ZENN, kanadischer EV-Hersteller mit dem Jahrhundertpotential

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22.09.2008 23:48
#1
Bild des Benutzers varix
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ZENN, kanadischer EV-Hersteller mit dem Jahrhundertpotential

Hab eine Ladung ZENN Motors (CVE:ZNN) getankt. Ich denke, es geht nicht mehr lange und das Ding geht ab...dann wird es der Ritt des Jahrhunderts!!!

EEstor ist nicht börsennotiert.

Aufhorchen ließ uns ein Vertrag, den EEStor mit dem Luft–, Raumfahrt– und Rüstungsgiganten Lockheed Martin abgeschlossen hat.

Lockheed hat sich die Lizenz gesichert, die Energiespeichersysteme von EEStor für Anwendungen im US-Militär- und Heimatschutzbereich einzusetzen – von fortschrittlichen Fernlenksensoren über Raketensysteme bis hin zu Akkupacks für Soldaten und Elektrofahrzeuge.

Die Technologie könne die "Energieunabhängigkeit des Militärs" ermöglichen, hieß es in einem Statement von Lockheed Martin!

Wie sensibel das Wissen um solche revolutionären Technologien behandelt werden, zeigt die Tatsache, dass Lockheed noch keinen Prototypen der „Superbatterie“ von EEStor zu Gesicht bekam, jedoch zahlreiche Tests die Rüstungsmanager vorab überzeugten. Wichtige Qualifizierungstests und die tatsächliche Massenproduktion der EEStor-Technologie seien für Ende 2008 geplant. Lionel Liebman, Programmentwicklungsmanager in der Abteilung für angewandte Forschung bei Lockheed, sagte, man sehe "jede Menge Anwendungsbereiche" für die EEStor-Technik.

Ungiftig, sicher und kostengünstig

Das patentierte Batteriesystem ist laut Angaben von EEstor eine ungiftige, sichere und vor allem kostengünstigere Alternative zu konventionellen elektrochemischen Akkutechnologien. Es soll die zehnfache Energiedichte von Bleibatterien bieten, bei nur 1/10 des Gewichts! Die weiteren Eigenschaften klingen ebenso fantastisch: Eine enorm schnelle Aufladung (was einer der Hauptgründe ist, die bislang gegen Elektromotoren sprechen, da diese oft mehrere Stunden Ladezeit in Anspruch nehmen!) und eine nahezu unendliche Wiederaufladbarkeit –sehr langlebig sei die Technik obendrein. Doch viele Experten waren und sind bislang skeptisch, weil das von EEStor verwendete Grundmaterial so schwierig zu handhaben ist – ein keramisches Bariumtitanat. Zwar gab man schon im Jahr 2007 bekannt, dass es gelungen sei, Bariumtitanat mit einer eigenen Fertigungslinie herzustellen; weitere News diesbezüglich folgten aber nicht.

Aber eines ist jedem klar: Wenn es gelingt, einen Elektromotor mit einer kostengünstigen, sicheren und sauberen Batterie auszustatten (wie es die von EEStor vorgibt), die auch noch eine geringe Aufladezeit von nur (max.) 10 Minuten haben soll (so dass man dies mit dem Zeitverlust beim Tanken an der Tankstelle vergleichen kann), dann wäre dies der endgültige Durchbruch in Sachen Elektroantrieb und damit die Kampfansage an die Automobilindustrie!

Es ist daher damit zu rechnen, dass die „Gehemniskrämerei“ von EEStor seine guten Gründe hat. Firmenchef Richard Weir weiß zu gut, dass in der Vergangenheit schon oft herausragende Technologien schnell aufgekauft wurden, um dann für immer in den Safes der Konzerne zu verschwinden, da diese Technologien eine Existenzbedrohung großer Konzerne darstellten. Kein Wunder also , dass EEStor-CEO Richard Weir weder den Entwicklungsstand noch das Abkommen mit Lockheed näher kommentieren möchte.

Noch besser: Die Gesellschaft betreibt nicht einmal eine eigene Homepage (Domain eestor.us ist reserviert), weshalb viele Skeptiker hier schon von einer „Luftnummer“ mutmaßten.

Lockheed-Martin-Mann Lionel Liebman, der selbst die EEStor-Produktionsstätte besucht hatte, zeigte sich jedoch schwer beeindruckt und glaubt an eine schnelle

Produktionsausweitung. Die Technologie sei "sehr, sehr echt". Dies sehen anscheinend auch die Venture Capital-Spezialisten von Kleiner Perkins so: Auch die haben für eine jüngste Finanzierungsrunde Geld in EEstor gepumpt. Kleiner Perkins gilt als einer der Top-VC‘s der Branche! Seit den optimistischen Äußerungen von Lockheed rückt nun eine Aktie in den Mittelpunkt des Interesses, die als erstes von einer kommerziellen Nutzung der EEStor-

Technologie profitieren sollte:

ZENN MOTOR: Die ersten in der „Warteschleife“ und die ersten,

bei denen Anleger von der revolutionären Technik profitieren können!

Die in Toronto ansässige Zenn Motor (www.zenncars.com) baut Elektroautos und unterhält bereits ein großes Vertriebsnetz in Nordamerika. ZENN hat ein exklusives Abkommen mit EEStor zur Verwendung ihrer Technologie.

ZENN hat zudem 2,5 Millionen USD direkt in EESTor investiert und hält 3,8 Prozent an der Gesellschaft (der Top-Venture-Capitalist Kleiner Perkins investierte 3 Mio. USD schon in 2005). Bereits Ende 2007 wollte EEStor mit der Lieferung serienfertiger Elektromotoren an ZENN beginnen, hat dies aber immer wieder verschoben. Im Gegensatz zu EEStor ist Zenn jedoch deutlich auskunftsfreudiger. ZENN-Vorstand Ian Clifford: "Jede Veränderung des Liefertermins hatte gute Gründe." Der Lockheed-Vertrag verleihe der Technologie nun "noch mehr Glaubwürdigkeit". ZENN erwartet die Auslieferung der Speichereinheiten nun Mitte 2008.

Das sei dann aber auch kein Prototyp, sondern „ein kommerzielles Produkt in Massenproduktion“, betont Clifford, der im ersten Jahr 250 Autos verkaufen konnte und in diesem Jahr richtig durchstarten will. Das frisch aufkeimende Umweltbewusstsein in den USA, gepaart mit hohen Benzinpreisen, könnte ZENN diesbezüglich ebenfalls starken Rückenwind verleihen. "Es geht hier um „die Kommerzialisierung,nicht um das Erreichen technischer

Meilensteine. Wir stehen ständig mit EEStor in Verbindung und besuchen die Firma auch.", so Zenn-Vorstand Clifford. Nach jedem Treffen sei man „noch begeisterter“ von der Technologie und bestärkt, "dass das klappen wird". ZENN hat bereits den Motor seines aktuellen Elektrofahrzeuges ausgetauscht – auch um auf die EEStor-Technik vorbereitet zu sein. "Wir sind die ersten in der Warteschlange", betont Clifford.

Dementsprechend sollen auch die ersten fertigen Produkte, die bei EEStor vom Band liefen, direkt an ZENN gehen.

Fazit: ZENN MOTOR ist ein Elektroautohersteller in der Frühphase. Im letzten Jahr verkaufte man die ersten 250 Einheiten seines Fahrzeuges. Mit dem direkten Zugriff auf die EEStor-Technologie, welche den Elektroantrieb generell revolutionieren könnte, hat ZENN einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil gegenüber möglichen Konkurrenten. Wenn man so will, ist ZENN die einzige börsennotierte Gesellschaft, bei der man indirekt in diese Technologie investieren kann. Doch selbst, wenn sich die revolutionäre, neue Speichertechnik von EEStor nicht wie geplant in diesem Jahr schon kommerziell einsetzen lässt, so könnte die Kombination aus aufkeimendem Umweltbewusstsein in den USA, gepaart mit hohen Benzinpreisen und dem Ölfördermaximum auch Fantasie genug entwickeln, um die ZENN-Aktie bald in den Blickpunkt der Investoren rücken zu lassen. Verdächtig:

Mit Kleiner Perkins ist dort einer derjenigen Frühphaseninvestoren dabei, der schon maßgeblich

zur Finanzierung der meisten Internet-Start-Ups Ende der 90er Jahre beigetragen hatte. Mit einem Börsenwert von gerade einmal 130 Mio. CAD ist ZENN zudem weit entfernt von den Milliardenbewertungen herkömmlicher Automobilhersteller.

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vARix
23.09.2008 19:48
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Re: ZENN, kanadischer EV-Hersteller mit dem Jahrhundertpoten

Johnny P wrote:

...und das noch on the run :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Wie bitte???

vARix

23.09.2008 00:21
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Re: ZENN, kanadischer EV-Hersteller mit dem Jahrhundertpoten

varix wrote:

Hab eine Ladung ZENN Motors (CVE:ZNN) getankt.

...und das noch on the run :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer