PROSIEBEN SAT.1 VZ (PSM)

ProSiebenSat.1 N 

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probroka
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PROSIEBEN SAT.1 VZ (PSM)

Finde den Titel PROSIEBEN SAT.1 VZ (PSM) sehr interessant.

Denn:

- Der Titel hält sich nach dem Fall vor einem Monat ruhig.

- Sehe DAX bei 7250.

- Dividenden Datum: 11. Juni 2008.

- Dividende: 1.25.

Werde morgen sehr wahrscheinlich gross einsteigen.

Wünsche allen viel Erfolg!

Gruss Sam

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21967295 - ProSiebenSat.1
freebase
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pro7media

geil das teil geht wider mal ab alter ich schmeiss mich gleich weg. BiggrinWink


 

vanjer
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PROSIEBEN SAT.1 VZ (PSM)

Hat es jemand im Forum der die PSM auch verfolgt ausser ich?

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ProSiebenSat.1 wächst weiter kräftig - Prognosen bestätigt

31.07.2014 08:01



MÜNCHEN (awp international) - ProSiebenSat.1 hat im zweiten Quartal erneut von einem kräftigen Wachstum im Digitalgeschäft profitiert. Aber auch das klassische TV-Geschäft lief sehr gut. Konzernweit sei der Umsatz um 10,6 Prozent auf 691,1 Millionen Euro geklettert, teilte der Dax-Kandidat am Donnerstag in München mit. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um 4,8 Prozent auf 219,1 Millionen Euro zu. Damit übertraf der RTL-Konkurrent bei beiden Werten die Erwartungen der von Bloomberg befragten Experten. Konzernchef Thomas Ebeling bestätigte zudem die Prognose für das laufende Jahr und das mittelfristige Wachstumsziel./zb/stb

AWP

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ProSiebenSat.1 wächst mit Internetportalen kräftig - Optimistischer Ausblick
25.02.2016 08:02

MÜNCHEN (awp international) - Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 hat seine Ambitionen auf einen Sprung in den Dax mit starken Zahlen und einen optimistischen Ausblick untermauert. Im vergangenen Jahr konnten sich die Münchner einmal mehr auf ihr Digitalgeschäft verlassen: Ein kräftiges Wachstum in der Sparte mit Internetportalen und Online-Shops trug massgeblich dazu bei, dass der Konzernumsatz im vergangenen Jahr um 13,2 Prozent auf 3,26 Milliarden Euro kletterte, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte.

Der operative Gewinn konnte bei dem Tempo nicht ganz mithalten, übertraf aber mit einem Plus von 9,2 Prozent auf 925,5 Millionen Euro deutlich die Schätzungen von Analysten. Unterm Strich blieben 390,6 Millionen Euro als Gewinn übrig und damit 4,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Dividende soll um 12 Prozent auf 1,80 Euro je Aktie steigen.

Für 2016 legt ProSiebenSat.1 zumindest beim Umsatz gleich zu Jahresbeginn seine gewohnte Bescheidenheit ab und rechnet mit einem Plus von mindestens 10 Prozent. Für den operativen Gewinn und das um Sondereffekte bereinigte Konzernergebnis stellt ProSiebenSat.1 dagegen wie im Vorjahr lediglich einen Zuwachs in Aussicht, ohne die Höhe genauer zu beziffern.

Am 3. März wird über die Zusammensetzung des Dax beraten. Es gilt als wahrscheinlich, dass ProSiebenSat.1 für den Dünger- und Salzhersteller K+S in den Dax aufsteigt./fri/zb

(AWP)

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Prosieben plant weitere Übernahmen
18.07.2016 06:30

Berlin (awp/sda/reu) - Der TV-Konzern Prosieben will grössere Firmen zukaufen. Dafür habe das Dax-Unternehmen bis zu eine halbe Milliarde Euro zur Verfügung, sagte Firmenchef Thomas Ebeling der "Süddeutschen Zeitung" vom Montag laut Vorabbericht.

"Wir werden weiter Ausschau nach grösseren Unternehmen im Digitalbereich halten, am besten solchen, die schon profitabel sind und bei denen die Synergien mit dem Fernsehen gut funktionieren." Die Investitionskriterien seien jedoch sehr streng.

Derzeit sei das Problem, dass es nicht viele passende Übernahmekandidaten in Deutschland gebe, erläuterte Ebeling. Bislang habe Prosieben vor allem kleinere Unternehmen gekauft. Ebeling will dem Blatt zufolge schon seit längerem die hohe Abhängigkeit vom Fernsehgeschäft reduzieren.

(AWP)

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ProSiebenSat.1 übertrifft Prognosen - Digitalgeschäft wächst wieder langsamer
04.08.2016 08:00

MÜNCHEN (awp international) - Bei ProSiebenSat.1 hat sich das rasante Wachstum im Digitalgeschäft im zweiten Quartal wieder etwas abgeschwächt. Dennoch übertraf der Medienkonzern bei wichtigen Kennzahlen die Prognosen von Analysten. Der Umsatz legte im Jahresvergleich um 15 Prozent auf 886 Millionen Euro zu, wie die Münchner am Donnerstag mitteilten. Im Geschäft mit TV-Werbung, das bei ProSiebenSat.1 noch immer das meiste Geld abwirft, erzielte der Konzern ein leichtes Wachstum. Der operative Konzengewinn (bereinigtes Ebitda) wuchs um sieben Prozent auf 254 Millionen Euro. Unter dem Strich kletterte der Gewinn um 16 Prozent auf 136 Millionen Euro.

Der Umsatz der Digitalsparte wuchs nicht mehr ganz so schnell wie zu Jahresbeginn. Zwar legte er noch immer um satte 43 Prozent auf 263 Millionen Euro zu, im ersten Quartal waren die Erlöse in dem Bereich aber noch um 75 Prozent in die Höhe geschossen. Analysten hatten zuvor vermutet, dass die Angst vor Terroranschlägen das Geschäft der konzerneigenen Reiseportale wie weg.de oder tropo.de gebremst haben könnte. Das kräftige Wachstum im Digitalgeschäft ist zum Teil auch durch die grossen Zukäufe des Vergleichsportals Verivox und der Reiseplattform Etraveli im vergangenen Jahr zu erklären./fri/he

(AWP)

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ProSiebenSat.1 legt wie erwartet deutlich zu - Weiteres Wachstum angepeilt
23.02.2017 08:03

MÜNCHEN (awp international) - Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 hat 2016 getragen von einem starken Geschäft im Internet wie erwartet mehr umgesetzt und verdient. Gestützt auf zahlreiche Zukäufe rechnet der Dax-Konzern auch im laufenden Jahr mit Wachstum. Der Umsatz soll 2017 mindestens im hohen einstelligen Prozentbereich zulegen, wie das Unternehmen am Donnerstag in München mitteilte. Beim operativen Ergebnis wird ein weiterer Anstieg erwartet. Von Bloomberg befragte Analysten haben derzeit einen Umsatzanstieg von etwas mehr als zehn Prozent und ein leichtes Gewinnplus erwartet.

Im vergangen Jahr kletterte der Erlös den Angaben zufolge um 17 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei um zehn Prozent auf 1,02 Milliarden Euro gestiegen. Die Aktionäre sollen eine um 10 Cent auf 1,90 Euro je Aktie erhöhte Dividende erhalten. Mit den Zahlen erfüllte der Konzern die Erwartungen der Experten und liegt nach eigenen Angaben auf gutem Kurs, die erst im vergangenen Herbst erhöhten Ziele für 2018 zu erreichen./zb/jha/

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ProSiebenSat.1 hält trotz

ProSiebenSat.1 hält trotz schwachem TV-Markt an Jahreszielen fest

(Ausführliche Fassung) - Ein schwacher TV-Markt macht dem Medienkonzern ProSiebenSat.1 weiterhin zu schaffen. Die Werbeeinnahmen im dritten Quartal entwickeln sich unter den bisherigen Erwartungen, wie die Münchener am Montagabend mitteilten. Das Management erwartet den deutschen TV-Werbemarkt im Jahr 2017 nur noch auf Vorjahresniveau, nach einem bisher in Aussicht gestellten Wachstum am unteren Ende der Spanne von 1,5 bis 2,5 Prozent. Gleichzeitig setzt das Unternehmen aber auf ein gut laufendes Digitalgeschäft sowie auf eine Erholung der TV-Werbung zum Jahresende hin und bestätigte die Umsatz- und Gewinnziele. Die Aktien gerieten auf der Handelsplattform Tradegate dennoch unter Druck.

28.08.2017 22:15

Der Umsatz soll 2017 weiterhin im Vergleich zum Vorjahreswert von 3,8 Milliarden Euro mindestens im hohen einstelligen Prozentbereich steigen. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll ebenfalls zulegen. Hier hatte der Konzern im vergangenen Jahr 1,02 Milliarden Euro erreicht.

BÖRSENGÄNGE VON SPARTEN MÖGLICH

ProSiebenSat.1 will nun die Konzernstruktur unter die Lupe nehmen, um sich besser auf den Wandel der Medienlandschaft auszurichten. Schwerpunkt sei eine mögliche Kombination der TV-Aktivitäten mit den Online-Unterhaltungsplattformen zu einer Unterhaltungssparte. Hiervon verspricht sich das Management mittelfristig spürbare Einsparungen. Unter anderem mit Blick auf das Produktionsgeschäft gebe es Überlegungen, Investoren ins Boot zu holen. Denkbar sei auch, einzelne Bereiche an die Börse zu bringen.

Im bis Ende September laufenden dritten Jahresviertel rechnet der Konzern im TV-Geschäft nun mit einem Umsatzrückgang im mittleren einstelligen Prozentbereich im Vergleich zum Vorjahreswert von 472 Millionen Euro. Konzernwert sollen die Erlöse aber auch dank der Digital- und Produktionsgeschäfte wie bisher geplant im mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen. Hier wurden vor Jahresfrist 857 Millionen Euro erreicht. Beim bereinigten Ebitda wollen die Münchener erneut in etwa 202 Millionen Euro erzielen.

AKTIENKURS FÄLLT

Bei den Prognosen für das laufende Quartal ist bereits der Verkauf des vor allem in Skandinavien starken Flugticket-Portalbetreibers Etraveli berücksichtigt, hiess es weiter. Dem dadurch erzielten Gewinn von rund 319 Millionen Euro stünden aber reduzierte Bewertungen von Teilen des Programmvermögens gegenüber. Der Verkauf von Etraveli für rund eine halbe Milliarde Euro an den Finanzinvestor CVC Capital Partners war im Juni bekannt gegeben worden. Das Geld soll in den Ausbau anderer Beteiligungen und den Kauf neuer Online-Geschäfte investiert werden.

Den Anlegern schien am Abend vor allem der vorsichtigere Werbeausblick sauer aufgestossen zu sein. Die Papiere fielen auf der Handelsplattform Tradegate im Vergleich zum Schluss des Xetra-Hauptgeschäfts um rund 1 Prozent auf 32,35 Euro und näherten sich damit bis auf rund 1 Euro dem tiefsten Stand seit Ende November. Die Angst vor einem schwachen Werbegeschäft lastet schon länger auf den Aktien. Mit einem Minus von rund 10,7 Prozent zählen sie im bisherigen Jahresverlauf zu den grössten Verlierern im deutschen Leitindex Dax ./mis/he

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Toubi
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Nachdem ich vor einigen

Nachdem ich vor einigen Jahren eine gute Performance mit PSM erziet habe, bin ich heute wieder mit einer kleinen Position eingestiegen Smile

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ProSieben dürften vorerst im

ProSieben dürften vorerst im Dax bleiben - Wohl nur SDax-Wechsel

In den wichtigsten Indizes der Deutschen Börse bleibt im Dezember voraussichtlich alles beim Alten. Die jüngst aufgekeimten Sorgen über ein Ausscheiden von ProSiebenSat.1 aus dem Dax sind nach der jüngsten Kurserholung vorerst wieder in den Hintergrund gerückt. ProSieben ist zwar über den Berg, aber im neuen Jahr wird das Zittern weitergehen, sind sich die Index-Experten von LBBW, Commerzbank und DZ Bank einig.

05.12.2017 06:31

Nachdem die ProSieben-Aktie Mitte November bei 24,50 Euro je Aktie auf den tiefsten Stand seit 2013 gefallen und ihre Marktkapitalisierung nach Streubesitz damit auf 5,6 Milliarden Euro abgesackt war, schien ihr Platz in der ersten deutschen Börsenliga gefährdet. Doch seit bekannt wurde, dass Konzernchef Peter Ebeling den Sender verlassen wird, erholte sich das Papier wieder spürbar. Die Aktien der Deutschen Wohnen als potenzielle Nachfolgerin Nummer eins für den Medienwert müssen daher den Experten zufolge weiter auf ihre Dax-Aufnahme warten. Zudem haben sich laut Analyst Michael Bissinger aber auch der Chemiekonzern Covestro sowie der Zahlungsabwickler Wirecard zu potenziellen Dax-Aufnahmekandidaten gemausert.

Doch da ein Aufstieg alles andere als einfach ist, werden keine raschen Änderung erwartet. Auf ProSieben dürfte aber wohl im Februar 2018 und auch im Mai 2018 wieder genauer geschaut werden, mutmasst Analyst Uwe Streich von der LBBW. Schliesslich stehen Anfang März und Anfang Juni die nächsten ausserordentlichen Überprüfungen im Dax an. Dann könnten die Sorgen über einen Rauswurf aus dem Leitindex wieder hochkochen. "Spätestens, wenn es Richtung Sommer geht, wird es ernst", so Streich. Zur regulären Überprüfung der Indizes im September sind die Kriterien für einen Indexverbleib nämlich für bestehende Mitglieder strenger.

Während im MDax und TecDax im Dezember ebenfalls alles beim Alten bleiben wird, steht im Kleinwerte-Index SDax laut Analystin Petra von Kerssenbrock womöglich ein Austausch an: "Gerry Weber ist akut gefährdet", sagt sie und hält wie ihre Kollegen Streich und Bissinger einen Austausch mit dem Papier des Agrarhändlers Baywa für denkbar. Dieser war erst im September wegen unzureichender Börsenumsätze aus dem SDax ausgeschieden.

Die entscheidenden Ranglisten der Deutschen Börse für die Dax-Familie werden Anfang Dezember veröffentlicht und am späten Abend des 5. Dezember dann etwaige Änderungen bekannt gegeben.

Wichtig sind Index-Veränderungen vor allem für Fonds, die den Index nachbilden (replizierende ETF). Sie müssen dann die Aktien ebenfalls austauschen und umgewichten, was Einfluss auf die Aktienkurse haben kann. Laut dem LBBW-Experten Streich entwickeln sich Index-Aufsteiger in aller Regel überdurchschnittlich gut, während bei den Absteigern mit einer unterdurchschnittlichen Entwicklung zu rechnen sei./ck/he

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ProSiebenSat.1 holt General

ProSiebenSat.1 holt General Atlantic mit ins Boot - Umsatz und Gewinn steigen

Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 hat für sein Geschäft mit den Internetportalen einen neuen Partner gefunden. Das US-Investmenthaus General Atlantic übernehme 25,1 Prozent der Anteile an der Nucom Group, zu der unter anderem Online-Plattformen wie Verivox oder Parship gehören, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Unterföhring mit. Die Nucom Group werde dabei mit 1,8 Milliarden Euro bewertet.

22.02.2018 08:08

Damit bestätigte es die seit einigen Tagen kursierenden Spekulationen über den Deal, welche bereits für leichte Kurssprünge bei der Aktie gesorgt hatten. Der Investor wird in der Branche wegen seiner umfangreichen Expertise hoch geschätzt. So war er vor ein paar Jahren bereits als Grossaktionär am Online-Rubrikengeschäft von Axel Springer beteiligt. Zudem ist er in Deutschland als Miteigentümer vom Fernbusbetreiber Flixbus bekannt - in den USA hält er unter anderem Anteile an Airbnb und Uber.

Das vergangene Geschäftsjahr schloss ProSiebenSat.1 zudem etwas besser ab als erwartet. Dank des gut laufenden Digitalgeschäfts verdiente der Konzern mit 471 Millionen Euro unter dem Strich sechs Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. Auch beim Umsatz, der um sieben Prozent auf 4,1 Milliarden Euro zulegte, konnten die Münchener ihre Prognose erfüllen.

Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg zudem um drei Prozent auf 1,05 Milliarden Euro. Für das aktuelle Geschäftsjahr hat sich das Management rund um den neu ernannten Konzernchef Max Conze ein weiteres Umsatzplus sowie eine Ebitda-Marge im mittleren 20-Prozentbereich vorgenommen./kro/zb

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Presse: General Atlantic hat

Presse: General Atlantic hat hohe Erwartungen an ProSiebenSat.1-Engagement

Der neue Investor der E-Commerce-Sparte von ProSiebenSat.1 hegt hohe Erwartungen an sein Engagement. "Unser vorrangiges Ziel ist Umsatzwachstum. Damit schaffen wir Werte", sagte Jörn Nikolay, Deutschlandchef des US-Finanzinvestors General Atlantic, dem Handelsblatt (HB/Montagausgabe). Er hat dabei genaue Vorstellungen, wie stark das Wachstum ausfallen soll.

25.02.2018 22:00

General Atlantic war vergangene Woche bei dem neu geschaffenen E-Commerce-Unternehmen NuCom mit rund 25 Prozent eingestiegen und hatte dafür 300 Millionen Euro bezahlt. In den nächsten Jahren wollten die beiden Partner den Wert von NuCom massiv steigern, betonte Nikolay: auf drei, vier oder sogar fünf Milliarden Euro, je nach Dauer der Zusammenarbeit.

Um das zu erreichen, fordert der Manager ein jährliches Umsatzwachstum, das sich an den anderen Unternehmen im Portfolio von General Atlantic orientiert. Vergangenes Jahr erzielten die 80 Beteiligungen ein durchschnittliches Plus von rund 30 Prozent, wie es in dem Bericht hisse. Die gesamte Sparte Onlinehandel und Beteiligungen, die NuCom beinhaltet, ist 2017 den Angaben zufolge um 30 Prozent auf 996 Millionen Euro Umsatz gewachsen.

Wie sich General Atlantic eines Tages wieder von Pro SiebenSat.1 trennen werde, sei offen, so Nikolay. Optionen gebe es viele. Ein Börsengang von NuCom sei möglich, ebenso ein Rückkauf der Anteile durch die Sendergruppe. Kasse machen könnten die Partner aber auch durch den Verkauf einzelner Firmen aus dem Portfolio./nas/das

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Aktivitäten

man sichert sich (hoffentlich) erfolgreiche Formate

 https://www.dwdl.de/miptv2018/66347/prosiebensat1_sichert_sich_neues_weihnachtsformat/

 

und heute in schwachem Markt  + 2.66%   Yes 3

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Hat's in der Hand, Ziel 35
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Spartenverkauf belastet

Spartenverkauf belastet Umsatzentwicklung von ProSiebenSat.1

Dem Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 sind im ersten Quartal aufgrund des Konzernumbaus einige Umsätze flöten gegangen. Nachdem sich das Unternehmen im vergangenen Jahr fast gänzlich von seinem Reisegeschäft getrennt hatte, gingen die Erlöse nun im Zeitraum Januar bis März im Vorjahresvergleich um drei Prozent auf 881 Millionen Euro zurück, wie die Münchener am Mittwoch mitteilten. Ohne die Veräusserungen der Reiseunternehmen Etraveli und weg.de und Währungseffekte ausgeklammert wären die Umsätze um 1 Prozent gestiegen, stellte ProSiebenSat.1 klar. Abgesehen davon hatten Analysten bereits mit einem Rückgang gerechnet, wenngleich auch mit einem etwas Leichteren.

09.05.2018 08:03

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte indes um 7 Prozent auf 200 Millionen Euro zu, was die Erwartungen am Markt leicht übertraf. Unter dem Strich kletterte der bereinigte Gewinn um sechs Prozent auf 93 Millionen Euro. Interimschef Conrad Albert bestätigte die von ProSiebenSat.1 zum Jahresbeginn in Aussicht gestellte Prognose. Demnach soll der Umsatz 2018 weiterhin im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich steigen, bei einer bereinigten Ebitda-Marge im mittleren 20-Prozentbereich. Albert, der den Konzernvorsitz als Vorstandsmitglied derzeit übergangsweise führt, wird ab dem 1. Juni von Branchenneuling Max Conze abgelöst./kro/zb

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Burda und ProSiebenSat.1

Burda und ProSiebenSat.1 machen bei Werbung gemeinsame Sache

Im Kampf um Werbekunden sind der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 und der Medienkonzern Hubert Burda eigentlich Konkurrenten. Nun wollen sie mit massgeschneiderter Werbung für Frauen gemeinsam mehr Geld verdienen. Mode- oder Kosmetikfirmen können künftig mit den beiden Medienunternehmen zusammen Werbekampagnen gestalten, die aufeinander abgestimmt in den Fernsehsendungen und Zeitschriften laufen. Dazu hätten sie eine Kooperation bei Inhalten und Vermarktung vereinbart, teilten die Medienkonzerne am Montag in München mit. Zum erhofften Umsatz- und Ergebniszuwachs machten sie keine Angaben.

14.05.2018 08:18

Wie das funktioniert, zeigt ein Pilotprojekt rund um die Sendung "Germany's next Topmodel": Die Chefredakteurin der Burda-Zeitschrift "Elle" trat in der ProSieben-Sendung auf und suchte ein Model für eine Modestrecke im Heft aus. Die "Topmodel"-Siegerin kommt auf den Titel der Modezeitschrift "Harpers Bazaar", die ebenfalls bei Burda erscheit. Dazu macht ein Schmuckhersteller mit einem früheren Topmodel im Fernsehen und in den Frauenzeitschriften Werbung, die redaktionell aufbereiteten Beiträgen ähnlich sei.

Es gehe dabei nicht um Mengenrabatte für die Werbekunden, sagte Burda-Vorstand Philipp Welte der Werbe-Fachzeitschrift "w&v". Sondern es gehe darum, mit den Werbekunden ein für die verschiedenen Kanäle passendes, einheitliches Angebot zu entwickeln./rol/DP/zb

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Aussichten m-.E weiterhin gut

nach den nur gehaltenen Zahlen vom vergangenen Mittwoch und der Aussicht auf höhere (Investition)Kosten stellt sich Erholung ein.

Schen wir mal, was nach der heutigen HV geht (heute glaub ich, auch Dividendenabgang)

Nach der Hauptversammlung am Mittwoch (16. Mai) dürfte es abermals bergab gehen, denn dann wird das Papier ex-Dividende gehandelt. Das Unternehmen will 1,93 Euro pro Aktie ausschütten, was auf dem aktuellen Kursniveau einer Rendite von fast sieben Prozent entspricht. Investierte Anleger können dabeibleiben. Neu einsteigen sollten jedoch allenfalls Dividendenjäger mit einem langen Atem. 

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Spartenverkauf und starker

Spartenverkauf und starker Euro belasten ProSiebenSat.1

Der TV-Konzern ProSiebenSat.1 hat im zweiten Quartal wegen des starken Euro und dem Verkauf einer Sparte weniger umgesetzt und verdient. Der Umsatz sei um fünf Prozent auf 912 Millionen Euro gefallen, teilte das im MDax notierte Unternehmen am Donnerstag in Unterföhring mit.

02.08.2018 08:02

Beim um Sondereffekte bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) habe das Minus vier Prozent auf 259 Millionen Euro betragen. Bei beiden Werten hatten Experten mit einem Rückgang in dieser Grössenordnung gerechnet.

Der seit kurzem amtierende Konzernchef Max Conze bestätigte zudem die Prognosen. Neben den negativen Umrechnungseffekten infolge des starken Euro drückte auch die Fussball-Weltmeisterschaft, an der die Gruppe keine Rechte hielt, auf das Geschäft./zb/jha/

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ProSiebenSat.1-Chef Conze

ProSiebenSat.1-Chef Conze verspricht: Keine bösen Überraschungen mehr

Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 will nach einem gesenkten Jahresausblick und gekürzter Dividende die Anleger besänftigen. "Es wird keine bösen Überraschungen mehr geben", versprach Konzernchef Max Conze auf dem Kapitalmarkttag des Unternehmens am Mittwoch in Unterföhring.

14.11.2018 12:50

Die grössten Veränderungen für ProSiebenSat.1 stehen demnach im Fernsehgeschäft an. Die Erosion im klassischen TV-Geschäft sei sichtbar und werde auch so weitergehen, sagte Conze. Das Wachstum des Konzerns werde im digitalen Bereich erfolgen. Dafür sollen mehr lokale Inhalte produziert werden, an denen ProSiebenSat.1 die Rechte hält und sie über alle Plattformen ausspielen kann.

Der Konzern plant Investitionen von 120 Millionen Euro. Der grösste Batzen soll mit 80 Millionen Euro auf lokale Inhalte entfallen, der Rest zu jeweils gleichen Teilen für Werbetechnologie und im Digitalbereich ausgegeben werden. Im Gegenzug erwartet das Unternehmen, 50 Millionen Euro aus Wachstum und Kosteneinsparungen zu erzielen. Dies werde 2019 zu Lasten der Ergebnisse gehen: Insgesamt dürfte der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) 2019 im Segment Entertainment um 70 Millionen Euro unter dem Vorjahr liegen. Ziel sei es aber, das Unterhaltungsgeschäft wieder voranzubringen, betonte Conze.

Wachstum erhofft sich ProSiebenSat.1 auch im Geschäft mit Plattformen über seine Tochter Nucom Group, zu der etwa die Partnerbörse Parship Elite und das Vergleichsportal Verivox gehören. Ausser der übernommenen US-Partnervermittlung Eharmony habe es jedoch bisher keine passenden Optionen gegeben, sagte Finanzchef Jan Kemper.

Conze kündigte ferner eine Partnerschaft mit dem ZDF für die Onlineplattform 7TV an. Mitte nächsten Jahres soll die neue 7TV-Plattform verfügbar sein, über die dann auch ZDF-Inhalte abrufbar sein sollen.

ProSiebenSat.1 hatte in der vergangenen Woche seine Umsatzziele für 2018 gesenkt und die Dividende für die Aktionäre zusammengestrichen. Zudem kündigte Conze eine einmalige Ergebnisbelastung aus Lizenzrechten von bis zu 400 Millionen Euro in diesem Jahr an. Infolge der schlechten Nachrichten war die Aktie um mehr als 17 Prozent eingebrochen, hiervon hat sich das Papier bislang nur mässig erholt./elm/tav/jha/

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ProSiebenSat.1 will bald

ProSiebenSat.1 will bald Früchte seiner Strategie ernten

ProSiebenSat.1 will im kommenden Jahr trotz der erwarteten Gewinndelle erste Erfolge seines jüngsten Strategieschwenks vorweisen.

18.11.2018 13:05

"Wir werden in den nächsten zwölf Monaten beweisen, dass wir mit unserer Strategie liefern", sagte Finanzvorstand Jan Kemper im Reuters-Interview zum Kapitalmarkttag des Konzerns am Mittwoch.

ProSiebenSat.1 hatte in der vergangenen Woche angekündigt, auf Kosten von Dividende und Gewinn in Programminhalte und Internetaktivitäten zu investieren, und damit an der Börse Schockwellen ausgelöst. Der Aktienkurs stürzte am vergangenen Donnerstag auf den niedrigsten Stand seit sechs Jahren ab.

Dennoch hält Kemper an dem Ziel fest, mittelfristig wieder zu alten Höhen aufzuschliessen. "Die Ambition ist es, den Unternehmenswert zu verdoppeln", sagte der Manager. "Der Fokus liegt jetzt aber voll auf der Verbesserung des operativen Geschäfts. Wenn uns das gelingt und das makroökonomische Umfeld weiter so bleibt, können wir diesen Unternehmenswert erreichen." Der Konzern hängt trotz der Erschliessung neuer Einnahmequellen noch immer stark von den konjunkturabhängigen Werbeerlösen ab.

Der neue Vorstandschef Max Conze hatte nach seinem Amtsantritt im Juni wiederholt erklärt, er wolle den Unternehmenswert in den nächsten drei bis fünf Jahren verdoppeln. Die Marktkapitalisierung, die im Oktober noch bei fünf Milliarden Euro lag, ist seitdem allerdings auf gut vier Milliarden Euro gefallen.

US-Serien sind keine Selbstläufer mehr

Um das hochprofitable, aber von Konkurrenten wie Netflix und Amazon bedrohte TV-Geschäft zu stärken, will ProSiebenSat.1 weniger Filme und Serien aus den USA ausstrahlen. Damit sollen die Abhängigkeit von den US-Studios verringert und das eigene Profil geschärft werden. Der Anteil deutschsprachiger Produktionen soll auf mehr als die Hälfte steigen. Davon werde der Konzern mehr als 30 statt bisher 13 Prozent selbst produzieren, sagte der Finanzchef.

"Auch in den USA wird zunehmend für den lokalen Markt und die dortigen Geschmäcker produziert. Deshalb sind heute US-Inhalte in Europa keine Selbstläufer mehr, so wie es früher war", sagte Kemper. Viele US-Produktionen seien in Europa zwar vor einem Nischenpublikum erfolgreich. "Aber man erzielt damit in einigen Fällen keine Massenreichweite mehr, wie wir es für unsere Sender brauchen." Ausserdem erhalte ProSiebenSat.1 die Verwendungsrechte von US-Serien oft nicht gleichermassen für das klassische Fernsehen und für seine Online-Videodienste.

Verivox bereit für Zukäufe

Wachstumstreiber des Konzerns sind die Internetplattformen, die ProSiebenSat.1 um vier Anbieter herum gruppiert: den Preisvergleichsdienst Verivox, die Kontaktbörse Parship, den Erlebnisanbieter Jochen Schweizer und die Online-Parfümerie Flaconi. "Perspektivisch haben wir für jede der vier Säulen die Ambition, eine Milliardenbewertung zu erreichen", sagte Kemper.

Grundlage sei zunächst organisches Wachstum. "Zukäufe in diesen Säulen sind immer eine Belohnung für eine starke operative Entwicklung", erläuterte der Finanzvorstand. "Für Verivox kann ich mir durchaus Zukäufe vorstellen, aber nur, wenn der Preis stimmt." Zuletzt hatte Parship die US-Kontaktbörse Eharmony übernommen. Generell bevorzuge ProSiebenSat.1 aber Online-Plattformen im deutschsprachigen Markt, weil diese dort in den eigenen TV-Sendern beworben werden könnten. "Also erst Deutschland, dann Europa, dann die Welt."

(Reuters)

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ProSiebenSat.1-Chef sieht

ProSiebenSat.1-Chef sieht deutsche TV-Plattform auf gutem Weg

ProSiebenSat.1 -Chef Max Conze will eine gemeinsame Internet-Plattform deutscher Fernsehsender Mitte 2019 starten. "Wir sind auf einem ganz guten Weg mit den Öffentlich-Rechtlichen, wie wir deren Inhalte darstellen können", sagte er am Montagabend im Münchner Club der Wirtschaftspresse. Er wolle auch mit RTL zusammenkommen, "aber das passiert nicht morgen früh". Mit dem neu berufenen RTL-Deutschland-Chef Bernd Reichart habe er noch nicht gesprochen.

27.11.2018 11:10

Sein Ziel sei eine Alternative zu Netflix für die deutschen Zuschauer, sagte Conze. Sie wollten nicht ein Dutzend Mediatheken und Apps, sondern eine Plattform. Diese werde sich auf persönliche Vorlieben jedes Zuschauers einstellen und ihm nicht nach einem Abruf mehrfach nacheinander dasselbe Genre vorschlagen wie die heutige Konkurrenz. "Das Produkt wird komplett neu gebaut."

Conze hatte im Juni angekündigt, mit dem US-Medienkonzern Discovery eine Streaming-Plattform für deutsche Zuschauer aufzubauen. Er lud RTL, ARD und ZDF ein, "mit uns gemeinsam einen deutschen Champion zu schaffen".

Netflix und Co. seien starke Konkurrenten. Aber "wir verstehen Deutschland und die Menschen in Deutschland besser" mit 25 Jahren Fernseh-Erfahrung, sagte Conze. ProSiebenSat.1 wolle dieses Pfund wieder stärker nutzen und mehr eigene Comedy, Livesendungen, Magazinformate und Infotainment senden - auch digital. Zugleich werde das Unterhaltungsangebot stärker mit den eigenen Internetshops und -Portalen verknüpft. Die Umsetzung der Pläne sei indes schwierig und teuer. ProSiebenSat.1 müsse den zuletzt enttäuschten Aktionären 2019 erste Beweise liefern, dass die Rechnung aufgehen werde./rol/DP/jha

(AWP)

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ProSiebenSat.1-Chef: TV

ProSiebenSat.1-Chef: TV-Sender sollten nicht Netflix kopieren

Fernsehsender sollten sich im Wettbewerb mit Streaming-Diensten wie Netflix aus Sicht von ProSiebenSat.1 -Chef Max Conze auf ihre Stärken besinnen. "Ich denke, man sollte mit Netflix konkurrieren, indem man nicht versucht, Netflix zu sein", sagte Conze am Sonntag auf der Innovationskonferenz DLD in München. Der US-Dienst sei gut darin, Serien zu ordern, die den Zuschauern gefallen. "Aber Entertainment ist noch viel mehr: Nachrichten, Sport, Live-Shows." Wenn es den Sendern gelinge, beliebte Formate und Sendungen in die digitale Welt zu bringen, hätten sie eine starke Wettbewerbsposition. ProSiebenSat.1 will im Sommer eine neue Streaming-Plattform an den Start bringen.

20.01.2019 14:11

Zudem habe die klassische TV-Branche noch ein starken Rückhalt in der Bevölkerung, betonte Conze. Wenn sich zehn Millionen Zuschauer das Finale von "The Voice of Germany" ansähen, seien das immer noch mehr als Netflix oder Amazons Streaming-Dienst Kunden in Deutschland hätten. Zugleich müssten die TV-Unternehmen keine Angst haben, mit neuen Angeboten in ihr eigenes bisheriges Geschäft zu schneiden - sonst würden das andere tun.

Netflix selbst betont stets, dass man sich grundsätzlich im Wettbewerb mit allen Angeboten sehe, mit denen Menschen ihre Zeit verbringen. So hiess es bei der Vorlage der jüngsten Quartalszahlen, das populäre Online-Spiel "Fortnite" sei aktuell ein grösserer Konkurrent als der Bezahlsender HBO, der ein direkter Rivale ist./so/DP/he

(AWP)

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ProSiebenSat.1 verliert zwei

ProSiebenSat.1 verliert zwei Vorstände - Ziele bestätigt

(durchgehend aktualisiert) - Kein Ende der Überraschungen bei ProSiebenSat.1 : Mit Finanzvorstand Jan Kemper und Vermarktungschefin Sabine Eckhardt wollen nun zwei weitere Topmanager das Unternehmen verlassen, wie der Medienkonzern am Dienstag in Unterföhring bei München mitteilte. Zuvor hatte das "Manager Magazin" ("MM") unter Berufung auf Insider darüber berichtet. An der Börse brach der Aktienkurs um rund fünf Prozent ein, erholte sich aber wieder auf zuletzt noch minus 1,6 Prozent.

19.02.2019 15:13

Die beiden bisherigen Vorstände verlassen das Unternehmen "im besten gegenseitigen Einvernehmen", wie es hiess. Kemper werde Ende März gehen, Eckhardt dann Ende April.

In die neue Konzernspitze soll neben Konzernchef Max Conze und dem stellvertretenden Vorstandschef Conrad Albert ab Juli Rainer Beaujean als neuer Finanzvorstand einziehen. Er war bisher beim Verpackungshersteller Gerresheimer für die Finanzen zuständig.

Unterhalb des Vorstands schafft Conze eine neue Holding-Struktur mit den drei Säulen Unterhaltung, Internetshops und Produktion. Sie werden jeweils von zwei Chefs geführt. Der Aufsichtsratsvorsitzende Werner Brandt sagte, das sorge für mehr Unabhängigkeit und Eigenständigkeit im operativen Geschäft und helfe, das Geschäftsmodell schneller zu erneuern.

Die für Konzernumsatz und Gewinn wichtigste Säule Unterhaltung mit dem Fernsehgeschäft wird ab April von Michaela Tod geleitet, die wie Conze vom Staubsaugerhersteller Dyson kommt und als China-Regionalchefin mit Internetkonzernen wie Alibaba und Tencent zusammengearbeitet hat. Ihr Co-Chef ist Wolfgang Link, der künftig die linearen und digitalen Inhalte der Unterhaltungssparte verantwortet.

Dem "Manager Magazin" zufolge soll ein Streit unter den Topmanagern Schuld an dem Abgang der beiden Vorstände sein. Auch Produktionsvorstand Jan Frouman hatte bereits bekannt gegeben, seinen am Monatsende auslaufenden Vertrag nicht verlängern zu wollen. Damit bleibt vom aktuellen Vorstand neben Konzernchef Conze nur noch Conrad Albert übrig.

Erst im vergangenen Jahr hatte Conze das Ruder bei ProSiebenSat.1 übernommen. Der ehemalige Manager des Staubsaugerherstellers Dyson will das mit nachlassenden TV-Werbeerlösen kämpfende Unternehmen stärker auf den digitalen Bereich ausrichten sowie mehr lokale Inhalte für seine Plattformen produzieren lassen. Dafür kündigte er Investitionen in Höhe von 120 Millionen Euro an.

Der TV-Sender hatte die Anleger bereits im vergangenen Jahr mit schlechten Nachrichten überrascht. Kurz vor der Vorlage der Zahlen zum dritten Quartal hatte ProSiebenSat.1 seine Ziele gesenkt und die Dividende gekürzt. Damals war die Aktie um mehr als 17 Prozent eingebrochen. Auf einer Investorenveranstaltung Mitte November hatte Conze dann versprochen: "Es wird keine bösen Überraschungen mehr geben."

An seinen Zielen für 2018 will der Medienkonzern festhalten. Für 2018 geht das Unternehmen von einem Umsatzrückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich auf rund 4 Milliarden Euro aus (2017: 4,1 Mrd Euro). Bereinigt um Konsolidierungs- und Währungseffekte sollen die Erlöse im niedrigen einstelligen Prozentbereich wachsen. Für das Geschäftsjahr 2018 sollen nur 50 Prozent des bereinigten Konzerngewinns als Dividende ausgeschüttet werden. Die bisherige Dividendenpolitik sah eine Quote von 80 bis 90 Prozent vor.

2019 will der TV-Sender solide starten mit zweistelligem Wachstum in den Bereichen Digital Entertainment, Nucom Group und Red Arrow Studios. Die Zahlen für das Gesamtjahr 2018 will das Unternehmen am 7. März vorlegen. Dann soll es auch weitere Details zum Ausblick geben./elm/rol/men/fba

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ProSiebenSat.1 profitiert von

ProSiebenSat.1 profitiert von Auftragsproduktionen und Online-Portalen

Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 ist dank Auftragsproduktionen und guter Geschäfte seiner Online-Sparte im ersten Quartal gewachsen. Von Januar bis März stiegen die Erlöse um vier Prozent auf 913 Millionen Euro, wie das MDax-Unternehmen am Donnerstag in Unterföhring bei München mitteilte.

09.05.2019 07:41

Dazu trug massgeblich die eigene Produktionsfirma Red Arrow Studios mit einem Umsatzanstieg von 38 Prozent bei. Sie produzierte zum Beispiel die Drama-Serie "Vienna Blood" für die Fernsehsender ORF und ZDF sowie die Krimi-Serie "Bosch" für Amazon. Ausserdem steuerten die Onlineplattformen, darunter die Partnervermittlung Parship und das Vergleichsportal Verivox, unter dem Dach der NuCom Group ein Umsatzplus von 25 Prozent bei. Die Werbeeinnahmen aus dem klassischen Fernsehgeschäft sanken hingegen um vier Prozent.

Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ging um 5 Prozent auf 190 Millionen Euro zurück. Dies hatte ProSiebenSat.1 bereits erwartet. Der bereinigte Nettogewinn stieg leicht um 1 Prozent auf 94 Millionen Euro.

Der Medienkonzern will weiter in Wachstum investieren und seine neue Streaming-Plattform Joyn ausbauen, die im Juni starten soll. Das Unternehmen bestätigte seine Ziele für das Gesamtjahr: Für 2019 strebt es einen Anstieg des Umsatzes im mittleren einstelligen Prozentbereich sowie eine bereinigte Ebitda-Marge zwischen 22 und 25 Prozent für die Gruppe an./elm/stk

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Hohe Ausgaben reduzieren

Hohe Ausgaben reduzieren Gewinne von ProSiebenSat.1

(Ausführliche Fassung) - Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 investiert kräftig in sein Entertainment-Geschäft und nimmt dafür bröckelnde Gewinne in Kauf. "Wir sind stark auf unsere Drei-Säulen-Struktur fokussiert und wollen die sauber aufstellen", sagte Konzernchef Max Conze am Mittwoch bei einer Telefonkonferenz. "Dabei kommen wir sehr gut vorwärts." Der Konzern stellt sich angesichts rückläufiger TV-Werbeeinnahmen seit einiger Zeit neu auf und will sich auf die Bereiche Unterhaltung, Onlineshops und die Produktion von Inhalten konzentrieren.

07.08.2019 12:39

So habe sich etwa der Start der neuen Streaming-Plattform Joyn mit mehr als 50 Sendern inklusive ARD und ZDF im Juni als erfolgreich erwiesen. Nach rund einem Monat sei die kostenlose App bereits 2,4 Millionen Mal installiert worden, insgesamt werde sie von rund 3,8 Millionen Zuschauern aktiv monatlich genutzt. Zum Jahresende ist zudem der Start eines werbefreien Abo-Modells geplant, auf dem mehr Inhalte abgerufen werden können und wo dem Nutzer auch spezielle Inhalte empfohlen werden sollen.

Daneben habe es auch Fortschritte bei einem gemeinsamen Vorhaben mit dem Konkurrenten RTL gegeben: Das im Juni gegründete Gemeinschaftsunternehmen "d-Force" erhielt grünes Licht vom Bundeskartellamt. Dabei handelt es sich um eine automatisierte Plattform, auf der Werbekunden noch einfacher TV- oder Onlinekampagnen buchen können. Für Conze "ein Multimilliardenmarkt der Zukunft".

Die durch das Videostreaming steigende Reichweite will ProSiebenSat.1 unter anderem für mehr personalisierte Werbung nutzen. Das könnte wiederum dem Commerce-Geschäft mit der Nucom Group zugute kommen, das sich im Gegensatz zum klassischen TV-Werbegeschäft schon seit einiger Zeit im Aufwind befindet. Conze sprach in diesem Zusammenhang von "klaren Synergien", die sich zwischen den beiden Segmenten ergeben würden.

Unter dem Dach der Nucom Group betreibt ProSiebenSat.1 Onlineportale wie die Partnervermittlungswebsite Parship oder den Parfümversandhändler Flaconi. Die jüngst in diesem Bereich zugekaufte US-Partnerbörse Eharmony habe sich wie die zwei zuvor genannten Portale positiv auf das Wachstum im zweiten Quartal ausgewirkt. Beim Vergleichsportal Verivox seien die Geschäfte dagegen wegen des aktuell schwachen Energiemarktes weniger gut verlaufen. Insgesamt steigerte der Konzern seine Commerce-Umsätze im Berichtszeitraum um 18 Prozent auf 198 Millionen Euro.

Auch mit der hauseigenen Produktionsfirma Red Arrow verdiente ProSiebenSat.1 wieder etwas mehr Geld als ein Jahr zuvor. Treiber waren insbesondere Auftragsproduktionen wie die Reality-Serie "First Responders Live" für den US-Sender Fox oder die Drama-Serie "Vienna Blood" für ORF/ZDF. Auch für Netflix produziert ProSiebenSat.1 derzeit eine Serie mit dem Titel "Jailbirds" - laut Conze derzeit mit die beliebteste Reality-Serie in den USA.

Seine Gesamterlöse konnte der Konzern im zweiten Quartal um vier Prozent auf 947 Millionen Euro und somit zwar unerwartet stark steigern. Letztlich tragen die Produktions- und Commerce-Sparte aber nach wie vor recht wenig zum Gruppenergebnis bei. Im klassischen TV-Geschäft, dem Kerngeschäft von ProSiebenSat.1, gingen die Erlöse allerdings, wie schon seit einiger Zeit zurück. Gepaart mit den hohen Investitionen verringerte sich der bereinigte Konzerngewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um knapp ein Fünftel auf 213 Millionen Euro. Der Gewinn unter dem Strich reduzierte sich sogar um rund ein Viertel auf 93 Millionen Euro.

An seinen Jahreszielen hielt Conze trotzdem fest: So will das Unternehmen weiterhin einen Anstieg des Konzernumsatzes im mittleren einstelligen Prozentbereich sowie eine bereinigte Ebitda-Marge zwischen 22 und 25 Prozent erreichen. Neben der verstärkten Ausrichtung auf Themen wie E-Commerce, Streaming und personalisierte Fernsehwerbung will der Konzern auch an der Kostenschraube drehen. Wo es möglich ist, sollen im zweiten Halbjahr Sparmöglichkeiten realisiert werden, hiess es. Ein Arbeitsplatzabbau stehe laut Conze jedoch nicht im Fokus.

An der Börse brachten die neuen Quartalszahlen und weiteren Entwicklungen die ProSiebenSat.1-Aktie am Vormittag nicht wirklich in Schwung. Nachdem die Titel im vorbörslichen Handel noch um deutlich zugelegt hatten, standen sie zuletzt nur noch mit 0,7 Prozent im Plus. Einem Händler zufolge seien die Ergebnisse insgesamt kein Grund gewesen, bei den Papieren zuzugreifen./kro/elm/jha/

(AWP)

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