringen./so/DP/fbr

(AWP)

 

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17.09.2015 08:58
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GM soll wegen defekter Zündschlösser 900 Millionen Dollar zahlen

17.09.2015 06:27

NEW YORK (awp international) - Der grösste US-Autobauer General Motors (GM) muss im Zuge des Skandals um defekte Zündschlösser einem Medienbericht zufolge rund 900 Millionen Dollar (795 Mio Euro) Strafe zahlen. Zudem sei die Einrichtung eines beträchtlichen Entschädigungsfonds für Opfer und Hinterbliebene im Gespräch, berichtete das "Wall Street Journal" am Mittwoch (Ortszeit) unter Berufung auf eingeweihte Quellen. Das US-Justizministerium wolle den Vergleich am Donnerstag in New York verkünden.

Die Opel-Mutter GM kämpft wegen fehlerhafter Zündschlösser, die in voller Fahrt in die Aus-Position zurückspringen können, mit Millionen Rückrufen sowie Entschädigungsforderungen. Die Pannenserie wurde mit mehr als 100 Todesfällen in Verbindung gebracht. Ein drohendes Strafverfahren wegen irreführender Angaben zur Pannenserie wäre mit dem Vergleich wohl verhindert.

Der japanische Konzern Toyota hatte im März 2014 wegen klemmender Gaspedale und rutschender Fussmatten im Rahmen eines Vergleichs 1,2 Milliarden Dollar zahlen müssen, um ein Strafverfahren abzuwenden. GM hatte betont, bei den strafrechtlichen Untersuchungen in vollem Umfang mit den Ermittlern zu kooperieren./jot/DP/stk

(AWP)

 

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02.09.2015 08:19
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US-Automarkt vor bestem Jahr seit 2001
 

Die Autobranche hat sich im August in den USA überraschend gut geschlagen und steuert dort auf das stärkste Jahr seit 2001 zu.

Waren viele Experten wegen der Turbulenzen am Aktienmarkt von einem kräftigen Rückgang der Nachfrage ausgegangen, schlugen sich die sechs grössten Anbieter dort allesamt besser als erwartet - darunter GM, Ford und Toyota. Im Gesamtjahr kann die Branche nun mit einem Absatz von 17,8 Millionen Autos rechnen, 500.000 mehr als von Analysten bislang erwartet. "Alle für uns wichtigen Daten wie die Arbeitslosenquote, die Einkommen und der Benzinpreis sehen gut aus, und das sollte die Absätze auch weiter beflügeln", sagte der GM-Manager Kurt McNeil. Zudem sind die US-Leitzinsen weiter nahe Null, was Autokäufe begünstigt.

Bei vielen Herstellern waren im vergangenen Monat vor allem Geländewagen (SUVs), Pickups und Trucks gefragt. Experten hatten wegen eines statistischen Effekts gleichwohl einen deutlichen Absatzrückgang erwartet, weil die Branche in diesem Jahr die Verkäufe des Labour-Day-Wochenendes erst in die September-Zahlen einfliessen lässt. Im Vorjahr wurde diese im August verbucht, entsprechend höher waren Vergleichszahlen von vor Jahresfrist. Insgesamt setzten die Autobauer zunächst vorliegenden Zahlen zufolge im August mit knapp 1,46 Millionen Fahrzeugen etwa 10.000 weniger als vor Jahresfrist ab. Für die ersten acht Monate 2015 steht damit ein Plus von vier Prozent auf 10,76 Millionen Autos. Im Gesamtjahr 2014 waren in den USA 16,5 Millionen Autos verkauft worden.

GM immer noch Spitzenreiter

Der grösste US-Autobauer, die Opel-Mutter GM, musste im abgelaufenen Monat zwar einen Absatzrückgang um 0,7 Prozent auf rund 270.480 Fahrzeuge hinnehmen. Analysten hatten aber ein Minus von fünf Prozent erwartet. Auch bei Toyota fiel der Rückgang mit knapp neun Prozent auf 224.381 geringer aus als erwartet. Gleichwohl mussten die Japaner damit Ford den Vortritt lassen: der US-Konzern konnte seinen Absatz um 5,4 Prozent auf 234.237 Stück steigern. Fiat Chrysler kam überraschend auf ein Plus von 1,7 Prozent auf 201.672 und konnte damit auch den 65. Monat in Folge zulegen.

Auch bei den deutschen Autobauern gab es unterschiedliche Vorzeichen: Bei Volkswagen stand ein Minus von etwa acht Prozent auf rund 32.332 Wagen, bei der Konzern-Tochter Audi hingegen ein Plus von fast zehn Prozent auf knapp 18.794. BMW steigerte seinen Absatz um zwei Prozent auf 32.864, Daimler mit den Marken Mercedes und Smart um 3,2 Prozent auf 31.250. Porsche kam auf ein Plus von 10,3 Prozent auf 5008 Wagen.

(Reuters)

 

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23.07.2015 14:39
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General Motors mit Gewinnsprung dank SUV-Boom

23.07.2015 14:33

DETROIT (awp international) - Starke SUV-Verkäufe im US-Heimatmarkt und in China haben General Motors (GM) einen sprunghaften Gewinnanstieg beschert. Im zweiten Quartal stieg der Überschuss verglichen mit dem Vorjahreszeitraum von 0,2 Milliarden auf 1,1 Milliarden US-Dollar (1,0 Mrd Euro), wie der grösste US-Autohersteller am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten mit weniger gerechnet - die Aktie stieg vorbörslich um mehr als sechs Prozent. Im Vorjahr hatte das Rückruf-Debakel wegen defekter Zündschlösser allerdings auch hohe Sonderkosten verursacht.

GM-Chefin Mary Barra sprach von einem starken Quartal: "Wir haben von der robusten Autoindustrie in Nordamerika und von unserer Stärke in China profitiert." Obwohl sich das Wachstum in China zuletzt abschwächte, wurde der Konzern dort mehr SUV und Luxusmodelle los. Insgesamt ging der weltweite Umsatz der Opel-Mutter dennoch um 1,4 auf 38,2 Milliarden Dollar zurück. In Europa und Südamerika tat sich GM weiter schwer. In Venezuela wurden 0,6 Milliarden Dollar wegen des Verfalls der Landeswährung Bolivar abgeschrieben./hbr/DP/jha

(AWP)

 

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13.05.2015 08:36
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Hunderttausende GM zurück in die Garage
 

Der grösste US-Autobauer General Motors ruft in Nordamerika wegen möglicher technischer Probleme etwa 522 000 Wagen zurück.

Laut einer GM-Mitteilung vom Dienstag sind rund 469 000 Pkw vom Typ Chevrolet Malibu aus den Modelljahren 2011/2012 sowie weitere fast 52 930 SUV und Pickup-Trucks der Marken Chevrolet Colorado und GMC Canyon vom Jahrgang 2015 betroffen.

Bei den Malibus könne sich eine Halterung der Sicherheitsgurte mit der Zeit lösen, bei den anderen Fahrzeugen seien die Sitze möglicherweise nicht ordentlich angebracht. Der Opel-Mutterkonzern wisse von keinen Unfällen in diesem Zusammenhang.

(AWP)

 

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16.04.2015 08:28
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Richter: GM haftet nicht für Todesopfer durch defekte Zündschlösser

16.04.2015 08:25

NEW YORK (awp international) - Der grösste US-Autohersteller General Motors könnte im Rechtsstreit um defekte Zündschlösser mit tödlichen Unfallfolgen Entschädigungen in Milliardenhöhe entkommen. Richter Robert E. Gerber entschied am Mittwoch (Ortszeit) in New York, das Unternehmen könne für die meisten Opfer nicht haftbar gemacht werden. Grund ist die Insolvenz, die der Konzern 2009 durchlaufen hatte.

GM kann laut dem Richterspruch in diversen Verfahren, die Millionen zurückgerufene Wagen betreffen, nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Die aus der Insolvenz hervorgegangene Firma könne nicht für die Fehler ihrer Vorgängergesellschaft verantwortlich gemacht werden.

Wegen einer Fehlfunktion konnten die Zündschlüssel bei Fahrzeugen von GM in voller Fahrt in die Aus-Position springen. Mindestens 84 Unfalltote werden mit diesen Defekten in Zusammenhang gebracht. Laut Klägeranwalt Bob Hilliard wird die Entscheidung von Richter Gerber GM Rechtskosten von sieben bis zehn Milliarden Dollar (6,5 bis 9,3 Mrd Euro) sparen.

"Hunderte Opfer und deren Familien werden heute Abend für immer der Gerechtigkeit beraubt ins Bett gehen", erklärte Hilliard in einem Statement. GM bade indes in Milliarden und könne den Toten und Verletzten nun möglicherweise den Rücken zuwenden. Die Kläger werfen GM vor, die Zündschloss-Probleme über Jahre verschwiegen zu haben./hbr/DP/stb

(AWP)

 

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07.04.2015 08:33
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Kanada verkauft Anteil an General Motors
 

Die kanadische Regierung hat ihre Aktien des US-Autobauers General Motors abgestossen.

Wie das kanadische Finanzministerium mitteilte, verkaufte die Regierung die GM-Beteiligung von umgerechnet 2,6 Mrd. Fr. Euro an die Investmentbank Goldman Sachs.

Dabei handelt es sich den Angaben zufolge um 73,4 Millionen Aktien, was wiederum 4,5 Prozent des Kapitals des Autoherstellers entspricht. Im Jahr 2009 hatten die kanadische Regierung sowie die Provinz Ontario eine zwölfprozentige Beteiligung erstanden, um das angeschlagene Unternehmen zu stützen.

Ontario verkaufte seinen Anteil im Februar. Die kanadische Zentralregierung dürfte mit diesem Schritt nun eine Rückkehr zu einem ausgeglichenen Haushalt anstreben. Ottawa will am 21. April einen Budgetentwurf vorlegen.

(AWP)

 

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31.03.2015 08:27
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GM bestätigt mindestens 77 Todesfälle wegen defekter Zündschlösser

31.03.2015 06:36



New York (awp/sda/afp) - Im Skandal um den verspäteten Rückruf von Fahrzeugen mit defekten Zündschlössern hat der US-Autohersteller General Motors (GM) mittlerweile 77 Todesfälle eingeräumt. Das teilte am Montag der Anwalt Kenneth Feinberg mit, der einen GM-Entschädigungsfonds verwaltet.

Derzeit würden noch 89 Schadenersatzforderungen wegen Todesfällen geprüft. Ursprünglich hatte der Konzern von lediglich 13 Todesfällen gesprochen. GM zahlt für jedes Todesopfer mindestens eine Million Dollar, für hinterbliebene Ehepartner und Unterhaltsberechtigte sollen je 300'000 Dollar fliessen.

Dazu kommen weitere Entschädigungszahlungen für Verletzungen. Nach Ablauf der Antragsfrist am 31. Januar hatte Feinberg erklärte, dass seit August mehr als 4000 Forderungen nach Schadenersatz bei dem Fonds eingegangen seien. Mehr als 1200 Anträge werden den aktuellen Angaben zufolge noch geprüft.

General Motors hatte vor rund einem Jahr 2,6 Millionen Autos zurückrufen müssen, weil die Zündschlösser während der Fahrt in die Aus-Position springen und so neben dem Motor auch die Elektronik ausschalten können. Dies kann dazu führen, dass Airbags, Servolenkung und Bremskraftverstärker ausfallen.

Dem Unternehmen wird vorgeworfen, die Lösung des Problems verschleppt zu haben. Im Mai 2014 akzeptierte GM wegen der verspäteten Rückrufe die Zahlung einer Geldbusse von 35 Millionen Dollar an die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA.

Qualitätsüberprüfung eingeleitet

Landesweit reichten Anwälte Sammelklagen gegen General Motors ein. Während das Unternehmen Unfallopfer und ihre Familien entschädigen will, wehrt es sich gegen die Forderungen eines Grossteils der Autobesitzer, die Reparaturkosten oder einen Wertverlust geltend machen wollen.

Als Reaktion auf die Zündschlossaffäre hatte Konzernchefin Mary Barra eine Qualitätsüberprüfung bei GM-Modellen eingeleitet, die weitere Rückrufe zur Folge hatte. Der Konzern holte seit Jahresbeginn 2014 weltweit mehr als 30 Millionen Autos wegen verschiedener Mängel in die Werkstätten. Besonders betroffen ist der nordamerikanische Markt.

(AWP)

 

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17.02.2015 08:21
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GM räumt mindestens 56 Todesopfer wegen defekter Zündschlösser ein

17.02.2015 06:30



DETROIT (awp international) - Der US-Autobauer General Motors räumt mindestens 56 Todes- und 87 Verletzungsopfer wegen defekter Zündschlösser ein. Das zeigt eine am Montag (Ortszeit) veröffentlichte Statistik des von GM beauftragten Anwalts Kenneth Feinberg. In der Vorwoche hatten die Zahlen noch bei 52 beziehungsweise 79 gelegen.

GM hat wegen der fehlerhaften Zündschlösser, die bei voller Fahrt in die "Aus"-Position springen können, Millionen von Wagen zurückgerufen und einen Entschädigungsfonds für Verunglückte sowie deren Angehörige eingerichtet. Insgesamt sind dort Forderungen für 478 Todes- und 3546 Verletzungsopfer eingegangen. 1388 Fälle werden noch geprüft./hbr/DP/stk

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04.02.2015 16:34
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GM verdient mehr als erwartet - Opel bleibt tief im Minus

04.02.2015 16:10



DETROIT/RÜSSELSHEIM (awp international) - Massen-Rückrufe wegen defekter Zündschlösser können den US-Autoriesen General Motors nicht ausbremsen: Die Geschäfte liefen zuletzt deutlich besser als erwartet, wie der am Mittwoch veröffentlichte Finanzbericht zeigt. Die deutsche Tochter Opel steckt hingegen weiter tief in den roten Zahlen - der Rubelverfall und hohe Ausgaben für die Schliessung des Werks in Bochum haben das Ergebnis 2014 schwer belastet.

GM erhöhte den Nettogewinn im vierten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 0,9 Milliarden auf 1,1 Milliarden Dollar (0,96 Mrd Euro). Die Markterwartungen wurden damit übertroffen. Die Aktie stieg vorbörslich um knapp vier Prozent. "Ein starkes viertes Quartal" habe trotz aller Herausforderungen geholfen, 2014 gute Ergebnisse im Kerngeschäft zu liefern, sagte GM-Chefin Mary Barra. Der Umsatz ging zum Jahresende allerdings leicht zurück auf 39,6 Milliarden Dollar.

Die Kosten für Rückrufe drückten das Ergebnis im Gesamtjahr um 2,8 Milliarden Dollar vor Steuern. Unter dem Strich machte GM 2014 aber dennoch einen Gewinn in gleicher Grössenordnung. Der Konzern räumt wegen defekter Zündschlösser, die bei voller Fahrt zum Kontrollverlust führen können, inzwischen mindestens 51 Todes- und 77 Verletzungsopfer ein. Es dürften weitere folgen, denn viele Fälle werden noch geprüft.

Den Absatz konnte die Zündschloss-Misere jedoch nicht bremsen: Die Opel-Mutter baute den Umsatz 2014 leicht auf 155,9 Milliarden Dollar aus und meldete einen Verkaufsrekord von 9,9 Millionen Autos und Trucks - zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Im Januar dominierte GM mit 18 Prozent mehr verkauften Fahrzeugen als im Vorjahr den US-Markt. Schwer tut sich der Konzern allerdings weiterhin mit dem Europa-Geschäft und der deutschen Tochter Opel.

Im Gesamtjahr schrieb GM in Europa ein operatives Minus von fast 1,4 Milliarden Dollar (1,2 Mrd Euro), wie der Konzern in Detroit mitteilte. Das Ergebnis umfasse Sonderkosten von 700 Millionen Dollar für die Abwicklung der Fabrik im Ruhrgebiet. Weitere 200 Millionen Dollar kosteten Wechselkursschwankungen in Russland. Damit hat sich der Verlust im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöht, als die Amerikaner in Europa 869 Millionen Dollar verloren.

Dennoch sieht sich der Autobauer auf Kurs. "Gemeinsam haben wir das operative Resultat von Opel/Vauxhall verbessert, die Verkaufszahlen gesteigert und Marktanteile hinzugewonnen, obwohl das Marktumfeld noch schwieriger geworden ist", schrieb Opel-Chef Karl-Thomas Neumann in einem Rundbrief an die Mitarbeiter: "Das ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu unserem Ziel, im Jahr 2016 wieder profitabel zu werden." Die hohen Belastungen der Werksschliessung fallen 2015 weg./hbr/hqs/DP/she

(AWP)

 

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30.01.2015 08:29
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GM setzt Fertigung in Russland für zwei Monate aus

29.01.2015 21:59



Detroit (awp/sda/reu) - GM legt für zwei Monate die Produktion in Russland still. Als Grund nannte ein europäischer Sprecher des US-Konzerns am Donnerstag die Schwäche und Volatilität des Rubel. Das Werk in St. Petersburg werde von Mitte März bis Mitte Mai die Produktion einstellen.

Zudem würden die Preise erhöht. Die Zeitung "Kommersant" hatte zuerst von dem Fertigungsstopp berichtet. Einem Branchenverband zufolge fiel der GM-Absatz in Russland im vergangenen Jahr um 26 Prozent auf etwa 258'000 Fahrzeuge, der Absatz aller Hersteller dagegen um 10,3 Prozent.

Für 2015 erwartet der Verband einen Rückgang von 24 Prozent, was andere Experten für zu optimistisch halten. Der Rubel ist unter anderem wegen der Ukraine-Sanktionen unter Druck.

(AWP)

 

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15.01.2015 08:15
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GM meldet neuen Verkaufsrekord - bleibt aber hinter VW

15.01.2015 06:32



DETROIT (awp international) - Der grösste US-Autohersteller General Motors hat im vergangenen Jahr so viele Fahrzeuge weltweit verkauft wie nie zuvor. Die Opel-Mutter meldete am Mittwoch in Detroit einen Gesamtabsatz von 9,9 Millionen Autos und Trucks für 2014 - zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Für einen Branchenrekord reicht es damit aber nicht - Wettbewerber Volkswagen hat zum ersten Mal die Marke von zehn Millionen verkauften Fahrzeugen geknackt. Auch dem Weltmarktführer Toyota dürfte dies gelingen, die Zahlen der Japaner werden in der nächsten Woche erwartet.

GM steigerte seine Verkäufe in China um zwölf Prozent und in den USA um fünf Prozent. In Südamerika und Europa schwächelten die Geschäfte hingegen. Die deutsche Tochter Opel hatte ihre Zahlen bereits vergangene Woche veröffentlicht und ein Plus von drei Prozent zum Vorjahr auf gut eine Million verkaufte Autos in Europa bekanntgegeben, was vom Konzern als grosser Erfolg gewertet wird. "Die voranschreitende Revitalisierung bei Opel hat uns zu einem weiteren Rekordjahr verholfen", sagte GM-Chefin Mary Barra.

Massenrückrufe in den USA konnten die GM-Kunden nicht vergraulen. Das ganze Jahr über war der Konzern mit einem Skandal um fehlerhafte Zündschlösser in den Schlagzeilen. Der technische Defekt, der in voller Fahrt zum totalen Kontrollverlust über das Fahrzeug führen kann, hat laut GM bislang mindestens 45 Todesopfer gefordert. Es dürften weitere dazukommen, viele Fälle werden noch geprüft. Etwa 30 Millionen Fahrzeuge mussten weltweit in die Werkstätten beordert werden. Der Konzern hat Hunderte Millionen Dollar für Entschädigungen zurückgelegt./hbr/DP/enl

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12.01.2015 16:07
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GM bläst zum Grossangriff auf Tesla - hat Elektroauto in der Pipeline

12.01.2015 15:37



DETROIT (awp international) - General Motors will den Markt für Elektroautos aufmischen - und damit vor allem den Branchenpionier Tesla unter Druck setzen. Die Opel-Mutter stellte am Montag zum Auftakt der Detroit Auto Show den Chevrolet Bolt vor, einen Stromer für den Massenmarkt mit einer Reichweite von 200 Meilen (rund 322 Kilometer). "Die Kunden verlangen mehr Reichweite - und wir liefern", sagte GM-Chefin Mary Barra bei der Präsentation des Konzepts, und sprach vom "Elektroauto für jedermann".

Das Auto solle 2017 mit reinem Elektroantrieb für einen vergleichsweise günstigen Preis von etwa 30 000 US-Dollar auf den Markt kommen, so Barra. GM verkauft seit Ende 2010 den Chevrolet Volt, der zwar einen Elektroantrieb hat - aber auch einen Verbrennungsmotor. Neben dem Bolt-Konzept stellte der Konzern auch eine neue Volt-Version in Detroit vor. Die Pläne von GM stellen vor allem eine Attacke auf das Silicon-Valley-Unternehmen Tesla dar, das ausschliesslich Elektroautos produziert./hbr/so/DP/jha

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12.12.2014 08:21
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GM investiert in Mexiko 4 Milliarden Euro bis 2018

12.12.2014 06:32



MEXIKO-STADT (awp international) - Der US-Autobauer GM will bis 2018 umgerechnet 4 Milliarden Euro für die Modernisierung seiner vier Werke in Mexiko ausgeben. Damit könnte die Firma ihre Produktionskapazitäten in dem lateinamerikanischen Land nahezu verdoppeln, wie aus der offiziellen Ankündigung am Donnerstag in Mexiko-Stadt hervorging. Aus dem Investitionsschub verspricht sich die mexikanische Regierung die Schaffung von mehr als 5000 Arbeitsplätzen.

Bei den vier mexikanischen GM-Standorten sind rund 14 000 Menschen beschäftigt. Das US-Unternehmen ist damit der zweitwichtigste Autohersteller in dem Land. In den vergangenen Jahren ist die Branche kontinuierlich gewachsen in dem inzwischen siebten Automobilstandort der Welt.

Zwischen Januar und November verzeichnete GM einen Exportzuwachs von 5,6 Prozent in Mexiko. Wichtigster Absatzmarkt sind die USA. Neben japanischen und US-Konzernen produzieren künftig auch alle grossen deutschen Automobilhersteller in Mexiko. Im Juli kündigte BMW die Eröffnung einer Fabrik für 2019 an./aso/ris/DP/zb

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02.12.2014 08:40
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GM ruft gut 270 000 Wagen wegen Scheinwerfer-Problemen zurück

01.12.2014 22:18



DETROIT (awp international) - Der US-Autobauer General Motors beordert in Amerika erneut Hunderttausende Fahrzeuge in die Werkstätten. Schuld ist allerdings nicht der berüchtigte Zündschloss-Defekt, sondern ein Problem mit den Scheinwerfern, wie ein Sprecher am Montag mitteilte. Abblend- und Tagfahrlicht könnten vorübergehend oder sogar dauerhaft ausgehen. Betroffen seien ingesamt knapp 273 200 Wagen der Marken Buick, Chevrolet, Saab, GMC und Isuzu aus Modelljahrgängen von 2006 bis 2009. Das Unternehmen habe bislang nicht klären können, ob die Mängel Unfälle verursacht hätten, heisst es in der Mitteilung. Die Opel-Mutter GM musste in diesem Jahr bereits etliche Millionen Fahrzeuge reparieren, die meisten wegen fehlerhafter Zündschlösser. Mindestens 36 Todesopfer hat dieser Defekt laut GM verursacht. Es dürften noch mehr werden, da die Ermittlungen noch laufen./hbr/DP/he

(AWP)

 

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10.11.2014 08:22
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GM: Zündschloss-Skandal spitzt sich zu
 

Im Zündschloss-Skandal bei General Motors (GM) gerät der Autokonzern durch einen Zeitungsbericht zusätzlich unter Druck.

Laut "Wall Street Journal" ordnete die Opel-Mutter bereits knapp zwei Monate vor ihrer Warnmitteilung an die Sicherheitsbehörden den Austausch von einer halben Million Zündschlössern an. Dies gehe aus einem Email-Verkehr zwischen GM und dem Zulieferer Delphi hervor. Die Schreiben datierten von Mitte Dezember 2013. Erst im Februar 2014 gab das Unternehmen seinen Rückruf bekannt. Von GM und Delphi waren am Sonntag zunächst keine Stellungnahmen zu bekommen.

GM hat in der Angelegenheit 2,6 Millionen Fahrzeuge zurückgerufen. Bei den Wagen bestand die Gefahr, dass der Zündschlüssel unbeabsichtigt in die Aus-Position springt. Dadurch könnte während der Fahrt der Motor ausgehen und elektronische Systeme wie Servolenkung, Bremskraftverstärker und Airbags abschalten. Der Skandal ist besonders brisant, weil der Defekt im Konzern schon seit Jahren bekannt war.

Bislang sind in 61 Fällen Schadenersatzforderungen als berechtigt anerkannt worden. In 30 Fällen kamen Menschen ums Leben, in 31 kam es zu Verletzungen. Ein erster Prozess gegen GM in diesem Zusammenhang soll am 11. Januar beginnen. Dabei geht es auch um andere Sicherheitsprobleme.

(Reuters)

 

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03.10.2014 08:24
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Die Rückrufaktion bei GM reisst nicht ab
 

Der US-Autobauer General Motors muss erneut mehrere zehntausend Autos in die Werkstätten beordern.

Die Opel-Mutter habe insgesamt 117'651 Fahrzeuge in den USA, Kanada und Mexiko in die Werkstätten beordert, sagte ein Sprecher des Unternehmens am Donnerstagabend (Ortszeit).

Betroffen seien Wagen der Marken Chevrolet, Cadillac und Buick sowie GMC-Trucks aus dem Modelljahr 2013 bis 2014. Ausnahmsweise liegt das Problem nicht in defekten Zündschlössern, wegen denen GM in diesem Jahr bereits etliche Millionen an Autos zurückrufen musste.

Diesmal bestehe wegen eines fehlerhaften Kontrollmoduls im Fahrgestell Kurzschlussgefahr. Die Wagen könnten dadurch möglicherweise gestoppt werden oder nicht gestartet werden.

4500 der betroffenen Fahrzeuge stehen dem Sprecher zufolge noch unverkauft bei Händlern in den USA. Sie sollen erst nach den notwendigen Reparaturen an Kunden ausgeliefert werden. Allerdings sei noch nicht abzusehen, wann die nötigen Ersatzteile eintreffen.

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02.10.2014 11:46
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Wir sind jetzt bei einem Kurs von $32.49 und bei einem Kursziel von $43. Hat sich nicht viel verändert in den letzten Jahren. http://bit.ly/1CGa3ws

Trotzdem glaube ich noch an diese Firma, sind sie doch noch einer der grössten Authersteller der Welt.

26.09.2014 08:23
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GM ist wieder ein solides Investment
 

Trotz der anhaltenden Probleme mit defekten Zündschlössern hat die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) die Kreditbewertung für General Motors angehoben.

Erstmals seit neun Jahren hat der US-Autobauer wieder ein "Investmentgrade-Rating", wie S&P am Donnerstagabend (Ortszeit) mitteilte.

Die Bonitätsnote liegt damit im nicht spekulativen Bereich, die Anleihen der Opel-Mutter GM gelten nach Ansicht der Kreditwächter als solide Investition. Der Ausblick für das Rating ist "stabil", es sind also vorerst keine Umstufungen zu erwarten.

Die Anhebung der Bewertung von "BB+" auf "BBB-" begründet S&P mit gesunkenen geschäftlichen Risiken wegen einer breiteren Aufstellung der Ertragsbasis. Die Zündschloss-Probleme, die zu mindestens 21 Toten und fast 30 Millionen Rückrufen führten, bezeichnen die Bonitätsprüfer als "negativen Faktor" für die Kreditnote.

(AWP)

 

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25.09.2014 08:29
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GM bietet Opfern von Zündschloss-Skandal Geld an

25.09.2014 06:36



Detroit (awp/sda/reu) - Der Entschädigungsfonds der Opel-Mutter General Motors (GM) hat sich im Skandal um fehlerhafte Zündschlösser erstmals mit konkreten Summen an die Opfer oder deren Hinterbliebene gewendet. Rund 15 Menschen seien diese Woche Offerten unterbreitet worden, teilte die zuständige Anwaltskanzlei am Mittwoch mit.

Details zu den einzelnen Fällen wurden nicht genannt. GM hat insgesamt 400 Millionen Dollar zurückgelegt. Der Kanzlei liegen bislang rund 850 Anträge auf Entschädigung vor.

Die technischen Probleme führten dieses Jahr zum Rückruf von 2,6 Millionen Autos des US-Konzerns. Bei den Wagen bestand die Gefahr, dass der Zündschlüssel unbeabsichtigt in die Aus-Position springt. Dadurch könnte während der Fahrt der Motor ausgehen und elektronische Systeme wie Servolenkung, Bremskraftverstärker und Airbags abschalten. Mindestens 19 Todesfälle werden damit in Zusammenhang gebracht.

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24.07.2014 16:35
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General Motors legt Hunderte Millionen für Unfallopfer beiseite (AF)

24.07.2014 16:02



DETROIT (awp international) - General Motors greift für die Entschädigung von Opfern des jahrelang verschleppten Zündschloss-Rückrufs tief in die Tasche. Der Opel-Mutterkonzern legt 400 Millionen US-Dollar (300 Mio Euro) dafür zur Seite. Die benötigte Summe könne letztlich aber auf 600 Millionen Dollar ansteigen, teilte GM am Donnerstag in Detroit mit. Die Schätzungen seien mit grossen Unsicherheiten behaftet.

GM-Ingenieure hatten etwa ein Jahrzehnt lang Anzeichen für Mängel bei 2,6 Millionen Kompaktwagen ignoriert. Die Zündschlüssel konnten bei voller Fahrt in die "Aus"-Position zurückspringen. GM selbst geht von 13 Toten bei Unfällen aus. Die Opferzahl könnte aber noch deutlich höher liegen. Der Konzern hat einen Fonds aufgesetzt, um Hinterbliebene oder Verletzte zu entschädigen.

Der Skandal hatte die neue GM-Chefin Mary Barra dazu veranlasst, Fahrzeuge des Konzerns systematisch auf Fehler hin zu untersuchen. Mittlerweile gibt es 60 einzelne Rückrufe für annähernd 29 Millionen Wagen weltweit. Erst am Mittwoch hatte GM weitere Wagen in die Werkstätten gebeten wegen falsch befestigter Sitze, unzuverlässiger Blinker und ausfallende Servolenkungen.

Die veranschlagten Kosten für die Reparaturen plus die Entschädigungen liessen den Konzerngewinn im zweiten Quartal auf unterm Strich 190 Millionen Dollar einbrechen. Vor einem Jahr hatte GM in dem Dreimonatszeitraum noch 1,2 Milliarden Dollar verdient. Die Rückrufe hatten dem Konzern schon das erste Quartal verhagelt. Für mögliche künftige Rückrufe kalkuliert GM vorsichtshalber rund 900 Millionen Dollar ein.

Trotz des Debakels, das fast ausschliesslich Nordamerika betrifft, bleibt der Heimatmarkt der Gewinnbringer für den Konzern aus Detroit. Die US-Kunden hatten sich bis zuletzt nicht vom Kauf eines Chevrolet, Buick, Cadillac oder GMC abschrecken lassen. Das grundlegende Geschäft sei "stark", versicherte Barra. Der Konzernumsatz stieg leicht auf 39,6 Milliarden Dollar.

Dazu trugen auch die Tochter Opel und ihre britische Schwestermarke Vauxhall bei, die sich langsam aus der Krise kämpfen. Der Umsatz von GM in Europa stieg von 5,6 Milliarden Dollar vor einem Jahr auf 6,0 Milliarden Dollar. Der Fahrzeug-Absatz legte um 3 Prozent auf 293 000 verkaufte Opels und Vauxhalls zu.

Im zweiten Quartal 2014 schrieb GM in Europa allerdings noch ein operatives Minus von 305 Millionen Dollar. Davon seien aber zwei Drittel auf Sonderkosten vor allem für die Abwicklung des Bochumer Werks zurückzuführen, erklärte der Konzern. Im Vorjahreszeitraum hatte GM in Europa - damals noch mit der Marke Chevrolet, die Europa inzwischen weitgehend verlassen hat - einen Verlust von 114 Millionen Dollar ausgewiesen.

In einem Rundbrief an die Mitarbeiter, der der dpa vorliegt, schrieb Opel-Finanzvorstand Michael Lohscheller: "Im zweiten Quartal konnten wir das operative Ergebnis stabilisieren. Allerdings schlagen erneut substanzielle Sonderbelastungen zu Buche, die unser Ergebnis auch im weiteren Jahresverlauf spürbar beeinflussen werden." Das Aus der Autofertigung im Ruhrgebiet zum Jahresende kostet das Unternehmen mehr als 600 Millionen Euro. Insgesamt zeigten die Ergebnisse, dass GM in Europa weiter auf dem richtigen Weg sei, betonte Lohscheller.

Dem Rivalen Ford war es durch einen Stellenabbau und neue Modelle gelungen, nach einer dreijährigen Durststrecke einen operativen Quartalsgewinn in Europa von 14 Millionen Dollar einzufahren./das/hqs/DP/jha

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01.07.2014 08:35
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GM ruft Millionen weitere Wagen wegen Zündschlössern zurück

01.07.2014 08:21



DETROIT (awp international) - Tödliche Unfälle wegen defekter Zündschlösser führen erneut zu einem Massenrückruf bei General Motors . Bei 7,6 Millionen älteren Limousinen der Marken Chevrolet, Oldsmobile und Pontiac kann sich der Zündschlüssel ungewollt verstellen. Ein ähnliches Problem haben weltweit 616 000 neuere Chevrolet-Karossen.

Bei sieben Unfällen mit den älteren Limousinen starben nach Firmenangaben drei Menschen und acht wurden verletzt. Es sei aber noch nicht abschliessend geklärt, ob der Defekt zu den Unfällen geführt habe, teilte die Opel-Mutter am Montag in Detroit mit. Der Aktienkurs des Unternehmens fiel im späten New Yorker Handel leicht.

Nur Stunden zuvor hatte GM einen Fonds zur Entschädigung von Insassen vorgestellt, die bei Unfällen mit älteren Kompaktwagen getötet oder verletzt worden waren. Dieser jahrelang ignorierte Defekt bei Zündschlössern hatte nach Firmenangaben 13 Tote gefordert und die ganze Rückruf-Welle ins Rollen gebracht.

"Unsere Kunden verdienen mehr als das, was wir ihnen mit diesen Wagen geboten haben", erklärte Firmenchefin Mary Barra zu den neuerlichen Rückrufen. Insgesamt waren es sechs Stück an der Zahl, die weltweit 8,4 Millionen Fahrzeuge der Modelljahre 1997 bis 2014 betreffen. Opel-Modelle waren nicht darunter, allerdings der Saab-SUV 9-7X.

Neben den Zündschlössern macht in der neuerlichen Rückruf-Welle vor allem die Elektronik Probleme. "Wenn uns irgendein anderes Problem bekannt wird, werden wir angemessen und ohne Zögern handeln", versprach Barra. Sie versucht auf diese Weise, das Vertrauen der Kunden in den Hersteller zu bewahren. Bis zuletzt waren die Verkäufe im besonders betroffenen US-Markt sogar gestiegen.

Die seit Jahresbeginn amtierende Konzernchefin lässt nach dem Bekanntwerden der Schlampereien bei den Kompaktwagen systematisch nach Fehlern fahnden. Seit Jahresbeginn hat der Konzern Rückrufe angestossen, die grob gerechnet 29 Millionen Wagen umfassen. Das sind etwa drei Jahresproduktionen.

Die Kosten für die Reparaturen steigen durch die jüngsten Rückrufe um weitere 500 Millionen Dollar auf insgesamt rund 2,5 Milliarden Dollar (1,8 Mrd Euro) seit Jahresbeginn. Der Konzern hatte wegen des verschleppten Rückrufs überdies eine Strafe von 35 Millionen Dollar an die Verkehrssicherheitsbehörde zahlen müssen. Oben drauf kommen die Auszahlungen durch den Entschädigungsfonds.

Der vom US-Autohersteller bestellte Anwalt Kenneth Feinberg versprach am Montag eine "schnelle Entschädigung", die im Einzelfall bei einem Millionenbetrag liegen kann. Eine Obergrenze für den gesamten Entschädigungsfonds gibt es nicht. Die genaue Summe richtet sich nach dem Alter, der Schwere der Verletzungen und im Todesfall auch danach, ob jemand eine Familie zu versorgen hatte.

Knackpunkt könnte aber werden, wen Feinberg und sein Team als Unfallopfer anerkennen. Verbraucherschützer kommen alleine bei den Kompaktwagen auf mehr als 300 Tote. Feinberg verwies darauf, dass zunächst die Anträge überprüft werden müssten. Die Unfälle liegen zumeist schon Jahre zurück.

Bei den 2,6 Millionen älteren Kompaktwagen war der Schalter des Zündschlosses zu schwach ausgelegt, weshalb der Zündschlüssel während der Fahrt zurückspringen kann. Das schaltet nicht nur den Motor, sondern auch Bremskraftverstärker, Servolenkung und schlimmstenfalls die Airbags ab. GM-Ingenieure ignorierten den Mangel trotz früher Anzeichen mehr als zehn Jahre lang.

Es laufen bereits eine ganze Reihe von Schadenersatz-Klagen von Unfallopfern gegen das Unternehmen, doch deren Ausgang ist ungewiss. Rein rechtlich könnte es sein, das die heutige GM wegen der Insolvenz 2009 für die älteren Unfälle gar nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden kann. Auch Autobesitzer, die eine Wertminderung ihrer Wagen sehen, klagen gegen GM./das/DP/fbr

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26.06.2014 09:01
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General Motors: Rückrufe nehmen kein Ende
 

Der US-Autokonzern General Motors bereitet sich erneut auf den nächsten Rückruf von mehreren tausend Autos vor.

Diesmal geht es um Airbag-Probleme beim Chevrolet-Modell Cruze, wie der grösste US-Autohersteller mitteilte. Betroffen sein dürften 33'000 Fahrzeuge der Baujahre 2013 und 2014.

Es besteht laut General Motors (GM) die Gefahr, dass der Fahrer-Airbag bei einem Unfall nicht ausgelöst wird. GM hat bereits in diesem Jahr 21'000 Cruze-Fahrzeuge aus dem Modelljahr 2012 wegen Airbag-Problemen zurückgerufen.

Insgesamt rief der Konzern 2014 weltweit rund 20 Millionen Autos in 44 Fällen zur Reparatur. Im Mittelpunkt der Pannenserie steht ein Zündschloss-Defekt, der seit Jahren im Unternehmen bekannt war und zu mindestens 13 Todesfällen geführt haben soll.

Die betroffenen Airbags stammen vom japanischen Zulieferer Takata, der selbst im Zentrum eines Rückrufskandals steht. Mehr als zehn Millionen Autos mussten in den vergangenen fünf Jahren zurückgerufen werden, weil Takata-Airbags explodieren könnten.

Vor allem die japanischen Hersteller Toyota, Honda, Nissan und Mazda sind betroffen, aber auch BMW. Beide Defekte stehen den Angaben zufolge nicht in direktem Zusammenhang.

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21.05.2014 15:37
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Weitere 218 000 Autos von General Motors müssen in die Werkstatt

21.05.2014 15:31



DETROIT (awp international) - Die nächsten Autos von General Motors müssen zur Reparatur. Nachdem der Konzern am Dienstag mehr als 2,4 Millionen Wagen in den USA wegen diverser Mängel in die Werkstätten gebeten hatte, folgten am Mittwoch weitere gut 218 000 Autos. Die Unterlagen seien am Vortag noch nicht fertig gewesen, erklärte ein Firmensprecher. GM hat damit in diesem Jahr 29 einzelne Rückrufe angestossen mit einer Gesamtzahl von 13,8 Millionen Fahrzeugen alleine in den USA.

In den neuesten Fällen geht es um den Chevrolet Aveo und Optra der Modelljahre 2004 bis 2008. Hier kann es zu einer Überhitzung des Steuermoduls für das Tagfahrlicht kommen und dadurch schlimmstenfalls zu einem Brand. Ob auch Fahrzeuge im Ausland betroffen sind, war zunächst unklar. General Motors veranschlagt für alle in diesem Jahr verkündeten Reparaturen 1,7 Milliarden Dollar (1,2 Mrd Euro), wovon 400 Millionen Dollar auf die Rückrufe des zweiten Quartals entfallen./das/DP/edh

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15.05.2014 17:39
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GM muss erneut Fahrzeuge zurückrufen
 

General Motors ruft erneut Millionen Fahrzeuge wegen Sicherheitsproblemen in die Werkstätten zurück.

Es seien insgesamt 2,7 Millionen Wagen in den USA betroffen, teilte General Motors (GM) am Donnerstag mit. Die Aktion sei das Ergebnis einer stärkeren Konzentration auf die Sicherheit der Fahrzeuge. Die Bilanz für das zweite Quartal 2014 werde dadurch wohl mit 200 Millionen Dollar belastet. GM-Aktien fielen an der Wall Street um knapp 1 Prozent. 2,6 Millionen GM-Fahrzeuge sind derzeit bereits von einer anderen Rückrufaktion betroffen.

Allein 2,4 Millionen Autos müssten jetzt wegen möglichen Mängeln an den Rücklichtern zur Überprüfung, teilte der grösste US-Autobauer mit. Gut 100'000 Fahrzeuge des Typs Chevrolet Corvette seien wegen Problemen mit dem Abblendlicht und 140'000 Fahrzeuge vom Typ Chevrolet Malibu wegen Problemen bei der Bremskraftverstärkung betroffen. "Die Sicherheit der Kunden steht im Zentrum dessen, wie GM-Fahrzeuge entwickelt und produziert werden", erklärte GM-Manager Jeff Boyer. Das werde durch die neuen Bekanntmachungen in die Praxis umgesetzt. Wie viele Autos ausserhalb den USA betroffen sind, war zunächst nicht bekannt.

Bei der anderen Rückrufaktion geht es um den Austausch defekter Zündschlösser. Unter bestimmten Umständen kann sich der Motor ausschalten. Auch Servolenkung, Bremskraftverstärker und Airbags funktionieren dann nicht mehr. Mit den beanstandeten Teilen werden mindestens 13 Todesfälle in Verbindung gebracht.

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26.02.2014 08:16
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GM ruft nach tödlichen Unfällen fast 1,4 Millionen Wagen zurück

25.02.2014 21:57



DETROIT (awp international) - Der Opel-Mutterkonzern General Motors weitet einen Rückruf wegen fehlerhafter Zündschlösser auf 1,37 Millionen Fahrzeuge aus. Bei älteren Autos der Marken Chevrolet, Pontiac und Saturn kann der Zündschlüssel während der Fahrt in die Aus-Position zurückspringen, wie der Hersteller am Dienstag in Detroit erklärte.

Das schaltet nicht nur den Motor aus, sondern auch die meisten elektrischen Systeme. Nach Angaben des Autokonzerns könnten Unfälle mit 13 Toten damit in Verbindung stehen; die Front-Airbags hatten sich in insgesamt 31 gemeldeten Fällen nicht geöffnet.

Vor zwei Wochen umfasste der in den USA und Kanada gestartete Rückruf erst halb so viele Fahrzeuge. GM beorderte nun jedoch weitere Modelle aus den Jahren 2003 bis 2007 zur Reparatur in die Werkstätten. Nordamerika-Chef Alan Batey räumte Versäumnisse bei der Aufklärung der technischen Probleme ein. "Es tut uns sehr leid, und wir arbeiten daran, die Sache so schnell wie möglich richtigzustellen."/das/DP/he

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06.02.2014 17:09
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General Motors halbiert Verluste in Europa - Opel kriegt die Kurve (AF)

06.02.2014 15:36



DETROIT/RÜSSELSHEIM (awp international) - Beim Autobauer Opel zeigt der harte Sanierungskurs der US-Konzernmutter General Motors (GM) Wirkung. Im vergangenen Jahr ging der operative Verlust im Europageschäft von GM um mehr als die Hälfte auf 844 Millionen US-Dollar (623 Mio Euro) zurück, wie der US-Konzern am Donnerstag in Detroit berichtete. Der positive Trend hielt auch im Schlussquartal an, obwohl noch einmal 345 Millionen Dollar (255 Mio Euro) operativer Verlust aufliefen.

"Mit diesem Ergebnis, das wir auch dank hoher Kostendisziplin und verbesserter Effizienz unserer internen Abläufe erreichen konnten, haben wir unsere eigenen Planungen übertroffen", lobte Opel-Chef Karl-Thomas Neumann seine Mitarbeiter in einem Rundbrief, welcher der dpa vorliegt. Das aktuelle Jahr werde aber noch anspruchsvoller. "Auf dem Weg zurück zur Profitabilität müssen wir weiterhin Quartal für Quartal liefern."

In diesem Jahr steht die mit der IG Metall verabredete Schliessung des Bochumer Werks an, die zu finanziellen Sonderbelastungen führen dürfte. Aktuell weist GM nur noch 35 000 Mitarbeiter für Opel/Vauxhall aus. Das sind 4000 weniger als zwei Jahre zuvor. Die Rückkehr in die Gewinnzone ist bei der Marke mit dem Blitz spätestens für 2016 geplant.

Opel hat mit seiner britischen Schwestermarke Vauxhall 2013 den Marktanteil in Europa nach Zählung des europäischen Branchenverbandes Acea erstmals seit 14 Jahren leicht auf 6,8 Prozent ausgebaut. Laut GM sank die absolute Stückzahl um 32 000 auf 1,047 Millionen Autos. Der Markt schrumpfte damit stärker als der Opel-Absatz. Der Opel-Umsatz stieg im Schlussquartal das zweite Mal in Folge vor allem durch Verkäufe der margenstärkeren Modelle Insignia und Mokka, wie ein Unternehmenssprecher sagte.

"Die schwierigen Entscheidungen, die wir während des Jahres treffen mussten, werden unser Geschäft weiter stärken", erklärte die seit Januar amtierende GM-Chefin Mary Barra in Detroit. Weltweit konnte GM seinen Jahresumsatz dank eines gutlaufenden Geschäfts in Nordamerika um 2 Prozent auf 155,4 Milliarden Dollar hochschrauben. In Asien und Südamerika lief es für den Konzern hingegen nicht rund. Der Gewinn sank auch durch Umbaukosten von unterm Strich 4,9 Milliarden auf 3,8 Milliarden Dollar./ceb/das/DP/mis

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