VOLKSWAGEN (VOW)

Volkswagen Aktie - VW Aktie 

Valor: 352780 / Symbol: VOW
  • 146.40 EUR
  • 0.00% 0.000
  • 15.02.2019 12:37:30
387 posts / 0 new
Letzter Beitrag
Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 15.02.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 21'111

Volkswagen überholt Toyota als grösster Autobauer der Welt
30.01.2017 07:02

TOKIO (awp international) - Der japanische Autobauer Toyota hat im vergangenen Jahr wie erwartet die Krone als grösster Autobauer der Welt an Volkswagen verloren. Der Führungswechsel hatte sich schon länger abgezeichnet und wurde jetzt durch die endgültigen Zahlen von Toyota bestätigt.

Nach am Montag vorgelegten Daten verkaufte die Toyota-Gruppe, zu der auch der Kleinwagenspezialist Daihatsu Moto und der Nutzwagenhersteller Hino Motors gehören, im vergangenen Jahr weltweit 10,17 Millionen Fahrzeuge. Das ist ein knappes Plus von 0,2 Prozent zum Vorjahr.

Der Erzrivale aus Wolfsburg steigerte dagegen den Absatz trotz des Diesel-Skandals um 3,8 Prozent auf 10,31 Millionen Fahrzeuge. Es ist das erste Mal seit fünf Jahren, dass der japanische Branchenprimus die Führung als grösster Autobauer abgeben musste./ln/DP/zb/fbr

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 15.02.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 21'111

Volkswagen ruft 600'000 Audis in den USA zurück
29.01.2017 07:56

New York (awp/sda/afp) - Wegen einer Reihe von Mängeln wird Volkswagen knapp 600'000 Fahrzeuge in den USA zurückrufen. Betroffen seien vor allem Fahrzeuge der Marke Audi, teilte die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA am Samstag mit.

Demnach haben einige Fahrzeuge Korrosionsprobleme, die dazu führen könnten, dass sich die Airbags bei einem Unfall nicht richtig auslösen. Bei anderen bestehe die Gefahr einer Überhitzung der Wasserpumpen, andere wiederum hätten Probleme mit den Gurtstraffern.

Nach Angaben der Behörde gab es im vergangenen Jahr mehrere Vorfälle in China und Israel, tödliche Unfälle im Zusammenhang mit den Problemen wurden bisher aber nicht registriert. Betroffene Besitzer können ihre Wagen laut NHTSA kostenlos bei den Händlern reparieren oder die betroffenen Teile austauschen lassen.

Die Erklärung liess offen, ob die Airbags von dem japanischen Hersteller Takata stammen. Die Firma kämpft seit fast drei Jahren mit den Folgen eines Skandals um explodierende Airbags. Kunden von Takata mussten rund 100 Millionen Fahrzeuge zurückrufen, die meisten davon in den USA.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 15.02.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 21'111

Erster deutscher Grosskunde verklagt VW im Abgasskandal
05.02.2017 18:10

BREMERHAVEN/WOLFSBURG (awp international) - Erstmals hat ein deutscher Grosskunde im Abgasskandal Klage gegen Volkswagen eingereicht. Insgesamt 11,9 Millionen Euro Schadenersatz will der Fischverarbeiter Deutsche See von VW erstreiten, wie ein Deutsche-See-Sprecher am Sonntag sagte. Das Unternehmen hatte den Schritt bereits im Sommer angekündigt. Nun habe das Unternehmen am Landgericht Braunschweig wegen arglistiger Täuschung Klage eingereicht, bestätigte der Sprecher.

Bei der Deutschen See sind nach Unternehmensangaben etwa 500 Autos von den Abgasmanipulationen betroffen. "Wir sind tief enttäuscht über VW und fühlen uns hingehalten und betrogen", sagte Deutsche-See-Chef Egbert Miebach. Ein Sprecher des Fischverarbeitungskonzerns ergänzte: "Umweltfreundliche Mobilität war der Grundgedanke der Partnerschaft." Das sei auch schriftlich so festgehalten worden.

Ein VW-Sprecher wollte sich zu der Klage zunächst nicht äussern, da sie dem Autobauer noch nicht vorliege. Es wäre die erste Einzelklage eines Grosskunden gegen Volkswagen, wie der VW-Sprecher bestätigte. Die Umrüstung aller betroffenen Fahrzeuge sei aber problemlos möglich.

Bereits vor dem Abgasskandal war bekannt, dass auch vermeintlich saubere Dieselautos nicht unbedingt weniger Schadstoffe ausstossen als Benziner. Bei Dieseln liegt zwar der Ausstoss des Klimagases CO2 in der Regel niedriger als bei ähnlich gebauten Benzinern. Diesel stossen aber meist mehr umwelt- und gesundheitsschädliche Stickoxide aus. Hier hatte VW mithilfe einer Software dafür gesorgt, dass die Autos erkennen, wenn sie einem Abgastest unterzogen werden. Sie schalteten dann in einen Modus, bei dem sie deutlich weniger Stickoxide ausstiessen.

In Deutschland laufen mehrere hundert Verfahren, in denen Fahrer von VW-Dieseln auf Schadenersatz gegen Händler oder den VW-Konzern klagen. In den USA können Fahrer betroffener Autos mehr als 5000 Dollar (4635 Euro) Entschädigung bekommen. Für Kunden in Europa plant VW keine solche Entschädigung.

Unter anderem, um über diese Frage zu beraten, trifft sich am Montag in Brüssel EU-Justizkommissarin Vera Jourova mit VW-Chef Matthias Müller. Diese hatte zuletzt mehr Kulanz auch für Kunden in Europa gefordert. Jourova will, dass VW für betroffene Autos eine unbegrenzte Garantie gewährt. Der Konzern müsse auch zusichern, dass die Fahrzeuge nach der Umrüstung die Grenzwerte einhalten, ihre Leistungsmerkmale behalten und sich dabei explizit auf die Vorschriften einer EU-Richtlinie zu Verbrauchsgütern beziehen./fri/DP/edh

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 15.02.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 21'111

VW-Skandal: Luxemburg klagt wegen Betrugs
06.02.2017 19:41

LUXEMBURG (awp international) - Im VW -Abgasskandal hat der Staat Luxemburg Strafanzeige wegen Fälschung und Betrugs gestellt. Die Anzeige richte sich gegen Unbekannt, da die Verantwortlichen bis heute nicht bekannt seien, teilte der zuständige luxemburgische Minister François Bausch am Montag mit. Die luxemburgische Prüfstelle hatte den Skandal-Motor EA 189 zertifiziert. Volkswagen hatte mithilfe einer Software in Millionen Dieselautos weltweit die Schadstoffwerte manipuliert.

"Der Staat wurde durch die Verwendung der Software angeschmiert", sagte Bausch einem Bericht der Zeitung "Lëtzebuerger Journal" zufolge. In dem Grossfürstentum sind nach Angaben des Ministers insgesamt 31 521 Autos der Volkswagen-Marken VW, Seat, Skoda und Audi von dem Skandal betroffen. Das Zertifikat für diese Fahrzeuge wäre nicht ausgestellt worden, wenn die Existenz der Software bekannt gewesen wäre, hiess es zur Begründung der Klage./bvi/DP/he

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 15.02.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 21'111

Kreise: VW-Chef soll künftig maximal 10 Millionen Euro Gehalt bekommen
06.02.2017 19:04

WOLFSBURG (awp international) - Der Volkswagen-Aufsichtsrat will das Vergütungssystem der Top-Manager laut Insidern reformieren und dem Chef des Vorstands künftig höchstens zehn Millionen Euro Gehalt erlauben. Das Kontrollgremium solle darüber in seiner Sitzung am 24. Februar beraten, wie die Deutsche Presse-Agentur am Montag aus dem Konzern erfuhr. Zuvor hatte das "Handelsblatt" darüber berichtet.

Den Plänen zufolge solle die Reform dazu führen, dass das Gehalt des Vorstandsvorsitzenden bei einer Jahresmarke von zehn Millionen Euro gedeckelt wird. Für die anderen Vorstandsmitglieder soll eine geringere Summe gelten. Die Initiative dazu hatten das Land und der Betriebsrat ergriffen, wie weiter zu hören war.

Geplant sei, das Fixgehalt anzuheben und im Gegenzug den variablen Anteil zu senken. Dieser beträgt bisher meist ein Vielfaches der Fixsumme.

Zuletzt hatte es Kritik gegeben, weil Christine Hohmann-Dennhardt zu ihrem Abschied eine Zahlung von über 12 Millionen Euro nach nur gut einem Jahr Arbeit als VW-Vorstand für Integrität und Recht erhält. Der über den Abgas-Skandal gestürzte Martin Winterkorn hatte in einigen Jahren zudem noch deutlich mehr Gehalt bekommen.

Betriebsratschef und Aufsichtsrat Bernd Osterloh hatte gefordert, dass Vorstände höhere Hürden überwinden müssen, um ihre vollen Boni zu bekommen. IG-Metall-Chef Jörg Hofmann, ebenfalls VW-Aufseher, hatte der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" gesagt: "Die astronomischen Zahlen der Vergangenheit mit zweistelligen Millionenbeträgen sind weder gesellschaftlich vermittelbar noch gerechtfertigt, wenn man das Prinzip von Leistung und Verantwortung als Massstab gerechter Vergütung nicht absurdum führen will."

Europas grösster Autohersteller hatte bereits 2016 angekündigt, sein Vergütungssystem für Manager ändern zu wollen./hoe/bvi/DP/stw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 15.02.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 21'111

Volkswagen und Tata sprechen über Zusammenarbeit
22.02.2017 19:03

WOLFSBURG (awp international) - Volkswagen und der indische Autobauer Tata Motors sondieren einem Bericht zufolge eine Zusammenarbeit. Wie die indische "Economic Times" berichtete, wollen die beiden Konzerne Plattformen, Produktionskapazitäten und Technologien teilen. VW soll demnach eine von Tata entwickelte Plattform nutzen dürfen, die Inder bekommen dafür technische Lösungen aus Deutschland.

Ein VW-Sprecher betonte am Mittwoch die Bedeutung des indischen Marktes für den Konzern. Um zu massgeschneiderten Lösungen zu kommen, liefen Gespräche mit potenziellen Partnern und auch zwischen den Konzernmarken. Es sei noch zu früh, um nähere Angaben zu machen.

Bereits im vergangenen Sommer hatte es über eine mögliche Zusammenarbeit Berichte gegeben. Im Zusammenhang mit dem VW-Billigauto-Projekt "Budget Car" sondiere VW eine neue Strategie mit einem externen Partner, hatte das "Manager Magazin" berichtet. Dabei sei VW mit Tata Motors im Gespräch./hoe/DP/stb

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 15.02.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 21'111

Dieselgate: VW kommt bei Entschädigungen in USA voran
01.03.2017 06:33

SAN FRANCISCO (awp international) - Volkswagens Entschädigungsprogramm für US-Kunden ist gut angelaufen. Knapp vier Monate, nachdem der Autobauer im Abgas-Skandal einen ersten Milliarden-Vergleich mit US-Zivilklägern abgeschlossen hatte, sind bereits Wiedergutmachungen an über Hunderttausend Dieselbesitzer geflossen. Das geht aus einem am Dienstag veröffentlichten Statusbericht hervor.

Demzufolge hat VW bis 18. Februar Rückkäufe, Umrüstungen und Leasing-Stopps für rund 323 000 Fahrzeuge mit illegaler Abgastechnik angeboten. Bei 137 985 Wagen sei das Entschädigungsverfahren bereits abgeschlossen, im Rahmen dieser Massnahmen habe der Konzern bislang knapp 2,9 Milliarden Dollar (2,7 Mrd Euro) ausgezahlt.

Derzeit wickle VW etwa 15 000 solcher Fälle pro Woche ab. Der Konzern muss sicherstellen, dass bis Mitte 2019 mindestens 85 Prozent der vom Skandal betroffenen Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen oder in gesetzeskonformen Zustand umgerüstet werden, um weitere Strafen zu vermeiden. 28 Prozent habe man bisher erreicht, so der Statusbericht.

Das Entschädigungsprogramm war am 1. November gestartet worden, nachdem VW bei rund 480 000 Dieselwagen mit 2,0-Liter-Motoren einen Vergleich über 14,7 Milliarden Dollar erzielt hatte. Später stiegen die Rechtslasten durch weitere Vergleich deutlich. Der Konzern hatte im September 2015 gegenüber den US-Behörden eingeräumt, in grossem Stil Abgaswerte beim Schadstoff Stickoxid manipuliert zu haben./hbr/DP/zb

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

waspch
Bild des Benutzers waspch
Offline
Zuletzt online: 10.02.2019
Mitglied seit: 29.07.2008
Kommentare: 843
Typologie der SUV-Fahrer

Diesen Artikel aus dem SpiegelOnline 2014 möchte ich Euch nicht vorenthalten.

 

Wer die dicken Dinger fährt

Dick, durstig, teuer - SUV vereinen alle Aspekte der automobilen Unvernunft.
Dennoch verkaufen sie sich bestens.
Warum nur setzt sich jemand in so einen Blechberg? Antwort gibt die Typologie der SUV-Fahrer.

Sie sind spritdurstig, groß und in der Regel teuer.
Es gibt wirklich keinen guten Grund, ein SUV zu fahren.
Es sei denn, man wohnt verlassen in den Bergen, geht zur Jagd oder plant eine Durchquerung der Kalahari.
Wobei genau in diesen Szenarien die meisten SUV wieder überfordert wären.
Da würden dann nur richtige Geländewagen weiterhelfen.

Ungeachtet der Nachteile, erobern die Blechberge weiter die Städte.
Angesichts des Booms werden alle Tabus gebrochen.
"Ich bin mir nicht sicher, ob ein SUV für Rolls-Royce das Richtige wäre.
Im Moment sehe ich das nicht", sagte Rolls-Royce-Chef Müller-Ötvös noch im März 2012.
Gut ein Jahr später schloss er den Bau eines Rolls-Royce SUV nicht mehr aus.
Gibt es demnächst keinen Autobauer mehr ohne SUV im Programm?
Das Segment der sportlichen Pseudo-Geländewagen wächst schneller als alle anderen. Aber wer kauft die "Sprit-Saurier" eigentlich?

Auf der Suche nach einem Bodyguard - die Frau
Zierliche Frau, dickes Auto - Gegensätze ziehen sich an.
Wenn es um Beziehungskisten geht, setzt beim vermeintlich schwachen Geschlecht offenbar der Verstand aus.
Eigentlich sei gerade ihnen beim Autokauf ein niedriger Spritverbrauch besonders wichtig, antworteten die weiblichen Befragten einer Erhebung des Kompetenzzentrums Frau und Auto der Hochschule Niederrhein.

Aber wie bitteschön sollen Fahrzeuge mit dem Luftwiderstandswert eines Kühlschranks effizient sein?
Trotz der fragwürdigen Ökobilanz reizen die PS-starken Blechberge die Damen offenbar so sehr, dass sie lieber groß als grün denken. Mit dem Ergebnis: Der Frauenanteil an den SUV-Besitzern ist von 21,9 Prozent in 2008 auf 26,2 Prozent in 2013 gestiegen.

Sicherheitsgefühl steigt
Verkehrssoziologe Lasse Mevert erklärt das Bedürfnis der Frauen nach den starken SUV mit einer ansteigenden Angst im öffentlichen Raum: "Das Schutzbedürfnis wächst."
SUV würden als Ersatz fürs Eigenheim gesehen, so Mevert.
Mit ihrem großzügigen Blechpanzer und der erhöhten Sitzposition erzeugen sie ein besonders großes Sicherheitsempfinden.

Status sells - der zeigefreudige Kosmopolit
Nicht kleckern, klotzen. Wer seiner Umwelt beweisen will, dass er bekennender Turbokapitalist ist, fährt mit einem dicken SUV goldrichtig.
Offenbar gibt es viele Menschen, die ihren Kontostand gerne auf der Straße ausrollen.
Besonders in Schwellenländern wie China, die ein ungehemmtes Verhältnis zum Luxus pflegen, sind SUV derzeit besonders beliebt.

Zwar gibt Chinas Autoverband "China Association of Automobile Manufacturers" keine genauen Zulassungszahlen für die ersten Monate des Jahres bekannt, schreibt aber, dass der Markt für SUV und Vans überproportional stark wächst.
"SUV transportieren Reichtum", sagt der Verkehrssoziologe Mevert.
"Alles an ihnen ist größer. Und was größer ist, ist auch teurer."

SUV-Anteil wird weiter steigen
Doch selbst auf den gesättigten Automärkten wie Deutschland rechnen Experten weiterhin mit starkem Wachstum bei den SUV.
Derzeit ist es das Segment, das am schnellsten zulegt.
2013 waren laut Kraftfahrtbundesamt bereits fast 16 Prozent aller neu zugelassenen Autos mit Vierradantrieb oder zumindest Geländewagenoptik unterwegs.
Automobilexperten wie Ferdinand Dudenhöffer vom Car-Institut der Uni Duisburg-Essen gehen davon aus, dass der Anteil bis 2020 auf 28 Prozent steigen wird.
Neues SUV

Bitte nicht spießig - der imagebewusste Familienvater
SUV sind die neuen Vans - sie meistern verschiedene Situationen problemlos und sehen dabei oftmals besser aus als die als Pampers-Bomber verschrienen One-Box-Designs.
"Ich kann mit einem SUV zu einem repräsentativen Geschäftstermin fahren, theoretisch in eine Schlacht ziehen und auch noch die Kinder sicher zur Schule bringen", zählt der Verkehrssoziologe Mevert auf.
Damit sei das SUV die Antwort auf unsere stark differenzierte Gesellschaft, die möglichst viele Optionen haben will.
Kurz ausgedrückt: SUV sind "allzeit bereit", so Mevert.

Endlich wieder im Hochsitz - rüstige Rentner
Nicht alles wird im Alter besser, der Kontostand meist schon.
Die Kinder aus dem Haus, die Lebensversicherung ausbezahlt - Zeit, sich was zu gönnen.
Während gutbetuchte Silversurfer früher reflexartig zum Porsche Carrera griffen, soll es heute oftmals der Cayenne sein.
Der Geländewagen ist Porsches volumenstärkste Modellreihe.

Sportliches Image ohne Verrenkungen
Besonders ältere Menschen schätzen am SUV den erhöhten Einstieg, statt sich mit Yoga-artigen Verrenkungen in einen Sportwagen zu falten.
Hinzu kommt das sportliche Image der SUV.
Denn das bezieht sich laut Mevert bei den Blechburgen eher auf den Fahrer, der als besonders dynamisch gilt, wenn er in einem Geländewagen sitzt.

Goldman Sucks !

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 15.02.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 21'111

VW-Abgasaffäre: EU-Kommission setzt Frist bis Ende April
07.03.2017 19:00

(Neu: Ergebnis des Brüsseler Treffens)

BRÜSSEL (awp international) - Im Abgasskandal versucht die EU-Kommission, weiteren Druck auf Volkswagen aufzubauen. Sie verlangt finanzielle Zugeständnisse an die 8,5 Millionen betroffenen Autofahrer in Europa und forderte am Dienstag "konkrete Ergebnisse" bis Ende April. Doch fanden Justizkommissarin Vera Jourova und Verbraucherschutzbehörden der EU-Länder bei einer Sitzung in Brüssel noch keinen gemeinsamen Rechtsstandpunkt.

Jourova ist sich sicher, dass Europas grösster Autobauer EU-Recht gebrochen habe. "Volkswagen hat gegen europäische Verbrauchergesetze verstossen, das kann nicht ohne Konsequenzen bleiben", sagte sie dem "Handelsblatt" (Dienstag). Nach mehr als sechs Monaten ergebnisloser Gespräche mit dem Konzern über eine Entschädigung für die Kunden in der EU sei es nun an der Zeit, gemeinsame Zwangsmassnahmen zu ergreifen.

Die Kommissarin verlangt, dass VW den 8,5 Millionen betroffenen Kunden in der EU finanziell oder durch zusätzliche Service-Leistungen entgegenkommt. Die zugesagte Reparatur reiche nicht aus. In den USA, wo der Abgasskandal ans Licht gebracht worden war, können Fahrer betroffener VW-Fahrzeuge mehr als 5000 Dollar (4635 Euro) Entschädigung bekommen.

Nach dem Treffen mit Vertretern der nationalen Behörden erklärte ihr Sprecher, es gebe "ein klares Einvernehmen, dass die niederländische Behörde eine gemeinsame Durchsetzungsinitiative vorbereiten wird". Die Kommission werde das Verfahren unterstützen und "den Behörden helfen, zu einer gemeinsamen juristischen Einschätzung" zu kommen.

Eine besondere Software in VW-Dieselautos hatte dafür gesorgt, dass Abgasvorgaben nur bei Tests auf dem Prüfstand eingehalten wurden. Im Verkehr stossen die Autos viel mehr Schadstoffe aus als erlaubt.

Jourova verhandelt seit Monaten mit VW und hatte mit den Managern im Oktober einen "Aktionsplan" vereinbart. Demnach sollten bis Ende 2016 alle betroffenen Autobesitzer informiert und bis Herbst 2017 alle Wagen repariert sein. Die EU-Kommission hält VW nun vor, diesen Plan nur teilweise umgesetzt zu haben. So seien noch nicht alle Autobesitzer informiert worden.

Zudem sei den Verbrauchern nicht deutlich gesagt worden, dass die Fahrzeuge ihre Zulassung verlieren könnten, wenn die Halter das Angebot zur Reparatur nicht annehmen. Unter anderem darin sieht die Kommission einen Verstoss gegen die EU-Richtlinie gegen unlauteren Wettbewerb.

Wird offiziell ein Rechtsverstoss festgestellt, könnte dies für Verbraucher bei Klagen gegen Volkswagen eine Argumentationshilfe sein. Aus Sicht der Kommission könnten nationale Behörden auf dieser Grundlage auch Strafzahlungen gegen den Konzern verhängen. Die EU-Kommission selbst hat indes kaum eine Handhabe gegen VW./vsr/DP/stb

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 15.02.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 21'111

VW steigt in Batteriezellforschung ein
12.03.2017 14:11

Wolfsburg (awp/sda/dpa) - Volkswagen steigt in die Erforschung von Batteriezellen ein. Das Motorenwerk in Salzgitter habe mit dem "Zukunftspakt" eine entsprechende Zusage, sagte Betriebsratschef Bernd Osterloh der Nachrichtenagentur dpa.

Erste Mitarbeiter seien bereits eingestellt worden. "Wir gehen davon aus, dass die Batterie in Zukunft 40 Prozent der Wertschöpfung eines Autos ausmacht", erklärte Osterloh. "Die Frage ist, ob wir uns dabei komplett von Herstellern aus Asien abhängig machen wollen. Ich sage: Als Gewerkschaften und Betriebsräte wollen wir dies auf gar keinen Fall."

Mit dem Reformprogramm "Zukunftspakt" will VW die Ertragskraft seiner Kernmarke steigern. Zudem geht es um den Ausbau der E-Mobilität, digitaler Angebote und neuer Dienstleistungen. Die Neuausrichtung ist eine Reaktion auf den Abgasskandal um manipulierte Verbrauchswerte.

Für eine Produktion von Batteriezellen in Salzgitter gebe es eine Verpflichtung zur Serienfertigung, soweit dies wirtschaftlich tragbar sei, sagte Osterloh. Der Standort baue die Kompetenz zur Entwicklung der Zellen auf - diese gelten als Herz alternativer Antriebe. Das Know-how dafür sei ein zentraler Schlüssel für den Wandel hin zur Elektromobilität.

Die E-Mobilität ist ein Hauptthema in der gesamten Autoindustrie. In Deutschland kommen Elektrofahrzeuge bisher allerdings nicht so recht vom Fleck. Ein Grund sind neben der oft noch begrenzten Reichweite die mangelnden Lademöglichkeiten ausserhalb der grossen Städte.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 15.02.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 21'111

VW erzielt weiteren US-Vergleich im Dieselskandal
30.03.2017 17:02

HERNDON (awp international) - Die Abgasaffäre wird für Volkswagen noch teurer. Der Autobauer zahlt rund 157,5 Millionen Dollar (146,8 Mio Euro), um Rechtsstreitigkeiten wegen Verstössen gegen Umweltgesetze mit zehn US-Bundesstaaten beizulegen. Das teilte VW am Donnerstag mit. Bereits im Juni 2016 hatte der Konzern einen Vergleich in Höhe von mehr als 600 Millionen Dollar mit über 44 US-Staaten geschlossen, später waren aber noch weitere Ansprüche angemeldet worden.

Der nun erzielte Kompromiss betrifft die Staaten Connecticut, Maine Delaware, Massachusetts, New York, Oregon, Pennsylvania, Vermont, Rhode Island und Washington. VW hatte im September 2015 nach Vorwürfen der US-Umweltbehörden eingeräumt, den Ausstoss des Schadstoffs Stickoxid bei Hunderttausenden Dieselwagen in den USA manipuliert zu haben. Der Hersteller hat sich mit US-Klägern bereits auf Vergleichszahlungen in Höhe von über 20 Milliarden Euro geeinigt./hbr/DP/tos

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 15.02.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 21'111

Volkswagen wirbt bei US-Kunden mit langer Garantie um Vertrauen
12.04.2017 08:11

NEW YORK (awp international) - Volkswagen wirbt in den USA mit einem neuen Garantie-Angebot um das Vertrauen der Autokäufer und dürfte damit die die Folgen des Dieselskandals mildern wollen. VW gibt Kunden in den Vereinigten Staaten für die Geländewagen Tiguan und Atlas künftig für eine Fahrleistung von umgerechnet 115 000 Kilometern Garantie, maximal für eine Dauer von sechs Jahren, wie das Unternehmen in New York am Dienstag mitteilte. Zum Vergleich: In Deutschland können Kunden die zwei Jahre währende Herstellergarantie gegen Bezahlung auf einen Zeitraum von fünf Jahren verlängern. Die maximale Fahrleistung liegt bei 150 000 Kilometern. Beim Tiguan müssen Kunden dafür nach aktueller Preisliste allerdings 1725 Euro auf den Tisch legen.

Volkswagen steht in Europa wegen seiner Entschädigungspolitik in den USA heftig in der Kritik. In den USA, wo der Abgasskandal ans Licht gebracht worden war, können Fahrer betroffener VW-Fahrzeuge mehr als 5000 Dollar (4635 Euro) Entschädigung bekommen. Verbraucherschützer und die EU fordern von VW seit langem, betroffenen Kunden in Europa ebenfalls finanziell entgegen zu kommen - bisher erfolglos./sbr/DP/das

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 15.02.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 21'111

Volkswagen kündigt weiteren SUV 'Made in USA' an
13.04.2017 06:32

NEW YORK (awp international) - Eine SUV-Offensive soll Volkswagen nach dem Dieselskandal auf dem US-Markt zurück in die Spur bringen. Zusätzlich zum neuen, speziell für die Bedürfnisse der US-Kunden vergrösserten Tiguan und dem Siebensitzer Atlas werde "intensiv" an einem weiteren Stadtgeländewagen gearbeitet, sagte VW -Nordamerika-Chef Hinrich Woebcken am Mittwoch bei der New York International Auto Show.

Entwickelt werde ein kleineres Modell mit fünf Sitzen, das wie der Atlas in Volkswagens US-Werk in Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee gefertigt werden solle. Weitere Details wollte Woebcken nicht nennen, der konkrete Zeitplan der Produktion stünde noch nicht fest. Ob die bestehenden Kapazitäten reichen, oder Investitionen und zusätzliche Arbeitskräfte nötig werden, sei noch nicht abzusehen.

Tiguan und Atlas sollen in den nächsten Monaten in den US-Handel starten. VW hofft, mit den Geländewagen endlich wieder den Nerv der US-Käufer zu treffen. Die Wolfsburger kämpfen auf dem nach China zweitgrössten Automarkt der Welt schon lange mit schwachem Absatz. Der Abgas-Skandal um manipulierte Stickoxidwerte bei Hunderttausenden Dieselwagen hatte die Lage zwischenzeitlich noch weiter erschwert.

Zudem wirbt VW in den USA mit einem neuen Garantie-Angebot bei Atlas und Tiguan. Kunden erhalten für eine Fahrleistung von umgerechnet 115 000 Kilometern Garantie für bis zu sechs Jahre. Zum Vergleich: In Deutschland kann die zwei Jahre währende Herstellergarantie gegen Bezahlung auf fünf Jahre und maximal 150 000 Kilometer verlängert werden. Beim Tiguan kostet das nach aktueller Preisliste 1725 Euro./hbr/DP/stk

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

iruch
Bild des Benutzers iruch
Offline
Zuletzt online: 16.02.2019
Mitglied seit: 22.04.2013
Kommentare: 231
Unterschiedliche Strategien beim autonomen Fahren

Das automatisierte Fahren gilt als eines der wichtigsten Zukunftsthemen der Autobranche. Doch nicht alle deutschen Autobauer sind mit der Entwicklung solcher Technologien gleich weit.

https://www.cash.ch/news/politik/autokonzerne-unterschiedliche-strategien-beim-autonomen-fahren-1084238

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 15.02.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 21'111
Volkswagen-Beschäftigte in

Volkswagen-Beschäftigte in der Slowakei streiken weiter

Der Streik bei Volkswagen Slovakia in Bratislava dauert an. Lohnverhandlungen zwischen Gewerkschaftsvertretern und Unternehmen blieben zunächst ergebnislos, wie die Agentur TASR am Wochenende unter Berufung auf eine Sprecherin von VW Slovakia meldete. Erstmals in der 25-jährigen Firmengeschichte hatten die Beschäftigten am vergangenen Dienstag die Arbeit niedergelegt. Sie fordern mehr Geld.

25.06.2017 14:34

Auch wenn die Konfliktparteien in mehreren Gesprächsrunden Kompromisse angeboten hatten, bleiben die Grundsatzposition gegensätzlich. Die Belegschaftsvertreter weisen darauf hin, dass das Automobilwerk am Stadtrand von Bratislava eines der produktivsten im weltweiten Konzernverbund sei und die Mitarbeiter trotzdem nur einen Bruchteil des Lohns ihrer deutschen Kollegen erhielten. Das habe man nun 25 Jahre lang akzeptiert und VW damit hohe Gewinner ermöglicht. Nun sei Zeit für eine Beteiligung der Arbeiter an diesem Erfolg.

Die Firmenleitung betont, mit einem durchschnittlichen Bruttolohn von 1800 Euro pro Monat sei die Bezahlung bei VW doppelt so hoch wie das Durchschnittseinkommen in der Slowakei. Der Autobauer hat in dem Land rund 12 000 Beschäftigte.

Volkswagen ist einer der grössten Arbeitgeber und Exporteure der Slowakei. Innerhalb des Volkswagen-Konzerns wiederum gilt der slowakische Standort als einer der modernsten und produktivsten. Dort werden Autos für fünf Marken produziert, nämlich VW, Porsche, Audi , Seat und Skoda./nat/DP/she

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 15.02.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 21'111
VW-Konzern verkauft im ersten

VW-Konzern verkauft im ersten Halbjahr mehr Autos

(Ausführliche Fassung) - Mitten in der Aufarbeitung des Abgas-Skandals steigert der Volkswagen -Konzern seine Verkaufszahlen weiter. Im ersten Halbjahr 2017 hat Europas grösster Autobauer knapp 5,2 Millionen Fahrzeuge an seine Kunden übergeben - 0,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Allein im Juni legten die Auslieferungen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,2 Prozent auf 920 700 Neuwagen zu, wie der Hersteller am Mittwoch in Wolfsburg mitteilte.

19.07.2017 12:26

Konzern-Vertriebschef Fred Kappler sprach von einem starken Monat, in dem alle Marken ihre Auslieferungen im Vergleich zum Vorjahr verbessert hätten: "Das stabile Wachstum in den Kernregionen lässt uns zuversichtlich in die zweite Jahreshälfte starten."

Während der Absatz in den ersten sechs Monaten in Europa um 3,5 Prozent auf knapp 2,3 Millionen Fahrzeuge, in Osteuropa um 12,9 Prozent auf 366 000 Fahrzeuge und in den USA um 7,2 Prozent auf rund 293 000 Fahrzeuge wuchs, musste Volkswagen auf dem wichtigen chinesischen Markt Federn lassen: VW übergab dort im ersten Halbjahr zwar mehr als 1,8 Millionen Fahrzeuge an seine Kunden - das waren aber 1,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Konzern begründete dies mit dem schwachen ersten Quartal: Im Juni dagegen wurden rund 315 000 Fahrzeuge und damit 5,2 Prozent mehr als im Vorjahr ausgeliefert.

Auch auf dem deutschen Heimatmarkt musste Volkswagen einen Rückschlag hinnehmen: Im ersten Halbjahr verkaufte der Konzern dort knapp 680 000 Autos und damit 1,0 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Im Juni gab es ein Minus von 2,3 Prozent auf rund 124 000 Fahrzeuge.

Unter den einzelnen Marken wuchsen die Auslieferungen der Pkw-Kernmarke VW mit Modellen wie Golf und Passat im ersten Halbjahr leicht um 0,3 Prozent auf rund 2,9 Millionen Autos - im Juni verkaufte VW dagegen fast 513 000 Autos, ein Plus von 4,0 Prozent.

Die Tochter Seat steigerte ihre Verkäufe im ersten Halbjahr um 13,7 Prozent auf rund 247 000 Autos. Im Juni gab es ein Plus von 12,6 Prozent auf rund 45 000 Autos.

Einen Rückgang um 4,7 Prozent auf 909 000 Autos musste Audi im ersten Halbjahr hinnehmen. Im Juni allerdings schaffte die Marke ein Plus von 1,0 Prozent auf mehr als 170 000 Autos.

Anfang Juli hatten der Verband der Automobilindustrie (VDA) und das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) bekanntgegeben, dass die Zahl der Neuzulassungen in Deutschland im ersten Halbjahr um rund drei Prozent auf gut 1,7 Millionen Autos gestiegen war. Dabei schlug sich auch die Diesel-Debatte nieder: Laut KBA lag der Diesel-Anteil bei den Neuzulassungen bei 41,3 Prozent - im ersten Halbjahr 2016 waren es noch 46,9 Prozent. Davon profitierten Benziner sowie - auf geringem Niveau - Elektro- und Hybrid-Autos.

Eine Ursache dieser Entwicklung dürften drohende Fahrverbote in mehreren deutschen Städten wegen zu hoher Stickoxid-Emissionen von Diesel-Autos sein. Die deutschen Hersteller planen laut VDA ein Software-Update für Dieselmotoren der Abgasnorm Euro 5./tst/DP/stb

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 15.02.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 21'111
VW wird Klage von US

VW wird Klage von US-Anleihegläubigern nicht los

Volkswagen muss sich im Abgas-Skandal weiter mit einer Klage von Anleihegläubigern in den USA auseinandersetzen. Das zuständige Gericht wies einen Antrag auf Abweisung am Mittwoch (Ortszeit) ab, auch wenn es einige Klagepunkte verwarf. Bei dem Rechtsstreit, der sich auch gegen den früheren Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn und Ex-USA-Chef Michael Horn richtet, geht es um VW -Anleihen im Nennwert von 8,3 Milliarden Dollar (7,2 Mrd Euro), die institutionelle Anleger in den Jahren 2014 und 2015 gekauft hatten.

20.07.2017 07:17

Die Investoren werfen VW vor, bei der Ausgabe der Wertpapiere Falschangaben über die Risiken gemacht zu haben und fordern Schadenersatz für erlittene Kursverluste. Der Konzern hatte im September 2015 eingeräumt, Stickoxidwerte bei Dieselwagen manipuliert zu haben und hat deshalb bereits 22,6 Milliarden Euro an Rechtskosten für Vergleiche mit Klägern in Nordamerika verbucht. Die Vorwürfe der Anleihekäufer hält VW jedoch für unbegründet. In Deutschland ist der Konzern mit zahlreichen weiteren Anlegerklagen konfrontiert./hbr/DP/fbr

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 15.02.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 21'111
VW-Betriebsrat will rasch

VW-Betriebsrat will rasch Aufsichtsratssitzung zu Kartellvorwürfen

Der VW -Betriebsrat will angesichts der Berichte über Kartellabsprachen in der Autobranche möglichst rasch die Mitglieder des Aufsichtsrats zusammenrufen. "Es muss sofort in der kommenden Woche eine ausserordentliche Aufsichtsratssitzung geben", sagte ein Sprecher des Gremiums am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. "Der Vorstand ist in der Pflicht, das Aufsichtsgremium umfassend zu informieren. Das ist bislang nicht geschehen." Auch gegenüber den Mitarbeitern sollten die Manager sich erklären.

23.07.2017 14:33

Laut einem "Spiegel"-Bericht sollen sich VW, Audi , Porsche, BMW und Daimler über eine Dauer von vielen Jahren in einem gemeinsamen Kartell über Technik, Kosten und Zulieferer abgestimmt haben.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hatte bereits am Freitag Aufklärung verlangt. Er habe - wie auch Landes-Wirtschaftsminister Olaf Lies - aus Medien von den Vorwürfen erfahren. Weil und Lies sowie VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh sitzen im Aufsichtsrat des Konzerns./fri/DP/she

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 15.02.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 21'111
VW-Chef will Streit über

VW-Chef will Streit über Diesel-Fahrverbote bundesweit klären

VW -Konzernchef Matthias Müller fordert eine bundesweite Entscheidung über Diesel-Fahrverbote statt verschiedener Regelungen in den Städten. "Die Verunsicherung ist ja gross. Das spüren wir auch an den Diesel-Bestellungen, die merklich zurückgegangen sind", sagte der Manager der "Rheinischen Post" (Samstag). Er erwarte daher, "dass es auf Bundesebene eine Lösung gibt, die für unsere Kunden Verbindlichkeit herstellt". Bislang liegt die Zuständigkeit für Fahrverbote in der Verantwortung der Kommunen.

23.07.2017 14:32

Bei einem "Diesel-Gipfel" am 2. August wollen der Bund und mehrere betroffene Länder mit der Autobranche Nachrüstungen für Diesel der Emissionsklassen Euro 5 und 6 vereinbaren, um Schadstoff-Emissionen zu reduzieren. Bundesverbraucherminister Heiko Maas sieht hier die Autobauer in der Pflicht. "Die Kosten dürfen nicht an den Autokäufern hängenbleiben", sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. "Sie haben es nicht zu verantworten, wenn eine zweifelhafte oder manipulierte Software in ihrem Auto ist." Es sollte im eigenen Interesse der Branche liegen, ihre Glaubwürdigkeit und damit auch viele Tausend Arbeitsplätze in Deutschland zu erhalten.

Zwischen 2008 und 2016 ist die Zahl der Diesel-Pkw hierzulande um mehr als 44 Prozent gestiegen. Auch 2016 war die Luft in deutschen Städten nach Messungen des Umweltbundesamts (UBA) zu stark mit Stickstoffdioxid belastet - von dem Dieselautos viel ausstossen. Laut UBA reizt das Gas die Atemwege, langfristig beeinträchtigt es die Lungenfunktion und kann zu chronischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie vorzeitigen Todesfällen führen. Besonders gefährlich ist es demnach für empfindliche Menschen wie Kinder.

Müller ist gegen drastische Einschränkungen für Dieselautos: "Fahrverbote sehen wir generell als falschen Schritt an. Und bitte nicht vergessen: Das Auto ist ja nur ein Teil des Problems."

VW hat seit den Enthüllungen über Abgasmanipulationen bei Dieselautos bereits mehr als 20 Milliarden Euro für Strafen und Entschädigungen in den USA verbuchen müssen. Und obwohl wenn die grössten finanziellen Streitfragen in den USA geklärt sind, laufen auch dort strafrechtliche Ermittlungen gegen VW-Offizielle. Ein Beschuldigter sitzt in einem US-Gefängnis und wartet auf seinen Prozess. Er war bei einem kurzen Aufenthalt in Florida verhaftet worden.

Müller selbst meidet nach eigener Aussage die Vereinigten Staaten nicht. "Warum sollte ich? Das ist ein schönes Land und ein für uns sehr wichtiger Markt", sagte er der "Rheinischen Post". "Gegen mich liegt ja nichts vor. Ich werde deshalb auch im Herbst wieder in die USA fliegen, allerdings nicht ins Silicon Valley, sondern an die Ostküste, um mich dort mit Politikern zu treffen."/fri/DP/she

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 15.02.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 21'111
Presse: VW-Tochter Audi

Presse: VW-Tochter Audi fürchtete im Dieselskandal schon 2013 aufzufliegen

Fachleute der Volkswagen-Tochter Audi sollen laut einem Pressebericht intern schon frühzeitig auf gravierende Folgen von Abgasmanipulationen in den USA hingewiesen haben. Die Mitarbeiter aus der Motorenentwicklung hätten im Oktober 2013 vor der "Aufdeckung" der betreffenden Software bei Dieselautos durch die US-Behörden und empfindlichen Strafen gewarnt, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" (Freitag) unter Berufung auf Audi-interne Dokumente.

28.07.2017 07:40

Die Technikexperten hätten vorgeschlagen, die Software so schnell wie möglich umzustellen, so die Zeitung. Ein entsprechendes 11-seitiges Dokument mit dem Titel "Risikoeinschätzung" sei von Audi auch an die Konzernmutter VW weitergereicht worden. Audi und VW äusserten sich dem Blatt gegenüber nicht zu dem Papier.

Volkswagen hat bisher für die 2015 aufgedeckte Dieselaffäre in Nordamerika rund 22,6 Milliarden Euro an Kosten verbucht. Unter den in den USA beanstandeten Motoren waren auch Zehntausende von Audi gebaute 3-Liter-Aggregate, die auch in Porsche-Fahrzeugen zum Einsatz kamen./men/fbr

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 15.02.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 21'111
VW-Manager Schmidt bekennt

VW-Manager Schmidt bekennt sich vor US-Richter schuldig

04.08.2017 16:30

Der seit Anfang des Jahres inhaftierte langjährige Volkswagen -Manager Oliver Schmidt hat sich wegen seiner Rolle im Abgas-Skandal schuldig bekannt. Der Deutsche, dem die USA Verschwörung zum Betrug und Verstoss gege...

Dafür gibt Schmidt, der laut Anklage von Februar 2012 bis März 2015 in leitender VW -Funktion mit Umweltfragen in den USA betraut war, die Chance auf, sich bei einem Prozess verteidigen und einen Freispruch erstreiten zu können. Dem 48-Jährigen drohen nun bis zu sieben Jahre Haft und Geldstrafen von insgesamt bis zu 500 000 Dollar. Zuvor hätte sich die potenzielle Haftstrafe bei einem Schuldspruch in allen Anklagepunkten im Extremfall auf 169 Jahre summiert.

Das FBI hatte Schmidt im Januar in Miami festgenommen. Der langjährige VW-Angestellte hatte eine Mittäterschaft am Abgas-Skandal bislang abgestritten. Schmidt ist einer von acht amtierenden und früheren Mitarbeitern des Konzerns, gegen die US-Strafanzeigen gestellt wurden. Bis auf einen Ingenieur, der frühzeitig als Kronzeuge aussagte, werden die anderen Beschuldigten in Deutschland vermutet, von wo ihnen vorerst keine Ausweisung drohen dürfte.

Volkswagen hatte im September 2015 nach Vorwürfen der US-Umweltbehörden eingeräumt, mit einer speziellen Software in grossem Stil bei Abgastests getrickst zu haben. Nachdem die rechtlichen Konsequenzen auf Konzernebene durch mehrere milliardenschwere Vergleiche mit Klägern in den USA weitgehend abgeschlossen sind, versuchen die US-Behörden nun mit Hochdruck, die verantwortlichen Führungskräfte strafrechtlich zu belangen./hbr/DP/jha

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 15.02.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 21'111
VW weiter gegen Hardware

VW weiter gegen Hardware-Nachrüstungen - Verweis auf neue Motoren

Nach der Kritik von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks an den Beschlüssen des Dieselgipfels hat VW auf die Umweltfreundlichkeit seiner neuesten Motoren verwiesen und lehnt Hardware-Lösungen weiter ab. "Beim Diesel-Gipfel gab es einen vernünftigen Kompromiss", sagte ein Volkswagen-Sprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. "Verabredet wurden technische Nachbesserungen und Umtauschprämien, die schnell umsetzbar und nachhaltig sind. Bis verlässliche Hardware-Lösungen in der Fläche verfügbar und von den Behörden freigegeben wären, würden mehrere Jahre vergehen."

24.08.2017 06:31

Hendricks hatte am Mittwoch bei älteren Dieselfahrzeugen Umbauten am Motor gefordert, sogenannte Hardware-Lösungen. Die auf dem Dieselgipfel Anfang August beschlossenen Software-Updates reichten nicht aus, hatte sie kritisiert. Wie das Bundesumweltamt (UBA) ausgerechnet hatte, bleibt die Luft in fast 70 deutschen Städten auch nach den Beschlüssen des Dieselgipfels schmutziger als erlaubt.

Der VW-Sprecher sagte, Hardware-Lösungen wären nur für einen Teil der Fahrzeugflotte überhaupt technisch umsetzbar, mit enormem Aufwand und "fragwürdigen Resultaten". Weiter sagte er: "In Kombination mit der Umweltprämie für alte Dieselfahrzeuge und dem Umweltfonds für die nachhaltige Mobilität in den Städten ist ein Massnahmenpaket geschnürt, das die Luftqualität kurz- und mittelfristig deutlich verbessern wird."

Der Sprecher verwies ausserdem auf die Umweltfreundlichkeit der neuesten VW-Motoren. Eine Messaktion des ADAC belege, dass die aktuellsten Generationen der Verbrennungsmotoren des VW-Konzerns in Sachen Emissionen und Verbrauch zu den besten im Markt gehörten. Der ADAC hatte eine Auswertung der Stickoxid-Emissionen (NOx) von Euro-6-Dieseln in realitätsnahen Tests veröffentlicht. Bei den 188 Modellen, die seit 2013 untersucht wurden, schnitten demnach die Fahrzeuge von BMW , von Marken aus dem VW-Konzern sowie von Mercedes am besten ab./hoe/DP/zb

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 15.02.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 21'111
Volkswagen stellt neuen Golf

Volkswagen stellt neuen Golf-Geländewagen vor - SUV-Offensive

(Ausführliche Fassung) - Volkswagen geht bei sportlichen Geländewagen in die Offensive. Europas grösster Autobauer stellte am Mittwochabend am Comer See in Italien den SUV T-Roc vor. Neue SUV seien ein wichtiger Bestandteil der "Modelloffensive" insgesamt von VW , sagte VW-Markenchef Herbert Diess bei der Präsentation. Der Anteil der sportlichen Geländewagen (SUV) am Gesamtmarkt werde Prognosen zufolge in den kommenden Jahren weiter stark steigen.

23.08.2017 20:37

VW steigt mit dem neuen Wagen ins wachsende Segment der kleinen Geländewagen ein. Das Fahrzeug orientiert sich nach Angaben des Unternehmens bei den Abmessungen am Golf. Der Wagen soll im November auf den Markt kommen. Der Einstiegspreis liege "um die 20 000 Euro", sagte Diess.

Volkswagen will seine SUV-Angebotspalette in den kommenden Jahren mehr als verdoppeln und damit auch gegenüber der Konkurrenz aufholen. Der T-Roc soll die Lücke zwischen dem 2018 erwarteten Polo-SUV und dem grösseren VW Tiguan schliessen. Im Angebot beim T-Roc sind sowohl Benzin- als auch Dieselmotoren.

Die SUV-Offensive ist Teil der Ende 2016 vorgestellten neuen Konzernstrategie, die auch Reaktion auf den Diesel-Abgasskandal ist. VW will mittel- und langfristig die Elektromobilität sowie Mobilitätsdienstleistungen rund ums Auto massiv erweitern. Mit dem Ausbau des SUV-Angebots will VW die Ertragskraft steigern - auch um den Umbau des Konzerns zu bezahlen. Die Bereitschaft von SUV-Kunden, höhere Preise zu zahlen, finanziere die notwendigen Innovationssprünge in der Automobilindustrie, sagte VW-Chefstratege Thomas Sedran im vergangenen Jahr im VW-Magazin "Shift".

Sportliche Geländewagen, mit denen die Branche viel Geld verdient, sind nach wie vor Verkaufsschlager mit zweistelligen Zuwachsraten bei den Neuzulassungen.

Bei Umweltverbänden allerdings stossen SUV seit langem auf Kritik. Anstatt spritsparende und saubere Fahrzeuge zu präsentieren, überschwemme der VW-Konzern die Städte mit SUVs, sagte der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, Jürgen Resch, der Deutschen Presse-Agentur. Er sprach von einer "völlig fehlgeleiteten Modellpolitik".

Der Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer von der Uni Duisburg-Essen dagegen sagte der dpa, der T-Roc sei für VW "absolut richtig". Die SUV seien in Deutschland mittlerweile wichtiger als die Golf-Klasse, vor allem kleinere Modelle würden zunehmend nachgefragt. "Was auf der Wunschliste bleibt, ist die Elektroversion des T-Roc."/hoe/DP/he

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 15.02.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 21'111
Wichtiger Erfolg für VW: US

Wichtiger Erfolg für VW: US-Richter weist Abgas-Klage ab

Der Volkswagen -Konzern hat in den USA ein teures Risiko im Abgas-Skandal ausgeräumt. Eine Klage des Bundesstaates Wyoming wegen Verstössen gegen Umweltgesetze wurde am Donnerstag vom zuständigen Richter Charles Breyer in San Francisco abgewiesen. Die Entscheidung könnte VW vor weiteren Milliardenkosten bewahren, da sie richtungsweisend für ähnliche Fälle sein dürfte.

01.09.2017 06:43

Richter Breyer erklärte die von Wyomings Generalstaatsanwalt beanstandeten Verletzungen des Luftreinhaltegesetzes "Clean Air Act" zu einer Bundesangelegenheit des US-Umweltamts EPA. Diese Begründung ist für VW besonders wertvoll, da sie auch Ansprüchen anderer Bundesstaaten einen Riegel vorschieben könnte, die über bereits erzielte "Dieselgate"-Vergleiche hinausgehen.

Eine Klage der Bundesbehörde EPA hatte VW nämlich bereits mit einem milliardenschweren Kompromiss beilegen können. Insgesamt hat der Konzern für Vergleiche in Nordamerika schon 22,6 Milliarden Euro an Rechtskosten verbucht. Ein Teil der Summe fliesst ohnehin an US-Bundesstaaten, in denen VW Dieselwagen mit Manipulations-Software zur Abgaskontrolle verkauft und so die Luft verpestet hatte.

Dennoch klagten neben Wyoming noch etliche weitere Staaten auf zusätzliche Strafen. In den Fällen von Illinois, Minnesota und Ohio dürfte Volkswagen jetzt allerdings nur noch wenig zu befürchten haben, denn diese Klagen sind ebenfalls bei Breyers Gericht angesiedelt. Der Richter bezog seine Argumente bei der Abweisung von Wyomings Klage auch auf andere Staaten.

Das finanzielle Risiko wäre für den Autokonzern erheblich gewesen. Alleine Wyoming hatte Geldstrafen in Höhe von je 37 500 Dollar pro Tag gefordert, an dem ein Auto mit illegal überhöhtem Schadstoffausstoss auf den Strassen des Bundesstaats unterwegs war. Bei knapp 2000 betroffenen Wagen hätten sich pro Tag 44,9 Millionen Dollar ergeben - und der Abgas-Betrug lief über mehrere Jahre.

Bei den Forderungen handelt es sich zwar um theoretische Höchstmasse, doch hätte VW sich der Klage stellen müssen, wären zähe Vergleichsverhandlungen programmiert gewesen. Aus dem Schneider ist der Konzern indes noch nicht: Mit Alabama, Missouri, Montana, New Hampshire, Texas und Tennessee gibt es mindestens sechs Staaten, die nicht vor Breyers Gericht klagen, was den Ausgang ungewisser macht.

Mit Connecticut, Maine, Delaware, Massachusetts, New York, Oregon, Pennsylvania, Vermont, Rhode Island und Washington hatte sich VW Ende März auf Vergleiche geeinigt. Der Konzern hatte im September 2015 nach Vorwürfen der EPA eingeräumt, in grossem Stil bei Abgastests die Messwerte des Schadstoffs Stickoxid manipuliert zu haben. In den USA sind fast 600 000 Dieselwagen betroffen, weltweit rund elf Millionen./hbr/DP/stk

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 15.02.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 21'111
VW-Chefaufseher hat halbe

VW-Chefaufseher hat halbe Million für Firmenjet-Flüge gezahlt

VW-Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch hat vor drei Jahren nachträglich etwas mehr als eine halbe Million Euro für Privatflüge mit Firmenjets an den Konzern gezahlt. Für die Jahre 2010 bis 2013 habe er 531'310 Euro gezahlt, berichtete die "Bild am Sonntag".

03.09.2017 12:04

Pötsch hatte als damaliger Finanzchef, wie mehrere andere VW-Manager auch, die Flugbereitschaft des Konzerns auch für private Flüge genutzt. Die Zeitung hat in der Vergangenheit bereits mehrfach über die Flüge und die Rückzahlungen von Vorständen berichtet - neu ist jetzt die konkrete Summe, die Pötsch zurückgezahlt hat.

VW hat 2014 seine Regeln für Nebenleistungen verschärft. Mehrere Vorstände haben daraufhin auch für frühere Jahre Geld für Privatflüge mit Firmenfliegern zurückgezahlt. Laut "Bild am Sonntag" hat der damalige Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch darauf gedrängt.

Zu den konkreten Rückzahlungssummen wollte sich Volkswagen nicht äussern. Der VW-Konzern teilte mit, die Nebenleistungen seien entsprechend dem damals gültigen Nebenleistungskatalog in Anspruch genommen und nach den geltenden Vorschriften korrekt behandelt worden. VW hatte vor drei Wochen bereits entsprechend zu einem ähnlichen Bericht Stellung genommen.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

iruch
Bild des Benutzers iruch
Offline
Zuletzt online: 16.02.2019
Mitglied seit: 22.04.2013
Kommentare: 231
Die Pläne der Autobauer in Sachen Elektromobilität

Die Pläne der Autobauer in Sachen Elektromobilität

Der politische Druck, die zunehmende Reichweite und günstigere Batterien haben für Antrieb auf dem Markt für Elektromobilität gesorgt.

https://www.cash.ch/news/top-news/elektroautos-die-plaene-der-autobauer-sachen-elektromobilitaet-1106113

alpenland
Bild des Benutzers alpenland
Offline
Zuletzt online: 15.02.2019
Mitglied seit: 24.05.2006
Kommentare: 4'716
GS ist sehr optimistisch, Kursziel 200 €

das durchschnittliche Kursziel liegt auf 162 €

Goldman belässt VW auf der 'Conviction Buy List' - Ziel 200 Euro

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Volkswagen-Vorzüge nach einem Pressebericht auf der "Conviction Buy List" mit einem Kursziel von 200 Euro belassen. Es sei eine positive Nachricht, dass Konzernchef Matthias Müller in einem Interview des "Wall Street Journals" erwogen habe, nicht zum Kerngeschäft gehörende Vermögenswerte veräußern zu wollen, schrieb Analyst Stefan Burgstaller in einer Studie vom Montag. Diese Geschäftsbereiche stellten etwa 20 Prozent des aktuellen Gesamtumsatzes des Autobauers dar. Die Diskussionen am Markt könnten nun womöglich in Richtung eines Unternehmensumbaus und besseren Wertschöpfung gehen./ck/zb Datum der Analyse: 11.09.2017

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 15.02.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 21'111
Aktionäre wehren sich:

Aktionäre wehren sich: Musterverfahren nach VW-Übernahmeschlacht

Inmitten des Abgasskandals wird es für Volkswagen an einer weiteren juristischen Front ernst. Im milliardenschweren Streit um die Folgen der gescheiterten VW -Übernahme durch den viel kleineren Sportwagenbauer Porsche beginnt am Donnerstag das Musterverfahren nach entsprechenden Klagen von Aktionären. Der Übernahmeversuch hatte zu heftigen Kursturbulenzen geführt - was einige Anleger viel Geld kostete. Diese sehen sich rückblickend fehlinformiert.

12.10.2017 06:28

Ziel des Prozesses nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMug) ist ein Musterentscheid, der für alle Beteiligten bindend ist. Dazu wird der Fall des Musterklägers verhandelt und entschieden. Musterverfahren können sich über Jahre hinziehen.

Eine Beweisaufnahme sei am ersten Tag nicht geplant, sagte eine Sprecherin des Oberlandesgerichts Celle vor dem Auftakt der mündlichen Verhandlung. Vielmehr sollten Sach- und Rechtsfragen erörtert werden. Für das Musterverfahren (Az: 13 Kap 1/16) sind zunächst zehn Verhandlungstermine angesetzt - und zwar am Landgericht Hannover. Insgesamt wurden die sogenannten Feststellungsziele von 42 Klägern gebündelt.

Hintergrund ist die Übernahmeschlacht zwischen der einstigen Porsche-Mutter und Volkswagen. Seit 2005 baute Porsche - der lukrativste Autobauer der Welt - seine Anteile an VW schrittweise aus. Schliesslich versuchte Porsche, den wesentlich grösseren Konzern komplett zu schlucken. Am Ende hielt die Holding zwar die Mehrheit an VW, musste aber wegen hoher Schulden ihre Sportwagenmarke Porsche an die Wolfsburger abgeben. Porsche wurde zu einer weiteren Marke im Volkswagen-Konzern.

Nach Gerichtsangaben geht es im Musterverfahren beispielsweise um irreführende Presseerklärungen, etwa eine Mitteilung der Porsche Holding vom 10. März 2008, mit der Medienberichte zurückgewiesen worden seien, wonach das Unternehmen seinen Anteil an Volkswagen auf 75 Prozent aufzustocken beabsichtige. Am 26. Oktober 2008 dann die Kehrtwende: Porsche bestätigte, 75 Prozent an VW anzustreben, sofern die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen.

Der VW-Kurs explodierte daraufhin geradezu, Leerverkäufer verspekulierten sich mit geliehenen Aktien. Für viele Anleger, die auf fallende Kurse gewettet hatten, war dies eine Katastrophe. Die Klagen richten sich gegen die Porsche Holding und die Volkswagen AG.

Als Musterkläger bestimmte das Oberlandesgericht die ARFB Anlegerschutz UG, die von der Kanzlei Tilp vertreten wird. Es handelt sich beim Musterkläger um eine Gesellschaft, in der die Klagen verschiedener Investoren gebündelt sind.

Die Porsche SE hält die Klagen für unbegründet. So habe der Bundesgerichtshof eine Milliardenklage von Hedgefonds gegen Porsche abgewiesen. Die Kläger hatten 1,2 Milliarden Euro Schadenersatz gefordert, mit der Entscheidung des Bundesgerichtshofs war diese Klage aber rechtskräftig vom Tisch. Das Landgericht Stuttgart sprach zudem im Frühjahr 2016 die früheren Porsche-Vorstände Wendelin Wiedeking und Holger Härter im Prozess um Marktmanipulation frei./tst/DP/stk

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 15.02.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 21'111
Volkswagen verliert

Volkswagen verliert weltweiten Spitzenplatz bei Forschungsausgaben

Nach fünf Jahren an der weltweiten Spitze bei den Forschungsausgaben muss Volkswagen vor allem amerikanische Hightech-Riesen an sich vorbeiziehen lassen. Mit Amazon belegte erstmals ein Internet-Gigant den international ersten Platz bei den grössten Budgets für Forschung und Entwicklung (F&E).

24.10.2017 08:17

Das ergab eine Studie von Strategy&, der Strategieberatung des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungskonzerns PwC, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Demnach will Amazon im Untersuchungszeitraum, dem Fiskaljahr bis Ende Juni 2017, rund 16,1 Milliarden Dollar in seine Forschung stecken.

Volkswagen erreicht mit rund 12,2 Milliarden Dollar den fünften Platz. Im Zeitraum davor waren es noch rund 13,2 Milliarden Dollar - der Unterschied ist allerdings weniger gross als er zu sein scheint, wie PwC-Sprecherin Annabelle Kliesing erklärte. Denn Hintergrund der Veränderungen sei vor allem der Wechselkurs, in heimischer Währung kam Volkswagen 2016 auf knapp 11,9 Milliarden Euro, während es 2017 rund 11,5 Milliarden Euro sind.

Demnach hält Volkswagen auch inmitten des Abgasskandals bei seinen Forschungsausgaben ein hohes Niveau. Der Studie zufolge zogen dennoch auch die Google -Mutter Alphabet , Intel und Samsung an VW vorbei./tst/DP/zb

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 15.02.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 21'111
VW will Banklizenz in

VW will Banklizenz in Grossbritannien beantragen

Volkswagen will für seine Tochter Financial Services eine Bank-Lizenz in Grossbritannien beantragen. Der Konzern befinde sich derzeit in Gesprächen mit der zuständigen britischen Regulierungsbehörde, um für den Fall eines harten Brexits vorbereitet zu sein, sagte ein Volkswagen-Sprecher am Donnerstag und bestätigte damit einen Bericht der "Financial Times".

02.11.2017 19:34

Der Chef der britischen Sparte von VW Financial Services, David Maloney, sagte der Zeitung, durch eine Banklizenz dort würden sich die Unsicherheiten in Bezug auf den Brexit verringern und VW könne seinen Kunden weiter Finanzierungsprodukte anbieten.

Bislang wickelt der Konzern Autokredite in Grossbritannien über seine deutsche Banklizenz ab. Durch den Ausstieg des Landes aus der Europäischen Union (EU) könnte diese Berechtigung wegfallen.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Seiten