SAAB

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07.09.2011 09:23
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SAAB

Saab ist pleite

Der angeschlagene schwedische Autohersteller Saab beantragt nach ausufernden Verlusten Gläubigerschutz.

Quelle: www.n-tv.de

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!
30.12.2011 08:16
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Dankeschön

Dankeschön :rose:

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29.12.2011 19:11
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ja, lesen trotzdem gerne von

ja, lesen trotzdem gerne von dir! Drinks

Handelnder Holländer

29.12.2011 14:02
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Hehe, Zyndicate der

Hehe, Zyndicate der Alleinunterhalter!!! :bye:

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29.12.2011 13:57
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«Made in Trollhättan by

«Made in Trollhättan by Trolls»: Saab war das durch und durch schwedische Vehikel und immer anders als die anderen. Wenn es auch nie besonders schön war und man das Zündschloss hinter dem Schalthebel suchen musste.

Wolfgang Frei


Als Architekten im Tweed-Veston, mit Rollkragenpulli und Tabakpfeife stellt man sich den typischen Saab-Fahrer vor – und so war er damals auch, als der 96er oder später der 900er, der letzte echte Saab, die eigenwillige schwedische Automarke verkörperten. Mehr als sechzig Jahre nach der Gründung scheint nun das Ende nahe. Der jetzige Besitzer Victor Muller, Manager einer kleinen niederländischen Sportwagenfabrik, hat kürzlich persönlich den Konkursantrag eingereicht und so einen zweijährigen Überlebenskampf beendet.


Saab – der Name ist die Abkürzung von Svenska Aeroplan AB – begann 1937 als Flugzeughersteller. Sieben Jahre später bauten die Flugzeugingenieure den Prototyp eines Autos. Die Verbindung zur Luftfahrt hat denn auch das aerodynamische Design des Autos bestimmt, das seinen hohen Wiedererkennungswert über die Jahre fast so gut bewahren konnte wie Porsche.


Wenn es auch nie besonders schön war, so war das durch und durch schwedische Vehikel doch immer anders als die anderen. Und das zu einer Zeit, wo sich Form, aber auch Technik der Automarken einander immer mehr annäherten. Ein legendäres Beispiel: Wer das erste Mal einen Saab starten will, muss zuerst das Zündschloss suchen. Es ist in der Mittelkonsole hinter dem Schalthebel versteckt, wo es positioniert wurde, damit der Schlüsselbund bei Unfällen keine Beinverletzungen verursacht. Früher war das vielleicht eine sinnvolle Idee, später wirkte sie eher schrullig.


Wichtiger waren andere Innovationen, die Saab nicht immer erfunden, aber konsequent gepflegt und popularisiert hat. Der Frontantrieb gehört dazu, der Turbo für kleine Motoren oder die Sitzheizung. Mit PS-Stärke dank Chip-Tuning und Vierradantrieb wurde der kleine Saab als Cabriolet am Ende sogar für Werber und Banker salonfähig.


Wie beim anderen Schweden wurde Sicherheit grossgeschrieben. Schon der frühe Saab war mit Seitenaufprallschutz und einer stabilen Fahrgastzelle ausgerüstet. Die Autos «made in Trollhättan by Trolls» hatten immer das Image, technisch solid zu sein, auch wenn Reparaturen weder selten noch billig waren.


In den USA hatte Saab gewissen Erfolg als teures, «very European» Nischenprodukt. General Motors, die Saab zwanzig Jahre lang führte, hat es nicht geschafft, daraus ein Geschäft zu machen: In all den Jahren machte Saab nur einmal Gewinn. Nun hat auch der Verkauf an die Chinesen nicht geklappt, und eine stolze Automarke ist am Ende. Aber es gibt ja auch bald keine Pfeifenraucher mehr.


Quelle: www.nzz.ch
 

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19.12.2011 13:19
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SAAB

Der schwedische Autohersteller Saab gibt auf und geht in Konkurs. Das seit neun Monaten stillstehende Unternehmen hat sein definitives Ende am Montag selbst beantragt, das seit längerem erwartet wurde. Etliche Rettungsversuche schlugen fehl.

chs./(sda/dpa) Ein schwedisches Bezirksgericht gab das Aus für den Autobauer Saab am Montagmorgen bekannt. Der Chef des Saab-Besitzers Swedish Automobile, Victor Muller, habe den Konkursantrag persönlich eingereicht. Das Gericht dürfte dem Antrag zustimmen.

In einer Erklärung von Swedish Automobile heisst es, das Unternehmen habe sich für den Insolvenzantrag entschieden, nachdem der vorherige Saab-Besitzer General Motors (GM) am Samstag alle Rettungspläne für den schwedischen Autobauer zurückgewiesen hatte.

Keine Nachlassstundung möglich

Das Ende hat sich in den letzten Tagen immer deutlicher abgezeichnet, nachdem das zuständige Gericht den Abbruch des Nachlassverfahrens für Saab beantragt hatte. Da schlicht kein Geld mehr vorhanden sei, könne auch keine Nachlassstundung zustande kommen.

Letzter Rettungsversuch gescheitert

Als letzte Hoffnung galten Verhandlungen mit dem chinesischen Autokonzern Youngman, die am Wochenende in Stockholm geführt wurden. Wegen der ablehnenden Haltung von GM seien die Chinesen aus den Verhandlungen um die weitere Finanzierung der Umstrukturierung von Saab ausgestiegen, schreibt Saab. Die Zustimmung von General Motors wäre notwendig gewesen, da Saab noch über wichtige Lizenzen und Verträge mit der ehemaligen Muttergesellschaft verbunden ist.

Das Unternehmen schuldet seinen 3500 Beschäftigten im Stammwerk Trollhättan seit Ende November die Löhne und hat Milliarden-Schulden bei seinen Zulieferern.

Saab gehörte bis Anfang 2010 zu GM und wurde dann vom kleinen niederländischen Sportwagenhersteller Spyker Cars übernommen. Alle Versuche zur Zusammenarbeit mit finanzstärkeren Partnern in Russland sowie China sind seitdem erfolglos geblieben.

Quelle: www.nzz.ch

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12.09.2011 16:23
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SAAB

STOCKHOLM (awp international) - Der schwedische Autokonzern Saab rutscht weiter Richtung Pleite und kämpft verzweifelt um Rettung in letzter Minute. Wie erwartet stellten zwei Angestellten-Gewerkschaften am Montag Insolvenzanträge beim zuständigen Amtsgericht Vänersborg, um Ansprüche ihrer gut 1.250 Mitglieder auf nicht ausgezahlte August-Gehälter zu sichern.

Gleichzeitig bereitete Saabs niederländischer Konzernchef Victor Muller in Trollhättan seinen zweiten Antrag auf ein Sanierungsverfahren unter Gläubigerschutz vor. Das Unternehmen teilte dazu mit, der chinesische Autohersteller Youngman wolle 70 Millionen Euro als schnellen Überbrückungskredit und als Gegenleistung für den Erwerb von Saab-Lizenzen nach Schweden überweisen.

Der erste Antrag auf Gläubigerschutz war in der Vorwoche in Vänersborg gescheitert, weil das Gericht die Ankündigung von insgesamt 245 Millionen Euro als zu vage und auch zeitlich unbestimmt einstufte. Das Geld erhofft sich Saab von Youngman und einem zweiten chinesischen Autohersteller, Pang Da.

Muller kündigte an, der Berufungsantrag solle präzisere Angaben über die zügige Bereitstellung von Mitteln enthalten. Der Antrag sollte noch am Montag vor Gerichtsschluss eingereicht werden.

Die zwei Angestellten-Gewerkschaften begründeten ihren Insolvenzantrag damit, dass man schnell handeln müsse, um die überfälligen Gehälter für eigene Mitglieder zu sichern. Die August-Entgelte könnten nach der gerichtlichen Eröffnung des Insolvenzverfahrens durch einen staatlichen Garantiefonds ausgezahlt werden. Die für gewerbliche Saab-Beschäftigte zuständige Metallgewerkschaft erklärte am Montag, sie wolle mit einem Insolvenzantrag warten. Saab solle eine Chance für den Antrag auf Gläubigerschutz einschliesslich der Beschaffung von Kapital aus China bekommen, hiess es zur Begründung.

Saab-Unternehmenssprecherin Gunilla Gustavs sagte im schwedischen Rundfunksender SR: "Die Gewerkschaften müssen das tun, was im Interesse ihrer Mitglieder liegt." Die Angestellten-Gewerkschaften teilten mit, sie würden ihre Insolvenzanträge sofort wieder zurückziehen, wenn Saab die fälligen Gehälter von sich aus zahle.

Im Stammwerk Trollhättan sind seit fünf Monaten bis auf wenige Tage keine Autos mehr vom Band gerollt. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben kurzfristige Schulden über umgerechnet 769 Millionen Euro (6,9 Mrd Kronen)./tbo/DP/edh

Quelle: www.nzz.ch

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