Microsoft

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27.10.2007 17:40
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Microsoft

http://tradersdailynet.blogspot.com/2007/10/microsoft-in-starker-verfass...





Der weltgrößte Softwarehersteller Microsoft hat m ersten Geschäftsquartal bei Umsatz und Gewinn die Markterwartungen übertroffen und seine Gesamtjahresprognosen angehoben. Der Gewinn sei im abgelaufenen Jahresviertel dank starker Absatzzahlen beim neuen Videospiel "Halo 3" sowie von Windows und Office um 23 Prozent auf 0,45 US-Dollar je Aktie (EPS) gestiegen, teilte der Konzern am Donnerstag nach US-Börsenschluss in Seattle mit. Der Umsatz stieg um 27 Prozent auf 13,76 Milliarden Dollar. Die von Thomson Financial befragten Analysten hatten im Schnitt mit einem EPS von 0,39 Dollar und Erlösen von 12,57 Milliarden Dollar gerechnet.



Microsoft hob nach den starken Zahlen die Spanne seiner EPS-Prognose für 2007/08 von 1,69 bis 1,73 Dollar auf nun 1,78 bis 1,81 Dollar an. Beim Umsatz rechnet der Konzern nun mit 58,8 bis 59,7 Milliarden Dollar statt wie bisher mit 56,8 bis 57,8 Milliarden Dollar.



Die Anleger honorierten die starken Zahlen samt Ausblick. Die Aktie, die bereits im Tagesverlauf nach der Bekanntgabe des Einstiegs von Microsoft bei der Community-Website Facebook mit plus 2,37 Prozent als Favorit im Leitindex Dow Jones aus dem Handel gegangen war, legte nachbörslich um weitere 11,28 Prozent auf 35,58 Dollar zu./ck/he

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21.10.2016 08:21
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Microsoft erfreut Anleger mit kräftigem Cloud-Zuwachs

Dank starken Wachstum im Cloud-Geschäft hat Microsoft im vergangenen Quartal besser abgeschnitten als erwartet. Bei Anlegern kamen die Zahlen gut an.

Die Erlöse von Microsoft blieben verglichen mit dem Vorjahreswert stabil bei 20,5 Milliarden Dollar (18,8 Mrd Euro), wie der Konzern am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Auch der Überschuss von 4,7 Milliarden Dollar übertraf trotz eines Rückgangs um vier Prozent die Prognosen der Analysten. Bei Anlegern kamen die Zahlen gut an - die Aktie kletterte nachbörslich zunächst um 4,3 Prozent.

Der Umsatz im Cloud-Geschäft mit Diensten aus dem Netz wuchs um acht Prozent auf 6,4 Milliarden Dollar. Auch bei den Office-Büroprogrammen, die inzwischen auch verstärkt als Abo angeboten werden, gabe es ein deutlichen Plus von sechs Prozent auf 6,7 Milliarden Dollar. Schwierig bleibt indes die PC-Sparte, hier sanken die Erlöse um zwei Prozent auf 9,3 Milliarden Dollar. Im weitgehend aufgegebenen Smartphone-Geschäft gab es einen weiteren Einbruch von 72 Prozent.

(AWP)

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21.09.2016 08:16
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Microsoft mit mehr Dividende und Milliarden-Aktienrückkauf

Der Softwarekonzern Microsoft will seine Aktionäre mit einer Dividendenerhöhung und milliardenschweren Aktienrückkäufen bei Laune halten.

Wie der Konzern am Dienstag nach Börsenschluss mitteilte, soll die Quartalsdividende im Vergleich zur Ausschüttung im Vorquartal um acht Prozent auf 39 US-Cent je Aktie klettern. Analysten hatten dies im Schnitt erwartet.

Zudem kündigte der Konzern ein weiteres Aktienrückkaufprogramm an. Dieses habe ein Volumen von bis zu 40 Milliarden US-Dollar. Wie lange das Programm laufen wird, liess Microsoft offen. Das derzeit noch laufende Rückkaufprogramm mit einem Volumen von 40 Milliarden Dollar will der Konzern wie geplant zum Jahresende 2016 abschliessen.

(AWP)

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15.07.2016 13:41
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Microsoft gewinnt Streit um US-Zugriff auf E-Mails im Ausland
15.07.2016 10:45

(Ausführliche Fassung)

SEATTLE (awp international) - Daten der Kunden von US-Unternehmen, die ausserhalb der USA gespeichert werden, sind nach der Entscheidung eines Berufungsgerichts vor dem direkten Zugriff amerikanischer Behörden geschützt. Die Richter stellten sich in dem Streit zwischen Microsoft und der US-Regierung um Kunden-E-Mails, die in Irland lagern, auf die Seite des Software-Konzerns.

US-Ermittler wollten auf den E-Mail-Inhalt nur mit einer richterlichen Erlaubnis aus den USA zugreifen. Ein Gericht in New York unterstützte sie im vergangenen Jahr. Begründung: Als Teil eines US-Konzerns müsse sich die irische Microsoft-Tochter daran halten. In dem Fall ging es um eine Drogen-Ermittlung.

Microsoft zog dagegen vor ein Berufungsgericht - und das kippte nun die Entscheidung der vorherigen Instanz, wie aus dem Urteil von Donnerstag hervorgeht. Zur Begründung hiess es, US-Recht könne nicht auf diese Weise ausserhalb der USA angewendet werden.

Es war ein wegweisender Streit für den Datenschutz bei US-Unternehmen. Sie waren nach den Snowden-Enthüllungen über ausufernde Überwachung durch US-Geheimdienste verstärkt dazu übergegangen, Daten von Kunden direkt im Europa zu speichern, wo das Misstrauen gegenüber amerikanischen Behörden gestiegen war. Microsoft sicherte bereits mit einem Modell ab, bei dem die Daten in Rechenzentren der Deutschen Telekom gelagert werden.

Insgesamt gibt es mit dem verstärkten Einsatz von Verschlüsselung in Online-Diensten massive Spannungen zwischen amerikanischen Tech-Konzernen und Washington. Apple wehrte sich vor Gericht gegen Forderungen des FBI, das iPhone eines toten Attentäters in Kalifornien zu knacken, bis die Ermittler mit Hilfe externer Dienstleister an die Daten kamen.

Microsoft eskalierte Mitte April den Datenschutz-Streit mit der US-Regierung weiter und zog vor Gericht, um sich das Recht zu erstreiten, seine Kunden über bisher geheime Anfragen von US-Behörden nach ihren Informationen zu informieren. Der Windows-Konzern reichte dafür eine Klage gegen das US-Justizministerium ein und argumentierte, die aktuelle Regelung verstosse gegen die amerikanische Verfassung.

Zugleich sprach sich Microsoft jetzt auch für die Suche nach grundsätzlichen Regelungen für das Problem aus. Der Schutz der Privatsphäre und die Bedürfnisse der Sicherheitsbehörden erforderten "neue rechtliche Lösungen, die die Welt widerspiegeln, die heute existiert - statt die Technologien, die es vor drei Jahrzehnten gab, als heutige Gesetze verabschiedet wurden", hiess es in einem Blogeintrag./so/DP/stb

(AWP)

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29.06.2016 13:36
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Microsoft rudert nach Kritik an Windows-10-Upgrade zurück
29.06.2016 10:52

SEATTLE (awp international) - Microsoft will die Upgrade-Politik für sein neues Betriebssystem Windows 10 nach vielfachen Beschwerden von Nutzern revidieren. "Wir haben hart daran gearbeitet, ihr Feedback aufzunehmen", sagte Windows-Chef Terry Myerson dem Tech-Blog "The Verge". Noch in dieser Woche solle ein überarbeitetes Upgrade mit klaren Optionen an den Start gehen. Die Nutzer sollen sich dann entscheiden können, ob sie sofort auf Windows 10 wechseln, einen alternativen Zeitpunkt festlegen oder das kostenlose Angebot ablehnen wollten.

Microsoft habe gelernt, dass sein Ziel, eine Milliarde Rechner mit Windows 10 auszustatten es nicht Wert sei, das Vertrauen der Kunden aufs Spiel zu setzen, schreibt "The Verge". Seit Februar hatten sich viele Nutzer beschwert, dass bei einem Klick auf das "X" im Menüfenster das Upgrade automatisch startete. Normalerweise wird unter Windows ein Menü geschlossen, sobald man mit der Maus auf das "X" klickt. Das Verfahren war auch von Verbraucherschützern in Deutschland bemängelt worden, weil beim bisherigen Verfahren ungefragt riesige Dateien auf den Rechner der Anwender geladen wurden, obwohl die Kunden sich gar nicht für ein Upgrade auf Windows 10 entschieden hatten.

Im vergangenen Monat hatte Microsoft einer Nutzerin aus Kalifornien 10 000 Dollar zur Beilegung eines Rechtsstreits gezahlt. Die Frau aus Sausalito war vor Gericht gezogen, weil ihr Rechner nach einem "Zwangsupdate" für Tage unbrauchbar gewesen sei. Microsoft betonte allerdings, dass die Zahlung kein Schuldeingeständnis sei, sondern nur Kosten für einen weiteren Streit vor Gericht vermieden werden sollten.

Aktuell sind weltweit rund 300 Millionen Rechner mit dem neuen Betriebssystem ausgestattet. Microsoft bietet Windows 10 noch bis Ende Juli für alle Nutzer von Windows 7 und 8.1 kostenlos an, danach soll ein Upgrade rund 120 Dollar kosten.

gri/DP/stb

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25.05.2016 11:50
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Microsoft streicht Smartphone-Geschäft weiter zusammen
25.05.2016 11:39

REDMOND/ESPOO (awp international) - Microsoft reagiert auf die Erfolglosigkeit seiner Smartphones mit einem weiteren massiven Stellenabbau. Bis zu 1850 Jobs sollen wegfallen, wie der Windows-Konzern am Mittwoch mitteilte. Als Abschreibung und Umbaukosten wird eine Belastung von rund 950 Millionen Dollar fällig.

Der Grossteil des Stellenabbaus trifft Finnland mit 1350 Stellen. Dort hatte Microsoft für insgesamt über neun Milliarden Dollar das Handy-Geschäft des einstigen Weltmarktführers Nokia übernommen. Doch der erhoffte Aufstieg im Smartphone-Markt gelang Microsoft damit nicht. Im vergangenen Juli wurden bereits der Abbau von 7800 Arbeitsplätzen und eine Abschreibung von 7,6 Milliarden Dollar bekanntgegeben. Der Anteil des Microsoft-Systems Windows Phone am Smartphone-Markt lag zuletzt nur noch bei 0,7 Prozent weltweit. Konzernchef Satya Nadell setzt inzwischen statt eines eigenen Smartphone-Geschäfts darauf, möglichst viele Microsoft-Dienste auf konkurrierenden Plattformen wie Googles Android und die iPhones von Apple zu bringen./so/DP/stb

(AWP)

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23.05.2016 11:51
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Microsoft bringt 'Minecraft' nach China
23.05.2016 09:15

REDMOND/STOCKHOLM (awp international) - Das populäre Online-Spiel "Minecraft" wird demnächst erstmals auch in China breit verfügbar sein. Dafür ging Microsoft als Eigentümer der Entwicklerfirma Mojang eine Kooperation mit dem chinesischen Software-Anbieter NetEase ein, wie die Unternehmen am Wochenende mitteilten.

NetEase tritt in der auf fünf Jahre angelegten Vereinbarung als Lizenznehmer auf, der das Spiel in China vertreiben wird. Für westliche Spiele-Anbieter gilt im kommunistisch regierten China ein mehrstufiges Registrierungssystem mit Einschränkungen bei den Inhalten. Microsoft konnte "Minecraft" bereits mit seiner Spielekonsole Xbox One nach China bringen. Mit Versionen für PCs und mobile Geräte wird der Nutzerkreis jetzt aber deutlich grösser werden.

Der Windows-Konzern hatte das vor allem bei jungen Internet-Nutzern populäre Spiel 2014 für 2,5 Milliarden Dollar gekauft. Bei "Minecraft" kann man Welten aus Bauklötzen bauen und darin spielen./so/DP/stk

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06.05.2016 13:50
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Microsoft: Windows 10 Home soll ab August 120 Dollar kosten
06.05.2016 13:36

(Ergänzte Fassung)

MÜNCHEN (awp international) - Windows 10 wird nach Ablauf der einjährigen Gratis-Upgrades voraussichtlich ab 120 Dollar kosten. Nach dem 29. Juli könnten Nutzer das Betriebssystem nur noch zusammen mit einem neuen PC erwerben oder alternativ die Home-Version für 119 Dollar kaufen, teilte Microsoft -Manager Yusuf Mehdi in einem Blog-Eintrag mit. Zu den Preisen für die Pro- und Enterprise-Versionen machte er keine Angaben. Weltweit laufe das System inzwischen auf 300 Millionen Geräten. Windows 10 verbreite sich damit sowohl bei Privatnutzern, in Schulen und Organisationen sowie in kleinen und grossen Unternehmen schneller als ein Windows-Betriebssystem zuvor.

Mit Windows 10 brachte Microsoft auch seinen neuen Browser Edge heraus, der nur unter dem neuen System verfügbar ist. Im Vergleich zum vergangenen Quartal sei die Nutzung um 50 Prozent auf über 63 Milliarden Minuten gestiegen, schrieb Mehdi. Die digitale persönliche Assistentin Cortana habe den Nutzern seit der Einführung über sechs Milliarden Fragen beantwortet.

Zum einjährigen Geburtstag will Microsoft das System mit weiteren zusätzlichen Features ausstatten. So soll es mit Windows Ink eine neue Handschriftenfunktion geben. Die digitale Assistentin Cortana soll besser mit Windows-Telefonen kooperieren und auch bei gesperrtem Bildschirm Notizen und Erinnerungen vermerken oder Musik abspielen. Zudem sollen Windows-10-Nutzer kostenlos Spiele wie "Forza Motorsport 6: Apex" erhalten.

Windows 10 ist das erste Betriebssystem, das Microsoft zunächst kostenlos verteilt - und das einheitlich auf PCs, Tablets, Windows-Smartphones und der Spielekonsole Xbox One läuft. Bislang gab es keine Angaben dazu, was Microsoft nach Ablauf des ersten Jahres plant. Das Unternehmen setzte von Beginn an auf eine schnelle Verbreitung. Anders als Windows 10 hatte die Vorgängerversion einen vergleichsweise schleppenden Start hingelegt - und stiess vielfach auf Vorbehalte von Nutzern und PC-Händlern.

Die Markteinführung von Windows 10 fällt in eine schwierige Zeit: Der PC-Markt schrumpft schon seit einiger Zeit. Die Marktforscher von Gartner hatten deshalb ihre Prognosen für das neue System zuletzt zurückgefahren. Erst 2017 dürfte Windows 10 einen merkbaren Impuls auf das PC-Geschäft haben, schätzen die Analysten./gri/DP/fbr

(AWP)

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22.04.2016 08:50
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Microsofts Quartalsgewinn fällt
22.04.2016 06:35

REDMOND (awp international) - Microsoft hat das vergangene Quartal mit einem Gewinneinbruch abgeschlossen. Der Überschuss fiel im Jahresvergleich um rund ein Viertel auf 3,76 Milliarden Dollar (3,33 Mrd Euro). Die Erlöse sanken in dem Ende März abgeschlossenen dritten Geschäftsquartal um 5,5 Prozent auf 20,53 Milliarden Dollar, wie Microsoft nach US-Börsenschluss am Donnerstag mitteilte.

Das Cloud-Geschäft erwies sich erneut als wichtige Stütze für den Windows-Konzern. Der Umsatz der Sparte stieg im Jahresvergleich um gut drei Prozent auf rund 6,1 Milliarden Dollar. Die Erlöse der Cloud-Plattform Azure wurden dabei mehr als verdoppelt.

Im grössten Bereich mit dem Windows-Geschäft sowie Geräten, Spielen und der Websuche wuchs der Umsatz um rund ein Prozent auf 9,46 Milliarden Dollar. Die Windows-Erlöse sanken angesichts der Flaute am PC-Markt um zwei Prozent. Gemessen an dem allgemeinen Rückgang der PC-Verkäufe um ein Zehntel war das noch ein versöhnliches Ergebnis - dank Windows 10 wurden mehr teurere Computer verkauft als vor einem Jahr.

In Microsofts eigenem Gerätegeschäft stiegen die Erlöse mit Surface-Tablets im Jahresvergleich um 61 Prozent auf mehr als eine Milliarde Dollar. Von den Lumia-Smartphones wurden hingegen nur noch 2,3 Millionen Geräte verkauft.

Die Sparte mit den Office-Büroprogrammen legte beim Umsatz um ein Prozent auf gut 6,5 Milliarden Dollar zu. Die Online-Variante Office 365 hat nun 22,2 Millionen zahlende Kunden, hiess es.

Die Microsoft-Aktie verlor nachbörslich zeitweise rund drei Prozent . Analysten hatten mit einem bereinigten Gewinn pro Aktie von 0,64 Dollar gerechnet, Microsoft kam auf 0,62 Dollar. Das Unternehmen machte dafür aber eine Steuerzahlung verantwortlich, mit der die Experten nicht gerechnet hätten und die das Ergebnis pro Aktie um 0,04 Dollar gedrückt habe. Beim Umsatz traf der Konzern die Erwartungen./so/DP/zb

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15.04.2016 09:09
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Microsoft verklagt US-Regierung wegen Durchsuchung privater E-Mails
15.04.2016 06:43

(Ausführliche Fassung)

San Francisco (awp/sda/afp) - Der Software-Konzern Microsoft hat das US-Justizministerium wegen heimlicher Durchsuchung privater E-Mails verklagt. Durchsuchungen von Mails, über die Kunden nicht unterrichtet werden dürfen, widersprächen der US-Verfassung, argumentiert Microsoft in einer am Donnerstag in Seattle eingereichten Klage.

Auf der Grundlage eines entsprechenden Gesetzes hätten US-Bundesgerichte innerhalb von 18 Monaten fast 2600 Mal angeordnet, dass Microsoft Kunden über verdeckte Nachforschungen nicht unterrichten durfte, hiess es weiter.

"Microsoft strengt dieses Verfahren an, weil seine Kunden ein Recht haben zu erfahren, dass die Regierung die Befugnis zum Lesen ihrer Mails erhält", heisst es in einem Schreiben der Microsoft-Anwälte. Der Software-Gigant müsse das Recht haben, seine Kunden darüber zu informieren.

Mit dem Electronic Communications Privacy Act erhielten die Gerichte die Möglichkeit, Microsoft und andere Provider zum Schweigen zu verpflichten, wenn Daten angezapft werden. Damit wolle der Gesetzgeber sicherstellen, dass laufende Ermittlungen nicht behindert werden, so Microsoft.

Mit der Gesetzesregelung, die den Provider zum Schweigen verurteile, werde das Recht auf freie Rede untergraben, erklärte Microsoft. Und weiter: "Wir glauben, dass Kunden und Unternehmen mit seltenen Ausnahmen das Recht haben zu wissen, wann die Regierung auf ihre E-Mails und Daten zugreift." Die Entwicklung der vergangenen Monate gehe "zu weit".

Auch Apple weigert sich

Zwischen den Technologie-Konzernen und der US-Regierung hat ein Tauziehen um die Zugriffsrechte auf elektronische Daten eingesetzt. Der Apple-Konzern weigerte sich in zwei Fällen, bei der Entschlüsselung von iPhones behilflich zu sein.

Apple widersetzte sich einer gerichtlichen Anordnung, die Entschlüsselung des Smartphones eines der Attentäter von San Bernardino zu ermöglichen. Dieser hatte im Dezember mit seiner Frau bei einem islamistischen Anschlag 14 Menschen erschossen, ehe das Paar von der Polizei bei einem Schusswechsel getötet wurde.

Der Streit in diesem Fall erledigte sich schliesslich dadurch, dass es der Bundespolizei FBI gelang, das Smartphone des Attentäters ohne Hilfe von Apple zu knacken. Bei den Ermittlungen gegen einen mutmasslichen Drogenhändler beharrt das Justizministerium nun auf seiner Forderung, Apple müsse beim Entschlüsseln der iPhone-Daten behilflich sein.

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29.01.2016 08:20
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Schwacher PC-Markt schlägt auf Microsoft-Geschäft durch
29.01.2016 08:09

REDMOND (awp international) - Die Talfahrt des PC-Marktes sorgt für weniger Umsatz und Gewinn bei Microsoft. Zugleich federte das Wachstum des Cloud-Geschäfts die Rückgänge etwas ab.

Der Umsatz im vergangenen Quartal sank im Jahresvergleich um zehn Prozent auf rund 23,8 Milliarden Dollar. Der Gewinn fiel in dem Ende Dezember abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal um knapp 15 Prozent auf rund fünf Milliarden Dollar. Die Quartalszahlen übertrafen dennoch die Erwartungen der Analysten. Die Aktie legte am Donnerstag nachbörslich um rund sieben Prozent zu.

VERGLEICHSWEISE MODERATE UMSATZRÜCKGÄNGE

Bei der grössten Microsoft-Sparte, in die das Geschäft mit dem Windows-Betriebssystem, Geräten und Spielen einfliesst, ging der Umsatz um 4,6 Prozent auf 12,66 Milliarden Dollar zurück. Im Geschäftsbereich "Produktivität", der vor allem von den Office-Programmen getragen wird, sanken die Erlöse um 1,9 Prozent auf 6,69 Milliarden Dollar.

Zugleich fielen die Rückgänge gemessen am rasanten Schrumpfen des PC-Marktes relativ moderat aus - die Verkäufe der Notebooks und Desktop-Rechner waren um rund ein Zehntel gefallen. Microsoft brachte im Sommer sein neues Betriebssystem Windows 10 auf den Markt. Im Gegensatz zu früheren Versionen konnte es dem PC-Markt jedoch bisher keinen Schub geben - nach Ansicht von Experten auch weil Microsoft es ein Jahr lang an Nutzer mehrerer vorheriger Windows-Varianten verschenkt.

CLOUD WÄCHST

Bei Cloud-Lösungen - einem Fokus von Konzernchef Satya Nadella - legte der Microsoft-Umsatz um fünf Prozent auf 6,34 Milliarden Dollar zu.

Im Gerätegeschäft gab es Licht und Schatten. Die Umsätze mit dem Surface-Tablet wuchsen nach dem Start neuer Modelle um 29 Prozent, zumindest wenn man die Währungskurs-Schwankungen herausrechnet. Die Umsätze mit Handys halbierten sich dagegen. Microsoft hatte die Ambitionen im Smartphone-Geschäft im vergangenen Juli drastisch gestutzt und den Abbau von 7800 Arbeitsplätzen eingeleitet. Es traf auch viele Mitarbeiter, die mit der Übernahme der Handy-Sparte von Nokia zum Windows-Riesen gekommen waren./so/DP/das

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18.09.2015 11:27
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Microsofts Computerbrille Hololens soll 2016 kommen

18.09.2015 10:20
 

SAN FRANCISCO (awp international) - Microsoft drückt bei seiner Hologramm-Brille Hololens aufs Tempo. Eine erste Version könnte laut Medienberichten im kommenden Jahr verfügbar sein. Das bestätigte eine Firmen-Sprecherin gegenüber "Recode". Die erste Version sei allerdings zunächst nur für Entwickler und Unternehmen gedacht. Auf einer Konferenz des Cloud-Spezialisten Salesforce in San Francisco sprach Microsoft-Chef Satya Nadella zuvor davon, Hololens sei auf dem Weg einer "Fünf-Jahres-Reise".

Microsoft hatte Hololens im Januar vorgestellt. Sie soll auch ohne Verbindung zu einem Computer funktionieren. Anders als Brillen für virtuelle Realität wie die Oculus Rift taucht der Nutzer nicht komplett in eine digitale Welt ein, sondern kann virtuelle Gegenstände in der realen Welt platzieren und bewegen. Bis es erste Anwendungen für die Technologie geben wird, die die reale Welt mit digitalen Objekten erweitert, dürfte jedoch noch einige Zeit verstreichen.

Erste Einsatzbereiche sieht Microsoft vor allem im Unternehmens- und Forschungsbereich. Einem Bericht von "Technology Review zufolge will die NASA ihre Astronauten auf der Internationalen Raumstation ISS mit der Brille ausstatten. Erst kürzlich hatte Apple mit Nick Thompson einen leitenden Hololens-Ingenieur und Audio-Experten von Microsoft abgeworben. Virtueller Realität und die sogenannte Augmented Reality gelten in der Technologie-Branche als grosse Zukunftstends./gri/DP/stb

(AWP)

 

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22.07.2015 08:25
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Microsoft schreibt Milliardenverlust wegen Nokia-Debakel

22.07.2015 08:21

(Ausführliche Fassung)

REDMOND (awp international) - Die Übernahme des Handy-Geschäfts von Nokia hat Microsoft tief in die roten Zahlen gerissen. Der US-Softwarekonzern meldete am Dienstag (Ortszeit) den bislang grössten Quartalsverlust seiner Geschichte - von April bis Juni fiel unterm Strich ein Minus von 3,2 Milliarden Dollar (2,9 Mrd Euro) an. Im Vorjahreszeitraum hatte dort noch ein Gewinn von 4,6 Milliarden Dollar gestanden.

Der hohe Verlust geht auf die insgesamt fast 9,5 Milliarden Dollar teure Übernahme des Handy-Geschäfts von Nokia im Frühjahr 2014 zurück. Der Zukauf entpuppte sich inzwischen als Mega-Flop. Im zweiten Quartal schrieb Microsoft auf den Deal 7,6 Milliarden Dollar ab, inklusive anderer Sonderaufwendungen wurde das Ergebnis sogar mit 8,4 Milliarden Dollar belastet.

Microsoft hatte das ganze Ausmass des Debakels erst vor kurzem eingeräumt. Mit Nokia-Smartphones wollte der Konzern Apple und Samsung angreifen. Doch die Geräte blieben Ladenhüter.

Während Googles Smartphone-System Android und Apple den Markt dominieren, spielen Microsofts Lumia-Smartphones kaum eine Rolle, auch wenn der Absatz zuletzt stieg. Neben der Riesenabschreibung kündigte der Konzern an, 7800 Jobs zu streichen.

Auch beim Umsatz musste Microsoft zuletzt Abstriche machen. Die Erlöse sanken um gut fünf Prozent auf 22,2 Milliarden Dollar. Der PC-Absatz und das Geschäft mit Windows-Betriebssystemen schwächeln weiter. Zwar boomen die Cloud-Dienste, bei denen Daten und Programme auf grosse Rechner im Internet ausgelagert werden. Doch damit konnte der Abwärtstrend in anderen Bereichen nicht ausgeglichen werden.

"Insgesamt bin ich mit unserer Leistung zufrieden", sagte Vorstandschef Satya Nadella dennoch in einer Telefonkonferenz mit Analysten. Microsoft befinde sich im Wandel, und die Ergebnisse zeigten, dass der Konzern in der Lage sei, sich zu verändern. Nadella hofft nun auf den Start von Windows 10, der neue Möglichkeiten für Microsoft schaffen soll.

Die Ergebnisse litten wie bereits im Vorquartal auch unter dem starken Dollar, der die Auslandseinnahmen nach Umrechnung in die US-Währung verringert. Ohne den ungünstigen Einfluss des Wechselkurses hätte das Umsatzminus nur bei zwei Prozent gelegen. Bei Anlegern kamen die Quartalszahlen nicht gut an - die Microsoft-Aktie fiel nachbörslich zwischenzeitlich um mehr als vier Prozent.

Im gesamten abgelaufenen Geschäftsjahr sank der Nettogewinn um beinahe die Hälfte auf 12,2 Milliarden Dollar. Der Umsatz legte hingegen um 6,7 auf 93,6 Milliarden Dollar zu.

Für das aktuelle Quartal peilt Microsoft einen Umsatz von 20,7 bis 21,3 Milliarden Dollar an. Der Geschäftsausblick lag damit deutlich unter den Erwartungen der Analysten. Microsoft rechnet weiter mit kräftigem Gegenwind durch den starken Dollar./hbr/DP/fbr

(AWP)

 

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08.07.2015 16:04
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Microsoft streicht 7800 Jobs in Handy-Sparte - Riesen-Abschreibung

08.07.2015 15:48

(Ausführliche Fassung)

REDMOND (awp international) - Microsoft wird vor allem in seinem Handy-Geschäft bis zu 7800 weitere Arbeitsplätze streichen. Zudem schreibt der Windows-Konzern im Zusammenhang mit der Übernahme der Geräte-Sparte von Nokia die gewaltige Summe von 7,6 Milliarden Dollar (6,9 Mrd Euro) ab. Das übersteigt noch deutlich den damaligen Kaufpreis von 3,8 Milliarden Euro. Als weitere Belastung kommen noch Restrukturierungskosten von bis zu 850 Millionen Dollar hinzu.

Microsoft hatte die Übernahme des Handy-Geschäfts von Nokia im Frühjahr 2014 abgeschlossen. Der erhoffte Zuwachs von Marktanteilen bei Smartphones blieb jedoch aus. Vor einem Jahr hatte der Konzern bereits den Abbau von rund 18 000 Jobs angekündigt, von dem frühere Nokia-Mitarbeiter massiv betroffen waren.

Konzernchef Satya Nadella betonte, Microsoft wolle keine eigenständiges Mobiltelefon-Geschäft mehr betreiben. Der Konzern räumte klar ein, dass die Aussichten für die Geräte unter den ursprünglichen Erwartungen liegen. Die Sparte war vor kurzem bereits mit dem Windows-Bereich zusammengelegt worden. Der frühere Nokia-Chef Stephen Elop, der den Deal ausgehandelt hatte, verliess dabei den Konzern./so/DP/fri

(AWP)

 

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24.04.2015 20:38
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Bidu hat am 24.04.2015 - 19:41 folgendes geschrieben:

War wohl ein Fehler da nicht einzusteigen. Heute schon plus 10% und die Story wird mit Windows 10 erst so richtig beginnen....

Ja, für alle, die bei Microsoft dabei sind, ist heute ich toller Tag. Nur schade, dass ich nur ein paar hundert Aktien davon ich Depot ich. Aber immerhin.

Unabhängige Informationen zum Investieren in Aktien findet Ihr auf 
www.clever-investiert.info

24.04.2015 19:41
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War wohl ein Fehler da nicht einzusteigen. Heute schon plus 10% und die Story wird mit Windows 10 erst so richtig beginnen....

28.01.2015 11:19
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Bidu hat am 28.01.2015 - 08:51 folgendes geschrieben:

Die Microsoft Aktie wurde letzte Nacht heftig abgestraft!
...

Was meint ihr, ist jetzt ein guter Zeitpunkt um einzusteigen?

Ich denke, man kann bei 42.66 oder besser noch etwas darunter durchaus bei Microsoft einsteigen. Nachdem die Aktien in den letzten 24 Monaten kräftig zugelegt hat, wird es allerdings kaum so weitergehen. Die Aussichten auf Wachstum sind intakt, aber das Wachstum wird nicht berauschend sein.

Für mich ist die Aktie interessant, weil MS eine stabile, attraktive Dividende auszahlt, die wohl weiterhin jährlich erhöht wird. Wenn Du also langfristig dabei sein und bleiben willst, ist der Zeitpunkt zum Einsteigen nach der gestrigen Übertreibung durchaus gut. 

Unabhängige Informationen zum Investieren in Aktien findet Ihr auf 
www.clever-investiert.info

28.01.2015 09:03
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Bidu hat am 28.01.2015 - 08:51 folgendes geschrieben:

Die Microsoft Aktie wurde letzte Nacht heftig abgestraft!
Meiner Meinung nach ist der Konzern jedoch auf dem richtigen Weg. Mir gefiel die Präsentation von Windows 10. Und auch mit Lumia sind sie auf einem guten Weg, wie ich finde.

Was meint ihr, ist jetzt ein guter Zeitpunkt um einzusteigen?

Meiner Meinung nach, jein. Die gestrige doch ein wenig übertriebene Reaktion ist nicht ohne Hand und Fuss. Kurzfristig wird die Microsoft wahrscheinlich noch weitere Prügel einstecken. Langfristig wird die Aktie m.E. nach aber wieder über die 50 finden. Ich bleibe dennoch fern. Gibt zur Zeit einfach "besseres".

28.01.2015 08:51
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Die Microsoft Aktie wurde letzte Nacht heftig abgestraft!
Meiner Meinung nach ist der Konzern jedoch auf dem richtigen Weg. Mir gefiel die Präsentation von Windows 10. Und auch mit Lumia sind sie auf einem guten Weg, wie ich finde.

Was meint ihr, ist jetzt ein guter Zeitpunkt um einzusteigen?

27.01.2015 08:28
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Microsoft-Gewinn sinkt durch Sparkosten
 

Der Software-Riese Microsoft kommt bei seinem Umbau voran. Das Sparprogramm schlägt auf den Gewinn durch.

Das Wachstum in neuen Bereichen glich im vergangenen Quartal den Rückgang im wichtigen Windows-Geschäft mehr als aus. Der Umbau und das laufende Sparprogramm schlagen aber auf den Gewinn durch.

Der Umsatz in dem Ende Dezember abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal legte um knapp acht Prozent auf fast 26,5 Milliarden Dollar (rund 23,5 Milliarden Euro) zu. Dafür sorgte unter anderem das wachsende Geschäft mit Cloud-Diensten im Internet, das sich im Jahresvergleich verdoppelte. Die Erlöse mit dem Surface-Tablet wuchsen um ein Viertel auf 1,1 Milliarden Dollar. Das Geschäft mit dem Windows-Betriebssystem schrumpfte dagegen im weiterhin schwachen PC-Markt um 13 Prozent.

Erfolge in der Cloud

Der Gewinn sank im Jahresvergleich um 10,7 Prozent auf 5,86 Milliarden Dollar, wie der Software-Konzern nach US-Börsenschluss am Montag mitteilte. Microsoft baut gerade unter anderem rund 18 000 Stellen nach der Übernahme des Handy-Geschäfts von Nokia ab. Das geht zunächst ins Geld, bevor der Effekt der Sparmassnahmen einsetzt. Ausserdem drückten höhere Steuerzahlungen das Ergebnis.

Der vor knapp einem Jahr angetretene Konzernchef Satya Nadella will die Abhängigkeit von Windows und der Office-Bürosoftware verringern und rief die Devise aus, Microsoft müsse seine Dienste auf allen Plattformen und Geräten platzieren. Der Schlüssel dazu sind Cloud-Angebote, bei denen Daten und Software direkt aus dem Netz bereitgestellt werden. Auf diesem Weg kann Microsoft Erfolge vorweisen. So stieg die Kundenzahl beim Onlinedienst Office 365 binnen drei Monaten um 30 Prozent auf 9,2 Millionen.

Aktienkurs fällt

Microsoft verkaufte im Weihnachtsgeschäft 6,6 Millionen Geräte seiner beiden Konsolen Xbox 360 und Xbox One. Das war ein Rückgang von fast elf Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal, in dem die Xbox One gerade auf den Markt gekommen war.

Beim Verkauf der von Nokia übernommenen Lumia-Smartphones erreichte Microsoft dank günstigerer Modelle den bisherigen Bestwert von 10,5 Millionen Geräten.

Die Aktie verlor im nachbörslichen Handel rund drei Prozent, obwohl Microsoft die Markt-Prognosen getroffen hatte.

(AWP)

 

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30.10.2014 10:33
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Microsoft stellt eigenes Fitness-Armband vor

30.10.2014 09:57



REDMOND (awp international) - Microsoft steigt ins umkämpfte Geschäft mit Fitness-Armbändern ein. Der Windows-Konzern will bei seinem Armband mit einer Vielzahl an Sensoren und einem Cloud-Speicherdienst für die Daten punkten. Das schwarze Armband "Microsoft Band" mit langgezogenem Display soll unter anderem Herzschlag und Stress messen sowie die UV-Strahlung, der ein Träger ausgesetzt ist.

Der Cloud-Service soll auch Daten von Fitness-Accessoires anderer Anbieter aufnehmen, wie Microsoft-Manager Yusuf Mehdi dem Technologieblog "The Verge" am späten Mittwoch erläuterte. Eine ähnliche Strategie verfolgen unter anderem Apple und Google .

In den vergangenen Monaten kamen immer mehr Fitness-Armbänder auf den Markt, die vor allem Schritte und verbrauchte Kalorien berechnen. Neben spezialisierten Pionieren des Geschäfts wie Fitbit und Jawbone stiegen auch die Elektronik-Konzerne Sony, LG und Huawei in den Bereich ein. Samsung stattete seine Computeruhren mit entsprechenden Sensoren aus. Auch die für kommendes Jahr angekündigte Apple-Uhr ist stark auf Fitness-Funktionen ausgerichtet./so/DP/stb

(AWP)

 

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17.09.2014 18:35
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Microsoft erhöht die Dividende

Microsoft hat gestern bekanntgegeben, dass die Quartalsdividende von 28 auf 31 Cents erhöht wird; dies entspricht einer Steigerung von knapp 11%. Wer die Aktie zum aktuellen Kurs von USD 46.50 kauft, wird eine Dividendenrendite von 2.9% haben - nicht berauschend. Aber weil die Firma die nette Angewohnheit hat, regelmässig im September mit der Dividende rauf zu gehen, steigt mit den Jahren die Rendite ganz schön an. 

Viele Anleger hätten mehr erwartet, meckern Einige. Ich bin happy. Es ist eine Weile her, dass das Einkommen aus meiner Arbeit um 11% gestiegen ist. Und da ich Aktien von Microsoft schon eine Weile im Depot habe, beträgt meine Rendite auf den Kaufpreis bereits 3.4%. 

Unabhängige Informationen zum Investieren in Aktien findet Ihr auf 
www.clever-investiert.info

29.07.2014 14:42
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Chinas Wettbewerbshüter ermitteln gegen Microsoft

29.07.2014 12:17



PEKING (awp international) - Chinesische Behörden haben ein Wettbewerbsverfahren gegen Microsoft eingeleitet. Das US-Unternehmen habe nicht in ausreichendem Masse Informationen über seine Betriebssysteme und das Büroprogramm-Paket Office bereitgestellt, teilte Chinas Behörde für Industrie und Handel am Dienstag mit.

Am Vortag hatten Behördenvertreter überraschend Microsoft-Filialen in vier Städten in China besucht. Dabei hätten sie Dokumente, E-Mails und weitere Daten von Microsoft-Computern und -Servern sichergestellt, hiess es in der Mitteilung. Im Mai hatte China überraschend den Einsatz des Betriebssystems Windows 8 auf Behördencomputern verboten./seu/DP/stb

AWP

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28.07.2014 14:58
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Wie man eine Entlassung nicht ankündigen sollte

Der Microsoft-Vizechef kündigt 12'500 Mitarbeitern – beiläufig in einem E-Mail. Ein Experte erklärt, ob das auch in der Schweiz möglich ist.

 

«Hallo. Die Strategie von Microsoft (MSFT44.50.23%)ist auf Produktivität fokussiert und unseren Wunsch, die Leute zu höherer Leistung anzutreiben.» Ein E-Mail von Stephen Elop, dem Vizechef von Microsoft, an seine Mitarbeiter beginnt unverbindlich. Nach zehn Abschnitten mit gewundenen Sätzen kommt er – äusserst umständlich – zur Sache. Es «sei geplant», dass die «Umsetzung der Strategie» in der Entlassung von 12'500 Mitarbeitern «resultieren würde». Dies allein in der Mobilfunksparte, die Microsoft von Nokia übernommen hatte.

Die britische «Financial Times» kritisierte das E-Mail von Elop scharf. Schon die Anrede «Hello There» (in etwa: «Hallöchen») sei für eine Entlassungswelle deplatziert. Es gehe nicht an, die Entlassungswelle erst am Schluss der Nachricht zu verstecken. Auch komme das Wort «Strategie» in Elops Mail gleich siebenmal vor. «Je öfter eine Führungsperson das Wort Strategie verwendet, desto grösser ist die Gefahr, dass er keine hat», schreibt die «Financial Times». Das Wirtschaftsblatt kommt zum Schluss: «Das E-Mail ist ein abschreckendes Lehrbeispiel, wie man als Führungsperson nicht denken, führen und schreiben sollte.»

Geschwurbel statt klare Botschaften

Auch Norbert Thom, emeritierter Professor für Organisation und Personal an der Universität Bern, geht mit Elop hart ins Gericht: «Die E-Mail ist katastrophal geschrieben», sagt er. Gefragt gewesen wären einfache, für die Mitarbeiter verständliche Sätze mit klaren Botschaften.

Mitarbeiter, die vor der Entlassung stehen, wollen wissen, ob das Unternehmen einen Sozialplan, Umschulung und Stellenvermittlungen anbietet, so Thom. «Strategische Überlegungen interessieren sie herzlich wenig», sagt er. Thom kommt zum Schluss: «Eine Führungsperson kann ein solches Mail allenfalls an das mittlere Management versenden, niemals an die betroffenen Mitarbeiter.»

In der Schweiz undenkbar

Wäre es denkbar, dass ein Manager eines Schweizer Unternehmens sich in dieser Art an die Mitarbeiter wendet? Thom hält das für «undenkbar». Die Mitarbeiterrechte in der Schweiz seien vergleichsweise stark ausgebaut. Wenn ein Unternehmen mit mehr als 300 Mitarbeitern 30 Mitarbeiter entlässt, würde das als Massenentlassung zählen. Das Management müsse die Arbeitnehmer konsultieren und die regionale Arbeitsvermittlung schriftlich orientieren. «Ein Amerikaner würde darüber lachen», so Thom.

Bei schweizerischen Unternehmen mit hauptsächlich ausländischem Aktionariat wäre eine derartige Vorgehensweise eher möglich, so Thom. Sollten Schweizer Standorte betroffen sein, müsste sich das Unternehmen aber auch an die schweizerischen Verhältnisse anpassen. Thom: «Bei einer grossen Entlassung in der Schweiz müsste das Management etwa vorgängig das Gespräch mit der Politik, der Personalkommission und allenfalls den Sozialpartnern suchen.»

tagesanzeiger.ch

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17.07.2014 08:38
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Microsoft entlässt 6000 Mitarbeiter
 

Microsoft plant den Abbau von 6000 Stellen und wird dies am Donnerstag offiziell bekanntgeben, wie mit der Angelegenheit vertraute Insider in Seattle sagten.

Hintergrund ist die Integration des übernommenen Handygeschäfts von Nokia und die Umgestaltung des Unternehmens mit dem Fokus auf Cloud-Computing und Software für mobile Anwendungen.

Der Jobbau könnte der größte in der 39-jährigen Geschichte des Unternehmens werden. Viele der Stellenstreichungen werden bei Nokia erwartet, das Microsoft im April für 7,2 Milliarden Dollar übernommen hat. Weitere Kürzungen werden bei der Xbox-Spiele- und Unterhaltungssparte erwartet.

Seit der Übernahme des Handygeschäfts von Nokia hat der weltgrößte Softwarehersteller 127.000 Mitarbeiter. Das sind weit mehr als bei den Rivalen Apple und Google.

AWP

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08.10.2009 20:44
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Microsoft: Saustark

Arbeite ja auch noch für KMU's in sachen Administration und Support und ich kenne keinen der jetzt einen Apple einsetzten würde.

Apple Computer sind was für Grafiker die im Designe die Leistung brauchen, obs jetzt beim Entwerfen von Homepages ist oder Produkten da ist Apple Unschlagbar.

In Sachen Benutzerführung und Einfache Handhabung ist nunmal einfach Windows vorne und wird es auch bleiben.

Microsoft weis auch warum Sie sich grossflächig und immer wieder gerne im Sponsoring von Schulcomputern beteiligt.

Du hast einen Windows PC Zuhause, du hast einen in der Schule und wird wen du dan mal gross bist dir auch einen Windows PC holen weils einfach einfacher ist.

In Sachen MP3 Player und Iphone hat Apple die Nase vorne aber alles andere und in allen Firmen welche nicht direkt mit Grafik Designe Arbeiten werden jedoch Windows Systeme eingesetzt und da wird sich auch nichts so schnell ändern.

08.10.2009 19:26
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Microsoft: Saustark

Werde meiner Lebtage nie ein Apple User sein. Das schönste was mir mit dem Umgang mit diesen Kisten in guter Erinnerung geblieben ist, wenn mann die Alten MAC's in der Schule auf den Boden geschmissen hat, erschien auf dem Display ein weinendes Männchen. Anscheinend wurde diese Funktion damals eingebaut, weil die Büchsen öfters vom Pult gestossen wurden. Wink

Kleiner Spass. Apple hat sich in der Vergangenheit gut gemausert. Vorallem was MP3, Musik im allgemeinden und Handys betrifft. Wie schon vom Vorschreiber erwähnt, rüsten auch wir bald auf Windows 7 um in unserer Firma.

08.10.2009 15:21
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Microsoft: Saustark

Nicht unterschätzen wegen der Anwendungssoftware und weil die Umschulung der Mitarbeiter viel zu viel Geld Kosten würde ist Microsoft Windows immer noch DAS Betriebssystem.

Alle Leute die bis anhin den Umstieg auf das wirklich schlechte VISTA nicht gemacht haben werden wohl wens die Hardware erlaubt auf Windows 7 wechseln.

Von der Geschwindigkeit her, von der einfachheit einfach Top eigentlich hätte man das schon in Vista Integrieren sollen.

Hab gestern für Privat das 4 Windows 7 System aufgesetzt und bin begeistert und ich war vorher immer Fan von XP aber Privatanwender wie KMU's und Grossfirmen werden wohl auf Windows 7 Umsteigen.

08.10.2009 14:07
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Microsoft: Saustark

Touni wrote:

Microsoft will jetzt Ladengeschäfte im Style der Apple Stores eröffnen. Blum 3

http://www.reuters.com/article/ousiv/idUSTRE51B7K620090213

Microsoft wird nicht so schnell das Level von Apple erreichen können. Auch wenn Microsoft erfolgreicher ist, so werden immer mehr Windows-User auf Mac`s setzen.

Man kann hoffen, dass Windows 7 nicht so wird, wie das Flopp-Betriebssystem Vista.

Wer nach vorne schauen will, muss erst mal zurück schauen:



http://www.youtube.com/watch?v=wdzzYkAfpDU

06.10.2009 17:15
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Microsoft: Saustark

Quote:

Vor zehn Jahren war ein Computer und dessen OS beim Kauf eigentlich schon veraltet. Heute ist eine fünfjährige Kiste mit Windoof XP immer noch absolut tauglich. Nur Spieler brauchen mehr.

Hat schon was, sehe ich sogar bei mir und ich arbeite in der Branche.

Ich denke es gibt schon gewisse Anreize zum upgrade - nicht zuletzt der auslaufende Support. Firmen müssen rechtzeitig planen, Private wollen auch mal Bluray machen und da braucht man wieder Leistung/neue HW.

ob das zu einem Peak reicht? Vielleicht wäre auch die Redmonder Werbebranche ne bessere Alternative...

06.10.2009 14:39
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Microsoft: Saustark

Ich glaube, die goldigen Zeiten für die Computerindustrie sind zu Ende. Der Durchschnittsbenutzer braucht einfach keine neuen Computer mehr.

Vor zehn Jahren war ein Computer und dessen OS beim Kauf eigentlich schon veraltet. Heute ist eine fünfjährige Kiste mit Windoof XP immer noch absolut tauglich. Nur Spieler brauchen mehr.

Die Konsumenten lassen sich jetzt nicht mehr ständig neue Hard- und Software aufschwatzen, kommt dazu dass das ganze Upgraden, etc. mit viel Zeitaufwand verbunden ist. Bei der Software gibt es heute viele Gratisprodukte, die gleich gut oder zum Teil noch besser sind als die Kaufprodukte.

Nach den Testberichten wird Win7 wohl einige der Schwachstellen von Vista beseitigt haben, aber ob das reicht, um einen Kaufboom auszulösen, wo doch das gute alte XP immer noch bestens läuft, wenn es auch nicht gerade sexy aussieht.

Gruss

fritz

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