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cerberus
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"JPMorgan Chase downgraded the company to neutral from overweight." (18.7.11)

Trotzdem stiegen heute die Kurse von LinkedIn bis gegen 114.6 USD. Ein Squeeze?

Die Vola der Calls beträgt ca. 60%.

Das wäre dann die Karotte, die der Broker vor der Nase des Stillhalters baumeln lässt. (Wie bscyb a. O. schrieb, allerdings in einem anderen Zusammenhang)

Vorsicht: Ungedeckte Stillhalter-trades sind nachschusspflichtig, daher High-Risk. High-Risk heisst hier, der Verlust kann ohne weiteres ein Vielfaches des max. möglichen Profits erreichen. Also nur für echte Masochisten. Lol

Jeder der glaubt, dass die Börse nur noch steigen kann, ist entweder verrückt oder ein Bulle.

bscyb
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LNKD hat gerade noch die Kurve gekriegt mit dem IPO-Datum.

Zynga und Groupon werden es wahrscheinlich (?) immer noch versuchen in diesem Jahr, viele andere IPOs sind aber abgesagt seit Mitte Juli.

Facebook dürfte es schwer haben mit der 100 Mrd.-IPO-Phantasiebewertung wenn sich die Börse nicht erholt.

Ich denke, LNKD wird Ende 2011 massiv unter Druck kommen wenn die Sperrfristen auslaufen.

cerberus
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Groupon

Groupon - Ein weiterer IPO mit exotischer Bewertung.

Quote:

Zuletzt musste Groupon wegen Bedenken der Börsenkontrolleure die Umsatz-Angaben praktisch halbieren ...

Vor allem aber gibt es grundsätzliche Zweifel am Geschäftsmodell: Groupon kommt trotz schnell wachsender Umsätze nicht aus tiefroten Zahlen heraus, weil die Gewinnung neuer Kunden viel Geld kostet.

Quelle:

http://www.bluewin.ch/de/index.php/1794,480166/US-Medien__Groupon_dampft_B%C3%B6rsengang_ein/de/digital/dpa/

Jeder der glaubt, dass die Börse nur noch steigen kann, ist entweder verrückt oder ein Bulle.

sgrauso
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Ist die haltefrist für die IPO abgelaufen?

 


 


 


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bscyb
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Bei GRPN und LNKD haben die Anleger mittlerweile gemerkt, dass wir nicht mehr 1999 haben. LNKD hält sich noch erstaunlich gut (ca. 25% seit dem IPO verloren).

Aber die Facebook-Euphorie scheint gerade in den USA unbegrenzt.

Wenn Facebook wirklich mit ca. 100 Milliarden Bewertung an die Börse geht und das Angebot künstlich verknappt (tiny float -> hat schon LNKD so gemacht) wird freue ich mich jetzt schon aufs Shorten Smile

sgrauso
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bscyb
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sgrauso wrote:

Auch Zynga ist stattlich bewertet!

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,804096,00.html

Am ersten Tag ging es schon runter bei Zynga:

http://finance.yahoo.com/blogs/breakout/flopville-zynga-ipo-meets-cool-r...

Die Bewertung lässt sich im Vergleich zu traditionellen Firmen ERTS oder ATVI nicht begründen meiner Meinung nach.

Zynga hat viele Trendgames mit Casual-Spielern, die sie bald wieder verlieren könnten an die Konkurrenz innerhalb und ausserhalb von Facebook. Die Hälfte des IPO-Preises, also ca. 5 USD/Aktie, wäre immer noch stattlich bewertet für Zynga momentan.

Facebook wird sicher auch auf Zynga schielen die nächste Zeit, da sie damit indirekt ihre absurde Bewertung von ca. 100 Milliarden USD für das IPO rechtfertigen wollen.

Edit: Noch einen Artikel gefunden, der ähnlich argumentiert zum Duo Zynga-Facebook:

http://www.derbund.ch/digital/internet/So-was-wie-der-Brsentestlauf-fr-F...

bscyb
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Bewegung bei Facebook, IPO im

Bewegung bei Facebook, IPO im Sommer (?):

Finanzen: 27. Januar 2012, 21:29:42
PRESSE/Facebook könnte Mittwoch Börsengang anstossen (AF)
 

NEW YORK (awp international) - In den erwarteten Mega-Börsengang von Facebook kommt offensichtlich Bewegung. Nach Informationen des "Wall Street Journal" könnte das weltgrösste soziale Netzwerk schon am kommenden Mittwoch die nötigen Unterlagen bei der US-Börsenaufsicht einreichen. Das wäre der erste Schritt auf dem Weg zum Parkett. Bis zum eigentlichen Börsengang dürften dann aber noch Monate vergehen. Zuletzt war ein Termin im Sommer erwartet worden.

Laut "Wall Street Journal" vom Freitag strebt Facebook eine Bewertung von 75 bis 100 Milliarden Dollar an (57 bis 76 Mrd Euro). Damit würde der Senkrechtstarter mehr auf die Waage bringen als die meisten Dax-Konzerne: Siemens ist rund 67 Milliarden Euro schwer, Volkswagen kommt auf etwa 60 Milliarden Euro, der Chemieriese BASF sowie der Software-Entwickler SAP auf jeweils 56 Milliarden Euro.

Die gewöhnlich gut unterrichtete Zeitung berief sich bei ihren Informationen auf eine eingeweihte Person. Die verriet auch, dass vermutlich die US-Investmentbank Morgan Stanley den Börsengang federführend begleiten wird. Das wäre ein Coup für das Wall-Street-Haus. Es winken millionenschwere Gebühreneinnahmen und viel Renommee bei einem der grössten Börsengänge aller Zeiten. Auch der Rivale Goldman Sachs soll eine gewichtige Rolle übernehmen.

Bereits seit längerem wird über einen Börsengang von Facebook spekuliert. In der jüngeren Vergangenheit hatten Internetfirmen wie das berufliche Netzwerk LinkedIn, das Schnäppchenportal Groupon und der Spieleentwickler Zynga ("Farmville") den Sprung aufs Parkett gewagt. Das war vielfach als Testlauf für Facebook gesehen worden.

Nach früheren Informationen der Zeitung sollen im ersten Schritt Aktien für rund 10 Milliarden Dollar ausgegeben werden. Das wäre je nach Gesamtumfang des Börsengangs etwa ein Zehntel aller Anteile. Der Rest verbliebe bei den Alteignern, darunter Gründer und Chef Mark Zuckerberg. Ihm gehört ein knappes Viertel an Facebook. Er ist damit schon heute mehrfacher Milliardär.

Facebook müsste nach US-Vorschriften vermutlich ohnehin ab April seine Geschäftszahlen offenlegen, da das Unternehmen im vergangenen Jahr mit ziemlicher Sicherheit die Marke von 500 Anteilseignern überschritten hat. Verzichtet Zuckerberg auf einen Börsengang, müsste er sich in die Bücher schauen lassen, ohne zusätzliches Eigenkapital zu beschaffen. Deshalb wurde der Gang aufs Parkett in diesem Zeitraum erwartet.

Zuckerberg wollte die Kontrolle über sein Unternehmen lange nicht aus der Hand geben und hatte deshalb einen Börsengang so lange wie möglich hinausgezögert. Mit inzwischen rund 800 Millionen Nutzern ist Facebook die unangefochtene Nummer eins unter den Online-Netzwerken. Trotz Kritik von Datenschützern und Politikern am Umgang mit Nutzerinformationen wächst das Netzwerk rasant./das/DP/wiz

 

Facebook könnte ein guter Short-Kandidat nach einigen Wochen werden, wenn irrational gekauft wird  kurz nach dem IPO und Cap über 100 Milliarden steigt und es zudem einen kleinen Float gibt...ich freue mich schon drauf Smile

 

bscyb
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Ich habe die Zahlen am

Ich habe die Zahlen am Wochenende nochmals angeschaut, eine ganz einfache Rechnung:

100 Milliarden USD post-IPO / 800 Millionen User * = 125 USD pro User

(* wohl viele Dateileichen darunter...aber will ein Auge zudrücken, FB hat ja immer noch hohe Nettozugänge und schreibt von active users: http://www.facebook.com/press/info.php?statistics )

Ich finde das eine sehr hohe Zahl. Im Gegensatz zu Linkedin etc. (Premium-User) kann FB die User ja schlecht direkt monetarisieren, über Partner natürlich schon (Werbung, Zynga & Co. usw).

In den USA scheint FB eine Volksaktie zu werden, die Medien sind schon ganz euphorisch. Man weiss ja wie das meistens endet. Zum Beispiel T-elekom als Volksaktie in Deutschland und dann der Absturz...

FB könnte mittelfristig ein guter Shortkandidat werden, wenn der Kurs in der Euphorie in den ersten Tagen/Wochen stark ansteigt.

Zucchero
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*Blöde* Frage: Und wie komme

*Blöde* Frage: Und wie komme ich an die "ersten" Facebook-Aktien ?

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bscyb
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Zucchero hat am 30.01.2012 -

Zucchero hat am 30.01.2012 - 09:12 folgendes geschrieben:

*Blöde* Frage: Und wie komme ich an die "ersten" Facebook-Aktien ?

Am ersten Handelstag. Meist gibt es ein Bookbuilding in den ersten Minuten nach 15:30 (jedenfalls, wenn sie an NYSE gehen) und so ca. 15:40-15:50 Schweizer Zeit dann der erste "normale" Handel.

Auch Dein Broker muss das Kürzel schon im System haben am ersten Tag, Swissquote zum Beispiel ist da etwas langsam manchmal.

Kunden mit (sehr) viel Geld werden wie üblich Aktien zu Vorzugspreisen vor dem IPO durch die fedeführenden Banken, im Fall von FB ist es wohl Morgan Stanley, erhalten mit den nötigen Beziehungen.

Speziell bei FB war, dass sie schon vor dem IPO über die Plattform Second Market gehandelt werden konnten, wiederum für reiche Leute zugänglich. Somit kann man den IPO-Preis etwas abschätzen...

Last time we checked in with SecondMarket in late January, Facebook shares had declined from the auction’s high point at $28.26 a share  (a $70 billion + valuation) to $26.25 a share which means a $65.5 billion valuation going by its 2.5 billion shares outstanding. While at the time we had speculated about a peak and signs of a decline, shares are up 2.85%  this week in SecondMarket’s 10th Facebook auction, at $27.00 a share and a $67.5 billion valuation.

http://techcrunch.com/2011/02/18/facebook-secondmarket/

Die Umsätze auf Second Market sind aber klein und auf wenige Transaktionen/Teilnehmer beschränkt, darum mit Vorsicht zu geniessen...

Zucchero
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vielen dank für die info..

vielen dank für die info...nun ist's mir klar! schaumer mal wie schnell SQ ist....

aber das kürzel steht ja noch nicht, oder?

 

greets

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bscyb
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Zucchero hat am 30.01.2012 -

Zucchero hat am 30.01.2012 - 09:55 folgendes geschrieben:

vielen dank für die info...nun ist's mir klar! schaumer mal wie schnell SQ ist....

aber das kürzel steht ja noch nicht, oder?

Nein, noch nicht. Diese Woche machen sie erst das sogenannte "Filing".

Die NYSE und NASDAQ streiten sich noch wo FB das IPO machen wird, ist sehr lukrativ...wird noch einige Monate gehen bis zum eigentlichen IPO-Termin, schätze mal Sommer 2012.

Zucchero
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alles klar....dann warten wir

alles klar....dann warten wir mal ab...spannend Smile

 

danke dir vielmals!

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bscyb
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Nur ein Beispiel für die

Nur ein Beispiel für die Euphorie in FB.

Am Freitag ist QPSA - ein lateinamerikanisches Social Network - um 33% angestiegen, nur weil FB das IPO angekündigt hat:

http://www.google.com/finance?q=qpsa

Nach dem Motto: Wenn FB so absurd hoch bewertet werden wird, sind die anderen Social Networks zu tief bewertet.

Das sind definitiv Zeichen einer Blasenbildung meiner Meinung nach.

Zucchero
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gebe dir recht, das risiko

gebe dir recht, das risiko sehe ich absolut auch.

die chancen stehen halt gut, wenn man direkt bei FB zu beginn einsteigen kann, schnelle gewinne zu realisieren....

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bscyb
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Hier noch ein paar

Hier noch ein paar Informationen zum S-1 Filing und zum IPO:

Regardless, there is reason to be interested in investing in a website that does business with "1/7th of the planet" as Macke puts it, but ultimately the case for or against buying shares should be based on whether they can develop new ways to monetize its massive, non-paying user base.

Legendary investor Jim Rogers is already on the record saying "no thanks" to Facebook, whereas bankers and 500 other accredited insiders are already in and are valuing their restricted shares at anywhere from $27 to $31.15 each.

"Facebook can't be 20-times sales forever," Macke points out. "They gotta figure out a way to monetize these eyeballs... without getting in my face."

http://finance.yahoo.com/blogs/breakout/facebook-ipo-filing-coming-week-...

 

bscyb
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Interview mit ZKB zum

Interview mit ZKB zum Facebook-Börsengang:

Facebooks Börsengang steht bevor. Wie man auf 100 Milliarden Dollar Firmenwert kommt, wie viel Banken daran verdienen und wer sich beteiligen kann, sagt der IPO-Experte der ZKB im Interview.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Boerse...

Zur Euphorie: Wenn Monate vor dem IPO in der Schweiz ein grosses Interview zum Facebook-Börsengang erscheint, scheint das meiner Meinung eine Bestätigung der Blasen-Prognose zu sein.

Zyndicate
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Facebook startet seinen

Facebook startet seinen Börsengang offenbar mit angezogener Handbremse. Die angepeilten Einnahmen lägen zunächst bei 5 Milliarden Dollar, schrieb die «New York Times» unter Berufung auf eine informierte Kreise. Bisher wurde von 10 Milliarden Dollar ausgegangen.

 


(sda/dpa) Facebook dürfte am Mittwoch den ersten Schritt auf seinem Weg an die Börse machen: Nach übereinstimmenden US-Medienberichten wird im Laufe des Tages die Veröffentlichung des Börsenprospekts erwartet, der die potenziellen Investoren mit den Geschäftszahlen des Unternehmens vertraut macht.


In dem Börsenprospekt stehen auch die erwarteten Einnahmen aus dem Verkauf eines ersten Schwungs an Aktien - die erwähnten 5 Milliarden Dollar. Die Summe ist aber nicht viel mehr als ein Anhaltspunkt. Es ist üblich, dass Firmen tiefstapeln, dann die Reaktion der Investoren abwarten und falls genügend Nachfrage besteht später den Preis erhöhen.


Dennoch ein möglicher Rekord

Doch selbst mit 5 Milliarden Dollar wäre Facebook immer noch einer der grössten Internet-Börsengänge aller Zeiten. Suchmaschinenprimus Google kam bei seinem Börsengang im Jahr 2004 auf Einnahmen von 1,7 Milliarden Dollar. Zusammen mit den Aktien, die bei den Alteigentümern verblieben, lag die Gesamtbewertung damals bei 23 Milliarden Dollar. Bis heute sind daraus 189 Milliarden Dollar geworden.


Amerikanische Medien gingen bislang davon aus, dass Facebook beim Börsengang mit 75 bis 100 Milliarden Dollar bewertet wird. Damit würde der Senkrechtstarter vom Firmenwert her in einer Liga mit dem Autokonzern VW oder dem Industriemulti Siemens spielen.


Von der Vorlage des Börsenprospekts bis zum eigentlichen Gang an die Börse kann es aber noch Monate dauern. In dieser Zeit wirbt die Facebook-Führung um Gründer Mark Zuckerberg bei Investoren für ihr Unternehmen. Hilfe erhält Zuckerberg dabei von der US-Investmentbank Morgan Stanley; laut US-Medienberichten steht das Wall-Street-Haus endgültig als federführende Bank fest.


Quelle: www.nzz.ch

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Zyndicate hat am 01.02.2012 -

Zyndicate hat am 01.02.2012 - 08:09 folgendes geschrieben:

Facebook startet seinen Börsengang offenbar mit angezogener Handbremse. Die angepeilten Einnahmen lägen zunächst bei 5 Milliarden Dollar, schrieb die «New York Times» unter Berufung auf eine informierte Kreise. Bisher wurde von 10 Milliarden Dollar ausgegangen.

Die 5 Milliarden dürften mit grosser Sicherheit nur ein Platzhalter sein und das Volumen wird später noch aufgestockt (aufgrund der hohen Nachfrage macht es wenig Sinn, es auf 5 Milliarden zu beschränken).

Aber 5 wäre mir sonst noch so recht. Ein kleiner Float würde den FB-Preis nur noch weiter anheizen für einen interessanten Short.

Zucchero
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es bleibt interessant....

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Der Patentkrieg zwischen

Der Patentkrieg zwischen Technologiefirmen scheint sich auf die sozialen Netzwerke auszuweiten. Der Internetkonzern Yahoo drohte Facebook mit einer Patentklage. Facebook hat nach Unternehmensangaben noch keine Zeit gehabt, die Ansprüche zu prüfen.

(Reuters) Sollte Facebook keine Lizenzgebühren für die Nutzung bestimmter Technologie-Schutzrechte zahlen, werde man nicht davor zurückschrecken, das Unternehmen vor ein Gericht zu stellen, teilte Yahoo mit. «Yahoo trägt Verantwortung gegenüber seinen Investoren, Mitarbeitern und Aktionären, sein geistiges Eigentum zu schützen», begründete das angeschlagene Unternehmen den Schritt. Eine Facebook-Sprecherin sagte, es habe noch keine Gelegenheit gehabt, die erhobenen Ansprüche komplett zu prüfen.


Yahoo stellt die Lizenzforderungen knapp einen Monat, nachdem Facebook seinen Milliarden-Börsengang angekündigt hat. Auch andere soziale Netzwerke, die bereits den Sprung aufs Parkett gewagt haben, stellten Experten zufolge kurz vor dem IPO eine Zunahme der Patentstreitigkeiten fest. Dabei scheinen die Kläger davon auszugehen, dass sich die Börsenaspiranten dann schneller auf einen Vergleich einlassen, weil sie die Angelegenheit aus dem Weg haben wollen.Technologiekonzerne überziehen sich weltweit mit Patentklagen. Dabei geht es bisher meist um Technologien, die in Smartphones und Tablets genutzt werden. Vor den Gerichten stehen unter anderem Apple, Microsoft und Motorola.


Quelle: www.nzz.ch

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NEW YORK (awp international)

NEW YORK (awp international) - Nicht jeder registrierte Facebook-Account ist echt. Wie das Soziale Netzwerk am Mittwoch in seinem überarbeiteten Börsenprospekt zugab, sind nach einer vorsichtigen Schätzung 5 bis 6 Prozent der 845 Millionen Nutzerkonten "fake", das heisst entweder hat sich ein Nutzer doppelt eingetragen oder unter falschem Namen. Das verstösst gegen die Regeln von Facebook. Ohne diese Accounts hätte das Netzwerk um die 800 Millionen Mitglieder.


Die Zahl ist insofern bedeutend, als jeder einzelne Nutzer Facebook wertvoller macht. Die Investoren schauen derzeit ganz genau hin, wie gut das Geschäft beim Sozialen Netzwerk läuft, schliesslich will Facebook ihr Geld. Der Börsengang soll nach den ursprünglichen Plänen 5 Milliarden Dollar einbringen. Wann der Gang an die Börse nun genau erfolgt und wie teuer die einzelne Aktie wird, steht indes immer noch nicht fest./das/DP/tw


Quelle: www.nzz.ch

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mtz. Das weltweit grösste

mtz. Das weltweit grösste Social Network Facebook plant seinen Börsengang angeblich für Mai. Dies berichtet das «Wall Street Journal» und beruft sich dabei auf eine mit der Sache vertraute Personen. Noch sei aber unklar in welcher Maiwoche der Börsenstat erfolgen solle. Der Zeitplan könne sich auch noch ändern. Er hänge in erster Linie von der US-Börsenaufsicht SEC ab.


Facebook hat in dieser Woche den Handel am Sekundärmarkt gestoppt, um eine Übersicht über die Aktionärsstruktur zu erhalten. Das Unternehmen war auf dem Sekundärmarkt zeitweise über 100 Mrd. Dollar wert.


Quelle: www.nzz.ch

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IPO: New Yorker Börse macht Testlauf für Twitter

27.10.2013 17:11



NEW YORK (awp international) - Nach dem Chaos bei dem Facebook -Börsengang im vergangenen Jahr hat es für die anstehende Aktienplatzierung von Twitter jetzt einen Testlauf gegeben. Die Generalprobe sei erfolgreich verlaufen, sagte ein Sprecher der New Yorker Börse NYSE dem "Wall Street Journal" am Wochenende. Twitter hatte sich im Gegensatz zu vielen anderen Technologieunternehmen für die NYSE statt der Computer-Börse Nasdaq entschieden.

Facebooks Börsendebüt an der Nasdaq im Mai vergangenen Jahres war zum Debakel geworden. Wegen überlasteter Systeme wussten Zehntausende Anleger jedoch damals zunächst nicht, ob sie die Aktie nun ge- oder verkauft hatten. Die Börsenaufsicht SEC brummte der Nasdaq deshalb eine Millionenstrafe auf und Anleger bekamen eine Entschädigung. Die Nasdaq hatte seinerzeit zwar auch Testläufe für den Facebook-Börsengang gemacht, aber nur mit einem niedrigen Handelsvolumen./

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Leser
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Ist Twitter jetzt schon aktiv? +75%? Ich seh schon die nächste Blase platzen.

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Leser hat am 07.11.2013 - 18:35 folgendes geschrieben:

Ist Twitter jetzt schon aktiv? +75%? Ich seh schon die nächste Blase platzen.

Ja und die Frechheit finde ich ja, dass Private Leute gar nicht zeichnen konnten. Shortkandidat für mich Smile

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LinkedIn enttäuscht trotz Umsatzplus
 

Das Karriere-Netzwerk LinkedIn hat sein rasantes Wachstum auch zum Jahresende fortgesetzt. Der Umsatz stieg überraschend kräftig um 47 Prozent. Der Ausblick fiel aber für Anleger enttäuschend aus.

San Francisco, 07. Feb (Reuters) - Das Karriere-Netzwerk LinkedIn hat sein rasantes Wachstum auch zum Jahresende fortgesetzt. Der Umsatz stieg überraschend kräftig um 47 Prozent auf 447,2 Millionen Dollar, wie der US-Rivale des deutschen Pendants Xing am Donnerstag mitteilte. Allerdings hat der auf berufliche Kontakte spezialisierte Konkurrent des weltgrößten Online-Netzwerks Facebook Schwierigkeiten, das hohe Tempo zu halten.

Die Zahl der Nutzer stieg mit einem Plus von sieben Prozent auf 277 Millionen etwas langsamer als in den beiden Quartalen zuvor, als der Zuwachs noch bei neun Prozent lag. Der Nettogewinn brach um 67 Prozent auf 3,8 Millionen Dollar ein. Zudem blieb die Umsatzprognose für das erste Quartal und das Gesamtjahr 2014 hinter den Expertenerwartungen zurück. Anleger enttäuschte dies: Die Aktie verlor nachbörslich acht Prozent.

Um sein Wachstum anzukurbeln, kündigte LinkedIn die Übernahme des Stellensuchdienstes Bright für 120 Millionen Dollar an. Die größte Herausforderung für Linkedin aber besteht darin, das Geschäft mit der steigenden Zahl von Smartphone- und Tablet-Nutzern voranzubringen. Facebook hat dies kürzlich vorgemacht. Das US-Unternehmen schaffte den Durchbruch bei der Werbung auf mobilen Geräten: Im Schlussquartal 2013 nahm Facebook damit erstmals mehr als mit Anzeigen auf herkömmlichen Computern ein.

Rivale Twitter kann da nicht mithalten. Die Zahl der Nutzer des Kurznachrichten-Dienstes stieg im vierten Quartal nur um knapp vier Prozent auf 241 Millionen. Zudem blieb Twitter den Nachweis schuldig, im Smartphone- und Tablet-Geschäft Geld zu verdienen: Das US-Unternehmen weitete den Nettoverlust auf rund 512 Millionen Dollar aus.

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Twitter verordnet sich ein Facelifting
 

Der Kurznachrichtendienst Twitter baut sein Profil-Design um.

Nutzer könnten fortan unter anderem sehen, welche ihrer Tweets die meiste Aktivität nach sich gezogen hätten, teilte das Unternehmen auf seinem Blog mit. Ausgewählte Tweets könnten zudem oben auf der persönlichen Seite platziert werden.

Zu den weiteren Neuerungen zählt unter anderem ein grösseres Profilfoto. Laut Twitter können erste Nutzer ab Dienstag auf das umgebaute Profil zurückgreifen, den restlichen soll es in den kommenden Wochen zur Verfügung gestellt werden. Ende März hatte das Unternehmen bereits angekündigt, Fotos stärker in seinen Dienst einzubinden.

Bloomberg

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Twitter verdient weiterhin kein Geld - Aktien eingebrochen

30.04.2014 06:36



SAN FRANCISCO (awp international) - Die Twitter -Aktie ist nach einem enttäuschenden Nutzerwachstum auf den tiefsten Stand seit dem Börsengang gefallen. Der Kurs brach am Dienstag nachbörslich um 10 Prozent auf 38 Dollar ein. Twitter kam zuletzt auf 255 Millionen Nutzer im Monat. "Es gibt nur wenige Unternehmen, die diese Reichweite haben", sagte Firmenchef Dick Costolo in einer Telefonkonferenz mit Analysten.

Twitter war im November erfolgreich an die Börse gegangen. Der damalige Ausgabekurs lag bei 26 Dollar und kletterte sofort nach dem Handelsstart. Die Aktie hatte am Zweiten Weihnachtstag mit gut 73 Dollar ihren Höchststand erreicht. Seitdem ging es wieder abwärts wegen der Sorgen um die Nutzerentwicklung.

Twitter konnte von Januar bis März 14 Millionen Nutzer hinzugewinnen. Das war zwar mehr als von Oktober bis Dezember mit 9 Millionen. Doch verglichen mit Rivalen wie Facebook ist es wenig. Das weltgrösste Online-Netzwerk hatte in den vergangenen drei Monaten rund 50 Millionen Leute neu angelockt und kam zuletzt auf 1,28 Milliarden Nutzer im Monat.

Die Nutzerzahlen sind wichtig für Twitter: Von der Reichweite hängt die Attraktivität des Dienstes für Werbekunden ab. Anzeigen sind die grösste Einnahmequelle, vor allem auf Smartphones.

Zuletzt hatte Twitter seine Anstrengungen im Werbegeschäft erhöht. Der Quartalsumsatz lag bei 250 Millionen Dollar und damit mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr rechnet das Management nun mit bis zu 1,25 Milliarden Dollar. Die bisherige Prognose lag bei maximal 1,2 Milliarden Dollar.

Trotz dieser Verbesserung scheinen die Börsianer etwas den Glauben an Twitter verloren zu haben - zumal der Kurznachrichtendienst weiterhin kein Geld verdient. Im Gegenteil: Der Quartalsverlust lag bei unterm Strich 132 Millionen Dollar nach 27 Millionen Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Die Verschlechterung ist eine Spätfolge des Börsengangs. Twitter muss für Aktien, die das Unternehmen seinen Mitarbeitern als Teil ihrer Vergütung gewährt, hohe Kosten verbuchen. Das hatte dem Unternehmen bereits das Ergebnis des Jahres 2013 verhagelt. Ohne Sondereffekte wäre jetzt ein kleiner Gewinn herausgekommen, rechnete Twitter vor.

Bei Twitter kann man bis zu 140 Zeichen lange Nachrichten absetzen, die auch Links zu Websites, Bildern oder Videos enthalten können. Das Unternehmen positioniert sich damit als Medium für Nachrichten. Um attraktiver für Neulinge zu werden, führt Twitter nach und nach ein neues Design für seine Website ein./das/DP/zb

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