LinkedIn,Facebook,Twitter und Co

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19.05.2011 20:27
#1
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LinkedIn,Facebook,Twitter und Co

Guten Abend meine Herren

heute ging das Unternehmen LinkedIn an die Börse aktueller Kurs 107.34 +62.34 (138.53%).

Somit ist diese kleine Webseite die ausser Kontakte nix generiert mehr wert als das Unternehmen Lufthansa aktuell liegt LinkedIn bei SAGE und SCHREIBE 12 Milliarden Dollar Lol

Von 45 Dollar auf 107 und das in einem Tag,ich spüre schon eine neue für uns optimale Zeit der Gewinnmaximierungen mit Unternehmen die in einige Jahren als der Schrott schlechthin abgestempelt werden( Dotcom Blase Erinnerungen werden wach),trotzdem die Börse ist Geld und es geht nur um Geldvermehrung, die Banken und Investoren verdienen sich mit minimalen Aufwand einen unglaublichen Etrag.

Ich spiele bei diesem Spiel mit wer noch von euch?

Einige Interessante Internetunternehmen wie Facebook,Twitter und Co stehen vor dem Start.

Da die Börse momentan ziemlich langweilig verläuft und konservative Titel und Finanztiteln kaum mehr einen beachtlichen Betrag abwerfen,werden sich die Investoren,Geier und Banken um diese Internet"unternehmen" stürzen.

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querschuesse.de

22.10.2016 18:34
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haslo hat am 27.09.2016 - 20:38 folgendes geschrieben:

Seit einigen Tagen gibt es ja Nachrichten zu Verkaufsgerüchten um Twitter wie z.B. hier:

http://boerse.ard.de/aktien/neue-verkaufsgeruechte-um-twitter100.html

https://www.wired.de/collection/business/google-salesforce-verizon-disney-wer-twitter-kaufen-koennte-und-warum-update

 

Denkt Ihr dass ein Verkauf zustande kommen wird? Und falls ja, was hätte das wohl für Auswirkungen?

 Montag oder Dienstag wissen wir mehr. Q3 wird auf jeden Fall spannend. Risikofreudige sollten einsteigen Wink

27.09.2016 20:38
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Seit einigen Tagen gibt es ja Nachrichten zu Verkaufsgerüchten um Twitter wie z.B. hier:

http://boerse.ard.de/aktien/neue-verkaufsgeruechte-um-twitter100.html

https://www.wired.de/collection/business/google-salesforce-verizon-disney-wer-twitter-kaufen-koennte-und-warum-update

 

Denkt Ihr dass ein Verkauf zustande kommen wird? Und falls ja, was hätte das wohl für Auswirkungen?

22.09.2016 08:24
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Twitter erhält mehr Aufforderungen zum Löschen von Inhalten
22.09.2016 07:22

San Francisco (awp/sda/afp) - Den Kurznachrichtendienst Twitter erreichen immer mehr behördliche Aufforderungen zum Löschen von Inhalten. Im ersten Halbjahr 2016 sind 4434 solcher Aufforderungen von Regierungs- oder Polizeistellen eingegangen.

Das sind 13 Prozent mehr als im Vorhalbjahr, wie das Unternehmen am Mittwochabend in seinem Transparenzbericht mitteilte. Die weitaus meisten dieser Interventionen stammten mit 2493 aus der Türkei und mit 1601 aus Russland.

Diese Aufforderungen zum Löschen von Inhalten hätten sich auf insgesamt 20'594 Twitter-Konten bezogen; in 15'195 Fällen sei der Konzern den Aufforderungen nicht nachgekommen. Diese Aufforderungen wurden nach Firmenangaben typischerweise damit begründet, dass Inhalte gegen gesetzliche Bestimmungen in den betreffenden Ländern verstiessen.

Aus den USA kamen demnach nur 98 Löschaufforderungen, von denen nur eine einzige umgesetzt wurde. Allerdings lagen die USA bei Anfragen über Detailinformationen zu Twitter-Konten an der Spitze.

Das Land habe Twitter im ersten Halbjahr um nähere Informationen zu 2520 Konten gebeten und diese in 82 Prozent der Fälle auch erhalten, teilte Twitter mit. Die meisten US-Anfragen seien von der Bundespolizei FBI, den US-Geheimdiensten und der Staatsanwaltschaft New York gekommen.

(AWP)

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13.09.2016 08:53
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Twitter-Chef will stärker auf Video setzen
13.09.2016 08:44

SAN FRANCISCO (awp international) - Twitter-Chef Jack Dorsey will den Kurznachrichtendienst unter anderem mit einem stärkeren Fokus auf Videos zu aktuellen Ereignissen aus der Krise führen. "Wir sind wirklich gut darin, Nachrichten schneller als alle anderen zu liefern", sagte Dorsey dem Magazin "Fast Company". Zugleich sei Video etwas, was die Menschen heute erwarteten.

"Was wäre, wenn wir das in einem Erlebnis vereinen könnten, damit man nicht nach einem Fernseher suchen müsste, oder wo der Stream läuft - sondern einfach Twitter öffnen könnte, es sich dort ansehen und kommentieren", beschrieb Dorsey das Konzept. Letztlich sei es das, was Twitter-Nutzer schon seit rund einem Jahrzehnt machten: "Sie schauen auf einen Bildschirm und sie twittern darüber." Der Dienst wolle jetzt beides auf einem Bildschirm vereinen und auch auf mobilen Geräten überall ansehen lassen. Mit Hilfe selbstlernender Maschinen will Twitter zentrale Momente eines Videos erkennen und den Nutzern als Highlights präsentieren.

Facebook mit seinen mehr als 1,6 Milliarden Mitgliedern setzt ebenfalls massiv auf Video und unter anderem auch auf Livestreaming, bei dem Bilder direkt zum Beispiel vom Smartphone übertragen werden. Twitter stiess den Trend mit seiner Livestreaming-App "Periscope" mit an.

Der gut zehn Jahre alte Kurznachrichtendienst kämpft mit Problemen. Die Zahl der Nutzer steckt bei rund 300 Millionen fest und wächst nur langsam. Auch Dorsey gelang es in gut einem Jahr bisher nicht, die Verluste zu stoppen./so/DP/stb

(AWP)

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05.08.2016 08:36
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Linkedin-Verlust nimmt vor Übernahme durch Microsoft zu

Das Karriere-Netzwerk Linkedin gerät vor der Übernahme durch Microsoft tiefer in die roten Zahlen - wächst aber stärker als erwartet.

Der Umsatz wuchs indes um überraschend kräftige 31 Prozent auf 932,7 Millionen Dollar. Die weltweite Nutzerzahl kletterte um 18 Prozent auf 450 Millionen. Die Ergebnisse übertrafen die Prognosen der Analysten. Anleger reagierten dennoch verhalten. Die Linkedin-Aktie notierte nachbörslich nahezu unverändert.

Im Juni hatte der Software-Riese Microsoft angekündigt, Linkedin für etwa 26,2 Milliarden Dollar zu schlucken. Die Übernahme soll bis Jahresende erfolgen. Bei dem deutlich grösseren Konkurrenten des deutschen Anbieters Xing können sich Nutzer in beruflichen Profilen vorstellen, nach neuen Jobs Ausschau halten und vernetzen.

(AWP)

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27.07.2016 08:40
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Twitter fliegt nicht mehr so hoch

Twitter hat angesichts zunehmender Konkurrenz von Firmen wie Snapchat und Instagram zwischen April und Juni das geringste Quartalswachstum seit dem Börsengang im Jahr 2013 verbucht.

Der Umsatz stieg binnen Jahresfrist um etwa ein Fünftel auf 602 Millionen Dollar, wie der Online-Kurznachrichtendienst am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Nettoverlust verringerte sich auf 107,2 Millionen Dollar von 136,7 Millionen Dollar vor einem Jahr. Die durchschnittliche Zahl der aktiven monatlichen Nutzer stieg den Angaben nach im zweiten Quartal auf 313 Millionen von 310 Millionen im ersten Vierteljahr 2016.

Die Twitter-Aktie brach nachbörslich um mehr als 10 Prozent ein.

(Reuters)

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15.06.2016 13:30
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Twitter steigt bei Berliner Musikfirma Soundcloud ein
15.06.2016 13:02

SAN FRANCISCO/BERLIN (awp international) - Twitter steigt bei dem Berliner Musikdienst Soundcloud ein. Twitter-Chef Jack Dorsey und Soundcloud bestätigten den Deal am späten Dienstag dem Technologie-Blog "Recode", machten aber keine Angaben zu Details. Nach Informationen der Website investierte Twitter rund 70 Millionen Dollar (etwa 62 Mio Euro) in einer Finanzierungsrunde, die insgesamt an die 100 Millionen Dollar schwer werden soll.

Insgesamt solle Soundcloud dabei mit 700 Millionen Dollar bewertet werden, hiess es unter Berufung auf informierte Personen. Das wäre die gleiche Bewertung wie bei der vergangenen Finanzierungsrunde im Jahr 2014, in der Soundcloud sich bei Investoren 60 Millionen Dollar geholt hatte.

Vor rund zwei Jahren soll Twitter an einem Kauf von Soundcloud interessiert gewesen sein, um sein Musik-Geschäft auszubauen - aber am Ende einen Rückzieher gemacht haben. Auch die eigene App zum Entdecken neuer Musik stellte Twitter ein. Soundcloud handelte unterdessen Deals mit grossen Musikkonzernen aus und startete Ende März das Abo-Angebot "SoundCloud Go". Soundcloud hat nach eigenen Angaben über 175 Millionen Nutzer. Das Unternehmen gilt als ein Juwel der Berliner Start-up-Szene, immer wieder wurde über einen Börsengang spekuliert./so/DP/edh

(AWP)

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27.05.2016 08:34
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Zwei weitere Spitzenkräfte verlassen Kurznachrichtendienst Twitter
27.05.2016 06:34

Bangalore (awp/sda/reu) - Der von Konkurrenten wie Facebook immer stärker abgedrängte Kurznachrichtendienst Twitter verliert erneut Spitzenkräfte. Mitten in der Wachstumsflaute verlassen die für das Geschäftsentwicklungsprogramm verantwortliche Managerin Jana Messerschmidt und E-Commerce-Direktor Nathan Hubbard das Unternehmen.

Das teilte Twitter am Donnerstag mit. Bereits zum Jahresanfang hatten gleich vier Führungskräfte das Unternehmen verlassen. Twitter-Gründer Jack Dorsey hatte im Oktober das Zepter wieder dauerhaft in die Hand genommen, um das Unternehmen auf Vordermann zu bringen.

Twitter verliert den Anschluss an die Internet-Platzhirsche Google und Facebook. Werbekunden machen deswegen einen Bogen um den Kurznachrichtendienst. In der jüngeren Vergangenheit hat Twitter seine Nutzerzahlen kaum noch steigern können. Seit Jahresbeginn sind die Twitter-Aktien um mehr als 37 Prozent gefallen.

(AWP)

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25.05.2016 08:21
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Twitter rechnet Fotos und Nutzernamen aus Zeichenzahl heraus
24.05.2016 18:23

(Ausführliche Fassung)

SAN FRANCISCO (awp international) - Twitter-Nutzer werden künftig mehr von den 140 Zeichen einer Kurznachricht für ihre Texte zur Verfügung haben. Erwähnte Nutzer-Namen sowie angehängte Videos und Bilder sollen nicht mehr einberechnet werden, kündigte Twitter am Dienstag an. Bisher drückten allein eingefügte Medien-Inhalte die mögliche Länge eines Tweets um 24 Zeichen. Der Finanzdienst Bloomberg hatte vergangene Woche berichtet, auch Internet-Links sollen nicht mehr mitgezählt werden, Twitter machte dazu jedoch zunächst keine Ankündigung.

Die Beschränkung auf 140 Zeichen stammt aus der ersten Twitter-Version, damals lief der Dienst noch auf SMS-Basis und es war eine technische Beschränkung. Nach dem Wechsel auf eine Web-Plattform blieb das Limit und wurde zum Twitter-Markenzeichen. Mitgründer und Chef Jack Dorsey räumte zwar ein, dass einige Nutzer gern längere Nachrichten absetzen würden. Er brachte eine Aufhebung der Obergrenze ins Gespräch, hakte dann aber selbst ab: "Die 140 Zeichen bleiben."

Die neue Regelung solle in einigen Monaten greifen, erklärte Twitter ohne einen konkreten Termin. "Wir wollen die Software-Entwickler frühzeitig informieren", sagte Deutschlandchef Thomas de Buhr. "Jetzt geht es darum, bei den 140 Zeichen zu bleiben, sie aber komplett für die Kommunikation zur Verfügung zu stellen." Weitere Schritte seien nicht ausgeschlossen. "Wir testen sehr viel und entwickeln Twitter kontinuierlich in kleinen Schritten weiter."

Twitter macht ein nur noch langsames Wachstum der Nutzerzahlen zu schaffen, die Aktie steckt deswegen im Keller fest. Nachdem Dorsey im vergangenen Jahr zunächst kommissarisch und dann als ständiger Chef zu Twitter zurückkehrte, gab es eine Reihe von Änderungen. So wurden die "Favoriten"-Sternchen, mit denen man einen Tweet markieren kann, in rote Herzchen umgewandelt. Laut Twitter wird die Funktion seitdem deutlich häufiger genutzt. Ausserdem werden die Nachrichten inzwischen nicht mehr nur in chronologischer Reihenfolge angezeigt, sondern von einem Algorithmus gewichtet. Diese Funktion hatte bei der Ankündigung für viel Kritik gesorgt, Twitter zufolge schalteten sie nach der Einführung aber nur zwei Prozent der Nutzer ab./so/DP/he

(AWP)

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29.04.2016 08:28
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Linkedin-Aktie hebt nach starkem Quartalsbericht ab
28.04.2016 22:29

MOUNTAIN VIEW (awp international) - Überraschend starkes Wachstum im ersten Quartal hat die Aktie des Karriere-Netzwerks Linkedin beflügelt. Das Unternehmen meldete am Donnerstag einen Umsatzanstieg um 35 Prozent verglichen mit dem Vorjahreswert auf 861 Millionen Dollar (759 Mio Euro und übertraf damit deutlich die Erwartungen der Wall Street. Die Aktie stieg nachbörslich zunächst um mehr als 13 Prozent. Linkedin schreibt zwar weiter rote Zahlen, der Verlust weitete sich von 42,5 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum auf 45,8 Millionen Dollar aus. Die Prognosen der Analysten wurden damit aber dennoch überboten. Die Zahl der Nutzer legte um 19 Prozent auf 433 Millionen zu./hbr/DP/he

(AWP)

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27.04.2016 13:10
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Korr: Twitter enttäuscht Börsianer - Umsatz und Prognose schwach
27.04.2016 12:12

(Im dritten Absatz, erster Satz wurde die Höhe der Werbeerlöse korrigiert: 531 rpt 531 Millionen Dollar)

SAN FRANCISCO (awp international) - Anleger warten weiter vergeblich auf Erfolgsmeldungen von Twitter. Im ersten Quartal schwächelte das Werbegeschäft, die Erlöse blieben deutlich unter den Erwartungen der Wall Street - die Aktie stürzte im nachbörslichen Handel ab.

Zwar legte der Umsatz in den drei Monaten bis Ende März verglichen mit dem Vorjahreswert um 36 Prozent auf 594,5 Millionen Dollar (526,4 Mio Euro) zu, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Analysten hatten jedoch mit einem wesentlich höheren Wert gerechnet.

Besonders enttäuschend: Die Werbeerlöse, Twitters wichtigste Geldquelle, wuchsen nur noch um 37 Prozent auf 531 Millionen Dollar. Im Vorquartal hatte es hier noch ein Plus von 48 Prozent gegeben.

Zudem wurden die Prognosen der Analysten beim Ausblick auf das laufende Vierteljahr massiv verfehlt. Twitter stellt Erlöse zwischen 590 und 610 Millionen Dollar in Aussicht. Finanzprofis waren von erheblich mehr ausgegangen.

Anleger reagierten empfindlich auf die Zahlen. Der seit Jahresbeginn bereits um 23 Prozent abgesackte Kurs der Twitter-Aktie brach nachbörslich um über zwölf Prozent ein.

Zumindest beim Nutzerwachstum konnte Vorstandschef Jack Dorsey, der im letzten Jahr an die Firmenspitze zurückgekehrt war und den glücklosen Dick Costolo ersetzt hatte, Fortschritte melden. Die Zahl der aktiven User, die sich mindestens einmal pro Monat einloggen, stieg dank saisonaler Faktoren und einer Marketing-Offensive zum Vorjahr um drei und zum Vorquartal um 1,6 Prozent auf 310 Millionen.

Im Schlussquartal 2015 hatte Twitter erstmals aktive Nutzer verloren. Das einst rasante Wachstum hatte sich bereits im vergangenen Jahr drastisch verlangsamt. Dorsey will das Ruder durch einfachere Nutzbarkeit und neue Angebote wie Live-Übertragungen über die hauseigene Streaming-App Periscope herumreissen.

Das Unternehmen bleibt in den roten Zahlen, auch wenn der Verlust deutlich verringert wurde. Unter dem Strich ergab sich im ersten Quartal ein Minus von 79,7 Millionen Dollar. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum waren es noch 162,4 Millionen Dollar gewesen.

Nutzer können über Twitter bis zu 140 Zeichen lange Nachrichten absetzen, die auch Links zu Websites, Bildern oder Videos enthalten können. Der 2006 gestartete Dienst hat sich damit als Medium für die Verbreitung von schnellen Nachrichten etabliert./hbr/DP/stb

(AWP)

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11.02.2016 08:36
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Twitter verliert aktive Nutzer

Twitter hat im vergangenen Quartal aktive Nutzer verloren. Damit haben die Wachstums-Probleme des Kurznachrichten-Dienstes einen Höhepunkt erreicht.

Gründer und Chef Jack Dorsey versicherte zugleich, am Ende des Vierteljahrs sei die Situation besser geworden. Der Kurznachrichten-Dienst meldete für das vierte Quartal 305 Millionen aktive Nutzer, wenn man die Abonnenten eines SMS-Dienstes herausrechnet. Das war ein Rückgang von zwei Millionen binnen drei Monaten. Analysten hatten dagegen einen Zuwachs von zwei Millionen erwartet.

Zusammen mit dem SMS-Dienst stagnierte die Nutzerzahl bei 320 Millionen, während an der Börse mit einem Anstieg auf 323 Millionen gerechnet worden war. Dorsey argumentierte, eigentlich müsse man über 500 Millionen weitere Nutzer dazuzählen, die Tweets zu sehen bekämen, ohne bei Twitter angemeldet zu sein.

Das einst rasante Wachstum der Nutzerzahlen bei Twitter hatte sich bereits im vergangenen Jahr drastisch verlangsamt und alle Versuche, es wieder in Schwung zu bringen, blieben bisher erfolglos. Das bremst auch das künftige Geschäft, denn Twitter setzt auf Werbung wie von Firmen bezahlte Twitter-Nachrichten.

Aktie fällt zunächst stark

Im vergangenen Quartal gab es einen Verlust von 90,2 Millionen Dollar nach einem Minus von 125,3 Millionen ein Jahr zuvor. Im gesamten Jahr verlor Twitter wieder mehr als eine halbe Milliarde Dollar. Der Quartalsumsatz wuchs um 48 Prozent auf 710 Millionen Dollar, wie Twitter nach US-Börsenschluss am Mittwoch mitteilte.

Bei gleichbleibenden Nutzerzahlen dürfte das bedeuten, dass Twitter entweder immer mehr Werbung anzeigt. Die Zahl aktiver Werbekunden sei im vergangenen Quartal um 90 Prozent auf 130 000 gewachsen, hiess es. Für das laufende Vierteljahr stellte Twitter einen Umsatz von 595 bis 610 Millionen Dollar in Aussicht. An der Börse waren rund 627 Millionen Dollar erwartet worden.

Die bereits schwer gebeutelte Aktie verlor im nachbörslichen Handel zunächst mehr als 13 Prozent. Später flachte das Minus aber auf weniger als ein Prozent ab.

Funktionsweise wird geändert

Dorsey kündigte an, die Funktionsweise von Twitter solle weiter verändert werden. Unter anderem seien Änderungen an der Struktur von Antworten auf Tweets geplant, die aktuell "verwirrend" sei und das Wachstum bremse. Twitter will den Nutzern bereits die Möglichkeit bieten, die Nachrichten von Software gewichten zu lassen.

Bei der Option werden die Tweets nicht mehr wie gewohnt in chronologischer Reihenfolge dargestellt, sondern nach einem Algorithmus, der die für einen Nutzer relevanten Nachrichten höher einsortiert. Dorsey stellte bereits auch die von Anfang an gängige Einschränkung auf 140 Zeichen pro Tweet in Frage.

Ausserdem wolle er das Führungsteam ausbauen, sagte Dorsey. Im Januar hatten mehrere Top-Manager Twitter verlassen. Er glaube nach wie vor, dass Twitter das weltgrösste vernetzte Publikum auf der Welt zusammenbringen können. Facebook als weltgrösstes Online-Netzwerk hat rund 1,6 Milliarden aktive Nutzer.

(AWP)

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05.02.2016 10:49
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Linkedin enttäuscht Anleger

Ein überraschend schwacher Geschäftsausblick hat die Aktie des Karriere-Netzwerks LinkedIn abstürzen lassen.

Das Unternehmen stellte am Donnerstag einen Umsatz von 820 Millionen Dollar für das erste Quartal in Aussicht und blieb damit weit unter den Erwartungen der Wall Street. Auch die Prognose für das gesamte Geschäftsjahr 2016 enttäuschte. Die Aktie fiel nachbörslich um mehr als 20 Prozent.

Im Schlussquartal 2015 machte die Firma einen Verlust von 8,4 Millionen Dollar. Im Vorjahreszeitraum hatte es noch einen Gewinn in Höhe von 3,0 Millionen Dollar gegeben. Unter Herausrechnung von Sonderfaktoren hätte Linkedin zuletzt aber 126 Millionen Dollar verdient. Der Umatz kletterte um gut ein Drittel auf 861,9 Millionen Dollar. Die Zahl der Nutzer stieg um 19 Prozent auf 414 Millionen.

(AWP)

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06.01.2016 08:44
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Twitter-Gründer stellt längere Tweets in Aussicht
06.01.2016 06:36

SAN FRANCISCO (awp international) - Twitter-Nutzer können sich auf ein Ende der Einschränkung auf 140 Zeichen einstellen. Mitgründer und Chef Jack Dorsey warb am Dienstag dafür, längere Nachrichten zuzulassen. Die mit ersten Versionen auf SMS-Basis eingeführte Grenze animiere zwar zu Kürze und Kreativität, schrieb er. Aber Nutzer wollten auch längere Texte veröffentlichen und luden jetzt als Ausweichlösung Screenshots hoch.

Wenn man ihnen erlauben würde, die Passagen direkt als Text zu posten, könnte man sie zum Beispiel durchsuchbar machen, gab Dorsey zu bedenken. Twitter werde Dinge ausprobieren, die Nutzer haben wollen. Wenn eine getestete Funktion tatsächlich eingeführt werden sollte, werde Twitter Software-Entwickler rechtzeitig unterrichten. Er veröffentlichte seine lange Erklärung demonstrativ als Screenshot in einem Tweet.

Das "Wall Street Journal" schrieb unter Berufung auf Quellen bei Twitter, die Obergrenze solle auf 10 000 Zeichen hochgesetzt werden. Seit Sommer gilt dieses Limit bereits für direkte Twitter-Nachrichten von Nutzer zu Nutzer. Dabei würden in einem Nachrichtenstrom wie bisher nur 140 Zeichen angezeigt. Um den Rest zu sehen, müssten Nutzer den Tweet anklicken. Ähnlich funktionieren bereits Dienste wie TwitLonger, die Nutzern helfen, längere Texte zu veröffentlichen.

Dorsey will Twitter für Einsteiger attraktiver machen, um das schwächelnde Wachstum der Nutzerzahlen anzukurbeln./so/DP/zb

(AWP)

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28.10.2015 08:11
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Twitter steigert Umsatz - Aktie bricht ein
 

Twitter hat mit geringer als erwartet steigenden Nutzerzahlen und seinem Ausblick für das Umsatzwachstum die Anleger erneut enttäuscht.

Die Aktie des US-Kurznachrichtendienstes brach am Dienstag nach Veröffentlichung der Quartalsergebnisse nachbörslich um rund 13 Prozent ein. Dabei konnte das Unternehmen von Mitgründer Jack Dorsey, der jüngst wieder dauerhaft den Spitzenposten bei Twitter übernommen hat, den Nettoverlust im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund ein Viertel auf 131,7 Millionen Dollar senken. Zudem legten die Erlöse um fast 58 Prozent auf rund 569 Millionen Dollar zu, mehr als Analysten erwartet hatten.

Fürs vierte Quartal rechnet Twitter mit einem Umsatz von 695 bis 710 Millionen Dollar, deutlich weniger als die Erwartungen von Analysten von fast 740 Millionen Dollar. Auch mit der zum Vorquartal um vier Millionen auf 320 Millionen gestiegenen Zahl der monatlich aktiven Nutzer verfehlte das Unternehmen die Schätzungen der Experten. Diese hatten 324 Millionen Nutzer erwartet. Konkurrent Facebook kommt auf weit mehr als eine Milliarde angemeldete Nutzer. Zu Twitter gehören neben dem Kurznachrichtendienst auch die Video-Streaming-App Periscope sowie das Videoportal Vine.

Dorsey betonte, es gebe Fortschritte beim Konzernumbau. Die Strukturen seien vereinfacht worden. Zu den ersten Amtshandlungen von Dorsey hatte die Streichung von 336 Stellen gehört. "Diejenigen, die viel darauf gesetzt hatten, dass Dorsey innerhalb von fünf Monaten alles aufrütteln würde, sind vielleicht enttäuscht", sagte Andrew Chanin, Chef von PureFunds und selbst Twitter-Aktionär. "Bei einem Unternehmen wie Twitter ist es ein massives Risiko große Veränderungen herbeizuführen."

(Reuters)

 

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23.10.2015 08:26
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Twitter-CEO verschenkt seine Aktien
 

Twitter-Chef Jack Dorsey verzichtet auf ein Drittel seiner Firmen-Beteiligung, um die Mitarbeiter zu motivieren. Das Paket hat aktuell einen Wert von knapp 200 Millionen Dollar.

Der 38-Jährige bringt ein Prozent an Twitter in den für sie vorgesehenen Aktienbestand ein, wie er am späten Donnerstag ankündigte. Das Paket hat aktuell einen Wert von knapp 200 Millionen Dollar. "Ich hätte lieber einen kleineren Teil von etwas Grossem als einen grösseren Teil von etwas Kleinem", schrieb Dorsey in einem Tweet.

Der Twitter-Mitgründer hielt noch drei Prozent der Anteile. Kurz nach seiner Ernennung zum ständigen Chef vor wenigen Wochen kündigte er den Abbau von bis zu 336 der 4100 Arbeitsplätze an. Twitter macht ein verlangsamtes Wachstum zu schaffen, die Aktie ist deutlich von ihren Höchstständen entfernt.

Dorsey hatte auch bei dem von ihm gegründeten Mobil-Bezahldienst Square drei Prozent der Anteile an die Mitarbeiter abgegeben. Er führt beide Firmen als Chef.

(AWP)

 

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13.10.2015 16:18
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Twitter streicht acht Prozent der Arbeitsplätze

13.10.2015 15:35

(Ausführliche Fassung)

SAN FRANCISCO (awp international) - Twitter-Mitgründer Jack Dorsey setzt nach wenigen Tagen als ständiger Konzernchef einen massiven Stellenabbau in Gang. Wegfallen sollen rund acht Prozent der Belegschaft, das wären maximal 336 Jobs, wie der Kurznachrichtendienst am Dienstag mitteilte. Die Einsparungen sollen für ein schnelleres Wachstum investiert werden, hiess es. Twitter hatte zuletzt langsamer neue Mitglieder gewonnen. Deswegen steht die Aktie unter Druck und der Ruf nach Veränderungen wird lauter.

Dorsey signalisierte in einer E-Mail an die Mitarbeiter, dass Software- und Produktentwicklung am stärksten von dem Umbau betroffen sein würden. "Wir sind überzeugt, dass die Software-Entwicklung in einem kleineren und wendigeren Team viel schneller sein wird, während sie weiterhin den Grossteil unserer Belegschaft ausmachen wird", schrieb er. Parallel werde auch der Rest des Unternehmens verschlankt.

Twitter beschäftigte Ende Juni insgesamt 4100 Menschen, das war fast ein Viertel mehr als ein Jahr zuvor. Die ausscheidenden Mitarbeiter sollen "grosszügige" Abfindungen und Hilfe bei der Suche nach einem neuen Job bekommen, versprach Dorsey. Das Unternehmen plant dafür Ausgaben von bis zu 20 Millionen Dollar ein, das würde im Schnitt knapp 60 000 Dollar pro Mitarbeiter bedeuten.

Im Kern des Umbaus liege eine einheitliche Strategie für Twitter, die Video-App Vine und die Live-Streaming-App Periscope, erklärte Dorsey. Als Beispiel nannte er die News-Funktion "Moments", bei der die Fotos, Videos und interessante Text-Tweets zu aktuellen Themen von einer Redaktion zusammengefasst werden. Twitter startete sie zunächst in den USA und hofft, auf diese Weise mehr neue Nutzer für den Dienst zu gewinnen.

Der 38-Jährige Dorsey, der den Kurznachrichten-Dienst bereits seit Juli kommissarisch führte, war am Montag vergangener Woche zum ständigen Chef ernannt worden. Er gilt als Erfinder des Twitter-Prinzips mit kurzen Nachrichten von bis zu 140 Zeichen.

Wegen des abgeschwächten Wachstums ist Twitter an der Börse rund ein Fünftel weniger Wert als noch im April. Zuletzt bekam die Aktie etwas Schub durch Dorseys Ernennung. Am Dienstag legte sie nach der Nachricht vom Stellenabbau vorbörslich um knapp drei Prozent zu. Ausserdem kündigte Twitter an, dass Umsatz und bereinigtes operatives Ergebnis im dritten Quartal nach vorläufigen am oberen Ende der Prognosen oder darüber lagen./so/DP/she

(AWP)

 

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22.09.2015 08:55
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So nutzen Schweizer Firmen Xing und LinkedIn
 

Bei der Rekrutierung von neuem Personal setzen Schweizer Firmen vermehrt auf soziale Medien. Doch nicht alle machen das gleich konsequent.

Von Ivo Ruch

Die Präsenz auf Social Media gehört für Schweizer Firmen mittlerweile zum guten Ton. Von den 20 Unternehmen im Swiss Market Index (SMI) sind nahezu alle auf Twitter und Facebook aktiv. Wer sich nicht mit sozialen Medien beschäftige, handle fahrlässig, sagte Unternehmensberater Guido Kamann kürzlich zu cash. Ein Beweis für diesen Trend: Julius Bär ist seit Anfang August auch auf Twitter, nachdem die Zürcher Privatbank zu ihrer Abwesenheit im Mai noch gesagt hatte: "Als Privatbank legen wir Wert auf den direkten Kontakt zwischen Kunde und Kundenberater".

Eine weitere Möglichkeit, um mit Kunden oder anderen Unternehmen einen Dialog aufzunehmen, sind die Karriere-Netzwerke LinkedIn und Xing. Sie bieten Arbeitgebern sowie Arbeitnehmern die Gelegenheit, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Davon machen die grössten Schweizer Unternehmen in unterschiedlichem Mass Gebrauch, wie aktuelle Zahlen zeigen.

Zum Beispiel Nestlé: Der weltgrösste Nahrungsmittelkonzern ist unangefochtener LinkedIn-Leader. 1,5 Millionen User haben die Nestlé-Nachrichten abonniert. (siehe Tabelle). Doch auf Xing ist nur Nestlé Deutschland aufzufinden, einen globalen Auftritt sucht man dort vergeblich. Das ist umso erstaunlicher, als Nestlé seit einiger Zeit mehrere Mitarbeiter in einem "Digital Team" beschäftigt, zwei davon kümmern sich nur um Social Media. Doch der Nahrungsmittel-Multi ist nicht alleine. Gleich mehrere der grössten Schweizer Unternehmen vernachlässigen Xing gegenüber LinkedIn.

Xing wird den Kürzeren ziehen

Für Social-Media-Experte Gustavo Salami ist das verständlich. Er ist Chef der Firma Kuble, die Firmen bei ihrem Auftritt auf sozialen Netzwerken berät. Laut Salami wird sich LinkedIn unter den Karriere-Netzwerken langfristig durchsetzen. Einerseits seien die Amerikaner viel professioneller aufgestellt, andererseits sprächen die Userzahlen eine klare Sprache. Laut aktuellen Daten hat LinkedIn weltweit 380 Millionen Benutzer, Xing deren 9.

Das Hamburger Unternehmen Xing hat sich zwar von Anfang an als Spezialist für den deutschsprachigen Markt verstanden. Doch laut Salami hat LinkedIn mittlerweile auch in diesem Markt die Nase vorn. Deshalb dürfte auf lange Sicht vieles für LinkedIn sprechen. "Xing wird sich halten können, solange das Gerücht die Runde macht, dass das Netzwerk in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Nummer eins ist", sagt Salami.

Diese Entwicklung zeigt sich bereits heute. Keines der untersuchten Unternehmen ist auf Xing aktiver als auf LinkedIn. Die meisten Xing-Follower weisen mit rund 12'500 die Grossbanken Credit Suisse und UBS auf. Doch im Vergleich zu LinkedIn (je rund 300'000) sind die Zahlen verschwindend klein.

Bei der Wahl einer Plattform zeigt sich zudem eine Krux: Gerade bei der Rekrutierung von neuem Personal kann es entscheidend sein, möglichst alle verfügbaren Kanäle zu bewirtschaften. "Sieht ein potenzieller Arbeitnehmer, dass das Unternehmen nicht präsent ist (…) hält er anderweitig Ausschau", sagte kürzlich der Social-Media-Berater Daniel Schäfer in einem Interview mit der Aargauer Zeitung.

Schlussendlich eine Ressourcenfrage

Doch Aufwand und Ertrag müssen sich die Waage halten. Laut Kuble-Experte Gustavo Salami dürfe aus Sicht der Unternehmen nicht unterschätzt werden, wie viel Aufwand das Monitoring einer solchen Plattform bedeutet. Denn mittlerweile geschieht die Rekrutierung auch über Netzwerke wie Facebook. Viel Zulauf haben dort sogenannte Experten-Gruppen. "Für viele Firmen dürfte das Recruiting mittels Social Media deshalb auch eine Ressourcenfrage sein", sagt Salami.

Ein weiterer Trend zeigt sich: Die Plattformen werden nicht mehr nur als Kontaktnetzwerke genutzt. Firmen veröffentlichen zudem Jobangebote und alle User können eigene Inhalte verfassen und verbreiten. Auch damit können sich Unternehmen positionieren – sofern sie den Aufwand auf sich nehmen.

 

Ausgewählte Schweizer Unternehmen auf Xing und LinkedIn

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Quellen: Xing / LinkedIn, Stand 18.09.2015

CASH

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

04.08.2015 10:59
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Twitter-Aktie wird immer billiger
 

Die harten Worte der Führungsspitzen von Twitter könnten das Unternehmen zu einem Übernahmeziel machen.

Die Twitter-Aktien brachen am Montag um 5,6 Prozent auf 29,27 Dollar ein und erreichten damit den niedrigsten Kurs seit dem Börsengang im November 2013. Dadurch fiel der Marktwert von Twitter unter die Marke von 20 Mrd. Dollar, was den Kurznachrichtendienst nach Einschätzung von Investoren für mögliche Käufer wie Google interessanter macht.

"Manchmal ist ein Delle im Handelspreis einer Aktie das auslösende Ereignis für eingehendere Übernahmegespräche", sagt Ted Hollifield von Alston & Bird im kalifornischen Menlo Park, der persönlich Twitter-Aktien hält. "Wenn man die Liste grosser Tech-Firmen durchgeht, die über einen Haufen Barmittel verfügen, wäre für viele dieser Namen ein zumindest lockeres Engagement bei Twitter sehr sinnvoll."

In der vergangenen Woche hatten Twitter-Interimschef und Mitbegründer Jack Dorsey sowie Finanzchef Anthony Noto gewarnt, es werde eine Weile dauern, bis das Social-Media-Unternehmen den Rückgang beim Nutzerwachstum in den Griff bekommt. Sie merkten zudem an, dass die Nachfrage seitens der Werbetreibenden ihre Erwartungen verfehlt habe. Twitter sucht ausserdem noch nach einem Nachfolger für den ehemaligen Chef Dick Costolo.

"Vielleicht drücken sie mit ihren Kommentare absichtlich den Aktienkurs, denn ihre Strategie besteht darin, sich übernehmen zu lassen", sagt Jeff Sica, President von Sica Wealth Management. "Ich rate allen, denen Twitter-Aktien gehören, sie weiter zu halten, denn ich denke, dass es eine Übernahme geben wird."

Fällt Aktie noch weiter?

Selbst zum aktuellen Kurs wäre Twitter mit einem kleinen Aufschlag für Google oder Facebook wahrscheinlich noch immer die grösste Übernahme in ihrer Firmengeschichte. Facebook übernahm im vergangenen Jahr den Chat-Dienst WhatsApp für 22 Mrd. Dollar. Twitter verstärkte seine Bindung an Google in diesem Jahr mit einem Abkommen, durch das Tweets in den Suchergebnissen dargestellt werden. Der Kurznachrichtendienst arbeitet darüber hinaus mit Googles Werbeprodukt Doubleclick zusammen.

Nach Einschätzung von Josef Schuster, dessen Firma Ipox Shuster Twitter-Aktien im Portfolio hat, muss der Preis aber weiter fallen, damit Twitter ein attraktives Übernahmeziel abgibt. Der Kurs dürfte auf bis zu 17 Dollar sinken, sagt er.

"Das ist ein Niveau, das etwas mehr Interesse wecken sollte", meint Schuster. "Es ist für Google sinnvoller zuzuschlagen als für andere, doch zuerst muss sich das stabilisieren."

(Bloomberg)

 

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31.07.2015 08:21
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Teure Expansion bringt LinkedIn Verlust
 

Das weltgrösste Online-Karrierenetz LinkedIn bezahlt seine kostspielige Expansion mit roten Zahlen. Für das vergangene Quartal wies das Portal am Donnerstag einen Verlust von 68 Millionen Dollar aus.

Vor Jahresfrist hatte es fast die Gewinnschwelle erreicht. Anleger reagierten enttäuscht auf die Geschäftszahlen: Die LinkedIn-Aktie gab im nachbörslichen Handel 3,9 Prozent nach. Unzufrieden zeigten sich Branchenkenner auch mit der Umsatzprognose für das Gesamtjahr. Diese wurde zwar auf 2,94 Milliarden Dollar angehoben von zuvor 2,90 Milliarden.

Dies ist aber nur auf den Beitrag der zuletzt für 1,5 Milliarden Dollar übernommenen Internet-Weiterbildungsfirma Lynda.com zurückzuführen. Analysten verweisen auf ein schleppendes Geschäft mit Anzeigen auf mobilen Geräten.

Stark laufen dagegen die Personalvermittlungsangebote für Firmen, die 62 Prozent zum Konzernumsatz beitragen. Dieser legte im abgelaufenen Vierteljahr um ein Drittel auf 712 Millionen Dollar zu.

Noch höher waren allerdings die Kosten, die um mehr als die Hälfte auf 792 Millionen Dollar in die Höhe schnellten. LinkedIn steckt viel Geld in den Zukauf neuer Geschäfte sowie in Vertrieb und Entwicklung. Ziel ist es, aus dem gewaltigen Nutzerreservoir mehr Kapital zu schlagen. Die Zahl der LinkedIn-Mitglieder lag Ende Juni bei 380 Millionen, 21 Prozent mehr als vor einem Jahr.

(SDA)

 

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29.07.2015 08:20
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Twitter macht weiter Verlust - Umsatz steigt stärker als erwartet

29.07.2015 08:15

(Neu: Analysten-Call, Marktreaktionen, Hintergrund)

SAN FRANCISCO (awp international) - Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt: Twitter hat Anleger am Dienstagabend (Ortszeit) mit besser als erwartet ausgefallenen Quartalszahlen entzückt - doch dann folgte der Schock in Form von schwachem Nutzerwachstum und trübem Geschäftsausblick. Die Aktie des Kurznachrichtendienstes stieg nachbörslich erst um über zehn Prozent und stürzte dann zwischenzeitlich bis auf minus zehn Prozent ab. Ein Analyst sprach von einer "Achterbahnfahrt".

Twitters Mitgründer und Interimschef Jack Dorsey sprach nach der Bilanzvorlage gemeinsam mit seinem Finanzvorstand Anthony Noto Klartext in einer Analystenkonferenz. Sie schworen Investoren auf schwere Zeiten ein. Vor allem das Nutzerwachstum entpuppt sich als grosses Problem. Noto sprach von einer "dramatischen Verlangsamung". Die Zahl der User, die mindestens einmal im Monat Twitter nutzen, stieg im zweiten Quartal kaum noch und lag zuletzt bei 316 Millionen.

Dorsey, der den Spitzenjob zu Monatsbeginn vom nach Dauerkritik zurückgetretenen Dick Costolo übernahm, ging mit dem bisherigen Kurs hart ins Gericht. Das Bemühen, neue Nutzer zu gewinnen, habe bislang keine nennenswerte Wirkung gezeigt: "Das ist inakzeptabel".

Twitter sei zu kompliziert, so die Kernbotschaft des über Twitters Livestream-App Periscope übertragenen Konferenzschalte, in der sich Dorsey mit Kapuzenpulli und Hipster-Vollbart zeigte. Finanzchef Noto sagte, es werde beträchtliche Zeit in Anspruch nehmen, bis der Firma die Wende gelingen könne. Damit war die Freude am Markt über die Quartalszahlen dahin und die Aktie stürzte ab.

Zuvor hatten Anleger noch regelrecht euphorisch reagiert, weil Twitter beim Umsatz im zweiten Quartal überraschend gut voran kam. Die Erlöse stiegen verglichen mit dem Vorjahreswert um 61 Prozent auf 502 Millionen Dollar (455 Mio Euro). Ohne den Einfluss des starken Dollar, der die Auslandseinnahmen nach Umrechnung in US-Währung reduziert, hätte der Zuwachs 68 Prozent betragen.

Die Werbeeinnahmen nahmen um 63 Prozent auf 452 Millionen Dollar zu. Davon entfielen 88 Prozent auf das zukunftsträchtige Geschäft mit mobilen Anzeigen auf Smartphones oder Tablets. Doch schon ein näherer Blick auf die Zahlen reichte für erste Ernüchterung. So übertraf die Umsatzentwicklung zwar die Prognosen, der Zuwachs erwies sich aber als der bislang schwächste in einem Quartal seit dem Börsengang im November 2013.

Zudem verliert Twitter weiterhin Geld - auch wenn das Minus zum Vorjahr immerhin von 145 auf 137 Millionen Dollar verringert werden konnte. Das Unternehmen steckt in einer Übergangsphase, nach Costolos Abgang muss ein neuer Vorstandschef her. Firmen-Mitbegründer Dorsey, der Twitter bereits in der Vergangenheit führte, kommt für etliche Mitglieder im Twitter-Aufsichtsrat als Dauerlösung nicht infrage, weil der Twitter nur im Teilzeitjob führen kann. Er leitet parallel den Bezahldienst Square, der laut US-Medien vor dem Börsengang steht.

Twitter braucht ein klares Konzept, um Nutzer zu überzeugen und profitabel zu werden. Doch grosse Hoffnungen sollen sich Investoren vorerst nicht machen: "Wir erwarten kein nachhaltiges, bedeutendes Wachstum, bevor wir den Massenmarkt erreichen", sagte Finanzchef Noto. Und das werde noch erheblich dauern. Möglicherweise wird sich um diese Baustelle ohnehin bald ein anderes Management kümmern - Twitter wird schon länger als Übernahmekandidat gehandelt./hbr/DP/stb

(AWP)

 

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15.07.2015 08:31
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Gefälschter Bericht beflügelt Twitter-Aktie

14.07.2015 22:04

NEW YORK (awp international) - Eine gefälschte Meldung über eine 31 Milliarden Dollar schwere Kaufofferte für Twitter hat den Aktienkurs des Unternehmens am Dienstag zwischenzeitlich um über acht Prozent steigen lassen. Der Text erschien auf einer Website, die dem Online-Auftritt der Finanz-Nachrichtenagentur Bloomberg nachempfunden war.

Obwohl an Details wie der URL-Adresse eigentlich gut ersichtlich war, dass es sich um eine Fälschung handelte, verbreitete sich die Nachricht schnell über die sozialen Netzwerke - nicht zuletzt über Twitter - und liess die Aktie für kurze Zeit kräftig in die Höhe schiessen. Erst ein Dementi von Bloomberg beendete den Kursanstieg.

Über Urheber und Absicht kann zunächst nur spekuliert werden. Durch die richtigen Finanzwetten könnten Betrüger an den Kursschwankungen durchaus viel Geld verdienen. Der Text enthält allerdings leicht vermeidbare Fehler, die eher nicht auf ausgebuffte Profis hindeuten. So wurde beispielsweise der Name von Twitters Ex-Chef Dick Costolo falsch geschrieben ("Costello").

Erst im Mai hatte ein gefälschtes Übernahmeangebot für die Kosmetikfirma Avon Products, das auf der offiziellen Internetseite der US-Börsenaufsicht SEC auftauchte, für Aufsehen gesorgt. Die Behörde verdächtigt einen Mann aus Bulgarien, den Aktienkurs gezielt manipuliert zu haben, um daraus Profit zu schlagen./hbr/DP/he

(AWP)

 

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12.06.2015 08:22
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Überraschender Führungswechsel: Twitter-Chef Costolo tritt zurück

12.06.2015 07:34

(Ausführliche Fassung)

SAN FRANCISCO (awp international) - Twitter sucht einen neuen Chef: Der bisherige Konzernlenker Dick Costolo wirft nach einem Absturz der Aktie und Dauerkritik von Anlegern das Handtuch. Zum 1. Juli übernimmt zunächst Twitter-Mitgründer Jack Dorsey vorläufig die Führung.

Die Börse quittierte die Ankündigung in einer ersten Reaktion mit einem nachbörslichen Kurssprung von rund acht Prozent. Enttäuschende Ergebnisse und Zweifel an der Strategie sorgten schon länger für Unmut bei Investoren. Twitter hatte im ersten Vierteljahr einen Verlust von gut 162 Millionen Dollar eingefahren und die eigenen Erwartungen beim Umsatz verfehlt. Das Unternehmen hatte zuletzt 302 Millionen aktive Nutzer und wuchs langsamer als von den Anlegern erhofft.

Dennoch ist der Zeitpunkt des Abgangs überraschend, zumal Twitter zunächst ohne dauerhaften Nachfolger dasteht. In einer Telefonkonferenz versicherte das Management, dass der 51-jährige Costolo den Rückzug selbst beschlossen habe und es keinen aktuellen Anlass dafür gebe. Als Ersatz sollen interne und externe Kandidaten in Betracht gezogen werden.

Costolo erklärte, den Verwaltungsrat bereits im vergangenen Jahr erstmals über seine Pläne informiert zu haben. Er erhält laut Unternehmensangaben keine Abfindung und gibt durch seinen Abgang Aktienoptionen über etwa 16 Millionen Dollar auf. Im Dezember und Januar war allerdings bekanntgeworden, dass Costolo sich bereits von Aktien im Wert von etwa zehn Millionen Dollar getrennt hatte. Unter Costolo war Twitter im November 2013 an die Börse gegangen. Nach den vergangenen Quartalszahlen liessen die Anleger die Aktie um mehr als ein Fünftel abstürzen. Der Kurs erholte sich seitdem nicht.

Costolo bleibe Mitglied des Verwaltungsrates, kündigte Twitter am Donnerstag an. Er stand seit Herbst 2010 an der Spitze von Twitter. Ihm wurde zugestanden, mehr Ordnung in das Startup gebracht und Fortschritte bei der Suche nach einem Geschäftsmodell gemacht zu haben. Twitter will Geld vor allem mit bezahlten Tweets verdienen, die etwa Unternehmen in den Nachrichtenstrom der Nutzer einbringen können.

Nun ruhen die Hoffnungen vorerst wieder auf Twitter-Mitgründer Dorsey, der als Erfinder des Kurznachrichtendienstes gilt. "Ich sehe keine Strategie- oder Richtungsänderung voraus", sagte er. Dorsey hatte 2006 den allerersten Tweet abgesetzt und war bereits von Mai 2007 bis Oktober 2008 Vorstandschef gewesen. Er gründete danach den Bezahldienst Square, den er auch weiterhin führen will. Auf die Frage, wie er die Doppelbelastung bewältigen wolle, antwortete Dorsey, er verbringe ohnehin schon eine Menge Zeit "zwischen beiden Unternehmen".

Costolo versuchte jahrelang, mehr neue Mitglieder anzulocken. Noch vor zwei Wochen gab er sich bei einem Auftritt kämpferisch und kündigte an, seinen Kurs fortzuführen. Er mache sich auch keine Sorgen um seinen Job, sagte er damals bei einer Konferenz des Technologieblogs "Recode".

In US-Medien wird spekuliert, dass Twitter von einem grösseren Wettbewerber geschluckt werden könnte. Die Aktienstruktur mache eine Übernahme vergleichsweise einfach, schrieb die "New York Times". Chris Sacca, ein langjähriger Twitter-Investor, bezeichnete die Firma gegenüber dem Finanzdienst Bloomberg als massgeschneiderten Zukauf für Google . Andere halten es für möglich, dass der 38-jährige Dorsey als ständiger Chef bleibt. Ein weiterer der drei führenden Mitgründer, Evan Williams, werde Twitter bei der Suche nach einem neuen Chef unterstützen, teilte das Unternehmen mit.

Die Geschäftsziele für das zweite Quartal wurden bestätigt. Demnach rechnet Twitter mit einem Umsatz zwischen 470 und 485 Millionen Dollar.

Unabhängig von dem Chefwechsel kündigte Twitter am Donnerstag an, dass die Begrenzung von 140 Zeichen für Direktnachrichten von Nutzer zu Nutzer aufgehoben werde. Für öffentlich sichtbare Tweets bleibt sie jedoch bestehen./so/hbr/DP/fbr

(AWP)

 

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01.05.2015 14:35
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LinkedIn -20% im PreMarket. Ich bin bereit ;O

29.04.2015 08:25
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Twitter-Aktie kollabiert
 

Der Kurznachrichtendienst Twitter hat seine Umsatzprognose gekappt und seine Aktien damit auf Talfahrt geschickt.

Für das Gesamtjahr würden nun noch Erlöse zwischen 2,17 und 2,27 Milliarden Dollar erwartet, teilte der US-Konzern am Dienstag mit. Das sind etwa fünf Prozent weniger als bislang vorhergesagt. Zudem wurden die Umsatzerwartungen im abgelaufenen Quartal verfehlt. Die Zahlen für den Jahresauftakt waren bereits 45 Minuten vor US-Börsenschluss von dem Mediendienst Selerity bekannt gemacht und kurz darauf von Twitter bestätigt worden. Die Aktie verlor zwischenzeitlich an der Börse ein Viertel an Wert und schloss mit einem Minus von 18 Prozent.

Grund für die Senkung der Prognose ist Twitter zufolge eine schwache Nachfrage nach den "Direct Response"-Produkten, die Unternehmen an Twitter-Nutzer schicken können und über die dann Kunden direkt auf die Webseite des Unternehmens gelangen können.

Eine knappe Stunde vor Börsenschluss hatte Selerity berichtet, Twitter habe im ersten Quartal 436 Millionen Dollar umgesetzt. Das ist zwar ein Plus von fast 75 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Analysten hatten im Schnitt aber rund 20 Millionen Dollar mehr erwartet. Beim Gewinn pro Aktie übertraf der Konzern indes mit sieben Cent die Prognose deutlich. Twitter-Aktien gaben nach dem Selerity-Bericht dennoch zunächst rund 6,5 Prozent nach und wurden dann vom Handel ausgesetzt. Kurz darauf bestätigte Twitter die Kennzahlen und gab zudem die Senkung der Jahresprognose bekannt.

   

Bislang hatte Twitter Erlöse zwischen 2,3 und 2,35 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt. Die Zahl der aktiven Nutzer stieg um 18 Prozent auf 302 Millionen, womit sich die Wachstumsrate wie von Branchenexperten erwartet abschwächte. Der Verlust weitete sich auf 162,4 Millionen Dollar von 132,4 Millionen Dollar aus. Eigentlich sollten die Bilanz-Zahlen erst nach Börsenschluss veröffentlicht werden.

"Das sind definitiv schlechte Nachrichten, das kann man nicht schönreden", sagte Victor Anthony, Analyst von Axiom Capital in einer ersten Reaktion. Irgendetwas müsse sich verändert haben, seit Twitter im Februar die Jahresprognose vorgelegt habe. "Das setzt das Management nun unter immensen Druck, in diesem Jahr mehr Geld aus den Plattformen herauszuholen."

Todd Schoenberger von Landcolt Capital erklärte, es sei kein guter Umstand, dass es ein "Datenleck" bei den Bilanz-Zahlen gegeben habe. "Wenn sie (Twitter) die Quartalszahlen nicht sicher handhaben können, können sie das dann mit Kundendaten?"

(Reuters)

 

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09.04.2015 16:19
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Milliarden-Deal: LinkedIn will Lernplattform Lynda.com kaufen

09.04.2015 15:24



MOUNTAIN VIEW (awp international) - Das Karriere-Netzwerk LinkedIn steht vor einer milliardenschweren Übernahme. Das Unternehmen will die Online-Schulungsplattform Lynda.com schlucken, wie LinkedIn am Donnerstag mitteilte. Die Firmen hätten sich auf einen Kaufpreis von etwa 1,5 Milliarden US-Dollar (1,4 Mrd Euro) geeinigt. 52 Prozent des Preises werde LinkedIn in bar und den Rest in eigenen Aktien zahlen.

Lynda Weinman gründete die nach ihr benannte Webseite Lynda.com 1995 in Kalifornien mit. Die Plattform wurde vor allem in den USA durch einfache Video-Lehrgänge zu zahlreichen Computerprogrammen bekannt. Lynda.com bietet dazu Sprachkurse und andere Lernprogramme im Internet. Zur Zielgruppe gehören auch Geschäftsleute und Unternehmen. Das Portal passt damit gut zu LinkedIn, dem nach eigenen Angaben mit 300 Millionen Mitgliedern grössten Business-Netzwerk weltweit. Die Übernahme soll im zweiten Quartal abgeschlossen werden./hbr/DP/jha

(AWP)

 

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26.03.2015 14:10
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Twitter bringt eigene Live-Streaming-App an den Start

26.03.2015 12:43



SAN FRANCISCO (awp international) - Twitter hat knapp zwei Wochen nach der Kontroverse um die Live-Streaming-App Meerkat seine eigene Anwendung Periscope herausgebracht. Sie ist seit Donnerstag zunächst für Apples iPhone verfügbar. Der Kurznachrichtendienst hatte für Periscope im Januar laut Medienberichten rund 100 Millionen Dollar bezahlt.

Mit den Apps kann ein Nutzer mit wenigen Klicks Live-Video von seinem Smartphone übertragen. Zuschauer können Kommentare eintippen und auch beliebig oft zeigen, dass ihnen ein Video gefällt. Im Gegensatz zu Meerkat kann man die Videos bei Periscope nach der Live-Übertragung noch für einen Tag verfügbar machen.

Meerkat setzt ebenfalls auf der Twitter-Plattform auf. Die App kopierte ursprünglich Informationen darüber, wer wem bei Twitter folgt, der Kurznachrichtendienst kappte vor knapp zwei Wochen jedoch den Zugang zu diesen Daten. Meerkat hat inzwischen nach eigenen Angaben rund 200 000 Nutzer und holte sich jüngst eine Finanzspritze von zwölf Millionen Dollar bei Investoren./so/DP/stb

(AWP)

 

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06.02.2015 08:32
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LinkedIn zurück in der Gewinnzone

06.02.2015 06:35



MOUNTAIN VIEW (awp international) - Das Karriere-Netzwerk LinkedIn ist nach drei Verlustquartalen in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. In den vergangenen drei Monaten gab es einen Gewinn von knapp 3,1 Millionen Dollar. Mit den angehäuften Verlusten schloss LinkedIn das Jahr allerdings mit einem Minus von 15,3 Millionen Dollar ab.

Der Umsatz kletterte im Schlussquartal 2014 im Jahresvergleich um 44 Prozent auf 643 Millionen Dollar, wie LinkedIn nach US-Börsenschluss am Donnerstag mitteilte. Das war mehr als am Markt erwartet wurde. Die Nutzerzahl stieg in dieser Zeit um ein Viertel auf 347 Millionen. Den Börsianern gefielen die Zahlen: Die Aktie legte nachbörslich um fast acht Prozent zu.

Im deutschsprachigen Raum knackte LinkedIn die Marke von sechs Millionen Mitgliedern. Damit bleibt das US-Unternehmen dem deutschen Rivalen Xing auf den Fersen, der auf rund acht Millionen Nutzer in Deutschland, Österreich und der Schweiz kommt. Das Wachstumstempo von etwa einer Million neuer Nutzer in sieben Monaten im deutschsprachigen Raum bleibt bei LinkedIn unverändert. LinkedIn wolle unter anderem die Zielgruppe der Studenten stärker ansprechen, sagte der für das Geschäft im deutschsprachigen Raum zuständige Manager Till Kaestner der Deutschen Presse-Agentur.

Bei Karriere-Netzwerken wie LinkedIn und Xing können Nutzer Profile anlegen, mit ihren geschäftlichen Kontakten kommunizieren und auf Jobsuche gehen. Unternehmen greifen auf sie bei der Personalsuche zurück. Rund die Hälfte der Nutzung findet inzwischen auf Smartphones und Tablets statt.

Die grösste Einnahmequelle von LinkedIn sind Lösungen für die Personalsuche. In diesem Bereich legten die Erlöse binnen eines Jahres um 41 Prozent auf 369 Millionen Dollar zu. Im Anzeigengeschäft, bei dem Werbung den LinkedIn-Mitgliedern angezeigt wird, stieg der Umsatz um 56 Prozent auf 153 Millionen Dollar. Die kostenpflichtigen Premium-Mitgliedschaften brachten LinkedIn 121 Millionen Dollar ein, das waren 38 Prozent mehr als im Vorjahresquartal./so/DP/stk

(AWP)

 

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06.02.2015 08:26
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Twitter-Aktie steigt nach Umsatzsprung
 

Der Kurznachrichtendienst Twitter hat die Investoren mit einem Umsatzsprung im vergangenen Quartal begeistert. Die Aktie sprang im nachbörslichen Handel um mehr als elf Prozent hoch.

Dabei hatte Twitter in den drei Monaten die Nutzerzahl nur um vier Millionen gesteigert und einen Verlust von 125,35 Millionen Dollar verbucht. Der Umsatzanstieg von 361 auf 479 Millionen Dollar innerhalb von nur drei Monaten bei kaum gewachsener Nutzerzahl könnte aber bedeuten, dass die Werbemaschine von Twitter in Schwung kommt. Im Jahresvergleich wurden die Erlöse damit nahezu verdoppelt.

Twitter verdient Geld mit Anzeigen. Das sind zum Beispiel Twitter-Nachrichten, die Nutzer zu sehen bekommen, weil Unternehmen dafür bezahlen.

Für das laufende Quartal prognostiziert Twitter einen Umsatz zwischen 440 und 450 Millionen Dollar. Auch das Wachstum der Nutzerzahlen werde sich wieder auf 13 bis 16 Millionen beschleunigen, hiess es. Die Wachstumsdelle im zurückliegenden Vierteljahr führte Twitter unter anderem auf Probleme mit einer neuen Version von Apples iPhone-Betriebssystem zurück.

Insgesamt hatte der Kurznachrichtendienst zum Jahreswechsel 288 Millionen aktive Nutzer. Innerhalb des vergangenen Jahres kamen insgesamt 47 Millionen hinzu.

Neuer Deal mit Google

Im gesamten Jahr 2014 sammelte sich ein Fehlbetrag von 577,8 Millionen Dollar an, wie das Unternehmen nach US-Börsenschluss am Donnerstag mitteilte. Beim bereinigten Ergebnis kam Twitter jedoch im vergangenen Quartal auf 12 US-Cent je Aktie. Das war doppelt so viel wie Analysten erwartet hatten. Auch das dürfte zum Höhenflug der Aktie beigetragen haben.

Twitter handelte einen neuen Deal mit Google aus, mit dem Tweets wieder direkt in den Suchergebnissen des Internet-Konzerns auftauchen sollen. Twitter-Chef Dick Costolo bestätigte entsprechende Medienberichte in der Telefonkonferenz nach der Zahlenvorlage. Angaben zu den Konditionen machte er nicht. Google bekommt mit der Vereinbarung Zugriff auf die gesamte Flut der Twitter-Nachrichten. Nach Informationen des Finanzdienstes Bloomberg zahlt Google dabei die in solchen Fällen übliche Lizenzgebühr, um ein Teilen von Werbeerlösen gehe es nicht.

Twitter bemüht sich unter anderem, die Nachrichten auch für mehr Menschen sichtbar zu machen, die noch keine Nutzer des Dienstes sind. Dabei könnte der Google-Deal helfen. Die Firmen hatten bereits ein ähnliche Vereinbarung von 2009 bis 2011.

(AWP)

 

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08.01.2015 08:19
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Twitter-Chef verkauft weitere Aktien

07.01.2015 17:13



NEW YORK (awp international) - Twitter -Chef Dick Costolo hat erneut in grossem Stil Aktien seines Unternehmens verkauft. Anfang Januar trennte er sich von 140 352 Anteilsscheinen im Wert von etwa fünf Millionen Dollar (4,2 Mio Euro), wie aus einer in der Nacht zum Mittwoch veröffentlichten Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht. In den letzten zwei Monaten hatte Costolo über zwei Familienstiftungen bereits mehr als 500 000 Aktien abgestossen.

Costolo hält zwar nach wie vor ein grosses Paket an Beteiligungen. Dennoch ist der Zeitpunkt für die Verkäufe nicht gerade glücklich gewählt - Twitters Aktienkurs ist 2014 um mehr als ein Drittel gesunken, die Geschäftszahlen hatten zuletzt enttäuscht. Zur Wochenmitte notierte die Aktie mit knapp zwei Prozent im Minus./hbr/DP/men

(AWP)

 

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