Siemens AG (723610)

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aebi89
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Siemens AG (723610)

Tag auch zusammen,

Mal eine kurze Analyse von Siemens AG, habe kein Posting in der Vergangenheit gefunden.

Monatliche Aussichten:

Sehen eigentlich vielversprechend aus, haben viel Platz gegen oben.

Wöchentliche Aussichten:

Kurse befinden sich in einer starken Konsolidierung. Sollte der Kurs oben ausbrechen, sehe ich weitere Käufer.

Täglicher Chart:

Man sieht schön, dass sich der Chart am 100GD orientiert. Zusätzlich sehe ich ein aufsteigendes Dreieck. Luft wird eng oben, ein Ausbruch sollte bald stattfinden. Wink

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yzf
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Siemens AG (723610)

könntest du noch einen Korruptionschart zu Siemens rein stellen?

Ist bei dieser Firma zwingend notwendig...

LolLolLolLolLol

Geht mit Gott, aber geht!

albru
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Stägeli uf, stägeli ab

Der Kursverlauf der Siemens Aktie gleicht einem Sägezahn. Wenn es so weiter geht dann sind noch einige Minus Prozente drin bis zum nächsten Anstieg. Es braucht dazu aber wirklich gute Positiv Meldungen. Die letzte Pos Meldung von Ende Juli ist schon etwas verpufft.

Carpe Diem
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Siemens AG (723610)

Zu Siemens wird kaum gepostet - woran liegst? Der Titel scheint momentan attraktiv bewertet. Erachtet ihr einen Einstieg generell und zum jetztigen Zeitpunkt als sinnvoll? Oder ist die heimische ABB zu bevorzugen?

Zyndicate
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Rund 7000 Siemens-Jobs vor dem Aus
 

Nach den Beratungen mit Arbeitnehmervertretern informiert der Elektrokonzern Siemens am Freitag über die Auswirkungen des radikalen Konzernumbaus. Weltweit dürften 7000 Jobs wegfallen.

Bereits am Vortag waren erste Zahlen durchgesickert: Weltweit rund 7000 Jobs dürften der Neuausrichtung zum Opfer fallen, davon etwa 3000 in Deutschland, wie aus informierten Kreisen verlautete. Siemens hatte sich zunächst nicht dazu äussern wollen. Betriebsbedingte Kündigungen sind bei dem Konzern wegen einer geltenden Beschäftigungssicherung ausgeschlossen.

Siemens-Chef Joe Kaeser will den Elektrokonzern mit dem Umbau auf Trab bringen und kundennäher machen. Dafür hat er die Sektoreneinteilung des Geschäfts abgeschafft und die Zahl der Divisionen von 16 auf neun gekappt. Zu dem Umbau gehört auch die Verselbstständigung der Medizintechnik und der Verkauf von Randaktivitäten wie der Hörgerätesparte.

Geschäftlich lief es für den Elektroriesen zuletzt nicht rund: Für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres (30. September) hatte Kaeser einen Gewinneinbruch vorlegen müssen. Grund dafür waren unter anderem Zinseffekte. Siemens kämpft aber auch mit Problemen im wichtigen Energiegeschäft.

Die IG Metall hatte die Stellenabbau-Pläne zunächst nicht kommentiert. Arbeitnehmervertreter sehen die Einschnitte aber schon lange kritisch. "Ich habe es satt, dass immer wieder Personalabbau als alternativlose Lösung propagiert wird", sagte die Gesamtbetriebsratsvorsitzende Birgit Steinborn.

(AWP)

 

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Zyndicate
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Gewerkschaft fürchtet noch grösseren Stellenabbau bei Siemens

09.06.2015 11:42

(Ausführliche Fassung)

BERLIN (awp international) - Der geplante Siemens -Stellenabbau könnte Berlin nach Gewerkschaftsangaben bundesweit am stärksten treffen. Bis zu 1500 der 12 000 Arbeitsplätze seien gefährdet, wie die IG Metall am Dienstag mitteilte. Zuletzt war sie von 800 ausgegangen. Im Stadtteil Siemensstadt protestierten nach Veranstalterangaben 1500 Beschäftigte gegen die Kürzungspläne des Vorstands. Zudem war im Gasturbinenwerk in Moabit eine Betriebsversammlung geplant.

Auf Transparenten der Beschäftigten hiess es "Wir lassen uns nicht vertreiben", "Margenwahn stoppen" und "Seid schlau: Lasst und unseren Turbinenbau." Die Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats, Birgit Steinborn, rief der Belegschaft in Siemensstadt zu: "Wir brauchen Innovation und Motivation statt Kosteneinsparungen und Personalabbau. Darum werden wir kämpfen wie die Bären." Siemens sei kein Sanierungsfall, sondern mache solide Gewinne.

Vorstandschef Joe Kaeser hält einen Stellenabbau jedoch für unvermeidlich, wie er der Deutschen Presse-Agentur sagte. Er reagiert damit auf Probleme im Stromerzeugungsgeschäft und Ertragsschwäche in einigen Einheiten. Wie viele Stellen an den einzelnen Standorten wegfallen sollen, hat die Zentrale noch nicht mitgeteilt. Wie in Berlin gingen am Dienstag Beschäftigte an zahlreichen deutschen Standorten auf die Strasse.

In Berlin sollen laut IG Metall 800 Arbeitsplätze im Gasturbinenwerk wegfallen. Zudem stünden 600 Arbeitsplätze im Schaltwerk auf dem Prüfstand sowie kleinere Zahlen in anderen Bereichen. "Das geht auf 1500 oder mehr am Ende raus", summierte Olaf Bolduan, der Sprecher der Berliner Siemens-Betriebsräte und Aufsichtsratsmitglied der Siemens AG.

Die Arbeitnehmerseite forderte eine "Phase des Nachdenkens" über eine Deutschland- und Berlin-Strategie für Siemens. Sie verwies auf den Rekordauftrag aus Ägypten. Siemens baut dort neue Gas- und Windkraftwerke im Wert von rund acht Milliarden Euro, wie vor wenigen Tagen bekanntgegeben wurde. "Das ist doch gewonnene Zeit", sagte Bolduan.

Der Berliner Wirtschaftsstaatssekretär Boris Velter sagte den Beschäftigten zu, auch der Senat werde um ihre Arbeitsplätze kämpfen. "Es geht hier nicht um ein paar Industrie-Arbeitsplätze, nicht nur um Siemens - es geht um Berlin." In Berlin wurde Siemens gegründet, es ist der grösste Produktionsstandort des Konzerns./bf/DP/das

(AWP)

 

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Siemens fährt überraschend viel Gewinn ein - Prognose hochgeschraubt
31.01.2017 21:21

(Ausführliche Fassung)

MÜNCHEN (awp international) - Der Elektrokonzern Siemens hat zu Beginn des neuen Geschäftsjahres auch dank Sondereffekten überraschend viel Gewinn eingefahren und erhöht seine Gewinnprognose kräftig. Auf Jahressicht soll je Aktie nun ein Gewinn von 7,20 Euro bis 7,70 herauskommen, wie das Unternehmen am Dienstagabend mitteilte. Vorher hatten lediglich 6,80 Euro bis 7,20 Euro im Plan gestanden. Nun strebt das Dax -Unternehmen damit einen Überschuss von bis zu 6,55 Milliarden Euro an. Das wäre gut ein Sechstel mehr als ein Jahr zuvor.

Im operativen Geschäft war das Ergebnis des Industriegeschäfts im ersten Geschäftsquartal begünstigt von einem Portfoliogewinn um 26 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro gestiegen, die vielbeachtete entsprechende Marge kletterte auf 13 Prozent. Auch hier ist Siemens-Chef Joe Kaeser nun optimistischer: Im gesamten Jahr soll mit 11 bis 12 Prozent rund ein halber Prozentpunkt mehr übrig bleiben als bisher angepeilt. Unter dem Strich wuchs der Überschuss um ein Viertel auf 1,9 Milliarden Euro. Mit den Zahlen schlug Siemens die Erwartungen von Experten deutlich, die Aktie gewann nachbörslich auf Tradegate rund zwei Prozent.

SONDEREFFEKTE BEGÜNSTIGEN ERGEBNIS

Insbesondere kamen dem Unternehmen auch Sondereffekte zugute. In der Sparte mit Industriesoftware (Digital Factory) sorgte das Einbringen von Anteilen in ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem französischen Autozulieferer Valeo für 172 Millionen Euro Sondergewinn. In dem Geschäft will Siemens zusammen mit den Franzosen Antriebe für Elektrofahrzeuge entwickeln. Zudem spielten Kaeser und seinem Finanzchef Ralf Thomas in den zentral gesteuerten Portfolioaktivitäten - wie der Verwaltung von Immobilien und Konzernverpflichtungen - Zinseffekte in die Hände. In dem Bereich fiel ein Gewinn von 0,4 Milliarden Euro an. Allerdings dürften die Ergebnisse hier auch künftig spürbar schwanken, hiess es.

Gut lief es weiter in der Medizintechniksparte, die der Konzern "unter dem Dach von Siemens" an die Börse bringen will. Die Umsatzrendite der "Healthineers" getauften Geschäftseinheit stieg deutlich - seit geraumer Zeit macht Siemens mit medizinischen Geräten wie Tomographen gute Geschäfte.

KONZERNUMSATZ UND AUFTRÄGE UNTER ERWARTUNGEN

Bei Umsatz und Auftragseingang schnitten die Münchener allerdings schwächer ab als gedacht. Der Erlös stieg um ein Prozent auf 19,1 Milliarden Euro, ohne Wechselkurseffekte und Zu- wie Verkäufe gerechnet wäre er um 3 Prozent geklettert. Der Auftragseingang ging um 14 Prozent auf 19,6 Milliarden Euro zurück. Hier fehlten die grossen Kraftwerksaufträge aus Ägypten aus dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Allerdings sorgte die Abarbeitung der Grossaufträge für Umsatzzuwachs in der Energieerzeugung. Auch die Windkraftsparte konnte mit einem deutlichen Plus bei den Erlösen aufwarten, insbesondere wegen guter Geschäfte mit Windparks auf hoher See in Europa. In der Problemsparte mit grossen Antrieben gingen die Erlöse und Aufträge weiter zurück, weil die rohstoffnahen Branchen sich mit Investitionen nach wie vor zurückhalten.

VORSICHT BLEIBT

Auch insgesamt bleibt Kaeser beim Umsatz vorsichtig beim Blick nach vorn. Es gebe weiter Gegenwind für das Wirtschaftswachstum und das Investitionsklima. Die Erlöse sollen im Gesamtjahr aus eigener Kraft weiter nur gering zulegen.

Auf der Hauptversammlung an diesem Mittwoch dürfte der Gewinnschub zum Jahresstart für gute Stimmung bei den Aktionären sorgen. Aller Voraussicht nach wird Siemens-Aufsichtsratschef Gerhard Cromme dabei auch Jim Hagemann Snabe zu seinem Nachfolger küren. Der ehemalige SAP-Co-Chef ist bereits seit gut drei Jahren Mitglied des Siemens-Kontrollgremiums./men/csc/he

(AWP)

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Siemens-Medizinsparte ergattert Milliardenauftrag in den USA
29.03.2017 06:33

VIRGINIA (awp international) - Der Elektrokonzern Siemens hat für seine Gesundheitssparte in den USA einen Milliarden-Auftrag von der Regierung an Land gezogen. Das US-Verteidigungsministerium habe mit Siemens Medical Solutions einen über fünf Jahre laufenden und bis zu 4,1 Milliarden US-Dollar schweren Vertrag geschlossen, teilte das Ministerium am Dienstag in Virginia mit. Demnach sollen die Land-, Luft, Seestreit- und zivilen US-Kräfte von Siemens mit radiologischen Systemen, passendem Zubehör und den dazugehörigen Schulungen versorgt werden./stb

(AWP)

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alpenland
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Siemens feiert grossen Kraftwerksauftrag, Mainfirst 130€ outperf
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Siemens verdient trotz mauem

Siemens verdient trotz mauem Kraftwerksgeschäft mehr

(Ausführliche Fassung) - Die schwächelnde Kraftwerkssparte hat die Ergebnisse des Elektrokonzern Siemens im zweiten Quartal erneut belastet. Eine starke Entwicklung bei den digitalen Geschäften sowie der Bahnsparte konnte die Rückgänge nicht vollständig ausgleichen. Unter dem Strich verdiente Siemens jedoch deutlich mehr - auch dank eines Buchwerteffektes. Die Gewinnprognose erhöhte der Konzern.

09.05.2018 07:57

Der Gewinn des Industriegeschäfts sank in den Monaten Januar bis März um 8 Prozent auf knapp 2,3 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Darin enthalten sind auch höhere Kosten für den Personalabbau. Der Umsatz stagnierte bei 20,1 Milliarden Euro. Der Auftragseingang sank leicht um 2 Prozent auf 22,3 Milliarden Euro. Dabei schlug Siemens ein starker Gegenwind durch Währungseffekte entgegen. Dennoch schnitt Siemens besser ab als von Analysten erwartet.

Dabei konnte Siemens vor allem bei seinen Digitalgeschäften glänzen. Die Sparte steigerte Umsätze und Ergebnisse im zweistelligen Prozentbereich. Die Umsätze erhöhten sich um ein Fünftel auf knapp 3,3 Milliarden Euro, die Ergebnisse um 40 Prozent 682 Millionen Euro. Ebenfalls positiv entwickelte sich die Bahnsparte, die vor dem Zusammenschluss mit dem französischen Konkurrenten Alstom steht und Umsatz und Ergebnis ebenfalls massgeblich verbessern konnte.

Dagegen zeichnet sich im Kraftwerksgeschäft weiterhin keine Entspannung ab. Umsatz, Auftragseingang und Ergebnis brachen im zweistelligen Prozentbereich ein. Siemens will mit Einsparungen dagegen steuern und 6100 Stellen abbauen, davon die Hälfte in Deutschland. Erst am Vortag hatte sich der Konzern mit der Gewerkschaft IG Metall auf einen Sanierungsplan geeinigt, der Werksschliessungen in Deutschland weitgehend vermeiden soll. Siemens erwartet in der Sparte bis zum Ende des Geschäftsjahres beträchtliche Kosten für den Personalabbau, hiess es aus München.

Beim Gewinn nach Steuern konnte Siemens im zweiten Quartal deutlich zulegen. Dabei profitierte der Konzern auch von einem Buchwerteffekt. So brachte Siemens seine Anteile an dem IT-Unternehmen Atos in den Siemens Pensionsfonds ein und erzielte dadurch einen Gewinn von 900 Millionen Euro. Das Ergebnis nach Steuern stieg daher von knapp 1,5 Milliarden auf 2 Milliarden Euro.

Für das Jahresergebnis zeigte sich Siemens optimistischer und erhöhte seine Prognose für das Ergebnis je Aktie. So erwartet der Konzern nun für das am 30. September endende Geschäftsjahr 2017/18 bereinigt 7,70 Euro bis 8,00 Euro, nach zuvor 7,20 bis 7,70 Euro. Die Ergebnismarge im industriellen Geschäft soll weiterhin bei 11 bis 12 Prozent liegen, nach 11,1 Prozent im Vorjahr. Die Ergebnisprognosen sind dabei um Kosten für den geplanten Personalabbau bereinigt. Der Umsatz soll bereinigt um Währungseffekte und Portfolioveränderungen leicht steigen./nas/kro/fba

(AWP)

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Siemens Healthineers

Siemens Healthineers verzeichnet im dritten Quartal weniger Gewinn

Der Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers hat im dritten Quartal (per Ende Juni) weniger verdient als im Vorjahr. Negative Währungseffekte, Anlaufkosten für das Diagnostiksystem Atellica sowie Aufwendungen für einen kürzlich an Land gezogenen Automatisierungsauftrag lasteten auf dem Ergebnis. Nach Steuern sank der Gewinn daher im Jahresvergleich um 10 Prozent auf 293 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Montag in Erlangen mitteilte. Bereinigt um Sondereffekte sank der Gewinn um 7 Prozent auf 334 Millionen Euro. Der Umsatz stagnierte wegen negativer Währungseffekte bei 3,3 Milliarden Euro, auf vergleichbarer Basis erzielte Siemens Healthineers ein Plus von 5 Prozent.

30.07.2018 07:22

Die Jahresprognose für das bis 30. September laufende Geschäftsjahr bekräftigte die Siemens-Tochter, die im März an die Börse gegangen und vor Kurzem in den Technologiewerteindex TecDax aufgenommen worden war. Der Umsatz soll auf vergleichbarer Basis um drei bis vier Prozent wachsen, die bereinigte Ergebnismarge zwischen 17 und 18 Prozent liegen. Im dritten Quartal betrug sie 16 Prozent./nas/jha/

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Siemens verdient operativ

Siemens verdient operativ mehr und blickt auf volle Auftragsbücher

(Ausführliche Fassung) - Der Elektrokonzern Siemens hat im dritten Quartal operativ mehr verdient. Das Ergebnis der industriellen Geschäfte stieg in den Monaten April bis Ende Juni im Vergleich zum Vorjahr um 2 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in München mitteilte. Gedämpft wurde die Entwicklung von einem anhaltenden Gewinnrückgang im Kraftwerksgeschäft. Treiber bleibt hingegen die Digitalisierung.

02.08.2018 07:52

Unter dem Strich verdiente Siemens hingegen mit 1,2 Milliarden Euro 14 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Höhere Steuern sowie Kosten für den Personalabbau bei den Töchtern Siemens Gamesa und Siemens Healthineers waren unter anderem die Gründe dafür. Analysten hatten mit einem stärkeren Rückgang gerechnet. Vorbörslich stand die Aktie dennoch leicht unter Druck.

Der starke Euro bremste das Wachstum und belastete Auftragseingang und Umsatz. Der Umsatz sank daher um 4 Prozent auf 20,5 Milliarden Euro, vergleichbar lag er auf Vorjahresniveau. Hier machten sich vor allem die Erlösrückgänge in der Kraftwerkssparte sowie bei der Windanlagentochter Siemens Gamesa, die unter einem anhaltenden Preisdruck leidet, bemerkbar.

Dagegen kann Siemens auf volle Auftragsbücher blicken: Die Auftragseingänge stiegen um 16 Prozent auf 22,8 Milliarden Euro, was etwas mehr war, als Analysten geschätzt hatten. Dabei konnte die schwächelnde Kraftwerkssparte den Abwärtstrend stoppen und erstmals seit längerer Zeit wieder mehr Aufträge an Land ziehen.

Die Prognose für das am 30. September endende Geschäftsjahr bekräftigte Siemens. So erwartet der Konzern bereinigt einen Gewinn je Aktie von 7,70 bis 8,00 Euro. Die Ergebnismarge im industriellen Geschäft soll weiter bei 11 bis 12 Prozent liegen, nach 11,1 Prozent im Vorjahr. Die Ergebnisprognosen sind dabei um Kosten für den geplanten Personalabbau bereinigt. Der Umsatz soll bereinigt um Währungseffekte und Zu- und Verkäufe leicht steigen.

Für das vierte Quartal erwartet Finanzvorstand Ralf Thomas höhere Kosten - unter anderem für die laufende Abspaltung des Zuggeschäfts, das mit der französischen Alstom zusammengelegt werden soll. Weiter geht der Manager von höheren Restrukturierungskosten aus. Siemens hatte für die schwächelnde Sparte einen Abbau von 6100 Stellen angekündigt und erwartet früheren Aussagen zufolge bis zum Ende des Geschäftsjahres beträchtliche Kosten dafür.

Bereits am Vorabend hatte der Konzern seine neue Strategie vorgelegt, mit der Siemens das Wachstum mittelfristig beschleunigen will. Das Unternehmen will Sparten zusammenlegen und sich künftig auf drei operative Bereiche konzentrieren. Den einzelnen Geschäften soll deutlich mehr unternehmerische Freiheit unter der Marke Siemens gegeben werden. Zudem setzte der Konzern den neuen Bereichen ehrgeizige Margenziele. In den drei neuen Sparten Gas & Power, Smart Infrastructure sowie Digital Industries sollen die bisherigen Bereiche Gebäudetechnik, Energiemanagement, das Kraftwerksgeschäft, grosse Teile des Bereichs Prozessindustrie und Antriebe sowie die Digitale Fabrik aufgehen.

Durch den Umbau ändern sich auch die Zuständigkeiten im Vorstand. Der bisherige Forschungsvorstand Roland Busch übernimmt künftig die Funktion eines Chief Operating Officers und zeichnet für Siemens Alstom verantwortlich. Die drei Chefs der neuen Sparten - Lisa Davies (Gas & Power), Cedrik Neike (Smart Infrastructure) sowie Klaus Helmrich (Digial Industries) sollen unverändert Mitglieder des Konzernvorstandes bleiben. Dabei hat der Siemens-Aufsichtsrat seine Absicht erklärt, den Vertrag mit Davis zu verlängern, der bis Ende Juli 2019 läuft. Entschieden wird darüber in der nächsten Sitzung im Herbst. Die Zuständigkeiten von Chef Joe Kaeser, Finanzvorstand Thomas sowie Michael Sen (Siemens Gamesa, Healthineers) bleiben unverändert./nas/zb/jha/

(AWP)

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