IBM soll in den USA 150'000 Mitarbeiter entlassen

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09.05.2007 10:48
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IBM soll in den USA 150'000 Mitarbeiter entlassen

Kommt es jetzt zum grossen Chlapf?

IBM: Gerüchte um Massenentlassungen IBM ist mit rund 350.000 Mitarbeitern ein Gigant der IT-Branche, doch bis zum Ende des Jahres sollen bis zu 150.000 Jobs in den USA gestrichen werden. Dies berichtet der Journalist und IT-Insider Robert Cringely. Analysten bewerten diese Aussagen schlicht als "Quatsch".

Der IT-Journalist Robert Cringely will in Erfahrung gebracht haben, dass IBM bis Ende des Jahres bis zu 150.000 US-Mitarbeiter entlassen will . Cringely bezieht sich Quellen innerhalb von IBM. Demnach soll derzeit ein Projekt namens "LEAN" laufen, dessen erstes Ergebnis in der Entlassung von 1300 Mitarbeitern bei IBM Global Service gewesen sein soll. Dies sei laut Cringely jedoch erst das Vorspiel zu einem Stellenabbau noch viel gewaltigeren Ausmaßes sein.

Da sich die Arbeit aber nicht von alleine macht, soll IBM künftig voll auf Outsourcing setzen, so Cringely. Entsprechend habe das Unternehmen in den vergangenen Jahren massiv in den Kapazitätsausbau in Indien und China investiert , so der Journalist. Ziel sei es dabei, mindestens einen US-Arbeiter für jeden Angestellten in den günstigeren Ländern zu entlassen, so Cringely. Insgesamt sollen mindestens die Hälfte der Mitarbeiter von IBM Global Service USA (rund 150.000) entlassen werden. Diese Aktion würde einzig und allein aus dem Grund durchgeführt, um den Aktienkurs von IBM wieder nach oben zu treiben, so Cringely.

Gegenüber der Network World wollte sich IBM nicht zu Cringelys Bericht äußern. Jeff Couture, Sprecher von IBM erklärte: "Grundsätzlich kommentieren wir nichts darüber, was wir tun oder nicht tun, wenn es auf Gerüchten basiert, was hier der Fall zu sein scheint".

Auch Analysten stehen der Bericht skeptisch gegenüber. So meint etwa Bob Djurdjevic, Präsident von Annex Research, dass IBM zwar ein paar tausend Jobs "hier und da" kürzen würde, um seine Outsourcing-Ziele zu erreichen, er aber nicht sehe, dass gleich 150.000 Menschen auf die Straße gesetzt werden. "Dafür gibt es keinen wirtschaftlichen Grund", so Djurdjevic. Und weiter: "Die Geschäfte von IBM laufen gut. Die Sache ist Quatsch. Wer auch immer so etwas behauptet, sollte sich einen neuen Job suchen."

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Dr. Friederich Adolphus von Muralt

- "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"