repower

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04.11.2006 07:55
#1
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repower

Empfahl vor einiger Zeit, damals noch im alten Forum, repower. Haben sich seither wunderschön entwickelt. Freut mich. Freut mich umsomehr, als damals stark gegen diesen Titel opponiert wurde. Ich blieb drinnen, habe sogar vor 3 Wochen nochmals zugekauft und freue mich an der Performence. So machts Spas! Ich bin mir sicher, repower kann sich ähnlich gut wie die Solaraktien entwickeln!

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Wenige, die dafür sorgen, dass etwas geschieht

Viele, die zuschauen was geschieht

Grosse Masse, die nicht merkt was geschieht!

24.08.2016 08:21
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Repower schreibt im ersten Halbjahr wieder Gewinn
24.08.2016 07:28

Poschiavo (awp) - Der Energiekonzern Repower hat im ersten Halbjahr 2016 wieder einen Gewinn geschrieben. Dieser betrug nach einem Verlust von 108 Mio im Vorjahr rund 18 Mio CHF. Das operative Ergebnis auf Stufe EBIT lag mit rund 45 Mio CHF nach Minus 34 Mio im Vorjahr ebenfalls deutlich im positiven Bereich. Die Gesamtleistung schrumpfte aber in den ersten sechs Monaten um 4% auf 881 Mio CHF, wie das Bündner Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Das Marktumfeld war laut Repower auch im ersten Halbjahr schwierig, obwohl sich sowohl die Marktpreise im internationalen Energiehandel leicht erholten und sich auch die Währungseffekte nicht mehr so negativ auswirkten.

Das erste Semester sei insbesondere von der Ende Juni bekannt gewordenen Veränderung des Aktionariats geprägt gewesen: Im Rahmen einer Kapitalerhöhung beteiligten sich die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) und UBS-CEIS als neue Aktionäre am Unternehmen. Dank der im Juli abgeschlossenen Kapitalerhöhung erhielt das Unternehmen über 170 Mio CHF.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Repower bei vergleichbaren Marktverhältnissen mit einer Verbesserung des operativen Ergebnisses vor Sonderfaktoren gegenüber dem letzten Jahr. Die Energiebranche werde aber weiterhin "grosse Herausforderungen zu bewältigen haben", heisst es dazu.

sta/uh

(AWP)

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05.07.2016 08:18
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Repower erhält durch Kapitalerhöhung 170,8 Mio CHF
04.07.2016 18:55

Chur (awp) - Der Bündner Energiekonzern Repower gibt das Ergebnis seiner am 24. Juni gestarteten Kapitalerhöhung bekannt, nachdem am 4. Juli um 12.00 Uhr die Bezugsfrist abgelaufen ist. Die Publikumsaktionäre hätten sich demnach mit 20,8 Mio an der Kapitalerhöhung beteiligt, womit Repower insgesamt ein Bruttoerlös von 170,80 Mio CHF zufliessen werde, teilte das Unternehmen am Montagabend mit.

Bereits davor hatten die neuen Ankeraktionäre Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) und UBS Clean Energy Infrastructure KGK (UBS-CEIS) zugesichert, sich mit 90 Mio bzw. 60 Mio CHF an der Kapitalerhöhung zu beteiligen. Somit wird das Aktienkapital von Repower um 3,97 auf 7,38 Mio CHF erhöht.

Damit kommt es zu einer neuen Struktur im Aktionariat: Zu den bisherigen einzigen beiden Schwergewichten Kanton Graubünden (22,0%) und Axpo Holding (12,7%) gesellen sich EKS (28,4%) und UBS-CEIS (18,9%) zwei neue Grossaktionäre. Davor besassen der Kanton Graubünden rund 58% und die Axpo Holding knapp 34% des Aktienkapitals.

jl/rw

(AWP)

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23.06.2016 08:34
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Repower startet am 24. Juni mit Bezugsrechtsangebot - Positiver Start 2016
22.06.2016 18:41

Chur (awp) - Beim Bündner Energiekonzern Repower startet die Bezugfrist für die neuen Aktien am 24. Juni und dauert bis zum 4. Juli, wie Repower am Mittwoch mitteilt. Die ausserordentliche Generalversammlung hatte am Dienstag die geplante Kapitalerhöhung um 150 bis 200 Mio CHF genehmigt. Repower sei zudem operativ besser als erwartet ins neue Geschäftsjahr gestartet, heisst es in der Mitteilung des Konzerns.

Das Aktienkapital der Gesellschaft soll durch die Ausgabe von maximal 4,77 Mio neuen Namenaktien mit einem Nennwert von je 1 CHF erhöht werden. Bisherigen Aktionären wird je gehaltene bisherige Aktie ein Bezugsrecht zugeteilt. 5 Bezugsrechte berechtigen zum Bezug von 7 neuen Aktien zum Bezugspreis von CHF 43 je Aktie.

Bezüglich des Geschäftsverlauf bis Ende Mai 2016 teilt Repower mit, dass die Gesamtleistung unter dem Budget lag. Dies habe aber auch auf die Strombeschaffungskosten zugetroffen. Da zudem weitere positiv wirkende Faktoren hinzukamen, liege das operative Ergebnis von Repower auf Stufe EBITDA für die ersten fünf Monate "deutlich über Budget".

Das Segment "Markt Schweiz" habe sich bis Ende Mai gemäss Budget entwickelt. Im Segment "Markt Italien" habe sich in dieser Periode das Geschäft dank dem Gaskombikraftwerk Teverola deutlich über Budget entwickelt. Ausserordentliche Erträge aus verschiedenen Liegenschaftsverkäufen über dem Budget hätten zudem wesentlich zum EBITDA beigetragen.

Der operative Cash Flow sei per Ende des 1. Quartals 2016 wegen einer von Repower gegenüber einer Stromhandelsgegenpartei geleisteten Barsicherheit in Höhe von 75,2 Mio EUR allerdings negativ gewesen, heisst es weiter. Ohne diese Barsicherheit habe sich der operative Cash Flow positiv entwickelt und die Nettoverschuldung habe sich reduziert. Im Zusammenhang mit dem Energiehandelsgeschäft habe Repower ferner eine kommittierte Garantielimite über 80 Mio EUR abgeschlossen.

Die angekündigte Devestition des Rumänien-Geschäfts sei durch Repower vorangetrieben worden und die Gesellschaft befinde sich mit verschiedenen interessierten Käufern im Gespräch. Repower plane die Unterzeichnung und den Vollzug dieses Geschäfts bis Ende 2016. Insgesamt geht das Unternehmen, sofern sich "das Marktumfeld und die übrigen relevanten Verhältnisse nicht wesentlich verändern", von einem operativen Ergebnisse auf Stufe EBITDA für 2016 über dem Ergebnis vom letzten Jahr (vor Sonderfaktoren) aus.

tp/yr

(AWP)

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17.06.2016 08:56
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Pierin Vincenz als VR-Präsident bei Repower vorgeschlagen

Der frühere Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz soll Verwaltungsratspräsident des Bündner Energiekonzerns Repower werden. Damit dies möglich ist, muss er aber zuerst als normaler Verwaltungsrat gewählt werden.

Vincenz wird sich daher an der ausserordentlichen Generalversammlung von Repower am 21. Juni den Aktionären als Verwaltungsrat zur Wahl stellen. Dies geht aus einer Mitteilung des Energiekonzerns vom Freitag hervor.

"Vorbehältlich der Wahl an der ausserordentlichen Generalversammlung sehen die designierten Verwaltungsratsmitglieder vor, Dr. Pierin Vincenz zum Präsidenten zu wählen", heisst es.

Die vier künftigen Hauptaktionäre hätten die Wahl Vincenz' - zusätzlich zu den bereits nominierten Kandidaten - vorgeschlagen, heisst es in der Mitteilung. Zu den vier Hauptaktionären zählen neben den bisherigen, dem Kanton Graubünden und dem Stromkonzern Axpo, künftig auch die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) und der Anlagefonds UBS Clean Energy Infrastructure Switzerland (UBS-CEIS).

Vincenz ist bereits Verwaltungsratspräsident der Helvetia Versicherungen. Zudem sitzt er unter anderem im Verwaltungsrat der auf strukturierte Anlageprodukte spezialisierten Firma Leonteq.

(SDA)

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08.04.2016 08:35
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Repower-Kreditrating von UBS auf "BBB-" von "BBB" gesenkt
07.04.2016 19:50

Zürich (awp) - Die Analysten der UBS haben das Kreditrating für das Energieunternehmen Repower um eine Stufe auf "BBB-" von zuvor "BBB" heruntergesetzt. Der Ausblick bleibt unverändert bei "negativ". Hintergrund des Schritts sind die schlechten Jahreszahlen 2015, wie aus einer Mitteilung der Grossbank vom Donnerstagabend hervorging.

Die Implementierung der neuen Strategie, die das Unternehmen zu einem Energieserviceanbieter machen soll, brauche Zeit, hiess es zur Begründung weiter. Eine Verringerung des Kreditrisikos sei daher auf absehbare nicht wahrscheinlich.

Die Repower-Inhaberaktien und -Partizipationsscheine werden am 28. April letztmalig an der SIX gehandelt.

rw

(AWP)

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05.04.2016 08:28
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Repower weiter Verlust aus - Keine Dividende

Das Bündner Energieunternehmen Repower hat im Geschäftsjahr 2015 noch mehr Verlust als im Vorjahr gemacht.

Angesichts des Preiszerfalls an den Energiemärkten kam es erneut zu Wertberichtungen der Produktionsanlagen. Per Ende April werden die Aktien, wie bereits bekannt, von der SIX dekotiert.

2015 resultierte unter dem Strich ein Minus von 136 Mio CHF nach -33 Mio CHF im Vorjahr, wie die Gesellschaft am Dienstag mitteilte. Auf das Finanzergebnis hatten Fremdwährungseinflüsse und Bewertungseffekte von Zinsabsicherungen von insgesamt 57 Mio CHF negativen Einfluss. Die Aktionäre sollen wie im Vorjahr auf eine Dividende verzichten.

Die Gesamtleistung sank 2015 um 17% auf 1,9 Mrd CHF. Wertminderungen auf Kraftwerksanlagen von 62 Mio CHF, Wertanpassungen auf Forderungen von 12 Mio CHF sowie Rückstellungen auf Langfristverträgen und weitere kleinere Sondereinflüsse von insgesamt 7 Mio CHF belasteten das Ergebnis: Der EBIT sank in den roten Bereich auf -69 Mio. Um Sonderbelastungen bereinigt resultierte ein EBIT von 12 Mio - nach 39 Mio 2014.

Schwieriges Umfeld

Die Ergebnisse "sind das Spiegelbild des unverändert schwierigen Umfelds und des fundamentalen Umbaus der Energielandschaft in Europa", liess sich Repower-CEO Kurt Bobst in der Mitteilung kommentieren.

Die Nettoverschuldung ist auf 270 Mio CHF angestiegen, weshalb bereits Massnahmen eingeleitet wurden. So würden im Rahmen der im Dezember 2015 kommunizierten Strategieanpassung insbesondere verschiedene Devestitionen geprüft, mit denen in den nächsten 12 bis 24 Monaten insgesamt 60 bis 80 Mio CHF Cash-Zufluss realisiert werden soll (unter anderem Rumänien-Geschäft, Kraftwerk Teverola, Kernenergiebeteiligungen).

Im ersten Halbjahr 2015 hatte Repower bereits einen dreistelligen Millionenverlust erlitten und danach im Dezember 2015 eine Neupositionierung verkündet. Es sollen unter anderem Marktchancen für Dienstleistungen genutzt werden und Innovationsprogramme sowie New Tech-Angebote weiterentwickelt und strategischen Partnern zugänglich gemacht werden.

Preiszerfall geht weiter

In diesem Zusammenhang wurde auch eine "umfassende Zusammenarbeit" mit dem Stadtwerke-Netzwerk Swisspower Energy geprüft. Man werde allerdings darauf verzichten, da die zu erwartenden Synergien von den Gesprächspartnern als zu gering beurteilt wurden, hiess es am Dienstag. Swisspower und Repower würden weiterhin partnerschaftlich zusammenarbeiten.

Für das laufende Jahr geht Repower davon aus, dass die operativen Ergebnisse auf Stufe EBIT vor Sonderfaktoren in einem ähnlichen Bereich wie im Vorjahr liegen werden. Der Preiszerfall an den Energiemärkten habe sich 2015 weiter fortgesetzt, und es sei absehbar, dass sich in den nächsten Jahren kaum eine Erholung einstellen wird, hiess es.

Am 28. April werden indes die Repower-Inhaberaktien und -Partizipationsscheine letztmalig an der SIX gehandelt. Ab dem 29. April wird der Handel an die BEKB OTC-X übertragen, wo die Titel wiederum letztmalig am 20. Mai 2016 gehandelt werden. Anschliessend sollen sie automatisch im Verhältnis 1:1 in Einheitsnamenaktien umgewandelt werden - vorbehaltlich der Zustimmung an der GV am 12. Mai 2016. Ab dem 23. Mai 2016 findet dann der Handel der neuen Titel unter neuer Valoren-Nummer statt.

(AWP)

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23.12.2015 13:43
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Vontobel senkt Repower-Kreditrating - Für Alpiq und BKW bestätigt
23.12.2015 11:32

Zürich (awp) - Die Kreditanalysten von Vontobel haben das Rating für den Energiekonzern Repower auf "BB+" von zuvor "BBB-" herabgestuft. Der Ausblick "stable" werde zudem überprüft, wie es in einer aktuellen Studie zu den Schweizer Energieversorgungsunternehmen heisst. Das marktorientierte Geschäftsmodell von Repower sei hart getroffen vom derzeitigen Energie- und Währungsumfeld. Die Studie wurde bereits am 14. Dezember publiziert.

Für Alpiq bestätigt Vontobel zwar das Kreditrating "BBB-", überprüft aber ebenso den Ausblick "stable". Der Konzern sei als erster von strukturellen Veränderungen getroffen worden, heisst es im Kommentar. Dies habe ihn aber auch dazu gezwungen, sich schneller an das neue Umfeld anzupassen, und daher dürfte Alpiq als erstes wieder seine Fitness zurückerlangen. Für BKW bestätigte Vontobel das "A"-Rating, nahm jedoch ebenfalls den Ausblick "stable" in Revision.

Darüber hinaus wurde das Kreditrating für die nicht an der SIX kotierte Axpo auf "A" von "A-" heruntergestuft und ebenso der Ausblick "stable" in Revision genommen. Das Endverbrauchergeschäft habe dem Unternehmen zwar einen gewissen Schutz geboten, aber die Erosion sei bereits weit fortgeschritten und werde in unverminderten Tempo voranschreiten, schreiben die Experten.

ys/rw

(AWP)

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18.12.2015 08:20
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Repower gibt Börsen-Dekotierung bekannt

Das Bündner Energieunternehmen Repower hat einen tiefgreifenden Umbau seines Geschäftsmodells beschlossen. Die Titel sollen von der Börse genommen werden.

Es will sich auf die Märkte Schweiz und Italien fokussieren und sich klar auf Dienstleistungen und Vertrieb ausrichten, verschiedene Devestitionen werden geprüft. Gleichzeitig soll die Kapitalstruktur bereinigt werden und die Titel von der Schweizer Börse SIX dekotiert werden, wie Repower am Freitag mitteilte.

Im Rahmen der Strategie 2025 werde sich Repower "noch stärker auf den Markt ausrichten", kündigt das Unternehmen an. Die Entwicklung zur "Anbieterin von Lösungen für intelligente Systeme und Netze" werde man aus eigener Kraft, aber auch in Partnerschaften und gegebenenfalls durch gezielte Akquisitionen forcieren. Die Organisation solle auf die Wertschöpfungskette einer Vertriebsorganisation ausgelegt werden.

Repower werde ihre Aktivitäten auf die Kernmärkte Schweiz und Italien konzentrieren, entsprechend prüfe man den Verkauf des Geschäfts in Rumänien. In der Schweiz will sich das Unternehmen als nationaler Dienstleister positionieren und neue Absatzmöglichkeiten ausserhalb des eigenen Versorgungsgebietes ausschöpfen. In Umsetzung dieser Strategie prüft Repower eine vertiefte Zusammenarbeit mit der Swisspower Energy. Man habe sich zum Ziel gesetzt, die jetzt anlaufenden Gespräche gegen Ende des ersten Quartals 2016 abzuschliessen, heisst es in einer weiteren Mitteilung.

In Italien will Repower ihre Wachstumsstrategie durch die Stärkung des Vertriebs und den Ausbau des Agentennetzes fortsetzen. Das Dienstleistungsangebot soll weiter ausgebaut werden. Die Tätigkeiten in der Schweiz und in Italien ergänzten sich gegenseitig, und Repower realisiert Synergien zwischen den beiden Märkten.

Aktien noch bis Ende April 2016 an der Börse

Das Produktionsportfolio will Repower in Zukunft auf die Bedürfnisse der Vertriebsgesellschaft ausrichten, es soll zu 100% aus erneuerbaren Quellen bestehen. Entsprechend prüft Repower die Veräusserung ihrer Kernenergiebeteiligungen und ihrer Mehrheitsbeteiligung am Gas-Kombikraftwerk Teverola in Italien. Geprüft werden sollen zudem neue Finanzierungsmodelle für Wasserkraftwerke, welche den Beizug von Investoren auch ausserhalb der Branche ermöglichen.

Die Repower Titel sollen nun per Ende April 2016 von der Schweizer Börse SIX dekotiert werden. Das entsprechende Gesuch wurde von der SIX bereits genehmigt, wie es heisst. Im Anschluss an die Dekotierung soll ein ausserbörslicher Handel der Repower-Titel organisiert werden.

Dem Repower-Generalversammlung soll zudem beantragt werden, die bisherigen Inhaberaktien und Partizipationsscheine im Verhältnis 1:1 in Einheitsnamenaktien umzuwandeln. Damit kann die Kapitalstruktur des Unternehmens vereinheitlicht und vereinfacht werden. Über den Antrag soll die ordentliche Generalversammlung vom 12. Mai 2016 entscheiden.

(AWP)

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07.08.2015 13:12
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Vontobel senkt Repower-Kreditrating auf "BBB-" - Ausblick "stable"

07.08.2015 11:56

Zürich (awp) - Die Kreditanalysten von Vontobel haben das Rating des Energie-Konzerns Repower nach der Gewinnwarnung für das erste Halbjahr 2015 auf "BBB-" von zuvor "BBB" herabgestuft. Den Ausblick bewerten sie weiter als "stable".

Das operative Ergebnis und die Cash-Generierung würden unter Druck bleiben und sich kurzfristig nicht nachhaltig erholen, kommentieren die Experten. Sie gehen weiter von einer moderaten Bodenbildung beim Strompreis nach 2015 aus und rechnen mit ersten moderaten Ergebnisbeiträgen aus neuen Geschäftsfeldern sowie durch Kosten- und Effizienzmassnahmen.

Während Repower eine Vielzahl innovativer Ideen und Ansätze habe, erwarte man gleichzeitig auch wachsende Implementierungsrisiken angesichts begrenzter Finanzierungsstärke. Unter dem Strich verleihe die Bedeutung von Repower für die Versorgungssicherheit Zuversicht und etwas weniger der geplante Ausbau der Energiedienstleistungen, hiess es.

ys/yr

(AWP)

 

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05.08.2015 08:17
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Repower erwartet Verlust von 100 Mio CHF für H1 und hohen Verlust im Gesamtjahr

05.08.2015 07:43

Poschiavo (awp) - Das Energieunternehmen Repower stellt für das erste Halbjahr 2015 einen hohen Verlust in Aussicht. Das Ausmass der Verwerfungen und deren Einfluss auf das operative Geschäft übertreffe die Annahmen anlässlich der Publikation des Jahresergebnisses 2014, teilten die Bündner am Mittwoch mit. Nach Wertberichtigungen rechnet Repower mit einem negativen EBIT und einem Reinverlust von rund 110 Mio CHF.

Bei einem währungsbedingt rückläufigen Umsatz belasteten die Währungseinflüsse in den ersten sechs Monaten das operative Ergebnis mit rund 6 Mio CHF und das Finanzergebnis mit rund 60 Mio CHF. Aufgrund des anhaltend schlechten Marktumfelds werde man zulasten des Halbjahresergebnisses zudem Wertberichtigungen auf Schweizer Wasserkraftwerke und auf das Gas-Kombi-Kraftwerk Teverola sowie Rückstellungen auf Langfristverträgen im Umfang von insgesamt gut 40 Mio CHF vornehmen.

Die noch Ende März gemachten Aussagen, wonach das Marktumfeld wegen der tiefen Energiepreise und des starken Frankens auch 2015 anspruchsvoll bleiben werde, hätten sich somit mehr als korrekt erwiesen. In der Folge senkt das Unternehmen nun auch die Guidance für das Gesamtjahr. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Ertragssteuern (EBIT) vor Sonderfaktoren werde aus heutiger Sicht gut 50% unter dem Wert des Vorjahres liegen, 2014 betrug der Vergleichswert 39 Mio CHF. Zudem erwartet Repower 2015 einen deutlich höheren Reinverlust als 2014 (33 Mio CHF).

Nach wie vor will Repower das Geschäft unabhängiger vom effektiven Strompreis machen und baut deshalb das Vertriebs- und Dienstleistungsgeschäft weiter aus. Auch Effizienzsteigerungen und Strukturoptimierungen würden konsequent fortgesetzt, hiess es. Repower arbeitet zudem weiter daran, einen Teil der bestehenden Wasserkraftanlagen so anzupassen, dass sie in den Genuss von Fördergeldern kommen können.

Die detaillierten Halbjahresergebnisse 2015 sind für den 27. August 2015 angekündigt.

ys/uh

(AWP)

 

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09.07.2015 10:52
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Repower verkauft Vertriebsgeschäft in Deutschland an Enovos

09.07.2015 10:01
 

Poschiavo (awp) - Das Bündner Energieunternehmen Repower trennt sich von seinem Vertriebsgeschäft in Deutschland. Die Aktivitäten wurden am 2. Juli 2015 an die Enovos Deutschland SE verkauft, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Repower begründet den Schritt mit der anhaltend anspruchsvollen Situation an den europäischen Energiemärkten. Ein Transaktionspreis wird nicht genannt.

Repower betreute den Angaben zufolge in Deutschland mittelständische Kunden. Das Land bleibe für Repower aber auch in Zukunft ein wichtiger Markt, dies gelte insbesondere für Grosskunden. Diese bediene man mit massgeschneiderten Angeboten - schwergewichtig mit Strom aus erneuerbaren Quellen. Zudem werde Repower auch in Zukunft in Deutschland zwei eigene Windparks betreiben.

ra/tp

(AWP)

 

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26.05.2015 23:56
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Ich lege drei Achtel meines Gesamtvermögens in Repower Partizipationsscheine diese Woche, sofern der Kurs 72,50 unterschreitet.

 

11.05.2015 08:24
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Repower verkauft Gas- und Dampfkraftwerks-Projekt in Leverkusen

11.05.2015 07:48

Poschiavo (awp) - Das Bündner Energieunternehmen Repower hat das Projekt zur Realisierung eines Gas- und Dampfkraftwerks in Leverkusen an die Steag GmbH verkauft. Neben Strom soll dort auch Prozessdampf für den Chempark in Leverkusen erzeugt werden. Die Suche nach einem Partner sei damit abgeschlossen worden, teilt Repower am Montag mit. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Ursprünglich wollte Repower das Projekt selber oder zusammen mit einem Partner realisieren. Inzwischen sei die Detailplanung weit fortgeschritten, wesentliche Bewilligungen lägen vor, und GE/Iberdrola sei als Lieferant einer schlüsselfertigen Anlage vorgesehen. Parallel dazu seien Gespräche mit möglichen Partnern geführt worden.

Auf der anderen Seite habe sich in den letzten Monaten die Ausgangslage für Repower stark verändert. Repower sieht die eigene Investitionsfähigkeit aufgrund der Aufhebung des Franken-Mindestkurses zum Euro, wegen offener Fragen um die Fördermechanismen sowie wegen der anhaltend tiefen Energiepreise eingeschränkt, was einen positiven Investitionsentscheid verunmögliche. An diesen Voraussetzungen dürfte sich mittelfristig nichts ändern.

Repower will die zur Verfügung stehenden Mittel auf die Instandhaltung und Erneuerung bestehender Wasserkraftwerke sowie auf wenige strategische Vorhaben konzentrieren.

cf/cp

(AWP)

 

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31.03.2015 08:18
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Keine Dividende für Repower-Aktionäre
 

Das Bündner Energieunternehmen Repower hat im Geschäftsjahr 2014 erneut einen Verlust erlitten. Die Aktionäre müssen auf eine Dividende verzichten.

Nach einem erneut äusserst anspruchsvollen Geschäftsjahr mit extrem tiefen Energiepreisen resultierte unter dem Strich ein Minus von 33 Mio CHF nach -152 Mio CHF im Vorjahr, wie die Gesellschaft am Dienstag mitteilte. Die Aktionäre sollen in diesem Jahr auf eine Dividende verzichten. Im Vorjahr hatten sie noch 2,00 CHF je Anteil erhalten.

Die Gesamtleistung sank 2014 um 4 Prozent auf 2,3 Mrd CHF. Nach Abschreibungen und Wertminderungen in Höhe von 51 Mio CHF resultierte ein EBIT von 26 Mio CHF, nach -150 Mio im Vorjahr. Um Sonderbelastungen bereinigt resultierte ein EBIT von 39 Mio, nach 74 Mio 2013. Ausserordentlich fielen Rückstellungen für Langfristverträge im Betrag von rund 6 Mio CHF an; weiter belasteten Währungs-Umrechnungsdifferenzen aus dem Abgang ausländischer Tochtergesellschaften in der Höhe 8 Mio CHF sowie kleinere negative Sondereffekte von insgesamt rund 4 Mio.

Keine Preiserholung erwartet

Gegenüber dem Vorjahr seien die Strompreise ebenso wie die Preise anderer Commodities (Öl, Kohle, Gas) auf den Energiemärkten erneut markant gesunken, hiess es. Zudem zeichne sich ab, dass sich diese Preise zumindest mittelfristig nicht erholen werden. Verschärft werde dies durch die anhaltende Euroschwäche: Schwankende Wechselkurse auf ohnehin tiefem Niveau hätten spürbare Auswirkungen, und durch den Wegfall des EUR/CHF-Mindestkurses dürften sich die Herausforderungen in dieser Hinsicht in Zukunft noch deutlich akzentuieren, so Repower.

Mitte Dezember 2014 hatte das Unternehmen angesichts der tiefen bereits die Guidance für das Jahr nach unten korrigiert und ausserordentliche Wertberichtigungen auf Langfristverträge in einem hohen einstelligen Millionenbetrag angekündigt. 2013 waren es 232 Mio - wovon alle laufenden Kraftwerksprojekte, bestehende Anlagen sowie langfristige Bezugsverträge betroffen waren. Weiter war zu dem Zeitpunkt schon davon ausgegangen, dass der EBIT 2014 knapp die Hälfte des Vorjahresergebnisses vor Sonderfaktoren betragen dürfte und unter dem Strich ein Reinverlust bleiben werde.

Für das laufende Jahr stellt Repower aus heutiger Sicht ein operatives Ergebnis unter dem bereinigten operativen Ergebnis des Vorjahres in Aussicht. Bestehende Produktionsanlagen würden weiterhin laufend auf deren Rentabilität überprüft, hiess es. Zudem würden zusätzliche strukturelle Vereinfachungen und Optimierungen zur Effizienzsteigerung geprüft sowie die Weiterentwicklung der Gruppe mit einer Verstärkung der Dienstleistungsangebote weiter forciert.

(AWP)

 

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04.02.2015 08:18
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Repower erhält Teilverfügung der Elcom zu Energietarifen 2009 und 2010

04.02.2015 08:05



Poschiavo (awp) - Das Bündner Energieunternehmen Repower hat von der Eidgenössischen Elektrizitätskommission (Elcom) eine Teilverfügung zu den Stromtarifen der Jahre 2009 und 2010 erhalten. Die Teilverfügung betrifft die zur Berechnung der Energietarife in der Grundversorgung angewandte Methodik, wo es Differenzen zwischen der Auffassung der ElCom und jener von Repower gibt, wie Repower am Mittwoch mitteilte.

Zum Inhalt der Verfügung werden indes keine Angaben gemacht. Die Verfügung werde derzeit geprüft, über das weitere Vorgehen soll zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden. Das Verfahren über die Netznutzung ist noch hängig, da Repower gegen die Verfügung Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht einreichen kann.

cf/uh

(AWP)

 

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08.07.2014 08:45
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Repower gibt Vertriebsgeschäft in Deutschland auf und baut 20 Stellen ab

08.07.2014 08:37



Dortmund/Poschiavo (awp) - Das Energie-Unternehmen Repower steigt aus dem Vertriebsgeschäft in Deutschland aus. Die Aufgabe des Energievertriebs wird in einer Mitteilung vom Dienstag mit der "anhaltend anspruchsvolle Situation an den europäischen Energiemärkten" begründet. Aus heutiger Sicht seien für die nächsten Jahre mit dem aktuellen Vertriebsgeschäft im deutschen Markt keine positiven Ergebnisse zu erwarten, heisst es weiter.

Der Rückzug aus dem Geschäftsbereich hat gemäss Mitteilung den Abbau von rund 20 Stellen in der Niederlassung Dortmund zur Folge. Für die betroffenen Mitarbeiter sei ein Unterstützungsangebot erarbeitet worden. Details zur Umsetzung des Ausstiegs werden für die kommenden Monate in Aussicht gestellt.

Nicht von der Massnahme betroffen sind laut Communiqué das Projekt zum Bau eines Gas- und Dampfkraftwerks in Leverkusen sowie der Betrieb der bestehenden Windparks.

Im Detail hätten für den Ausstieg tiefe Preise, falsche Fördermodelle, Wasserkraft in Bedrängnis und regulatorische Unsicherheiten den Ausschlag gegeben. Anders präsentiere sich die Ausgangslage in den Märkten Schweiz, Italien und Rumänien, in denen Repower aktuell und für die zukünftige Entwicklung eine gute Position habe, heisst es weiter.

AWP

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