Yahoo

6 Kommentare / 0 neu
01.02.2008 12:58
#1
Bild des Benutzers Typhoon
Offline
Kommentare: 4
Yahoo

Tja so schnell gehts. Microsoft will Yahoo kaufen und die Aktie explodiert vorbörslich. Über 30 raus.

Mein Beileid an die , die da short investiert sind.

23.09.2016 08:31
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 9540

Yahoo: Daten von mindestens 500 Millionen Nutzern gestohlen
22.09.2016 22:18

(neu: weitere Details unter anderem zu Sicherheitsfragen)

SUNNYVALE (awp international) - Beim Internet-Riesen Yahoo sind bei einem Hacker-Angriff im Jahr 2014 Daten von mindestens 500 Millionen Nutzern gestohlen worden. Es gehe um Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Geburtstermine und verschlüsselte Passwörter, teilte das US-Unternehmen am Donnerstag mit. Es seien nach derzeitigem Kenntnisstand keine Passwörter im Klartext oder Kreditkarten- und Bankkonto-Informationen entwendet worden.

Dafür könnten aber sowohl verschlüsselte als auch unverschlüsselte Sicherheitsfragen samt Antworten in die Hände der Angreifer gelangt seien. Solche Fragen etwa nach dem Namen des ersten Haustiers oder der Lieblingsfarbe kommen zum Einsatz, wenn ein Nutzer sein Passwort vergisst. Unter Umständen können sie also genauso viel wert sein wie das Passwort selbst. Ausserdem gibt es die Gefahr, dass Nutzer auch bei anderen Diensten die gleichen Kombinationen aus Fragen und Antworten ausgewählt haben.

Die Angreifer seien derzeit nicht im Yahoo-Netzwerk, hiess es. Yahoo vermutet hinter dem Hack einen "Angreifer mit staatlichem Hintergrund" - so werden in den USA meist Hackergruppen mit Nähe zu russischen oder chinesischen Geheimdiensten bezeichnet. Der Angriff habe sich wahrscheinlich Ende 2014 ereignet. Nach früheren Informationen hat Yahoo rund eine Milliarde registrierte Nutzer. Wie viele der Profile aktuell aktiv sind, ist nicht bekannt.

Erste Berichte über einen Datendiebstahl bei Yahoo waren Anfang August aufgekommen, als Hacker behaupteten, Zugang zu 200 Millionen Profilen zu haben und einer von ihnen im Internet die angeblichen Nutzerdaten für weniger als 2000 Dollar im Internet zum Kauf anbot. Dieser Hacker mit dem Namen "Peace" hatte zuvor schon Nutzerdaten des Online-Netzwerks MySpace und der Karriere-Plattform Linkedin verkauft. Yahoo prüfte seitdem den Sachverhalt. Jetzt hiess es, man arbeite mit den Sicherheitsbehörden zusammen. Die Kreditkarten- und Bankkonto-Informationen lagerten in einem anderen System, das nicht betroffen gewesen sei, erklärte Yahoo.

Die Frage ist nun, wie sicher die Passwörter verschlüsselt sind und wie viele Profile über die Sicherheitsfragen angreifbar geworden sind. Nach Informationen des "Wall Street Journal" kam dafür ein kryptografischer Algorithmus mit dem Namen MD5 zum Einsatz, der mit modernen Technologien geknackt werden könne. Vor vier Jahren waren Yahoo rund 450 000 unverschlüsselte Nutzernamen und Passwörter gestohlen worden.

Auch wenn die Angreifer die Passwörter nicht entschlüsseln und damit nicht in die Yahoo-Profile vordringen können, können sie auch Daten wie Namen und E-Mail-Adressen für gezielte Phishing-Nachrichten nutzen. Dabei werden Nutzern Passwort-Informationen abgeluchst oder Mails mit infizierten Links untergejubelt, über die dann Schadsoftware auf den Rechnern installiert wird.

Bei Yahoo könnte ein Datendiebstahl in dieser aussergewöhnlichen Dimension auch den Verkauf des Web-Geschäfts an den Telekom-Konzern Verizon erschweren. Die Übernahme für rund 4,8 Milliarden Dollar war im Juli vereinbart worden.

Potenziell betroffene Nutzer sollen per E-Mail unterrichtet und aufgefordert werden, ihre Passwörter zu ändern. Yahoo verbessere die Sicherheit der Systeme, zugleich sollten die Nutzer nach verdächtiger Aktivität in ihren Profilen Ausschau halten.

In den vergangenen Monaten hatte es in den USA mehrere Hacker-Angriffe gegeben, hinter denen amerikanische Behörden und IT-Sicherheitsexperten Gruppen aus Russland mit Nähe zu Geheimdiensten vermuten. Dazu gehört die Attacke, bei der interne E-Mails der demokratischen Partei gestohlen wurden, die später im Internet landeten./so/DP/jha

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

19.07.2016 08:17
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 9540

Yahoo rutscht wegen Tumblr-Abschreibung tief in rote Zahlen

In seinen möglicherweise letzten Quartalszahlen als eigenständiges Unternehmen hat der Internet-Pionier Yahoo wieder einen dicken Verlust präsentiert.

Im vergangenen Quartal gab es einen Verlust von 440 Millionen Dollar nach einem Minus von 22 Millionen Dollar ein Jahr zuvor, wie Yahoo nach US-Börsenschluss am Montag mitteilte. Auslöser war eine rund 480 Millionen schwere Abschreibung auf die Blog-Plattform Tumblr.

Yahoo hatte Tumblr 2013 für rund eine Milliarde Dollar gekauft. Der Plan der Firmenchefin Marissa Mayer war, damit mehr junge Nutzer anzulocken. Bereits Anfang des Jahres schrieb Yahoo aber rund 230 Millionen Dollar auf Tumblr ab, jetzt sind mehr als zwei Drittel vom Kaufpreis aus den Büchern raus.

Beim Umsatz legte Yahoo um fünf Prozent auf gut 1,3 Milliarden Dollar zu und übertraf damit die Erwartungen der Börsianer. Auch beim operativen Ergebnis schnitt Yahoo über den Analystenprognosen ab. Die Aktie legte nachbörslich leicht zu.

Zieht man vom Umsatz zugleich die Beträge ab, die an Partner gehen, dafür dass sie Geschäft zu Yahoo bringen, bleiben Erlöse von gut 841 Millionen Dollar übrig. Das war ein Fünftel weniger als vor einem Jahr. Zu solchen Partnern gehört unter anderem der Browser Firefox, der in den USA standardmässig Yahoo als Suchmaschine integriert.

Yahoo steht zum Verkauf

Der früheren Google -Managerin Mayer, die vor rund vier Jahren als Reformerin kam, war es nicht gelungen, die Werbeerlöse in Schwung zu bringen. Zugleich hob sie hervor, dass in neuen Bereichen wie Videowerbung und Anzeigen auf mobilen Geräten die Umsätze um ein Viertel auf gut eine halbe Milliarde Dollar zulegten.

Angesichts des laufenden Verkaufs könnten es die letzten Quartalszahlen von Yahoo als eigenständiges Unternehmen sein. Nach Medienberichten geht der Verkaufsprozess auf die Zielgerade. Als aussichtsreichster Anwärter gilt der Telekommunikations- und Medienriese Verizon. Bei der Vorstellung der Quartalszahlen gab es keine neuen Angaben dazu.

Yahoo hatte sich zum Verkauf gestellt, nachdem es nicht gelungen war, die Beteiligung an der chinesischen Handelsplattform Alibaba steuerfrei für die Aktionäre abzuspalten. Nun soll das Kerngeschäft ausgelagert werden. Nach einem Medienbericht gab es für das Web- Geschäft mehrere Gebote in Höhe von fünf Milliarden Dollar und mehr.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

02.05.2016 08:23
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 9540

Möglicher Geldregen für Yahoo-Chefin

Wenn ein Käufer des Internet-Konzerns Yahoo ohne die heutige Firmenchefin Marissa Mayer weitermachen will, wird das teuer.

Der 40-Jährigen steht im Fall der Kündigung nach einer Übernahme eine Vergütung von rund 54,9 Millionen Dollar zu, wie am Wochenende aus Yahoo-Unterlagen bei der US-Börsenaufsicht SEC hervorging. Dazu gehört eine Bargeld-Abfindung von drei Millionen Dollar, der Rest besteht fast ausschliesslich aus Aktien.

Mayer versucht seit über drei Jahren ohne grossen Erfolg, das Yahoo-Geschäft mit Online-Werbung in Schwung zu bringen. Der Konzern stellte sich vor einigen Monaten zum Verkauf, inzwischen ging laut Medienberichten eine erste Runde von Geboten ein. Als aussichtsreichster Anwärter wird der Telekommunikations- und Medienriese Verizon genannt, der Yahoo mit seiner Online-Tochter AOL zusammenführen könnte. AOL-Chef ist Tim Armstrong, der einst wie Mayer bei Google war und dort als ihr Rivale galt.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

20.04.2016 08:29
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 9540

Yahoo mit hohem Verlust nach Umsatzrückgang
20.04.2016 06:34

SUNNYVALE (awp international) - Der Internet-Konzern Yahoo ist im vergangenen Quartal tief in die roten Zahlen gerutscht. Es sammelte sich ein Verlust von gut 99 Millionen Dollar an, im Vorjahresquartal hatte Yahoo noch über 21 Millionen Dollar verdient.

Auslöser für das hohe Minus war unter anderem ein Umsatzrückgang von über elf Prozent auf 1,09 Milliarden Dollar. Zugleich flossen aber auch fast 228 Millionen Dollar an andere Online-Dienste ab, weil über sie Nutzer zu Yahoo kamen. Das war ein Viertel mehr als ein Jahr zuvor.

Die Aktie legte am Dienstag nachbörslich dennoch zeitweise um rund ein Prozent zu. Der Gewinn pro Aktie fiel wie an der Wall Street prognostiziert aus, der Umsatz übertraf die Erwartungen.

Der einstigen Google -Vorzeigemanagerin Marissa Mayer ist es in mehr als drei Jahren nicht gelungen, das Anzeigengeschäft bei Yahoo in Schwung zu bringen. Sie setzte vor allem darauf, die Umsätze aus neuem Geschäft etwa auf mobilen Geräten und mit Video-Werbung zu steigern. Im vergangenen Quartal legten sie im Jahresvergleich noch um 6,8 Prozent auf 390 Millionen Dollar zu - und damit deutlich langsamer als im vergangenen Jahr.

Yahoo legte die Quartalszahlen inmitten eines Bieterwettstreits um das Unternehmen vor. Am Tag davor war laut Medienberichten die Frist für erste Gebote abgelaufen. Als aussichtsreichster Anwärter gilt der Telekommunikations-Konzern Verizon , zu dem auch die Online-Sparte AOL mit Medien wie die "Huffington Post" gehört.

Yahoo machte am Dienstag keine konkreten Angaben zum Verlauf der Verkaufsgespräche. Mayer sagte lediglich, sie und Finanzchef Ken Goldman hätten mit den bekanntesten und am meisten respektierten Leuten in der Industrie gesprochen. Sie wies Vorwürfe einiger Aktionäre zurück, Yahoo betreibe den Verkauf nicht ernsthaft genug. Der Konzern prüfe auch weiterhin, Patente und Landbesitz abzustossen.

Mayer wollte ursprünglich die Beteiligung von 15 Prozent an der chinesischen Online-Handelsplattform Alibaba, die nach aktuellen Kursen fast 29 Milliarden Dollar wert ist, verkaufen und den Erlös an die Aktionäre ausschütten. Doch dann weigerten sich die US-Behörden zuzusichern, dass der Deal steuerfrei bleiben würde. Deshalb wurde kurzerhand stattdessen der Rest zum Verkauf gestellt./so/DP/he

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

03.02.2016 08:24
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 9540

Massiver Jobabbau bei Yahoo

Der kriselnde Onlinepionier Yahoo stellt sein Kerngeschäft auf den Prüfstand und streicht etwa 15 Prozent seiner Arbeitsplätze.

Man sei bereit, "strategische Alternativen" für das Internet-Geschäft zu erwägen, teilte das US-Unternehmen am Dienstag bei der Vorlage der Quartalszahlen mit. Zudem sollen Büros an fünf Orten geschlossen, die Produktpalette verkleinert, Immobilien und Patente verkauft sowie der Schwerpunkt verstärkt auf Suchanfragen über Mobiltelefone und ähnliche Geräte gelegt werden. Im vierten Quartal ging der Umsatz bei Yahoo um 15 Prozent zurück. Der Gewinn ohne Sonderposten entsprach dabei den Erwartungen der Experten.

Yahoo findet gegenwärtig kein Mittel, um sich im Internet gegen Google und Facebook durchzusetzen. Das Unternehmen beschäftigt etwa 11.000 Mitarbeiter. Die Prüfung der Internet-Aktivitäten gilt als bislang deutlichster Hinweis auf eine Bereitschaft von Konzernchefin Marissa Mayer, das traditionelle Geschäft mit Webseiten, E-Mail und Online-Suche abzuspalten. Mayer selbst hatte einen Verkauf dieser Firmenteile im Dezember als Alternative bezeichnet. Als ein Interessent ist der Mobilfunkanbieter Verizon im Gespräch.

Die Investoren zeigten sich von Mayers Plänen zunächst nicht beeindruckt: Die Aktie fiel im nachbörslichen Handel um 1,2 Prozent. Die Papiere haben in den vergangenen zwölf Monaten mehr als ein Drittel ihres Wertes verloren. Der Aktionär SpringOwl Asset Management erklärte in einer ersten Stellungnahme, die neue Strategie gehe nicht ausreichend die eigentlichen Probleme bei Yahoo an, darunter ungünstige strategische Partnerschaften, zu hohe Ausgaben und eine zu große Belegschaft. Auch andere Aktionäre haben Kritik an Mayers Strategie geübt.

Für das vierte Quartal gab Yahoo einen Umsatz von einer Milliarde Dollar nach 1,18 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum bekannt. Der Verlust betrug 4,43 Milliarden Dollar, von dem allerdings der Löwenanteil auf eine Abschreibung zurückging. Ohne Sonderposten lag der Gewinn je Aktie bei 13 Cent und damit im Rahmen der Expertenschätzungen. Im Vorjahr hatte er 166 Millionen Dollar oder 17 Cent je Aktie betragen.

(Reuters)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!