Pfizer

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22.01.2007 20:38
#1
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Pfizer

Heute Abend hat Pfizer bekanntgegeben, dass der weltgrösste Pharmakonzern bis Ende 2008 rund 10 000 Stellen (oder zehn Prozent seiner Gesamtbelegschaft) streichen will. Allein in Europa soll die Zahl der Mitarbeiter um 20 Prozent verringert werden.

Wie stark die Schweiz vom Stellenabbau betroffen ist, ist noch offen. Aber auch wenn in der Schweiz keine Stellen abgebaut werden, profitiert Pfizer Schweiz (PFE, val.962004) trotzdem davon? Also ein klares "Kauf"-Signal auch für diese Schweizer-Aktie?

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Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

22.08.2016 08:40
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Pfizer vor milliardenschwerem Medivation-Kauf

Der US-Pharmakonzern Pfizer steht laut Kreisen kurz vor dem milliardenschweren Kauf des umworbenen Biopharmaunternehmens Medivation.

Die beiden Firmen seien einer Einigung nahe und Pfizer könnte für den Konkurrenten 14 Milliarden US-Dollar auf den Tisch legen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.

Zuvor hatte die "Financial Times" darüber berichtet. Mit Medivation würde Pfizer Zugang erhalten zum Prostata-Medikament Xtandi, einem erhofften Kassenschlager. Das Mittel hat bereits viele Zulassungen erhalten, Analysten trauen ihm einen jährlichen Umsatz von über einer Milliarde Dollar ab dem Jahr 2020 zu. Pfizer hatte zuletzt im April die bislang grösste geplante Branchenübernahme des Rivalen Allergan abgeblasen.

(AWP)

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14.04.2016 11:25
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Allergan & Heptares

Allergan und Heptares haben gerade einen Milliarden Alzheimer Deal unterschrieben. 
Was bedeutet dies nun für den Markt? Labiotech.eu hat einen Artikel darüber geschrieben

 

http://labiotech.eu/allergan-signs-massive-e3bn-alzheimer-deal/

05.04.2016 15:58
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Strengere Steuerregeln bedrohen Fusion von Pfizer und Allergan
05.04.2016 15:23

NEW YORK (awp international) - Die geplante Mega-Fusion zwischen dem Pharmakonzern Pfizer und dem Botox-Hersteller Allergan könnte an strengeren Steuerauflagen in den USA scheitern. Die Ankündigung des US-Finanzministeriums, die steuerlichen Vorteile zu beschränken, die eine Verlegung des Firmensitzes ins Ausland bringt, sorgte am Dienstag für Unruhe an den Börsen. Branchenexperten sehen dadurch das rund 160 Milliarden US-Dollar schwere Geschäft in Gefahr.

Die Aktie von Allergan brach vorbörslich um 22 Prozent ein. Das Unternehmen wäre der Junior-Partner in der Transaktion. Pfizer-Papiere stiegen hingegen um 2,5 Prozent.

Allergan und Pfizer wollten sich nicht dazu äussern, ob sie weiter an der Übernahme festhalten. In einer in der Nacht zum Montag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung hiess es, man werde zunächst die neuen Steuerregeln genau prüfen. Über mögliche Auswirkungen wolle man nicht spekulieren.

Pfizer hatte im November vergangenen Jahres angekündigt, sich mit Allergan zum weltgrössten Pharmahersteller zusammenschliessen zu wollen. Neben einer breiteren Produktpalette lockte den Viagra-Hersteller auch die Möglichkeit, Steuern zu sparen, in dem die Firmenzentrale nach der Fusion nach Dublin in Irland verlegt wird. Dort hat Allergan seit der Übernahme durch den irischen Konzern Actavis seinen Sitz. Die Transaktion sollte daher so gestaltet werden, dass die wesentlich kleinere Firma Allergan den grösseren Konzern Pfizer aus New York kauft.

Diese als "Inversion" bezeichnete Form von Übernahmen sind der US-Regierung allerdings schon seit längerem ein Dorn im Auge, weil dem Fiskus so wichtige Einnahmen entgehen. Die neuen Regeln sollen nun die Schlupflöcher schliessen, die in der Vergangenheit viele Konzerne genutzt haben. Die neuen Regeln sollen auch rückwirkend für Transaktionen der vergangenen 36 Monate gelten. Genau in dieser Zeit war Allergan aber in etliche Fusionen verwickelt, die das Unternehmen zu dem gemacht haben, was es bislang zu sein schien: ein attraktiver Partner für Pfizer.

Die Citigroup sieht wie andere Investmentbanken auch inzwischen ein dickes Fragezeichen hinter dem Zusammenschluss. Das Geschäft dürfte voraussichtlich platzen, heisst es in einer Studie. Pfizer werde es nun schwer haben, genügend Vorteile für sich aus dem Geschäft zu ziehen./she/jha/stb

(AWP)

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23.11.2015 08:20
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Wird Mega-Fusion heute besiegelt?

Die Rekordübernahme des Botox-Herstellers Allergan durch den Viagra-Konzern Pfizer ist einem Bericht zufolge beschlossene Sache. Die Bekanntgabe soll bereits heute Montag erfolgen.

Die Aufsichtsgremien der beiden Pharmaunternehmen hätten der mit mehr als 150 Milliarden Dollar bewerteten Transaktion, über die seit Oktober verhandelt wird, am Sonntag zugestimmt. Die Bekanntgabe der Details könnte bereits an diesem Montag erfolgen, berichtete das "Wall Street Journal" am Sonntagabend in seiner Onlineausgabe unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Die Allergan-Anteilseigner sollen dem Bericht zufolge 11,3 Pfizer-Papiere je Aktie erhalten. Gemessen am Pfizer-Schlusskurs vom Freitag in Höhe von 32,18 Dollar würde damit eine Allergan-Aktie mit knapp 364 Dollar bewertet. Dazu solle es eine kleine Barvergütung geben. Sprecher der beiden Unternehmen wollten den Bericht nicht kommentieren. In der vergangenen Woche hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, dass Pfizer zwischen 370 und 380 Dollar je Allergan-Anteil auf den Tisch legen will. Damit würde der Botox-Produzent mit bis zu 150 Milliarden Dollar bewertet. Pfizer selbst kam zuletzt auf knapp 200 Milliarden Dollar.

Pfizer verspricht sich durch den Zukauf zum einem eine breitere Produktpalette, aber vor allem auch steuerliche Vorteile. Um diese zu sichern, solle die Transaktion so gestaltet werden, dass Allergan mit dem steuerlich günstigeren Firmensitz in Irland formell den grösseren Konzern aus New York kauft. Allergan war früher auch amerikanisch, hat jedoch nach der Übernahme durch den irischen Konzern Actavis seinen Sitz nach Dublin verlegt. Pfizer hatte bereits im vergangenen Jahr einen ähnlichen Versuch unternommen, Steuern zu drücken. Die geplante Übernahme von AstraZeneca war jedoch am Widerstand des britischen Unternehmens gescheitert.

(AWP)

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19.11.2015 08:41
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Presse: Pfizer will für Allergan Rekordsumme von 150 Mrd USD auf den Tisch legen
19.11.2015 06:49

(Ausführliche Fassung)

NEW YORK (awp international) - Die grösste Übernahme in der Pharmabranche steht offenbar kurz vor ihrem Abschluss. Der Viagra-Hersteller Pfizer will für den Botox-Produzenten Allergan nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg bis zu 150 Milliarden Dollar auf den Tisch legen. Die Ende Oktober bestätigten Verhandlungen stünden kurz vor dem Durchbruch. Die beteiligten Unternehmen wollten dies nicht kommentieren.

Pfizer sei bereit, zwischen 370 und 380 Dollar je Allergan-Anteil zu zahlen, berichtete Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Das wären bis zu 22 Prozent mehr als die Allergan-Aktie am Mittwoch zum Handelsende gekostet hatte. Pfizer verspricht sich durch den Zukauf zum einem eine breitere Produktpalette, aber auch steuerliche Vorteile.

US-FINANZMINISTERIUM KÖNNTE DAZWISCHENFUNKEN

Die beiden Unternehmen hatten Ende Oktober Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss bestätigt. Den Bloomberg-Informationen zufolge könnte der Erfolg dieser Verhandlungen Anfang kommender Woche bekannt gegeben werden. Probleme könnten noch Pläne des US-Finanzministeriums bereiten. Dieses hatte erst am Mittwoch einen Brief über die Behandlung von im Ausland erzielten Gewinnen veröffentlicht.

Steuerliche Vorteile gelten als ein Grund für das Interesse Pfizers an Allergan. Pfizer könnte durch den Kauf vor dem US-Finanzamt flüchten und seine Steuern künftig in Irland zahlen, was deutlich günstiger wäre. Dort hat Allergan nach der Fusion mit Actavis seinen Steuersitz. Pfizer hatte bereits im vergangenen Jahr einen ähnlichen Versuch unternommen. Die geplante Übernahme von AstraZeneca war jedoch am Widerstand des britischen Unternehmens gescheitert.

PHARMABRANCHE IM ÜBERNAHMERAUSCH

In der Pharmabranche dreht sich das Übernahmekarussell seit einiger Zeit sehr schnell. Die grossen Konzerne wie Pfizer, Merck & Co oder die Schweizer Novartis und Roche stehen oft wegen auslaufender Patente für Verkaufsschlager unter Druck. Dabei werden die Lücken im eigenen Portfolio oft durch Übernahmen geschlossen.

2015 ist bereits ohne den möglichen Allergan-/Pfizer-Deal ein weiteres Rekordjahr beim Übernahmevolumen in der Branche. Schon jetzt liegt dieses nach Bloomberg-Daten über dem Rekordwert des Vorjahres von 220 Milliarden Dollar. Im bisherigen Jahresverlauf habe es in der Branche 638 Ver- oder Zukäufe mit einem Volumen von 221 Milliarden Dollar gegeben./zb/fbr

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27.10.2015 12:51
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Pfizer hebt Ausblick an - Quartalszahlen über Erwartungen

27.10.2015 12:39

NEW YORK (awp international) - Der US-Pharmakonzern Pfizer hat im operativen Geschäft deutlich mehr Geld verdient als erwartet und steckt sich nun auch für das Gesamtjahr höhere Ziele. Das Unternehmen rechnet jetzt beim um Sondereffekte bereinigten Gewinn je Aktie für das laufende Jahr mit einem Wert zwischen 2,16 und 2,20 US-Dollar, wie Pfizer am Dienstag mitteilte. Zuvor hatte der Konzern hier 2,04 bis 2,10 Dollar erwartet. Analysten haben diese Kennzahl besonders im Blick. Auch für andere Gewinnkennzahlen und den Umsatz hebt Pfizer den Ausblick an.

Bereits das dritte Quartal war für den Konzern deutlich besser gelaufen als Analysten geschätzt hatten. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg um 5 Prozent auf 0,60 Dollar - Experten hatten mit einem Rückgang gerechnet. Der Umsatz fiel um 2 Prozent auf 12,09 Milliarden Dollar. Unterm Strich sank der Gewinn unter anderem wegen höherer Umbaukosten um 20 Prozent auf 2,13 Milliarden US-Dollar./fri/fbr

(AWP)

 

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05.02.2015 14:12
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Milliardenübernahme in Pharmabranche: Pfizer will Hospira kaufen

05.02.2015 14:00



NEW YORK (awp international) - In der Pharmabranche gibt es die nächste Milliardenübernahme. Der US-Konzern Pfizer hat sich mit dem Konkurrenten Hospira, auf einen Kauf verständigt. Der ausgehandelte Gesamtpreis für den Spezialisten für injizierbare Medikamente und Infusionstechnologien liegt bei rund 17 Milliarden US-Dollar (14,8 Mrd Euro), wie beide Seiten am Donnerstag mitteilten. Pfizer bietet 90 Dollar pro Aktie. Der Verwaltungsrat von Hospira empfahl den Anteilseignern, die Offerte anzunehmen. Wettbewerbsbehörden müssen dem Geschäft aber noch zustimmen. Pfizer hofft, in der zweiten Jahreshälfte die Übernahme unter Dach und Fach zu bringen.

Pfizer geht davon aus, dass Hospira schon im ersten Jahr zu einer Steigerung des Konzerngewinns beitragen wird. Bis 2018 sollen die Kostenvorteile durch den Zusammenschluss bei 800 Millionen Dollar pro Jahr liegen. Unter dem Pfizer-Dach soll die weltweite Vermarktung der Hospira-Produkte angekurbelt werden. Hospira stellt auch sogenannte Biosimilars her. Das sind Nachahmerprodukte für biotechnologisch hergestellte Arzneimittel. Das Unternehmen aus dem US-Bundesstaat Illinois hat rund 19 000 Mitarbeiter./enl/stb

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28.10.2014 13:46
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US-Pharmariese Pfizer kämpft weiter mit Umsatzschwund

28.10.2014 13:29
 

(Ausführliche Fassung)

NEW YORK (awp international) - Beim US-Pharmakonzern Pfizer (Viagra) laufen die Geschäfte weiter schleppend. Der Umsatz fiel im dritten Quartal um zwei Prozent zum Vorjahreszeitraum auf 12,4 Milliarden Dollar (9,8 Mrd. Euro), wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Pfizer kämpft wie die anderen grossen Konzerne der Branche mit steigender Konkurrenz durch Hersteller von billigeren Nachahmermedikamenten - sogenannten Generika. Daduch leidet das Kerngeschäft. Der Ausblick für das Gesamtjahr wurde abgesenkt, die Umsatzprognose liegt nun mit 49,7 Milliarden Dollar eine Milliarde tiefer als zuletzt.

Pfizer hat das dritte Quartal aber besser als erwartet abgeschlossen. Zwar fiel der bereinigte Gewinn pro Aktie um zwei Prozent zum entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 0,57 Dollar, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Analysten hatten aber nur mit 0,55 Dollar gerechnet. Vorbörslich zog die Aktie zuletzt um 1,3 Prozent an.

Das Unternehmen versucht sich gegen die harte Konkurrenz im Markt zu stemmen, indem es die Investitionen in Forschung und Entwicklung erhöht - im dritten Quartal stiegen sie um zehn Prozent auf 1,79 Milliarden Dollar. Den Nettogewinn konnte Pfizer von Juli bis September von 2,6 auf 2,7 Milliarden Dollar zum Vorjahr ausbauen./hbr/DP/stk

(AWP)

 

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29.07.2014 14:39
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Pfizer leidet unter Viagra-Schwund
 

Schrumpfende Verkäufe von Viagra machen dem US-Pharmakonzern Pfizer zu schaffen.

Der Umsatz mit dem Potenzmittel ging im zweiten Quartal weltweit um 12 Prozent auf 427 Millionen Dollar zurück. Das lag vor allem an einem Einbruch von 75 Prozent in Europa, wo der Patentschutz für das Präparat im vergangenen Sommer ausgelaufen war. In der Folge drängten andere Hersteller mit billigeren Nachahmermedikamenten - sogenannten Generika - auf den Markt.

Der gesamte Umsatz von Pfizer ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2 Prozent auf 12,8 Milliarden Dollar zurück, wie das Unternehmen am Dienstag am Sitz in New York mitteilte. Dabei machten dem Konzern auch ungünstige Wechselkurse zu schaffen. Der Gewinn fiel auf unterm Strich 2,9 Milliarden Dollar nach 14,1 Milliarden Dollar im Vorjahr. Damals hatte jedoch der Verkauf der Tiermedizin-Sparte das Ergebnis kräftig aufgebessert. Im fortgeführten Geschäft fiel der Gewinn um 18 Prozent.

Pfizer hatte im Frühjahr versucht, den britischen Rivalen AstraZeneca zu übernehmen, war aber im Mai endgültig damit gescheitert. Pfizer hatte zuletzt 69,4 Milliarden Pfund geboten.

AWP

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