US Recht für US Akten (Artikel Sonntagszeitung vom 20.12.09)

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21.12.2009 18:14
#1
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US Recht für US Akten (Artikel Sonntagszeitung vom 20.12.09)

Hallo,

In der Sonntagszeitung vom 20.12.09 war ein kleiner Artikel mit dem Titel US Recht für US Aktien.

Einerseits ging es darin um die amerikanische Erbschaftssteuer, der scheinbar alle US Aktien unterliegen, unabhängig von Nationalität und Wohnsitz ihres verstorbenen Inhabers.

So weit hatte ich das auch andernorts schon gelesen.

Dieser Artikel in der Sonntagszeitung ging jedoch noch weiter, indem die Befürchtung geäussert wurde, dass mit US Aktien erzielte Kapitalgewinne im gleichen Sinne versteuert werden müssten, bzw. dass die USA daran seien, ihr Steuerrecht in diesem Sinne zu verändern.

So habe ich dan Artikel jedenfalls verstanden.

Weiss jemand mehr / konkreteres zu diesem Thema?

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22.12.2009 08:23
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US Recht für US Akten (Artikel Sonntagszeitung vom 20.12.09)

Danke für den Link.

Sieht mir so aus, dass das vor allem ein Problem ist für unsere Banken, falls die für die Deklaration ihrer Kunden als US-Person bzw. Nicht-US-Person grade stehen sollen.

Hingegen scheint sich nichts zu ändern daran, dass für die Nicht-US-Personen (non resident aliens) Kapitalgewinne aus US Aktien steuerfrei bleiben.

Die Regeln, wann man als US-Person (resident alien) angesehen wird, sind vielfältig. Hier der Link zum U.S. tax guide for aliens:

http://www.irs.gov/pub/irs-pdf/p519.pdf

Demnach gibt es Regeln betreffend Aufenthaltsdauer und Geschäftsadresse in den USA. Solange man also nicht da hin geht und dort auch keine Geschäftsadresse betreibt, bleibt man wohl sicher non-resident alien.

Wichtig wäre dann primär, die US Aktien zu verkaufen bevor man stirbt. Also enfach nicht plötzlich sterben, sondern immer nur so, dass man vorher noch schnell die Aktien verkaufen kann Smile

21.12.2009 22:08
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US Recht für US Akten (Artikel Sonntagszeitung vom 20.12.09)

bubble gum?