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Sanofi 

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Corona-Impfstoff zuerst für

Corona-Impfstoff zuerst für die USA? Sanofi-CEO rudert zurück

Der französische Pharmagigant Sanofi hat versichert, einen künftigen Impfstoff gegen das Coronavirus Sars-CoV-2 allen anzubieten.

14.05.2020 06:35

"Der Impfstoff gegen Covid-19 wird allen Bürgern zur Verfügung gestellt werden, ungeachtet ihrer Nationalität", zitierte Sanofi France am Mittwochabend den Generaldirektor Paul Hudson.

Die Mitteilung folgte einem Interview mit Hudson, das die US-Finanznachrichtenagentur Bloomberg veröffentlicht hatte. Hudson habe dabei deutlich gemacht, dass die USA bei dem Impfstoff Vorrang hätten, berichtete Bloomberg auf seiner Internetseite. Die USA hätten als erste die Forschung unterstützt. Die US-Regierung habe "das Recht für die grösste Vorausbestellung", zitierte die Agentur den Sanofi-Chef.

Die beiden Pharmakonzerne Sanofi und GlaxoSmithKline hatten bereits im April mitgeteilt, sie wollten gemeinsam an einem Impfstoff gegen das Coronavirus Sars-CoV-2 arbeiten. Sollten Tests erfolgreich verlaufen, könnte ein Impfstoff in der zweiten Jahreshälfte 2021 verfügbar sein. Sanofi teilte nun via Twitter mit, die Teams des Unternehmens seien bemüht, die Entwicklung eines Impfstoffs zu beschleunigen.

(AWP)

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Coronavirus: Sanofi rudert

Coronavirus: Sanofi rudert zurück - Kein erster US-Zugriff auf Corona-Impfstoff

Nach Kritik rudert der französische Pharmakonzern Sanofi bei seiner Ankündigung zurück, mit einem möglichen Corona-Impfstoff zuerst die USA beliefern zu wollen.

15.05.2020 06:36

Sanofi werde sicherstellen, dass ein solches Mittel in allen Regionen der Welt zur gleichen Zeit verfügbar sei, sagte Verwaltungsrat-Chef Serge Weinberg am Donnerstag dem Sender "France 2". Sanofi habe verschiedene Möglichleiten zur Produktion. Einige davon seien in den USA, noch mehr davon aber in Europa und Frankreich.

Sanofi-Vorstandschef Paul Hudson hatte am Mittwoch der Nachrichtenagentur Bloomberg gesagt, die US-Regierung habe das Recht auf die größte Vorbestellung eines Impfstoffes, da sie das Risiko finanziell mittrage. Die USA erwarteten deshalb, dass sie die ersten Dosen eines möglichen Impfstoffes erhielten.

Die französische Regierung hatte das kritisiert. "Es wäre natürlich inakzeptabel für uns, wenn das eine oder andere Land aus finanziellen Beweggründen einen privilegierten Zugang erhalten würde, insbesondere im aktuellen Kontext", hatte Wirtschafts-Staatssekretärin Agnes Pannier-Runacher erklärt. Der französische Gesundheitsminister Olivier Veran hatte erklärt, er sei nach Gesprächen mit dem Sanofi-Chef beruhigt. "Ich glaube, die Aussage war etwas ungeschickt und vielleicht aus dem Zusammenhang gerissen."

Die Kontroverse wirft gleichwohl die Frage auf, ob Europa nicht zu langsam bei der Organisation und Finanzierung der Impfstoffforschung war. Sanofi hatte erklärt, dass die USA in dieser Hinsicht schneller gewesen seien. Das Unternehmen befinde sich in Gesprächen mit der EU sowie der französischen und der deutschen Regierung, um seine regionale Impfstoffentwicklung zu beschleunigen.

Sanofi hat sich bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffes mit der britischen GlaxoSmithKline zusammengetan und hofft, 2021 einen Impfstoff verfügbar zu haben. Beide Konzerne erhalten finanzielle Unterstützung von der staatlichen Organisation BARDA des US-Gesundheitsministeriums. 

(Reuters)

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Sanofi will Grossteil seiner

Sanofi will Grossteil seiner Regeneron-Anteile losschlagen

Der Pharmakonzerne Sanofi will den Grossteil seiner Beteiligung am US-Partner Regeneron losschlagen. Der Löwenanteil der 20,6 Prozent schweren Beteiligung solle verkauft werden, teilte das Unternehmen am Montag in Paris mit. Die Beteiligung solle im besten Falle auf rund 400 000 Aktien abgeschmolzen werden. Die Partnerschaft der Konzerne bleibe bestehen, hiess es weiter.

25.05.2020 19:42

Regeneron habe dem Rückkauf von Aktien im Volumen von 5 Milliarden US-Dollar zugestimmt. Die Partnerschaft der beiden Unternehmen geht den Angaben zufolge auf das Jahr 2003 zurück. Ein Jahr später war Sanofi bei den Amerikanern eingestiegen./jha/he

(AWP)

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Sanofi verkauft Grossteil

Sanofi verkauft Grossteil seiner Regeneron-Aktien

Der Pharmakonzern Sanofi hat den Grossteil seiner Beteiligung am US-Partner Regeneron veräussert. Sanofi ist 21,6 Millionen Regeneron-Aktien losgeworden, wie der französische Pharma-Konzern mitteilte. 11,8 Millionen Aktien für 515 Dollar je Aktie hat Sanofi an Investoren verkauft, 9,8 Millionen Stück hat der US-Pharmakonzern Regeneron selbst für 5 Milliarden Dollar erworben.

27.05.2020 07:13

Zudem gibt es laut Sanofi noch die Option, weitere 1,2 Millionen Regeneron-Aktien in den nächsten Wochen an Investoren loszuschlagen. Beim Verkauf aller Aktien erzielt Sanofi den Angaben zufolge einen Bruttoerlös von 11,7 Milliarden US-Dollar (10,7 Mrd Euro). Dann würde Sanofi noch 400 000 Aktien von Regeneron halten. Vor dem Deal hatte Sanofi 23,2 Millionen Aktien beziehungsweise 20,6 Prozent an Regeneron besessen.

Die Partnerschaft der Konzerne bleibe bestehen, hiess es. Seit 2003 arbeiten die beiden Unternehmen zusammen. Ein Jahr später war Sanofi bei den Amerikanern eingestiegen./stk/fba

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Pharmakonzern Sanofi erhöht

Pharmakonzern Sanofi erhöht Prognose

Der Pharmakonzern Sanofi wird für das laufende Jahr optimistischer. So dürfte der bereinigte Gewinn je Aktie um 6 bis 7 Prozent steigen, teilte Sanofi am Mittwoch in Paris mit. Bislang hat das Management ein Wachstum von rund 5 Prozent in Aussicht gestellt. Im zweiten Quartal profitierte Sanofi von dem Verkauf des Grossteils seiner Regeneron-Anteile. Unter dem Strich stand daher ein Gewinn von 7,6 Milliarden Euro. Bereinigt um Sonderfaktoren stieg das Nettoergebnis um 3,6 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro, was über der durchschnittlichen Erwartung von Analysten lag. Dabei profitierte das Unternehmen von Kosteneinsparungen. Das bereinigte Ergebnis je Aktie legte um 4,8 Prozent auf 1,28 Euro zu.

29.07.2020 08:03

Der Umsatz sank hingegen um knapp 5 Prozent auf 8,2 Milliarden Euro. Dabei litt insbesondere das Geschäft mit Reiseimpfstoffen im Zuge der geschlossenen Grenzen infolge der Corona-Pandemie. Zudem hatten Kunden im ersten Quartal im Zusammenhang mit Covid-19 ihre Lagerbestände aufgestockt, ein Effekt, der sich so im zweiten Quartal nicht wiederholte. Stark entwickelte sich weiter der Kassenschlager Dupixent gegen Hauterkrankungen und Asthma, der seine Erlöse um 70 Prozent auf 858 Millionen Euro erhöhen konnte./nas/mis

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Sanofi kauft US-Spezialisten

Sanofi kauft US-Spezialisten für Autoimmunerkrankungen

Der französische Konzern Sanofi will mit einer Milliardenübernahme sein Geschäft mit Medikamenten gegen Autoimmunkrankheiten und Allergien stärken.

17.08.2020 07:38

Sanofi bietet laut einer Mitteilung vom Montag für den US-Konzern Principia Biopharma 100 US-Dollar je Aktie in bar, was einer Bewertung von insgesamt rund 3,68 Milliarden Dollar (3,1 Mrd Euro) entspricht. Mit dem Deal, dem beide Unternehmen bereits zugestimmt haben, sichert sich Sanofi unter anderem Zugriff auf den Medikamentenkandidaten SAR442168 zur Behandlung der Multiplen Sklerose (MS). Mit einem Abschluss wird im vierten Quartal 2020 gerechnet.

Die gebotenen 100 Dollar je Aktie entsprechen einem Aufschlag von rund zehn Prozent zum Schlusskurs der Principia-Biopharma-Papiere vom Freitag. Allerdings hatten diese bereits im Juli stark zugelegt nach Spekulationen über ein Interesse von Sanofi. Seither ging es um mehr als ein Fünftel nach oben.

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Sanofi will Krebsmedikamente

Sanofi will Krebsmedikamente-Spezialisten Kiadis kaufen

Der Pharmakonzern Sanofi will das auf Krebsmedikamente spezialisierte niederländische Unternehmen Kiadis für mehr als 300 Millionen Euro kaufen. Sanofi wolle ein öffentliches Angebot unterbreiten, teilte das französische Unternehmen am Montag in Paris mit. Der Konzern wolle 5,45 Euro pro Aktie bezahlen, was einer Firmenbewertung von Kiadis von 308 Millionen Euro entspricht.

02.11.2020 08:02

Kiadis hat sich auf die Erforschung von biopharmazeutischen Medikamenten fokussiert, die auf natürlichen Killerzellen basieren. Diese sollen abnormale Zellen wie Tumorzellen oder bösartige Krebszellen suchen und identifizieren können. Kiadis ist an der Euronext in Amsterdam und Brüssel notiert, Der Schlusskurs von Kiadis lag am Freitag bei 1,46 Euro./ngu/stk/jha/

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Sanofi will 125 Millionen

Sanofi will 125 Millionen Dosen Biontech/Pfizer-Impfstoff liefern

(Ausführliche Fassung) - Der französische Pharmakonzern Sanofi will ab Sommer mehr als 125 Millionen Dosen des Pfizer-Biontech-Impfstoffs für die Europäische Union liefern. Sanofi wolle dem Mainzer Unternehmen Biontech Zugang zu seiner Produktionsinfrastruktur gewähren, hiess es in einer Mitteilung am Mittwoch. Ziel sei es, "Fertigungsschritte der späten Phase" zu übernehmen, um die Lieferung des Covid-19-Impfstoffs zu unterstützen. Die ersten Lieferungen sollen im Sommer 2021 aus den Produktionsanlagen von Sanofi in Frankfurt geliefert werden.

27.01.2021 11:18

Dazu müssen die Anlagen am Standort Frankfurt-Höchst jedoch zunächst umgerüstet werden, wie eine Sprecherin von Sanofi Deutschland sagte. Denn der Impfstoff von Biontech basiere auf der Technologie von mRNA-Botenstoffen - anders als der Impfstoff, an dem Sanofi mit dem britischen Pharmakonzern GSK forscht. Zu finanziellen Details des Deals mit Biontech und Pfizer machte die Sprecherin keine Angaben.

Sanofi-Generaldirektor Paul Hudson hatte sich bereits am Dienstag zur Kooperation mit Biontech/Pfizer geäussert. Er sprach im Interview mit der französischen Zeitung "Le Figaro" konkret davon, beim Abfüllen des Impfstoffes helfen zu wollen. Dies müsse in einer sterilen Umgebung und bei einer sehr niedrigen Temperatur erfolgen, sagte er. Da die Sanofi-Produktion in Frankfurt nahe des Biontech-Hauptsitzes in Mainz liege, werde das die Sache erleichtern. "Wir sollten in der Lage sein, bis Ende des Jahres mehr als 100 Millionen Dosen zu liefern, die für die Europäische Union und damit teilweise für Frankreich bestimmt sind", hatte er in dem Gespräch erklärt.

Zugleich will das Unternehmen weiter an seinen beiden Covid-19-Impfstoffen arbeiten. Die Corona-Impfstoffentwicklung von Sanofi und GSK (GlaxoSmithKline) hatte sich zuletzt verzögert. Sollten weitere Studien erfolgreich sein, rechnet Sanofi mit einer Zulassung des rekombinanten Impfstoffs auf Proteinbasis etwa Ende 2021. Gleichzeitig entwickelt Sanofi in Partnerschaft mit der US-Firma Translate Bio einen mRNA-Impfstoff. "An Aufgeben ist nicht zu denken", sagte Hudson "Le Figaro"./nau/DP/jha

(AWP)

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Sanofi versilbert

Sanofi versilbert Jahresbilanz 2020 dank Regeneron

Negative Währungseffekte haben dem Pharmakonzern Sanofi im Schlussquartal 2020 das Leben schwer gemacht. Die Franzosen konnten zwar deutlich mehr Impfungen etwa gegen Grippe verkaufen und auch der Kassenschlager Dupixent gegen Neurodermitis lief prächtig. Nach der Umrechnung in Euro lagen die Erlöse jedoch bei 9,38 Milliarden Euro, das waren 2,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. In konstanten Währungen war dies ein Plus von 4,2 Prozent, wie das Unternehmen am Freitag in Paris mitteilte. Auch im Diabetesgeschäft hatte Sanofi im letzten Jahresviertel weiter zu kämpfen.

05.02.2021 07:54

Konzernchef Paul Hudson sprach von einer soliden Basis, auf der Sanofi im neuen Jahr aufbauen könne. Für 2021 stellte er ein währungsbereinigtes Wachstum beim bereinigten Ergebnis je Aktie (EPS) im hohen einstelligen Prozentbereich in Aussicht.

Die Jahresbilanz 2020 hatte der Konzern durch den milliardenschweren Verkauf eines Grossteils seiner Beteiligung am US-Partner Regeneron aufpoliert. Binnen zwölf Monaten wurde der Gewinn auf 12,31 Milliarden Euro mehr als vervierfacht. Der Jahresumsatz lag mit 36,04 Milliarden Euro in etwa auf dem Vorjahresniveau, währungsbereinigt kam ein Plus von 3,3 Prozent heraus./tav/jha/

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Corona: Pharmakonzern Sanofi

Corona: Pharmakonzern Sanofi erleidet neuen Impfstoff-Rückschlag

Bei der Suche nach einem Corona-Impfstoff muss der französische Pharmakonzern Sanofi einen erneuten Rückschlag einstecken.

14.02.2021 12:38

Das mit dem US-Partner Translate Bio entwickelte Vakzin werde in diesem Jahr nicht zur Verfügung stehen, sagte der Chef des Arzneimittel-Herstellers, Paul Hudson, der Sonntagszeitung "Le Journal du Dimanche". Bislang war Sanofi davon ausgegangen, dass eine Zulassung schon in der zweiten Jahreshälfte 2021 möglich sei. Frankreich und damit auch die EU hatten große Hoffnungen in Sanofi gesetzt.

Der Kandidat basiert auf der neuartigen mRNA-Technologie, die auch das Mainzer Unternehmen Biontech und sein US-Partner Pfizer sowie der US-Konzern Moderna für ihre bereits zugelassenen Impfstoffe nutzen. Klinische Studien sollten noch in diesem Quartal beginnen. "Dieser Impfstoff wird nicht in diesem Jahr fertig sein, aber er könnte zu einem späteren Zeitpunkt von Nutzen sein - umso mehr, wenn der Kampf gegen Mutationen weitergeht", sagte Hudson.

Sanofi kämpft bereits mit einer Verzögerung bei seinem anderen Covid-19-Impfstoffkandidaten, der zusammen mit dem britischen Pharmakonzern GlaxoSmithKline entwickelt wird. Die beiden Unternehmen hatten im Dezember mitgeteilt, dass das Mittel bei älteren Erwachsenen keine ausreichende Reaktion des Immunsystems hervorrief.

Unterdessen stellte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides ein Schnellverfahren für die Anpassung bereits zugelassener Corona-Impfstoffe an Virus-Mutationen in Aussicht. "Wir haben nun entschieden, dass ein Impfstoff, der vom Hersteller auf der Basis des bisherigen Vakzins zur Bekämpfung neuer Mutationen nachgebessert wurde, nicht mehr den ganzen Zulassungsprozess durchlaufen muss", sagte sie der "Augsburger Allgemeinen". "Es wird also schneller gehen, geeignete Impfstoffe verfügbar zu haben, ohne bei der Sicherheit Abstriche zu machen." Die USA und Großbritannien hatten - anders als die EU - die ersten Corona-Impfstoffe wesentlich schneller in einem Notfallverfahren zugelassen und sind deswegen jetzt deutlich weiter bei der Impfung von Risikogruppen als etwa Deutschland und Frankreich.

Der Kommissarin zufolge sollen bis Ende September mindestens 700 Millionen Dosen zur Verfügung stehen. Das sei mehr als genug für 70 Prozent der EU-Bevölkerung. Bis Ende Juni stünden 300 Millionen Dosen der bislang drei zugelassenen Impfstoffe für mehr als ein Drittel der EU-Bürger bereit. "Diese Zahl könnte sich sogar noch erhöhen, wenn der Impfstoff von Johnson & Johnson hinzukommt", so Kyriakides mit Blick auf den US-Konzern.

In Japan wurde inzwischen als erster Impfstoff das Mittel von Biontech zugelassen. Das teilte das dortige Gesundheitsministerium am Sonntag mit, nachdem ein Regierungsgremium am Freitag die Zulassung empfohlen hatte. Mit dem Impfstoff, den die Mainzer zusammen mit Pfizer entwickelt haben und vertreiben, will Japan seinen Kampf zur Eindämmung einer dritten Infektionswelle im Vorfeld der Olympischen Sommerspiele verstärken.

(Reuters)

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Sanofi sieht sich dank guten

Sanofi sieht sich dank guten Geschäfte mit Grippeimpfungen auf Kurs

Gute Geschäfte mit seinem Neurodermitis-Medikament Dupixent und mit Grippeimpfungen haben den französischen Pharmakonzern Sanofi im ersten Quartal angetrieben. Allerdings belasteten negative Währungseffekte vor allem durch den schwachen US-Dollar und den brasilianischen Real. Sanofi erlöste knapp 8,6 Milliarden Euro, dies war im Vergleich zum Vorjahresquartal ein Minus von 4,3 Prozent, wie der Konzern am Mittwoch in Paris mitteilte. Zu konstanten Wechselkursen kam Sanofi auf einen Zuwachs von 2,4 Prozent.

28.04.2021 07:40

Im ersten Jahresviertel 2020 hatten die Franzosen zudem von Lageraufstockungen der Kunden im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie profitiert. Unter dem Strich ging der Gewinn zum Jahresstart 2021 um sieben Prozent auf knapp 1,57 Milliarden Euro zurück. Hier drückten auch Kosten für den Umbau. Der Vorstand um Konzernchef Paul Hudson bestätigte die Jahresziele, die beim bereinigten Ergebnis je Aktie (EPS) einen Zuwachs im hohen einstelligen Bereich zu konstanten Währungen vorsehen. Im ersten Quartal war diese Kennziffer währungsbereinigt um 15 Prozent angezogen, Analysten hatten mit deutlich weniger gerechnet./tav/stk

(AWP)

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EMA startet Prüfverfahren für

EMA startet Prüfverfahren für Corona-Impfstoff von Sanofi

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat ein schnelles Prüfverfahren für den Corona-Impfstoff des französischen Herstellers Sanofi Pasteur eingeleitet. Nach den bisher vorliegenden Daten aus Laborstudien und klinischen Versuchen könnte das Präparat Vidprevtyn vor einer Covid-19-Erkrankung schützen, teilte die EMA am Dienstag in Amsterdam mit. Wann das Verfahren abgeschlossen sein wird, ist unklar.

20.07.2021 17:37

Nach dem beschleunigten Rolling-Review-Verfahren bewerten die Experten die Daten bereits, bevor die Versuchsreihe abgeschlossen und ein offizieller Zulassungsantrag gestellt ist. Dieses Verfahren dauert solange, bis genug Daten für einen Antrag auf Marktzulassung in der EU vorliegen. Vidprevtyn ist ein proteinbasierter Impfstoff. Er soll den Körper in die Lage versetzen, Antistoffe gegen das Virus herzustellen.

Zur Zeit werden noch vier andere Corona-Impfstoffe geprüft. Bisher wurden vier Präparate in der EU zugelassen. Das sind die Impfstoffe von Pfizer /Biontech, Moderna , Astrazeneca und Johnson & Johnson ./ab/DP/nas

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Sanofi mit unerwartet gutem

Sanofi mit unerwartet gutem Quartal - Jahresziel angehoben

Der französische Pharmakonzern Sanofi schaut nach einem unerwartet guten Jahresviertel etwas optimistischer in die Zukunft und hebt seine Jahresziele.

29.07.2021 07:55

"Unser Tempo hat sich im zweiten Quartal beschleunigt", sagte Konzernchef Paul Hudson am Donnerstag in Paris zur Vorlage der Quartalsbilanz in Paris laut Mitteilung. Für das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis je Aktie (EPS) peilt der Vorstand nunmehr auf Basis konstanter Wechselkurse ein Plus von rund 12 Prozent an. Bislang war noch von einem Zuwachs im hohen einstelligen Prozentbereich die Rede gewesen.

Im vergangenen Quartal hatte Sanofi einmal mehr gute Geschäfte mit seinem Neurodermitis-Medikament Dupixent gemacht, auch diverse Impfungen liefen gut. Der Konzern erlöste rund 8,7 Milliarden Euro, im Vergleich zum Vorjahresquartal ein Plus von 6,5 Prozent. Bereinigte um die Folgen des starken Euro ergab sich ein Plus Zuwachs von etwas mehr als zwölf Prozent. Das um Sondereffekte bereinigte Konzernergebnis kletterte acht Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Damit schlug Sanofi bei beiden Kennziffern die Analystenerwartungen.

Unter dem Strich ging der Gewinn jedoch mit gut 1,2 Milliarden Euro um 84 Prozent zurück. Im Vorjahr hatte Sanofi aber von einem Sondereffekt im Zusammenhang mit dem Regeneron-Verkauf profitiert.

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Sanofi schnappt sich

Sanofi schnappt sich Biopharma-Spezialisten Kadmon für 1,9 Milliarden Dollar

Der französische Pharmakonzern Sanofi will den Biopharma-Spezialisten Kadmon Holdings übernehmen. Für jede Aktie sollen 9,50 US-Dollar (8 Euro) bar auf den Tisch gelegt werden, wie Sanofi am Mittwoch in Paris mitteilte. Gegenüber dem Schlusskurs vom Dienstag entspreche dies einer Prämie von knapp 80 Prozent sowie einer Gesamtbewertung von etwa 1,9 Milliarden Dollar (1,6 Mrd Euro). Die Vorstände beider Unternehmen hätten dem Deal bereits zugestimmt, hiess es. Die Transaktion soll im vierten Quartal dieses Jahres abgeschlossen sein.

08.09.2021 08:18

Sanofi will Kadmon übernehmen, um das Transplantationsgeschäft weiter zu stärken. Bei dem Deal geht es Sanofi auch um das Entzündungsmedikament Rezurock, das gegen die chronische Graft-versus-Host-Krankheit eingesetzt wird. Das auch unter dem Namen Belumosudil vermarktete Medikament solle "sofort" zum Produktportfolio hinzugefügt werden. In der Produktpipeline von Kadmon befinden sich Medikamentenkandidaten für Immun- und fibrotische Erkrankungen sowie immunonkologische Therapien.

Zuletzt hatte Sanofi verstärkt Übernahmeambitionen gezeigt und sich Anfang August den bisherigen Forschungspartner Translate Bio einverleibt. Mit dem 3,2 Milliarden Dollar schweren Zukauf sollte das mRNA-Geschäft ausgebaut werden./ngu/mne/men

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Sanofi verabschiedet sich von

Sanofi verabschiedet sich von mRNA-Impfstoff gegen Covid-19

Sanofi steigt trotz positiver erster Studienergebnisse aus der Entwicklung eines eigenen mRNA-Impfstoffs gegen Covid-19 aus. Dieser würde zu spät auf den Markt kommen, erklärte ein Sprecher des Pharmakonzerns.

28.09.2021 10:08

Sanofi werde sich daher auf seinen proteinbasierten Covid-19-Impfstoff konzentrieren. Dieses Vakzin, das Sanofi zusammen mit dem britischen Hersteller GlaxoSmithKline entwickelt, befindet sich derzeit in der entscheidenden Phase-3-Studie und könnte bis Dezember verfügbar sein. Das Entwicklungsprogramm hat das Unternehmen um eine Studie mit dem Impfstoff als Booster-Dosis erweitert, deren Ergebnisse Ende des vierten Quartals zu erwarten sind.

Mit seinem Impfstoffkandidaten, der wie die schon zugelassenen von BioNTech/Pfizer und Moderna auf der Technik der Boten-RNA (mRNA) basiert, erzielte Sanofi erste positive Zwischenergebnisse. In der Phase-1/2-Studie hätten sich bei 91 bis 100 Prozent der Probanden zwei Wochen nach der zweiten Dosis neutralisierende Antikörper gebildet.

Im Rennen um einen mRNA-Impfstoff gegen Covid-19 haben die Franzosen angesichts der starken Konkurrenz aber das Nachsehen und wollen sich nun auf die Entwicklung eines mRNA-Impfstoffs gegen Influenza konzentrieren. Die klinischen Studien dazu sollen im kommenden Jahr starten.

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Pharmakonzern Sanofi

Pharmakonzern Sanofi scheitert bei Brustkrebsstudie

Der Pharmakonzern Sanofi hat mit seinem Medikamentenkandidaten Amcenestrant gegen Brustkrebs ein wichtiges Studienziel verfehlt. Die klinische Phase-2-Studie Ameera-3 habe den primären Endpunkt eines längeren Überlebens ohne Fortschreiten der Erkrankung im Vergleich zur Hormonbehandlung nach Wahl des Arztes nicht erreicht, teilte Sanofi am Montag in Paris mit. Untersucht worden sei der selektive Östrogenrezeptor-Regulator einer bestimmten östrogen-rezeptor-positiven Brustkrebsvariante. Die Studien Ameera-5 und Ameera-6 sollen aber weiter laufen. Die Sanofi-Aktien fielen bis zum Mittag um fast vier Prozent.

14.03.2022 13:37

Am Markt seien bereits Erlöse mit dem Mittel von rund einer halben Milliarde Euro für das Jahr 2026 eingepreist gewesen, schrieb Analyst Richard Vosser von der US-Bank JPMorgan in einer ersten Reaktion. Das dürfte sich nun ändern./mis/jcf

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Sanofi schliesst

Sanofi schliesst Partnerschaft für Krebs- und Entzündungsmedikamente

Der französische Pharmakonzern Sanofi schliesst mit dem US-Biotechunternehmen IGM Biosciences einen potenziell milliardenschweren Kooperationsvertrag für Medikamente gegen Krebs und entzündliche Erkrankungen. Die beiden Unternehmen einigten sich darauf, gemeinsam Antikörper für jeweils drei Zielstrukturen bei Krebs sowie bei Immun- und entzündlichen Erkrankungen zu entwickeln und zu vermarkten, wie Sanofi am Dienstag mitteilte. Die betreffenden Antikörper unterscheiden sich den Angaben zufolge von konventionellen Antikörpern dadurch, dass sie eine grössere Anzahl von Bindungsstellen besitzen, mit der sie an ihre Ziele andocken können.

29.03.2022 08:46

Im Zuge der Vereinbarung erhält IGM eine Vorauszahlung von 150 Millionen US-Dollar. Je nach Erfolg der Entwicklungen und bei einer möglichen Vermarktung könnten es insgesamt mehr als sechs Milliarden Dollar werden. Zudem ist Sanofi daran interessiert, Anteile an IGM für bis zu 100 Millionen Dollar zu erwerben. Das an der Nasdaq gehandelte US-Unternehmen bringt es per Schlusskurs vom Montag auf eine Marktkapitalisierung von knapp 500 Millionen Dollar./mis/tav/zb

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Sanofi mit überraschend

Sanofi mit überraschend starkem Jahresauftakt

Der Pharmakonzern Sanofi ist überraschend stark in das Jahr gestartet.

28.04.2022 07:39

Die Franzosen profitierten im vergangenen Quartal einmal mehr von guten Geschäften mit dem Neurodermitis- und Asthma-Medikament Dupixent. Aber auch das Geschäft mit verschreibungsfreien Medikamenten florierte. Konzernweit legte der Erlös von Januar bis März im Vergleich zum Vorjahr um knapp 13 Prozent auf rund 9,7 Milliarden Euro zu, wie Sanofi am Donnerstag in Paris mitteilte.

Konzernchef Paul Hudson sieht Sanofi der Mitteilung zufolge damit "trotz eines herausfordernden Umfelds" auf dem Weg zu den Jahreszielen. Auch beim Ergebnis schnitt der Konzern in ersten Quartal besser ab als von Analysten im Mittel erwartet: Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis verbesserte sich um 16 Prozent auf 3,07 Milliarden Euro. Unter dem Strich kletterte der Gewinn um 28 Prozent auf rund 2 Milliarden Euro.

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