Pfizer

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revinco
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Pfizer

Heute Abend hat Pfizer bekanntgegeben, dass der weltgrösste Pharmakonzern bis Ende 2008 rund 10 000 Stellen (oder zehn Prozent seiner Gesamtbelegschaft) streichen will. Allein in Europa soll die Zahl der Mitarbeiter um 20 Prozent verringert werden.

Wie stark die Schweiz vom Stellenabbau betroffen ist, ist noch offen. Aber auch wenn in der Schweiz keine Stellen abgebaut werden, profitiert Pfizer Schweiz (PFE, val.962004) trotzdem davon? Also ein klares "Kauf"-Signal auch für diese Schweizer-Aktie?

Vontobel
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Re: Pfizer

Burton wrote:

Heute Abend hat Pfizer bekanntgegeben, dass der weltgrösste Pharmakonzern bis Ende 2008 rund 10 000 Stellen (oder zehn Prozent seiner Gesamtbelegschaft) streichen will. Allein in Europa soll die Zahl der Mitarbeiter um 20 Prozent verringert werden.

Wie stark die Schweiz vom Stellenabbau betroffen ist, ist noch offen. Aber auch wenn in der Schweiz keine Stellen abgebaut werden, profitiert Pfizer Schweiz (PFE, val.962004) trotzdem davon? Also ein klares "Kauf"-Signal auch für diese Schweizer-Aktie?

Grundsätzlich ist es ja so, dass du mit dem PFE CH Valoren genauso profitierst wie mit dem Valor in den US. Nur andere Währung nichts anderes. Die Kurse sollten +/- identisch verlaufen.

Es kann sein, dass die Börse Stellenstreichungen mit Kurserhöhungen honoriert, denn die Personalkosten sinken & die Gewinne steigen.

Jedoch ist die entscheidende Frage bei Stellenstreichungen:

Werden dadurch mehr Personalkosten eingespart, als Eträge (durch Entlastung und geringere Produktivität) verloren gehen?

Ich weiss es nicht.

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Jodellady
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Pfizer

thema wurde verschoben, da es keine schweizer aktie ist Smile

Gruss

sascha77
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Re: Pfizer

Vontobel wrote:

Es kann sein, dass die Börse Stellenstreichungen mit Kurserhöhungen honoriert, denn die Personalkosten sinken & die Gewinne steigen.

Jedoch ist die entscheidende Frage bei Stellenstreichungen:

Werden dadurch mehr Personalkosten eingespart, als Eträge (durch Entlastung und geringere Produktivität) verloren gehen?

Das ist aber eine kurzfristige Ansicht. Klar spart man Personal ein, die haben ja aber wahrscheinlich auch Mehrwert generiert....

und ob man wirklich effizienter wird? Da müssen auch Leistungen abgebaut werden, oder unrentable Geschäftsfelder werden liquidiert, was logisch wäre (poor dogs). Die Sache mit dem Gewinn rauf, ist nur in einer Rechnungsperiode interessant, da man in der Folgeperiode wieder ein "normales Budget" fährt und Einsparungen (effektive Einsparungen durch Effizientssteigerungen) sind seltener und eher schwieriger realisierbar. Wer kennt den nicht schon all die super "Konzeptli": KANBAN, JIT, Outsourcing, Kernkompetenzen, Lean-Management, Balance Scorecard und und und....die meisten Unternehmen haben schon alles versucht...

wenn das nicht mehr hilft kommt MC-Kinsey Lol

Viele Umstrukturierungen werden doch erst notwendig, weil das Top-Management versagt hat, sorry :cry:

Kritisch wirds wenn zuviel "abgeschnitten" wird, dann sind gravierende Probleme vorprogrammiert.

Tja, etwas abgeschweift, wollt's aber los werden Wink

Vontobel
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Re: Pfizer

sascha77 wrote:

Vontobel wrote:

Es kann sein, dass die Börse Stellenstreichungen mit Kurserhöhungen honoriert, denn die Personalkosten sinken & die Gewinne steigen.

Jedoch ist die entscheidende Frage bei Stellenstreichungen:

Werden dadurch mehr Personalkosten eingespart, als Eträge (durch Entlastung und geringere Produktivität) verloren gehen?

Das ist aber eine kurzfristige Ansicht. Klar spart man Personal ein, die haben ja aber wahrscheinlich auch Mehrwert generiert....

und ob man wirklich effizienter wird? Da müssen auch Leistungen abgebaut werden, oder unrentable Geschäftsfelder werden liquidiert, was logisch wäre (poor dogs). Die Sache mit dem Gewinn rauf, ist nur in einer Rechnungsperiode interessant, da man in der Folgeperiode wieder ein "normales Budget" fährt und Einsparungen (effektive Einsparungen durch Effizientssteigerungen) sind seltener und eher schwieriger realisierbar. Wer kennt den nicht schon all die super "Konzeptli": KANBAN, JIT, Outsourcing, Kernkompetenzen, Lean-Management, Balance Scorecard und und und....die meisten Unternehmen haben schon alles versucht...

wenn das nicht mehr hilft kommt MC-Kinsey Lol

Viele Umstrukturierungen werden doch erst notwendig, weil das Top-Management versagt hat, sorry :cry:

Kritisch wirds wenn zuviel "abgeschnitten" wird, dann sind gravierende Probleme vorprogrammiert.

Tja, etwas abgeschweift, wollt's aber los werden Wink

Ich habe das ganze ja relativiert..."sind die Einsparungen grösser als der entgangene Ertrag"...

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revinco
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Pfizer

Ich danke Euch für die ausführlichen und interessanten Beiträge heute Abend. Also kein tendenzielles, klares 'BUY'.

Wollte entweder sofort oder gar nicht kaufen und hab mich aus Sorgfalt momentan dagegen entschieden.

Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

equity holder
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Pfizer

Quote:

Pfizer Inc., in agreement with the FDA, announced that the commercial marketing of Mylotarg (gemtuzumab ozogamicin) will be voluntarily discontinued, and the new drug application (NDA) for Mylotarg will be withdrawn as of October 15, 2010.

http://www.fda.gov/AboutFDA/CentersOffices/CDER/ucm216790.htm

Wer nach vorne schauen will, muss erst mal zurück schauen:



http://www.youtube.com/watch?v=wdzzYkAfpDU

Zyndicate
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NEW YORK (awp international)

NEW YORK (awp international) - Beim weltgrössten Pharmakonzern Pfizer brechen nach dem Patentverlust für das umsatzstärkste Medikament Lipitor schwierige Zeiten an. Im laufenden Geschäftsjahr werde der Umsatz von 67,4 Milliarden Dollar im Jahr 2011 auf 60,5 bis 62,5 Milliarden Dollar zurückgehen, teilte das Unternehmen am Dienstag in New York mit. Der Bayer-Konkurrent kappte die bisherigen Umsatz- und Gewinnerwartung leicht.


Lipitor hatte vergangenen November seinen Patentschutz verloren - 2011 ging der Umsatz mit dem Blutfettsenker um gut zehn Prozent zurück. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat Anfang Dezember die erste Nachahmerversion für für das weltweit umsatzstärkste Medikament zugelassen.


Beim Gewinn rechnet der US-Konzern für dieses Jahr nun mit einem Gewinn je Aktie vor Sonderposten von 2,20 bis 2,30 nach 2,25 bis 2,35 US-Dollar, die Konzernchef Ian Read zuletzt in Aussicht gestellt hatte. Read machte für die Kürzung auch die ungünstigen Wechselkurse verantwortlich. Beim Umsatz hatte das Management bisher mit Erlösen von 62,2 bis 64,7 Milliarden Dollar gerechnet.


Der Manager will sich auf das Geschäft mit Medikamenten konzentrieren und die Präsenz in den Schwellenländern erhöhen. Die Investoren versucht das Management, mit einem Aktienrückkaufprogramm bei der Stange zu halten, wodurch der auf die einzelne Aktie entfallende Gewinn steigt. Im vierten Quartal 2011 erzielte Pfizer einen bereinigten Gewinn je Aktie von 0,50 US-Dollar und übertraf damit die Markterwartungen um 3 Cent. Pfizer setzte im Schlussquartal 16,7 Milliarden Dollar um, ein Minus von vier Prozent./ep/fn/wiz


Quelle: www.nzz.ch

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Pfizer leidet unter Viagra-Schwund
 

Schrumpfende Verkäufe von Viagra machen dem US-Pharmakonzern Pfizer zu schaffen.

Der Umsatz mit dem Potenzmittel ging im zweiten Quartal weltweit um 12 Prozent auf 427 Millionen Dollar zurück. Das lag vor allem an einem Einbruch von 75 Prozent in Europa, wo der Patentschutz für das Präparat im vergangenen Sommer ausgelaufen war. In der Folge drängten andere Hersteller mit billigeren Nachahmermedikamenten - sogenannten Generika - auf den Markt.

Der gesamte Umsatz von Pfizer ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2 Prozent auf 12,8 Milliarden Dollar zurück, wie das Unternehmen am Dienstag am Sitz in New York mitteilte. Dabei machten dem Konzern auch ungünstige Wechselkurse zu schaffen. Der Gewinn fiel auf unterm Strich 2,9 Milliarden Dollar nach 14,1 Milliarden Dollar im Vorjahr. Damals hatte jedoch der Verkauf der Tiermedizin-Sparte das Ergebnis kräftig aufgebessert. Im fortgeführten Geschäft fiel der Gewinn um 18 Prozent.

Pfizer hatte im Frühjahr versucht, den britischen Rivalen AstraZeneca zu übernehmen, war aber im Mai endgültig damit gescheitert. Pfizer hatte zuletzt 69,4 Milliarden Pfund geboten.

AWP

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US-Pharmariese Pfizer kämpft weiter mit Umsatzschwund

28.10.2014 13:29
 

(Ausführliche Fassung)

NEW YORK (awp international) - Beim US-Pharmakonzern Pfizer (Viagra) laufen die Geschäfte weiter schleppend. Der Umsatz fiel im dritten Quartal um zwei Prozent zum Vorjahreszeitraum auf 12,4 Milliarden Dollar (9,8 Mrd. Euro), wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Pfizer kämpft wie die anderen grossen Konzerne der Branche mit steigender Konkurrenz durch Hersteller von billigeren Nachahmermedikamenten - sogenannten Generika. Daduch leidet das Kerngeschäft. Der Ausblick für das Gesamtjahr wurde abgesenkt, die Umsatzprognose liegt nun mit 49,7 Milliarden Dollar eine Milliarde tiefer als zuletzt.

Pfizer hat das dritte Quartal aber besser als erwartet abgeschlossen. Zwar fiel der bereinigte Gewinn pro Aktie um zwei Prozent zum entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 0,57 Dollar, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Analysten hatten aber nur mit 0,55 Dollar gerechnet. Vorbörslich zog die Aktie zuletzt um 1,3 Prozent an.

Das Unternehmen versucht sich gegen die harte Konkurrenz im Markt zu stemmen, indem es die Investitionen in Forschung und Entwicklung erhöht - im dritten Quartal stiegen sie um zehn Prozent auf 1,79 Milliarden Dollar. Den Nettogewinn konnte Pfizer von Juli bis September von 2,6 auf 2,7 Milliarden Dollar zum Vorjahr ausbauen./hbr/DP/stk

(AWP)

 

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Milliardenübernahme in Pharmabranche: Pfizer will Hospira kaufen

05.02.2015 14:00



NEW YORK (awp international) - In der Pharmabranche gibt es die nächste Milliardenübernahme. Der US-Konzern Pfizer hat sich mit dem Konkurrenten Hospira, auf einen Kauf verständigt. Der ausgehandelte Gesamtpreis für den Spezialisten für injizierbare Medikamente und Infusionstechnologien liegt bei rund 17 Milliarden US-Dollar (14,8 Mrd Euro), wie beide Seiten am Donnerstag mitteilten. Pfizer bietet 90 Dollar pro Aktie. Der Verwaltungsrat von Hospira empfahl den Anteilseignern, die Offerte anzunehmen. Wettbewerbsbehörden müssen dem Geschäft aber noch zustimmen. Pfizer hofft, in der zweiten Jahreshälfte die Übernahme unter Dach und Fach zu bringen.

Pfizer geht davon aus, dass Hospira schon im ersten Jahr zu einer Steigerung des Konzerngewinns beitragen wird. Bis 2018 sollen die Kostenvorteile durch den Zusammenschluss bei 800 Millionen Dollar pro Jahr liegen. Unter dem Pfizer-Dach soll die weltweite Vermarktung der Hospira-Produkte angekurbelt werden. Hospira stellt auch sogenannte Biosimilars her. Das sind Nachahmerprodukte für biotechnologisch hergestellte Arzneimittel. Das Unternehmen aus dem US-Bundesstaat Illinois hat rund 19 000 Mitarbeiter./enl/stb

(AWP)

 

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Pfizer hebt Ausblick an - Quartalszahlen über Erwartungen

27.10.2015 12:39

NEW YORK (awp international) - Der US-Pharmakonzern Pfizer hat im operativen Geschäft deutlich mehr Geld verdient als erwartet und steckt sich nun auch für das Gesamtjahr höhere Ziele. Das Unternehmen rechnet jetzt beim um Sondereffekte bereinigten Gewinn je Aktie für das laufende Jahr mit einem Wert zwischen 2,16 und 2,20 US-Dollar, wie Pfizer am Dienstag mitteilte. Zuvor hatte der Konzern hier 2,04 bis 2,10 Dollar erwartet. Analysten haben diese Kennzahl besonders im Blick. Auch für andere Gewinnkennzahlen und den Umsatz hebt Pfizer den Ausblick an.

Bereits das dritte Quartal war für den Konzern deutlich besser gelaufen als Analysten geschätzt hatten. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg um 5 Prozent auf 0,60 Dollar - Experten hatten mit einem Rückgang gerechnet. Der Umsatz fiel um 2 Prozent auf 12,09 Milliarden Dollar. Unterm Strich sank der Gewinn unter anderem wegen höherer Umbaukosten um 20 Prozent auf 2,13 Milliarden US-Dollar./fri/fbr

(AWP)

 

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Presse: Pfizer will für Allergan Rekordsumme von 150 Mrd USD auf den Tisch legen
19.11.2015 06:49

(Ausführliche Fassung)

NEW YORK (awp international) - Die grösste Übernahme in der Pharmabranche steht offenbar kurz vor ihrem Abschluss. Der Viagra-Hersteller Pfizer will für den Botox-Produzenten Allergan nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg bis zu 150 Milliarden Dollar auf den Tisch legen. Die Ende Oktober bestätigten Verhandlungen stünden kurz vor dem Durchbruch. Die beteiligten Unternehmen wollten dies nicht kommentieren.

Pfizer sei bereit, zwischen 370 und 380 Dollar je Allergan-Anteil zu zahlen, berichtete Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Das wären bis zu 22 Prozent mehr als die Allergan-Aktie am Mittwoch zum Handelsende gekostet hatte. Pfizer verspricht sich durch den Zukauf zum einem eine breitere Produktpalette, aber auch steuerliche Vorteile.

US-FINANZMINISTERIUM KÖNNTE DAZWISCHENFUNKEN

Die beiden Unternehmen hatten Ende Oktober Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss bestätigt. Den Bloomberg-Informationen zufolge könnte der Erfolg dieser Verhandlungen Anfang kommender Woche bekannt gegeben werden. Probleme könnten noch Pläne des US-Finanzministeriums bereiten. Dieses hatte erst am Mittwoch einen Brief über die Behandlung von im Ausland erzielten Gewinnen veröffentlicht.

Steuerliche Vorteile gelten als ein Grund für das Interesse Pfizers an Allergan. Pfizer könnte durch den Kauf vor dem US-Finanzamt flüchten und seine Steuern künftig in Irland zahlen, was deutlich günstiger wäre. Dort hat Allergan nach der Fusion mit Actavis seinen Steuersitz. Pfizer hatte bereits im vergangenen Jahr einen ähnlichen Versuch unternommen. Die geplante Übernahme von AstraZeneca war jedoch am Widerstand des britischen Unternehmens gescheitert.

PHARMABRANCHE IM ÜBERNAHMERAUSCH

In der Pharmabranche dreht sich das Übernahmekarussell seit einiger Zeit sehr schnell. Die grossen Konzerne wie Pfizer, Merck & Co oder die Schweizer Novartis und Roche stehen oft wegen auslaufender Patente für Verkaufsschlager unter Druck. Dabei werden die Lücken im eigenen Portfolio oft durch Übernahmen geschlossen.

2015 ist bereits ohne den möglichen Allergan-/Pfizer-Deal ein weiteres Rekordjahr beim Übernahmevolumen in der Branche. Schon jetzt liegt dieses nach Bloomberg-Daten über dem Rekordwert des Vorjahres von 220 Milliarden Dollar. Im bisherigen Jahresverlauf habe es in der Branche 638 Ver- oder Zukäufe mit einem Volumen von 221 Milliarden Dollar gegeben./zb/fbr

(AWP)

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Wird Mega-Fusion heute besiegelt?

Die Rekordübernahme des Botox-Herstellers Allergan durch den Viagra-Konzern Pfizer ist einem Bericht zufolge beschlossene Sache. Die Bekanntgabe soll bereits heute Montag erfolgen.

Die Aufsichtsgremien der beiden Pharmaunternehmen hätten der mit mehr als 150 Milliarden Dollar bewerteten Transaktion, über die seit Oktober verhandelt wird, am Sonntag zugestimmt. Die Bekanntgabe der Details könnte bereits an diesem Montag erfolgen, berichtete das "Wall Street Journal" am Sonntagabend in seiner Onlineausgabe unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Die Allergan-Anteilseigner sollen dem Bericht zufolge 11,3 Pfizer-Papiere je Aktie erhalten. Gemessen am Pfizer-Schlusskurs vom Freitag in Höhe von 32,18 Dollar würde damit eine Allergan-Aktie mit knapp 364 Dollar bewertet. Dazu solle es eine kleine Barvergütung geben. Sprecher der beiden Unternehmen wollten den Bericht nicht kommentieren. In der vergangenen Woche hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, dass Pfizer zwischen 370 und 380 Dollar je Allergan-Anteil auf den Tisch legen will. Damit würde der Botox-Produzent mit bis zu 150 Milliarden Dollar bewertet. Pfizer selbst kam zuletzt auf knapp 200 Milliarden Dollar.

Pfizer verspricht sich durch den Zukauf zum einem eine breitere Produktpalette, aber vor allem auch steuerliche Vorteile. Um diese zu sichern, solle die Transaktion so gestaltet werden, dass Allergan mit dem steuerlich günstigeren Firmensitz in Irland formell den grösseren Konzern aus New York kauft. Allergan war früher auch amerikanisch, hat jedoch nach der Übernahme durch den irischen Konzern Actavis seinen Sitz nach Dublin verlegt. Pfizer hatte bereits im vergangenen Jahr einen ähnlichen Versuch unternommen, Steuern zu drücken. Die geplante Übernahme von AstraZeneca war jedoch am Widerstand des britischen Unternehmens gescheitert.

(AWP)

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Strengere Steuerregeln bedrohen Fusion von Pfizer und Allergan
05.04.2016 15:23

NEW YORK (awp international) - Die geplante Mega-Fusion zwischen dem Pharmakonzern Pfizer und dem Botox-Hersteller Allergan könnte an strengeren Steuerauflagen in den USA scheitern. Die Ankündigung des US-Finanzministeriums, die steuerlichen Vorteile zu beschränken, die eine Verlegung des Firmensitzes ins Ausland bringt, sorgte am Dienstag für Unruhe an den Börsen. Branchenexperten sehen dadurch das rund 160 Milliarden US-Dollar schwere Geschäft in Gefahr.

Die Aktie von Allergan brach vorbörslich um 22 Prozent ein. Das Unternehmen wäre der Junior-Partner in der Transaktion. Pfizer-Papiere stiegen hingegen um 2,5 Prozent.

Allergan und Pfizer wollten sich nicht dazu äussern, ob sie weiter an der Übernahme festhalten. In einer in der Nacht zum Montag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung hiess es, man werde zunächst die neuen Steuerregeln genau prüfen. Über mögliche Auswirkungen wolle man nicht spekulieren.

Pfizer hatte im November vergangenen Jahres angekündigt, sich mit Allergan zum weltgrössten Pharmahersteller zusammenschliessen zu wollen. Neben einer breiteren Produktpalette lockte den Viagra-Hersteller auch die Möglichkeit, Steuern zu sparen, in dem die Firmenzentrale nach der Fusion nach Dublin in Irland verlegt wird. Dort hat Allergan seit der Übernahme durch den irischen Konzern Actavis seinen Sitz. Die Transaktion sollte daher so gestaltet werden, dass die wesentlich kleinere Firma Allergan den grösseren Konzern Pfizer aus New York kauft.

Diese als "Inversion" bezeichnete Form von Übernahmen sind der US-Regierung allerdings schon seit längerem ein Dorn im Auge, weil dem Fiskus so wichtige Einnahmen entgehen. Die neuen Regeln sollen nun die Schlupflöcher schliessen, die in der Vergangenheit viele Konzerne genutzt haben. Die neuen Regeln sollen auch rückwirkend für Transaktionen der vergangenen 36 Monate gelten. Genau in dieser Zeit war Allergan aber in etliche Fusionen verwickelt, die das Unternehmen zu dem gemacht haben, was es bislang zu sein schien: ein attraktiver Partner für Pfizer.

Die Citigroup sieht wie andere Investmentbanken auch inzwischen ein dickes Fragezeichen hinter dem Zusammenschluss. Das Geschäft dürfte voraussichtlich platzen, heisst es in einer Studie. Pfizer werde es nun schwer haben, genügend Vorteile für sich aus dem Geschäft zu ziehen./she/jha/stb

(AWP)

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Allergan & Heptares

Allergan und Heptares haben gerade einen Milliarden Alzheimer Deal unterschrieben. 
Was bedeutet dies nun für den Markt? Labiotech.eu hat einen Artikel darüber geschrieben

 

http://labiotech.eu/allergan-signs-massive-e3bn-alzheimer-deal/

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Pfizer vor milliardenschwerem Medivation-Kauf

Der US-Pharmakonzern Pfizer steht laut Kreisen kurz vor dem milliardenschweren Kauf des umworbenen Biopharmaunternehmens Medivation.

Die beiden Firmen seien einer Einigung nahe und Pfizer könnte für den Konkurrenten 14 Milliarden US-Dollar auf den Tisch legen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.

Zuvor hatte die "Financial Times" darüber berichtet. Mit Medivation würde Pfizer Zugang erhalten zum Prostata-Medikament Xtandi, einem erhofften Kassenschlager. Das Mittel hat bereits viele Zulassungen erhalten, Analysten trauen ihm einen jährlichen Umsatz von über einer Milliarde Dollar ab dem Jahr 2020 zu. Pfizer hatte zuletzt im April die bislang grösste geplante Branchenübernahme des Rivalen Allergan abgeblasen.

(AWP)

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Pfizer will nach Trump-Kritik

Pfizer will nach Trump-Kritik Medikamenten-Preiserhöhungen aussetzen

Der Pharmakonzern Pfizer will nach heftiger Kritik von US-Präsident Donald Trump bestimmte Preiserhöhungen für Arzneimittel aussetzen. Nach "ausführlichen Diskussionen" mit Trump habe man sich entschlossen, dem Präsident zunächst die Gelegenheit zu geben, an seinem Plan zur Stärkung des Gesundheitssystems zu arbeiten, teilte der Viagra-Hersteller am Dienstagabend (Ortszeit) mit.

11.07.2018 06:32

Trump hatte Pfizer am Vortag bei Twitter scharf angegriffen - der US-Konzern solle sich schämen, ohne Grund Arzneimittelpreise anzuheben. Noch bevor das Unternehmen nun sein Statement abgeben konnte, twitterte der US-Präsident: "Pfizer nimmt seine Preiserhöhungen zurück, so dass amerikanische Patienten nicht mehr zahlen." Er hoffe, dass andere Firmen das Gleiche täten.

US-Pharmakonzerne stehen schon lange wegen ihrer Preispolitik in der Kritik. Pfizer ist als Branchenführer besonders im Fokus. Das Unternehmen hatte erst am 1. Juli - zum Ärger Trumps - einige weitere Preiserhöhungen durchgeführt, die nun ausgesetzt werden sollen. Das US-Gesundheitssystem leidet unter steigenden Versicherungskosten und gilt als eines der teuersten und ineffizientesten weltweit./hbr/DP/zb

(AWP)

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Pfizer präsentiert positive

Pfizer präsentiert positive Daten für Hoffnungsträger Tafamidis

Der US-Pharmakonzern Pfizer hat in einer Studie die Wirksamkeit seines Hoffnungsträgers Tafamidis belegen können. Wie der Konzern am Montag mitteilte, konnte das Mittel bei Patienten mit einem seltenen Herzleiden (Transthyretin-assoziierter Kardiomyopathie) das Todesrisiko um 30 Prozent senken.

27.08.2018 12:27

Das Medikament gilt als einer der wichtigsten Hoffnungsträger des Konzerns und soll zum Kassenschlager werden. Pfizer hofft bis 2022, zwischen 25 und 30 neue Medikamente auf den Markt bringen zu können. Tafamidis gehört dabei zu jenen rund Dutzend Präparaten, die dem Konzern in den kommenden Jahren jeweils mehr als eine Milliarde Dollar pro Jahr einspielen sollen. Analysten rechnen damit, dass Tafamidis diese Schwelle spätestens in fünf Jahren erreicht.

Bisher gibt es kaum Mittel gegen die Herzkrankheit auf dem Markt, von der laut Pfizer weltweit mindestens 500 000 Menschen betroffen sind. Allerdings werde die Krankheit nur bei rund einem Prozent der Betroffenen auch tatsächlich diagnostiziert.

Bereits im Frühjahr hatte Pfizer mit positiven Studiendaten zu dem Mittel überrascht, das 2012 von den US-Behörden noch zur Behandlung einer anderen Krankheit abgeschmettert worden war. In Europa wurde es für diese indes zugelassen, dort wird Tafamidis bereits unter dem Markennamen Vyndaqel vermarktet. Die Behörden in Japan und den USA haben dem Mittel inzwischen eine beschleunigte Prüfung versprochen./tav/mne/jha/

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Pharmariese Pfizer senkt

Pharmariese Pfizer senkt Jahresziele erneut

Pfizer kürzt nach einem nur moderaten Umsatzanstieg im dritten Quartal abermals seine Wachstumsprognosen. Inzwischen traut sich Pfizer nur einen Zuwachs beim Jahreserlös auf 53 bis 53,7 Milliarden Dollar zu, wie der Konzern am Dienstag in New York mitteilte. Der Pharmariese hatte bereits zur Halbjahresbilanz seine Umsatzziele gekürzt, zuletzt waren noch 53 bis 55 Milliarden Dollar anvisiert.

30.10.2018 13:30

Pfizer kommen nach eigenen Angaben unter anderem die Währungsprobleme in einigen Schwellenländern sowie Wechselkurseffekte durch den Euro in die Quere. Zudem entwickelten sich die Geschäfte im kleineren Geschäftsbereich Essential Health nicht so gut wie erwartet. Die Prognose für das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis je Aktie (EPS) engte Pfizer ein auf 2,93 bis 3,02 Dollar. Zuletzt waren noch 2,95 bis 3,05 Dollar im Plan. Die Änderungen geht allerdings auch auf rein rechnerische Effekte durch aktuelle Aktienrückkaufe zurück. Im Gesamtjahr will Pfizer Papiere im Wert von 12 Milliarden Dollar erwerben, nach neun Monaten war bereits ein Umfang von 9 Milliarden Dollar zurückgekauft.

Im dritten Quartal konnte Pfizer das bereinigte EPS überraschend stark um 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 0,78 Dollar je Aktie steigern. Analysten hatten mit weniger gerechnet. Der Umsatz zog um 1 Prozent auf 13,3 Milliarden Dollar an./tav/fba

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GlaxoSmithKline und Pfizer

GlaxoSmithKline und Pfizer legen Consumer-Health-Sparten zusammen

Der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) und der US-Pharmariese Pfizer bündeln ihre Geschäfte mit rezeptfreien Mitteln. Beide Konzerne werden ihre jeweiligen Consumer-Healthcare-Sparten in ein Gemeinschaftsunternehmen einbringen, wie GlaxoSmithKline am Mittwoch mitteilte. Beide Sparten zusammen kommen auf einen Umsatz von gut 9,8 Milliarden Pfund (10,9 Mrd Euro). Die Behörden und die GSK-Aktionäre müssen dem Deal noch zustimmen.

19.12.2018 08:45

GSK soll mit 68 Prozent die Mehrheit an dem neuen Unternehmen für nicht verschreibungspflichtige Mittel für Apotheke und Supermarkt halten. Der Abschluss der Transaktion wird in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres erwartet. Innerhalb von drei Jahren nach dem Abschluss werde ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens geplant.

Pfizer sucht schon länger nach einer Lösung für seine Consumer-Healthcare-Sparte. Im Oktober 2017 hiess es, man suche nach "strategische Alternativen". Im März diesen Jahres wurde Pfizer die Sparte nicht los, unter den potentiellen Käufern soll dem Vernehmen nach auch GlaxoSmithKline gewesen sein./stk/fba

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US-Pharmakonzern Pfizer will

US-Pharmakonzern Pfizer will Biotech-Geschäft durch Milliarden-Zukauf stärken

Der US-Pharmakonzern Pfizer will sein Biopharmazeutika-Geschäft durch einen Milliarden-Zukauf ausbauen. Für 48 US-Dollar je Aktie in bar will der Konzern den Biotechnologie-Spezialisten Array übernehmen, wie Pfizer am Montag in New York mitteilte. Der Unternehmenswert wird auf rund 11,4 Milliarden Dollar (rund 10,2 Mrd Euro) taxiert. Das Management beider beteiligten Unternehmen hat dem Deal bereits zugestimmt.

17.06.2019 13:09

Pfizer will mit dem Zukauf auf lange Sicht weiter wachsen und erachtet die Übernahme laut Mitteilung als Chance, seine Führung in der Onkologie auszubauen und sein Krebstherapie-Geschäft mit dem neu hinzukommenden Portfolio zu stärken./eas/jha/

(AWP)

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Kreise: Pfizer und Mylan

Kreise: Pfizer und Mylan wollen Generika-Giganten bilden

Der Pharmakonzern Pfizer will sein Geschäft mit Viagra und anderen patentfreien Medikamenten Kreisen zufolge an den kleineren Konkurrenten Mylan abgeben. Im Gegenzug soll Pfizer die Mehrheit an den neugeformten Generikakonzern bekommen, berichteten das "Wall Street Journal" und Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.

28.07.2019 16:10

Die Transaktion könnte schon am Montag verkündet werden. Pfizer solle 60 Prozent der Aktien an der vergrösserten Mylan erhalten. Mylan bringt es an der Börse auf knapp 10 Milliarden US-Dollar, Pfizer ist 240 Milliarden wert./fba

(AWP)

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Pfizer mit Umsatz- und

Pfizer mit Umsatz- und Gewinnrückgang durch wachsende Konkurrenz

(Ausführliche Fassung) - Der Pharmariese Pfizer hat im Auftaktquartal angesichts wachsender Konkurrenz durch Nachahmermedikamente einen Umsatzrückgang verbucht. Zudem fehlten die Erlöse aus dem Geschäftsbereich mit rezeptfreien Medikamenten, die Pfizer im vergangenen Sommer mit der gleichen Sparte des Pharmariesen GlaxoSmithKline zusammengelegt hatte. Die Umsätze schrumpften im ersten Quartal um acht Prozent auf rund zwölf Milliarden US-Dollar, wie der Konzern am Dienstag in New York mitteilte. Das war aber etwas mehr als von Analysten erwartet. Etwa ein Prozent des Umsatzes machte den Angaben zufolge eine gestiegene Nachfrage nach Krankenhausprodukten im Zuge der Corona-Pandemie aus.

28.04.2020 16:10

Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn je Aktie ging um 5 Prozent auf 0,80 Dollar zurück. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 3,4 Milliarden Dollar, das waren 12 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Jahresziele für Umsatz und Ergebnis bestätigte Pfizer. Für das laufende Jahr peilt das Unternehmen weiterhin Erlöse von 48,5 bis 50,5 Milliarden US-Dollar an nach 51,75 Milliarden Dollar im Jahr 2019. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll auf 2,82 bis 2,92 Dollar sinken, von 2,95 Dollar im Vorjahr. Die Aktie lag kurz nach Handelsbeginn rund 1,6 Prozent im Minus.

Bislang habe es bei Pfizer wegen der Coronavirus-Pandemie noch keine wesentliche Störung in der Lieferkette gegeben, hiess es weiter. Die Produktionsstätten weltweit fertigten weiterhin auf oder nahe dem normalen Niveau. Das Unternehmen habe bisher auftretende Verteilungsprobleme mit Hilfe von zusätzlichen Transportmöglichkeiten in der Luft abmildern können. Allerdings beobachte Pfizer weiterhin Massnahmen der Regierungen, die zu Störungen der Lieferketten führen könnten.

Im laufenden Jahr will Pfizer vor allem wegen der Coronavirus-Pandemie mehr Geld in die Forschung und Entwicklung stecken als ursprünglich geplant. Pfizer forscht derzeit gemeinsam mit dem Mainzer Biotechnologieunternehmen Biontech an einem Impfstoff gegen die Covid-19-Infektion. Erst jüngst genehmigte das Paul-Ehrlich-Institut, den Wirkstoff BNT162b1 in einer klinischen Studie an Freiwilligen zu testen. Die Studie ist die erste klinische Untersuchung eines COVID-19-Impfstoffkandidaten, der in Deutschland gestartet wird und ist Teil eines globalen Entwicklungsprogramms. Pfizer und Biontech erwarten auch in den USA in Kürze die behördliche Genehmigung für diese Phase.

Seit einiger Zeit läuft es für Pfizer gut im Biopharmageschäft. Hier zogen die Erlöse in den ersten drei Monaten um 11 Prozent auf rund 10 Milliarden Dollar an. Den Erfolg schreibt der Konzern weiterhin vor allem seinem Brustkrebsmittel Ibrance, dem Thrombose-Medikament Eliquis und dem Rheuma-Mittel Xeljanz zu.

Der Konzern will sich verstärkt auf den Biopharmabereich konzentrieren. Gleichzeitig wird das Geschäft mit den Nachahmermedikamenten unter dem Namen Upjohn in den kleineren Konkurrenten Mylan eingebracht, wofür Pfizer die Mehrheit an dem neu geformten Generikakonzern bekommt. Im zweiten Halbjahr des Jahres soll das Geschäft abgeschlossen sein.

Insgesamt gingen die Erlöse bei Upjohn im ersten Quartal um 37 Prozent auf gut 2 Milliarden Dollar zurück, was Pfizer hauptsächlich auf den Mitte 2019 ausgelaufenen Patentschutz für Lyrica zurückführte, ein Mittel zur Behandlung neuropathischer Schmerzen. Ende 2017 hatte der Konzern darüber hinaus die Exklusivität für den früheren Umsatzbringer Viagra verloren, was ebenfalls weiter auf die Bilanz schlägt.

Den Geschäftsbereich mit rezeptfreien Medikamenten hatte Pfizer daneben Ende Juli mit der gleichen Sparte des Pharmariesen GlaxoSmithKline zusammengelegt. Die beiden Firmen hatten vereinbart, ihre jeweiligen Sparten ("Consumer Health") in ein Gemeinschaftsunternehmen einzubringen. Unter dem Dach der neuen Firma finden sich Medikamente wie das Schmerzgel Voltaren und die Schmerztablette Spalt./mne/eas/he

(AWP)

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USA bestellt Hunderte

USA bestellt Hunderte Millionen Impfstoffdosen von Pfizer und Biontech

Das Mainzer Biopharma-Unternehmen Biontech und der US-Konzern Pfizer wollen hunderte Millionen Impfstoffdosen gegen Covid-19 in die USA liefern. Eine entsprechende Vereinbarung mit den US-Behörden haben beide Unternehmen am Mittwoch bekanntgegeben. Beide Aktien notieren im vorbörslichen US-Handel stark.

22.07.2020 13:46

Demnach geht es zunächst um 100 Millionen Impfstoffdosen. Nach deren Erhalt zahlt die US-Regierung 1,95 Milliarden US-Dollar. Später habe die US-Regierung die Möglichkeit, bis zu 500 Millionen weitere Dosen zu erwerben. Die beiden Unternehmen wollen noch im Oktober das Zulassungsfahren beginnen, wenn erste Studien erfolgreich sind. Die ersten Charge soll demnach im vierten Quartal geliefert werden, wenn der Impfstoff die entsprechende Notfallgenehmigung erhält./knd/fba

(AWP)

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Pfizer und BioNTech kündigen

Pfizer und BioNTech kündigen weltweite Studie zu Covid-Impfstoff an

Die deutsche Biotech-Firma BioNTech und der US-Pharmakonzern Pfizer haben eine Untersuchung zur Sicherheit und Wirksamkeit eines Impfstoffkandidaten gegen das Coronavirus angekündigt.

28.07.2020 02:03

"Heute starten wir unsere globale Studie, die bis zu 30'000 Teilnehmer umfassen wird", erklärte BioNTech-Chef Ugur Sahin in der Nacht auf Dienstag. Dabei solle der Kandidat BNT162b2 bei Probanden im Alter von 18 bis 85 Jahren in rund 120 Studienzentren eingesetzt werden.

Bei einem Erfolg der neuen Studie sei geplant, im Oktober ein Zulassungsverfahren zu beantragen, hieß es weiter. Möglicherweise könnten dann bis Ende des Jahres bis zu 100 Millionen Impfdosen bereitgestellt werden. 

(Reuters)

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Pfizer und Biontech machen

Pfizer und Biontech machen Fortschritte auf der Suche nach Corona-Impfstoff

Die Forschungspartner Pfizer und Biontech kommen bei der Suche nach einem Impfstoff gegen das Sars-Cov-2-Virus voran. Weitere Daten aus einer Studie der frühen Phase I mit dem Wirkstoffkandidaten BNT162b2 seien positiv ausgefallen, teilten der US-Pharmakonzern und das Mainzer Biotechunternehmen am Donnerstagabend gemeinsam mit. Der Wirkstoff habe sowohl bei jüngeren als auch bei älteren Patienten im Test für eine starke Immunabwehr gegen die Krankheit Covid-19 gesorgt.

21.08.2020 09:11

Die beiden Unternehmen planen weiterhin für den Erfolgsfall, die Zulassung für den Wirkstoff frühestens im Oktober zu beantragen. Sollte die Impfung grünes Licht von den Behörden bekommen, sollen noch bis Ende dieses Jahres weltweit bis zu 100 Millionen Dosen ausgeliefert werden. Bis Ende 2021 planen die beiden Unternehmen mit rund 1,3 Milliarden Impfstoffdosen.

Der Wirkstoffkandidat BNT162b2 wird inzwischen seit Juli auch in einer zulassungsrelevanten Studie der Phase 2/3 getestet, an der bis zu 30 000 Menschen teilnehmen sollen. Bislang seien in das Programm 11 000 Teilnehmer aufgenommen worden, hiess es weiter. Darunter seien auch Menschen aus solchen Gegenden, in denen sich das Virus stark verbreite./tav/mf/stk

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Pfizer verdient im dritten

Pfizer verdient im dritten Quartal weniger

Der Pharmakonzern Pfizer kämpft weiter mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Umsatz und Ergebnis sanken im dritten Quartal, wie das Unternehmen am Dienstag in New York mitteilte. So verzeichnete Pfizer eine sinkende Nachfrage nach seinen Produkten. Ebenfalls negativ wirkten sich Währungseffekte aus.

27.10.2020 12:41

So sank der Umsatz um 4 Prozent auf 12,1 Milliarden US-Dollar, was unter den Analystenerwartungen lag. Unter dem Strich verdiente Pfizer mit 2,2 Milliarden Dollar zwar erheblich weniger als mit 7,7 Milliarden im Vorjahr, allerdings hatte der Konzern im Vorjahr auch von einem Einmalgewinn bei der Einbringung seines Konsumentengeschäfts in ein Gemeinschaftsunternehmen mit GlaxoSmithKline profitiert. Das bereinigte Ergebnis je Aktie sank um 3 Prozent auf 0,72 Dollar.

Die Prognose für das laufende Jahr konkretisierte Pfizer und verengte dabei die Spannen für Umsatz und Ergebnis. Beim Umsatz erwartet der Konzern nun 48,8 bis 49,5 Milliarden Dollar. Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll 2,88 bis 2,93 Dollar erreichen. Nicht enthalten sind mögliche Beiträge aus einem Impfstoff gegen Covid-19. Derzeit arbeitet Pfizer zusammen mit Biontech an einem Impfstoff. Anfang Oktober war der Zulassungsprozess gestartet worden./nas/stk

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Biontech/Pfizer-Impfstoff

Biontech/Pfizer-Impfstoff könnte in Kürze Zulassung in Grossbritannien bekommen

Der Corona-Impfstoff des Mainzer Biotechunternehmens Biontech und des US-Pharmakonzerns Pfizer könnte bereits in den kommenden Tagen eine Zulassung in Grossbritannien erhalten.

23.11.2020 06:56

Die britischen Aufsichtsbehörden seien kurz davor, mit einer offiziellen Bewertung des Mittels zu beginnen, berichtete der "Telegraph" am Sonntag unter Berufung auf Regierungskreise. Der Nationale Gesundheitsdienst NHS sei angewiesen worden, sich für eine Verabreichung ab dem 1. Dezember bereitzuhalten. Das Gesundheitsministerium in London äußerte sich nicht dazu, ab wann mit ersten Impfungen begonnen werden könne.

Am Freitag hatten die beiden Unternehmen bei der US-Arzneimittelbehörde FDA beantragt. Die FDA will am 10. Dezember darüber beraten, ob sie grünes Licht für den Impfstoff gibt. 

(Reuters)

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Grossbritannien lässt Corona

Grossbritannien lässt Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer zu

(neu: weitere Details und Hintergründe) - Die britische Aufsichtsbehörde für Arzneimittel hat eine Notfallzulassung für den Corona-Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer erteilt. Bereits in der kommenden Woche soll der Impfstoff im Land erhältlich sein, teilte die Regierung am Mittwoch in London mit. "Die Hilfe ist auf dem Weg", schrieb Gesundheitsminister Matt Hancock auf Twitter. Es ist die erste Zulassung für den Impfstoff BNT162b2 weltweit.

02.12.2020 09:45

In den meisten Ländern der Welt steht noch kein Impfstoff für die breite Anwendung zur Verfügung. Unter anderem China und Russland impfen aber schon seit einiger Zeit bestimmte Bevölkerungsgruppen. Biontech und Pfizer betonten, dass ihr Impfstoff auf Basis von Daten aus einer grossen klinischen Studie mit Zehntausenden Probanden zugelassen wurde.

Die ersten Lieferungen sollen schon in wenigen Tagen im Vereinigten Königreich eintreffen, bestätigten Biontech und Pfizer. Sie haben demnach mit Grossbritannien eine Lieferung von insgesamt 40 Millionen Impfstoffdosen für Dezember und im kommenden Jahr getroffen. "Die erste Notfallzulassung für einen Covid-19-Impfstoff ist ein bahnbrechender wissenschaftlicher Meilenstein", hiess es von den Unternehmen.

Für die EU will die Europäische Arzneimittel-Agentur Ema noch im Dezember über eine Zulassungsempfehlung für den Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer entscheiden. Bis spätestens 29. Dezember soll ein Ergebnis der Prüfung vorliegen, teilte die Agentur am Dienstag mit. Deutschland und die EU haben bereits einen Rahmenvertrag über den Kauf von bis zu 300 Millionen Dosen des Impfstoffs abgeschlossen.

Für den Biontech/Pfizer-Impfstoff ergaben umfangreiche Testreihen nach Angaben der Unternehmen eine Wirksamkeit, die einen 95-prozentigen Schutz vor der Krankheit Covid-19 bietet. Das Vakzin funktioniere über alle Altersgruppen und andere demografische Unterschiede hinweg ähnlich gut und zeige praktisch keine ernsten Nebenwirkungen, teilten die Firmen mit. Der Impfschutz bei Menschen, die über 65 Jahre alt sind, liege bei über 94 Prozent. Diese positiven Ergebnisse beziehen sich auf den Schutz vor einer Covid-19-Erkrankung. Inwiefern das Vakzin auch vor der Infektion und einer möglichen Weitergabe des Virus schützt, ist noch nicht klar.

Grossbritannien ist besonders stark von der Pandemie getroffen und viele der chronisch unterfinanzierten Krankenhäuser haben schon ihre Kapazitätsgrenze erreicht. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind fast 60 000 Menschen im Vereinigten Königreich bereits an Covid-19 gestorben. Es wird mit einer hohen Dunkelziffer gerechnet. Premierminister Boris Johnson wird vorgeworfen, zu spät und unzureichend auf die Corona-Krise reagiert zu haben.

Für den Impfstart stehen 50 Krankenhäuser sowie auch Impfzentren bereit. Mit den 40 Millionen Impfstoffdosen können 20 Millionen Menschen geschützt werden - das Mittel muss zweimal verabreicht werden. Grossbritannien hat knapp 67 Millionen Einwohner. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums hilft das Militär bei der Logistik./swe/cmy/DP/eas

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Pfizer senkt Jahresziel für

Pfizer senkt Jahresziel für Impfstoff wegen Lieferkettenproblemen

Der Pharmakonzern Pfizer hat das Auslieferungsziel bei seinem Corona-Impfstoff in diesem Jahr nach eigenen Angaben unter anderem wegen Verzögerungen beim Ausbau der Lieferkette halbieren müssen.

04.12.2020 06:42

Der Ausbau dauere länger als angenommen, sagte eine Sprecherin des Unternehmens dem "Wall Street Journal" am Donnerstag. Ausserdem hätten die Ergebnisse der klinischen Studie später vorgelegen als ursprünglich gedacht.

Der Zeitung zufolge hielt Pfizer noch bis Mitte November intern an dem Ziel fest, bis Ende dieses Jahres 100 Millionen Impfdosen auszuliefern. Zuletzt sprach das Unternehmen allerdings schon von 50 Millionen Dosen. Für das kommende Jahr bleibe es bei der ursprünglichen Planung zur Auslieferung von mehr als einer Milliarde Impfstoff-Dosen, schrieb die Zeitung weiter.

Wer sich impfen lässt, braucht zwei Dosen, um geschützt zu sein. Pfizer entwickelte den Impfstoff zusammen mit dem deutschen Hersteller Biontech aus Mainz. In dem Zeitungsbericht hiess es unter Berufung auf eine an der Impfstoff-Entwicklung beteiligte Person, einige Bestandteile hätten in der frühen Produktion nicht den Standards entsprochen. Auf eine Anfrage nach weiteren Informationen antwortete der Konzern zunächst nicht.

Die britische Arzneimittelbehörde hatte Pfizer und Biontech am Mittwoch eine Notfallzulassung für deren Corona-Impfstoff erteilt. Grossbritannien ist damit das erste Land, das dem Impfstoff eine Unbedenklichkeitsbescheinigung ausgestellt hat. Die US-Arzneimittelbehörde FDA und die Europäische Arzneimittel-Agentur Ema prüfen derzeit ebenfalls solche Anträge.

In den USA wird mit einer Notfallzulassung für Mitte Dezember gerechnet. Die US-Regierung rechnet nach Angaben von dieser Woche damit, bis Ende des Jahres Pfizers Corona-Impfstoff für 6,4 Millionen Menschen zur Verfügung zu haben. Ausserdem könnten in den USA bis Jahresende auch 12,5 Millionen Menschen den Impfstoff der Biotech-Firma Moderna bekommen, für den ebenfalls das Zulassungsverfahren läuft.

Experten warten noch auf mehr Daten

Der Impfstoff von Pfizer und Biontech schützt der ausführlichen Studie zufolge mit einer Effizienz von 95 Prozent gegen die Krankheit Covid-19. Das Präparat ist ein sogenannter mRNA-Impfstoff, der auf einem neuen Mechanismus basiert. Er enthält genetische Informationen des Erregers, aus denen der Körper ein Viruseiweiss herstellt - in diesem Fall das Oberflächenprotein, mit dessen Hilfe das Virus in Zellen eindringt. Ziel der Impfung ist es, den Körper zur Bildung von Antikörpern gegen dieses Protein anzuregen, um die Viren abzufangen, bevor sie in die Zellen eindringen und sich vermehren.

Experten warten noch auf mehr Daten, um mit Sicherheit sagen zu können, ob geimpfte Menschen das Virus auch dann übertragen können, wenn sie selbst nicht erkranken.

Neben Biontech/Pfizer arbeiten derzeit mehrere andere Pharmafirmen in fortgeschrittenem Stadium an Corona-Impfstoffen, darunter Johnson&JohnsonAstrazeneca und Sanofi -GSK. Länder wie Russland, China und kürzlich erst Bahrain haben bereits Impfstoffe mit Einschränkungen freigegeben und impfen damit schon Teile der Bevölkerung.

(AWP)

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