K+S

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03.07.2008 09:31
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27.06.2016 13:00
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K+S schockt mit Gewinneinbruch - Preisdruck und Produktionsprobleme belasten
27.06.2016 12:44

KASSEL (awp international) - Der Düngemittel- und Salzkonzern hat wegen Produktionsausfällen und anhaltendem Preisdruck im Kaligeschäft im zweiten Quartal einen überraschend starken operativen Gewinneinbruch verzeichnet. Wie der MDax -Konzern am Montag in Kassel mitteilte, wird der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit I) auf rund 10 Millionen Euro absacken. Ein Jahr zuvor hatte K+S operativ noch 179,2 Millionen Euro erwirtschaftet. Bei dieser Kennzahl bleiben Bewertungseffekte im Zuge von Wechselkursabsicherungen aussen vor. Analysten hatten im Schnitt das Zehnfache auf dem Zettel. Der Kurs der K+S-Aktien brach um 10 Prozent ein.

K+S begründete den überraschend starken Gewinnschwund neben einem deutlichen Rückgang des Durchschnittspreises im Kaligeschäft und mit unvorhergesehen hohen Produktionsausfällen im Werk Werra. Diese seien im Zuge der begrenzten Versenkerlaubnis für flüssige Rückstände angefallen. Deshalb ruht die Kali-Produktion immer wieder. Im Salzgeschäft sorgte darüber hinaus eine geringere Voreinlagerung von Auftausalz wegen hoher Bestände nach dem milden Winter zu einem deutlichen Mengenrückgang insbesondere in Nordamerika. Den vollständigen Halbjahresbericht will K+S am 11. August vorlegen./jha/fbr

(AWP)

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07.06.2016 13:11
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Teilerfolg für K+S: Staatsanwaltschaft Kassel stellt Verfahren ein
07.06.2016 12:25

KASSEL (awp international) - Teilerfolg für den Salz- und Düngemittelkonzerns K+S bei seinen Rechtsstreitigkeiten: Die Staatsanwaltschaft Kassel hat nach Firmenangaben das Ermittlungsverfahren gegen Verantwortliche der Kali-Tochter K+S Kali GmbH wegen versuchter Gewässerverunreinigung mangels Tatverdacht eingestellt. Die Staatsanwaltschaft sehe kein strafbares Verhalten, teilte der Konzern am Dienstag in Kassel mit. K+S war nach eigenen Angaben unter anderem vorgeworfen worden, dass das Unternehmen Unterlagen im Zusammenhang mit dem im April 2015 gestellten Antrag auf Fortsetzung der Versenkung von Reststoffen aus seiner Produktion manipuliert habe.

Unterdessen gibt es noch keine Entscheidung zur Anklage der Staatsanwaltschaft Meiningen wegen Trinkwasserverunreinigung im Kalirevier Werra. Beschuldigt sind hier ausser Aufsichtsratschef Ralf Bethke und Konzernchef Norbert Steiner auch noch weitere K+S-Manager. Nach Stellungnahmen der Angeschuldigten entscheidet das Landgericht Meiningen über die Eröffnung eines Hauptverfahrens. Ein Termin dafür steht noch nicht fest.

K+S ist der grösste Salzhersteller der Welt, den Grossteil des Gewinns machen die Kasseler aber mit der Produktion von Kali-Dünger für die Landwirtschaft. Das Unternehmen beschäftigt rund 14 400 Mitarbeiter./jha/das

(AWP)

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25.05.2016 08:44
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K+S baut sein Salzgeschäft in Australien aus
25.05.2016 08:35

KASSEL (awp international) - Der Düngemittel- und Salzkonzern K+S hat in Australien ein Solarsalzprojekt angestossen. Von einer lokalen Investorengruppe seien in einem ersten Schritt bergbauliche Lizenzen erworben worden, teilte der MDax -Konzern am Mittwoch mit. Das Investitionsvolumen für die Produktionsstätte für Solarsalz in Westaustralien nahe Onslow liege insgesamt bei umgerechnet rund 225 Millionen Euro. So wollen die Nordhessen am erwarteten Wachstum in Asien teilhaben. Die mögliche Produktionskapazität liege im Endausbau bei 3,5 Millionen Tonnen Salz pro Jahr. Dabei wird Salz durch die Verdunstung von Meerwasser hergestellt. Die Produktion dürfte 2022 starten. Allerdings dürfte der Genehmigungsprozess bis 2019 andauern. Erst danach werde K+S eine endgültige Entscheidung für den Bau der Solarsalzproduktion treffen./jha/stb

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10.05.2016 08:12
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Milder Winter und Kali-Preisdruck belasten K+S zum Jahresstart
10.05.2016 07:50

KASSEL (awp international) - Der Düngemittel- und Salzproduzent K+S hat im ersten Quartal unter dem milden Winter und dem anhaltenden Preisdruck im Kali-Geschäft gelitten. Von Januar bis März sackte der Umsatz im Jahresvergleich um gut ein Fünftel auf knapp 1,1 Milliarden Euro ab, wie der MDax-Konzern am Dienstag mitteilte.

Sowohl das Salz- als auch das Kaligeschäft schwächelten. Der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und vor Bewertungsveränderungen von Derivaten (Ebit I) ging insgesamt um fast ein Drittel auf 218,4 Millionen Euro zurück. Bei dieser Kennzahl werden etwa Kosten für die Wechselkursabsicherung herausgerechnet. Unter dem Strich blieb ein bereinigter Gewinn von 147,9 Millionen Euro, gut ein Viertel weniger als ein Jahr zuvor. Analysten hatten im Schnitt aber noch schärfere Gewinnrückgänge erwartet.

Die Schwäche des Kalimarktes habe ihre Spuren hinterlassen, sagte Konzernchef Norbert Steiner. Im Vergleich zum Wettbewerb habe sich K+S wegen der Zwei-Säulen-Strategie und der Spezialitäten im Kaligeschäft aber gut behauptet. "K+S bleibt ein Unternehmen mit sehr guten Perspektiven", betonte er. Am Mittwoch muss er sich der Kritik der Aktionäre auf der Hauptversammlung stellen.

K+S steht von vielen Seiten unter Druck: Der Preisverfall auf den Kali-Märkten hält an und seit der abgewehrten Übernahme durch den kanadischen Konkurrenten Potash im Oktober hat sich auch der Aktienkurs nicht grundlegend erholt. Mit dem bevorstehenden Chefwechsel und der Anklage von Topmanagern kamen zuletzt weitere Baustellen hinzu. K+S stemmt zudem mit dem Bau einer milliardenschweren Kalimine in Kanada eine grosse Investition. In Deutschland stehen zudem wichtige Genehmigungen für die Beseitigung von Abwässern an.

Trotz des schwachen Jahresstarts hält K+S an seinen Prognosen für das Gesamtjahr fest. Wegen deutlich niedrigerer Durchschnittspreise im Düngergeschäft und einem niedrigeren Absatzvolumen dürften die operativen Ergebnisse (Ebitda und Ebit I) im laufenden Jahr weiterhin "deutlich" unter dem Vorjahreswert liegen, heisst es weiter.

Der Umsatz dürfte dabei moderat zurückgehen. K+S-Chef Norbert Steiner stellte die mittel- und langfristigen Perspektiven heraus. Die Wachstumstrends blieben intakt. Im Jahr 2020 sei weiterhin ein Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von rund 1,6 Milliarden Euro zu erwarten, nach 1,1 Milliarden im vergangenen Jahr

jha/stb

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03.05.2016 13:06
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K+S sichert sich mit neuen Schuldscheindarlehen niedriges Zinsniveau
03.05.2016 12:09

KASSEL (awp international) - Der Salz- und Düngemittelkonzern K+S hat sich das niedrige Zinsumfeld längerfristig gesichert. Die durchschnittliche Verzinsung der neuen Schuldscheindarlehen mit einem Volumen von insgesamt 600 Millionen Euro und Laufzeiten von drei bis sieben Jahren liege bei rund 1,00 Prozent, teilte der MDax -Konzern am Dienstag mit.

Der Emissionserlös erhöhe die finanzielle Flexibilität, da so die bestehende Kreditlinie weniger stark genutzt werde, erklärte Finanzchef Burkhard Lohr. Der Konzern steckt derzeit Milliarden in den Aufbau einer neuen Mine in Kanada./jha/mne/fbr

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22.04.2016 08:50
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K+S baut neue Abwasser-Aufbereitungsanlage an der Werra
22.04.2016 06:36

PHILIPPSTHAL (awp international) - Mit einer neuen Aufbereitungsanlage an der Werra will der Kali- und Salzproduzent K+S sein Abwasser aus dem Kaliabbau weiter verringern. K+S setze die Anstrengungen zur weiteren Verbesserung des ökologischen Zustandes der Werra fort, teilte der MDax -Konzern aus Kassel mit. Am Standort Hattorf im osthessischen Philippsthal entsteht derzeit eine sogenannte Kainitkristallisations- und Flotationsanlage. Diese soll das Abwasseraufkommen um ein Fünftel reduzieren. K+S investiert nach eigenen Angaben bis Ende 2017 rund 165 Millionen Euro in die Anlage. Am (heutigen) Freitag (10.30 Uhr) will der Konzern das Richtfest feiern./lin/DP/zb

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21.04.2016 11:01
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K+S sieht keine Dauerflaute auf Kali-Markt
21.04.2016 10:10

KASSEL (awp international) - Der Düngemittel- und Salzproduzent K+S rechnet nicht mit einer Dauerflaute auf seinen Märkten. "Ich bin überzeugt, dass die Verunsicherung an den Märkten nicht von Dauer sein wird", sagte Konzernchef Norbert Steiner am Donnerstag laut einer auf der Homepage veröffentlichten Videobotschaft. K+S sei "fundamental gesund". Mit seinem breiten Produktportfolio, der Kostendisziplin sowie den Wachstumsperspektiven im Salzgeschäft sei der Konzern "sehr gut aufgestellt".

Das Ziel eines Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von rund 1,6 Milliarden Euro für das Jahr 2020 sei in einem Umfeld sinkender Rohstoffpreise und hoher Produktverfügbarkeit "sicher ambitioniert", sagte Steiner. Doch die langfristigen Wachstumstrends seien weiter intakt. Und der aktuelle Rückgang der Kalipreise dürfte nicht nachhaltig sein. Kali ist auf den Überseemärkten inzwischen so billig wie vor 2007. K+S arbeite weiter darauf hin, dieses Ziel zu erreichen.

Auch ein neues Werk in Übersee dürfte dazu beitragen. So baut der Konzern derzeit in Kanada ein neues Kaliwerk. Die Milliardeninvestition liege voll im Zeit- und Kostenrahmen, sagte Steiner. Die Produktion dürfte dort Ende 2016 anlaufen. In knapp drei Wochen veröffentlicht der Konzern zur Hauptversammlung den Bericht über das erste Quartal. Dann dürften auch kritische Fragen zum ausgeschlagenen Übernahmeangebot des kanadischen Konkurrenten Potash kommen.

Zuletzt war der Konzern von mehreren Seiten unter Druck geraten: Im Herbst hatte der kanadische Konkurrent Potash seine milliardenschwere Übernahmeofferte wegen des Widerstands bei K+S und des Rückgangs wichtiger Rohstoffpreise zurückgezogen. "Verhandeln kann man erst dann, wenn verlässliche Angebote auf dem Tisch liegen", rechtfertigte Steiner seine ablehnende Haltung erneut. Der Aktienkurs hatte sich von den Hochs im Vorjahr zwischenzeitlich halbiert und der Konzern stieg aus dem Dax ab.

Darüber hinaus sind in Deutschland Manager des Konzerns - darunter auch Steiner - wegen möglicher Wasserverunreinigungen von der Staatsanwaltschaft angeklagt worden. Ihnen droht nun ein Verfahren vor Gericht. K+S hält die Vorwürfe laut früheren Aussagen für unbegründet und sah zuletzt keinen Bedarf für Rückstellungen.

Keine Neuigkeiten gab es in der Videobotschaft zum möglichen Führungswechsel. Der 61-jährige Steiner selbst hatte bei der Bilanzvorlage Mitte März überraschend angekündigt, dass er 2017 wohl in den Ruhestand wechseln werde. Sein Vertrag läuft offiziell im Mai 2017 aus. Finanzchef Burkhard Lohr (53) gilt als sein Kronprinz./jha/she/stb

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14.01.2016 08:26
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K+S erwägt Teil-Börsengang von US-Tochter Morton Salt - Abwehrstrategie
14.01.2016 06:31

FRANKFURT (awp international) - Der Salz- und Düngerhersteller K+S bastelt einem Zeitungsbericht zufolge an einer neuen Abwehrstrategie für unerbetene Übernahmeversuche. Es gebe die Idee, die US-Tochter Morton Salt in den USA teilweise an die Börse zu bringen, schreibt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ/Donnerstagausgabe) unter Berufung auf eigene Informationen.

Allerdings sei das Dax-Unternehmen von einer Entscheidung noch weit entfernt, hiess es weiter. Im Management gebe es verschiedene Meinungen zu dem Gedankenspiel. K+S wollte sich dem Blatt zufolge nicht zu den Erwägungen äussern.

Ein Teilbörsengang der Tochter könnte zweierlei Gründe haben, heisst es in dem Bericht: Einerseits dürfte er Übernahmeversuche wie zuletzt durch den kanadischen Kalidünger-Rivalen Potash erschweren. Die Tochter könnte als sogenannte "Giftpille" dienen. Zum anderen würde der Wert der Salz-Sparte im Konzern transparenter./men/fa

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24.11.2015 13:10
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Prüfung der K+S-Erlaubnis dauert - Eingeschränkte Produktion droht
24.11.2015 13:01

KASSEL (awp international) - Der Düngemittel- und Salzproduzent K+S muss einen Teil seiner Herstellung ab Dezember unter Umständen drosseln. Grund dafür ist, dass noch nicht entschieden sei, ob eine Genehmigung zur Entsorgung von Salzabwasser verlängert werde, teilte das Unternehmen in Kassel mit. "Die Kaliproduktion in Hessen und Thüringen ist in Abhängigkeit von der Wasserführung der Werra in wenigen Tagen möglicherweise nur noch eingeschränkt gewährleistet", sagte der Geschäftsführer der K+S Kali GmbH, Ralf Diekmann, laut Mitteilung.

Die Prüfung des Antrages für die Salzabwasser-Versenkung durch das Regierungspräsidium (RP) Kassel dauert den Angaben zufolge noch über den 30. November hinaus an. Daher steht K+S für die Entsorgung von Salzabwasser ab Dezember 2015 zunächst nur der Weg über die Werra zur Verfügung. Bisher kann dafür auch die Versenkung im Erdboden genutzt werden.

Die Behörde prüfe die Möglichkeit einer Übergangsregelung bis zur endgültigen Entscheidung, teilte K+S am Montag mit. Einer solchen Übergangsregelung komme eine entscheidende Bedeutung für die Fortführung der Produktion zu. Das RP machte dazu auf Anfrage am Dienstag zunächst keine Angaben.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) warf K+S am Dienstag eine verfehlte Entsorgungspolitik vor. Das Unternehmen sei an der derzeitigen Situation "selbst Schuld". "Wenn der Konzern die Zeit der laufenden Genehmigung nicht genutzt hat, um sein gewaltiges Abfallentsorgungsproblem zu lösen, dann darf er jetzt nicht die Arbeitsplätze gegen den Schutz des Grund- und Trinkwassers ausspielen", sagte Jörg Nitsch aus dem BUND-Bundesvorstand.

Der Umweltschutzverband betonte: K+S trage alleine die Verantwortung dafür, "dass die Abfälle aus dem Kalibergbau umweltgerecht und entsprechend der Rechtslage entsorgt werden können". Wenn die Unbedenklichkeit der beantragten weiteren Versenkung nicht nachgewiesen sei, dürfe sie auch nicht erteilt werden.

Bestandteil des Antrages zur Fortsetzung der Abwasser-Versenkung ist ein 3D-Modell. Es soll als Instrument zur Kontrolle für den Grund- und Trinkwasserschutz fungieren. Wie K+S weiter erklärte, muss die Funktionsfähigkeit des von einem externen Fachbüro entwickelten Modells von den Behörden noch abschliessend geprüft werden - daher die Verzögerung.

Beim Abbau von Kali entstehen grosse Mengen an salzhaltigem Abwasser. Diese werden zum einen in die Werra geleitet, zum anderen werden Millionen Kubikmeter in tiefe Gesteinsschichten in die Erde gepresst. Für letzteres Verfahren läuft die Genehmigung Ende des Monats aus. Deswegen hatte K+S im April beantragt, bis Ende 2021 pro Jahr durchschnittlich bis zu zwei Millionen Kubikmeter (bisher 4,5 Millionen Kubikmeter pro Jahr) versenken zu können.

Für eine Verlängerung der Versenkerlaubnis bis 2021 muss K+S nachweisen, dass Trink- und Grundwasser nicht gefährdet werden. Die Versenkerlaubnis war von Kritikern und Umweltverbänden infrage gestellt worden. Selbst ein Gutachten des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie (HLUG) vom Juli 2014 hatte eine Gefahr für Trink- und Heilwasserbrunnen durch die Lauge nicht ausgeschlossen. Ein plötzliches Aus der Produktion würde die gesamte Region treffen. 4400 Arbeitsplätze sind nach Angaben von K+S gefährdet./he/jpe/DP/fbr

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12.11.2015 08:32
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K+S-Chef Steiner: Wissen, dass wir liefern müssen
12.11.2015 07:39

KASSEL (awp international) - Der Düngemittel- und Salzproduzent K+S hat nach der erfolgreichen Abwehr der milliardenschweren Übernahme durch den kanadischen Konkurrenten Potash seine Handlungsbereitschaft signalisiert. "Der gesamte K+S-Vorstand ist sich bewusst, dass wir 'liefern' müssen - das werden wir auch tun!", sagte Konzernchef Norbert Steiner am Donnerstag laut Mitteilung. Potash hatte Anfang Oktober wegen des Widerstands bei K+S und des Rückgangs wichtiger Rohstoffpreise seine Offerte zurückgezogen. Der K+S-Aktienkurs war daraufhin abgesackt.

"Wir haben die Grundlagen für eine erfolgreiche Zukunft von K+S gelegt", betonte Steiner. In Kanada steckt der Konzern derzeit viel Geld in eine neue Kali-Mine. Zudem setzt der Manager auf eine anhaltende Kostendisziplin sowie der erfolgreichen Umsetzung der Wachstumsstrategie für das Salzgeschäft. Am Vortag hatte der Konzern seinen Quartalsbericht vorgelegt und dabei die Prognosen für das laufende Jahr etwas eingedampft./jha/stb

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11.11.2015 09:53
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K+S grenzt wegen Kali-Preisdruck Prognose für 2015 etwas ein
11.11.2015 07:29

KASSEL (awp international) - Der Düngemittel- und Salzproduzent K+S hat wegen des Kali-Preisdrucks seine Prognose für das laufende Jahr etwas zurückgenommen. Der Umsatz dürfte sich 2015 auf 4,3 bis 4,5 Milliarden Euro erhöhen, teilte der Dax-Konzern am Mittwoch in Kassel mit. Bisher waren je 50 Millionen Euro mehr veranschlagt worden. Der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Bewertungsveränderungen von Derivaten (Ebit I) dürfte auf 780 bis 830 Millionen Euro klettern. Bisher waren bis zu 860 Millionen angepeilt worden.

2014 hatte K+S wegen der Turbulenzen am Kalimarkt bei einem Umsatz von 3,82 Milliarden Euro operativ 641 Millionen verdient. Damit geht K+S weiter von einem deutlichen Anstieg des operativen Ergebnisses aus. Auch eine höhere Dividende für 2015 sei "wahrscheinlich", hiess es. Der kanadische Konkurrent Potash hatte seine milliardenschwere Übernahmeofferte Anfang Oktober wegen des Widerstands bei K+S und des Rückgangs wichtiger Rohstoffpreise zurückgezogen./jha/stb

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09.09.2015 12:52
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Büros von K+S durchsucht - Verdacht illegaler Abfallentsorgung

09.09.2015 11:22

(Ausführliche Fassung)

ERFURT/GERSTUNGEN (awp international) - Ermittler haben wegen des Verdachts illegaler Abfallentsorgung am Mittwoch Büro- und Geschäftsräume des Düngemittel- und Salzproduzenten K+S durchsucht. Es habe sich um vier Bürogebäude sowie zwei Privatwohnungen in Thüringen, Hessen und Rheinland-Pfalz gehandelt, wie das Thüringer Landeskriminalamt (LKA) in Erfurt mitteilte. Die Ermittlungen richteten sich gegen 15 Verantwortliche von K+S in Kassel, Unterbreizbach und Philippsthal sowie zwei Mitarbeiter des Thüringer Landesbergamtes. Es gehe darum, dass das Unternehmen Salzlauge in der Gerstunger Mulde in den Erdboden gepumpt haben soll.

K+S mit Sitz in Kassel - und mit mehr als 4000 Mitarbeitern der grösste Arbeitgeber im Grenzgebiet von Hessen und Thüringen - teilte mit, der Konzern kooperiere in vollen Umfang mit den Ermittlungsbehörden. Zu den laufenden Ermittlungen wollte sich Unternehmenssprecher Michael Wudonig jedoch nicht äussern.

Insgesamt soll der Konzern nach LKA-Angaben von 1999 bis 2007 bei der Kali-Gewinnung 9,5 Millionen Kubikmeter Abfall in den sogenannten Plattendolomit versenkt haben. Die Genehmigung dafür erteilte das Landesbergamt, obwohl aus Sicht der Ermittler die wasserrechtlichen Voraussetzungen dafür nicht gegeben waren.

Aufgrund der geologischen Beschaffenheit der Gerstunger Mulde habe von vornherein damit gerechnet werden müssen, dass sich die versenkte Salzlauge unkontrolliert ausbreite. Der Mineralgehalt der versenkten Kalilauge sei etwa zehnmal höher als Meereswasser gewesen und habe damit eine Gefahr für das Grundwasser dargestellt.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Meiningen und die Durchsuchungen gehen auf eine Strafanzeige der thüringischen Gemeinde Gerstungen von 2008 zurück. Seither laufe ein umfangreiches Verfahren, dessen Ende derzeit noch nicht absehbar sei. Die Gemeinde Gerstungen hatte zudem bislang erfolglos gegen das Versenken von Salzabwässern vor Gericht geklagt.

Der Dax -Konzern K+S steht derzeit im Übernahmekampf mit dem kanadischen Konkurrenten Potash . Potash hatte zuletzt 41 Euro je Aktie geboten. Die Kasseler haben dies als zu niedrig abgelehnt./geh/DP/stb

(AWP)

 

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30.07.2015 08:20
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Presse: Deutsche Regierung will K+S nicht vor Übernahme retten

30.07.2015 07:45

BERLIN/DÜSSELDORF (awp international) - Die Bundesregierung plant laut einem Zeitungsbericht im Übernahmekampf zwischen dem kanadischen Kali-Konzern Potash und dem Kasseler Salz- und Düngemittelkonzern K+S keine Abwehrmassnahmen. Die Bundesregierung bereite keinen Einstieg in den Kassler Düngemittelkonzern vor, um die Übernahme durch den kanadischen Rivalen zu verhindern, berichtete "Die Welt" (Donnerstag) unter Berufung auf informierte Kreise.

Am Vortag hatte das "Handelsblatt" berichtet, dass K+S Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) um Hilfe gebeten hat. "Es hat mehrere Gespräche gegeben", bestätigt das Ministerium gegenüber dem "Handelsblatt". Dabei sei auch ein Einstieg der staatlichen KfW-Bank im Gespräch gewesen, schrieb die Tageszeitung unter Berufung auf Wirtschaftskreise.

Am Donnerstag äusserten sich im "Handelsblatt" unterdessen mehrere Politiker skeptisch. Die Union lehne einen Einstieg der KfW beim Übernahmekandidaten K+S ab, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion Michael Fuchs (CDU). Auch die SPD mahnte im Interview laut Aussagen des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Hubertus Heil zur Vorsicht mit einem Staatseingriff in dem Übernahmekampf.

K+S hatte Anfang Juli Übernahmegespräche mit den Kanadiern abgelehnt, weil die Potash-Offerte mit 41 Euro pro Aktie als zu niedrig erachtet wurde. Auch fehlten Zusagen zum Erhalt von Standorten und Arbeitsplätzen. Laut der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" und dem "Handelsblatt" befragt der Konzern derzeit Kleinaktionäre zu ihrer Meinung in Sachen Übernahmepläne durch Potash.

Aus Sorge um tausende Arbeitsplätze unterstützte zuletzt auch die hessische Landespolitik den Kasseler Konzern gegen die Übernahme durch den kanadischen Konkurrenten. "Hier geht es um grundlegende Entwicklungen in Deutschland", warnte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). Allerdings sind die Möglichkeiten der Landespolitik begrenzt, das milliardenschwere Aktiengeschäft zu verhindern. Wegen der möglichen Übernahme hält Bouffier seit Wochen engen Kontakt zu den anderen Ländern und zum Bund./jha/fbr

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22.07.2015 10:46
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K+S sieht weiter keine Grundlage für Gespräche mit Potash

22.07.2015 10:42

KASSEL/WIESBADEN (awp international) - Auch nach Gesprächen zwischen der hessischen Landesregierung und dem Kali-Riesen Potash lehnt K+S Verhandlungen mit den Kanadiern ab. Das Dax -Unternehmen, das sich gegen eine Übernahme durch den Konkurrenten wehrt, hat nach dem Treffen von Potash-Vertretern mit Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) Unterlagen der Kanadier zu Standorten und Arbeitsplätzen erhalten, wie ein K+S-Sprecher am Mittwoch sagte. Da diese aber "nichts substanziell Neues" enthielten, gebe es weiter keine Grundlage für Gespräche mit Potash. Wenn es neue Vorschläge gebe, werde man diese pflichtgemäss prüfen.

Bouffier hatte vergangenen Freitag mit Potash-Vorstandschef Jochen Tilk in Wiesbaden gesprochen. Die Kanadier hatten nach Angaben der Staatskanzlei um das Treffen gebeten. Bouffier will sich dafür einsetzen, dass K+S ein deutsches Unternehmen bleibt. Allerdings hat die Politik kaum Mittel, um eine Übernahme zu verhindern.

K+S hatte Anfang Juli einen Vorschlag zu Übernahmegesprächen abgelehnt, weil die Offerte der Kanadier mit 41 Euro pro Aktie als zu niedrig erachtet wurde./lin/DP/fbr

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13.07.2015 16:09
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Niedersachsen will K+S-Übernahme abwenden

13.07.2015 15:02

WUNSTORF (awp international) - Im Kali-Poker will Niedersachsen gemeinsam mit Hessen und dem Bund eine Übernahme des Kasseler Unternehmens K+S durch den kanadischen Konkurrenten Potash verhindern. Niedersachsen werde zusammen mit Hessen und der Bundesregierung sehen, wie man K+S zur Seite stehen könne, um eine Übernahme abzuwenden, sagte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Montag nach Angaben seines Sprechers, nachdem er in das K+S-Werk Sigmundshall in Wunstorf eingefahren war.

K+S-Chef Norbert Steiner bekräftigte nach Unternehmensangaben erneut die Ablehnung des Übernahmeangebots. "Wir müssen auch die Interessen des Unternehmens und seiner Arbeitnehmer berücksichtigen", sagte Steiner. "Initiativen, die dem nicht Rechnung tragen und auch über die Interessen der Regionen hinweggehen, in denen K+S verantwortungsvoll tätig ist, müssen wir ablehnen."

"Das Werk Sigmundshall hat einen festen Platz in unserem Unternehmensverbund und ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Region und die hier lebenden Menschen", sagte Steiner.

Weil unterstrich die Bedeutung von K+S als Arbeitgeber in Niedersachsen und Deutschland. Mit Steiner sprach er auch über den K+S-Plan, das Kalibergwerk Siegfried-Giesen bei Hildesheim wieder in Betrieb zu nehmen, wozu das Planfestellungsverfahren angelaufen ist. Nach Angaben der Landesregierung sind dagegen 147 Einwendungen beim Landesbergamt eingegangen./evs/DP/jha

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09.07.2015 08:32
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K+S bekräftigt Ablehnung des Potash-Angebotes - Legacy und Prämie fehlt

08.07.2015 22:24

FRANKFURT (awp international) - Der Dünger- und Salzkonzern K+S hat die Zurückweisung des Übernahmeangebotes seines Konkurrenten Potash bekräftigt. Den Vorschlag, alle K+S-Aktien zu je 41 Euro zu übernehmen, habe man "ablehnen müssen", weil der volle Wert des Minenprojekts Legacy nicht berücksichtigt sei, sagte Finanzchef Burkhard Lohr der "Börsen-Zeitung" (Donnerstag). "Blicken wir nach vorn und beziehen die künftigen Erträge mit ein, so kommen wir auf bis zu 21 Euro je Aktie für Legacy".

"Zu guter Letzt fehlt beim Vorschlag von Potash auch noch eine Prämie, die üblicherweise gezahlt wird, wenn ein Unternehmen die vollständige Kontrolle eines Wettbewerbers übernehmen will", bemängelte der Manager. Eine konkrete Preisforderung nannte er nicht. Er widersprach aber vehement, dass die Untergrenze für ein Angebot bei 50 Euro liege: "Wir haben keine Untergrenze gesetzt." Auf die Frage, ob er einen feindlichen Übernahmeversuch erwarte, sagt Lohr: "Wir gehen davon aus, und Potash hat es ja auch so formuliert, dass sie ein Interesse daran haben, Einvernehmlichkeit mit uns zu erzielen."/he

(AWP)

 

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29.06.2015 13:09
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K+S: Noch keine Entscheidung über geplante Übernahme durch Potash

29.06.2015 12:42

KASSEL (awp international) - Der Kasseler Kali- und Salz-Produzent K+S berät weiter über das Gesprächsangebot zur Übernahme des Konzerns durch den kanadischen Düngemittelkonzern Potash . "Die Prüfung läuft. Es gibt noch kein Ergebnis", sagte K+S Vorstandschef Norbert Steiner am Montag in Kassel. Ein klares Bekenntnis zu den deutschen Produktionsstandorten vermied er. "Ich denke, das wird die Zukunft zeigen", sagte Steiner auf die Frage, ob in fünf Jahren in Nordhessen noch Kali produziert werde.

Der Dax -Konzern K+S gehört zu den grössten Kaliproduzenten der Welt und ist der weltweit grösste Salzhersteller. Die Kanadier wollen den deutschen Rivalen übernehmen und hatten Branchenkreisen zufolge mehr als 40 Euro pro Aktie geboten. Experten zufolge dürfte K+S das Angebot aber wohl ablehnen./lin/DP/jha

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26.06.2015 09:11
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Fliegt K&S eigentlich aus dem Dax, wenn sie übernommen werden? Ich bin eben ProSieben-Aktionär und spekuliere darauf, dass ProSieben dann nachrücken könnte...

26.06.2015 08:28
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K+S bestätigt Übernahmeangebot von Potash

26.06.2015 06:36

(Meldung vom Vorabend ausgebaut)

KASSEL (awp international) - Der Düngemittel- und Salzhersteller K+S hat das Übernahmeinteresse des Konkurrenten Potash bestätigt. Die Kanadier hätten Vorstand und Aufsichtsrat darüber informiert, unter bestimmten Bedingungen ein Angebot für alle Aktien vorlegen zu wollen, teilten die Deutschen am Donnerstagabend mit. K+S prüfe zurzeit die zur Verfügung stehenden Optionen, der Ausgang der Prüfung sei offen. Einen möglichen Kaufpreis nannte das Unternehmen nicht.

Kurz vor Mitternacht bestätigte Potash, K+S einen vertraulichen Vorschlag über Kaufverhandlungen unterbreitet zu haben. Es bestehe weder Gewissheit, dass letztlich ein Übernahmeangebot gemacht werde, noch unter welchen Bedingungen dies geschehen würde, hiess es weiter. Potash beabsichtige zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Aussagen zu diesem Thema zu machen. Dies gelte solange, bis weitere Äusserungen angezeigt seien oder eine Einigung erzielt wurde.

Kreisen zufolge wird K+S das Angebot wahrscheinlich ablehnen. Die Kanadier hätten zwar mehr als 40 Euro je Aktie geboten, hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg zuvor unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet. K+S halte den Preis aber angesichts der eigenen Wachstumsperspektiven und der möglichen Synergieeffekte für zu niedrig. Weder Potash noch K+S wollten sich zu den Informationen äussern. Zuvor hatte bereits das "Handelsblatt" (Freitagausgabe) über das Kaufinteresse berichtet.

Im Xetra-Hauptgeschäft war das K+S-Papier bei 29,05 Euro aus dem Handel gegangen. Zuletzt kostete eine Aktie im nachbörslichen Geschäft bei Lang & Schwarz 34,833 Euro, ein Plus von fast 20 Prozent. Am frühen Abend hatte der Kurs nach dem Aufkommen erster Spekulationen noch um knapp 12 Prozent zugelegt. Anleger setzen offenbar darauf, dass die Kanadier angesichts der Ablehnung ihres Angebots nachlegen oder dass weitere Bieter angelockt werden. Potash legten in Toronto zuletzt um knapp 2 Prozent zu./he/edh/he

(AWP)

 

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12.05.2015 08:28
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K+S bleibt auf Wachstumskurs - Höhere Preise und gute Nachfrage

12.05.2015 07:29

KASSEL (awp international) - Höhere Preise und der schwache Euro haben den Düngemittel- und Salzproduzent K+S im ersten Quartal angetrieben. Der Umsatz erhöhte sich dank einer robusten Nachfrage von Januar bis Ende März um 15,8 Prozent auf 1,377 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern am Dienstag vor Beginn der Hauptversammlung mitteilte. Sowohl das Salz- als auch das Kaligeschäft legten deutlich zu. Beim Umsatz rechnet der Konzern im laufenden Jahr nun mit einem "deutlichen" Zuwachs, nachdem bisher nur ein "moderates" Plus in Aussicht gestellt wurde. Beim operativen Ergebnis rechnet K+S weiter mit einer deutlichen Steigerung.

Im ersten Quartal schnellte der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Bewertungsveränderungen von Derivaten (Ebit I) um 44,2 Prozent auf 316,7 Millionen Euro in die Höhe. Bei dieser Kennzahl werden etwa Kosten für die Wechselkursabsicherung herausgerechnet. Unter dem Strich blieb ein bereinigter Gewinn von 198,3 Millionen Euro und damit gut 40 Prozent mehr als vor einem Jahr hängen. Dabei half auch das Sparprogramm. Analysten hatten insgesamt weniger erwartet./jha/fbr

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12.03.2015 08:45
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K+S überwindet Krise: 2015 wieder Zuwächse erwartet - Höhere Dividende

12.03.2015 08:43



(Ausführliche Fassung)

KASSEL (awp international) - Der Düngemittel- und Salzproduzent K+S hat 2014 von einer allmählichen Erholung der Kalipreise profitiert und die Branchenkrise überwunden. Auf das laufende Jahr blickt Konzernchef Norbert Steiner am Donnerstag bei der Bilanzvorlage trotz weiterhin erforderlicher Sparbemühungen mit Zuversicht. Er rechnet dank höherer Preise im Kali- und Salzgeschäft, einem schwächeren Euro sowie ein strikter Sparkurs wieder mit einem moderaten Zuwachs beim Umsatz und einem deutlich höheren operativen Gewinn. Die Aktionäre will der Konzern zusätzlich mit einer deutlichen Dividendenaufstockung auf 90 (Vorjahr 25) Cent je Aktie für das abgelaufene Jahr bei Laune halten.

Die Aktien reagierten vorbörslich mit einem Kurssprung von mehr als drei Prozent. Händler und Analysten zeigten sich in ersten Reaktionen insbesondere von der Höhe der Dividende und dem Ausblick positiv überrascht. Am Markt sei deutlich weniger erwartet worden.

SCHLUSSSPURT IM VIERTEN QUARTAL

"K+S hat ein ordentliches Ergebnis erwirtschaftet", sagte Steiner. Die Erholung der Kalipreise im zweiten Halbjahr und das insgesamt stark verbesserte Salzergebnis hätten dazu beigetragen. Den grössten Posten habe jedoch das Sparprogramm geliefert. Die Einsparungen etwa bei Material, Energie und der Logistik seien im vergangenen Jahr höher als erwartet ausgefallen. Auch im laufenden Jahr werde der Sparkurs konsequent fortgesetzt, erklärte Steiner. K+S hatte das Programm im November 2013 im Zuge der Branchenkrise aufgelegt. Insgesamt sollen dadurch bis 2016 rund eine halbe Milliarde Euro an Kosten eingespart werden.

Das Ende eines Exportbündnisses in Russland im Sommer 2013 hatte für starke Turbulenzen am Kalimarkt gesorgt. Kunden hielten sich zurück. Die Preise gerieten unter Druck. Eine starke Nachfrage sorgte 2014 für eine schrittweise Erholung der Preise. Umsatz und operativer Gewinn sanken bei K+S im vergangenen Jahr nur noch leicht. Die Erlöse gingen 2014 um 3,3 Prozent auf 3,82 Milliarden Euro zurück. Kali war dabei im Jahresschnitt mit 274 Euro je Tonne fast 7 Prozent billiger als ein Jahr zuvor. Der Absatz sank dank Zuwächsen in Europa aber nur leicht. Die Umwälzungen auf den Kali-Märkten hatten damit geringere Folgen als befürchtet.

WERKBAU IN KANADA AUF GUTEM WEG

Im Schlussquartal verzeichneten die Kasseler kräftige Zuwächse. Auch der eingeleitete Sparkurs und Versicherungsleistungen nach dem Grubenunglück in Unterbreizbach stützten 2014. Zudem lieferte das Salzgeschäft beim operativen Gewinn zusätzliche Impulse. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Bewertungsveränderungen von Derivaten (Ebit I) sank im Gesamtjahr insgesamt um 2,2 Prozent auf 641 Millionen Euro. Bei dieser Kennzahl werden etwa Kosten für die Wechselkursabsicherung herausgerechnet. Unter dem Strich steht ein bereinigter Gewinn aus fortgeführtem Geschäft von 367 Millionen Euro - ein Minus von rund 16 Prozent.

Wegen höherer Durchschnittspreise im Dünger- und Salzgeschäft dürfte das operative Ergebnis (Ebit I) im laufenden Jahr "deutlich" über dem Vorjahreswert liegen, erwartet der Konzern. Auch das Sparprogramm dürfte dazu erneut einen "beachtlichen Beitrag" leisten, so dass der bereinigte Gewinn ebenfalls "deutlich" zulegen dürfte. Beim Umsatz rechnet der Dax -Konzern mit weltweit mehr als 14 000 Mitarbeitern mit einem moderaten Zuwachs. Auch an den milliardenschweren Ausbauplänen in Kanada hält der Konzern fest. Das neue Kaliwerk dort soll weiter im Sommer 2016 den Betrieb aufnehmen. Man sei auf einem guten Weg, hiess es. Auch das Investitionsbudget von 4,1 Milliarden kanadischen Dollar (rund 3 Mrd Euro) werde eingehalten./jha/fri/fbr

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03.12.2014 10:49
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Pläne von K+S zu Eröffnung von Kali-Bergwerk kommen voran

03.12.2014 09:29



GIESEN/KASSEL (awp international) - Die Pläne des Düngemittelproduzenten K+S zur Wiedereröffnung eines Kali-Bergwerks im niedersächsischen Kreis Hildesheim schreiten voran. Demnächst solle der Antrag zum Beginn des Planfeststellungsverfahrens vorgelegt werden, teilte der Konzern in Kassel mit. Das Bergwerk war 1987 geschlossen worden, als Reservebergwerk hatte das Unternehmen aber alle vier Schachtanlagen weiter unterhalten.

Wegen der steigenden Nachfrage nach Düngemitteln wird nun eine Wiedereröffnung geprüft. Die Pläne sehen vor, in Giesen jährlich wieder mehr als zwei Millionen Tonnen Kali zu fördern. Diese sollen vor Ort zu hochwertigen Düngemitteln für den Acker- und Gartenbau verarbeitet werden. Die Lagerstätte reicht für eine Förderung von mindestens 20 Jahren Dauer.

Bei der Vorstellung des Projekts 2011 hatte K+S von Investitionen in Höhe von rund 500 Millionen Euro gesprochen. Die Region kann zudem mit bis zu 700 neuen Arbeitsplätzen rechnen./evs/DP/jha

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20.11.2014 22:14
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Die Experten des Aktionärsbriefes freuen sich über die Zahlen der K+S AG für das dritte Quartal des laufenden Jahres. Die sind deutlich besser ausgefallen als von den Analysten befürchtet und sie zeugen sogar von einem leichten Wachstum im Jahresvergleich. Seit längerem waren die Anleger anderes gewohnt. Zudem erhöhte der Vorstand die Jahresziele. Nachdem für das vergangenen Jahr mit 0,25 Euro je Aktie nur elf Prozent des Gewinns an die Aktionäre ausgeschüttet worden sind, soll die gewohnte Ausschüttungsquote von 40 bis 50 Prozent des Gewinns schnell wieder geboten werden. Das Geschäft mit Kali- und Magnesium-Dünger steuert die Hälfte zum Umsatz und 80 Prozent zum operativen Ergebnis bei – und es lief seit Mitte vergangenen Jahres sehr schlecht, weil die russische Uralkali aus dem Kali-Preiskartell mit der weißrussischen Belaruskali ausgestiegen ist und den Markt überschwemmt hat. Offenbar hat sich dieser Markt mittlerweile wieder gefangen. Die Aktie ist mit einem KGV von 14 für das nächste Jahr bewertet, wobei das auf den Gewinnschätzungen eher zweifelnder Analysten beruht. Die Schätzungen dürften bald angehoben werden. Charttechnisch hat sich die Notierung stabilisiert und bei 20 bis 19 Euro scheint der Boden zu sein. Angesichts der eher stark unterschiedlichen Wirtschaftsentwicklung in den einzelnen Ländern der Erde und des sehr stark zyklischen Düngemittel-Geschäfts gehört zwar Mut zum Einstieg bei K+S, andererseits muss zumindest zunächst eine Anfangsposition des "Bullen der Woche" ins Depot.

 

http://www.deraktionaer.de/aktie/k-s--mutige-muessen-kaufen--boersenwelt-presseschau-iii-105910.htm

13.11.2014 08:31
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K+S setzt mehr um und verdient mehr - Kalipreise erholen sich

13.11.2014 07:36



KASSEL (awp international) - Der Düngemittel- und Salzproduzent K+S hat im dritten Quartal von einer weiteren Erholung der Kalipreise profitiert und Umsatz und operativen Gewinn gesteigert. Wie der Dax-Konzern am Donnerstag in Kassel mitteilte, legten die Erlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,1 Prozent auf 826,9 Millionen Euro zu. Das Ende eines Exportbündnisses in Russland im Sommer 2013 hatte für Turbulenzen am Kalimarkt gesorgt. Kunden hielten sich zurück. Die Preise gerieten unter Druck. Inzwischen haben sie aber die Talsohle klar durchschritten.

Auch die eingeleiteten Sparmassnahmen und gute Geschäfte mit Salz in Nordamerika nach dem strengen Winter vor einem Jahr stützten. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Bewertungsveränderungen von Derivaten (Ebit I) legte um 15,7 Prozent auf 134 Millionen Euro zu. Auch im dritten Quartal profitierte der Konzern von Versicherungsleistungen nach dem Grubenunglück in Unterbreizbach. Bei dieser Kennzahl werden insbesondere Kosten für die Wechselkursabsicherung herausgerechnet. Unter dem Strich steht ein bereinigter Gewinn aus fortgeführtem Geschäft von 76,3 Millionen Euro - ein Plus von 6,5 Prozent. Die Kennzahlen lagen insgesamt über den Erwartungen von Analysten./jha/stb

(AWP)

 

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14.05.2014 08:16
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K+S startet mit kräftigem Umsatz- und Gewinnrückgang ins Jahr - Prognose steht

14.05.2014 07:18



KASSEL (awp international) - Der Dünger- und Salzproduzent K+S ist wegen deutlich niedriger Kali-Preise mit einem kräftigen Umsatz- und Gewinnrückgang in das neue Jahr gestartet. Im ersten Quartal ging der bereinigte Gewinn im fortgeführten Geschäft um ein Viertel auf 141,5 Millionen Euro zurück, wie der Dax-Konzern am Mittwoch mitteilte.

Der Umsatz schrumpfte wegen Zuwächsen im Salzgeschäft mit 7,1 Prozent auf 1,19 Milliarden Euro nicht ganz so stark. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und vor Bewertungsveränderungen von Derivaten (Ebit I) ging um 21 Prozent auf 219,6 Millionen Euro zurück.

Trotz der scharfen Rückgänge übertraf der Konzern bis auf den Umsatz die Erwartungen von Analysten. An den Prognosen für 2014 hielten die Kasseler fest. Bei den Kalipreisen sei die Talsohle durchschritten, erklärte Konzernchef Norbert Steiner. Diese waren wegen der Auflösung einer Vertriebsallianz in Russland im vergangenen Jahr kräftig gesunken./jha/stb

AWP

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10.02.2014 10:45
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verkauf

hallo Freunde, ich verlasse nun den Faktor Call mit schönem Gewinn Dirol

 

21.01.2014 11:37
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neues Ziel 30

RESEARCH ALERT-K&S: Macquarie raises target price to 30 euros
   Jan 21 (Reuters) - K&S : 
* Macquarie raises target price to 30 euros from 24 euros; rating outperform 

17.01.2014 12:25
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Hedgefonds am Aussteigen

viele werden noch in Zugzwang geraten.

17.01.2014 (www.4investors.de) - Bei den Aktien von K+S und Aixtron werden von einigen Hedgefonds die Short-Aktivitäten deutlich eingedämmt. Marshall Wace LLP hat seine Leerverkaufsposition bei der Aktie von K+S auf 0,69 Prozent reduziert, vor etwas mehr als einer Woche lag diese noch bei 1,03 Prozent. Gestern hatten wir bereits berichtet, dass Blue Ridge Capital, L.L.C. K+S-Aktien zurückgekauft hat - hier sank die Leerverkaufsposition ebenfalls deutlich, befindet sich mit zuletzt gemeldeten 2,14 Prozent aber immer noch auf deutlich höherem Niveau als bei Marshall Wace LLP. Bei Aixron befindet sich ein Leerverkäufer ebenfalls auf dem Rückzug: Bloom Tree Partners, LLC hat die Quote auf 0,28 Prozent nahezu halbiert. 

16.01.2014 18:23
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Shortsqueeze

K+S-Aktie: Short-Squeeze trifft Hedgefonds

16.01.2014 (www.4investors.de) - Der starke Kursanstieg der K+S-Aktie zwingt Shortseller zum Rückzug. Der Hedgefonds Blue Ridge Capital, L.L.C. reduziert seine Leerverkaufsposition in dem DAX-notierten Rohstoffkonzern deutlich. Nach 2,51 Prozent zuvor liegt die Quote per 15. Januar bei „nur“ noch 2,14 Prozent, wie aus einer aktuellen Meldung hervor geht.

Derweil bestätigt der Aktienkurs von K+S sein gestriges erneutes Kaufsignal. Nachdem zuvor der wichtige Widerstand bei 23,50/23,70 Euro überwunden wurde, hält der Titel sich am Donnerstag weiter stabil über der Charthürde bei 25 Euro. Im XETRA-Handel wird bisher ein Tageshoch bei 26,05 Euro notiert, gegen 11:53 Uhr liegt der Aktienkurs des Kasseler Konzerns bei 25,65 Euro mit 0,92 Prozent im Plus. Mehr dazu im aktuellen 4investors-Chartcheck zur K+S-Aktie

 Auch die willigen Helfer der Shortseller sehen sich genötigt ihre lächerlichen Empfehlungen anzupassen.z.B
14:22Morgan Stanley hebt Ziel für K+S auf 14,50 Euro - 'Underweight'

 

16.01.2014 14:10
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Shorties reduzieren !

http://www.aktiencheck.de/exklusiv/Artikel-K_S_Aktie_Leerverkaeufer_Broo...

 

aber noch immer 9.95% zum Eindecken :biggrin::biggrin:

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