VOLKSWAGEN (VOW)

Volkswagen Aktie - VW Aktie 

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Chef von VW-Tochter Audi will

Chef von VW-Tochter Audi will höhere Kapitalrendite

Die Volkswagen -Tochter Audi soll in Zukunft eine höhere Kapitalrendite abwerfen. "Wir verkaufen heute auch eine halbe Million Autos mehr als 2011", sagte Chef Bram Schot in einem Interview mit der Fachzeitung "Automobilwoche". "Dennoch kommt unterm Strich kein höheres Ergebnis heraus. Das ändern wir jetzt".

14.07.2019 18:03

Schot nennt im Interview zwei Gründe, warum die Kapitalrendite gesunken ist: Höhere Investitionen und höhere Personalausgaben. Jetzt will er Synergien im VW-Konzern heben, um bei der Kennziffer, die den Gewinn ins Verhältnis zum eingesetzten Kapital setzt, auf Kurs zu kommen./fba

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Volkswagen-Konzern trotzt

Volkswagen-Konzern trotzt Branchentristesse - Ergebnis über Erwartungen

Der Volkswagen -Konzern hat inmitten der Branchenflaute ein gutes zweites Quartal hinter sich und mehr Gewinn erzielt als erwartet. Der Umsatz kletterte im Vorjahresvergleich trotz geringerer Auslieferungen um 6,6 Prozent auf 65,2 Milliarden Euro, wie der Dax -Konzern am Donnerstag in Wolfsburg mitteilte. Das um Sondereinflüsse bereinigte operative Ergebnis ging zwar um 8,1 Prozent auf 5,13 Milliarden Euro zurück, lag damit aber über den Erwartungen von Analysten. Die entsprechende Marge betrug 7,9 Prozent, was im derzeitigen Branchenumfeld vergleichsweise viel ist.

25.07.2019 08:13

Besser lief es insbesondere beim Sportwagenbauer Porsche, aber auch die Kernmarke VW Pkw steigerte den operativen Gewinn. Der Konzern verdient gut am steigenden Anteil der teureren SUV-Modelle. Unter dem Strich stieg der Gewinn um fast ein Viertel auf 4,12 Milliarden Euro. Vor einem Jahr hatte die Dieselaffäre mit 1,6 Milliarden Euro belastet. Die Prognosen bestätigten die Wolfsburger./men/jha/

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VW-Tochter Audi fährt im Jahr

VW-Tochter Audi fährt im Jahr der 'Bewährungsprobe' weniger Vorsteuergewinn ein

Audi hat im ersten Halbjahr weniger Autos verkauft und weniger Umsatz gemacht - der Gewinn vor Steuern fiel um 20 Prozent von 3,21 Milliarden auf 2,58 Milliarden Euro. Die Probleme bei der Umstellung auf die WLTP-Abgasmessung sowie hohe Investitionen in neue Modelle und in Elektroautos hätten belastet, teilte die VW -Tochter am Freitag in Ingolstadt mit. "Trotz starken Gegenwinds" bekräftigte Audi aber seine Jahresprognose: Absatz und Umsatz sollen im Vergleich zu den schwachen Vorjahreswerten leicht steigen.

26.07.2019 11:37

Finanzvorstand Alexander Seitz sagte: "2019 ist wie erwartet eine echte Bewährungsprobe." Das Unternehmen streicht Schichten, Modell- und Motorvarianten und setzt stärker auf gemeinsame Plattformen und Werkskapazitäten im VW-Konzern. Mit dem Transformationsplan will es dieses Jahr gut eine Milliarde Euro einsparen.

Im ersten Halbjahr sank der Absatz auf 906 000 Autos und der Umsatz auf 28,8 Milliarden Euro. Allerdings zählt Audi Umsätze aus dem Vertrieb von Autos anderer Konzernmarken neuerdings nicht mehr mit - bereinigt um diesen Effekt liege der Umsatz leicht über Vorjahr, teilte das Unternehmen mit. Die grossen SUVs Audi e-tron und Q8 hätten dazu beigetragen. Der Betriebsgewinn sank dennoch, wegen höherer Abschreibungen in den Werken, höherer Personalkosten und deutlich höherer Vorleistungen in Zukunftstechnologien. Audi investiert derzeit 7,7 Prozent seiner Erlöse in Forschung und Entwicklung.

Im zweiten Halbjahr setzt Audi auf den Start der überarbeiteten Modelle A4 und Q7, des neuen Q3 Sportback, der A7- und A8-Hybridmodelle, des e-tron und des Q8 in China und des Q3 in den USA. "Im zweiten Halbjahr werden wir unsere Restrukturierung mit Nachdruck vorantreiben", sagte Seitz. Mindestens 7 Prozent vom Umsatz sollen 2019 als Betriebsergebnis bleiben./rol/DP/men

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VW-Nutzfahrzeugtochter Traton

VW-Nutzfahrzeugtochter Traton steigert Profitabilität deutlich

Die VW -Nutzfahrzeugtochter Traton hat die Profitabilität im ersten Halbjahr deutlich gesteigert. Dabei profitierte die Gesellschaft von einer nach wie vor guten Entwicklung in Europa und Brasilien. Die operative Rendite kletterte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,1 Prozentpunkte auf 7,9 Prozent, wie das Unternehmen am Montag in München mitteilte. Die erst im Juni an die Börse gebrachte Lkw- und Bustochter von Volkswagen verzeichnete ein deutliches Gewinnplus. Das operative Ergebnis stieg um ein Viertel auf 1,1 Milliarden Euro.

29.07.2019 08:36

Das Umsatzwachstum setzte sich im ersten Halbjahr ebenfalls fort. Die Erlöse stiegen um 7 Prozent auf 13,5 Milliarden Euro. Allerdings war der Auftragseingang um 6 Prozent rückläufig. Gründe waren rückläufige Lkw-Bestellungen unter anderem in Europa sowie geringere Aufträge für Busse in Mexiko und im Nahen Osten.

Alle drei Marken MAN , Scania und Volkswagen Caminhões e Ônibus hätten zur positiven Entwicklung beigetragen und zugelegt, hiess es weiter. Insgesamt setzte die VW-Tochter 123 336 Fahrzeuge ab und damit rund 10 Prozent mehr als im Vorjahr./eas/jha/

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Volkswagen steigert US-Absatz

Volkswagen steigert US-Absatz im Juli erneut kräftig

(neu: Audi) - Volkswagen bleibt auf dem US-Automarkt dank starker SUV- und Jetta-Verkäufe im Aufwind. Im Juli stieg der Absatz im Jahresvergleich um 12,7 Prozent auf 31 188 Neuwagen mit VW -Logo, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

01.08.2019 21:29

Im bisherigen Jahresverlauf hat VW in den USA ein Absatzplus von 6,1 Prozent erzielt. Damit ist dem deutschen Hersteller, dessen Verkaufszahlen im Zuge des Abgas-Skandals zeitweise eingebrochen waren, auf dem wichtigen Auslandsmarkt bereits eine ordentliche Aufholjagd gelungen.

Auch die VW-Tochter Audi verzeichnete einen Anstieg der Verkäufe. Mit 19 370 Fahrzeugen wurden 0,8 Prozent mehr abgesetzt als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Auch BMW und Daimler verbuchten im Juli deutliche Verkaufszuwächse. BMW setzte mit 23 015 Fahrzeugen 4,7 Prozent mehr ab. Daimlers Marke Mercedes-Benz USA machte sogar ein Plus von 19,5 Prozent auf 224 612 Neuwagen, hatte zuvor allerdings auch Rückschläge erlitten. Die Zahlen der VW-Töchter Audi und Porsche lagen noch nicht vor.

Der japanische Branchenriese Toyota schaffte einen Minianstieg von 0,4 Prozent. Honda lieferte immerhin 1,9 Prozent mehr Neuwagen aus, und Rivale Hyundai wurde starke 12 Prozent mehr Autos bei der US-Kundschaft los. Allerdings gab es auch Hersteller mit erheblichen Einbussen - bei Mazda fielen die Verkäufe um 3,5 Prozent, Nissan musste sogar ein Minus von 9 Prozent verkraften.

Analysten rechneten damit, dass der US-Automarkt den siebten Monat in Folge mit sinkendem Absatz verzeichnet. Die monatliche Statistik hat ohnehin deutlich an Aussagekraft verloren, da die drei grössten US-Autobauer General Motors , Ford und Fiat Chrysler ihre Zahlen nur noch quartalsweise veröffentlichen. Nach Schätzung des Fachblatts "Automotive News" machen sie rund 45 Prozent des Absatzes aus./hbr/jsl/DP/he/he

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Porsche SE steigert dank VW

Porsche SE steigert dank VW ihren Gewinn

Die VW -Dachgesellschaft Porsche SE hat trotz eines neuen Bussgelds im Zusammenhang mit dem Dieselskandal im Volkswagen -Konzern ihren Gewinn im ersten Halbjahr deutlich erhöht. Nach Steuern lag das Ergebnis bei 2,38 Milliarden Euro, wie die Holding am Mittwoch mitteilte. Im Vorjahreszeitraum waren es 1,9 Milliarden Euro.

07.08.2019 11:50

Der Gewinn der Porsche SE ergibt sich zum allergrössten Teil aus der Bewertung der VW-Anteile - und die hatte die Holding in diesem Jahr auf gut 53 Prozent aufgestockt.

Der VW-Konzern hatte unterm Strich im ersten Halbjahr mit 7,2 Milliarden Euro 8,4 Prozent mehr verdient als im Vorjahreszeitraum. Zwar hatte die VW-Tochter, der Sportwagenbauer Porsche AG, im zweiten Quartal einen Bussgeldbescheid im Zusammenhang mit dem Dieselskandal über rund 500 Millionen Euro kassiert. Vor einem Jahr hatte die Dieselaffäre die Bilanz aber mit noch höheren Sonderkosten belastet.

Insgesamt geht die Porsche Holding für 2019 weiterhin von einem Ergebnis nach Steuern in Höhe von 3,4 Milliarden bis 4,4 Milliarden Euro aus. 2018 waren es rund 3,5 Milliarden Euro./ang/DP/jha

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Ermittlungen nach Verkauf von

Ermittlungen nach Verkauf von Vorserienautos bei Volkswagen

Wegen fehlerhafter Dokumente zurückgerufene Vorserienfahrzeuge von Volkswagen beschäftigen die Staatsanwaltschaft in Braunschweig. Es gebe ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt aufgrund eines Anfangsverdachts auf Betrug, sagte Oberstaatsanwalt Klaus Ziehe am Donnerstag. Ende vergangenen Jahres hatte das Kraftfahrtbundesamt (KBA) mitgeteilt, dass VW rund 4000 Autos wegen fehlerhafter Dokumente zurückrufe. Die Aktion werde überwacht, da ein ernstes Risiko nicht ausgeschlossen werden könne, hiess es damals aus der Flensburger Behörde.

08.08.2019 15:51

"Wir sind informiert, dass sich die Staatsanwaltschaft Braunschweig mit den Sachverhalten befasst", sagte ein VW-Sprecher. Zuvor hatte die "Braunschweiger Zeitung" (Donnerstag) über das neue Verfahren berichtet.

Früheren Unternehmensangaben zufolge handelt es sich zumeist um sogenannte Vorserienfahrzeuge, die zu Testzwecken gebaut werden. Zur Begründung des Rückrufs hatte ein VW-Sprecher im Dezember gesagt: "Es wurde versäumt, zu dokumentieren, was an den betroffenen Fahrzeugen nicht seriengemäss ist." Eine interne Überprüfung habe ergeben, dass zwischen 2006 und 2018 weltweit etwa 6700 Fahrzeuge in einem Bauzustand vermarktet worden sein könnten, der nicht dem serienmässigen Bauzustand entspreche./bch/DP/jha

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Südkorea verhängt wegen

Südkorea verhängt wegen Abgasmanipulation Geldbusse gegen Volkswagen

Südkorea will wegen des Einbaus verbotener Abgassoftware die Importzulassung für Dieselautos der Marken Volkswagen , Audi und Porsche widerrufen. Zudem kündigte das Umweltministerium am Dienstag an, Geldbussen in Millionenhöhe gegen Audi Volkswagen Korea sowie Porsche Korea zu verhängen und bei der Staatsanwaltschaft Strafanzeige zu erstatten. Bei drei Modellen von Audi sowie jeweils einem VW - und Porsche-Modell sei verbotene Software zur Abgaskontrolle gefunden worden. Audi und Porsche gehören ebenfalls zum Volkswagen-Konzern.

20.08.2019 13:12

Audi Volkswagen müsse mit einer Strafe von 7,9 Milliarden Won (5,9 Millionen Euro), Porsche mit vier Milliarden Won rechnen, hiess es. Insgesamt sind mehr als 10 200 Autos, darunter allein 6656 von Audi, betroffen, die zwischen Mai 2015 und Januar 2018 verkauft wurden. Die Modelle werden in Südkorea nicht mehr verkauft.

Bei den Autos handelt sich um fünf Typen beziehungsweise Zertifizierungsnummern der Modelle A6 40 TDI, A6 50 TDI und A7 50 TDI von Audi, zwei Typen des VW Touareg und einem des Porsche Cayenne.

VW hatte im September 2015 eingeräumt, rund elf Millionen Diesel-Fahrzeuge weltweit mit Software zur Manipulation von Abgaswerten ausgerüstet zu haben.

Audi Volkswagen Korea erklärte, für die Autos gebe es Rückrufpläne, die noch von der Behörde gebilligt werden müssten. "Die Audi AG hat mit den Untersuchungen sämtlicher Dieselmotoren im August 2016 begonnen und arbeitet freiwillig eng mit dem deutschen Kraftfahrt-Bundesamt zusammen an den Angelegenheiten, die potenziell Probleme bereiten können." Als die Probleme klar geworden seien, habe das Unternehmen die Informationen an die Behörde in Südkorea weitergeleitet, hiess es./dg/DP/jha

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Früherer VW-Chef Ferdinand

Früherer VW-Chef Ferdinand Piëch ist tot

Der langjährige VW -Vorstands- und Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch ist tot. Piëch starb im Alter von 82 Jahren.

27.08.2019 06:31

Piëch starb im Alter von 82 Jahren. Die Witwe Piëchs, Ursula Piëch, bestätigte den Tod ihres Ehemannes. Ihr Mann sei am Sonntag "plötzlich und unerwartet verstorben", hiess es in einer Mitteilung Ursula Piëchs, die der Deutschen Presse-Agentur am Montagabend vom Anwalt der Familie, Christian Schertz, zugeschickt wurde.

Ursula Piëch schrieb: "Das Leben von Ferdinand Piëch war geprägt von seiner Leidenschaft für das Automobil und für die Arbeitnehmer." Er sei bis zuletzt ein begeisterter Ingenieur und Autoliebhaber gewesen. Die Beisetzung finde im engsten Familienkreis statt, hiess es weiter.

Der in Wien geborene Piëch stand viele Jahre mitten im Machtzentrum des VW-Konzerns. Der frühere Audi -Chef war von 1993 bis 2002 Vorstandsvorsitzender von Volkswagen und führte danach lange Zeit den Aufsichtsrat - als massgeblicher Protagonist der Familien Porsche und Piëch, der VW-Grossaktionäre. Seine Macht schien zeitweilig unbegrenzt, 2012 hievte er sogar seine Frau Ursula in den VW-Aufsichtsrat. Piëch galt als mächtiger Strippenzieher und Königsmacher hinter den Kulissen.

Der detailverliebte Autonarr lenkte das immer grösser werdende VW-Imperium schliesslich zusammen mit dem damaligen Konzernchef Martin Winterkorn mit strenger Hand, ehe er sich von seinem Lebenswerk entfremdete. Im Jahr 2015 sorgte er mit der Äusserung für Aufsehen, er sei "auf Distanz" zum damaligen Vorstandschef Winterkorn - er verlor schliesslich den Machtkampf und warf im Zorn hin.

«Göttervater» Piech

Nach der Ära der Alpha-Manager Piëch und Winterkorn - und vor allem nach dem einschneidenden Abgasskandal - blieb bei Volkswagen kaum ein Stein auf dem anderen. Ein "Kulturwandel" wurde von Winterkorns Nachfolger Matthias Müller ausgerufen: Weniger Zentralismus, mehr Verantwortung für die einzelnen Manager, mehr interne Kritik waren die Ziele. Die Mitarbeiter sollten nicht mehr zittern vor einem Patriarchen wie Piëch, der in Wolfsburg auch "der Alte" genannt wurde - oder von einem Kleinaktionär einmal "Göttervater".

Ostern 2017 wurde Piëch 80 Jahre alt. Zum Geburtstag würdigte VW die Verdienste des Auto-Managers: "Ferdinand Piëch hat das Automobil, unsere Industrie und den Volkswagen-Konzern in den vergangenen fünf Jahrzehnten massgeblich geprägt", sagte ein VW-Sprecher. "Sein Lebenswerk ist gekennzeichnet von mutigem Unternehmertum und technologischer Innovationskraft." Dabei hatte Piëch zuvor an Verwandte sein milliardenschweres Aktienpaket an der VW-Dachholding Porsche SE verkauft.

VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh sagte 2017: "Ferdinand Piëch war als Vorstandsvorsitzender der richtige Mann zur richtigen Zeit." Mit der Unterstützung der 4-Tage-Woche habe er sich grosse Verdienste um den Erhalt Zehntausender Arbeitsplätze erworben. "Kurz: Ferdinand Piëch hat sich grosse Verdienste um Volkswagen erworben."/mbr/jgo/tst/DP/he

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Abwärtstrend in der

Abwärtstrend in der weltweiten Autoindustrie geht weiter

Der Abwärtstrend im Autogeschäft hat tiefe Löcher in die Bilanzen vieler Hersteller gerissen. 10 der 16 grössten Autokonzerne weltweit mussten im zweiten Quartal einen Gewinnrückgang hinnehmen.

28.08.2019 08:14

Insgesamt legte die Branche zwar beim Umsatz noch leicht zu, arbeitete angesichts enormer Kosten aber so wenig profitabel wie seit fast zehn Jahren nicht, hat das Beratungsunternehmen Ernst & Young (EY) in einer aktuellen Analyse errechnet.

Zusammengenommen gingen die operativen Gewinne demnach um 18 Prozent zurück, der weltweite Neuwagen-Absatz schrumpfte um fünf Prozent. Nur 4 der 16 Hersteller, darunter als einziger deutscher BMW, konnten im zweiten Quartal mehr Autos verkaufen als vor einem Jahr.

"Die weltweite Autoindustrie befindet sich in einer Absatz- und Gewinnkrise, die derzeit noch in erster Linie konjunkturell bedingt ist", sagte EY-Experte Constantin Gall. Schrumpfende Absatzmärkte bedeuteten stärkeren Preisdruck und sinkende Margen - und dazu kämen dann noch die hohen Investitionen in Autonomes Fahren und Elektromobilität. Um die noch kommenden Herausforderungen auch durch strenger werdende Emissionsgrenzwerte zu meistern, seien weitere Kooperationen und Partnerschaften zu erwarten, sagte Gall.

Für die deutsche Autoindustrie sehen die Berater trotz schwacher Zahlen - Daimler machte gar Verlust im zweiten Quartal - aber durchaus gute Perspektiven. Das Absatzminus falle vergleichsweise klein aus, für die schwache Gewinnentwicklung seien insbesondere Einmaleffekte verantwortlich. "Die deutschen Konzerne haben zuletzt in grossem Stil Altlasten aus der Bilanz geräumt", sagte EY-Experte Peter Fuss. Operativ laufe es hingegen nicht schlecht.

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VW, BMW und Daimler steigern

VW, BMW und Daimler steigern US-Verkäufe kräftig

Die deutschen Autobauer Volkswagen (VW), BMW und Daimler haben im August starke Absatzanstiege auf dem wichtigen US-Markt erzielt. Der anhaltende SUV-Boom und die rabattträchtige Verkaufsschlacht rund um das "Labor Day"-Feiertagswochenende spielten der Branche in die Karten. Auch andere Hersteller konnten im vergangenen Monat kräftig zulegen.

05.09.2019 06:32

Die starke Nachfrage nach Stadtgeländewagen hält Volkswagen in den USA weiter in der Erfolgsspur: Im August kletterte der Absatz im Jahresvergleich um 9,8 Prozent auf 35 412 Autos mit VW-Logo, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Auch im bisherigen Jahresverlauf ergibt sich ein deutliches Verkaufsplus von 6,6 Prozent.

Sollte der Aufwärtstrend anhalten, dürfte VW 2019 erstmals wieder mehr Fahrzeuge bei der US-Kundschaft loswerden als 2014. Das war das letzte volle Jahr, bevor der Abgasskandal den US-Absatz des deutschen Autoriesen hatte einbrechen lassen. Boden gut machte VW zuletzt besonders dank der gefragten SUV Atlas und Tiguan. Die Konzerntochter Audi erhöhte den US-Absatz im August um 3 Prozent auf 21 531 Autos. Bei Porsche stiegen die Verkäufe um 13,5 Prozent auf 4636 Autos.

Für Daimler lief es im vergangenen Monat sogar noch besser in den USA. Die Mercedes-Benz-Verkäufe stiegen im Jahresvergleich um 21,8 Prozent auf 24 771 Fahrzeuge, wie das Unternehmen am US-Sitz in Atlanta mitteilte. Inklusive der Marken Vans und Smart ergab sich ein Absatzanstieg von 24,9 Prozent. Dennoch liegt die bisherige Jahresbilanz des Konzerns noch mit knapp einem Prozent im Minus.

Florierende SUV-Verkäufe bescherten im August auch Daimlers deutschem Oberklasse-Rivalen BMW ein deutliches Absatzplus auf dem US-Markt. Im vergangenen Monat legte die Stammmarke verglichen mit dem Vorjahreswert um 7,2 Prozent auf 25 505 Neuwagen zu, wie das Unternehmen in Woodcliff Lake mitteilte. Seit Jahresbeginn hat BMW die Verkäufe in den USA bislang um 2,9 Prozent erhöht.

Insgesamt scheint der US-Automarkt nach einem schwachen ersten Halbjahr zuletzt wieder etwas an Fahrt gewonnen zu haben. So konnten die asiatischen Schwergewichte Honda , Nissan , Hyundai und Toyota im August allesamt zweistellige Absatzzuwächse verbuchen. Allerdings hatte der Monat auch einen Verkaufstag mehr als im Vorjahr. Zudem fiel diesmal das verlängerte "Labor Day"-Wochenende in die Statistik, an dem die Branche traditionell mit Sonderangeboten lockt./hbr/DP/fba

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VW-Grossaktionär facht

VW-Grossaktionär facht Spekulationen zu Tesla neu an

Volkswagen-Miteigner Wolfgang Porsche schliesst eine Beteiligung an dem US-Elektroautobauer Tesla offenbar doch nicht aus.

10.09.2019 06:16

"Man muss immer alles überlegen dürfen", sagte der 76-Jährige auf Fragen von Journalisten am Rande einer VW-Veranstaltung am Vorabend der Automesse IAA in Frankfurt. Im Moment sei Tesla jedoch viel zu teuer.

Volkswagen hatte erst im August einen Magazin-Bericht zurückgewiesen, wonach Vorstandschef Herbert Diess mit einer Beteiligung an dem Elektroautopionier liebäugelt. Derartige Spekulationen seien gegenstandslos. Das Magazin hatte einen ranghohen Manager mit den Worten zitiert, Diess "würde sofort einsteigen, wenn er könnte".

Das Geld sei da, mit der Zustimmung der Großaktionäre, der Familien Porsche und Piëch, sei es aber schwierig. Ein VW nahestehender Banker hatte gesagt, Diess würde zwar gerne Zugriff auf die Softwarekompetenz Teslas haben, es sei aber wohl unmöglich zu rechtfertigen, 30 Milliarden Dollar (27 Milliarden Euro) für das ganze Unternehmen hinzublättern.

Volkswagen präsentiert auf der IAA den batteriegetriebenen ID.3 erstmals einem breiten Publikum. Der Konzern will in den nächsten Jahren zum Marktführer bei E-Autos aufsteigen.

(Reuters)

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VW-Konzern schliesst

VW-Konzern schliesst Vergleich in Australien im Abgasskandal

Im Abgasskandal um seine Dieselfahrzeuge hat der deutsche Volkswagen-Konzern in Australien einem Vergleich im Wert von bis zu 127 Millionen australischen Dollar zugestimmt. Dies teilten am Montag die Anwälte der Kläger mit.

16.09.2019 06:42

Betroffene Autobesitzer hatten mehrere Sammelklagen gegen den Konzern eingereicht. Die Einigung muss noch von einem Gericht gebilligt werden. Umgerechnet kostet der Vergleich rund 100 Millionen Franken.

Der Volkswagen-Konzern hatte im September 2015 nach Ermittlungen von US-Behörden eingeräumt, weltweit in rund elf Millionen Dieselfahrzeugen eine illegale Software eingesetzt zu haben. Die Software drückte den Schadstoffausstoss bei Emissionstests, damit dieser niedriger erschien, nicht aber im Strassenverkehr.

Mehr als 97'000 australische Autobesitzer können demnach Entschädigung beantragen. Sie können jeweils mit rund 1400 australischen Dollar rechnen. Die Einigung sei ein wichtiger Schritt, um tausenden Autofahrern in Australien zu "Gerechtigkeit und Wiedergutmachung" zu verhelfen, sagte Julian Schimmel, Anwalt der Kanzlei Maurice Blackburn, die eine der Sammelklagen eingereicht hatte.

Der Autokonzern teilte umgehend mit, er sehe die Einigung als weiteren Schritt bei der Überwindung des Diesel-Problems. Der Vergleich sei kein Schuldeingeständnis, hiess es weiter. Die australische Verbraucherschutzbehörde ACCC hatte VW wegen des Abgasskandals ebenfalls verklagt. Man hoffe, auch dieses Verfahren in Kürze beilegen zu können, erklärte ein Volkswagen-Sprecher in Sydney.

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Europäischer Automarkt bricht

Europäischer Automarkt bricht im August ein

Der Autoabsatz in Europa ist im August nach dem Sonderboom ein Jahr zuvor merklich eingebrochen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurden rund 8,4 Prozent weniger Autos zugelassen.

18.09.2019 08:08

In der Europäischen Union wurden im abgelaufenen Monat rund 1,04 Millionen Personenwagen neu zugelassen und damit 8,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie der europäische Branchenverband Acea am Mittwoch in Brüssel mitteilte. Für den Vormonat Juli stand hingegen noch ein Zuwachs von 1,4 Prozent auf fast 1,3 Millionen Autos zu Buche.

Im August des Vorjahres hatten Autohersteller wegen der Umstellung auf das neue Abgas-Testverfahren WLTP viele Wagen mit dem älteren Standard mittels hoher Rabatte an Kunden losgeschlagen. Dieser Boom wiederholte sich nun nicht. In Summe wurden in den ersten acht Monaten des Jahres insgesamt 10,5 Millionen Pkw in der EU neu zugelassen und damit 3,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Im August gingen die Neuzulassungen in den fünf grössten Absatzmärkten der EU zurück. Mit fast 31 Prozent fiel der Einbruch in Spanien am höchsten aus. In Deutschland hielt er sich mit 0,8 Prozent in Grenzen. Unter den einzelnen Herstellern büsste die Marke VW knapp 14 Prozent ein, bei Renault und Fiat Chrysler belief sich der Rückgang sogar auf rund ein Viertel. BMW kam mit einem Minus von rund 5 Prozent glimpflich davon, während Daimler mit seinen Marken Mercedes-Benz und Smart insgesamt sogar um rund 23 Prozent zulegen konnte./stw/jha/

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VW-Aufsichtsrat trifft sich

VW-Aufsichtsrat trifft sich nach Anklage gegen Konzernspitze

Am Tag nach der Anklage gegen VW -Vorstandschef Herbert Diess und Chefaufseher Hans Dieter Pötsch kommt der Aufsichtsrat des Autobauers zu einer Sondersitzung zusammen. Das ausserordentliche Treffen hatte das Präsidium des Kontrollgremiums am Dienstag kurz nach Bekanntwerden der Anklage angekündigt. Die Spitze des VW-Aufsichtsrats hatte aber zugleich erklärt, trotz der Anklage wegen mutmasslicher Marktmanipulation an den beiden Spitzenmanagern festhalten zu wollen.

25.09.2019 06:32

Für das Gremium sei weiterhin keine vorsätzlich unterlassene Information des Kapitalmarkts erkennen, hiess es am Dienstag nach einer kurzfristig einberufenen Sitzung in Wolfsburg. "Aus diesem Grund soll die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden und dem Vorstandsvorsitzenden fortgesetzt werden."

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hatte zuvor mitgeteilt, Pötsch, Diess sowie Ex-VW-Vorstandschef Martin Winterkorn wegen Marktmanipulation im Zuge des Abgasskandals anzuklagen. Ihnen wird vorgeworfen, Anleger im Jahr 2015 nicht rechtzeitig über die Risiken der Dieselaffäre informiert zu haben. Die Verteidiger der drei Beschuldigten wiesen die Vorwürfe zurück.

Der Konzernvorstand wandte sich in einem Brief an die Belegschaft. "Wir können nachvollziehen, dass diese Nachricht viele von Ihnen verunsichert und betroffen macht", heisst es in dem Schreiben der Vorstände Gunnar Kilian (Personal) und Hiltrud Werner (Integrität und Recht). Durch die Anklage werde deutlich, dass die Bewältigung der Dieselkrise - trotz aller Fortschritte -, noch immer nicht abgeschlossen sei. "Es hat für uns oberste Priorität, dass Hintergründe und Verantwortlichkeiten aufgeklärt werden", heisst es in dem Dokument, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Das Oberlandesgericht (OLG) Braunschweig machte deutlich, dass die Anklagen gegen Diess, Pötsch und Winterkorn vorerst keine Auswirkungen auf das milliardenschwere Investoren-Verfahren zur Dieselaffäre haben. Entscheidungen wegen des Vorwurfs der Marktmanipulation in strafrechtlichen Verfahren hätten zunächst keinerlei unmittelbaren Einfluss auf das zivilrechtliche Kapitalanleger-Musterverfahren (KapMuG-Verfahren), teilte das OLG auf Anfrage der dpa mit. "Sie binden den Senat in keiner Weise", sagte OLG-Sprecherin Andrea Tietze.

Am Oberlandesgericht der Stadt wird seit September 2018 über Schadenersatzforderungen von VW-Investoren für erlittene Kursverluste verhandelt. In dem Verfahren geht es im Kern um die Frage, ob VW die Märkte rechtzeitig über den Skandal um Millionen von manipulierten Dieselmotoren informiert hat. (Az 3 Kap 1/16)

OLG-Sprecherin Tietze zufolge ist es aber möglich, dass auch im KapMuG-Verfahren strafrechtliche Akten beigezogen werden, aus denen dann Erkenntnisse gewonnen werden können./bch/DP/zb

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VW mit Absatzeinbruch in USA

VW mit Absatzeinbruch in USA

Volkswagens Erfolgsserie auf dem US-Markt ist vorerst beendet.

02.10.2019 06:41

Im September brach der Absatz auf dem wichtigen Auslandsmarkt im Jahresvergleich um zwölf Prozent auf 26 947 Autos mit VW -Logo ein, wie das Unternehmen am Dienstag (Ortszeit) am US-Sitz in Herndon im Bundesstaat Virginia mitteilte. Vor allem beim volumenstarken Jetta, aber auch beim Golf gab es starke Rückgänge.

Volkswagens Stadtgeländewagen bleiben indes gefragt, dank starker Atlas-Verkäufe gab es im SUV-Segment ein Absatzplus von 15 Prozent. In der bisherigen Jahresbilanz sieht der September wie ein Ausrutscher aus - nach neun Monaten steht insgesamt ein Verkaufsanstieg von 4,5 Prozent zu Buche. Damit macht VW nach dem Einbruch im Zuge des Abgas-Skandals weiter ordentlich Boden gut.

Auch andere Hersteller taten sich im September schwer, der zwei Verkaufstage weniger als im Vorjahr hatte. Bei VWs Oberklasse-Tochter Audi stürzten die Verkäufe um 17 Prozent auf 16 130 Neuwagen ab, seit Jahresbeginn sanken sie um 5,3 Prozent. Der ebenfalls zum VW-Konzern gehörende Sportwagenbauer Porsche steigerte den Absatz im vergangenen Monat hingegen um 2,2 Prozent auf 5213 Fahrzeuge.

Volkswagens Erzrivale Toyota wurde knapp 17 Prozent weniger Autos bei der US-Kundschaft los, Nissan , Honda und Hyundai erlitten ebenfalls herbe Rückschläge. Zu den Gewinnern zählte Daimler , hier stiegen die Mercedes-Benz-Verkäufe um knapp fünf Prozent auf 27 433 Neuwagen. Im Jahresverlauf ergibt sich dennoch ein leichtes Minus von 0,5 Prozent. BMW legte im September konzernweit um sechs Prozent auf 27 467 Stück zu, die bisherige Jahresbilanz weist ein Plus von 3,3 Prozent auf.

Auch wenn noch nicht alle Hersteller ihre Zahlen vorgelegt haben, zeichnet sich schon deutlich ab, dass der vergangene Monat für die US-Autoindustrie insgesamt wenig erfreulich verlief. Nach vorläufiger Schätzung des Fachblatts "Automotive News" sank der Absatz branchenweit um knapp 13 Prozent. Es fehlen aber noch die Ergebnisse der nur noch quartalsweise berichtenden US-Marktführer General Motors, Ford und Fiat Chrysler . Sie werden für Mittwoch erwartet.

(AWP)

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Investoren-Klagen gegen VW:

Investoren-Klagen gegen VW: Musterprozess verzögert sich bis Dezember

Das milliardenschwere Musterverfahren von VW -Anlegern in der Dieselaffäre verzögert sich um mehrere Monate. Jeweils zwei geplante Termine für Oktober und November seien aufgehoben worden, teilte das Oberlandesgericht Braunschweig am Mittwoch mit. Als Grund werden umfangreiche Privatgutachten genannt, mit denen sich das Gericht und die jeweils andere Partei vor dem nächsten Termin beschäftigen müssten.

02.10.2019 11:57

VW-Investoren fordern in dem Prozess nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMug) Schadenersatz in Milliardenhöhe für erlittene Kursverluste nach Bekanntwerden des Dieselbetrugs. Die Richter müssen beurteilen, ob VW die eigenen Investoren rechtzeitig über die Affäre rund um millionenfachen Betrug mit manipulierten Dieselmotoren informiert hat. Die Vorzugsaktien des Unternehmens hatten zwischenzeitlich fast die Hälfte ihres Werts verloren.

Die Fortsetzung des seit mehr als einem Jahr laufenden Verfahrens ist jetzt für den 16. Dezember geplant. Dabei sollen Fragen zur Bilanzierung erörtert werden. Verhandelt wird aus Platzgründen in der Braunschweiger Stadthalle./bch/DP/nas

(AWP)

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VW-Vertriebschef: Die

VW-Vertriebschef: Die nächsten Jahre werden für Automarkt schwer

Der weltweite Abschwung des Automarktes und die Umstellung auf Elektroautos bringt nach Einschätzung von Volkswagen- Vertriebschef Jürgen Stackmann nicht nur die Hersteller, sondern auch die Autohändler unter Druck.

09.10.2019 19:04

"Die nächsten Jahre werden schwer werden, der Ertrag wird nicht automatisch wachsen", sagte Stackmann am Mittwoch auf einem Branchenkongress des Instituts für Automobilwirtschaft in Nürtingen. Nach fast zehn Jahren Wachstum werde der globale Autoabsatz in diesem Jahr leicht schrumpfen und im kommenden Jahr werde das Niveau 2019 nur schwer zu halten sein, sagte Stackmann weiter der Nachrichtenagentur Reuters. "Es ist jeder gut beraten, etwas konservativer zu planen."

Neben dem Handelskonflikt zwischen den USA und China belastet vor allem der Ende Oktober drohende ungeregelte EU-Ausstieg Grossbritanniens die Wirtschaft wie auch den Automarkt. VW ist nach Worten Stackmanns durch die Lagerung von Neuwagen in Grossbritannien auf einen harten Brexit vorbereitet. "Wir haben die Lagerhaltung optimiert nach oben, um einen eventuell drohenden Importzoll zumindest für eine Zeit lang zu umgehen", ergänzte er. Sollte es zu Importzöllen kommen, müsste VW die Autopreise erhöhen. "Wir werden das an die Kunden weitergeben müssen, wir können das nicht kompensieren. Die Autos werden teurer für den Kunden. Davon müssen wir ganz fest ausgehen", sagte Stackmann.

Hersteller und Handel müssten zusammen eine Strategie zur Umstellung auf Elektroautos entwickeln. Denn wegen der einfacheren Technik dieser Fahrzeuge brauche ein E-Auto 40 Prozent weniger Service als eines mit Verbrennungsmotor. Bei Privatkunden verdienten die Händler durch den Neuwagenverkauf praktisch nichts, sondern nur am Service. "Die Ertragskraft von Handel und den Marken wird im Aftersales in den nächsten Jahren unter Druck geraten", sagte Stackmann.

Eine Antwort darauf seien zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten durch Mobilitätsdienste, die online vermittelt werden. Autohändler bleiben nach Worten des VW-Vertriebschefs dennoch eine zentrale Säule des Verkaufs. Stackmann widersprach in diesem Zusammenhang einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", wonach VW die Händlermarge von 15 auf zehn Prozent senken wolle. Vielmehr werde die Marge nur um ein Prozent gekürzt auf 16 Prozent. VW habe auf eine Kombination von fester und variabler Marge umgestellt.

(Reuters)

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Volkswagen verschiebt

Volkswagen verschiebt Entscheidung über Werk in der Türkei

Volkswagen hat angesichts der Militäroffensive der Türkei in Nordsyrien den Beschluss für ein neues Werk nahe Izmir verschoben. "Die Entscheidung für das neue Werk wurde vom Vorstand der Volkswagen AG vertagt", teilte ein Konzernsprecher am Dienstag mit. Das Unternehmen beobachte die gegenwärtige Lage sorgfältig und blicke mit Sorge auf die derzeitige Entwicklung. Zuvor hiess es lange Zeit, dass man in finalen Verhandlungen sei. Vieles deutete daraufhin, dass sich die Türkei als Standort etwa gegen Bulgarien durchsetzen würde.

15.10.2019 09:47

Seit Mittwoch gehen türkische Truppen mit verbündeten Rebellen gegen die Kurdenmiliz YPG in Nordsyrien vor. Ankara betrachtet die YPG als Ableger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und damit als Terrororganisation. Der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Niels Annen, warnte am Montag im ARD-"Morgenmagazin" vor den Folgen der Militäroffensive der Türkei in Nordsyrien. Die Angriffe der Türkei stossen internatinal auf Kritik./bch/DP/nas

(AWP)

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Die Autokrise hinterlässt

Die Autokrise hinterlässt erste Spuren bei Volkswagen

Beim deutschen Autokonzern VW stagniert der Absatz. Kosten für den Dieselskandal belasten das Unternehmen, der Betreibsgewinn konnte aber dennoch gesteigert werden.

30.10.2019 08:15

Volkswagen spürt erste Auswirkungen der Autokrise. Der ansonsten stabile Wolfsburger Konzern steigerte den Betriebsgewinn in den ersten neun Monaten zwar deutlich um fast ein Viertel auf 13,5 Milliarden Euro und steckte dabei auch noch weitere Kosten für den Dieselskandal weg. Bei der Prognose für die Fahrzeugauslieferungen dämpft das Management angesichts der weltweiten Konjunkturschwäche allerdings die Erwartungen: Statt eines leichten Anstiegs sollen die Auslieferungen nun auf dem Niveau des Vorjahres verharren.

"Der Volkswagen-Konzern behauptet sich gut in einem herausfordernden Marktumfeld", erklärte Finanzvorstand Frank Witter dennoch. "Die Entwicklung in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres stimmt uns zuversichtlich, dass wir unsere Jahresziele 2019 erreichen werden."

Im Vergleich mit anderen Unternehmen aus der Autobranche, die ihren Ausblick wegen der mauen Autokonjunktur deutlich eingedampft haben und Sparprogramme verschärfen, strotzt Volkswagen finanziell weiter vor Kraft. Die Nettoliquidität im Autogeschäft lag Ende September bei 19,8 Milliarden Euro, obwohl sie durch neue Bilanzierungsregeln belastet wurde. Ende Dezember lag die Liquidität bei 19,4 Milliarden. Der Netto-Cashflow - eine wichtige Kennziffer für Analysten - überstieg mit 8,6 Milliarden Euro den Vorjahreswert um 5,1 Milliarden.

Kraftreserven freigelegt

Der Konzern profitiert davon, dass die Kosten bei steigenden Stückzahlen sinken, da immer mehr Fahrzeuge wegen der modularen Bauweise gleiche Teile verwenden. Zugleich mobilisiert Volkswagen Kraftreserven, weil die einzelnen Marken ihre Produktivität steigern. Volkswagen konzentriert sich zudem stärker auf sein Kerngeschäft mit Autos und bereitet die Trennung von Randbereichen vor.

Dadurch will man in der Lage sein, die Investitionen abzusichern und zugleich die Lasten des Dieselskandals zu stemmen. Bis 2023 wollen die Wolfsburger rund 30 Milliarden Euro allein in die Elektromobilität stecken. Rund 14 Milliarden kommen für die Digitalisierung, die Entwicklung neuer Mobilitätsdienste und das autonome Fahren obendrauf. Auf mehr als 30 Milliarden Euro türmen sich inzwischen die Kosten für die Wiedergutmachung der Dieselmanipulation, die vor vier Jahren in den USA aufgeflogen war.

Lastwagen und Porsche sind Ertragsstützen

Finanziert werden soll der Umstieg ins Elektrozeitalter aus dem Geschäft mit herkömmlichen Verbrennern - vor allem durch SUV. Bis 2025 soll jedes zweite Fahrzeug von VW ein solcher Stadtgeländewagen sein, an denen VW mehr verdient als an herkömmlichen Pkw. Auch der jüngst in achter Generation präsentierte neue Kompaktwagen Golf soll den Wechsel in die Elektromobilität absichern.

Ertragsstützen waren in den vergangenen Monaten erneut der Sportwagenhersteller Porsche und die beiden Lkw-Hersteller MAN und Scania, deren Holding Traton SE seit kurzem an der Börse notiert ist. Die Hauptmarke VW steigerte ihren Betriebsgewinn im Quartal sogar um rund 40 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro.

Das lag neben der gestiegenen Nachfrage nach Stadtgeländewagen auch daran, dass der Gewinn durch das Chaos bei der Umstellung auf den neuen Abgasmessverfahren WLTP vor einem Jahr geschrumpft war. Bei der Tochter Audi sank der Gewinn in den ersten neun Monaten um eine halbe Milliarde Euro.

(Reuters/cash)

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US-Zulieferer Prevent

US-Zulieferer Prevent verklagt VW auf Mega-Schadenersatz

Der deutsche Autobauer Volkswagen (VW) ist von seinem US-Zulieferer Prevent Group auf eine Schadenersatzzahlung von mehr als 750 Millionen Dollar verklagt worden. Es dreht sich um unfaires Geschäftsgebaren.

19.11.2019 06:31

Prevent wirft VW nach eigener Auskunft vom Montag (Ortszeit) vor, grössere Zulieferer in den USA mit unfairen Mitteln an der Übernahme kleinerer Firmen gehindert zu haben.

Diese hätten dem Wolfsburger Konzern zusichern müssen, sich etwa von Prevent nicht aufkaufen zu lassen. Mit dieser Praxis habe VW seine Kosten senken wollen. Die kleinen Zulieferer hätten sich dem Autohersteller beugen müssen, andernfalls hätte ihnen die Insolvenz gedroht, hiess es weiter. Die Klage wurde bei einem Bezirksgericht in Detroit eingereicht. Von VW gab es keine Stellungnahme.

(AWP)

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Volkswagen, Audi und Porsche

Volkswagen, Audi und Porsche steigern US-Absatz dank SUV-Boom deutlich

(neu: Audi im vierten Absatz) - Nach zwei schwächeren Monaten hat Volkswagen beim Absatz in den USA wieder kräftig zulegen können. Im von der "Black-Friday"-Rabattschlacht geprägten November verkauften die Wolfsburger 29 218 Neuwagen mit VW -Logo und damit 9,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Grund war der reissende Absatz von SUVs mit einem Plus von 30 Prozent.

03.12.2019 21:11

Bei den in den USA beliebten Stadtgeländewagen hatte VW mit dem frischen Modell vom Tiguan und dem neuen Atlas eine Offensive gestartet. Beim volumenstärksten US-Modell Jetta und beim Passat sanken die Verkäufe hingegen. In der bisherigen Jahresbilanz steht VW mit 4,2 Prozent im Plus und ist auf Kurs, erstmals wieder mehr Autos in den USA loszuwerden als vor dem 2015 aufgeflogenen Abgas-Skandal.

Auch der Sportwagenbauer Porsche profitierte von seinen SUV-Modellen. Insgesamt verkaufte die Volkswagen-Tochter im November 6326 Autos und damit 11,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie das Unternehmen am US-Sitz in Atlanta (Bundesstaat Georgia) mitteilte. Vor allem das neue Modell vom Cayenne und der aufgefrischte Kompakt-SUV Macan sorgten für das kräftige Plus. Vom 911er und dem Panamera verkaufte Porsche hingegen weniger.

Noch erfolgreicher zeigte sich die Marke Audi. So legte der Premium-Autobauer, der zum Volkswagen-Konzern gehört, im November um gut ein Fünftel bei den Verkäufen zu. 20 618 Autos brachten die Ingolstädter an den Mann. Ein wesentlicher Teil des Wachstums machte der Kompakt-SUV Q3 aus, dessen Absatz von 700 auf knapp 2500 Autos stieg.

Auch insgesamt schaltete der US-Automarkt im November nach den relativ schwachen Vormonaten wieder einen Gang hoch. VW-Rivale Toyota schaffte ein starkes Absatzplus von 9,2 Prozent, Honda und Hyundai legten dank des SUV-Booms ebenfalls kräftig zu. Die Hersteller halfen allerdings stark mit Sonderangeboten und Kaufanreizen nach. Die Branche profitierte zudem von der alljährlichen Shopping-Orgie rund um den "Black Friday" und einem Verkaufstag mehr als im Vorjahr.

Nach Schätzung des Analysehauses Cox Automotive dürften die Verkäufe branchenweit um vier Prozent verglichen mit dem Vormonat zugenommen haben. Es haben aber noch nicht alle Hersteller ihre Zahlen vorgelegt. Die monatliche Absatzstatistik hat ohnehin stark an Aussagekraft eingebüsst, da die drei US-Marktführer General Motors , Ford und Fiat Chrysler nur noch quartalsweise berichten./men/hbr/DP/fba

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Europäischer Auto-Verband:

Europäischer Auto-Verband: Nach schwachem Vorjahr kräftiges Plus im November

Der Autoabsatz in Europa ist im November dank eines niedrigen Vorjahreswertes deutlich gestiegen. Die Zahl neu zugelassener Pkw habe sich um 4,9 Prozent auf rund 1,176 Millionen Stück erhöht, teilte der Branchenverband Acea am Dienstagmorgen in Brüssel mit. 2018 waren die Verkäufe vor dem Hintergrund der Einführung neuer Abgasvorschriften (WLTP) eingebrochen.

17.12.2019 08:06

Im November legten vier der fünf wichtigsten europäischen Absatzmärkte zu. Dabei war das Plus in Deutschland mit 9,7 Prozent am deutlichsten. Auf den Plätzen folgten Spanien (plus 2,3 Prozent), Italien (plus 2,2 Prozent) und Frankreich (plus 0,7 Prozent). Im Brexit-geplagten Grossbritannien sank die verkaufte Stückzahl hingegen um 1,3 Prozent.

Unter den deutschen Produzenten glänzte der Volkswagen-Konzern (VW) mit einem Anstieg um 13,4 Prozent auf gut 301 000 neu zugelassenen Fahrzeuge. Der Marktanteil sprang dadurch von 24,0 auf 24,5 Prozent. Bei BMW lag das Absatz-Plus bei 0,3 Prozent, während Daimler einen Zuwachs von 7,2 Prozent schaffte. Die Zahlen von Opel und Vauxhall sackten hingegen um mehr als ein Fünftel ab./jha/stw

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VW zieht seine Aktien von der

VW zieht seine Aktien von der Schweizer Börse ab

VW will seine zweitkotierten Aktien von der Schweizer Börse SIX nehmen. Die Schweizer Börse habe das Gesuch des Autobauers gutgeheissen.

20.12.2019 08:20

Das teilte die Regulierungsstelle der Börse am Freitag in einem Communiqué mit. Die Dekotierung der Stammaktien und der Vorzugsaktien von VW erfolge per 23. März 2020.

Der letzte Handelstag an der Schweizer Börse sei der 20. März 2020.

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VW investiert massiv in neue

VW investiert massiv in neue Software-Einheit

Für seine neue Software-Einheit will Volkswagen im kommenden Jahr 2500 Experten einstellen. Neben klassischer Hardware werden Auto-Software immer wichtiger, um im Markt zu bestehen.

29.12.2019 17:22

Zusätzlich bilde VW Hunderte von Software-Entwicklern selbst aus, teilte der Autobauer am Sonntag in Wolfsburg mit. Ab Anfang 2020 will VW, wie bereits angekündigt, die Kompetenzen in der Fahrzeug-IT zusammenführen und mittelfristig deutlich aufstocken.

Bis 2025 sollen es inklusive externer Einstellungen, Firmenübernahmen und Fachleute aus den Konzernmarken mehr als 10 000 IT-Experten werden. Sie sollen die Zuständigkeiten für Fahrzeug-Software bündeln, am Ende auch in einer eigenen Marke.

"Im kommenden Jahr wollen wir in den Zukunftsfeldern der Mobilität von der Elektrifizierung bis zu Digitalisierung, Software-Entwicklung und Connectivity allein in Deutschland rund 2500 Experten an Bord holen", sagte VW-Personalvorstand Gunnar Kilian. Benötigt werden die Experten, um die Elektromobilität, Vernetzung und Digitalisierung künftiger Fahrzeuggenerationen zu entwickeln und voranzutreiben.

Der Anteil selbst entwickelter Software soll bei VW von derzeit weniger als 10 auf mehr als 60 Prozent steigen, wie der Autobauer bereits angekündigt hatte. Die neue Software-Einheit soll Standorte unter anderem in Wolfsburg, Ingolstadt und Berlin sowie in Seattle und Peking haben./evs/DP/he

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VW-Aufsichtsratschef Pötsch

VW-Aufsichtsratschef Pötsch übt Selbstkritik im Dieselskandal

VW -Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch hat eingestanden, dass Volkswagen eine grosse Mitschuld am schlechten Ruf des Diesel trägt. "Die Autoindustrie, insbesondere wir hier in Wolfsburg, haben zweifellos unseren Beitrag geleistet zur Beschädigung des Diesel", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Bei der Manipulation von VW-Motoren handele es sich um den "grösstmöglichen Schadensfall".

29.12.2019 14:35

Das Kaufverhalten der Kunden habe die Dieselaffäre allerdings nicht beeinflusst. "Wenn man die reine Entwicklung der Stückzahlen anschaut, sieht man: Der Einbruch der Verkaufszahlen für den Diesel entstand durch die Diskussion über Fahrverbote, nicht durch den Dieselskandal", sagte Pötsch.

VW hatte im September 2015 auf Druck von US-Umweltbehörden eingeräumt, in grossem Stil bei Abgastests betrogen zu haben. Durch sogenannte Abschalteinrichtungen ("Defeat Devices") wurden die Stickoxid-Messwerte auf dem Prüfstand nach unten frisiert. Weltweit betraf die Affäre laut damaligen Unternehmensangaben rund elf Millionen Dieselautos. Wegen des "Dieselgate"-Skandals hat der Konzern bereits mehr als 30 Milliarden Euro an Rechtskosten verbucht.

Pötsch steht auch persönlich in der Kritik: Ihm sowie dem Vorstandschef Herbert Diess und dem Ex-Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn wird vorgeworfen, Anleger im Jahr 2015 "vorsätzlich zu spät" über die Risiken der Dieselaffäre informiert zu haben. Deswegen hat die Staatsanwaltschaft Braunschweig sie Ende September angeklagt./juc/DP/he

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Experte erwartet VW-Vergleich

Experte erwartet VW-Vergleich in zwei bis drei Monaten

Im Streit um mögliche Entschädigungen für Hunderttausende Dieselkunden von Volkswagen rechnet Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer mit einem Vergleich im Frühjahr. "Es wird sicher noch zwei oder drei Monate dauern, bis der Vergleich in allen Facetten durch ist, aber die Zeit ist überschaubar", sagte der Professor von der Universität Duisburg-Essen der Deutschen Presse-Agentur in Hannover. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass VW jetzt noch einen Rückzieher macht, also kommt die Vereinbarung."

05.01.2020 15:29

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil, der seit 2013 auch im VW-Aufsichtsrat sitzt, hatte sich zuvor zurückhaltender zum Zeitplan geäussert. "Die Gespräche beginnen gerade erst, noch ist völlig offen, wie lange sie dauern werden und zu welchem Ergebnis sie kommen", sagte der SPD-Politiker am Freitag.

VW hatte einem Vergleich lange skeptisch gegenüber gestanden. Das Oberlandesgericht Braunschweig forderte den Konzern aber auf, die Gespräche in Betracht zu ziehen. Am vergangenen Donnerstag teilten VW und der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) dann mit, dass sie in dem Musterverfahren über einen Vergleich sprechen. Die Kläger hoffen nach dem VW-Abgasskandal vor allem wegen eines Wertverlusts ihrer Autos auf Schadenersatz.

Die genaue Zahl der für die Klage registrierten Verbraucher ist allerdings strittig. Laut VW gab es neben rund 470 000 Anmeldungen auch 77 000 Abmeldungen, die das Bundesamt für Justiz noch nicht vollständig verarbeitet habe. Zudem könnte es Doppeleinträge und Anmeldungen geben, hinter denen mehrere Dieselfahrer stehen.

Nachträgliche Anmeldungen als Kläger im Musterprozess sind nicht mehr möglich. Der FDP-Fraktionsvize im Bundestag, Michael Theurer, hatte VW allerdings aufgefordert, alle betroffenen VW-Besitzer zu entschädigen - unabhängig davon, ob sie an dem Musterprozess teilnehmen oder nicht.

Dudenhöffer bezeichnete das als wenig realistisch. "VW braucht eine Berechenbarkeit, sonst könnten viele zweifelhafte Fälle die Abgrenzung schwer machen", sagte er. Der Autokonzern werde sich daher seiner Einschätzung nach auf die Beteiligten der Musterklage konzentrieren.

Darin stecke für die Wolfsburger zudem auch eine Chance für einen Neubeginn. "Jetzt, wo VW den ID.3 in den Verkauf bringt, eine völlig neue Ära bei VW beginnt, sollte man den dunklen Schatten der Vergangenheit endlich abarbeiten und Frieden zwischen Verbrauchern und dem Unternehmen schliessen", so Dudenhöffer. Mit dem Elektroauto ID.3 als Flaggschiff will sich Volkswagen umweltfreundlicher präsentieren als bisher. Bis 2050 soll die gesamte Fahrzeugflotte des Konzerns CO2-neutral sein.

Der Dieselskandal dürfte VW trotzdem noch länger begleiten, auch vor Gericht. Neben dem Musterprozess in Braunschweig gab es zum Jahreswechsel bundesweit rund 60 000 anhängige Klagen, auch im Ausland laufen noch Verfahren. Zudem kommt ein milliardenschwerer Anlegerprozess in Braunschweig nur schleppend voran. Dabei geht es um die Frage, ob VW die Märkte rechtzeitig über die Abgasmanipulationen informiert hat.

Verglichen mit den Aktionärsklagen sieht Dudenhöffer den Frieden mit den Autofahrern jedoch als das "deutlich wichtigere Gut". Er ergänzte: "Folgerichtig wäre, das alte Management - also Herrn Winterkorn - auch von VW-Seite stärker zur Rechenschaft zu ziehen." Ex-VW-Chef Martin Winterkorn ist unter anderem wegen Betrugs angeklagt. Ein Termin für den Prozessbeginn war zuletzt aber noch nicht in Sicht./cwe/DP/he

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Bentley ist zurück in

Bentley ist zurück in Gewinnzone - Rolls Royce punktet mit SUV

Die britische Volkswagen-Luxusmarke Bentley ist im vergangenen Jahr in die Gewinnzone zurückgekehrt.

Aktualisiert um 07:45

Dazu geführt habe ein Absatzanstieg von fünf Prozent auf 11'006 Autos, sagte Bentley-Chef Adrian Hallmark am Dienstag. Vor allem in Europa und Amerika sei es rund gelaufen, unter anderem Dank des neuen Continental GT Cabrios. In China sei dagegen der Absatz um rund zwölf Prozent gesunken. Hierbei seien die neuen Continental GT erst später verfügbar gewesen, hiess es zur Begründung.

Konkrete Gewinnzahlen nannte das Unternehmen, das zu Volkswagen gehört, keine. In den ersten neun Monaten lag der operative Gewinn früheren Angaben zufolge allerdings bereits bei umgerechnet rund 75 Million Franken. Im Jahr 2018 hatte Bentley einen operativen Verlust von zirka 300 Millionen Franken erwirtschaftet, was auf Verzögerungen beim Continental GT zurückgeführt worden war.

Die BMW-Marke Rolls-Royce hat derweil im vergangenen Jahr beim Umsatz kräftig zugelegt. Der Luxuswagen-Hersteller verkaufte 5152 Autos - ein Viertel mehr als im Vorjahr. Als Grund für die Entwicklung nannte Rolls-Royce eine starke Nachfrage nach dem ersten SUV des über 100 Jahre alten Unternehmens.

 

 

Rolls-Royce war 2018 mit dem Stadtgeländewagen Cullinan an den Start gegangen. Insgesamt verkaufte Rolls-Royce die meisten Fahrzeuge in den USA gefolgt von China und Europa.

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US-Absatz von VW bricht ein

Der deutsche Volkswagen-Konzern hat zum Jahresende einen herben Dämpfer auf dem wichtigen US-Markt erlitten. Im Dezember wurden dort nur 27'877 Autos mit dem VW-Logo verkauft – ein Rückgang von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Das teilte das Unternehmen am Freitag am US-Sitz in Herndon (Virginia) mit. Im Gesamtjahr schaffte VW immerhin noch ein Plus von 2,6 Prozent auf 363'322 Autos.

Dennoch gelang es nicht, mehr Neuwagen zu verkaufen als 2014, dem letzten vollen Jahr, bevor der Abgas-Skandal aufflog. Damals setzte VW in den USA knapp 367'000 Autos ab. Im Dezember liefen das wichtige US-Modell Jetta und auch der SUV Tiguan deutlich schwächer. Der gut gefragte Stadtgeländewagen Atlas konnte die Bilanz nicht retten.

Die VW-Töchter Porsche und Audi glänzten hingegen mit kräftigen Zuwächsen. So setzte der Sportwagenhersteller im Dezember mit 4733 Autos 15,8 Prozent mehr ab als vor einem Jahr. Bei Audi legten die Verkaufszahlen um 14 Prozent auf 25 850 Fahrzeuge zu. Beim Gesamtjahr hatte Porsche mit plus 7,4 Prozent noch deutlicher die Nase vorn, Audi erreichte 2019 lediglich einen Anstieg um 0,4 Prozent.

Abstriche auch bei Rivalen

Daimler musste bei den Mercedes-Benz-Verkäufen im Dezember einen Rückgang um 5,4 Prozent auf 30'294 Fahrzeuge verkraften. Im Jahresverlauf stagnierte die Kernmarke auf Vorjahresniveau. BMW wurde im Dezember 34 357 Autos los und damit 4,0 Prozent mehr als vor einem Jahr. Insgesamt ergab sich für 2019 ein Absatzplus von 4,4 Prozent.

Andere Hersteller mussten im Dezember deutliche Abstriche machen. VW-Rivale Toyota brachte gut sechs Prozent weniger Neuwagen an die US-Kundschaft. Honda wurde zwölf und Nissan sogar 30 Prozent weniger Autos los. Insgesamt dürfte die branchenweite US-Statistik für 2019 dennoch besser ausfallen als von vielen Analysten angesichts der abflauenden Autokonjunktur zu Jahresbeginn erwartet.

Die US-Marktführer General Motors (GM), Ford und Fiat Chrysler veröffentlichten ihre Absatzzahlen nur noch quartalsweise. GM erlitt in den drei Monaten bis Ende Dezember einen Verkaufsrückgang von gut sechs Prozent im Jahresvergleich, bei Fiat Chrysler betrug das Minus zwei Prozent. Ford will erst am Montag berichten. Tesla schaffte im Schlussquartal weltweit ein Absatzplus von 23 Prozent, der E-Autobauer legt keine isolierten Ergebnisse für den US-Markt vor.

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
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VW hält an Werk in

VW hält an Werk in chinesischer Provinz Xinjiang fest

Volkswagen hält trotz Berichten über Menschenrechtsverstösse in der chinesischen Provinz Xinjiang an seinem Werk in der Hauptstadt Ürümqi fest. Der Autokonzern habe erklärt, "dass er aufgrund der Annahme eines weiteren Wirtschaftswachstums im Westen Chinas in den nächsten Jahren weiterhin auf das Werk in Ürümqi setze", hiess es in einer Antwort der niedersächsischen Landesregierung auf eine Anfrage der Grünen. So sei vorgesehen, neben dem bereits in Ürümqi produzierten Volkswagen Santana von diesem Jahr an auch ein SUV-Modell von VW dort herzustellen. Das Werk habe eine Kapazität von 50 000 Fahrzeugen und sei gut ausgelastet.

08.01.2020 11:07

Hinweise auf Menschenrechtsverletzungen in dem Werk, das VW mit dem chinesischen Joint-Venture-Partner SAIC betreibt, liegen dem Konzern den Angaben zufolge nicht vor. Rund jeder Vierte der 650 Mitarbeiter gehöre Minderheiten an - das entspreche dem Anteil der Minderheiten in der Stadt Ürümqi.

Das Konsortium Investigativer Journalisten (ICIJ) hatte Ende November chinesische Dokumente veröffentlicht, die eine systematische Verfolgung der Uiguren und Anleitungen zur massenhaften Internierung der muslimischen Minderheit zeigen.

Die Grünen im niedersächsischen Landtag forderten daraufhin von der Landesregierung Aufklärung über die Situation im VW-Werk. Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) sitzen für Niedersachsen im VW-Aufsichtsrat. In der Antwort auf die Grünen-Anfrage berief sich die Landesregierung aber auf die Verschwiegenheitspflicht der Aufsichtsratsmitglieder.

Schätzungsweise leben zehn Millionen Uiguren in China, die meisten in Xinjiang. Sie sind ethnisch mit den Türken verwandt und fühlen sich von den herrschenden Han-Chinesen wirtschaftlich, politisch und kulturell unterdrückt. Nach ihrer Machtübernahme 1949 hatten die Kommunisten das frühere Ostturkestan China einverleibt. Die Regierung in Peking wirft uigurischen Gruppen Separatismus und Terrorismus vor./cwe/DP/jha

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