Tesla Motors

116 Kommentare / 0 neu
01.02.2010 13:34
#1
Bild des Benutzers N2O
N2O
Offline
Kommentare: 271
Tesla Motors

so, habe einen interessanten artikel gelesen

http://www.pr-inside.com/de/tesla-reicht-antrag-auf-b-rsenzulassung-ein-...

die auto's sind heiss! so ein wagen würde mir viel mehr spass machen als ein porsche etc...

nungut, das tut nichts zur sache, doch wollte ich eure meinungen und spekulationen hören. was hält einem davon ab zu investieren, bzw. warum investiert man in dieses produkt. wann ist der richtige zeitpunkt zum einsteigen etc...

thanks

Aufklappen
27.10.2016 08:28
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Tesla überrascht mit Quartalsgewinn - Aktie steigt deutlich

Der chronisch defizitäre Elektroautobauer Tesla hat im dritten Quartal überraschend schwarze Zahlen geschrieben. Die Anleger applaudieren.

Das Unternehmen des schillernden Tech-Milliardärs Elon Musk verdiente unter dem Strich 21,9 Millionen Dollar (20,0 Mio Euro), wie es am Mittwoch nach US-Börsenschluss mitteilte. Im Vorjahreszeitraum war noch ein Verlust von 293,2 Millionen Dollar angefallen. Es war erst der zweite Quartalsgewinn seit dem Börsengang 2010. Auch das Schlussquartal soll mit einem Überschuss beendet werden.

Die Erlöse kletterten im dritten Quartal um 145 Prozent auf 2,3 Milliarden Dollar. Analysten hatten mit schlechteren Zahlen gerechnet - die Tesla-Aktie stieg nachbörslich zunächst um mehr als sechs Prozent. Tesla bekräftigte zudem das Ziel, in der zweiten Jahreshälfte 50 000 Fahrzeuge auszuliefern. Im vierten Quartal sollen trotz Winterwetters und Feriensaison etwas mehr als 25 000 Wagen an die Kundschaft gebracht werden.

Auslieferung steigt kräftig

Im dritten Quartal lieferte Tesla 24 821 Fahrzeuge aus - mehr als doppelt soviele wie im Vorjahreszeitraum. Der mit Abstand grösste Teil davon entfällt nach wie vor auf die batteriebetriebene Luxus-Limousine "Model S", doch mit 8774 Auslieferungen kommt langsam auch der Vertrieb des seit rund einem Jahr verkauften Elektro-SUV "Model X" richtig in Gang.

Teslas grosse Zukunftswette ist jedoch - neben einer gigantischen Batteriefabrik aus der künftig mal die Akkus für die E-Autos kommen sollen - das "Model 3". Ein Mittelklasseauto, das in der zweiten Jahreshälfte 2017 auf den Markt kommen soll.

Dieses erste Angebot für den Massenmarkt aus dem Hause Tesla hat in den vergangenen Monaten einen regelrechten Hype verursacht - es sind bereits Hunderttausende Vorbestellungen eingegangen. Damit ist allerdings auch der Druck hoch, die ambitionierten Lieferversprechen zu erfüllen; zumal das der Musk-Firma in der Vergangenheit nicht immer gelungen ist. "Wir bleiben im Plan, was Timing, Volumen, Fahrzeugeigenschaften, Preissetzung und angestrebte Gewinnspannen angeht", verkündete Tesla nun.

Um seine ehrgeizigen Pläne einhalten zu können, muss Musk die Tesla-Produktion massiv ausweiten. Im dritten Quartal wurden 25 185 Autos gefertigt, das waren 37 Prozent mehr als im Vorquartal und 92 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das beeindruckende Wachstum ist aber auch nötig, denn Musk hat sich vorgenommen, mit Tesla schon 2018 über 500 000 Elektroautos pro Jahr zu produzieren. 2020 soll die Millionenmarke geknackt werden. Im vergangenen Jahr lieferte Tesla erst gut 50 000 Wagen aus.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

03.10.2016 08:32
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Tesla liefert deutlich mehr Fahrzeuge aus

Der Elektroauto-Hersteller Tesla hat im Sommer nach einem Ausbau der Produktion deutlich mehr Fahrzeuge ausgeliefert.

Insgesamt verliessen 24'500 Autos die Werke. Das ist nach Unternehmensangaben vom Sonntag ein Anstieg um 70 Prozent. Damit kommt der Autohersteller seinem Ziel von 50'000 Fahrzeugen in der zweiten Jahreshälfte näher. Die Geschäftszahlen für das Sommerquartal will der Konzern im November vorlegen.

Zuletzt hatte Tesla mit Problemen bei der Produktion zu kämpfen, in den ersten beiden Quartalen wurden jeweils weniger Fahrzeuge an die Kunden ausgeliefert als geplant.

Tesla-Chef Elon Musk hat seinem Unternehmen einen ambitionierten Plan vorgegeben. Binnen drei Jahren soll die Produktion von Elektroautos verzehnfacht werden. Erst kürzlich legte Musk den Grundstein für eine fünf Milliarden Dollar teure Batteriefabrik im Bundesstaat Nevada.

Zugleich treibt er mit dem Übernahmeangebot für den Solaranlagen-Hersteller SolarCity seine Pläne voran, umwelt- und energiebewussten Konsumenten künftig verschiedenste Produkte unter einer Marke anzubieten.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

21.09.2016 13:12
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Vater von getötetem chinesischem Autofahrer verklagt Tesla
21.09.2016 12:07

Peking (awp/sda/afp) - Nach einem tödlichen Unfall mit einem Tesla in China verklagt der Vater des Unfallopfers den US-Autobauer. Die Hinterbliebenen seien überzeugt, dass bei der tödlichen Fahrt im Januar der Autopilot des Tesla Model S eingeschaltet gewesen sei.

Das Unternehmen habe die Fähigkeiten des Systems übertrieben dargestellt, sagte die Anwältin der Familie der Nachrichtenagentur AFP. Der 23-jährige war im Januar gestorben, nachdem sein Tesla Model S auf einer Autobahn in der Provinz Hebei in ein Fahrzeug der Strassenreinigung gekracht war.

Der Vater des Opfers fordert laut der Anwältin, dass Tesla seine Werbung für das Autopilotsystem ändert. Der Begriff "automatisches Fahren" solle nicht mehr verwendet werden. Ausserdem will der Vater demnach eine öffentliche Entschuldigung des Unternehmens wegen irreführender Werbung erreichen und 10'000 Yuan (umgerechnet 1'470 CHF) Schmerzensgeld erhalten.

Tesla habe ihrem Mandanten für ein Gespräch über Aussöhnungsmöglichkeiten kontaktiert, aber bisher keine konkrete Lösung vorgelegt", sagte die Anwältin. Die Werbung für das Autopilotsystem sei inzwischen verändert worden, der Begriff "automatisches Fahren" werde aber von manchen Mitarbeitern und in Broschüren weiterhin verwendet. Tesla wollte sich am Mittwoch zum Fall nicht äussern.

Inzwischen steht das Autopilotsystem von Tesla wegen eines anderen Unfalls in der Kritik. Im Mai war ein Mann gestorben, als sein Model S im US-Bundesstaat Florida mit einem Lastwagen kollidierte. Der Autopilot war eingeschaltet und die Bremsfunktion wurde nicht ausgelöst. Tesla äusserte später die Vermutung, dass die Fahrzeugsensoren den weissen Camion nicht vom taghellen Himmel unterscheiden konnten.

Die Autopilotfunktionen erlauben es Tesla-Autos, selbstständig die Spur zu wechseln, zu beschleunigen und zu bremsen. Der Fahrer kann allerdings die Kontrolle stets übernehmen. Anfang vergangener Woche stellte Tesla ein Update vor, dass dafür sorgen soll, dass das Autopilotsystem Hindernisse besser erkennen kann.

mk

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

12.09.2016 08:29
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Tesla macht Radar wichtiger für 'Autopilot'-Funktion
12.09.2016 08:07

PALO ALTO (awp international) - Tesla hat rund vier Monate nach dem ersten tödlichen Unfall mit seinem Fahrassistenz-System "Autopilot" eine neue Version der Software mit tiefgreifenden Änderungen angekündigt. Zum einen werde sich die Technik stärker auf Radar statt Kameras verlassen, erklärte der Elektroauto-Anbieter in einem Blogeintrag am späten Sonntag. Zum anderen sollen die Fahrer deutlicher gedrängt werden, die Hände auch bei eingeschaltetem System am Lenkrad zu lassen. Nach mehrfacher automatischer Aufforderung dazu schaltet sich "Autopilot" ab und kann erst wieder aktiviert werden, wenn das Fahrzeug zwischenzeitlich geparkt wurde.

Bei dem Todescrash in Florida im Mai war ein Tesla unter einen Lastwagen-Anhänger gerast, der die Strasse überquerte. Nach damaligen Angaben von Tesla könnte das System die weisse Seitenwand des Anhängers für ein hochhängendes Autobahnschild gehalten haben. Die US-Verkehrsaufsicht ermittelt in dem Fall, der auch Kritik ausgelöst hatte, Tesla könnte voreilig mit unausgereifter Technologie auf den Markt gegangen sein.

Ursprünglich sei Radar zu "Autopilot" nur als Zusatz zur Erkennung der Umgebung per Kameras hinzugefügt worden, schrieb Tesla-Chef Elon Musk in dem Blogeintrag. Inzwischen glaube Tesla, dass der Radar der zentrale Sensor des Systems sein könne. Zugleich schränkte Musk ein, dass Objekte aus Metall bei Radar-Sensoren zu Fehlalarmen führen könnten. Etwa könne eine weggeworfene Getränkedose, die mit dem Boden zum Sensor liegt, als ein grosses Hindernis erscheinen. Auch bei hochhängenden Autobahnschildern vor Hügeln könnten Radar-Daten eine drohende Kollision vermuten lassen. Tesla wolle falsche Alarme durch eine präzisere Erfassung der Objekte und eine Geodatenbank mit festen Fehlerquellen in der Umgebung vermeiden./so/DP/stb

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

24.08.2016 08:10
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Tesla rüstet Spitzenmodelle mit grösseren Batterien auf

Tesla baut jetzt nach eigenen Angaben die Serienautos mit der schnellsten Beschleunigung und will damit ein Zeichen für Elektromobilität setzen.

Die am Dienstag angekündigten Fahrzeuge der Limousine Model S mit grösseren Batterien schafften es von null auf 60 Meilen pro Stunde (96,5 km/h) in 2,5 Sekunden, sagte Firmenchef Elon Musk.

Nur zwei Strassensportwagen weltweit - LaFerrari und Porsche 918 Spyder - könnten schneller beschleunigen. Sie seien aber im Gegensatz zu den Teslas keine in Serie produzierten Wagen, erklärte Musk. Damit stelle Tesla nun die schnellsten Serienautos der Welt her. "Das ist ein Zeichen dafür, dass Elektroautos die Zukunft sind", argumentierte er.

Batterie-Packs komplexer

Mit den 100-kWh-Batterien soll auch die Reichweite beim Model S auf 613 Kilometer und auf 542 Kilometer beim SUV Model X steigen. Der Preis soll bei 135 000 Dollar starten. Die Verfügbarkeit sei derzeit aber eingeschränkt, weil die Produktion der grösseren Batterie-Packs komplexer sei, sagte Musk. Mit dem eingenommenen Geld für die Top-Versionen solle auch die Entwicklung des für kommendes Jahr angekündigten günstigeren Model 3 finanziert werden, bei dem Tesla den Preis auf rund 35 000 Dollar drücken will, betonte er. Das Unternehmen hatte rund 400 000 für Model 3 bekommen, jetzt soll die Produktion schon bis 2018 von zuletzt gut 50 000 auf 500 000 Fahrzeuge pro Jahr hochgeschraubt werden, zwei Jahre früher als ursprünglich anvisiert.

Die 100-kWh-Batterien seien die grössten, die Tesla aktuell produzieren könne, hiess es. Sie bestünden zwar aus den gleichen kleinen einzelnen Zellen, wie vorherige Batterie-Versionen - erforderten aber eine neue Architektur. Für zukünftige Fahrzeuge würden neue Batterien gemeinsam mit Panasonic entwickelt.

Musk hielt sich an das Thema der grösseren Batterie-Packs und wollte sich nicht zum Fahrassistenzsystem "Autopilot" äussern, das nach einem tödlichen Crash und einigen weiteren Unfällen in die Kritik geraten war. Er wiederholte lediglich, dass die anstehende nächste Software-Version Verbesserungen enthalten werde. Das "Autopilot"-System wird derzeit von US-Regulierungsbehörden geprüft.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

04.08.2016 08:17
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Tesla steigert Umsatz und Verlust

Der Elektroauto-Pionier Tesla hat seinen Umsatz im Frühjahr deutlich gesteigert, aber auch seinen Verlust ausgeweitet.

Die Erlöse im zweiten Quartal seien um ein Drittel auf 1,27 Milliarden Dollar gestiegen, teilte der Konzern des Unternehmers Elon Musk am Mittwoch nach US-Börsenschluss mit. Der Fehlbetrag weitete sich um rund 60 Prozent auf 293,2 Millionen Dollar aus. Es war der 13. Quartalsverlust in Folge. Zur Begründung wurde auf hohe Kosten für den Ausbau der Produktion verwiesen. Tesla-Aktien legten nachbörslich rund 1 Prozent zu.

Tesla erklärte zudem, man sei auf gutem Weg, die angestrebten 50'000 Fahrzeuge der neuen Modelle S und X im zweiten Halbjahr ausliefern zu können.

Tesla hatte am Montag mitgeteilt, die US-Solarfirma SolarCity für 2,6 Milliarden Dollar in Aktien kaufen zu wollen. Damit würde Tesla zum Rundum-Anbieter im Bereich Solar- und Elektrotechnik aufsteigen und künftig neben Autos auch Solardächer und Batteriespeicher aus einer Hand anbieten.

(Reuters)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

02.08.2016 08:23
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Tesla zahlt Milliarden in Solar-Übernahme

Tech-Superstar und Milliardär Elon Musk baut sein Imperium aus: Der Elektroautohersteller Tesla hat die umstrittene Übernahme der Ökostromfirma SolarCity unter Dach und Fach gebracht.

Die Unternehmen einigten sich auf einen Kaufpreis von etwa 2,6 Milliarden Dollar.

Tesla, das im Juni bis zu 2,8 Milliarden Dollar für SolarCity geboten hatte, will den Betrag laut einer Mitteilung vom Montag in eigenen Aktien bezahlen. SolarCity-Aktionäre sollen pro Anteilsschein 0,11 Tesla-Aktien erhalten. Auf Basis des Schlusskurses von Freitag ergibt sich eine Bewertung von 25,83 Dollar je SolarCity-Aktie.

Die Fusion soll im vierten Quartal abgeschlossen werden und im ersten Jahr nach Vollzug 150 Millionen Dollar an Kosten einsparen. Die Aktionäre müssen noch grünes Licht geben, doch ein wesentlicher Teil der Stimmrechte liegt bei Tesla-Chef Musk und anderen Führungsmitgliedern der Unternehmen.

Tesla würde zum Rundum-Anbieter im Bereich Solar- und Elektrotechnik aufsteigen und künftig neben Autos auch Solardächer und Batteriespeicher aus einer Hand anbieten. Musk könnte so seine Pläne vorantreiben, umwelt- und energiebewussten Konsumenten künftig verschiedenste Produkte unter einer Marke anzubieten.

Der Übernahmeplan ist in Finanzkreisen umstritten. Kritiker werfen Musk Interessenkonflikte vor, da er zugleich grösster Anteilseigner und Verwaltungsratschef bei SolarCity ist. Er war Geburtshelfer der Firma, die zwei Cousins von ihm gegründet hatten. Auch Tesla-Mitgründer JB Straubel ist bei SolarCity involviert.

Der Grossinvestor Jim Chanos bezeichnete den geplanten Deal deshalb als "schlimmstes Beispiel für schamlose Unternehmensführung". Musk hingegen sieht den Zusammenschluss als "No Brainer", dessen Vorteile für Unternehmen und Aktionäre sich von selbst erschliessen.

Börse reagiert skeptisch auf die Übernahme

Die Anleger reagierten zu Wochenbeginn skeptisch auf die Nachricht von der Übernahme - Teslas Aktien starteten mit einem Minus von 1,4 Prozent in den US-Börsenhandel. Die Papiere von SolarCity fielen deutlich, sie waren in den Wochen seit Tesla sein Gebot eingereicht hatte, aber auch schon stark gestiegen.

Tesla, das am Markt mit 34,6 Milliarden Dollar bewertet wird, hat erst am Freitag die fünf Milliarden Dollar teure Batteriefabrik "Gigafactory" in Nevada eröffnet. Das Projekt ist ein wichtiger Baustein der langfristigen Strategie, in grösserem Stil Elektroautos für den Massenmarkt zu fertigen.

Musk strebt ein Allround-Angebot an: Künftig soll der Tesla-Fahrer nicht nur Akkus der Marke erhalten, sondern sein E-Auto auch mit eigenem Strom aus Tesla-Solardächern und Speichern aufladen können.

Tesla will am Mittwoch Einblick ins abgelaufene Quartal geben. Kürzlich kündigte der Konzern an, wohl nicht die Erwartungen der Analysten zu erfüllen.

Derzeit schlägt sich das Unternehmen auch mit einer Sicherheitsdebatte nach einem tödlichen Unfall mit einem Tesla-Wagen umher, der mit "Autopilot" zum Zeitpunkt des Zusammenstosses gesteuert wurde.

(SDA)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

21.07.2016 11:55
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Tesla-Chef will auch Busse und Laster bauen

Das US-Elektroauto-Unternehmen Tesla will seine Geschäftsfelder künftig deutlich ausweiten und elektrische Busse und Lastwagen bauen. Darüber hinaus will das Unternehmen in Zukunft auch Solardächer für Häuser mit integrierten Batteriespeichern anbieten.

In einem am Mittwoch veröffentlichten "Masterplan" kündigte Tesla-Chef Elon Musk an, das Unternehmen werde die Produktlinie der Elektroautos auf alle wichtigen Segmente ausweiten.

Trotz der Debatte um die Sicherheit der selbstfahrenden Autos nach einem Todesfall kündigte Musk an, das Konzept des autonomen Fahrens vorantreiben zu wollen. Alle künftigen Tesla-Modelle würden vollständige Selbstfahrfähigkeiten haben, auch die Busse und Lastwagen, sagte er.

Musk kündigte die Vorstellung des Nutzfahrzeuge für nächstes Jahr an. Er warb erneut für die Übernahme und Integration des Solarpaneele-Herstellers SolarCity.

Tesla steht nach erneuten Lieferproblemen unter Druck. Im zweiten Quartal hatte Tesla zum zweiten Mal in Folge weniger Autos an seine Kunden ausgeliefert, als in Aussicht gestellt. In der Branche wuchsen zuletzt die Zweifel, ob Tesla es schafft, die wachsende Nachfrage nach Elektroautos zu befriedigen.

(SDA)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

15.07.2016 08:15
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Tesla-Musk soll vor Senatsausschuss aussagen

Wegen des tödlichen Unfalls mit einem selbstfahrenden PKW des Elektroauto-Herstellers Tesla soll Firmenchef Elon Musk nun vor einem Ausschuss des US-Senats erscheinen.

Senator John Thune aus South Dakota, Vorsitzender des Ausschusses für Handel, Wissenschaft und Transport, forderte Musk in einem Brief auf, den Ausschuss am 29. Juli über den Unfall und die Reaktion des Unternehmens darauf zu informieren.

Eine Tesla-Sprecherin sagte, sie kenne den Brief nicht und könne keinen Kommentar dazu abgeben. In den USA war im Mai ein Mann gestorben, als sein vom Autopilot gesteuerter Tesla vom Typ Model S mit einem Laster kollidiert war.

Autopilot war bei einem der jüngsten Unfälle doch aus

Tesla scheint einen Unfall weniger mit seinem umstrittenen Fahrassistenten "Autopilot" gehabt zu haben als zuletzt gedacht. Bei einem Unfall im Bundesstaat Pennsylvania sei das System den Log-Dateien aus dem Fahrzeug zufolge ausgeschaltet gewesen, schrieb Tesla-Chef Elon Musk in der Nacht zum Freitag bei Twitter. "Mehr noch, der Crash hätte sich nicht ereignet, wenn es eingeschaltet gewesen wäre", erklärte er.

Der Fahrer des Elektroautos hatte der Polizei nach bisherigen Informationen gesagt, er sei am 1. Juli mit "Autopilot" unterwegs gewesen, als der Wagen von der Strasse abkam und sich überschlug. Tesla hatte zunächst erklärt, man könne diese Behauptung nicht überprüfen - das Auto habe dazu per Funk keine Daten übermittelt, möglicherweise, weil beim Unfall die Antenne beschädigt gewesen sein.

Dann habe Tesla den Besitzer des Wagens zunächst nicht erreichen können, um die Log-Daten direkt aus dem Wagen auszuwerten. Nach Musks kurzem Tweet blieb nun allerdings auch offen, ob "Autopilot" eventuell vor dem Unfall noch eingeschaltet gewesen sein könnte.

Nach dem tödlichen Crash Anfang Mai in Florida, bei dem ein vom Computer gesteuerter Tesla unter einen querenden Lastwagen-Anhänger raste, wird das System von US-Behörden untersucht. Jeder neue mutmassliche Unfall mit "Autopilot" zieht dadurch viel Aufmerksamkeit an. Zuletzt bestätigte Tesla, dass am vergangenen Wochenende ein per Lenkassistent gesteuerter Wagen nach Mitternacht von einer Bergstrasse abkam. Tesla betonte, das seinen nicht die Bedingungen, unter denen der "Autopilot"-Assistent derzeit eingesetzt werden sollte.

(AWP/SDA)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

13.07.2016 08:17
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Tesla-Chef Elon Musk: Autopilot-Funktion bleibt an

Tesla-Chef Elon Musk lässt den Fahrassistenten «Autopilot», der in den ersten tödlichen Crash mit einem vom Computer gesteuerten Auto verwickelt war, inmitten Ermittlungen von US-Behörden weiter in Betrieb.

Den Fahrern solle in einem Blogeintrag aber besser erklärt werden, wie es funktioniere und wie sie sich dabei verhalten sollten, sagte Musk dem "Wall Street Journal". "Viele Leute verstehen nicht, was es ist und wie man es einschaltet." Tesla habe das System so schnell wie möglich auf den Markt bringen wollen, "weil wir wussten, dass es unterm Strich Leben retten wird", erklärte der Tech-Milliardär.

Die US-Verkehrsbehörde NHTSA forderte bei Tesla unterdessen eine Vielzahl von Informationen zum "Autopilot"-Assistenten an. Unter anderem will sie eine Beschreibung des Systems, Daten zu Modifikationen, Testergebnisse und alle Beschwerden und Berichte zu Unfällen.

Tesla soll der Behörde auch Kopien aller Log-Daten aus dem tödlichen Unfall in Florida Anfang Mai aushändigen und erklären, zu welchem Zeitpunkt das System die Kollisionsgefahr hätte erkennen müssen. Bei dem tödlichen Unfall Anfang Mai raste ein Tesla mit eingeschaltetem "Autopilot"-System unter einen Lastwagen-Anhänger, der die Strasse querte. Tesla zufolge hielt die Software die weisse Seite des Anhängers für ein hochhängendes Autobahn-Schild.

Autopilot nicht gleich selbstfahrende Autos

Ein Sprecher der NHTSA erklärte zugleich dem Finanzdienst Bloomberg, die Anfrage das sei ein üblicher Schritt bei Ermittlungen und bedeute keine Vorentscheidung.

Das "Autopilot"-System kann vor allem Spur, Tempo und Abstand zum vorderen Fahrzeug halten. Tesla betonte stets, es mache seine Elektrowagen nicht zu selbstfahrenden Autos. Viele Fahrer überliessen ihm jedoch weitegehend die Kontrolle, wie in diversen Videos im Internet zu sehen war.

Ein Tesla-Manager, der nicht namentlich genannt werden wollte, sagte der "New York Times", das "Autopilot"-System sei sicher, aber Nutzer müssten verstehen, dass es falsch zu nutzen "den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten kann".

Tesla kann die Software seiner Autos per Datenfunk aktualisieren. Auf diesem Wege wurde im vergangenen Oktober auch die "Autopilot"-Funktion aufgespielt.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

12.07.2016 08:09
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Hat Tesla zu spät über den Crash informiert?

Die mächtige US-Börsenaufsicht SEC geht der Frage nach, ob der Elektroauto-Hersteller Tesla die Anleger zu spät über den tödlichen Unfall mit einem vom Computer gesteuerten Auto informiert hat.

Die Untersuchung sei noch in einem sehr frühen Stadium und werde möglicherweise zu keinen Massnahmen führen, schränkte das "Wall Street Journal" zugleich ein. Die zentrale Frage ist, ob der Crash eine für Investoren relevante Information gewesen sei, hiess es unter Berufung auf eine informierte Person am späten Montag. Tesla erklärte dem Sender CNBC, man habe keine Informationen dazu von der SEC erhalten.

Tesla hatte sich bereits vergangene Woche gegen den Vorwurf gewehrt, Aktionäre nicht rechtzeitig über den Unfall informiert zu haben. Das Unternehmen hatte keine zwei Wochen nach dem Crash Aktien für 1,4 Milliarden Dollar verkauft, um Geld für den Produktionsausbau zu heben. Zu diesem Zeitpunkt war einer breiten Öffentlichkeit der Unfall noch nicht bekannt.

Im Magazin "Fortune" warf die legendäre amerikanische Finanzjournalistin Carol Loomis entsprechend die Frage auf, ob Tesla die Investoren darüber hätte in Kenntnis setzen müssen, dass erstmals ein Mensch in einem vom Computer gesteuerten Auto gestorben ist. Tesla konterte in einem Blogeintrag in der Nacht zum Donnerstag, die Untersuchung der Fahrzeugdaten sei erst Ende Mai abgeschlossen worden. Ausserdem habe auch das Bekanntwerden des Unfalls den Tesla-Aktienkurs kaum beeinflusst.

Der Crash, bei dem ein vom Assistenz-System "Autopilot" gesteuerter Tesla unter einen Lastwagen-Anhänger raste, ereignete sich am 7. Mai. Der Aktienverkauf wurde am 18. Mai angekündigt. Da habe Teslas Untersuchung des Unfalls aber gerade erst begonnen, hiess es. Bekannt in der Öffentlichkeit wurde der Todesfall erst mit Ermittlungen der Verkehrsbehörde NHTSA Ende Juni.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

11.07.2016 09:02
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Tesla-Chef verteidigt seinen Autopiloten

Tesla-Chef Elon Musk hat das Fahrassistenz-System «Autopilot» seiner Elektroautos nach dem ersten tödlichen Unfall verteidigt. Es sei keine unfertige Technik.

Der Tesla-"Autopilot" sei keine unfertige Technik, obwohl sie mit der Bezeichnung "Beta" eingeführt worden sei, erklärte er beim Kurznachrichtendienst Twitter in der Nacht zum Montag. Tesla meine damit vielmehr, dass damit noch nicht eine Milliarde Meilen (1,6 Mrd Kilometer) unter echten Strassenbedingungen gefahren worden seien.

Man habe auch zu dem Wort gegriffen, damit Fahrer es sich nicht zu bequem am Steuer machten, erläuterte Musk weiter: "Es ist nicht Beta-Software im üblichen Sinn."

Er reagierte damit auf die Zweifel des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) an der Technologie unter Hinweis auf die "Beta"-Kennzeichnung. So wird in der Tech-Branche meist noch nicht endgültig fertige Software genannt, die durch Tests besser werden soll. "Wenn mit der Bezeichnung "Beta-Version" ein "unfertiger" Stand der Software gemeint ist, würde das KBA eine Funktionalität mit einer derartigen Software nicht genehmigen", hatte ein Sprecher des Flensburger Amtes der "Welt am Sonntag" gesagt. Die Teslas wurden für Europa in den Niederlanden zugelassen, wo Tesla ein Montagewerk hat.

Tesla-System ist nicht perfekt

Das "Autopilot"-System sei mit der Bezeichnung "Beta" versehen worden, "um für die, die sich entscheiden, es zu nutzen, zu betonen, dass es nicht perfekt ist", schrieb Musk weiter. Bevor eine Milliarde Meilen gefahren seien, "sind einfach nicht genug Daten da". Die Technik sei zwei ausgiebig im Labor und mit Teslas Flotte von Testfahrzeugen ausprobiert worden. "Aber es gibt keinen Ersatz für Erfahrung aus der echten Welt."

Nach Angaben von Tesla gab es bisher einen Todesfall auf rund 130 Millionen Meilen (gut 200 Mio Kilometer), die mit dem System gefahren wurden. Das sei besser als der übliche Durchschnitt bei menschlichen Fahrern.

Bei dem Unfall Anfang Mai war ein Tesla mit eingeschaltetem "Autopilot"-System unter einen Lastwagen-Anhänger gerast, der die Fahrbahn überquert hatte. Tesla erklärte, das System habe die weisse Seite des Anhängers für ein hochhängendes Autobahnschild gehalten. Nach dem Fall wird unter anderem bei der EU-Kommission darüber nachgedacht, ob der Einsatz von Fahrassistenz-Systemen neu geregelt werden sollte.

Ein Crash, der die ganze Branche beeinflusst?

Der Crash könnte auch den Weg der Branche zu selbstfahrenden Autos beeinflussen. Einige Hersteller verfolgen den Ansatz, über solche Assistenz-Funktionen ins vollständig autonome Fahren hineinzuwachsen.

Tesla betonte stets, "Autopilot" sei nur ein Fahrassistenz-System und mache die Teslas nicht zu komplett selbstfahrenden Autos. Deswegen fordert der Hersteller die Fahrer auf, den Überblick über die Verkehrslage zu behalten und jederzeit eingreifen zu können. Zugleich war unter anderem auf zahlreichen Videos im Internet zu sehen, wie Fahrer auf das System vertrauten und ihm die Kontrolle überliessen.

Das "Autopilot"-System kann Spur, Abstand und Tempo halten sowie auf Wunsch des Fahrers einen Spurwechsel durchführen.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

07.07.2016 08:16
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Tesla-Elektroauto kommt wegen weiterem Unfall ins Visier

Die US-Behörden untersuchen erneut einen Verkehrsunfall mit einem Wagen des Elektroautoherstellers Tesla.

Laut einer Sprecherin trägt die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA Informationen über einen Unfall eines Tesla-Geländewagens Model X zusammen.

Vergangene Woche war erstmals ein tödlicher Unfall eines Tesla-Elektroautos mit eingeschalteter Autopilot-Funktion bekannt geworden. Beim zweiten Fall geht es um einen Unfall vom 1. Juli und um die Frage, ob der Autopilot zum Unfallzeitpunkt eingeschaltet war oder nicht, wie die Sprecherin der Verkehrssicherheitsbehörde am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP sagte.

Die Behörde sei dabei, Informationen der Polizei des Bundesstaates Pennsylvania, des Unternehmens Tesla und des Fahrers des Unfallautos zusammenzutragen.

Eine Tesla-Sprecherin sagte, derzeit sei noch unklar, ob der Autopilot eingeschaltet gewesen sei. Sie sprach davon, dass die Antenne des Autopiloten beim Unfall beschädigt worden sein könnte. Das Unternehmen habe bereits dreimal vergeblich versucht, mit dem Fahrer des Wagens Kontakt aufzunehmen.

Lastwagen nicht erkannt

Am Donnerstag vergangener Woche hatte Tesla den tödlichen Unfall mit einem anderen Modell, dem Model S, eingeräumt. Der Unfall ereignete sich nach Unternehmensangaben, als ein Sattelschlepper im rechten Winkel vor dem selbstfahrenden Auto des Tesla-Modells S die Strasse kreuzte. Möglicherweise erkannte der Autopilot den LKW nicht; die Bremsfunktion wurde jedenfalls nicht ausgelöst.

Der Geländewagen Model X, der mit Autopilot ausgestattet ist, ist erst seit kurzem im Handel. Das Autopilot-System hatte Tesla im vergangenen Jahr vorgestellt. Es lässt Autos automatisch die Spur wechseln, die Geschwindigkeit verändern und die Bremse auslösen.

Das Selbstfahrsystem kann aber jederzeit vom Fahrer überstimmt werden. Die Fahrer müssten auch bei Autopilot-Fahrten jederzeit die Hände am Lenker halten und die Verantwortung für ihre Fahrten ausüben.

Tesla versucht derzeit, sich von einem Nischenanbieter für hochpreisige Elektroautos zu einem Hersteller für breitere Bevölkerungskreise zu entwickeln. Bis 2018 will der Konzern insgesamt 500'000 Autos pro Jahr bauen.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

04.07.2016 08:31
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Tesla verfehlt Auslieferungsziel im zweiten Quartal
04.07.2016 08:25

PALO ALTO (awp international) - Der Elektroauto-Hersteller Tesla hat im vergangenen Vierteljahr sein eigenes Auslieferungsziel von 17 000 Fahrzeugen verfehlt. Es seien zwar 18 345 Autos gebaut worden, die Kunden erreicht hätten aber nur 14 370, wie Tesla am späten Sonntag mitteilte. Der Grund sei ein später Produktionsschub gewesen - fast die Hälfte der Fahrzeuge sei in den letzten vier Wochen des zweiten Quartals hergestellt worden. Deshalb seien 5150 Teslas noch auf dem Weg zu Kunden.

Tesla arbeitet daran, die Massen-Produktion des für Ende kommenden Jahres angekündigten günstigeren Wagens "Model 3" vorzubereiten. Das Unternehmen bekam binnen weniger Wochen mehr als 370 000 Vorbestellungen dafür. Nun soll der Ausstoss schon 2018 auf 500 000 Fahrzeuge pro Jahr hochgefahren werden, zwei Jahre früher als ursprünglich geplant. Für 2020 peilt Tesla-Chef Elon Musk die Marke von einer Million Autos pro Jahr an.

Aktuell baut Tesla knapp 2000 Fahrzeuge pro Woche und in der zweiten Hälfte dieses Jahres sollen rund 50 000 Wagen hergestellt und ausgeliefert werden. Damit dürfte das Unternehmen am unteren Ende der eigenen Ankündigung von 80 000 bis 90 000 Autos angekommen. Im vergangenen Jahr waren es etwas über 50 000. Tesla kam mit der Produktion seines neuen SUV "Model X" nur schwer in die Gänge./so/DP/fbr

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

04.07.2016 08:23
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Tesla-Autopilot nicht auf Kreuzungsgefahren vorbereitet

Nach einwm tödlichen Unfall mit einem computergesteuerten Auto von Tesla hat der Softwareentwickler Mobileye erklärt, der Autopilot des betroffenen Modells sei nicht auf die Gefahrensituation vorbereitet gewesen sei.

Der Kommunikationschef der israelischen Firma, Dan Galves, sagte der Zeitung "Bild am Sonntag" (BamS) der Wagen sei lediglich mit Sicherheitssensorik für Front- und Heckkollisionen ausgestattet gewesen. "Der Unfall ereignete sich aber an einer Kreuzung. Für Kreuzungsbereiche gibt es noch gar keine praxistaugliche Sensorik." Mobileye stattet Tesla mit der entsprechenden Sicherheitstechnik aus.

"Die aktuellen Assistenzsysteme decken diesen Anwendungsfall nicht ab", sagte Galves. "Unsere Technik wird diese Erkennungsfunktion frühestens ab 2018 umfassen und die entsprechenden Sicherheitseinstufungen wird es erst Anfang 2020 geben."

Der Unfall hat in der Autobranche für Diskussionen gesorgt, denn zahlreiche Hersteller setzen für die Zukunft auf das sogenannte autonome Fahren. Der Erfolg steht und fällt mit der Sicherheit.

Der tödlich verunglückter Fahrer war den Behörden zufolge auf einer trockenen Straße unterwegs, als sich der Unfall ereignete. Ein Sattelschlepper wollte vor dem Tesla an einer Kreuzung links abbiegen. Der Sportwagen geriet unter den Truck, die Windschutzscheibe berührte dabei das Ende des Lkw. Der Tesla kam von der Straße ab und kollidierte mit einem Strommast.

(Reuters)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

01.07.2016 08:43
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

US-Behörde untersucht Tesla-Fahrzeug nach tödlichem Unfall

Die US-Verkehrsaufsicht NHTSA untersucht nach einem tödlichen Unfall automatisierte Fahrsysteme beim Elektroauto-Hersteller Tesla.

Der sogenannte Autopilot war bei einem Crash der Tesla-Limousine "Model S" im Einsatz, bei dem der Fahrer ums Leben kam. Das geht aus Dokumenten der Behörde hervor. Das Unternehmen des bekannten Tech-Milliardärs Elon Musk zeigte sich in einem am Donnerstag veröffentlichten Eintrag im Firmen-Blog bestürzt und sprach den Angehörigen des Unfallopfers tiefes Beileid aus.

Tesla betonte aber, dass es sich bei dem Autopilot-System um eine neue Technologie in der sogenannten Beta-Phase handele, die in der Grundeinstellung ausgeschaltet sei. Fahrer würden beim Einsatz des Programms ausdrücklich aufgefordert, die Hände niemals vom Steuer zu nehmen und die Kontrolle und Verantwortung über das Fahrzeug zu behalten. Laut NHTSA betrifft die vorläufige Untersuchung etwa 25 000 Tesla "Model S" des Modelljahres 2015.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

22.06.2016 11:13
Bild des Benutzers Tengri Lethos
Offline
Kommentare: 912

Der Elektroautohersteller Tesla hat ein milliardenschweres Übernahmeangebot für die Solarfirma SolarCity unterbreitet. Das Unternehmen teilte am Dienstag nach US-Börsenschluss mit, eine Offerte zwischen 26,50 und 28,50 Dollar pro SolarCity-Aktie abgegeben zu haben.

 

http://www.fm1today.ch/tesla-bietet-bis-zu-28-milliarden-dollar-fuer-sol...

 

Die Tesla-Aktie notierte nachbörslich rund 10% im Minus.

21.06.2016 12:53
Bild des Benutzers Tengri Lethos
Offline
Kommentare: 912

A GigaFactory Deep Dive: Could Be Worth More Than 150% Of Tesla's Current Market Cap Wayne Duggan , Benzinga Staff Writer     June 20, 2016 11:44am
http://www.benzinga.com/analyst-ratings/analyst-color/16/06/8130284/a-gigafactory-deep-dive-could-be-worth-more-than-150-of-#ixzz4CD5dDiiZ

21.06.2016 11:39
Bild des Benutzers Tengri Lethos
Offline
Kommentare: 912

Panasonics Akku-Produktion für Tesla beginnt früher

 

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/panasonics-akku-produktion-fuer...

 

 

Tesla's GigaFactory: A Christmas In July?

 

http://seekingalpha.com/article/3983102-teslas-gigafactory-christmas-july

10.06.2016 08:15
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

US-Behörde prüft Beschwerden bei Tesla

Die US-Verkehrsaufsicht NHTSA prüft Berichte über Probleme bei der Radaufhängung von Autos des Elektrowagen-Herstellers Tesla.

Die Behörde fordert nach eigenen Angaben vom Donnerstag nun zusätzliche Informationen von Fahrzeugbesitzern und Tesla an. Auf einer branchenspezifischen Internetseite hatte es zuvor geheissen, ein möglicher Defekt bei der Aufhängung könnte sogar dazu führen, dass der Fahrer die Kontrolle über das Tesla-Modell S verliert. Die Behörde habe bislang keine offizielle Untersuchung eingeleitet, ergänzte der Sprecher.

Tesla teilte mit, man habe die Stellungnahme der Aufsicht zur Kenntnis genommen. Weiter wolle man sich nicht dazu äussern. Tesla-Aktien gaben an der Nasdaq 2,6 Prozent nach.

(SDA)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

19.05.2016 08:35
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Tesla holt sich 1,4 Milliarden Dollar für Model 3
19.05.2016 06:36

PALO ALTO (awp international) - Der Elektroauto-Hersteller Tesla verkauft Aktien für 1,4 Milliarden Dollar, um sich frisches Geld für den beschleunigten Produktions-Aufbau bei seinem günstigeren Wagen Model 3 zu besorgen. Das teilte das kalifornische Unternehmen nach US-Börsenschluss am Mittwoch mit.

Tesla hatte binnen weniger Wochen über 400 000 Bestellungen für Model 3 bekommen, das Ende 2017 auf den Markt kommen soll. Deswegen soll die Produktionskapazität schon 2018 - zwei Jahre früher als geplant - auf 500 000 Fahrzeuge im Jahr hochgeschraubt werden. Im vergangenen Jahr lieferte Tesla erst gut 50 000 Fahrzeuge aus.

Insgesamt soll die Aktienplatzierung zwei Milliarden Dollar schwer sein. Den Rest verkauft Tesla-Chef Elon Musk, um Steuern beim Einlösen von Aktienoptionen zu begleichen./so/DP/zb

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

13.04.2016 21:53
Bild des Benutzers Tengri Lethos
Offline
Kommentare: 912
12.04.2016 08:14
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

2700 Tesla müssen zurück in die Garage

Mitten in dem Hype um sein neues Modell ruft der US-Elektroautohersteller Tesla 2700 Wagen eines früheren Typs zurück.

Wie das kalifornische Unternehmen am Montag mitteilte, gibt es bei dem "Model X" Probleme mit den hinteren Sitzen. In dem sportlichen Geländewagen, der sieben Insassen Platz bietet, sei die Verriegelung der Sitze in der dritten Reihe defekt. Dadurch könnten die Sitze bei einem Aufprall nach vorne rutschen.

Die Rückrufaktion betrifft jene Wagen, die vor dem 26. März verkauft wurden. Bei allen seither verkauften Fahrzeugen sei das Problem bereits behoben worden, hiess es in der Mitteilung. Europa ist von der Rückrufaktion nicht betroffen; dort wurde das "Model X" bislang noch nicht ausgeliefert.

Vor knapp zwei Wochen hatte Tesla sein neues "Model 3" vorgestellt, mit dem das Unternehmen auf den Massenmarkt abzielt. Dieses Modell soll 35'000 Dollar kosten und damit für nur die Hälfte der Tesla-Modelle S und X zu haben sein. Bis vergangenen Woche waren bereits 325'000 Vorbestellungen für das Modell 3 eingegangen.

An der New Yorker Börse reagierten die Aktien von Tesla in einem leicht negativen Gesamtmarkt kaum.

(SDA)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

07.04.2016 11:51
Bild des Benutzers Othello
Offline
Kommentare: 780

Ich hätte nicht gedacht, dass die Tesla Aktie so weit hoch kommt.
Nun ja, es standen die Präsentation der neuen Modelle X und 3 im Vordergrund. Die Erwartungen waren gross, die zukünftige Modellpalette wird noch kräftig ausgeweitet. Auch die Vorbestellungen, insbesondere für das Modell 3 waren sehr gut. Alles so weit so gut.

Im Moment ist die Aktie von knapp 150 USD auf aktuell 265.42 USD gestiegen, was ein enormer Anstieg in so kurzer Zeit war.
Wenn man das Chartbild anschaut, nähert sich die Aktie wieder ihren Höchstständen von ca. 285 USD. Gibt es einen Grund hier noch kräftig zuzukaufen?

Nach den Vorstellungen und in Anbetracht, dass die Modelle erst Ende 2016/2017 in Serie gehen, das Modell 3 noch ein Prototyp ist, werden nun erstmal Investitionskosten entstehen - bis das Model X ausgeliefert wird.
Die letzen Zahlen waren nicht gerade der Überflieger und ich weiss nicht, ob sich die konventionellen grossen Autohersteller so schnell in die Knie zwingen lassen werden. Die werden nun handeln müssen und neue E-Autos auf den Markt bringen wollen. Hierzulande sind die Supercharcher und die Garagen für Teslas noch sehr, sehr rar, was von Käufen abhalten wird.

Mein Fazit: Die Aktie wird ev. noch etwas steigen, bevor dann erst mal Gewinnmitnahmen folgen werden, heisst also Vorsicht ist geboten. So war es schon immer und der Anstieg war schnell und enorm! Das ist nur meine persönliche Prognose und soll keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung sein. Ich bin bei Tesla übrigens nicht investiert.

 

 

 

Mit Geld lässt sich fast alles kaufen was schön und eingebildet macht.

06.04.2016 23:28
Bild des Benutzers tomi58
Offline
Kommentare: 23
Tesla nicht zu bremsen

Die Umsätze bei der Tesla Aktie sind recht gestiegen. Jetzt wird investiert.

Mein kurzfristiges Ziel für die Aktie: 292 USD

03.04.2016 23:41
Bild des Benutzers Tengri Lethos
Offline
Kommentare: 912

276k Model 3 orders by end of Sat(urday)

 

https://twitter.com/elonmusk

 

01.04.2016 06:11
Bild des Benutzers Donkey Kong
Offline
Kommentare: 12

Zitat Elon Musk: "115'000+ Reservationen für das Model 3 in den ersten 24h"

 

Alle menschlichen Fehler sind Ungeduld.

03.03.2016 11:06
Bild des Benutzers Tengri Lethos
Offline
Kommentare: 912

Tesla setzt auf die Schweiz: «Wir wollen expandieren»

 

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/tesla-setzt-auf-die-schweiz-wir...

11.02.2016 08:38
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Börsianer feiern Tesla trotz 320-Millionen-Verlust
11.02.2016 06:38

PALO ALTO (awp international) - Der Elektroautobauer Tesla wird trotz roter Zahlen an der Börse gefeiert. Im vierten Quartal nahm der Verlust überraschend um fast das Dreifache im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 320 Millionen Dollar zu, wie das Unternehmen des schillernden Tech-Milliardärs Elon Musk am Mittwoch nach US-Börsenschluss mitteilte. Auch der Umsatz blieb mit einem Anstieg um 27 Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar unter den Erwartungen. Trotzdem kamen die Zahlen bei Anlegern gut an. Das Unternehmen gab einen sehr optimistischen Ausblick ab: Im ersten Quartal sollen 16 000 Wagen ausgeliefert werden, im gesamten laufenden Geschäftsjahr bis zu 90 000. Das würde einem Wachstum von etwa 78 Prozent verglichen mit dem Vorjahreswert von 50 658 Autos entsprechen./hbr/DP/he

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

09.01.2016 14:03
Bild des Benutzers Tengri Lethos
Offline
Kommentare: 912

Panasonic investiert 1,6 Mrd. Dollar in Tesla-Gigafactory

 

08.01.2016, 15:20 Uhr

Panasonic wird bis zu 1,6 Milliarden Dollar in die Gigafactory, Teslas riesige Batteriefabrik, investieren. Das erklärte Kazuhiro Tsuga, Chef des japanischen Konzerns, auf der CES in Las Vegas.

Die Gigafactory in der Wüste Nevadas wächst und gedeiht. Bild: Screenshot Youtube

Diese Summe ist jedoch nur ein Teil des Gesamt-Invests, das sich laut Schätzungen von IHS Automotive, auf rund fünf Milliarden Dollar beläuft. Derzeit warte Panasonic noch, so Tsuga gegenüber dem Wall Street Journal, dass die Nachfrage nach Tesla-Modellen steigt. Doch wenn Elektroautos erst einmal zum Mainstream gehören, sei man für die Zukunft sehr gut aufgestellt und das Wachstumspotenzial sei riesig für das japanische Unternehmen.

Derzeit befindet sich die Gigafactory mitten in der Bauphase. Wenn sie einmal fertig ist, soll sie die Kosten für Batterien drastisch so senken. Tesla will dieses Ziel erreichen, indem die Batterien “In-House” in riesiger Stückzahl gefertigt werden. Alle Fertigungsprozesse finden dabei unter einem Dach statt.

 

http://www.automobil-produktion.de/2016/01/panasonic-investiert-16-mrd-d...

Seiten