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25.04.2008 13:46
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Lufthansa will britische Fluggesellschaft bmi übernehmen

Frankfurt. dpa/baz. Lufthansa will die Mehrheit an der britischen Fluggesellschaft bmi übernehmen. Die deutsche Fluggesellschaft sei "entschlossen", die Option zum Erwerb der Mehrheitsanteile von bmi- Chef Michael Bishop auszuüben, sagte Finanzvorstand Stephan Gemkow am Freitag in einer Telefonkonferenz.

Dazu gebe es mit Bishop keine Verhandlungen, da dies nicht notwendig sei. Der Konzern verfüge über Optionen, die ihm erlaubten, in absehbarer Zeit die Mehrheit an bmi zu erhalten. Die Lufthansa hält derzeit 30 Prozent minus eine Aktie an bmi. 50 Prozent plus eine Aktie gehören Airline-Chef Bishop.

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02.08.2016 08:33
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Lufthansa scheut konkretere Gewinnprognose - Zuversicht für Dividende
02.08.2016 07:40

FRANKFURT (awp international) - Die Lufthansa scheut angesichts von Terrorangst und Buchungseinbruch vor einem neuen konkreten Gewinnziel für 2016 zurück. Der Vorstand habe derzeit keine gute Sicht darauf, wie viele Menschen kurzfristig noch Flüge buchen werden, sagte Finanzchefin Simone Menne am Dienstag bei der Vorlage der Halbjahreszahlen in Frankfurt. Die Unsicherheit drücke auf die Ticketpreise. Ende Juli hatte die Lufthansa ihre Prognose für den bereinigten operativen Gewinn (bereinigtes Ebit) gekappt und geht nur noch von einem Ergebnis unter dem Vorjahreswert von 1,8 Milliarden Euro aus. "Wir werden uns im dritten Quartal sicher klarer zur Jahresprognose äussern", sagte Menne. Analysten erwarten derzeit im Schnitt etwa 1,45 Milliarden Euro.

Menne, die in Kürze zum Pharmakonzern Boehringer Ingelheim wechselt, versuchte unterdessen Ängste vor einem möglichen Ausfall der Dividende zu zerstreuen. "Alles was derzeit an Kennzahlen vorliegt, macht uns dividendenfähig und lässt eine Auszahlung zu", sagte sie. Das letzte Wort habe aber der Aufsichtsrat./stw/stb

(AWP)

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21.07.2016 13:10
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Terrorangst macht Lufthansa und Easyjet zu schaffen - Kursrutsch
21.07.2016 12:10

(Ausführliche Fassung)

FRANKFURT (awp international) - Der Terror in Europa lastet auf dem Geschäft der Fluggesellschaften Lufthansa und Easyjet . Innerhalb weniger Stunden berichteten beide Unternehmen von Problemen in Folge der jüngsten Anschläge sowie der politischen Instabilität in der Türkei und im Nahen Osten. Zusätzlich leidet der britische Billigflieger unter den Folgen der Brexit-Entscheidung.

Die Aktienkurse der Fluglinien gaben am Donnerstagvormittag kräftig nach. Die Lufthansa-Papiere verloren zuletzt fast 8 Prozent an Wert und waren damit mit Abstand grösster Verlierer im Dax. Für die Easyjet-Aktien ging es um fast 5 Prozent nach unten. Damit haben sie seit dem Votum der Briten für Austritt aus der EU rund 30 Prozent an Wert eingebüsst. Auch die Aktien der British-Airways-Mutter IAG und des irischen Billigfliegers Ryanair konnten sich dem Abwärtssog nicht entziehen.

EXPERTE SIEHT LUFTHANSA-DIVIDENDE IN GEFAHR

Lufthansa hatte am Mittwochabend in einer Börsenmitteilung die Gewinnaussichten für das laufende Geschäftsjahr gekappt. Nach einem starken Jahresbeginn hätten die Vorausbuchungen vor allem auf Langstreckenverbindungen nach Europa deutlich nachgelassen. "Eine vollständige Aufholentwicklung hält der Vorstand aus heutiger Sicht für nicht mehr wahrscheinlich", teilte der Dax-Konzern mit.

Analysten werteten die Gewinnwarnung der Lufthansa als schlimmes Zeichen. Der weiter geplante Ausbau des Flugangebots sorge bei immer schärferer Konkurrenz in der Branche für weiteren Druck auf die Renditen, erklärte Luftfahrt-Analystin Alexia Dogani von Goldman Sachs. Ihr Kollege Anand Date von der Deutschen Bank sieht bei der Lufthansa sogar die Dividende für 2016 und 2017 erheblich bedroht. Als Grund dafür nannte er neben dem geringeren Gewinn die gestiegenen Pensionsverpflichtungen. Dort machen der Lufthansa die anhaltenden Niedrigzinsen zu schaffen, die es schwer machen, zugesagte Pensionsleistungen für die Beschäftigten zu erwirtschaften.

LUFTHANSA BEGRENZT WACHSTUMSPLÄNE

Im dritten Quartal erwartet das Management jetzt eine "deutlich schwächere Entwicklung der Stückerlöse" im Passagiergeschäft. Bereinigt um Währungseffekte dürften sie im zweiten Halbjahr um 8 bis 9 Prozent niedriger liegen als im Vorjahr. Daher tritt die Lufthansa auch beim Ausbau des Flugangebots auf die Bremse. Im Gesamtjahr soll die Kapazität nun nur noch um 5,4 Prozent statt um 6 Prozent wachsen.

Im ersten Halbjahr war das Geschäft der umsatzstärksten Fluggesellschaft Europas hingegen besser gelaufen als ein Jahr zuvor. Zwar gab der Umsatz nach vorläufigen Zahlen von 15,4 auf 15,0 Milliarden Euro nach. Doch dank gesunkener Treibstoffkosten und weiterer Einsparungen legte der bereinigte Gewinn vor Steuern und Zinsen um 13 Prozent auf 529 Millionen Euro zu. Dennoch hält der Vorstand die im gesamten Vorjahr erwirtschaftete Marke von 1,8 Milliarden Euro nicht mehr für erreichbar. Bislang hatte Lufthansa eine leichte Steigerung angepeilt und musste diese Prognose nun einkassieren.

EASYJET SIEHT ÜBERANGEBOT AUF 'STRAND-ROUTEN'

Easyjet klagt derweil über hohe Überkapazitäten auf den Strecken nach West- und Südeuropa, weil viele Gesellschaften Verbindungen nach Nordafrika und in den Nahen Osten ausgedünnt hätten. Das Überangebot auf den "Strand-Routen" drücke auf die Erlöse. Im dritten Geschäftsquartal bis Ende Juni fiel der Umsatz trotz gestiegener Passagierzahlen und besser gefüllter Maschinen mit 1,2 Milliarden britischen Pfund (1,4 Mrd Euro) um 2,6 Prozent niedriger aus als ein Jahr zuvor.

Zudem dürfte die Schwäche der britischen Währung im laufenden Geschäftsjahr bis Ende September im Vergleich zum Vorjahreszeitraum rund 80 Millionen Pfund kosten, teilte der Ryanair -Rivale am Donnerstag in Luton bei London mit. Die Luftfahrtbranche in Grossbritannien befinde sich "in einer der schwierigsten Phasen seit Langem", sagte die Easyjet-Chefin Carolyn McCall. Sie will gleichwohl eine höhere Dividende an die Aktionäre auszahlen.

VORBEREITUNG AUF DEN BREXIT

Die britische Airline rüstet sich weiter für den Brexit. Für den Fall, dass Grossbritannien im Zuge des EU-Austritts aus dem europäischen Luftverkehrsbinnenmarkt ausscheidet, will sich der Billigflieger eine Fluglizenz nach EU-Recht sichern, kündigte McCall an. Dazu gebe es bereits einen Notfallplan, hiess es. Branchenkreisen zufolge prüft Easyjet dazu bereits die Gründung eines deutschen Ablegers./stw/ceb/cmy/das

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26.04.2016 08:23
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Lufthansa kündigt wegen Streiks massive Ausfälle für Mittwoch an
26.04.2016 06:33

FRANKFURT (awp international) - Zehntausende Reisende müssen sich am Mittwoch auf Verzögerungen und Ausfälle im Flugverkehr einstellen. Die Lufthansa kündigte wegen eines Warnstreiks der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi an sechs deutschen Flughäfen massive Flugausfälle für den Tag an. So würden alle Interkontinentalflüge von und nach München gestrichen, teilte die Airline am Montagabend mit. Aber auch innerdeutsche und europäische Strecken seien betroffen, sodass es am Mittwoch nur rund 90 Flüge von und nach München geben werde. Auch Air Berlin wies darauf hin, dass es durch den Streik zu Verzögerungen und Flugausfällen kommen könne.

Verdi hat zu Warnstreiks an den Flughäfen Frankfurt, München, Düsseldorf, Köln/Bonn, Dortmund und Hannover aufgerufen. Mit den Ausständen will die Gewerkschaft den Druck im Tarifstreit über den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen erhöhen. Sie verlangt sechs Prozent mehr Geld. Auch in vielen anderen Bereichen wie Kitas, Krankenhäusern, Rathäusern und dem Nahverkehr sind die Beschäftigten derzeit immer wieder im Ausstand.

Wie die Airline weiter mitteilte, ist der grösste Teil der internationalen Flüge von und nach Frankfurt nicht betroffen. Am wichtigsten Drehkreuz des Landes müssten allerdings die meisten innerdeutschen Verbindungen und zahlreiche Europaflüge annulliert werden. Nach dem Ende des Streiks in Frankfurt sollen ab 15.00 Uhr die Lufthansa-Flüge wieder normal verkehren. Auch an den anderen betroffenen Flughäfen wird es nach Unternehmensangaben Annullierungen geben.

Bestreikt werden sollen etwa Werkstätten, Luftsicherheitskontrollen sowie Bodenverkehrsdienste wie Vorfeld, Fracht, Gepäck und Verwaltung. Noch einschneidender sind Arbeitsniederlegungen bei den Flughafenfeuerwehren, die für Frankfurt, München und Köln/Bonn angekündigt sind. Ohne Feuerwehr ist ein Flugbetrieb aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Der Flughafenverband ADV hatte die Warnstreiks als "völlig unangemessen" kritisiert. Die Lufthansa veröffentlichte am Montagabend einen Sonderflugplan.

Verdi-Chef Frank Bsirske verteidigte die Massnahmen. "Wir haben die Aktionen bereits am Freitag angekündigt, um betroffenen Passagieren entgegenzukommen", sagte Bsirske den "Ruhr Nachrichten" (Dienstag). "Die Arbeitgeber sollten ihre Haltung und ihr Angebot überprüfen, damit in der dritten Verhandlungsrunde am Donnerstag und Freitag eine Lösung gefunden werden kann."

Lufthansa-Personalvorstand Bettina Volkens sagte laut Mitteilung, der Streik zeige erneut, "dass wir dringend Regeln für Arbeitskämpfe im Luftverkehr benötigen". Ihr Unternehmen fordere verbindliche Mediations- oder Schlichtungsverfahren vor Arbeitskämpfen.

Für innerdeutsche Flüge, die streikbedingt ausfallen, können Passagiere der Lufthansa zufolge Züge der Deutschen Bahn nutzen. Reisende, die für den 27. April einen Flug mit einer Airline der Lufthansa Group von und nach oder über Frankfurt, München, Düsseldorf, Köln/Bonn, Dortmund und Hannover gebucht haben, können ihr Ticket kostenfrei umbuchen - unabhängig davon, ob ihr Flug von dem Verdi-Streik betroffen ist.

Fluggäste von Air Berlin, die aufgrund des Streiks von einer Flugstreichung betroffen sind, können kostenfrei auf einen Flug mit der gleichen Strecke im Reisezeitraum vom 28. April bis einschliesslich 4. Mai 2016 umbuchen. Bei Flügen, die als Teil einer Pauschalreise gebucht wurden, sollten Kunden ihren jeweiligen Reiseveranstalter kontaktieren.

Im November hatten die Flugbegleiter der Muttergesellschaft Lufthansa den bislang heftigsten und mit sieben Tagen längsten Streik in der Geschichte des 60 Jahre alten Unternehmens organisiert. Die Kosten allein dafür schätzte Lufthansa auf rund 140 Millionen Euro, die sich zu den bereits aufgelaufenen 130 Millionen Euro aus drei Streikrunden der Piloten addierten. Deren Tarifkonflikt ist nach wie vor ungelöst, während für die Flugbegleiter der Schlichter Matthias Platzeck bis zum Sommer ohne Streikdruck nach einer Lösung sucht./rae/DP/zb

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11.04.2016 13:54
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Lufthansa legt ein Jahr nach Streikmonat deutlich zu - Auslastung sinkt aber
11.04.2016 13:20

FRANKFURT (awp international) - Bei der Lufthansa ist es ein Jahr nach den Streiks vom März 2015 im Passagiergeschäft wieder besser gelaufen. Zusammen mit ihren Marken Swiss, Austrian Airlines und Eurowings beförderte Europas grösste Fluggesellschaft im abgelaufenen Monat rund 8,4 Millionen Fluggäste und damit 4,0 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie der Dax-Konzern am Montag in Frankfurt mitteilte. Ein Jahr zuvor hatten die Lufthansa-Piloten an zwei Tagen die Kurzstrecken- und an zwei Tagen die Langstreckenflüge bestreikt.

Die Auslastung der Jets verschlechterte sich indes um einen Prozentpunkt auf 76,5 Prozent. Die Ticketpreise gingen währungsbereinigt deutlich zurück. Dabei steigerte die neue Billigmarke Eurowings steigerte ihr Passagieraufkommen um 8,6 Prozent.

Im Frachtgeschäft zeigte die Entwicklung im März derweil deutlich nach unten: Die verkaufte Verkehrsleistung brach im Vergleich zum Vorjahresmonat um 10,5 Prozent ein. Trotz eines bereits verringerten Flugangebots verschlechterte sich die Auslastung der Frachträume dadurch um 5 Prozentpunkte auf 66,4 Prozent./stw/das

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13.11.2015 08:33
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Letzter Streiktag bei der Lufthansa - Ufo plant Protest
13.11.2015 06:33

FRANKFURT (awp international) - Mit einem Rekord an Flugstreichungen und einem neuen Protest der Gewerkschaft Ufo geht der längste Streik der Lufthansa -Geschichte am Freitag zu Ende. Das Unternehmen strich 941 Verbindungen - so viele wie noch nie an einem Tag seit Beginn des Arbeitskampfes der Flugbegleiter vor einer Woche. Davon sind noch einmal 110 000 Passagiere betroffen, so dass die Gesamtzahl der geschädigten Fluggäste auf 550 000 steigt. Für den Mittag rief Ufo ihre Mitglieder zu einer Abschlusskundgebung vor der Frankfurter Lufthansa-Zentrale auf.

Dort will Gewerkschaftschef Nicoley Baublies das weitere Vorgehen bekanntgeben. Es sei geplant, einen weiteren Vorschlag zu machen, sagte Baublies am Donnerstag am Rande einer Gerichtsverhandlung in Düsseldorf. Nähere Angaben machte er zunächst nicht.

Zu einer Annäherung der beiden Streitparteien kam es während des einwöchigen Streiks nicht - stattdessen zu mehreren Gerichtsverhandlungen. Vor dem Landesarbeitsgericht Düsseldorf machte Lufthansa einen Rückzieher. "Nachdem die Kammer darauf hingewiesen hat, dass dieser Antrag in der Berufungsinstanz keinen Erfolg haben wird, hat die Deutsche Lufthansa AG den Antrag auf Erlass der einstweiligen Verfügung zurückgenommen", teilte das Gericht mit. Ein Urteil hätte sich nur auf den Flughafen Düsseldorf bezogen. Zuvor hatte bereits das Arbeitsgericht in Darmstadt den Streik an den Airports in Frankfurt und München für rechtmässig erklärt.

Baublies drohte indirekt bereits mit weiteren Streiks. "Wenn es bei der Sprachlosigkeit bleibt, können wir nichts ausschliessen", sagte er. Ufo will den Streik planmässig in der Nacht auf Samstag beenden. Lufthansa hat angekündigt, am Samstag alle planmässigen Fernflüge zu starten und möglichst schnell zum Normalbetrieb zurückzukehren. Der Dax -Konzern schätzte in einer Zwischenbilanz die Streikkosten auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag, wie Personalvorstand Bettina Volkens der "Bild-Zeitung" sagte./ceb/uho/DP/zb

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11.11.2015 08:28
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Lufthansa sagt für Mittwoch 930 Flüge ab - Streik dürfte weitergehen
10.11.2015 21:08

(Ausführliche Fassung)

FRANKFURT/DÜSSELDORF (awp international) - Die Lufthansa hat wegen des Streiks der Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo für Mittwoch 930 Flüge an den Airports Frankfurt, München und Düsseldorf gestrichen. Von den Annullierungen sind insgesamt fast 100 000 Kunden betroffen, wie das Unternehmen am Dienstagabend mitteilte.

Die Lufthansa erklärte, man sei weiterhin zu einem Spitzengespräch mit der Gewerkschaft bereit. Voraussetzung dafür sei weiterhin die Absage des Streiks. Dies hatte die Gewerkschaft kurz zuvor verweigert, sich zugleich aber gesprächsbereit gezeigt.

LUFTHANSA-KRITIK

"Es ist uns vollkommen unverständlich, dass die Ufo ihren eigenen Worten keine Taten folgen lässt und auch morgen fast 100 000 weiteren Kunden schweren Schaden zufügt", sagte Personalvorstand Bettina Volkens laut Mitteilung. "Es gibt keinen Grund, die gegenseitig angebotene Schlichtung nun nicht unmittelbar umzusetzen und die Streiks zu beenden."

Die Arbeitnehmerseite sei zu einem Spitzengespräch mit der Lufthansa noch an diesem Abend bereit, erklärte Ufo-Chef Nicoley Baublies am Dienstagabend am Frankfurter Flughafen. Wenn es gelinge, den Schlichtungsvorschlag einzubetten in Gespräche über die Unternehmenszukunft, könne der Streik umgehend abgesagt werden. "Streik ist kein Selbstzweck", sagte Baublies. Er warte auf einen Anruf der Lufthansa.

GERICHTE

Mit Spannung schauten die beiden Tarifparteien und die Kunden der Lufthansa am Dienstagabend nach Darmstadt, wo das Arbeitsgericht über den Streik in Frankfurt und München für die kommenden Tage entscheiden sollte. Die Mitteilung der Lufthansa über weitere Flugausfälle am Mittwoch kam unabhängig von der dort erwarteten Entscheidung: Die Airline will vermeiden, dass am Dienstag gestartete Langstrecken-Maschinen am Folgetag an Flughäfen eintreffen, an denen weiter gestreikt wird.

Vor dem Düsseldorfer Arbeitsgericht hatte Lufthansa zuvor eine für sie positive Entscheidung erreicht. Das Gericht untersagte per einstweiliger Verfügung weitere Streikmassnahmen des Lufthansa-Kabinenpersonals. Die am späten Nachmittag bekanntgegebene Entscheidung bezog sich aber nur auf den Dienstag und den Standort Düsseldorf.

ERFOLGREICHE KLAGE GEGEN VC

Später legte Lufthansa noch einmal nach und wollte den Streik des Kabinenpersonals auch für die nächsten Tage vom Düsseldorfer Arbeitsgericht verbieten lassen. Wie das Gericht am Dienstagabend mitteilte, reichte die Airline einen weiteren Antrag auf eine Einstweilige Verfügung nach, der sich auf die Streikdrohung bis einschliesslich Freitag bezieht. Wann darüber entschieden wird, wurde nicht mitgeteilt.

Lufthansa hat in diesem Jahr bereits einmal erfolgreich gegen einen Streik geklagt. Das Landesarbeitsgericht Hessen hatte den 13. Ausstand der Piloten am 9. September gestoppt, weil es der Vereinigung Cockpit (VC) zu offensichtlich um Einfluss auf Unternehmensentscheidungen gegangen sei.

LUFTHANSA-ANGEBOT

Die VC hat gegen dieses Urteil Klage beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eingelegt, wie sie am Dienstag berichtete. Das Landesarbeitsgericht könne nicht im Eilverfahren die bisherige Rechtsprechung der Arbeitsgerichte verändern, lautet eines ihrer Argumente.

Die Lufthansa hatte den rund 19 000 Flugbegleitern der Kerngesellschaft Lufthansa am Montag eine höhere Einmalzahlung für dieses Jahr und einen früheren Einstieg in den Vorruhestand angeboten. Das Vorstandsmitglied Karl Ulrich Garnadt wies darauf hin, dass bei steigenden Kosten Strecken auf umkämpften Märkten überprüft werden müssten. Dies wird von Ufo als Drohung mit Jobabbau aufgefasst. Die Gewerkschaft verlangt die Übergangsrenten auch für Neueinstellungen und hält zudem die zugrunde gelegte Verzinsung des angesparten Kapitals für zu niedrig./mba/ceb/tsp/DP/he

(AWP)

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08.04.2015 15:12
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LH/Swiss; Beispiel von Manipulation ?

 1.  Gestern kam eine Verkaufsempfehlung, mit Kursziel € 12.00, was ich bei einem Kurs v. € 12.58 recht lächerlich fand. Ich sagte mir, dass das ein Versuch sein könnte, den LH/Swiss-Kurs runter zu prügeln;

 

 

2. Und tatsächlich, heute geht der LH-Kurs  schon wieder aktuell 2.53 % hoch auf € 12.81, also bereits 5 % Differenz.  So werden leicht Gewinne erzielt, denn nach einer Verkaufsempfehlung geht der Kurs bekanntlich immer automatisch "baden", lockt automatisch Wiedereinsteiger an.

 

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

24.03.2015 13:40
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Lufthansa-Aktien fallen nach Airbus-Absturz Nach dem Absturz eines Airbus A320 der Fluggesellschaft Germanwings im Süden Frankreichs geraten die Aktien von Lufthansa und Airbus unter grossen Druck.

Beim Absturz hat es nach Regierungsangaben vermutlich keine Überlebenden gegeben. Das sagte Präsident François Hollande am Dienstag in Paris. Viele der Opfer sollen aus Deutschland stammen.

Die Aktien von Lufthansa, der Muttegesellschaft von Germanwings (und auch der Swiss) fallen am Dienstagmittag bis 6 Prozent. Die Aktien des Flugzeugherstellers Airbus fallen 3 Prozent.

Die Maschine war auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf. 142 Passagiere waren nach Angaben der deutschen Flugsicherung an Bord. Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP waren ausserdem sechs Besatzungsmitglieder in der Maschine.

Zur Absturzursache hätten die französischen Kollegen zunächst nichts mitgeteilt, sagte der Sprecher der Flugsicherung. Die französische Zeitung "Le Figaro" berichtete, die Maschine sei gegen 11.20 Uhr vom Radar verschwunden.

Absturzort sei in der Nähe Barcelonnette im Département Alpes-de-Haute-Provence, berichtete AFP. Es seien Trümmerteile gefunden worden. Die Gegend befindet sich rund 100 Kilometer nordwestlich von Nizza.

Gemeinsam mit der Flotte der Lufthansa-Tochter Eurowings soll Germanwings künftig Direktverkehre in ganz Europa anbieten.

(cash/SDA)

 

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28.01.2015 22:16
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• DT. LUFTHANSA (15 €)

Bei der Lufthansa deutet sich ein neuer Streik an. Das ist derzeit aber nur sekundär wichtig. Es erreichen uns deshalb immer wieder kritische Nachfragen. Die Aktie ist ein klarer Kauf. Am Dienstag befeuerte Barclays mit einem Ziel von 18 € den Wert. 2016er KGV sehen wir bei rd. 5. Der Ölpreis macht den Kurs.

 

21.01.2015 13:23
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Die LUFTHANSA absolviert das Gleiche. Gestern bereits + 5 % mit 15,20 €, nach den Einkäufen so um 12/12,50 €  und teilweise darunter. Unser Ziel liegt bei 18 € per Jahresmitte. Die Volatilität bleibt groß, weil die Tarifstreitereien weitergehen.

 

Einschätzung von den Herren Bernecker

20.01.2015 21:40
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ganz schön vergraben die Lufthansa. 6½ Jahre kein Eintrag mehr, das hat die Gute Lufthansa nicht verdient.

 

http://www.godmode-trader.de/analyse/lufthansa-trend-bestaetigt-und-jetzt-weiter-bis,4040083

 

Passend dazu http://www11.warrants.commerzbank.com/Products/ProductSearchAdvanced.aspx?pc=228&at=173&a=15739972