Siemens AG (723610)

3 Kommentare / 0 neu
07.08.2010 14:36
#1
Bild des Benutzers aebi89
Offline
Kommentare: 1
Siemens AG (723610)

Tag auch zusammen,

Mal eine kurze Analyse von Siemens AG, habe kein Posting in der Vergangenheit gefunden.

Monatliche Aussichten:

Sehen eigentlich vielversprechend aus, haben viel Platz gegen oben.

Wöchentliche Aussichten:

Kurse befinden sich in einer starken Konsolidierung. Sollte der Kurs oben ausbrechen, sehe ich weitere Käufer.

Täglicher Chart:

Man sieht schön, dass sich der Chart am 100GD orientiert. Zusätzlich sehe ich ein aufsteigendes Dreieck. Luft wird eng oben, ein Ausbruch sollte bald stattfinden. Wink

AnhangGröße
Image icon siemens_ag_na_107.png50.18 KB
Aufklappen

Technische Analyse, ein "Muss" für jeden Börsianer. ===> http://www.aktienboard.com

09.06.2015 13:01
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 9551

Gewerkschaft fürchtet noch grösseren Stellenabbau bei Siemens

09.06.2015 11:42

(Ausführliche Fassung)

BERLIN (awp international) - Der geplante Siemens -Stellenabbau könnte Berlin nach Gewerkschaftsangaben bundesweit am stärksten treffen. Bis zu 1500 der 12 000 Arbeitsplätze seien gefährdet, wie die IG Metall am Dienstag mitteilte. Zuletzt war sie von 800 ausgegangen. Im Stadtteil Siemensstadt protestierten nach Veranstalterangaben 1500 Beschäftigte gegen die Kürzungspläne des Vorstands. Zudem war im Gasturbinenwerk in Moabit eine Betriebsversammlung geplant.

Auf Transparenten der Beschäftigten hiess es "Wir lassen uns nicht vertreiben", "Margenwahn stoppen" und "Seid schlau: Lasst und unseren Turbinenbau." Die Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats, Birgit Steinborn, rief der Belegschaft in Siemensstadt zu: "Wir brauchen Innovation und Motivation statt Kosteneinsparungen und Personalabbau. Darum werden wir kämpfen wie die Bären." Siemens sei kein Sanierungsfall, sondern mache solide Gewinne.

Vorstandschef Joe Kaeser hält einen Stellenabbau jedoch für unvermeidlich, wie er der Deutschen Presse-Agentur sagte. Er reagiert damit auf Probleme im Stromerzeugungsgeschäft und Ertragsschwäche in einigen Einheiten. Wie viele Stellen an den einzelnen Standorten wegfallen sollen, hat die Zentrale noch nicht mitgeteilt. Wie in Berlin gingen am Dienstag Beschäftigte an zahlreichen deutschen Standorten auf die Strasse.

In Berlin sollen laut IG Metall 800 Arbeitsplätze im Gasturbinenwerk wegfallen. Zudem stünden 600 Arbeitsplätze im Schaltwerk auf dem Prüfstand sowie kleinere Zahlen in anderen Bereichen. "Das geht auf 1500 oder mehr am Ende raus", summierte Olaf Bolduan, der Sprecher der Berliner Siemens-Betriebsräte und Aufsichtsratsmitglied der Siemens AG.

Die Arbeitnehmerseite forderte eine "Phase des Nachdenkens" über eine Deutschland- und Berlin-Strategie für Siemens. Sie verwies auf den Rekordauftrag aus Ägypten. Siemens baut dort neue Gas- und Windkraftwerke im Wert von rund acht Milliarden Euro, wie vor wenigen Tagen bekanntgegeben wurde. "Das ist doch gewonnene Zeit", sagte Bolduan.

Der Berliner Wirtschaftsstaatssekretär Boris Velter sagte den Beschäftigten zu, auch der Senat werde um ihre Arbeitsplätze kämpfen. "Es geht hier nicht um ein paar Industrie-Arbeitsplätze, nicht nur um Siemens - es geht um Berlin." In Berlin wurde Siemens gegründet, es ist der grösste Produktionsstandort des Konzerns./bf/DP/das

(AWP)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

06.02.2015 08:24
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 9551

Rund 7000 Siemens-Jobs vor dem Aus
 

Nach den Beratungen mit Arbeitnehmervertretern informiert der Elektrokonzern Siemens am Freitag über die Auswirkungen des radikalen Konzernumbaus. Weltweit dürften 7000 Jobs wegfallen.

Bereits am Vortag waren erste Zahlen durchgesickert: Weltweit rund 7000 Jobs dürften der Neuausrichtung zum Opfer fallen, davon etwa 3000 in Deutschland, wie aus informierten Kreisen verlautete. Siemens hatte sich zunächst nicht dazu äussern wollen. Betriebsbedingte Kündigungen sind bei dem Konzern wegen einer geltenden Beschäftigungssicherung ausgeschlossen.

Siemens-Chef Joe Kaeser will den Elektrokonzern mit dem Umbau auf Trab bringen und kundennäher machen. Dafür hat er die Sektoreneinteilung des Geschäfts abgeschafft und die Zahl der Divisionen von 16 auf neun gekappt. Zu dem Umbau gehört auch die Verselbstständigung der Medizintechnik und der Verkauf von Randaktivitäten wie der Hörgerätesparte.

Geschäftlich lief es für den Elektroriesen zuletzt nicht rund: Für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres (30. September) hatte Kaeser einen Gewinneinbruch vorlegen müssen. Grund dafür waren unter anderem Zinseffekte. Siemens kämpft aber auch mit Problemen im wichtigen Energiegeschäft.

Die IG Metall hatte die Stellenabbau-Pläne zunächst nicht kommentiert. Arbeitnehmervertreter sehen die Einschnitte aber schon lange kritisch. "Ich habe es satt, dass immer wieder Personalabbau als alternativlose Lösung propagiert wird", sagte die Gesamtbetriebsratsvorsitzende Birgit Steinborn.

(AWP)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!