General Motors / GM

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GM bestätigt mindestens 77 Todesfälle wegen defekter Zündschlösser

31.03.2015 06:36



New York (awp/sda/afp) - Im Skandal um den verspäteten Rückruf von Fahrzeugen mit defekten Zündschlössern hat der US-Autohersteller General Motors (GM) mittlerweile 77 Todesfälle eingeräumt. Das teilte am Montag der Anwalt Kenneth Feinberg mit, der einen GM-Entschädigungsfonds verwaltet.

Derzeit würden noch 89 Schadenersatzforderungen wegen Todesfällen geprüft. Ursprünglich hatte der Konzern von lediglich 13 Todesfällen gesprochen. GM zahlt für jedes Todesopfer mindestens eine Million Dollar, für hinterbliebene Ehepartner und Unterhaltsberechtigte sollen je 300'000 Dollar fliessen.

Dazu kommen weitere Entschädigungszahlungen für Verletzungen. Nach Ablauf der Antragsfrist am 31. Januar hatte Feinberg erklärte, dass seit August mehr als 4000 Forderungen nach Schadenersatz bei dem Fonds eingegangen seien. Mehr als 1200 Anträge werden den aktuellen Angaben zufolge noch geprüft.

General Motors hatte vor rund einem Jahr 2,6 Millionen Autos zurückrufen müssen, weil die Zündschlösser während der Fahrt in die Aus-Position springen und so neben dem Motor auch die Elektronik ausschalten können. Dies kann dazu führen, dass Airbags, Servolenkung und Bremskraftverstärker ausfallen.

Dem Unternehmen wird vorgeworfen, die Lösung des Problems verschleppt zu haben. Im Mai 2014 akzeptierte GM wegen der verspäteten Rückrufe die Zahlung einer Geldbusse von 35 Millionen Dollar an die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA.

Qualitätsüberprüfung eingeleitet

Landesweit reichten Anwälte Sammelklagen gegen General Motors ein. Während das Unternehmen Unfallopfer und ihre Familien entschädigen will, wehrt es sich gegen die Forderungen eines Grossteils der Autobesitzer, die Reparaturkosten oder einen Wertverlust geltend machen wollen.

Als Reaktion auf die Zündschlossaffäre hatte Konzernchefin Mary Barra eine Qualitätsüberprüfung bei GM-Modellen eingeleitet, die weitere Rückrufe zur Folge hatte. Der Konzern holte seit Jahresbeginn 2014 weltweit mehr als 30 Millionen Autos wegen verschiedener Mängel in die Werkstätten. Besonders betroffen ist der nordamerikanische Markt.

(AWP)

 

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Kanada verkauft Anteil an General Motors
 

Die kanadische Regierung hat ihre Aktien des US-Autobauers General Motors abgestossen.

Wie das kanadische Finanzministerium mitteilte, verkaufte die Regierung die GM-Beteiligung von umgerechnet 2,6 Mrd. Fr. Euro an die Investmentbank Goldman Sachs.

Dabei handelt es sich den Angaben zufolge um 73,4 Millionen Aktien, was wiederum 4,5 Prozent des Kapitals des Autoherstellers entspricht. Im Jahr 2009 hatten die kanadische Regierung sowie die Provinz Ontario eine zwölfprozentige Beteiligung erstanden, um das angeschlagene Unternehmen zu stützen.

Ontario verkaufte seinen Anteil im Februar. Die kanadische Zentralregierung dürfte mit diesem Schritt nun eine Rückkehr zu einem ausgeglichenen Haushalt anstreben. Ottawa will am 21. April einen Budgetentwurf vorlegen.

(AWP)

 

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Richter: GM haftet nicht für Todesopfer durch defekte Zündschlösser

16.04.2015 08:25

NEW YORK (awp international) - Der grösste US-Autohersteller General Motors könnte im Rechtsstreit um defekte Zündschlösser mit tödlichen Unfallfolgen Entschädigungen in Milliardenhöhe entkommen. Richter Robert E. Gerber entschied am Mittwoch (Ortszeit) in New York, das Unternehmen könne für die meisten Opfer nicht haftbar gemacht werden. Grund ist die Insolvenz, die der Konzern 2009 durchlaufen hatte.

GM kann laut dem Richterspruch in diversen Verfahren, die Millionen zurückgerufene Wagen betreffen, nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Die aus der Insolvenz hervorgegangene Firma könne nicht für die Fehler ihrer Vorgängergesellschaft verantwortlich gemacht werden.

Wegen einer Fehlfunktion konnten die Zündschlüssel bei Fahrzeugen von GM in voller Fahrt in die Aus-Position springen. Mindestens 84 Unfalltote werden mit diesen Defekten in Zusammenhang gebracht. Laut Klägeranwalt Bob Hilliard wird die Entscheidung von Richter Gerber GM Rechtskosten von sieben bis zehn Milliarden Dollar (6,5 bis 9,3 Mrd Euro) sparen.

"Hunderte Opfer und deren Familien werden heute Abend für immer der Gerechtigkeit beraubt ins Bett gehen", erklärte Hilliard in einem Statement. GM bade indes in Milliarden und könne den Toten und Verletzten nun möglicherweise den Rücken zuwenden. Die Kläger werfen GM vor, die Zündschloss-Probleme über Jahre verschwiegen zu haben./hbr/DP/stb

(AWP)

 

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Hunderttausende GM zurück in die Garage
 

Der grösste US-Autobauer General Motors ruft in Nordamerika wegen möglicher technischer Probleme etwa 522 000 Wagen zurück.

Laut einer GM-Mitteilung vom Dienstag sind rund 469 000 Pkw vom Typ Chevrolet Malibu aus den Modelljahren 2011/2012 sowie weitere fast 52 930 SUV und Pickup-Trucks der Marken Chevrolet Colorado und GMC Canyon vom Jahrgang 2015 betroffen.

Bei den Malibus könne sich eine Halterung der Sicherheitsgurte mit der Zeit lösen, bei den anderen Fahrzeugen seien die Sitze möglicherweise nicht ordentlich angebracht. Der Opel-Mutterkonzern wisse von keinen Unfällen in diesem Zusammenhang.

(AWP)

 

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General Motors mit Gewinnsprung dank SUV-Boom

23.07.2015 14:33

DETROIT (awp international) - Starke SUV-Verkäufe im US-Heimatmarkt und in China haben General Motors (GM) einen sprunghaften Gewinnanstieg beschert. Im zweiten Quartal stieg der Überschuss verglichen mit dem Vorjahreszeitraum von 0,2 Milliarden auf 1,1 Milliarden US-Dollar (1,0 Mrd Euro), wie der grösste US-Autohersteller am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten mit weniger gerechnet - die Aktie stieg vorbörslich um mehr als sechs Prozent. Im Vorjahr hatte das Rückruf-Debakel wegen defekter Zündschlösser allerdings auch hohe Sonderkosten verursacht.

GM-Chefin Mary Barra sprach von einem starken Quartal: "Wir haben von der robusten Autoindustrie in Nordamerika und von unserer Stärke in China profitiert." Obwohl sich das Wachstum in China zuletzt abschwächte, wurde der Konzern dort mehr SUV und Luxusmodelle los. Insgesamt ging der weltweite Umsatz der Opel-Mutter dennoch um 1,4 auf 38,2 Milliarden Dollar zurück. In Europa und Südamerika tat sich GM weiter schwer. In Venezuela wurden 0,6 Milliarden Dollar wegen des Verfalls der Landeswährung Bolivar abgeschrieben./hbr/DP/jha

(AWP)

 

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US-Automarkt vor bestem Jahr seit 2001
 

Die Autobranche hat sich im August in den USA überraschend gut geschlagen und steuert dort auf das stärkste Jahr seit 2001 zu.

Waren viele Experten wegen der Turbulenzen am Aktienmarkt von einem kräftigen Rückgang der Nachfrage ausgegangen, schlugen sich die sechs grössten Anbieter dort allesamt besser als erwartet - darunter GM, Ford und Toyota. Im Gesamtjahr kann die Branche nun mit einem Absatz von 17,8 Millionen Autos rechnen, 500.000 mehr als von Analysten bislang erwartet. "Alle für uns wichtigen Daten wie die Arbeitslosenquote, die Einkommen und der Benzinpreis sehen gut aus, und das sollte die Absätze auch weiter beflügeln", sagte der GM-Manager Kurt McNeil. Zudem sind die US-Leitzinsen weiter nahe Null, was Autokäufe begünstigt.

Bei vielen Herstellern waren im vergangenen Monat vor allem Geländewagen (SUVs), Pickups und Trucks gefragt. Experten hatten wegen eines statistischen Effekts gleichwohl einen deutlichen Absatzrückgang erwartet, weil die Branche in diesem Jahr die Verkäufe des Labour-Day-Wochenendes erst in die September-Zahlen einfliessen lässt. Im Vorjahr wurde diese im August verbucht, entsprechend höher waren Vergleichszahlen von vor Jahresfrist. Insgesamt setzten die Autobauer zunächst vorliegenden Zahlen zufolge im August mit knapp 1,46 Millionen Fahrzeugen etwa 10.000 weniger als vor Jahresfrist ab. Für die ersten acht Monate 2015 steht damit ein Plus von vier Prozent auf 10,76 Millionen Autos. Im Gesamtjahr 2014 waren in den USA 16,5 Millionen Autos verkauft worden.

GM immer noch Spitzenreiter

Der grösste US-Autobauer, die Opel-Mutter GM, musste im abgelaufenen Monat zwar einen Absatzrückgang um 0,7 Prozent auf rund 270.480 Fahrzeuge hinnehmen. Analysten hatten aber ein Minus von fünf Prozent erwartet. Auch bei Toyota fiel der Rückgang mit knapp neun Prozent auf 224.381 geringer aus als erwartet. Gleichwohl mussten die Japaner damit Ford den Vortritt lassen: der US-Konzern konnte seinen Absatz um 5,4 Prozent auf 234.237 Stück steigern. Fiat Chrysler kam überraschend auf ein Plus von 1,7 Prozent auf 201.672 und konnte damit auch den 65. Monat in Folge zulegen.

Auch bei den deutschen Autobauern gab es unterschiedliche Vorzeichen: Bei Volkswagen stand ein Minus von etwa acht Prozent auf rund 32.332 Wagen, bei der Konzern-Tochter Audi hingegen ein Plus von fast zehn Prozent auf knapp 18.794. BMW steigerte seinen Absatz um zwei Prozent auf 32.864, Daimler mit den Marken Mercedes und Smart um 3,2 Prozent auf 31.250. Porsche kam auf ein Plus von 10,3 Prozent auf 5008 Wagen.

(Reuters)

 

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GM soll wegen defekter Zündschlösser 900 Millionen Dollar zahlen

17.09.2015 06:27

NEW YORK (awp international) - Der grösste US-Autobauer General Motors (GM) muss im Zuge des Skandals um defekte Zündschlösser einem Medienbericht zufolge rund 900 Millionen Dollar (795 Mio Euro) Strafe zahlen. Zudem sei die Einrichtung eines beträchtlichen Entschädigungsfonds für Opfer und Hinterbliebene im Gespräch, berichtete das "Wall Street Journal" am Mittwoch (Ortszeit) unter Berufung auf eingeweihte Quellen. Das US-Justizministerium wolle den Vergleich am Donnerstag in New York verkünden.

Die Opel-Mutter GM kämpft wegen fehlerhafter Zündschlösser, die in voller Fahrt in die Aus-Position zurückspringen können, mit Millionen Rückrufen sowie Entschädigungsforderungen. Die Pannenserie wurde mit mehr als 100 Todesfällen in Verbindung gebracht. Ein drohendes Strafverfahren wegen irreführender Angaben zur Pannenserie wäre mit dem Vergleich wohl verhindert.

Der japanische Konzern Toyota hatte im März 2014 wegen klemmender Gaspedale und rutschender Fussmatten im Rahmen eines Vergleichs 1,2 Milliarden Dollar zahlen müssen, um ein Strafverfahren abzuwenden. GM hatte betont, bei den strafrechtlichen Untersuchungen in vollem Umfang mit den Ermittlern zu kooperieren./jot/DP/stk

(AWP)

 

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GM kündigt Tests mit selbstfahrenden Autos an

02.10.2015 13:05

MILFORD (awp international) - Die Opel-Mutter General Motors will ab Ende 2016 eine Flotte selbstfahrender Autos rund um Detroit testen. Die umgebauten Fahrzeuge des Modells Volt mit Elektro-Antrieb sollen Mitarbeitern eines GM-Forschungszentrums für Fahrten zur Verfügung stehen, erklärte der Konzern am späten Donnerstag. Technologie für autonomes Fahren mit dem Namen "Cruise Control", die der Konzern seit 2012 entwickele, solle in der Limousine Cadillac CT6 des Modelljahres 2017 integriert werden, hiess es ohne nähere Details.

Google testet bereits seit 2009 selbstfahrende Fahrzeuge in Kalifornien und entwickelte inzwischen auch selbst den Prototypen eines elektrischen Zweisitzers mit Computer-Steuerung. Etablierte Autobauer wollen ebenfalls zum Jahr 2020 autonom Fahrende Wagen auf die Strasse bringen./so/DP/fbr

(AWP)

 

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GM entwickelt Roboter-Taxis mit dem Uber-Rivalen Lyft
04.01.2016 16:21

(Ausführliche Fassung)

SAN FRANCISCO/LAS VEGAS (awp international) - Die Opel-Mutter General Motors will zum Vorreiter bei selbstfahrenden Roboter-Taxis werden. Dafür steigt der amerikanische Autogigant beim Start-up Lyft ein, einem Rivalen des umstrittenen Fahrdienst-Vermittlers Uber. GM steckte 500 Millionen Dollar (458,5 Mio Euro) in die bisher nur in den USA aktive Firma, wie die Unternehmen am Montag bekanntgaben. Lyft-Mitgründer John Zimmer gab auch einen Zeitrahmen vor: Die Flotte selbstfahrender Lyft-Autos dürfte innerhalb der nächsten zehn Jahre an den Start gehen, wahrscheinlich früher, sagte er der Website "Buzzfeed".

Die Ankündigung kam unmittelbar vor dem Start der Technik-Messe CES in Las Vegas, von der nach Medienberichten eine Kooperation bei selbstfahrenden Autos zwischen Google und dem wichtigsten GM-Konkurrenten Ford erwartet wird. Es gibt aber widersprüchliche Angaben Darüber, worum genau es dabei gehen soll. Nach einer Darstellung soll Ford die kleinen selbstfahrenden Elektro-Zweisitzer von Google bauen. Nach einer anderen kommt Googles seit Jahren entwickelte Roboterwagen-Technologie in Autos von Ford.

GM sichert mit der neuen Partnerschaft ein Stück weit auch ein klassisches Autogeschäft ab: Der Konzern wird ab sofort zum bevorzugten Lieferanten von Mietwagen für Lyft-Fahrer.

Lyft stand bisher tief im Schatten von Uber und bekommt mit dem GM-Einstieg auf einen Schlag mehr Gewicht. Das Start-up, das die Autos seiner Fahrer mit einem vielbelächelten grossen pinken Plüsch-Schnauzbart markiert, wurde bei der insgesamt gut eine Milliarde Dollar schweren Finanzierungsrunde mit 5,5 Milliarden Dollar bewertet. Das ist ein weiter Abstand zu der Bewertung von über 62 Milliarden Dollar, zu der Uber zuletzt eine weitere Milliarde an Investoren-Geldern angelockt haben soll.

Die Bewertung bei solchen Finanzierungsrunden wird zwischen Geldgebern und Firma ausgehandelt. Sie zeigt eigentlich nur, welchen Anteil an dem Unternehmen ein Investor für sein Geld bekommt, der Wert bei einem späteren Börsengang kann auch darunter liegen.

Uber arbeitet ebenfalls an der Entwicklung selbstfahrender Autos. Dafür warb das Start-up aus San Francisco, das weltweit mit Taxi-Branche und Regulierern aneinandergerät, zahlreiche Forscher von der renommierten US-Universität Carnegie Mellon ab und sicherte sich Teile der Kartensparte von Microsoft ./so/DP/stw

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Kreise: GM kauft Reste des Uber-Rivalen Sidecar auf
19.01.2016 08:27

SAN FRANCISCO (awp international) - Die Opel-Mutter General Motors hat bei ihrem neuen Fokus auf Fahrdienste laut Kreisen günstig Teile des gescheiterten Uber-Konkurrenten Sidecar aufgekauft. GM habe für die Technologie und einen Grossteil des Vermögens von Sidecar weniger als die 39 Millionen Dollar (35,8 Mio Euro) bezahlt, die das Start-up von Investoren bekommen habe, schrieb der Finanzdienst Bloomberg am Dienstag.

Der Autokonzern war vor kurzem bereits mit 500 Millionen Dollar beim Fahrdienst-Vermittler Lyft eingestiegen und will mit ihm zusammen an Roboter-Taxis arbeiten.

Sidecar hatte Ende Dezember den Betrieb als Fahrdienst und Lieferservice eingestellt. Man suche nach "strategischen Alternativen", hiess es damals. Sidecar war vor vier Jahren gestartet und gehörte damit zu den Pionieren des Geschäftsmodells, bei dem Fahrer über eine App an Fahrgäste vermittelt werden./so/DP/stk

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GM ruft über 400 000 Wagen zurück

Der grösste US-Autokonzern General Motors beordert in Amerika 426 573 Pickup-Trucks und SUV wegen Bremsproblemen in die Werkstätten.

Der Defekt stelle ein Sicherheitsrisiko in bestimmten Modellen der Marken Silverado, GMC, Sierra sowie Polizeiwagen vom Typ Chevrolet Tahoe dar, teilte der Hersteller am Montag mit. Bei den Fahrzeugen könne sich eine Gewindemutter lösen, so dass das Bremspedal nicht mehr richtig funktioniere. Das Problem solle nun in den Werkstätten der Vertragshändler untersucht werden. Das Unternehmen wisse von keinen Unfällen oder Verletzungen im Zusammenhang mit dem Defekt.

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GM-Chefin erwartet von Opel in diesem Jahr schwarze Zahlen
12.02.2016 06:34

ESSEN (awp international) - Der US-Autokonzern General Motors (GM) rechnet in diesem Jahr mit schwarzen Zahlen bei seiner deutschen Tochter Opel. "2016 wird ein entscheidendes Jahr", sagte GM-Chefin Mary Barra der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Freitag). "Wir wollen in diesem Jahr mit Opel die Gewinnschwelle durchbrechen. Das steht im Mittelpunkt."

Opel hatte 2015 im Europageschäft einen operativen Verlust von 813 Millionen Dollar (744 Mio Euro) eingefahren, eine gute halbe Milliarde weniger als im Jahr zuvor. Opel-Chef Karl-Thomas Neumann hatte sich ebenfalls zuversichtlich geäussert, die Verlustzone verlassen zu können. "Wir behalten die Gewinnschwelle fest im Visier", bekräftigte er Anfang des Monats.

Zur Frage, ob bei den Diesel-Fahrzeugen von Opel alles korrekt und sauber sei, sagte Barra: "Unsere Fahrzeuge erfüllen die erforderlichen Abgasgrenzwerte. Sie haben alle erforderlichen abgasbezogenen Typzulassungstests erfolgreich durchlaufen." Es gebe keine GM-Software, die erkenne, ob ein Auto auf einem Prüfstand betrieben werde.

Die Deutsche Umwelthilfe hatte beim Kraftfahrt-Bundesamt beantragt, die Zulassung für Opel Zafira 1.6 cDi zu widerrufen. Die Umwelthilfe behauptet auf Grundlage von Tests, der Wagen stosse deutlich höhere Stickoxid-Werte aus als angegeben. Opel hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen./hff/DP/jha

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General Motors verdoppelt Gewinn - Nur noch Mini-Verlust in Europa
21.04.2016 14:22

DETROIT (awp international) - Der US-Autokonzern General Motors (GM) ist dank glänzender Geschäfte in Nordamerika mit einem kräftigen Gewinnsprung ins Jahr gestartet. Im ersten Quartal verdoppelte die Opel-Mutter ihren Überschuss verglichen mit dem Vorjahreszeitraum auf knapp zwei Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstag in Detroit mitteilte. Damit übertraf es die Erwartungen von Analysten klar. Der Umsatz legte um 4,4 Prozent auf 37,3 Milliarden Dollar zu.

Angetrieben vom Boom bei Geländewagen und Pick-ups verdiente der Konzern auf seinem Heimatmarkt in Nordamerika mit 2,3 Milliarden Dollar vor Steuern so viel wie noch nie in einem ersten Quartal. Auch für das Gesamtjahr erwartet der Konzern ein starkes Wachstum. In Europa kam noch ein leichtes Minus von 6 Millionen Dollar zusammen, vor einem Jahr lag der Vorsteuerverlust noch bei 239 Millionen./enl/men/fbr

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Presse: GM und Fahrdienst Lyft wollen Roboter-Taxis testen
05.05.2016 17:53

NEW YORK (awp international) - Die Opel-Mutter General Motors will laut einem Zeitungsbericht binnen eines Jahres gemeinsam mit dem Uber-Rivalen Lyft selbstfahrende Taxis in einer Stadt testen. Fahrer sollen dabei zwar zunächst am Steuer sitzen, aber die Steuerung möglichst dem Computer überlassen, schrieb das "Wall Street Journal" am Donnerstag. Als Auto solle dabei der neue elektrische Chevrolet Bolt eingesetzt werden, hiess es unter Berufung auf informierte Personen. Der Name der Stadt blieb noch unbekannt.

GM investierte 500 Millionen Dollar in Lyft, einen kleineren Konkurrenten des Fahrdienst-Vermittlers Uber. Zudem kauft der Autokonzern für rund eine Milliarde Dollar das Start-up Cruise Automation, das Technologien für autonomes Fahren entwickelt. Auch sie sollen bei dem Test der Roboter-Taxis zum Einsatz kommen, schrieb die Zeitung.

Taxis in Städten gelten als ein wahrscheinlicher früher Einsatzbereich für selbstfahrende Autos. Dafür wären zum Beispiel die bei Google entwickelten kleinen elektrischen Zweisitzer geeignet, die mit der Zeit ohne Lenkrad und Pedale auskommen sollen. Uber arbeitet ebenfalls an Technik für autonomes Fahren./so/DP/he

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GM siegt vor Gericht in Verfahren um fehlerhafte Zündschlösser
26.08.2016 11:33

San Francisco (awp/sda/afp) - Der US-Autokonzern General Motors (GM) hat erneut einen juristischen Sieg in Zusammenhang mit den Folgen defekter Zündschlösser erzielt. Eine Jury in Texas entschied am Donnerstag, dass ein tödlicher Unfall vor fünf Jahren nicht auf den Defekt zurückzuführen sei.

Damit scheiterte der Kläger, der mit seinem Auto einen Zusammenstoss verursacht hatte, bei dem der Fahrer des anderen Wagens starb. Der Kläger Zach Stevens hatte angeführt, dass er wegen des Zündschlossdefekts die Kontrolle über sein Auto verloren habe.

Diese Darstellung wies die Jury jedoch zurück. "Wir haben die Jury gebeten, den Fall von Zach Stevens anhand der Fakten zu prüfen, und genau das hat sie getan", erklärte GM nach der Entscheidung. Der Unfall sei von einem "sehr rücksichtslosen jungen Mann" verursacht worden.

GM hatte im Februar 2014 den Rückruf von insgesamt rund 2,6 Millionen Autos weltweit eingeleitet, weil die Zündschlösser während der Fahrt in die Aus-Position springen und so neben dem Motor auch die Elektronik ausschalten können. Durch den Defekt, der dem Konzern bei Rückrufbeginn bereits zehn Jahre lang bekannt war, sollen 124 Menschen ihr Leben verloren haben und hunderte weitere verletzt worden sein. Im vergangenen Sommer richtete GM einen Entschädigungsfonds ein.

Entscheidungen zugunsten von GM

Die Entscheidung der Jury in Texas ist bereits der dritte Fall in Zusammenhang mit den Zündschlössern in diesem Jahr, der für GM positiv ausging. Bei einem Verfahren im Januar zog der Kläger überraschend seine Klage zurück. Im Mai entschied eine Jury in Louisiana im Sinne des Konzerns.

Einen Grossteil der juristischen Risiken hatte GM bereits im vergangenen Jahr mit einem Vergleich abgewendet. Dabei zahlte der Konzern 900 Millionen Dollar (knapp 800 Millionen); im Gegenzug wurden die Ermittlungen eingestellt. Ausserdem richtete GM einen Entschädigungsfonds für Unfallopfer und Hinterbliebene ein.

VW: Vergleiche statt Prozesse

Auch der Volkswagen-Konzern bemüht sich derzeit in den USA, mithilfe von Vergleichen langwierige und womöglich noch viel teurere juristische Auseinandersetzungen zu verhindern. Wegen des Dieselskandals bei Zwei-Liter-Autos ist Volkswagen zur Zahlung von 14,7 Milliarden Dollar bereit. Die endgültige gerichtliche Absegnung dieses Vergleichs mit US-Behörden steht noch aus. Zugleich verlangte der zuständige Bundesrichter Charles Breyer bei einer Anhörung am Donnerstag bis 24. Oktober Lösungen für Zwei-Liter-Autos.

Während der Anhörung wurde ausserdem bekannt, dass Volkswagen eine "Grundsatzeinigung" mit seinen Händlern in den USA erzielte. Die 652 Händler sollen für Verluste infolge des Dieselskandals entschädigt werden. Eine Summe wurde nicht bekanntgegeben. Details zu dem Vergleich will Volkswagen dem Richter Breyer bis Mitte September vorlegen.

Die von Volkswagen angeheuerte Anwaltskanzlei Hagens Berman teilte mit, es solle ein Fonds eingerichtet werden, der binnen 18 Monaten Entschädigungen an die Händler auszahlt. Gebrauchte und nicht zu reparierende Dieselfahrzeuge, die die Händler nicht mehr verkaufen können, werde Volkswagen zurückkaufen.

VW hatte im September vergangenen Jahres eingeräumt, weltweit in rund elf Millionen Dieselfahrzeugen eine illegale Software eingesetzt zu haben. Diese drückt den Schadstoffausstoss bei Emissionstests.

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Auch General Motors wegen Abgas-Vorwürfen verklagt
25.05.2017 20:09

(Ausführliche Fassung)

DETROIT (awp international) - Mit General Motors (GM) ist in den USA ein weiterer grosser Autokonzern wegen angeblichen Abgasschwindels ins Visier der Anwälte geraten. Gegen den US-Branchenführer wurde am Donnerstag eine Sammelklage im Namen von Dieselbesitzern bei einem Gericht in Detroit im US-Bundesstaat Michigan eingereicht.

Dem Hersteller wird vorgeworfen, bei rund 705 000 Fahrzeugen mit Hilfe spezieller Software, sogenannten "Defeat Devices", die Emissionswerte des Schadstoffs Stickoxid manipuliert zu haben. Es geht um schwere Pick-up-Trucks der Marken Chevrolet Silverado und GMC Sierra Duramax, betroffen sind die Modelljahrgänge 2011 bis 2016.

GM wies die Behauptungen als unbegründet zurück und kündigte an, sich energisch dagegen zu verteidigen. Hinter der Klage steht die US-Kanzlei Hagens Berman, die zuvor bereits mit ähnlichen Sammelklagen gegen Volkswagen, Daimlers US-Tochter Mercedes-Benz und Fiat Chrysler auf sich aufmerksam gemacht machte.

Zwar hat bislang nur VW ein Schuldgeständnis abgegeben und im Rahmen von Vergleichen Entschädigungen und Strafen in den USA akzeptiert, doch die Branche droht angesichts der vielen Klagen immer stärker in Verruf zu geraten. Erst am Dienstag hatte das US-Justizministerium Fiat Chrysler wegen angeblicher Abgas-Manipulation verklagt.

In Deutschland ist Daimler wegen des Verdachts auf Abgas-Tricksereien ins Visier der Stuttgarter Staatsanwaltschaft geraten, die erst vor zwei Tagen mit einem Grossaufgebot an Polizeikräften mehrere Standorte durchsuchen liess. In Frankreich wird gegen Renault und die PSA Group mit den Marken Peugeot und Citroën ermittelt.

Auch der deutsche Zulieferer Bosch, der bereits als Mitbeschuldigter im VW-Skandal Vergleiche mit US-Klägern hinnehmen musste, gerät immer stärker unter Druck. In den Zivilverfahren, die US-Dieselbesitzer gegen Mercedes-Benz, Fiat Chrysler und GM anstrengen, ist das Unternehmen jeweils mitangeklagt.

Bosch wird verdächtigt, wie bei VW an der Entwicklung der Manipulations-Software zur Abgaskontrolle beteiligt gewesen zu sein. Ein Sprecher war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. In Deutschland wird im Fall Daimler ebenfalls wegen Beihilfe gegen Bosch ermittelt, wie das "Handelsblatt" (Freitag) berichtete./hbr/DP/he

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General Motors rechnet mit

General Motors rechnet mit weniger Verkäufen in den USA

Der US-Autobauer General Motors (GM) hat sein Absatzziel für das US-Geschäft herabgesetzt. Man gehe nunmehr im laufenden Jahr von knapp über 17 Millionen verkauften Autos aus, sagte das Management des Unternehmens am Montagabend in einer Telefonkonferenz. Davor rechnete der Konzern noch mit rund 17,5 Millionen Neuwagen.

27.06.2017 08:44

Der US-Automarkt kühlt sich nach einem lange andauernden Boom ab. So verbuchte die Branche im Mai erneut ein Absatzminus. General Motors steckt gerade mitten im Verkaufsprozess seines europäischen Autogeschäfts. Dazu zählt die Marke Opel. Der Verkauf an den französischen PSA-Konzern soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Wenn alle Behörden zustimmen, vielleicht schon Ende Juli./kro/stb/fbr

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Die Pläne der Autobauer in Sachen Elektromobilität

Die Pläne der Autobauer in Sachen Elektromobilität

Der politische Druck, die zunehmende Reichweite und günstigere Batterien haben für Antrieb auf dem Markt für Elektromobilität gesorgt.

https://www.cash.ch/news/top-news/elektroautos-die-plaene-der-autobauer-sachen-elektromobilitaet-1106113

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General Motors kündigt

General Motors kündigt Elektroauto-Offensive an

Der grösste US-Autobauer General Motors (GM) will sein Angebot an Elektroautos kräftig ausbauen. Bereits in den nächsten anderthalb Jahren würden zwei weitere vollelektrische Modelle vorgestellt, kündigte der Konzern am Montag in Detroit an. Die Wagen sollen auf GMs aktuellem E-Auto Chevrolet Bolt EV aufbauen. Es handele sich um die ersten zwei von mindestens 20 neuen E-Modellen, die der Hersteller bis 2023 auf den Markt bringen wolle.

02.10.2017 20:04

"General Motors glaubt an die vollelektrische Zukunft", verkündete GM-Manager Mark Reuss. Die Entwicklung werde zwar nicht "über Nacht" geschehen, doch man sehe sich verpflichtet, Gebrauch und Akzeptanz der Technologie kompromisslos im Sinne der Kundenbedürfnisse voranzutreiben. Der führende US-Autohersteller will auf dem Weg zur Elektrifizierung zweigleisig fahren und beim Antrieb neben Batterien auch auf Wasserstoff-Brennstoffzellen setzen./hbr/DP/he

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General Motors will 2019

General Motors will 2019 Roboter-Taxis in Betrieb nehmen

Der US-Autokonzern General Motors (GM) drückt bei selbstfahrenden Autos aufs Tempo und will bereits im Jahr 2019 Roboter-Taxis auf die Strasse bringen.

01.12.2017 06:31

Der Zeitplan basiere allerdings auf aktuellen Fortschritten der Technologie, schränkte GM in einer Präsentation am Donnerstag ein. Der Konzern bringt damit aber ein früheres Datum als viele Rivalen ins Gespräch und könnte sich nach Einschätzung von Experten an die Spitze der Entwicklung setzen.

GM hatte im vergangenen Jahr das Roboterwagen-Start-up Cruise Automation gekauft und testet aktuell selbstfahrende Autos im Strassenverkehr, etwa in San Francisco. Bisher bieten der Fahrdienst-Vermittler Uber und das Start-up Nutonomy testweise Fahrten in selbstfahrenden Autos für Fahrgäste an. Roboter-Taxis planen neben GM aber unter anderem auch Daimler , Uber und Renault .

Obwohl sowohl Tech-Unternehmen als auch viele andere Autobauer auf Hochtouren zum autonomen Fahren forschen, ist GM einer der ersten Entwickler, die einen Zeitplan für die Kommerzialisierung der Technologie umreissen. Der Konzern rechnet sich lukrative Geschäfte aus. Finanzchef Chuck Stevens geht davon aus, dass der Markt für Roboter-Taxis bis 2025 ein Volumen von mehreren Hundert Milliarden Dollar erreicht und Gewinnspannen von 20 bis 30 Prozent drin sind. Das wäre deutlich mehr, als man bei der Autoproduktion verdient.

Bei der Entwicklung selbstfahrender Autos holen die etablierten Grössen der Industrie im Wettrüsten mit den Tech-Giganten aus dem Silicon Valley laut Marktbeobachtern wieder auf. Angesichts des Engagements von Googles Schwesterfirma Waymo, Uber, Tesla oder auch Apple hatten GM und Ford zwischenzeitlich ziemlich alt ausgesehen. Doch mittlerweile scheint sich das Blatt zu wenden.

Denn um Apple blieb es beim Thema Roboterwagen zuletzt ruhig, Tesla kämpft mit Problemen, und die zwei anderen Konkurrenten bremsen sich selbst aus. Waymo hat Uber wegen angeblichen Technologie-Diebstahls vor Gericht gebracht, der Rechtsstreit bindet Kräfte und dürfte sich noch länger hinziehen. Das spielt den zeitweise schon abgeschriebenen Branchenurgesteinen aus der US-Autometropole Detroit in die Karten.

GM sei bei der Entwicklung von Roboterautos mittlerweile ganz vorne mit dabei, sagte Experte Reilly Brennan von Trucks Venture Capital dem Wirtschaftsblatt "Bloomberg Businessweek". Der US-Autoriese sei durch den Kauf von Cruise Automation attraktiv für Tech-Talente geworden. Die Mitarbeiterzahl der Firma, für die GM laut Bloomberg ohne erfolgsabhängige Prämien 581 Millionen Dollar (488 Mio Euro) hinlegte, ist seit der Übernahme von etwa 40 auf über 400 gestiegen./so/hbr/DP/zb

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General Motors überrascht mit

General Motors überrascht mit starken Zahlen und gutem Ausblick

Der grösste US-Autobauer General Motors (GM) hat im Sommerquartal deutlich besser abgeschnitten als erwartet und einen überraschend zuversichtlichen Geschäftsausblick abgegeben. Die Erlöse kletterten in den drei Monaten bis Ende September verglichen mit dem Vorjahreswert um 6,4 Prozent auf 35,8 Milliarden Dollar (Ende September 30,85 Mrd Euro), wie der Konzern am Mittwoch in Detroit (US-Bundesstaat Michigan) mitteilte.

31.10.2018 13:33

Damit wurden die Prognosen der Experten klar übertroffen. Zudem zeigte sich GM optimistischer als angenommen für das restliche Jahr. Die Aktie legte vorbörslich zunächst um über zehn Prozent zu.

Der Nettogewinn im dritten Quartal betrug 2,5 Milliarden Dollar (2,2 Mrd Dollar). Im Vorjahr hatten Sonderkosten im Zusammenhang mit dem Ausstieg aus dem Europageschäft mit der Ex-Tochter Opel einen Verlust von drei Milliarden Dollar verursacht. Das bereinigte Ergebnis je Aktie fiel nun mit 1,87 Dollar ebenfalls überraschend hoch aus.

Dabei kämpft GM eigentlich mit vielen Herausforderungen: Der Zollstreit zwischen den USA und internationalen Handelspartnern erhöht wichtige Materialkosten, dazu kommen ungünstige Wechselkurse und sinkende Marktanteile in vielen Regionen. GM profitiert aber weiter vom lukrativen Geschäft mit SUV's und Pick-up-Trucks, die sich vor allem in Nordamerika grosser Beliebtheit erfreuen./hbr/DP/she

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Aus für Jobs und Werke: Trump

Aus für Jobs und Werke: Trump attackiert US-Autoriesen General Motors

(Ausführliche Fassung) - Die geplante Streichung tausender Arbeitsplätze und mögliche Schliessung mehrerer Werke beim grössten US-Autobauer General Motors (GM) bringt Präsident Donald Trump in Rage. Der Regierungschef reagierte äusserst verärgert auf die Ankündigungen des GM-Managements, erheblich Stellen abzubauen, und drohte mit Konsequenzen.

27.11.2018 08:05

"Sie sollten dort verdammt noch mal schnell eine neue Fabrik eröffnen", sagte Trump dem "Wall Street Journal" zum bevorstehenden Aus eines grossen Standorts im Bundesstaat Ohio. Er habe GM-Chefin Mary Barra bei einem Gespräch am Sonntag erklärt, sie habe "ein Problem", sollte das Werk dauerhaft geschlossen bleiben.

Er habe Barra ausserdem aufgefordert, die Autoproduktion in China zu stoppen. Vor Reportern in Washington erklärte Trump, die USA hätten viel für GM getan - und man sei in der Lage, grossen Druck auf den Konzern mit Hauptsitz in Detroit auszuüben.

Das Unternehmen hatte angekündigt, die heimische Produktion zu drosseln und deshalb Personal entlassen sowie einige Fertigungsstätten dichtmachen zu wollen. Als Hauptgründe gelten der schwächelnde US-Absatz bei kleinen Pkw und gestiegene Materialkosten. Wichtige Vorprodukte für die Autoindustrie wurden aber etwa auch durch die von Trump selbst eingeführten Sonderzölle auf Stahl teurer.

Das Sparprogramm soll GM fit für die Zukunft machen und die Kosten drastisch senken. Barra begründete es mit der Notwendigkeit, sich verändernden Marktbedingungen anzupassen. Auch GM muss Milliarden in den Ausbau der Elektromobilität stecken. Erzrivale Volkswagen hatte kürzlich einen riesigen Investitionsplan aufgesetzt, die japanischen und südkoreanischen Konkurrenten sind ebenfalls im Rennen. Das Geld hierfür müssen die Autokonzerne zusätzlich verdienen und teils an anderen Stellen einsparen. Es gehe darum, "das Unternehmen für langfristigen Erfolg zu positionieren", verkündete Barra.

GM will verkaufsschwache Modelle einstellen und sich künftig stärker auf innovative Bereiche wie E-Autos und das autonome Fahren konzentrieren. Ein tiefgreifender Umbau sei nötig, erklärte Barra. In den USA und Kanada könnten bis Ende 2019 fünf Werke geschlossen werden - rund 6000 Arbeiter würden dann ihre Jobs verlieren. Zudem soll der Betrieb in zwei internationalen Werken eingestellt werden.

Aus dem chronisch defizitären Europa-Geschäft mit der deutschen Ex-Tochter Opel und der britischen Marke Vauxhall hatte sich GM schon 2017 verabschiedet. Letztlich musste der US-Konzern beim Verkauf an die französische PSA -Gruppe hier 6,2 Milliarden Dollar draufzahlen.

Nun kündigte GM an, die Zahl der Angestellten in Nordamerika um etwa 15 Prozent zu kappen. Ein Viertel davon umfasst Führungspositionen, das solle Entscheidungsprozesse vereinfachen. Der Abbau könnte laut US-Medien 10 000 bis 15 000 Mitarbeiter betreffen. Es blieb zunächst unklar, ob und inwiefern darin Beschäftigte erfasst sind, denen zuletzt bereits Abfindungsangebote unterbreitet worden waren.

Fest steht: Durch die Massnahmen will GM die Kosten bis 2020 um rund 4,5 Milliarden Dollar drücken. Zunächst werden durch Sonderaufwände wie kündigungsbedingte Abfindungen jedoch Belastungen von bis zu 3,8 Milliarden Dollar entstehen. Eigentlich liefen die Geschäfte bei GM zuletzt rund. Im Sommerquartal stieg der Umsatz um 6,4 Prozent, der Nettogewinn betrug überraschend starke 2,5 Milliarden Dollar./hbr/DP/jha

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Trump greift General Motors

Trump greift General Motors wegen geplanter Werksschliessungen an

Wegen geplanter Werksschliessungen durch General Motors (GM) in den USA hat US-Präsident Donald Trump den Autobauer scharf angegriffen. Am Sonntagabend (Ortszeit) schrieb Trump auf Twitter, er habe GM-Chefin Mary Barra bei einem Telefonat dazu aufgefordert, den Weiterbetrieb des Werks in Lordstown im US-Bundesstaat Ohio sicherzustellen. "Ich bin nicht glücklich, dass es geschlossen ist, wenn alles sonst in unserem Land boomt. Ich habe sie aufgefordert, es zu verkaufen oder schnell etwas zu unternehmen."

18.03.2019 06:35

Es war bereits der dritte Tweet am Wochenende, in dem Trump sich mit GM und dem Werk in Lordstown beschäftigte. In Lordstown war nach US-Medienberichten vor wenigen Tagen das vorerst letzte Auto vom Band gerollt. Das Werk gehört zu mehreren Fabriken, die GM in den USA schliessen will - sehr zum Unmut Trumps. Nach der entsprechenden Ankündigung von GM im vergangenen November hatte der Präsident mit einem Subventionsstopp gedroht.

Zunächst rief Trump am Sonntag den örtlichen Chef der einflussreichen US-Autogewerkschaft UAW, David Green, dazu auf, aktiv zu werden und Ergebnisse zu liefern. "Ich will schnell Taten bei Lordstown. Hör auf, Dich zu beschweren, und erledige den Job." Nach dem Telefonat mit Barra schrieb er, sie habe die Gewerkschaft verantwortlich gemacht. "Das ist mir egal." Er wolle nur, dass das Werk wieder die Arbeit aufnehme.

"GM hat unser Land im Stich gelassen, aber andere, bessere Autofirmen kommen scharenweise in die USA", schrieb Trump am Sonntag. Am Samstag hatte er geschrieben: "Weil die Wirtschaft so gut läuft, muss General Motors seine Fabrik in Lordstown, Ohio, öffnen." Das müsse "vielleicht in einer anderen Form oder mit einem neuen Besitzer" geschehen, auf jeden Fall aber "schnell"./cy/DP/mis

(AWP)

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